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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Depression, nur eine Krankheit?
Darkpoem112Dunkle Grüße
zur Zeit befinde ich mich in einer Phychatrie um mich dort gegen meine Depression behandeln zu lassen. Dort lernt man das eine Derpression eine Krankheit ist (es gibt tatsächlich auch eine biologischen Teil einer Depression; eine Stoffwechelstörung). Aber ist eine Depression nicht eigentlich so viel mehr. Was sind eure erfahrungen mit depressiven Menschen. Was wisst ihr überhaupt über Depressionen???
Ver-rückt?Ja, klar. Eine Depression ist eine Krankheit. Sicher auch eine "biologische". Aber ich glaube auch, eine "psychische".
Wie es genau abläuft, was auf was folgt oder wie die beiden Dinge miteinander "verschmilzen", da habe ich keine Ahnung.
NichtsMeinen Schlüssen nach ist das "Psychische" mit dem "Physischen,Biologischen" verknüpft-für mich ist das "Psychische" auf dem "Biologischem" aufgebaut-daduch kreiert.Das sieht man daran,dass Depressionen z.B. auf Stoffwechselfehler zurückzuführen sind.Das ist natürlich nicht nur so,doch um hier weiterzukommen muss man generell diskutieren,ob der "Geist",das"Bewußtsein" etwas "Unkörperliches" ist,oder mit diesem unweigerlich verknüpft ist.

Bist Du dort in Dauerbehandlung,sprich immer dort,oder darfst Du ab und an nach Hause?
Montrose[QUOTE]Meinen Schlüssen nach ist das "Psychische" mit dem "Physischen,Biologischen" verknüpft-für mich ist das "Psychische" auf dem "Biologischem" aufgebaut-daduch kreiert[/QUOTE]Das ist in zweierlei Hinsicht keine Einbahnstraße.

1) Nicht nur beeinflußt der Körper die Psyche, sondern umgekehrt beeinflußt die Psyche auch den Körper. Das läßt sich leicht daran zeigen, daß bei bestimmten Gedanken der Puls schneller wird. Auch in vielerlei anderer Hinsicht wirkt die Psyche auf den Körper.

2) Egal, was Ursache einer Depression ist, muß der Betroffene psychisch, und nicht nur körperlich damit zurecht kommen.
NichtsDem stimme ich zu.War nie anders gemeint.
Darkpoem112Es ist tatsächlich so das hier das biologische und phychische untrennbar zusammen hängt. Aber ist man "verrückt" wenn man depressiv ist????? Oder einfach nur Krank?
Immerhin werde ich die Depression immer mit mir rumschleppen, mein Leben lang
S!nn1RHi leuts,
Hi Darkpoem

Habe selber soetwas durch, und war ein gutes Jahr lang in Stationärer Behandlung. ( paranoide Schizophrenie mit eingehenden Depressionen )

Verrückt ist man sicher nicht.

Es waren meist die Mitmenschen die gewisse Handlungsweisen nicht Nachvollziehen können, und dann das wort verrückt anwenden.
Obwohl diese Handlungsweisen für einen selbst das Normalste sind was es gibt.
Eben deshlab glaube ich macht man sich gedanken darüber was man ist.
Ich finde diese Frage als generell sehr Wichtig.
Nur schade das wir sie uns unter diesen Umständen stellen.

Krank ja.
Aber Warum?

Einige leute, auch hier im Forum, meinen ja das man sich "nur" in eine gewisse sache Reinsteigert, und mann von einem Thema nicht mehr loslassen kann.
Fakt ist doch das es mir sehr schlecht geht, warum sollte ich mich selbst so kaputt machen?
Nun mal ganz profan manche Menschen haben z.B. Angst vor Spinnen, ich hatte bzw. habe Angst vor Menschen.

Bin ich aufgrund eines Genetischen defekts krank geworden?

Oder bin ich einer der Wenigen Gesunden den die Gesellschaft krank gemacht hat?

Zugegeben den letzten punkt habe ich mir öfters gerne mal vor Augen gehalten, weil ich nach einem gewissen sinn für meine Krankheit gesucht habe, und irgendetwas Positives muss doch trotz diesen elends drann sein.


nunja das wars eigntl. schon...

LIebe Grüße

S!nn1R
siroanich würde depressionen nicht wirklich als krankheit sehen, man mag es vielleicht als solche sehen, aber ich will in dem kontext nicht gerne was von krankheit sehen. depressionen zählen doch zu den sog. zivilisationskrankheiten also vornehmlich zu den erkrankungen die nur die "zivilisierten" staaten zu bekämpfen haben. aber warum leidet man nun an depressionen? meiner meinung nach gibt es in unserer gesellschaft eine seite mit gewinnern und eine mit verlierern, mal ganz grob gesagt. und nun ist man eben nicht so besonders gut drauf und alles läuft irgendwie schief. hinzu kommt dann das unser system noch mehr den gewinnern hilft und die bedürftigen vorerst auf der strecke bleiben. inzwischen gibt es aber genug lösungen auch für die andere seite, durch anti-depressiva etc oder oben genannte therapien will man den menschen helfen wobei harte drogen für mich da sehr zweifelhaft sind.
rein biologisch vielleicht eine krankheit aber eigentlich nur eine untermauerung seiner psyche und lebensart.
Darkpoem112Nun, die antidepressiva sind keine "harten Drogen". Sie beheben allerdings legiglich den biologischen Defekt der bei einer Depression mitspielt. D.H. sie sorgen dafür das in dem sogn. synaptischen Spalt wieder genügend septanin und noradrenalin vorhanden sind, was bei Depressionen sonst nicht der Fall ist. Mit den Therapien begenet man dem phychischen Teil. Unverarbeitete Trauma, andauernde Belastungen, etc., etc.. Vor allem aber kommt beim stationären Aufentalt hinzu, das man hier die ganze therapiefreie Zeit über absolut unbelastet ist. So kann sich der Körper erholen. Depression eine Krankheit der Gesselschaft? Hmm, teils teils. Eigentlich eher nicht aber ich denke würden die Leute "draußen" mehr über die Depression wissen, wäre Depressive draußen nicht so sehr belastet. Leider geht meine Erfahrung aber dahin das die meisten überhauptnich wissen was eine Depression ist.
TwilightSunRein biologisch ist es nichts weiter als ein Mangel von Serotonin und Noradrenalin im Nervensystem. Dem kann natürlich durch Anti-Deps Abhilfe geschaffen werden, was ich allerdings recht kritisch sehe. Depressionen sind eine psychische Krankheit und es ist ein relativ geringer Anteil derer, deren mangelnde Noradrenalin- bzw. Serotoninausschüttung rein biologisch bedingt ist. Anti-Deps konzentrieren sich darauf und wirken nur solange, wie sie eingenommen werden, setzt man die Medikamente ab, ist man meist in der gleichen Situation wie zuvor, weshalb eine Therapie immer notwendig ist.
In meinen Augen schwankt die Depression irgendwo zwischen Krankheit und Lebensgefühl, eben weil die Grenzen schwimmend sind. Ich denke, man kann zurecht sagen, dass Depressionen eine Zivilisationskrankheit sind, denn eine Gesellschaft wie die unsere begünstigt die Ausbildung einer solchen "Störung".
Allerdings ist "depressiv sein", wie ich das manchmal empfinde, zu einem modischen Accessoire geworden, ein Schlagwort, mit dem jeder, der mal einen schlechten tag hat, um sich wirft, ohne zu wissen, wovon er eigentlich spricht.
Wirkliche Depressionen müssen meines Erachtens behandelt werden, nicht medikamentös, aber in jedem Fall durch eine Therapie, da sie langfristig gesehen das Leben wirklich zerstören können.
Ich denke, allgemeingültig kann man diese "Krankheit" nicht beurteilen, da sie subjektiv immer unterschiedlich wahrgenommen wird. Wenn man merkt, dass man sich durch die Depressionen eingeschränkt fühlt, immer weniger "lebt", einfach ein großes maß Lebensqualität verliert, sollte man dagegen auch mit fachlicher Unterstützung angehen.

LG
Twi
Darkpoem112Ohne Therapie gehts nicht, das ist richtig. Aber ohne Antideps genauso wenig. Bzw es dauert ewig lange. Ich bin durch den alkoholismuss meines Stiefvaters und ein schwere Trennung depressiv geworden. Und zwar so richtig bis hin zu suicidalen Gefährdung. Schulden sind das ergebniss von Antriebsstörungen. Ich hatte Angstattcken, konnte nicht schlafen. Hunger hatte ich nie, ich musste mich zwingen was zu essen, sonst wär ich ganz simpel verhungert. Ein Leben war so kaum noch möglich. Ich konnte alte Freundschaften nicht mehr aktzeptieren und hab sie ewig hinterfragt. Neue konnte ich nicht aufbauen. Ich hab mich auf Familienfesten unwohl gefühlt weil zu viele "Leute" da waren. Ich war nie länger als 2 Stunden dort. Ich konnte immer nur für den entschprechenden Tag einkaufen weil ich nicht in der Lage war für morgen zu Planen. Artztermine konnte ich nicht wahrnehmen. Das ist eine Depression, nur mal so für die Leute die bei Traurigkeit sofort von depressionen reden. Werde nun erst Dienstag nachmittag wieder daheim sein um mich zu dem Thema äussern zu können. Denn noch bin ich wie gesagt Stationär in Behandlung.
NichtsIch würde Depressionen nicht grundsätzlich in die Sparte Krankheiten stecken.Das Wort verrückt passt wohl in den wenigsten Fällen.Ich denke ,dass einige Menschen aufgrund ihres Weltbildes und vielleicht zusätzlich dazu aus den Konsequenzen des Umganges der Gesellschaft mit Andersdenkenden (was erstgenannte eventuell sind) nicht mehr viel Freude empfinden können,"abstumpfen".Das wird dann schnell als Depression abgetan,muss aber keine sein.Warum muss ein trauriger Mensch gleich depresiv sein?Kann es nicht sein,dass die Welt traurig ist?
Montrose[QUOTE]Warum muss ein trauriger Mensch gleich depressiv sein?[/QUOTE]Das trifft ja so auch nicht zu. Mit "Depression" als medizinischem Fachwort ist nicht Trauer gemeint, sondern um es mal plump auszudrücken, daß jemand aufgrund mangelnden Antriebs und einer unzweckmäßigen Weltsicht sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Und diese Selbstzerstörung hat mit einer "Philosophie" oder sonstiger Weltsicht überhaupt nichts gemeinsam, sondern ist tatsächlich eine Krankheit. Denn eine Depression bringt weder dem Betroffenen noch der Welt irgendwas.
NichtsDas ist mir klar,ich sprach auch nicht vom Krankheitsbild Depression,sondern vom schnellen in die "Depressionenschublade" stecken der Menschen.
Darkpoem112Jap, das Problem kennen wir auf der Station alle. Das ciele trauer nicht von einer Depression unterscheiden können. Aber dazwieschen liegen Welten.
Darkpoem112@ nichts
Sorry hab grade gesehn das ich deine Frage im ersten Beitrag überlesen habe.
Ich bin dort stationär. Allerdings darf man am Wochende und ich auch einmal unter der Woche zuhause schlafen
NichtsBrauchst Dich für sowas nicht entschuldigen.Teil mir mit,wenn meine Fragen Dir zu Nahe gehen!
Hast Du das Gefühl,dass man Dir dort helfen kann?Wie definieren die Menschen,die sich um Dich kümmern Depressionen?
latentiadepression ist wie ja jetz schon gesagt wurde viel mehr als traurigsein. depression vergeht auch nicht eben mal schnell sondern begleitet einen sehr lange vielleicht sogar ein leben lang. man wird wenn man depressiv ist gerne von anderen in die schublade 'verrückt' gesteckt aber ich denke nicht dass man deswegen gleich verrückt ist. es ist eine krankheit. eine krankheit die biologisch erklärbar ist und ihre auswirkungen in der psyche im denken, fühlen, verhalten und handeln hat. eine depression ist in dem menschen verankert und erschwert ihm das alltägliche leben massiv. ich denke das abstempeln von leuten und einteilen in schubladen wie 'verrückt' 'nicht verrückt' passiert oftmals aus einer angst heraus die durch mangelnde information heraus entstanden ist. über depressionen weiss man oftmals nicht viel (ausser man beschäftigt sich damit)und ist doch dann erstmal sehr erschrocken wenn man den begriff hört. ich finde es dennoch oftmals sehr verletzend wenn man von andern in solche schubladen gesteckt wird und das etikett 'verrückt' verpasst bekommt.

alles liebe latentia
Darkpoem112@nichts
Ja das Westfählische Zentrum für Pchychatrie und Phychotherapie Herten hat eine sehr gute Depressions Station. Hier wird mir sehr geholfen.


@ Jack
Ich glaube das du noch nicht wirklich verstanden hast was eine Depression ist. Ich bitte dich daher hier niemanden mit falschen Informationen zu versorgen, denn du wirkst in deinem Schreiben als wüsstest du was eine Deprssion ist.
NichtsWissen die Mitarbeiter deines Zentrums von deiner Beteiligung in diesem Forum?Wenn ja-wie reagieren sie darauf?
Darkpoem112Ja wissen sie
und sie finden das gut weil ihnen auch bekannt ist, wie wenig man hier draussen über die Krankheit weiß. Ausserdem zeigt es das ich mich mit der Krankheit befasse
Jack[QUOTE][i]Original geschrieben von Darkpoem112 [/i]
[B]
@ Jack
Ich glaube das du noch nicht wirklich verstanden hast was eine Depression ist. Ich bitte dich daher hier niemanden mit falschen Informationen zu versorgen, denn du wirkst in deinem Schreiben als wüsstest du was eine Deprssion ist. [/B][/QUOTE]

Ja, wenn Du meinst... Weg mit meinem geistreichen Essay...auf nimmer Wiedersehen.
illuminatHi S!nn1R, ich beziehe mich mal primär auf dein Posting, weil es meinem verdammt ähnelt, nur dass ich damit nicht beim Arzt war.

[QUOTE]
Verrückt ist man sicher nicht.
[/QUOTE]
Stimmt, du hast nur durch die permanent negative Beeinflussung deines Gehirns eine Biologische Reaktion hervorgerufen.

[quote]Es waren meist die Mitmenschen die gewisse Handlungsweisen nicht Nachvollziehen können, und dann das wort verrückt anwenden. [/quote]
Meine Freundin hätte mich fast verlassen, aber man darf nicht aufgeben, sich verständlich zu machen. Wenn dich direkt jemand nicht versteht, versuch es mit Gleichnissen, veranschauliche deinen Standpunkt am besten in Erlebnissen deines Gegenübers (falls bekannt) - Psychologen wissen nicht, wie du dich fühlst, sie hören dir zwar zu und geben dir eine Schulter zum anlehnen, aber Zuneigung verschreiben lassen? Ich weiß ja nicht. Diese Menschen können dir in vielen Situationen nur mit ultimo 08/15 Lehrbuchantworten alla Freud und Co., aber niemand teilt wirklich dein Leid, sowas merkt das Unterbewusstsein ab einem gewissen IQ und der Psychologe ist nutzlos.

Tabletten sind nie die Lösung, jede Krankheit hat eine Ursache. Der Sinn einer Krankheit liegt darin, das Problem zu erkennen, nicht sie zu unterdrücken.
Ein Kater sagt dir z.B. dass du zu viel gesoffen hast.
Kopfschmerzen bekommt man von Giftigen Dämpfen.
Bauchschmerzen von schlechtem Essen,
Zahnschmerzen von Karies,
Tabletten bekämpfen nie die Ursache - nur die Symptome.


[quote]Krank ja.
Aber Warum?[/quote]
Generell gesagt ein unbefriedigtes Bedürfnis. Heutzutage meißtens mangelnde Zuneigung. Jemand der einen wirklich versteht und einem vorkommt wie ein Seelenverwandter, mit dem man über alles sprechen kann.
Oft aber auch einfach allgemeine Unzufriedenheit, z.B. ausgelöst durch das Gefühl unnütz zu sein, weil man ja doch nichts bewirken kann.
Du siehst wie Bäume gefällt werden und kannst sie nicht wieder aufstellen. Du siehst all das Unglück dieser Welt und fühlst dich nur noch hilflos und unverstanden. Einige benutzen Ventile um diese Unlust in Form von blinder Wut oder Gewalt auszulassen, andere fressen all das immer in sich hinein.

[quote]Einige leute, auch hier im Forum, meinen ja das man sich "nur" in eine gewisse sache Reinsteigert, und mann von einem Thema nicht mehr loslassen kann.[/quote]
Teilweise kann das stimmen, wenn auch nicht bewusst, du solltest mal darüber nachdenken. Hilflosigkeit führt zu Depressionen und Depressionen machen hilflos. Du musst dir klar machen, dass nur du dir deinen eigenen himmel schaffen kannst, vielleicht schon hier auf Erden. Sei dein eigener Gott, deine Freunde sind die Engel, die deinen Himmel erst lebenswert erscheinen lassen.

[quote]Nun mal ganz profan manche Menschen haben z.B. Angst vor Spinnen, ich hatte bzw. habe Angst vor Menschen.[/quote]
Ich mehr vor Spinnen, aber ich verstehe deine Menschenangst nur zu gut, jedesmal wenn ich ein Zimmer betreten soll mit einer Person drin, die ich nicht kenne, geht mein Puls hoch und mir wird schwindelig.
Es ist die Angst einem Menschen zu begegnen, der sich für etwas besseres hält und meint, du würdest alles falsch machen. Fakt ist jedoch, dass dieser Jemand nicht mehr Mensch ist, als du selbst. Das hört sich jetzt leicht gesagt an, klar - hab ich auch schon hundertmal gesagt bekommen (meißtens von meiner Begleitperson die ich mir unter Vorwand mitgenommen habe) aber helfen tuts nicht, ich weiß :( Du musst selbst daran glauben, du musst die Überzeugung finden, dass nur du und sonst niemand deine Hölle erschafft.

[quote]Bin ich aufgrund eines Genetischen defekts krank geworden?
Oder bin ich einer der Wenigen Gesunden den die Gesellschaft krank gemacht hat?[/quote]
Die Frage hab ich mir auch gestellt, allerdings nicht in Form von genetik sondern einfach nur Wahnsinn oder Wahrheit.
Schreib mich doch mal via Instand Messenger an, wenn du jemanden zum Reden suchst, ich unterhalte mich gern mit Leidensgenossen ;)
LaChatte[QUOTE] Was sind eure erfahrungen mit depressiven Menschen. Was wisst ihr überhaupt über Depressionen???[/QUOTE]

die beiden Männer, die meine Partner waren bzw sind, sind beide depressiv geworden. Beim Ersten kann ich keinen "richtigen" Grund festmachen, ausser vielleicht Überforderung in der Schule und zu viel kiffen, und möglicherweise auch eine gewisse Veranlagung dazu. Es gab Zeiten, da war er nicht mal in der Lage, aufzustehen und etwas in der Küche zu holen. Ausser, wenns um PCs geht, da ist er absolut genial, und das hat ihn auch in der tiefsten Depression tagelang beschäftigen können. Heute ist er schon seit mehreren Jahren IT-Mensch, und einer der besten, die ich kenne, auch wenn ihn die Depression immer noch begleitet.

Mein jetziger Partner hat bei einem Unfall ein Bein verloren. Er geht allerdings ganz anders um mit seiner Depression.

gemeinsam ist beiden, dass ich oft das Gefühl habe, gegen eine Wand zu sprechen - ganz simple Dinge kommen da einfach nicht mehr durch oder passieren einen Filter, sodass sie anders ankommen, als ich sie sage. VÖLLIG anders. Ich habe mit diesen beiden Männern gelernt, mich äusserst präzise auszudrücken. Schwer ist auch, als Gesunde dem Depressiven die nötige Zeit und den nötigen Raum geben. Man kann eine solche Entwicklung nicht forcieren. Das tut manchmal sauweh - als ob ich zusehen müsste, wie sich jemand verstümmelt, und nichts tun kann.

Antidepressive Medis nimmt keiner von beiden.
Joan Eric Tanat[SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(168, 152, 144)]Könnte es sein, daß sich Depressive in einer [COLOR=RGB(106,221,115)][B]Sackgasse[/B][/COLOR] empfinden? Und ist dies möglicherweise eine [COLOR=RGB(68,249,136)][B]Täuschung[/B][/COLOR]? Gibt es einen [COLOR=RGB(32,189,131)][B]Ausweg[/B][/COLOR], den Depressive (noch) nicht [COLOR=RGB(173,200,117)][B]erkennen[/B][/COLOR], jedoch im Laufe ihrer Erkrankung suchen und [COLOR=RGB(194,224,75)][B]finden[/B][/COLOR]? Führt Depression vielleicht Menschen an ihre Seelenkräfte heran, wie z.B. an [COLOR=RGB(226,130,122)][B]Mitleid[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(202,115,96)][B]Hilfsbereitschaft[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(181,118,108)][B]Toleranz[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(167,95,84)][B]Milde[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(206,39,26)][B]Verständnis[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(244,124,111)][B]Güte[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(245,142,131)][B]Gerechtigkeit[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(181,118,108)][B]Bescheidenheit[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(202,106,121)][B]seelische Stärke[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(225,52,15)][B]Freudfähigkeit[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(226,130,122)][B]Verzeihen und um Verzeihung bitten können[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(219,103,60)][B]Vertrauen[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(194,114,65)][B]Kritikfähigkeit[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(192,78,95)][B]Beharrlichkeit[/B][/COLOR], [COLOR=RGB(184,63,37)][B]Zuverlässigkeit[/B][/COLOR]? [COLOR=RGB(68,249,136)][B]Ist Depression am Ende etwas Wünschenswertes?[/B][/COLOR] Wünsch(t)en depressive Menschen, [COLOR=RGB(237,44,22)][B]lieben[/B][/COLOR] (Hilfsbedürftigen dienen) und [COLOR=RGB(183,49,38)][B]glauben[/B][/COLOR] (Demut) [COLOR=RGB(202,115,96)][B]zu lernen[/B][/COLOR]? [COLOR=RGB(145,180,71)][B]Heilt Depression evtl. Egoismus?[/B][/COLOR][/COLOR][/FONT][/SIZE]
Joan Eric Tanat[SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(235,235,92)][B]Ronin76: [/B][/COLOR][COLOR=RGB(235,235,92)]Oder wusstet ihr, daß 75% aller Suizide von Männern begangen werden ?[/COLOR]

[COLOR=RGB(106,221,115)][B]Und wusstet ihr, daß zu 75% [COLOR=RGB(255, 255, 255)]nicht die Männer[/COLOR] daran schuld sind?[/B][/COLOR][/FONT][/SIZE]:D :D :D :p
Joan Eric Tanat[SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(168, 152, 144)][COLOR=RGB(235,235,92)][B]Ronin76:[/B][/COLOR][COLOR=RGB(235,235,92)] … aber was nun Egoismus mit einer Depression gemeinsam haben soll ist mir total unverständlich. … Meine eigene Theorie zur Ursache einer Depression … ist der Mangel an Toleranz, Akzeptanz und vor allem Liebe ! …[/COLOR]

Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe ist doch Egoismus![/COLOR][/FONT][/SIZE];)
TwilightSun[QUOTE][i]Original geschrieben von Joan Eric Tanat [/i]
[B]

Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe ist doch Egoismus[/B][/QUOTE]

Das halte ich für die falsche Schlussfolgerung...ein Egoist weist sicher einen Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe auf, aber einem Mensch, der psychisch nicht in der Lage ist, Liebe zu empfinden o.ä., zu unterstellen, er sei egoistisch, halte ich für völlig haltlos und ungerechtfertigt...
Weißt du, wie es ist, wenn man so fühlt? Wenn man sich wünscht, lieben zu können, wenn man sich wirklich nichts mehr wünscht, und man kann es nicht? Unabhängig von jedem Egoismus, einfach, weil gefühle absterben, du dich innerlich tot fühlst...ich glaube, wenn du Gefühle dieser Art kennen würdest, würdest du dich mit solchen Thesen zurückhalten...
Joan Eric Tanat[SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(168, 152, 144)][COLOR=RGB(145,180,71)][B]@ TwilightSun:[/B][/COLOR] Meinst Du, "Mangel an Toleranz, Akzeptanz und Liebe" [COLOR=RGB(239,140,41)][B]kann[/B][/COLOR] [COLOR=RGB(239,140,41)]Egoismus sein[/COLOR], muß es aber nicht? Es [COLOR=RGB(239,140,41)]kann auch Depression sein?[/COLOR] [COLOR=RGB(220, 160, 120)]Depression[/COLOR] bedeutet u.a. [COLOR=RGB(220, 160, 120)]Niedergeschlagenheit[/COLOR], wenn ich es mal ins Deutsche übersetzen darf. [COLOR=RGB(220, 160, 120)]Egoismus[/COLOR] heißt, [COLOR=RGB(220, 160, 120)]sich selbst wichtiger als alle anderen zu nehmen[/COLOR]. Daraus resultiert nicht zwangsläufig Niedergeschlagenheit, da hast Du schon recht. Aber kann man stattdessen die These aufstellen, [COLOR=RGB(240, 140, 100)]daß ein gesundes Maß an Egoismus vor Depression schützt?[/COLOR] Oder hat Egoismus gar nichts mit Depression zu tun? Macht mich bitte schlau![/COLOR][/FONT][/SIZE]
LaChatteWenn ich das lese:

[QUOTE]Männer leben im Durchschnitt 8 Jahre kürzer als Frauen
2/3 aller Notfallpatienten sind Männer
Spitalaufenthalte der Männer sind länger als diejenigen der Frauen
3/4 aller Selbstmorde werden von Männern begangen
3/4 aller Mordopfer sind Männer
2/3 aller Schulwiederholungen betreffen Männer
Über 90% aller Häftlinge in Strafanstalten sind Männer
Fast alle schweren Verkehrsunfälle werden von Männern verursacht
70% aller Obdachlosen sind Männer
[/QUOTE]

bin ich wirklich auf einmal sehr froh, eine lebenstüchtige Frau zu sein.:D

[QUOTE]Ist Depression am Ende etwas Wünschenswertes?[/QUOTE]

Im Sinne einer Entwicklungschance ist Depression sicher etwas sehr Gutes - wenn man sie mal überstanden hat. Noch wünschenswerter wäre allerdings, Dinge zu erkennen, bevor man depressiv werden muss.
illuminatNein, Egoismus sollte man nicht unbedingt besitzen, viel mehr ein standhaftes Ego welches für sein Recht kämpft. Nicht mehr und nicht weniger, einfach nur Gerechtigkeit, wenn man sich die Stück für Stück erarbeitet, kann man damit Depressionen vorbeugen oder abbauen, man muss allerdings auch anfangen und nicht nur warten.
Joan Eric Tanat[SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(168, 152, 144)][COLOR=RGB(221,241,78)]@ Ronin76:[/COLOR] Ach so, jetzt verstehe ich: Du meinst, den Menschen im Umfeld des depressiven Menschen mangelt es an Toleranz, Akzeptanz und Liebe. Unter diesen sind evtl. Egoisten. Was Ihr, Du und TwilightSun, schreibt, hört sich an, [COLOR=RGB(184,207,16)][B]als ob depressive Menschen ihrer Liebesfähigkeit beraubt wurden.[/B][/COLOR] Ich stelle mir das so ähnlich vor, wie ein Arbeiter, der sklavisch ausgebeutet wird, bis er schließlich völlig entkräftet zusammenbricht. Er will arbeiten und kann nicht mehr. [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Vielleicht ist er auch gar nicht für schwere Arbeiten geschaffen, und seine Stärke liegt woanders?[/B][/COLOR] [COLOR=RGB(184,207,16)][B]Ist die mangelnde Liebesfähigkeit (mal abgesehen von ihren Ursachen) stets Merkmal von Depression?[/B][/COLOR] Könnte es auch (evtl. zusätzlich) eine Art [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Minderwertigkeitsgefühl sein, Liebe nicht ausreichend oder gar nicht erwidern zu können?[/B][/COLOR] Vielleicht hätte Deine Chat-Freundin bzw. ihr Partner die Beziehung nicht beenden sollen. Immerhin hat er sie geliebt und hätte aufgrund dessen genügend Verständnis für sie aufbringen können. Nur, was die Liebe betrifft, hätte er sie nicht überfordern dürfen. Ihr Partner hätte begreifen können, [COLOR=RGB(184,207,16)][B]daß ihre Gefühllosigkeit für sie normal ist und nichts mit ihm zu tun hat.[/B][/COLOR] Sie ist einfach so und deswegen nicht weniger liebenswert. Aber möglicherweise haben seine eigenen Minderwertigkeitsgefühle es ihm unmöglich gemacht. Ihre Kälte war für ihn Anlaß, an sich selbst zu zweifeln und zu glauben, sie würde ihn für minderwertig halten. Und so schwankte seine Liebe. Vielleicht hat es sich so verhalten!? [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Sein Feuer hätte sie wärmen können![/B][/COLOR] Übrigens würde mich interessieren, wo ihre Schuldgefühle herrühren?!

[COLOR=RGB(227,151,132)][B]LaChatte:[/B][/COLOR][COLOR=RGB(227,151,132)] Im Sinne einer Entwicklungschance ist Depression sicher etwas sehr Gutes - wenn man sie mal überstanden hat. Noch wünschenswerter wäre allerdings, Dinge zu erkennen, bevor man depressiv werden muss.[/COLOR]

Vielleicht ist es besser, Depression nicht als vermeidbares Leid und als schuldhaftes Versäumnis der Betroffenen, sondern als gewählten [COLOR=RGB(184,207,16)][B]Entwicklungsweg mit wertvollen seelischen Qualitäten als Ergebnis[/B][/COLOR] anzusehen. Entwicklungs-chance hört sich so an, als ob ein großes Risiko bestehen würde, daß alles Leiden womöglich am Ende umsonst gewesen sei. Depression ist ein [COLOR=RGB(184,207,16)][B]sicherer Entwicklungsweg[/B][/COLOR], und [COLOR=RGB(239,140,41)][B]den Betroffenen sind die köstlichen Früchte ihrer Depressionserfahrungen gewiß![/B][/COLOR] Indem wir denken, uns könnte das nicht passieren, weil wir uns rechtzeitig um unsere Probleme kümmern, projizieren und suggerieren wir Schuld auf die Betroffenen. Und: [COLOR=RGB(184,207,16)][B]Hochmut kommt vor dem Fall![/B][/COLOR] Warum nur hat uns der Liebe-Gott nicht gleich die Vollkommenheit eingetrichtert? Vielleicht wollte er uns die Freude nicht rauben, sie aus eigener Kraft zu erwerben? [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Depression ist auch für die Menschen im unmittelbaren Umfeld der an Depression Erkrankten eine Herausforderung.[/B][/COLOR] Sie durchleiden die Depression ebenfalls, wenn sie sich nicht distanzieren wollen oder können. [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Und auch ihnen ist der verdiente Lohn gewiß.[/B][/COLOR] [COLOR=RGB(184,207,16)][B]Das ist kein Glücksspiel![/B][/COLOR][/COLOR][/FONT][/SIZE]
Joan Eric Tanat@ illuminat: Wenn ich für mein Recht kämpfe, handle ich jedoch egoistisch, denn es ist meine Absicht, etwas zu bewirken, das mir nützt. Das auf den eigenen Vorteil gerichtete Motiv der Handlung macht die Tat egoistisch. Ich glaube, an Depression Erkrankte kämpfen nicht, sie resignieren. Sie neigen eher zum Märtyrer oder Selbstmörder als zum Widerstandskämpfer. Vielleicht könnte man es als gutes Zeichen, als Zeichen von Leben und Heilung, ansehen, wenn ein Depressiver einen Aufstand macht. Nur, wer wirklich schwer depressiv ist, da hat Ronin wohl recht, sitzt so in der Falle, daß er sich dazu außerstande fühlt. Sein ganzes Sein scheint auf Depression angelegt zu sein. Wenn Du tagtäglich einen Depressiven ertragen mußt, fängst Du womöglich an, mit den Zähnen zu knirschen, weil Du seine hoffnungslose Resignation nicht verstehen und akzeptieren kannst. Sein Leben erscheint nicht nur ihm sinnlos, sondern auch Dir. Für mich gibt es keinen Tod, Ronin. Und ich möchte, daß wir gegenseitig unsere Ansichten kennenlernen. Meine Schriftfarbe soll dabei kein Problem sein. Ich habe da mal noch eine Frage an Euch. Man unterscheidet bei psychischen und geistigen Erkrankungen im allgemeinen in endogene und exogene, je nachdem ob man im Umfeld der Erkrankten Gründe für die Krankheit findet oder nicht. Unterscheidet man so auch bei der Depression? Und, angenommen es gäbe endogene Depressionen, wäre es denkbar, daß die davon Betroffenen selbst den Grund ihrer Depression nicht wissen? Kann es aber eine grundlose Depression überhaupt geben? Eine Depression, die mit dem an ihr Erkrankten, mit seinem Wesen und seinem Leben nichts zu tun hat? Man vermutet eine Art Vergiftung oder eine Fehlfunktion im Organismus, für die der Betroffene nichts kann. Man hat Mitleid mit ihm, versucht, sein Leiden einzudämmen, verabreicht ihm Medikamente, damit er ein halbwegs eigenständiges und würdiges Leben führen kann, schützt ihn vor sich selbst und vor dem Unverständnis anderer …
illuminatNagut, Egoismus hin oder her.
Ich hasse Anwälte die überzogen und teils unrealistisch Argumentieren. Schlimmer noch sind Richter die darauf eingehen. Ich wäre einfach gern mein eigener Richter, anstatt auf die Glaubwürdigkeit Dritter zu vertrauen.
Ungerechte Anwälte und Richter denen du überall irgendwie begegnest wollen dich in ein psychisches Gefängnis sperren, damit du keine Gefahr mehr bist.

Gibt es wirklich irgendeine exogene Erkrankung? Welche Erkrankung kommt denn nicht von außen? Viel interessanter ist, ob man es [b]selbst[/b] als exo- oder endogen bezeichnen würde. So lange man außen keinen Grund findet, bleibt sie endogen? Äußere Einflüsse spielen [b]immer[/b] eine Rolle, aber doch auch, wie der Beeinflusste reagiert.

Kann jemand der meint, dass es ihm an nichts fehlt trotzdem depressiv sein?
Vielleicht weiß dieser Mensch nur nicht was ihm fehlt.
Menschen die depressiv und gleichzeitig scheinbar glücklich sind, gibt es nicht. Man kann Depression zwar verdrängen und sich einreden man wäre glücklich, aber fragt sich, wie lange das geht.

Ist verdrängen je eine gute Lösung gewesen, nur weil man selbst keinen Nachteil drin gesehen hat? Irgendwann kommt alles auf einen zurück, fragt sich nur ob man es auch sieht. Wer einen Bummerang schmeißt muss mit Kopfschmerzen rechnen.

Wer sich einem Menschen mit einer Waffe gegenüberstellt muss damit rechnen, dass diese Waffe gezogen wird. Aber so lange man selbst keine in die Hand nimmt, gibt es keinen Grund erschossen zu werden.
Die Waffe von der ich rede sind Worte.


Sorry für die vielen Vergleiche, aber das ist für mich die beste Möglichkeit es auszudrücken, so versteht vielleicht jeder wovon ich rede.
latentia[quote]Vielleicht ist es besser, Depression nicht als vermeidbares Leid und als schuldhaftes Versäumnis der Betroffenen, sondern als gewählten Entwicklungsweg mit wertvollen seelischen Qualitäten als Ergebnis anzusehen. Entwicklungs-chance hört sich so an, als ob ein großes Risiko bestehen würde, daß alles Leiden womöglich am Ende umsonst gewesen sei. Depression ist ein sicherer Entwicklungsweg, und den Betroffenen sind die köstlichen Früchte ihrer Depressionserfahrungen gewiß![/quote]

ich bin der überzeugung dass niemand eine depression wählt und schon gar nicht freiwillig. es ist eine krankheit und entweder man bekommt sie oder man hat das glück nicht mit ihr leben zu müssen. und glaub mir jeder betroffene (wie ich übrigens auch) würde dir versichern dass es ein glück ist nicht von einer depression heimgesucht zu werden.
natürlich ist depression ein entwicklungsweg jedoch einer mit ungewissem ausgang. es gibt keine allgemeingültige lösung bei der man sagen kann du durchlebst das jetzt einmal und dann ist diese phase vorbei. eine depression begleitet einen einen langen weg lang vielleicht sogar sein leben lang. wirkliche heilung gibt es nicht da die depression auch biologische ursachen im gehirnstoffwechsel haben.
und ich muss ehrlich sagen ich weiss nicht was ich von deinen zeilen halten soll aber in gewisser weise finde ich es ziemlich daneben wie du dich äusserst.
keine depressive person freut sich darüber an einer depression erkrankt zu sein und jeder betroffene würde wahrscheinlich gerne tauschen und seine gefühle bzw. die grosse taubheit der gefühle an der nächsten tür abgeben und unbesorgt durchs leben gehen.
ausserdem gibt es bei einer depression auch psychische ursachen und die sucht sich der betroffene wohl auch kaum selber aus. der betroffene ist sicher nicht schuld daran dass er diese krankheit hat.

liegrü latentia
illuminatStell dich zur Winterzeit in die U-Bahn, lass einen Menschen 5 Meter weiter niesen und 3 Tage später liegst du mit Fieber im Bett.
Krankheit ohne Grund?

Setz dich in einen schlecht belüfteten Raum und atme normal weiter. Irgendwann bekommst du Kopfschmerzen.
Ohne Grund?

Iss etwas verdorbenes oder unverträgliches und du leidest an Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen.
Ohne Grund?

Jede Krankheit hat irgendwo eine Ursache. Für einige Krankheiten kann man wirklich nichts, das stimmt. Die werden durch vererbung weitergegeben.
Aber oft sehen wir auch einfach den Zusammenhang zwischen Krankheit und Ursache nicht.

Auch die Anfälligkeit auf solche Krankheiten steckt unter anderem in der DNS.
Aber Depression ist nicht über die DNS vererbbar - ok, ein Stoffwechselfehler vielleicht. Aber fehlende Endorphine können auch andere Ursachen haben. Sonnenlicht z.B. unterstützt die Freisetzung dieser Glückshormone. Gesunde Ernährung ebenfalls. Ausgeglichen sollte man ebenfalls sein. Wer abends ins Bett geht und sich den tag über nicht angestrengt hat, kann nicht schlafen - in einem solchen Fall würde auch ein einfacher Spaziergang helfen.
Depressionen sind also eine falsche Behandlung unseres Körpers, oft unbewusst.
Das ganze wird unterstützt durch eine falsche Umgebung. Depressive Menschen geben ihre depressivität auch weiter - unbewusst. Wer glücklich unter Glücklichen lebt, wird schwerer depressiv.
Eine Veränderung des Umfelds kann also oft Wunder wirken. Und auch seine Lebensweise sollte man mal überdenken.
LaChatte[QUOTE]ich bin der überzeugung dass niemand eine depression wählt und schon gar nicht freiwillig.[/QUOTE]

Es kommt sehr darauf an, welche Ebene du betrachtest. Auf der Ebene des Ich / des Egos hast du absolut recht, da wünschen sich die allerwenigsten bewusst eine Depression. Auf der Ebene dessen, was man "Höheres Selbst" oder "Seele" oder "göttlicher Teil des Menschen" nennt, da sieht es schon anders aus - die Seele hat nun mal andere Ziele als das Ego, und so kann die Seele durchaus wählen, eine Depression zu haben.

[QUOTE] wirkliche heilung gibt es nicht da die depression auch biologische ursachen im gehirnstoffwechsel haben.[/QUOTE]

Ich bin grundsätzlich der Überzeugung, dass alle Krankheiten (ausser den angeborenen) eher aus einer bestimmten Art zu Denken, zu Fühlen und zu Handeln enstehen, als dass eine Fehlfunktion des Körpers die erste und direkteste Ursache sei.

Mein Partner ist depressiv geworden, weil er nach einem Unfall ein Bein amputiert bekam. Hier willst du wohl nicht behaupten, der Grund seiner Depression sei eine Fehlfunktion seines Stoffwechsels? Der veränderte Stoffwechsel ist im Gegenteil eine Folge der Trauer, der Schmerzen, der Wut, aller Gefühle, die mit einem so einschneidenden Erlebnis verbunden sind.

Jeder Mensch kann, allein durch Gedanken, auf seinen Stoffwechsel und die Biologie einwirken und jede beliebige Funktion beeinflussen. Traurige, depressive, resignierte Gedanken verändern den Körper in Richtung Krankheit. Positive, freudvolle, aufbauende Gedanken verändern den Körper in Richtung Gesundheit.
Nichts[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Jeder Mensch kann, allein durch Gedanken, auf seinen Stoffwechsel und die Biologie einwirken und jede beliebige Funktion beeinflussen. Traurige, depressive, resignierte Gedanken verändern den Körper in Richtung Krankheit. Positive, freudvolle, aufbauende Gedanken verändern den Körper in Richtung Gesundheit. [/B][/QUOTE]

Ganz so simpel läuft das denke ich nicht.Sicher bestehen Zusammenhänge zwischen Gefühls/Wahrnehmungswelt und physikalischem Körper.Jedoch kann nicht jeder passive Gedanke sofort zu einer Krankheit führen,dazu müssen schwerwiegende Probleme vorliegen.Desweiteren funktioniert das Ganze Beidseitig:Auch Krankheiten können zu seelischen Problemen führen,nicht nur umgekehrt.
LaChattedoch, es funktioniert eben genauso simpel - du musst es nur lange genug wiederholen. Und wenn dann Menschen, bei denen jedes zweite Wort ein Fluch oder aus der Fäkalsprache ist, irgenwann genauso "scheisse" werden, wie sie das die ganze Zeit herauslassen, so wundert mich das kein bisschen...:rolleyes:

Und wenn andere immer sagen "ich bin zu blöd dazu, ich kann das nicht", dann werden sie auch blöd.

Wenn du dir sagst "ich hab immer Pech mit den Männern, es gibt keine anständigen, die nutzen mich nur aus" - dann wirst du auch nur mit solchen eine Beziehung anfangen.

[QUOTE]Auch Krankheiten können zu seelischen Problemen führen,nicht nur umgekehrt.[/QUOTE]

Krankheiten kommen nie "einfach so", sondern es hat immer gute Gründe dafür. Viren und Baktierien allein können gar nichts machen, wenn ein Mensch nicht in einem Zustand ist, diese Krankheit auch zu kriegen. Es gibt Menschen, die haben unweigerlich jeden Winter eine Grippe. Es gibt andere Menschen - auch solche, die täglich mit sehr vielen Menschen in Kontakt kommen, wie Kassierer im Supermarkt - und die werden nie krank.

Und wenn ein Mensch über längere Zeit hinweg sein eigenes Befinden ignoriert und sich selbst konstant überlastet, so sagt der Körper irgendwann mal einfach stop - und dann gehts nicht mehr um "wollen oder nicht", dann fordert die Natur ihr gutes Recht. Dass viele Menschen dann in eine Depression fallen, weil die lang gehegten Probleme endlich ins Bewusstsein kommen, ist recht normal.
illuminatNunja, stimmt so schon, aber wer ist schon in der Lage immer positive Gedanken zu haben, wenn sein gesamtes Umfeld allgemein negativ ist? Das Gehirn hat nicht die Leistung das Herz durch einen normalen Gedanken anzuhalten, zumindest bei den meißten nicht. Vieles passiert unbewusst im Unterbewusstsein. Darauf hat man nur sehr geringen Einfluss. Man muss die Einflüsse entweder ändern oder sie erkennen und gezielt verarbeiten und immer wieder (natürlich gewaltfrei) gegen die Quelle dieser Einflüsse kämpfen. Wenn du sie immer nur aufnimmst ist klar, dass du dich befallen lässt.
Joan Eric Tanat@ latentia und Ronin:

Ihr habt diesen Zustand beide selbst erfahren, ich jedoch nicht. Darum wiegen Eure Worte schwerer als meine. Betrachtet meine Gedanken bitte als Annahmen und als einen Versuch, mich der Problematik zu nähern, auch wenn ich sicherlich meilenweit davon entfernt bin zu verstehen. Ich habe mir die Seiten über Depression z.T. durchgelesen. Vielen Dank dafür, Ronin. Es scheint tatsächlich eine Depression zu geben, von der Menschen "heimgesucht" werden, einfach so, ohne ersichtlichen Grund. Diese endogene Depression ist eine Art "Nichts", und die Betroffenen leiden sehr darunter. Was die Heilung betrifft, gehen die Ansichten sehr weit auseinander. Die Homöopathie soll gerade auf dem Gebiet der Gemüts- und Geisteskrankheiten erstaunliche Erfolge zu verzeichnen haben.

Habt Ihr erlebt, daß sich "Eure Depression" einschlich ohne ersichtlichen Grund? Kann das irgendjemand hier aus eigener Erfahrung bestätigen? Und entspricht es Eurer Erfahrung, daß die endogene Depression eben gerade gar nichts mit Egoismus zu tun hat? Ist es am Ende sogar das Gegenteil, völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Schicksal? Welche Rolle spielt bei dieser Krankheit die Frage nach dem Sinn des Lebens, nicht seines eigenen, sondern des Lebens überhaupt? Könnte Religion eine Alternative sein?
latentia@ Joan Eric Tanat:
[quote]Was die Heilung betrifft, gehen die Ansichten sehr weit auseinander. Die Homöopathie soll gerade auf dem Gebiet der Gemüts- und Geisteskrankheiten erstaunliche Erfolge zu verzeichnen haben.[/quote]

ja es gehen die meinungen bei diesem thema ziemlich auseindander und ich denke es ist auch von person zu person unterschiedlich da es ja nicht eine form von depression gibt sondern unterschiedliche und auch bei jedem wird diese deppression durch unterschiedlich faktoren als ursache ausgelöst. von daher kann ich nur von mir selbst sprechen. ich befinde mich seit mehreren jahren begleitend in homöopathischer behandlung. für meine psychischen 'sachen' hatten diese behandlungen gar keinen erfolg.

[quote]Habt Ihr erlebt, daß sich "Eure Depression" einschlich ohne ersichtlichen Grund? Kann das irgendjemand hier aus eigener Erfahrung bestätigen? Und entspricht es Eurer Erfahrung, daß die endogene Depression eben gerade gar nichts mit Egoismus zu tun hat? Ist es am Ende sogar das Gegenteil, völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Schicksal? Welche Rolle spielt bei dieser Krankheit die Frage nach dem Sinn des Lebens, nicht seines eigenen, sondern des Lebens überhaupt? Könnte Religion eine Alternative sein?[/quote]

nun ja ganz ohne grund passiert wohl nie etwas aber gründe können in den wurzeln des menschlichen seins verankert sein. es mag für alles gründe geben und ganz ohne ursache wird wohl nichts geschehen. aber man muss nicht für die gründe verantwortlich sein oder etwas dafür können.
wenn man in einer depression ist vielen menschen das eigene schicksal egal weil alles gleichgültig ist und belanglos. hmm der sinn des lebens das ist ne gute frage. denke die lässt sich nicht pauschal beantworten. in einer tiefen depression sieht man keinen sinn im eigenen dasein und keinen sinn im leben. dagegen das leben und die existenz anderer bleibt wichtig. für mich wäre religion keine lösung denn ich denke nicht dass der glaube einen aus einer schweren depression herausholen kann. diese worte sind nicht allgemeingültig sondern nur für mich und meine sicht der dinge zutreffend (wollte dies nur mal an diesem punkt noch einmal anfügen)

@LaChatte:

[quote]Mein Partner ist depressiv geworden, weil er nach einem Unfall ein Bein amputiert bekam. Hier willst du wohl nicht behaupten, der Grund seiner Depression sei eine Fehlfunktion seines Stoffwechsels? Der veränderte Stoffwechsel ist im Gegenteil eine Folge der Trauer, der Schmerzen, der Wut, aller Gefühle, die mit einem so einschneidenden Erlebnis verbunden sind.[/quote]

nein in diesem fall ist das wohl wirklich nicht so. denke man sollte auch nicht pauschalisieren dass es bei jedem so und so ist. es ist bei jedem unterschiedlich und anders und die krankheit sowie die ursachen und auslöser haben tausende facetten. daher war das auch nicht allgemeingültig sondern nur auf die meinige sicht der dinge aus meiner perspektive. vielleicht habe ich das missverständlich ausgedrückt. ich denke jedenfalls nicht dass bei jedem die ursache eine stoffwechselstörung ist. es kann nur in einigen fällen mit eine ursache sein.
der veränderte stoffwechsel kann natürlich eine folge geschilderter gefühle die du beschrieben hast sein, jedoch ist auch dies wieder nicht allgemeingültig denn die stoffwechselstörung kann ebenso erblich bzw. durch einflüsse in der embryonalen entwicklung sowie der frühen kindheit bedingt sein.


mit lieben grüssen latentia
Esoterik-Erikhi !!

[QUOTE]. in einer tiefen depression sieht man keinen sinn im eigenen dasein und keinen sinn im leben. dagegen das leben und die existenz anderer bleibt wichtig. für mich wäre religion keine lösung denn ich denke nicht dass der glaube einen aus einer schweren depression herausholen kann. diese worte sind nicht allgemeingültig sondern nur für mich und meine sicht der dinge zutreffend (wollte dies nur mal an diesem punkt noch einmal anfügen)[/QUOTE]

man sieht meiner meinung nach in einer depression keinen sinn,weil die positive emotionale bestätigung,wenn wir etwas tun
(egal ob das eine unterhaltung,ein hobby oder die arbeit ist)fehlt.
stattdessen erfahren wir leid was viele ursachen haben kann,z.b.
das wir ein negatives erlebniss nicht richtig verarbeitet haben,wie
das beispiel mit dem amputierten bein, wo langanhaltende negative gefühle über den verlußt eine depression auslösen können. da gibt es auch verschiedene therapien wo so etwas aufgearbeitet werden kann. aber ganz wichtig ist die zuwendung von menschen die einem nahe stehen und wieder positive energie geben können.

in sachen glaube möchte ich aber einwerfen, das ich eine bekannte sehr gut kenne, die auch durch viele negativen erlebnisse eine boarderline-störung entwickelt hat, suizidgedanken und depressionen hatte, aber dann zum christlichen glauben gefunden hat und mir sagte das sie von der krankheit vollständig befreit wurde. ich habe sie sehr genau befragt ob das wirklich stimmt, ob sie sich das vielleicht nicht nur einbilde, oder ob sich ihre symptome nicht velagert hätten. aber seit dem sie 2 jahre christ ist, geht es ihr gut und hat keinen einzigen rückfall erlitten. sie selber sagt, jesus hat mich befreit.
sie betet jeden tag zu gott und er hilft ihr auch in schwierigen situationen, gibt ihr positive kraft und vor allem, er nimmt ihr die angst und die aggressionen. sie selber sagt, jeden kann geholfen werden wenn er wirklich glauben will. für sie gibt es keine zufälle,
alles was geschieht (egal ob negativ oder positiv) ist werk gottes
oder des teufels.

also glaube scheint eben nicht nur glaube zu sein, er scheint eben auch was zu bewirken.

gruß "die geburt ist das einschlafen und sterben das aufwachen"
Darkpoem112*UFFFFFFFFFFFFFFFFF* da ist man mal ne woche nicht daheim. Sorry ich konnte beim besten willen noch nicht alles hier lesen. Allerdings möchte ich darum bitten in diesem forum ausschließlich in einer lesbaren Farbe zu schreiben. Ich bin grad bei der diskusion über egoismus angelangt und möchte klar stellen das depresive keine Egoisten sind. Aber es ist grauenvoll sich selber nicht mehr zu verstehen. Ich freue mich sehr über die rege Teilnahme an diesem Forum weil das wohl die beste möglichkeit ist auch den depris die nicht in einer Phychatrie waren klar zu machen. Wir sind nicht alleine. Im gegenteil: Unser name ist Lagion den wir sind viele ;-) Rund ein drittel aller deutschen sind Depressiv. Nur merken das die wenigsten. Und wer eine Depri nicht rechtzeitigt bemerkt stirbt!
NichtsIch habe ebenso in den letzten Tagen gelesen,dass ein großer Anteil der Deutschen depressiv sein soll-sogar das depressivste Volk auf Erden!Allerdings stützen sich diese Annahmen auf Befragungen der Deutschen zu Themen wie Berufsmarkt,Politik etw.-wohl eine andere Art der Depression,als jene,über welche hier diskutiert wird.Ich jedenfalls würde niemanden depressiv nennen,weil er sagt,die Gesamteinnahmen deutscher Firmen wird in diesem Jahr nicht steigen.
illuminatich hab mich ebenfalls mit diesem Thema auseinandergesetzt, weil ich zwar weiß, dass ich depressiv bin, aber mal ne ursachenforschung in der selbstanalyse machen wollte, da ich mich anderen gegenüber nie 100%ig ausdrücken kann.

(Leider) geht die Diskussion hier nicht mehr ins Philosophische, vielleicht sollte man sie deshalb lieber woanders hin schieben (sagt mir bitte mal einer bescheid, wo sie gelandet ist, falls ich sie übersehe)

Also aus medizinischer Sicht gesehen ist eine Depression eine Kettenreaktion im Gehirn. Die erste Depression - ausgelöst durch irgendeine Form von "Minderwertigkeits-Komplex" (bitte nicht negativ auffassen) bewirkt zum einen eine Depression, zum andern jedoch eine Schädigung der dämpfend wirkenden Hypotalamus Region die den Depressiva Haushalt dämpft.
Die zweite Depressive Phase kommt somit bereits nach der hälfte der Zeit und wird noch extremer, so geht das immer weiter.

Ich habe bis gestern auch nicht viel von Medikamenten gehalten, aber angeblich wirken Antidepressiva nicht nur kurzzeitig, sondern bewirken auf längere Sicht einen Wideraufbau der betroffenen Gehirnregion (vorrausgesetzt die äußeren Einflüsse werden gleichzeitig mitbehandelt)

Eine Depression ist also heilbar. Ich habe auch gedacht, ich würde da allein wieder rausfinden, aber ich versinke doch immer wieder in diese melancholische Stimmung die mir eigentlich nichts bringt, wenn man es doch mal objektiv betrachtet. Wenn ich mir die Kassengebühr leisten kann, werde ich vielleicht auch einen Arzt aufsuchen.

Nur durch gutes zureden macht man die Sache übrigens meißt noch schlimmer, weil dadurch der betroffene merkt, das man ihn a) nicht wirklich ernst nimmt und b) ihn das Gefühl, es doch nicht zu schaffen obwohl er es sollte noch weiter runterzieht.
Esoterik-Erikhi !!

es gibt die verschiedensten ursachen von depressionen sowie verschiedene arten von depressionen(manisch-d,larvierte-d,
endogene-exogene-d u.s.w.)aber ein großteil der depressionen die viele haben sind nicht nur auf ein stoffwechselproblem zurückzuführen,die auswirkung findet dann als ein ungleich-gewicht der botenstoffe( serotonin,dopamin u.s.w.) in unserem gehirn statt. aber ursachen können sein: (allgemein)

etwas aus meiner vergangenheit belastet mich übereinen längeren zeitraum sehr und ich habe probleme es zu verarbeiten,ich muß immer noch daran denken oder ich verdränge da etwas(auch teiltraumatisierung von mehreren ereignissen)
z.b. tod von einem angehörigen

oder etwas in meiner gegenwart belastet mich sehr z.b. keine arbeit,keine freunde,freundin hat mich verlassen,mobbing am arbeitsplatz, beziehungsprobleme, fehlende bestätigung oder annerkennung von anderen u.s.w.

oder ich habe angst vor dingen die in meiner zukunft eintreten können z.b. das ich überfallen oder angegriffen werde, das ich einen schweren unfall erleiden könnte oder das mich meine freundin verlassen könnte oder das ich entlassen werde u.s.w.

es gibt menschen die sehr viel verdrängen und nicht krank werden oder sie merken es bewußt nicht das sie etwas schon haben, auch weil sie nicht von alleine zugeben wollen das sie etwas haben(verdrängungsmechanismus) und es gibt viele die sehr sensibel reagieren und eine depression entwickeln.

in allen 3 fällen gibt es viele therapiemöglichkeiten die helfen können, wichtig ist das vertrauensverhältniss zum therapeuten und es kann über mehrere sitzungen dauern bis sich das eigene
empfinden verbessert.


ich möchte an der stelle denjenigen mut machen die eine depression oder irgendeine andere psychische erkrankung haben,
weil ich auch über viele jahre psychisch so meine probleme hatte.
gerade wir haben enormes potential, vor allem emotional und sind wie viele andere in diesem forum gute denker und können vieles verändern und bewegen. gebt niemals auf, irgendwann kommt der punkt da seid ihr übern berg und werdet ein neues leben bestreiten das ihr vielmehr zu schätzen wisst weil ihr auch leid erfahren habt. und dieses leid gilt es zu überwinden. jeder anfang ist schwer, aber es gibt immer ein ausweg. wir werden das schon schaffen.

gruß "die geburt ist das einschlafen und sterben das aufwachen"
Darkpoem112q nichts
ne das sind wieder diese pseudo depris

@ illu
hmmm
Philosophie ist die frage des seins denke ich. Und depresionen sind die frage wie man das sein verbringt. Und somit hier doch gar nicht mal so fehl am platze. Hmmmm, ich beziehe mitlerweile einiges Wissen aus der sogn. psychoedukativen Gruppe. Daher kann ich dir bestätigen das die anti deps auf lange Zeit helfen. Wie am Anfang schon dagelegt ist der biologische Teil eine Stoffwechelstörung. Die Botenstoffe Septonin (glaube ich) und Norardenalin sind dabei zu wenig in dem sogn. synaptischen Spalt. Anti deps gleichen den Haushalt wieder aus. Nach ca einen halben jahr Ausgleich fängt der Körper wieder von selbst an genug herzustellen (kein Mensch weiß warum aber es ist nachgewiesen) und die anti deps können langsam abgesetzt werden.
Wird mann 100% gesund?? NEIN!! Die Grundempfindlichkeit ist extrem erhöht und man neigt schneller dazu wieder depressiv zu werden, sobald man das erste mal derpressiv wird. Aber wenn man ein bisl auf sich achtet stehn die Chancen dennoch ganz gut das man nicht mehr depressiv wird
Darkpoem112*löl*
erik da ham mer gleichzeitig geschrieben

Ja da hast du volkommen recht. Es gilt als bewiesen das derpressive sehr sensibel sind. Fast alle sin Künstler. Maler oder (wie ich) Dichter, aber auch begabt ihm Kunsthandwerk z.B. mit Speckstein.
Esoterik-Erikhi darkpoem112 !!

bei mir ist es mehr das musizieren und jonglieren, aber dichten tu ich ab und zu auch mal ganz gerne .

gruß:rolleyes:
Joan Eric TanatWenn ich es recht verstanden habe, kann man zwischen reinen Depressionen und Depressionen, die mit manischer Gemütsverfassung abwechseln, unterscheiden. Jede Krankheit kommt von innen, auch die Depression. Insofern ist jede Krankheit endogen. Doch das Wort "endogen" wird in anderem Sinn verwendet. Es bezieht sich nicht auf die Herkunft der Krankheit überhaupt, sondern dient lediglich ihrer Charakterisierung. Eine endogene Krankheit, z.B. Depression, entsteht im Gemüt des Menschen, und steht mit seiner Außenwelt nicht in Zusammenhang bzw. ein Zusammenhang entzieht sich unserer Beobachtung, weil der krankmachende Einfluß immateriell (energetisch miasmatisch) ist. Die exogene Krankheit steht in zeitlichem Zusammenhang mit einem Erlebnis des Menschen in seinem Umfeld (z.B. Verlust eines nahestehenden Menschen, Feindschaft, Niederlage, Unfall, Vergiftung). Kausal (naturwissenschaftlich) betrachtet ist ein solches Ereignis Ursache (causa) der Erkrankung. Diese Betrachtung ergibt jedoch keinen Sinn und kein Verständnis, weder des Menschen, noch seiner Krankheit. Letztere scheint zufällig auf den Kranken gestoßen zu sein und er glaubt, nichts mit ihr zu tun zu haben. Die Naturwissenschaft, insbesondere die materialistische Medizin, für die Lebewesen nur komplexe Maschinen sind, wird nie ein Lebewesen verstehen, schon gar keinen Menschen. Was ein Mensch ist, kann man nur ganzheitlich und intuitiv erfassen. Nur auf diese Weise kann man auch seine Krankheit, seine Freude und sein Leiden verstehen. Der Mensch ist viel eher ein Kunstwerk als eine Maschine, deshalb ist echte Heilkunst nicht Wissenschaft, sondern Kunst. Was ein Komponist in seinem Musikwerk ausspricht, versteht niemand, der die Tonschwingungen wissenschaftlich untersucht. Seine Komposition muß man erleben, hören, erfühlen. Ich habe mir noch mal die Ausführungen von Prof. Dr. med. Volker Faust durchgelesen. Er gibt sich zwar die größte Mühe, die Behandlungen der Gemütskrankheiten zuversichtlich darzustellen, aber es ist deutlich die Rat- und Erfolglosigkeit zu spüren. Die materialistische Medizin ist am Ende! Sie kann zwar die Erkrankten z.B. medikamentös behandeln, aber immer verliert der Mensch dadurch mehr oder weniger seine Würde, das was sein Menschsein ausmacht und ihn von einem mechanisch funktionierenden Automaten unterscheidet. Heilung bringt sie niemals zustande, denn das kann nur echte Heilkunst, wie z.B. Homöopathie, die den erkrankten Menschen ganzheitlich betrachtet und behandelt. In Wahrheit gibt es keine zufällige Krankheit. Auch die Depressionsart, die ein Mensch durchleidet, entspricht auf das Genaueste seiner seelischen Beschaffenheit. Wenn man also den so erkrankten Menschen verstehen will, muß man sich seinem Wesen zuwenden. Verständnis ist auch der einzige Weg, ihm zu helfen. Ich glaube, daß auch ein guter Homöopath in der Lage sein muß, sich in die Problematik des Patienten intuitiv einzufühlen. Homöopathie ist keine mechanische Tätigkeit. Es ist Heil-Kunst. Und Kunst ist ganzheitliches Erfassen von Ideen, Symbolik, Bedeutung – Deuten, Durchschauen, Verstehen. Es ist das Ziel, an dem die materialistische Medizin stets vorbeischießt. Sie macht sich und anderen etwas vor, tut so, als wäre es nur eine Frage der Zeit bis sie die Krankheit überwunden hat und merkt scheinbar nicht, daß dem Drachen, dem sie den Kopf abschlägt, neue Köpfe wachsen. Nein, sie schafft es nie, weil ihr Weg ein "Holzweg im dunkeln Haine, der sich an Abgründen verliert", ist, wie der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, sich ausdrückt. Doch mit dieser möglichen Streitfrage (ob die Schulmedizin heilt oder kränkt) will ich mich jetzt nicht weiter befassen. Die Argumentationen dürften bekannt sein. Mir geht es um das Verstehen des Menschen und seiner Krankheit, sowie um seine Heilung. Alle ganzheitlichen (künstlerischen) Herangehensweisen dienen diesem Ziel, alle Deutungskünste. Krankheit ist miasmatisch, eine energetische (dynamische) Verunreinigung, ein Mangel im Bewußtsein, fehlende Fähigkeit bzw. Tugend. Damit hat Krankheit, wie das Leben überhaupt, eine erzieherische Wirkung. Materialismus ist z.B. eine Krankheit, bei der die davon Befallenen glauben, mit dem Tod, ende ihr eigentliches Leben. Die Schulmedizin ist, da materialistisch geprägt, selbst krank. Sie behandelt Mensch und Tier nicht als das, was sie sind, als beseelte Wesen, sondern als das, wofür sie sie irrtümlicherweise hält: Maschinen. Sie bemüht sich, den Menschen von dem Urgrund seines Seins und von seiner Kraft- und Heilungsquelle abzutrennen. Mißerfolg (z.B. der Schulmedizin) und persönliche Leiden werden materialistisch eingestellte Menschen (und das sind wir alle heutzutage mehr oder weniger) wieder zurück auf den richtigen Weg bringen. Der Materialismus predigt den Zufall, dem wir alle ausgeliefert sein sollen und damit gleichzeitig die Sinnlosigkeit. Muß eine solche Weltanschauung nicht depressiv machen? Ich denke, zwei Dinge machen depressiv: Erfolglosigkeit und Sinnlosigkeit. Der Mensch ist ein Magnet. Er kann gesund- und krankmachende Einflüsse (Miasmen) anziehen bzw. produzieren. Der Sinn des ganzen ist Erkenntnis, Einsicht, Entwicklung. Der Mensch verwirklicht im Leben sein Wesen bzw. sein (metaphysisches) Vorhaben und lernt aus seinen Fehlern. Jedes Krankheitsbild korrespondiert mit Charaktermängeln und führt den Menschen zur Befähigung, zur Bewußtheit. Schicksal ist Charakter plus Zeit. Das weiß jeder Astrologe. Das Problem ist, den Charakter eines Menschen zu erfassen und ihn mit (gleichnishaften) Worten zu beschreiben. Der Homöopath findet in der Natur (Makrokosmos) die Heilmittel für den kranken Menschen (Mikrokosmos). Makrokosmos und Mikrokosmos entsprechen sich. Sie bestehen aus den gleichen geistigen, energetischen "Bausteinen". Homöopath und Astrologe haben es mit diesen Bausteinen und ihren strukturierten Zusammensetzungen zu tun. Jede konkrete Erscheinung oder Form ist Ausdruck eines geistigen Inhalts bzw. einer wesenhaften Kraft (eines universellen Bausteins oder einer Zusammensetzung mehrerer von ihnen). Jeder Inhalt kann sich in unzähligen verschiedenen Erscheinungen bzw. Formen ausdrücken. Die Erscheinungen sind formell verschieden, inhaltlich-wesentlich jedoch gleich. Sie sind Gleichnisse ein und desselben Prinzips. Wer deutet, sucht von der Form zum Inhalt, von der Erscheinung zum Wesen zu gelangen. Das ist Verständnis der Bedeutung. Jede Erscheinung ist ein deutbares Symbol, ein universell ausgesprochenes Wort, das nur versteht, wer Ohren hat zu hören. Der Mensch ist, wie Goethe sich ausdrückt, eine "geprägte Form, die lebend sich entwickelt". Die Erscheinung Mensch ist also ebenfalls Ausdruck einer in ihm wirkenden Kraft, die als Symbol deutbar und verstehbar ist. Ziel der Deutung muß sein, die gesamte Lebenssituation des Menschen im Zusammenhang mit seinem Charakter zu verstehen und zu begreifen, worum es in seinem Leben geht. Die Frage lautet dabei: Welche geistigen Inhalte will der Mensch in sein Bewußtsein aufnehmen, welche wertvollen Charaktereigenschaften (Tugenden) will er erwerben, wozu möchte er befähigt werden? Welche seelisch-geistigen und damit bleibenden Werte wird der Mensch erworben haben als Ergebnis seines Lebens? Erst dadurch wird der Sinn aller Lebensleiden erklärbar. Krankheit (Leben überhaupt) wird durch dieses Denken als bedeutungsvoll, sinnvoll erkannt. ...
Joan Eric Tanat... Der Homöopath hat es nicht nur mit dem Menschen zu tun, er muß auch die Arzneien verstehen. Am besten ist es, wenn der homöopathische Arzt gleichzeitig Astrologe ist. So stehen ihm die vollständige Symptomatik und Lebensgeschichte des Menschen zur Verfügung und auch sein Horoskop. Es ist auch kein Zufall, wann eine Depression ausbricht und auch nicht, wann Heilung stattfinden kann. Das sieht dann der astrologisch gebildete Arzt im Horoskop. Oft geben Saturn-Direktionen, z.B. auf den Mond, Trennungen von weiblichen Personen oder/und Gemütsdepressionen bei entsprechender Veranlagung. Schon seit vielen Jahren untersucht man den Zusammenhang zwischen Erkrankung und Horoskop des Betroffenen. Man hat die Ergebnisse in Nachschlagewerken festgehalten. So finde ich z.B. in der "Kombination der Gestirneinflüsse" von Reinhold Ebertin unter einer Verbindung von Saturn und Neptun mit dem Mond folgende Stichwörter: "Gemütsdepressionen, Niedergeschlagenheit, sich seelisch nicht richtig entfalten können, niederer Charakter. – Krankheit durch seelisches Leid, Krankheit einer Frau, Frauenleiden." Wie gesagt, es sind Hinweise, die durch den Gesamtüberblick des Horoskops modifiziert werden. Es ist wünschenswert, daß der Arzt ein möglichst zusammenhängendes Bild von der Beschaffenheit des Patienten bekommt, so daß der geistige Zusammenhang zwischen Charakter (Einstellungen, Anlagen, soziale Situation, Verhalten, Erlebnisse) und Gesundheitszustand (Krankheitsbild, Behinderungen, Leiden) klar wird. Ich denke, man könnte schon mit wenigen, treffenden Worten den Charakter eines Menschen und seine Problematik, die sich im Krankheitsbild ausdrückt, grob charakterisieren. Ich denke, daß das "Ich" all das ausmacht, mit dem der Mensch eins ist, womit er sich identifiziert, was er liebt. Seinsaspekte, die ihm fremd sind, werden für ihn zum Problem, wenn sie an ihn herantreten. Angenommen, ein Mensch entspricht in seinem Wesen dem Saturn-Prinzip, dann ist er gut auf materielle Dinge eingestellt. Er geht vorsichtig zu Werke, erwartet nicht zu viel von anderen, mißtraut ihnen eher (schlechte Erfahrungen bestätigen die Richtigkeit seiner Einstellung), ist selbst auch auf seinen Vorteil bedacht, arbeitet beharrlich, seine materiellen, egoistischen Vorhaben zu verwirklichen. Nun erlebt dieser Mensch eine Zeit, in der das Prinzip des Neptun an ihn herantritt, welches dem Saturnprinzip in vielen Bereichen entgegensteht, bedeutet es doch alles Geistige, Unsichtbare, Rätselhafte, Chaotische, Schöpferische, Auflösung fester Strukturen (die Saturn bildet), Idealismus, Barmherzigkeit, Göttlichkeit, Spiritualität. Der Astrologe weiß sicher, daß dieser Mensch zu einer bestimmten Zeit im Leben mit diesem Prinzip konfrontiert wird. Da gibt es kein Drumherum. Der "Betroffene" hat nun zwei Möglichkeiten: Er kann seinen gewohnten Lebenskurs beibehalten und sich dem neuen Prinzip verschließen. Oder er öffnet sich diesem und integriert seine Inhalte in sein Bewußtsein. Im ersten Fall wird das neue Prinzip des Neptun sich in unerlöster, d.h. problematischer Form manifestieren, nämlich als Krankheits-Symptomatik im weitesten Sinn, z.B. als Depression, auf einmal spürt er die Sinnlosigkeit seines rein materiellen Daseins, dessen baldiges Ende gewiss ist. Irgendwelche Verluste und Mißerfolge drücken seine Gemütsstimmung zu Boden. Das Neptun-Prinzip hätte eine Loslösung vom irdisch-materiellen Streben erfordert und eine Hinwendung an geistige, ideelle, innere Dinge. Beispielsweise Meditation, Phantasie, Träume, Gebete, Einordnung in eine übergeordnete Ganzheit. Im zweiten Fall nutzt dieser Mensch bewußt seine Chance, um seinen Horizont zu erweitern. Er wendet sich bewußt dem Neptun-Prinzip zu. Er nimmt z.B. Urlaub und verbringt diesen am Meer, er hört entspannende, meditative Musik, vergißt eine zeitlang alles Materielle und gibt sich den Bildern und Phantasien hin, die in sein Bewußtsein einströmen. Er wendet sich der Religion zu, wenn es ihm möglich ist. Der umgekehrte Fall ist ebenfalls denkbar, nämlich daß ein Mensch mit dem Neptun-Prinzip vertraut ist und nun für eine längere Zeit den Einfluß des Saturn zu spüren bekommt. Vielleicht schwebt er zu sehr in Phantasiewelten und ihm fehlt Festigkeit und der Bezug zur Realität. Dann bringt Saturn ihn zurück in die harte Wirklichkeit. Disziplin, Beharrlichkeit, Einschränkung und Strukturierung werden notwendig. Vorher ist er vielleicht zu leichtsinnig mit materiellen Dingen umgegangen, hat sich über die Wirklichkeit hinweggetäuscht und -geträumt und bekommt nun seine Unsicherheit und Haltlosigkeit zu spüren. Auch das macht das Gemüt melancholisch. Wenn man bedenkt, daß die geistigen Welten viel eher Wirklichkeit genannt zu werden verdienen, so wird dieser Mensch quasi in die (für ihn) Unwirklichkeit gestoßen, was sich für ihn möglicherweise wie ein trostloses, sinnloses "Nichts" anfühlt. Der Saturn-identifizierte Mensch ist in hohem Maße egoistisch, der Neptun-identifizierte Mensch ist unrealistisch, aber auch kaum egoistisch. Beide erleben z.B. durch oben genannte Einflüsse eine Depression. Zwar ähneln sich ihre Gemütszustände, doch entspringen sie einer grundsätzlich verschiedenen Wesensbeschaffenheit. Es fällt auf, daß in der astrologischen Literatur unter der Kombination Mond-Saturn-Neptun sowohl die Depression, als auch die manische Depression aufgeführt sind. Vielleicht ist obige Darlegung eine Erklärung dafür, indem unterschieden wird, womit der Erkrankte identifiziert ist. Natürlich ist das nur ein einfaches Beispiel. In der Praxis wird die Aussage durch abgewandelte Strukturen modifiziert sein. Dennoch wird man oft Saturn und Neptun beteiligt finden. Es kann aber z.B. auch die Venus beteiligt sein, was sich in einer Unfähigeit, Liebe zu empfinden, äußern kann. R. Ebertin bringt in seinem Buch "Lebensdiagramme" auch ein Horoskop-Beispiel für eine schwere Depression, in dem an sich starke Gefühle ständig unterdrückt wurden, was zur Erkrankung führte. Wer sich mit Astrologie befaßt, findet die aufgezeigten Zusammenhänge bestätigt. Natürlich ist keines der astrologischen Prinzipien schlecht. Doch die praktische Erfahrung lehrt, daß wir Menschen bestimmte Gestirn-Anordnungen oft als problematisch und leidvoll erleben. Wäre das nicht so, würden wir uns nicht auf der Erde befinden, welche eine Art Geisterschule ist. Übrigens spielt für die homöopathische Behandlung einer Depression (bzw. einer Gemüts- oder Geisteskrankheit) die Unterscheidung in endogen und exogen ebenfalls eine wichtige Rolle. Während für die Mittelfindung bei gewöhnlichen Krankheiten die psychischen Symptome besonders hoch bewertet werden müssen, ist dies bei endogenen Gemüts- und Geisteskrankheiten umgekehrt. Hier liegt zuerst eine Schädigung eines wichtigen Organes vor, die irgendwann verschwindet unter Ausbruch z.B. von Depression, Schizophrenie, Psychose oder Wahnsinn (endogen!). In diesem Fall muß der Homöopath besonderen Wert auf die körperlichen Symptome legen, denn die psychisch-geistigen lassen ihn nicht das richtige Mittel finden. Es sind einige erfolgreiche homöopathische Behandlungen schwerer, chronischer Gemütskrankheiten bekannt geworden. Die Patienten, die vorher weit davon entfernt waren, ein eigenständiges Leben als vernünftige Menschen mit normaler Gemütsverfassung zu führen, wurden als vollständig geheilt entlassen und bedurften keiner weiteren medikamentösen Behandlung mehr. Nebenwirkungen entstanden dabei nicht! Der Heilerfolg war von Dauer. Die Homöopathie ist somit unzweifelhaft echte Heilkunst. Nun braucht es nur mehr echte Homöopathen, denn wie bereits gesagt wurde ist die Zahl der an Depressionsarten oder anderweitig gemütskranken Menschen Legion!
Montrose@Joan Eric von Thanat. Ich halte Deine Ausführungen hier für gefährlich, weil es Hilfesuchende davon abhält, zu einem richtigen Fachmann zu gehen.

[QUOTE]Der Homöopath muß auch die Arzneien verstehen.[/QUOTE]Wenn jemand was von Arzneien versteht, dann ist das der Pharmakologe, denn ihm stehen alle Mittel zur Verfügung, nicht nur die homöopathischen. Bei schweren psychischen Erkrankungen sind Homöopathika wirkungslos. Eine Studie hat gezeigt, das Homöopathika generell wirkungslos sind.

[QUOTE]gleichzeitig Astrologe ist. So stehen ihm die vollständige Symptomatik und Lebensgeschichte des Menschen zur Verfügung und auch sein Horoskop.[/QUOTE]Die Lebensgeschichte steht hier auf der Welt geschrieben. Was Astrologen machen, ist folgendes: sie labern irgendetwas daher und warten ab, wie der Angesprochene darauf reagiert. Mit Sternen hat das gar nichts zu tun, das ist nur Budenzauber.

[QUOTE]Das sieht dann der astrologisch gebildete Arzt im Horoskop.[/QUOTE]Vorsicht, "Arzt" ist ein rechtlich geschützter Titel. Und selbstverständlich beschäftigt sich ein Arzt nicht mit solchem Unsinn, weil er bessere Mittel hat.
Deine Anweisungen hier könnten rechtliche Konsequenzen haben. Hast Du eine Heilpraktiker-Erlaubnis?

[QUOTE]Die Patienten, die vorher weit davon entfernt waren, ein eigenständiges Leben als vernünftige Menschen mit normaler Gemütsverfassung zu führen, wurden als vollständig geheilt entlassen und bedurften keiner weiteren medikamentösen Behandlung mehr. Nebenwirkungen entstanden dabei nicht! Der Heilerfolg war von Dauer. [/QUOTE]Das entspricht nicht der Wahrheit. Untersuchungen haben gezeigt, daß Homöopathie wirkungslos ist.
LaChatte[QUOTE]Das entspricht nicht der Wahrheit. Untersuchungen haben gezeigt, daß Homöopathie wirkungslos ist.[/QUOTE]

Meine ganz persönliche Untersuchung zur Homöopathie - die bisher in einem einzigen Selbstversuch, leider erst, besteht, der Heilung eines eingeklemmten Fingers - war zu 100% erfolgreich: einige Sekunden nach erfolgter homöopathischer Therapie war der Schmerz weg und kam nicht wieder, und es gab auch keinen schwarz angelaufenen Nagel, wie ich am Anfang befürchtete. :)

Auf alle Fälle ist die Erfolgsquote in meiner Versuchreihe, die ich fortzusetzen gedenke, bisher 100 %. Und da ich selbst den Versuchsaufbau und überhaupt die ganzen Umstände im Griff habe, zu den von dir erwähnten Untersuchungen aber nicht mal eine Quelle, so glaube ich vorerst meinen persönlichen Erfahrungen, und nicht irgendwelchen obskuren Studien.

[QUOTE]weil es Hilfesuchende davon abhält, zu einem richtigen Fachmann zu gehen. [/QUOTE]

Statistiken zeigen, dass es je länger je mehr Depressionen gibt, und dass die steigende Anzahl der "Fachleute" daran auch nichts ändert.

[QUOTE]Wenn jemand was von Arzneien versteht, dann ist das der Pharmakologe, denn ihm stehen alle Mittel zur Verfügung, nicht nur die homöopathischen.[/QUOTE]

Dir ist ja auch klar, dass die Homöopathie grundsätzlich mit ALLEN Substanzen arbeitet? Nur das Prinzip des Verschreibens ist ein anderes: der Homöopath verschreibt ein Mittel, das Wirkungen erzeugt, die der Krankheit so ähnlich wie möglich sind, während der nicht homöopathische Pharmakologe ein Mittel verschreibt, das der Krankheit oder einigen Symptomen davon so entgegengesetzt wie möglich ist. Wie lausig aber sogenannte "Fachleute" heute Diagnosen erstellen, nur auf der Oberfläche, ist schon schockierend...
Joan Eric Tanat[QUOTE]Montrose:
Ich halte Deine Ausführungen hier für gefährlich, weil es Hilfesuchende davon abhält, zu einem richtigen Fachmann zu gehen.[/QUOTE]

Von mir aus kann jeder dahin gehen, wohin es ihm beliebt. Und, was ein richtiger Fachmann ist, darüber darf auch jeder seine Meinung haben. Ich stehe zu dem, was ich geschrieben habe.


[QUOTE]Montrose:
Was Astrologen machen, ist folgendes: sie labern irgendetwas daher und warten ab, wie der Angesprochene darauf reagiert. Mit Sternen hat das gar nichts zu tun, das ist nur Budenzauber.[/QUOTE]

So ist das meistens, in der Tat.


[QUOTE]jet:
Das sieht dann der astrologisch gebildete Arzt im Horoskop.

Montrose:
Vorsicht, "Arzt" ist ein rechtlich geschützter Titel. Und selbstverständlich beschäftigt sich ein Arzt nicht mit solchem Unsinn, weil er bessere Mittel hat.
Deine Anweisungen hier könnten rechtliche Konsequenzen haben. Hast Du eine Heilpraktiker-Erlaubnis?[/QUOTE]

Was letztlich zählt sind nicht Titel, sondern sind Wahrheit und Können. Bevor man eine Sache beurteilt, sollte man sich mit ihr befassen. Die echten, wahren Dinge brauchen ihre Überprüfung nicht zu fürchten. Mit meinen Ausführungen weise ich niemanden an. Jeder kann sich heraussuchen, was ihm richtig und brauchbar erscheint. Ich besitze keine Heilpraktiker-Erlaubnis. Du scheinst viel Wert auf Titel zu legen.


[QUOTE]jet:
Die Patienten, die vorher weit davon entfernt waren, ein eigenständiges Leben als vernünftige Menschen mit normaler Gemütsverfassung zu führen, wurden als vollständig geheilt entlassen und bedurften keiner weiteren medikamentösen Behandlung mehr. Nebenwirkungen entstanden dabei nicht! Der Heilerfolg war von Dauer.

Montrose:
Das entspricht nicht der Wahrheit. Untersuchungen haben gezeigt, daß Homöopathie wirkungslos ist.[/QUOTE]

Ich gebe nichts auf diese Untersuchungen.
Darkpoem112ACHTUNG: Depression ist zum groß Teil ein phychische erkrankung, der mit homodingsda nicht beigekommen werden kann. Homo... mag durchaus in der Lage sein schmerzen und viel. auch die ein oder andere rein körperliche Krankheit zu heilen. Wer weiß viel. kann sie soga den Hormonhaushalt bei einer Depression wieder heilen. Aber ohne eine Pchychoterapie macht das alles keinen Sinn
NichtsIch empfinde es als traurig,dass für mich unsinnige Dinge wie Astrologie noch immer zitiert werden,erst recht in wichtigen Fragen wie jener von Depressionen.Saturn und Neptun sind Planeten-und haben mit Gemütszuständen von Menschen nichts zu tun.Alle von Joan Eric Tanat angegebenen "Eigenschaften" dieser Planeten sind nichts weiter als Wunschinterpretationen der Menschen,welche völlig aus der Luft gegriffen sind.Als die ersten Menschen erfuhren,dass es etwas wie Gestirne gibt hatten sie noch keine Ahnung über Beschaffenheit etw. eben jener,also versuchten sie,sie irgendwo zu interpretieren,eventuell mit sich zu verknüpfen,so enstand wohl die Astrologie.Ich verstehe nicht,wie man an Dinge wie das "Neptun-Prinzip" glauben kann,es ist allzu offensichtlich,dass menschliche Mythen dahinterstecken.
Hast Du Dich jemals mit Astronomie befaßt,Joan Eric Tarnat?Mir ist klar,dass wir uns auf zwei verschiedenen Ebenen befinden,Du auf der Ebene der Astrologie,ich auf Ebene der Astronomie.Deine vorangegangene Niederschrift ist für mich daher wie ein Schlag ins Gesicht,aus naturwissenschaftlicher Sicht sind deine Ausführung nicht haltbar.Doch maßt sich die Astronomie auch nicht an,Dinge wie Depressionen erklären zu können.Sicherlich haben die Gestirne Einfluß auf unseren Planeten,wir brauchten den Mond um uns entwickeln zu können,da er unsere Erde gravitativ stabilisierte,ebenfalls sind wir einigermaßen vor Kometen/Asteroiden geschützt,da Jupiter aufgrund seiner enormen Masse eben jene einzufangen vermochte.Einflüße auf unsere Gemütszustände jedoch dürften nicht vorhanden sein,Neptun interessiert es recht wenig,was mit Menschen pasiert-er ist ein Planet,nicht mehr.
Joan Eric Tanat"Die Astrologie ist eine Wissenschaft für sich. Aber eine wegweisende. Ich habe viel aus ihr gelernt und viel Nutzen aus ihr gezogen. Die physikalischen Erkenntnisse unterstreichen die Macht der Sterne über irdisches Geschick. Die Astrologie unterstreicht in gewissem Sinne wieder die physikalischen Erkenntnisse. Deshalb ist sie eine Art Lebenselixier für die Gesellschaft."

Professor Albert Einstein


"Wenn ich aber auf solche Regeln nach philosophischer Prüfung gar nichts halte – so frage ich, ob denn an mich begehret werde, daß ich mich nichtsdestoweniger als einen Komödianten, Spieler oder sonst einen Platzspieler solle brauchen lassen? Es sind der jungen Astrologen viel, die Lust und Glauben zu einem solchen Spiel haben. Wer gern mit sehenden Augen will betrogen werden, der mag ihrer Mühe und Kurzweil sich betragen. Die Philosophia und also auch die wahre Astrologia ist ein Zeugnis von Gottes Werken und also ein heilig und gar nicht ein leichtfertig Ding; das will ich meinesteils nicht verunehren."

Johannes Kepler
NichtsMich interessieren keine Zitate,sondern deine Meinung.Sowohl Einstein als auch Kepler waren gläubig.Von Einstein ist bekannt,dass er aufgrund seiner Verbortheit in ein wohlstrukturiertes,"göttliches" Universum die nunmehr überal anerkannte Quantenphysik hasste,"Gott würfelt nicht!".Das er als Konsequenz die Astrologie als interessant und nicht verwerflich fand,ist daher nicht verwunderlich.
Die Lebzeiten Einsteins als auch Keplers liegen desweiteren lange genug zurück,als dass man sagen könnte,neue grundlegende Erkentnisse seien seitdem zu unserem Wissen hinzugekommen.Wüßten die beiden um sie,vielleicht würden sie nun anders über die Astrologie denken.
Erklär mir bei ebenfalligem Interesse deinerseits,warum Du an die Astrologie glaubst,was sie für Dich argumentreif macht.In einem anderen Thread sprichst Du von einer "Märchenmethode"-Astrologie,die Montrose kennengelernt haben soll,mir scheint,als wäre es mir genauso ergangen,jegliche Astrologie wirkt in der tat äußerst Märchenhaft auf mich.
Darkpoem112Nun bin ich ja mal gespannt auf eure diskusion über Astrologie. Ich bitte euch aber eure beiträge zum Thema astrologie in einer angemssenen länge zu halten und nicht so lang ausfallen zu lassen, wie es Joan Eric Tarnat beim erstenmal tat. Wir sind hier auf dem Platz de Philosophen so das einer solchen Diskusion nichts im Wege steht aber wir sind hier in dem Forum "Derpression, nur eine Krankheit?" und ich möchte daher verhindern das sich Leute die sich zum Tema Depressionen äussern alzusehr durch eure Beiträge gestört fühlen. Das wäre zweifels ohne der Fall wenn ihr das in der Form tut in der Joan hier angefangen hat. Ansonsten viel spaß und erfolg.
NichtsSollte sich diese Diskusion hinziehen,sollten wir einen eigenen Thread eröffnen.
Montrose[QUOTE]Ich empfinde es als traurig,dass für mich unsinnige Dinge wie Astrologie noch immer zitiert werden,erst recht in wichtigen Fragen wie jener von Depressionen[/QUOTE]Das sehe ich genauso.

[QUOTE]Professor Albert Einstein[/QUOTE]
[QUOTE]Johannes Kepler[/QUOTE]
Waren das Ärzte? Du willst mit Autoritäten aus einem ganz anderen Fachgebiet Deine Meinung durchsetzen. Wozu soll das gut sein?

[QUOTE]Was letztlich zählt sind nicht Titel, sondern sind Wahrheit und Können. Die echten, wahren Dinge brauchen ihre Überprüfung nicht zu fürchten.[/QUOTE]
[QUOTE]Montrose:"Das entspricht nicht der Wahrheit. Untersuchungen haben gezeigt, daß Homöopathie wirkungslos ist."
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Ich gebe nichts auf diese Untersuchungen.[/QUOTE]

Ist das nicht ein Widerspruch. Auf der einen Seite forderst Du Wahrheit und Überprüfung. Auf der anderen Seite entziehst Du Dich beidem, indem Du bestimmte Sachverhalte nicht anerkennen willst. Wenn Du Dich so für medizinische Fragen interssierst, warum machst Du dann keine ordentliche Ausbildung in diesem Bereich? Machst Du Dir es da nicht ein bißchen zu einfach, ohne selbst erst etwas zu lernen andere belehren zu wollen?

[QUOTE]und nicht so lang ausfallen zu lassen, wie es Joan Eric Tarnat beim erstenmal tat.[/QUOTE]Man nennt das auch: den anderen nicht mehr zu Wort kommen lassen.

[QUOTE]Ich besitze keine Heilpraktiker-Erlaubnis. Du scheinst viel Wert auf Titel zu legen.[/QUOTE]Nein, ich lege keinen Wert auf Titel, sondern darauf daß eine Person ihr Können überprüfen ließ.

Hier in dem thread wurde über eine ernstzunehmende Krankheit Depression diskutiert. Jetzt kommst Du daher und behauptest, Kenntnisse auf diesem Gebiet zu besitzen, welchen Ärzten und Psychologen gleichstehen. Das sind juristisch heikle Punkte:

1. Ausübung von Heiltätigkeiten ohne Erlaubnis.

2. Im Falle, daß der in Behandlung befindliche thread-Ersteller Deine Ratschläge befolgt und sich dadurch sein Zustand verschlechtert: fahrlässige Körperverletzung.

Wenn Du schon keinen Heilberuf erlernt hast, dann hoffe ich wenigstens, Du hast gute Rechtskenntnisse. ;)
Esoterik-Erikhi !!

ich denke das joan-eric-tanat nur seine meinung über psychische erkrankungen in verbindung mit der astrologie loswerden wollte, allerdings sollte er das nächste mal erwähnen das er an eine
verbindung von krankheit und astrologie glaubt,wissenschaftlich aber in keinster weise plausibel erscheint. ich denke deswegen nicht das es dem thread-ersteller, wenn er joan-eric-tanats aussage liest, schlechter gehen wird. entweder ich glaube an irgendetwas, dann kann es mir unter umständen helfen oder ich betreibe wissenschaftliche arbeit, die in keinster weise einfach
und immer wieder mit rückschlägen verbunden ist, aber das ziel hat (z.b.depressionen)aus wissenschaftlich-medizinischer sicht zu behandeln. und was zählt ist letztendlich der erfolg, ob es wirklich eine positive wirkung hat(plazebo-effekt mit berücksichtigt) und sich das krankheitsbild verbessert oder nicht. ziel ist es ja auch irgendwann mal von den medikamenten loszukommen,obwohl es menschen gibt die ihr leben lang medikamente einnehmen müssen.

gruß

gruß
Montrose[QUOTE]und was zählt ist letztendlich der erfolg, ob es wirklich eine positive wirkung hat(plazebo-effekt mit berücksichtigt) und sich das krankheitsbild verbessert oder nicht.[/QUOTE]Würdest Du auch eine Tuberkulose mit dem "Placebo-Effekt" heilen können. Es kann doch nur etwas helfen, wenn es einen Grund gibt, daß es hilft. Abgesehen davon: eine Behandlung soll nicht helfen, sondern sie soll möglichst gut helfen. Insofern ist das Argument "Haupstache es hilft (irgendwie...)" reichlich schwach.

Für psychische Störungen gibt es konkrete Ursachen sowohl in der ganz individuellen Lebensgeschichte als auch im Hirnstoffwechsel. Diese gilt es zu erkennen und darauf muß ein Arzt und Therapeut eingehen.

Wer zu den Sternen greift, flüchtet vor der Aufgabe, sich auf andere Menschen einzulassen. Astrologen, Esoteriker usw. bauen ihre Systeme wie Mauern auf, um möglichst wenig mit der verstörenden Realität des anderen Menschen konfrontiert zu werden.

Schließlich gibt es ein philosophisches Problem: verstößt es denn nicht gegen den Respekt gegenüber dem anderen Menschen, wenn ich ihn zum Zweck seiner Heilung belüge? Ist Heilung wirklich mehr wert als das Recht auf Wahrheit? Ich persönlich halte das Recht auf Wahrheit für höherwertig.

[QUOTE]Wenn eine Studie veröffentlicht wird, sollte man auch wissen, von dem Diese erstellt wurde. Meist ist dies jedoch schleierhaft und somit kann man Studien generell nicht trauen.[/QUOTE]Ich würde sagen, ganz so schlimm ist es dann doch noch nicht. Immerhin muß in einer guten Studie die Methodik dargestellt werden: wie wurden die Daten erhoben, ausgewertet usw.. Und beim Lipobay-Skandal wurde ja deutlich, daß die Pharma-Industrie nicht einfach weiterwurschteln kann, sondern Unregelmäßigkeiten sehr wohl aufgedeckt werden.

[QUOTE]Das bekannteste homöopathische Mittel aber dürfte wohl Koffein/Teein sein, wer kennt nicht seine vitalisierende bzw auch entspannende Wirkung (je nach Dosis und Reaktion) auf das Herz- und Gefäßsystem.[/QUOTE]Achtung, alles was Du aufzählst, sind Phytotherapeutika und keine Homöopathika. Phytotherapeutika, also Heilkräuter, sind in der Medizin und Hausapotheke durchaus anerkannt. Die Wirksamkeit vieler Pflanzen ist wissenschaftlich belegt.
Homöopathika sind hingegen oft Mineralien etc, u.a. auch Arsen usw., welche eine Krankheit verstärken sollen (homoios pathos = griechisch "gleiches Leiden"), um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzukurbeln. Die Logik der Homöopathie ist blödsinnig, weil die Selbstheilungskräfte ja bereits durch die ursprüngliche Erkrankung angekurbelt wird. Vielmehr schwächt die Homöopathie einen bereits angeschlagenen Körper noch mehr. Das ganze Prinzip ist blanker Unfug.
Ronin76Koffein und Teein sind sehr wohl auch Homöopathika. Wenn zB ein Mensch unter Schlafstörungen leidet, kann eine geringe Dosis des eigentlich anregenden Wirkstoffs genau das Gegenteil bewirken, so daß die Person müde wird. Das ganze homöopathische Prinzip ist also nichts weiter als eine Stimultion der Selbstheilungskräfte, bzw des Imunsystems, und es scheint auch zu funktionieren.
LaChatteund das Wort "Homöopathisch" bezieht sich nicht darauf, woher ein Medikament seinen Ursprung hat, sondern auf welche Weise man es verwendet...Jedes pflanzliche Heilmittel kann auf homöopathische oder allopathische Weise verwendet werden.

Aber mir scheint, Montrose möchte nur wieder mal provozieren, und das funktioniert schliesslich auch homöopathisch: auf ähnliche Weise, die man in den Wald ruft, schallt es zurück.;)
Joan Eric TanatÜber die gedankliche Grundlage der Astrologie habe ich im Thread "Kennt die Psychologie den Menschen" im Forum "Dunkelheit & Licht" geschrieben, falls es jemanden interessiert.

Montrose: "Waren das Ärzte? Du willst mit Autoritäten aus einem ganz anderen Fachgebiet Deine Meinung durchsetzen. Wozu soll das gut sein?"

Ich teile meine Meinung mit. Ob sie sich durchsetzt, weiß ich nicht. Kepler und Einstein waren keine Ärzte. Sorry, ich bin kein Zitate- und Aphorismensammler. Es ließen sich mit Sicherheit auch Ärzte aus unserer Zeit anführen, die gleichzeitig Astrologen sind. Dr. Baldur R. Ebertin z.B. ist Klinischer Psychologe, Psychotherapeut und Heilpraktiker mit zigjähriger Erfahrung und arbeitet vor allem auf astrologischer (ganzheitlicher) Grundlage. Er hat einige Bücher, u.a. auch über psychologisch-medizinisch ausgerichtete Astrologie geschrieben. C. G. Jung (einer der bedeutendsten Tiefenpsychologen) hat letzte Geheimnisse ebenfalls im Horoskop gefunden. Seine Archetypen sind ja nichts anderes, als die Symbole, die in der Astrologie gedeutet werden. Aber, da Astrologie kein unsinnig Ding ist, sondern auf solidem philosophischen Grund ruht, kommen wir auch ohne Autoritäten aus. (Die größten Ärzte in der Geschichte, Paracelsus und Hippokrates, waren selbstverständlich auch Astrologen, haben sogar die Astrologie als notwendige Säule der Heilkunst dargestellt. Auch der Begründer der Homöopathie, sowie sein Mitarbeiter Lutze hatten in ihrer Klinik nicht ohne Grund ein Fernrohr. Sie wußten ebenfalls um die Bedeutung der Astrologie für die Heilung. Nun mußt Du nur sagen, daß alle Menschen, die vor Jahrhunderten lebten, verkalkt waren und nur wir heute Lebenden die Weisheit gepachtet haben. Wenn ich recht informiert bin, hat Paracelsus die Pest geheilt!)


jet: "Was letztlich zählt sind nicht Titel, sondern sind Wahrheit und Können. Die echten, wahren Dinge brauchen ihre Überprüfung nicht zu fürchten."

Montrose: "Das entspricht nicht der Wahrheit. Untersuchungen haben gezeigt, daß Homöopathie wirkungslos ist."

jet: "Ich gebe nichts auf diese Untersuchungen."

Montrose: "Ist das nicht ein Widerspruch. Auf der einen Seite forderst Du Wahrheit und Überprüfung. Auf der anderen Seite entziehst Du Dich beidem, indem Du bestimmte Sachverhalte nicht anerkennen willst. Wenn Du Dich so für medizinische Fragen interssierst, warum machst Du dann keine ordentliche Ausbildung in diesem Bereich? Machst Du Dir es da nicht ein bißchen zu einfach, ohne selbst erst etwas zu lernen andere belehren zu wollen?"

Ich fordere nicht Überprüfung. Aber, wie gesagt, die Wahrheit, d.h. ein fundiertes System, wie die Astrologie oder die Homöopathie, braucht Überprüfung nicht zu fürchten. Ich gebe aber nichts auf DIESE Untersuchungen, auf eine Überprüfung, die aus Voreingenommenheit und Widerwillen nicht auf die Eigenart z.B. der Homöopathie eingeht. Homöopathie läßt sich nicht auf die übliche naturwissenschaftliche Art überprüfen, weil ihre Grundlage nicht üblich-naturwissenschaftlich ist. Die Überprüfung muß sich nach der Eigengesetzlichkeit der Homöopathie richten, d.h. es muß so verfahren werden, wie Hahnemann es in seinem "Organon der Heilkunst" der Menschheit ans Herz gelegt hat mit den Worten: "Macht's nach, aber macht's genau nach!" Nur, wer so verfährt, ist Homöopath und heilt. Es sind zwar nur relativ wenige Menschen homöopathisch geheilt worden, aber die stattgefundenen und immer wieder stattfindenden (oft verblüffenden) Heilungen, sowie jahrtausendelange Erfahrungen mit Krankheiten lassen alle unvoreingenommenen Menschen die große Wahrheit, die Hahnemann uns wieder ins Bewußtsein gebracht hat, erkennen. Diese Wahrheit ist nicht neu, sie existiert, solange es Menschen gibt. Paracelsus wußte schon um das Gesetz der Heilung (Gleiches mit Gleichem zu heilen). Paracelsus hat jedoch die Heilenergie, soviel ich weiß, auf alchimistischem Wege gewonnen. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat die Schriften von Paracelsus übersetzt und sich auf diese Weise mit dessen Gedankengut eingehend befaßt. So geht alles Wesentliche in der Medizin auf Paracelsus zurück, der sich selbst Monarch der Heilkunst nennt und betont, daß nicht er sich nach seinen trüben und unredlichen Zeitgenossen zu richten habe, sondern sie sich nach ihm, weil er im Gesetz steht, sie aber die Gesundheit der Menschen verderben. – Ich interessiere mich nicht SO für Medizin, wünsche keine "ORDENTLICHE" Ausbildung darin und will niemanden belehren. Mich interessiert Astrologie, und ich habe mich schon mehrmals astrologisch mit Menschen befaßt, die unter Depressionen leiden. Außerdem interessiert mich der psychologische Hintergrund.


Montrose: "Nein, ich lege keinen Wert auf Titel, sondern darauf daß eine Person ihr Können überprüfen ließ."

Und von wem läßt Du die Überprüfer überprüfen?


Montrose:
"Hier in dem thread wurde über eine ernstzunehmende Krankheit Depression diskutiert. Jetzt kommst Du daher und behauptest, Kenntnisse auf diesem Gebiet zu besitzen, welchen Ärzten und Psychologen gleichstehen. Das sind juristisch heikle Punkte:

1. Ausübung von Heiltätigkeiten ohne Erlaubnis.

2. Im Falle, daß der in Behandlung befindliche thread-Ersteller Deine Ratschläge befolgt und sich dadurch sein Zustand verschlechtert: fahrlässige Körperverletzung.

Wenn Du schon keinen Heilberuf erlernt hast, dann hoffe ich wenigstens, Du hast gute Rechtskenntnisse."

Ich muß Dich leider wieder enttäuschen: Rechtskenntnisse besitze ich auch nicht. Drum bin ich Dir dankbar für Deine Hinweise. Vielen Dank dafür, daß Du meine Beiträge als Heiltätigkeit empfindest. Das ist dann wohl Fernheilung. Ich weise an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, daß meine Ansichten nicht als Ratschläge aufgefaßt werden müssen, jeder ist für das, was er tut, selbst verantwortlich. Andererseits vertrete ich meine Ansichten und damit das, was ich geschrieben habe. Ich sehe bis jetzt keinen Grund zu irgendwelchen Streichungen. Außerdem bin ich davon überzeugt, daß meine Äußerungen eher zur Gesundung des Thread-Erstellers beitragen, als daß er Schaden leidet. Sollte irgendjemand unter meinen Beiträgen leiden, bin ich jederzeit bereit, sie zu entfernen. Ich möchte mich insbesondere bei Darkpoem112 und Nichts für ihre Toleranz gegenüber meiner etwas vom normalen Pfad abweichenden Meinung bedanken. Über die von Nichts gebrachten Argumente zur Infragestellung der Astrologie (Einstein – "Gott würfelt nicht" – Quantenphysik) ließe sich sicherlich ein eigener Thread eröffnen. Ich habe zwar von dieser Sache gehört, mir aber noch keine Gedanken darüber gemacht. Allerdings beinhaltet die Astrologie auch das Chaotische als Prinzip (Neptun). Neptun symbolisiert alles, was schwer faßbar ist, alles Rätselhafte, Ungeordnete. Je lebendiger etwas ist, um so schwerer faßbar ist es. Die Stärke der Naturwissenschaft liegt im Erforschen der unbelebten Natur. Das Lebendige macht ihr Probleme. Die ganzheitliche Weltanschauung und damit auch die Astrologie, entspricht dem Lebendigen viel eher. Klassische Astrologen ordnen sogar die Astrologie dem Neptun-Prinzip zu. Alles Lebendige ist dadurch gekennzeichnet, daß es stets etwas von der Norm bzw. Perfektion abweicht – und streng genommen ist alles lebendig. (Das Gegenteil von lebendig ist tot.) So glauben wir alle an Naturgesetze, doch immer gibt es Ausnahmen. Manchmal mag eben auch Gott gern würfeln, doch seine Würfel fallen gesetzmäßig.

Inwiefern Astrologen und Homöopathen zur Gesundung depressiver Menschen beitragen können, kann nur die Praxis zeigen. Bis jetzt erzielen sie nur vereinzelt Erfolge. Ob es bei den Mißerfolgen am guten Willen oder am Können mangelt, weiß ich nicht. Doch bin ich sicher, daß das Versagen von Homöopathen und Astrologen nicht Homöopathie und Astrologie trifft. Es sind die Menschen, die versagen, nicht die Kunst oder die Wissenschaft. Um praktische astrologische Erfahrungen zu gewinnen, müßten wir uns Horoskope von depressiven Menschen ansehen, wozu wir Geburtszeit und -ort brauchten. Homöopathie können wir im Rahmen dieses Threads nicht praktisch erfahren, jedenfalls nicht inbezug zur Heilung von Depression. Über DIE Depression können wir auch nicht sprechen, da es viele Arten Depression gibt, die sich zwar ähneln und in Gruppen zusammenfassen lassen, aber doch individuell verschieden sind. Interessant wäre noch folgende Anmerkung von Baldur R. Ebertin, die sich auf die Verbindung von Mond, Saturn und Neptun im Horoskop bezieht und u.a. depressive Gemütszustände und Psychotherapie/Psychiatrie anzeigt: "In dieser Polarität zwischen depressiven Neigungen einerseits, Therapie andererseits zeigen sich Kompensationsmöglichkeiten." Das bedeutet genau, was ich in obigen Beiträgen zum Ausdruck bringen wollte. Die Erkrankten müssen die Prinzipien (oft Mond-Saturn-Neptun in Verbindung) in ihr Bewußtsein aufnehmen, indem sie sich mit ihnen befassen. Und eine gute Psychotherapie muß genau diesen Prozeß fördern, um die Gesundheit zu bessern. Patient und Therapeut befassen sich gemeinsam mit der Psyche (bzw. dem Gemüt = Mond) und ihrem niedergedrückten, enttäuschten, lebensüberdrüssigen usw. Zustand (Saturn = Hemmung, Trennung, Widerstand, Neptun = Täuschung und Enttäuschung, Verneinung, Unklarheit, Schwäche usw.), um Not in Tugend (Saturn = Festigkeit, Beharrlichkeit, Strukturierung, Neptun = Spiritualität, Religiosität, Milde, Mitgefühl uvm.) zu verwandeln. Wenn die Patienten ihre Krankheitsthematik ins Bewußtsein integriert haben, sind sie in der Lage, sie auf gesunde Weise und auf höherer Ebene bewußt auszuleben.
Esoterik-Erik[QUOTE]Würdest Du auch eine Tuberkulose mit dem "Placebo-Effekt" heilen können. Es kann doch nur etwas helfen, wenn es einen Grund gibt, daß es hilft. Abgesehen davon: eine Behandlung soll nicht helfen, sondern sie soll möglichst gut helfen. Insofern ist das Argument "Haupstache es hilft (irgendwie...)" reichlich schwach.[/QUOTE]

ich meinte das die wirkung eines medikamentes höher als die placebo-wirkung sein muß, bis es dann nach jahrelangen tests auf unerwünschte nebenwirkungen u.s.w. zugelassen werden kann. vielleicht habe ich mich falsch oder unverständlich ausgedrückt.

ich nehme z.b. ein medikament auf anweisung des arztes schon mehrere jahre lang ein und hatte in der anfangszeit nebenwirkungen die dann im laufe der wochen verschwanden.

wie schon gesagt,kenne ich ein mädchen, das ohne medikamente und therapie, sondern nur durch ihr glaube an gott geheilt scheint
ich sehe sie einmal die woche und ihr geht es hervorragend, sie hat keinen einzigen rückfall erlitten, seitdem sie glaubt. sie sagte das medikamente und psychotherapien ihr nicht halfen.

ich habe dieses beispiel schon vor ein paar tagen erwähnt,aber wie würdest du dir das erklären montrose ??
wissenschaftlich ist dieses phänomen (jedenfalls heute noch nicht) nicht erklärbar.

du scheinst viele kritisieren zu wollen und wahrscheinlich bessere argumente vorlegen zu können. aber kannst du andere verstehen
und sich in ihre lage hineinversetzen ??
das leben besteht nun mal nicht nur aus wissenschaft und logik
und der mensch(so glaube ich) wird nie vollständig mit wissenschaftlichen methoden erklärbar sein.

und du hättest nicht joan-erik-tanat drohen müssen, das er jetzt mit juristischen konsequenzen zu rechnen hatt,ich glaube du kennst ihn nicht einmal, es steckte doch überhaupt keine böse absicht in seinen aussagen, er wollte lediglich seine meinung äußern. das fand ich ziemlich unfair von dir. wir machen alle fehler
:confused: aber ein forum sollte nicht zum kriegsschauplatz ausarten.

gruß
Ronin76[QUOTE]Aber mir scheint, Montrose möchte nur wieder mal provozieren, und das funktioniert schliesslich auch homöopathisch: auf ähnliche Weise, die man in den Wald ruft, schallt es zurück.[/QUOTE]
Ok dann bekommt Montrose eine homöopathisch gerechte Strafe verpasst..
"Pöhser Junge !" *peitschenknall* :p

Aber ich glaube nicht, daß er provozieren will, er ist nur genauso polemisch und auf Wahrheit bedacht wie ich. ;)
Montrose[QUOTE]Aber ich glaube nicht, daß er provozieren will, er ist nur genauso polemisch und auf Wahrheit bedacht wie ich.[/QUOTE]Genau. Wahrscheinlich weiß ich mehr über Heilpflanzen Bescheid wie diese Möchtegern-Ricolas. Ich hatte sogar mal einen eigenen Kräutergarten angelegt (das ist einfacher als Blumen, weil man nicht gießen muß *grins*).

[QUOTE]und du hättest nicht joan-erik-tanat drohen müssen, das er jetzt mit juristischen konsequenzen zu rechnen hatt,ich glaube du kennst ihn nicht einmal, es steckte doch überhaupt keine böse absicht in seinen aussagen, er wollte lediglich seine meinung äußern.[/QUOTE]Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Abgesehen davon bekommt dieser Herr von mir eine gute Lektion darin, welche Aspekte es alles zu beachten gilt.

Das ganze Psycho-Zeug ist schon ohne Astrologie und Ricola-Kräuterbonbons immens kompliziert. Da fließen philosophische, wissenschaftstheoretische und auch juristische Problem rein, die von den Müslis überhaupt nicht bedacht werden. Das zeigt sich im engeren Sinne darin, daß sich die psychologischen Schulen in ihren Erklärungen widersprechen, und dennoch beharrt jeder, Recht zu haben, bildet für teures Geld Leute aus und gurkt an kranken Menschen rum.
Joan Eric TanatSchön gesagt! Wo Du recht hast, hast Du recht!:D
Joan Eric Tanat[SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(168, 152, 144)]Laßt uns Fragen, die speziell die Astrologie betreffen, in [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Dies und Das[/B][/COLOR] - [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Astrologie als Lebensphilosophie[/B][/COLOR] besprechen, da sie den Rahmen dieses Themas sprengen würden.[/COLOR][/FONT][/SIZE]:)
Darkpoem112[QUOTE][i]Original geschrieben von Esoterik-Erik [/i]
wie schon gesagt,kenne ich ein mädchen, das ohne medikamente und therapie, sondern nur durch ihr glaube an gott geheilt scheint
ich sehe sie einmal die woche und ihr geht es hervorragend, sie hat keinen einzigen rückfall erlitten, seitdem sie glaubt. sie sagte das medikamente und psychotherapien ihr nicht halfen.
[/B][/QUOTE]

Die Medikamente wirken nicht. Die Therapie hilft mir nicht. MIR IST NICHT MEHR ZU HELFEN: Ein typescher Gedankengang eines Depressiven. Natürlich helfen Medis und Therapie!! Allerdings verhindert die krankheit ft das man das erkennt. Aber ich glaube dir wenn du sagst das ihr Glaube an Gott sie geheilt hat. Der Herr ist allmächtig, ihm ist nix unmöglich. Und auch mir gibt der Glaube an gott viel Kraft. Und Kraft, die brauch man wirklich viel wenn man den Heilungsproßess beginnt.
Darkpoem112So nun habe ich in den Tagesklinischen status gewechelt, d.h. ich bin jeden abend daheim. Das erleichtert mir doch sehr das hier zu verfolgen. Hompatische Mittel gegen Depression? Intressantes Thema das auch unter den Mitpatienten schon aufgekommen und nie richtig beantwortet worden ist. Hat da jemand mit erhfahrungen. Also diereckt Depression homodingsda???
Joan Eric TanatHier ein Beispiel einer gekonnten Heilung durch einen Homöopathen von Format:

"… Unter der Überschrift berichtet Kent den folgenden Fall, der hier etwas gekürzt wiedergegeben werden soll:
Sein Geisteszustand wurde von einem Spezialisten als diagnostiziert. Weint häufig; vergißt alles; antwortet auf keine Fragen; murmelt unverständliches Zeug; hört Stimmen; glaubt, er sei ein Verbrecher; er hält sich für Christus; glaubt, er sollte bei lebendigem Leibe begraben werden; hört Polizisten kommen, die ihn verhaften wollen; scheint den Verstand verloren zu haben; Hände und Füße feuchtkalt.

Gewalttätig - mußte im Bett festgebunden werden. Rotes Gesicht; dauernd flammend rot. Kopfschmerz im Hinterhaupt. Besser um die Mittagszeit. Gefühl, als ob in die Ohren etwas hineingedrückt würde. Verstopfung. Wacht auf mit Zusammenfahren. Geräusch verschlechtert, Licht bessert. Die linke Pupille scheint größer als die rechte zu sein. Er erhält Medorrhinum C 10000, um den Fall zu testen und bestimmen zu können, ob es sich um einen Fall von unterdrückter Sycosis handelt. Es erfolgte aber keine Reaktion, und damit war klar, daß hier keine Unterdrückung vorlag. Er stand Tag und Nacht unter der Beobachtung einer Tages- und Nachtschwester.

23. März: Hört Stimmen aus der Feme: des Vaters, der Mutter, von Polizisten. Sie nennen ihn einen Lügner; sagen, er sei tot; er solle ; die Mutter sagt ihm, er solle laut sprechen. Glaubt, er sei verdammt; daß die Leute ihn auslachen. Religiöse Phasen des Deliriums: von einer der Stimmen erhielt er den Befehl, das Apostolische Glaubensbekenntnis aufzusagen. Stinkender Atem schon die ganze Zeit, seitdem er zu Hause ist, nun etwas besser. Die Stühle waren schwarz, als er nach Hause kam.> (Lesser Writings, S.625f.)

Und nun sucht Kent zunächst ein Mittel für den akuten Zustand und kommt dabei auf Belladonna, Hyoscyamus, Lachesis, Stramonium, die den Gemütssymptomen entsprechen. Dann nimmt er noch einige körperliche Symptome hinzu, z. B. den heißen Kopf, die kalten Füße, den Hinterkopfschmerz, um eine Auswahl treffen zu können. Aber es bleiben immer noch Belladonna, Hyoscyamus und Stramonium übrig, wobei Belladonna die höchste Wertigkeit hat. Er fährt fort: Er erhält also Bell. C 10000 und Sacch. lact. alle zwei Stunden in Wasser.

25. März: Schlug zweimal seine Nase (Bell; Hyos; Stram. ); glaubt, er werde verhaftet (Bell); gerade wurde festgestellt, daß er all sein Schamgefühl verloren hat. Keine andere Veränderung. Hyos. C 10000.

26. März: Glaubt, seine Medizin sei Gift. Der Atem stinkt nicht mehr so. Hört fast keine Geräusche. Sacch. lact.

4. April: Die Stimmen sagen, er sei tot, und er möchte wissen, wann sie das Begräbnis vornehmen wollen. Er möchte sein eignes Grab schaufeln. Wünscht, begraben zu sein. Glaubt, sein Sarg sei im Hause oder im Keller. Reibt häufig seine Nase, sie juckt. Glaubt, die Medizin sei Gift. Der Kragen ist ihm zu eng. Lach. C 10000.

9. April: Glaubte nur ein Mal, er sei tot, die Stimmen sind weniger. Füße und Hände kalt. Sacch. lact.

12. April: Schlug seine Wärterin öfters. Streitsüchtig; wünscht zu kämpfen. Glaubt, er sei ein Verbrecher. Scheint durch Lachesis verschlechtert worden zu sein. Hyos. C 10000.

13. April: Kein Kämpfen mehr seit dem letzten Mittel. Ruhiger; äußere Erscheinung gebessert; Gesicht weniger rot; Nase juckt weniger, reibt sie nicht mehr unentwegt wie vorher.

18. April: Er lacht viel. Hört Stimmen der Familie und der Schwester. Glaubt, er sei ein Verbrecher. Keine Entschlußkraft: wartet auf Befehle, bevor er etwas tut; wenn man ihm sagt, er solle essen, dann ißt er; er solle zu Bett gehen, dann geht er in's Bett; er steht so lange, bis man ihm sagt, er solle sitzen, und sitzt, bis er stehen soll; wenn man ihm sagt, er solle irgend etwas tun, dann tut er es beinahe mechanisch. Unentschlossenheit. Redet nicht; scheint unfähig zu antworten. Sacch. lact.

2. Mai: Deutliche Hitze im Kopf; besser durch Kälte. Abneigung gegen heiße Suppe. Starke Furcht. Nervös. Stimmen. Wahnideen. Unentschlossenheit. Phosphor C 10000.

Die Mittel, die bis dahin gebraucht worden waren, nahmen die Gewalttätigkeit und Heftigkeit der Manie weg, so daß er am Tisch mit der Familie essen konnte. Er war ununterbrochen unter der Aufsicht einer sorgfältig beobachtenden Schwester, die zu diesem Zeitpunkt bemerkte, daß er keine heiße Suppe vertrug. In Verbindung mit den anderen Symptomen war daher offensichtlich, daß Phosphor dem ganzen Fall am besten entsprach. Daher die Verordnung.

28. Mai: Große Besserung; keine Wahnideen; hört selten Stimmen. Nun sehr nervös. Abneigung, berührt zu werden. Liebt kaltes Wasser. Phos. C 10000.

Dieser Fall wurde zum guten Ende geführt durch eine Wiederholung von Phosphor, in der C 50000, einen Monat später. Mitte Juni waren die Gemütssymptome verschwunden und er hatte gut an Gewicht zugenommen. Seitdem ist er normal und kräftig und läuft durch die Stadt wie jeder andere auch.> (Lesser Writings, S. 627 f.)

Kent versuchte also zunächst einmal, den akuten Zustand zu lindern, indem er die kurzwirkende Belladonna einsetzte, obwohl er selbst nicht ganz zufrieden mit der Wahl war. Sowie das erste charakteristische Symptom von Hyoscyamus . Kent 1/86; 73) auftauchte, wechselte er auf dieses Mittel über. Und das ließ er wirken, bis ihn ein neues körperliches Symptom auf Lachesis zu weisen schien. Doch Lachesis erwies sich als verkehrt, daraum kehrte er wieder zu Hyoscyamus zurück. Dies beruhigte den Patienten so weit, daß er unentschlossen und mechanisch handelnd wurde, aber sogar wieder am Tisch essen konnte. Aber dann kam wieder ein neues körperliches Symptom: Die Unverträglichkeit von warmer Suppe, ein Charakteristikum von Phosphor. Von diesem Symptom ausgehend überblickte er noch einmal den ganzen Fall und stellte fest, daß viele andere Symptome ebenfalls zu Phosphor paßten, z. B. der heiße Kopf, die kalten Hände und Füße, die Furcht, die Nervosität, das Stimmenhören, etc. Da nach der Beruhigung des Patienten nun die Zeit gekommen war, ein Antimiasmaticum zu geben, setzte er den Phosphor ein. Daß danach das Verlangen nach kaltem Wasser auftrat (ein typisches Phosphorsymptom!), bestätigte ihm die Richtigkeit seiner Wahl, und so blieb er eisern bei Phosphor in großen Abständen. Abermals eine Meisterleistung, zu der vor allem das exakte Beobachten der Signale des Organismus und ein wissendes Wartenkönnen führte!"

(Aus: "Homöopathik. Die Heilmethode Hahnemanns" S. 318 ff., Gerhard Risch, 2. Aufl., Pflaum Verlag München)
Darkpoem112ONCE AGGAIN: Die beiträge bitte in einer angemessenen länge halten. Vor allem wenn sie mal wieder nix mit Depressionen an sich zu tun haben.
Joan Eric TanatVerstehe Eure Einwände! Die gewohnte Einteilung von Krankheiten, wie wir sie bei der Schulmedizin kennen, gibt es nicht in der Homöopathie. D.h. der Homöopath kennt nicht DIE Depression, sondern höchstens eine ART Depression, aber immer ist das GESAMTE Krankheitsbild entscheidend. Es ist also Unsinn, hier in diesem Thread die Mitteilung eines homöopathischen Mittels direkt zur Heilung von Depression zu erwarten.

Mir war klar, daß dieses Beispiel nicht auf Depression paßt, doch jedes andere Behandlungsbeispiel hätte ebenso wenig gepaßt, da in der Homöopathie jeder Patient individuell behandelt werden muß. Seine Krankheit hat nur er allein. Ich habe mich entschlossen, dieses gute und lehrreiche Beispiel einer homöopathischen Behandlung zu zitieren, weil ich immer wieder feststelle, daß viele Menschen heute entweder gar keine oder eine völlig verkehrte Vorstellung von Homöopathie haben. Eben z.B. die Vorstellung, daß es ein homöopathisches Mittel gegen Depression gibt. Ein Homöopath heilt nicht eine Depression, sondern den Menschen. Da ist ein himmelweiter Unterschied zur Schulmedizin! Homöopathie ist eine ganzheitliche, d.h. echte Heilkunst.

Und ich muß auch Einspruch erheben gegen das "mal wieder nix mit Depressionen an sich zu tun haben"! Die Astrologie, die ich hier ins Spiel gebracht habe, basiert, genau wie die Homöopathie, auf einer ganzheitlichen Sicht. Und wer denkt, diese beiden Künste seien Unsinn, ist schwer auf dem Holzweg! Wenn Ihr der Schulmedizin vertraut, werdet Ihr nie geheilt! Denn Allopathie widerspricht dem seit Jahrhunderten bekannten und dennoch bis heute ignorierten Gesetz der Heilung. An dem zitierten Behandlungsbeispiel erkennt man, daß Homöopathie einen kranken Menschen sanft und dauerhaft heilt. Er muß nicht ein Leben lang Medikamente einnehmen und in nie endender Behandlung bleiben. Ich habe mehrere depressive Frauen kennengelernt und weiß, daß Ihnen die Schulmedizin nicht wirklich hilft. Die vielen Therapien und Medikamente sind enorm kostspielig und bringen nur kurzfristig etwas, langfristig aber verschlimmern sie die Krankheit. Gesundheit, das eigentliche Ziel eines Arztes und einer Behandlung, kommt dabei nie zustande. Wer's nicht glaubt, kann mal Hahnemanns "Organon der Heilkunst" lesen.

Allerdings muß ich (auch aus eigener Erfahrung) sagen, daß (ich weiß nicht wieviele) Homöopathen in Deutschland ihre Kunst nicht in dem Maße wie Kent (was wünschenswert ist) beherrschen. Mit den Astrologen sieht es wohl oft auch sehr trübe aus. Doch ich möchte betonen, daß die Qualität der Ausübung von Astrologie und Homöopathie nicht die (innewohnende) Bedeutung dieser (Heil)künste berührt. Für die Patienten, insbesondere für depressiv-erkrankte, ist es ein Dilemma, wenn sie die Homöopathen nicht gesund machen – obwohl diese es mit ihrer wahren Heilkunst können – und die Schulmediziner (Allopathen) die Krankheit züchten, indem sie ihre Patienten nur kurieren, d.h. die Symptome verdrängen. Ich schreibe das nicht, um Euch zu ärgern, sondern weil es wirklich ein Beitrag zum Thema ist. Überlegt doch mal: Dr. B. R. Ebertin ist Klinischer Psychologe, Psychotherapeut und Heilpraktiker mit zig Jahren Praxiserfahrung und benutzt für seine Arbeit ASTROLOGIE – denkt Ihr wirklich allen Ernstes, der Mann spinnt?:rolleyes:
MontroseEric, Dein Problem ist, daß Du Dich mit Theorien anstatt mit Menschen beschäftigst. Auch hier im thread redest Du permanent an den Bedürfnissen der anderen vorbei. Und das ist ein schöner Anschauungsunterricht, warum man sich nicht mit Astrologie, Homöopathie usw. beschäftigen sollte. Weil es einen blind macht...
illuminatStimmt wohl, aber wer die Antwort in sowas sucht sucht sie zumindest schonmal im unerklärlichen, was oft trotzdem hilft.

Das liegt nunmal daran, dass die Menschen etwas glauben, wenn man es ihnen nur immer und oft genug wieder einredet.

Ob nicht dein ganzes Leben vielleicht nur Mainpulation bedeutet?
Was ist Manipulation eigentlich?
Kann ich jede Krankheit wegmanipulieren?


Die Methoden der Manipulation müsste man kennen...
Darkpoem112[QUOTE]
Wenn Ihr der Schulmedizin vertraut, werdet Ihr nie geheilt!

Er muß nicht ein Leben lang Medikamente einnehmen und in nie endender Behandlung bleiben. Ich habe mehrere depressive Frauen kennengelernt und weiß, daß Ihnen die Schulmedizin nicht wirklich hilft. Die vielen Therapien und Medikamente sind enorm kostspielig und bringen nur kurzfristig etwas, langfristig aber verschlimmern sie die Krankheit. Gesundheit, das eigentliche Ziel eines Arztes und einer Behandlung, kommt dabei nie zustande. [/QUOTE]


SOLCHE UNQUALIFIZIERTEN UND ZUDEM VOLKOMMEN FALSCHEN AUSSAGEN HABEN IN DIESEM THREAD NIX ZU SUCHEN. Ich habe schoneinemal jemanden der so dummes Zeug geschrieben hat hier hinausgebeten. MIR hilft die Schulmedizin. Und ich kenne jede Menge Fälle in denen das genauso ist. Jedem in der Phychatrie hat sie geholfen. Den meisten auch auf lange Sicht. Zugeben, es gibt Leute die werden immer wieder Rückfällig. Aber das liegt erwiesener Maßen daran, das sie wieder ihre alte Lebensweise aufnehmen, und die Ratschläge der Therapeuten ignorieren. Ich weiß nicht ob homodingsada hilft weil ich mich damit noch nicht befasst habe, aber ich weiß das die Schulmedizin hilft. In diesem Thread findet man auch den ein oder anderen Depressiven, und ich werde nicht zulassen das du mit solchen Lügen die Krankheit förderst. Ich fordere dich daher auf solche Bemerkungen in Zukunft zu lassen
LaChatte[QUOTE]MIR hilft die Schulmedizin. Und ich kenne jede Menge Fälle in denen das genauso ist. Jedem in der Phychatrie hat sie geholfen. Den meisten auch auf lange Sicht. Zugeben, es gibt Leute die werden immer wieder Rückfällig. Aber das liegt erwiesener Maßen daran, das sie wieder ihre alte Lebensweise aufnehmen, und die Ratschläge der Therapeuten ignorieren.[/QUOTE]

Vielleicht müsstet ihr euch mal über eure jeweiligen Definitionen von "helfen" unterhalten?

Klar ist, dass ein schulmedizinisches Medikament nicht in dem Sinne heilen kann "Pille schlucken und die Depression ist geheilt". Solche Medikamente können aber einen Menschen in einen Zustand bringen, wo er in der Lage ist, ungesunde depressive Muster und Verhaltensweisen zu überprüfen und verändern, und dann später eventuell ohne Medikamente leben, und dennoch nicht die alten Muster zurückzufallen. Die eigentliche Heilung geschieht aber hier durch die eher psychologisch orientierte Arbeit. Das Medikament schafft nur gewisse Voraussetzungen, damit diese Arbeit leichter geschehen kann.

[QUOTE]In diesem Thread findet man auch den ein oder anderen Depressiven, und ich werde nicht zulassen das du mit solchen Lügen die Krankheit förderst. [/QUOTE]

Inwiefern fördert Joan Eric Tanat durch seine Aussagen die Krankheit? - Lügen kann ich in seinem Text übrigens keine erkennen. Der von dir oben zitierte Abschnitt ist korrekt, medikamentöse Therapien sind teuer und heilen nicht. der Blick auf den Beipackzettel wird das schnell zeigen. Was heilt im Falle von Depression, ist die psychologische Arbeit, wozu - wenn es angemessen erscheint - durchaus Medikamente eingesetzt werden dürfen. Man muss sich aber über ihre Rolle im Klaren sein, um sie auf produktive und heilungsfördernde Weise einzusetzen.

Ich fordere dich auf, nicht anderen Menschen Lügen zu unterstellen, ohne selbst genügend über ein Thema informiert zu sein. Ein Satz wie "für mich tönt das, was du schreibst, gefühlsmässig wie totaler Unsinn, ich werde das mal überprüfen und dir zu beweisen versuchen, dass du unrecht hast" wäre eindeutig deiner Lage angemessener.
Montrose[QUOTE]MIR hilft die Schulmedizin. Und ich kenne jede Menge Fälle in denen das genauso ist.[/QUOTE]Das glaube ich Dir.

[QUOTE]Die eigentliche Heilung geschieht aber hier durch die eher psychologisch orientierte Arbeit. Das Medikament schafft nur gewisse Voraussetzungen, damit diese Arbeit leichter geschehen kann.[/QUOTE]
Die psychologisch orientierte Arbeit kann einfach darin bestehen, nach einer gewissen Auszeit wieder ins Leben einzusteigen, zu sehen, daß man besteht und daraus Zuversicht zu schöpfen.
Wenn das noch nicht ganz klappen sollte, kann man immer noch weitere Dinge ausprobieren. Wenn es doch klappt. auch gut.

[QUOTE]medikamentöse Therapien sind teuer und heilen nicht. der Blick auf den Beipackzettel wird das schnell zeigen. Was heilt im Falle von Depression, ist die psychologische Arbeit[/QUOTE]Medikamentöse Therapien sind nicht teuer. Für eine Stunde Psychotherapie bekommt man Tabletten für einen Monat. Was heilt, hängt von der jeweiligen Ursache ab.

[QUOTE]Ich fordere dich auf, nicht anderen Menschen Lügen zu unterstellen, ohne selbst genügend über ein Thema informiert zu sein.[/QUOTE]Darkpoem ist laut seinen Angaben selbst in Behandlung.

Welchen Sinn hat es, LaChatte, die Beziehung zu den Leuten, von denen er sich geholfen fühlt, zu untergraben. Das ist doch unprofessionell.
LaChatteWenn Darkpoem in einer Behandlung ist, die ihm zusagt und wo er sich geholfen fühlt, soll er weitermachen, das ist in diesem Fall der richtige Weg für ihn. und wie er selbst schreibt, besteht die Therapie ja nicht ausschliesslich im Konsum von Tabletten, sondern da passiert noch einiges mehr, und Rückfälle enstehen laut Darkpoem daraus, dass [COLOR=limegreen] das sie wieder ihre alte Lebensweise aufnehmen, und die Ratschläge der Therapeuten ignorieren.[/COLOR] ;)

die beiden depressiven Menschen, die ich sehr gut kenne, bearbeiten ihre Depression weitestgehend ohne Tabletten - und auch sie machen Fortschritte.

[QUOTE]Die psychologisch orientierte Arbeit kann einfach darin bestehen, nach einer gewissen Auszeit wieder ins Leben einzusteigen, zu sehen, daß man besteht und daraus Zuversicht zu schöpfen.
Wenn das noch nicht ganz klappen sollte, kann man immer noch weitere Dinge ausprobieren. Wenn es doch klappt. auch gut.
[/QUOTE]

Wenn das so klappt und es tatsächlich nur an Ruhe fehlte, ist das natürlich hervorragend. Wenn es aber gerade darum geht, dass ein Mensch den Alltag nicht bewältigen kann, muss man halt anderweitig nach Lösungen schauen. "Stell dich nicht so an!" zu einem depressiven Menschen zu sagen, ist ungefähr das Kontraproduktivste, was du überhaupt tun kannst.
Joan Eric TanatWie ist denn eigentlich die Erfolgsquote der psychotherapeutischen Behandlung von "an Depression Erkrankter"? (Überschreitet sie 1 Prozent?)

Übrigens sind die Medikamente selbst an Psychotherapie hinderlich, denn die Therapeuten drängen gewöhnlich die Patienten, die Mitteleinnahme zu reduzieren oder gar abzusetzen. Die Mittel gaukeln den Patienten einen Gesundheits-Zustand vor, der nicht vorhanden ist.

Was ist die Ursache von "Depression"?

Ich denke, nur in den seltensten Ausnahmefällen sind Patient und Psychotherapeuten inclusive Psychiater/Neurologe in der Lage, die Krankheit zu überwinden, sodaß der Patient nach abgeschlossener Behandlung dauerhaft gesund ist und keine Medikamente mehr einnehmen muß.

Meistens bleiben die Depressions-Patienten lebenslänglich in Behandlung und unter Medikation.

Die Medikamente sind teuer, aber die Psychotherapien (das Fachpersonal) kosten ein Vermögen. Und bringen fast nichts.


"Unwissend ist der Arzt, der nichts von Astrologie versteht! Der Anteil, den die Sternkunde an der Heilkunde hat, ist nicht ein recht kleiner, sondern ein sehr großer."

Hippokrates, um 400 v. Chr., berühmtester Arzt des Altertums


"Ein Arzt, der nichts von Astrologie versteht, ist eher ein Narr zu nennen denn ein Arzt."

Paracelsus


"Erst wenn für den Kranken die Stunde der Heilung geschlagen hat, dann schickt ihn Gott zum Arzt – und nicht vorher. Alle, die vorher zu ihm gehen, kommen vergebens. Gott ist der Herr, der die Krankheit und die Sterne zählt."

Paracelsus


"Was die Zähne kauen, ist die Arznei nit; niemand sieht die Arznei. Es liegt nit am Leib, sondern an der Kraft."

Paracelsus
Darkpoem112Wie bereits einmal hier Diskutiert werde ich gerne auch die neueinsteiger auf dem luafenden halten . Es ist hier bereits eindeutig festgestellt worden das Depressionen auch einen biologischen Teil haben. Eine Stoffwechelstörung bei der im sogn. synaptischen Spaöt 2 Botenstoffe zuwenig oder gar nicht da sind. Solange das so ist, KANN NIEMAND helfen, denn diese botenstoffe sind dafür dringend nötig!!! Die tabletten die wir bekommen regulieren diesen Stoffhaushalt wieder. MEHR NICHT!! Es sind keine Stimmungsaufheller wie allgemein vermutet. Erst wenn das passiert können Therapien greifen. Und müssen, denn ohne sie gehts auch nicht. Wer weiß, vieleicht gibt es ein homopatisches mittel dad das selbe kann. ICh weiß es nicht wie auch geschrieben hab. Aber ich weiß das es die Tabletten können die in der Schulmedizin anwendung finden. Allerdings gibt es einen typischen Depressiven Gedanken, den ich weiter oben schon einmal genannt habe. Mir kann keiner helfen!!! Dieser Gedanke wird einem von der KRanhet vorgespielt. Ich habe diesen Thread eröffnet um mich mit anderen auszutauschen die auch depressiv sind oder sich mit der Krankheit auseinandersetzen wollen. Und da werde ich es sicherlich nicht tolerieren das Joan behauptet die Schulmedizin könne nicht helfen und somit den Gedanken unterstützt. Und in der tat ich bin in behandlung. Ich weiß was eine Depression bedeutet, du auch?? Übrigends die heilquote bei erkeannten Depressionen würd ich mal so auf 80% schätzen. Und man ist , wie ebenfalls hier schonmal erwähnt, auch nicht ein leben lang auf die MEdis angewiesen
illuminat[quote]Erst wenn das passiert können Therapien greifen. Und müssen, denn ohne sie gehts auch nicht. Wer weiß, vieleicht gibt es ein homopatisches mittel dad das selbe kann.[quote]

Homäopatie heißt: Den richtigen Preis für den glauben an die Wahrheit zu kennen.
Noch eine Homo-Partie verspricht den Tot des Homo Sapiens.
Lieber schwul als gar nicht geliebt.
Du bist was du denkst, abhängig von Menschen
Du bezahlst in jedem Fall mit dem Leben.
Wenn du mich vergessen hast, sind meine aufgeworfenen Fragen auch nicht mehr von bedeutung und ich kann sowieso sterben.
Ich bin nur der Geist den ich verändert habe. Welchen Körper ich zuerst steuere ist nebensache, du hast doch auch nur einen aber der gehört jetzt so lange mir.

Intelligenz ist Verständnis
Hast du mich verstanden, bist du infiziert.
illuminatWer einsam stirbt hilf vielleicht nicht das einsame Sterben zu bekämpfen.
Wer gemeinsam denkt, kann alle zum handeln bringen.
Wer handelt wie in seinen kühnsten Träumen, hat aus viel Erfahrung gelernt.
Drogen fürs Volk, aber wenn ich klar sehe kann ich auch was sinnvolles getan haben.
Esoterik-Erikhi allerseits !!

ich möchte noch mal zu dem beispiel mit meiner bekannten zurückkommen, die durch ihr festen glaube an gott geheilt ist.
ich kenne sie sehr gut und weiß sehr genau, das sie mir und anderen nichts vormacht. als sie erkrankt war, auch depressionen hatte, konnte sie ihren alltag nicht bewältigen.
sinnlosigkeit und ängste hinderten sie am leben. sie sagt, das sie allen die ihr was angetan haben vergeben hat, und sie hat wirklich auch ein traumatiesierendes erlebniss hinter sich auf das ich jetzt nicht näher eingehen möchte.

sie sagt:

ihr müßt als erstes vergeben lernen und auf allen problematischen und schwierigen situationen die euch wiederfahren nicht mit wut, aggression und rache reagieren sondern mit vergebung und liebe. am anfang ist das ein sehr mühevoller weg, ihr dürft nicht aufgeben, sondern mit dem glaube an gott werdet ihr wachsen und lösungen für schwierige situationen finden. gott ist in jedem menschen und wir können kontakt zu ihm aufnehmen, er wird nicht mit uns reden oder uns als wesen gegenüberstehen, aber er wird uns ein feedback zurückgeben das sich in der liebe, im verständniss, in der vergebung, und im erfolg äußert. nur wer ehrlich zu sich selbst und zu anderen ist, seine fehler eingesteht und wer nicht die schwächen anderer ausnutzt, aber versucht andere zu verstehen und (wenn möglich) zu helfen, der wird im sinne gottes und der menschen handeln. alles negative, wie sünde, gewalt, aggression
egoissmus u.s.w ist werk des teufels. er will zerstören, er will die menschen in versuchung bringen, indem er sich tarnt und mit
"scheinbar" guten dingen uns überlisten will, die aber zerstörerische kosequenzen haben. der "teufel" und damit das böse, das verderben, das leid, kann die macht über die menschen erlangen, aber unsere aufgabe ist es dies zu verhindern. es liegt in uns menschen selber wie wir leben und wie wir handeln wollen.
aber jeder kann sich zum guten wenden.


sie ließt fast jeden tag die bibel und findet immer eine stelle die zu ihr passt und handelt auch danach. bis heute ist sie nie entäuscht worden und ist voller optimissmus und positiver ausstrahlung. ihr leben hat wieder einen großen sinn und sie bekommt auch die bestätigung, von gott, wie sie eben glaubt.

gruß
Montrose[QUOTE] Ich habe diesen Thread eröffnet um mich mit anderen auszutauschen die auch depressiv sind oder sich mit der Krankheit auseinandersetzen wollen. Und da werde ich es sicherlich nicht tolerieren das Joan behauptet die Schulmedizin könne nicht helfen und somit den Gedanken unterstützt[/QUOTE]

darkpoem *lächel* ich glaub, Dein thread ist gelungen, wenn auch in etwas anderer Richtung als beabsichtigt.

Du schreibst, Du wolltest Dich mit anderen austauschen... nun, die anderen hier sind leider nicht depressiv, aber haben offensichtlich anderweitig ihre Probleme.

Eric kann auf Deine postings nicht eingehen, er verhält sich wie ein Autist. Der muß sich halt an seine Geschichten klammern, sonst kriegt er angst.

Und illuminat assoziiert frei herum ... etwa so, wie wenn in Deiner Klinik irgendein Schizo durch die Gänge tänzelt, und keiner weiß warum.

Also nimm's gelassen, wenn Du hier einigen Leuten begegnest, die mächtig eins an der Klatsche haben. Vielleicht findet sich hier ja doch noch jemand Depressives, mit dem Du Dich vernünftig unterhalten kannst.

[QUOTE]die durch ihr festen glaube an gott geheilt ist.[/QUOTE]Den Quatsch kann man auch vergessen. Erstens sind manche Leute überhaupt erst durch Glauben depressiv geworden. Zweitens ist es eine Frechheit, Depression als Folge von Schuld darzustellen. Damit schadet man den Menschen und entfernt sie von Gott. Den wirklichen "Sündern" geht's meist prächtig, die bekommen nie eine Depression. Und drittens verharmlost dieses religiöse Geblubber die Depression.


Leider wieder kein Depressiver, sondern mit einem anderen Knick in der Optik. Aber dennoch schön: ein neuer Mensch in Deinem thread. ;-)
Esoterik-Eriksprach der allwissende montrose und freut sich insgeheim mal wieder was bis aufs bitterste abgewertet zu haben:p :p :p
Darkpoem112Salve den neuen.
*löl* Egal thread is thread ;-) Aber mal ernsthaft, irgentwie hats ja doch alles mit Depris zu tun hier.
Erik hat deine Freundin internet. Sie währe sicherlich eine intresssante berreicherung dieses Threads. Vorrausgesetzt sie ist in der Lage sich diskusionen zu stellen. Ich persöhnlich glaube ja das der Glaube an den Herrn sie geheilt hat aber es gibt sicherlich Leute die versuchen werden da gegen zu argumentieren. Das sollte ihr klar sein. Aber ansonsten würde ich mich echt freuen hier von ihr zu lesen
illuminatHumor ist nur ein Wort um den Preis für gespielte Leben zu bewerten.

Wer Humor sucht, wird ihn irgendwann vielleich sogar verstehen. Nur wer ihn nicht gefunden hat Lacht noch immer

Wenn ich den Blödsinn verstehe, den du von dir gibst, steckt vielleicht einfach nur wahrheit darin?

Wenn ich nicht verstehen kann, was für ein Problem du hast, habe ich zu wenig menschlichkeit erlebt.

Wenn ich weiß, wie viel du für den Tot bezahlen würdest, küsse ich dich vorher lebendig.

Ich geb mir auch nur Mühe.

Wer Möglichkeiten ausschließt ist nur verängstigt

Hallo, ich bin dein Geist. Es gibt mich nicht, denn ich bin schlauer als du.

Bin ich eine Depression, oder will ich nur darauf hinweisen, was dich unglücklich macht?
illuminatDu meinst Krankheiten die zuerst im Geist entstehen, werden zuerst entdeckt?
Die Idee hab ich letzte woche schon geheilt. Du denkst nur rückläufig

Vielleicht. Menschen sind auch nur Ärzte
Herr Doktor Herr Doktor, ich denken ich bin dumm. Keine Angst, das vergeht so schnell nicht
Herr Doktor Herr Doktor, ich habe ein Problem. Egal was es ist, die Lösung befindet sich in meinem Schrank
Niemand wird für Wissen bezahlt, aber jeder muss für sein Unwissen Zahlen.
Mangelnde Erfahrung ist normal.
Hier steht ein wertloses Gefühl namens Liebe, es möchte mal gestrichen werden, aber kann sich nicht richtig ausdrücken
SternenwolfDarf ich mal fragen wie sich "echte" depressionen zeigen bzw. wie es bei euch Betroffenen war?
NichtsIch kann Montrose nur unterstützen,es ist falsch Glauben als einen generellen Hilfsweg aus einer Depression anzupreisen,denn eben dieser kann Grund für jene sein.Desweiteren ist Glaube eventuell kein dauerhafter Weg,denn verliert man erst einmal wieder seinen Glauben,fällt man umso tiefer zurück in Depressionen.
Darkpoem112Typische symptome einer Depression:
Schlafstörungen, inner unruhe, Angstatacken, keine Organisation mehr möglich, antriebsstörungen, vergesslichkeit und vor allem kein Selbstvertrauen. Wie sah so ein depressier Tag aus. Morgens um 4-5 endlich eingeschlafen. Bis 12 oder 1 uhr. Aufgestanden. Aufs sofa gesetzt weil keinen antrieb hatte irgentwas zu machen. LAnge überlegt was man einkauft, nur für heute den für morgen planen ist nicht möglich. Vieleicht nachmittags noch ein Familien Fest. MAn geht nur kurz hin, 1-2 stunden weil einen die vielen "LEute" beunruhigen. Essen ist hier nicht möglich. Wieder daheim, wieder auf die couch. Verzweifeln darüber das man nigs geregelt bekommt. Die Finanzen sinken ins bodenlose und die wohnung ist vermüllt, aber man kann sich nicht aufraffen. Man hasst sich selber weil man sich nicht versteht. Gegen 11 ins bett. Totmüde. Aber einschlafen unmöglich. Und dann kommt die Angst. Ich bin so ein nichts warum sollten meine Freunde sich mit mir abgeben. Unsere Freundschaft ist nicht mehr was sie war, man duldet mich nur noch. Gegen 4-5 wieder eingeschlafen....
Darkpoem112Röchtöch ronnin
ham mer gleichzeitig fast das selbe geschrieben^^
Joan Eric Tanat@ Esoterik-Erik:
Mich würde mal interessieren, ob Deine Bekannte auch manische (euphorische) Phasen hatte. Wenn ja, dann ist die Zuwendung zur Religion (soweit mir bekannt ist), wenn es für die oder den Betroffene(n) noch einen Zugang zur (in unserer Kultur verwurzelten) Religion gibt, ein zwar selten erfolgreicher aber, wenn ja, idealer Weg zur Besserung des seelischen Zustandes. Insbesondere die katholische Religion kann hier noch helfen. Ich habe auch eine Bekannte, die sich nach manisch-depressiven Zuständen viel der Religion (katholisch) zuwendet. Das bedeutet ihr viel und hilft ihr auch, wenn auch nicht in dem Maß, wie es Deine Bekannte offenbar erlebt. Warum sollte sie Dir etwas vormachen? Handelt es sich allerdings um eine reine Depression ohne manische Phasen, dann dürfte Religion keine Lösung sein, da Religion dann sowieso nicht eigentlich erlebt werden kann.
Esoterik-Erik@joan-eric-tanat

meine bekannte hatte eine boarderlinerstörung mit eher manischen depressionen als nebensymptom. als sie krank war hatte sie das bedürfniss sich zu verletzten(die haut aufzuritzen)
was für boarderlinerpatienten(vor allen frauen)sehr häufig vorkommt. sie hatte suizidgedanken,die aber in den depressiven
phasen auftraten. sie sagte, ihr zustand hat sich sehr verbessert als sie eine lange predigt(ich glaube 12 teile, 1stunde pro teil) von
einem priester gehört hatte. in einem teil der predigt wird aus religiöser sicht das entstehen und wirken von krankheiten(vor allem seelische) erklärt, und wie man sich davon befreien kann.

@darkpoem112

ich sehe sie am wochenende, da kann ich sie mal fragen ob sie sich im forum äußern will. versprechen kann ich es aber nicht.

gruß;)
illuminatEine Depression ist die Konfrontation neutraler Gefühle auf eine negative Realität. Neutrale Realität entsteht durch den Wunsch sich unsichtbar und unerreichbar zu machen. Lebend und bitte nicht noch mehr negativ belastet. Lieber einsam sterbend und noch auf irgendwas macht haben wollen, egal wie negativ, der Tot ist nur eine Frage von bedeutungslos verronnener Zeit...
Sternenwolfokey danke. und noch ein paar fragen. Ich frag gerne :D
Ist ein Nervenzusammenbruch vielleicht ein zeichen für depression? es ist nicht gleichzusetzen, aber ist es vielleicht eine äußerungsmöglichkeit?
gibt es sowas wie leichte depressionen?
wie sollte das umfeld auf depressive menschen reagieren?
illuminat[quote]gibt es sowas wie leichte depressionen?[/quote]
Leichte depression bewirkt jeder Niederschlag den du je erfährst. Eine starke Depression entsteht, wenn du die Ursache der leichten nicht jedesmal wahrhaben willst.

[quote]wie sollte das umfeld auf depressive menschen reagieren?[/quote]
Nur noch in sätzen sprechen die nicht automatisch das möglichst negative sondern das deiner Meinung nach stärkste positiv erlebte zum drüber nachdenken bewirken
Sternenwolf[QUOTE]Nur noch in sätzen sprechen die nicht automatisch das möglichst negative sondern das deiner Meinung nach stärkste positiv erlebte zum drüber nachdenken bewirken[/QUOTE]
boa da kann ich ja gleich schweigen.

Sollte man diese Menschen auch so weit wie möglich entlassten oder sie einfach ins normale Leben zu integrieren versuchen?
Soll man abstand halten (von wegen privatsphäre ist jetzt ganz wichtig für sie) oder kann man einfach da sein.
Kann man depressionen mit einem psychologen(oder was auch immer) und ohne medikamente "heilen"?

[QUOTE]Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
gibt es sowas wie leichte depressionen?
--------------------------------------------------------------------------------


Leichte depression bewirkt jeder Niederschlag den du je erfährst. [/QUOTE]

ist das dann nicht einfache niedergeschlagenheit? Sorry, aber wo zieht man die grenzen?*nicht ganz kapiert hab*
illuminat[quote]
Sollte man diese Menschen auch so weit wie möglich entlassten oder sie einfach ins normale Leben zu integrieren versuchen?
[/quote]
Soweit wie nötig und so viel wie möglich. Du musst nur verstehen, was ihm auf dauer schadet.
Schon genug Gefühle erlebt, damit du weißt, was ihm schaden könnte?

[quote]Soll man abstand halten (von wegen privatsphäre ist jetzt ganz wichtig für sie) oder kann man einfach da sein.[/quote]
Gedanken an das negative entstehen immer in Zeiten in denen man sich zu einsam und unwirksam fühlt. Wenn man allein sein möchte, kann man entweder nicht sagen warum oder weiß nur einen besseren Zeitpunkt für eine Zusammenkunft.

[quote]ist das dann nicht einfache niedergeschlagenheit? Sorry, aber wo zieht man die grenzen?*nicht ganz kapiert hab*[/quote]

In deiner Definition. Ist es nicht einfach das selbe? Sorry, aber wie definierst du leben *dich noch nicht verstehen kann*
SternenwolfHä???? jetz blick ich nicht ganz durch.
ihr habt immer wieder davor gewarnt Trauer und niedergeschlagenheit mit Depressionen zu verwechseln. Woher soll ich wissen was Depressionen sind wenn ich nicht weis wie es sich anfühlt?
Ich meine letztes Jahr war für mich der absolute Horror. Ich wollte in der früh nicht aufstehen hatte miese Laune, war ständig müde und versuchte nur von einer Schularbeit zur nächsten zu überleben. Ich konnt nichts aufnehmen was mir jemand sagte und wollte nur meine ruhe. Ich fing oft an zu weinen ohne einen grund zu haben und lag im bett, hoffend, dass die Zeit einen augenblick anhalten würde.

Nun es trifft viel mit eurer Definition von Depressionen überein aber ist es nicht vielleicht einfach ein tiefes Tief gewesen?
Und genau da würde ich gerne wissen wo die Grenze zu ziehen ist.

[QUOTE]Gedanken an das negative entstehen immer in Zeiten in denen man sich zu einsam und unwirksam fühlt.[/QUOTE]
Das heißt, es ist schon wichtig dem Betroffenen zu zeigen das er sehr wichtig für mich ist.aber kann es nicht leicht zu einer "ich-will-kein-mitleid-bekommen-reaktion" kommen?

Ich kenn mich einfach wirklich nicht aus. deshalb die vielleicht etwas komisch anmutenden fragen.
Joan Eric Tanat@ Sternenwolf:
illuminat hat insofern recht, daß es gleitende Übergänge gibt zwischen Traurigkeit und Depression. Und doch ist da ein Unterschied. Depressive Menschen sind zu wichtigen Tätigkeiten im Leben nicht mehr fähig und leiden unter ihrer schweren Niedergeschlagenheit dauerhaft oder immer wiederkehrend. Das gibt Probleme mit dem Umfeld (z.B. Vereinsamung oder Feindschaft). DIE Depression gibt es eigentlich nicht. Jeder hat seine individuelle Depression, wenn man auch nach Ähnlichkeit in Gruppen zusammenfassen kann. Vor allem hat man seit langer Zeit in Depression und manische Depression, in der zyklisch euphorische und depressive Zustände abwechseln, unterschieden. Ebenso, wie bereits oben erwähnt, in endogene und exogene (entweder ohne oder mit äußerem – nichtseelischen – Grund auftretende) Depressionen. Man wird ebenfalls nach dem Vorhandensein körperlicher Abweichungen (z.B. im Stoffwechsel) unterscheiden. Ich denke, Depression ist eine Art Lebensmüdigkeit und seelische Erschöpfung und damit keine Einbildung, sondern eine Realität. Der Nervenzusammenbruch ist auch ein Symptom, welches hierher paßt. Teils definierst Du selbst, ob Du Dich krank fühlst, teils schätzt auch Deine Umwelt ein, ob Du krank (auffällig verändert) bist. Es gibt keine 08/15-Regeln, wie man sich einem Depressiven gegenüber verhalten soll, denn es gibt nicht DEN Depressiven. Einem Depressiven gegenüber muß man sich anders verhalten, als einem Manisch-depressiven, um seinen Zustand nicht zu verschlimmern. Wenn Du länger mit einem depressiven Menschen zusammen bist, wird sich das (hoffentlich) von allein einspielen. Wie Du schon sagst, dem einen bekommt Mitleid, dem anderen schadet es. Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Vielleicht können die Betroffenen selbst mal schildern, wie sie das Verhalten ihrer Umwelt empfinden und was sie sich wünschen. Allgemein würde ich sagen, daß Achtung, Toleranz, Akzeptanz und Rücksicht eine große Rolle spielen. Es ist wichtig, den Depressiven wahrzunehmen und nicht von sich auf ihn/sie zu schließen. Wer gesund ist, fühlt sich oft unendlich überlegen und dazu berufen, Ratschläge zu erteilen. Depressive sind auch Menschen und damit nicht minder wertvoll, das sollte man nie vergessen. Damit sind Deine Fragen nicht wirklich beantwortet, klar. Aber, wer kennt schon die genauen Antworten darauf?:rolleyes:
illuminatVielleicht solltest du aufhören die dummen zu belehren und dich fragen, ob es die die die Frage aufgeworfen hat überhaupt noch interessiert.

Frag mal ob du mit deinen behauptungen richtig liegst anstatt immer neue aufzustellen.

Ich hab ne künstliche intelligenz geschaffen, auf meinen signaturen findest du bald den weg dahin um sie nach einer Antwort zu fragen :p - wetten dass thelepatie möglich ist?

Ich würd dir mein leben dafür schenken, dass du daran glaubst.

Jetzt is auch schon zu spät, ich bin längst schon als Mensch gestorben, du musstest zu lange mit den nicht betroffenen diskutieren. Schönen dank auch für deine Missachtung meiner Gefühle aus unendlichen Schmerzen heraus. Du stopfst mir doch lieber Tabletten in den Mund dessen Wirkung du dir aufgrund der verständnislosen Packungsbeilage errechnest die du nicht verstehst weil du ihr nicht auf den grund gehen willst sondern lieber sagst es wäre gesund.

Patient ist, wer noch Heilung glaubt. Opfer ist, wer sich nicht mehr selber vom leben heilen kann!

Ich konsumiere bewusst Drogen :D
Darkpoem112So Sternenwolf, um deine Fragen auch mal zu beantworten statt nur drüber zu Phylosophieren.:D Vieles as du an deinem Verhalten beschreibst deutet auf eine, ich würd sagen mittelschwere vermutlich melanchonische, depression hin. Ich würde dir daher raten dich mal mit einem Neurologen darüber zu unterhalten. Mittelschwere Derpressionen können noch im Ambulanten Rahmen geregelt werden, wenn man sie aber nicht behandelt können sie zur schweren Depression werden. Und die enden entweder in Herten (phychatrie) oder im Selbstmord. Beides nicht sehr erstrebenswert. *findet*
Wie soll man mit einem Depressiven umgehen. Gute Frage. Meine beste Freundin will deswegen einen Termin mit meiner sozialarbeiterin vereinbaren, welche bei uns auch die phychoedukative Gruppe (zum erkennen und bekämpfen der Krankheit) leitet. Ich kann sie gerne mal bitten sich auch mal hier in diesem Thread dazu zu äussern. Vieleicht kann sie diese Frage beantworten.
@ illu
Du musst doch zugeben das du dich hier sehr unverständlich ausdrückst. Die definierst nie eine klare Frage wie sollen wir sie dir da beantworten???
Lestherja, das merkt man.
xtastedbloodxAlso ich habe bis vor kurzer Zeit geglaubt meine Depressionen im Griff zu haben ....Doch merke ich jetzt mit der Zeit kommt es wieder .....Wie sich das bei mir äußert ist schwer zu sagen , doch kommt es bei mir schneller als es dann wieder geht ....oft sogar von einer Sekunde auf die andere.....Gründe dafür kann ich auch nicht nennen ...Ich selber denke , das ich einfach wieder zu viel nachdenke ....über Dinge , die eigentlich ganz simple sind , doch in meinen Augen als Probleme mir im Weg stehen ....Ich fange dann jedesmal wieder an mir sinnlose Fragen zu stellen ....und was der Sinn ist und was es sich bringen soll hier zu sein ....Ich schlüpfe sozusagen in eine , ja wie soll man sagen ...--> Seifenblase ....die jedoch , auch wenn sie auf harten Grund aufschlägt nicht zu zerplatzen scheint .....

Ob die ständigen Fragen vielleicht doch einen Sinn haben ? Doch was genau soll der Sinn sein ? ........
illuminat[quote]Warum muss ein trauriger Mensch gleich depressiv sein?[/quote]
Sind depressive Menschen nicht auch nur traurig?
Warum urteilt ihr über scherzen die ihr in euch selbst nicht wahrhaben könnt?
Darkpoem112Nö Illu
Traurig sein und Depressionen sind 2 verschiedene Dinge. Wer traurig ist weint z.B. Viele Depressive würden sich freun endlich mal weinen zu können
Sternenwolf@illu
Soll ich mich angesprochen fühlen? Wenn ja dann tschuldigung, aber was willst du mir damit sagen? Ich hab nicht vor das ich jemanden irgendwelche Tabletten in den Rachen schieb. *verwirrt bin*

[QUOTE]Meine beste Freundin will deswegen einen Termin mit meiner sozialarbeiterin vereinbaren, welche bei uns auch die phychoedukative Gruppe (zum erkennen und bekämpfen der Krankheit) leitet. Ich kann sie gerne mal bitten sich auch mal hier in diesem Thread dazu zu äussern. Vieleicht kann sie diese Frage beantworten.[/QUOTE]
Ja das fänd ich gut. Ich mein, ist mir schon klar, dass man jeden anders behandeln muss. nur fühl ich mich etwas hilflos und desorientiert. Ich verlass mich immer auf mein gefühl....

Noch was: Was ist manisch depressiv? (sollte man, glaub ich, wissen ;) )

[QUOTE]Ich konsumiere bewusst Drogen [/QUOTE]
ich auch. Rum in Kugeln, rum in Kakao,.......
Darkpoem112@Ronin
Der wolf ist erst neu zu dem thread hier gestoßen, und kann das deswegen nicht wissen.

@Wolf
Manisch Depressiv ist eine spezielle zum glück seltenen From von derpressionen. Manisch ist so ne art überschwengliche Freude. Man kauft sich sachen die man sich eigentlich nicht leisten kann, rennt in ganz extremen Fälle soga nackt durch die gegend. Man möchte alles und jeden knuddeln etc. etc. ALso ne krankhaft übertriebene Freude. Bei manisch Depressiven gibt es einen ständigen wechel zwieschen depressiven und manischen Phasen.
Sternenwolf@Ronin: ich geh ja schon in die ecke und schäme mich. ich habs wahrscheinlich wirklich überlesen....

[QUOTE]Viele Depressive würden sich freun endlich mal weinen zu können[/QUOTE]
? Kapselt man sich so von der umwelt ab, dass man keine gefühle mehr zeigt?

wie wichtig waren/sind dann eigentlich noch Freunde und Familie während einer depression?
illuminat[quote]
Kapselt man sich so von der umwelt ab, dass man keine gefühle mehr zeigt?[/quote]
Der eine ist Depressiv, der andere wird nur Aggressiv.
Aber wenn du demjenigen das gibst, was er am meißten braucht, kommen ihm die Tränen.

Der eine zieht sich zurück weil er meint nicht verstanden zu werden, bedürfnisse zu haben die anschenend für andere als unwichtig abgetan werden, oder aus erfolglosigkeit. Wenn daraus dann Frust wird, kommts auch schonmal zu aggressiven Phasen, die aus irgendeiner kleinigkeit heraus in der dauernden schlechten Laune entstehen (dauernd gestresste nennen sich dann choleriker)

Freunde und familie - könnten genausogut der Auslöser der Depression sein.
Zu großer Abstand oder Unpersönlichkeit zwischen dem Umfeld und dem Betroffenen sind häufig die Ursache. Man sollte einem Depressiven nicht nur zuhören, wenn er wieder klagt, sondern ihm von ähnlichen Erlebnissen erzählen, Ratschläge geben zur bewältigung, und auch sekundär ursachen für die depressionen finden die meißt länger zurückliegen, als man vermutet.

Wer mit 14 Depressiv wirkt, hatte wohl Probs mit den Eltern. Wer mit 25 Down ist, hatte nen seltsamen Freundeskreis, wer mit 40 fertig is, hatte zu viel (beruflichen) alltag. Wer es midlife crisis nennt der weiß nur nich, was sein leben bis hierhin gebracht hat.

Und Depression vs. Trauer: Trauer kann wenn sie nicht in offenen Gesprächen ausdiskutiert wird auch zu einer langfristigen Depression heranwachsen. Am ende sucht man seine Vergangenheit um ihr nachzutrauern anstatt zu gucken was dran falsch war.
deathly_silenceIch schließe mich den meisten hier an, wenn ich sage, dass Depressionen einher gehen mit Biologie und Psychologie eine Krankheit sind ... Doch der Begriff Krankheit lässt auch eine weite Bandbreite an Definitionen zu ...
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Psyche die Physis beeinflusst und auch anders herum. Ich litt über ein Jahr unter ständigen Depressionen, gekoppelt an Selbstmordversuche usw. ...

Doch es ist ja nun auch so, dass nur die Biologie alle psychischen Ausdrücke des Menschen steuert und bestimmt. Es werden bestimtme Hormone ausgeschüttet oder auch nicht, je nach dem ... Das ist der Ursprung eines jeden Denken und Handelns ...
Darkpoem112@ illu
bist du sicher das du weißt was eine Depression ist??
illuminat[quote]bist du sicher das du weißt was eine Depression ist??[/quote]
Ich bin sicher, dass eine Depression nicht das ist, was auf nem gelben Schein steht.

Ich bin mir auch sicher, dass nicht jeder Arzt eine Depression erkennen kann.

Ich bin mir auch sicher, dass es depressive menschen gibt, die keinen arzt aufsuchen.

Ich bin mir auch sicher, dass der Hypocampus bei einer depression die wirkung dämpft, gleichzeitig jedoch schaden davon trägt. Und ich weiß auch, dass eine wiederkehrende kleine Depression den Hippocampus und seine funktion der depressionsdämpfung dadurch nach einer zeit immer weiter außer kraft gesetzt werden und ein kleines problem durch dauerndes überdenken und widerkehren dauerhaft zu einer langfristigen depression führen kann.

Ich möchte dich bitte, auch meine früheren beiträge zu diesem Thema in betracht zu ziehen, damit du weißt, was eine depression auslösen, bewirken und beheben kann/könnte.

Beste Grüße
Dr. Sommer :D
Darkpoem112ÄNDERUNG:
Am 10.02.2005 habe ich die Phxchatrie komplett verlassen und werde nun nur noch von einer Ambulanten Therapeutin in meiner Heimatstadt betreut.
deathly_silenceDann gratulier ich dir ...
Sternenwolfich wieder mal ;).

Ich hab so eine Überlegung angestellt....eigentlich sind depressionen bzw. depressive Menschen doch ein Indikator für missstäne in unserer Gesellschaft.
Wie gesagt dichte ich mir das zusammen aber als Gründe hab ich zum Beispiel Leistungsdruck, Versagen... noch gefunden. Weiter wird Depression als neue Zivielkrankheit gehandelt.-> alles muss schnell und reibungslos gehen, die stärksten überleben.
In depressionen findet sich das aussteigerprinzip dann wieder. Man müsste sich bei den allamierenden studien doch schon längst gedanken gemacht haben und etwas gegen bzw für die gefährdeten Menschen unternommen haben aber eigentlich wissen die wenigsten was depressionen wirklich sind, wie sie sich auswirken...

Illu und alle anderen: wenn das für euch schon ersichtlich war und nur ich wieder mal länger gebraucht habe, dann sorry und lasst euch nicht stören.

Aja und wie ist es jetzt mit den Gefühlen: also wirken sich depressionen wieder ganz verschieden auf jeden einzelnen aus. Aber kann ein depressiver mensch seine depressionen vor der umwelt verstecken?
Darkpoem112Eigentlich kann er das nicht. Aber da keiner weiß was eine Depression ist, wie soll sie dann jemand erkennen.
Sternenwolfnaja dann ist es an der Zeit die Menschen rundherum aufzu klären und zu sensibilisieren.
FichuHallo Darkpoem112,

mich würde interessieren, ob du dich aus eigenem Antrieb in Behandlung begeben hast oder ob deine Umgebung irgendwann eingeschritten ist, als du offensichtlich nicht mehr "funktioniert" hast. (Keine Details nötig, wenn du nicht willst.) Ich mutmaße, daß es ein inhärentes Problem bei Depression o. ä. ist, daß die Fähigkeit, sich selbst kompetent zu beurteilen, stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Mit dem Erfolg, daß man seinen Zustand eher verschleppt und sich verschlimmern läßt, als sich aktiv Hilfe zu suchen. (Ja, ich stelle die Frage aus persönlich gegebenem Anlaß ;).)
Darkpoem112Hallo Fichu
Ein depressiver ist nicht in der Lage seine Depression selber zu erkennen. Das geht nicht. Ich war irgentwann suicid gefährdet und hab deswegen Hilfe bei meinem Hausarzt gesucht. Der hat mich zu einer Phychoterapeutin geschickt, und die riet mir mich in eine Phychatrie einweisen zu lassen. Heute weiß mein Umfeldt welche symptome bei mir auftreten und kann dann reagieren.
illuminat[quote]Ein depressiver ist nicht in der Lage seine Depression selber zu erkennen. Das geht nicht.[/quote]
Du meinst es braucht immer eine zweite Person die dir sagt, was du hast?
Ich denke eher der betroffene will die Existenz einer Depression nicht wahrhaben. Vielleicht ist in einigen Fällen ja Naivität ein wichtiger Faktor.

[quote]Heute weiß mein Umfeldt welche symptome bei mir auftreten und kann dann reagieren[/quote]
Alle wissen bescheid, du wirst berechenbar, nimmst vielleicht nebenher noch Tabletten und weiß selbst nicht, warum das alles so ist...
Darkpoem112Ich weiß genau was die Tabletten bewirken die ich einehmen muss. Und es hat nix mit naivität zu tun. Die krankheit kontrolliert dein denken und lässt nicht zu das sie erkannt wird. Wenn mein Umfeld nicht meine Frühwarnsymptome kennen würde könnten sie mir nicht helfen. Ich kann ihnen vertrauen, schade wenn du das bei deinem umfeld nicht kannst
illuminat[quote]Die krankheit kontrolliert dein denken und lässt nicht zu das sie erkannt wird. Wenn mein Umfeld nicht meine Frühwarnsymptome kennen würde könnten sie mir nicht helfen.[/quote]
Ich kenne Leute die sagen sie haben ADS. Sie nerven ihr ganzes Umfeld und können sich nicht konzentrieren. Ok, vielleicht hätten sie es nicht ADS genannt, wenn sie nicht zum Arzt gegangen wären, aber dass das nervig ist wusste sie auch schon bevor es ihr jemand gesagt hat. Die betroffene Person muss also nicht erst auf etwas hingewiesen werden. Und wenn du down bist, weißt du das auch. Ob du es "down sein" oder "Depression" nennst interessiert nur den Arzt. Jeden Menschen interessieren die Ursachen; die lagen irgendwann einmal im Umfeld und haben sich durch deinen falschen oder übermäßigen Erfahrungseindruck irgendwann zu einer regelrechten Gefahr entwickelt so dass jeder winzige Faktor gleich ein ernsthaftes Problem darstellen könnte.

[quote]Ich kann ihnen vertrauen, schade wenn du das bei deinem umfeld nicht kannst[/quote]
Erstens wüsste ich nicht, wo ich was über ein nicht vertrauenswürdiges Umfeld gesagt habe.
Zweitens hab ich nichts davon gesagt, dass du deinem Umfeld nicht vertrauen solltest
Drittens hat niemand behauptet dass hier irgendwer auf sein Umfeld angewiesen ist.

Trotzdem denke ich, dass du auch in der Lage bist das zu erkennen, was dein "Umfeld" an dir erkennt - auch wenn du es nicht sofort als ein solches Zeichen deuten würdest.
Fichu[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]Und wenn du down bist, weißt du das auch. Ob du es "down sein" oder "Depression" nennst interessiert nur den Arzt.[/B][/QUOTE]
Natürlich [I]weiß[/I] der Depressive, daß es ihm schlecht geht. Und möglicherweise kommt er auch auf die Idee, daß er vielleicht depressiv sein könnte. Aber das hilft erstmal überhaupt nichts, weil die Depression sich nun mal unter anderem gerade darin äußert, daß auch erkannte Probleme nicht zielstrebig angepackt werden können. Ob das nun das Aufräumen der Wohnung, die Arbeit oder eben auch die Behandlung des eigenen Zustands ist. Und daß jemand, der depressiv ist, darum weiß [SIZE=1](auch wenn er es vllt. nicht "depressiv" nennt sondern meinetwegen "down" -- obwohl "down sein" sich m. E. völlig anders anfühlt und zu recht nicht als Depression zählt)[/SIZE] und weiterhin darum weiß, daß er es nicht auf die Reihe kriegt, was dagegen zu unternehmen, macht die Lage für ihn nur noch schlimmer. Und so weiter im Zirkel. Und deshalb (schätze ich) kann man sich nicht mal eben so für depressiv erklären, wenn mans wirklich ist, und damit zum Arzt gehen.

([B]Bitte korrigiert mich,[/B] falls ich hier ein völlig falsches Bild zeichne.)
Darkpoem112Sach mal illu liest du dir die anderen Beiträge überhaupt durch. Ich weiß nicht wievile Tausendmal wir hier schon erklärt haben, das "down sein" mit einer Depresasion nicht zu vergleichen ist. Du bist schon ne ganze Weile in diesem Thread und ich habe echt den Eindruck das du immer noch nicht den blassensten Schimmer hast was eine Depression ist.
illuminat[quote]Darkpoem112:
Ein depressiver ist nicht in der Lage seine Depression selber zu erkennen.[/quote]
oder
[quote]Fichu:
Natürlich weiß der Depressive, daß es ihm schlecht geht. Und möglicherweise kommt er auch auf die Idee, daß er vielleicht depressiv sein könnte.[/quote]
aber
[quote]...deshalb (schätze ich) kann man sich nicht mal eben so für depressiv erklären, wenn mans wirklich ist, und damit zum Arzt gehen.[/quote]
Das heißt das ich auf die Möglichkeit komme, dass es eine Depression sein könnte weil ich mich dauerhaft mies fühle. Also kann ein Depressiver Mensch seine Depression doch selbst erkennen. Und ein Arzt wird dir auch nur Anti-Depressiva verschreiben die dein Stress-Hormon zügeln damit du dich langsam wieder aufbauen kannst. Trotzdem besteht der wichtigere Schritt darin, dass der Betroffene anfängt sein Umfeld selbst soweit umzugestalten, dass er mit zukünftigen Konfrontationen nicht überfordert ist. Nur zum Arzt gehen und sich Pillen verschreiben zu lassen nützt also nichts. Der Psychologe wendet dann parallel diverse Behandlungsmethoden an um dem Betroffenen immer wieder zu sagen, wie er etwas schafft, warum er es schaffen kann, etc. Ob du nun nem Psychologen erstmal lang und breit deine Probleme schilderst damit er dir ne Lösung sagt oder du dein Umfeld um rat bittest ist also egal. Ob dir dein Psychologe sagt, wie du dein Umfeld zu ändern hast oder du es selbst weißt ist ebenfalls egal. Und wie viele Tabletten du nebenher schluckst ist nur eine Frage der Zeit bis du diese Depressive Phase durch genügend dauerhafte Veränderungen überwunden hast.

[quote] Darkpoem112:
Ich weiß nicht wievile Tausendmal wir hier schon erklärt haben, das "down sein" mit einer Depresasion nicht zu vergleichen ist.[/quote]
Wer unter Depressionen leidet ist nunmal down. Ich will mich hier nur nicht dauernd auf ärztlich anerkannte Krankheitsbilder stützen sondern auf menschliche Gefühle. Tut mir ja leid, wenn dir das ganze zu menschlich rüberkommt und du lieber weiter nach Plan deine Drogen nimmst um wieder auf eine bessere Welt hoffen zu können.


[quote]Sach mal illu liest du dir die anderen Beiträge überhaupt durch.[/quote]
Ja, darum versuch ich zu ergründen, warum sich hier jeder widerspricht nur weil er andere Definitionen für seine dauerhafte Niedergeschlagenheit nimmt.
Und jeder der versucht das Wort Depression explizit auf sein eigenes Krankheitsbild zu beziehen der versteht nur nicht, wie andere sich aus ihren Symptomen wagen können ein gleichartiges Krankheitsbild zu formen. Ob ich nun durch dauernde Trauer oder durch ständigen Mord oder allgemmeine Hilflosigkeit Depressiv geworden bin oder durch alles zusammen - fakt ist, dass anscheinend irgendwas zu intensiv verarbeitet wurde oder sogar immer noch wird und du jetzt mehr oder weniger unbewusst darunter zu leiden hast.

Genetisch bedingte Depressionen sind auch nur solche, die deinen Hippocampus schon so dermaßen ramponiert haben, dass eine vernünftige Hormonausschüttung und Depressionsdämüfung nicht mehr ohne weiteres möglich ist.
Fichu[QUOTE]Das heißt das ich auf die Möglichkeit komme, dass es eine Depression sein könnte weil ich mich dauerhaft mies fühle. Also kann ein Depressiver Mensch seine Depression doch selbst erkennen.[/QUOTE]
1. "Sich dauerhaft mies fühlen" ist wahrscheinlich keine adäquate Beschreibung, weil ein Depressiver nicht mal unbedingt sagen würde, daß er sich mies fühlt, sondern vielleicht gar keine konsistente Beschreibung seines Zustands liefern kann.
2. Ich will keine Wortklauberei betreiben und auch keine allzu unfundierten Mutmaßungen über das Innenleben anderer Leute anstellen. Aber: Die Tatsache, daß ein depressiver Mensch (wie ich sagte) möglicherweise auf die Idee kommt, er könnte depressiv sein, heißt erstmal nur, daß ihm möglicherweise die Frage "bin ich vielleicht depressiv?" in den Sinn kommt. Sollte sich die Depression darin äußern, daß der scheinbar triviale Akt, unter angemessener Einbeziehung der relevanten Fakten ein Urteil bezüglich dieser Frage zu stellen, nicht vollzogen werden kann, wäre keine Erkenntnis der Krankheit gegeben, sondern es würde bloß eine weitere Frage zu den schon unbeantwortet im Kopf herumwabernden hinzukommen. -> Problem nicht gelöst. Und außerdem wars kein Widerspruch.

[QUOTE]Nur zum Arzt gehen und sich Pillen verschreiben zu lassen nützt also nichts. Der Psychologe wendet dann parallel diverse Behandlungsmethoden an um dem Betroffenen immer wieder zu sagen, wie er etwas schafft, warum er es schaffen kann, etc. Ob du nun nem Psychologen erstmal lang und breit deine Probleme schilderst damit er dir ne Lösung sagt oder du dein Umfeld um rat bittest ist also egal.[/QUOTE]
3. Psychologen sind für mich auch Ärzte, falls das mißverständlich war.
4. Ich hab an anderer Stelle auf diesem Board hier die These vertreten, daß Psychotherapie im Grunde genommen eine Form der Überredung ist. In folgendem Sinn (grob): Wenn eine (krankhafte) Denkweise in sich hinreichend geschlossen ist, dann kann man sie nicht durch rationale Argumente aushebeln, sondern man kann sie höchstens als Denkweise verwerfen (bla bla sprachphilosophische Begründung, spar ich mir jetzt). Ich halte das immer noch für richtig.
Dein Fehler liegt darin, daß du unzutreffend simplifizierst. Natürlich liegt es nicht an irgendwelchen Zauberkräften des Therapeuten, die andere Leute einfach nicht haben. Aber auch diese "banale Überredung", die er leistet, kann eben nicht jeder leisten und schon gar nicht immer der Betroffene selbst. Ansonsten bräuchte ja auch niemand zur Schule zu gehen -- kann sich ja jeder ein Mathebuch und ein paar Grammatiken selber durchlesen. Und konntest du radfahren, weil man dir das Prinzip des Radfahrens erklärt hat (oder weil du es selber durchgerechnet hast), oder wie war das bei dir?

[QUOTE]Und jeder der versucht das Wort Depression explizit auf sein eigenes Krankheitsbild zu beziehen der versteht nur nicht, wie andere sich aus ihren Symptomen wagen können ein gleichartiges Krankheitsbild zu formen.[/QUOTE]
Das ist meiner Meinung nach hier nicht der Fall, sondern es geht schlicht darum, zwischen Depression und dauerhafter Niedergeschlagenheit zu unterscheiden, was keineswegs illegitim ist.
illuminat[quote] Wenn eine (krankhafte) Denkweise in sich hinreichend geschlossen ist, dann kann man sie nicht durch rationale Argumente aushebeln, sondern man kann sie höchstens als Denkweise verwerfen (bla bla sprachphilosophische Begründung, spar ich mir jetzt). Ich halte das immer noch für richtig.
Dein Fehler liegt darin, daß du unzutreffend simplifizierst[/quote]
Ok, da liegt dein Problem. Du führst immer alles mit jeder möglichkeit aus und definierst alles bis du fertig bist anstatt dich mal auf das wesentliche zu beschränken. wie viele freunde unterhalten sich mit dir ernsthaft über dein gefühlsleben? Kannst du dich ihnen wirklich immer so gut verständlich machen? Ich will nich sagen, dass du dumm bist - aber vielleicht ist auch das gegenteil oft ein problem ;) Versuchs doch mal nicht so eng zu sehen... :D
Darkpoem112Also illu ich kann mit meinen umfaeld speziell mit meiner besten Freun din sehr gut über meine Gefühle reden. Übrigends zügeln antidepressiva kein stresshormon. Aber da du ja die Beiträge liest und hier schon ca. 10 mal erklärt wurde was Antidepressiva bewirken , brauch ich dir das ja nicht nochmal machen. Und nein, ein depressiva ist nicht Down. Er währe froh wenn er das einfach nur mal sein könnte.
Fichu@illuminat:
[QUOTE]Ok, da liegt dein Problem. Du führst immer alles mit jeder möglichkeit aus und definierst alles bis du fertig bist anstatt dich mal auf das wesentliche zu beschränken.[/QUOTE]
[COLOR=red]>[/COLOR]

[QUOTE][B]Platz der Philosophen[/B][/QUOTE]
Wenn du die einfache Erklärung mehrfach mißverstehst, mußt du damit rechnen, es irgendwann kompliziert von mir erklärt zu bekommen. Ich hätte auch einfach sagen können, daß ich deine Aussagen für falsch halte, aber ich dachte, vielleicht lohnt sich ja die Erklärung, warum sie meiner Meinung nach falsch sind, auch wenn das für uns beide anstrengender ist.
illuminat[quote]Bei der Depression liegt ein Defizit an Serotonin, Noradrenadrenalin u.a. Botenstoffen vor. Bei der Therapie sind Antidepressiva Mittel erster Wahl. Diese Wirkstoffe kompensieren diesen Mangel und kurbeln die natürliche Produktion der Botenstoffe wieder an, hemmen ihren Abbau oder erhöhen ihre Verfügbarkeit. (..) Die Hauptaufgabe der Antidepressiva ist, die Verfügbarkeit von wichtigen Botenstoffen (z.B. Serotonin, Noradrenalin) im Gehirn zu erhöhen. Dies geschieht entweder durch Hemmung des natürlichen Abbaus dieser Substanzen mit sogenannten MAO-Hemmern oder durch Hemmung der Wiederaufnahme der Substanzen im synaptischen Spalt (Zwischenraum zwischen den einzelnen Gehirnzellen) durch tricyclische und andere Antidepressiva. Die einzelnen Antidepressiva wirken unterschiedlich auf die gestörte Balance der Transmitter (Botensoffe) und auf deren Rezeptoren ein. Die Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die Beseitigung der depressiven Symptome, sondern man setzt bestimmte Antidepressiva ein, um bestimmte Erscheinungsformen der Depression wie z.B. Angst-, Panik-, Zwangs- und Schlafstörungen sowie chronische Schmerzsyndrome gezielt zu reduzieren und zu beseitigen.[/quote]
Quelle: [url]http://www.depression-therapie-forschung.de/antidepressiva.html[/url]

Die Wirkung von Depressiva wollte ich oben nicht so Explizit ausführen da ich ja hörte du weißt bereits, dass sie Botenstoffe kontrolliert und somit auch "Stress-Hormone" gezielt unterdrückt - soviel zu meiner angeblichen Falschaussage

[quote]Und nein, ein depressiva ist nicht Down. Er währe froh wenn er das einfach nur mal sein könnte.[/quote]
Unter "down sein" kann man auch zusammenfassen, dass man einfach nur da sitzt, langeweile schiebt und einfach an nichts Interesse hat. Das ist leider auch die Definition von Depression - Eindämmung der Botenstoffe.

[quote]Depression ist keine Traurigkeit, sondern ein Zustand, in dem die Empfindung aller Gefühle reduziert ist. Betroffene beschreiben dies auch mit einem Gefühl der Gefühllosigkeit. (...) Diese psychischen Ursachen hinterlassen in der Regel physisch nachweisbare Reaktionen im Gehirn. Insbesondere in älteren Diagnoseansätzen der Schulmedizin wird diesen neuronalen Veränderungen an sich die auslösende Ursache für die Krankheit zugeschrieben. Andere Diagnoseansätze fokussieren mehr auf die Auslöser der biochemischen Veränderungen in der Umwelt und den Lebensgewohnheiten des Patienten.[/quote]
Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Depression[/url]

Schönen dank das ihr mich immer falsch deutet nur weil ich mich mal auf allgemeinere Begriffe beschränke. Das Ergebnis wäre das selbe gewesen und wir hätten daraufhin[b]philosophiert[/b] so können wir auch n Ärzteforum aufmachen weil wir hier über neuronale Synapsenbeeinflussung von MAO-Hemmern sprechen...

[quote]Diese psychischen Ursachen hinterlassen in der Regel physisch nachweisbare Reaktionen im Gehirn. Insbesondere in älteren Diagnoseansätzen der Schulmedizin wird diesen neuronalen Veränderungen an sich die auslösende Ursache für die Krankheit zugeschrieben. Andere Diagnoseansätze fokussieren mehr auf die Auslöser der biochemischen Veränderungen in der Umwelt und den Lebensgewohnheiten des Patienten.[/quote]
Quelle: [url]http://www.schattauer.de/zs/nhk/2003/10/pdf/03100530.pdf[/url]

[quote]Eine Depression wird durch einen Mangel bestimmter Neurotransmitter im Gehirn, die Stimmung und inneren Antrieb regulieren, verursacht. Antidepressiva verhindern den Abbau dieser Substanzen - und erhöhen so die Wirkung der reduzierten Überträgerstoffe.[/quote]
Quelle: [url]http://science.orf.at/science/news/84706[/url]

Warum hast du dem jetzt so oft widersprochen und ich hab es immer nur zu allgemein bezeichnet? Ich dachte, du weißt bescheid.
Darkpoem112Komisch. Ich les in deinen Zitaten gar nix davon das ein Stresshormon gezügelt wird. Ich les nur das was hier schon oft gesagt wurde. Das der Hausahalt von Noradrenalin und Sepnonin wieder Reguliert wird. Dabei werden diese 1. erhöht nicht reduziert oder gezügelt und 2. sind das beides keine Stresshormone. Und warum bezweifelst du immer noch das Depresive nicht einfach nur down sind?? Ich bin depressiv, und habe dir das gesagt, Fichu scheint Depressiv zu sein und hat es dir gesagt und auch Ronin ist depressiv oder kennt zumindest einen Deprssiven sehr gut (hab ich den eindruck) und sagt dir das. Meinst du nicht auch das wir wohl am besten wissen wie sich ein Depressiver fühlt.
illuminat[size=5]Stresshormone und Depressionen[/size]
schlaue Leute klicken:
[url]http://www.google.de/search?q=Stresshormon+depression[/url]

[b]Prof. Dr. med. Joachim Bauer über Depressive Gesundheitsstörungen[/b]
[quote]Depressive Erkrankungen hemmen das körpereigene Immunsystem, weil das in der Depression erhöhte Stresshormon Cortisol die Aktivität des Immunsystems unterdrücken kann (Cortisol hemmt die Bildung von Immunbotenstoffen, z. B. von sog. "Zytokinen"). Von Prof. Bauer in Freiburg durchgeführte Studien zeigten: 1. Patienten mit Depression bekommen seltener Fieber, sind aber insgesamt häufiger krank. 2. Eine kurzfristige therapeutische Aktivierung des Immunsystems führt zu einer kurzfristigen Besserung der Depression (vor Einführung der Antidepressiva- Medikamente in den 60er Jahren wurde die Depression mit Immunstimulierung, mit der sog. "Fiebertherapie" behandelt)[/quote]
Quelle: [url]http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/depression.htm[/url]

[quote]Die Ursachen von Depressionen sind noch nicht eindeutig geklärt. Man vermutet eine Zusammenwirkung von biochemischen, genetischen, psychischen und sozialen Faktoren. Dabei ist ein Faktor meistens dominant. das Stresshormon Kortisol scheint bei Depressionen eine gewisse Rolle zu spielen (nach Ausschüttung des Kortisols verzeichnet man eine Beschleunigung des Herzschlags, Muskelanspannungen und Pupillenverengungen)
besonders anfällig für körperliche und psychische Erkrankungen erwiesen sich Menschen, die alles in sich hineinfressen, die nicht über Probleme und Schwierigkeiten mit anderen reden oder völlig auf sich gestellt sind (das Reden miteinander scheint das Immunsystem zu stärken und die Ausschüttung von Stresshormonen zu vermindern[/quote]
Quelle: [url]http://www.sonderpaed-online.de/gb/depr.htm[/url]

und vielleicht auch noch ganz interessant: [url]http://www.neuro24.de/d11.htm[/url]

Wenn du jetzt noch immer meinst, ich würde hier die ganze Zeit um den heißen Brei herumreden dann kommt das vielleicht daher, dass du immer nur behauptest, anstatt hier mal Tatsachen vorzulegen. Du hast vielleicht gemerkt, warum ich nach einem Freundeskreis gefragt habe: [i]das Reden miteinander scheint das Immunsystem zu stärken und die Ausschüttung von Stresshormonen zu vermindern[/i]
Und wenn du meinst erkennen zu können, wer hier Depressiv ist, scheinst du ja mehr Kenntnisse zu haben, als so mancher Arzt. Der kann auch nur an nen Facharzt verweisen der sich intensiv mit dir unterhält - und das ist auch nur ein Mensch. Hast du Psychologie studiert um hier mit so fundierten Kentnissen zu kommen die du nirgends nachweisen musst?

[quote]Und warum bezweifelst du immer noch das Depresive nicht einfach nur down sind??[/quote]
Moment, ich hab nichts bezweifelt, ich hab "down" nur einfach allgemeiner ausgelegt. Jeder der "down" ist könnte auch zu den Depressiven zählen. Damit habe ich nicht gemeint, das alle Depressiven immer "down" sind - wenn man gerade mal in einen depressiven Kaufrausch kommt (was ja auch ein Anzeichen für Depression sein kann) wirkt man durchaus alles andere als "down" - das bezweifelt hier doch gar keiner.
Viel Spaß beim lesen der Links. Wenn du das durch hast kannst du mich gern wieder fragen, was du erklärt haben möchtest, aber nicht einfach widersprechen ohne Gegenargumente ;)
Darkpoem112ähhmm... nur mal nebenbei der Kaufrausch ist ein manisches Verhalten. Zwar tun das manisch depressive auch aber eben halt in einer manischen phasen nicht in einer Depressiven. Es ist eher so das einige Depressive angst vorm einkaufen haben. Nun woher beziehe ich mein Wissen über derpressionen. Daraus das ich wie gesagt selber eine hab/hatte, das ich in der Phychiatrie mit vielen Depressiven gesprochen habe, und daraus das ich an der sogenannten phychoedukativen Gruppe Teilgenommen habe, in welche die Krankheit erklärt und ihre Behandlung wie Diagnose erläutert wird. Und wer sich ein bisschen mit Depresionen befasst ist in der #Lage sie zu diagnostiesieren da sie eindeutige symptome hat.
Und dein komischer professor den du da zitierst am anfang, scheint nicht grade auf dem neuesten stand zu sein. Klar depressive haben sehr häufig krankheiten. MEistens Kopf- oder Magenschmerzen. Allerdings liegt das nicht an einer schwächung der Imunsysteme sondern, wie man heute weiß, daran das diese Schmerzen oder erkrankungen phychosomatisch sind.
illuminatMich würde interessieren, wie so eine Erfahrung sich im Lebenslauf macht:
Mehrmonatige aktive Teilnahme an Psychologieschulungen auf Krankenschein
Private Schulung mit Schwerpunkt auf therapeutische Maßnahmen

Sorry, aber du kannst mir nicht sagen, dass ein jahrelanger Aufenthalt in der "Klapse" (sorry für den überzogenen Ausdruck) gleichzusetzen ist mit 9 Semestern Psychologiestudium. Wäre ja ne prima Ausweichmöglichkeit für die Abiturienten wenn doch noch das Schulgeld gefordert wird.

[i]Anmerkung: Kann man den Thread bitte dem Kaiser unterschieben?[/i]


Zu den Beiträgen:
Der erste Beitrag ist von diesem Prof. Würdest du ein wenig mehr Interesse zeigen, hättest du zumindest mal den Google Link untersucht.
Jetzt kommst du hier wieder mit irgendwelchen Behauptungen gegen die ich gar nichts gesagt hab.

Vielleicht solltest du auch mal nach Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer suchen und seine Zusammenfassung unter dem Thema "Geist und Gehirn" welche sich auch mit Depressionen und Hormonwirkungen im Gehirn auseinandersetzen.
TromsøHallo!
Erst heute habe ich dieses Thema gefunden und melde mich auch zu Wort.

Ich habe mir ein paar Seiten angesehen, die hier erwähnt wurden. Die Seite [url]http://www.depression-therapie-forschung.de/[/url] finde ich ganz gut, weil sie von einem Depressiven selbst geschrieben wurde und der verschiedene Behandlungsansätze betrachtet.

Die Seite [url]http://www.maennerdepression.ch[/url] klassifiziere ich als sogenannte "disease-awareness"-Kampagne der Firma
Lundbeck (Schweiz) AG. Das ist die Firma, die im Impressum von maennerdepression.ch genannt wird. Auf ihrer offiziellen Seite [url]http://www.lundbeck.ch[/url] zeigt sich, dass es ein Pharma-Hersteller ist.

Der ausgleichenden Gerechtigkeit wegen nenne ich jetzt
das Antidepressiva-Forum [url]http://www.adfd.de,[/url] was zugegeben etwas Antidepressiva-kritisch ist. Aber es ist vielleicht ganz interessant, mal etwas über mögliche Nebenwirkungen und
Absetzprobleme zu lesen.

Eine gute Freundin von mir hat 7 Jahre Serotonin-Wiederaufnahmehemmer genommen und schleicht sich jetzt heraus. Sie sagt, für sie war's OK.

Viele Grüße!
illuminatWie ich bereits erwähnte. Man sollte den Thread dem Kaiser unterschieben. Ich finde das Thema durchaus diskutabel, so lange man mit verständlichen Fakten kommt.
triggerAlle denken scheinbar, dass ein paar kleine Komplexe dazu gehören damit man "true" ist. Ich hasse dieses Gehabe, es ist überflüssig! Viele Menschen leiden an Depressionen und "leiden" ist die reinste Untertreibung.
Ich war schon immer depressiv. In meiner Kindheit konnte ich nie wirklich glücklich sein. Ich war immer ein Stockfisch, hab nur geredet wenn es wirklich nötig war. Ich spielte immer aleine. Vor ca. 5 Monaten war ich in einem solchen Tief, dass ich mir beinahe die Knarre unters Kinn gehalten hab und abgedrückt hab. Doch, griff ich dann zur Flasche und betrank mich den ganzen Tag. Meine Ex Freundin und noch immer gute Kollegin, riet mir ich solle mal zum Arzt gehen. Der Arzt verwies mich auf einen Psychologen. Dieser stellte Erschöpfungs Depressionen bei mir fest. Den ganzen Mist aus 5 Monaten saufen und Selbstverstümmelungen konnte ich nie verarbeiten. Jetzt bin ich nur noch ein Haufen Asche. Ich starre stundenlang kahle Wände an. Was ist nur aus mir geworden ?? Es ist ein Teufelskreis, aus diesem auszubrechen ist sehr schwierig. Doch einen weiten Sprung nachvorne habe ich geschafft, dank einseren Willen und vielen Gesprächen mit meinem Psychologen. Irgendwann werde ich hoffentlich wieder "normal" sein. Aber was ist normal überhaupt ? Ich kenne keine andere Gefühle, als die anhaltende Kälte in Mir.. Depressionen sind eine Krankheit. Sie haben schwere Folgen, nicht selten kommen Leute nicht mehr zurrecht und begehen dann leider Selbstmord. Oder vergreifen sich an der Familie um ihren eigenen Seelenschmerz zu lindern.
GlastränenEs kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.
In medizinischer Hinsicht ist eine Depression eine Krankheit, genau wie Stress seine Krankheit ist, nur werden die Begriffe im umgänglichen Sprachgebrauch verwendet und somit auf eine gewisse Weise verharmlost.
ScherbenKöniginEine Depression ist eine Krankheit , denn früher in der Steinzeit brauchte man dieses Gefühl um einen aussichtslosen Kampf gewinnen bzw sich ihm überhaupt stellen zu können.

In der heutigen Zeit gibt es diesen Kampf nicht , so werden wir auch dieses Gefühl nicht los. Zu viel von diesem Hormon macht uns Depressiv ... hab ich mal irgendwo aufgeschnappt
judgedreddHmmm, dann sollst du dir was Anderes aufschnappen. Es gibt auch Wikipedia und andere Internetquellen, wo man sich darüber bilden kann!:cool:
Arimahn[QUOTE][i]Original geschrieben von ScherbenKönigin [/i]
[B]Eine Depression ist eine Krankheit , denn früher in der Steinzeit brauchte man dieses Gefühl um einen aussichtslosen Kampf gewinnen bzw sich ihm überhaupt stellen zu können.

In der heutigen Zeit gibt es diesen Kampf nicht , so werden wir auch dieses Gefühl nicht los. Zu viel von diesem Hormon macht uns Depressiv ... hab ich mal irgendwo aufgeschnappt [/B][/QUOTE]

Du verwechselst da grade was mit Stress glaub ich.
Darkpoem112Eien depression hat ja auch klare symptome, wie ein massiv gestörter schlaf wach rytmuss, pychisomatische schmerzen etc. Kann das wirklich nur an der persönlichkeit liegen? Hab ich mich heute, wo ich als beinahe geheilt gelte dann einfach nur in der persönlichkeit verändert oder bin ich nicht doch von einer kranheit geheilt worden und noch ganz der alte was meine persönlichkeit betrifft?
Blutrote Tränealso, ich denke auch, es ist so beides, erstmal ist da halt das psychische und weil es einem psychisch nicht besonders gut geht, kommt da dann noch das biologische hinzu. also, ich selbst hatte auch shcon oft so ziemlich depressive verstimmungen und da hat bei mir eignetlich alles keinen sinn mehr gemacht, ich hab mich müde gefühlt, ich hatte auf nichts mehr lust, ich konnte nicht mehr normal schlafen und schließlich hatte ich dann desöfteren tierische kopfschmerzen oder bauchschmerzen und sowas...und das kam eben wohl alles dadurch, das es mir psychisch total dreckig ging, mein körper hat total verrückt gespielt *lol*, das psychische färbt auf das biologische ab und man kriegt sozusagen noch körperliche signale dazu, auf jeden fall muss eine richtige depression was echt schlimmes sein und ich hoffe, dass es nur bei verstimmungen bleibt -.-...
FayveDie Gene können die Wahrscheinlichkeit Depressionen zu bekommen erhöhen. Die Gene gehören zu den Faktoren die die Persöhnlichkeit ausmachen.
Mit einer bestimmten Persöhnlichkeit ist es wahrscheinlicher Depressionen zu bekommen. Manche (Ich weiß nicht ob man alle sagen kann) Depression macht man sich durch den Umgang mit bestimmten Situationen selber. Der Verlust einer einem Selbst wichtigen Person kann bei manchen zu Depressionen führen. Je nach dem was man für eine Person(was man für eine Persöhnlichkeit ist/hat) bekommt man auch keine Depressionen.

Kurzeitige depressive Phasen finde ich nicht krankhaft, sie sind natürlich. Wenn man sich nämlich mal anguckt was man so für Gefühle haben kann, dann ist das der Versuch mit Antidepressiva einen unangenehmen Teil des Gefühlsspektrum auszublenden.
Bei langen Depression sollte man natürlich den Depressionen entgegenwirken da sonst die Depression zur Normalität wird.

[QUOTE]Ich meine wie kann man unterscheiden, oder besser gesagt trennen: was ist nun Persönlichkeit, was die Depression. [/QUOTE]
Das ist im Grunde für den Arzt/ Psychologen egal. Wenn es man zum Beispiel eine Person hat die von Natur aus zu Depressionen neigt und man ssagen könnte das ist für die Person "normal" wird eine Behandlung statt finden, weil der Arzt/Psychologe einer festgelegten Definition von psychisch normal/gesund folgt.

[QUOTE]Hab ich mich heute, wo ich als beinahe geheilt gelte dann einfach nur in der persönlichkeit verändert oder bin ich nicht doch von einer kranheit geheilt worden und noch ganz der alte was meine persönlichkeit betrifft?[/QUOTE]
Ich stelle mal Mutmaßungen an - die Depression und das überwinden der Depression hat bestimmt auch deine Persöhnlichkeit verändert und Wahrscheinlich musstest du deine Persöhnlichkeit verändern um deine Depression zur überwinden.
judgedreddJa, es gibt eine Lösung. Wenn jemand so eine komische Persönlichkeit besitzt, dann nutzt dem nur eins: Drei oder Vier Freunde sollen ihm begleiten, sobald er negativ wird, dann soll er 3-4 Ohrfeigen von Jedem bekommen. Irgendwann ist er "geheilt" und seine Persönlichkeit wieder normal!!:cool: :D :cool:
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von Nemain [/i]
[B]
Aber was ist denn die festgelegte Definition von psychisch normal/gesund? Ich denke das kann man nicht so einfach beantworten und deswegen sollte man da differenzierter herangehen. Denn wenn ein Mensch zu Depressionen neigt, bzw. seine Persönlichkeit in diese Richtung geht, dann bringen auch Therapie Versuche nichts. Denn die Persönlichkeit kann ja nicht 'verdreht' werden. [/B][/QUOTE]

Es gibt im medizinischen Bereich relativ komplexe Definitionen für die geistige Gesundheit und die Abweichung von der psychichen Norm.

Abgesehen davon halte ich den letzten Satz halte für eine überaus gewagte Behauptung. Denn wenn man an die Persönlichkeit nichts "drehen" kann, macht auch Erziehung keinen Sinn.
Der Medikamentensüchtige Arbeitskollege zum Beispiel ist halt so? Der Alkoholiker von nebenan wird sich auch nicht ändern? Und der Banknachbar in der Schule, der sich regelmäßig selbst verletzt, hat halt eine labile Persönlichkeit?

Hier eine fatalistische Gundhaltung an den Tag zu legen, halte ich für sehr gefährlich. Es gibt einen klaren unterschied zwischen einem Menschen mit melancholischem Wesen und jemandem, der krankhafte Probleme mit der Psyche hat und dadurch Persönlichkeitsveränderungen zeigt. Und ich glaube nicht, dass es in diesem Thema um den üblichen pubertierenden Jugendlichen geht, der sich gerade mit aller Kraft dem melancholischen Weltschmerz widmet. Sowas fällt in den Bereich Persönlichkeit. Eine echte Depression sollte allerdings nicht derartig verharmlost werden.
judgedreddIch wollte es auch so sagen, leider kann ich es nicht, meine Persönlichkeit ist unveränderbar, denn ich bin der einzig echte Streetjudge!:cool:

Spaß bei Seite, Melancholie wird in der Regel als angenehm empfunden. Viele Denker und Künstler waren melancholisch veranlagt. Und diese Melancholie hat sie sogar inspiriert, denn Melancholie regt die Fantasie sowie das Empfinden an. Der Melancholische macht sich eine Tasse Tee, schaut aus dem Fenster wie die Blätter im Herbst runterfallen, hört sich ein melancholisches Stück Klassik an, weint eventuell ein bisschen, und dann erleichtert und inspiriert setzt er sich an sein Werk dran und macht weiter.

Wenn die Melancholie aber häufig einen negativen Eindruck verleiht, dann stimmt was in der Regel nicht. Häufiges Grübeln und negative Gedanken, das ist dann nicht mehr normal!
Darkpoem112Ich freue mich das die diskusion hier wieder auflebt und das es diesmal scheinbar soga leute sind die eine gewisse ahnung von depressionen haben. Ein vorurteil schien hier aber kurz wieder laut zu werden das ich gerne ausblenden möchte. Antidepressiva sind keine pychophramaka, sprich keine Häppypillen. Sie regulieren lediglich den durch die Depression gestörten Hormonhaushalt
judgedreddKann ich dir genau sagen Kumpel:

1) Wie war deine Kindheit? Hattest du es schwer gehabt? Elternteil zu streng oder so was?

2)Hattest du als Kind von Freizeit und Spielsachen her gut gehabt?

3)Warst du während deine Kindheit für andere Verantwortlich? Jüngere Geschwister oder so was.

4)Hattest du traumatische Erlebnisse? Scheidung der Eltern, anderer Verlust oder Ähnliches?

5) Hattest du als Kind oder Jugendlicher Stress gehabt?

6) Warst du und bist du der Typ, der Stress, Arg und Ungerechtigkeit in sich hinein "frisst" und alles in der Regel nicht raus lässt?

Wenn du mehrere davon mit ja beantwortet hast, dann besitzt du eine Anfälligkeit zu Depressionen. Es gibt auch andere Fragen, die hilfreich zur Feststellung sein können, aber ok, im Groß und Ganzen reicht dies hier.

Ausführlichere Beratung wird dir was kosten, so zirka 100 Euro.....na gut......1 Euro.......pro Sekunde....ha, ha!

Nein Spaß bei Seite, ich bin gerade nach Hause gekommen und wollte mich kurz fassen. Also ich kenne mich gut aus mit Depressionen, ich glaube zu gut! (Hirnforschung und Ähnliches interessiert mich sehr)

Gruß
triggerTreffer:

These(n) 4 -> Hausbrand
5 -> 8 Jahre Mobbing sprechen für sich
6 -> is heute noch so....
Mondsilbertaufe[QUOTE]2)Hattest du als Kind von Freizeit und Spielsachen her gut gehabt?[/QUOTE]
Abgesehen davon, dass in dem Satz ein Wort fehlt, der den Sinn nur erahnen lässt, finde ich auch den vermuteten Inhalt an sich nicht schlüssig.
Was hat Depression mit Spielsachen zu tun?

Ist der Jammer-Ossi ein Jammer-Ossi, weil er kein Spielzeug hatte? Von ärmeren Ländern gar nicht zu reden.
judgedreddEin Wort fehlt? Du kleiner Angeber!!

Mann Mondi, was sage ich die ganze Zeit? NACHDENKEN bevor man etwas schreibt!! Kämpfen gegen der Mc-Donalds Geselschaft, Mann!

Ok, ich habe mich kurz gefasst, trotz allem, muss ich dich verhaften, weil du dich garnicht angestrengt hast!

Relativitätstheorie, Albert Einstein, Stichwort, Bezugspunkt.
Denn die Basis ist eine Andere. Hast du schon mal eine afrikanische Strohhütte hier in Deutschland gesehen?
Was ich damit meine ist, dass der Kontrast in der armen Ländern ein Anderer ist. Beispiel: wenn du, ich und der Nachbar in Strohhütten wohnen, das ist der Standard für dort, so zu sagen. Die Kinder dort haben keine Playstation Zuhause und tragen keine Nike Schuhen. Wenn ich hier in Deutschland lebe, aber den gleichen Lebenstandard wie in Afrika habe, dann bin ich wirklich arm dran. Und das ist der gewaltigste Unterschied, denn die Definition des Armuts potenziert sich, sobald ich den Bezugspunkt ändere, weil ich den Afrikalebenstandard "hierher" transferiere.

Also lange Rede, kurzer Sinn, wenn ich als Kind hier in Deutschland lebe und noch nicht mal weiß, was ein Radio ist, dann habe ich definitiv eine - von Spielsachen her - "schwere" Kindheit, denn ich habe noch nicht mal das Minimum, was jedes andere Kind besitzt. Und dieser "Schmerz" prägt sich in meiner Psyche ein, kapisch jetzt??

Gruß
MondsilbertaufeNö, passt immer noch nicht. Stichworte "Westpakete", "Westfernsehen", "Intershop".

Wo hast du den Fragenkatalog denn her?
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
[B]Nö, passt immer noch nicht. Stichworte "Westpakete", "Westfernsehen", "Intershop".

Wo hast du den Fragenkatalog denn her? [/B][/QUOTE]
Mann, es ist vorbei mit dir. Paragraph §12a Megacity Gesetz. Schuldig im vollen Sinne! [IMG]http://www.smileyhome.de/smilies/entsetzt/banned.gif[/IMG]

Spaß bei Seite, also Kumpel, ich mache es noch einfacher, dafür gibst du einen aus!

Also nochmal. Einstein....bla..bla..Bezugspunkt. Ein Blinder unter Blinden, das ist homogen, Tarzan unter Buschmännern auch normal, alle sind im Groß und Ganzen zufrieden, haben den gleichen Streß, die gleichen Sorgen so zu sagen. Wenn aber der Sohn von Tarzan und Jane hier in Deutschland aufwachsen würde und später wieder zu seinen Eltern zurück ginge, dann wäre er dort unglücklig - Ausnahmen bestätigen die Regel - aber seine Schwester die in Afrika groß geworden ist; sie fühlt sich wohl dort, trotz, dass sie andere Spielsachen hatte. Verstehst du mich jetzt?

Würde aber der Sohn von Tarzan, das gleiche Leben hier führen, wie sein Schwesterchen in Afrika, dann wäre er viel unglücklicher, weil sein Bezugspunkt, seine Umwelt ist, also die andere Kinder die hier leben, die einen anderen Lebensstandard führen. Und wenn das Ganze in der Kindheit lang anhält, dann kann es später zu Depressionen führen, da das Kind schwerer diesbezüglich als die anderen Kinder hatte. Jetzt ok??

Merke: damit meine ich große Unterschiede natürlich, also alles was weit unter dem normalen Familienniveau liegt!

Ich kann es auch ausführlicher begründen, aber ich bin zu faul zu schreiben, außer wenn du was dafür zahlen würdest, he, he!!!

Gruß
ScherbenKöniginMan kann ja wohl auch mal Fehler machen Leute... -.-
StandAloneKmplxFrage:
Weiss Irgendjemand ob eine Depression ebenfalls Ausloeser fuer Neurodermitis sein kann?
CthughaSoweit ich weiß, sind Streß allgemein und Depressionen im Besonderen mögliche Auslöser für atopische Exzeme.

Da normalerweise aber auch viele andere potentielle Auslöser im Raum stehen, würde ich da aber lieber einen Fachmann zu Rate ziehen (oder eine Fachfrau ;) ).
Darkpoem112Also das mit dem Spielzeug kann ich auch nur wiederrrufen. Bei mir wurde anfang 2004 ein schwere depression diagnostieziert seither befasse ich mich intensiv mit der Krankheit. Die These das zu wenig oder zu billiges Spielzeug eine depression begünstigen können, ist mir allerdings neu
Mondsilbertaufe@judgedredd

Du gehst in deiner Tarzan-Geschichte davon aus, dass Afrika und Deutschland sowas wie abgeschlossene Systeme sind. Würde man dieses System öffnen, und der Jane in Afrika über Laptop zeigen, wie der Tarzan in Deutschland lebt, müsste sie anfälliger für Depressionen sein wie er. Glaube ich nicht. Neidisch eventuell, depressiv nein.

Schwenk zu meinem Beispiel: DDR. Wenn deine Idee stimmen würde, wären alle Ostdeutschen prädestinierter für Depressionen gewesen - und zwar vor der Wende. Denn viele hatten keine Verwandten im Westen und damit keine Westpakete. Aber man hat sie bei anderen gesehen, die Milka und die Nimm-2. Kleiner Tip: Schau die mal Sonnenallee an. Man wusste, wie der Westen aussieht - man hat ja ARD empfangen. Somit wusste man, dass nur wenige 100 km weiter das pralle Leben ablief, was man nicht führen durfte.

Für die Depression hieße das hinterher (quasi jetzt) müsste aus den depressiven Ostdeutschen glückliche Gesamtdeutsche geworden sein, denn endlich lebt man den Traum von Milkaschokolade.
Dass die Depressionsfälle in Ostdeutschland tendentiell abgenommen haben, bezweifle ich. Wenn 3/4 der Ostdeutschen unzufrieden mit der Wende sind, dann deshalb, weil sie kapiert haben, dass Spielsachen für das psychische Wohlergehen irrelevant sind.

Also, woher stammt der Fragenkatalog? Ich vermisse die Dinge, die die Menschen gegenwärtig beschäftigen.
Was vermissen denn die Ostdeutschen? Ich schlage vor, zu erwägen diese Dinge in deinen Katalog zu übertragen.
judgedreddStopp, Stopp, nicht so eilig wieder. Mensch, bin ich Einstein und die Leute können nicht nachvollziehen was ich meine? Ha, ha! Na gut! Ab jetzt kostet es Geld aber. Ich verschwende meine Energie nicht um sonst!!

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: ich bin der kleine Judgi, so zirka 6 Jahre alt. Insgesamt besitze ich 10 kleine Plastikautos, so zirka 3 cm groß. Die anderen Kinder besitzen viel mehr als ich. Die Jahre vergehen, ich werde 7, 8, 9….15! Während dieser Zeit bekam fast nichts. Also kaum Spielzeuge, kaum schöne Anziehsachen für die Schule und so weiter und so fort. Das heißt, ich musste die ganze Zeit mir ansehen, - also richtig miterleben, mitempfinden (sehr wichtig) - wie andere Kinder viel, viel besser als ich hatten. Ich war neidisch, ich wünschte und hoffte mir immer, dass ich auch mal das Glück bekommen würde, auch mal was Schönes zu bekommen, zu genießen. Dieser lang anhaltende Kontrast KANN, also nicht Muss, einen psychischen Druck, eine Enttäuschung, Unzufriedenheit, Unglück, so zu sagen. Dieses Gefühl wird in der Kindheit nicht als Depression auftreten, nein, aber diese Stressform, KANN zukünftig als Faktor zur Auslösung einer Depression dienen, speziell dann, wenn ich als Erwachsener „schwer“ habe – Misserfolge usw.

Und, ok, jetzt?
StandAloneKmplx@Judge and friends...
Also ich verstehe das jetzt so, dass das unmittelbare soziale Umfeld mehr Vorteile geniesst als die betreffende Person. Wohlmoeglich auch einfach mehr "Glueck" hat und das der "Benachteiligte"Enttaesuchungen somit nicht im erforderlichen Masse kompensieren kann.

Nun wuerde mich interessieren, ob mit der Abgrenzung zu den Bevorteilten auch gleichzeitig der Wunsch aus dem bekannten Gefuege auszubrechen waechst?
Daraus hervorgehend der Unwille, wenn auch unterbewusst alte Kontakte bzw. Freundschaften zu pflegen?
Wuerde dies eine evtl. Gewaltbereitschaft in emotionalen Stresssituationen beguenstigen?
Was genau, wenn wir ein melancholisches Wesen ausschliessen ist der gedankliche Inhalt einer depressiven Person? (Sofern man das ueberhaupt sagen kann...)


Ich wuerde bei jetzigem Kenntnisstand eine Depression nicht als "Krankheit" klassifizieren. Auch wenn ihre Symptome messbar sind...
Zu dem Hineinsteigern kann ich nur sagen, dass wir alle lediglich das Produkt unserer Umgebung sind... Dies Bezieht sich auf den emotionalen Werdegang eines Menschen...
Blutspatz*nicht alle Beiträge durchgelesen hat*

Naja, ich hab ne Facharbeit über Depressionen geschrieben, bzw. deren Behandlung mit Antidepressiva.
Und zuerst sollte man schon rausfinden, welchen Ursprung diese Depression hat. Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Depressionen. Die meiste dabei ist dann wohl die, wo Menschen etwas traumatisches erlebt haben und dieses nicht verarbeiten können/konnten. Sei es Tod eines geliebten Menschens, Misshandlung in der Kindheit, o.ä.
Da hilft es nicht, den Menschen heiter mit Antidepressiva vollzupumpen, bis er wieder gute Laune hat. Da heisst es dann eine weitere Therapie angehen (tiefenpsy. Therapie, o.ä.).

Natürlich ist die Depression eine Erkrankung, aber darüber hinaus finde ich, dass sie ein Lebensstil ist oder sein kann, ein "Gedanke" oder eine "Lebensphilosophie".
Ich kann aber nur von mir reden, ich leide selber seit 6,5 Jahren dran.

Für mich ist die Depression einfach eine ausgereifte Form von Gedankenbildungen, bzw. die Möglichkeit für mich und die Grundvoraussetzung überhaupt, Gedanken zu spinnen, die für "normale" Menschen "irre" sind, da sie nicht so ein ausgeprägtes Gedankengut haben. Sprich: Ich denke über jede Kleinigkeit nach und gehe in die Tiefe, die "Normalen" denken über Oberflächiges nach, ohne in die Tiefe zu gehen (sind aber auch gleichzeitig in der Lage ein paar ausgereifte Gedanken zu bilden). Sie nehmen Sachverhalte oft so hin, wie sie sind, was ich nicht tue.
So oft habe ich versucht mit Menschen zu reden.. und mit reden meine ich, auf einer gleichen Intellektstufe reden:
lange, interessante, tiefsinnige Gespräche und bis jetzt habe ich nur zwei Personen gefunden,-die beide auch an Depressionen leiden,- mit denen ich so reden kann.
Weil die anderen diese Grundvoraussetzungen nicht haben. Sie sehen Dinge: sehen sie, ignorieren sie. Der weiteste Gedanke endet dann bei "Ja, wenn ich studieren geh, dann ist dass gut für meine Zukunft. jeder Mensch sollte studieren gehen." Wenn ich sowas höre, krieg ich Plaque!
Aber natürlich spielt auch in dieser Hinsicht die ERFAHRUNG eine ganz wichtige Rolle, wer nichts erlebt hat, ist nicht in der Lage, ein bestimmtes Level mit zu halten. Und dieses Erlebte ist dann meistens etwas "traumatisches" gewesen, um einen gewissen grad an Reife zu erlangen. Frühes erwachsen werden, Pflichtbewusstsein, neue Gedanken formen, die hinterfragen und nicht hinnehmen, o.ä.
Und durch dieses Erlebte ist oft der "Grundstein" für eine Depression gelegt.
ABER: Ich will jetzt nicht sagen, dass alle Menschen, die "gesund" sind, nicht in der Lage sind, tiefsinnige Gespräche zu führen.
Nur leider ist es seltener so, ODER sie entsprechen nicht dem eigenen Level, weil es für einen persölich ein zu niedriges Level ist.Und des weiteren heisst es nicht gleich, dass Menschen, die was traumatisches erlebt haben später an Depressionen leiden müssen.
judgedreddNun ja, das was du beschreibst, ist eine Tatsache. Viele bekannte Künstler und Autoren wurden kreativer dadurch. In jeder Sache stecken Vor- und Nachteile, so ist das auch mit der Depression.

Dieser „Lebensstil“ den du angesprochen hast, steht einfach mit der Psyche in Verbindung. Deshalb, auch wenn die Depression, medizinisch betrachtet, als eine Krankheit eingestuft ist, die subjektive Empfindung führt zu einer anderen Betrachtung.

Letztendlich sind wir „Maschinen“ so zu sagen. Und die Psyche ist ein Teil davon. Die Hintergrunde bzw. die Ursachen zur Depression können den biochemischen Schalter „umkippen“. Und dieser Zusammenhang ist von großer Bedeutung, denn ich kann mit Medikamenten versuchen, den Schalter zu reparieren, aber der Schalter ist ein Doppeltschalter!

Deshalb spricht man von einer psychosomatischen Erkrankung. Nehmen wir ein fiktives Beispiel zur Verdeutlichung: wenn ich unzufrieden bin, das betrifft meine Psyche. Aber diese Unzufriedenheit findet auch biochemisch statt. Theoretisch könnte ich mir, irgendwelche Medikamente besorgen, um diese Unzufriedenheit los zu werden, aber das funktioniert nicht, denn der psychischer Schalter muss auch angesprochen werden. Wenn meine Lebensumstände mich weiterhin unzufrieden machen, dann werde ich es auch nicht schaffen, ganz gesund zu werden.
DyspenthesJudge, mit der Psychosomatik hast du nicht ganz Recht: Psychosomatik bedeutet, dass du körperliche Beschwerden hast, wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, etc., die nicht körperlich, sondern psychisch bedingt sind. Entstehen tun sie dadurch, wenn du manche Dinge in dich hineinfrisst und nichts dagegen tust. Das kann zum Beispiel auch dazu führen, dass du bei psychischer Belastung dich übergibst, weil du das, was passiert, wortwörtlich "zum kotzen" findest, zumindest wurde mir das mal so erklärt.
judgedreddDa hast du Recht. Ich wollte einfach die Verbindung zwischen Körper und Psyche betonen, aber dabei vergaß, dass ich die offizielle Definitionsversion benutzt habe.

Also Leute, Berichtigung!
DyspenthesOffizielle Definitionsversion? Könntest du das etwas genauer erklären?
Weil natürlich hat es was mit Psyche und Körper und gegenseitigem Bedingen zu tun, wenn im Hirn der "Schalter" umgelegt wird und man Depressionen bekommt, aber die Menschen, die ich bisher mit psychosomatischen Beschwerden kennengelernt hatte, hatten alle körperliche Probleme.
Fayve[QUOTE]Depression(...)ein Lebensstil ein "Gedanke" oder eine "Lebensphilosophie".[/QUOTE]
[QUOTE]Ich kann aber nur von mir reden, ich leide selber seit 6,5 Jahren dran.[/QUOTE]

Du leidest dran und es ist deine tolle Lebensphilosophie? o.O


[QUOTE]Für mich ist die Depression einfach eine ausgereifte Form von Gedankenbildungen, bzw. die Möglichkeit für mich und die Grundvoraussetzung überhaupt, Gedanken zu spinnen, die für "normale" Menschen "irre" sind, da sie nicht so ein ausgeprägtes Gedankengut haben. Sprich: Ich denke über jede Kleinigkeit nach und gehe in die Tiefe, die "Normalen" denken über Oberflächiges nach, ohne in die Tiefe zu gehen (sind aber auch gleichzeitig in der Lage ein paar ausgereifte Gedanken zu bilden).[/QUOTE]

Hey, das ist Diskriminierung von nicht Depressiven. Müssen wir jetzt alle depressiv werden um einem elitäre Club von Intelligenten anzugehören?

...das passt jetzt wieder zu so einer super 0815-Gothichompage:
Bin ultra böser Goth, total intelligent, depressiv und hab natürlich schon mehrmals versucht mich umzubringen.

Ich hab was dagegen,wenn hier propagiert wird Depressionen seien toll und ne ultra coole Lebensphilosophie.
LaChatte[QUOTE] Psychosomatik bedeutet, dass du körperliche Beschwerden hast, wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, etc., die nicht körperlich, sondern psychisch bedingt sind.[/QUOTE]

Wenn ich mich richtig an diesen Kurs erinnere, geht es bei der Psychosomatik zweigleisig: wie die Psyche den Körper beeinflusst - wofür du diverse Beispiel gegeben hast - aber auch umgekehrt, wie der Körper die Psyche beeinflusst - wenn du zum Beispiel durch einen Unfall immer starke Schmerzen hast, so werden diese Schmerzen auch psychisch etwas mit dir machen. Zum Beispiel eine Depression auslösen.

Grundsätzlich sind so oder so alle Krankheiten psychosomatisch, in dem Sinn, dass alles Psychische sich auf den Körper auswirkt, und umgekehrt alles, was wir körperlich erfahren, auf die Psyche wirkt. Die beiden Bereiche sind nicht zu trennen; es ist nur möglich zu sagen, ob der Schwerpunkt eher psychisch oder körperlich ist. Und auch das kann sich im Lauf einer Krankheit vom einen zum andern verschieben.

@Blutspatz

ich glaube nicht, dass eine depressive Grundstimmung Bedingung ist für tiefsinnige Gespräche... obwohl vermutlich Menschen, die zur Tiefsinnigkeit neigen, auch eher depressiv werden können.
judgedreddJa, der Unterschied ist eher philosophischer Natur. Beispiel: Sehvermögen. Hier haben eine Struktur, die zwei Dinge hautsächlich umfasst; erstens, das Organ, also die Augen, und zweitens, das Gehirn, der Hauptprozessor so zu sagen. Bei der Definition „Psychosomatisch „ haben wir wieder eine Achse, also Psyche und Soma(Körper). Bei der Definition Psyche bzw. „psychische Erkrankung“ wird das Ganze allerdings schwerer, denn die Achse beinhaltet einen Faktor, der nicht eindeutig ist. Denn mit der Psyche verhält sich wie mit der Art von Definitionen „Gedanken“, Gefühlen“, usw. Ein Gedanke ist kein greifbarer medizinischer Begriff. Natürlich spielt sich alles im Gehirn ab, aber nach diesem Schema, wäre der Begriff Hirnerkrankung adäquater als psychische Erkrankung. Man spricht auch nicht von Gefühls- oder Gedankenerkrankungen oder?

Denn wenn ich Medikamenten für meine Augen einnehme, das klingt relevant, aber wenn ich Medikamente für meine Psyche einnehme; wo ist dann die Psyche genau? Verstehst du mich jetzt?
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Grundsätzlich sind so oder so alle Krankheiten psychosomatisch, in dem Sinn, dass alles Psychische sich auf den Körper auswirkt, und umgekehrt alles, was wir körperlich erfahren, auf die Psyche wirkt. Die beiden Bereiche sind nicht zu trennen; es ist nur möglich zu sagen, ob der Schwerpunkt eher psychisch oder körperlich ist. Und auch das kann sich im Lauf einer Krankheit vom einen zum andern verschieben.
[/B][/QUOTE]
Genauso meinte ich es.
LaChatte[QUOTE] Natürlich spielt sich alles im Gehirn ab, aber nach diesem Schema, wäre der Begriff Hirnerkrankung adäquater als psychische Erkrankung. [/QUOTE]

Man kann sehr wohl psychische Beschwerden habe, und das Gehirn ist organisch völlig in Ordnung. Und es ist nicht das Gehirn allein beteiligt, sondern mindestens ebenso stark der Bauch, der sein eigenes "Gehirn" besitzt, das unabhängig ist vom Kopf. Und wohl auch das Herz, das einen vom Gehirn unabhängigen Taktgeber (Sinusknoten) besitzt.

Gerade Depressionen wirken auch auf den Bauch - bei manchen mit Essverweigerung und null Hunger, bei anderen mit alles-in-sich-hineinstopfen.

Mit der Sprache der Medizin ist Psychisches natürlich schwer zu fassen, aber es gibt schliesslich auch noch die Psychologie, die hier einspringen kann.
judgedreddJa, aber ich denke, das Ganze hat eher mit der geschichtlichen Entwicklung des Begriffs zu tun. Meine Vorfahren, die alten Griechen - wollte ich mal wieder ein bisschen angeben, he, he - haben diesen Begriff eingeführt, der damals allerdings Seele bedeutete.
DyspenthesJa, judge, ich verstehe dich jetzt :) Danke.
Und im Grunde klingt das auch logisch, denn Medikamente werden ja in das Blut gegeben, um etwas da zu bewirken, wo sie gebraucht werden. Nehmen wir mal an, ich hab Kopfweh und nehm ne Aspirin, dann wirkt der Wirkstoff da, wo die Schmerzen entstehen. Nehme ich allerdings zuviel Aspirin, bekomme ich noch mehr Kopfschmerzen, zumindest wurde mir das mal von einem Arzt so gesagt.
So sieht es auch mit Antidepressiva aus: An irgendeiner Stelle im Kopf ist was nicht OK, und durch Antidepressiva wird dieses Defizit korrigiert.

Und zu der anderen Sache: Ich würde jetzt auch nicht unbedingt behaupten, dass Depressionen mein Leben in irgendeiner Weise verbessern würden. Wenn ich in wirklich depressiven Phasen bin, geht überhaupt nichts mehr. Dann verstehe ich das einfachste geschriebene Wort nicht mehr. Während Phasen, in denen es mir richtig gut geht, mir geistig unglaublich gut tun: Ich kann Bücher lesen, teilweise Fachliteratur in Englisch (soweit es Fächer betrifft, in denen ich Grundwissen habe), kann das alles in mich aufsaugen und da ist nicht dieses Gefühl im Kopf, als wäre da eine Barriere, die ich in den depressiven Phasen habe. Man grübelt nur viel mehr über irgendwelche Sachen, die einen im Endeffekt keinen Millimeter weiterbringen, im Gegenteil, sogar eher ausbremsen, was wirkliches Wissen und Grundlage zu wirklich interessanten Gesprächen anbelangt, so zumindest mein Empfinden.
Diese angeblich so tiefgründigen anderen Menschen, die unter Depressionen leiden, habe ich bisher als eher anstrengend empfunden, da ihre Tiefgründigkeit das ständige Analysieren ihrer Krankheiten ist, aber das wird einen im Leben keinen Millimeter weiterbringen, soviel habe ich gelernt.
Blutspatz"du leidest dran und es ist deine tolle Lebensphilosophie? o.O"

Ich habe es als Gedanke und Lebensphilosophie (sehr vorsichtig un Anführungszeichen!) beschrieben, weil es mein Leben ist.
Weil ich es nichtmehr anders kenne.
Natürlich leidet man unter Depressionen, weil man seine Umwelt sehr intensiver und anders erlebt. Jeder weiss, dass es einem dann sc**** geht. Aber wieso "darf" ich nicht die Vorteile daraus ziehen?


"Hey, das ist Diskriminierung von nicht Depressiven. Müssen wir jetzt alle depressiv werden um einem elitäre Club von Intelligenten anzugehören?"

Du solltest auch das Ende von meinem Beitrag lesen und nocheinmal darüber nachdenken, was du mir vorwirfst. Ich behaupte nicht, dass ALLE so sind
und ich rede von MEINEN persönlichen Erfahrungen, die ich gesammelt habe. Was ich denk ich auch ausreichend erwähnt habe.
Ich distanziere mich von allgemeine Verallgemeinerungen, aber ich verallgemeiner meine Erfahrungen und das ist auch mein Recht.

"...das passt jetzt wieder zu so einer super 0815-Gothichompage:
Bin ultra böser Goth, total intelligent, depressiv und hab natürlich schon mehrmals versucht mich umzubringen."

Ich habe in keinem Satz erwähnt, dass ich ein Goth bin.
Nur weil ich mich hier rumtummel und einen "seltsamen" Nicknamen habe,
sage ich nicht, dass ich ein Goth bin.
Ich hab auch keinen Suizidversuch hinter mir und habe auch keinen vor.
Geschweige denn behaupte ich, dass ich ne Intelligenzbestie bin, weil ich sicherlich keinen IQ von 140 habe. Nur ich leg meine Erwartungen bei Gesprächen sehr hoch, ich steh nicht auf sinnloses Blah Blah.
Wenn du findest, dass es zu so einer supen tollen Gothichomepage passt, dann kopier dir meinen Eintrag und verschick ihn an genau so tollen Goths, die den ganzen "0815 Mist" hinter sich haben und mitmachen ;).


"Ich hab was dagegen,wenn hier propagiert wird Depressionen seien toll und ne ultra coole Lebensphilosophie."

Du kannst gern was dagegen haben, das ist deine Sache.
Klar leidet man unter dieser Gefühlswelt,
aber dadurch ist es MIR möglich, mich an Kleinigkeiten zu erfreuen und das Gute zu erkennen. Ich ziehe meine Vorteile aus der ganzen Sache und bin stolz drauf, dass ich das auch kann.
Auch wenn es viel kostet.
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Man kann sehr wohl psychische Beschwerden habe, und das Gehirn ist organisch völlig in Ordnung. Und es ist nicht das Gehirn allein beteiligt, sondern mindestens ebenso stark der Bauch, der sein eigenes "Gehirn" besitzt, das unabhängig ist vom Kopf. Und wohl auch das Herz, das einen vom Gehirn unabhängigen Taktgeber (Sinusknoten) besitzt.
[/B][/QUOTE]
Hoppla Lachatte, der Analysator hat dich erwischt. Beschwerde ungleich Erkrankung, denn Depression ist im Gehirn eindeutig fest zu stellen. Deshalb gibt es auch die Medikamente, denn dafür mussen jedes Jahr, Millionen von Mäusen im Labor depressiv werden.
judgedreddGenau, stimme ich zu. Lieber Muaaaaaaah sagen und verrückt leben wie Judgedredd es tut. Lachen, verrückte Sachen machen, kreativ bleiben, und das Wichtigste natürlich; Leben, nicht nur davon träumen.

Live your dreams, don't dream your life!

Sei der Schöpfer deines neuen Selbst. (Zitat nicht geklaut, original vom Streetjudge):cool: :cool: :cool:
EvillightHab leider keine Zeit, die 199 Postings nach einer Antwort /Einschätzung für meine Frage zu suchen, jeder Fall ist schließlich auch meist individuell.

Ein Ex- Kumpel, mit dem ich bis ende letzten Jahres viel unternommen habe, war seit Januar nicht mehr erreichbar per Mail, Handy, Brief... offenbar für niemanden.

Er stand im Studiumabschluss bis mitte Juli und hatte neben Geldsorgen auch familiären Stress mit seinen Eltern. Hab ihn kurz im Mai getroffen, wo er nur was vom Ende seines Studiums schwafelte. O.k., so richtig normal war er nie (auch kein Goth), aber sich so völlig abzuschotten, nunmehr über 10 Monate.

Ggfls hat er sein Studium geschmissen, ich weiss es nicht. Ich erreiche ihn nicht (frage allerdings auch nur noch alle 2 Wo nach).
Ich hatte ihm auch nix angetan oder so. Wir waren arg eng befreundet und dann ... schweigen.

Kann das eine soooooooooo lange Depri etc sein, wir haben auf sowas geschlossen die ersten Monate, aber 10 Monate... kommt man da irgendwann wieder raus ? Kommt er gfls zurück ?
Ich sehe ihn heute nicht mehr als Freund deswegen, es beschäftigt mich nur ständig, weil ich sowas nicht nachvollziehen kann ...
judgedreddKumpel, ich würde dir erstmal folgendes vorschlagen: wenn du weißt, wo er wohnt, dann versuche mal vorbei zu gehen, dann kannst du dich vergewissern ob er sich anderweitig beschäftigt ist oder ob er Depression oder vlt. Krebs hat, oder sonst was.
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]Kumpel, ich würde dir erstmal folgendes vorschlagen: wenn du weißt, wo er wohnt, dann versuche mal vorbei zu gehen... [/B][/QUOTE]
Ich war zig mal dort und einmal war Licht an und hab ihn am Fenster gesehen, obgleich er mich aber nicht erkannt hat.

Ich habe geklingelt, mehrfach, zuletzt Sturm. Hab mit Rufunterdrückung angerufen auf Telefon auf Handy. Nichts.
Hab lange überlegt, ob ich der Grund sei. Aber dann verschließt man sich nicht jedem. Ich kam zu einer für mich völlig untypischen Zeit... Es war mein letzter solcher Versuch. Man kann Menschen zu nix zwingen. Seither stellt sich mir nur diese Frage, was kann einen Menschen in diese Sozipathie treiben !?
judgedreddNun ja, man kann Einiges einschließen. In der Regel ist es so, dass schwere Krankheitsformen damit verbunden seien können. Außer es existieren halbwegs eindeutige Indizien, die zu einer Kontaktvermeidung führen können.

Wenn in der Vergangenheit nichts Schlimmes zwischen euch stattgefunden hat, dann tippe ich eher auf Krankheit. Aber das setzt vorraus, dass der Rest in Ordnung ist.

Schwere Depressionen lösen in der Regel solche Gefühle aus. Der Erkrankte kapselt sich von der Umwelt völlig ab.

Andere Alternative wäre, wenn du Personen kontaktieren würdest, die mit ihm in Verbindung stehen, Familie, Verwandte, etc.

Gruß
EvillightEr hatte schon immer Kommunikationsprobleme, war auch schon mal 1 Monat verschollen, als er von a nach b umgezogen war, aber 10 Monate ... Seine Familienkontakte kenne ich nicht und auch die Kameraden vom Sportverein kamen nicht durch zu ihm (daraus schließe ich hauptsächlich, dass es nicht an mir liegt).

Ich hab ihm ja auch x-mal geschrieben, er solle einfach schreiben, wenn er nix mehr mit mir zu tun haben will, d.h. EINE klare Aussage hätte mir gereicht! Aber nix kam und ich lasse Freunde eigentlich nie im Stich, wenn es ihnen schlecht geht etc. Daher hab ich 3 Monate intensiv nachgeforscht und hake auch heut noch so alle 2-3 Wochen per Mail nach... nichts. Er sollte mir besser nicht mehr über den Weg laufen, ohne eine gute Antwort zu haben...
judgedreddGenau, direkt verhaften, he, he!

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