| Evoletah | Hmmm... Weisst ned, ob ich hier richtig bin aber ich hab da mal was in meinem Kopf zusammengesponnen, und würde mich über eure Meinung dazu sehr freuen.. Also: Mann stelle sich vor, (alles nur theorie): Eine Zivilisation die Millionen Lichtjahre weit weg auf einem Planeten Lebt, kann mit einem Tollen Teleskop bis zu uns auf die Erde blicken. Und zwar so nah das der z.b ein Haus erkennen kann. Allerdings ist das Licht was von unserer Erde kommt, ja schon ein paar Millionen Jahre unterwegs gewesen. Diese Zivilisation könnte dann z.b sehen was ein Mensch auf Erden der schon zig Jahre Tod ist, alles so treibt ? Licht braucht ja eine Gewisse Zeit, bis es auch mal da ist :) Mann kann heute ja schon im Universum sachen sehen dies eigentlich garnimmer gibt. Mal angenommen sie haben diese Technologie... Dann könnte mann ja Menschen sehen die schon lange Tod sind o0 ? Bin mal Gespannt :] |
| blackfriday | Theoretisch ja aber wie soll das praktisch fuinktionieren? das Problem ist wohl, dass die Lichtstrahlen von einem Objekt auseinanderlaufen, an anderen Objekten reflektiert und absorbiert werden.. Und bei so großen Strecken und so kleinen Objekten wie Menschen, die du beobachten willst, wird wohl nicht mehr viel an Information erhalten bleiben. Nehmen mir an, in einer Entfernung von 1000 Lichtjahren gäbe es Aliens - ich glaube kaum, dass da mehr als 1% des reflektierten Lichtes eines Menschen ankommt. |
| Gr. Gaulichter | ja, könnten sie. und den zustand schreibt man mit "t" am ende - und klein. gg.grüße |
| Hirogen | aloha! deine theorie ist in ordnung und sogar praktisch umsetzbar, wenn du dich einer gängigeren technik bedienst. nehme doch einfach nen handy bzw digicam mit filmfunktion oder gleich eine videocam oder ähnliches. drehe nen bischen ein film über deine nachbarn und beim nächsten start der apollo 440, sollen die astronauten das band, die datei ect (hoffentlich haben die aliens dann kompatible abspielgeräte...) einfach mit ins weltall nehmen und von dort aus richtung deines wunschplaneten in einer fernen galaxy schicken. ok, das ist jetzt nicht ganz so schnell wie die optische übertragung mit licht usw, aber das spielt bei deinem genannten zeitraum von nen paar millionen jahren nun wirklich keine rolle. wenigstens kommt nicht so nen oberlehrerrischer prahlhansspielverderber auf die idee, dir zu erklären, dass die streuung, schwächung usw des lichts der umsetzung deiner theorie im wege steht... mehr muss eigentlich nicht gesagt werden, also könnte hier ja geclosed werden... mfG Hirohito |
| Montrose | Eine kluge Frage. Ich bezweilfe, daß sie schon gänzlich beantwortet ist. Anscheinend soll dasUniversum ja so ein gekrümter Raum sein, bei dem man irgendwann zum selben Ausgangspunkt kommt, wenn man in eine Richtung fliegt. So betrachtet müßte man einfach auf die andere Seite gucken, von wo die Vergangeheit ihre Bilder abgeschickt hat, und dann würde man die Vergangenheit sehen. Womöglich sind die Bilder der Vergangenheit überall, nur halt ein bißchen schwach geworden von der langen Flugdauer. Wahrscheinlich begehen jetzt bei meiner Erklärung ein halbes Dutzend Physiker Selbstmord (oder versuchen mich zu killen). Diese Reaktion bin ich schon gewohnt. Aber wahrscheinlich sind die nur deshalb so drauf, weil ihnen die Argumente ausgehen. :D Eine andere Frage war mal: wenn man auf einen Taschenlampenstrahl von oben draufguckt, warum hört man dann keine Töne? |
| Darkangel | Hm ganz ehrlich. Wenn es den irgendwo sowas wie Spanner vom andern Stern geben sollte und die uns beobachten könn. Dann glaube ich nich das die noch über solch Primitive Mittel verfügen, sie würden uns glaub anders Beobachten als durch ein Stinknormales Teleskop und uns auch erkenn. (Alles ist möglich solang der Fortschrit weit genug ist) Zu der Frage ansich auch wenn theoretisch so sein müsste das man Bilder oder Sterne sehn kann die längst nichtmehr da sind aufgrund von Lihreflextion und so halt ich das irgendwie für schwachsin kann mir ds nicht so recht vorstelln.^^ |
| Lästerndes Elendsgemächt | Wenn ich das irdische Fernsehprogramm so sehe, habe ich eh stark den Eindruck, daß die Fernsehanstalten schon über eine solche Technik verfügen. |
| Trauerwesen | Hm, selbst wenn es funktioniert, allgemein finde ich die Tatsache interessant, dass man etwas sieht, was nicht ist. Gut, ist bei den Sternen etc auch so, aber irgendwie betrachte ich das alles gerade erkenntnistheoretisch.... hm....sollte das nochmal vertiefen... |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evoletah [/i] Dann könnte mann ja Menschen sehen die schon lange Tod sind o0 ?[/QUOTE] Ja und mit etwas Glück könnte das eine Frau auch. Das man immer tiefer in die Vergangenheit blickt, je weiter man schaut ist ja wirklich ein uralter Hut. |
| Lucifer_Sam | Mit jeden Blick in den Sternenhimmel blicken wir bereits in die Vergangenheit. Der Mond ist ein paar Lichtsekunden von uns entfernt, also sehen wir ihn bereits in der Vergangenheit; der Mars ist über ne Stunde entfernt (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege) usw. Ein Hochleistungsteleskop auf der Erde sieht die Sterne, Nebel usw. entsprend ihrer Entfernung ebenfalls verzögert. Eine Entfernung von 1 Lichtjahr heißt, daß das Licht ein Jahr unterwegs war. Unsere Teleskope sind mittlerweile so hoch entwickelt, daß man bereits Planeten fremder Sonnensysteme erkennen kann. Man sieht diese Planeten allerdings - wie oben erwähnt - zeitlich verzögert. Es geht also gar nicht anders, als das man die Vergangenheit sieht, wenn man weit entfernte stellare Objekte beobachtet. |
| blackfriday | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hirogen [/i] [B]aloha! wenigstens kommt nicht so nen oberlehrerrischer prahlhansspielverderber auf die idee, dir zu erklären, dass die streuung, schwächung usw des lichts der umsetzung deiner theorie im wege steht... Hirohito [/B][/QUOTE] was hab ich dir denn gemacht? bist du hier der forumfrusti? |
| Hirogen | [QUOTE][i]Original geschrieben von blackfriday [/i] [B]was hab ich dir denn gemacht? bist du hier der forumfrusti? [/B][/QUOTE] du hast angebissen, mehr nicht. nimms nicht persönlich ausserdem bin ich das forumsschnuffi, mich ignoriert man besser.. mfG Hirohito |
| Noxious | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lucifer_Sam [/i] [B] Der Mond ist ein paar Lichtsekunden von uns entfernt, also sehen wir ihn bereits in der Vergangenheit; der Mars ist über ne Stunde entfernt (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege) [/B][/QUOTE] Gerne doch: Der maximale Oppositionsabstand von Erde und Mars beträgt ca. 100 mio km(Quelle:lexikon.astronomie.info), also sind es bei ner groben Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km/s "nur" etwa 5 1/2 Lichtminuten. Selbst wenn der Mars gerade "auf der anderen Seite der Sonne" ist, sind es maximal 20 Lichtminuten... Genug der Klugscheißerei, aber du hast drauf bestanden. :p |
| Constanze | Das Thema finde ich sehr interessant, vor allem bildet es. Ich wüsste nicht, wieviel Lichtsekunden der Mars von der Erde entfernt ist, danke für die Aufklärung. Kann da auch weiter gar nicht so viel zu sagen, ich hasse Physik. Doch könntet ihr bitte drauf achten, "man" mit einem "n" zu schreiben? Ich fühle mich diskriminiert. Von einer Feministin erzogen, verletzt mich das im tiefsten Innern meiner fraulichen Gefühle. *schluchz* (nehmt mich bitte nicht allzu ernst*gg*) :cool: |
| Lacerta | Ja, das Licht ist schon etwas faszinierendes! Jedes Objekt auf der Erde welches wir beobachten, kommt nur (wenn auch äußerst minimal) verzögert an! Beim Blick ins Universum wird die Sache schon etwas Komplizierter. So könnte es zum Beispiel sein, dass wir beim hinaufblicken auf die Sonne eine schön hell leuchtende Kugel sehen und uns an ihr erfreuen, doch in Wirklichkeit die Sonne gerade dabei ist zu explodieren. Da das Licht der Sonne zur Erde 8 Minuten benötigt würden wir dies erst ab beginn der Explosion 8 Minuten später bemerken! (ja ich weiss, dass die Sonne nicht im Stande ist zu explodieren ;) ) Ich finde es außerdem richtig faszienierend, wenn ich mir die Sterne angucke und dabei denke, dass das Licht welches Millionen von Jahre für die Reise benötigt hat bei mir zum Schluss angekommen ist. Na gut, ich glaub jedem dürfte klar sein, dass das Licht eine gewisse Zeit braucht um bei uns anzukommen. Man sollte sich lieber mit der Frage beschäftigen weshalb das Licht eine festgelegte Maximalgeschwindigkeit von 1.079.252.849 km/h besitzt! Wieso ausgerechnet diese Geschwindigkeit? Ahja, Galileo war der erste Mensch, der am Ende des 17.Jahrhunderts versucht hat die Geschwindigkeit des Lichtes zu messen! So stellte er zwei Männer mit einem Abstand von 100m auf jeweils einen Hügel. Diese sollten mit Hilfe einer Laterne ausmessen, wie lange das Licht benötigt um die 100m zurückzulegen! :D So ein Pech aber auch, dass zu Zeiten Galileos noch keine Atomuhren erfunden worden sind. ^^ |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lacerta [/i] Wieso ausgerechnet diese Geschwindigkeit?[/QUOTE] Wieso krümmt Masse den Raum, warum ist PI so groß wie PI groß ist, warum hat ein Elektron genau die Masse die es hat, etc pp |
| Lacerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i] [B]Wieso krümmt Masse den Raum, warum ist PI so groß wie PI groß ist, warum hat ein Elektron genau die Masse die es hat, etc pp [/B][/QUOTE] Sind dies etwa von Gott gegebene Gesetzte? Wenn wir schon munter dabei sind Fragen zu stellen, so hab ich noch welche die es zu Lösen gilt: -Was passiert mit der Materie die ein schwarzes Loch einsaugt? -Wieso ist Materie im Stande den Raum zu Krümmen, obwohl der Raum "nichts" ist? Wie kann dieses Etwas "nichts" verformen? -Warum gab es bisher nur einen Urknall? Was war die Ursache für den "Urknall"? -Wieso besitzt das Universum nicht die Form eines Balles? Wieso dehnt sich das Universum so ungleichmäßig aus? -Wieso ziehen sich negativ und positiv geladene Teilchen einander an? -Wieso dehnt sich das Universum immer schneller aus? -Wenn wir aus dem "nichts" entstanden sind, wieso können wir dann nicht wieder in dieses "nichts" verschwinden? Und wer gibt mir nun die Antworten? :( |
| Lucifer_Sam | @Noxious: schon gut, ich hab ja drum gebeten :D @Lacerta: Hier würde sich die Lektüre von 'Das Elegante Universum' empfehlen (hab ich zwar schon öfter erwähnt, ist aber wirklich gut :) ) |
| soleil | @Lacerta, ich denke, ich kann dir zumindest eine Antwort geben: "Was passiert mit der Materie die ein schwarzes Loch einsaugt? " Sie wird auf einen extrem kleinen Raum komprimiert und ist dann praktisch ein Teil des schwarzen Loches. Natürlich darf man sich da nicht wirklich ein Loch vorstellen, sondern eher ein schwarzes, riesiges Gebilde, was durch die enorme Dichte und dass Gewicht seiner Masse eine so starke Anziehungskraft besitzt, dass es selbst sein eigenes Licht zurückhält. Dadurch wird keinerlei Licht reflektiert und das schwarze Loch erscheint schwarz. Ich wüsste also nicht, dass noch großartig etwas mit der Materie, die von einem schwarzen Loch angezogen wird, passiert. Ist aber schon eine gruselige Vorstellung... nur mal zum Vergleich: Wenn man die Erde so sehr zusammendrücken würde, dass sie in einen Fingerhut passt, wäre sie ein schwarzes Loch. "Warum gab es bisher nur einen Urknall?" Eigentlich ist es gar nicht mal sicher, dass es nur einen Urknall gab. Mir sind zwei Theorien bekannt. 1. Theorie: Es gab, wie du gesagt hast, einen Urknall. Seitdem expandiert das Universum immer weiter, wird dabei kälter, weil sich ja die Materie immer weiter voneinander entfernt und wird irgendwann so kalt sein, dass kein Leben mehr möglich ist. 2. Theorie: Der Vorgang mit dem Urknall wiederholt sich ständig wieder und dehnt sich anschließend wieder aus. Zu den Ursachen kann ich dir hier leider auch nichts sagen. Naja, ich hoffe, zumindest zur Frage über schwarze Löcher konnte ich helfen. :) |
| Deinos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] So betrachtet müßte man einfach auf die andere Seite gucken, von wo die Vergangeheit ihre Bilder abgeschickt hat, und dann würde man die Vergangenheit sehen. Womöglich sind die Bilder der Vergangenheit überall, nur halt ein bißchen schwach geworden von der langen Flugdauer.[/QUOTE]Und nicht nur das, man müsste auch alles andere sehen, was irgendwo auf der "Linie" liegt, oder? Wirklich eine faszinierender Gedanke, biste da wirklich eben erst drauf gekommen? |
| Namayah | Wer sich immer noch für die "in die Vergenagenheit sehen-Theorie" interessiert, dem kann ich Jostein Gaarders "Der Zeitscanner" empfehlen. Ein ziemlich schöner Aufsatz über das Thema, ist als Kurzgeschichte in seinem Buch "Der seltene Vogel" enthalten. Inhaltsangabe auf Wunsch... |