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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Wahre Werte?
CarzinomNunja, ich bin kein guter Redner, daher versuche ich mal, hier ein eher sachliches Thema zu erstellen.

Habt ihr euch schonmal über eure eigenen Werte oder die der anderen Gedanken gemacht? Sieht man in die Welt, vorallem als Jugendlicher, trifft man auf ständiges gegenseitiges Kopieren, auf Ausnutzung, geistige Inkompetenz und Verdummung, durch die Medien, durch Drogen, durch xyz. Niemand denkt heute mehr wirklich über das Leben nach, weil es nicht in das ach so tolle "Image" der Jugend passt. Kiffen, Saufen, und sich vor anderen Profilieren ist das Tagesprogramm, ich frage mich manchmal echt, ob solche Leute ein "Ich" haben und sich überhaupt selbst kennen, oder zumindest einmal über sich nachdenken...

Und dann gibt es Gothics oder Grufties, einfach als Beispiel, die da eher die Außenseiter sind, die manchmal schlimmes erlebt haben, oder die eifnach zumindest auf mich den Eindruck machen, als könne man sie gut ansprechen. Ich bin auch einer, der besonders Aussenseiter oder leicht verrückte, ruhige Menschen, interessant findet. Weil die sich scheinbar nicht in dieses riesige Netz des Mainstreams einwickeln lassen.

Jetzt frage ich mich allerdings auch: Sind die (bzw. wir) eigentlich besser? Mit manchen "Metallern" kann man genauso wenig reden, denn auch die bauen nur ihr Image darauf auf, nicht dazu zu gehören. Wären alle Leute "Metaller", würden sich denn dann nicht viele davon von ihrem "Ich-bin-anders"-Image befreien? Oder würden sie dann irgendwas anderes bevorzugen, um anders zu sein?

Im Prinzip ist das auch nur wieder eine Seitenbildung, und dadurch wird dieses Mainstream-Netz auch nicht gebrochen. Das tun solche - für mich zumidnest - die sich nicht in eine Schublade stecken lassen, die nicht nur etwas hören, weil es anders ist, die nicht so sind, um sich abzuheben, sondern einfach, weil sie sich so entwickelt haben. Auch die jenigen, von letzteren beschriebenen, die eine schwere Vergangenheit hatten, haben die denn echte Werte? Oder entstanden die nur dadurch, dass die eben viel erlebt haben? Vielleicht wären sie ohne Probleme zu genauso oberflächlichen Leuten geworden, wie ich sie beschrieben habe.

Ich weiss, das Thema ist lang gehalten, der Sinn kurz, aber ich wollte das einfach mal so loswerden...

Ist es denn noch möglich, einfach mit seiner Entwicklung frei von gruppenzwang zu leben? Einfach einen Charakter mit seinen Macken und Vorzügen aufzubauen?
FallenButterflyAlso ich denke,es kommt,wie gesagt,auch auf das perönliche Umfeld an...zb: wenn man immer in der Familie behütet und beschützt wurde und nie Probleme hatte wird man wohl ehr ein Mainstreamer,weils einfach zum perfekten Bild passt.
Hatte man aber Probleme denke ich,dass es meist näher gelegen ist sich zum "Außenseiter" zu entwickeln...Das denke ist auch der Fall,wenn man zb schon früh auf sich alleine gestellt war...man weiß einfach,dass man die anderen nicht braucht...

Wenn ich zb durch die Stadt geh denk ich bei den "Mainstreamern" immer: Ihr habt doch keine Ahnung...
Bei anderen "Außenseitern" denk ich mir (je nach dem was es für Leute sind) "die könnten das vielleicht noch verstehen"

Aber ich denke,dass sich wirklich gute innere Werte erst entwickeln können,wenn die menschen etwas haben,was sie zu schätzen wissen.Und da das viele heute halt nicht mehr tun,weil alles seltverständlich scheint,fallen diese Werte oft untern Tisch...

Meine Meinung...
Montrose[QUOTE]Sieht man in die Welt, vorallem als Jugendlicher, trifft man auf ständiges gegenseitiges Kopieren, auf Ausnutzung, geistige Inkompetenz und Verdummung, durch die Medien, durch Drogen, durch xyz.[/QUOTE][QUOTE]Ist es denn noch möglich, einfach mit seiner Entwicklung frei von gruppenzwang zu leben? Einfach einen Charakter mit seinen Macken und Vorzügen aufzubauen?[/QUOTE]


Du widersprichst Dir ja selbst. Auf der einen Seite prangerst Du jene an, welche frei von Gruppenzwang --also einfach rücksichtlos ---- ihren Stiefel leben.

Auf der anderen Seite willst Du selbst ohne Gruppenzwang und mit allen Macken Deinen Stiefel leben.

Wo ist da der Unterschied?

[QUOTE]Das tun solche - für mich zumidnest - die sich nicht in eine Schublade stecken lassen, die nicht nur etwas hören, weil es anders ist, die nicht so sind, um sich abzuheben, sondern einfach, weil sie sich so entwickelt haben. [/QUOTE]
Wenn sich einer einfach so entwickelt hat, kann er ein Engel oder das letzte Arschloch sein. Was bedeutet das schon "sich einfach so entwickelt zu haben"?

[QUOTE]Weil die sich scheinbar nicht in dieses riesige Netz des Mainstreams einwickeln lassen[/QUOTE]Egal, was Du machst, Du wirst immer mainstream sein ... und auch nicht sein. Es wird immer mindestens 50.000 geben, welche dieselben hosen wie Du imS chrank haben, welche genau dieselbe Ansichten haben, welche genau dieselbe Musik hören. So what?
Carzinom"Du widersprichst Dir ja selbst. Auf der einen Seite prangerst Du jene an, welche frei von Gruppenzwang --also einfach rücksichtlos ---- ihren Stiefel leben."

Nein. Ich meinte mit dem, was du zitiert hattest, dass sich eben alle den anderen anpassen - Gruppenzwang ;)

Und mit dem "Weil sie sich so entwickelt haben" meine ich einfach, dass sie die Musik hören, die ihnen eifnach aus der Seele spricht, mit dessen texten sie sich auseinander setzen können oder sonstiges. Aber nicht, weil MTV es ihnen einflößt.

"Egal, was Du machst, Du wirst immer mainstream sein ... und auch nicht sein. Es wird immer mindestens 50.000 geben, welche dieselben hosen wie Du imS chrank haben, welche genau dieselbe Ansichten haben, welche genau dieselbe Musik hören. So what?"

Gerade das war eben meine Frage. Ich frage mich, ob wirklich jeder irgendwo eine Kopie von sich findet. Oder ob es noch wirkliche Individuen gibt, die einen Charakter haben, der nicht durch sowas gelenkt wird, wie das "Außenseiter sein" oder das "Nicht Außenseiter sein". Du scheinst ja scheinbar auch schon so zu denken, dass es sowar nicht geben kann... wird dadurch ausgelöst sein, dass du, wie ich, sowas in deinem Umfeld noch nie gesehen hast.
Montrose[QUOTE]dass sie die Musik hören, die ihnen eifnach aus der Seele spricht[/QUOTE]Darüber brauch ich nicht mal ansatzweise nachzdenken. :cool:

Was mir gefällt, höre ich an, und was nicht, vergess ich.
Ich hab nicht mal mehr ein Radio, ohne Scheiß, weil mir dieses Idiotengedudel auf den Sack geht. Hörst Du dann irgendeinen "Hit" den ganzen Tag, bis er Dir zu den Ohren rauskommt.

Ich denke, solche, die den mainstream hören, die können nicht anders. Die haben einfach keine Denkkategorie für "es gibt auch was anderes". Das ist kein Gruppenzwang, das ist Selbstzwang.

[QUOTE]Oder ob es noch wirkliche Individuen gibt, die einen Charakter haben, der nicht durch sowas gelenkt wird, wie das "Außenseiter sein" oder das "Nicht Außenseiter sein". Du scheinst ja scheinbar auch schon so zu denken, dass es sowar nicht geben kann... [/QUOTE]
Schau mal, ein "Original" zu sein, nicht in einer Schublade zu sein, das kann auch bedeuten, Dich hin und wieder zu fragen: warum bin ich nicht in einer Schublade, sondern rausgefallen.

Ich kapiere nicht, warum die Leute alle so heiß auf Individualismus sind. Ich bin es mittlerweile fast wider Willen, und als ich jung und anders war (oder uach nicht), hab ich mir keine Gedanken drüber gemacht.

Es kommt ja immer darauf an, warum weshalb wozu man anders ist. Wenn man es einfach so ist, wie Du schreibst, dann ist man es halt.

Ich bezweifle, daß man das Anderssein machen kann. Selbst wenn sich einer in die schrägsten Fummel reinschmeißt und die irrste Musik hört ... rede mal zwei Takte mit so jemandem, und Du merkst sofort, ob der bloß ein Verkleideter ist.
CarzinomJa, aber sieh mal, genau das ist doch der Knackpunkt xD

Ob sich frei von Gruppenzwang, Mainstream oder auch nicht noch jemand als sich selbst fühlen kann. Natürlich weiss ich, dass jeder irgendjemanden kopiert, sonst würde er nicht mal essen und trinken.

Ich weiss auch, dass es solche gibt, die einfach anders sein wollen, damit es andere merken. Und so verfallen sie doch dem Gesetz der Allgemeinheit, weil sie sich strikt dagegen wenden.
skywalkerMontrose,

ich denke ich weiß genau was uns Carzinom sagen will. Ich bezeichne diese Eigenschaft, als „Gegen der Strömung schwimmen“. Der Schwerpunkt hier ist nicht der gezielte Aufbau einer Individualität sondern dass man nicht Voreingenommen wirkt. Die Geschichte und das Heute zeigen uns, dass wir Menschen irgendwelche Richtlinien gerne treu befolgen. Damit meine ich, – das sieht man auch hier im Forum natürlich - dass die Menschen etwas aus ihrem Still herausfiltern. Einen der sehr religiös ist, kann man schwer von seiner Meinung abbringen, wenn das Thema religiös ist. Dann kommt der rohe Wissenschaftler und behauptet das Gegenteil von dem, was der Andere glaubt. Und so ist das auch in der Gesellschaft. Der Metaltyp behauptet, die Musik von Michael Jackson ist total schlecht. Und so weiter und so fort. Und das hindert uns in der Regel, manche Dinge so zu sehen wie sie sind.

Und da sehe ich das Besondere und zugleich die Schwierigkeit objektiver zu bleiben. Ich kann z.B. Metal, Gothic, Disco und House Musik gut finden können. Ich kann auch nur Metal gut finden, und die anderen Musikrichtungen sachlicher beurteilen, indem ich sie ohne meine Metalbrille betrachte. Und wenn ich Metal höre, muss ich mich auch nicht unbedingt dem entsprechend kleiden, oder Mitglied von einem Metalclub sein. Ich meine, das steht mir frei zu, aber ich kann genauso ein Metalfan sein, ohne dass ich mich dem entsprechend kleiden muss.

Und das ist sehr selten. Das ist auch ein Hindernis zur objektiveren Betrachtung der Dinge. Ich meine, jeder übernimmt etwas. Aber das eigentliche Problem sehe ich an den Grad der Übernahme.

Es ist ein großer Unterschied zwischen etwas gut finden und dieses Etwas für das Beste bzw. für das Richtige zu halten. Da steckt die Gefahr der Voreingenommenheit, was sehr häufig der Fall ist.

Gruß
Montrose[QUOTE]Ob sich frei von Gruppenzwang, Mainstream oder auch nicht noch jemand als sich selbst fühlen kann.[/QUOTE]Deine Überlegung ist interessant.

Wie unterscheidet sich das "sich selbst fühlen" vom "sich nicht selbst fühlen"? An Äußerlichkeiten kann das ja wohl nicht liegen, denn es kann sich einer mitten im mainstream sich selbst fühlen und umgekehrt ein Außenseiter sich als nicht sich selbst fühlen.

Dann stellt sich noch die Frage, ob man nur abspult, was man eingetrichtert bekommen hat. Aber so wichtig ist die Frage gar nicht. Wichtiger ist, ob das Eingetrichterte (oder nicht Eingetrichterte) funktioniert. Und das hat man manchmal auch nicht im Griff, weil einem einer einen Strich durch die Rechnung macht. Im Idealfall müßte man dann etwas Richtiges gegen den Anschein für richtig halten. Und damit wären wir bei Deinen "wahren Werten".

Die Verbindungen, die Du herstellst, sind durchaus richtig.
CarzinomGut, ich ahbe das mal so akzeptiert und auch denke ich verstanden, was ihr so gesagt habt. Aber mal was anderes. Wenn wir hier umher philosophieren und alle über das Universum und die Welt nachdenken, wo bleiben dann unsere Werte? Mir hat mal jemand gesagt, ich hätte was, was kein anderer hat. Nämlich das Verstehen von den Schwierigkeiten und Problemen anderer. Das verdanke ich aber meinem Bezug zum philosphischen Denken. Und hier sind schätze ich mindestens 50 andere, die auch philosophisch denken können. Aber verliert man denn nicht gerade dadurch, dass man über jede Art von Charakterzügen anchdenkt, auch seine wahren Werte? Die oben genannte Person würde hier viele weitere finden, die sie für das bewundern könnte, für das sie mich bewunderte. Ich denke, aber, die wahren Werte und die interessanten einer Person sind die, die man nicht erklären braucht und nicht zu erklären sollte, die einfach da sind. Denn wenn man immernur alles "dokumentiert", denkt man im Prinzip auch nur wie eine Maschine. Versteht ihr, was ich meine?
Man sollte auf seine Art trauern können, Spaß haben können oder wütend sein können. Aber das auch ohne immer wieder zu versuchen, das zu erklären. Eigentlich wollte ich dafür ein seperates Thema machen, aber es passt heir denke ich auch rein.
skywalkerIch denke, hier muss man etwas differenzieren. Natürlich spricht einiges dafür, dass man wie eine Maschine funktioniert. Das Input in der Kindheit z.B. ist das von dir so genannte „Festplattenbeschreiben“ . Der Unterschied später ist, dass wir individuelle Richtlinien eingehen.

Deine Wahre Werte sind auch eine Formation von verschiedenen Informationen, die du in der Vergangenheit angesammelt hast. Ob das moralische, ethische und andere Werte betrifft, sie sind alle das Ergebnis unseres Denkens und Bemühens. Mit unserem Körper verhält sich genauso. Unsere Genen tragen Informationen die die gesamte Vergangenheit der Menschheit betreffen, trotzdem ist jeder von uns eine Einzelheit, die eine wahre Identität besitzt.

Das Dokumentieren ist für mich die große Herausforderung. Kant war der erste, der die Philosophie seit der Zeit der Antike wieder revolutionierte. Weil er versucht hat etliche wahre Werte klar zu stellen.

Gruß
Montrose[QUOTE]denke, aber, die wahren Werte und die interessanten einer Person sind die, die man nicht erklären braucht und nicht zu erklären sollte, die einfach da sind.[/QUOTE]Wozu hast Du dann den thread eröffnet? ;) Da wolltest Du doch selbst etwas erklären.

Erklärungen sucht man dann, wenn ein Problem auftaucht. Wenn alles glatt läuft, so finde ich, sucht man meist (nicht ernsthaft) nach Erklärungen.

Daß man ein besonderer Menschentypus sein muß, um gut zu sein, glaube ich eher nicht. Der Hitzkopf kann genauso viel Gutes tun wie der Gelassene. Es kommt halt auch auf die jeweilige Aufgabe an.
AchaiahIch denke, das man sehr wohl innerhalb des Mainstreams ein Individuum sein kann.
Genau so, wie man außerhalb von diesem keins sein kann.
Gerade das macht es doch auch, das Individuum.
Ich kenne sehr viele Menschen, die wohl einfach als Mainstream durchgehen würden, aber für sich selbst gesehen eigene Menschen mit eingenen Werten sind.
Klar, wir gruftis/gothics/schwarze/osterhasen sehen uns gerne als individuen.
aber das ist schwachsinn.
fakt ist, das wir doch auch nur die werte und gedanken/ansichten anderer übernehmen.
"nein, ich sehe es ja bloß genau so!" werden jetzt viele sagen.
aber das gilt dann doch auch für alle anderen, auch für den "mainstream".
diese menschen Teilen eben die meinung der meisten anderen.
nur weil man schwarz trägt, ist man noch lange nichts besonderes. ein mensch wie jeder andere.
aber jeder mensch hat seine eigenen werte.
wenn sie dem menschen selbst wirklich wiedersprechen würden, dann würde er die werte nicht annehmen.
jeder mensch macht es sich einfach. "wert gut, nichts dagegen, nehm ich."
die meisten schwarzen ebenso. man kann sich mit den werten indendifizieren, also werden sie angenommen.
dem kann sich keiner entziehen. nur wenn er von anfang an vollkommen isoliert seine eigenen gedanken und werte entwickeln muss.
aber wir, die wir in der gesellschaft leben, nehmen einfach nur werte die zu uns passen, modifizieren sie ein wenig und gut.
in dem punkt gibt es kaum einen unterschied zwischen gothic, metal oder hiphop.
vlt liegt ja wahrer induviualismus darin, sich selbst als gerade kein solches zu erkennen und anzunehmen.
oder anders herrum: alle menschen als solche anzunehmen. dennkein mensch gleicht dem anderen, auch wenn es nach außen so wirkt.
gruftis wirken nach außen hin garantiert auch extrem kollektiviert und non-individualistisch. ;)


Grüße, Achaiah
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Ich kapiere nicht, warum die Leute alle so heiß auf Individualismus sind. Ich bin es mittlerweile fast wider Willen...
[/B][/QUOTE]

Brüller. :D
Individualismus sucks?
sascha27283[QUOTE][i]Original geschrieben von Achaiah [/i]
[B]Ich denke, das man sehr wohl innerhalb des Mainstreams ein Individuum sein kann.
Genau so, wie man außerhalb von diesem keins sein kann.
Gerade das macht es doch auch, das Individuum.
Ich kenne sehr viele Menschen, die wohl einfach als Mainstream durchgehen würden, aber für sich selbst gesehen eigene Menschen mit eingenen Werten sind.
Klar, wir gruftis/gothics/schwarze/osterhasen sehen uns gerne als individuen.
aber das ist schwachsinn.
fakt ist, das wir doch auch nur die werte und gedanken/ansichten anderer übernehmen.
"nein, ich sehe es ja bloß genau so!" werden jetzt viele sagen.
aber das gilt dann doch auch für alle anderen, auch für den "mainstream".
diese menschen Teilen eben die meinung der meisten anderen.
nur weil man schwarz trägt, ist man noch lange nichts besonderes. ein mensch wie jeder andere.
aber jeder mensch hat seine eigenen werte.
wenn sie dem menschen selbst wirklich wiedersprechen würden, dann würde er die werte nicht annehmen.
jeder mensch macht es sich einfach. "wert gut, nichts dagegen, nehm ich."
die meisten schwarzen ebenso. man kann sich mit den werten indendifizieren, also werden sie angenommen.
dem kann sich keiner entziehen. nur wenn er von anfang an vollkommen isoliert seine eigenen gedanken und werte entwickeln muss.
aber wir, die wir in der gesellschaft leben, nehmen einfach nur werte die zu uns passen, modifizieren sie ein wenig und gut.
in dem punkt gibt es kaum einen unterschied zwischen gothic, metal oder hiphop.
vlt liegt ja wahrer induviualismus darin, sich selbst als gerade kein solches zu erkennen und anzunehmen.
oder anders herrum: alle menschen als solche anzunehmen. dennkein mensch gleicht dem anderen, auch wenn es nach außen so wirkt.
gruftis wirken nach außen hin garantiert auch extrem kollektiviert und non-individualistisch. ;)


Grüße, Achaiah [/B][/QUOTE]


Ich denke hier hast du die Sache auf den Punkt gebracht. Ich denke nämlich genau so :D:D ne scherz beiseite.

Ich selbst denke von mir sagen zu können, dass ich keinem Gebiet/Gruppierung/Gruppe komplett zugehörig bin. Wie bereits Aachaiah erwähnt hat, nehme ich gewisse Aspekte aus bestimmten Gebieten (Metal, Gothic, Hip Hop usw.) heraus und bilde mir so meine eigenen Werte.
Dadurch werde ich zu einem Individuum. Selbst die Leute die dem Mainstream angehören sind Individuen. Sie vereinen lediglich sehr viele gemeinsame Interessen und Vorlieben sprich Punkte und stellen dadurch das "Normale" dar. Das Normale ist ja nix anderes als die Werte, die ein Großteil von Menschen vertritt. Wer sagt dass der Mainstream schlecht ist? Nur weil ich immer eingetrichtert bekomme neue Klamotten zu kaufen und immer aktuell zu sein, bin ich deshalb schlechter als andere? Wer beurteilt ob meine Entscheidungen richtig oder falsch sind? Meiner Meinung nach muss man das einzig und allein nur mit sich selbst ausmachen. Wenn man teure Klamotten kaufen will dann macht man das eben. Ich hab bisher nie jemanden deshalb angefahren

Es ist fast nicht möglich komplett nur einer einzigen Gruppierung zuzugehören und jeder muss selbst entscheiden ab welchem Punkt man jener zugehörig ist oder nocht nicht.

Wie bereits Aachaiah gesagt hat werden unsere Werte in den ersten Lebensjahren von den Eltern mitgegeben. Der Mensch gewöhnt sich daran und übernimmt diese nun, kann sich aber später die Frage stellen ob diese denn nun nach seinem Empfinden richtig sind oder ob er einen anderen Weg einschlagen soll. Ich z.B. empfinde Familie als etwas wichtiges und spure eigentlich noch recht häufig wenn man mir was sagt (und wohlgemerkt ich bin schon 20 :P). Bin ich jetzt ein Weichei oder ein Schwächling nur weil ich meiner Mutter gehorche und nicht gegen sie rebelliere? ist es schlecht weil ich abgewogen habe und entschieden habe meiner Mutter beim Abwasch zu helfen? Wenn ich diesen Wert (Hilfsbereitschaft) mir gegenüber vertreten kann und es ebenfalls nach meinem Willen ist, warum soll ich es nicht tun?

Klar der Mensch ist nicht ganz frei in seinem Willen und es spielen viele Faktoren eine Rolle (Freunde, TV, Medien usw.) und manche haben deshalb weniger freien Willen als andere aber im Grunde wird immer abgewogen was man nun tut und was die Konsequenzen in der derzeitigen Umgebung sind.

So hoffe ich hab net zuviel Mist getippt und hoffe ihr versteht mich.
CarzinomWer sagt, dass der Mainstream schlecht ist willst du wissen?

-Kein eigenes Denken (wenn überhaupt Denken)
-Keine geistige Stärke, sich für irgendetwas zu begeistern, was mal nicht allen anderen entspricht
-Ausgrenzen von denen, die nicht dazugehören
-Kein Verstehen von irgendwas, da es nicht cool ist, sich über das Leben gedanken zu machen
-Lassen sich alle produzieren von MTV, DSDS, Lotta in Love un co.

Es gibt nochw eitere Aspekte, aber das sind die hauptsächlichen, die man zumindest bei mir in der gesamten Umgebung so beobachten kann. Und ich sage das, weil ich es bei mir an der Schule sehe.

Dass Mainstreamer Individuen sind, glaube ich nicht, oder du bezeichnest etwas anderes als Mainstream. Der Mainstream passt sich allen an. Z.B. die "Kerle" die immer pinke Pullis tragen und Lackschühchen, und sich die Nägel lakieren... die verwenden als Schimpfwort "schwul". Da sollen die sich bitte mal selber ansehen. Diese Form von Trend nennt man nämlich Metrosexualität, "schwul" aussehen wollen, es aber eigentlich nicht sein. Wenn die dann also noch die Frechheit haben, dieses Schimpfwort in den Mund zu nehmen, kann diese "Lebenseinstellung" nicht denen entspringen.

Ich habe einfach in dieser Mainstreamerwelt noch niemanden gesehen, der annähernd einen Menschen völlig verstehen und akzeptieren könnte. Immer passt irgendwas denen nicht in ihr Image. Sobald es doch ind en Beziehungen zwischen Straßengangster und Wasserstoffblondine zu einem Problem kommt, was "Mein Fingernagel sit ab" oder "Heute auf der Party gibts weniger Alkohol, ey voll scheisse ey", trennen die sich doch. Und suchen sich eine/einen, die/der eh wieder genauso ist.
Man kann ja sagen, in jungen Jahren soll man sich beziehungstechnsich "austoben". Aber mir persönlich bringt es nichts, wenn ich 'ne Freundin hab, die mich eh nicht versteht, und die mich sowieso nur als prestigeobjekt betrachten würde, weil ich ja so tolle Bauchmuskeln habe... versteh jetzt die Beispiele nicht falsch, kommt vielleicht etwas Frauenfeindlich rüber, aber ich kann das beziehungstechnsich eben nur von Frauen, die ich so sehe, beurteilen. Die Männer sind auch nicht besser, klar.

Aber genau solche Sachen machen für mich eigentlich das Thema aus, denn das sind sicher keine Werte. Die leben ihr Leben nicht, sie lassen's Leben. Neuer Trend, neuer Lebensabschnitt, so nach dem Motto ungefähr.
Achaiah@Carzinom, wer sagt dir, das sie sich nicht dafür entschieden haben?
Ich habe das Gefühl du siehst das ganze zu eingeschränkt.
Das es nach außen so wirken mag, ist klar.
Aber ich denke man kann getrost davon ausgehen, das auch "mainstreamer" Gedanken, Gefühle, Probleme usw haben, über die Geredet wird.
Es gibt Einzelfälle, die wirklich nurnoch... nja... sind.
Aber zu verallgemeinernd sollte man hier nicht sein.
Immerhin steckt hinter dem trendigen Aussehen noch ein Mensch!
Es ist wie mit der "scheiss Gesellschaft, in der jeder nur an sich denkt"-Aussage.
Oberflächlige Sichtweisen, aus nur einem Blickwinkel.
Gerde dies zu vermeiden, sollte auch ein Wert sein...
Aber ich glaube das würde zu weit OT gehen jetzt.
Sry schonmal hierfür, Menedemos.


Gruß, Achaiah
CarzinomGegen Meinungen habe ich nichts. Und natürlich kann es welche geben, die sich dafür enstcheiden, trotzdem aber intelligent sind, wer weiss. Trotzdem ist es dann seltsam, wenn diese nicht einsehen, dass die große Masse, die sich um sie herumbefindet, und von denen sie teilweise welche als Freunde ansehen, gerade solche von dir beschriebenen "Naja"-Leute sind. Man mag aber auch einfach niemanden ansprechen, weil es ohnehin zu 99% klar ist, doof angemacht zu werden...
MontroseWoher kommt der Anspruch, der Mensch müsse/könne/solle ein höheres Wesen sein.

Wenn die Leute mainstreamer sind .... na und? So kommt man viel einfacher durch's Leben.

Die "Individualität" war in meinen Augen immer der Weg von sehr wenigen Leuten. Und das wird sich auch nicht ändern. Und diese wenigen Leute haben nichts davon. So what?

Wieso sollte was anstrebenswert sein, dessen Sinn ohnehin den meisten verschlossen bleibt?

Ganz einfach: weil dieses "Anderssein" mittlerweile genauso zum mainstream gehört wie der außergewöhnliche Pulli.


Der thread hier, die Fragestellung ist klassisch mainstream.

Das Pochen auf etwas, das doch gar nicht sein kann. Keiner von Euch ist Einstein, keiner von Euch wird einen Bestseller schreiben, keiner von Euch wird ein neues Medikament erfinden, keiner von Euch ist ein Popstar, keiner von Euch läßt sich für Greenpeace an einen Schornstein ketten, keiner von Euch wird einen neuartigen Gedanken haben, sondern eh alles nur aus schlauen Büchern bzw. von früheren Philosophen klauen.

So what? Den Anspruch, den Ihr habt, den könnt Ihr doch gar nicht erfüllen. Warum etwas sein wollen, was man gar nicht ist.
skywalkerNun, natürlich ist die Bezeichnung „wahre Werte“ relativ, da sie dem Einfluss der Umwelt unterliegt. Wenn ich dich verstanden habe, du meinst genau das, was ich vorhin angedeutet habe. Ein einfaches Beispiel hierfür: Es gibt viele Parfüms und Deos die sehr bekannt sind. Da kommt einer der richtig in der Mainstream-Welt eingetaucht ist und sagt: Hey, ich habe das neu Parfüm von ……, das riecht super! Nun, die Frage hier ist, riecht es wirklich super bzw. mischt es sich mit meinem Körpergeruch gut, oder ist diese Überzeugung das Resultat des Mainstream – Einflusses? In den meisten Fällen ist es auch so. Man macht sich auch nicht die Mühe, das „wahre“ Parfüm für sich aufzusuchen, man übernimmt einfach, das was die Medien für gut präsentieren. Aber wenn jede 10te Person dieses Parfüm besitzt, dann kann man vom „Wahren“ nicht mehr sprechen.
CarzinomWer redet von "Ansprüchen"?

Es ist ganz einfach Fakt, dass man heutzutage ausgegrenzt wird, wenn man seine eigene Persönlichkeit auslebt, man trifft auf Realitätsferne und es wird einen niemand wirklich helfen, wenn man in der Patsche steckt. Das ganz einfach mal verallgemeinert, weil das Gegenteil zu vernachlässigen selten ist.

Wenn man sich dieser Gesellschaft, so wie sie ist, nicht anpassen will, wo ist da der Fehler? Klar kommt man einfacher durchs Leben, wenn man seine Identität ablegt, und mit auf das Förderband der Allgemeinheit geht. Man kann aber auch mal einfach frei denken (ok, kann "man", aus meiner Erfahrung nicht). Es bleiben einem verdammt viele Dinge im Leben verschlossen, wenn man so lebt, dass man alles mitmacht, jeden der "nett" ist, sofort als Freund ansieht, und die oben genannten Tatsachen einfach verdrängt.
skywalkerna ja, der Individualismus hat seinen Grenzen.
CarzinomDas ists chon klar. Ich habe auch nichts dagegen, gleichgesinnte zu treffen. Nur sollte man sich nicht von den anderen Formen lassen, was aber zu oft der Fall ist. Man sollte im Leben seine Erfahrungen sammeln, aber sich nicht immer wieder nur hinter Freunden, Musik, Mode und allgemeinen Medien verstecken.
skywalkerDas mit den Freunden muss du kurz erklären. Du deutest eine bestimmte Form einer Individualismus, aber was genau??
CarzinomWenn man "echte" Freunde hat, ist das ok, wenn die einem zur Seite stehen, klar. Es gibt aber heutzutage auch solche "Freundschaften", die darauf beruhen, dass sich einer der kleinen Gruppe anschließt, und sich nur so benimmt, wie die ihn gerne hätten. Und das merkt derjenige dann nicht. Und wenn man dann noch versucht, alles über freunde zu regeln, von denen man nichts weiss, denen man eigentlich völlig egal ist, zeugt das für mich schon von geistiger Armut, wenn man nicht einmal selber nachgedacht hat, bevor man "zu denen" rennt...

Ich weiss, dass das alles ziemlich erzwungen herausgequetscht klingt. Und dass ich nicht besonders gut formuleiren kann, schrieb ich ja schon im Startposting. Fakt ist aber, dass man sowas sehr gut beobachten kann, vorallem auf Schulhöfen.
skywalkernein, mit der Formulierung gibt es keine Probleme, es existieren verschiedene Formen der Individuallismus, daher wollte ich genau wissen die Richtung die du meinst, somit wir weiter diskutieren können.

Natürlich existieren die Mainstream-Freundschaften. Wenn das entsprechende Auto oder das Geld allgemein vorhanden ist, da hat man komischerweise viele "nette" Freunde auf einmal.
Montrose[QUOTE]Es ist ganz einfach Fakt, dass man heutzutage ausgegrenzt wird, wenn man seine eigene Persönlichkeit auslebt,[/QUOTE]Nö.

[QUOTE]Wenn man sich dieser Gesellschaft, so wie sie ist, nicht anpassen will, wo ist da der Fehler? [/QUOTE]Das müßte man im Detail anschauen.

Was heißt denn dieses "nicht anpassen" konkret. Wenn jemand sich in seinen Klamotten nicht anpassen will, dann juckt das eh kein Schwein. Wenn jemand sich nicht in der Schule oder im beruf anpaßt, dann muß ein anderer dafür bezahlen.

Je nachdem, kann dieses "nicht anpassen" gut oder schlecht sein. Es kommt auf konkrete Inhalte an.

[QUOTE]jeden der "nett" ist, sofort als Freund ansieht, [/QUOTE]Solche Anwandlungen habe ich selten. ;) Aber Du hast schon recht, diesdes "nett" kann man sich sonstwo abwischen.
Vielelicht beobachtest Du ganz zu recht, daß es eben immer noch einen Konventionalismus gibt.

[QUOTE]Wenn man "echte" Freunde hat, ist das ok, wenn die einem zur Seite stehen, klar. [/QUOTE]Klar, wenn man sich anpaßt, hat man scheinbar mehr Freunde, wird aber nicht glücklich dabei.
Will man Freunde, die einen einfach so nehmen, dann muß man halt ein bißchen Geduld haben.

Am besten funktioniert Freundschaft, wenn man einfach sich selbst ist. Irgendjemanden, der's mit einem aushält, gibt's eigentlich immer.


Auf einer leicht anderen Ebene stelle ich mir dieselben Fragen. Konflikte zum Beispiel, nicht "weise" gehandelt zu haben. Vielleicht beginnt "Individualismus" dort, wo man sich sich selbst sein läßt.
CarzinomAusser deinem "Nö" scheinst du ja einigermaßen zu verstehen, was ich meine, auch wenn mir selbst bewusst ist, dass ich manches irgendwie zu dem Thema nicht gut genug in Worte einpacken kann, deswegen habe ich dazu auch noch nicht wirklich alles sagen können, muss ich zugeben...

Zurück zum "Nö": Sowas höre ich meistens immer dann so plump daher gesagt, wenn man von seiner eigenen Situation ausgeht. Du kannst mir nicht erklären, dass wenn du in die Stadt gehst, dich jeder freundlich behandelt, wenn dudadurch auffällst, nicht so wie "die" zu sein. Das mag in deinem Umkreis stimmen, dann hast du Glück. Einfach zu ignorieren, was die heutige Jugend alles für einen Schwachsinn macht (Immer nur am Wochenende saufen oder kiffen, immer nur ans poppen denken, immer nur die gleiche Masche abziehen), halte ich für leicht ärmlich, sorry, wenn das jetzt irgendwie aggressiv klingt.

Und nehmt das "Immer" nicht sooo ernst. Würde ich das auf wirklich ALLE beziehen, würde ich ja auch mich meinen... und das ist nicht so.
escap3Ich bin auch der Meinung, dass es darauf ankommt, wie du aufgewachsen bist, und was dir deine Eltern und deine Umwelt für Werte vermittelt haben. Als Kind sind deine Eltern deine einzigen Vorbilder von denen du dir als erstes etwas von annimmst, da du auch nichts anderes kennst und erfahren hast.
Durch die Wechselbeziehung von dir zu deiner Erziehung und deiner Umwelt wachsen und festigen sich Werte und bezogene Verhaltensmuster.
Solche Kognitionen wie: "Wenn ich bei den Anderen ankommen will, muss ich gut ausschauen"
Du wirst sozusagen "Verhaltensstratege" um gewisse Grund-Bedürfnisse wie Nähe, Wärme, Angenommen sein, Aufmerksamkeit, etc.zu erlangen.
Haben dir deine Eltern wenig von deinen Bedürfnissen erfüllt suchst du diese bei deiner Umwelt. Testest dich aus, und erfährst z. B., dass wenn du immer die neusten Klamotten anhast, eine gewisse Aufmerksamkeit von den Anderen bekommst. Auch wenn das nur Schein sein sollte. Aber prompt setzt sich diese Denkweise in dein Gehirn ein und du lebst danach, weil es für dich die einzige Möglichkeit ist dieses Defizit an Aufmerksamkeit auszugleichen.
Natürlich hat man dann auch Angst "aus der Rolle" zu fallen, denn man geht meist dann vom Gegenteil aus, wenn man dieser gewissen "Überlebensregel" nachgeht. Und oftmals ist es dann auch so, wenn man sich nicht dem Trend anschließt, oder einfach individuell und dadurch etwas auffällig innerhalb der "Kopien" heraussticht, ausgegrenzter behandelt wird. Daher viell. auch die oftmals persönliche Angst vor Individualismus.
Doch wenn niemand damit anfängt seine Individualität auszuleben, wächst meiner Meinung nach die Angst davor, und jeder wird sich nur noch anpassen wollen um nicht herauszugrenzen da dann die zur Gefahr der Ablehnung besteht, anstatt das Bedürfnis der Nähe oder Akzeptanz zu erfüllen.
Man steht in einem inneren Konflikt, weil man sich zu abhängig von den Anderen macht.
Vielleicht wäre die (eine) Lösung für den Einzelnen : gesunde Selbstliebe und Akzeptanz

P.S. Sorry, bin ein wenig abgeschweift..

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