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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Gott = Liebe
ErzengelZodielEinmal hat mein Pfarrer vor meiner Konfirmation gesagt, dass Gott die Liebe sei. Damals habe ich mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, weil ich ihn nur als Quäker angesehen habe. Aber irgendwie sind mir seine Worte vor einiger Zeit wieder in den Sinn gekommen und ich habe mir dazu so meine Gedanken gemacht. Vielmehr hat mich mein ehemaliger Philosophielehrer auf diesen Gedankengang gebracht. Allerdings habe ich das Gefühl, dass irgendwo noch ein Denkfehler sitzt ... vielleicht hat ja einer von euch eine Idee, welcher das sein könnte ...
Eigentlich muss man ja erst mal definieren, was Liebe überhaupt ist ... meiner Meinung nach strebt die Liebe immer das Schöne an, das heißt sie besitzt sie nicht automatisch, sondern muss immer in diese Richtung arbeiten. Vielleicht ist ja schon in dieser Definition ein Fehler drin ... aber ich kenne bisher nur diese eine ... Wenn wir das aber so sehen, wie kann dann Gott gleich die Liebe sein, wenn Gott doch VOLLKOMMEN ist? Denn meiner Meinung nach strebt die Liebe ja immer den Zustand des Schönen an und ist deswegen "nicht" vollkommen. Ergo kann man nur Schlußfolgern, dass Gott nicht die Liebe sein kann, da er vollkommen ist und keinen anderen Zustand anstrebt.
Wäre nett, wenn sich jemand meiner wirren Gedankengänge annehmen würde. :)
Gruss Zod :D
LakrimarGott ist nicht gleich Liebe!

Liebe ist Ansichtssache und liegt im/am Auge des Betrachters...
draconiamal abgesehen davon, dass ich nicht an einen gott im sinne der (kath) kirche glaube, und sich das in meinen ohren eh alles wiederspricht denke ich, dass du keinen denkfehler begehst. ich hätte das auch so verstanden.
CatatoniaGott ist nicht die Liebe

und vorallem :
Gott ist nicht vollkommen...
DaRkNiGhTWalKeRAlso jetzt abgesehen von meinen Religiösen ansichten (den danach hast eben NICHT gefragt):

Liebe. Ich glaube nicht das Liebe zwingend den Zustand des Schönseins anstrebt. Leibe kann auch in Schmerz liegen. Liebe kann töten, kann vernichten, kann verzauber, kann uns in sabbernde Zombies verwandeln. Liebe macht blind. Aber Liebe kommt von Herzen. Und deswegen ist Gott Liebe. EIn Christ (ein wirklich Erleuchteter Christ) ist erfüllt von Gott, Gott ist in seinem Herzen. Zu sagen das er Gott liebt genügt nicht, Gott IST diese Liebe, und das macht sie so ehrlich. Wenn du von Gott erfüllt bist, dann bist du auch mit Liebe erfüllt. Gegenüber ihm und Gegenüber allem was er geschaffen hat. Daher kommt (denke ich) auch der Bibelspruch "Liebe deinen nächsten wie dich selbst".

Naja, vielleicht hilft dir das weiter. So sehe ich die Sache auf jeden Fall.
MontroseGott kann auch Zorn sein. "Radaf"
Gevatter TodWenn man sich unsere Welt mal so anschaut, unter der Annahme es gibt einen Gott, so muß dieser verdammt psychopathisch sein.
Hasturhm, genaugenommen trifft es das doch ganz gut ... auf jeden fall wird gott (laut altem testament) arg schnell eifersüchtig

ich weiss nur dass gott, wenn es ihn gibt, einen seltsamen humor hat
LakrimarWenn ich von Gott erleuchtet wurde und er somit in meinem Herzen ist und dadurch die Liebe definiert wird, dann ist das doch auch bei Personen so, die ich "vom ganzen Herzen" liebe, oder?

Von daher wär die Person die ich liebe Gott.....
EkrosGott ist nicht die Liebe.

Und Gott liebt Dich nicht. Keinen von uns.

Sei Dir sicher. Gott will uns alle töten. Und das wird er auch.
Psycho[QUOTE][i]Original geschrieben von Ekros [/i]
[B]Sei Dir sicher. Gott will uns alle töten. Und das wird er auch. [/B][/QUOTE]

Wenn es einen biblischen Gott gäbe (lasse ich jetzt mal so stehen) und er wollte uns alle töten, dann wäre dies wohl längst passiert.
LakrimarVielleicht ist dieser "biblische Gott" sado-masoschistisch veranlagt...


(Soll keine Blasphemie sein...)
Amirades@Gevater: Geniale Antwort.

Ob Gott Liebe ist... Naja, da ich nicht an ihn glaube und mich selbst als meinen eigenen Gott definiere würde ich sagen man das nicht so einfach darstellen kann.
TrashIch persönlich bin der Meinung, das so etwas wie einen Gott nicht giebt, jedoch giebt es eine Kraft, die, die Dinge wie sie sind, im inneren zusammenhält.
Eine Art Energie, was auch und das soll nicht übertrieben sein selbst Wissenschaftler wie Einstein nicht abstritten, giebt es.
Wenn ich an Gott denke, denke ich auch ich auch immer an die Geschichten über den großen Richter in weiß, der nach dem Tode über deine Taten zu lebzeiten richtet, dich in die Hölle schickt oder dir den Weg in den Himmel freigiebt.
Diese Klassische und recht naive Ansicht von Gott als Richter, der keine Gnade und Rücksicht kennt lässt nur wenig Platz für Liebe in seinem Handeln, wäre also somit ein Gott der Gerechtigkeit, der die guten Liebt und die, die,die falschen entscheidungen fällen aus seinem Herzen verbannt.
Gott oder das was man dafür halten mag wäre also somit ohne Liebe sondern nur gerecht und nicht mehr.
Da das was wir als Gott auffassen, der Erbauer aller Materie und Lebens ist, der den großen Plan X entworfen hat, und dies wohl nicht aus reiner Langweile tat, wenn es ihn den geben sollte, kann dies nur, da alles existent ist und das auf eine Dauer nur in vollkommener Harmonie getan haben wie die Physik beweist.
Denn ohne diese Harmoni (Naturgesetz) zwichen den Dingen würde alles enden, z.b. der Mond auf die Erde stürzen oder das Universum in einem Caos versinken.
Da aber bekanntlich ein Gleichgewicht zwichen den Dingen herrscht, geschiet dies nicht.
Selbst die notwendigkeit der Zerstörung, beinhaltet die Schöpfung von neuem, eiene Art Wiederaufbereitung und dies nicht, so glaube ich, aus Haß, sondern als Mittel zu Zweck, wenn es Gott geben sollte.
Es ist die ungetrübte Harmonie zwichen allem ob negativ oder positiv, die Liebe der Teilchen zueinander.
Das Gleichgewicht zwischen Mensch und Mensch, zwichen Mensch und Materie, zwichen Gott und Materie !?
Das könnte die Liebe eine Gottes sein !?!?
draconia@ nightwalker:
ich denke, dass der pfarrer, von dem gesprochen wurde das ziemlich so gemeint hat.
die frage ist jetzt, ob liebe den nach vollkommenheit strebt odser nicht. wenn ich jemanden liebe, dann will ich ja eigentlich shcon, dass "alles glatt läuft" ->das streben nach der vollkommenheit der beziiehung, oder etwa nciht?
LakrimarLiebst Du die Person oder die Beziehung?
draconiaich liebe die person.
aber ich habe die erfahrung gemacht, dass liebe auch verblassen kann, wenn in der beziehung einfach alles schief läuft. und wenn man jemanden liebt will man doch auch glücklich mit ihm sein, oder nicht?
LakrimarDas stimmt allerdings. Stimm ich Dir voll und ganz zu... :)

Um wieder zum Thema zurückzukommen. Kann auch die Liebe zu Gott oder von Gott verblassen, wenn die Beziehung nicht hin haut? Ich denke schon. Ich zumindest hab keine Beziehung zu Gott........
draconiaalso, ich war früher mal recht aktiv in der kirche (ja, ich war mal meßdienerin. ;)) ob das "liebe zu gott" war bezweifle ich stark, aber momentan habe ich gar ncihts mehr für die kirche übrig. insofern. -ja, kann sie!
feverish dreammal davon abgesehn woran ich glaube oder auch nicht ...
was ist mit den Menschen die nicht an Gott glauben?Diese Menschen empfinden doch auch Liebe!Ich finde Liebe hat mit "GOTT" nichts zu tun!Liebe ist meiner Meinung auch nicht nur schön...Liebe kann genauso gut grausam,erstickend und erblindend sein... Liebe ist ein Gefühl...dann müssten auch auch die anderen Gefühle bei eurem vollkomenen Gott vertreten sein.was ist mit dem Gegenteil?Ist nicht auch Hass ein Gefühl?Dieses Gefühl haben wir auch...haben wir das nicht von Gott?
LaChatteIch sage "Gott" (in Ermangelung eines besseren Wortes) liebt uns so, wie Eltern ihre Kinder lieben: er lässt uns unsere Erfahrungen machen, frei, wie wir wollen, ist aber für uns da, wenn wir ihn mal brauchen.

Und Hass, und die Angst, die Hass erzeugt, wäre das Gefühl, von Gott getrennt zu sein.

Wer sich freut und glücklich ist, ist Gott nahe. Wer hasst und Angst hat, ist von Gott entfernt. Und das gilt für alle Glaubensbekenntnisse, von christlich zu gnostisch zu satanistisch zu atheistisch - das sind nur menschliche Etiketten, und meiner Meinung nach nicht allzu ernst zu nehmen. Das Handeln zählt.
LaChatteDer rächende Gott ist der des alten Testamentes. Mit dem kann ich auch nicht viel anfangen.

Und mit der Einstellung deiner Freundin auch nicht - warum sollte Gott es uns verbieten, hier auf der Erde Spass zu haben? Gott hat uns Körper gegeben, damit wir Freude daran haben und sie geniessen.

"Mein" Gott ist der der Evangelien: ein liebender, lustiger, der auf Hochzeiten geht, Wein trinkt, sich nicht um menschengemachte Gesetze schert, Freude an schönen Düften hat, an Umarmungen, der sich gerne amüsiert, solange es niemand anderem schadet.

Gott ist für mich Liebe und Freude.

Ich bemühe mich, nach den Lehren des Evangeliums zu leben, und ich habe schon öfters bemerkt, dass ich mir Hass, Angst, Traurigkeit und Verzweiflung ganz allein mache, indem ich mich vom Göttlichen abschneide.

"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst" - das ist die Essenz Gottes für mich. Und ich bin damit immer gut gefahren.
Weltenbummlerhmhm...
gott. erstma gott.
ist gott liebe?
gott hat diese welt erschaffen (Wenn es einen gott gibt Hat er diese welt erschaffen...)
<--- gott=liebe. also hat liebe diese welt erschaffen.
so. was ist liebe?
und kann liebe denn dann so toll sein, wenn sie soeine welt wie diese hervorbringt?
wohl nicht, denn seht euch um... hungernde menschen, unschuldige babys sterben...
wenn das hier alles liebe ist, finde ich liebe absolut nicht erstrebenswert!

ist es wichtig Was gott ist?
ich meine persönlich für dich.
nagut, überhaubt.
du willst wissen was gott ist. warum? das zeugt davon das du gott nicht so hinnimmst. wenn du das nicht kannst gibt es wohl keinen gott für dich.
wenn es für dich keinen gott ´gibt, wirst du wohl der überzeugung sein, es gibt keinen,
also wiedersprichst du dir selber mit der frage, was ist gott, wo du doch überzeugt bist, es gibt ihn nicht.

bäh, hört sich das jetzt scheiße an, ich lass es!

grüße
ChristinAls die Macht und die Liebe sich trennten!

Im Anfang der Zeit war es so:

Die Macht und die Liebe wurden als Zwillinge geboren.
Ihre Mutter war die Weisheit, ihr Vater der Mut.
Die Geschwister wuchsen glücklich miteinander auf,
und überall wo sie hinkamen, stifteten sie Frieden zwischen den Parteien
und Völkern.
Sie verteilten die Güter dieser Welt gerecht, sie machten die Armen reich
und die Reichen glücklicher. Die Macht und die Liebe
waren ein Herz und eine Seele,
und fanden sie in den Häusern unter Menschen Platz,
so änderte sich alles zum Guten.

Eines Tages begegnete sie der Neid. Er hatte sich fein herausgeputzt,
und sah recht stattlich aus. Sein Gewand glitzerte in heller Sonne,
und sein Geschmeide funkelte nur so im Licht.
„ich sehe dich stets im Schatten der Liebe gehen“, sagte
der Neid zur Macht.“ So kannst du nie etwas werden. Geh mit mir!
Da wirst du großer und stärker. Du sollst sehen, die Menschen werden dir die Hände und Füße küssen, sie werden dir schmeicheln und dir Opfer darbringen,
sie werden dir ihre Seele verkaufen, nur um dich zu besitzen.“
Die Macht war wie geblendet. Sie dachte eine Weile nach.
Dann sagte sie zur Liebe:“ Der Neid hat recht.
Lasst uns für eine Zeit auseinandergehen.
Wenn wir uns trennen, kann sich jeder von uns selbstständig entwickeln.
Keine ist mehr von der anderen abhängig, keine braucht mehr auf die andere Rücksicht zu nehmen. Ich werde derweil beim Neid in die Lehre gehen. Vielleicht treffen wir uns später einmal wieder.“
Ehe die Liebe antworten konnte, waren die Macht und der Neid schon hinter der nächste Ecke verschwunden.
Die Liebe sah noch, wie der Neid der Macht den Vortritt ließ. Ohnmächtig stand nun die Liebe am Wegrand und weinte. Sie erlebte sich schwach und kraftlos ohne die Macht.
Sie spürte ,wie sie allein nicht leben konnte. Wie ein Schatten legte sich die Angst auf sie,
die Angst, sich zu verirren, zu verletzen und nicht verstanden zu werden.
Die Macht fühlte sich unterdessen frei und ungebunden. Der Neid störte sie nicht,
weil er immer einen Schritt zurück blieb und ihr den Vortritt ließ.
Die Macht merkte, wie sie dabei größer und größer wurde.
Aber mit ihrer Größe wuchs auch ihre Kälte. Es gefiel ihr, wenn sich die Menschen vor ihr verkrochen oder ihr alles opferten, um sich mit ihr zu verbünden.
Sie bestieg einen großen Thron und ließ sich über die Köpfe der Menschen tragen.
Sie genoss es, umjubelt zu werden.
Die Macht hatte die Liebe bald vergessen. Sie umgab sich mit Waffen und Soldaten.
Sie raubte den Armen den Frieden und vertrieb sie aus ihrer Heimat. Nur wer ihr die Seele verkaufte, durfte sich in ihrer Nähe aufhalten und sicher fühlen. Hinter ihr aber folgte stets der Neid.
In der Welt wurde nun alles anders. Die Kriege unter den Menschen nahmen an Heftigkeit zu. Die Liebe war zu ohnmächtig, um sie zu verhindern. Viele erkannten sie auch nicht wieder und verwechselten sie mit dem Egoismus oder mit der Schwäche. Sie hatte nicht mehr die Kraft, das Böse in die Schranken zu weisen. Habgier und Gleichgültigkeit wuchsen. Die Natur wurde ausgeplündert und zertreten. Es wurde dunkler und Kälter in der Welt. Menschen und Tiere begannen zu frieren. Sie wurden krank und starben einsam dahin.
Da beschloss die Liebe, die Macht zu suchen, und sie machte sich auf, auch wenn der Weg weit war.
Eines Tages begegneten sie sich auf einer Kreuzung. Die Macht kam groß und gewaltig daher. Vor ihr und hinter ihr waren Wächter, bis an die Zähne bewaffnet, die sie beschützen mussten. Die Macht sah dunkel aus. Sie war eingehüllt in einen dunklen schweren Mantel. Ihr Gesicht war kaum noch zu sehen.
Der Mantel war über und über mit Orden behaftet. Rechts und links trug man ihre Titel, damit die Menschen vor ihr in die Knie gingen.

Die Liebe nahm ihren ganzen Mut und ihre ganze Weisheit zusammen,
die sie von ihren Eltern geerbt hatte, und stellte sich der Macht in den Weg.
„Du siehst unglücklich aus“, sagte die Liebe und blickte der Macht gerade ins Gesicht.
„Deine Augen sind finster. Früher hast du gestrahlt und warst schön.“
„Geh mir aus dem Weg“, „ich kenne dich nicht.“
„Erinnerst du dich nicht“, sagte die Liebe, „wie wir miteinander durch die Welt zogen? Du trugst ein leichtes Kleid, du konntest tanzen und springen, du liefst mit mir zu den Menschen, und sie alle nahmen uns mit offen Armen auf. Wir konnten Frieden stiften,
und alle hatten alles gemeinsam. Du warst mit mir mächtig – ohne Waffen
du brauchtest dich nicht zu schützen, und hinter dir zog nicht der Neid. Lass uns wieder miteinander gehen. Schick sie alle weg,, die dich jetzt umgeben und fernhalten von den Menschen und von mir. Auch ich brauche dich, denn ohne dich bin ich schwach und ohnmächtig. Ohne dich glauben mit die Menschen nicht. Die Menschen lachen mich aus,
sie verletzen und missbrauchen mich.“
Während die Liebe diese und andere Worte sprach, wurde der Macht immer wärmer. Und weil auch die Macht ein Kind der Weisheit und des Mutes war, taute sie langsam auf und wurde kleiner und kleiner, bis sie wieder so groß war ,wie die Liebe.
Ihr glitt der Mantel von ihrer Schulter und die Orden zersprangen am Boden. Die Wächter fielen wie tot um, und die Titel flogen im Wind davon.
Ehe sich die LIEBE und die MACHT versahen, standen sie sich allein gegenüber.
Da lachten sie einander zu und fielen sich in die Arme.
Der Neid, der die Macht begleitet hatte, war gewichen und von der Liebe war der Schatten der Angst geflohen.
Seither gehen sie wieder miteinander,“ die LIEBE und die MACHT“, und sie sind stark geworden die beiden. Und wenn du sie triffst , dann halt sie fest und warte, bis ich komme und mit euch ziehen kann.
ChristinDie höheren Gnadengaben:
Das Hohe Lied der Liebe
1Korinther 13

Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg,
einen, der alles übersteigt:

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte,
und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;

wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

Die Liebe hört niemals auf,
prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht,
aber für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe...
diese drei...
aber am größten unter ihnen ist die Liebe!




Glaube,Hoffnung,LIEBE





Was ist Glauben für mich?Dass es dich gibt,ewig und wirklich weil ich bin-als dein Ebenbild!
Weil ich leben,glauben,hoffen und lieben darf,mit dir und in Freiheit.Darum glaube ich an dich,und es soll dich geben als schönstes Wesen,ewig als mein Vorbild.
Was ist Glauben für mich, dass du Ewiger mich um meiner selbst willen liebst,mir vergibst,egal wie schwer meine Sünde wiegt---weil du wandelst meine Sünden in Heil.
Was ist Hoffnung für mich?Dass du mir vertraust,dass du mir und meinen Worten auch dann noch glaubst,auch wenn mit meinem Leib,mein Glaube,meine Hoffnung, entschwunden scheint-
zum Augenschein ins Grab gelegt und nichts von mir übrig scheint als mein Name auf einen Stein.
dass du trotzdem glaubst,dass es mich noch gibt und mich erhebst zu dir.Hoffnung ist dann für mich,dass ich vielleicht leben darf mit dir,oder wohnen darf in dir,und du in mir,als etwas einzigartiges Eigenes;damit ich das Leben nicht allein tragen ertragen muß!Aber wenn du dann doch lieber allein wandelst weiter den Kreuzweg des Lebens,allein ohne mich,-glaube und hoffe,dass jedes DU,das dir begegnet,ob Mensch,Tier,Stein Blume,Baum,Buch...Engel oder Bengel,dich mit meiner auferstandenen Liebe lieben will!
Was ist LIEBE?Leben geben wie der Weinstock die Reben?Um dann allein bei dir zu sein-weil du mich doch zu allererst geliebt, als ich noch klein war oder Kain war,Lehm war,oder Pein oder Stein war;
weil du mich also immer gliebt hast,muß ich dich nun lieben,aber wie und wo?Wo bist du?
Ich weiß nur:
Ich lebe,weil du geglaubt hast an mich,gehofft hast,mich erbaut hast und mich geliebt hast in mir!Durch deinen Glauben,deine Hoffnung deine Liebe,hast du mich also belebt!
als Abbild neu belebt habe ich dich gesucht,Jahrzehnte lang wie Jahrhunderte im Weltall wie im Erdental,dich meinen geliebten Vater Schöpfer und fand dich nicht!
7X777000 Tode bin ich gestorben,ist meine Hoffnung gestorben und wieder erstanden um weiterzusuchen nach dir.Wo warst du Herr?
Du warst DA,immer IN MIR!
VErborgen im hintersten Winkel meiner Seele!
dort wohin ich all meine Sünden verdrängt,versteckt hatte und runherum eine dicke Mauer aus Stein gebaut hatte, dort bist du immer tapfer gestanden,mitten in meinem Sündenmeer und hast mich stetig gewandelt nach dir.Und als du mich einkehren ließest in mir,da habe ich dich erblickt:
Schön,als Schönster standest du da in mir.Mitten in meinem Herzen,umgeben von meiner Armut,meine Seele hast du immer gewandelt nach deinem Bild und reich und erhaben konnte ich mich ruhigem Gewissen mich rühmen in deinem Licht.Treu und stark bist du immer zu mir gestanden und hast meinen Leib ,meine Seele bewahrt vor dem Sterben!
deinen Reichtum,deine Schönheit,deinen heiligen Namen habe ich mir Stück um Stück einverleibt,dann habe ich dich verlassen,in Stich gelassen.Als ich dich erkannte war mir,als müsste ich vergehn vor SchmerzEs war,als ob ein Schwert meine Seele durchbohrte;ich sank zu Boden getroffen von dir,meinem Abbild!
Da aber bäumte sich mein aufpolierter,heiliger Stolz in mir auf_NEIN_du mit dem Kreuz meiner Sünden ,du bist doch kein Teil von mir;und ich klagte dich an und schrie-seht den Gezeichneten-und wollte mich schon schaudernd abwenden von dir,damit ich mich nicht beflecke;---
Aber unter Tränen erkannte ich dich als Abbild meines Herzens wieder,meine Seele,die du in immerwährender Hingabe aufrecht HEILIG hochgehalten hast und selbst den Dreck meiner Sünden ertrugst!Meine Scheinheiligkeit schmolz dahin im Feuer meiner Reue und ich erkannte die Armseligkeit meines SEINS.
Deinen Namen,deine Schönheit,,deinen heiligen Reichtum an Tugenden habe ich mir Stück umStück mir ins Herz einverleibt unddir all meine Sündenschuld aufgehalst!
Stolz stand ich da!Im Aufbäumen meines Stolzes beugte ich mich hinab zu dir und sagte:
NIMM UND ISS MEINEN HEILIGEN GLAUBEN-MEINE stolze Hoffnung und MEINE kostbare Liebe,die siegt!
aber du wolltest nicht essen die Früchte meines Hochmuts und wandest dein Angesicht ab von mir,so wie ich mich immer von dir abgewendet hatte!
Und als du gingst,entstand ein tiefer Riß in meinem Herzen und in mir war es kalt und leer!
Ich erkannte nun die Tragweite meiner Blindheit und ich flehte:Herr,lass mich wieder sehen,dich wiedersehen in mir.Ich lief dir nach,wie eine verlorene Tochter und sagte:Nimm alles von mir was mich hindert zu dir...
Und du nahmst alles,meinen ganzen Glauben und gingst damit weg und ließest mich HÄNGEN---
Ich rief dir nach:HERR,WARUM HAST DU MICH VERLASSEN-gib mir doch alles ,was mich fördert zu dir...du gabst mir alle deine Hoffnung und sagtest aber: GEH jetzt---deinen Weg---deinen eignen Weg...und wie ein Gelähmter,der wieder frei gehen konnte,ging ich---
ABER OHNE DICH FÜHRT DOCH JEDER WEG IN DEN TOD?
Und im letzten Atemzug meines Lebens dachte ich den Satz zu Ende:
Nimm mich also mir und gib mich ganz zu eigen dir.
Und plötzlich erfüllte ein teifer langersehnter Friede mein Herz und plötzlich hatte ich die Gewissheit:
Du wirst einmal einkehren in mir undich werde sein in dir,ewig ,als dein geheiligtes Abbild!
Jetzt aber solange ich bin, kann ich glauben und hoffen und das Leben,mein eigenes Leben lieben,
welches du mir geschenkt hast!
Wie ein Auferstandener sehe ich alles im neuen Llicht durch dich!
Danke Gott ,der mich leben läßt!
Ekros@Christin
Ist doch kein Problem, immer gerne wieder.
Christin[QUOTE][i]Original geschrieben von Ekros [/i]
[B]@Christin
Ist doch kein Problem, immer gerne wieder. [/B][/QUOTE]

Lieb,danke "Ekros"!!!!!!!!!
;) :rolleyes:
Der_Philosoph[QUOTE][i]Original geschrieben von Lakrimar [/i]
[B]Wenn ich von Gott erleuchtet wurde und er somit in meinem Herzen ist und dadurch die Liebe definiert wird, dann ist das doch auch bei Personen so, die ich "vom ganzen Herzen" liebe, oder?

Von daher wär die Person die ich liebe Gott..... [/B][/QUOTE]
Ja, der Unterschied ist auch nur für unser (Schein)Bewusstsein vorhanden, unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen dir und mir, und zieht alles-was-ist aus dem Universum auf einen Punkt, auf [b]mich[/b] zusammen. Deswegen kehrt alles zu uns wieder. Wenn man die andere Seele „aus ganzem Herzen“ liebt, liebt man und dies ist die Einheit mit dem Göttlichen, oder zu mindestens die Verbindung, die uns enorm viel Energie schenkt, mit der wir uns und den Anderen zu genüge erfüllen. Und das was man als Liebe bezeichnen würde, ist die höchste Art der Energie, das höchste (Gott-)Bewusst-Sein und gleichzeitig etwas, dass den Anderen auf seinem Weg (hin zur Liebe) stärkt. So ist Alles Energie, und diese ist auf ihrer höchsten Stufe Liebe. Liebe ist Gott, jedoch ist Gott auch vieles anderes! Also: Gott=Liebe [b]und[/b] Gott=Liebe=xyz
Also ist alles Liebe, nur hat es den Zustand der Liebe noch nicht erreicht, weil es die Nutzung bzw. Erhöhung des Selbst (der Seele, die göttlich und Liebe ist) bzw. der Energie noch nicht verstanden hat.
Zu kompliziert?;)

@Trash
[quote]Das Gleichgewicht zwischen Mensch und Mensch, zwichen Mensch und Materie, zwichen Gott und Materie !?[/quote]

Mensch und Materie sind eins. Mensch und Mensch sind eins. Mensch Gott sind Materie. Materie ist Mensch und Gott. Gott ist Materie wie auch Mensch. Gott=Alles=Mensch=Materie. Der Unterschied entsteht nur durch die Relativierung.
Aber aus was bestehen wir denn? Wasserstoff, Helium, Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasser, und noch ein paar andere Bestandteile.


@Christin: [b]Danke[/b] für deine wundervollen Ausführungen!:)
Christin[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
[B]Ja, der Unterschied ist auch nur für unser (Schein)Bewusstsein vorhanden, unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen dir und mir, und zieht alles-was-ist aus dem Universum auf einen Punkt, auf [b]mich[/b] zusammen. Deswegen kehrt alles zu uns wieder. Wenn man die andere Seele „aus ganzem Herzen“ liebt, liebt man und dies ist die Einheit mit dem Göttlichen, oder zu mindestens die Verbindung, die uns enorm viel Energie schenkt, mit der wir uns und den Anderen zu genüge erfüllen. Und das was man als Liebe bezeichnen würde, ist die höchste Art der Energie, das höchste (Gott-)Bewusst-Sein und gleichzeitig etwas, dass den Anderen auf seinem Weg (hin zur Liebe) stärkt. So ist Alles Energie, und diese ist auf ihrer höchsten Stufe Liebe. Liebe ist Gott, jedoch ist Gott auch vieles anderes! Also: Gott=Liebe [b]und[/b] Gott=Liebe=xyz
Also ist alles Liebe, nur hat es den Zustand der Liebe noch nicht erreicht, weil es die Nutzung bzw. Erhöhung des Selbst (der Seele, die göttlich und Liebe ist) bzw. der Energie noch nicht verstanden hat.
Zu kompliziert?;)

@Trash


Mensch und Materie sind eins. Mensch und Mensch sind eins. Mensch Gott sind Materie. Materie ist Mensch und Gott. Gott ist Materie wie auch Mensch. Gott=Alles=Mensch=Materie. Der Unterschied entsteht nur durch die Relativierung.
Aber aus was bestehen wir denn? Wasserstoff, Helium, Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasser, und noch ein paar andere Bestandteile.


@Christin: [b]Danke[/b] für deine wundervollen Ausführungen!:) [/B][/QUOTE]

Lieber Philosoph!
Du sprichst mir sehr aus der Seele,mit vielem was du schreibst.

Meine Ausführungen,die ich oben geschrieben habe und die du wundervoll findest hab ich einmal nach einer heiligen Messe geschrieben,als sehr traurig war.
Danke auch für dein Interesse.
RafaelDefinieren wir den Kontext als "christlicher Gott ist gleich Liebe"

Frag dich erst mal "Was ist Liebe" dann "Von welcher Liebe redet das Christentum"

Mir schmeckt die Liebe des christl. Gottes zu sehr nach der Schiene von wegen "Ich liebe dich, tu es doch, ich meine es doch gut, sorry, dass es so lief"... Unterdrückung, Druckmittel Liebe.
Ich habe meinen Sohn geopfert, weil ich euch liebe, also macht was ich will.

Hat jemand um diese Opferung gebeten?
Nö.

Das ist Druckmittel, nix Liebe.
MontroseGott kann in dem Moment mit Liebe nicht identisch sein, wenn er ein gestaltender Gott ist. Gestaltung hat etwas damit zu tun, daß bestimmte Dinge nur dann existieren können, wenn sie eine andere Möglichkeit ausschließen. Gestaltung hat etwas damit zu tun, das alte Dinge vergehen müssen, um Neue zu ermöglichen. Gestaltung hat etwas mit Wertung zu tun, und bei einer Wertung gibt es eben nicht nur das Wollen, sondern auch die Verwerfung. So ist zumindest von weltlicher Perspektive eine mitunter auch zerstörerische Gewalt am Werk.

Nach meinem Verständnis geht es bei der Kreuzigung und Ostern u.a. darum, daß auch die "Verlierer" (gewalttätiger) Gestaltungsvorgänge in einem überweltlichen Sinn bei Gott bleiben.

Zwischen Welt und Überwelt begegnen sich offensichtlich zwei widersprüchliche "Naturgesetze". Man kann fragen, wozu dieser Dualismus zweckmäßig oder warum notwendig ist.
hitokoriliebe und gott sind beides individuelle definitionen die bei keinem mensche gleich sind ;-)
von daher könnte es unter umständen passieren das beide definitionen ein und dasselbe beschreiben.

zb wenn du sagst gott gib dir sicherheit geborgenheit etc dann kannst du das auch von der liebe sagen. gott als personifiziertes symbol der liebe, wiesonicht? wenn man wirklich glaubt das gott das schöne dieser welt repräsentiert dann ist gott auch teilweise liebe!
naja wenn man denn dann glaubt...
MontroseNein. Wenn Gott Liebe ist, dann ist er auf diese Existenzform festgelegt und kann somit nicht Ursprung von allem sein, was man ja von einem Gott erwarten würde. Gott und Liebe können demnach nicht dasselbe sein. Es macht einen Unterschied, ob Gott Liebe ist oder Liebe gibt.
hitokoriich hab doch eben gesagt das gott & liebe beides definitions sachen sind!
und wenn du davon ausgehst das gott der ursprung von allem ist, dann bist du selbst ein teil von gott, aber nicht selbst gott- klingt irgendwie logisch.
aber du darfst halt nicht vom christlichen bild aus gehen, vor allem nicht altes testament ^^
dann wäre gott ein haufen an zeugs, aber bestimmt nicht LIEBE!

wenn wir davon ausgehen das gott dir die liebe ermöglicht, also die quelle der liebe ist, dann ist gott die personifizierte liebe!

du darfst jetzt keine matrialisctischen rückschlüse auf wasserquellen oder ähnliches ziehen, weil dann wäre es natürlich wieder falsch ;-)
aber ich hoffe du weisst was ich meine!
in dem sinne: carpe noctem
Angela SchusterZitat: Betrachtet eine Blume und eine Sonne und fraget euch mit Wundern, in welcher Form Gott herrlicher wirkt.- Ja ich sage euch, Gott wirkt im letzten Wurme mit gleicher Größe und Vollkommenheit wie in Sonnen und Weltenallen, und kein Staubkorn entgeht seiner sorgenden Hand. Wo aber nun so viel Vollkommenheit zu Hause ist, da muß ja auch ebensoviel Liebe zu Hause sein. Ja, wo alles Vollkommen ist, bis in die letzten Atome, da muß der Wirker und Schöpfer des Ganzen ganz und gar Liebe, also die Liebe Selbst sein !
So ist denn im Grunde die Liebe, und die Liebe ist bei Gott, und Gott ist die Liebe.


Mein Vater schenkte meiner Mutter mal ein Holzherz, auf dem stand: Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am nötigsten.
- wenn man das in einer Partnerschaft beherrschen würde, gäbe es keine Scheidungen mehr.
Gott aber beherrscht das, es ist sein Grundattribut.
roddyIch denke jeder macht sich selbst ein Bild von der Liebe. Ebenso macht sich jeder selbst ein Bild von Gott. Es gibt Menschen, die sich die fertigen Bilder der Kirche kopieren, aber das sind bei weitem nicht alle Christen. Jedenfalls bin ich überzeugt davon, dass sich jeder selbst für sich ein Bild von Gott und von der Liebe macht.

Nach meinem Bild, in dem das göttliche durch uns und in uns selbst wirkt, wenn wir es lassen, wäre die Liebe die ich für andere Menschen empfinde und auslebe sicherlich vom "göttlichen" in mir drin gesteurt. Ist allerdings sehr konfus, weil ich mir selbst keine genaue Vorstellung davon machen kann, was das Göttliche in mir ist und wie es wirkt. Ebenso wie ich nicht genau weiss, was die Liebe ist.
DarketHmmmm erstmal glaub ich, dass kein Mensch irgendwelche Vorstellungen von Gott oder ähnlichen, für den menschlichen Geist recht abstrakten Begriffen von irgendwem kopieren kann. Es gibt diejenigen, die es behaupten, aber ich halte den menschlichen Geist für zu facettenreich, als dass auch nur zwei Menschen auf diesem Planeten oder sonstwo genau die gleiche Vorstellungen von Gott haben. Dementsprechend ist die Frage nach der Gleichheit von Gott und Liebe eigentlich nicht zu beantworten, da die klare Definition des Begriffes "Gott" garnicht existiert.
Man kann allerdings darüber sprechen, ob der Gott, den eine x-beliebige Religion hochhält dem Begriff der Liebe entspricht. Da wir ja hier von der Aussage eines christlichen Pfarrers ausgehen könnte mensch darüber sprechen ob der immerhin theoretisch in seinen Eigenschaften definierte Gott des Christentums der Liebe entspricht. Wenn ich mich richtig erinnere(meine Bibelfestigkeit lässt zu wünschen übrig) hat Jesus irgendwo mal gesagt, dass er die Liebe sei (ich bitte um Korrektur, wenn des jetzt nicht stimmen sollte).Nach der Logik der sogenannten Dreieinigkeitslehre würde das ja bedeuten, dass Gott die Liebe nicht nur verkörpert, sondern dem Begriff der Liebe entspricht.
Das alles ist natürlich nur theoretisch, da es ziemlich sicher auch keine Christen gibt, die völlig mit der Theorie konforme Vorstellungen haben. Dementsprechend ist die Frage in der Realität (wenn man den Begriff in diesem Zusammenhang benutzen kann) kaum beantwortbar.
tantalosBetrachtet man Gott aus einer schwer-kirchlichen Sichtweise, so stellt er für Menschen das Vollkommene dar. Er ist unantastbar, er ist voller Gnade, er ist der Einklang der Seele, er ist moralisch...
Er hat nur 'menschliche' Eigenschaften an sich, die man als Moral und Ethik kennt.

Gibt es beispielsweise einen Menschen, der all seinen Mitmenschen mit Liebe entgegenkommt, so wird dieser stets versuchen virtuos (sprich: tugendhaft) zu handeln.
Beispiele sind Jesus und Gandhi.

Gott ist nach wie vor eine Lebenseinstellung.
Schönen Abend euch allen



P.S.:
[QUOTE][i]Original geschrieben von Lakrimar [/i]
[B]Gott ist nicht gleich Liebe!

Liebe ist Ansichtssache und liegt im/am Auge des Betrachters... [/B][/QUOTE]

Verhält sich der letzte Satz nicht genauso zu Gott?
DarketDann bleiben die Fragen ob Vollkommenheit einzigartig ist oder es verschiedene Formen der Vollkommenheit gibt und ob, der in seinen Möglichkeiten eingeschränkte menschliche Geist Gott mit anderen als menschlichen Attributen ausstatten kann...
Pittipder glaube an gott gibt einem unter anderem daß gefühl von sicherheit, sinn, wärme, geborgenheit, enthusiasmus, wahrheit.
daher rufen gläubige "oh ja! es ist liebe!"
denke ich.

was ich aber weiß ist, daß es für diesen zustand völlig unwichtig ist, ob gott tatsächlich existiert oder nicht :)

begründung: der zustand kann mit jeder noch so wiedersprüchlichen religion/sekte erreicht werden, auch mit den religionen, die überhaupt keine götter anbeten
skywalkerVollkomene Liebe heißt alles zu lieben ohne Ausnahme. Sogar deinem Feind zu lieben wie dich selbst.

Da Gott vollkommen ist, besitzt er selbstverständlich diese Fähigkeit!
Pittip[QUOTE][i]Original geschrieben von skywalker [/i]
[B]Vollkomene Liebe heißt alles zu lieben ohne Ausnahme. Sogar deinem Feind zu lieben wie dich selbst.

Da Gott vollkommen ist, besitzt er selbstverständlich diese Fähigkeit! [/B][/QUOTE]

sag mal hast du jemals die bibel gelesen?
der christliche gott ist so ungefähr das grausamste, egoistischste, totalitärste, narzistischste dreckschwein, dass sich menschen jemals ausgedacht haben.
zumindest nach der bibel (und nach der kath. kirche sowieso)

letztenendes gilt bei diesem "liebenden gott" nur eine regel (und die hat er selbst aufgestellt):
unterwerf dich oder leide unvorstellbare qualen bis in alle ewigkeit.
mein ist die rache.
KlarionMit "Gott=Liebe" ist wahrscheinlich nicht gemeint, das Gott mit der Liebe (oder umgekehrt) gleichzusetzen ist, sondern eher die Tatsache, das man nur zu Gott finden kann, wenn man auch lieben kann.
Das soll allerdings nicht heissen, das man nur lieben kann, wenn man zu Gott findet.
Unsinn.
Ich sekbst bin überzeugter Atheist und trotzdem durchaus in der Lage jemand anderen zu lieben, ohne an Gott zu Glauben.

Ich Glaube des wieteren, das Gott oder Satan eh nur eine Erfindung der Menschheit ist, um etwas oder jemand zu haben, der einem Halt gibt. Oder den man verfluchen kann, wenn mal nicht alles so läuft, wie man es gerne hätte. Viele Menschen brauchen nun einmal so etwas, wie Gewissheit, das ihr Leben nicht sinnlos ist oder vom Zufall definiert wird.
Abgesehen davon ist es auch wesentlich einfacher, einen Satan für die schrecklichen, und einen Gott für die Guten Dinge, die in der Welt passieren, verantwortlich zu machen, als eventuelle Erfolge oder Misserfolge bei sich selbst oder anderen Menschen zu suchen, denn dann müsste man sich mit der Tatsache auseinandersetzen, das man selbst etwas Falsch gemacht haben muss, und selbst für seine Taten verantwortlich ist.

Aber wenn schon einen Gott, dann doch bitte den, von dem im alten Testament die Rede ist, denn warum sollte sich Gott ganz plötzlich von diesem rach- und herrschsüchtigen Gott, in ein liebendes und verständnisvolles Weichei verwandelt haben?
Klingt für mich persönlich doch eher, wie gut gemachte Propaganda.
Im AT wurden Leute schon dafür gesteinigt, das sie am Falschen Tag Holz gesammelt haben (steht wirklich in der Bibel), und im NT sieht Gott plötzlich tatenlos dabei zu, wie sein Sohn hingerichtet wird?
So 'n Quatsch.

Ich denke doch eher, das man irgendwann die Menschen durch Angstmacherei und Gottesfurcht nicht mehr hat überzeugen können und musste sich Gedanken machen, wie man es verhindern soll, das die Menschen scharenweise vom Glauben abfallen.
Die Geburtsstunde des NT.

@pittip:
Sauber!
Kurz, aber schlüssig.
Pittipdanke :)

aber das neue testament ist in keinster weise unblutig oder human.

jesus redet die ganze zeit von der hölle, in die alle kommen ausser sie unterwerfen sich ihm und seinem "vater" (haha. wenn ich mal ne sekte aufmache rufe ich mich auch zum übernatürlichen wesen aus!)
und er lässt auch so tolle sprüche ab wie: "es wäre besser für leute die andere in versuchung führen, man würde ihnen einen grossen stein um den hals hängen und sie im see ertränken als zulassen, dass sie andere verführen"
klaaaar ein uter christ interpretiert das jetzt selbstverständlich nur als gleichung ;)

auch im neuen tesament stehen tolle sachen wie, das man leute die unzucht treiben (also innerhalb der familie) am besten umbringen, mindestens aber fortjagen soll... (grad vergessen wer den spruch gemacht hat, aber gestern noch gelesen)
skywalker[QUOTE][i]Original geschrieben von Pittip [/i]
[B]sag mal hast du jemals die bibel gelesen?
der christliche gott ist so ungefähr das grausamste, egoistischste, totalitärste, narzistischste dreckschwein, dass sich menschen jemals ausgedacht haben.
zumindest nach der bibel (und nach der kath. kirche sowieso)

letztenendes gilt bei diesem "liebenden gott" nur eine regel (und die hat er selbst aufgestellt):
unterwerf dich oder leide unvorstellbare qualen bis in alle ewigkeit.
mein ist die rache. [/B][/QUOTE]

Du hast Recht mit deiner Aussage, wenn man das alte Testament als Bezugspunkt hinzieht. Und da liegt denke ich das Problem. Es gibt so viele Widersprüche wenn man die gesamte Bibel interpretieren möchte. Ich denke man sollte nur die Essenz herausfiltern. Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, dass alles was in der Bibel steht, der Wahrheit entspricht. Ich versuche lieber das Ganze objektiv zu betrachten. Also, da wäre der Gott total unreif, wenn er im Alten Testament so viel Böses anrichtet und dann kommt er wieder im neuen Testament und lehrt die vollkommene Liebe durch Jesus und die Aposteln.

In anderen Religionen verhält sich genauso. Ich meine, seien wir uns ehrlich, ich glaube kaum dass in der Vergangenheit nicht möglich war, für die Oberpriester der damaligen Zeit etwas an die heiligen Schriften zu ändern, um das Volk steuern zu können. Sie waren schließlich auch die Einzigen die Zugang hatten. Das ist eine Vermutung aber auch plausibel.

Zurück zur Essenz. Der Essenz ist in allen Religionen gleich. Es dreht sich um die vollkommene Liebe. Und da fehlt mir der Bibelsatz: „…die Sonne geht auf über Gerechten und Ungerechten…sie macht keine Unterschiede…“

Das ist meiner Meinung nach die vollkommene Liebe.
Pittip[QUOTE]
[B]Du hast Recht mit deiner Aussage, wenn man das alte Testament als Bezugspunkt hinzieht. Und da liegt denke ich das Problem. Es gibt so viele Widersprüche wenn man die gesamte Bibel interpretieren möchte. Ich denke man sollte nur die Essenz herausfiltern. Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, dass alles was in der Bibel steht, der Wahrheit entspricht. Ich versuche lieber das Ganze objektiv zu betrachten. Also, da wäre der Gott total unreif, wenn er im Alten Testament so viel Böses anrichtet und dann kommt er wieder im neuen Testament und lehrt die vollkommene Liebe durch Jesus und die Aposteln.

[/B][/QUOTE]

[QUOTE]
aber das neue testament ist in keinster weise unblutig oder human.

jesus redet die ganze zeit von der hölle, in die alle kommen ausser sie unterwerfen sich ihm und seinem "vater" (haha. wenn ich mal ne sekte aufmache rufe ich mich auch zum übernatürlichen wesen aus!)
und er lässt auch so tolle sprüche ab wie: "es wäre besser für leute die andere in versuchung führen, man würde ihnen einen grossen stein um den hals hängen und sie im see ertränken als zulassen, dass sie andere verführen"
klaaaar ein uter christ interpretiert das jetzt selbstverständlich nur als gleichung

auch im neuen tesament stehen tolle sachen wie, das man leute die unzucht treiben (also innerhalb der familie) am besten umbringen, mindestens aber fortjagen soll... (grad vergessen wer den spruch gemacht hat, aber gestern noch gelesen)
[/QUOTE]
Dark Luzifer[QUOTE]aber das neue testament ist in keinster weise unblutig oder human.

jesus redet die ganze zeit von der hölle, in die alle kommen ausser sie unterwerfen sich ihm und seinem "vater" (haha. wenn ich mal ne sekte aufmache rufe ich mich auch zum übernatürlichen wesen aus!)
und er lässt auch so tolle sprüche ab wie: "es wäre besser für leute die andere in versuchung führen, man würde ihnen einen grossen stein um den hals hängen und sie im see ertränken als zulassen, dass sie andere verführen"
klaaaar ein uter christ interpretiert das jetzt selbstverständlich nur als gleichung

auch im neuen tesament stehen tolle sachen wie, das man leute die unzucht treiben (also innerhalb der familie) am besten umbringen, mindestens aber fortjagen soll... (grad vergessen wer den spruch gemacht hat, aber gestern noch gelesen)
[/QUOTE]

Hach ja, deshalb muss man auch schnell bereuen und sein Leben ändern, zum Haufen hirnloser Wesen werden die einander Lieben egal ob der andere es verdient hat oder nicht, weil, wir sind ja alle "Kinder Gottes" und somit müssen wir uns lieben und in dieser Liebe leben (aber Sex bitte nur zu Fortpflanzung, ohne Spaß uns nachher vieeeeeeeeeel bereuen!).

Und jetzt komme ich (wiedermal) in die Hölle wegen (wiedholter) Gotteslästerung.

Aber im Ernst, kann man einen Gott lieben, der einem keine Freiheit lassen will, keine Kritik oder Spaß verträgt und immer mit dem Schild "Hölle" vor der Nase rumwedelt?!
KlarionNatürlich ist das NT auch teilweise etwas...radikal.
Trotzdem ist es doch, im vergleich zum AT, Kinderkram.
Pittipdie ganze bibel ist ein zeugniss menschlicher dummheit.
Dark Luzifer[QUOTE][i]Original geschrieben von Pittip [/i]
[B]die ganze bibel ist ein zeugniss menschlicher dummheit. [/B][/QUOTE]

Ach nö, so radikal würd ich das auch nicht sehen.
Pittipvielleicht kommt noch gewissenlose berechnung selbstsüchtiger sektenführer hinzu, stimmt schon...
Dark ReligionSeid gegrüsst,
Hns Söllner singt dazu:

ich soll Gott lieben und respektieren ?
Ach gerade den der ganze Völker ausgerottet hat, oder mit Drohungen bekehrt ?

und vertritt damit genau meine Meinung.
Gott ist ein Diktator. Liebe und ehre mich und komme ins Paradies, verleugne mich und du kommst in die Hölle.
Führe ein Leben wie es mir gefällig ist und kommst in#s Paradies oder lebe wie du willst und komm in die Hölle.

Ne danke Gott, nimm ein Schwert werde zu einem Menschen und stelle dich mir im Zweikampf, der Sieger bestimmt die Regeln.
Machste net ? Feigling geh beten:q
Dark Luzifer[QUOTE][i]Original geschrieben von Pittip [/i]
[B]vielleicht kommt noch gewissenlose berechnung selbstsüchtiger sektenführer hinzu, stimmt schon... [/B][/QUOTE]

Das schon eher, schließlich wurde min. das NT nach Lust und Laune bestimmter Leute zusammengestellt.
TromsøHallo ErzengelZodiel,
auch ich kenne einen (allerdings Ex-) Pfarrer, der Gott=Liebe setzt. Also die Ansicht ist nicht selten.

Ich hatte und habe allerdings ein Problem damit: man ersetzt einen schwammigen Begriff durch einen anderen schwammigen Begriff.

Meine aktuelle Lieblingsdefinition von Gott ist folgende.

Gott ist eine Metapher, die einen Stil von Weltverhalten beschreibt. An Gott glauben heißt, zu glauben, dass man zur Welt als Ganzes in personhaftes, dialogisches Verhältnis treten kann. Also die Welt spricht mich an (in Zeichen, nicht unbedingt in Worten) und ich antworte.

Als Vergleich vielleicht wie atheistische Naturwissenschaftler die Welt sehen (können). Hier gibt es z.B. die Verhör-Metapher: an Naturwissenschaft zu glauben heißt, daran zu glauben, dass man die Natur festhalten und verhören kann, bis sie die Wahrheit preisgibt. Das Experiment ist in dieser Metapher sozusagen die Verhör-Methode.

Beide Metaphern beschreiben einen Stil von Weltverhalten.

Was nun Gott angeht, so finde ich, dass ein tiefes Verhältnis zur Welt, wie es oben angedeutet wird, Liebe genannt werden kann.

(Die Gottesvorstellung fand ich bei Martin Buber: Ich und Du.
Metaphern zur Beschreibung von Stilen von Weltverhalten sind Thema bei Hans Blumenberg: Paradigmen zu einer Metaphorologie.)
Helios[QUOTE][i]Original geschrieben von Lakrimar [/i]
[B]Gott ist nicht gleich Liebe!

Liebe ist Ansichtssache und liegt im/am Auge des Betrachters... [/B][/QUOTE]


So und nicht anders :D
Dark Luzifer[QUOTE]Gott ist nicht gleich Liebe!

Liebe ist Ansichtssache und liegt im/am Auge des Betrachters... [/QUOTE]

[QUOTE]So und nicht anders [/QUOTE]

Gott ist auch Ansichtssache und liegt im Auge des Betrachters...
skywalkerHallo an alle,

wenn man einen guten trainierten Körper bekommen möchte, dann muss man ein Paar Jährchen trainieren. Genauso verhält sich, wenn man u.a. ein guter Musiker, Tennisspieler oder Fußballer werden möchte. Man muss nicht nur hart trainieren sondern sich viel Mühe geben um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Mit der Wissenschaft oder mit dem Leben und allen Dingen ist genauso. Einstein ist auch nicht im ersten Semester Einstein geworden, genauso wie Schumacher schon ein Paar Jährchen fahren musste um Weltmeister zu werden. Auch jemanden der gerade Führerschein gemacht, kann man nicht als super Fahrer bezeichnen oder? Andere fahren sogar 30 Jahre lang und sind trotzdem keine guten Fahrer. Und warum? Weil die nicht das Ziel hatten, wie Schumacher z.B. Auch nicht jeder der lange studiert hat, kann Einstein werden. Das heißt also, um in etwas besser zu werden, muss man nicht nur trainieren sondern das Ziel vor Augen halten, besser zu werden. Mit Philosophieren verhält sich genauso. Ich kann die Bibel in einer Woche lesen und schnell eine Meinung bilden. Reicht das wirklich aus??

Ich gebe zu, das Thema Gott und die Bibel sind keine leichten Sachen. Aber gerade deswegen sollte man sich mehr Mühe geben oder nicht??

Seien wir uns ehrlich, kennt Ihr jemanden, der wirklich so viel Gutes getan hat, dass er im Paradies kommen kann? Ich nicht. Das heißt also, wenn Gott so unfair ist, wie hier viele behaupten, dann ist er auch ein Verlierer, weil die Hölle immer voller wird. Dann wäre alles erledigt. Wir sind fertig, wir wissen alles, wir schmeißen die Bibel in den Müll. Gott besitzt die vollkommene Liebe nicht, weil alle in der Hölle landen. Wow, das ging schnell oder? In 5 Minuten kenne ich die Wahrheit über Gott und die Liebe. Also, wenn das so schnell geht, dann ist etwas Faul oder? Vor allem, wenn ich an Einstein oder Schumacher denke….

Dann kommt die nächste Frage: Ist es ein Zufall, dass wir Menschen, geliebt werden wollen, ob das Familie, Freunde oder der eigene Partner ist? Wir suchen das Angenehme im Leben, wollen glücklich werden, gesund bleiben, schöne Erfahrungen machen usw. Wir wollen nicht verletzt oder betrogen werden usw. Ich meine, wenn ich in der Klemme stecke, dann finde ich es gut wenn ein guter Freund mir die Hand reicht, Ihr nicht??

Es gab und gibt Menschen wie Gandhi oder Mutter Theresa oder manche Mönche die in ihrem Leben nur anderen helfen und selber fast nichts besitzen und keinen Lohn für ihre Hilfe erhalten haben. Wofür tun sie das?

Es gibt einige Beispiele oder Fragen die ich mir oft gestellt habe, die möchte ich hier nicht alle erläutern. Ich weiß nur eins: Mein Vater oder meine Mutter lieben mich so sehr, dass Sie alles opfern würden, wenn es um mein Wohl geht. Das ist ein schönes Gefühl oder? Und ich glaube dass Gott wirklich die vollkommene Liebe ist, wenn wir seine Kinder sind. Die Hölle als Strafe Gottes erscheint mir nicht plausibel, weil wie gesagt, dann wäre die Hölle voll und das Paradies leer…
EisnarzisseGott gibt es nicht also kann Gott auch nicht die Liebe sein. Liebe ist für jeden anderst...
Dark Luzifer[QUOTE]Seien wir uns ehrlich, kennt Ihr jemanden, der wirklich so viel Gutes getan hat, dass er im Paradies kommen kann? Ich nicht. Das heißt also, wenn Gott so unfair ist, wie hier viele behaupten, dann ist er auch ein Verlierer, weil die Hölle immer voller wird. Dann wäre alles erledigt.[/QUOTE]

Genau, wir landen alle in der Hölle.
Schlechtes Klima, aber die Gesellschaft ein Traum!
Schon mal Dantes "Göttliche Komödie" gelesen.
In der Hölle sind so Leute wie Platon, Aristoteles, Vergil, Cäsar, Cleopatra usw.
Also meine Wenigkeit zieht die Hölle vor, vor allem wenn ich zum oberen Dämon/Teufel aufsteigen kann um dann auf der Erde Menschen zu verführen.

Deshalb: SEE YOU IN HELL!!!
svendpapst benedikt XVI. schreibt in seiner ersten enzyklika "deus caritas est":
[QUOTE]Zur Reife der Liebe gehört es, daß sie alle Kräfte des Menschseins einbezieht, den Menschen sozusagen in seiner Ganzheit integriert. Die Begegnung mit den sichtbaren Erscheinungen der Liebe Gottes kann in uns das Gefühl der Freude wecken, das aus der Erfahrung des Geliebtseins kommt. Aber sie ruft auch unseren Willen und unseren Verstand auf den Plan. Die Erkenntnis des lebendigen Gottes ist Weg zur Liebe, und das Ja unseres Willens zu seinem Willen einigt Verstand, Wille und Gefühl zum ganzheitlichen Akt der Liebe. Dies ist freilich ein Vorgang, der fortwährend unterwegs bleibt: Liebe ist niemals ,,fertig’’ und vollendet; sie wandelt sich im Lauf des Lebens, reift und bleibt sich gerade dadurch treu. Idem velle atque idem nolle [9] — dasselbe wollen und dasselbe abweisen — das haben die Alten als eigentlichen Inhalt der Liebe definiert: das Einander-ähnlich-Werden, das zur Gemeinsamkeit des Wollens und des Denkens führt. Die Liebesgeschichte zwischen Gott und Mensch besteht eben darin, daß diese Willensgemeinschaft in der Gemeinschaft des Denkens und Fühlens wächst und so unser Wollen und Gottes Wille immer mehr ineinanderfallen: der Wille Gottes nicht mehr ein Fremdwille ist für mich, den mir Gebote von außen auferlegen, sondern mein eigener Wille aus der Erfahrung heraus, daß in der Tat Gott mir innerlicher ist als ich mir selbst.[/QUOTE]
und weiter:
[QUOTE]Gottes- und Nächstenliebe sind untrennbar: Es ist nur ein Gebot. Beides aber lebt von der uns zuvorkommenden Liebe Gottes, der uns zuerst geliebt hat. So ist es nicht mehr ,,Gebot’’ von außen her, das uns Unmögliches vorschreibt, sondern geschenkte Erfahrung der Liebe von innen her, die ihrem Wesen nach sich weiter mitteilen muß. Liebe wächst durch Liebe. Sie ist ,,göttlich’’, weil sie von Gott kommt und uns mit Gott eint, uns in diesem Einungsprozeß zu einem Wir macht, das unsere Trennungen überwindet und uns eins werden läßt, so daß am Ende ,,Gott alles in allem’’ ist.[/QUOTE]
zu anfang der enzyklika reflektierte benedikt bereits über das geläufige verständis des wortes "liebe" und versuchte auseinanderzuhalten, wovon die rede ist, wenn wir von der "liebe gottes" sprechen. auch in diesem thread war kam die sprache auf beziehungen, vom verblassen der liebe mit der zeit und von ehescheidungen. ich denke, dass diese belange nicht die liebe erfassen, von der die rede sein sollte, wenn sie in bezug auf gott behandelt wird. [I]liebe ist prinzip.[/I] sie kann nicht im bereich der persönlichen definition liegen wenn an gott gedacht wird. das widerspricht dem begriff des göttlichen.
ich selbst würde die gleichung "liebe=gott" dem threadtitel "gott=liebe" vorziehen und denke dabei an etwas, das an eine platonische idee erinnern mag. von der liebe als urprinzip ist nur ein abglanz in der welt sichtbar. eine jede freundschaft, beziehung oder ehe nährt sich von diesem aber erreichbar ist das ide(e)al nicht, wie es auch dem zitat aus der enzyklika ähnlich zu entnehmen ist.
um dieser, wenngleich nicht grauen so doch allein als solcher nutzlosen, theorie die praxis folgen zu lassen: die liebe zum nächsten, zum menschen an sich, ist es, welche ein erfolgreiches streben nach dem ideal der vergöttlichten liebe möglich macht. wen der begriff "gott" stört weil er dabei daran denken muß, dass er mal irgendwo was von isaak, sintflut und sodom gehört hat und das alles ganz unschön findet, der lasse ihn weg. wir landen nicht alle in der hölle, wenn wir verstehen, dass die liebe das menschliche am menschen ist. das ist sinn und zweck meines glaubens, der dem christentum so nahe steht wie dem humanismus.

"ein" wort zu jenen, die glauben mit "alles ansichtssache" und "gott ist tot" die ganze sache erfasst zu haben: aus der liebe zum nächsten erwächst auch das bedürfnis und die bereitschaft zu [I]verstehen.[/I] die religionen der welt, seien das christentum, islam oder hinduismus können nicht ignoriert werden, wenn man sich die frage nach dem fortbestand der ganzen menschheit ernsthaft stellen möchte. sie mögen in ihren erscheinungsformen menschengemacht und -gelebt sein aber gerade dies bedingt die pflicht zu verständnis und akzeptanz.

versteht meinen beitrag nicht als schlüssige argumentation sondern als gedankenfetzen.

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