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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Sei du selbst...
ArataryaImmer und immer wieder wird gesagt: "Sei du selbst, verstell dich nicht", aber wie soll man, man selbst sein, wenn die Gesellschaft einen mit Steinen bewirft oder man sein wirkliches "ich" (noch) nicht kennt. Ist dieser Satz "sei du selbst" nicht von grundauf sinnlos? Wie zum Teufel soll ich mein "Ich" ausleben, wenn ich immer und immer wieder in die Schranken gewiesen werde: "Das gehört sich nicht" "was werden die Leute wohl denken"...wie überhaupt sein "Ich" ersteinmal finden?! Die Gesellschaft, der Staat, sie legen doch eigentlich fest wie man sein soll: Schule, Abschluss, Arbeit und auf keinen Fall auffallen. Versteht ihr, was ich meine?
An dieser Stelle würde ich gerne den Songtext eines Liedes von "L'âme Immortelle" einfügen, denn irgendwie...ich weiß nicht, irgendwie passt das gerade...


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L'ame Immortelle - bitterkeit


Tief in einer Welt wo Gefühle nichtig sind
bin ich eingesperrt vor Haß schon völlig blind.
Die Tränen sind die einzgen Zeugen daß ich selbst noch existier
Nahe dem letzten Schritt, doch etwas hält mich hier.

Überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.
Denn überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.

Ich sehe mich im Spiegel doch erkenne ich mich nicht
So entstellt vom Treiben hier eine Fratze mein Gesicht.
Das Leben in der andren Welt ist mir schon völlig fremd
Wie der Mond am Abendhimmel, ich kann es mir nicht erklärn.

Überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.
Denn überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.

Du bist der einzge Grund der mir hilft hier zu bestehn
Wärst du nicht hier tief bei mir würd den letzten Schritt ich gehn.
Die liebe zu dir hält mich und gibt mir neue Kraft
Um hier zu überleben, bald ist es geschafft.

Überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.
Denn überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.
Überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.
Denn überall ist Bitterkeit Verzweiflung und der Tod
Blut und totes Fleisch werden unser täglich Brot.


______________________________________-


Und nun bildet euch euer Urteil...
LaChatte[QUOTE]Ist dieser Satz "sei du selbst" nicht von grundauf sinnlos?[/QUOTE]

"erschaffe dich selbst" halte ich persönlich für sinnvoller

[QUOTE]Wie zum Teufel soll ich mein "Ich" ausleben, wenn ich immer und immer wieder in die Schranken gewiesen werde: "Das gehört sich nicht" "was werden die Leute wohl denken"...wie überhaupt sein "Ich" ersteinmal finden?! [/QUOTE]

Das wird deutlich besser, sobald du nicht mehr bei den Eltern wohnst, sondern eine eigene Wohnung hast. Da darfst du dann tun und lassen, was du willst - natürlich auch mit gewissen Grenzen. Aber du hast viele Freiheiten und kannst dich selbst in viele verschiedene Richtungen erschaffen. Die Zeiten, wo die Kinder automatisch dem gleichen Stand wie die Eltern angehören und von Berufswahl keine Rede sein konnte, sind vorbei, zum Glück. Und als Frau hast du heute ein bisschen mehr Optionen als einfach einen Mann zu finden und zu heiraten und einen Haufen Kinder in die Welt stellen.
Sanna I.S.P.[QUOTE]"erschaffe dich selbst"[/QUOTE]

wenn man denn eine ahnung hat, wie, wodurch und vor allem WOZU!
oft fehlt die kreativität nicht nur im plastischen sinne ... und dadurch, dass ein weg ja schon von der gesellschaft vorgezeichnet wird, war die eigenen kreativität, aus sich selbst etwas zu machen, und sich zu gestalten, nie wirklich gefordert;

[QUOTE]Das wird deutlich besser, sobald du nicht mehr bei den Eltern wohnst, sondern eine eigene Wohnung hast. Da darfst du dann tun und lassen, was du willst - natürlich auch mit gewissen Grenzen. Aber du hast viele Freiheiten und kannst dich selbst in viele verschiedene Richtungen erschaffen.[/QUOTE]

generelle zustimmung - ich selbst habe nur darauf gewartet, bis es dann endlich soweit war :) .
aber ohne plan, und ahnung für eine entwicklungsrichtung wird man im endeffekt bald auch wieder auf all die unangenehmen dinge des elternhauses zurückkommen, die versteht sich von selbst, natürlcih nicht zwangsweise schlecht sein müssen, aber ohne die eltern, die die regeln dafür aufstellen, fehlt etwas, wozu man in opposition gehen könnte.
eine annäherung an eine szene, wie die der gothischen hier, kann da durchaus helfen - sofern gewünscht.
Salennija"Sei du selbst" bedeutet für mich, sich so zu akzeptieren, wie man eben ist. Natürlich tut man auch oft Dinge, die andere auch tun, aber das bedeutet ja nicht gleich sich dem anderen völlig anzupassen. Man sollte sich dabei nicht selbst verleugnen und dinge tun, die man nicht will nur weil andere dadurch beliebter geworden sind und man Anschluss an eine gruppe finden möchte. Das ist doch, denke ich die situation, in der man den satz "sei doch mal du selbst" meistens zu hören bekommt. Wenn man sich allerdings erst selbst verbiegen muss um zu einer Gruppe zu passen, dann ist das nicht die richtige. Ich denke, dass ich ich selbst bin, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin und meine eigenen vorstellungen vom leben verwirkliche, egal ob das der vorstellung oder den idealen anderer entspricht. Liebe dich selbst finde ich richtiger.
ArataryaMit "sei du selbst" meine ich, dass du dein wirkliches "ich" ausleben sollst, dass du dich nicht verstellen und keine Spielchen spielen musst. Ich meinte damit auch vorallem die kreative und solziale Einschränkung durch die Eltern, denn ich habe noch nicht das Glück allein zu wohnen. Meine Mutter hat was gegen mein Goth-sein und das nervt gewaltig. Ich kann mich einfach nicht so frei entfalten, wie ich gern würde...
cleopatra[QUOTE][i]Original geschrieben von Aratarya [/i]
[B] Meine Mutter hat was gegen mein Goth-sein und das nervt gewaltig. Ich kann mich einfach nicht so frei entfalten, wie ich gern würde... [/B][/QUOTE]

Ach, deine Eltern sind bestimmt nicht die Einzigen, die etwas gegen dein Goth-dasein haben.
Eltern haben grundsätzlich irgendwelche Problemme mit ihren Kindern. Das sollte trotzdem kein Hinderniss sein für sich zu kämpfen. Irgendwann sieht auch deine Mutter, dass sie hilflos ist gegenüber deinem Leben.
Und sich an die Wünsche der Eltern zu halten gibt dir ja nichts.
Eltern finden immer irgendwetwas, was ihnen nicht passt,; wenn`s nicht dein Goth-Dasein wär, würde deine Mutter etwas anderes finden, um sich aufzuregen.
;)
LaChatte[QUOTE]aber ohne die eltern, die die regeln dafür aufstellen, fehlt etwas, wozu man in opposition gehen könnte.[/QUOTE]

Warum brauchts denn die Opposition? In der Regel kommt die ganz von allein, wenn man ein Projekt hat, meist gibts Menschen, die dir deine Träume als unvernünftig, kindisch oder unrealisierbar ausreden wollen.

Was ich auch noch wichtig finde: immer wieder Dinge zu tun, die man noch nie getan hat. Bei mir wars dieses Wochenende zum Beispiel, ein Lauchgratin zu kochen. Das erste Mal in meinem Leben.:)
ArataryaSicherlich, es ist eh nicht so leicht "anders zu sein als die meisten"...
*hasst diesen Satz jetzt schon*
LaChatte[QUOTE]Sicherlich, es ist eh nicht so leicht "anders zu sein als die meisten"...[/QUOTE]

Meiner Erfahrung nach ist das nicht etwas, was du bewusst wählst...irgendwann stellst du einfach fest, dass du anders bist, und dann musst du irgendwas einigermassen vernünftiges damit anfangen.

Dich auf das Norma-Durchschnittsniveau anzupassen ist meist keine Lösung, die langfristig funktioniert.
DarkSoul13Ich persönlich habe diesen Satz sehr oft gehört.
Das fing bei mir in der Schule an. Da hab ich sehr schnell gemerkt, dass mich viele Mitschüler nicht sonderlich leiden konnten und ich wusste nicht, warum. Irgendwann habe ich dann angefangen, mir beliebtere Schüler als Vorbild zu nehmen, und meine Interessen und Verhalten diesem anzupassen. Geholfen hat es allerdings nicht viel. Später habe ich sowas dann gemacht, um einem weiblichen Wesen zu gefallen, was aber auch nicht funktioniert hat. Als ich das dann gemerkt habe, fing ich an, bewusst anders zu sein, als die meisten andern, um dadurch den anderen, vielleicht sogar positiv, aufzufallen. Wieder Fehlanzeige. Nach der Schule war mir das dann egal und ich habe mich eigentlich nicht mehr verstellt, womit ich dann aber auch keine Probleme hatte, wahrscheinlich weil ich es da mit intelligenteren toleranteren Menschen zu tun hatte. Und mit dieser Einstellung ist es mir dann auch gelungen, die Liebe eines mir sehr wichtigen weiblichen Wesens auf mich zu ziehen.
Allerdings habe ich gerade in letzter Zeit bemerkt, dass ich gar nicht mehr ich selbst sein kann, da ich in mir viele der früheren Persönlichkeiten, die ich mal sein wollte, in mir habe. Ich bin also mehr oder weniger eine Kombination aus allen diesen Persönlichkeiten. Aber in letzter Zeit habe ich wieder mehr Zeit für michund bin langsam in der Lage, wieder mein eigenes Ich herauszukristallisieren. Und dadurch fühl ich mich wesentlich besser, unter anderem deshalb, da man keine Angst mehr haben muss, dass man Verhaltensweisen an den Tag legt, welche zu der dargestellten Person Unstimmig sind.

Also an sich würde ich sagen, das bedeutet:
Lebe dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen, so wie es dir gefällt, nicht so, wie du denkst, dass es anderen gefallen könnte.
Trotzdem solltest du dich natürlich an gewisse Vorschriften halten, z.B.: Gesetze.
White_FangEin bißchen Universalität schadet keinem, außer dem eigenen selbstverliebtem Ego, wenn man erkennt, dass man nicht einzigartig ist.
Es ist die Aufgabe der Eltern die Kinder zu indoktrinieren, und es ist die Aufgabe der Kinder sich dagegen aufzulehnen um später genauso zu werden, wie die Eltern. Das nennt man Generationenkonflikt.
Takor@White_Fang: echt? Ich werde nie so sein wie meine Eltern, auch wenn ich viele ihrer Eigenschaften sehr schätze so sind sie nicht meine Vorbilder. Ich habe noch keine zwei gleichen Menschen getroffen und glaube nicht daran dass es das gibt.

@Aratarya: Es gab da irgentwo (sorry, vergessen wo) einen Thread in welchem über die Masken geredet wurde, welche wir fast ständig aufsetzen. Du verhälst dich doch jedem Menschen gegenüber anders und schauspielerst fast jedem etwas vor. Warum auch sinnlos auf Konfrontationskurs mit Leuten gehen mit denen man eigentlich gar nichts weiter zu haben will?
Zu den Äußerlichekeiten, hm...
schon blöd, aber meist wird nach dem ersten Blick beurteilt und wenn du schwarz und "böööse" aussiehst wars das bei vielen Leuten schon und du bist der kranke Satanist. Ja, so sind Menschen (gut, nicht alle...).

Trotzallem, "sei du selbst". Aber zeig es nicht unbedingt jedem.

Was du noch meintest wegen dem Schule- Abi- Studium/Ausbildung- Kinder kriegen- großziehen- sterben.
Jepp , ist ein wenig deprimierend wenn man sich darin vertieft. Die ewige Sinnfrage (das kann doch nicht alles sein!). Doch, biologisch kann es. Dient der Arterhaltung. Ist durchaus sinnvoll, befriedigt mich aber nicht. Ich habe noch anderes gefunden, aber das gilt ja nur für mich und ist nicht übertragbar.

Da ich jetzt selbst raus bin und sonst noch mehr unsinn schreibe hör ich erstmal auf und schaue mir an was ich da verbrochen habe.
vieles Gute wünsche ich (alles wär unfair, will auch ;),
Takor
blutseele-> white_fang... ich stimme dir zu ... es ist doch immer wieder das gleiche, dass sich menschen (das müssen nicht unbedingt kinder sein) über ihre eigenen eltern aufregen und dann doch genauso werden wie sie...

ich denke es ist wichtig, man selbst sein zu können, also nicht ständig schief angeguckt werden, weil man in irgendeiner art anders ist oder anders aussieht, aber manchmal will ich überhaupt nicht ich selbst sein, wenn damit gemeint ist, immer zu sagen was man denkt und fühlt, da ich genau weiß, dass mich die meisten menschen sowieso nicht verstehen würden.
Aber es sollte einige Menschen geben (Familie, Freunde), denen man sich anvertrauen kann und sich ihnen gegenüber nicht verstellen muss, weil sie einen so hinnehmen wie man ist.
Asgardhm, ich denke dieses "sei du selbst" ist in der heutigen gesellschaft sehr schwierig geworden. (oder war es schon immer so?) die individualität, die jeder mensch von grund auf besitzt, denn jeder ist anders, wird heutzutage soweit unterdrückt, dass es halt diese normen gibt, die uns vorsagen, wie wir zu leben und zu handeln haben.

wenn man sich nicht anpasst ist, man gleich ein aussenseiter und hat es schwer. das sieht man ja schon im bereich beruf und so. man wird stellenweise überhaupt nicht akzeptiert, wenn man sich so gibt, wie man ist. die meisten menschen spielen doch nur eine rolle, damit sie ohne große schweirigkeiten durch das leben kommen. nur frage ich mich immer wieder, was das für ein leben ist, wenn man seine eigene persönlichkeit unterdrückt? dieses "ich", dieses individuale, immer nur angepasst an die gesellschaft, die uns fast gar keine andere möglichkeit mehr lässt, als so zu werden, wie sie es wollen.

viele können schon gar nicht mehr anders, als sich in diesem schauspiel einzugliedern, weil sie es überall sehen und es ihnen gesagt wird.

um du selbst zu sein, denke ich, muss man erst einmal wissen, wer man überhaupt ist. und das zu erkennen ist schon schwierig für viele. dazu gehört auch das "sich selbst akzeptieren", wie salennija schon geschrieben hat. zu erkennen, dass man halt nicht so ist wie die anderen, sondern anders. halt einzigartig. nur dieses "ich", das "sei du selbst" erst einmal zu begreifen und zu finden und es zu akzeptieren kann mitunter ein langer weg sein. und sehr viele trauen sich, meiner meinung nach, gar nicht ihn zu begehen, oder treten zu schnell den rückzug an und bleiben in der großen masse zurück.
lisan_al-gaib@Aratarya:
Auch wenn man bezweifeln darf, dass Deine Eltern ihr "sei, wie du bist" als durchdachte Aussage an Dich weitergegeben haben, ist dieser Satz nicht unbedingt dumm oder banal. Jeder Erwachsene weiß, dass Teenies während ihrer Jugend verzweifelt Orientierung suchen. Der Satz ist insofern "weise", dass er besagt, dass du NIEMALS bei anderen [b]dein[/b] Leben finden wirst, denn "Kopieren" anderer Persönlichkeiten bringt dich deiner Persönlichkeit nicht ein Stück näher. Als Teen kann man das sicherlich schwer glauben, denn schließlich wird einen Gruppenzugehörigkeit vorgelebt. Aber irgendwann reift jeder und versteht den Unterschied zwischen Mitläufer und Individuum innerhalb einer Gruppe sein.
Pluna_XIch bin wie Ich bin aber Ich bin nicht wie mich andre sehen...

Jeder der in dieser Welt/Zeit andes ist wird ausgestoßen, nicht beachtet, verachtet, schlechtgemacht,... um das zu lindern setzt jeder eine Maske auf(wie in ein andren treahd passend vormoliert) wie weit die Maske wom eigen ich abweicht und ob bewust oder unbewust ist von jeden zu jeden unterschiedlich...

Ich selbst bin nicht immer ich ich sagenichtimmer was ich denke (und meine) da ich kein bock hab mit leuten zu diskutieren(bzw. ihnen gegenüber meine meinung zu vertreten) wo ich weis die kapierens eh net...
Ich (so wiesicher auch viele andre) bin halt nicht ich weil ich es schon schwer genuck hab und wäre ich ich hät ich garkeine chance..

Deshalb ist der spruch mit ich sein in unsre Geselschaft sinnlos.
IsuamNormen, die dem Individuum vorschreiben, wie es zu sein hat ? Klar, die gibt es -ansatzweise- auch noch in unserer Gesellschaft. Aber im Prinzip leben wir, verglichen mit unseren Vorfahren, in nahezu grenzenloser Freiheit. Sein eigenes "Ich" zu entwickeln, bedeutet meiner Ansicht nach nichts anderes, als herauszufinden, was ich kann/mag/tun will, welche Grenzen tatsächlich vorhanden sind und welche davon sinnvoll sind. Das allermeiste von den "das tut man nicht" "was denken bloß die Leute" und "das kann ich doch nicht machen", ist Unfug. Ich kann in dieser Gesellschaft eigentlich so ziemlich ALLES tun und lassen, was ich will und es lassen sich für jede Art der Lebensführung Gleichgesinnte finden, in deren Mitte ich "richtig" bin. Ich finde das Märchen vom "häßlichen Entlein" ist in der Hinsicht sehr lehrreich.
Viele Grüße Isuam
P.S.: Mir fällt dazu noch ein Spruch ein, den ich mal gehört habe:
"Erwachsen ist man dann, wenn man etwas tut, obwohl die Eltern es empfohlen haben."
White_FangPrinzipiell kann man Iuam zustimmen, wir leben heute in einem Maß der Freiheit, von dem unsere Vorgänger nur träumen konnten. (Wenn sie denn davon von träumen wollten)

In unsere Gesellschaft gibt es Normen, Werte und Gesetzte. Das einzig bindende sind die Gesetzte. Normen und Werte kann man beachten oder nicht beachten wie man lustig ist. Und die Gesetzte sind sehr großzügig, was die Individualität betrifft, immerhin ist die freie Persönlichkeitsentfaltung schon im Grundgesetzt garantiert. Wenn sich jemand in Deutschland an seiner Persönlichkeitsentwicklung gehindert sieht, dann ist daran nicht die Gesellschaft schuld, sondern in erste Linie der Unwillen, die natürlichen Konsequenzen der Individualtiät zu tragen. Je einzigartiger man ist, desto einsamer ist man, das sollte doch nun wirklich keinen überraschen. Umgekehrt, mit je mehr Menschen ich im Kontakt stehen möchte desto mehr Kompromisse muss ich eingehen.
Natürlich ist Individualtiät heute ein schicker Modetrend. Man schließt sich zu Gruppen zusammen um kollektiv gegen die Gleichheit anderer zu protestieren.
Ich persönlich bin froh in einer Gesellschaft zu leben, in der jeder jeden schief anschauen darf, wenn er sich komisch kleidet, und in der jeder die schiefen Blicken des anderen ignorieren darf.
rainravenIch denke auch, daß es schwierig ist, man selbst zu sein.

Zumindest, wenn das bedeutet, daß man in irgendeinem Punkt vom "Gewöhnlichen" oder der "Norm" abweicht.
Schon bei Tieren ist es so, daß das Tier, das sich durch Verhalten oder Färbung von der Allgemeinheit unterscheidet, meist gemieden und mißtrauisch, wenn nicht feindselig, behandelt wird. Denn ungewöhnliches Aussehen, Verhalten oder Unangepaßtheit bedeutet in der Natur meist weniger Chancen fürs Überleben, Auffälligkeit gegenüber Feinden oder ein Hindernis im Artverhalten und der -erhaltung.

Vermutlich liegt das auch dem Verhalten der Menschen zugrunde, die etwas "Neues", Ungewöhnliches meist verwirrt und mißtrauisch betrachten.

In der konservativen, leistungsorientierten Arbeitswelt und der Welt der "Erwachsenen" fühle ich mich von vorn herein nicht wohl, als seltsam betrachtet und abgelehnt. Nicht unbedingt, weil ich so anders aussehe (was ich objektiv betrachtet vielleicht gar nicht tue), aber weil ich angeblich naiver, oberflächlicher und an anderen Dingen interessiert bin als Andere oder Gleichaltrige. Diese erwarten von mir eine Angepaßtheit, mit der ich nicht dienen kann und auch nicht zurecht käme, selbst, wenn ich sie ihnen vorspielen würde.
In der Psychotherapie wurde mir zwei Jahre lang weisgemacht, ich sei okay, so wie ich bin, mit meinen frisurlosen, manchmal lila Haaren, meinen alternativen oder technoidenn "Girlie"-Klamotten und dicken Boots. Mit all meinen Ansichten und Macken.
Aber das sieht offenbar auch nur die Psychotherapeutin und meine Freunde so. Vorgesetzte, Arbeitgeber, Leute, von denen ich etwas möchte und auf die ich angewiesen bin, haben dafür kein Verständnis.

Und ich leide sehr darunter, daß ich von der Gesellschaft her nicht "ich" sein darf. Das bedeutet jetzt nicht unbedingt Gothic, sondern einfach nur so, wie ich es für gut befinde. Individuell.

Das andere Problem ist auch, daß ich in vielen Dingen auch nicht ganz so bin, wie ich gerne sein möchte. Mir fehlt meiner Meinung nach Selbstbewußtsein, Schönheit und Intelligenz, um mit vielen Dingen klarzukommen und zufrieden zu sein. Und schon das ist ein Problem, daß ich selber mit mir oft nicht glücklich bin. Und dann muß man noch gegen die Anderen bestehen, die einen wieder anders haben möchten.

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre ebenso "spießig" wie ein Normalo, würde nicht extravagante Kamotten toll finden und nicht anders fühlen als die Anderen und keine Probleme mit Anpassung udn Vorschriften haben. Aber eigentlich möchte ich gar nicht anders sein als ich bin-abgesehen von meinem persönlichen Mängeln.

Ich finde es schwer in der Gesellschaft, "man selbst" sein zu wollen oder es zu versuchen.
Flatterwesen"Sei Du selbst"

Oft eine Floskel, denn wie kann man in dieser Welt man selbst sein? Trägt nicht ein jeder in der Öffentlichkeit eine Maske?
Man bleibt seinem Sein im Inneren treu, doch zu oft wird man in Ketten gelegt... Ob es nun Schule , Arbeit, Ausbildung.... ist... Irgendwie muß man immer achten wie man sich gibt.....

Frei sein kann man bei vertrauten Personen, die einen kennen, wo verstellen und Masken durchschaut werden..... Doch zu oft macht sich die Gesellschaft nicht die Platte wie man denn sei.... Oft ist es einem selber egal wie der "Mensch nebenan" ist... Ich denke um andre für seine Fehler anzuklagen sollte man an sich arbeiten..... Verstellen gehört zum Leben dazu... Auch Buntvolk versteckt sich hinter Masken..... Egal wer.... Die Welt ist kalt und verlangt nach einer Maske....

Stille gedankenvolle Grüße vom kleinen Flatterwesen#

=Angel=
halfbeeüber dieses thema denke ich oft und lange nach,weil ich das auch oft zu hören krieg.manche menschen verwenden das wie die zauberformel schlechthin.man müsse nur man selbst sein dann wprde ALLES gehn,auch das logischerweise unmögliche,dagen sie.manchmal kommt man sich dann ein wenig verarscht und abgespeist vor.man sucht rat und alles was man hört ist "sei du selbst!dann klapp das schon!".
aber wie ist man "man selbst"?
ich denke es hat etwas damit zu tun dass man lernt sich selbst wirklich zu lieben.denn so lnage man sich nicht liebt vertsellt man sich um sich und andren zu gefallen.
es gehört eine gute portion selbstbewusstsein dazu um auch gegen die anzukommen die einem "vorschreiben"wer man sein soll.
aber für mich ist das ein ding der unmöglichkeit.ich meine jetzt,gerade als "goth".meine eltern wollen dass ich ein fleißiges,intelligentes normales mädchen werde,das trotzdem irgendwie seinen eigenen kopf hat.aber wie kann man man selbst sein wenn man nicht das sein darf was einem gefällt?das ist irgendwie mit religionsfreiheit zu vergleichen.wenn einem vorgeschrieben wird an was man glaubt,kann man dann wirklich glauben,wirklich glauben,von ganzem herzen?
und freunde.hat man nicht manchmal ansgt man würde plötzlich ohne sie dastehn?v.a.wenn sie ein haufen intolleranter teenies sind?so geschieht es dass ich nie der mensch bin der ich glaube zu sein.weil meine eltern und freunde darauf wert legen einen hacuh ihrer festgesetzten normalität zu erhalten.ich weiß,meine eltern sollten mich leiben wie ich bin,genau wie meine freunde,wenn sie wahre freunde sind.
aber dass meine eltern mich lieben hat nichts damit zu tun dass sie mir tagtäglich vorschrieben wie ich zu leben habe.
und meine freunde?im zweifelsfalle wären sie immer für mich da.*nochmal nachdenk*nein,eigentlich ist das wieder so ein satz der einem einpriogrammiert wird.nein,im zweifelsfalle waren sie nicht für mich da.aber ohne sie möchte ich auch nciht wirklich leben.
in denke auf jeden fall dass es in der heutigen zeit beinahe unmöglich ist man selbst zu sein.aber in seiner jugend weiß man dnek ich noch gar nich so genau wer man ist.nur schließt diese annahme nciht aus dass es ausnahmen gibt.
ich wünschte einfach nur dass die menschen mehr aufeinander eingehn würden und versuchen würden einander zu verstehn.dann wäre es möglich man selbst zu sein ohne dabei sein ganzes leben aufgeben zu müssen.
Aenwyn[QUOTE][i]Original geschrieben von Asgard [/i]
[B]hm, ich denke dieses "sei du selbst" ist in der heutigen gesellschaft sehr schwierig geworden. (oder war es schon immer so?) die individualität, die jeder mensch von grund auf besitzt, denn jeder ist anders, wird heutzutage soweit unterdrückt, dass es halt diese normen gibt, die uns vorsagen, wie wir zu leben und zu handeln haben.[/B][/QUOTE]

Ich habe eher den Eindruck, daß das früher noch schlimmer war. Es ist wahrlich nicht einfach, konsequent seine Individualität auszuleben, denn wer sehnt sich nicht auch danach, geliebt und anerkannt zu werden. Vermeidungsstrategien, die verhindern sollen anzuecken, können so stark verinnerlicht werden, daß sie einem als Teil seines Selbst erscheinen. Selbstfindung und Selbsterkenntnis ist auch nicht gerade angenehm, weil man eben auch zu jenen Eigenschaften stehen muß, die einem weniger gut gefallen, vielleicht sogar als Schwächen oder Fehler erscheinen. Mir scheint, sich selbst lieben zu lernen, ist erst mal die Voraussetzung, um sein Selbst ausleben zu können.

Eine Freundin von mir hat eine schöne Signatur: Werde wer du bist! Das trifft es wohl besser.
segicogliVielleicht ist man ja nicht nur ein "ich", wie jetzt hier irgendwie meist angenommen wurde (las sich zumindest so). Ich rede jetzt nicht von multipler Persönlichkeitsspaltung, sondern einfach, dass man nicht einfach einen festen Charakter hat, dass man bspw. der melancholische Philosoph ist, und dann alle immer dieses Bild von einem im Kopf haben, sondern dass man, auch wenn man mal anders ist, wenn man grade mal einfach total fröhlich ist, immer noch man selbst ist. Ein anderes "selbst". Ich meine, normalerweise ist man nicht immer gleich. Und dann kann man vielleicht, wenn das ich des melancholischen Philosophen fehl am Platze ist, das fröhliche ich "rauskramen". Klingt grad ein bisschen merkwürdig, dass man sich für jede Situation ein anderes ich aussuchen kann ;) Aber ich denke, man muss bloß die Vielfältigkeit des Ichs finden. Wenn man jetzt gerade lustig sein will (also halt wenn man sich lustig fühlt), nicht das kichernde Mädchen wird sondern das Mädchen mit lauten, tiefem Lachen, weil man so viel eher ist. Dann kann man sich noch relativ gut anpassen...
Wie man diese Ichs findet... Oft durch Ausprobieren, denke ich. Wenn man dann später den Tag nochmal Revue passieren lässt und sich dann fragt "Wie hab ich DA denn reagiert? Das passte irgendwie nicht zu mir, diese Art von Gespräch"... Na ja, dann ist halt am nächsten Tag ein anderes Verhalten dran. Bis man wirklich zufrieden mit sich selbst ist und sich denkt, dass man sich selbst als Außenstehender wirklich mit sich selbst anfreunden könnte.
Oh Mann. Ich glaub, das war verwirrt und merkwürdig alles... ;)
Dann schließe ich mit einem Zitat ^^
"Ich erschrak, als ich merkte, dass ich bin, wie man ist."
Wobei das ja nicht immer schlecht sein muss, zu sein, wie MAN ist. Wenn man sich so wohlfühlt, wenn man denkt, dass genau diese Art zu einem passt... Dann kann man ja nichts dafür, dass Millionen anderer Menschen genauso sind.
DarkSoul13[QUOTE][i]Original geschrieben von segicogli [/i]
[B] Bis man wirklich zufrieden mit sich selbst ist und sich denkt, dass man sich selbst als Außenstehender wirklich mit sich selbst anfreunden könnte.
Oh Mann. Ich glaub, das war verwirrt und merkwürdig alles... ;)
Dann schließe ich mit einem Zitat ^^
"Ich erschrak, als ich merkte, dass ich bin, wie man ist."
Wobei das ja nicht immer schlecht sein muss, zu sein, wie MAN ist. Wenn man sich so wohlfühlt, wenn man denkt, dass genau diese Art zu einem passt... Dann kann man ja nichts dafür, dass Millionen anderer Menschen genauso sind. [/B][/QUOTE]

Das ist aber ganau das, was das eigene "Ich" nicht ausmacht. Man sollte sich schon in den meisten Situationen so verhalten, wie es einem in den Sinn kommt und nicht erst darüber nachdenken, dann fängt man nämlich an sich selbst so zu formen, wie man denkt, dass es anderen gefällt, und das ist man dann nicht mehr selbst.....
ReinGarNichts[QUOTE][i]Original geschrieben von segicogli [/i]
[B]Ich rede jetzt nicht von multipler Persönlichkeitsspaltung, sondern einfach, dass man nicht einfach einen festen Charakter hat, dass man bspw. der melancholische Philosoph ist [/B][/QUOTE]


Ich bin immer nur der schwankende, wandelnde Kaffeebecher...
Nein, du hast recht.
Der Charakter eines Menschen lässt sich nicht auf einen Begriff wie "melancholischer Philosoph" oder "Goth" oder sonstwas reduzieren.
Von "verschiedenen Ichs" würde ich aber nicht sprechen.
Ich bin ich.
Punkt.
Wenn ich melancholisch philosophisch sein möchte, bin ich melancholisch philosophisch, wenn ich kurz darauf albern lachen möchte, lache ich kurz darauf albern herum...
Das wichtigste beim "Sich-Selbst-Finden" ist das Hinterfragen und Selber-Denken.
Wenn man sich einer Regel anpasst ohne sie zu hinterfragen, verliert man einen Teil seiner selbst. Wenn man die Regel für richtig hält und sich ihr anpasst, ist das in Ordnung. Wenn man sie nicht für richtig hält muss man sich über die Konsequenzen eines Missachtens im Klaren sein. Oder Nachgeben...

Wenn sich jemand über mein Äusseres aufregt, lache ich ihn nurnoch aus. Ich finde das albern. Es stört mich nichtmehr, dass es die Menschen stört, dass ich anders bin, das ist ja auch nicht mein Problem.
segicogli@DarkSoul13
Aber ist man nicht auch irgendwie der, der man sein möchte? Man müsste erstmal definieren, was "ich" eigtl. ist. Woraus man besteht. Ansichten, Meinungen? Verhaltensweisen? Gefühle? Die Meinung, dass ein bestimmtes Verhalten toll ist, gehört ja somit auch zu mir. Also auch der Wunsch, so sein zu wollen. Also kann ich doch auch versuchen, so zu sein, wie ich sein will, weil ich dann irgendwie immer noch ich bin. Vielleicht noch mehr ich als vorher. Wenn ich mich nämlich so wie ich bin, nicht wohl fühle, muss es ja falsch sein, so zu sein. Für mich falsch. Also kann ich auch überlegen, wer ich sein möchte. Finde ich.
segicogliIch hab mit 'ner Freundin darüber diskutiert, und sie hat mich überzeugt... ^^
Du bist immer du selbst. Auch wenn du denkst, du bist nicht du. Wer solltest du sonst sein? Und dieser Teil gehört dann ja auch zu dir. Und auch, dass du dich dann später womöglich über dich ärgerst. All das macht aber deinen Charakter aus. Eben auch die schlechten Sachen und wenn du dich gar nicht wie du selbst fühlst, es gehört zu dir.
Keine Ahnung, wieso ich das vorher nicht wusste. o.O Es ist so logisch.
DarkSoul13[QUOTE][i]Original geschrieben von segicogli [/i]
[B]@DarkSoul13
Aber ist man nicht auch irgendwie der, der man sein möchte? Man müsste erstmal definieren, was "ich" eigtl. ist. Woraus man besteht. Ansichten, Meinungen? Verhaltensweisen? Gefühle? Die Meinung, dass ein bestimmtes Verhalten toll ist, gehört ja somit auch zu mir. Also auch der Wunsch, so sein zu wollen. Also kann ich doch auch versuchen, so zu sein, wie ich sein will, weil ich dann irgendwie immer noch ich bin. Vielleicht noch mehr ich als vorher. Wenn ich mich nämlich so wie ich bin, nicht wohl fühle, muss es ja falsch sein, so zu sein. Für mich falsch. Also kann ich auch überlegen, wer ich sein möchte. Finde ich. [/B][/QUOTE]

Ich meinte nicht, dass man sein "ich" generell verlässt, wenn man sich absichtlich ändert, sondern, wenn man es tut um anderen zu gefallen. Das sind dann zwar schon eigennützige Gründe, aber Individualität geht dadurch dann in meinen Augen verloren....
Aenwyn[QUOTE][i]Original geschrieben von segicogli [/i]
[B]@DarkSoul13
Aber ist man nicht auch irgendwie der, der man sein möchte? Man müsste erstmal definieren, was "ich" eigtl. ist. Woraus man besteht. Ansichten, Meinungen? Verhaltensweisen? Gefühle? [/B][/QUOTE]

Siehe Thread "Was macht unsere Persönlichkeit/unseren Charakter aus?".

@segicogli: Das führt diese ganzen Selbstfindungsversuche ganz schön ad absurdum, entbehrt aber wirklich nicht der Logik.
schattenlichterich weiß nicht, aber für mich ist es bei dem thema sei du selbst immer die frage, was ICH denn gerne mache, was mir spaß macht, was mir wichtig ist, nicht, was für andere bedeutung hat.

auf der anderen seite denke ich aber, dass man in MANCHEN dingen zumindest ansätzlich moralische ( und gesellschaftliche ) erwartungen erfüllen sollte.oder würde es euch gefallen, wenn ihr von jemanden zum spaß umgebracht werdet?
irgendwo ist es wichtig, anderen menschen nicht ständig auf die nerven zu fallen.es gibt gelegenheiten, wo man sich mal zusammenreißen muss, vor allem in der öffentlichkeit( irgendwo kann man dann auch wieder nicht sein, wie man ist, oder?).
kleine macken finde ich ok, solche, die einen menschen erst liebenswert machen.

an der stelle entsteht für mich auch die frage, was eigentlich mit menschen ist, die antidepressiva nehmen. die sind doch dann auch ganz anders, nicht mehr sie selbst!?
LunaticSisterLeider kenne ich das Problem auch, jedoch weiß ich nicht woran es liegt. Vielleicht ist man selbst zu sensibel und nimmt es zu sehr wahr. Es gibt so viele Menschen, die alle ihre [B]INDIVIDUELLE[/B] Meinung haben und alle erzählen dir deswegen etwas anderes. Ich würde sagen, halte es genauso, sein individuell! Finde dich selbst, überleg dir was du willst und dann mach dein Ding. Ist ja auch dein Leben und das willst du sicher nicht bereuen. Über den Rest musst du hinweg sehen.

li:an
NocthurnHmm, grundsätzlich vertrete ich ja die Meinung, dass jeder tun und lassen soll was er will, sofern er sich nicht ohne Erlaubnis in andre Leben einmischt. Ich empfinde die Fähigkeit zum individuellen Denken als wichtige Eigenschaft des Menschen, welche in der heutigen Zeit leider viel zu sehr verwahrlost.

Nun, es ist richtig, dass man bei bestimmten Handlungen argwöhnisch von der Gesellschafft beäugt wird. Doch wenn es einem wirklich wichtig ist, sein Leben nach bestimmten Maßstäben zu richten, dann kannst du das auch tun. Man muss dann eben entsprechendes insgeheim tun oder gegen die andren ankämpfen. Konflikte sind nicht nur schlecht. Durch sie ist es möglich so manches Problem zu lösen, wobei man auch immer beachten muss um welche Art von Konflikt es sich handelt.

Man muss sich selbst treu bleiben und darf sich nicht selbst betrügen, denn warum soll man leben, wenn man nicht leben darf wie man will? Das Leben ward uns gegeben und nun müssen wir damit verantwortungsbewusst umgehen.
Amongthethorn"man selbst sien" ist sicherlich nicht sinnvoll, denn um dies zu tun lässt man sich praktisch gehen und würde jede grenze missachten. Denn eigentlich verstellt sich ejder alleind adurch, dass er regeln beachtet. Außerdem ist man doch eigentlich das, was die menschen aus einem machen, oder?
SerasIch bin nicht ich selbst. Meist verstell ich mich bei anderen. Selbst bei meinen Eltern. Aber eigentlich sind sie auch selbst dran Schuld. Wenn ich die Warheit sag, wir mir nicht geglaubt, aber wenn ich lüge und ihnen vorspiele was sie denken, wie ich bin, dann glauben sie mir auch...
MassenproduktMein Name, auch wieder sehr passend zu diesem Thema. egal.
Ich wollte nochmal auf die obengenannte 'nur durch Gesetze beschränkte Freiheit', die in unserer Gesellschaft ja angeblich herrscht zurückkommen.
Ist es z.B. ein Gesetz dass Politiker in ihrer Individualität vollkommen eingeschränkt sein müssen und alle Hose, Hemd, Krawatte tragen müssen?

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