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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Religionen und Einheit? Ist die Lehre gleich?
skywalker[B]Zitat Wikipedia[/B]
[I]religio hatte im Lateinischen die unterschiedlichsten Bedeutungen: "Gottesfurcht", "Frömmigkeit", "Heiligkeit", aber auch "Rücksicht", "Bedenken", "Skrupel",
"Gewissenhaftigkeit" oder "Aberglaube". Die weitere Etymologie des Begriffs ist nicht mit Sicherheit geklärt.

religare bedeutet im Lateinischen "anbinden, zurückbinden" und auch "festhalten, an etwas festmachen". Der Begriff religio ist kein Terminus altrömischer Religion. Die frühesten Belege finden sich vielmehr erst in den Komödien des Plautus (ca. 250-184 v. Chr.) und in den politischen Reden des Cato (234-149 v. Chr.).

Nach Cicero (De Natura Deorum 2, 72) geht religio zurück auf relegere, was wörtlich "wieder aufwickeln", im übertragenen Sinn "bedenken, Acht geben" bedeutet. Cicero dachte dabei an den Tempelkult, den es sorgsam zu beachten galt. Lactantius führt das Wort zurück auf religare: "an-, zurückbinden".

Mögliche ursprüngliche Bedeutungen von "Religion" sind demnach "frommes Bedenken" oder die "Rückbindung" an einen von Gläubigen an- bzw. wahrgenommenen universellen göttlichen Ursprung oder an sonstiges Höheres.
Als Religion wird oftmals ein in größeren Bevölkerungsgruppen verankertes System von Vorstellungen über die Existenz von Gegebenheiten jenseits des sinnlich Erfahrbaren bezeichnet.

Diese in langen Traditionen entstandene Welterklärung bzw. Anleitung zur Lebensbewältigung wird in der westlichen Welt aufgrund christlicher Traditionen häufig mit der Kurzformel "Glaube" zusammengefasst. Hierbei handelt es sich um den zumeist institutionalisierten und organisierten Glauben an eine oder mehrere persönliche oder auch unpersönliche transzendente Wesenheiten (z. B. eine Gottheit, Geister und Ahnen) und/oder Prinzipien (z. B. Dao, Dhamma) und/oder andere Vorstellungen, wie z. B. Nirvana und Jenseits.

Allerdings erfasst dieser westliche Ansatz einer Definition mit Hilfe des Begriffs "Glauben" nicht alle Religionen, da dieser Terminus in einigen Religionen nicht oder kaum existiert und damit nicht das eigentliche Merkmal dieser Religion sein kann.

Beispiele für bekannte Religionen sind Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Konfuzianismus, Sikhismus, Shinto und Baha'i.[/I]

Meines Erachtens hat das neue Testament viele Gemeinsamkeiten mit den Religionen des Ostens. Und diese Gemeinsamkeiten bilden eine Einheit bezüglich der Lehre bzw. der Kernsubstanz der Religionen. Was meint ihr?

Gruß
AnaximanderNein, ich sehe keine wirklich bemerkenswerten, "zentralen" Übereinstimmungen.

Dass es zwischen den verschiedenen Religionen Parallelen gibt, wird wohl keiner bestreiten, aber das allein ist auch nicht sonderlich bemerkenswert. Die Menschen haben überall ähnliche Lebensprobleme, Ängste, Wunschvorstellungen usw., und die finden überall ihren Niederschlag in der Religion.

Bezüglich der europäischen und asiatischen Religionen kommt dann noch die gegenseitige Beeinflussung in den letzten zweieinhalb tausend Jahren hinzu. Schon die griechische Kultur hat sehr viel vom Osten aufgenommen, und das gleiche gilt für das Christentum.

Aber das ist nichts überraschendes oder schwer erklärbares, sondern einfach der Effekt kultureller Beeinflussung. Wenn wir Ähnlichkeiten zwischen den heutigen europäischen Sprachen und dem Sanskrit finden, ist dies auf gleiche Weise erklärbar.

Und zudem können alle Ähnlichkeiten nichts an den wesentlichen Unterschieden ändern. Z.B. dem gewaltigen Unterschied, dass der Buddhismus eine resignierende, daseinsverneinende Religion ist, die den Menschen letzten Endes ins Nichts entlässt, während hingegen Judentum und Christentum optimistisch sind und den Gläubigen ewige Freuden im Jenseits versprechen.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i]
[B]Und zudem können alle Ähnlichkeiten nichts an den wesentlichen Unterschieden ändern. Z.B. dem gewaltigen Unterschied, dass der Buddhismus eine resignierende, daseinsverneinende Religion ist, die den Menschen letzten Endes ins Nichts entlässt, während hingegen Judentum und Christentum optimistisch sind und den Gläubigen ewige Freuden im Jenseits versprechen. [/B][/QUOTE]

das ist nicht ganz richtig. bevor man sich der begriffe “nichts”, “nirvaña” und “leere” bedient, ist es sinnvoll zunächst einmal die bedeutung dieser begriffe im buddhismus zu klären.
“leere” bzw. “leerheit” bedeutet nämlich nicht, dass da nichts ist.
leer sein bedeutet ja zunächst, dass etwas leer von irgendwas ist. also von welcher leerheit reden wir? leerheit bezieht sich darauf, das die sog. fünf “skandas” (die fünf elemente, die ein menschliches wesen bilden, nämlich form, empfindungen, wahrnehmungen, geistige formkräfte und bewusstsein) leer sind. man muss nun also zunächst fragen, [i]von was[/i] sie leer sind? und zwar sind sie im buddhistischen sinne leer von einem eigenständigen, unabhängigen selbst, weil nichts unabhängig von etwas anderem existieren kann. wenn man also sagt, dass ein stück papier leer ist, dann bedeutet das, dass das papier nicht aus sich selbst heraus entstehen, existieren und wieder vergehen kann. es existiert durch eine wechselseitige durchdringung mit den dingen, die das papier hervorgebracht haben (z.b. sonne, regen, luft, einem wald, einen holzfäller usw.).
also sagt man z.b., dass die form leer ist, aber es bedeutet auch, dass sie gefüllt ist. nämlich gefüllt mit leben und den phänomenen des universums. das gleiche gilt für die anderen skandas.

also ist mit “leerheit” nicht leer im sinne von “das glas wasser ist leer, weil kein wasser mehr drin ist” gemeint.

und somit ist der buddhismus auch nicht seinsverneinend. natürlich [i]ist[/i] man, aber man ist leer, weil man nicht aus sich selbst heraus existiert. also kein grund, zu resignieren (wenn man sich z.b. den dalai lama anschaut, macht er ja auch nicht gerade einen resiglnierenden eindruck *g*), eher ein grund, das leben in all seiner schönheit umfassend und “all-durchdringend” wahrzunehmen im sinne von “eins sein mit”. leerheit ist die grundlage von allem. leerheit bedeutet “wechselseitig bedingtes entstehen”
“es gibt eine alte geschichte über ein salzkorn, das wissen wollte, wie salzig das meer eigentlich ist. um dies in erfrahrung zu bringen, sprang es ins meer und wurde eins mit dem wasser. auf diese weise erlangte das kleine salzkorn vollkommenes verstehen .” (thich nhat hanh)

und am ende wird man auch nicht einfach ins nichts entlassen. nirvaña heisst auch nicht nichts, sondern nirvaña ist das leben selbst, allerdings in einem anderen, völlig geklärten zustand, indem man zwischen nirvaña und samsara (der ewige kreislauf von werden und vergehen) hinundherpendelt um den wesen, die im samsara gefangen sind, zu helfen. also auch da ist nichts mit nichts im sinne eines leeren wasserglases.

[quote][b]“Das Nirvana ist die wahre "Quelle von Weisheit (prajna), denn es ist völlig frei von jedem diskriminierenden Denken und deswegen fähig, alles Sein in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit zu begreifen, ohne Anhaften zu entwickeln. Es ist auch die Quelle von Erbarmen (karuna), denn es widmet sich selbstlos der Erlösung aller anderen im Samsara gefangenen Wesen, was dadurch möglich ist, daß man selbst ins Samsara zurückkehrt." Der Mahayana-Buddhismus betont also, "daß man um der Weisheit willen nicht im Samsara verweilen soll und daß man nicht im Nirvana verweilen soll, um sein Erbarmen zur Erfüllung zu bringen". Dieses vollkommene Nicht-Verweilen, dieses freie Pendeln zwischen Samsara und Nirvana, zwischen Nirvana und Samsara, ist das wahre Nirvana im mahayanistischen Sinne. Und dies ist die soteriologische Bedeutung der Leerheit.[/b]
?[i]Masao Abe, einer der führenden Interpreten des japanischen Zen-Buddhismus und der heutigen Vertreter der sog. "Kyoto-Schule" der japanischen Philosophie. Er lehrt an zahlreichen Universitäten Japans, Europas und der USA, ([url=http://www.buddhanetz.org/texte/masao.htm]quelle[/url])[/i][/quote]

aber ich bin der meinung, dass es zwischen den religionen gemeinsamkeiten gibt, die man nicht einfach so vom tisch wischen sollte, wenn man an einer verständigung zwischen den menschen interessiert ist. natürlich ist nicht alles gleich, aber man sollte die ungleichheiten auch nicht zum anlass nehmen, nur die unterschiede herauszusuchen. dialog im sinne von verständigung halte ich für den besten weg. wahrscheinlich hat auch darum kardinal ratzinger seinerzeit die übersetzung des lotus-sutra ins deutsche von margareta von borsig auch finanziell unterstützt. :)


"Die Religionen sind wie die speichen eines Rades, die sich in der Nabe des Göttlichen treffen."
XenomorphGemeinsamkeiten zwischen den Religionen sind, wie bereits gesagt wurde, auf wechselseitige kulturelle Beeinflussungen zurückzuführen...Jüngere Religionen wurden von älteren inspiriert, Texte, und die über sie vermittelten Ideen und Vorstellungen ebenfalls...Die Bibel ist größtenteils aus akkadischen und sumerischen Quellen abgekupfert worden...Ansonsten sehe ich keine Verständigungsbasis zwischen verschiedenen Religionen...Nicht so sehr jedoch aufgrund fundamentaler Unterschiede in dem was sie als "Wahrheiten " verkünden, sondern gerade aufgrund dieser historisch bedingten Gemeinsamkeiten, die auch beeinhalten, dass alle Religionen anthropozentrisch, dogmatisch und intolerant sind. Diese gemeinsame Basis ist es gerade, die sie zu Todfeinden und jede Verständigung zwischen ihnen unmöglich macht...
Denn selbst wenn verschiedene Leute dieselben Lügen erzählen, werden daraus dennoch keine Wahrheiten...
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen sind, wie bereits gesagt wurde, auf wechselseitige kulturelle Beeinflussungen zurückzuführen...Jüngere Religionen wurden von älteren inspiriert, Texte, und die über sie vermittelten Ideen und Vorstellungen ebenfalls...[/b][/quote]
und wie sollen sich deiner meinung nach religionen beeinflusst haben, die keinerlei kulturelle kontakte hatten? immerhin gibt es in religionen, die ursprünglich in keinerlei kontakt zueinander standen, manche dinge, die in gleicher oder ähnlicher weise beurteilt werden. es gibt also m.e. dinge, die eine universelle gültigkeit besitzen. ich würde sogar behaupten, dass selbst menschen die sich als a-religiös bezeichnen, da nicht herumkommen. ich denke das ist, worauf skywalker hinaus will: die grundlegenden gemeinsamkeiten.

aber damit (mit der tatsache, dass nicht alle religionen untereinander in kontakt standen) hätte sich natürlich auch der rest deines etwas zu oberflächlichen und zu stark verallgemeinernden beitrags erübrigt...
:)
XenomorphWeil Menschen biologisch gesehen auch nur Tiere sind, Tiere, die fressen und sterben, diese Tatsache jedoch vehement verleugnen, und sich nichts sehnlicher wünschen, als etwas besseres und höherwertiges zu sein, gibt es Religionen... Ihre Funktion besteht darin, die Diskrepanz zwischen Sein und Wollen, zwischen Anspruch und Realität auszugleichen, was ihr aber niemals gelingt...
All diesen Verleugnungsstrategien liegt daher die Idee der Schöpfung des Menschen durch ein höheres Prinzip oder Wesen, einen Gott bzw. Götter, zugrunde, der dem Menschen gegenüber der Natur einen höherwertigen Status als Herrenmensch beimißt...Somit ist Gewalt in jedweder Form, ob gegen sich selbst, gegen die Natur oder andere Menschen, zentraler Bestandteil aller Religionen, ob als Selbstgeißelung, in der Form ritueller Tier- bzw. Menschenopfer oder der Verfolgung von "Ungläubigen" und Hexen, bis hin zu Kreuzzügen und "heiligen Kriegen"...
Davon ausnehmen würde ich lediglich die Naturreligionen, wo sich der Mensch noch als Teil der Natur begreift, und Gott, bzw. das Göttliche, als mit dieser und ihm selbst identisch angesehen wird...
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]Weil Menschen biologisch gesehen auch nur Tiere sind, Tiere, die fressen und sterben, diese Tatsache jedoch vehement verleugnen, und sich nichts sehnlicher wünschen, als etwas besseres und höherwertiges zu sein, gibt es Religionen... [/b][/quote]
du hast ja immer noch ein viel zu vereinfachtes weltbild.
na gut, denn.

mensch ist ein tier namens mensch, so wie es tiere namens fisch und tiere namens affe und tiere namens mücke gibt. du möchtest sie wirklich alle in einen topf werfen? nur zu! ich bleibe solange mensch.
religion gibt es wohl eher, weil der mensch zu religiösen gefühlen in der lage ist. es ist durch fMRT nachweisbar, dass es eine entsprechende gehirnregion dafür gibt. allerdings lässt sich nicht ablesen, ob diese region christlich oder atheistisch oder hinduistisch oder buddhistisch ist. das spielt keine rolle, aber sie wird bei entsprechenden gefühlen aktiv - egal ob beim theistischen gebet oder buddhistischer meditation oder, oder, oder. es ist teil der natur, teil des menschen, und wenn du willst, so auch teil des tieres mensch.

[b][quote]All diesen Verleugnungsstrategien liegt daher die Idee der Schöpfung des Menschen durch ein höheres Prinzip oder Wesen, einen Gott bzw. Götter, zugrunde,[/b][/quote]
stimmt nicht, denn es gibt auch religionen, die ohne ein höheres wesen, gott, oder götter auskommen und auch ohne irgendein höheres prinzip, es sei denn, du würdest die evolutionäre entwicklung als folge von ursache und wirkung auch als höheres prinzip ansehen. aber aus nichts wird nunmal nichts und einfach *plopp* hat die welt sicher nicht gemacht. ;)

[b][quote]der dem Menschen gegenüber der Natur einen höherwertigen Status als Herrenmensch beimißt...[/b][/quote]
stimmt auch nicht, denn es gibt religionen, die den menschen nicht als höherwertig oder als herrenmensch betrachten, sondern als nichts anderes denn als mensch (also “fleischsack” mit den fähigkeiten und möglichkeiten, die ein relativ funktionstüchtiges gehirn bietet. schonmal mit ner katze schach gespielt?) und als teil der natur und teil des unendlichen kosmos.

mir scheint, etwas mehr beschäftigung mit den verschiedenen religionen und deren inhalte und hintergrunde würde dir ganz gut weiterhelfen.

:)


[size=1](mir scheint aber, dass wir gerade ziemlich vom thema abkommen. ich weiss nicht, ob es schon einen thread zur allgemeinen, generellen religionskritik gibt. einfach mal suchen und sich dort beteiligen und wenn es ihn nicht gibt, bei bedarf an geeigneter stelle einen neuen aufmachen...)[/size]
skywalker[QUOTE]mir scheint, etwas mehr beschäftigung mit den verschiedenen religionen und deren inhalte und hintergrunde würde dir ganz gut weiterhelfen.[/QUOTE]
Volle Übereinstimmung!! Es ist recht amüsant zu beobachten wie manche hier, Themen gemäß ihren Schlussfolgerungen interpretieren und manches kategorisch ablehnen.

Natürlich ist deine Ansicht sehr plausibel Xenomorph. Aber Plausibilität liefert nicht immer definitive Ausgangspunkte. Religion kann man nicht mit Ockhams Gesetz analysieren. Ich gebe zu, Religion stellte in allen Zeiten eine Notwendigkeit dar. Aber das ist nicht alles. Hinter den asiatischen Religionen steckt z.B. eine bedeutende Philosophie, die keine Notwendigkeit darstellt.

Außerdem zur Philosophie gehört kritische Analyse [U]beider[/U] Objekte bevor man etwas kategorisch ablehnt. Es gibt heutzutage immer noch viele Menschen, die nicht an übernatürliche Phänomene glauben, trotzdem muss sich die Wissenschaft damit abgeben, dass solche Phänomene existieren, da sie nicht erklären konnte, wie der Hund einer Person immer genau wusste, wann sein Herrchen nach Hause kommt, egal wo und wie lange er weg war! Daher ist es auch erforderlich beide Objekte genausten zu analysieren bevor man eine Schlussfolgerung trifft.

Das Ganze erinnert mich an den Film „Contact“ mit Jodie Foster, wo sie immer nach Beweise suchte. Als der Freund sie fragte ob sie ihren Vater geliebt hat, - der vor langer Zeit gestorben war – antwortete sie mit „ja, sehr“. Darauf sagte er: „beweise es“!!

Gruß
MontroseHm. Ich hab kürzlich den Film "White Noise" auf DVD gesehen. Es ist ein Kinofilm, bei dem es um den Kontakt mit den Toten per Tonbandrauschen geht.

In der Bibel wird die Totenbefragung abgelehnt: 5. Mose 18, 9
[QUOTE]Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, 10daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter adurchs Feuer gehen läßt oder bWahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt 11oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder cZeichendeuterei vornimmt oder ddie Toten befragt. [/QUOTE]

Wenn man Berichten der Parapsychologen traut, dann sind Botschaften aus dem "Jenseits" immer trivial. Es fehlt der Durchburch zum Göttlichen, zum Licht. Die verstorbene Großmutter redet nur über das, worüber sie auch im Leben geredet hätte oder zumindest hätte reden können.

Oder, wie in dem Film "Das Siebte Siegel", wo der Tod selbst nicht weiß, auf wessen Anweisung er agiert und was danach kommt.


Worauf will ich hinaus?

Das "Übernatürliche" und Religion sind zwei ganz verschiedene Dinge. Das "Übernatürliche" ist der Geist der toten Oma. Aber diese Oma ist nicht Gott.

Das Göttliche ist was anderes. Es ist auch nicht zwingend übernatürlich, denn laut der Meinung der Religionen ist das Natürliche die Schöpfung Gottes.
skywalker[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]
Worauf will ich hinaus?

Das "Übernatürliche" und Religion sind zwei ganz verschiedene Dinge. Das "Übernatürliche" ist der Geist der toten Oma. Aber diese Oma ist nicht Gott.

Das Göttliche ist was anderes. Es ist auch nicht zwingend übernatürlich, denn laut der Meinung der Religionen ist das Natürliche die Schöpfung Gottes. [/B][/QUOTE]
Stimmt, deswegen trifft man Gott häufiger als den Geist von der Oma und trinkt man Sonntagskäffchen mit Ihm!!!

Hhmmm. du lässt nach Monty, streng dich an Buddy! Du hast wieder Philosophie mit Kaisersbart verwechselt ja?:D

Gruß
skywalkerNun, hier einige Bibelstellen, die einen Relevanz zu den Gemeinsamkeiten der Religionen zeigen:

[I]Alle nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.

und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet..ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt. Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben.......Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Den wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt deshalb, weil ihr Christus angehört, wahrlich ich sage euch: es wird ihm nicht unvergolten bleiben.

.. Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er die Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden.

Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herschel dieser Welt, die vergehen. Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit....Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen? Wir aber haben Christi Sinn.

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.

Liebe Brüder, seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht; sondern seid Kinder, wenn es um Böses geht; im Verstehen aber seid ihr vollkommen....Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede aber ein Zeichen nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.

Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.

... Wenn die Toten nicht auferstehen, dann lasst uns essen und trinken; denn Morgen sind wir tot.

Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen...Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich... Der erste Mensch, Adam, wurde zu einem lebendigen Wesen, und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht... Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel... Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.

... Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;.....Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.... Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt hat nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Ich halte es aber für richtig, solange ich in dieser Hütte bin, euch zu erwecken und zu erinnern; denn ich weiß, dass ich meine Hütte bald verlassen muss, wie es mir auch unser Herr Jesus Christus eröffnet hat.

Habt nicht lieb die Welt nicht was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.[/I]

Gruß

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