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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: östliche Philosophie und wissenschaftliche Logik
EwigIch finde die östliche Philosophie (Vedische, Buddhismus) kann sehr logisch sein wenn man sie versteht und deckt sich dann auch mit vielen Erkenntnissen und Wissenschaften(Relativitätstheorie, Quantenphysik) sowie mit Erkenntnissen von diversen Philosophen und Denkern und letztendlich sogar mit der Figur Jesus und seiner Lehre.

Es steckt eine tiefe Logik hinter allem was existiert und geschieht, die das gesammte Universum, Leben, Tod und alle Fragen der Menschheit erklären kann. Wenn man nicht so schnell vorrausgreift kann man sich Schritt für Schritt nähern.

Sie ist für viele aber sehr versteckt, kommt hier und da immer mal mehr oder weniger zum Ausdruck, was ich als einen Selbstregulierungsprozess verstehe bei dem sich die Menschheit hin und wieder selbst zurechtweist.
Oft liegt sie aber auch dirket unmittelbar vor einem.

Sie kann meiner Meinung nach auf 2 Wegen erfahren werden:

1 - Durch den Drang danach zu suchen und daran zu arbeiten
(Forschung, Wissenschaft, logisches Denken, Diskutieren)

2 - Durch nicht suchen, bzw loslassen
(spirituelle Erfahrung, Meditation)

Wobei ich letztere als den für mich einfacheren Weg erfahren habe.

Durch diese Erkenntnisse oder Bewustseinserweiterungen gelangt das Individuum zu neuen Bewustseinszuständen die eine Art zu Leben und zu Handeln herbeiführen wie sie in der Hippiebewegung und auch in verscheidenen Glaubensrichtungen zum Ausdruck kamen/kommen.
Es führt wenn von vielen erkannt zu einer Gemeinschaft die von Frieden, Gelassenheit und Weisheit, ehrlichem Umgang und oft auch unkomplizierten Beziehungesformen zu anderen Menschen geprägt ist und völlig anders lebt und handelt als es der grosse Rest der Menschheit tut, der meisst nur nach Machtausdehnung und Kontrolle strebt, nach Moral und Erwartungen handelt und dadurch sein Umfeld bzw sich selbst zerstört, in meinen Augen vergisst (im hier und jetzt) zu leben.

Wer sich hier auskennt, etwas posten will oder sich sogar an Unterhaltungen oder gar Treffen beteiligen will der tue das.
Wer ständig alles hinterfragt und mit anderen diskutiert bzw Erfahrungen macht kommt oft zu hohen Erkenntnissen.

(Langfristig bin ich sogar an der Gründung einer Gemeinschaft interessiert bzw eines Kreises, da ich der Meinung bin je mehr Menschen hier zusammenarbeiten umso mehr kommt dabei raus)
curupiraIch meditiere selbst regelmäßig und setze mich mit verschiedenen spirituellen Weisen auseinander.
Doch ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang den du siehst zwischen Meditation und Denken. Durch Meditation soll versucht werden den Kopf zur Ruhe zu kriegen und einfach das wahre Hier und Jetzt zu erleben. Dieses besteht aus Ruhe, indem einfach das was geschieht beobachtet wird, ohne die sofortige Bewertung des Kopfes.
Wenn man nun die Logik sieht ist das vollkommenes zerreden von dem was da ist, ohne die Möglichkeit einen Aspekt einfach mal so sein zu lassen wie es ist.
Und grade die Erfahrungen die im spirituellen Bereich gesammelt werden können, sollten nicht unbedingt zerredet werden. Und grade da sehe ich das Problem, es wird häufig die Spiritualität belächelt und die Praktizierenden als übergeschnappte Spinner hingestellt, anstatt es selbst zu probieren. Das denken bringt den Menschen immer wieder an bestimmte Grenzen wo er nicht weiterkommt, und mithilfe der Meditation können diese Grenzen überschritten werden. Aber nur wenige wagen diesen Schritt aus dem Denken hinaus.
Ich hoffe ich habe deinen Beitrag nicht ganz missverstanden und an die Vorbeigeredet, finde es aber toll das es so ein Thema hier jetzt gibt.
SeperaudeIch denke, es gibt noch eine Vielzahl anderer Wege zu dem, was hier und da auch Tao genannt wird, als das Suchen durch Denken oder das Loslassen durch Meditation.
Allein z.b. die Kunst, speziell die Musik, ist hier ein wesentlicher Faktor, der nicht ausgelassen werden sollte.

Es bestehen in allen Wegen viele Gefahren, denn der Berg der Erkenntnis ist lang und steil und birgt viele Tücken.

Buddha stellte den Begriff der Wachheit über diese Wege.
"Wachheit der Weg zum Todlosen,
Schlaffheit der Weg zum Tode ist"

Z.b. kann es schnell passieren, dass man sich falschen Götzen hingiebt, oder z.b. an einem kategorischen Imperativ hängenbleibt. Es kann sein, dass man allzusehr an den Naturwissenschaften festhängt und sein Leben darin einengt.

Letztlich geht es immer um das Loslassen. Das Verlieren von Anhaftungen. Und wenn ich mir die Philosophie so ansehe, dann bemerke ich, dass jedermann der sich lange und aufrichtig genug damit beschäftigt irgendwann im "Ich weiß, dass ich nichts weiß" landen kann. Und mit diesem "Wissen" kann man auch die Anhaftung gleichsetzen.

Die Religionen bieten die starke Gefahr des Dogmatismus als Anhaftung. Und da nehme ich den Buddhismus nicht unbedingt heraus, da es auch dort vorkommt, dass fälschlicherweise angenommen wird, man könne allein durch "stilles Sitzen" in einem ruhigen Raum die "Erleuchtung" erlangen. Zensho Kopp nannte das den Weg des "Wasserlotus", wenn ich mich recht entsinne. Und das ist auch eine Form der "Schlaffheit" und des dogmatischen Glaubens. Ich will mich deshalb jetzt nicht in einen Wortkrieg verschlingen.

Anbei bemerkt lese ich gerade einen herrlichen autobiographisch-philosophisches Roman namens "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" von Robert M. Pirsig.
Dort geht es um ähnliche Problematiken. Herr Pirsig nähert sich über den philosophischen Begriff der "Qualität" dem Tao und kommt in heftige Schwierigkeiten auf seinem Weg.

Eins noch:
"Das Tao das mitgeteilt werden kann, ist nicht das ewige Tao."

Vielleicht fällt mir später noch was brauchbares ein.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von curupira [/i]
[B]
Doch ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang den du siehst zwischen Meditation und Denken. [/B][/QUOTE]
Ich kann einen Zustand nur wahrnehmen wenn ich das Gegenteil dazu kenne. Das ist eine grundsätzliche Logik (YingYang).
Mir kann es also nur gutgehen wenn es mir vorher schlecht ging. Somit ist keiner der beiden Zustände falsch, da der eine ohne den anderen garnicht existieren könnte.
Alle Gegensätze bedingen sich also selbst. Und das ist ihre Gemeinsamkeit. Sie sind in Wirklichkeit eins. Da sie untrennbar sind. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.

Denken ist das Gegenteil von Meditation (nicht Denken, loslassen)
Somit ist das eine ohne das andere nicht möglich.
Und somit führt beides in extremer Form letztendlich zum gleichen Ergebniss, so wie eine Pflanze ohne Wasser genauso stirbt wie eine die zuviel bekommen hat.
Extremes Denken und Forschen hat uns die Ergebnisse der Quantenphysik und Relativitätstheorie beschert, die wieder vereinbar sind mit dem was Menschen die meditiert haben erfahren haben.
Alles ist eins, alles ist relativ, wird relativ wahrgenommen. Alles ist nur Bewusstsein, Subekt und Obekt sind eins.
Nur ist der Weg des Denkens oft der Schwierigere weil viel verstrickter und unbefriedigender.
Deswegen meditiere ich. Es ist a oft so dass man etwas erst dann erreicht wenn man genau das Gegenteil tut.
Bsp ein Verhältniss kann man intensivieren indem man dem anderen mal nicht nachrennt, sondern loslässt. Dann kommt er von evtl von ganz alleine. Oder Sex funktioniert auch nicht wenn man ihn gezwungen will, sondern erst wenn man loslässt.

Wenn ich mit jemand meditiere können wir uns dann sogar unterhalten und diskutieren. Hier ist dann eine starke Verbindung da und den anderen zu verstehen fällt wesentlich leichter.
Hier sind für mich Diskussionen auf anderer Ebene möglich die wesentlich wirkungsvoller sind und bei denen man schnell zu gemeinsamen, tiefgreifend logischen Erkenntnissen kommt die oft auch nicht leicht zu verdauen sind.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Seperaude [/i]
[B]
Z.b. kann es schnell passieren, dass man sich falschen Götzen hingiebt
Die Religionen bieten die starke Gefahr des Dogmatismus[/B][/QUOTE]
Davon sollt man sich lösen und das habe ich auch immer getan.
Worte und Gegenstände sind nur Symbole für etwas. Das wird oft verwechselt.
Mein leiblings Autor Alan Watts schrieb am Ende seine Buches "Das Tao der Philosophie":
"Wir befinden uns in unserer Kultur in einer Situation, in der wir das Symbol mit der physischen Wirklichkeit verwechseln, das Geld mit dem Reichtum, die Speisekarte mit dem Essen, und das führt letztenendes dazu, dass wir hungern, weil wir uns von Speisekarten zu ernähren versuchen"
curupira[QUOTE]Ich denke, es gibt noch eine Vielzahl anderer Wege zu dem, was hier und da auch Tao genannt wird, als das Suchen durch Denken oder das Loslassen durch Meditation.Allein z.b. die Kunst, speziell die Musik, ist hier ein wesentlicher Faktor, der nicht ausgelassen werden sollte.[/QUOTE]
Die Musik wurde benutzt, um in einen meditativen Zustand zu gelangen. So praktizierten und praktizieren es die Naturvölker, vor allem die Schamanen seit jeher. Durch einfache sich immer wiederholende Rhythmen und dem Tanz dazu in Ekstase zu gelangen. Oder im Buddhismus wird es aus diesem Grund auch häufig verwendet, zum Beispiel die tibetanischen Heilgesänge. Ich habe selbst erfahren welche Wirkung diese Gesänge haben, auch wenn man die Sprache selbst nicht beherrscht. Eine andere sehr wirkungsvolle Weise der Meditation ist der Tanz, der häufig damit gekoppelt ist.
[QUOTE]man könne allein durch "stilles Sitzen" in einem ruhigen Raum die "Erleuchtung" erlangen.[/QUOTE]
Leider sehen viele Menschen Meditation als nur stilles herumsitzen, doch hat das auch mit Konzentration auf den eigenen Körper, auf die eigenen Gefühle zu tun. Meditation ist vorrangig dazu da um sich selbst zu finden, ohne die ganzen Konditionen, Widerstände usw. die uns in unseren Leben auferlegt wurden.
Und es gibt viele verschiedene Arten. Und mit Götzen hat das meines Erachtens eher weniger zu tun, da im Mittelpunkt immer man selbst steht.

@Ewig
Ja jetzt hab ich auch verstanden wo du die Verbindung zwischen Meditation und Denken siehst, und kann dir da nur vollkommen zustimmen. Und was du mit der gemeinsamen Meditation schreibst, find ich sehr wichtig, weil erst in so einem Augenblick kann man wirklich mit dem Menschen in Kontakt treten, ohne das Projektionen oder ähnliches mithineinspielen. Man bekommt die Möglichkeit den anderen Menschen so zu sehen wie er wirklich ist. Und das ist nur ein zustand wie er durch Meditation erreicht werden soll, in Kontakt mit seiner Umwelt zu treten.

Vielleicht noch einma zu Erklärung das ich weniger mit Buddhismus mich beschäftige als mit einzelnen spirituellen Weisen wie Meditation, Reiki. Aber auch viel mit Gestalttherapie was ich finde eine sehr gute Mischung bietet.
Custos Noctis[QUOTE]man könne allein durch "stilles Sitzen" in einem ruhigen Raum die "Erleuchtung" erlangen[/QUOTE]

Zazen ist nunmal die Essenz des Zen und Zen gilt als die "reine Lehre", daher eher ausschmückungslos.

Still sitzen ist, wenn ich auf meinem Bürostuhl sitze und keine Geräusche mache. Zazen hat damit nichts zu tun.

Das Problem am aktuellen "in sein" des Buddhismus ist wie bei allen Religionen (ob "in" oder nicht), dass 90% der Leute damit umgehen wie Vollidioten.

Die Religiösität der meisten ist in etwa so, als wolle man Aikido lernen um besser Leute verprügeln zu können: Man hat dann Basiswissen, kennt die Techniken, übt viel, kämpft gut, aber man hat garkeine Ahnung worum es geht.

Es gibt so eine lustige Szene bei "Trigger Happy TV":
Eine Medition irgendwo in einem Zentrum. Der Lehrer sagt "ganz ruhig... langsam einatmen..... ausatmen....", dann geht er raus und man hört wie er lautstark irgendwelche Leute anschreit, und dann wieder reingeht als wäre nichts gewesen.

Das beschreibt in etwa die religiöse, spirituelle und überhaupt ethisch moralische Haltung der meisten Menschen.
Das alles wird zeitweise gepachtet, in etwa so wie man sich 2 Stunden lang ins Kino setzt, und dann danach wieder abgestellt.

Es kann keine Christen geben, die ausländerfeindlich sind, rassistisch, ihre Kinder schlagen, andere Menschen beleidigen, anschreien, Kriege beginnen, mit 7er BMW herumfahren während Menschen verhungern.
Und dann seh ich Bayern, die USA und überhaupt das ganze Christentum und scheinbar triffts doch auf die meisten zu.
Was soll man dann davon halten?

Beim Buddhismus dasselbe:
Jemand ist PR-Buddhist, und Geld verdienen tut er damit dass er Menschen ausbeutet oder in Actionfilmen mitspielt in denen er hunderte Leute wie wertlose Objekte tötet...

Jemand predigt Ethik und Moral solange wie es andere betrifft, aber wenn es einen selbst erwischt sind das Ausnahmefälle.

Um nochmal zum Buddhismus zurück zu kommen:
In dem Moment wo man diese Religion, Zazen oder ähnliches ausübt um für sich selbst etwas zu gewinnen betrügt man sich selbst. Man gewinnt durch Erleuchtung nichts, sondern man verliert etwas, nämlich Illusion.

Aber wie es schon in Matrix heißt (um mal den Film zu zitieren den Buddhismus-Hype wieder etwas angeheizt hat):
Einen Weg kennen und einen Weg gehen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Wenn man durch eine Religion "Wahrheit", "Weisheit" und "Erleuchtung" erlangt, wie auch immer, aber das dann nicht auf sein Handeln überträgt, der verändert nichts, im Prinzip nicht einmal sich selbst.

"da im Mittelpunkt immer man selbst steht"
Danach hoffentlich nicht mehr...

Im Prinzip ist am Ende nur wieder der Anfang... die Ironie scheint darin zu liegen, dass wenn man ganz am Anfang einfach da geblieben wäre wo man war sich nie verlaufen hätte. Aber die Möglichkeit besteht für Menschen natürlich leider nicht.
judgedredd@Ewig
[QUOTE] …..sogar mit der Figur Jesus und seiner Lehre.

Es steckt eine tiefe Logik hinter allem was existiert und geschieht, die das gesammte Universum, Leben, Tod und alle Fragen der Menschheit erklären kann. Wenn man nicht so schnell vorrausgreift kann man sich Schritt für Schritt nähern.

Sie kann meiner Meinung nach auf 2 Wegen erfahren werden:

Wobei ich letztere als den für mich einfacheren Weg erfahren habe.

Durch diese Erkenntnisse oder Bewusstseinserweiterungen gelangt das Individuum zu neuen Bewusstseinszuständen die eine Art zu Leben und zu Handeln herbeiführen wie sie in der Hippiebewegung und auch in verscheidenen Glaubensrichtungen zum Ausdruck kamen/kommen.
Es führt wenn von vielen erkannt zu einer Gemeinschaft die von Frieden, Gelassenheit und Weisheit….. [/QUOTE]
HA, HA, HA! Ich glaube, das sind die besten Witze, die ich in meinem Leben gehört habe. Das ist typisch! Alles was aus Asien kommt, wird von uns Abendländern entweder geschäftlich verkauft, oder idealisiert.

Was hast du erfahren?? Kannst du mal erzählen? Was ist der Essenz der dahinter steckt? Das ist alles nur heißer Luft. Das ist Placebo-Gerede und theoretischer Sauerstoff gegen Umweltverschmutzung.

Hippiebewegung, Frieden, Gelassenheit, Bewusstseinserweiterung, Erkenntnis??? HA, HA,!!! Hör mal, was erzählst du uns hier? Ich glaube ihr habt alle keine Ahnung hier!!

@Curupira
[QUOTE] Und grade die Erfahrungen die im spirituellen Bereich gesammelt werden können, sollten nicht unbedingt zerredet werden. Und grade da sehe ich das Problem, es wird häufig die Spiritualität belächelt und die Praktizierenden als übergeschnappte Spinner hingestellt, anstatt es selbst zu probieren. [/QUOTE]
Ja sie sind Spinner. Also bevor ich mich zum Thema äußere, möchte ich eure Argumente zur Hippiebewegung, Frieden, Gelassenheit, Bewusstseinserweiterung, Erkenntnis hören, dann reden wir weiter.
Custos Noctis@judgedredd:
Würde mich mal interessieren was deine Meinung zu deinen Beispielen ist?:

Ist Gelassenheit, Bewusstseinserweiterung und Friede scheisse deiner Meinung nach?
Holst du dir einen auf Wut, nicht über den Tellerrand schauen können und Krieg runter?
Also zumindest beim Mittleren gibts schon Muskelkater im Arm, so wie's aussieht ;o

Natürlich wird oft übertrieben, das bedeutet dann aber nicht, dass die Wahrheit des Ganzen im Gegenteil steckt...

Nachtrag: Aber okay, natürlich soll das nicht zu krass klingen, also nich gleich überinterpretieren. Was nicht heißt, dass ich inhaltlich meine Meinung ändere...
Seperaude@ judgedredd
Natürlich ist das nur leeres Gerede. Aber ich denke dennoch, dass die Leute wissen, wovon sie sprechen. Das was wirklich zählt und worum es hier eigentlich geht, kann man nicht mit Worten beschreiben. Man muss es schon selbst erfahren und da sieht es scheinbar bei dir nicht gut aus.
Also tu uns den Gefallen und urteile nicht über Dinge, die du nicht verstehst.
Wie ich schon extra sagte, weil ich mir dachte, dass sowas kommen wird:

"Das Tao das mitgeteilt werden kann, ist nicht das ewige Tao."

Mahlzeit
BomretAlso judge, jetzt lache ich mal ganz laut über Dich. Hohoho...
So nachdem das erledigt ist, muss ich glatt nochmal lachen... Hahaha...
Das Niveau, was Du in diesem gesamten Forum darstellst ist bahnbrechend niedrig. So ein kleiner Wicht, der anstatt selber etwas nachzudenken, irgendwo im Netz einen Text hier reinkopiert und noch nicht mal Manns genug ist die Quelle anzugeben und damit zuzugeben, nichts zu können, der macht sich hier über Dinge lustig, von denen er nichts versteht?

Da übekommt es mich doch glatt nochmal..

Hahaha...
:rolleyes:
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]Was hast du erfahren?? Kannst du mal erzählen? Was ist der Essenz der dahinter steckt? Das ist alles nur heißer Luft.
Also bevor ich mich zum Thema äußere .... dann reden wir weiter. [/B][/QUOTE]
Ich ergänze noch etwas:
Ich suche in diesem Thread nur Leute die damit Erfahrung haben und wissen wovon ich rede.
Das der Grossteil von Nachtwelten das vielleicht als Spinnerei abtut ist mir auch klar.
Ich rechtfertige mich aber in keinster Weise dafür, das würde mir hier auch zu lange dauern.
Wer davon nicht viel hält und das ganze erklärt haben möchte sollte vielleicht lieber einen eigenen Thread aufmachen, "Erklärt mir die Hippiebewegung" oder den "Buddhismus" oder was auch immer ...

Ich sags nochmal deutlich: Es geht mir hier um Leute die Erfahurng damit haben oder sich damit wirklich auskennen.

@judgedredd, Custos Noctis, Seperaude:
Deswegen bitte ich auch die Streitereien und Begründungen zu unterlassen bzw nicht darauf einzugehen. Wer sich hier auskennt braucht sich nicht zu rechtfertigen. Ich möchte auf anderer Ebene darüber diskutieren.

Danke
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von Seperaude [/i]
[B]@ judgedredd
Natürlich ist das nur leeres Gerede. Aber ich denke dennoch, dass die Leute wissen, wovon sie sprechen. Das was wirklich zählt und worum es hier eigentlich geht, kann man nicht mit Worten beschreiben. Man muss es schon selbst erfahren und da sieht es scheinbar bei dir nicht gut aus.
Also tu uns den Gefallen und urteile nicht über Dinge, die du nicht verstehst.
Wie ich schon extra sagte, weil ich mir dachte, dass sowas kommen wird:

"Das Tao das mitgeteilt werden kann, ist nicht das ewige Tao."

Mahlzeit [/B][/QUOTE]
Mein Angriff beläuft sich auf einen entscheidenden Punkt: HANDELN.

Man sollte nicht nur das Bequeme, das passende „ReligionsKleid“ wählen, so zu sagen, und dann hier predigen: ich habe die Essenz verstanden, ich weiß nun wie es geht. Das ist was wir Abendländer immer gemacht haben und immer noch machen. Den Lotussitz einnehmen und Ohhhmmmmm, das ist wie wenn ich ein Haus bauen möchte und mich mit der Bau des Dachs zuerst beschäftige.

LEUTE, Meditieren ist gut, aber wenn wir von Erfahrung und Erkenntnis sprechen, von Veränderungen, von dem Kern und dem WEG, vom TAO oder was weiß ich, dann gibt es nur: LEID und HANDELN.

Was ist mit dem Leid, die Entstehung und die Aufhebung des Leides? Worüber hat Buddha, Jesus, Lao-Tse, Konfuzius und Andere gesprochen? GUTES TUN und LIEBE. Wenn es so einfach wäre, dann könnte ich Morgen Asket oder Mönch werden, jeden Tag meditieren usw. Würde das mir die ersehnte Erleuchtung bringen??

Hippiebewegung oder nicht. Zu Freunden freundlich sein, das ist NICHTS besonderes. GANDHI JA! Der Mann hat sich für den Frieden geopfert. Dein Feind ist dein Brüder. Von was wird unser Karma beeinflusst? Vom HANDELN natürlich. Die Werke wie die Bibel sagt.

Darum geht es mir. Nur darum.
curupira@Judgedredd
Du solltest dich vielleicht mal ein weniug hinsetzen und meditieren, damit du weißt was du schreibst.
Meditation ist Handeln! Mit Meditation ist es möglich sich sein Leiden zu betrachten aus einer Perspektive, die es Möglich macht sich dieses objektiv zu betrachten und zu verarbeiten.
Nur rummjammern wie es häufig getan wird, oder zum nächstbesten Psychotherapeuten rennen bringt da gar nichts.
Und wenn dich unser Gespräch hier aufregt, dann lies bitte nicht weiter, da ich sehr wohl weis wovon ich schreibe und ich denke ich kann da auch für Ewig sprechen.
Es ist ein Unterschied sich nur aus ein paar Büchern was zusammenzulesen, und dann der Meinung zu sein mitreden zu können oder eben jenes tun, was Du so gern willst: Wirklich mal Handeln!
judgedredd[QUOTE] Du solltest dich vielleicht mal ein weniug hinsetzen und meditieren, damit du weißt was du schreibst.
Meditation ist Handeln! Mit Meditation ist es möglich sich sein Leiden zu betrachten aus einer Perspektive, die es Möglich macht sich dieses objektiv zu betrachten und zu verarbeiten.
Nur rummjammern wie es häufig getan wird, oder zum nächstbesten Psychotherapeuten rennen bringt da gar nichts.
Und wenn dich unser Gespräch hier aufregt, dann lies bitte nicht weiter, da ich sehr wohl weis wovon ich schreibe und ich denke ich kann da auch für Ewig sprechen.
Es ist ein Unterschied sich nur aus ein paar Büchern was zusammenzulesen, und dann der Meinung zu sein mitreden zu können oder eben jenes tun, was Du so gern willst: Wirklich mal Handeln! [/QUOTE]
Oh, glaub mir Curupira, ich weiß DEFINITIV mehr als du in der Hinsicht. Du hast sowieso nicht verstanden was ich meinte. Mir gings mehr darum:
[QUOTE] Durch diese Erkenntnisse oder Bewustseinserweiterungen gelangt das Individuum zu neuen Bewustseinszuständen die eine Art zu Leben und zu Handeln herbeiführen wie sie in der Hippiebewegung und auch in verscheidenen Glaubensrichtungen zum Ausdruck kamen/kommen.
Es führt wenn von vielen erkannt zu einer Gemeinschaft die von Frieden, Gelassenheit und Weisheit, ehrlichem Umgang und oft auch unkomplizierten Beziehungesformen zu anderen Menschen geprägt ist und völlig anders lebt und handelt als es der grosse Rest der Menschheit tut, der meisst nur nach Machtausdehnung und Kontrolle strebt, nach Moral und Erwartungen handelt und dadurch sein Umfeld bzw sich selbst zerstört, in meinen Augen vergisst (im hier und jetzt) zu leben. [/QUOTE]
Ich habe nicht behauptet, dass Meditation schlecht ist. Ich wiederhole, Meditation ist gut. Frieden, Erkenntnis und Bewusstseinerweiterung ist etwas ganz anderes. Moral und Vernunft als Handeln in der Gesellschaft meine ich. Ich kenne auch so viele „Hippies“ die in Meditationszentren ruhig und gelassen sind, aber sobald sie draußen in der Ellenbogengesellschaft sind, handeln sie genauso.

Um ein besserer Mensch zu werden, darum dreht es sich. Ein Indischer Meister hat mal gesagt: „Es ist nichts besonderes ein Mönch zu werden, in einem Kloster zu leben und die Lehren zu studieren. Vielmehr zählt, die Lehren anzuwenden. Daher habe ich mehr Respekt von Demjenigen, der in der Stadt lebt und gegen den unzähligen Begierden Widerstand leisten muss.“
Custos Noctis@JudgeDredd: Nun wo ich sehe was du meinst muss ich sagen, dass du recht hast. Hab das vorher falsch verstanden.

@curupira:
"Meditation ist Handeln! Mit Meditation ist es möglich sich sein Leiden zu betrachten aus einer Perspektive, die es Möglich macht sich dieses objektiv zu betrachten und zu verarbeiten."

Eben. Das ist Meditation und NICHT handeln.

Um das aufs Christentum zu übertragen:
Handeln bedeutet "Gutes tun" und "seinen Nächsten lieben", nicht beten.
Beten ist ein Akt bei dem man etwas tut, aber nicht das was man als "Handeln" bezeichnen könnte.

Was mich wieder sehr stört ist dieses "sich sein Leiden". SEIN. Dadurch wird wird Meditation und seine Wirkung so egozentrisch dargestellt. Wenn man das wirklich nur für sich selbst tut, dann sollte man es besser ganz lassen.

Gerade wenn man meditiert, dann aber das nach aussen gerichtete Handeln unterlässt, dann ist man 1000x "schlimmer" als jemand der nach aussen hin böse ist, aber garkeine "innerlichen Übungen" macht. Gerade wenn man versucht (oder es einfach automatisch kommt) Erkenntnis zu erlangen, dann bedeutet das auch Verantwortung. Wenn man lernt Leiden der Mitmenschen besser wahrzunehmen, dann ists umso schlimmer wenn man das ignoriert.

Aber grad von vielen "Vorzeigebuddhisten" wird diese Religion auch nur konsumiert, genauso wie eine DVD.

Oh, mir fällt grad noch ein lustiger Vergleich ein:
Angeblich 1/3 aller Psychologie-Studenten in Deutschland studieren das Fach nur, weil sie unterbewusst ihren eigenen psychischen Problemen auf den Grund gehen wollen.

Und am Ende lösen sie gar ihre Probleme, aber die der anderen wären ihnen egal. Wäre eine schlimme Vorstellung?
Lauter Ärzte die sich nur selbst heilen wollen.

Und dann immer dieses Argument:
Das gute Handeln kommt automatisch. Automatisch kommt überhaupt garnichts auf der Welt.
Genauso wenig wie Ärzte ihre Patienten durch ihre bloße "Aura des Medizinstudiums heilen" wird man zu anderen Menschen netter oder hilft ihnen nur weil man meditiert.

Dass man selbst nicht der Mittelpunkt der Welt ist, sollte eigentlich eine der Haupterkenntnisse sein. Die Literatur aus Amerika/Europa oder die "Meditationslehrer" im Westen vermitteln das für die Ego-Geile Gesellschaft natürlich nicht, wenn sowas würde niemand wollen.
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von Custos Noctis [/i]
[B]@JudgeDredd: Nun wo ich sehe was du meinst muss ich sagen, dass du recht hast. Hab das vorher falsch verstanden.

Was mich wieder sehr stört ist dieses "sich sein Leiden". SEIN. Dadurch wird wird Meditation und seine Wirkung so egozentrisch dargestellt. Wenn man das wirklich nur für sich selbst tut, dann sollte man es besser ganz lassen.

Aber grad von vielen "Vorzeigebuddhisten" wird diese Religion auch nur konsumiert, genauso wie eine DVD.

Und am Ende lösen sie gar ihre Probleme, aber die der anderen wären ihnen egal. Wäre eine schlimme Vorstellung?
Lauter Ärzte die sich nur selbst heilen wollen.

Und dann immer dieses Argument:
Das gute Handeln kommt automatisch. Automatisch kommt überhaupt garnichts auf der Welt.
Genauso wenig wie Ärzte ihre Patienten durch ihre bloße "Aura des Medizinstudiums heilen" wird man zu anderen Menschen netter oder hilft ihnen nur weil man meditiert.

Dass man selbst nicht der Mittelpunkt der Welt ist, sollte eigentlich eine der Haupterkenntnisse sein. Die Literatur aus Amerika/Europa oder die "Meditationslehrer" im Westen vermitteln das für die Ego-Geile Gesellschaft natürlich nicht, wenn sowas würde niemand wollen. [/B][/QUOTE]
WOOOOWW!!!!!!!!!!

Das ist was ich vergessen hatte!!!! Natürlich das Ego!!!

Custos Noctis, ich verbeuge mich vor dir und erweise dir meinen Respekt!!! Du hast mich 1000% ergänzt!!!
Custos NoctisKein Problem ^^
Und nochmal Entschuldigung für meinen ersten unfreundlichen Beitrag. Hab nur gedacht, dass es wieder so ein "ist doch alles scheisse und jeder der damit zu tun hat ist ein dummer Spinner"-Beitrag werden würde (was ich ja nu öfters erlebt habe).
Aber nun muss ich sagen, dass wir wohl ganz einer Meinung sind.

Ich glaub eine große Abneigung der Jugend gegen Religion beruht nicht darauf, dass sie nicht an Gott oder irgendwelche Dogmen glauben wollen, sondern der Grund dafür ist eher der, dass sie erkennen, dass die die meisten Leute in der Kirche, die beten und die "Christentum" auf ihrer Flagge stehen haben garkeine Christen sind. Oder dass sie es nicht erkennen, und es dann in Verbindung bringen.
Wenn ich tausende von Politiker sehe die in "christlichen" Parteien sind, weltweit, und dann zu den kriegerischsten überhaupt gehören, Menschen töten, einfach so, ausbeuten zu ihrem eigenen Vorteil, wen wundert dann, wenn sich viele angewidert abwenden.

"Die Literatur aus Amerika/Europa oder die "Meditationslehrer" im Westen vermitteln das für die Ego-Geile Gesellschaft natürlich nicht, wenn sowas würde niemand wollen."

Um nochmal darauf zurück zu kommen:
Natürlich, man soll nichts anheften, ungebunden sein. Aber wenn ich dann in Büchern für westliche Leute so Dinge lese bzw. von Lehrern höre wie:

"Man praktiziert nur für sich selbst, man wird dann ein besserer Manager, man soll nicht in den Wahn anderen helfen wollen, denn das verträgt sich nicht mit dem "nicht anhaften", man soll überhaupt garniemandem helfen, denn das ist ihr Schicksal oder gar ihre Strafe für ein vergangenes Leben in dem sie schlecht waren ect..."

Ich hab wörtlich Dinge gehört wie:
"Blinde sind nur blind, weil sie früher zu oberflächlich waren"
"Arme nur arm, weil sie früher verschwenderisch waren"
"Die hungernden Kinder in Afrika haben so die "Chance" die Welt ohne Materialismus kennen zu lernen" ect....

Also ich habe sehr schwer das Gefühl als würden Religionen immer "konsumentenfreundlicher" gestaltet werden.

Das alles läuft eigentlich nur darauf hinaus dass man versucht Gründe zu finden seine Verantwortung für alle Mitlebewesen zu ignorieren... den Eindruck hab ich zumindest.

muss nun los, falls ich evt. wirr geschrieben habe, oder mit fehlern korrigier ich das heut abend bzw. morgen, wenn ich zurück bin.
curupira[QUOTE]Dadurch wird wird Meditation und seine Wirkung so egozentrisch dargestellt. Wenn man das wirklich nur für sich selbst tut, dann sollte man es besser ganz lassen.[/QUOTE]
Ich würde das weniger egozentrisch nennen. Du kannst nunmal nur für dich selbst meditieren, um dein wahres selbst kennenzulernen. Und erst dann bist du in der Lage wirklich auf einen anderen Menschen zuzugehen. Dann ist man in der Lage seinen Gegenüber oder Gegebenheiten so zu nehmen wie sie sind, ohne ständig rumnörgeln zu müssen, ohne das man sich über alles und jeden aufregt usw.. Erst durch Meditation ist es möglich Wirklich in Kontakt zu kommen. Das was uns an anderen Menschen aufregt oder stört, sind zum größten Teil nur Projektionen, und so sind die meisten Kontakte nur auf Projektionene aufgebaut. Und Meditation ist eine Unterstützung diese Projektionen zu bearbeiten,bzw. die Teile wiedereinzugliedern.
Außerdem habe ich schon einmal geschrieben, das es nicht möglich ist das aus Büchern zu lernen. Und mit dem Christentum hat das weis Gott nichts zu tun, dann sucht euch einen anderen Thread.
Fatal*DesireLeider habe ich nicht allzu viel Erfahrung mit den Dingen, mit denen sich dieser Thread beschäftigt und werde deswegen auch nichts zu diesem Thema sagen.
Allerdings verfolge ich den Thread mit Interesse, danke, dass du mir den Link geschickt hast Ewig!
Custos Noctis[QUOTE][i]Original geschrieben von curupira [/i]
[B] Und mit dem Christentum hat das weis Gott nichts zu tun, dann sucht euch einen anderen Thread. [/B][/QUOTE]

Der Umgang mit der Religion hat sogar sehr viel mit dem Christentum zu tun, nämlich dass er in den meisten Fällen mehr schein als sein ist, und zwar bis zu deiner Theorie kommt, aber nicht bis zur praktischen Anwendung.

[QUOTE]Erst durch Meditation ist es möglich Wirklich in Kontakt zu kommen.[/QUOTE]
Und das hat wieder sowas Dogmatisches. NUR mit Meditation mit sonst nichts.

[QUOTE]Außerdem habe ich schon einmal geschrieben, das es nicht möglich ist das aus Büchern zu lernen.[/QUOTE]
Es ist überhaupt nicht möglich zu lernen. Es gibt nur tun oder nicht tun, und das frei von Absichten.
judgedreddCustos, ich bin da!!!
MontroseWie der thread-Ersteller Ewig zu recht anmerkt, stellt ein Teil der ostasiatischen Literatur, so zum Beispiel die Upanischaden, philosophische Abhandlungen ganz im Sinne der griechisch-rationalen Denkweise dar. Abgesehen davon stammen wesentliche Grundlagen unserer Zahlrentheorie und Mathematik aus Indien.

Leider ist dieser Sachverhalt bei weitem nicht so bekannt wie die "Meditation" und andere Psychotechniken des Ostens.

Da vorausgesetzt werden muß, daß so gut wie keiner Kenntnisse hier über die "trockenen" Abhandlungen des Ostens hat, dürfte die Diskussion hier zu nichts führen. Es bleibt das Unbegreifen der Meditierenden, daß es aus dem Osten noch einiges mehr gibt als Fliegende Teppiche: ..... Logik, Mathematik, Industrie, Technik.

Danke, Ewig, daß Du darauf mal hingewiesen hast!
Custos NoctisOh, ich denke schon, dass den meisten sehr wohl klar ist dass auch ausserhalb des spirituellen Bereichs viele wichtige Dinge aus Asien kommen, nur ich denke mal, dass das als selbstverständlich hingenommen wird.

Gerade im Bereich Südkorea und Japan passieren im Bereich Wissenschaft und Technik großartige Dinge, und die moderne Architektur im Osten dürfte wohl auch für jeden beeindruckend sein. Der Umgang mit Wissen war dort schon immer sehr kultiviert. Aber ich denke, dass solche Dinge eh jedem bewusst sind.

So zu machen, als würden viele Menschen glauben, dass dort nur Guru's und Basar gibt ist etwas sehr überspitzt.
judgedreddHey mein Kumpel Montrose ist auch da! Da stimme ich dir zu. Das Problem was die gesamte Aussage von Ewig betrifft ist:
[QUOTE] Durch diese Erkenntnisse oder Bewustseinserweiterungen gelangt das Individuum zu neuen Bewustseinszuständen die eine Art zu Leben und zu Handeln herbeiführen wie sie in der Hippiebewegung und auch in verscheidenen Glaubensrichtungen zum Ausdruck kamen/kommen.
Es führt wenn von vielen erkannt zu einer Gemeinschaft die von Frieden, Gelassenheit und Weisheit, ehrlichem Umgang und oft auch unkomplizierten Beziehungesformen zu anderen Menschen geprägt ist und völlig anders lebt und handelt als es der grosse Rest der Menschheit tut, der meisst nur nach Machtausdehnung und Kontrolle strebt, nach Moral und Erwartungen handelt und dadurch sein Umfeld bzw sich selbst zerstört, in meinen Augen vergisst (im hier und jetzt) zu leben. [/QUOTE]
@Curupira
Und das ist egoistisch, das ist genau das, was viele Menschen hier im Westen machen. Das ist sogar eine Beleidigung für das Morgenland.

Ich wiederhole zum dritten Mal. Meditation ist etwas Positives ja, für dich, für mich oder für einen Anderen. Aber Ziele wie Frieden, Weisheit, Bewusstseinerweiterung usw. erfordern unerlässlich Handeln. Und das ist gerade die Illusion bzw. die DVD die Custos gemeint hat.

Die Menschen in Indien oder sonst wo, und damit meine ich die großen Meister des Morgenlands; die sind nicht durch Meditation weise geworden. Es gibt unzählige Mönche, aber nur ein Paar Meister. Und warum? Nicht weil die Meditieren oder weil sie durch den Weg der Jnana Yoga mehr wissen. Sie sind Meister geworden weil sie gehandelt haben.

Ich habe einige Meditationszentren besucht. Und da sieht man dieses egoistische Denken. Menschen mit psychische Probleme, Menschen mit Kummer und Sorgen, Menschen die etwas Böses oder Trauriges erlebt haben, neugierige Menschen, Menschen die meditieren wollen und so weiter und so fort. Ich habe auch nichts dagegen. Wie du auch sagtest, man erfährt etwas Positives. Aber Ewig hat nicht nur das mit seine Aussage gemeint.

Und das was ich und Custos mit egoistisch meinen ist, das was ich einmal in einem Buch gelesen habe: „jeder Mensch mach sich Sorgen um sein Leben, seine Zukunft, aber keiner macht sich Sorgen um Gott“.

Deshalb Curupira, wenn der Ewig den obigen Teil seiner Aussage wegfallen lässt, dann können wir ruhig über den Rest weiterreden – wie du auch haben wolltest.
EwigWas das Handeln betrifft ist es kein leichter Weg dorthin.
Doch aller Anfang in Form von Meditation ist schonmal etwas.
Ich würde sagen, wer nicht danach handelt, hat zu wenig damit zu tun gehabt.

Mir gehts in erster Linie darum Menschen zu finden die auch diese Einsicht haben und auch danach handeln, natürlich ohne alles komplett aufzugeben. Schon allein weil ich mit diesen Menschen am besten klarkomme.
Ich handele auch schon damit, dass ich andere nicht bekehren will, Ihnen zuhöre und bei Problemem helfe und wiederrum selbst daraus lerne.
Wir haben keine Probleme mit uns, dem Leben und allem Guten und Schlechten. Aber vielleicht haben andere Probleme mit uns oder Probleme untereinander.
Um das aber zu lösen müssten wir leben wie Ghandi und diese Lehre verbreiten.
Es ist nur ein Anfang und der beginnt bei mir und den engsten Freunden.
Trotzdem weiss ich, dass wenn ich tiefer hineigehe, ich alles fallen lassen werde, was jetzt schon keine Bedeutung mehr hat.

Dennoch, ein gewagter Schritt in unserer Gesellschaft.


Es ist nicht das Ziel der Intelligenz die hinter allem steckt, dass alle so leben und handeln.
Wenn das wirklich Gottes Plan wäre, hätten es Leute wie Ghandi viel weitergebracht und Bush wäre nicht nur aus Anstand zur Papstbeerdigung gekommen.

Wir können die Ruhe, den Frieden und das unkomplizierte Leben erst dann finden und geniessen, wenn es auch das Gegenteil dazu gibt.
Custos Noctis[QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i]
[B]Wenn das wirklich Gottes Plan wäre, hätten es Leute wie Ghandi viel weitergebracht und Bush wäre nicht nur aus Anstand zur Papstbeerdigung gekommen.

Wir können die Ruhe, den Frieden und das unkomplizierte Leben erst dann finden und geniessen, wenn es auch das Gegenteil dazu gibt. [/B][/QUOTE]

Hm, ich denke die theoretische Kenntnis von den negativen Dingen reicht. Man kann den Frieden auch schätzen wenn man nicht im Krieg war, das Essen wenn man nicht gehungert hat. Natürlich nicht so intensiv, auf eine selbstverständlichere Art, aber möglich ist es schon.

Ich glaub nicht an einen Plan, aber ich glaube, dass Dummheit, Dogmatik, Mitläufertum ohne sich selbst Gedanken zu machen und Verantwortungslosigkeit wesentlich "unkomplizierter" für viele Menschen zu sein scheint.

Handeln bedeutet für mich absolut nichts religiöses und muss auch nichts mit Religion, Anschauung, Ethik, Moral oder überhaupt irgendwelchen eigenen Dingen zu tun haben.
Ich denke das Größte ist wenn man Menschen einen Spiegel vorhält und ihnen einfach nur bewusst macht was sie selbst tun.
Nichts Fremdes zeigen, Neues dazu machen, sondern nur das zeigen was sie selbst getan und zu verantworten haben, und worauf sie sich gerade überhaupt zubewegen.

Ein gutes Beispiel ist die Demokratie. Die Menschen verstehen nicht, dass Demokratie nicht bedeutet, dass man seine Verantwortung an die Regierung abgibt, sondern dass man sie selbst übernimmt, da man selbst die Entscheidung trifft und die Freiheit hat selbst etwas zu verändern.
Man sollte vielen Leuten zeigen (zum Beispiel in Sachsen), dass sie ständig Menschen verletzen, ihre Läden zerstören, ihr Leben bedrohen alleine dadurch, dass sie nichts dagegen tun.
Oder Krieg... nicht nur Soldaten töten, sondern die Menschen die anderen Menschen den Auftrag erteilen sie dort hin zu schicken, und das sind die Wähler.
Aber ich will nicht zu sehr abschweifen.

Ein Problem ist dieses abstrahierte, verzerrte Bild von sich und anderen. Das kann man mit Meditation durchaus verändern, aber durch eine Veränderung der Sicht ensteht noch keine Tat: Millionen Menschen wissen, dass andere hungern, und dass das schlecht ist. Sie tun trotzdem nichts. Erkenntnis allein führt nicht zum Ziel.

Aber um so Dinge zu erkennen, und etwas dagegen zu tun, muss man sicher nicht zwangsläufig meditieren. Es hilft vielleicht (je nach Beweggrund), aber es geht auch ohne.
Grundsätzliche Dinge - und mehr kann man von der Mehrheit der Menschheit wohl momentan nicht verlangen -, wie so einfach Dinge, dass Gewalt keine Lösung ist, Chancen/Bildungsgleichheit wichtig, Materialismus oft nur eine symbolische Ersatzbefriedigung ist, usw. kann jeder verstehen.

Vielleicht ist das auch wie wie eine Flamme auf einem Ölfeld; wenn erstmal viele Menschen anfangen das nicht nur zu wissen, sondern auch auszuleben, damit viel glücklicher werden als andere, welche das natürlich sehen, vielleicht verbreitet sich das dann irgendwann über die ganze Welt.
Nuja, vielleicht eine Utopie, aber alles andere würde bedeuten die Menschheit aufzugeben.

Mir ist klar, dass meine Ansichten zu eher introvertierten Themen ziemlich nach aussen gerichtet sind, aber meine Meinung ist, dass gerade das was nach aussen geht mitunter am Wichtigsten ist.
judgedredd@Ewig
[QUOTE] Doch aller Anfang in Form von Meditation ist schonmal etwas.
Ich würde sagen, wer nicht danach handelt, hat zu wenig damit zu tun gehabt. [/QUOTE]
Du hast Recht, du weißt nicht was du da schreibst!! Hey sorry aber, seit wann beschäftigst du dich damit? Wie tief steckst du in der Materie?

Ich habe mit Meditation im Jahr 1986 angefangen. Und ich habe doch nicht diesen Weg gewählt. Auch wenn ich irgendwie angriffslustig bin, möchte ich etwas differenzieren.
Jeder Mensch wählt individuell seinen Weg. Das ist auch ein Grund, warum immer mehr Religionen und Sekten existieren. Aber seinen Weg für einzig richtig zu halten, das ist falsch.
[QUOTE] Mir gehts in erster Linie darum Menschen zu finden die auch diese Einsicht haben und auch danach handeln, natürlich ohne alles komplett aufzugeben. Schon allein weil ich mit diesen Menschen am besten klarkomme. [/QUOTE]
Hier hat keiner was gegen. Du hättest dein Thread anderes formulieren sollen. Das was du machst ist wie folgendes Beispiel:
Du eröffnest ein Thema über die Leistungsfähigkeit von Autos. Du schreibst über die wichtige Teile, wie Motor, Karoserie, Aerodynamik usw. Dabei zielst du auf die Wichtigkeit des Tieferliegens des Autos. Du suchst Personen die sich darüber interessieren, obwohl dein Thema die anderen Teile auch anspricht.

Verstehst du was ich sagen will? Du schießt dir ein eigenes Tor so zu sagen. Du schreibst über eine Logik die dahinter steckt, eine Logik die viele Fragen beantworten kann. Die Veden und andere Schriften kann man studieren und daraus Wissen bzw. Kenntnis gewinnen. Die Reinkarnation z.B. ist etwas, was aus dieser Logik herauskommt.

Du schreibst aber, dass diese Logik auf 2 Wege erfahren werden kann. Und das ist definitiv falsch. Nur der erste Weg kommt in Frage. Meditation bringt dir nicht die Antworte über Gott, Tod, Geburt usw. wenn du die Schriften nicht gelesen hast. Die Meditation ist eine Ergänzung bzw. ein Mittel um den Kopf zu leeren, um deine Schwingungen zu erhöhen, um mehr Ruhe und Gelassenheit zu erlangen usw.

Buddha hat die Erleuchtung beim meditieren erlangt, das stimmt, aber Meditation ist nicht Erleuchtung. Wenn die Erleuchtung da ist, dann sind alle Antworte des Universums da und nicht vorher.

Wenn man das Ziel erreicht hat, dann kann man reden. Auf dem Weg befindet sich jeder Mensch, egal ob er meditiert oder nicht. Daher die Karmawirkung!
Seperaudejudgedredd
Du bist schon ein wenig merkwürdig. Deine angrifflustige Art finde ich nicht sehr produktiv, aber naja.
Mir kommt es nicht gerade so vor als würdest du reden, weil du gefunden hast. Das klingt mir eher ein wenig nach schlichter Polemik und Selbstbehauptung. Gefällt mir nicht.

"Wenn man das Ziel erreicht hat, dann kann man reden. "

Komischer Spruch. Hoffentlich nimmst du das jetzt nicht zu ernst, aber mir kommt da gerade Lao Tse in den Sinn wie er schrieb:
"Wer weiß, redet nicht
Wer redet, weiß nicht"

Du scheinst mir ein bisschen zu arg von dir selbst überzeugt zu sein und es sieht so aus als urteilst du andere recht schnell ab, was ja auch an deinem Nick ersichtlich wird.
Ein bisschen mehr Demut und Ruhe wäre vielleicht nett.

Da fällt mir noch eins ein:
"Der Tor, der sich für töricht hält,
Insofern schon ein Weiser ist.
Doch wer als Tor sich weise dünkt,
Der wahrlich gilt mit recht als Tor"
Buddha

Ich plädiere für ein bisschen weniger Streit, weniger Worte und mehr Besinnung und Verständnis.
Ich will nicht weiter stören:
Bitte zurück zum Sinn des Threads.
Custos NoctisMehr Besinnung und Verständnis finde ich auch positiv.

Ich hoffe aber, dass das hier niemand als Widerspruch empfindet, denn erst gestern morgen wurde ich damit konfrontiert, dass es manche als sehr widersprüchlich empfinden, wenn ich mehreren Menschen mit gegensätzlichen Meinungen zustimme.

"Buddha hat die Erleuchtung beim meditieren erlangt, das stimmt, aber Meditation ist nicht Erleuchtung. "
Nur nebenbei: Selbst nach der reinen Lehre ist die Erleuchtung nicht nur durch Zazen bzw. Meditation erlangbar.

Ich denke jede Art von Streit und Konflikt ist kontraproduktiv und alle Menschen sollten versuchen sich in die anderen hinein zu versetzen und ihre Sicht der Dinge verinnerlichen.

Ich hab beide Phasen durch, die in der ich glaubte Meditation und Erleuchtung wäre DAS Mittel zum Zweck, dann erkannte ich dass es garkeinen Zeck gibt und Zazen auch kein Mittel sein sollte.
Darauf fand ich, dass es ganz nutzlos wäre, wenn es denn die Probleme der Welt nicht lösen könnte.

Wir leben in einer Welt der Extreme wo "normales" verachtet wird, aber ich denke in dem Fall wie in so vielen anderen, wenn nicht allen, ist der mittlere Weg der Beste.

Bei Nahrung würde schließlich auch keiner darauf kommen zu meinen, dass verhungern oder fressen bis zum Tod die Lösung wäre. Der Weg liegt in der Mitte.
judgedredd@Seperaude

Polemik oder nicht, ich kann behaupten zu wissen wovon ich spreche. Weißt du, Dieter Bohlen ist auch durch seine Polemik so populär geworden; und in den meisten Fällen hat er Recht gehabt.

Ich bin merkwürdig ja, Judge-Dredd war auch. Du kannst meine polemische Art ignorieren und die Substanz meiner Argumente verstehen und kritisieren.
[QUOTE] Komischer Spruch. Hoffentlich nimmst du das jetzt nicht zu ernst, aber mir kommt da gerade Lao Tse in den Sinn wie er schrieb:
"Wer weiß, redet nicht
Wer redet, weiß nicht" [/QUOTE]
Also damit bist du richtig am Fehlplatz. Ich kann dir genau so viele Zitate präsentieren. Damit kommen wir nicht weiter. Die Zitate sind relativ zu einer gewissen Situation.

Erstmal zurück zum Buddha. Buddhas Reinkarnation war laut der Schriften vorgeplant. Das erklärt sich auch, warum er die Erleuchtung erlangt hat. Für Jesus gilt das Gleiche laut den verschiedenen Meistern. Diese Seelen haben wieder Gestalt angenommen um das Licht in die Welt zu bringen.

Und sie waren weise, sehr weise sogar. Und SEPERAUDE; sie haben das Ziel erreicht und viel, viel geredet (Buddha bis zu seinem letzten Atemzug!). Also dein Zitat ist, wie du siehst, trivial in der Hinsicht.

Nun zu deinem zweiten Zitat. Ich spiele nicht den Weisen hier. Es dreht sich hier um Kenntnisse. Es dreht sich um Hintergründe. Und meine Argumente berühren darauf.
Es gibt hier im Westen eine große Anzahl von „Mönchen“, das ist auch ok. Aber wenn ein Mönch über das Erlangen von höheren Ebenen des Bewusstseins durch Meditation spricht, dann ist er wie in der Bibel steht: „ein Blinder der einen anderen Blinden den Weg zeigen will“.
Und wenn derjenige noch von Hippies und Frieden spricht, dann ist er wirklich ein Tor.

In einer Ebene wo Gleichgesinnten unter sich sind, und dann von Frieden und andere Ideale zu sprechen, das ist eine Zumutung. Natürlich herrscht in einem Meditationszentrum oder in einem Kloster Ruhe und Gelassenheit, sowie Frieden. Das gleiche gilt bei den Zeugen Jehovas im Groß und Ganzem. Wie ich zuvor sagte, ich kann Morgen alles stehen lassen und irgendwo als Asket leben. Dann habe ich meinen Frieden. Aber das ist nichts Besonderes. Wenn es so wäre, dann wäre dies, der Schlüssel zu Erleuchtung usw.

Wie ich zuvor sagte, jeder kann seinen Weg wählen. Ein Bekannter von einer Freundin von mir, hat sich jahrelang mit dem Buddhismus beschäftigt. Irgendwann hat er eine Stufe erreicht, wo eine innere Stimme zu Ihm sagte: “gehe zu einem Kloster“. Das hat er auch gemacht. Und dort hat er einen Meister getroffen, der ihm vieles beigebracht hat und es immer noch tut. Der Meister ist hier ausschlaggebend und nicht die Meditation.

Die Meditation ist, wie Custos gesagt hat, wie das Beten. Es ist ein Ritual so wie andere Rituale. Und ein großer Meister hat gesagt: „Rituale sind gut um eine innere Ruhe bzw. eine gewisse Disziplin zu erreichen, sobald die Rituale überhand nehmen, dann weiß keiner mehr, was das alles bedeutet“.

Und das ist das Entscheidenste. Wenn ich auf der Suche nach Frieden, nach höherem Bewusstsein, nach der Erleuchtung oder nach dem Gott bin, dann muss ich wirklich suchen, ich muss HANDELN. Ich muss was verändern. Wie Custos erwähnt hat, ich kann den Mittelweg anwenden. Ich kann Gutes tun, dann kann ich die richtigen Früchte meiner Arbeit ernten. Mit Beten und Meditation kann ich andere Dinge erreichen, aber nicht die Sachen wovon der Ewig genau spricht.

Deswegen Seperaude, Buddha hat ebenfalls gesagt:
Über wie viele heilige Texte
Du auch immer sprichst,
was werden dir nützen,
wenn du nicht danach handelst?
Du gleichst ja einem Hirten,
der eines anderen Kühe zählt,
und hast doch niemals einen Anteil am Weg.

Hinzu:
Nicht das Nacktgehen, nicht das Haareflechten,
nicht das Sich-mit-Schlamm-Bespritzen,
nicht das Fasten,
nicht das Auf-dem-Boden-Schlafen,
und auch nicht andere quallvolle Übungsweisen
machen einen Menschen rein…

und am Besten „der Brahmane und der Heilige“ von Dhammapada lesen.

Die Pharisäher und die hohen Priestern von Jesus Zeiten haben das Gleiche gemacht. Sie haben die Rituale aber nicht die Lehren befolgt.

Hippiebewegung....wenn ich sowas höre....Frieden.....deswegen sagt man Heutzutage immer noch: das Studentenleben ist das Allerbeste...aber nach dem Studium beginnt die Realität...ohhhh das ist nicht so schön wie damals. Genau!! Ich will auch wieder ein Kind werden und von meiner Mama und meinen Papa sorglos leben.... Ha,HA.....Also, erstmal sich über die Hippies informieren, bevor man sich äußert.

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Hippie[/url]
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B Der Meister ist hier ausschlaggebend und nicht die Meditation.
[/B][/QUOTE]
Das ist unterschiedlich.
Welchen Meister hatte der Meister? Buddha ist alleine darauf gekommen. Andere brauchen viel Wissen dazu, andere einen Meister, andere schaffen es garnicht. Das muss jeder selbst herausfinden.
Geschafft ist es wenn sich das Handeln einstellt.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Custos Noctis [/i]
[B]
Millionen Menschen wissen, dass andere hungern, und dass das schlecht ist. Sie tun trotzdem nichts.[/B][/QUOTE]
Wenn wir die Menschen alle durchfüttern würden, was wäre dann mit der unendlichen Überbevölkerung?
Wir würden uns selbst zerstören.
Somit ist der Hunger ein wichtiges Instrument der Regulation, wie es im Tierreich auch der Fall ist. Wir sind auch nur Tiere, doch vergessen wirs oft.
Das klingt zwar hart, aber wir können nichts tun.
(Seneca schreibt: Erst die Enttäuschung erlaubt uns die Sicht auf die verborgene Wahrheit)

Wollten wir allen Tieren helfen die gefressen werden und dadurch leiden, was würden wir dann mit den Fleischfressern machen? Wie würden wir sie ernähren? Zu starkes Mitgefühl führt genauso zu nichts wie das Gegenteil (Hass)
Zu starkes Gefühl bringt auch eifersüchtige Beziehungn die von Macht, Freiheitsberaubung und sogar Kämpfen begleitet sind.
Jeder der in monogamen Beziehungen lebt weiss, dass man manchmal zur Abwechslung mal was anderes erleben will, was der Partner aber durch übertriebene Liebe und Besitzenwollen nicht zulässt.
Andere Beispiele:
Was hat uns die Technik und Wissenschaft gebracht? Wir sind dardurch sehr mächtig geworden und zerstören die Natur anstatt intelligent mit ihr zu kooperieren. Was hat der medizinische Fortschritt gebracht wenn ständig neue und kompliziertere Krankheiten aufkommen.
Was haben Narkosen und Schmerzmittel gebracht? Wir sind verweichlicht im Gegensatz zu Naturvölkern die ohne Narkose operieren konnten.
Die schöne, moderne, geordnete Welt brachte Hektik, Stress und Bürokratie mit sich, die von anderen Völkern belächelt wird.
Haben wir irgendwo etwas gewonnen?
Insgessamtgesehen nicht.

Vielleicht sollten wir uns eher fragen wiso dieses Leiden (gerade der 3ten Welt sowie im Tierreich) überhaupt zustandegekommen ist, bzw soviel dass es uns komisch vorkommt.
Es ist wie im Kapitalismus, je mehr der eine besitzt umso weniger hat der andere. Dem einen gehts schlecht, dem anderen dafür gut. Verrührt man beides hat man wieder die Mitte.

Das Leiden muss sein um überhaupt Gutes zu ermöglichen.
Ein Zustand kann nur aufgrund seines Gegenteils existieren. Es ist unmöglich das eine ohne das andere zu erleben.
Daher wird es auch immer Böses geben. Wir können nichts dagegen tun.
Wir müssen das Böse lieben, denn es ermöglicht uns das Gute.

Das hat Gothic einst erkannt. Das traurige, dunkle lieben um das Schöne, Bunte wieder zu spüren, dessen die Gesellschaft überdrüssig geworden ist.
Der Punkt ist hier Kontrolle.
Ich gebe mich kontrolliert ins Traurige, Dunkle, und geniesse es. Das ist Gothic. Ich setzt mich mit dem auseinander was Tabu ist aber unabdingbar für ein schönes Leben.
Das ist die tiefe Wahrheit hinter der ursprünglichen Gothic Szene. Sie folgt dem Yin und Yang.
SM tut das ebenfalls. Ich gebe mich kontrolliert ins Rollenspiel, Schmerzen.
Gothic und SM, In beiden hab ich die Kontrolle über den Zustand dessen ich mich aussetze. Und doch habe ich sie nicht. Im Moment der Hingabe sind es die Schmerzen und die Trauer die mich kontrollieren und irgendwohin ziehen. Und doch kann ich es jederzeit abstellen.
Da nennen ich kontrolliertes Leiden.
Und es führt zu Glück.

Ich nenn es: Unkontrolle in der Kontrolle.

Gott hat nochmehr Kontrolle und Macht. Dieser Zustand macht aber keinen Spass und wird langweilig.
Wir würden das auch nicht wollen (auch wenn es die Menschheit anstrebt) doch dann würde uns etwas fehlen. Die Überraschungen. Dinge die wir nicht vorherwussten.
Wenn er das Gegenteil von sich erlebt hat, nimmt er sich mit all seiner Macht und Kontrolle wieder viel intennsiver wahr.
Und gerade weil Gott soviel Macht und Kontrolle hat, kann er auch so tief hinein ins Gegenteil, so tief, dass er garnicht mehr weiss das er Gott ist. Das Aufwachen macht ihm umso mehr Spass und er zieht es in die Länge.


Schlechtes ist somit unabdingbar. Wenn wir nach dem Wiedergeburtenkreislauf gehen, waren wir alle mal Tiere oder
Wessen die gelitten haben.
Doch sind es aber erst die grossen Egoisten die nur auf Ihren Vorteil aus sind, die das allertiefste Leiden anderer erst hervorrufen. Glück erleben sie in Form von Macht über andere.

Doch Glück kann auch anders erlebt werden, auf eine Weise die nicht das Schlechte ein dem Maße aufhäuft wie es die Machtausdehnung des Menschen tut.
Ich merke immer wieder das es Männer gibt die Frauen nur abschleppen um sich zu bestätigen. Es gibt jemand der sucht nicht mal den Sex, sobald er sie hat lässt er sie wieder fallen. Er hat den grossen Glückskick nur durch die Machtausübung. Und damit den anderen auch verletzt.
Diese Art Menschen haben gewöhnlich auch weniger Drang nach Sex bzw. sind garnich so sensibel und empfindsam in diesem Bereich, Logisch denn Sie häufen Ihr Glück auf andere Weise an und brauchen es dann im Sex nicht mehr so stark.
Je mehr man also die Macht über den anderen lässt, ehrlich ist und zb den Sex gemeinsam lebt, ist dieser viel intensiver und erfüllender, da das Glück der Macht wegfällt und noch auf den Sex draufgepackt wird.
Und das Leid des anderen fällt auch weg.
Deswegen sagen die Hippies: Make Love not war.
(und wer Machtspielchen mag, da wäre wieder SM, die kontrolliert Form, die auch nicht zuletzt wegen ihrer Kontrolle so exzessiv betrieben werden kann)

Weniger Glück hat der Hippie oder SM-Freak also nicht erfahren.
Er hat es nur umgelagert. Und damit Leid verhindert.

Je mehr wir also Wissen umso mehr sind wir Gott, umso mehr Verantwortung haben wir auch über unser Glück und Leid
und das der Anderen.
judgedreddDas hätte ich mir denken sollen….nur von einem Gruftie kann so etwas kommen. Jetzt weiß ich wohin der Wind bläst….

Das Beste von Allem fand ich das hier:
[QUOTE] [B]Gott hat nochmehr Kontrolle und Macht. Dieser Zustand macht aber keinen Spass und wird langweilig. [/B]
Wir würden das auch nicht wollen (auch wenn es die Menschheit anstrebt) doch dann würde uns etwas fehlen. Die Überraschungen. Dinge die wir nicht vorherwussten. [/QUOTE]

HA,HA,…..neee ich argumentiere nicht weiter….es gibt nur eins zu sagen: Paragraph §12 Megacity-Gesetz…. Schuldig im vollen Sinne. Verhaften SOFORT!!!

Das YIN UND YANG, bzw. das Gesetz der Dualität gilt für diese Welt. Sie muss nicht für Gottesebene gelten. Und das ist was Jesu und Buddha erreicht haben. Eine erleuchtete Seele sieht kein Böses mehr.

In der Bibel steht: Die Sonne geht auf, sowohl für die Gerechten als auch die Ungerechten. Sie schenkt ihr Licht für alle, sie macht keine Unterschiede.

Der große Meister Vivekananda hat ebenfalls gesagt: Der Fluss trinkt nicht von sein Wasser, er ist nur für andere da.

Langweilig…..echt….Gothik…..ha,ha……SM….WOWwww….weiter so. Echt super, dann haben wir hier was zum Lachen…
Custos Noctis[QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i]
[B]1. Wenn wir die Menschen alle durchfüttern würden, was wäre dann mit der unendlichen Überbevölkerung?
Wir würden uns selbst zerstören.
Somit ist der Hunger ein wichtiges Instrument der Regulation, wie es im Tierreich auch der Fall ist. Wir sind auch nur Tiere, doch vergessen wirs oft.
Das klingt zwar hart, aber wir können nichts tun.
(Seneca schreibt: Erst die Enttäuschung erlaubt uns die Sicht auf die verborgene Wahrheit)
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2. Wollten wir allen Tieren helfen die gefressen werden und dadurch leiden, was würden wir dann mit den Fleischfressern machen? Wie würden wir sie ernähren? Zu starkes Mitgefühl führt genauso zu nichts wie das Gegenteil (Hass)
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3. Zu starkes Gefühl bringt auch eifersüchtige Beziehungn die von Macht, Freiheitsberaubung und sogar Kämpfen begleitet sind.
Jeder der in monogamen Beziehungen lebt weiss, dass man manchmal zur Abwechslung mal was anderes erleben will, was der Partner aber durch übertriebene Liebe und Besitzenwollen nicht zulässt.
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4. Andere Beispiele:
Was hat uns die Technik und Wissenschaft gebracht? Wir sind dardurch sehr mächtig geworden und zerstören die Natur anstatt intelligent mit ihr zu kooperieren. Was hat der medizinische Fortschritt gebracht wenn ständig neue und kompliziertere Krankheiten aufkommen.
Was haben Narkosen und Schmerzmittel gebracht? Wir sind verweichlicht im Gegensatz zu Naturvölkern die ohne Narkose operieren konnten.

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5. Die schöne, moderne, geordnete Welt brachte Hektik, Stress und Bürokratie mit sich, die von anderen Völkern belächelt wird.
Haben wir irgendwo etwas gewonnen?
Insgessamtgesehen nicht.
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6.Vielleicht sollten wir uns eher fragen wiso dieses Leiden (gerade der 3ten Welt sowie im Tierreich) überhaupt zustandegekommen ist, bzw soviel dass es uns komisch vorkommt.
Es ist wie im Kapitalismus, je mehr der eine besitzt umso weniger hat der andere. Dem einen gehts schlecht, dem anderen dafür gut. Verrührt man beides hat man wieder die Mitte.
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7. Das Leiden muss sein um überhaupt Gutes zu ermöglichen.
Ein Zustand kann nur aufgrund seines Gegenteils existieren.
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8. Es ist unmöglich das eine ohne das andere zu erleben.
Daher wird es auch immer Böses geben. Wir können nichts dagegen tun.
Wir müssen das Böse lieben, denn es ermöglicht uns das Gute.
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9. Das hat Gothic einst erkannt. Das traurige, dunkle lieben um das Schöne, Bunte wieder zu spüren, dessen die Gesellschaft überdrüssig geworden ist.
Der Punkt ist hier Kontrolle.
Ich gebe mich kontrolliert ins Traurige, Dunkle, und geniesse es. Das ist Gothic. Ich setzt mich mit dem auseinander was Tabu ist aber unabdingbar für ein schönes Leben.
Das ist die tiefe Wahrheit hinter der ursprünglichen Gothic Szene.
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.... (musste ich allein wegen Überlänge rausschneiden)
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10. Ich merke immer wieder das es Männer gibt die Frauen nur abschleppen um sich zu bestätigen. Es gibt jemand der sucht nicht mal den Sex, sobald er sie hat lässt er sie wieder fallen. Er hat den grossen Glückskick nur durch die Machtausübung. Und damit den anderen auch verletzt.
Diese Art Menschen haben gewöhnlich auch weniger Drang nach Sex bzw. sind garnich so sensibel und empfindsam in diesem Bereich, Logisch denn Sie häufen Ihr Glück auf andere Weise an und brauchen es dann im Sex nicht mehr so stark.
Je mehr man also die Macht über den anderen lässt, ehrlich ist und zb den Sex gemeinsam lebt, ist dieser viel intensiver und erfüllender, da das Glück der Macht wegfällt und noch auf den Sex draufgepackt wird.
Und das Leid des anderen fällt auch weg.
Deswegen sagen die Hippies: Make Love not war.
(und wer Machtspielchen mag, da wäre wieder SM, die kontrolliert Form, die auch nicht zuletzt wegen ihrer Kontrolle so exzessiv betrieben werden kann)

Weniger Glück hat der Hippie oder SM-Freak also nicht erfahren.
Er hat es nur umgelagert. Und damit Leid verhindert.

Je mehr wir also Wissen umso mehr sind wir Gott, umso mehr Verantwortung haben wir auch über unser Glück und Leid
und das der Anderen. [/B][/QUOTE]

1. Hunger ist Definition nicht die Regulation gegen Überbevölkerung und diesen Menschen nicht zu helfen verstärkt den Wachstum um ein Vielfaches. Der Wachstum findet nahezu ausnahmslos wegen der schlechten Situation statt, also genau das Gegenteil von der Theorie, dass die schlechte Situation den Wachstum eindämmt.
Zufällig weiß ich das momentan recht genau, da ich erst vor paar Stunden paar demographische Statistiken ect. raussuchen musste.

2. Wenn wir jemanden schlagen, sollen wir ihm dann nicht wieder aufhelfen, nur weil sich ja Tiere auch töten?
Man sollte sich bewusst machen, dass es erstens Menschen sind und zweitens "nicht einfach so" in diese Situation kamen, sondern dass der Westen dafür zu einem sehr großen Teil verantwortlich ist.
Das beste Beispiel ist das Liberia-Chaos: Das beruht ausnahmslos auf dem was Fremde dort getan haben.

3. Nope, ich hab diese Erfahrung mit Eifersucht nie gemacht, und ich selbst empfinde absolut garkeine Eifersucht. Das bedeutet nicht im geringsten, dass ich weniger liebe, eher mehr, aber genau deswegen lasse ich dem Menschen die Freiheit, und damit fühlen sich beide meist besser.
Eifersucht ist symbolisch für Verlustangst, und zu wissen, dass es dem anderen große Angst bereitet einen verlieren zu können ist für viele ein großer Liebesbeweis, da Eifersucht "ehrlicher" und "ungespielter" ist, also 08/15 "ja ja ich liebe dich"-Sprüche.
Krasse Eifersucht ist aber meist Unsicherheit im Bezug auf sich selbst, da man meint nicht im Stande zu sein die Person halten zu können, warum auch immer.

4. Was glaubst du haben die antiken Völker getan? Das römische Reich hat für Thermen komplette Wälder in kürzester Zeit abholzt und für die Spiele Zehntausende von Tieren in weitreichenden Gebieten in wenigen Jahren nahezu ausrgerottet.
Die Zeit, in denen Menschen sich nicht so verhalten haben geht bis in die Zeit vor dem Homo Sapiens Sapiens zurück (ja auch Anthropologie war mal für was gut ;p).
Dass Naturstämme Harmonie und Frieden haben und im Einklag mit der Natur leben widerlegt erst eine aktuelle Studie, die belegt, dass die Mordrate bei solchen Gruppen um ein vielfaches höher ist.

Es gibt neue Krankheiten ("Zivilisationskrankheiten"), aber ein Großteil der normalen Krankheiten können gut behandelt werden, und das ist gut so.
Verweichlichung. Warum nicht? Wozu ist Härte da? Weich und fließend wie Wasser, ist nicht ein Ziel des Geisteszustandes in der Lehre?

5. Welche Völker lächeln da? Das momentan ist nicht das Optimum, aber der Weg des Fortschritts ist die einzige Möglichkeit und auch die Zwangsläufige.
Nur der technische Fortschritt erlaubt uns irgendwann besser mit der Umwelt im Einklang zu leben, allein was Energiegewinnung angeht.

6. Der mittlere Weg ist wohl auch das Optimum und das Ziel.

7. Schwachsinn. Die Art der Wahrnehmung ändert sich auf einer philosophischen Ebene. Die tatsächliche, reale Existenz nicht. Wir reden nicht von Physik sondern Gesellschaftsstruktur.
Das weshalb man diese von dir genannte Meinung oft hört ist, dass man zum abstrakten definieren "abgesteckte Grenzen" braucht. Die gibt es zwangsläufig theoretisch, aber das bedeutet auf keinen Fall es sie real auch geben muss.

8. Wenn ich sowas lese... relativierende Gedankenwelt. Deswegen darf ein Schauspieler weiter Ferrari fahren, nämlich weil das schon seinen Grund hat, dass er einen fährt während Menschen verhungern. Und zwar einen guten Grund.
Wenn die Lehrer sagen würden, ihr seid scheisse weil ihr euch wie egozentrische Arschlöcher benehmt, dann hätte ihnen niemand zugehört.
"Gott liebt euch mehr als die Heiden, deswegen dürft ihr sie schlachten", "Ihr besitzt mehr, als die, weil ihr beim großen YingYang Lotto mehr Glück hattet" usw... man kann natürlich alles so drehen wie man will.
Dass das nicht real ist, sieht man spätestens daran, wenn man schaut, wie Mönche leben und was Meister tun. Nicht die in L.A die 50$ pro Stunde wollen.

9. Ob das wirklich Gothic war? Ich glaub Gothic gab es nie. Es gab Punks, Leute die die Musik mochten, die sich nach tieferem Sinn sehnten, die sich unverstanden fühlten und unglücklich waren. Und im Prinzip wars immernoch so...
Aber "dem Gothic" einen tiefern Sinn zu zuschreiben halte ich mittlerweile für sehr naiv, was früher weiß Gott nicht so war.
Das mit der "tiefen Wahrheit"... nuja, ich glaub die meisten Leute in der Szene haben sich das nicht dabei gedacht.

10. Machtausübung => Selbstbestätigung - teils zur Bewältigung von Minderwertigkeitskomplexen.
Triebauslebung um andere Triebe zu besiegen.

Das größte Problem vom Menschen ist, dass er Mensch sein will, es biologisch aber nicht in der Form ist wie er es dazu sein müsste. Solange Hormone dominant über Wille und Vernunft sind wird sich daran auch nichts ändern.

Und Hippies... wenn ich da an die Kommunen denke wo es zum Teil nur um Selbstbestätigung ging wo mehr Frauen leben, wer bekannter ist, wer öfters fickt. Da war Sex auch nur Ersatzbefriedigung in vielen Fällen...
judgedredd@Custos

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Das fande ich am Besten:
[QUOTE] Dass das nicht real ist, sieht man spätestens daran, wenn man schaut, wie Mönche leben und was Meister tun. Nicht die in L.A die 50$ pro Stunde wollen. [/QUOTE]
curupiraDie Art und Weise wie den hungernden Menschen geholfen wird, ist aber auch so eine Sache. Viele Menschen spenden einfach nur Geld um damit sich ein reines Gewissen zusprechen zu können, so wie ich hab ja was getan. Aber eine wirkliche Hilfe geschieht dadurch nicht. Ich weis ihr versteht das unter Handeln, aber die Intention die hinter dem Handeln steht ist genauso wichtig, und wenn es nur dazu dient um sein eigenes Gewissen zu beruhigen?
[QUOTE]Man sollte sich bewusst machen, dass es erstens Menschen sind und zweitens "nicht einfach so" in diese Situation kamen, sondern dass der Westen dafür zu einem sehr großen Teil verantwortlich ist.[/QUOTE]
Ich halte es für falsch zwischen Menschen und Tieren zu unterscheiden, wir haben alle das recht gleichberechtigt auf dieser Erde zu existieren.
[QUOTE]Dass Naturstämme Harmonie und Frieden haben und im Einklag mit der Natur leben widerlegt erst eine aktuelle Studie, die belegt, dass die Mordrate bei solchen Gruppen um ein vielfaches höher ist.[/QUOTE]
Könntest du mir diese Studie mal per pn zusenden, oder irgendwie nen link geben, würd mich mal interessieren, da ich das nicht so recht glauben kann. Ich beschäftige mich schon eine Weile mit indianischen Kulturen, und wenn mir jetzt jemand erklären will das diese nicht im Einklang mit der Natur lebten, möchte ich die Quelle schon gern selbst sehen.
[QUOTE]Es gibt neue Krankheiten ("Zivilisationskrankheiten"), aber ein Großteil der normalen Krankheiten können gut behandelt werden, und das ist gut so.[/QUOTE]
Hinter vielen, grade chronischen, Krankheiten stecken auch bestimmte psychische Gründe, die man auch mittels Meditation aufdecken kann. Wobei, bevor ihr mich wieder angreift, Meditationnur ein Mittel ist.
[QUOTE] Die tatsächliche, reale Existenz nicht. [/QUOTE]
Was ist real? Jeder Mensch sieht seine Umwelt aus ganz persönlicher Sicht. Du siehst die Welt anders als ich. Unsere Wahrnehmung ist geprägt von Erfahrungen und Erlernten usw., wenn wir schaffen diese Erfahrungen aus unserer Wahrnehmung zu nehmen, und diese ohne Bewertung zu sehen, dann sehen wir die reale Welt. Dazu gehört aber sehr viel Bewußtheit, um das zu schaffen. Und wie die reale Welt wirklich aussieht weis hier bestimmt keiner. Und Grenzen setzen wir immer, allein schon durchebendiese Erfahrungen, die unser Blickfeld einschränken, und uns daran hindern das ganze zu sehen.
[QUOTE]Nur der technische Fortschritt erlaubt uns irgendwann besser mit der Umwelt im Einklang zu leben, allein was Energiegewinnung angeht.[/QUOTE]
Durch den technischen Fortschritt bleibt aber auch das ganze soziale auf derStrecke, vom einzelnen Menschen gar nicht zu sprechen, der ja mittlerweile nichts mehr wert ist. Und sonderlich erstrebenswert finde ich das nicht, rücksichtslos seinen Nächsten zu übergehen.
judgedredd[QUOTE]Die Art und Weise wie den hungernden Menschen geholfen wird, ist aber auch so eine Sache. Viele Menschen spenden einfach nur Geld um damit sich ein reines Gewissen zusprechen zu können, so wie ich hab ja was getan. Aber eine wirkliche Hilfe geschieht dadurch nicht. Ich weis ihr versteht das unter Handeln, aber die Intention die hinter dem Handeln steht ist genauso wichtig, und wenn es nur dazu dient um sein eigenes Gewissen zu beruhigen? [/QUOTE]
Natürlich ist das Handeln, dagegen habe ich nichts. Nicht nur das Handeln, sogar das Denken ist indirektes „Glaubenshandeln“, denn was nutz mir wenn ich als Mönch die orangene bzw. die Gelbe Robe anhabe, aber meine Gedanken schlecht sind?
[QUOTE]Ich halte es für falsch zwischen Menschen und Tieren zu unterscheiden, wir haben alle das recht gleichberechtigt auf dieser Erde zu existieren. [/QUOTE]
Stimme ich vollkommen zu!
[QUOTE]Hinter vielen, grade chronischen, Krankheiten stecken auch bestimmte psychische Gründe, die man auch mittels Meditation aufdecken kann. Wobei, bevor ihr mich wieder angreift, Meditationnur ein Mittel ist. [/QUOTE]
Natürlich, bin ich voll deiner Meinung.
[QUOTE] Und Grenzen setzen wir immer, allein schon durchebendiese Erfahrungen, die unser Blickfeld einschränken, und uns daran hindern das ganze zu sehen. [/QUOTE]
Wieder Übereinstimmung. Wie du siehst Curupira, wir verstehen uns doch!

Ich denke wir bewegen uns ein bisschen in dem Offtopic-Bereich. Mir ging es allein darum, dass die Motivation ein Hilfsmittel in gewissen Punkten ist. Sie über zu bewerten, ist Tragisch und närrisch. Bewusstseinserweiterung usw. wie Ewig geschrieben hat, kann man mittels Meditation nicht erreichen. Meditation ist ein Begleiteffekt.

Deshalb wie ich zuvor geschrieben habe (Buddha):

Über wie viele heilige Texte
Du auch immer sprichst,
was werden dir nützen,
wenn du nicht danach handelst?
Du gleichst ja einem Hirten,
der eines anderen Kühe zählt,
und hast doch niemals einen Anteil am Weg.

Hinzu:
Nicht das Nacktgehen, nicht das Haareflechten,
nicht das Sich-mit-Schlamm-Bespritzen,
nicht das Fasten,
nicht das Auf-dem-Boden-Schlafen,
und auch nicht andere quallvolle Übungsweisen
machen einen Menschen rein…
Custos Noctis"Ich halte es für falsch zwischen Menschen und Tieren zu unterscheiden, wir haben alle das recht gleichberechtigt auf dieser Erde zu existieren."

Sicher, aber die Lebensart von Menschen und Tieren kann man trotdzem nicht vergleichen, was in dem Fall schon einen Unterschied ausmacht.
Töten und getötet werden liegt immernoch in der Natur des Tieres, aber die Kultur des Menschen funktioniert mittlerweile anders. Da ist es kein natürlicher Zustand mehr, dass man einfach so verhungert oder sich gegenseitig für nichts abschlachtet.

"aber die Intention die hinter dem Handeln steht ist genauso wichtig"
Für den Helfern oder den Geholfenen?

"nur dazu dient um sein eigenes Gewissen zu beruhigen?"
Das ist wohl der Sinn vom Gewissen...
Natürlich ists nicht opitmal, aber besser als garnichts.

"Hinter vielen, grade chronischen, Krankheiten stecken auch bestimmte psychische Gründe, die man auch mittels Meditation aufdecken kann."
Unter hinter vielen psychischen Gründen stecken wieder körperliche, auch wenns nur Biochemische sind, da Psycho genauso materiell existiert wie das Physische.

"Was ist real?"
Wahrnehmungsphilsophie ist eine ganze nette Spielerei, mehr aber auch nicht. Wir haben keinen Krieg, andere Länder schon. Wir haben keine Hungersnot, andere schon. Ich sitze grad an einem Computer, ect... das ist real. Jeder nimmt alles anders wahr, was noch lange nicht bedeutet, dass niemand weiß was real ist.
Wahrnehmung und Realität sind verschiedene Dinge, aber die Realität ändert sich nicht danach was man wahrnimmt.

"Und Grenzen setzen wir immer"
Ist auch nicht schlimm, da anders abstrakte Definition nicht möglich wäre, und alles Psychische basiert darauf. Gerade die Lehre und auch Meditataion.

"Durch den technischen Fortschritt bleibt aber auch das ganze soziale auf derStrecke, vom einzelnen Menschen gar nicht zu sprechen, der ja mittlerweile nichts mehr wert ist. Und sonderlich erstrebenswert finde ich das nicht, rücksichtslos seinen Nächsten zu übergehen."
Beides passiert, aber hängt nicht zwangsläufig miteinander zusammen. Gerade durch moderne Kommunikation werden heute wieder viele Menschen verbunden.
Wieviel man wert ist muss jeder für sich selbst definieren.
judgedredd[QUOTE] "Was ist real?"
Wahrnehmungsphilsophie ist eine ganze nette Spielerei, mehr aber auch nicht. Wir haben keinen Krieg, andere Länder schon. Wir haben keine Hungersnot, andere schon. Ich sitze grad an einem Computer, ect... das ist real. Jeder nimmt alles anders wahr, was noch lange nicht bedeutet, dass niemand weiß was real ist.
Wahrnehmung und Realität sind verschiedene Dinge, aber die Realität ändert sich nicht danach was man wahrnimmt. [/QUOTE]
Natürlich, im ursprünglichen Sinne ist es auch korrekt. Curupira meint etwas, was in vielen Aspekten das Endergebnis bzw. die Feststellung nach der Wahrnehmung bezeichnen sollte.

Beispiel:
Ich sitze vor Computer, das ist real. Ich nehme es gleichermaßen wahr. Ich lese die Aussage von Ewig, das ist Real und wird auch wahrgenommen. Ewig schreibt: Frieden und Bewusstseinserweiterung durch Meditation. Ich sage Schwachsinn, Custos auch, Ewig aber nicht. Weil er ein Subjekt ist und er behauptet, dass es so ist, verzehrt seiner Wahrnehmungsbild, indem er später durch seiner Wahrnehmung vieles in der Hinsicht verzehrt interpretiert.

Also kurz gesagt, man nimmt etwas wahr aber man fass es anderes auf.
Realität-->Wahrnehmung-->Auffassung
Custos NoctisIch weiß schon wie's gemeint ist, aber vielen Dank. Der Punkt ist nur, dass bei so extrenen Dingen natürlich die eigene Wahrnehmung eine große Rolle spielt, aber den anderen, "exterenen" Personen, bei welchen das Handeln kommt sind die inneren Vorgänge des Handelnden ja nicht bekannt und spielen für keine Rolle.

Wenn wir unsterblich wäre, wäre das Leben vielleicht eine Qual weil es an Wert verlieren würde. Aber wenn man jemandem das Leben rettet wird dieser sich nicht denken "oh man, wenn ich gestorben wäre, hätte für das Leben eventuell für Betroffene oder Zeugen an Wert gewonnen (oder in philsophischen Theorie)."

Zur abstrakten Definition braucht man Gegensätze. Es kann nicht nur links geben, auch nicht nur oben (theoretisch kann unsere heutige Form der Abstraktion vielleicht sogar tatsächlich an der Wahrnehmung der Dimensionen liegen, und natürlich an der Fähigkeit der (Meta-)Reflexion).
Aber ich denke um "gut" definieren zu können reicht "schlecht" und kein "spezielles schlecht". Leiden wird es immer geben, und wenn es nur körperlicher Schmerz, Liebeskummer oder allgemeine Entäuschung ist. Allein durch unsere Triebe und unseren Körper erfahren wir negative Gefühle wie Triebspannung, Hunger, ect.
Frieden kann also meiner Ansicht nach auch als positiv empfunden werden, wenn man in einer Situation ist, in der Krieg theoretisch unmöglich wäre, allein dadurch, dass man weiß, dass es negativ ist und man sich auch bewusst ist, dass die eigene Situation im Vergleich positiver ist.

Aber das Gestrüpp der Abstraktion und auch Manipulation ist schon so wirr, dass es schwer ist konkrete Aussagen zu machen. Man darf auch nicht von sich auf andere schließen, sonst gehts einem wie Kant:
Kategorischer Imperativ und lange Gesellschafts-Theorie, die für ihn logisch war und für Philosophen nachvollziehbar ist.:

Der Witz ist, unsere Gesellschaft besteht nicht aus Philosophen, auch nicht aus Meditierenden und die Sinnsuche beschränkt sich oft eher auf eine Lebenszielsuche.
Meditation kann einem selbst helfen, genauso wie vieles andere auch, aber für die Allgemeinheit ists nicht "deppensicher", ums mal schroff zu sagen.

Ich denke das höchste Ziel ist ein System zu erschaffen in dem alle Lebewesen respektiert in Harmonie leben können. Und ich denke, dass das bis zu einem gewissen Grad auch theoretisch möglich ist. Ich glaube so eine Situation ist ein stabiles Gerüst welches halten kann, das Problem besteht vielleicht eher darin das Gerüst aufzubauen, ähnlich wie eine Kuppel instabil ist, bis der Schlussstein drinnen ist und sie dann Jahrhunderte halten lässt.

Aber nunja, ich will nicht zu arg abweichen.

PS:
"Ewig schreibt: Frieden und Bewusstseinserweiterung durch Meditation. Ich sage Schwachsinn, Custos auch"

Oh, also das Bewusstseinserweiterung nicht möglich ist, hab ich nicht gesagt. Ich denke das ist schon möglich.
Montrose[QUOTE]Wahrnehmungsphilsophie ist eine ganze nette Spielerei, mehr aber auch nicht.[/QUOTE][QUOTE] Wahrnehmung und Realität sind verschiedene Dinge, aber die Realität ändert sich nicht danach was man wahrnimmt.[/QUOTE]Das ist so nicht richtig. Wenn man mehr wahrnimmt, kann man auch die Realität gezielter verändern.

Wenn ich ein Gewehr mit Zielfernrohr benutze, treffe ich eher wie ohne Zielfernrohr. Nur um mal das Beispiel des Krieges von Dir aufzugreifen.

[QUOTE]Frieden und Bewusstseinserweiterung durch Meditation. [/QUOTE]Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand, der auf seinem Teppich hockt und seine Finger oder die Wand anstarrt, sein Bewußtsein mehr erweitert als einer, der aufsteht, zur Tür rausgeht und sich mal draußen umschaut.

Klar, daß man mit Meditation ruhiger wird. Das ist in etwa so, wie wenn man einem Pferd einen Sack über den Kopf zieht. Was sollte das arme Pferd da auch machen. :)
Custos NoctisNur rumsitzen und nichts tun ist absolut nicht das was man während einer Meditation tut.

Man versucht verkommene Gedanken bewusst nicht zu halten und ziehen zu lassen. Das schafft nicht nur Ruhe sonder auch eine klarere Sicht der Dinge. Am ende ist es so als würde ein Nebel immer dünner werden, denn man ganze Zeit sah... man merkt, dass die Art wie man sich und andere bisher gesehen hat falsch war, dann ändert das das Bewusst, und wenn man höhere Zusammenhänge anfängt zu begreifen, dann "erweitert" es ihn auch in höheren.

Aber Meditation ist sehr viel mehr als einfach nur "sitzen", und sowas geht nicht in paar Monaten, nichtmal in in paar Jahren, sondern braucht meist sehr viel Zeit.
judgedreddRichtig!

Meditation ist nicht nur Ruhe finden sondern vielmehr. Ich habe lange Zeit Tai-Chi gemacht. Ich habe damals eine „Klare“ Stufe erreicht, das war wahnsinnig!

Und wie Curupira sagt, Meditation kann sehr hilfreich, was psychische Probleme anbelangt. Man spricht allgemein von Erhöhung der eigenen Schwingungen. Und das stimmt.

Aber nach Gleichgesinnten zu suchen und dann vom Frieden und Co. Zu erzählen, das ist schon heftig. Die Menschen hatten und haben immer noch die Angewohnheit, irgendwelche Clubs, Sekten und neue Religionen zu gründen. Das ist nicht der Sinn des Handelns.

Die Kleidung macht nicht den Meister. Als der Papst gewählt wurde, rannten alle auf die Strasse. Überall Frieden, Feuer, Bier und Würstchen, das ist nicht der Sinn der Dinge.
curupiraIch habe die Erfahrung gemacht, das die Meditation in der Gruppe weitaus tiefgreifender und wirkungsvoller sein kann, als wenn man es alleine tut. Dieverschiedenen Schwingungen, Stimmungen usw. können für den einzelnen dabei sehr hilfreich sein, weit in sich einzudringen. Und ich glaube das ist auch was Ewig suchte. Ich denke nicht das es hier jemals darum ging eine Sekte oder ähnliches zu gründen, sondern einfach neue Menschen zu finden die in dem Bereich Erfahrung haben, und so neue Erkenntnisse oder Wege zu finden.

Vor allem Habe ich nicht versucht, irgendwen davon zu überzeugen das Meditation der richtige und einzige Weg ist. Jeder muss für sich seinen Weg finden.

Hier wurde auch des öfteren davon geredet dass man die anderen Lebewesen nicht aus den Augen verlieren darf. Dazu ist aber Gefühl notwendig. Ohne Gefühl kann ich nicht offen sein für andere. Und viele Menschen in unserer Gesellschaft haben heutzutage das Gefühl soweit verdrängt, dass nur noch der Verstand herrscht. Deshalb auch mein Beispiel mit dem schlechten Gewissen. Es wird doch häufig nicht mehr aus dem guten Gefühl heraus geholfen, und der Mensch oder das Tier, dem es schlecht geht, dahinter kaum noch wahrgenommen.
Ich habe über Meditation wieder Zugang zu meinen Gefühlen bekommen, die ich auch jahrelang unterdrückte. Ich vertraue häufig auf meine Intuitionund verbinde das mit dem Wissen das ich im Kopf hab. Und ich kann sagen, dass ich damit den Menschen besser helfen kann, als nur mit dem Verstand, wenn ich rein nach Regeln und Normen handel.
Custos Noctis"Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Meditation in der Gruppe weitaus tiefgreifender und wirkungsvoller sein kann, als wenn man es alleine tut. "

Ist auch so das was "allgemein angenommen" wird, bei den fast allen Meditationsarten.
Viele die neu anfangen stört das in so fern, dass Meditaion auch eine Öffnung ist, und das wollen sie vor Fremden nicht. Manche haben gar Angst sich lächerlich zu machen.... mit einer Sache wegen der eigentlich alle da hin kommen.
Das Misstrauen sich und anderen gegenüber ist heute schon ziemlich groß, man hat keinen Grundvertrauen mehr in andere, sondern ein potentielles Grund-Misstrauen. Dass man durch dieses Misstrauen selbst viel kaputt macht erkennt man anfangs nicht.

"Und viele Menschen in unserer Gesellschaft haben heutzutage das Gefühl soweit verdrängt, dass nur noch der Verstand herrscht. Deshalb auch mein Beispiel mit dem schlechten Gewissen. Es wird doch häufig nicht mehr aus dem guten Gefühl heraus geholfen, und der Mensch oder das Tier, dem es schlecht geht, dahinter kaum noch wahrgenommen."
Stimmt, grad das Letzte spielt eine große Rolle. Das ist wie das Helfen, welches nicht selbstlos ist, über das Kant schreibt. Unterbewusst helfen viele Menschen nur für ihr Ego und die PR, damit sie sich selbst als Gutmenschen stillisieren können, manche tun das sogar ganz bewusst:
Ich mag Jean Penn eigentlich, aber als ich gelesen habe, dass er beim Hochwasser in den USA nicht helfen konnte, da sein Fotograf der das dokumentieren sollte nicht mehr aufs Schiff passte, nuja... mag stimmen oder nicht, aber Dinge wie das sind heute leider Allltag:
Ich glaub wenn man verbieten würde, dass über gute Taten gesprochen oder geschrieben wird, gerade von denjenigen selbst, dann würden viele Menschen den Sinn im Helfen garnicht mehr sehen, da sie die Hilfsbedürftigen nur als Mittel zum Zweck sehen, was ja doch eine sehr sehr kalte Einstellung ist.

"Ich vertraue häufig auf meine Intuitionund verbinde das mit dem Wissen das ich im Kopf hab. Und ich kann sagen, dass ich damit den Menschen besser helfen kann, als nur mit dem Verstand, wenn ich rein nach Regeln und Normen handel."

Dem Stimme ich zu.
Intuition wird oft so behandelt wie etwas "Esotherisches", aber es kommt aus dem Kopf heraus, auch wenns mehr ein Gefühl als ein konkreter Gedanke ist, und es ist nicht nur so eine Spinnerei sondern muss auch irgendwo eine Basis haben.
Ich glaub Intuition ist das Ergebnis von unterbewusstem Wissen/Erfahrungen oder sie zeigt eigentlich was man "wirklich will" und nicht das was man glaubt zu wollen müssen... ich weiß garnicht so genau, mir fällt grad auf, dass ich mich mit Intuition bisher noch garnicht soo sehr beschäftigt habe, danke mal für den Anreiz dazu ^^.

Jedenfalls kann ich dem ganzen nur zustimmen.
judgedredd@Curupira,

Deinem Beitrag stimme ich zu.
[QUOTE] Und ich glaube das ist auch was Ewig suchte. Ich denke nicht das es hier jemals darum ging eine Sekte oder ähnliches zu gründen, sondern einfach neue Menschen zu finden die in dem Bereich Erfahrung haben, und so neue Erkenntnisse oder Wege zu finden. [/QUOTE]
Das glaube ich auch. Das Problem lag woanders wie du weißt. Ich hatte auch einmal das Vergnügen, eine kleine Gemeinschaft von Hinduismus- und Buddhismusstudierenden zu besuchen. Nach eine Stunde, hatte ich die Nase voll. Sie hatten über Güte und Lehre und Weisheit gesprochen usw. Das war für mich eine eindeutige Abschirmung: „Die Welt da draußen ist schlecht und wir die Guten sind hier versammelt“! Was für eine Erkenntnis!! Und das meinte ich wenn ich sage egoistisch. Die Menschen denken und handeln dermaßen unbewusst. Sie halten sich für etwas Besseres.

Und hier liegt der große Unterschied. Wer kann uns mit Sicherheit sagen, dass der Böse von Heute nicht besser als wir ist? Oder wer kann es garantieren, dass Derjenige nicht eher schaffen wird, die Erleuchtung zu bekommen? Ich kann Heute ein Mörder sein und Morgen die ganze Welt retten können. Bin ich dann gut oder immer noch böse?

Erstens, Ewig hat geschrieben, dass man mit Meditation die tiefere Logik verstehen kann, die dahinter steckt. Ich sage, dass geht definitiv nicht. Nur durch den ersten Weg, den er erwähnt hat, ist dies möglich.

Zweitens, hat er auch geschrieben: [I] Es führt wenn von vielen erkannt zu einer Gemeinschaft die von Frieden, Gelassenheit und Weisheit, ehrlichem Umgang und oft auch unkomplizierten Beziehungesformen zu anderen Menschen geprägt ist und völlig anders lebt und handelt als es der grosse Rest der Menschheit tut, [B]der meisst nur nach Machtausdehnung und Kontrolle strebt, nach Moral und Erwartungen handelt und dadurch sein Umfeld bzw sich selbst zerstört, in meinen Augen vergisst (im hier und jetzt) zu leben. [/B] [/I]
Und das Gegenteil habe ich am Anfang meines Beitrags begründet.
curupira@Custos: Was bei Meditationen ausgelöst werden kann, ist teilweise auch sehr heftig und man benötigt einfach auch einen länger bestehenden Kreis, in dem man sich öffnen kann. Natürlich gehört Vertrauen dazu, aber ich denke wer diesen Weg wählt, kann auch damit umgehen und dementsprechend auch schweigen, jedenfalls hatte ich diese Hoffnung immer und bis jetzt wurde sie auch nie enttäuscht. Aber ich glaube an so einem Wochenendkurs der einmalig stattfindet würd ich auch nicht unbedingt teilnehmen, wenn ich die Leute nicht kenne. Ein anderes Problem was ich auch noch sehe, ist das es Menschen gibt die einige spirituelle Praktiken als sonstwie Geheimnisvoll hinstellen und das man ja nicht darüber reden darf. Und das wirkt sehr abschreckend auf die meisten Menschen. Ich denke das hängt damit zusammen das ein Teil diese Praktiken einfach fürsich haben will und nicht populär werden lassen möchte. Aber das ist nur eine Vermutung von mir.

Ob Intuition nun aus dem Kopf kommt möchte ich anzweifeln, man sagt nicht umsonst Bauchgefühl, und so hab ich dasin der Regel auch erlebt. Ich kenne es auch das Gedanken einfach so kommen, trotzdem habe ich immer das Gefühl sie kommen von viel weiter unten hervor. Und genau das ist es, wenn viele Menschen an Intuition denken, denken sie sofort an die Geschichten von Flugzeugabstürzen wo einer kurz vorher nicht eingestiegen ist, weil er eine Stimme hörte usw. Aber Intuition fängt schon viel früher an, selbst bei kleinen alltäglichen Dingen,zum Beispiel wenn wenn du einen Menschen siehst und gleich ein ungutes Gefühl hast. Häufig bestätigt es sich bei mir. Das könnte man auch auf andere Situationen ausdehnen. aber ich finde es schon wichtig darauf zu hören, vor allem weil ich dadurch auch meine Umwelt auf einmal anders wahrgenommen hab, weil mein Blick häufig zu Dingen wanderte die ich sonst vollkommen übersehen hätte.

@Judge: Die Diskussion was über das was Ewig geschrieben hat, könntest du nur mit ihm/ihr weiterführen. Es sind nicht meine Worte und nicht meine Gedanken deshalb kann ich dir dazu nicht genau antworten.
Aber ich denke das mit Meditation zu einem Zustand der Ruhe kommen kann um gelassener mit Dingen umzugehen, und auch gelassener auf Dinge zu reagieren. Frieden und Ruhe kann ich für mich selbst finden und so auf die Menschen anders eingehen, auch wenn sie konfrontativ wirken.(Hoffe ich habverstanden was du meintest)
AndykaGrüße,
Hab gerade etwas durchs Forum gesurft und diesen Beitrag entdeckt. Hab nicht alles durchgelesen, aber zur Verbindung von östlicher Philosophie und wissenschaftlicher Logik kann ich euch den Themenkreis rund um die Personen Georg Spencer-Brown und Gotthard Günther empfehlen, die beide an einer anders gearteten Logik gearbeitet haben und sich sehr für nicht-abendländische Philosophien interessiert haben.

Spencer-Brown war derjenige, der Niklas Luhmann durch sein Hauptwerk "Laws of Form" angeregt hat, u.A. das Konzept der soziologischen Systemtheorie in dieser Form anzupacken (binäre Unterscheidung, Re-Entry (was ich noch nicht ganz geschnallt hab)).

Ich denke, dass die Einbettung unserer 2-wertigen Logik in ein formaleres Konzept eine sehr vielversprechende Angelegenheit ist. Vor allem, wenn man es schafft, die Idee zu formalisieren, dass logisch gesehen an verschiedenen Orten Entscheidungen gefällt werden, die eine 2-wertige Logik zur Grundlage haben.

Ver Vorteil nämlich der aktuellen klassisch-aristotelischen Logik ist nämlich, dass sie operational ist, dass man, wenn man sich an sie hält, folgern kann, dass eine konsistente Realität gewährleistet ist, also ein Zusammenleben möglich ist.

Das Opfer, das zu erbringen ist, ist aber, dass in der klassischen Logik Dinge, die einmal entschieden sind, objektiv feststehen und zur gleichen Zeit dieselbe Aussage nicht von einem Menschen als wahr und vom anderen Menschen als falsch herausgestellt werden kann - die Bindung an die Ontologie, würd ich sagen. Von dieser Bindung wollen die verschiedenen Konzepte von G.Günther und G-Spencer-Brown sich loslösen, da die Kompexität der Gesellschaft es erfordert. (u.A. hätte ein Erfolg auch Konsequenzen für die Erkenntnisse in der KI-Forschung und worum es uns ja eigentlich geht, um die Selbstreflektion des Menschen).

Das nurmal als Appetithappen. Schaut euch mal bei Wikipedia um, wenn ihr die Namen als Suchbegriff eingebt. Google kann auch einiges beitragen.

Das nurmal so als Tipp, weil mir das beim Lesen des Themas gerade eingefallen ist.

Andyka
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Custos Noctis [/i]
[B] 1-10[/B][/QUOTE]

1. Die schlechte Situation führt zu hohen Geburtenraten.
Wenn wir nur Essen reinwerfen, exlodiert die Bevölkerung, erreicht aber noch lange nicht den Wohlstands Zustand den wir haben, aus dem erst eine kontrollierte Geburtenrate hervorgegangen ist.
Von daher finde ich macht man den Eingriff entweder richtig oder garnicht. Nur etwas Hilfe bringt ja genau das Gegenteil.
Und wenn nichts gemacht wird reguliert der Hunger die Bevölkerung.

2. Wir helfen Ihm auf. Das macht ja auch fast jder.
Ich meinte allgemein gesagt dass zuviel Mitgefühl nicht immer gut ist. Das starke Gefühl das Hass oder Liebe genannt wird existiert für mich nur in nichtspirituellen Zuständen in denen die Einheit nicht erkannt wird. Nur dann unterliegt man der Illusion etwas besitzen zu wollen (Liebe) oder nicht haben zu wollen (Hass)
Der Mittelweg ist ein Zwischending aus beiden also eignetlich ein Mitgefühl für alles was existiert, allerdings kein übersteigertes.
Wenn ich erkenne dass alles was mir begegnet ich selbst bin wird es nichts geben was ich abweisen oder besitzen will.
Ich kann nur damit leben und fair damit umgehen.

3.
Das man meint nicht im Stande zu sein die Person halten zu können ist der Grund warum viele eifersüchtig sind. Sie haben zu wenig Vertrauen in sich selbst.
Ich kenne diese Eifersucht schon. Allerdings nicht von mir.
Wenn ich mit einer Freundin meditiere und erkenne mich selbst in ihr, kommt mir nicht der Gedanke sie (also mich) besitzen zu wollen. Ich kann nichts besitzen was ich schon habe. Wo keine Trennung besteht muss auch nichts verbunden werden.

Und wahre Liebe gesteht jede Freiheit zu finde ich. Je wichtiger ich jemand bin umso mehr wird er mich nicht verbiegen wollen.

4.
Dei Studie mit den Mordraten ist mir auch unbekannt.
Eigentlich haben doch wir Westler viel mehr (psychische) Probleme als die Dritte Welt.
Sicher haben auch vergangene Kulturen Mist gebaut, doch wir haben heute trotzdem etwas mehr Macht und bessere Mittel die Natur zu "kontrollieren"
Mit Verweichlichung meinte ich nicht den Geisteszustand, oder die Sensibilität, sondern das schwache Immunsystem zb.
Angehärtete Menschen gehen ins Eiswasser oder trinken Wasser von dem wir fast sterben würden vor Bakterien. Sie sind abgehärteter und brauchen deswegen den Kram nicht den wir brauchen.

5. Fortschritt allein hilft uns denk ich nicht.
Erkenntniss braucht es auch. Nämlich dass die Natur unser Leben ist. Wir haben trotz des immensen Fortschritts noch mehr kaputt gemacht als jedes andere Tier.

7. Ich hatte das allgemein gesagt, dass das Gute das Schlechte bedingt, nach dem YinYang Prinzip.
Das man Leiden verhindern kann ist klar. Aber was man damit wirklich bewirkt ist nicht immer gleich klar.

8. Soche Extremgegensätze wie Arm und Reich kommen erst dann zustande wenn einer anfängt in ein Extrem zu gehen.

9. Das war die Tiefe die ich hinter Gothic sehe.
Das das der Grösste Teil nicht so lebt sondern nur als Mode ist klar. Dennochist Gothic ein Produkt der Gesellschaft, und tat Dinge die Tabu waren.

10. Ja, Hormonen nachgehen oder Macht ausüben sind zwei verschiedene Dinge.
Ersteres bringt meisst beiden was, zweiteres nur dem Machtausübenden.
Bezüglich Kommunen und Hippies meinte ich wieder mal die Idealzustände.
Das Hippietum wie auch Gothic ist nicht an seiner Philosophie gescheitert sondern an denen die sie nicht verstanden haben.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]Bewusstseinserweiterung usw. wie Ewig geschrieben hat, kann man mittels Meditation nicht erreichen. Meditation ist ein Begleiteffekt. [/B][/QUOTE]
Hier muss wohl die Bewustseinserweiterung definiert werden.
Wenn ich meditiere dehne ich schon mein Bewusstsein aus. Ich nehme mehr und mehr Gegenstände als mich selbst wahr. Die Trennung verschwindet. In diesem Zustand wenn man erkannt hat das man der Gegenstand selbst ist kann man ihn zb auch bewegen. Das ist aber kein Ziel der Meditation, nur ne hübsche Begleiterscheinung.
Bewusstseinserweiterung heisst für mich mehr wahrzunehmen als das was die Sinnesorgane liefern können.
Denn sie sind ja der Grund des eingeschränkten Bewusstseins.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Custos Noctis [/i]
[B]"Unter hinter vielen psychischen Gründen stecken wieder körperliche, auch wenns nur Biochemische sind, da Psycho genauso materiell existiert wie das Physische. [/B][/QUOTE]
Vielleicht ist ja das psychische und physische garnicht getrennt sondern ein und das selbe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Custos Noctis [/i]
[B]"
Wahrnehmung und Realität sind verschiedene Dinge, aber die Realität ändert sich nicht danach was man wahrnimmt.
[/B][/QUOTE]
Es gibt die Aussagen das alles was existiert nur Bewusstsein ist.
Die Quantenphysiker sagen dass der Mond nur existiert wenn wir hinschauen.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Custos Noctis [/i]
[B]Frieden kann also meiner Ansicht nach auch als positiv empfunden werden, wenn man in einer Situation ist, in der Krieg theoretisch unmöglich wäre, allein dadurch, dass man weiß, dass es negativ ist und man sich auch bewusst ist, dass die eigene Situation im Vergleich positiver ist.
[/B][/QUOTE]
Das wäre erstrebenswert. Ich glaube aber nicht das es so einfach ist. Dann könnte es ja jedem gut gehen der sich nur bewusst macht wie gut es ihm eigentlich geht.
Meisst sind es aber eher die, die das Schlechte am eingenen Leib erfahren haben und dadurch jetzt erst das Gute zu schätzen wissen.
Ausserdem könnte man ja so jegliches Leiden abstellen, würde man sich in einer Situation immer eine noch schlechtere vergegenwärtigen ginge es einem wieder gut.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand, der auf seinem Teppich hockt und seine Finger oder die Wand anstarrt, sein Bewußtsein mehr erweitert als einer, der aufsteht, zur Tür rausgeht und sich mal draußen umschaut.

Klar, daß man mit Meditation ruhiger wird. Das ist in etwa so, wie wenn man einem Pferd einen Sack über den Kopf zieht. Was sollte das arme Pferd da auch machen. :) [/B][/QUOTE]
Beide erweitern Ihr Bewusstsein auf andere Weise.
In der Meditation geht es aber nicht nur um Beruhigung.
Es ist ein Nebeneffekt
Vielmehr um eine andere Sichtweise auf alle Dinge.
Es hat auch nichts mit Stillsitzen oder Disziplin zu tun, höchstens anfangs. Letztendlich führt es zur Erweiterung des Ichs.
Alles was existiert ist dann das ich.
Die tiefe Ruhe stellt sich daraufhin ein.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]Aber nach Gleichgesinnten zu suchen und dann vom Frieden und Co. Zu erzählen, das ist schon heftig. Die Menschen hatten und haben immer noch die Angewohnheit, irgendwelche Clubs, Sekten und neue Religionen zu gründen. Das ist nicht der Sinn des Handelns. [/B][/QUOTE]
Das wird vielleicht auch immer so sein.
Es ist ja das schöne, aus dem Schlechten sich herauszukämpfen.
Frieden kann es nur da geben wo es auch Krieg gibt, oder gab.
Ihr könnt euch auch nur intellektuell schimpfen wenn die andern dumm sind.
Und Erleuchten kann man nur wenn man sich unter Unerleuchteten befindet.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B] Ich hatte auch einmal das Vergnügen, eine kleine Gemeinschaft von Hinduismus- und Buddhismusstudierenden zu besuchen. Nach eine Stunde, hatte ich die Nase voll. Sie hatten über Güte und Lehre und Weisheit gesprochen usw. Das war für mich eine eindeutige Abschirmung: „Die Welt da draußen ist schlecht und wir die Guten sind hier versammelt“! Was für eine Erkenntnis!!
Und das meinte ich wenn ich sage egoistisch. Die Menschen denken und handeln dermaßen unbewusst. Sie halten sich für etwas Besseres. [/B][/QUOTE]
Sie waren nur Studenten.
Sie hatten wohl auch nicht erkannt dass sie nur deswegen die "Guten" sein können weil es die "Schlechten" gibt.
Kein Grund also das Schlechte zu verdammen.


Ohne das Böse würden wir das Gute niemals erkennen.
out of mistspuh...sehr unterschiedliche Gedanken und Gefühle entwickelt man hier...

Ich beschäftige mich noch nicht lange mit Meditation und habe auch nicht direkt auf den Spuren des Buddhismus damit angefangen... aber... immer wieder finde ich jetzt Aussagen darüber, dass nicht allein die Dauer der Praxis oder der Meister über das Ergebnis der Meditation entscheidet. vielmehr kommt es auf den Mesnchen selbst an, mit welchen Gedanken, Erfahrungen und Prägungen er beginnt und in welcher Situation er sich befindet. Ein Mensch, der viel Zugang zu Gleichgesinnten auf dem Gebiet hat, macht z.B.völlig andere Fortschritte, als der der ziemlich isoliert lebt, habe ich am eigenen Leib schon erfahren.
Relativ unabhängig von irgendeiner Religion hat auch Josef Roth in seinem Buch Hiob die Worte gebrauchen lassen: "Die Krankheit wird ihn stärken, das Leid wird ihn milde machen" bzw. worte mit diesem Inhalt, über den kleinen körperlich schwer behinderten Jungen Menuchim, der von seinen Geschwistern beinahe ertränkt wurde... ist zwar eine gestellte Geschichte, aber ist meiner Meinung nach hier auch anwendbar:
das eine bedingt das Gegenteil, bzw. etwas, das sehr weit von ihm entfernt liegt, was Ewig schon mehrfach dargestellt hat...

Ein Mensch, der nur die Spiritualität von Haus aus kennt und keine anderen Kenntnisse als die Praxis hat, wird (wenn man allein von diesem Unterschied ausgeht) genausowenig erleuchtet wie der der nur Wissen ansammelt und keine Praxis kennt...

Ein Mensch der von vornherein wenig Gefühle daran legt und unsensibel gegenüber sehr vielem ist, wird sich vielleicht sogar nie damit beschäftigen, während ein sensiblerer Mensch auf unterschiedlichen Wegen zu Erkenntnissen und Bewusstseinserweiterungen kommt...

[QUOTE]Original geschrieben von judgedredd
Aber nach Gleichgesinnten zu suchen und dann vom Frieden und Co. Zu erzählen, das ist schon heftig. Die Menschen hatten und haben immer noch die Angewohnheit, irgendwelche Clubs, Sekten und neue Religionen zu gründen. Das ist nicht der Sinn des Handelns. [/QUOTE]

das ist auch kein Wunder... und auch nichts Verwerfliches. Stell dir vor ein Einzelner versucht seine gedanken vielen verständlich zu machen, die von einer völlig anderen Basis ausgehen... dann wären wir wieder bei der Bekehrungsproblematik...
ein typisch menschliches Problem ist dabei, dass immer in richtig und falsch unterschieden wird, statt sich darauf zu besinnen, dass in unterschiedlichen Situationen die unterschiedlichsten Wege zum Ziel führen...
Man sucht sich ganz automatisch zuerst Gleichgesinnte, muss dazu logischer Weise Menschen sehr stark unterscheiden, allerdings erweitern sich innerhalb der sich bildenden Gruppe die Möglichkeiten des Ausdrucks, sodass der gleiche Sachverhalt auf unterschiedlichste Weise ausgedrückt wird und so von unterschiedlichsten Menschen leicht verstanden werden könnte, sodass am ende Frieden unter vielen herrschen könnte, wenn man die Diskussion nicht ständig als Kampf ansehen würde, sondern wirklich als die Zusammenarbeit, um gemeinsam zu dem von beiden Seiten angestrebten Ziel zu gelangen... natürlich alles in der Möglichkeitsform...

Problem ist eben die unterschiedliche Wahrnehmung der Menschen, die auch ihre Interpretation und ihr Handeln beeinflusst, genauso wie ihr vorheriges Wissen, ihre Erfahrungen und Prägungen...

wiederum ein Grund dafür, dass es keinen universellen weg geben kann...
auch Ewig kommt nicht allein mit der Meditation aus, sonst würde er nicht die Relativitätstheorie und die Quantenphysik erwähnen und würde auch nicht dazu tendieren, während der Meditation zu diskutieren und auf dem Weg zu Erkenntnissen zu gelangen...

Bewusstseinserweiterung hat viele Wege, Musik erleben, Lesen und Verstehen philosophischer und theoloogischer Texte, Diskutieren und dadurch auf Erkenntnisse stoßen, die Studien von Naturwissenschaftlichen Zusammenhängen usw.

Man kann nicht nur einen Weg als den richtigen ansehen, weil von vornherein keiner der Wege isoliert von allen anderen auftritt.

eine Voraussetzung für eine Grenzüberschreitung im Gebiet Wahrnehmung und eigenes Handeln lenken ist, dass man die Zusammenhänge schon im kleinen erkennt und das auf das jeweils auf das nächstgrößere System ausbreitet. Der Mensch lebt nur von Systemen, die aber alle in einem größeren System immer wieder genauso in wechselwirkungsbeziehungen stehen wie man es von den Einzelteilen des Einzelsystems kennt.
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von out of mists [/i]
[B]1
wenn man die Diskussion nicht ständig als Kampf ansehen würde, sondern wirklich als die Zusammenarbeit, um gemeinsam zu dem von beiden Seiten angestrebten Ziel zu gelangen...

2
Bewusstseinserweiterung hat viele Wege, Musik erleben, Lesen und Verstehen philosophischer und theoloogischer Texte, Diskutieren und dadurch auf Erkenntnisse stoßen, die Studien von Naturwissenschaftlichen Zusammenhängen usw.

3
dass man die Zusammenhänge schon im kleinen erkennt und das auf das jeweils auf das nächstgrößere System ausbreitet. Der Mensch lebt nur von Systemen, die aber alle in einem größeren System immer wieder genauso in wechselwirkungsbeziehungen stehen wie man es von den Einzelteilen des Einzelsystems kennt. [/B][/QUOTE]
1 So seh ich das auch. Wer auf Kampf aus ist nur auf Bestätigung aus, nicht auf die Wahrheit.

2 Ob Musik, Essen, Tanzen, oder Liebe/Sex...
Der Mensch strebt immer zur Volkommenheit, zum Ursprung zur Einheit.
Jede Erweiterung/Bereicherung ist Teil davon.
Hat man aber die Einheit erreicht sind alle diese Dinge unnötig da dann alles hat was es zu haben gibt.

3 Ja, man kann alles von anderen Dingen herleiten.
Vom Detail auf Ganze schliessen.
out of mists[QUOTE][I]Original geschrieben von Ewig[/I]
2 Ob Musik, Essen, Tanzen, oder Liebe/Sex...Der Mensch strebt immer zur Volkommenheit, zum Ursprung zur Einheit.
Jede Erweiterung/Bereicherung ist Teil davon.
Hat man aber die Einheit erreicht sind alle diese Dinge unnötig da dann alles hat was es zu haben gibt.
[/QUOTE]


Die Erweiterung bedeutet doch aber auch eine intensivere Wahrnehmung... strebt also gleichzeitig auch danach wahrzunehmen und braucht dann wieder diese Dinge, eigntlich sogar in intensiverer Form...
wenn man die Einheit erreicht hat... doch auch dieser Zustand erweitert sich ja immer mehr. wenn man einen bestimmten Grad erreicht hat, denkt man zunächst, das war die vollkomene Einheit und findet bei der nächsten Versenkeung heraus, dass es sehr viel weiter gehen kann... und die Grenze wird überschritten...

völlige Einheit also auch völlige Grenzenlosigkeit...?
judgedredd[QUOTE]Ob Musik, Essen, Tanzen, oder Liebe/Sex...[/QUOTE]

Also wenn ich sowas hier lese, dann juckt es mir wieder an den Fingern!

Was hat Sex mit Vollkommenheit und Einheit zu tun?

Also, bevor ich ein paar Leute hier verhafte, dann möchte ich erstmal die Hintergründe erfahren. Bitte klär mich auf!
Bomret[QUOTE]Was hat Sex mit Vollkommenheit und Einheit zu tun?[/QUOTE]

Tja, lieber judge. Wers nicht selbst erlebt, dem wird es sich wohl für immer verschließen. Aber an Deiner Haltung Sex gegenüber erkenne ich, dass Du Dich eher diesem verschließt. Ein Stichwort wäre "Tantra". Du als Googlephiler wirst wohl schnell entsprechende Quellen dazu finden. Eins nehm ich mal vorweg: Tantra heißt nicht 'Bettakrobatik'. Und mit analytischem Denken hat es auch nicht viel zu tun. Aber dazu gehört halt ein bisschen Überwindung, den von Büchern, Logik und Analytik geschwängerten Geist zu überwinden und "mehr" sein und sehen.

[QUOTE]Also, bevor ich ein paar Leute hier verhafte, dann möchte ich erstmal die Hintergründe erfahren. Bitte klär mich auf![/QUOTE]

Also der "Judge" hat nicht solchen Unsinn verbrochen... Und ich glaube auch nicht, dass Du fordern kannst, dass man Dich aufkläre.
judgedredd@Bomret

Ich finde es recht amüsant wie die Leute hier im Forum reagieren, wenn sie angegriffen werden. Sie konzentrieren sich eher auf ihre Verteidigung bzw. ihre Gegenangriff und vergessen dabei die Argumentation. Und das ist kein seltenes Phänomen. Es gibt kaum Leute hier, die beides kombinieren.

Bomret es wäre sehr hilfreich, wenn du die Fragestellung vorher lesen würdest. Dass Tantra, Meditation und andere Methoden und Instrumente positiv wirken können, das bestreite ich nicht. Aber was hat dies mit Vollkommenheit und Einheit zu tun? Der Ewig spricht von Eigenschaften die ebenerdige Stufen betreffen. Kein Buddha, Jesus, Lao-Tse, Gandhi oder Andere haben diese Techniken geübt. Das Gegenteil sogar, diese Meister haben solche Handlungen abgelegt, um höhere Stufen zu erlangen. Also, was soll der Mist hier?
EwigMacht euch net so fertig.
Ich sehs so:
Beim Sex und Essen oder was auch immer verbinden wir uns mit etwas.
Wir bereichern uns oder erweitern uns weil wir uns alleine nicht reichen. Man muss das etwas allgemeiner sehen, nicht so detailiert , um die Gemeinsamkeit hinter all diesen Habndlungen zu sehen.
Und diese ist schlicht und einfach Bereicherung, Verbindung mit mehr als wir selbst sind. Also immer das Streben mehr zu werden als man ist, Trennungen zu überwinden, sich also (unterbewusst) dem "eins mit allem sein" annähern.
Dazu gehört auch wissen, Musik, Gespräche usw.
Mit all diesem hole ich mit Dinge heran die getrennt von mir sind.
Musik ist auch nichts weiter als sich mit demUInstrument verbinden (durch die Klangwellen eben die in mich dringen und mir so das Instrument näher bringen)
Gespräche schaffen ene stärkere Verbindung zwischen mir und dem anderen.
Schon wenn ich etwas ansehe gehe ich eine Verbindung mit dem Gegenstand ein, eher als wenn ich ihn nicht sehe.
Das die auf höheren Ebenen das alles nicht mehr brauchen (zb Sex usw) ist somit auch logisch denn sie haben bereits schon mehr als was ihnen das andere bieten kann.
Das ist etwa so als wenn man einem Fisch etwas zu trinken anbieten wollte.


Hängt euch nicht immer an einzelnen Worten und Sätzen auf. Wir benutzen hier ein Mittel was wenig geeignet ist, das rüberzubringen worum es hier geht. Fehler sind also vorprogrammiert.
Wie man etwas sagt und wie man es aber eigentlich meint sind nicht selten zwei verschiedene Dinge.
out of mists...noch etwas anderes ist all diesen Dingen/Taten gemeinsam... sie sind alle sinnlich erfahrbare Ausdrücke der inneren Verbindung von allem...
mit allen Sinnen wahr zu nehmen und mt allen sinnen im Endeffekt zu "essen" - scheinbar "fremdes" aufzunehmen und in "eigenes" umzuwandlen...
in der sinnlichen Welt notwenidig... dadurch dass die Wahrnemung auf die physischen Sinne angewiesen ist...
die Meister auf höherer Stufe nehmen einfach anders wahr.... sie nutzen nicht nur ihr stoffliches Gebilde, das über energetische Veränderungen aufnimmt, sondern auch die "Sensoren" auf anderen Ebenen...

@judge, um doch nocheinmal die Begrifflichkeit heranzuziehen...: Sex an sich wird immer wieder auch als "Vereinigung" bezeichnet... nichts neues... die Vereinigung von männlich und weiblich... also von scheinbaren Gegensätzen... dazu kommt die Hingabe des "ich" aus der ein "erweitertes Ich" wieder hervogeht... eine veränderte Wahrnehmung...

@ Ewig: Missverständnisse sind manchmal auch da um aufgeklärt zu werden, besonders bei dieser begrenzten Art der Kommunikation... wenn man da die Begrifflichkeit und solche Fragen prinzipiell übergeht kommt das einem Ausschluss desjenigen gleich, der da anders interpretiert.... aufgrund der individuellen Grundlagen, die nun einmal von Mensch zu Mensch verschieden sind... Einzelfragen sind da kein Zeichen von völligem Unverständnis... denke ich...
judgedreddNatürlich, Missverständnisse entstehen oft, da die Sprache ein Medium der Bedeutung ist.
Worum es mir die ganze Zeit geht, will ich mit einem Beispiel verdeutlichen:
Wenn ich mal ein bisschen abspecken möchte, sagen wir so um die 30 Kilo, dann gibt es unter anderen zwei Hauptwegen. Erstens der Leidensweg, d.h. hungern und trainieren bis zum bitteren Ende. Der zweite Weg wäre der langsame Weg. Ich esse etwas weniger und später, sagen wir in 2 Jahren, kann ich das gewünschte Resultat erreichen. Beide Wege erfordern Disziplin und Entschlossenheit. Nun die Realität zeigt, dass es wenige Personen gibt, die diese Eigenschaften besitzen um ihr Ziel zu erreichen.

Bei der Esoterik, Religion usw. verhält sich genauso. Hinzu kommt, dass es Menschen gibt, die nicht so hohe Ziele vor Augen haben. Das steht hier auch nicht zur Debatte. Was ich damit meine ist, es gibt so viele Kloster und Meditationszentren überall auf der Welt, aber die Resultate sind eher mäßig, auch wenn die Ziele hoch liegen.

Natürlich kann ich meinen Alltag und bestimmte Eigenschaften „verbessern“ und entwickeln, aber so lange meine Ziele hoch liegen, dann sollte ich mich damit nicht zufrieden geben. Wenn wir von höheren Stufen, geschweige von Erleuchtung sprechen, dann sind solche Schritte trivial. Entweder tue ich was dafür oder nicht. Ich meine, wenn ich die Wahl habe, zwischen erstens; unruhig, unhöfflich und aggressiv zu sein, aber dafür jeden Tag einen hilfsbedürftigen Menschen zu helfen; und zweitens, jeden Tag zu meditieren und höhere Stufen zu erlangen; dann wähle ich lieber den ersten Weg. Dadurch wird auch mein Karma schon entlastet, so zu sagen.

Außerdem der zweite Weg kann nur etwas verändern, wenn dieser mit den ersten kombiniert wird. Und dafür muss der Kern in uns stecken, ansonsten ist die Investition verpulverte Zeit.
curupiraZu deinem Beispiel mit dem abnehmen: Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Nämlich zu überlegen warum man eigentlich abnehmen will, und wem man damit gefallen will, wer dass sagt o.ä. was halt dahinter steckt. Also den Grund dafür aufzudecken, welcher in den meisten Fällen, wenn kein körperlicher Grund vorhanden ist, mit mangelndem Selbstbewußtsein zu tun hat.
Mit Meditation ist es nun möglich sich selbst anzunehmen zu lernen. Und das Ziel ist dabei sehr hoch. Es geht dabei erstmal darum dir selbst zu helfen, damit du später in der Lage bist anderen zu helfen. Wenn du nämlich aggressiv und unhöflich bist, dann gehst du ja auch so auf die Menschen zu und bist aggressiv diesen gegenüber. Nicht jeder Erfolg ist gleich für alle sichtbar und gut, aber für den Einzelnen der ihn erlangt sehr viel wert. Nunja und Erleuchtung ist eben was als oberstes Ziel angestrebt wird, aber nur wenige erreichen es jetzt. Aber auch mit dem was man erreicht kann man sehr wohl zufrieden sein. Man muss nicht immer das höchste und beste haben. Das hat sich bei den Menschen im allgemeinen nur so eingebürgert immer das meiste und beste. Aber man kann auch einfach damit zufrieden sein was man hat, und erreicht.
judgedreddCurupira, gute Argumentation, nur du hast meine Aussage in ein anderes Licht gerückt. Natürlich das was du meinst ist etwas Anderes. Da gebe ich dir Recht.

Was ich damit meine ist, im Groß und Ganzem jeder Mensch versucht etwas zu verändern, neuen individuellen Wege gehen usw. Mit den Religionen verhält sich genauso, es gibt so viele Religionen und Anschauungen; trotzdem entstehen immer wieder neue Anschauungen innerhalb Deren.

Was ich mit meinem Beispiel vorhin meinte ist, dass der heutiger Mörder kann Morgen vielleicht die Welt retten. Was zählt dann für Ihn? Ist er ein guter Mensch im Vergleich zu einem der nur meditiert und wenig Gutes getan hat oder nicht?

Wenn hier in diesem Thread von Vollkommenheit und Einheit gesprochen wird, und von höheren Stufen, dann sollte man diese Höhe definieren.
UrvaterJudgedredd :

Von der Etymologie her ist eindeutig:

Derjenige, der "ignoriert" ist ein "Ignorant".

Zwickmühle !!!
out of mists@judgedredd: wozu muss ich definieren, wenn ich erkannt habe, dass "Gut" und "Schlecht" ein und daselbe sind? nur unterschiedliche Ausdrücke von ein und derselben Sache und nur im Bezug auf etwas oder jemanden oder eine bestimmte Situation als "Gut" oder "schlecht" betitelt... dein eigenes Beispiel: der Mörder... wen hat er umgebracht? und wann? vielleicht hat er schon allein dadurch, dass er eine bestimmte Person zu einem bestimmten Zeitpunkt umgebracht hat, Gutes getan...

"hörere Stufe"....:wie soll ich etwas definieren, was ich nicht kenne?
woher soll ich vorher wissen, was mir "begegnen" wird? das käme einem vorgefertigten Weg gleich, einem gewissen Dogma, das ich mir selbst wähle...
wenn man Grenzen überschreitet oder auch immer tiefer hinein geht, in diese "Höhle", dann sollte man irgendwann aufhören, zu erwarten, denn damit behindert man sich selbst, weil man seine eigene Wahrnehmung einschränkt...

...vom rein biologischen Standpunkt her ist jedem Menschen die stoffliche Grundlage zu allen Fähigkeiten gegeben... wie sich das im Detail ausprägt über die Jahre im Individuum ist immer nur im Bezug auf die Gesamtentwicklung und die Gesamtheit aller hemmenden und fördernden Faktoren zu beobachten.... eben relativ...

zu curupira: ...es ist richtig, man sollte nicht immerzu nur das Endziel betrachten... wer zu sehr dem Extrem verfällt und nur das höchste Ziel vor sich sieht, sieht gar nichts mehr... hat einen Tunnelblick, verkrampft und kommt genau deswegen nicht weiter... der Schritt zurück oder zur Seite wird hilfreicher sein, als das sture Geradeaus...
dabei sucht man trotzdem nach der eigenen Weiterentwicklung... weitet seine eigenen Grenzen aus... doch wirklich zufrieden... wird man auch im erleuchteten Zustand nicht sein... denke ich... weil alles weiter geht; bis zum endgültigen Stillstand, wie auch immer der aussehen mag...
judgedredd[QUOTE] wozu muss ich definieren, wenn ich erkannt habe, dass "Gut" und "Schlecht" ein und daselbe sind? nur unterschiedliche Ausdrücke von ein und derselben Sache und nur im Bezug auf etwas oder jemanden oder eine bestimmte Situation als "Gut" oder "schlecht" betitelt... dein eigenes Beispiel: der Mörder... wen hat er umgebracht? und wann? vielleicht hat er schon allein dadurch, dass er eine bestimmte Person zu einem bestimmten Zeitpunkt umgebracht hat, Gutes getan...

...vom rein biologischen Standpunkt her ist jedem Menschen die stoffliche Grundlage zu allen Fähigkeiten gegeben... wie sich das im Detail ausprägt über die Jahre im Individuum ist immer nur im Bezug auf die Gesamtentwicklung und die Gesamtheit aller hemmenden und fördernden Faktoren zu beobachten.... eben relativ... [/QUOTE]
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Nun da merke ich, dass es notwendig wird, ein extra Forum für Esoterik zu gründen. Hör mal, was erzählst du da? Du widersprichst dich selbst. Du erzählst was vom Relativen und zugleich absolutierst du. Esoterische Erklärungsversuche haben nicht mit hiebfester Philosophie zu tun. Voreilige und unbedachte Aussagen dienen gewiss keiner eindeutigen Schlussfolgerung.

Nun zum Thema Gut und Böse. Du relativierst eindeutige Begriffe. Jemanden umzubringen ist DEFINITIV schlecht bzw. nicht gut. Die Relation die du andeutest, betrifft nur unsere subjektive Auslegung. Laut deines Beispiels; wenn ich die Möglichkeit hätte, Hitler umzubringen dann würde ich es tun um vielen Menschen das Leben zu retten. Das Resultat hat eine positive und gute Wirkung, aber das ist gerade relativ. Würden wir den Begriff Gutes absolutieren, dann gäbe es keine schlechte Aktion innerhalb dieser Monade, das sie eine Monade ist. Und das erklärt logischerweise die Güte Gottes. Ein Jesu, Buddha oder ein Gandhi wäre nicht in der Lage, kostet was es wolle, jemanden umzubringen. Das wird auch in der Bibel eindeutig: „Gott ist wie die Sonne, die Sonne ist für alle da, für Gerechten und Ungerechten“.
[QUOTE] zu curupira: ...es ist richtig, man sollte nicht immerzu nur das Endziel betrachten... wer zu sehr dem Extrem verfällt und nur das höchste Ziel vor sich sieht, sieht gar nichts mehr... hat einen Tunnelblick, verkrampft und kommt genau deswegen nicht weiter... der Schritt zurück oder zur Seite wird hilfreicher sein, als das sture Geradeaus... [/QUOTE]
Das meinte ich, hier absolutierst etwas obwohl du es relativieren solltest. Das ist nur deine subjektive Betrachtung, beide Richtungen können als Blockade eintreten. Und die Geschichte bzw. die Realität zeigt eher das Gegenteil. Menschen die mit Entschlossenheit ihren Zielen nacheilen, haben sie häufiger Erfolg als die Anderen.
[QUOTE] dabei sucht man trotzdem nach der eigenen Weiterentwicklung... weitet seine eigenen Grenzen aus... doch wirklich zufrieden... wird man auch im erleuchteten Zustand nicht sein... denke ich... weil alles weiter geht; bis zum endgültigen Stillstand, wie auch immer der aussehen mag... [/QUOTE]
Gut dass du „denke ich“ geschrieben hast. Ich meine ein Gegenbeweis existiert nicht, aber eine Erkenntnis schon. Man musste nur sich ein wenig anstrengen, was das Studium der Morgenland-Schriften betrifft. Und das reicht immer noch nicht aus. Man muss auch das Puzzle zusammensetzen können um eine Erkenntnis zu gewinnen.

Also, strengt dich an!
out of mists...ich finde deine Äußerungen scheinbar ähnlich widersprüchlich wie du meine...:
Du meinst, ein Mord ist prinzipiell schlecht, aber du weißt auch, dass du einen Menschen, der entschlossen ist, sein Endziel zu erreichen, ohne an sich oder dem Ziel zu zweifeln, nicht zur Wegänderung zu bewegen ist...
...dein Beispiel vom Mord an Hitler hat genau das ausgedrückt, was ich gesagt habe...
ein anderes Beispiel: wenn in der Natur ein Eindringlich, ein Parasit beginnt die Rotte langsam auszulöschen wehrt sich die Rotte, ist deswegen der Mord an den Eindringling schlecht? nein, denn wie du siehst: es ist abhängig von der Perspektive, von welchem Standpunkt aus du betrachtest...

[QUOTE]Das meinte ich, hier absolutierst etwas obwohl du es relativieren solltest. Das ist nur deine subjektive Betrachtung, beide Richtungen können als Blockade eintreten. Und die Geschichte bzw. die Realität zeigt eher das Gegenteil. Menschen die mit Entschlossenheit ihren Zielen nacheilen, haben sie häufiger Erfolg als die Anderen.[/QUOTE]

ich weiß ja nicht, wie du das siehst, aber ich ziehe zwischen Entschlossenheit und Sturheit eine Grenze... das ist nicht ein und daselbse, aber es ist ein fließender Übergang...
die Realität zeigt auch, dass derjenige, der ein Ziel verkrampft und stur angeht, mit dem Kopf durch die Wand will, sich eher von diesem Ziel entfernt...
wenn man einen Schritt zur Seite oder einen Schritt zurück geht, heißt das nicht, dass man unentschlossen über das Ziel ist, sondern eher das man den Weg überprüft, den man geht, ob er auch wirklich dem Ziel entspricht... (bildlich gesehen...)

deswegen bestreite ich nicht, dass nicht beide Seiten Blokade sein können... auch das ständige Zweifeln steht dem Ziel im Wege...
natürlich ist es relativ, entsprechend der jeweiligen Situation... entschuldige, dass ich hierbei nur die eine seite der Medaille erwähnt habe...


[QUOTE]Würden wir den Begriff Gutes absolutieren, dann gäbe es keine schlechte Aktion innerhalb dieser Monade, das sie eine Monade ist. [/QUOTE]

...richtig und falsch zugleich...
Bsp: "Lügen, Lügen nichts als Lügen alles was ich täglich von mir geb" (Nephos Le Stran)
er sagt die Wahrheit, denn alles was er sagt ist Lüge, zugleich ist dies die Lüge, denn indem er preosgibt, dass er nur lügt, sagt er schließlich die Wahrheit....
"Gut" und "Schlecht " als ein und dasselbe...also jede Aktion zugleich gut und zuglecih böse, je nachdem, auch im Unteilbaren, Einfachen oder der Ureinheit... (alle drei begriffe drücken hier das Wort Moande aus... oder?)

alles Komplizierte ist prinzipiell aus vielen kleinen einfachen Dingen aufgebaut...

[QUOTE]Ich meine ein Gegenbeweis existiert nicht, aber eine Erkenntnis schon. Man musste nur sich ein wenig anstrengen, was das Studium der Morgenland-Schriften betrifft. Und das reicht immer noch nicht aus. Man muss auch das Puzzle zusammensetzen können um eine Erkenntnis zu gewinnen. [/QUOTE]

...klingt so als ob du einen wichtigen Teil dieser östlichen Philosophie vernachlässigst: eine viertelstunde Praxis ist manchmal besser als 100 Stunden Theorie...

und... warum nur die Morgenland-Schriften...?
Dirchi@out of mists: Das sehe ich auch so - 10 Minuten Praxis (z.B.Zazen) oder 10 Minuten das Kloh putzen, beides erscheint mir nicht nur sinvoller, pragmatischer und, auf dem Weg zur Weisheit, nützlicher zu sein; es kann auch Wunder bewirken.

@judgedredd: Du schreibst auch fast überall Deinen gleichen Kram - nur auf links gewaschen - und wer hier soll sich denn noch alles anstrengen, wie Du immer so schön schreibst... versuch's doch erst mal selber! :) Dazu empfinde ich auch ein miteinander konstruktives Diskutieren und Philosophieren, aber manche Leut halten so verbissen an ihrer Meinung fest, ...wie muss es denen ergehen, wenn sie mal sterben werden!?

Gute Nacht und träumt schön: Dirchi ;)
skywalkerDa das Thema eine verfeinerte philosophische Form zugrundelegt, möchte ich Kurz meine Darstellung unterbreiten.

@Out of mists,

auch wenn der Judge ein wenig frappant hier fungiert, ich sehe trotzdem eine Überreinstimmung, was meine Auffassung anbelangt.

Nun, ich denke, das Problem liegt daran, dass die Ausführungsbestimmung zwischen absoluten und relativen Begriffen inaktiv rastet. Das liegt daran, dass wir ein natürliches Denken bzw. eine natürliche Vorstellung besitzen, die unser Auffassungsvermögen eingrenzt.

Ein absoluter Begriff ist, wie der Judge erwähnt hat, eine Monade, eine unteilbare Einheit. Wir Menschen denken in der Regel relativ, somit fällt es uns schwierig, die absolute Form einer Definition auszumalen. In der Mathematik z.B. ist die Form 1 identisch 1 absolut, sie kann nicht relativiert werden. Dieses Beispiel kann man auch auf anderen Ebenen übertragen werden.

Bei dem Begriff „Gut“ wird es schwieriger aber nicht unmöglich. Das mit dem Hitler war ein gutes Beispiel. Die Perspektive die du angedeutet hast, macht diese Relativität aus. Um das verdeutlichen, möchte ich ein relatives Beispiel präsentieren:
1. Eine Person schenkt einem Hilfsbedürftigen 1000 Euro.
2. Eine andere Person rettet einem Mann das Leben.
3. Eine andere Person schenkt sein ganzes Vermögen den Armen und rettet das Leben 10 Menschen.
4. Eine andere Person gibt Anderen alles was er hat bis er fast vom Hunger stirbt, anschließend opfert er sein Leben, um die Welt von einer Atomkatastrophe zu retten.

Nun die Frage: wer von Allen ist der Gute? Wie wir sehen der Begriff „Gut“ ist anhand der Beispiele relativ und steigernd. Irgendwann würde die permanente Steigerung ein Ende antreffen, nämlich die Monade, die Absolutheit. In dieser Dimensionsebene existiert nichts anderes als das Gute in seiner reinsten Form.

Ihr habt die Schriften des Morgenlands angesprochen. In der Bibel z.B. wird von einem allwissenden und allmächtigen Gott gesprochen. Das sind ebenfalls absolute Begriffe. Allwissend heißt es in dem Sinne, es gibt keine weitere Steigerung. Gott ist in der Lage alles zu wissen. Es existiert keine Frage, die er nicht beantworten könnte, gar keine!
So verhält sich mit seiner Allmacht. Und das o.g. Beispiel kann auch in dem Sinne transferiert werden. Denn Gott wäre allgütig, so zu sagen!

Gruß
SeperaudeDieser Tread hier ist recht verwildert. Es ging ja ganz nett los, aber unter Mitwirkung von judgedredd hat sich alles in eine Grundlagendiskussion darum verwandelt, welches handeln nun das moralisch richtige sei.
Das erinnert mich ein wenig an die ersten Bücher von Platos Staat in denen so eingängig die Gerechtigkeit diskutiert wird.
Dort allerdings auf einem weitaus höheren Niveau und im Sinne einer Dialektik und nicht wie hier, Polemik und Rechthaberei.

Moral ist nur äußerer Schein. Es geht darum das Herz zu öffnen für das, was hier und dort Tugend heißt. Diese erkennt bemessen an der jeweiligen Situation intuitiv, was nun zu tun ist. Und das geht weit hinaus über die oberflächliche Pragmatik einer einengenden Moral.

Es ging hier aber auch nicht darum, wie ich finde.
Mir wäre es lieb gewesen, wenn sich hieraus ein freundschaftliches Miteinander Austauschen über die verschiedenen Erfahrungen ergeben hätte, die die Menschen so gemacht haben in Bezug auf ihren Weg, ihre Mittel usw. auf dem Weg des Geistes (wenn ich mal diese esoterisch anmutende Formulierung wählen darf).

-----

Kein Mensch kann eine Schwingung nachempfinden, die er nicht bereits in sich freigelegt hat.
Der nimmerendende Prozess der Selbsterkenntnis ist das Abstreifen von Schalen und Masken und die Rückkehr zum Menschsein.
Er ist eine Reinigung und eine Suche nach Harmonie.
Die höchste Schwingung ist die vollkommene Stille - Die Ruhe in sich Selbst. Ganzheit.
Diese zu fühlen bedeutet Seelenfrieden. Einklang. Einheit. Erlösung.

Und wer dort angelangt ist, erkennt, dass alles vollkommen ist und es immer war.
Alles Leid und alle Freuden dieser Welt sind eins mit dem erleuchteten Geist.
Nirvana ist Samsara. Das ist die höchste Form des Mitgefühls.
Eine leidenschaftlose Liebe zu allen Dingen und Erscheinungen.
Ein Vorübergehen und Hindurchschwimmen im Fluss des Lebendigen und Toten.
----

Es hilft bestimmt nicht, sich zu streiten und immer recht haben zu wollen. Das führt nämlich genau in die Entgegengesetzte Richtung. In ein Getrenntsein. In eine Festigung der Dichotomie von Subjekt, Objekt.
Und genau darum geht es in der Religion: Eine Auflösung jeder Trennung und eine Rückkehr zur Einheit. Oder soll ich besser sagen, dass dies der Sinn von Dharma ist?
Hier sehe ich jedenfalls keine Dharma. Man kann ja nichtmal von Philosophie sprechen in diesem Thread. Allerhöchstens von schlechter Polemik ohne Eloquenz und Rhetorik.
(Damit meine ich keinesfalls alle hier anwesenden)
skywalker@Separaude

Dein Beitrag ist recht interessant, jedoch präsentiert er eine Ansicht, die meiner Meinung nach, nicht relevant zum Thema ist. Ich bin ebenfalls ein Verehrer der östlichen Philosophie aber ich halte diese Ebene gezielt außerhalb solcher Diskussionen.

Die Unvollkommenheit und die Dualität sind die zwei grundlegenden Eigenschaften, die unsere Welt bestimmen, sie definieren letztendlich die Eigenschaft Mensch zu sein. Und zu menschlichen Dasein gehört eine Vielzahl von unvollkommenen Merkmalen wie Polemik, Rechthaberei usw.

Und da sehe ich das Kernproblem in deiner Aussage. Alle Menschen sind wie Studenten auf dem Weg zum großen Diplom(Einheit). Bis dahin ist es sicherlich erforderlich, dass man sich bemüht, sich in allen Ebenen zu verbessern. Die Moral ist die Voraussetzung zu dieser Verbesserung. Sie definiert den Richtungsweg. Wie könnte ich ohne die Moral in der Lage sein, zu wissen was gut und schlecht für mich und den Anderen ist? Wie sollte ich erkennen ob die Einheit der richtige Weg ist? Ohne die Moral kann es nicht funktionieren. Wir leben in einer Welt der Anschauungen. Und diese sind ohne Begriffe leer.

Es ist schön und gut von höchsten Idealen wie Vollkommenheit, Erleuchtung und Einheit zu sprechen. Aber die Meisten von uns sind auf dem Weg dahin. Um Erkenntnisse zu gewinnen, ist auch notwendig, dass man innerhalb dieser Unvollkommenheit versucht an Klarheit zu gewinnen, um Antworte zu bekommen. Und hier existieren verschiedene Ansichten, viele davon stehen gegen zu einander. Und das ist innerhalb dieser Unvollkommenheit selbstverständlich. Und hier kommt die Wirkung des Gesetzes der Dualität. Da durch diese Polemik und Rechthaberei auch etwas Positives entstehen kann, nämlich der richtige Pfad zur Erkenntnis. Da ist nicht auszuschließen.

Die Dualität bestimmt das Positive und das Negative in jeder Hinsicht. Polemik und Rechthaberei haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass gute Ideen abgestoßen wurden und umgekehrt. Nehmen wir zum Beispiel das Resultat der Genialität Einsteins. Seine Theorie musste „leiden“ bevor sie anerkannt wurde. Das Ergebnis dieser Theorie ist ebenfalls positiv und negativ zugleich – Erklärung des Kosmos und Atombombe.

Dieses „Getrennt -Sein“ ist ein Gesetzt der Dualität, und die Dualität ist die Lehre und der Weg des Studiums zum zukünftigen Befreiung!

Gruß
DirchiSkywalker, ...in Bezug auf Dualität und dem Weg zum Ziel der Vollkommenheit, sehe ich es ähnlich und kann mich Dir anschließen.
Doch hinsichtlich der Moral wiederspreche ich Dir und sehe es eher wie Seperaude!
Moral selbst ist dem Dualismus unterworfen und steht demnach in wechselseitiger Abhängigkeit zu allen Erscheinungen. Moral unterliegt generell gesellschaftlich-kulturellen und zeitlichen Einflüssen und ist demnach bedingt.
Diese heteronomen Moralsysteme (beispielsweise des Christentums, Islam, Judentums) sind dogmatisch einengend und durch ihren puren Normengehorsam gelten sie, z.B. im Buddhismus, als gerade nicht heilsam.
Im Gegensatz hierzu lässt die intuitive, autonome Moral und die Freiwilligkeitsethik, der asiatischen Länder und Philosophien, mehr "Spielraum" im Denken und Handeln, wobei wahre Menschlich- und Herzlichkeit sowie die Tugenden, sich frei und offen entfalten können.

Selbst an der Moral, bzw. an den Erscheinungen der Moral, gilt es letzendlich nicht dran festzuhalten, dies wäre tiefste Verblendung!

Lieben Gruß: Dirchi;)
skywalker[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirchi [/i]
[B]Doch hinsichtlich der Moral wiederspreche ich Dir und sehe es eher wie Seperaude!
Moral selbst ist dem Dualismus unterworfen und steht demnach in wechselseitiger Abhängigkeit zu allen Erscheinungen. Moral unterliegt generell gesellschaftlich-kulturellen und zeitlichen Einflüssen und ist demnach bedingt.
Diese heteronomen Moralsysteme (beispielsweise des Christentums, Islam, Judentums) sind dogmatisch einengend und durch ihren puren Normengehorsam gelten sie, z.B. im Buddhismus, als gerade nicht heilsam.

Selbst an der Moral, bzw. an den Erscheinungen der Moral, gilt es letzendlich nicht dran festzuhalten, dies wäre tiefste Verblendung!
[/B][/QUOTE]
Eigentlich meinen wir beide das Gleiche.Kant hat mal gesagt:

"Die moralische Selbsterkenntnis, die in die schwerer zu ergündenden Tiefen des Herzens zu dringen verlangt, ist aller menschlichen Weisheit Anfang"

Gruß

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