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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: wieso ein guter mensch sein?
sleeping-waterich hab da ein problem, es ist religiöser natur,deshalb hab ich es mal hier rein geschrieben...

als jesus hat damals gesagt: gott liebt alles menschen ohne bedingungen!

aber man soll auch ein guter mensch sein,laut jesus!

nun wenn gott alle menschen liebt,wieso soll man dann gut sein? ist das nicht völlig egal???dann kann man doch auch von grund auf böse sein und egoistisch bis zum geht nicht mehr.

so diese frage hab ich da meinem religionslehrer natürlich auch gestellt.

seine antwort:

jeder mensch will von natur aus ein guter mensch sein,wenn nicht wär es krank(aber die gibt es ja auch) und allein durch diesen versuch kommt man nach dem leben auf der erde in den -ich nenn es jetz mal-himmel.

die antwort reicht mir jedoch irgendwie nicht aus....

was sagt ihr dazu?
ScherbenKöniginIch bin der Meinung, dass es egal ist ob man ein "guter" oder ein "schlechter" Mensch ist , der christliche Gott bzw die christliche Bibel hat immer irgendwas zu bemängeln , wenn es nach ihnen gehen würde , müsste man Arbeiten , beten und stumm in einer Ecke sitzen.
Naja das ist meine Meinung dazu , allerdings denke ich , das Gott einfach nur eine Erfindung eines Schwachsinnigen ist...
sleeping-waternein darum geht es mir nicht sondern um die logik dahinter!

wenn nun wirklich alles stimmen würde u uns gott [COLOR=deeppink]OHNE JEDE BEDINGUNG[/COLOR] liebt ist es doch egal wie wir handeln ob nun böse(zb egoistisch) oder nicht!
LaChatteWir sollen laut Jesus nicht gut sein um Gott zu gefallen, sondern wir dürfen es sein, weil es uns selbst damit einfach besser geht. Man kann ohne weiteres aus purem Egoismus ein guter Mensch werden. ;)
sleeping-wateralso wir ham das so gelernt:
wir sollen gut sein,damit das reich gottes auf erden beginnen kann
aber was bringt mir das reich?
und wieso sollte ich denn nciht immer zu meinem vorteil aberbeiten?
BeowulfKleiner Tipp: Sei einfach mal stur und konsequent boshaft, und arbeite zu deinem persönlichen Vorteil, und schau an ob's dir gefällt oder nicht.
Dyspenthes@sleeping-water
Die Theorie dahinter, die meines Erachtens sogar weitestgehend stimmt, ist: Wenn du weißt, dass Gott dich liebt, egal was du tust, wirst du irgendwann einfach kein Interesse mehr daran haben, absichtlich böse zu handeln. Denn Gott liebt dich ja trotzdem. Du kannst mit ihm ringen, ihn beschimpfen, er wird mit einem väterlichen Lächeln abwarten, bis du dich wieder beruhigt hast, wie Eltern bei kleinen Kindern sollten. Im Endeffekt wird es darauf hinauslaufen, dass du so lebst, dass es dir gut geht. Und genau das will Jesus ja sagen. Und wenn du konsequent böse bist und irgendwelche Leute gegen dich aufbringst, wirst du mit größerer Sicherheit jede Menge Feinde und kein wirklich friedliches Leben haben.

@ScherbenKönigin:
Ich hab jetzt ein paar Beiträge von dir zu diesem Thema gelesen. Die sind sowas von unqualifiziert und blöde, dass man sie tatsächlich nicht ernstnehmen kann. Bei mir haben sie eben wieder ein augenrollendes "Kinder" hervorgebracht. Du magst dir unglaublich intelligent und individuell damit vorkommen, allerdings merke ich, dass du einfach nur unüberlegt nachquasselst. Bilde dir doch einfach mal deine eigene Meinung aufgrund von Fakten und nicht aufgrund von Meinungen :rolleyes:
ScherbenKöniginWem quassel ich deiner Meinung nach?Und lass mich einfach schreiben was ich will und beschwer dich nicht.

Und zum Threadersteller , tut mir leid , dass ich das Falsch verstanden habe :) also ich finde schon dass man darauf achten sollte , wie man mit seinen Mitmenschen umgeht aber halt auch mal Egoistisch sein um zu erreichen was man will.Ich hätte das im christlichen Glauben jetzt so verstanden , dass eben alle so sein sollen , also auf andere achten , hilfsbereit sein usw.Ich denke mal nicht , dass man Menschen die total egoistisch sind und denen die anderen total gleichgültig sind in den Himmel lassen würde , was würde dann aus dem Himmel werden?


Und tut mir leid , wenn hier manchen meine Meinungen nicht passen , lies in nächster Zeit meine Posts einfach nicht.
melanoxeinerseits kann man (einer gewissen theorie zufolge) aus purem egoismus ein guter mensch sein, und wenn
es auch nur dafür gedacht ist, dass man selbst "in den himmel kommt".. andererseits kann man ein
guter mensch sein, weil dies die lebenseinstellung ist, die man für richtig hält.. oder man kann ein guter
mensch einfach deswegen sein, weil es manchmal ein gutes gefühl ist, gutes zu tun und einen bereichert,
unabhängig davon ob man "im himmel dafür belohnt wird"..

dass jeder mensch von natur aus ein guter mensch sein will, würde ich nicht sagen, denn um gut zu sein
müssen einem schon von klein auf werte vermittelt werden, dass man zb nicht stiehlt, nicht lügt, nicht nur
den eigenen vorteil sucht.. wenn einem kind das nicht beigebracht wird, wird es ihm später schwer fallen, dieses
einzusehen..

wenn ich den beitrag von la chatte lese, sehe ich in den beiden aussagen (gott liebt jeden/guter mensch
sein) zunächst auch keinen widerspruch.. aber wenn man "von gott geliebt werden" gleichsetzt mit
"in den himmel kommen" und noch beachtet, dass jesus "gutes tun" oft mit "in den himmel kommen"
verbindet, kann man sich schon die frage stellen, wofür man dann gutes tun soll, wenn man sowieso in
den himmel kommt (weil man ja von gott geliebt wird).. ich denke dabei an sätze wie "selig die frieden
stiften, denn ihnen gehört das himmelreich" oder so ähnlich (bin halt kein bibelkenner).. ebenso denke
ich dabei auch an andere ungereimtheiten wie "eher kriecht ein kamel durch ein nadelöhr als dass ein
reicher in den himmel kommt".. und was wäre dann mit einem reichen, der frieden stiftet? ich meine diese
sachen jetzt nicht bösartig oder anti-christlich, es sind nur sachen, die mich manchmal beschäftigen, und
deren widersprüche ich eigentlich eher schade finde..
Dyspenthes@melanox:
"Eher kriecht ein Kamel durch ein Nadelöhr, bevor ein Reicher in den Himmel kommt" bezieht sich zum einen nicht auf das Nadelöhr einer Nähnadel, sondern auf ein Tor von Jerusalem, wo es mit viel Schwierigkeiten wohl tatsächlich möglich war, dass ein Kamel da durch kriechen kann. Jesus meinte wohl damit, dass es schwer ist für einen Reichen, aber nicht unmöglich. Es ist deshalb schwer, weil es bei großem Reichtum schwer ist, etwas abzugeben, vor allem, wenn man sich das Geld hart erarbeitet hat.
Das Himmelreich, von dem Jesus spricht, ist nicht das Paradies, wie wir es heute kennen, sondern bezieht sich auf das Reich Gottes auf Erden. Jesus lehrt, dass wir alle ein Himmelreich auf Erden schaffen könnten, wenn wir es einfach probieren. Wenn du unsozial handelst, wirst du dir viele Feinde machen, anders als wenn du sozial handelst.
Soviel mal mit ein wenig Theologiekenntnissen, die Theologen auf diesem Forum könnten es vielleicht noch besser sagen, aber vielleicht wird es so verständlicher?
GeminataHi sleeping-water!

Du hast es ja selbst schon gemerkt, mit der Schubladisierung gut/böse - Himmel/Hölle kommst du nicht weit.

Beowulf und La Chatte möchte ich zustimmen. Wer sein Handeln reflektiert und dann tut, was er wirklich will, handelt *gut* oder *richtig*.

Ich bin nicht gläubig, dennoch kann ich den Grundgedanken nachvollziehen, der hier anklingt - hoffe ich. Was für einen Gläubigen "ein von Gott geliebter Zustand" ist, ist für mich, wenn ich vor mir selbst bestehen kann, mit mir einig bin. Was nach dem Tode passiert, ist aus meiner Sicht irrelevant.

Abstrahiert müßte es heißen: Gott will alle.

Hätten wir nicht wahrhaftig paradiesische Zustände, wenn alle Menschen erst denken und dann handeln würden und dabei noch überlegten, ob sie das eigentlich selbst so in Ordnung finden, was sie zu tun gedenken.

So kann ich das gut verstehen - ich will auch alle, - also ich wollte am liebsten, daß alle selbst und von sich aus, auch das wollen, was ich will, in Frieden und Ruhe leben und lernen.

Leider ist der Mensch entweder zu uneinsichtig oder zu fehlkonstruiert dazu, sich ein Paradies auf Erden zu schaffen. Gegen das, was hier abgeht muß die schwarze Stille des Todes wie ein Balsam sein, ist aber wie gesagt, dann nicht mehr von Bedeutung.
XenomorphEs gibt den guten Menschen und den Gutmenschen...der Gutmensch will es immer denen, die gerade das Sagen haben, recht machen, um sich selber Vorteile bei ihnen zu verschaffen...er ist ein notorischer Schleimscheißer und Anbiederer...der Gutmensch will unbedingt "gut" sein...dafür ist er bereit, alles nur erdenkliche (schlechte) zu tun...er hängt sein Fähnchen stets nach dem Wind ohne selber nachzudenken, geschweige denn, den Unterschied zwischen richtig und falsch überhaupt zu kennen...wenn beispielsweise gerade Nazis herrschen, ist er der braunste Nazi von allen, wird stattdessen die "Demokratie" ausgerufen, und schreien plötzlich alle im Chor "Demokratie!" schreit er am lautesten und ist plötzlich und wie durch ein Wunder der eifrigste Befürworter derselben und natürlich nie etwas anderes als ein wahrer "Demokrat" gewesen...

Der gute Mensch dagegen hat seine eigenen ethischen Grundsätze, denen er Folge leistet...Politik und Ideologie sind ihm dabei völlig egal...er ist davon unabhängig...
Er tut nur das, von dem er genau weiss, dass es das richtige ist...auch dann, wenn die sogenannte "Mehrheit", genau das Gegenteil davon behauptet...denn dadurch, dass eine sogenannte Mehrheit etwas für richtig hält, ist es nicht zwangsläufig auch das richtige, sondern im Gegenteil meistens genau das falsche, weil die Mehrheit der Menschen dumm ist, und richtig und falsch nicht unterscheiden kann...
Dyspenthes@Xenomorph:
Gute Unterscheidung! Genau so würde ich es auch sehen.
Mit dem Zusatz, dass Jesus lehrte, gut zu sein, und später Gutmenschen schlechtes im Namen ihrer Religion machten (wobei man nicht vergessen sollte: es gab immer solche und solche ;)). Das regt mich immer an christlichen Fanatikern auf: Sie wissen jeden Psalm aus dem Kopf und versuchen, jedes kleinste Gebot 200% zu erfüllen, und vergessen dabei, gut zu handeln.
SenecaGehen wir doch mal viel weiter zurück, der Mensch ist ja nicht erst seit Jesu Zeiten ein soziales, oder eben asoziales Wesen.

Wir befinden uns im Jahre 30.000 v. C. die Menschen in Europa sind noch in zwei unterschiedliche Spezies unterteilt, eine von beiden wird binnen einiger Jahrhunderte verschwunden sein...wie befinden uns auf den Höhepunkt der Würm Eiszeit, Europa ist von Italien bis zum Nordkapp tundra-artiger Permafrost.

Ein einzelner Mensch überlebt hier nicht lange...!
vereinzelte Clans ziehen nomadisch über das Land, sie bestehen aus einem Dutzend Personen, vor allen Frauen, wenigen Männern und noch weniger Kindern...Die Kontakte dieser Clan untereinander sind sporadisch, reichen aber offenbar aus, um Inzucht innerhalb der Clans nicht zum Problem werden zu lassen.
Je näher die Verwandtschaft unter den Clans, desto ähnlicher die Sprache und die Gewohnheiten...

Die Hauptnahrungsquelle, vor allem im Kältemaximum des Winters sind zu dieser Zeit die großen Säugetiere, welche ein einzelner Jäger kaum zur Strecke bringen, geschweige denn verarbeiten kann.

Beim Auftreten größerer Herden kommt es vor, dass sich mehrere Clans zu einem Stamm zusammenschließen. Anfänglich ein Zweckverband der sich am Rande der Herden findet, der aufrechterhalten bleibt solange die Situation günstig ist, denn je mehr Jäger und Frauen zusammenarbeiten, desto besser ist die effektive Nahrungsausbeute, außerdem kommt es so zur Durchmischung von Erbgut, denn fremder Mütter Söhne und Töcher waren wohl auch damals schon interessanter als Cousins und Cousinen,

Eines ist in dieser Gesellschaft klar, wer sich nicht in die Struktur einordnet, und nichts beiträgt, ist ein überflüssiger Esser...Wer sich also zu Zeiten nicht Achtung oder Sympathie in seiner Gruppe erarbeitet wird in Zeiten der Not als erster verstoßen und im Krankheits- oder Altersfall nicht mit durchgeschleppt.

Jeder wird also, um sein überleben zu sichern, sein bestens für die Gruppe tun...

Zu Zeiten Jesus sah die Lange um Jerusalem schon anders aus, aber weiter draußen, in der arabische Wüste, lebt man noch fast genauso wie in der Eiszeit in Europa, nur das der "Feind" hier die Hitze ist.

Es bedarf also keiner Religion, um das soziale Wese des Menschen zu ergründen, und warum Asozialität früher schnell zum Tode führte, was die Verbreitung der "sozialen Gene" wohl eindeutig erklärt.
Geminata[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Es bedarf also keiner Religion, um das soziale Wese des Menschen zu ergründen, und warum Asozialität früher schnell zum Tode führte, was die Verbreitung der "sozialen Gene" wohl eindeutig erklärt. [/B][/QUOTE]

Ja, daran kranken wir heute wahrscheinlich. Das soziale Wesen des Menschen wird vollkommen auseinandergerissen. Sich einzubringen wird nicht oder kaum sondervergütet, meist sogar gehemmt und behindert, Engagement verpufft häufig im Bürokratiedschungel.

Die soziale Verantwortung wurde institutionalisiert, es gibt kaum Clans, Menschengemeinschaften, Familienverbände, dafür immer mehr Singles oder unglückliche von existenziellen Ängsten bedrängte, zerrüttete Familienverhältnisse, Altenheime.

Nicht-soziale "Gene" verbreiten sich zunehmend, an Bildung wird gespart, intellektuelle Paare verzichten immer häufiger auf Kinder. Der Klügere gibt solange nach, bis er selbst der Dumme ist.

Als Gutmensch ist man nur noch höriger Sklave und als guter Mensch ein Don Quichotte oder ein Sklave wider Willen. Es wäre an der Zeit, daß sich die Plätze, Straßen und Hörsääle füllten, um herauszufinden, wie es besser ginge. Leider klappt das nur zur Fußball WM. Es ist schwer, nicht den Mut zu verlieren.
kin of darknessIst doch recht einfach.
Wenn du den lieben spielst, haste Freund & Leute, die dir in den A**** treten wollen.

Wenn du den bösen spielst gibbet Leute die vor dir kuschen, und Leute, die dir in den A**** treten wollen.

Die Frage ist nur, was dir lieber ist.
Ben[QUOTE][i]Original geschrieben von sleeping-water [/i]
[B]nein darum geht es mir nicht sondern um die logik dahinter!
[/B][/QUOTE]

Es existiert keine Logik, wir sprechen hier vom Christentum. :D
SenecaMal ganz nüchtern betrachtet, ist das christliche Wertesystem allerdings doch äußerst logisch aufgebaut.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Mal ganz nüchtern betrachtet, ist das christliche Wertesystem allerdings doch äußerst logisch aufgebaut. [/B][/QUOTE]

Nein...mit Logik hat das nun wirklich nichts zu tun...es handelt sich dabei - wie bei allen anderen ethischen Denkkonstrukten auch - lediglich um kulturell bedingte - Überzeugungen, die sich unser Primatengehirn irgendwann einmal zusammengereimt hat...
Vom Standpunkt der Logik aus betrachtet ergibt der christliche Moralismus auch nicht mehr Sinn als die atztekischen Menschenopfer oder ritueller Kannibalismus bei einigen "primitiven" Naturvölkern...mit dem Kannibalismus-Vorwurf - und christlicher Moral - als billiger Rechtfertigung in der Hinterhand haben die spanischen Konquistadoren im Namen des Christentums die Indianer versklavt und ausgerottet - während in der spanischen Heimat gleichzeitig die Inquisitionsfeuer loderten...was ist daran noch "logisch"?

Daran hat sich bis heute eigentlich nicht sehr viel geändert...die Konquistadoren von heute jagen nur nicht mehr Gold und Silber hinterher, sondern dem Erdöl, und sie gehen dabei nicht im mindesten weniger skrupellos und arrogant zu Werke als ihre Vorläufer...ganz im Gegenteil...
LaChatte[QUOTE]Nein...mit Logik hat das nun wirklich nichts zu tun...es handelt sich dabei - wie bei allen anderen ethischen Denkkonstrukten auch - lediglich um kulturell bedingte - Überzeugungen, die sich unser Primatengehirn irgendwann einmal zusammengereimt hat...[/QUOTE]

In der Regel werden langfristig nur jene Konstruktionen beibehalten, die auch in der Praxis funktionieren. Die Frage ist immer nur: auf welcher Ebene funktionieren sie?

[QUOTE]mit dem Kannibalismus-Vorwurf - und christlicher Moral - als billiger Rechtfertigung in der Hinterhand haben die spanischen Konquistadoren im Namen des Christentums die Indianer versklavt und ausgerottet - während in der spanischen Heimat gleichzeitig die Inquisitionsfeuer loderten...was ist daran noch "logisch"?[/QUOTE]

Sei wenigstens so gut und unterscheide die Lehre von Jesus, wie sie überliefert wurde (und die keineswegs Völkermorde rechtfertigt), von den Interpretationen, die mit dieser Lehre überhaupt nichts zu tun haben.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von sleeping-water [/i]
nun wenn gott alle menschen liebt, wieso soll man dann gut sein?
...
so diese frage hab ich da meinem religionslehrer natürlich auch gestellt.

seine antwort:

jeder mensch will von natur aus ein guter mensch sein,
wenn nicht wär es krank (aber die gibt es ja auch) und allein durch diesen versuch kommt man nach dem leben auf der erde in den - ich nenn es jetz mal - himmel.[/QUOTE]Ich sehe das so:
Jeder Mensch (überhaupt jedes Lebewesen) braucht Austausch (Stoffwechsel), und darum strebt er von Natur aus nach Aufmerksamkeit. Im besten Fall bewirkt die Aufmerksamkeit, die er erregt, eine Reaktion, die ihm selbst gut tut. Darum versucht der Mensch, so zu handeln, dass er positive Aufmerksamkeit erregt. Er versucht "gut zu sein".

Wenn er diese positive Aufmerksamkeit nicht erregen kann, dann versucht er, überhaupt irgendwie Aufmerksamkeit zu erregen, auch wenn die Reaktionen darauf ihm nicht gut tun. Oftmals wird er in diesem Falle als "böse" oder "krank" angesehen. Dass er keine positive Aufmerksamkeit erregen kann oder sie nicht wahrnehmen kann, kann zum einen daran liegen, dass ihm bestimmte Fähigkeiten fehlen, dass er zum Beispiel stumm, blind oder taub ist. Es kann aber auch daran liegen, dass seine Umwelt zu blind und zu taub ist, ihn zu bemerken, oder zu stumm, um ihm ihre Aufmerksamkeit zu zeigen.

Im Extremfall kann er gar keine Aufmerksamkeit erregen und geht zugrunde.

Die christliche Religion verspricht, dass dem Menschen irgendwann (in einem späteren Leben) positive Aufmerksamkeit zuteil wird (dass er irgendwann geliebt wird).

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Wir sollen laut Jesus nicht gut sein um Gott zu gefallen, sondern wir dürfen es sein, weil es uns selbst damit einfach besser geht. Man kann ohne weiteres aus purem Egoismus ein guter Mensch werden.[/QUOTE]Anders gesagt, man kann positive Aufmerksamkeit erhalten, ohne sich besonders darum zu bemühen. Das ist oft bei Menschen zu sehen, die entsprechend der Mode als schön gelten, oder die einer adeligen Familie angehören.

[QUOTE][i]Original geschrieben von sleeping-water [/i]
also wir ham das so gelernt: wir sollen gut sein,damit das reich gottes auf erden beginnen kann.
aber was bringt mir das reich? und wieso sollte ich denn nciht immer zu meinem vorteil arbeiten?[/QUOTE]Unter dem "Reich Gottes auf Erden" verstehe ich eine Welt, in der jedes Lebewesen die positive Aufmerksamkeit bekommt, die es zum Leben braucht. Immer zu deinem Vorteil zu arbeiten, steht dem nicht entgegen. Wenn du aber oft zum Nachteil anderer Lebewesen handelst, wirst du mehr negative als positive Aufmerksamkeit erhalten, und das ist dann nicht mehr wirklich zu deinem Vorteil.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
Du kannst mit ihm ringen, ihn beschimpfen, er wird mit einem väterlichen Lächeln abwarten, bis du dich wieder beruhigt hast, wie Eltern bei kleinen Kindern sollten.
...
@ScherbenKönigin: Ich hab jetzt ein paar Beiträge von dir zu diesem Thema gelesen. Die sind sowas von unqualifiziert und blöde [/QUOTE]@ Dyspenthes: Manchmal wäre es gar nicht so falsch, selbst ein paar der Vorgehensweisen von seinem Gott zu übernehmen, die man an ihm so schätzt. :rolleyes:
Dass viele Leute nicht sonderlich gut auf die christliche(n) Kirche(n) zu sprechen sind, liegt meines Erachtens auch daran, dass sie viele Handlungen der Kirchen(-Vertreter) nicht als positive Aufmerksamkeit empfinden, sondern als negative Aufmerksamkeit, zum Beispiel dann, wenn Angst und Schuldgefühle erzeugt werden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von ScherbenKönigin [/i]
Ich hätte das im christlichen Glauben jetzt so verstanden, dass eben alle so sein sollen, also auf andere achten, hilfsbereit sein usw. Ich denke mal nicht, dass man Menschen die total egoistisch sind und denen die anderen total gleichgültig sind in den Himmel lassen würde, was würde dann aus dem Himmel werden?[/QUOTE]Nach meiner Ansicht gibt es Niemanden, der einen in den Himmel hineinlässt oder nicht, sondern man kann nur selbst hineingelangen. Es ist mehr eine Frage des Bewusstseins. So sagen Verliebte oft "ich bin im Himmel" - und das sind sie, eben weil sie lieben, weil sie eine positive Aufmerksamkeit wahrnehmen. Wer nur egoistisch und anderen gegenüber total gleichgültig ist, der kann nicht lieben, und kommt darum auch nicht in den Himmel (der Liebe).

[QUOTE][i]Original geschrieben von melanox [/i]
... oder man kann ein guter mensch einfach deswegen sein, weil es manchmal ein gutes gefühl ist, gutes zu tun und einen bereichert, unabhängig davon ob man "im himmel dafür belohnt wird".[/QUOTE]Meiner Ansicht nach ist dieses "gute Gefühl" genau dasselbe wie "im Himmel zu sein".

[QUOTE]dass jeder mensch von natur aus ein guter mensch sein will, würde ich nicht sagen, denn um gut zu sein müssen einem schon von klein auf werte vermittelt werden, dass man zb nicht stiehlt, nicht lügt, nicht nur den eigenen vorteil sucht.. wenn einem kind das nicht beigebracht wird, wird es ihm später schwer fallen, dieses einzusehen.[/QUOTE]Wie ich oben versucht habe zu erklären, denke ich, dass jeder Mensch von Natur aus nach diesem Gefühl strebt, "im Himmel zu sein", auch wenn es ihm nicht bewusst ist. Wer selbst gelernt hat, wie man das Gefühl "im Himmel zu sein" erreichen kann, der kann (sollte?) seine Erfahrungen an die Kinder weitergeben. Ob man über den Weg "nicht zu stehlen, nicht zu lügen, nicht den eigenen Vorteil zu suchen" wirklich "seinen Himmel" erreichen kann, hängt auch von der Umwelt ab, in der man lebt. In einer Welt, in der Lügen und Stehlen im Namen (des Geld-)Gottes allgemein als hohe Werte gelten, kann manchmal auch (Not-)Lügen und (Mund-)Raub das Gefühl vermitteln, "im Himmel zu sein". Ich denke da zum Beispiel an Robin Hood und ähnliche Fälle.

[QUOTE]aber wenn man "von gott geliebt werden" gleichsetzt mit "in den himmel kommen" und noch beachtet, dass jesus "gutes tun" oft mit "in den himmel kommen" verbindet, kann man sich schon die frage stellen, wofür man dann gutes tun soll, wenn man sowieso in den himmel kommt (weil man ja von gott geliebt wird).[/QUOTE]Ich habe "im Himmel zu sein" mit "lieben können" gleichgesetzt, demzufolge wäre dann "von Gott geliebt werden" ebenfalls mit "lieben können" gleichzusetzen. Wenn du aber erst in einem späteren Leben "von Gott geliebt wirst", also erst in einem späteren Leben lieben kannst, dann ist dein Leben im Diesseits sinnlos (gewesen).

[QUOTE]ich denke dabei an sätze wie "selig die frieden stiften, denn ihnen gehört das himmelreich" oder so ähnlich (bin halt kein bibelkenner).[/QUOTE]Es gibt wohl auch kaum eine himmlischere Freude, als zwei ewige Streithähne miteinander versöhnt zu haben.

[QUOTE]ebenso denke ich dabei auch an andere ungereimtheiten wie "eher kriecht ein kamel durch ein nadelöhr als dass ein reicher in den himmel kommt".[/QUOTE]Als "Reicher" wird hier meines Erachtens jemand gesehen, der nach Reichtum strebt, statt nach Liebe. Er wird die Liebe (den Himmel) erst erreichen können, wenn er das Streben nach Reichtum aufgibt. Und wenn er das Streben nach Reichtum bis zu seinem Tod nicht aufgibt: Wie sagt man so schön: "Das letzte Hemd hat keine Taschen". Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann ist es [URL=http://www.amazon.de/dp/3833437391]wahrscheinlich ein immaterielles.[/URL]

[QUOTE]und was wäre dann mit einem reichen, der frieden stiftet?[/QUOTE]Wenn er den Frieden nur aus kalter Berechnung (zum Beispiel um seinen Reichtum zu vermehren) stiftet, dann ist dieser Frieden selten dauerhaft und fruchtbar. Wenn er das Streben nach Reichtum aufgibt, dann ist er im von mir genannten Sinne kein "Reicher" mehr, selbst dann wenn er nach gültigem Recht und Gesetz über großen materiellen Reichtum verfügt. Beispiele dafür wären Siddharta (Buddha) oder [URL=http://www.amazon.de/gp/product/3442215609]Osho.[/URL]
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Sei wenigstens so gut und unterscheide die Lehre von Jesus, wie sie überliefert wurde (und die keineswegs Völkermorde rechtfertigt), von den Interpretationen, die mit dieser Lehre überhaupt nichts zu tun haben. [/B][/QUOTE]

Schön und gut...aber wenn die Handlungen der Menschen, die letztendlich alle auf dieser ursprünglichen, "unverfälschten" Lehre (von wem auch immer sie ursprünglich stammen mag) basieren, sich durch die Bank als unbrauchbar erwiesen haben, weil sie in der "praktischen Anwendung" immer zu untauglichen, weil schlechten Ergebnissen geführt haben, wäre es da nicht sinnvoll, die zugrundeliegende Lehre zu verwerfen oder wenigstens kritisch zu überdenken...?

Für das Versagen der christlichen Moral gibt es drei mögliche Gründe:

1. Die Menschen haben die Lehre von "Jesus" richtig verstanden und folgerichtig und konsequent in die Tat umgesetzt.

Schlussfolgerung: Bereits die Lehre an sich ist schlecht und muss verworfen werden.

2. Die Menschen haben die Lehren von "Jesus" irrtümlicherweise falsch verstanden und aus diesem Irrtum heraus in der Praxis falsch angewendet.

Schlussfolgerung: Die Menschen sind zu dumm um die Lehre des Christentums richtig zu verstehen und korrekt anzuwenden. Eine Lehre aber, die der Forderung nach Allgemeinverständlichkeit nicht entspricht, birgt ein großes Risiko in sich, missverstanden und falsch angewendet zu werden. Etwas, das die Menschen nicht, oder nicht richtig verstehen, ist grundsätzlich unbrauchbar und daher zu verwerfen.

3. Die Menschen (oder diejenigen unter ihnen, die über andere Macht und Herrschaft ausüben wollen) haben "Jesus" bewusst missverstanden und seine Lehren mutwillig korrumpiert, um sie in den Dienst ihrer niederen machtpolitischen Ziele zu stellen.

Schlussfolgerung: Eine Lehre, die gegen einen solchen mutwilligen Missbrauch derart machtlos ist, kann nicht im Interesse der Menschen sein, und muss daher verworfen werden.

...Doch, die ursprüngliche Lehre und die aus ihr heraus begangenen Handlungsweisen haben sehr wohl etwas miteinander zu tun...sehr viel sogar...
LaChatte[QUOTE]Schön und gut...aber wenn die Handlungen der Menschen, die letztendlich alle auf dieser ursprünglichen, "unverfälschten" Lehre (von wem auch immer sie ursprünglich stammen mag) basieren, sich durch die Bank als unbrauchbar erwiesen haben, weil sie in der "praktischen Anwendung" immer zu untauglichen, weil schlechten Ergebnissen geführt haben, wäre es da nicht sinnvoll, die zugrundeliegende Lehre zu verwerfen oder wenigstens kritisch zu überdenken...?[/QUOTE]

Das kritische Überdenken wurde getan. Von mir, aber auch von vielen anderen, die deutlich bedeutender sind als ich, über viele Jahrhunderte hinweg. Und offensichtlich ist die Lehre bedeutend genug, dass es sich auch nach zweitausend Jahren noch lohnt, über sie nachzudenken ;)

In meiner persönlichen Erfahrung ist die Lehre von Jesus höchst praktikabel, und die Ergebnisse sind für mich sehr befriedigend. Wo immer die Ergebnisse nicht befriedigend waren, habe ich im Nachhinein festgestellt, dass ich mich nicht an die Lehre gehalten habe. Und natürlich kann man nicht eine Lehre dafür verantwortlich machen, dass Menschen sie nicht korrekt anwenden...

[QUOTE]1. Die Menschen haben die Lehre von "Jesus" richtig verstanden und folgerichtig und konsequent in die Tat umgesetzt. [/QUOTE]

Jene, die die Lehre von Jesus konsequent umsetzen, sind glückliche und zufriedene Leute, die auch in den Stürmen des Lebens zurechtkommen.

[QUOTE]2. Die Menschen haben die Lehren von "Jesus" irrtümlicherweise falsch verstanden und aus diesem Irrtum heraus in der Praxis falsch angewendet.[/QUOTE]

Das kommt immer wieder mal vor..


[QUOTE]3. Die Menschen (oder diejenigen unter ihnen, die über andere Macht und Herrschaft ausüben wollen) haben "Jesus" bewusst missverstanden und seine Lehren mutwillig korrumpiert, um sie in den Dienst ihrer niederen machtpolitischen Ziele zu stellen.[/QUOTE]

... und das ebenfalls.

[QUOTE]Schlussfolgerung: Eine Lehre, die gegen einen solchen mutwilligen Missbrauch derart machtlos ist, kann nicht im Interesse der Menschen sein, und muss daher verworfen werden.[/QUOTE]

Alles, was gebraucht werden kann, kann auch missbraucht werden. Das ist aber noch lange kein Grund, etwas abzuschaffen. Vermutlich hat sich jeder Mensch früher oder später mal an einem heissen Gegenstand die Finger verbrannt - deswegen muss der Gebrauch von Feuer und Hitze nicht abgeschafft werden. Es ist nur wichtig zu lernen, wie man mit heissen Dingen umgeht.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Alles, was gebraucht werden kann, kann auch missbraucht werden. Das ist aber noch lange kein Grund, etwas abzuschaffen. Vermutlich hat sich jeder Mensch früher oder später mal an einem heissen Gegenstand die Finger verbrannt - deswegen muss der Gebrauch von Feuer und Hitze nicht abgeschafft werden. Es ist nur wichtig zu lernen, wie man mit heissen Dingen umgeht. [/B][/QUOTE]

So ist es leider, es wäre von daher vielleicht besser gewesen, wenn viele Dinge gar nicht erst entdeckt und erfunden worden wären. Kernwaffen und Gentechnik z.B. gehören ebensowenig in die Hände der heutigen Machthaber auf diesem Planeten wie geladene Schusswaffen in die von Kleinkindern...der Mensch von heute ist technisch und naturwissenschaftlich dem Menschen des Mittelalters zwar um Jahrhundete überlegen, in ethischer Hinsicht hat sich seitdem aber nur sehr wenig geändert...
Der Mensch von heute ist in der Mehrheit nach wie vor ein dressierter Primat, der rücksichtslos nach Besitz von Reichtümern und Macht strebt, und gern auf rote Knöpfe drückt...von der Mentalität her unterscheiden sich Figuren wie George W. Bush kaum von Hernando Cortez oder Francisco Pizarro...er wird von der gleichen unersättlichen Gier nach Reichtum und Herrschaft getrieben wie sie, und ist dafür bereit, über Leichenberge zu gehen...nur dass an die Stelle von Gold und Silber das Erdöl getreten ist...
*Silver-Aquila*Es ist süß, gar witzig, euch hier so heiss diskutieren zu sehen.

Um mal in den Worten Frater VDs meine Meinung kundzutun:

[quote]Es ist wahr, Satan der Entzweier lebt: in den Herzen all jener Dualisten
nämlich, die nur allzu gern von der "mystischen Einheit" der Schöpfung reden, in
Wirklichkeit aber darunter eine Landbefriedung verstehen, die alles mit Stumpf und Stiel
ausrotten soll, was auch nur entfernt nach Dunkelheit oder gar - pfui! - nach Phallus
aussehen sollte - und das ist so manches.[/quote]

und

[quote]Denn wer nicht den Weg des Schattens und der Dunkelheit kennt, der wird wohl auch
kaum dazu in der Lage sein, etwas über das Licht und die Helle auszusagen.[/quote]

Quelle: Liber Null von Pete Caroll


Bedenkt ein wenig diese Worte, im Dualismus zu leben, bedeutet auch stets gegen etwas zu kämpfen, was eigentlich tief in euch verwurzelt ist!
DragorusWer ein guten Mensch ist kommt in den "Himmel" wer ein böser Mensch ist kommt in die "Hölle"????
Das ist weder Gott, noch Jesus , noch sonst ein Heilliger der dies sagt. Die Kirche. Es ist zu unterscheiden was Kirche und Glauben betrifft. Die Bibel ist in dieser irdischen Welt eine Werk an dem wir uns hätten orientieren sollen unseren Weg finden sollen doch was ist damit geschehen , wir stehen vor Räteln und Wiedersprüchen über dieses Werk, es wirde schon durch tausende Hände gereicht, diese damals Heilige Schrift wurde verändert von Mensche die damit andere Kontrollieren wollten und haben. Dieser Glaube und die Angst vor dem jüngsten Gericht vor Satan, vor der Hölle, all diese unglaubliche fatalen Irtümmer haben tiefe Wunden gerissen und den Menschen Angst und Leid zugefügt.
Gott hat uns nur 1 Gebot gegeben und nicht 10. Die Liebe. Gottes Liebe ist Bedinungslos und ohne jegliche Grenzen!!! doch zu deiner Frage:

Will ich überhaupt wissen was andere brauchen oder wollen ?
Will ich überhaupt andere lieben ?
Will ich überhaupt andere glücklich machen ?
Will ich überhaupt etwas für andere tun ?
Will ich überhaupt dass es anderen wirklich gut geht ?

Dein eigenes ewiges Lebensglücks hängt von deiner eigenen Einstellung und Antwort auf obige Fragen ab ! Wenn du aus reinem Gewissen und innerstem Herzen JA zu allen obigen Fragen sagen kannst, dann werden dir weder Mühe noch Aufwand je zu gross sein um das Wohl des Ganzen zu schützen und somit das Fundament für dein eigenes Lebensglück selbst zu bauen.

oder will ich einfach nur tun was ich will - ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen ?? Will ich einfach nur vor mich hin leben, auf mich selbst achtend, es mir selbst gut gehen lassen, in Selbstmitleid schmelzend.

Ich denke wir sind alle hier auf dieser Irdischen Welt um zu lernen und wir werden uns immer wieder hier in der Entsprechenden Situation befinden bis wir erkennen. Ich selbst habe mir diese Fragen auch gestellt und ich habe auch Bücher von Frater gelesen und bin irgendwann später zur Erkenntnis gekommen welche ich durch das Leben und die Meditation erfahren habe: Liebe.
Gott lebt allezeit und allerorts bei uns und in uns , ich denke jeder der dies nicht komplett negiert , selbst wenn es nur für einen Augenblick war schon erfahren hat.
Ich glaube unser Ziel ist es wieder zu Gott zurück zukehren, denn er wartet schon Ewig auf uns und wird es auch immer tun und JEDER HAT DAS ABSOLUTE RECHT solange auf dieser Ebene zu bleiben wo er gerade ist, hat jedoch jederzeit die Möglichkeit dies zu ändern.

Wer mit dem Argument : „Mann muss die Dunkelheit zu erst erfahren haben, bevor man das Licht auch sehen kann“ oder mit ähnlichen Vorwänden die Liebe verneint ist im unrecht.
Jeder von ist ist irgendwann schon einmal den Weg des Schattens gegangen oder wird es in Zukunft vielleicht einmal müssen doch nur aus Unkenntnis über die göttliche Schöpfung!!
*Silver-Aquila*@dragorus

Ich bin eigentlich der tiefen Überzeugung, dass man niemals glücklich wird, wenn man sich nur auf eine Seite schmeisst.
Betrachte man das nur mal am Thema: "Wahrheit". Wahrheit ist für die meisten etwas Gutes, man möchte nicht dem Irrglauben verfallen oder falsches Wissen predigen. Wer die Wahrheit kennt, durchblickt die Welt und ist nahezu weise.
Dagegen steht die Unwahrheit, was oft mit Lüge und Illusionen gleichgesetzt wird. Wer strebt nach Unwahrheiten? Eine gute Frage, nicht wahr? Wer tut, dass schon? Aber doch machen wir es ständig!
Unwahrheiten sind unsere Phantasien, unsere Träume, unsere Wünsche, oft auch unsere Meinungen, unsere allzu begrenzte Weltsicht. Trotz, dass die meisten nach Wahrheit streben und meinen unter Unwissenheit zu leiden, leiden sie dennoch oft nur unter der Unausgeglichenheit zwischen beiden Elementen.
Wer nur nach Wahrheiten strebt, wird unerreichbar sein für die Phantasien und Träume eines Dichters. Sie sind nicht real und doch können sie in unseren Köpfen so real und so schön werden, dass sie uns manchmal mehr nutzen, als manche physikalische Formel.
Die wahre Kunst ist es, zwischen beiden so zu wandeln, dass beide Elemente in einem zusammenfliessen und man weder von dem einem, noch von dem anderen aus der Bahn gewurfen wird.

Das obige mache ich vorallem in Licht und Liebe-Foren diesen Personen oft auf eine sehr fiese Art und Weise bewußt. Ich provoziere sie unterschwellig, solange bis sie vor lauter Liebe ersticken und mich unter allen Menschen an meisten vollmotzen und beleidigen :D


[quote]ich habe auch Bücher von Frater gelesen[/quote]

Welchen Frater? Es gibt tausende von Frater ;P



- Silver-Aquila
docsfanOhne die Antworten der anderen gelesen zu haben und daher mit der Gefahr, schon Gesagtes zu wiederholen, hier meine Meinung zu dem Thema:

In der Tat liebt Gott auch die Menschen, die absichtlich und mit vollem Bewusstsein "böse" sind, er liebt sie und lässt ihnen damit bis zuletzt die Möglichkeit, ihr falsches Handeln einzusehen und sich davon abzuwenden.

Aber: Wenn es zum jüngsten Gericht kommt, dann entscheidet nicht nur die Liebe, sondern zunächst die Gerechtigkeit. Dann muss der Mensch sich für seine Taten verantworten und dann kann es sein, dass ein böser Mensch, obwohl von Gott geliebt, eben nicht in den - sagen wir mal - "Himmel" kommt, sondern trotzdem verstoßen wird.

Ich denke, das Missverständnis liegt darin, dass jemanden lieben nicht heißt, ihm ohne ein Entgegenkommen von seiner Seite alles immer nachzusehen. Jemanden lieben heißt, ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu entschuldigen und das dann auch so zu akzeptieren, dass das Thema wirklich "vom Tisch" ist.

Von daher passt das in meiner Anschauung durchaus zusammen.
*Silver-Aquila*@docsfan

Was ist gut?
docsfangut ist vor allem erst einmal das, was für andere nicht schlecht ist. Gut ist, den anderen mit Würde zu begegnen, so zu handeln, dass an es vor sich und anderen verantworten kann. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann ist das gut, wofürman sich nach ehrlicher Überlegung und Abwägen möglichst aller Gesichtspunkte entscheidet.

Wenig halte ich von dem "was Du nicht willst, das man Dir tut,..."-Gerede, denn ich hoffe doch, das die Menschen mit anderen pfleglicher umgehen, als mit sich selbst.
*Silver-Aquila*[quote]gut ist vor allem erst einmal das, was für andere nicht schlecht ist.[/quote]

Todesstrafe?
Selbstmord?
usw.

Wieviele müssen "Andere" sein? Die gesamte Menschheit?(wenn das überhaupt geht), die Familie?, der Freundeskreis? Wer sind die Anderen?
Hat man nicht sich selbst gegenüber eine Pflicht, sich auch selbst nach seinem Willen zu behandeln?(ich sag extra nicht, sich selbst gut behandeln).

Dann geht es noch weiter: Du sagst, gut ist das, was für andere nicht schlecht ist? Nur, wenn du "gut" so definierst, hackst du dir selbst dein Bein ab, denn kann man etwas mit seinem abhängigen Gegenteil definieren? Weiss ich, was du unter gut verstehst, nur weil du sagst, dass es das Gegenteil von schlecht ist, wobei ich dann wissen müsste, was schlecht ist um von dort an auf das Gegenteil nämlich "gut" zu schliessen???

[quote] Gut ist, den anderen mit Würde zu begegnen, so zu handeln, dass an es vor sich und anderen verantworten kann.[/quote]

Ob das gut ist, sei dahingestellt, es ist Manipulation.
Eine Frage, wieso behandelst du andere Menschen gut?
Was wäre, wenn du deine aufgestauten Agressionen an jedem auslassen würdest, der dir über den Weg laufen würde?
Was ist eigentlich mit Tieren, sie töten einander um zu überleben, ist was schlecht, fehlt da die "Würde"?
Ist das Wörtchen gut ein kosmischer Begriff (also ein Begriff von Gott ausgesehen) oder doch eher ein moralisch, erfundener Begriff um in dieser Gesellschaft für Ordnung zu sorgen?

[quote]Und wenn gar nichts mehr hilft, dann ist das gut, wofürman sich nach ehrlicher Überlegung und Abwägen möglichst aller Gesichtspunkte entscheidet. [/quote]

[quote]Aber: Wenn es zum jüngsten Gericht kommt, dann entscheidet nicht nur die Liebe, sondern zunächst die Gerechtigkeit. Dann muss der Mensch sich für seine Taten verantworten und dann kann es sein, dass ein böser Mensch, obwohl von Gott geliebt, eben nicht in den - sagen wir mal - "Himmel" kommt, sondern trotzdem verstoßen wird.[/quote]

Beisst sich irgendwie mit deiner vorrigen Aussage. Gut ist, nach bestem Gewissen und Wissen zu handeln und davor, gut ist, was Gott entscheidet dass gut zu sein hat?!


[quote]Wenig halte ich von dem "was Du nicht willst, das man Dir tut,..."-Gerede, denn ich hoffe doch, das die Menschen mit anderen pfleglicher umgehen, als mit sich selbst.[/quote]

Oh, diesen Spruch kann ich auch nicht leiden, er zeigt sofort, dass die meisten ihre Moral aus reinem Egoismus leben. Wie als würden sie einen Vertrag mit der Gesellschaft unterschreiben: "Wenn ihr mich nicht tötet, so werde ich euch auch nicht töten" <--- bissel Krass ausgedrückt ;P


nice greets

Silver-Aquila
docsfanalso zum ersten Punkt, der ja nicht der Punkt „Todesstrafe“ oder „Selbstmord“ ist, sondern der Punkt „wie viele müssen die „Anderen“ sein“.

Die Antwort ist: mindestens einer. Daher ist „gut sein“ auch keine politische oder gesellschaftliche Dimension, keine erreichbare Richtschnur realen Handelns, sondern eine individuelle und wenn man so will ideale.

Damit ergibt sich die Frage nach der Todesstrafe von selbst: sie ist eine in meinen Augen durch nichts zu rechtfertigende Anmaßung.
Das Thema Selbstmord ist schwieriger: wenn (was sicher nicht der Regelfall ist) der Selbstmord (häufiger ist in diesem Fall der Versuch) eigentlich nur geschieht, um ein Signal an andere zu senden, wenn also der Schmerz oder der Schock anderer damit intendiert ist, dann halte ich ihn für „schlecht“ (mehr zu Deiner Definitionsbemerkung unten). Anderenfalls kann ich es nicht beurteilen, weil an dieser Stelle zu prüfen wäre, wie die Abwägung im Selbstmörder stattgefunden hat. Das kann ich aber nicht wissen, von daher ist ein solcher Selbstmord für mich nicht zu entscheiden.

Bye the way: da ich ja auch die Absichten eines Selbstmörders der eben zuerst genannten Kategorie nicht kenne, ergibt sich logisch, dass ich eine endgültige Entscheidung darüber, was gut und schlecht ist, sowieso in der Regel für außerhalb der menschlichen Möglichkeiten erachte.

Was die eigene Behandlung angeht: Natürlich hat man NICHT die Pflicht, sich nach seinem Willen zu behandeln, sondern die Pflicht, die mögliche Umsetzung des eigenen Willens zumindest vorher auf Folgerungen für die Umwelt und die Mitmenschen zu prüfen und genau diese dann gegen die Folgen für die eigene Person abzuwägen.

Die Bemerkung über den Ringschluss der Definition ist richtig, daher versuche ich eine Beschreibung von schlecht nachzuliefern: schlecht ist, was dem anderen psychischen oder physischen Schaden zufügt, was die Freiheit des anderen beschränkt, ihm einen Zwang auferlegt, was kurz gesagt (vielleicht zu kurz) den eigenen Willen, die eigene Person über den anderen stellt (hier noch einmal der Hinweis auf „gut“ als moralische Dimension, von der tatsächliches Handeln manchmal notwendig abweichen muss, insbesondere wenn von der anderen Seite „schlechtes“ Handeln erwidert oder begonnen wird).

Zum Thema „mit Würde begegnen“:
Was Du als Manipulation beschreibst, ist in aus meiner Sicht Rücksichtnahme, die Handlungsalternative (aufgestaute Aggressionen herauslassen – wobei ich mich frage, was Dir das Recht geben sollte, Deine gegen Dich gerichteten Aggressionen an anderen auszulassen) ist zu einseitig, denn jemandem mit Würde und würdigend begegnen, heißt nicht, immer nur „ja“ zu sagen, sondern auch einmal so „nein“ sagen zu können, dass beide Beteiligten menschlich unbeschädigt bleiben. Also die Handlungsalternative ist aus meiner Sicht purer Egoismus. Der Hinweis auf die Tiere ist zwar geschickt, aber natürlich wenig hilfreich, denn zum Überleben töten wir Menschen (als Tier gesehen) täglich reichlich andere Tiere. Im Tierreich selbst sind Tötungen innerhalb dergleichen Tiersorte ja auch nicht die Regel. Von daher ist diese Bemerkung eher ein Argument gegen Vegetarier, aber keines, dass aus meiner Sicht hierher gehörte.

Das Wörtchen gut ist – aus meiner Sicht – kein kosmischer Begriff, denn Gott ist außerhalb des Kosmos, sondern durchaus ein transzendenter, also durchaus auf Gott bezogener. Dass ein auf diese Weise von Gott ausgehender Begriff auch hier in der Gesellschaft für Ordnung sorgt, ist ja nicht schädlich. Denn im Gegensatz (und jetzt verwende ich das Vegetarier-Argument einmal halb zum Spaß andersherum) zu den meisten Tieren tötet der Mensch auch, wenn es nicht ums Überleben geht.


Was die Frage mit „nach besten Wissen und Gewissen“ und Gottes Entscheidung angeht, so sehe ich das wie folgt: Nach besten Wissen und Gewissen abzuwägen, heißt nicht, nur die eigene Anschauung zu berücksichtigen, sondern eben auch nach der Sicht anderer und dann natürlich auch zumindest nach einer möglichen Sicht Gottes zu fragen. Da dem Menschen dies aber nur unzulänglich möglich ist, hat schon Luther festgestellt, müsse er dann im Zweifel „tapfer sündigen“ und letztlich darauf vertrauen, dass Gott dafür sorgt, dass es nicht schlecht gerät.


Aber die Idee mit dem Vertrag mit der Gesellschaft finde ich gut – hat da schon mindestens einen guten Ansatz gegeben (ich wandele ab und ersetze Staat durch Gesellschaft): frage nicht, was die Gesellschaft für Dich tun kann, frage, was Du für die Gesellschaft tun kannst.

So, ich hoffe, man kann noch irgendeinen Gedanken klar herauslesen ;-)

LG
docsfan
Dragorus@*Silver-Aquila*

Ich habe die das Buch der Hohen Magie gelesen (ich hab nur noch Teil 1 ;) ) soweit ich weiss gab es 3 Teile und die hab ich gelesen es geht da um die Praxis und die Theorie der Hohen Magie etc.

In meinem Beitrag habe ich natürlich nur einen sehr kleinen Bestandteil meiner Überzeugung wiedergegeben da ich auf die direkte Frage geantwortet habe , aber nun werde ich noch etwas wichtiges hinzufügen.

Jeder Ernet was er sät. Das ist der Kernpunkt unserer jetzigen Existenz, solange wir auf diesem Planeten in dieser Dimension leben : ist jeder Moment auch gleich schon wieder Vergangenheit, die Zukunft wird auch zur Vergangenheit werden weil die ZEIT existiert. Sie ist wesentlicher Bestandteil unserer jetzigen Situation an dem Kein Irdisches Wesen auf diesem Planeten je etwas ändern wird, tut oder kann. solange Karma existiert ist jeder gelebte Moment Vergangenheit. Dieses Thema wurde von allen Dingen dieser Welt wahrscheinlich am meisten falsch verstanden und ausgelegt. In der Bibel sind nur noch wenige Andeutungen zu finden doch dies war früher Kernbestandteil einer JEDER Spiritueller Tradition. Alles was uns hier und in den kommenden Dimensionen betreffen wird basiert auf Ursache und Wirkung. Niemand hat das Recht einen anderen Mensche zu urteilen und zu bestrafen, es gibt KEINE Rechtfertigung für Gewalt. Wie auch schon beim vorherigen Beitrag erwähnt jeder hat die Freiheit u tun was er will, DOCH trägt jeder für sein Handeln die Konsequenzen.
Wir alle und das gilt sowohl für Optimisten, Pessimisten, Christen, Satanisten oder Magier sind nur aus einem Einzigen Grund hier welcher auch gleichzeitig der Sinn unseres jetzigen Lebens beschreibt. Karma. Und das ist nur aufgrund unserer Taten entstanden NUR von uns.
JEDER HAT JEDERZEIT die Möglichkeit sein Leben zu ändern bzw. seine Taten.
Es ist völlig egal was die „Norm“ tut, wir sind alle Reinkaniert und werden es immer wieder sein , WENN wir uns nicht ändern. Die Erde ist ein Treffpunkt vieler Seelen und Wesen. Doch dieser Planet ist sagen wir mal eine sehr sehr tiefe Ebene, zu sehen an dem was jeden Tag passiert und wie viel Hass, Angst, Neid, Hochmut, Aroganz , Intolleranz, Tod, Leid, Folter etc etc. unsere Welt Stunde für Stunde Heimsucht. Es ist alles das Produkt unserer Eigentaten über die wir die Kontrolle haben. Karma funktioniert ohne das zutun von Gott , und doch ist er jederzeit Bereit uns aus diesem Kreislauf zu Befreien, doch wie gesagt jeder hat das göttliche Recht hier zu bleiben und viele tun das anscheinen. Setzt ein Mensch Tag für Tag Leid und Schmerz in diese Welt , wir ihn das irgendwann wieder aufsuchen und in diesem Moment auch wieder auflösen.
Beispiel: Unser Körper stirbt, vielleicht wird uns mit dem letzten Atemzug noch bewusst was passiert ist oder passieren wird doch dies hat jetzt auf dieses Leben keinen Eifluss mehr.
Wir steigen auf, sehen die Liebe GOTT selbst wir spüren Ihn durch all die Dimensionen die uns noch von im trennen. Er hält uns die Hand hin JA er streckt all seine Liebe förmlich nach uns......doch Karma ist wie Metall, und die Entsprechende Dimension wie ein Magnet das uns nach unten Zieht , und wir fallen wieder zurück. Für einen Augenblick waren wir frei und ZEITLOS. In dem Moment wenn wir geboren werden gehen wir von der feinstofflichen Ebene wieder in die Verdichtete Feste Materie , unser Bewusstsein wird durch Regeln, Schule, Meinungen und anderes Belastet und wir werden unfähig das Karma aufzulösen welches uns am Aufstieg hindert.

Zitat: Hans Neukomm
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Was immer du tust, denkst, sagst und fühlst, erzeugt in dir ein Ebenbild des entsprechenden. Man könnte sagen, eine Art "Ausgangsbestätigung". Was immer deine Seele - egal in welcher Dimension - ausstrahlt oder tut, wird in der eigenen Aura vermerkt. Es ist ein "Abdruck" oder eine Kopie deiner Handlungen, Gedanken, Gefühle oder Worte, die magnetisch in deiner eigenen Aura fortan wirkt. Dies bewirkt, dass du dasselbe künftig anziehen wirst, bis sich ein Gleichgewicht zwischen Ursache und Wirkung ergeben hat.
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Wichtig ist jedoch: Gott kann dir all dein Leiden und dein Karma nehmen auf das du es nicht (nocheinmal) verwiklichen musst, um dies zu schaffen sollten wir uns an sein Gebot halten. Liebe, lass sie wirken in jedem Augenblick deines Leben. Es gibt viele Spirituelle Traditionen die dir helfen werden dieses Ziel zu finden.
Das ist der Sinn, wer lernt gutes zu tun aus Liebe zu den Menschen, Tieren und zu Gott.
Es gibt KEINE jüngstes Gericht und KEINEN strafenden Gott, jeder schafft sich sein Schicksal selbst und bestimmt auch wann er sich wieder mit Gott vereinen wird.

Zitat: Hans Neukomm
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Als Reinkarnation bezeichnen wir die wiederholte Folge von "Geburt - Leben auf Erden - "Sterben" auf Erden". Reinkarnation ist keine Hypothese, keine Glaubenssache oder Philosophie, sondern eine absolute Wahrheit. Reinkarnation ist Bestandteil eines göttlichen Prinzips. Wer immer auch beständig nach spirituellem Fortschritt strebt, wird eines Tages den Beweis hierfür (für sich selbst) erhalten. Versuche aber nie, danach ungläubige zu überzeugen. Wer reif dazu ist und sich Gott öffnet, der wird diese Wahrheit erfahren, erleben. Wer diese Erfahrung machen durfte, der weiss. Einen ungläubigen überzeugen zu wollen, ist wie mit einem Blinden über die Farben eines Regenbogens zu diskutieren.
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