| mrs.pain | Schon lange mache ich mir Gedanken.Wissen.Ein so simples Wort, wie so viele andere auch.Und doch beinhaltet es so viel Macht. Manchmal frage ich mich, was der Mensch eigentlich alles wissen muss.sofort fällt mir dieses Wort "Allgemeinwissen" ein.Aber reicht das?Bis wohin reicht dieses Allgemeinwissen? Ja, manchmal hab ich sogar ein wenig Angst, das wesentliche, für mich wichtige Wissen zu übersehen. Kunst, Kultur, Naturwissenschaften...das ist Wissen.Aber was ist mit dem Wissen über Übernatürliches, Gefühle?Gehört denn das auch zum Allgemeinwissen?Wohl eher nicht. Und wo sind die Parallelen zwischen Weissheit und Wissen, wenn es überhaupt welche gibt? Sind Inteligenz und Wissen das gleiche oder zumindest ähnlich?Für mich haben diese beiden Dinge nur entfernt etwas miteinander zu tun. Für Impressionen und neue Denkanstösse eurerseits bin ich immer offen. |
| Anthara | [QUOTE][I]mrs.pain schrieb:[/I] Ja, manchmal hab ich sogar ein wenig Angst, das Wesentliche, für mich wichtige Wissen zu übersehen.[/QUOTE] das kenn ich... Wissen im heutigen Sinne ist sicher mal Allgemeinwissen, aber auch Wissen über Politik, Wirtschaft, Aufnehmen was um einen herum passiert (Wandel ...). Wobei sich das aber auf oberflächliche Sachen bezieht. Gefühle der anderen richtig wahrzunehmen, zu interpretieren, Wissen was man in bestimmten Situationen sagen/tun muss ist sicher auch eine Art des Wissens. Weisheit ist für mich eher zum Beispiel wenn dir jemand etwas über das Leben lehren kann (nein, nicht Lernstoff) sondern vllt gedankengänge, kluge überlegungen und schlussfolgerungen und richtiges handeln...ok, ich sehe es überschneidet sich... hm :rolleyes: |
| Croth | Ein richtiges Allgemeinwissen gibt es doch heute durch die Vielzahl der Dinge gar nicht mehr. Sicherlich kann man von allgemeinbildung im literarischen bereich sprechen und die großen klassiker lesen und sich sonstwie dem Humanismus hingeben, aber ein Allgemeinwissen, das sich universal auf die wichtigsten Punkte aller Fachdisziplinen legt ist quasi unmöglich zu erreichen. Dazu fällt mir auch Adorno ein un der unsäglich Schwanitz Schinken "Bildung". Wenn es nurnoch darum geht sich dias wichtigste Anzulesen, in aller Kürze, damit alles irgendwie noch bewältigbar ist, dann ist es keine Bildung mehr. |
| Black Crow- 87 | Wissen ist ein weit dehnbarer Begriff, es gibt Professoren, die irgendwelche mathematischen Formeln berechnen aber dafür zwischenmenschlich absolut dämlich sind ums mal so auszudrücken. Selbst wenn man viel Allgemeinwissen hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass man deswegen ein intelligenter Mensch ist. Ich schließ mich da im Grunde auch der Meinung von Anthara an. Wissen bedeutet auch, mit den Gefühlen anderer Menschen umgehen zu können, für andere Verständnis zu haben, sich auch mal in jemanden reinzuversetzen, vor allem in der richtigen Situation das richtige zu tun... leider wird Wissen im heutigen Sinne viel zuoft damit definiert, indem man die Hauptstadt von Usbekistan auswendig wissen sollte oder einen als hoch angesehenen Beruf nachgeht. Allgemeinwissen kann man in einem Buch nachschlagen, wenn irgendwo Lücken vorhanden sein sollten, aber wahres, zwischenmenschliches Wissen ist eine Charaktereigenschaft, die man vielleicht einfach entweder angeboren hat oder nicht. |
| judgedredd | Ganz einfach: Wissen:[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Wissen[/url] Weisheit:[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Weisheit[/url] Intelligenz:[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz[/url] Dann kannst du mit deinen eigentlichen Fragen anfangen. Philosophie ist was elitäres, man sollte es wissen! [QUOTE] Wissen im heutigen Sinne ist sicher mal Allgemeinwissen, aber auch Wissen über Politik, Wirtschaft, Aufnehmen was um einen herum passiert (Wandel ...). Wobei sich das aber auf oberflächliche Sachen bezieht. Gefühle der anderen richtig wahrzunehmen, zu interpretieren, Wissen was man in bestimmten Situationen sagen/tun muss ist sicher auch eine Art des Wissens. [/QUOTE] [QUOTE] Wissen bedeutet auch, mit den Gefühlen anderer Menschen umgehen zu können, für andere Verständnis zu haben, sich auch mal in jemanden reinzuversetzen, vor allem in der richtigen Situation das richtige zu tun... [/QUOTE] Das meinte ich, bitte, bitte, das ist Vergewaltigung der Philosophie. Philosophie ist kein Alltagsklatsch für die Damen-Kaffeepause! Eindeutige Begriffe wieder zu analysieren, das ist trivial, sie zu verdrehen noch schlimmer! Der Himmel ist blau, das weißt jeder! Wenn ihr aber über die Schönheit des Himmels sprechen möchtet, dann ist dieses Forum, eindeutig der Fehlplatz. Wenn der Sokrates hier wäre, dann hätte er sich freiwillig wieder vergiftet! Außerdem, das Thema in dieser Form existiert schon! Hier der Link: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/search.php?s=&action=showresults&searchid=934137&sortby=lastpost&sortorder=descending[/url] Gruß |
| Black Crow- 87 | Schätze du hast wohl Recht wenn du das so siehst, denke aber dennoch viele haben das richtige gemeint aber wohl leider die Falschen Begriffe dafür verwendet. Die Definitionen der Begriffe Weisheit oder Wissen hatte ich wohl auch kaum so genau im Kopf, was ich damit ausdrücken wollte es gibt "schlaue" Menschen die doch eigentlich in Wahrheit ziemlich "dumm" sind... das ich dafür nun die falschen Überbegriffe gewählt hatte sei mir hoffentlich verziehen ;) |
| judgedredd | Ja, ich habe dich schon verstanden, du hast einfach die Richtlinie des Threaderstellers gefolgt, so zu sagen. Würde ich auch tun, wenn das Thema in einem anderen Forum präsent wäre. Aber das hier ist ein Philosophie-Forum deshalb. Es gibt nichts zu verzeihen, ich habe wegen des Threads allgemein so angeheizt reagiert! Gruß |
| Urvater | Interessanter wäre ein Thread "Weisheit". Das wäre nicht so simpel. |
| ergosummE | "wissen" is wohl der schnickschnack, den sie dir in der schule/beim stud./... eintrichtern - oder so. "weisheit" eher die art, wie du damit umgehst. son komplett durchgeplanten geschäftsfreak würd ich weniger als weise bezeichnen als einen typen wie sokrates/gandhi/.... verdamt weites feld, kann man auch nich wirklich pauschalisieren. sollte man eher je situation/person/.... betrachten, also solltest du evtl etwas konkreter werden. und was FÜR DICH wichtig ist, wirst du nicht vergessen. wenn du's vergisst, wars auch nich so wichtig..... so don't panic !! ein "was DER mensch wissen muss" gibt es also nicht !! - wenn man 1ungefähren überblick hat über geschichte, politik, kultur, kunst etc, reicht das. :o |
| Demon17 | Laut Wikipedia ist „Wissen“ abgeleitet vom althochdeutschen Verb wissan, dass seinerseits von der Form „gesehen haben“ kommt, was auch etymologisch auf die Begründetheit verweist. Wissen ist also das was wir für gesicherte Erkenntnis halten. Normalerweise wird uns mit der Sozialisation eine Unmenge Überzeugungen und "Wahrheiten" vermittelt. Hieraus ergibt sich ein Kontext der sich auch Weltbild nennt. Informationen die den bereits antizepierten Informationen entsprechen, oder zumindest nicht widersprechen, also an die bereits gespeicherten Wissenbestände anschlussfähig sind und diese insofern bestätigen, haben Chancen in das Wissen aufgenommen zu werden. Informationen die diesen wiedersprechen werden entweder als falsch verworfen oder führen zu rekursiven Reflexionsprozessen bezüglich der bisher für wahr gehaltenen Wissensbestände. Wissen ist also der Bestand der erlernten Informationen, die für zutreffend gehalten werden, da sie einander bestätigen, sich also in mehr oder weniger elaborierten, bewußten oder unbewußten Theorien integrieren lassen. dark greetz demon17 |
| Trauerwesen | Wissen...nunja, zum einen gebe ich Demon17 Recht, aber ich denke, es wird doch oft auf Fakten bezogen bzw beides. Zum einen Wissen begründet auf Erkenntnisse auf sich selbst, aber auch bezogen auf Tatsachen, die man sich wissentlich machte (oder so). Demons Begriff von Wissen erfodert sicherlich ein wenig mehr Intelligenz bzw erfordert diese, dennoch würde ich das Wissen von Tatsachen (also das, was man in der Schule und der Uni lernt oder im Lexikon liest) nicht auf Intelligenz begründen wollen. Jeder kann sich irgendeinen Stoff aneignen. Man kennt es noch aus der Schule: Die Streber waren nicht immer unbedingt die Klügsten ;). |
| Demon17 | Es passt eigentlich auf alle, nur die Theorien sind mehr oder weniger elaboriert. |