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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Nach dem Tod und die Physik
ToyoZwei Erkenntnisse aus der Welt der Lebendigen geben mir ein Hinweise auf das "Das Danach":

Die Physik sagt, nichts (Masse, elektrische Felder)
kann schneller sein als die Lichtgeschwindigkeit.

Die sogenannten "Nahtod-Erlebnisse" von
klinisch Toten die wieder zurück ins Leben kamen.

Wenn die Seele nach dem Tod also masselos ist gelten für die die Regeln der uns
bekannten Physik nicht mehr. Stelle Dir die Möglichkeiten vor: Du könntest mit
Überlichtgeschwindigkeit durchs Weltraum reisen, es gibt keine Zeit, Zukunft und
Vergangenheit mehr.

Spricht irgend was dagegen?

Toyo.
Jaddy...man würde sich fühlen wie "die reine seele"
ScientistDie maximale Geschwindigkeit der Informationsübertragung in unserem Universum ist die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.
In bestimmten Medien können sich Teilchen auch schneller als das
Licht bewegen, aber nie schneller als die Vakuumlichtgeschwindigkeit. In der Quantenphysik und in der Kosmologie gibt es diverse Ausnahmen, die jedoch nicht im Widerspruch zur Relativitätstheorie stehen.

Nehmen wir also an, es gebe etwas, was du als "Seele" bezeichnest. Dieses Objekt kann sich durchaus mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Es muss aber zum einen masselos sein, zum anderen, dürfen keine Informationen übertragen werden. Mit anderen Worten, es darf keine Interaktion zwischen Seele und Umwelt stattfinden. Dieses Objekt würde für uns streng genommen gar nicht existieren.
Jaddyexistiert den die "seele" für uns wirklich...??
wir können sie nicht schmecken, riechen, sehen, und mit den händen fühlen....

das gefühl was wir bekommen wenn wir ein "seele" spühren ist nicht das gleiche als sie mit den händen zu fühlen...
also werden die informationen rein relativ in unserem kopf/gedanken etc. übertragen

hm...
Scientist[quote]
also werden die informationen rein relativ in unserem kopf/gedanken etc. übertragen
[/quote]
Gedanken sind Information, also Energie. Eine Änderung der Gedanken würde eine Übertragung von Informationen bedeuten, dies kann jedoch nur mit maximal Lichtgeschwindigkeit erfolgen.
ThanaterosHab letztens im Zuge des (T)Raumschiff-Hypes was über den "Star Trek"schen "Warp-Antrieb" gehört:
Der Raum wird durch eine grosse Antimaterie-Quelle gekrümmt, weshalb es möglich sein soll, sich schneller als das Licht zu bewegen.
Demnach verändert wohl jede grössere Masse das Raum-Zeit-Kontinuum, nur wäre für diese Art von Raum-Zeit-Krümmung zur Fortbewegung eine Energiequelle nötig, die mehr Energie liefert, als sich im ganzen Sonnensystem befindet...
Theoretisch wäre das ganze aber durchaus möglich...

Abgesehen davon haben wohl so ein paar schweizer Wissenschaftler das "Beamen" erfunden/möglich gemacht...
Weiss zwar nicht, mit welcher Geschwindigkeit das da läuft, aber sie sollen schon einzelne Licht-wellen? -partikel? (bin kein Physiker) gebeamt haben.

Soviel zu meinem unqualifizierten Kommentar...

Warum sollte sich die Seele also nicht auch viel schneller bewegen können?
ScientistIm Falle des Warpantriebes, bewegt man sich lokal unterhalb der Lichtgeschwindigkeit, aber durch die Verzerrung des Raumes wird der Weg ein bischen kürzer.

Zum "beamen":

Das ist nicht wie in der Rikolawerbung, die Östereicher und nicht die Schweizer haben es erfunden. 1997 Universität Innsbruck, Gruppe Anton Zeilinger. Kurz darauf wurden die Ergebnisse von einer Gruppe um Francesco de Martini an der Universität Rom bestätigt.
Bei der Quantenteleportation geht es darum, die Eigenschaften eines Quantenzustandes über eine beliebige Entfernung hinweg ungestört zu übermitteln.
Alice sendet die Eigenschaften eines ihr Unbekannten Zustandes X an Bob.
Aus einer Quelle verschränkter Photonenpaare wird ein Photon an Alice und eines an Bob verschickt. (Entspricht dem Einstein-Podolsky-Rosen Problem)
Alice verschränkt nun den Quantenzustand X (der ihr nicht bekannt sein braucht) mit ihrem Photon aus dem verschränkten Paar. Aus einer Bell-Messung erhält sie hierraus eine von vier Möglichkeiten.
Für jede dieser Möglichkeiten ist Bobs Photon in einem bestimmten Zustand, der auf eindeutige Weise mit X verknüpft ist.
Über einen Klassischen Kanal teilt Alice dann Bob ihr gefundenes Ergebnis mit, wodurch Bob durch eine von vier Möglichkeiten den Ürsprünglichen Zustand X herstellen kann. Tatsächlich wird hierbei also nichts teleportiert, es werden nur Eigenschaften von X übertragen.
Die Relativitätstheorie wird nicht verletzt, da die Mitteilung von Alice zu Bob über einen klassischen Kanal verläuft und damit nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit erfolgen kann.

Im Prinzip kann auf diese Weise jedes Quantenobjekt teleportiert werden. Die Informationen werden aber höchstens mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.

Dieser Artikel erklärt die Technik recht einfach.
[url]http://zeus.zeit.de/text/archiv/1999/17/199917.teleportation_.xml[/url]
ThanaterosAngeber :q

:D
PhönixZum Warpantrieb:

Der Antrieb von Raumschiff Enterprise funktioniert leider nicht so wie in der Serie beschrieben: Das Raumschiff verfügt über zwei Antriebstechniken: den Impuls- und den Warpantrieb.

Der Impulsantrieb basiert darauf, dass Teilchen mit hoher Geschwindigkeit ausgestossen werden, und das Gesetz der Impulserhaltung sorgt dafür, dass das Raumschiff sich nach vorne bewegt (genauso funktioniert eine Rakete oder der Ionenantrieb) - Scientist kann sicher bestädigen, dass die maximale Geschwindigkeit die man so erreichen kann die Lichtgeschwindigkeit ist (bzw. kurz darunter), da nichts schneller ist als Licht. Das heißt also, dass man möglichst energiereiches Licht (Gammastrahlung) ausstoßen müsste. Genau das macht uner Raumschiff Enterprise. Um dieses Licht zu erzeugen bräuchte man den Materie-Antimaterie-Reaktor, der aber in der Enterprise für den Warpantrieb benutzt wird - und diese Energie die dadurch entsteht, reicht nicht mal annähernd für den Warpantrieb. (Ach ja, die Enterprise fliegt auch mit Impulsantrieb schneller als das Licht)

Der Warpantrieb (ich glaube von einem Waliser erfunden) basiert darauf, dass der Raum um das Schiff das von A nach B fliegen will so gekrümmt wird, das der Raum zwischen Schiff und Punkt A gedehnt wird, und der Raum zwischen Schiff und Punkt B gestaucht wird. Der Vorteil wäre, dass man so ohne Zeitprobleme reisen könnte, die sich bei hohen Geschwindigkeiten ergeben (-> Einsteins Zwillingsparadoxon). Aber um den Raum sp stark zu krümmen, wären die Massen von mehreren schwarzen Löchern nötig, und das hat die Enterprise leider nicht - man darf halt nicht alles glauben, was man im Fernsehen sieht:D
Dragon-fire6Wenn es eine Seele geben sollte, was ich nicht glaube, müsste diese aus irgendeiner Art Teilchen oder Energie bestehen. Dadurch wäre ihre Geschwindigkeit auf maximal Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Sie könnte sich nur schneller bewegen, wenn sie weder aus Teilchen noch aus Energie bestehen würde, also aus "nichts". Und damit würde sie nicht existieren...
Scientist[quote]
Angenommen, die Seele wäre unendlich groß - dann müsste man gar nicht mehr reisen, weil man schon überall wäre.
Alles unter der Prämisse, dass Seelen jeweils eine eigene Dimension an sich darstellten...
[/quote]
In endlicher Zeit kann mit endlicher Geschwindigkeit keine unendliche Ausdehnung erreicht werden. Damit müsste eine Seele Überlichtgeschwindigkeit haben, was einen Informationsaustausch und damit eine Interaktion mit der Umgebung ausschließen würde.

Eine Dimension an sich könnte vielleicht Herr Heidegger annehmen, aber dann sollte er doch sagen, was den diese Dimension an sich sein soll, sonst würde der werte Kollege Wittgenstein mit seinem berühmtesten Satz antworten.
PhönixIch hab da auc noch so 'nen Gedankengang:
Es ist ja nicht so, dass ein masseloses Teilchen wie ein Photon mit sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen [I]kann[/I] , es [I]muss[/I] sich mit ihr bewegen. Wenn die Seele masselos wäre, müsste sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, und nach dem Tod würde ich das gerne machen - aber vor dem Tod sollte sie doch eigentlich im Körper bleiben!
Am Anfang der Disskusion wurde auch dass Thema angeschnitten, dass die Seele aus irgendetwas besteht, dass nicht mit unserer Welt in Wechselwirkung gerät, so ähnlich wie die Neutrinos. Nach dem Tod hab ich keine Probleme damit, aber im Leben muss sie ja irgendwie mit meinem Körper wechselwirken.
Mir fallen dazu nur zwei Lösungen ein:
1. Die Seele verändert sich beim sterben.
2. Die Gesetze der Physik gelten hier nicht mehr.
Dragon-fire6[QUOTE]Es ist ja nicht so, dass ein masseloses Teilchen wie ein Photon mit sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen kann , es muss sich mit ihr bewegen. Wenn die Seele masselos wäre, müsste sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, und nach dem Tod würde ich das gerne machen - aber vor dem Tod sollte sie doch eigentlich im Körper bleiben![/QUOTE]

Nach neuesten Erkenntnissen der Pysik ist ein Photon nicht wirklich masselos... Ein Photon besitzt Energie, und Energie kann bekanntlich in Masse umgesetzt werden, sowie umgekehrt...

Außerdem, aus was für eine Art Teilchen sollte die Seele dann bestehen...?

Ich persönlich glaube, dass das was wir Seele nennen nur das Produkt chemischer und elektrischer Vorgänge in unserem Gehirn ist, und somit existiert die Seele nach dem Tod nicht mehr weiter... Aber wer weiß schon die Antwort auf diese Frage...

Aber eines ist sicher, wir existieren nach dem Tod in den Erinnerungen unserer Liebsten weiter...
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Dragon-fire6 [/i]
[B]Wenn es eine Seele geben sollte, was ich nicht glaube, müsste diese aus irgendeiner Art Teilchen oder Energie bestehen. [/B][/QUOTE]

Wieso "müsste" etwas woran du nicht glaubst aus Teilchen oder Energie bestehen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Dragon-fire6 [/i]
[B]Aber eines ist sicher, wir existieren nach dem Tod in den Erinnerungen unserer Liebsten weiter...[/B][/QUOTE]

Ein sehr tröstlicher Gedanke, gefällt mir sehr gut und fasse ich auch immer wieder auf. [i]Nothing on earth lasts forever, but none of your deeds were in vain. Deep in our hearts you will live again...[/i]
ToyoIch denke, es gibt kein Nichts. Wenn sich das Universum also mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt, in *was* deht es sich hinein. Ins sog. "Nichts" ??

Meine Hoffnung ist (da fängt der Glaube an) das wir nicht wirklich alles wissen.
Ich denke da gibt es weit mehr als Mensch sich überhaupt vorstellen kann.

Viele Grüße, Toyo.
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Toyo [/i]
[B]Meine Hoffnung ist (da fängt der Glaube an) das wir nicht wirklich alles wissen.
Ich denke da gibt es weit mehr als Mensch sich überhaupt vorstellen kann. [/B][/QUOTE]

Das glaube ich auch. Nur ich würde das schon fast nicht mehr "Glauben" nennen. Für mich ist es gegeben, dass die Menschen nicht alles wissen und sich nicht alles vorstellen können. Zumindest noch nicht. Wiederspricht da jemand? Ich wär nie auf die Idee gekommen, das mit dem Wort "Glauben" in Verbindung zu setzen, für mich ist das gegeben. *gespannt auf evtl. andere Meinungen ist*
Distel51Also ich habe vor vielen Jahren in der Zeitschrift "Esotera", mal einen
Artikel gelesen, der genau das Thema untersuchte.

Dabei hat man mit Messaparaten nachweisen können, dass beim Sterbevorgang es beim Sterbenden zu einer vermehrten Protonen
Auschüttung kam.

Also es gibt da schon entwickelte Messgeräte.

@ Scientist
Was ich noch gut fand Deinen Hinweis, dass Gedanken Energien sind.
Jetzt kann ich den Mystiker Karl Weinfurter verstehen, der ständig darauf hinweist in seinem "Lehrbuch des magischen Denkens", dass jeder
Mensch in seinem Gehirn eine Radioanlage besitzen würde.

Und die höchste Kraft in der Welt sei der Gedanke.

Dann kann man auch die Beter verstehen, wenn man eine gute Sendeanlage im Kopf hat, dann kommt das Gebet auch an !?

Also Gedanke ist Energie, deshalb bekommen ja auch Wissenschaftler Hunger, wenn sie zuviel denken.

GEDANKEN sind ENERGIEN

und weil Energie nicht verloren gehen kann, nach Einstein, bleiben meine
Gedanken mir über meinen körperlichen Tod hinaus erhalten.

Stellt euch vor das vor !

:)
ScientistInformationen sind eigentlich keine Energie, sondern ein Ordnungszustand. Wenn ich jedoch Informationen Übertragen möchte, dann muss ich einen Ungeordneten Zustand in einen Geordneten bringen und dafür brauche ich nach den Gesetzen der Thermodynamik Energie. Informationsübertragung ist also immer mit Enegie verbunden. Wenn ich also Beispielsweise aus ungeordneten Molekülen eine DNA zusammenfügen möchte, geht das nicht von allein, sondern nur unter Aufwendung von Energie.
Wenn ich Neuronen im Gehirn verknüpfen möchte, dann brauche ich Energie.
Distel51...und was ist das für eine Energie ?
Wie stellt die sich her ?

...das heisst, ich brauche mehr Energie für gute Gedanken.
Ich meine einen Satz zu denken, verlangt viel Energie.

Als geordnete Gedanken brauchen mehr Energie, wie ungeordnete Gedanken.

War gerade bei den Jenseitsforschern, die haben das Messgerät noch
nicht bauen können, um die Schwingungsfrequenzen des feinstofflichen
Körpers des Menschen messen zu können.

Man nennt es auch Ektoplasma, zur Zeit werden immer noch Medien herangezogen, die diesen Körper wahrnehmen können.

Wollte den einen Rat geben, doch gleich mal das Medium
darum zu bitten, einen Wissenschaftler im Jenseits zu fragen,
wie man so ein Gerät baut ?

So haben das doch alle alten Kulturen gemacht im magischen
Zeitalter.

Die Jenseitsforscher kann man finden unter den Link:

[url]www.jenseits-decom/g/forums/wwtei71/messages/1847.htm[/url]
Distel51Link :
[url]www.jenseits-de.com/g/forums/wwteil1/messages/1847.htlm[/url]
Distel51[url]www.jenseits-de.com/g/forums/wwteil1/messages/1847.html[/url]
Inssanaes gibt doch überhaupt keine seele. wo soll die seele denn in einer einzelnen zelle denn sein, in der zellplasma, in dem zellkern der nur aus dns-strängen besteht? oder will etwa jm behaupten, dass die seele sich erst so im laufe der jahre bildet? sie kommt einfach so in uns reingeflogen oder in der 12 woche? lol unsere angebliche seele ist nichts weiteres als unser gehirn und die art wie das gehirn funktioniert, wie sehr es gefaltet ist und wie korrekt informationen weitergeleitet werden. und wenn wir sterben schüttet das gehirn so einen fetten drogenmix aus, dass man angeblich gott sieht, danach kommt dunkelheit und wir werden in den kreislauf eingefügt. unsere körper sollten in der nähe der wurzeln verwesen, damit wir nahrung der bäume werden können, nicht nahrung der würmer. wer an eine seele glaubt ,glaubt an nichts anderes als eine institution der kirche, die nur dazu erfunden wurde um die ängstlichen schafe zu versklaven.
TafelrundeZu diesem Thema gibt es neuerdigs ein interessantes Buch. Ich habe es noch noch nicht in meinen Händen gehabt, aber die Kritiken bei amazon.de sind vielversprechend:

"Lucy mit c. Eine Reise durch Raum und Zeit" von Markolf H. Niemz

Gruß von der Tafelrunde.


[url]http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833437391/qid=1145306810/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-9980587-0487718[/url]
LaChatte[QUOTE]wo soll die seele denn in einer einzelnen zelle denn sein[/QUOTE]

überall ist Seele.

[QUOTE]oder will etwa jm behaupten, dass die seele sich erst so im laufe der jahre bildet? sie kommt einfach so in uns reingeflogen oder in der 12 woche? [/QUOTE]

Die jüdische Ansicht ist, dass die Seele am 30. oder 40. Tag der Schwangerschaft in den Körper eintritt - dann, wenn sich das Nervensystem bildet und der Embryo empfindungsfähig wird. Und bei Buben solls etwas früher passieren als bei Mädchen.

[QUOTE]Wenn ich jedoch Informationen Übertragen möchte, dann muss ich einen Ungeordneten Zustand in einen Geordneten bringen und dafür brauche ich nach den Gesetzen der Thermodynamik Energie.[/QUOTE]

Dies gilt auf alle Fälle innerhalb der Raumzeit, 3/4D. In eventuell höheren Dimensionen könnte es wieder anders aussehen - und da die Seele (falls man ihre Existenz annehmen will), innerhalb der Raumzeit nicht sichtbar und messbar ist, muss sie sich wohl irgendwo anders tummeln - an einem Ort, wo möglicherweise auch die Thermodynamik anders funktioniert.

[QUOTE]1. Die Seele verändert sich beim sterben.
2. Die Gesetze der Physik gelten hier nicht mehr.
[/QUOTE]

3. Die Seele ist auch einer Physik unterworfen, nur kennen wir deren Gesetze noch nicht.

[QUOTE]In endlicher Zeit kann mit endlicher Geschwindigkeit keine unendliche Ausdehnung erreicht werden. Damit müsste eine Seele Überlichtgeschwindigkeit haben, was einen Informationsaustausch und damit eine Interaktion mit der Umgebung ausschließen würde.[/QUOTE]

nun, da habe ich eine Frage.

Von uns aus gesehen, hat ein Photon eine bestimmte Ausdehnung, es bewegt sich in Raum und Zeit und interagiert mit der Materie.

Vom Photon aus gesehen gibts aber weder Raum noch Zeit, sondern einfach Sein. Aus der Sicht eines Photons ist die Aussage "ich brauche acht Minuten von der Sonne bis zur Erde" völlig sinnlos, da sich der Raum aus seiner Sicht auf null zusammenzieht, und die Zeit dehnt sich unendlich.

Wie passen diese beiden Beschreibungen, die ja physikalisch beide wahr sind (nach Einstein) zusammen?

Und wenn Photonen Lichtgeschwindigkeit haben können und dennoch mit der Materie interagieren, warum sollte eine Seele (ein Lichtwesen) das nicht können?
fateless[QUOTE]Spricht irgend was dagegen?[/QUOTE]
Ja, es gibt keine Seelen. Hat mir zumindest mein bäcker gestern gesagt ...
Achaiah@LaChatte:

[quote]"Von uns aus gesehen, hat ein Photon eine bestimmte Ausdehnung, es bewegt sich in Raum und Zeit und interagiert mit der Materie.

Vom Photon aus gesehen gibts aber weder Raum noch Zeit, sondern einfach Sein. Aus der Sicht eines Photons ist die Aussage "ich brauche acht Minuten von der Sonne bis zur Erde" völlig sinnlos, da sich der Raum aus seiner Sicht auf null zusammenzieht, und die Zeit dehnt sich unendlich.

Wie passen diese beiden Beschreibungen, die ja physikalisch beide wahr sind (nach Einstein) zusammen?

Und wenn Photonen Lichtgeschwindigkeit haben können und dennoch mit der Materie interagieren, warum sollte eine Seele (ein Lichtwesen) das nicht können?"[/quote]

diese beiden aussagen passen zusammen, weil der beobachter, der sagt das photon braucht acht minuten für die und die strecke, und das photon das... wohl sagen würde, das es keine zeit für keinen weg benötigt hat, und aus seiner sicht, wenn es denn am anfangspunkt entstanden und am endpunkt wieder vernichtet wird, evtl sogar garnicht existiert hat, zwar im gleichen universum sind, aber zwei verschiedene initialsysteme (heisst das so?) darstellen.
(blöde photonen... jetzt dreht sich mein kopf wieder....)
wegen der geschwindigkeit sind raum und zeit für das photon eben so verzerrt, das es... nja, vlt auch garnicht existiert, aus seiner sicht.

eine seele würde das wohl genau so empfinden.
wenn sie sich mit lichtgeschwindigkeit bewegt, dann ist jeglicher zeitabstand 0 und jede strecke 0.
für einen aussenstehenden beobachter wäre das zwar anders, aber die seele selbst... nja, existiert vlt nicht.. wie das photon.
oder sie existiert meinetwegen, aber weil keine zeit vergeht und somit keine informationen innerhalb der seele ausgetauscht werden können, ist es ansich irrelevant, ob sie nun existiert oder nicht.
ein leben, in dem sinne, nach dem tod o.ä. gäbe es damit nicht wirklich, denke ich.

das photon, wie auch die seele ansich, kann mit anderem interagieren, weil es mit einem anderen sytem, in dem informationsaustausch noch möglich ist, weil zeit vergeht usw, interagiert in dem moment.
(soweit ich weiss)
allerdings wäre auch das für die seele egal. die zeit würde immernoch still stehen.
denken, fühlen oder sowas wäre also nicht möglich. vlt gibt es ja etwas, das sich nach dem tod mit lichtgeschwindigkeit verzieht und durchs weltall saust, aber als seele würde ich es dann nicht mehr bezeichnen, weil man in diesem zustand nichts mehr könnte....

fals ich nu murks von mir gegeben hab, bitte koriegieren *gg*


@distel: die diskussion mit der antimaterieseele, dem feinststoffen und den indischen wissentschaftlern hatten wir ja schonmal ;)
erstmal: bitte nicht wieder naturwissentschaftliche begriffe zweckentfremden.

gibts eigentlich schon irgendeine deffinition davon, das der feinststoffliche körper ist?
man kann ja nicht losgehen und sagen "das mess ich nu" aber nicht wissen, was man überhaupt messen will...


MfG. Goms
kotokAus der Physik ist bekannt, dass keine Information sich schneller als das Licht im Vakuum bewegen kann. Das ist auch die Geschwindigkeit, mit der sich Magnetfelder und Elektrofelder ausbreiten. Sie beträgt c=1/wurzel(mü0*epsilon0). (Das sind 2 Konstanten der Physik).
Ein Photon hat eine Ruhemasse 0, nur deshalb kann es Lichtgeschwindigkeit erreichen. Die Relativitätstheorie besagt, dass zwei Beobachter, unabhängig von ihrer Geschwindigkeit, die gleiche Lichtgeschwindigkeit misst. Das hat zur Folge, dass 2 verschiedene Beobachter nicht die gleichen Distanzen und Zeiten messen, wenn sie sich in 2 verschiedenen Bezugssystemen befinden. (da die Lichtgeschwindigkeit c von beiden gleich gemessen wird, und Geschwindigkeit = Distanz/Zeit)
Ein Objekt, dass eine Ruhemasse ungleich 0 hat, kann nie Lichtgeschwindigkeit erreichen, da seine Masse ansteigt, je schneller es sich bewegt. Um auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen, wäre eine unendliche Menge Energie notwendig. Geht also nicht.
Das "beamen" wurde schon angesprochen, und das hat man auch tatsaechlich geschafft. Das Phänomen kann durch die Quantentheorie beschrieben werden. Dafuer braucht man die Unschaerferelation, und man muss wissen dass Quanten verschiedene Eigenschaften nicht haben, solange man sie nicht misst. Das ist ein Punkt, der sehr schwer verdaulich ist.
Je genauer man die Geschwindigkeit bestimmt, desto ungenauer kann man den Ort bestimmen, und umgekehrt.

Dazu ein Experiment: Man hat ein Blatt Papier mit 2 sehr duennen, parallelen Schlitzen. Hinter dem Blatt Papier befindet sich ein fluoreszierender Bildschirm, der anzeigt, wenn Elektronen auf ihn treffen. Man beschiesst dieses Blatt und die Schlitze nun mit Elektronen. Man wird feststellen, dass sich eine Interferenz auf dem Bildschirm ergibt. (es ergibt Kreise, als wenn man einen Stein in ruhendes Wasser wirft) Das laesst darauf schliessen, dass sich die Elekrtonen wie eine Welle benehmen.
Nun koennte man sich fragen, wieviele Elektronen durch den ersten Schlitz geflogen sind, und wieviele durch den zweiten Schlitz. Man kann eine Vorrichtung bauen, um die Elektronen zu zählen, und das klappt auch. Man erhält dann 2 Zahlen. Aber: die Interferenz auf dem Bildschirm ist dann verloren! Auf dem Bildschirm sieht man dann nur noch ein unregelmässiges Gebilde! Die Messung beeinflusst den Ausgang des Experimentes!
Ein Quant (also zum Beispiel ein Elektron) hat verschiedene Eigenschaften nicht, bis man sie misst! Es hat keinen Ort, bis man ihn misst, es hat keinen Impuls (masse*geschwindigkeit), bis man ihn misst. Aber je nachdem, was man misst, ist der Ausgang des Experiments nicht der gleiche!

Wenn man nun 2 verschraenkte Photonen hat (kommen aus dem gleichen Atom), und man misst an einem Photon eine Eigenschaft, so hat augenblicklich das verschraenkte Photoen die gleiche Eigenschaft, und dies ohne Informationsaustausch!

Die Physik hat noch Probleme, die Quantenmechanik und die Relativitaetstheorie unter einen Hut zu bringen... ist also noch lange nicht alles geklaert.

Eine Seele ist aber nun kein Photonenpaar (wuerde ich mal behaupten), und kann deshalb nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit werden.
Aber kann eine Seele eurer Meinung nach nachdenken, etwas wahrnehmen, etc? Wenn man Lichtgeschwindigkeit hat, macht das naemlich keinen Sinn. Man kann nicht etwas beobachten, da, wie schon angesprochen, die Distanzen alle zu 0 schrumpfen. Wenn man annimmt, dass eine Seele auch existiert, wenn sie sich nicht bewegt, dann hat sie eine Ruhemasse ungleich 0. (Energie und Masse sind ja aequivalent, E=mc^2...) Dann kann die Seele nie Lichtgeschwindigkeit erreichen, denn dafuer muss die Ruhemasse 0 sein.

Ich bin leider kein Physiker, deshalb kann ich auch keine wissenschaftlich fundierte Argumente geben, und muss mich auf relativ bescheidene Kenntnisse aus dem Physikunterricht und den populärwissenschaftlichen Buechern stuetzen... aber ein sehr interessantes Thema ist es allemal. :)

Das, was Scientist gesagt hat, sehe ich auch so. Um Gedanken zu führen, ist Energie notwendig. Dieser Begriff "Energie" ist sowas von unklar fuer die meisten Leute. Energie ist die Fähigkeit, eine Arbeit auszuführen. Dabei reden wir von einer physikalischen Arbeit. Eine Tasse, die auf dem Tisch steht, hat eine potentielle Energie, durch ihre Position (sie kann ja runterfallen. Dann wird sie in Bewegung versetzt, und dann hat sie Bewegungsenergie). Ebenso enthaelt ein Magnetfeld Energie. Das macht man sich in Elektromotoren zu Nutze, wo man ein Magnetfeld erzeugt, und einen Strom durchführt, und das ergibt eine Kraft => Arbeit. Auch in Elektrofeldern ist Energie enthalten. Eine Energie ist immer positiv.
Um Gedanken führen zu koennen, mussen die Nervenzellen kommunizieren. Das passiert durch elektrische Impulse. Es sind also schwache elektrische Spannungen im Gehirn noetig, und sehr schwache Stroeme. Die unterliegen genau den Gesetzen, die man das aus der Elektrotechnik kennt. Es hat also absolut nichts magisches.

kotok
Luna0503Hallo!

Ich finde den hier oft geäußerten Gedanken, dass es keine Seele gibt und all unsere Empfindungen auf chemischen und physischen Prozessen beruhen, eine ziemlich traurige Vorstellung, die mir etwas widerstrebt.
Ich stelle mir die Seele so vor, dass sie einfach nur unseren Lebensgeist darstellt und nach unserem Tod nicht mehr von unserem Charakter und unseren gesammelten Erfahrungen beeinflusst wird, sondern wieder ganz "unbeschrieben" ist.
Die Tatsache, dass sich dieses Universum seiner selbst bewusst geworden ist, nämlich durch das Bewusstsein eines Menschen, zeigt mir, dass es doch noch etwas geistiges geben muss. Ein chemisches Element oder gar ein höher entwickelter Computer ist sich seiner selbst und seiner Umgebung nicht bewusst, darin liegt der Unterschied zu dem physischen Haufen Mensch MIT einer Seele.

Grüße, Luna
Achaiahder gedanke das der mensch nur ein hochentwickelter biologischer computer ist, gefällt mir auch nicht. etwas mehr ist da schon, irgendwo.
man kann es gerne seele, geist oder sonstwie nennen.
was mich an dieser vorstellung immerwieder stört, ist das dies scheinbar automatisch mit einem leben nach dem tod assoziiert wird.
und wer der überzeugung ist, das dies so ist, bzw es gerne möchte, da er die absurdität und die entgültigkeit des eigenen todes nicht annehmen will, erliegt nach meiner auffassung einem wunschdenken.
es ist verständlich, das man sich wünscht das es dann nicht aus wäre, man in eine wunderbare überall-sind-blumen-welt kommt nach dem tod.
aber leider geht dabei immer die objektivität verloren.
eine absolute aussage, das es nichts gibt, das einer seele gleicht oder sowas wäre evtl falsch, aber es ist zumindest erstmal plausibel, bis ein gegenbeweis erbracht wurde. denn nichts kann ich nicht nachweisen.
wenn ich aber sage "da ist was", dann muss ich diese aussage belegen.
eine mehr oder weniger gezwungene suche nach einer seele, einem leben nach dem tod und nach beweisen dafür, führt aber immer zu pendeleien, seltsamen aperaten und der entfremdung naturwissentschaftlicher begrifflichkeiten.
esotherik ist in meinen augen auch nur eine religion, die ohne gott auskommt.
selbstverständlich erziehlen viele, die sich ernsthaft mit dem thema beschäftigen gute ergebnisse. aber auch dafür gibt es immer rationale erklärungen. auch religiöse heiler, können heilen. placebo eben.
positive ergebnisse als magie oder sowas zu bezeichnen, ist wie irgendwas als wunder ( (c) kath. kirche) zu bezeichnen.

So, das musste mal raus.


Gruß, Achaiah
DirchiForm ist Leere - Leere ist Form

Man könnte auch sagen: Materie ist Geist und Geist ist Materie.

Dies sagt an sich schon alles und bedürfte keiner Frage.

Lieben Gruß: Dirchi ;)
Achaiah[quote]"Form ist Leere - Leere ist Form

Man könnte auch sagen: Materie ist Geist und Geist ist Materie." von Dirchi"[/quote]

klingt gut, aber als antwort darauf, was die seele sein könnte, und was vlt mit ihr nach dem tod passiert, ein wenig dünn, oder? ;)
sry, konnt mich nicht zurückhalten.
was genau meinst du?


Gruß, Achaiah
DirchiJa, Achaiah, a weng dünn - da gebe ich Dir Recht! Wollte aber auch nur noch ein, zwei weitere Sätze mehr schreiben.... bis das Telefon klingelte!

Die Sätze sagen doch schon was gemeint ist. Aber erst einmal, an eine beständige "Seele" glaube ich nicht - sie ist ein Abbild des Konstrukts unseres Egos und somit substanziell leer und frei von inhärentem Sein.

Dementsprechend gibt es im Buddhismus auch keine "Seelenwanderung"! Im Augenblick des Sterbens löst sich allmählich "nur" das universelle, kosmische Bewusstsein aus dem Körper ....wir kehren zur wahren Natur des Seins zurück.
Das was nach dem Tod durch den Bardo (Zwischenzustand) hin zur neuen Inkarnation wandert, ist keine Seele, kein Ich, sondern es sind unsere karmischen Tendenzen, die sich als Formkräfte auswirken. ...Angenommen ein Mensch war in seinem früheren Leben sehr selbstsüchtig und selbstherrlich..., diese, im Unbewussten gesäten Keime, manifestieren sich dann im nächsten Leben wieder...als was und in welcher Existenz auch immer!?

Also, das, was von einem Leben zum nächsten Leben "wandert", sind nur karmische Tendenzen, quasi unsere neurotisch-egozentrischen Verblendungen, jedoch nicht mein "Selbst" oder meine Charaktereigenschaften,...was eine "Seele" ja ausmacht!

Im Buddhismus wird dies oft folgendermaßen mit zwei Kerzen verglichen:
Wenn die eine Kerze kurz vorm Abbrennen ist und man nun eine neue Kerze in die Flamme der ersten hält, so entzündet sie sich.
Diese Flamme der neue Kerze ist weder eine ganz andere Flamme als die soeben erloschene der ersten Kerze, noch ist ihre Flamme eine neue, aus sich selbst heraus entstandene Flamme.
Das was "übergesprungen" war, ist die Zündtemperatur, die Energie, jedoch kein substanzielles "Alte-Kerze" auf "Neue-Kerze".
Diese neue Flamme ist die Flamme der ersten und der zweiten Kerze zusammen, und doch wiederum ganz verschieden! (Form ist Leere, Leere ist Form)

Materie manifestiert sich im Geist, Geist manifestiert sich in der Materie.

Entweder man spürt und erahnt es im Bauch, was damit ungefäir gemeint ist, oder nicht; aber mit Worten kann man dieser Sache leider nicht näher kommen, ganz im Gegenteil! :rolleyes:

Liebe Grüße an alle Schwarzen "Seelen" hier! Dirchi ;)
Achaiahok, das klingt jetzt wirklich gut ;)
mit dieser vorstellung kann man auch sagen, das das gleichgewicht zwischen "gut" und "böse" gehalten wird, irgendwie.
was ich an dieser sichtweise interessant finde ist, das ich somit über die dauer meines lebens das ziel verfolgen kann, gegen die eigentlichen tendenzen meines karmas, wie du es nennst, zu handeln, wenn diese tendenzen denn negativer natur sind. aber das würde nun OT führen *gg*


Grüße, Achaiah
skywalkerEine Hypothese die La-Chatte angesprochen hat und die Angelegenheit erheblich aufhellt, ist die Annahme einer bzw. mehrerer Dimensionen, wo andere „physikalische“ Gesetzmäßigkeiten gelten.

Das uralte Beispiel mit den zweidimensionalen Lebewesen bietet Einiges zum Beispiel: ein dreidimensionales Wesen wäre immer in der Lage unsere Welt zu beobachten, umgekehrt nicht. Somit erklärt sich Einiges, hinsichtlich der Seeleexistenz und ihrer Umgebung.

Gruß

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