| Erinnyen | Ein Freund von mir hat Mukoviszidose. Nun der Gedanke: Wäre die Gentechnik vor 25 Jahren so weit wie heute gewesen, die Gesetze so wie in England, dann hätte er wahrscheinlich nie existiert, da man seinen 'Defekt' entdeckt und eine andere befruchtete Eizelle anstatt seiner sich entwickeln lassen. Aber er ist glücklich in seinem Leben, lebt schon 14 jahre länger als alle Ärzte sagten, ist verlobt und macht mehr in seinem Leben, als manch einer, der noch seine eigene Lunge im Körper hat. Also welches Recht haben Eltern, zu entscheiden, welches Leben lebenswert ist, welches nicht? Welches Recht haben Ärzte dort mit Rat und Tat zur seite zu stehen? (Dabei lasse ich die möglichen Folgen außer Acht, würde es zur Gewohnheit, über das lebenswerte zu entscheiden) Andererseits wurde sein Vater zum Säufer, was vermutlich auch mit der Krankheit des Sohnes zu tun hat. (Ein wirkliches Urteil maße ich mir nicht an) Also welches Recht haben Gesetzgeber und Moralapostel, den Eltern das zu ertragende Maß an Belastung (und Trauer) zu diktieren? Und noch weiter gedacht, kommt ja nun nicht jeder mit dem zwangsläufig todesnahen Leben zurecht. Ist es dann nicht besser, ihnen allen das Leben zu ersparen? Außerdem, kann man denn eine Zelle schon als Menschen betrachten, nur weil sie die Möglichkeit dessen in sich trägt? Wer hätte überhaupt Recht zu entscheiden, betrachtet man die mündige Menschheit, warum sollte man entscheiden, was nicht zu entscheiden ist? |
| Satans_Doughter | Ich persönlich denke ähnlich wie du..es wäre unfair von den Eltern oder dem Statt dies zu entscheiden...man könnte aber versuchen, auch die eltern zu verstehen, wenn man dies von einem anderen Standpunkt aus betrachtet: die eltern lieben ihr Kind sicher trotz allem, was passiert ist. sie gönnen ihm sein leben sicher, undin diesem fall hatten sie sowieso keine ahndere wahl...jetzt muss man aber auch sehen, dass die eltern eigentlich nur das beste für ihr kind wollen, und wenn man die behinderung durch die fortgeschrittene Gentechnik beseitigen kann, warum sollte man dies nicht tun...schließlich, denke ich, fühlt eine eizelle, wenn sie "zerstört" wird nichts, oder? hingegen das kind, welches mit einer evtl. lebenslangen (ggf. schmerzhaften) behinderung zur welt kommt, trägt das ganze leid...natürlich tragen die eltern die trauer mit sich, doch [B]wenn[/B] es zu vermeiden ginge, sollte man vorallem dem kind die schmerzen ersparen...kann ja sein, dass nicht jede behinderung schmerzhaft ist, aber man kann nichts ausschließen... |
| Bunbury | . Ich habe vor Jahren meinen Zivildienst mit behinderten Kindern gemacht. Man kann ja sagen, daß diese Spaß haben und ihr Leben in "vollen Zügen geniessen", meiner Meinung aber auch nur, weil sie nicht ernst genommen und von anderen den ganzen Tag angelogen werden. Am aller schlimmsten in christlichen Einrichtungen wird ihnen erzählt, dass alle Menschen gleich sind, daß es für jeden Liebe und Glück gibt usw. Ein stark spaßtisch gelähmter Junge kam in die Pubertät. Eigentlich ein hübscher Kerl, wäre er gesund hätte er bestimmt gute Karten gehabt. Nachdem das behinderte Kind geboren und ein teurer Kredit für ein behindertengerechtes Haus aufgenommen war starb Ihr Mann mit 42 an einem Herzschlag. Seit dem arbeitet die Frau in 2 Jobs gleichzeitig, weil sie das Haus halten will. Um Ihren Sohn kümmern sich Zivis. Natürlich war die Frau gläubig - und völlig überfordert mit einem Jungen, der sich nach jedem Frauen-Hintern auf der Straße umdreht, der nachts die Billig-Sexstreifen auf SAT1 geguckt hat und völlig ungeniert anfängt zu onanieren wenn die Mutter Ihn abends in die Badewanne setzt (Sie hat ja nur Angst, daß er sich dabei verletzt). Dieser Junge wird niemals ein normales Verhältnis zum Sex kriegen. Dieser Junge wird niemals ein normales Verhältnis zur Liebe kriegen. - Die Pfleger und seine Mutter reden ihm ein, daß er bestimmt auch irgendwann eine Freundin kennenlernt. Aber es ist eigentlich nur Mitleid und man Lügt dem Jungen dreist ins Gesicht. Ich habe so einen ähnlichen Fall als 35jährigen gesehen. Er lebte alleine, verließ nie seine Wohnung und außer einer stark übergewichtigen Sozialdienstpflegerin und einer Prostituierten (die sich auf solche Kunden spezialisiert hatte) bekam er nie Besuch. [COLOR=orange]Ich frage Euch: wenn es einen Gott gäbe, der unschuldige Kinder mit ewigen Schmerzen und verkrüppelten Gliedern auf die Welt bringt - warum sollte man die Gesetze so eines Sadisten beachten? Zum Teufel mit Moral, Glauben und schlechtem Gewissen...[/COLOR] [b]Ein Kind nicht abzutreiben mit dem Wissen, daß seine Chancen ehrliche Liebe, Glück und Sorglosigkeit erleben zu dürfen fast 0 sind - das seine Chancen gleich 0 sind, daß es schmerzfrei leben kann - ist das nicht gewalttätig und sadistisch gegenüber diesem Kind?[/b] Wir sollten dankbar sein, daß wir endlich die Möglichkeit haben Kindern ein Leben unter physischen oder psychischen Schmerzen zu ersparen. [b][SIZE=3][COLOR=orange]Es kann einem im Leben wirklich Schlimmeres passieren als nie geboren worden zu sein...[/SIZE] [/COLOR] [/b] [i]Sleep on and dream of Love Because it's the closest you will ever get to love This Child, who later cried : "But Jesus made me, so Jesus saved me from pity, sympathy... What can make GOOD All the BAD that's been done ? Morrissey - November spawned a Monster[/i] MfG Bunbury . |
| Erinnyen | Bunbury, das was du sagst ist nicht Fehler der Kinder, sondern der Umgebung. Da habe ich auch schon anderes gesehen: ein Mann und eine Frau, beide haben down-syndrom und trotzdem fühlte sich niemand in ihrem Heim auf den Schlips getreten, weil sie ein Bett teilten. Wird auch nicht totgeschwiegen, dass ausnahmslos jeder sexuelle Bedürfnisse hat, führt das auch zu einem normalen Umgang mit der Thematik und das führt meist dann auch zu relativ normalen beziehungen. Ich finde nur die Annahme fast der gesamten und geschlossenen Gesellschaft regelrecht widerlich, dass eine Behinderung oder Krankheit, die vielleicht auch Schmerzen verursacht, jemanden anders aussehen lässt, anders reden und denken lässt, gleich Unglück bedeutet! Das entspricht nicht der Realität! Es kann Unglück bedeuten, vielleicht auch schneller als bei 'Norm-Menschen', aber nur weil die Möglichkeit besteht, dieses Leben verbieten? Ich weiß nicht genau.. Dann kann man bei weiterer Entschlüsselung der DNS auch andere Unglücksquellen ausschalten, wie die Tendenz zu Suchtverhalten, Depression, leichte Immunschwächen, vielleicht auch die Tendenz zu Phobien, Asthma, zu klein, zu groß. usw., ist das nicht ungefähr das selbe, auch da besteht die erhöhte Möglichkeit des Unglücks. (Eigentlich wollte ich auf sowas nicht eingehen, da die Ethikkommission das wohl verhindert wird :rolleyes: ) |
| Bunbury | [QUOTE][i]Original geschrieben von Erinnyen [/i] [B]Ich finde nur die Annahme fast der gesamten und geschlossenen Gesellschaft regelrecht widerlich, dass eine Behinderung oder Krankheit, die vielleicht auch Schmerzen verursacht, jemanden anders aussehen lässt, anders reden und denken lässt, gleich Unglück bedeutet![/B][/QUOTE] Das ist ein interessanter Punkt, über den ich als Einwand auch noch zweifele. Aber, mal angenommen Du vertust Dich. Wenn Die zwei mit Down-Syndrom auch noch so schön zusammen leben und glücklich sind - meinst Du, daß man sich für die Beiden ein Kind wünschen sollte? Ist es fair jemaden an den Start eines 100m-Laufs zu schicken, mit einer Kugel am Bein? Vielleicht liegt es ja nur daran, daß ich eine andere Auffasung vom Tod habe als die meisten. Sterben bedeutet, all die Anstrengungen, Enttäuschungen, all die Einsamkeit halt nur ein paar Jahre eher hinter sich zu lassen als die anderen. Ich halte das Leben nicht für ein unschätzbares Geschen, etwas so wunderbares wie es oft von religiösen Leuten bezeichnet wird. Es ist letztlich eine Periode von vielleicht nur 2 oder von 80 Jahren - sicher ist, daß wir ab dem Tag unserer Geburt verfallen, altern und degenerieren. Was soll also so eine polemische Bemerkung wie "jemandem das Leben verbieten"? Ich rede davon Mehrzeller abzutreiben oder Empfängnis zu verhindern - nicht geborene Menschen per Euthanasiegesetz abzuschieben. Für religiöse Leute beginnt das "Wunder des Lebens" mit der Empfängnis - ich denke, daß ein Embryo im Kleinststadium weniger Intelligenz besitzt als eine Kaulquappe - obwohl er genau so aussieht. Über Kaulquappen schweigt sich die Bibel übrigens aus. Man kann es sicher als faschistoides Gedankengut bezeichnen, wenn ich behaupte, daß schwer Behinderte zu sterilisieren oder Kinder mit eindeutigem schwerem Defekt abzutreiben eher ein AKt der Humanität ist, etwas worüber man nachdenken sollte. Andererseits können die 2 mit Down-Syndrom evtl. auch glücklich werden ohne Kind. Ein Kind als Ziel oder Glück seines Lebens anzusehen ist purer Egoismus. Es ist (den Kindern gegenüber) nicht immer Recht und fair jeden Embryo aus grenzenloser Nächstenliebe ins Leben zu zerren - wenn er vor wenigen Jahrzehnten nichtmal die Geburt überlebt hätte. Bunbury . |
| -DyingAngel- | ich finde, dass nur teilweise recht hast....und zwar denke ich dass wenn es ma soweit kommen sollte wie du es dir vorstellst, dann wird diese Welt zu einer Welt in denen es keine genetischen behinderungen mehr geben wird. Klingt eigentlich ganz gut, nur was ist dann wenn man durch einen Unfall körperlich/geistig behindert wird? Man wird von der Welt noch viel mehr ausgegrenzt als jetzt. Die Lügereien werden viel schlimmer sein als jetzt. Und letztendlich wird es darauf hinauslaufen dass behinderte menschen...egal ob körperlich oder geistig....wie im dritten reich unter dem vorwand der euthanasie getötet werden. demnach muss es auch jemanden geben, der sich anmaßt darüber zu entscheiden wer behindert ist und wer nicht......wobei ich mir auch sehr gut vorstellen kann dass wieder darüber entschieden wird was lebenswert und was lebensunwert ist. wird dies nicht eintreffen, wird unserer gesellschaft perfektionistisch und zwar in einem noch shclimmeren maße als jetzt. denn durch die gentechnik wird es auch möglich sein einem kind die gewünschten charakteristika zu verleihen....und somit würde das Nutzen der Gentechnik vom Missbrauch der Gentechnik überschattet werden...und dies sollte in keinem Sinne sein....und solange das gegeben ist darf nach meiner auffassung gentechnik in keinem bereich genutzt werden..... mir is natürlich auch klar dass dies niemals geschehen wird...also das der Nutzen größer sein wird als der Missbrauch bzw dass es irgendwann einmal jemanden geben wird der sich anmaßt wie ein Richter bei gericht über leben und tod zu entscheiden geben wird........darum bin ich der überzeugung dass man gentechnik leider nicht aufhalten kann, denn spätestens sobald sich die Staaten unter drcuk gesetzt fülen nicht mehr an der Forschung teilnehmen zu können auf grund verschiedener gesetze...wird man diese zugunsten der gentechnik und forschung ändern ..... |
| Erinnyen | Eingangs will ich nochmal sagen, dass ich jeder der Fragen am Anfang ernst gemeint habe, was soviel heißt, dass es eine Frage ist, bei der ich mit der Meinungsbildung überfordert bin. So würde ich niemanden dafür verurteilen, wenn er ein Kind abtreibt, weil es schwerstbehindert ist, wobei dabei auch bedenken könnte, dass es meist mehr egoistische als humane Beweggründe sind, welche aber auch akzeptiert werden müssen! Wenn ich aber kontra gebe, dann meine ich das aber auch ernst. Allein aus der Tatsache heraus, dass manch einer das Leben als Geschenk ansieht, müsste man doch zB schließen können, dass jeder eine Chance verdient hätte sein Leben als Geschenk sehen zu können, auch wenn du es nicht tust. Ich habe eine ähnliche Einstellung wie Christen, da ich in soner befruchteten Eizelle schon so etwas wie Leben sehe, da es die Möglichkeit hat ein Mensch zu werden, wie die Kaulquappe die Möglichkeit für einen Frosch. Allerdings beschneidet man das ja schon einfach damit, dass man beim Sex verhütet (...was auch den Schluß zulässt, dass solche Diskussionen schnell abflauen [könnten]...). Nur sehe ich einen Unterschied dazu, wenn man es gezielt macht, sprich: Über lebenswerte Leben entscheidet und unwertes nicht auf die Welt kommen lässt... von daher sehe ich meine Äußerung nicht als Polemik, da es sachlich das ist, was ich dazu denke: Eine bestimmte Eigenschaft ist nicht erwünscht, wie nicht erwünscht ist, dass man den Kleinhändler beklaut. Deinem letzten Einwand kann ich eigentlich nur zustimmen, allerdings weiß ich nicht wo das anfängt und wo es aufhören sollte und wer sich die Humanität noch auf die Stirn schreiben kann, weil er einem Kind das Leben erspart hat. @dyingangel Gab es da nicht mal einen Film zu? ... Da hast du sicher recht, all das ist möglich, zumal unsere Gesellschaft eine gewisse Affinität zur Elitenbildung hat. Und damit, dass man diese Entwicklung kaum wird aufhalten können, hast du auch recht... aber Gedanken dazu sollte man sich vielleicht doch machen, vielleicht kommt man doch mal zu Wort ;) |
| LaChatte | [QUOTE]Also welches Recht haben Gesetzgeber und Moralapostel, den Eltern das zu ertragende Maß an Belastung (und Trauer) zu diktieren? [/QUOTE] Keines. Sie haben nur das Recht dazu (die Gesetzgeber) das Mass der Unterstützung oder nicht-Unterstützung zu bestimmen, das Eltern bekommen. [QUOTE]Ist es dann nicht besser, ihnen allen das Leben zu ersparen?[/QUOTE] Eine schwierige Frage, die ich aber wohl mit "nein" beantworten würde. Schliesslich ist auch Gesundheit und Reichtum keine Garantie für ein glückliches Leben. Und was, wenn man auf einmal beschliesst, allen Armen zu ersparen "dass Kinder unglücklich sein werden, weil sie arm sind.", und alle Sozialhilfeempfänger routinemässig sterlisiert? "Sie bekommen ihr Geld, nachdem Sie den Termin wahrgenommen haben und wir das Arztzeugnis haben. Sorry, aber das ist Voraussetzung fürs Beantragen der Fürsorge, wir können keinem Kind ein solches Scheissleben zumuten, wie wir ihnen mit unsern lausigen Beiträgen ermöglichen können." [QUOTE]Außerdem, kann man denn eine Zelle schon als Menschen betrachten, nur weil sie die Möglichkeit dessen in sich trägt?[/QUOTE] Gemäss jüdischer Ansicht tritt eine Seele im vierzigsten Tag der Schwangerschaft vollständig in den Körper ein. Das ist ungefähr der Zeitpunkt, an dem sich das Nervensystem zu bilden beginnt, und ab dem ein Mensch physische Ge-Fühl-e erfahren kann. [QUOTE]Wer hätte überhaupt Recht zu entscheiden, betrachtet man die mündige Menschheit, warum sollte man entscheiden, was nicht zu entscheiden ist?[/QUOTE] Jeder sollte, soweit er in der Lage ist, selbst entscheiden können. eine Sterilisation bei geistig schwer Behinderten mit gesundem Sexualtrieb (soll's häufig geben) empfinde ich durchaus als gerechtfertigt. Denn ein geistig behinderter Mensch kriegt so die Gelegenheit, seine Sexualität zu geniessen und auszuleben, und die Betreuuer können ruhig sein, dass sie nicht aufs Mal ein Baby kriegen, für das sie dann verantwortlich sein werden. |
| -DyingAngel- | @ Erinnyen Ja stimmt...der hieß glaub ich Gattaca oder so...auf Grund des Filmes und halt vielen Diskussion in der Schule ("Euthanasie" im Dritten Reich, Komapatienten, Gentechnik,...) mach ich mir relativ viele Gedanken, wobei ich leider immer wieder zum Schluss komme dass die Menschen geteilter Meinung sind und egal wie man argumentiert wird es wie gesagt darauf hinauslaufen dass die sogenannte Humaniät und generell alles was mit Mensch sein zu tun hat, aussterben! Somit wirds wohl kaum jemanden interessieren was eine Minderheit denkt. Denn soweit ich das beurteilen kann sagen die meisten, ohne sich wirklich Gedanken gemacht zu haben, dass Gentechnik gar nicht schlimm wäre usw..... und gerade das, also dass bereits jetzt die Menschen das Mensch sein vergessen/verlieren find ich sehr erschreckend |
| skywalker | Wieder was interessantes! |
| Aglia | also ich finde es auch nicht so schlimm wenn man die Eizellen vorher auf Erbkrankheiten untersucht. man muss auch begenken, das somit für menschen die Überträger einer erbkrankheit sind, die Chance besteht ein gesundes Kind zu bekommen ohne angst haben zu müssen , das das Kind diese Krankheit hat. ansonsten hab ich eine ähnliche Einstellung wie Bunbury. |
| Lacerta | Im Grunde genommen, unterscheidet sich diese Thematik nur minimal von der Diskussion, ob man abtreiben dürfen sollte oder nicht. Da dein Freund nun an einer Stoffwechselkrankheit leidet und nicht geistig behindert ist, denke ich das man die Eltern selbst entscheiden lassen sollte, ob das Kind geboren werden soll oder nicht, denn schließlich betrifft es nicht nur das Leben ihres Kindes, sondern auch das ihrer. Ich fände es aber nicht richtig ein schwer geistig behindertes Kind auf die Welt zu setzten und mit der Verantwortung zu leben, dies auch großziehen zu müssen. |
| Kampfsau | [QUOTE]Und letztendlich wird es darauf hinauslaufen dass behinderte menschen...egal ob körperlich oder geistig....wie im dritten reich unter dem vorwand der euthanasie getötet werden. demnach muss es auch jemanden geben, der sich anmaßt darüber zu entscheiden wer behindert ist und wer nicht......wobei ich mir auch sehr gut vorstellen kann dass wieder darüber entschieden wird was lebenswert und was lebensunwert ist. wird dies nicht eintreffen, wird unserer gesellschaft perfektionistisch und zwar in einem noch shclimmeren maße als jetzt. denn durch die gentechnik wird es auch möglich sein einem kind die gewünschten charakteristika zu verleihen....und somit würde das Nutzen der Gentechnik vom Missbrauch der Gentechnik überschattet werden...und dies sollte in keinem Sinne sein....und solange das gegeben ist darf nach meiner auffassung gentechnik in keinem bereich genutzt werden.....[/QUOTE] Immer die Leute die die Zukunft vorraussehen können. Wir haben einen Sexualtrieb der so stark ist,dass der Verstand nur mit äußerster Anstrengung widerstehen kann.Der alleine belastet uns schon in unserer logischen Entscheidungsfähigkeit. Die meisten von uns könnten sich ein Leben ohne Sex nicht vorstellen oder würden so ein Leben nur ungern leben. Doch dazu Lust andauernd Kinder zu kriegen und diese auch großziehen zu müssen haben die wenigsten. Dafür gibt es die Verhütung,die alleine schon einen massiven Einschnitt in dem Verlauf der Natur darstellt.Wer gibt uns das Recht uns mit Sex zu vergnügen und dafür dann die eigentlichen Konsequenzen zu umgehen? Es gibt soetwas wie Familien- und Lebensplanung.Eltern wollen bestimmen wann und wie sie Kinder kriegen dürfen. Man kann natürlich sagen,auch ungewollte Eltern sollen zu ihrer Verantwortung stehen. Doch ist ein Elternhaus das ein Wunschkind aufzieht nicht viel besser. Man selber kann natürlich anders denken oder handeln,doch warum sollen die dann bestimmen,wie andere zu handeln haben? Nehmen wir mal an,bei der Geburt stellt sich heraus,dass man ein schwer behindertes Kind hat. Das Kind braucht massive finanzielle Ausgaben was z.B. behindertengerechte Einrichtung,Prothesen,Gehhilfen,Medikamente,Therapien,Pflegedienste etc betrifft. Was ist das für eine Belastung für die Eltern?Die müssen dann eventuell auch ihre Arbeit aufgeben,weil sie sich intensiv um ihr behindertes Kind kümmern müssen. Das ist doch ein sehr langer Leidensweg für die Eltern.Wenn es schlecht läuft,dann stirbt das Kind noch relativ früh.Dann stehen die Eltern älter,verbrauchter,finanziell belastet und voller Trauer da,weil sie ihr Kind überlebt haben. Bei nur körperlich Behinderten ist das vielleicht noch weniger dramatisch,da diese auch mit etwas Mühe alleine zurecht kommen können.Nur geistig Behinderte können ja praktisch nie wirklich selbstständig sein,alleine weil sie nicht mithalten können. Normalerweise sollte jeder Mensch sich irgendwann selber und eigentlich auch noch andere mitversorgen können. Glaubt ihr nicht,dass Eltern mit einem gesunden,leistungsfähigerem Kind auf die Dauer glücklicher geworden wären und sich viel Stress hätten ersparen können. Wie bereits erwähnt wurde,es gibt schlimmeres als nicht geboren zu sein.Wenn jemand gesagt hätte,ich solle nicht leben,auch wenn ich jetzt glücklich wäre,dann wäre mir das egal.Ich lebe ja und wenn ich niemals gelebt hätte,dann hätte ich auch nicht das vermisst,was ich jetzt habe,da ich es ja nie kennen gelernt habe. Das was man nicht hat oder nie hatte,das kann man auch nicht vermissen.Ein von Geburt an Blinder weint auch nicht weil er nichts sehen kann.Für ihn war es nie anders Wenn ich einen Mann ewig bei 70Grad heißen Wasser kochen würde,dann würde er schon bei 50 Grad irgendwie glücklich sein,weil er es vielleicht nie wirklich erlebt hat,wie man sich bei wohligen 30 Grad fühlt. Und ich glaube man lügt die Leute auch oft an.Man nehme z.B. einen geistig Behinderten oder einen stark körperlich retardierten Menschen.Wenn sich ein solcher Mensch in seinem Heim z.B. in seine Pflegerin verliebt,dann wird diese seine Liebe oder Sehnsüchte nicht erwiedern,auch wenn sie ihm sagt,dass Sie ihn schon liebt,nur anders als er es gerne hätte. Sie würde niemals sagen dass Sie ein 20Jähriger mit dem Verstand eines 4Jährigen überhaupt nicht interessiert als Frau. Oder dass Sie seinen Körperbau abstoßend findet und niemals mit ihm Sex haben möchte. Ich glaube egal was einem ein Behinderter erzählt,er wäre doch viel lieber ein gesunder Mensch ohne seine Einschränkungen. Natürlich können sie insgesamt noch mehr Freude als Leid im Leben verspüren. Wenn ich z.B. querschnittsgelähmt werden würde,dann könnte für mich mein Leben weiter gehen,doch würden mich die ganzen Nachteile schon fertig machen.Es ist ja nicht nur die eingeschränkte Beweglichkeit,sondern auch die Auswirkungen auf die Organe und das Sexualleben funktioniert auch nicht mehr wie früher. Der Zwiespalt bei der Elternschaft entsteht ja erst durch die emotionale Bindung.Ich denke,wenn man erst mal einen gewissen Punkt überschritten hat,dann sollte man sich auch um die Menschen kümmern.Wenn das Kind da ist,dann kann man es auch nicht mehr loswerden,dann muss man sich darum kümmern. Gegen Abtreibung habe ich aber auch nichts und ein Embryo hat auch nicht wirklich Gefühle.Da sollte man viel mehr Gewissensbisse beim Rind bekommen,dass man bei Burger King stückweise verspeisen kann. Ich finde es auch nicht anmaßend von Eltern,bestimmen zu wollen,ob und wann sie ein Kind bekommen wollen auch wenn das manche ja so schockierend finden. Auch sollten sie bestimmen können,ob sie ein behindertes Kind bekommen wollen.Wenn man das Kind trotzdem bekommen will,weil man alles andere für moralisch unvertretbar hält,dann sollte man die Entscheidung auch für "sich" so treffen. Ich meine es ist immer besser,wenn Eltern auch wirklich wollen. Ein aufgezwungenes,eigentlich ungewolltes Kind hat doch weniger Sinn. Außerdem bestimmt ein Kind halt das gesamte Leben der Eltern mit.Soll man wirklich von Eltern verlangen,dass sie ihre Arbeit aufgeben,dass Sie ihr Kind aufwendig pflegen und erziehen müssen und sich selber aufzugeben haben,nur damit Ihr Kind dann mit 20 doch noch stirbt und die Eltern allein mit ihrer Trauer sind. Gesunden Nachwuchs zu bekommen war schon lange ein anliegen der Menschheit,dass hat nicht direkt mit der pervertierten Sichtweise der Nazis zu tun. Ich gebe es zu,ich will auch lieber gesunde Kinder ohne körperliche und geistige Schäden haben.Bin ich jetzt ein Nazi? Nur weil Neugeborene mit Behinderungen in Zukunft ausgeschlossen werden können,werden jetzt nicht alle lebenden Behinderten abgeschlachtet.Was ist das denn für ein kausaler Zusammenhang. Es wird deswegen kein neues 3tes oder 4tes Reich geben. Ich würde auch nicht die Gentechnik verbieten oder gänzlich verteufeln.Viele malen ein schwarzes Bild.Sie übertreiben vielleicht damit,ich bin mir im klaren,dass sie in mehreren Fällen wohl Recht haben könnten.Manche Dinge werden sich auch ins negative entwickeln. Das sind dann aber wohl auch die Leute,die die Grausamkeit und Dummheit der menschlichen Rasse verteufeln. Das Böse liegt uns in den Genen,es wird immer Menschen geben,die Grausam sind. Man hat Angst vor Menschen,wenn man sie noch so nennen darf,die besser sind als wir.Die uns verdrängen könnten,die uns noch viel stärker aufzeigen wie minderwertig viele von uns sind. Man will keine Designerbabys oder Menschen die keine Probleme mit ihrem Körper und ihrem Geist haben. Man hat Angst vor einer Gesellschaft,in der Menschen funktionalisiert werden.Man kann sich ja jene Leute erschaffen ,die ideale Soldaten abgeben.Es könnte dann jene geben,die Naturwissenschaftler werden können.Man gibt allen eine stabile Konstitution,damit man sich ein teures Gesundheitssystem sparen kann.Dann macht man auch noch ein paar nur durchschnittlich intelligente,die auch noch einfachere Aufgaben erfüllen können,ohne dass sie an der Unterforderung frustrieren aber noch immer selbstständig handeln. Im Grunde gibt es aber schon eine solche Klassengesellschaft. Der Film Gataga ist ja ein solches Beispiel für eine mögliche Gesellschaft. Ich glaube aber,es kommt dennoch anders.Egal wie unübersehbar der Einfluss unserer Gene ist,er ist nur ein Teil der Gleichung,der die Menschen ausmacht.Und Intelligenz bedeutet auch immer freier Wille.Wer keine eigenen Entscheidungen treffen kann,der hat keinen wirklichen Intellekt.Nicht alle würden da mitspielen,wenn ein Staat soetwas bestimmen würde.Auch nicht die veränderten Menschen. Und auch wenn bestimmte Gene einem den Weg zu einem bestimmten Ziel erleichtern,so sind sie auch nichts wert,ohne Erziehung,Erfahrungen und Prägung. Reiner Wille kann auch einen weniger bevorteilten weiter bringen. Und das Schicksal spielt auch nicht immer mit,es können auch so immer unerwartete Dinge passieren. Und als ob der Mensch nicht schon bereits in Klassen denken und leben würde.Es gibt bereits Rassismus und Herrenmenschendenken. Die Vorteile der Genetik darf man auch nicht übersehen. Jedenfalls kann man Krankheiten erkennen und auch heilen.Man könnte die Lebenserwartung vieler Menschen erhöhen,indem man genetische Fehler erkennt und behebt oder man senkt Krebsrisiken und verbessert Behandlungsmethoden.Oder man verbessert die Lebensbedingung einzelner Menschen. |
| Kampfsau | Ein bischen weiter in der Zukunft liegen unter anderem ganze Organe,die man aus der DNA von Unfall oder Gewaltopfern züchten kann. Ich kann mir z.B. gut vorstellen,dass man in der plastischen Chirugie gewaltige Schritte erzielen könnte. Einem Brandopfer züchtet man z.B. künstlich Knorpel,Knochen und Haut.Dadurch könnte man vielen entstellten Personen ein menschliches Antlitz wiedergeben. Oder ein Polizist verliert beim Entschärfen einer Bombe beide Hände. Ihm könnte man neue Hände züchten,die zu allererst zu seinen Armen von der Größe her passen und von seinem Körper nicht abgestoßen werden. Das liegt aber sicher noch genauso weit in der Zukunft,wie die direkte,absolute Manipulation der DNA. Man hat zwar die DNA komplett entschlüsselt,dass hat aber schon ewig gedauert.Das eigentliche Zusammenspiel der einzelnen Abschnitte ist aber nach wie vor kaum Verstanden. Man kann einzelne Dinge vielleicht verändern,kann aber deren Dauerhafte Wirkung nicht vorhersagen.Es gibt einzelne Schalter,die sich nur unter bestimmten Bedingungen aktivieren. Um einen ganzen Menschen zu gestalten muss man absolut alles über die DNA wissen.Und das wird in aller Vorraussicht wohl noch die meiste Zeit dieses Jahrhunderts in Anspruch nehmen. Ich habe da keine wirkliche Angst vor.Sicher wird viel Schlechtes damit getan,genau wie viel Gutes erreicht werden kann. Die Kraft des Atoms kann uns mit Energie versorgen oder uns vernichten.Kohle enthält viel gespeicherte Energie,sie belastet aber auch die Umwelt. Hygieneartikel verbessern die allgemeine Gesundheit und erhöhen die Lebenserwartung,viele Menschen werden aber auch Allergiker,weil ihre Immunabwehr niemals beansprucht wird. Es gibt genug Ernährung und das Leben ist komfortabler als früher. Dafür leide viele unter Übergewicht und Zuckerkrankheit. Verkehr ermöglicht schnelle Verbindung von A nach B.Dafür sterben viele Menschen im Straßenverkehr. Internet und Telefon ermöglichen Kommunikation zwischen allen Menschen weltweit.Doch über den Computer und das Internet vereinsamen Menschen an richtigen menschlichen Kontakten. Unser angenehmes modernes Leben hat uns unsere Selbstständigkeit geraubt,Wer kann ohne Strom noch wirklich leben? Wissenschaft gibt uns immer mehr Möglichkeiten.Man nähert sich immer mehr göttlichen Möglichkeiten an.Man kann die Hölle auf Erden schaffen oder ein absolutes Utopia,wo jedem ermöglicht wird,so zu leben wie er will. Man könnte vor lauter Angst einen Weg nicht gehen.Doch ist es wirklich schon unser Ziel in Stagnation zu verharren? Ich glaube es ist letztendlich unsere Bestimmung,den Weg weiter zu gehen,was immer einen auch erwartet. Was könnte schon auf uns warten,die Vernichtung der Menschheit,was wäre so schlimm daran? |
| curupira | @Kampfsau Als erstes sollte man bei Behinderten Menschen schon noch einen Unterschied machen. Es gibt welche, die haben nur einen sehr geringen Grad einer geistigen Behinderung, sind vollkommen in der Lage ein eigenständiges Leben zu führen, und auch selbstständig Kinder großzuziehen. Willst du diesen Menschen wirklich absprechen Kinder zu bekommen? Außerdem gibt es auch bestimmte Heime wo behinderte menschen bereits in kleinen Wohnungen zusammenleben können, auch mit Kindern und in Erzeihungsfragen und so weiter betreut werden. Ich finde das eine sehr gute Sache. Viele geistig behinderte Menschen haben die gleichen Wünsche und Vorstellungen wie normale Menschen, und anstatt ihnen diese abzusprechen, sollte man vielleicht lieber versuchen sie bei der Realisierung zu unterstützen. In Bezug auf die Eltern von behinderten menschen kann ich dir nur zustimmen. Ein behindertes kind zu haben bedeutet sehr viel Verantwortung und auch das man auf vieles verzichten muss. Deshalb sollte es den Eltern schon überlassen werden, ob sie das möchten. Häufig geschieht auch einfach eine Übermutterung dieser Kinder, was diesen auch wiederum nicht dienlich ist, da sie von den Eltern her in ihrer Entwicklung stark gehemmt werden, und die Fähigkeiten die sie haben gar nicht im vollen Umfang entwickeln können. In dieser Gesellschaft wird den behinderten Menschen weniger zugetraut als sie können, ihnen werden Fähigkeiten abgesprochen die sie haben. Wir sollten eher mal unsere Einstellung solchen Mneschen gegüber überdenken als ihnen die normalsten Bedürfnisse abzusprechen. Sexualität bei Behinderten ist meist auch gar nicht der Geschlechtsverkehr, sondern einfach das im Arm halten und für einander dasein, zu wissen das sie jemanden haben... Gentechnik in der Forschung halte ich auch für richtig. Zum einen können damit Methoden ersetzt werden, die absolut unbrauchbar sind aber an denen schon jahrelang festgehalten wird. Außerdem ist es menschliches Gewebe und wesentlich Wirkungsvoller das zu benutzen als wenn man tierisches Gewebe benutzt, das dem menschlichen nicht wirklich gleicht und so nur Risiken provoziert. Häufig wird in Bezug auf Tierversuche argumentiert warum es schlecht sei wenn Tiere sterben, wenn doch Menschen damit geholfen werden kann. Warum ist es dann schlimm wenn Eizellen die nicht leben, sondern einfach nur menschliches Gewebe sind genutzt werden um anderen Menschen zu helfen? |
| Kampfsau | [QUOTE]Es gibt welche, die haben nur einen sehr geringen Grad einer geistigen Behinderung, sind vollkommen in der Lage ein eigenständiges Leben zu führen, und auch selbstständig Kinder großzuziehen. Willst du diesen Menschen wirklich absprechen Kinder zu bekommen?[/QUOTE] Habe ich diesen Leuten das wirklich abgesprochen. Es kommt auch darauf an,was man als richtige Behinderung bezeichnet?Manche Menschen tragen eine Brille,das ist schon eine Behinderung,doch das Leben schrenken sie kaum ein,obwohl si schon unangenehm sein können. Es gibt auch Menschen,die sin etwas zerstreut oder vergesslich.Diese Menschen sind trotzdem nicht gleich geistig behindert.Es ist alles eine Sache des Maßstabs mit dem man misst.Bin ich geistig behindert,weil ich keinen IQ von 230 habe?Oder bin ich noch in einem geringem Maße geistig Behindert. Wenn jemand ein Bein verliert,dann kann er mit etwas Übung und teuren Prothesen wieder über 90% der Dinge tun,die er auch mit zwei Beinen konnte. Doch das ist auch ein Grund,warum ich körperliche Behinderung bis zu einer gewissen Schwere als deutlich weniger schlimm ansehe,als eine geistige Behinderung. Mit einem klaren Verstand und einem starkem Willen kann man immer noch wunderbar einen Weg an jenen Orten finden,wo man sonst vielleicht die Hoffnung aufgeben würde. Wenn dein Geist verkrüppelt,dein Bewusstsein also vernebelt ist,kommst du da aus eigener Kraft nicht unbedingt viel weiter. Und ich glaube nicht,das ein geistig Behinderter so ohne Probleme selbstständig leben kann.Es müssen ihnen doch von allen möglichen Menschen Hilfen gegeben werden.Sie wären schonmal nicht in der Lage,sich mit anderen,intelligenten und gesunden Menschen auseinander zu setzen.Nicht jeder ist einem immer friedlich gesinnt und nicht immer funktioniert alles nach Plan und nicht immer kann dir jemand helfen. Und was sind schon leichte geistige Behinderungen?Ich würde schon viele angeblich gesunde Menschen die man auf den Straßen trifft als leicht geistig behindert bezeichnen. Was ich als geistig behindert bezeichnen würde,ist z.B. gewaltige Unreife,wie 20 Jährige auf dem Stand von 4 Jährigen.Oder massive Gedächnis und Lernstörungen,die Unfähigkeit soziale Kontakte über Kleinkindniveau zu führen oder massive Probleme selbst simpelste kausale Zusammenhänge zu verstehen oder wenn man dafür viel länger als jeder gesunde Mensch braucht. Wenn man wirklich bemerken will, was um einen herum passiert und richtig darauf reagieren will,dann muss man einfach eine gewisse Intelligenz haben und auch etwas schneller sein. Doch dass man geistig Behinderten die Erziehung eines Kindes anvertrauen soll ist doch ein Witz?Bei allem was man Behinderten auch zutraut. Man traut das ja oft genug nichtmal gesunden Leuten unter 20 zu Ein Kind "anständig" aufzuziehen,dass ist eine anspruchsvolle intellektuelle und pädagogische Aufgabe.Das setzt schonmal die geistige Überlegenheit des Erziehenden voraus.Auch wenn es auch ein geistig behindertes Kind sein würde,schon um dieses Kind aufzuziehen bedarf es doch einer gewissen Intelligenz.Allein weil man sich besonderen Bedürfnissen und Umständen anpassen müsste. Ich habe mal bei BBC eine kleinwüchsige Frau ohne Arme gesehen,die einen gesunden kräftigen Jungen ganz alleine aufzieht. Für diese Frau ist vieles sicher umständlich aber Sie ist intelligent und einfallsreich.Sie hat ihren Sohn auch in seiner Trotzphase erfolgreich erzogen. Intellekt ermöglicht die bessere Erziehung,die auch ohne Schläge oder anderer harter Zuchtmaßnahmen erfolgreich sein kann Sie hat gezeigt was Sie kann.Dagegen versagen andere körperlich gesunde Mütter immer noch.Das liegt daran,dass sie nicht mit der richtigen geistigen Einstellung an die Erziehung rangehen [QUOTE] Sexualität bei Behinderten ist meist auch gar nicht der Geschlechtsverkehr, sondern einfach das im Arm halten und für einander dasein, zu wissen das sie jemanden haben...[/QUOTE] Das denkst DU.Natürlich brauchen Sie auch sonst menschliche Nähe aber Sex an sich erfordert nicht die großen geistigen Kapazitäten.Es ist einfach nur ein Trieb,keine intellektuell angehauchten erotischen Phantasien aus dem Tagebuch der Madame Leblanc. Ein 2 Jähriger Hund kann einen anderen anspringen und diesen schwängern.Dieser Hund enspricht von seiner geistigen Reife niemals einem ausgewachsenem Menschen. Sex ist in unserer Gesellschaft oder zumindest bei vielen Intellektuellen z.B. bei Jugendlichen nicht gerne gesehen,weil diese angeblich noch nicht die nötige geistige Reife besitzen. Naja,den Vorgang an sich können sie trotzdem geniesen,auch wenn sie den folgenden Konsequenzen wie einer Schwangerschaft noch nicht gewachsen wären. So kann also auch ein geistig behinderter Mensch wohl erregende Gefühle auch an seinen Geschlechtsorganen verspüren.Oder er sieht sich in seiner Geilheit gerne einen Porno an. Eine richtige Partnerschaft könnte er aber eher weniger führen. Alle ihre Hoffnungen eine Freundin oder einen Freund zu haben der Sie wirklich liebt sind wohl eher unwahrscheinlich So gibt es dann halt auch Prostituierte,die sich um solche Fälle kümmern. |
| curupira | [QUOTE]Und ich glaube nicht,das ein geistig Behinderter so ohne Probleme selbstständig leben kann.Es müssen ihnen doch von allen möglichen Menschen Hilfen gegeben werden.[/QUOTE] Es gibt auch genug Menschen die keine geistige Behinderung haben, und trotzdem ohne fremde hilfe ihr Leben nicht auf die reihe kriegen. Natürlich benötigen diese Menschen Hilfe, einige mehr und einige weniger. Du solltest vielleicht etwas differenzieren. Und das intellektuelle können Kinder übrigens auch in der Schule lernen. Was Kinder aber auch brauchen ist Zuneigung, und das sind Behinderte durchaus in der Lage zu geben. Meistens sogar mehr als manch normales Elternteil, die ihre Kinder lieber verwahrlosen lassen. [QUOTE]Eine richtige Partnerschaft könnte er aber eher weniger führen.[/QUOTE] Woher ziehst du eigentlich alle deine Erkenntnisse. Geistig behinderte Menschen sind sehr wohl in der Lage Partnerschaften zu haben, und setz dich mal mit älteren auseinander, dann wirst du merken das ein Großteil auch einen Partner hat. Übrigens auch mit Sexualität, da die sexuelle Aufklärung grade im Behinderten Bereich groß im Vormarsch ist. Viele Partnerschaften die im Behindertenberiech geführt werden, laufen auch ohne Sex ab, sondern es reicht den Menschen einfach sich anzulehnen o.ä.. Natürlich kann man diese Partnerschaften nicht mit den unseren vergleichen, da ich zumindestens ganz andere Maßstäbe setze. Und was die Triebe angeht. Es gibt genug Männer die auch nicht nachdenken und einfach nur von Bett zu Bett springen und ein kind nach dem anderen zeugen (könnten). Wo liegt da der unterschied, da die sich meistens auch nicht drum kümmern. |
| Kampfsau | [QUOTE]Es gibt auch genug Menschen die keine geistige Behinderung haben, und trotzdem ohne fremde hilfe ihr Leben nicht auf die reihe kriegen. Natürlich benötigen diese Menschen Hilfe, einige mehr und einige weniger. Du solltest vielleicht etwas differenzieren.[/QUOTE] Siehst du,wenn es schon Leuten ohne geistige Behinderung so geht.Was siehst du denn als selbstständiges Leben an? Man muss sein Leben schon selbstständig planen und führen können. Wenn ich z.B. irgendetwas organisieren will,weil ich etwas vor habe oder mal etwas unerwartetes passiert,dann sollte ich schon im ungefähren wissen,was zu tun ist.Nicht unbedingt weil mir ein anderer gesagt hat,was ich tun soll,sondern ganz einfach weil ich mir selber denken kann,was angebracht wäre oder weil ich weiß,wo ich mir die nötigen Informationen und das nötige Wissen aneignen kann. [QUOTE]Und das intellektuelle können Kinder übrigens auch in der Schule lernen. Was Kinder aber auch brauchen ist Zuneigung, und das sind Behinderte durchaus in der Lage zu geben. Meistens sogar mehr als manch normales Elternteil, die ihre Kinder lieber verwahrlosen lassen.[/QUOTE] Natürlich braucht man auch Liebe wenn man ein Kind groß zieht,doch mit Liebe allein ist es noch lange nicht getan. Und man kann auch nicht alles alleine in der Schule lernen.Verstand und Intellekt sind mit die wichtigsten Dinge die ein Mensch in seinem Leben hat.Und darauf haben Eltern sehr starken Einfluss. [QUOTE]Woher ziehst du eigentlich alle deine Erkenntnisse. Geistig behinderte Menschen sind sehr wohl in der Lage Partnerschaften zu haben, und setz dich mal mit älteren auseinander, dann wirst du merken das ein Großteil auch einen Partner hat.[/QUOTE] Ja,aber wenn überhaupt,dann auch nur mit einer anderen geistig behinderten Personen. Könntest du dir wirlich vorstellen,dass ein halbwegs intelligenter Mensch eine wirklich rundum zufriedene Beziehung mit einer geistig Behinderten Person haben kann. [QUOTE]Natürlich kann man diese Partnerschaften nicht mit den unseren vergleichen, da ich zumindestens ganz andere Maßstäbe setze.[/QUOTE] Da sieht man es doch.Andersrum könnte ich mir aber vorstellen,dass sich eine geistig behinderte Person in eine gesunde Person verliebt und diese unglücklich wird,da die Gefühle wohl nicht erwiedert werden. [QUOTE] Es gibt genug Männer die auch nicht nachdenken und einfach nur von Bett zu Bett springen und ein kind nach dem anderen zeugen (könnten). Wo liegt da der unterschied, da die sich meistens auch nicht drum kümmern.[/QUOTE] Triebe erfordern auch kaum Intelligenz.Es gibt viele Fälle von kräftigen,geistig aber etwas zurückgebliebener Männer,die Frauen vergewaltigt hatten,weil die Frauen sich nicht für Sie interessiert haben.Ich habe schon einige Polizeiberichte darüber gelesen.Was aber nicht heißt,dass alle geistig etwas minder Bemittelte Frauen vergewaltigen. [QUOTE]Geistig behinderte Menschen sind sehr wohl in der Lage Partnerschaften zu haben, und setz dich mal mit älteren auseinander, dann wirst du merken das ein Großteil auch einen Partner hat. Übrigens auch mit Sexualität, da die sexuelle Aufklärung grade im Behinderten Bereich groß im Vormarsch ist.[/QUOTE] Die Partnerschaften unterscheiden sich aber sicher stark von gewöhnlichen Partnerschaften.Vielleicht sind diese auch ungezwungener und einfacher.Mir gehen normalerweise oft tausende Dinge durch den Kopf die mir auch mal Sorgen machen. Was für eine Art Partnerschaft kann man z.B. mit dem Verstand eines 4 Jährigen haben? Naja,man erfreut sich vielleicht auch über einfachere Dinge. [QUOTE]Viele Partnerschaften die im Behindertenberiech geführt werden, laufen auch ohne Sex ab, sondern es reicht den Menschen einfach sich anzulehnen o.ä.. Natürlich kann man diese Partnerschaften nicht mit den unseren vergleichen,[/QUOTE] Woran könnte das wohl liegen?Ist es nicht vielleicht so,dass durch psychische oder physische Einwirkungen der Sexualtrieb nicht ausgelebt werden kann oder ausgelebt werden will?Trotzdem ist es halt nicht so,das Behinderte keinen Sexualtrieb haben. Gesunde Menschen wollen in einer Beziehung auch mal menschliche Nähe spüren.Dann kuschelt man halt,umarmt sich,küsst sich oder ist einfach nur zusammen und redet oder redet halt mal nicht.Trotzdem überkommt einem doch auch mal die Lust. Auf Sex will man eine richtige Beziehung aber auch nicht reduzieren,obwohl so eine reine "offene" Beziehung auch diverse Vorzüge hat und alles etwas unkomplizierter aber halt auf die Dauer auch nicht immer wirklich befriedigend ist. |
| curupira | [QUOTE]Siehst du,wenn es schon Leuten ohne geistige Behinderung so geht.Was siehst du denn als selbstständiges Leben an? Man muss sein Leben schon selbstständig planen und führen können.[/QUOTE] Diese Menschen ohne geistige Behinderung die Hilfe benötigen,die sie ja auch bekommen, haben meist nicht grad wenige Kinder. Und dann gibts Fälle darunter die selbst eine Haushaltshilfe benötigen um den Haushalt sauber zu halten. Da gibt es dann geistig behinderte Menschen mit Kind diees schaffen ihren Haushalt selbstständig zu führen, wo einmal die Woche für eine Stunde jemand vorbeikommt um die rechtlichen Sachen zu besprechen. Ansonsten schaffen die Menschen es ganz alleine. Mehr jedenfalls als manch normaler. [QUOTE]Natürlich braucht man auch Liebe wenn man ein Kind groß zieht,doch mit Liebe allein ist es noch lange nicht getan.[/QUOTE] Es gibt genug Kinder die bekommen keine Liebe. Einige von diesen werden vollgestopft mit Wissen. Das Ende ist, totale Abgestumpftheit, ein Teil dreht durch und landet in der Psychiatrie (mal überspitzt dargestellt). Unterschätze den Stellenwert von Zuneigung nicht in der Kindererziehung.Grade in den ersten drei Lebenjahren ist Zuwendung notwendig damit sich ein gesundes Urvertrauen entwickeln kann. Mit Zuwendung legst du auch einige Grundsteine der Intelligenz. Es gibt Fälle wo Kinder keine Zuwendung bekommen haben, und es ist bewiesener Maßen eine intellektuelle Minderwertigkeit aufgetaucht, die hätte verhindert werden können. Gefühle und auch die Entwicklung eines breiten Gefühlsspektrums sind sehr wichtig, wird nur heutzutage sehr unterschätzt. [QUOTE]Ja,aber wenn überhaupt,dann auch nur mit einer anderen geistig behinderten Personen.[/QUOTE] Ja diese Beziehungen bestehen zwischen meist zwei geistig behinderten Menschen. Aber auch die sind glücklich. Und was die Sexualität zwischen dieses betrifft. Erstmal leben sie meistens in Heimen oder bei den Eltern. Eltern verbieten meist den Kontakt,häufig auch aus Schamgefühl, und weil auch die der Meinung sind ihre Kinder dürften das nicht haben. In Heimen sind meist die Betreuer die schon einen guten Überblick über das Geschehen haben. Außerdem gibt es auch bei geistig behinderten Menschen einen sogar sehr intensiven Aufklärungsunterricht. Und die meiten die Sex haben und dann Kinder bekommen sind geistig so fitt um das zu verstehen. Und Zwangssterilisation gab es im behinderten Bereich noch bis in die 70er Jahre hinein. Willst du dahin wieder zurück.Weil das ist wirklich entwürdigend, auch für geistig behinderte Menschen. [QUOTE]Es gibt viele Fälle von kräftigen,geistig aber etwas zurückgebliebener Männer,die Frauen vergewaltigt hatten,weil die Frauen sich nicht für Sie interessiert haben.Ich habe schon einige Polizeiberichte darüber gelesen.[/QUOTE] Das bestreite ich gar nicht das es sowas gibt, aber wie viele der Sexualstraftäter sind denn geistig behindert? Vergewaltigungen, auch aus dem von dir genannten Grund, gibt es auch bei normalen Männern. |
| Kampfsau | [QUOTE] Da gibt es dann geistig behinderte Menschen mit Kind diees schaffen ihren Haushalt selbstständig zu führen, wo einmal die Woche für eine Stunde jemand vorbeikommt um die rechtlichen Sachen zu besprechen. Ansonsten schaffen die Menschen es ganz alleine. Mehr jedenfalls als manch normaler.[/QUOTE] Mehr noch auf "manch" Normaler,wie man normal auch definieren mag.Es gibt Menschen,die können sich ohne Beine und Prothesen schneller bewegen als so "mancher" Mensch der noch alle Gliedmaßen hat. Es kommt darauf an was man als wirklich selbstständig definiert.Einen Haushalt führen kann man auch oder gerade wenn man einfach gewisse Dinge eingetrichtert bekommt und diese beachtet. Ich frage mich,wie Leute das nicht wissen oder lernen können?Die meisten Leute bei denen der Haushalt aus den Fugen gerät sind einfach faul und antriebslos.Die finden sich einfach mit gewissen Dingen ab und beachten Sie nicht.So kommt es halt,dass Wohnungen verschmutzen oder auch Menschen und Tiere verwahrlosen. Leute bei denen das der Fall ist,würde ich auch nicht mehr wirklich als "normal" bezeichnen. Es gibt dann halt auch die Person die rechtliche Dinge behandelt. Bei einem selbstständigen Leben muss man sich mit viel mehr als "nur" einem Haushalt beschäftigen. Man muss z.B. seine Finanzen verwalten und planen,sich selbstständig über rechtliche Dinge informieren etc.Dann muss man sicher auch arbeiten,wenn man halbwegs als selbstständig gelten wird.Da können geistig Behinderte sich auch nur leichte Tätigkeiten mit wenig Verantwortung und Qualifikationen besorgen,die gewissen einfacheren Mustern folgen.Fabrikarbeit wäre so etwas in der Art.Jemand der z.B. erfolgreich eine Lehre absolviert gilt für mich kaum als geistig Behinderter. Ich habe auch mal in einer Fabrik gearbeitet und so einen Typen getroffen.Der Kerl war ungelernte Arbeitskraft für 20 Jahre Tätig im selben Betrieb und jeden Tag am packen.Der wusste auch nicht viel mehr als ich nach anderthalb Monaten. Ich weiß nicht ob der wirklich behindert war,jedenfalls hatte der sicher einen IQ von deutlich unter 100.Erstmal hatte ich irgendwie Mitleid mit ihm und fand es z.B. schlimm,dass sich die anderen Arbeiter über ihn lustig machten und auch Späße mit ihm trieben Doch irgendwann verstand ich die anderen Arbeiter.Man will ja nicht immer so fies sein.Doch der Typ hat auch viele Eigenschaften die einen auf die Palme bringen.Seine Trotteligkeit nervte nach einer Weile nur noch.Er ist nicht sehr geschickt gewesen und ich musste öfters diverse Arbeiten von ihm noch schnell nachkorrigieren.Irgendwie bewegte er sich etwas schlaksig,als ob er nicht volle Kontrolle über seine Bewegungen hätte. Und er denkt auch nie wirklich mit und ist eher langsam.Wenn ich und die anderen mal ein bischen am Fließband lospowern wollten, hat es immer an ihm gescheitert,wenn man mal eine Leistungsprämie abstauben wollte.Dabei sollte man den ganzen Kram in der Fabrik nach 20 Jahren doch im Blut haben. Das ist aber nicht das schlimmste,irgendwann nervt der Typ nur noch,bei allem Mitgefühl das man hat. Er labert dich immer voll,hat aber von nichts wirklich ne Ahnung und labert sowieso immer das selbe.Er ist so ein Typ der blind glaubt was in der Bildzeitung steht. Seine politische Meinung ist aber noch das Beste.Es ist immer alles total simpel und einfach in seinem Meinungsbild,nur Schwarz und Weiß ohne Grautöne und Differenzierung.Wenn er z.B. davon redet,dass er Arbeitslose nicht mitbezahlen will,weil die ja Geld kriegen und nicht arbeiten,er aber jeden Tag schuften muss. Der Typ wäre schon vor vielen Jahren aus der Firma rausgeflogen,wenn mangelnde Produktivität ein Kündigungsgrund gewesen wäre.Man will als Arbeiter ja selber nicht immer ausgebremst werden.Selber merkt er das aber nicht wirklich. Wenn man dann versucht etwas zu ihm zu sagen,dann kann er oft nicht wirklich mit.Das Beste ist dann aber,wenn man ihn kritisiert und er die Augen schließt und den Kopf schüttelt,ganz so,als würde "er" mit einem Kind oder einem Trottel reden.Der versteht einen dann auch nicht wirklich,bzw die Argumente die man bringt. Irgendwann hat man dann keine wirkliche Lust mehr. Eine Frau hat der Gute trotzdem.Die ist aber nicht irgendwie zurückgeblieben.Ich glaube er liebt Sie ,aber bei ihr bin ich mir nicht ganz so sicher.Die haben keine Kinder und ich habe gehört,seine Frau ist nun nicht wirklich eine Intellektuelle,trotzdem kommandiert Sie ihn gerne herum und er ist auch recht folgsam. Die übernimmt auch die etwas komplizierteren Entscheidungen die die beiden betreffen.Das nenne ich aber auf jedenfall nicht gleichwertige Partnerschaft oder echte Selbstständigkeit. Es kommt ja nicht nur auf die Arbeit oder den Haushalt an,man muss sich auch gegen andere Menschen durchsetzen können und auf diese richtig eingehen können.Andernfalls passiert es halt,dass andere dich nicht wirklich akzeptieren oder nur ausnutzen. [QUOTE]Es gibt genug Kinder die bekommen keine Liebe. Einige von diesen werden vollgestopft mit Wissen. Das Ende ist, totale Abgestumpftheit, ein Teil dreht durch und landet in der Psychiatrie (mal überspitzt dargestellt). Unterschätze den Stellenwert von Zuneigung nicht in der Kindererziehung.Grade in den ersten drei Lebenjahren ist Zuwendung notwendig damit sich ein gesundes Urvertrauen entwickeln kann. Mit Zuwendung legst du auch einige Grundsteine der Intelligenz. Es gibt Fälle wo Kinder keine Zuwendung bekommen haben, und es ist bewiesener Maßen eine intellektuelle Minderwertigkeit aufgetaucht, die hätte verhindert werden können. Gefühle und auch die Entwicklung eines breiten Gefühlsspektrums sind sehr wichtig, wird nur heutzutage sehr unterschätzt.[/QUOTE] Wieso unterstellst du mir Dinge die ich gar nicht gesagt habe? Ich wäre der Letzte,der ein Kind nur instrumentalisieren würde,um es zu einem reinen Leistungsträger zu erziehen.Liebe ist nach wie vor wichtig. Doch man muss auch erziehen können und dazu braucht man Intelligenz,zumindest wenn man ein wohlerzogeneres Kind will,dass später ein gutherziger,aufrichtiger und intelligenter Mensch Erwachsener werden soll,der sich auch im Leben selbstständig behaupten kann. Es ist z.B. wichtig,die richtigen Spiele mit Kindern zu spielen,sich mit ihnen zu beschäftigen und auch auf ihre Persönlichkeit einzugehen.Oder Sie haben Probleme,mit denen sie sich an dich wenden,die du mit lösen musst. Ich sehe es z.B. als wichtigen Teil der Erziehung an,dem Kind die Welt zu erklären.Viele inkompetente Eltern gehen oft kaum auf die geistige Entwicklung ihres Kindes ein. Und die Kinder bleiben nicht immer Kleinkinder.Später werden die Kinder selbstständiger und kriegen auch mal etwas komplexere Probleme,die auch nicht immer so leicht zu lösen sind. Was macht den z.B. ein Kind,dass mit vielleicht 10 seinen Eltern geistig überlegen ist?Wirklich reif und richtig gebildet ist das Kind ja nicht.Soll es da zu anderen Leuten gehen als seinen Eltern? Obwohl sich zuallererst die wichtige Frage stellt,ob das Kind unter dem Einfluss seiner Eltern derart intelligent werden könnte oder sein Potential zumindest etwas Einbusse vernommen hat. Und was jetzt z.B. das breite Gefühlsspektrum betrifft.Verändert der Intellekt nicht auch die Art und Weise,wie man über gewisse Dinge fühlt? [QUOTE] Willst du dahin wieder zurück.Weil das ist wirklich entwürdigend, auch für geistig behinderte Menschen.[/QUOTE] Wieder eine Unterstellung,ich habe nie etwas von Sterilisation gesagt.Wenn man z.B. auch gesunden 15Jährigen sagt,sie sind zu unreif für richtige Beziehungen und Kindererziehung,warum sollte es dann ein geistig behinderter Mensch sein.Ich sage nur,dass der Einfluss eines geistg behinderten Elternteils alleine auf ein Kind,ohne Fremde Unterstützung negative Folgen für ein Kind haben könnte. Ich kann nicht verstehen,warum man z.B. einem Menschen der mit 20 Jahren händchenhaltend in 2er Reihen ins Freibad geht um da ein bischen zu planschen und der wahrscheinlich auch auf Betreuung oder (gelegentliche) Überprüfung angewiesen ist,die Erziehung eines kleinen Kindes anvertrauen will? Ich traue Blinden ja auch viel zu,nur würde ich Sie auch nicht hinter das Steuer eines Wagens setzen,weil ich für Behindertenintegration in allen Lebensbereichen bin. [QUOTE]Das bestreite ich gar nicht das es sowas gibt, aber wie viele der Sexualstraftäter sind denn geistig behindert? Vergewaltigungen, auch aus dem von dir genannten Grund, gibt es auch bei normalen Männern.[/QUOTE] Ich meinte nur,dass geistig Behinderte sehr wohl auch Sexualtriebe haben.Du sagstest ja was vonwegen anlehnen und einfach nur Nähe verspühren. Ich habe auch gesagt,dass sicher nicht alle Behinderten so etwas machen. Das es "normale" Männer gibt die Frauen vergewaltigen ist mir sicher auch klar. Doch was sind das für Männer.Es sind sicher in der absoluten Minderzahl Männer,die viel Erfolg bei dem weiblichen Geschlecht haben.Männer die regelmäßig freiwillig Sex mit Frauen geniesen dürfen,die verspühren gar nicht den Drang zu vergewaltigen. Männer die gut aussehen und eine tolle Ausstrahlung haben.Diese Austrahlung wird durch Charme und auch Intellekt bestimmt oder durch die Art wie ein Mann sich bewegt und wie er spricht. Diese Wirkungen haben Behinderte auf Frauen einfach nicht.Da ist es wohl eher Mitleid.Ich meine ich könnte einen verstümmelten Menschen absolut akzeptieren,doch ich fände ihn sexuell wohl wenig attraktiv.Mit jemanden Langsamen und Ungeschickten mit eher schlichtem Gemüt könnte ich kaum etwas anfangen. Das trifft auch auf diverse Männer zu,die nicht direkt als behindert bezeichnet werden könnten. |
| Kampfsau | Der Sexualtrieb ist aber nach wie vor vorhanden.Dann geht man halt zu Prostituierten,die den Trieb zeitweise befriedigen.Ohne Prostituierte gebe es wohl viel mehr Vergewaltigungen. Wenn ein Mann dann doch nur an einem bestimmten Menschen interessiert ist,dann steigert sich das Verlangen vielleicht immer weiter.Ich persönlich habe mich auch schon sehr ins Zeug gelegt,um Erfolg zu haben. Wenn man aber von vornerein weiß,ich habe absolut keine Chance,will es aber unbedingt,dann kann der Trieb bei schwachen oder rücksichtslosen Menschen derart stark werden,dass sie dann eine Vergewaltigung begehen. |
| Luna0503 | Gentechnik, ein sehr heiß diskutiertes Thema in den letzten Monaten. Es wird wohl immer die Pros und Contras geben, irgendwann wird man auch in Deutschland zu einer sinnvollen ethischen Lösung kommen, was man mit genveränderten befruchteten Eizellen anstellt, die nicht mehr gebraucht werden. Zur Zeit sieht es so aus, dass all diese in einem großen Lager aufbewahrt werden, da die gesetzlichen Bestimmungen eine Tötung verbieten. Das Wort Gentechnik wird als DAS zukunftsversprechende Wort gebraucht, aber ist Gentechnik wirklich das brennende Thema für die Zukunft dieser Welt? 0,8% der Weltbevölkerung kann Lesen und Schreiben und hat einen Zugang zu Medien, auf großflächigen Kontinenten verhungern Kinder. Was bringt es diesen Menschen, wenn sich eine sehr geringe elitäre Schicht ihre Wunschmenschen zusammenstellt? Es sollte lieber eine Technologie für den Anbau von Nahrungsmitteln auf bisher für unfruchbar geltendem Land erfunden werden. Grüße, Luna |
| Kampfsau | [QUOTE]Das Wort Gentechnik wird als DAS zukunftsversprechende Wort gebraucht, aber ist Gentechnik wirklich das brennende Thema für die Zukunft dieser Welt? 0,8% der Weltbevölkerung kann Lesen und Schreiben und hat einen Zugang zu Medien, auf großflächigen Kontinenten verhungern Kinder. Was bringt es diesen Menschen, wenn sich eine sehr geringe elitäre Schicht ihre Wunschmenschen zusammenstellt? Es sollte lieber eine Technologie für den Anbau von Nahrungsmitteln auf bisher für unfruchbar geltendem Land erfunden werden.[/QUOTE] Agrarwirtschaft ist die andere Seite der Gentechnik,darüber gibt es aber eher weniger Streit,außer den Leuten die fürchten ihnen wächst von Genmais ein zweiter Kopf Übrigens glaube ich nicht,dass nur 0,8% der Weltbevölerung Lesen und Schreiben kann. Deutschland stellt mit seinen 82 Mio Einwohnern schon mal über 1% der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte kann lesen.Und dann gibt es noch andere Länder wo man lesen und schreiben kann. Trotzdem ist das ein Problem,dass es zuwenig Bildung auf der gesamten Welt gibt. Vielleicht sorgt aber gerade das dafür,dass die Welt und die Natur nicht sofort kolabieren. Es ist alleine schon eine gewaltige Mehrbelastung,dass die ganzen Chinesen immer mehr Autos fahren und auch wir nicht gerade wenig fahren. Es gebe wohl auch nicht genug Resourcen um High Tech für alle Menschen zu bieten. Und wieviele sind dazu bereit,massive Einschränkungen im Lebensstandard hinzunehmen,wenn man selbst jetzt schon nörgelt. |
| curupira | @ Kampfsau Wenn ich dir etwas unterstellt haben sollte, möchte ich mich dafür entschuldigen, das war nicht meine Absicht. Ich wollte dir nur aufzeigen das es bei geistoger Behinderung große Unterschiede in dem individuellen Grad der Behinderung gibtm und dass man deshalb nicht allen Menschen Sexualität und Kinder absprachen kann. Bei schwacher geistiger Behinderung besteht genauso ein Sexualdrang wie bei ,,normalen" Menschen. Unter Normalen Menschen verstehe ich in diesem Zusammenhang alle ohne geistige Behinderung. Sobald der Grad der Behinderung allerdings größer wird, bezieht sich häufig Sexualität vor allem auf Körperkontakt. Das Problem ist das viele berührungen und sonstiges in unserer Kultur sofort sexualisiert werden. Das Schamgefühl hier ist sehr hoch gesetzt und normale Berührungen ohne Hintergedanken kaum noch möglich. Naja und um auf die Sexualstraftäter zu kommen. Da steckt schon ein wenig mehr dahinter als einfach nur hässlich zu sein. Es gibt ja auch welche die sind verheiratet, oder haben eine Freundin. Da ist sehr viel psychischer Leidensdruck mit im Spiel. @Luna Die Gentechnik wird mitunter auch dafür verwendet um Methoden zu erforschen wie Nahrungsmittel, vor allem aber Gemüse widerstandsfähiger gemacht werden kann, gewinnbringender usw.. Grade in dritte Welt Länder wird genmanipuliertes Gemüse und Getreide angebaut. Und glaub mir es gäbe die Möglichkeit die ganze Weltbevölkerung zu ernähren. 1. Das ganze Land was für Viehzucht verwendet wird. Würde das zur Getreideaufzucht verwendet könnte sehr vielen Menschen geholfen werden. 2. Die Wirtschaft. Es werden Lebensmittel die zuviel Produziert wurden lieber weggeschmissen, als an bedürftige Menschen verteilt. 3. In vielen Ländern arbeiten viel Menschen unter schlimmsten Bedingungen, stundenlang in zum Teil gebückter Haltung, womit sie sich den rücken ruinieren. Sie ernten Felder ab, verarbeiten dies, und bekommen dafür einen Stundenlohn für umgerechnet 1-2 cent. Die Produkte werden hier teuer verkauft, bestes Beispiel Kaffee. |
| Suno | Gentechnik ist ein nettes Spielzeug für die Wissenschaftler, jedoch weis man noch viel zu wenig... selbst relativ einfache Organismen wie Pflanzen kann man noch nicht zufriedenstellend manipulieren. (einige Wunder der Gentechnik: Kartoffeln die Darmkrebs erzeugen, Äpfel die 8 Wochen grün und "genießbar" bleiben, jedoch hart wie Stein sind und nach Plastik schmecken usw. usf. wollen wir das wirklich? Und denkt an Allergiker, wenn man die Pflanzengene vermischt wird es für diese Menschen unmöglich zu wissen, was sie ohne Gefahr essen können. Es gibt übrigens auch Forschungsergebnisse, welche belegen, dass genmanipulierte Nahrung auch menschliche Gene verändern kann.) Gewebe und Organe zu züchten ist schön und gut, doch anzufangen in der Natur rumzufuschen ohne die Auswirkungen abschätzen zu können ist einfach nur dumm. Momentan verhalten wir uns wie Kinder, die ihren ersten Chemiebaukasten erhalten haben und die Anleitung in die Ecke warfen um sofort loslegen zu können. Ich denke es ist ein großer Fehler gegen die Natur zu arbeiten und alles mainipulieren zu wollen. (Besonders, wenn man die Technik mit der man arbeitet noch nicht verstanden hat.) Zum Problem der dritten Welt Man muss keine Terraformer erfinden, um den Hunger in der Welt zu überwinden, es ist und bleibt ein Verteilungsproblem. Suno:D |
| Pazifist | Gentechnik ist mehr als ein Spielzeug einige behaupten, es sei DAS Spiel ich selbst arbeite viel mit Gentechnisch veränderten Pflanzen und stelle mir bei manchen die Frage, was wir eigentlich von der Natur wollen... hungersnöte bekämpfen ist eine (wenngleich löblicherweise sehr Menschliche) Sache eine Andere ist es jedoch, nach Perfektion in Genen zu suchen, indem selektion erfolgt ohne WIRKLICH beobachtet zu haben, wieso und warum etwas erfolg hat. die Schönsten Blumen werden vergehen, wenn das Unkraut noch lange wächst um mal etwas über Menschen zu sagen bedeutet das, dass ein Mensch, der Behindert ist, anderen Menschen dazu verhelfen kann, ihr Leben schätzen zu lernen. an und für sich hat doch jeder von uns die ein oder andere Mutation. Wenn wir unsere Gene also (für uns momentan gesehen) perfektionieren würden, würden wir evolutionär gesehen stehen bleiben und bald auch gesellschaftlich sowie geistig, weil wir das von uns geschaffene nur nach unserem beschränkten Willen funktionieren lassen. unsinn kann auch ein höherer Sinn sein viel Freude am diskutieren noch |
| Suno | So wie wir momentan mit dieser Technik umgehen ist sie eher Spielzeug, meiner Meinung nach. Ich möchte das Potenzial der Gentechnik nicht runterspielen, aber ich glaube nicht, dass die Natur sich so einfach manipulieren lässt. Haben wir die Menschen "perfektioniert" werden neue Probleme auftauchen, neue Krankheiten, Defekte und ähnliches... vielleicht wird durch die Manipulation eine Kettenreaktion ausgelöst welche wir nicht verstehen werden, weil die Sache doch komplexer war als wir uns eingestehen wollten oder konnten. Genauso bei den Pflanzen, es wird neue (Mikro)organismen geben bzw. Mutationen die Natur ist anpassungsfähig. Naja aber viell. sehe ich das ganze auch ganz falsch und der Mensch ist doch zu einem Utopia fähig... oder die Manipulation der Natur hat gar keine negative Folgen... ;) wer weis. 1984... ;) G.O. Suno :D |
| Luna0503 | Es wäre sehr gefährlich, wenn versucht werden würde die Menschen zu perfektionieren. Damit bestehe die Gefahr, sich Menschen zu bestimmten Zwecken "heranzuzüchten", wenn man diesen Gedanken bis ins Tausendste treibt. Es würde im Widerspruch zur menschlichen Würde stehen, wenn man beispielsweise einen Menschen mit besonders viel Hirnmasse heranzüchtet, damit dieser Theorien entwickeln kann, der die Wissenschaft vorantreibt oder dass man Menschen mit besonders viel Muskelkraft erzeugt, die in armen Ländern als billige Arbeitskräfte dienen. Somit könnte man schon vor der Geburt eines Menschen bestimmen, welchen Weg er einschlagen wird oder sogar welchen Zweck er erfüllen soll. Aber so weit wird es (hoffentlich) nicht kommen. Trotzdem heiße ich genetische Veränderungen an Menschen nicht gut, der Grad zu diesem Extrem ist nicht weit, wenn sich heutzutage Eltern schon aussuchen können, welche Augenfarbe ihr Kind haben soll. Gentechnische Experimente an Pflanzen können gerne erfolgen, das Potential zu hilfreichen Veränderungen der Landwirtschaft ist sicherlich da, jedoch ist das Interesse und der Reiz an gentechnischen Veränderungen an Embyonen für die Wissenschaftler deutlich größer, was sich leider nicht mit dessen Notwendigkeit deckt. Tja, mal sehen, was da auf uns zu kommt ;) Grüße, Luna |
| Kampfsau | [QUOTE]Ich wollte dir nur aufzeigen das es bei geistoger Behinderung große Unterschiede in dem individuellen Grad der Behinderung gibtm und dass man deshalb nicht allen Menschen Sexualität und Kinder absprachen kann.[/QUOTE] Wie gesagt,ich bin sehbehindert,wenn ich eine Brille brauche und deswegen trotzdem noch lange nicht blind,ich kann z.B. Auto fahren,was ich als Blinder nicht machen sollte. Zum Kindererziehen braucht man auch keinen IQ von 130. Doch ich fände es schon mehr als unverantwortlich einem wirklich zurückgebliebenem ein Kind anzuvertrauen,wenn allein schon an gesunde Menschen riesen Anforderungen gestellt werden. [QUOTE]Gewebe und Organe zu züchten ist schön und gut, doch anzufangen in der Natur rumzufuschen ohne die Auswirkungen abschätzen zu können ist einfach nur dumm. Momentan verhalten wir uns wie Kinder, die ihren ersten Chemiebaukasten erhalten haben und die Anleitung in die Ecke warfen um sofort loslegen zu können. Ich denke es ist ein großer Fehler gegen die Natur zu arbeiten und alles mainipulieren zu wollen. (Besonders, wenn man die Technik mit der man arbeitet noch nicht verstanden hat.)[/QUOTE] Wo soll man anfangen,wo soll man aufhören?Es ist doch schon lange zu spät.Gentechnik gibt es schon lange.Wenn man sich nie in die Natur eingemischt hätte,dann gebe es heute immer noch kranke und Tote,die meisten würden wohl nichtmal 50 werden.Man könnte niemals alle die über 80 Mio Leute Deutschlands ernähren,wenn es noch Landwirtschaft wie vor 200 Jahren geben würde. Selbst der Golden Retriever des Nachbarns den man so toll findet,ist nur eine Einmischung des Menschen in der Natur.Und für manche Dinge hat man auch keine Anleitung,da muss man ausprobieren und lernen. [QUOTE]Gentechnik ist ein nettes Spielzeug für die Wissenschaftler, jedoch weis man noch viel zu wenig... selbst relativ einfache Organismen wie Pflanzen kann man noch nicht zufriedenstellend manipulieren. (einige Wunder der Gentechnik: Kartoffeln die Darmkrebs erzeugen, Äpfel die 8 Wochen grün und "genießbar" bleiben, jedoch hart wie Stein sind und nach Plastik schmecken usw. usf. wollen wir das wirklich? Und denkt an Allergiker, wenn man die Pflanzengene vermischt wird es für diese Menschen unmöglich zu wissen, was sie ohne Gefahr essen können. Es gibt übrigens auch Forschungsergebnisse, welche belegen, dass genmanipulierte Nahrung auch menschliche Gene verändern kann.)[/QUOTE] Gewisse Dinge kann man wirklich noch nicht zufriedenstellend manipulieren.Doch es gibt immer Schwarzmalerei.Bis man eingermaßen etwas erreicht,kann es sein,dass man Zwischenprodukte erstellt,die man nicht gebrauchen kann.Natürliche Früchte sind immer noch die besten,doch haben die halt auch Schwächen. Durch Gentechnik kann man vielen Menschen auch helfen.Man kann anspruchslosere und widerstandsfähigere Pflanzen machen,die schneller wachsen,größer werden,weniger Feuchtigkeit brauchen und mehr Krankheiten und Ungeziefern standhalten.Die sind vielleicht genau deswegen vielleicht weniger nahrhaft und gesund,trotzdem können Sie den Hunger decken und bieten noch genug Nährwert. [QUOTE]Zum Problem der dritten Welt Man muss keine Terraformer erfinden, um den Hunger in der Welt zu überwinden, es ist und bleibt ein Verteilungsproblem.[/QUOTE] Das sind die Leute die niemals genauer nachdenken.Wenn du einem Menschen einen Sack Mais gibst,dann ist der in vielleicht einer Woche weg und er wartet auf den nächsten,die Folge ist,dass tausende Menschen an den Nahrungsvergabestellen ausharren und nicht wirklich was an diesem Zustand ändern können,weil Sie abhängig bleiben. [QUOTE]Haben wir die Menschen "perfektioniert" werden neue Probleme auftauchen, neue Krankheiten, Defekte und ähnliches... vielleicht wird durch die Manipulation eine Kettenreaktion ausgelöst welche wir nicht verstehen werden, weil die Sache doch komplexer war als wir uns eingestehen wollten oder konnten. Genauso bei den Pflanzen, es wird neue (Mikro)organismen geben bzw. Mutationen die Natur ist anpassungsfähig.[/QUOTE] Es wird immer einen Anpassungskampf geben.Doch ich glaube,wir haben bald vielleicht gar keine andere Wahl,als auf Gentechnik zurückzugreifen.Die Gene der Menschen werden immer schwächer.Und die gesundheitlichen Folgen an den Kindern werden nicht alleine was mit einer falschen Kindheit zu tun haben. Sei es weil die Auslese fehlt und das Streben nach gesunden Kindern schon als rechtsradikal gilt. Oder weil gesunde Menschen genetische Schäden erfahren,die durch Strahlung und Umwelteinflüsse ausgelöst wird.Wahrscheinlich kann man sich nur noch mit Genetik halbwegs sicher fortpflanzen. [QUOTE]Es wäre sehr gefährlich, wenn versucht werden würde die Menschen zu perfektionieren. Damit bestehe die Gefahr, sich Menschen zu bestimmten Zwecken "heranzuzüchten", wenn man diesen Gedanken bis ins Tausendste treibt. Es würde im Widerspruch zur menschlichen Würde stehen, wenn man beispielsweise einen Menschen mit besonders viel Hirnmasse heranzüchtet, damit dieser Theorien entwickeln kann, der die Wissenschaft vorantreibt oder dass man Menschen mit besonders viel Muskelkraft erzeugt, die in armen Ländern als billige Arbeitskräfte dienen. Somit könnte man schon vor der Geburt eines Menschen bestimmen, welchen Weg er einschlagen wird oder sogar welchen Zweck er erfüllen soll. Aber so weit wird es (hoffentlich) nicht kommen. Trotzdem heiße ich genetische Veränderungen an Menschen nicht gut, der Grad zu diesem Extrem ist nicht weit, wenn sich heutzutage Eltern schon aussuchen können, welche Augenfarbe ihr Kind haben soll.[/QUOTE] Naja,ich fände es auch schon dumm,wenn Athleten bei den olympischen Spielen 2092 herangezüchtet werden.Der Schwimmer hat von seinen Genen ein Riesenkreuz gekriegt,kräftige Arme,Riesenfüße Größe 56 ,die Hochspringer sind alle 2,30 Meter groß und wiegen vielleicht 90 Kilo. Andererseits würde sich eigentlich auch nicht soviel zu heute ändern.Die Athleten sind doch absolut alle genetisch bevorteilt und sei es,weil es zufällig aus der Natur so hervorging.Die Sprinter haben z.B. alle einen supersymmetrischen Körperbau,lange Beine, gut ausgeprägte,kurze Muskelphasern etc.Bei schwarzen ist das z.B. oft der Fall,die sind einfach kräftiger als die Weißen es in der Regel ist.Der Weiße ist dafür in der Regel etwas kräftiger als z.B. ein Japaner,der ist im Gegensatz dazu oft einen tick intelligenter. Manche Kinder sind einfach schlauer als andere.Einige schaffen mi Mühe und viel lernen einen mittelmäßigen Realschulabschluss und andere machen mühelos ihr Diplom und können z.B. problemlos komplizierteste Bücher verstehen und sich dauerhaft einprägen. Andere etwas mittelmäßigere wie ich,die müssten schon verdammt viel büffeln,wenn Sie einmal Ingenieur oder etwas dergleichen werden wollen. Man kann gewisse Dinge immer noch schaffen,doch die Natur zwingt einem schon einen Weg auf,zumindest wenn man wirklich gut sein will und zu den Besten gehören möchte. Liebe und Leidenschaft sind schon wichtig,doch man muss schon wissen,ob diese Liebe in einer Sache wirklich ernst gemeint ist oder ob man eine Sache gar nicht geniest und nur jemanden etwas beweisen will.Normalerweise sind die wirklichen Stärken auch dass,worauf man sich konzentriert. |
| UnterHund | Also eine Sache die ich echt gut Gen-Technik finde ist die Sache mit den Gen-Mannipulationen, etc. Ich warte nämlich sehnsüchtig darauf, dass eine Firma mal anfängt und Gen-Taxis zur Haarfärbung verwendet. Wem das Wort nix sagt, ich versuchs mal zu erklären, kann aber einige kleinere Fehler geben, hab nur wenig mehr als Schulwissen (hab mal n Praktikum in nem Labor gemacht aba sonst...) Als Gentaxis bezeichnet man Viren oder Bakteriophagen, die genetisch verändert wurden. Viren/BPh's sind in der Lage ihre DNA in bestimmte Zellen (auch Körperzellen des Menschen) einzuschleusen und sie da in die Zelleigene DNA zu integrieren (reverse transkriptase). Dann kann der (Virus)DNA-Abschnitt abgelesen werden und das Merkmal wird gebildet (bei Viren werden meist Viren repliziert, die sich ja nicht selber vermehren können) Bei Gentaxis werden nun die Viren so verändert, dass man einfach gesagt die VirusDNA gegen eine andere DNA-Sequenz austauscht. Das Virus injiziert den DNA-Abschnitt(manchmal auch als RNA-Abschnitt) und baut ihn in die Zelle ein. Das Verfahren wird heutzutage schon eingesetzt um an Mukoviszidose erkrankten Menschen zu helfen. Dabei werden die Viren als Spray inhaliert und "befallen" die Zellen in der Lunge (wo der Schleim ja gebildet wird). Die in den Taxis enthaltene gesunde DNA überschreibt die mutierte und für eine Weile sind die Zellen gesund, bis sie wieder durch muitierte ersetzt werden. Jedenfall könnte man diese Methode auch verwenden, um die Haarfarbe und Struktur der Haare eines Menschen zu verändern, da diese Merkmale über Gene gesteurt werden. Weiß jetzt allerding nicht, ob diese Methode eine höhere Chance auf Krebs liefern würde. Aber hey - ich würds Risiko eingehen, wenns schief geht - Pech, Krebs is eh Volkskrankheit. Sorry wenn das zu wenig philosophich und zu (pseudo)wissenschaftlich war. Unterwürfiger Gruß UnterHund |
| Suno | Ich rede ja nicht vom Rückzug in vergangene Jahrhunderte, aber es gibt meiner Meinung nach Dinge, welche der Mensch nicht überblicken kann und mit mehr Vorsicht genießen sollte. [QUOTE]Gewisse Dinge kann man wirklich noch nicht zufriedenstellend manipulieren.Doch es gibt immer Schwarzmalerei.Bis man eingermaßen etwas erreicht,kann es sein,dass man Zwischenprodukte erstellt,die man nicht gebrauchen kann.Natürliche Früchte sind immer noch die besten,doch haben die halt auch Schwächen.[/QUOTE] Nur blöd, wenn diese Zwischenprodukte in den Handel kommen... Ich sehe ja die Vorteile, aber ich sehe auch die Firmen... Firmen welche ihre Fragwürdige Produkte unter die Leute bringen, ohne ausreichend geprüft zu haben. Gentechnik nur in einem gewissen Rahmen... [QUOTE]Das sind die Leute die niemals genauer nachdenken.Wenn du einem Menschen einen Sack Mais gibst,dann ist der in vielleicht einer Woche weg und er wartet auf den nächsten,die Folge ist,dass tausende Menschen an den Nahrungsvergabestellen ausharren und nicht wirklich was an diesem Zustand ändern können,weil Sie abhängig bleiben.[/QUOTE] Gaben wir jemals eine alternative? Werden wir die Gentechnik wirklich zum stillen des Hungers benutzen, oder um die Taschen weiter zu füllen... vielleicht sollte man es wirklich drauf ankommen lassen aber ich denke Fairer Handel ist auch ein Schritt in die richtige Richtung. [QUOTE]Die Gene der Menschen werden immer schwächer.[/QUOTE] Beunruhigt dich sowas? Der gesundheitliche Zustand hat auch was mit der Umweltverschmutzung zu tun, die Pollen werden aggresiver durch anlagerung verschiedener Verbindungen etc. welche Beispielsweise durch unsere Autos entstehen. Daraus folgen Sachen wie Asthma und Allergien... nichts mit Genen ;) Und wenn der Mensch von dieser Erde verschwindet, was soll's! Vielleicht entwickelt sich daraus ja auch wieder etwas neues... |
| Die Gummi-Ente | Habe mir zwar alles durchgelesen, will aber doch nur auf das Ursprungsposting eingehen. [QUOTE]Nun der Gedanke: Wäre die Gentechnik vor 25 Jahren so weit wie heute gewesen, die Gesetze so wie in England, dann hätte er wahrscheinlich nie existiert, da man seinen 'Defekt' entdeckt und eine andere befruchtete Eizelle anstatt seiner sich entwickeln lassen. [/QUOTE] Eigentlich wird bei der Befruchtung nur EINE Eizelle befruchtet, und nicht gleich mehrere mit einem Rutsch. Das der letzte verbliebene Tropfen an der Eichelspitze keine Chance zur Befruchtung hat, dürfte jedem klar sein. Hier wird schon mal entschieden welche Zellen eine Gelegenheit bekommen und welche nicht. Was spräche also dagegen, nur einer rundum gesunden Zelle die Befruchtung zu ermöglichen, wenn man die Möglichkeiten dazu hätte? Chancengleichheit für bis dahin lebensunfähige Samenzellen? Nee... Wenn man da mit Ethik anrückt, muß man auch Onanie unter Strafe stellen. Das wäre dann nämlich ein wahrer Massenmord. Hätte ich eine solche Möglichkeit, würde ich mir für meine Kinder einen möglichst angenehmen Start ins Leben wünschen. |