| CPo | Ich habe eine Theorie, wie so viele hat sie wieder keine Grundlage, aber ich möchte sie mal loswerden. Also ich gehe davon aus das es nur ein Bewusstsein gibt. Ein Bewusstsein fragt ihr? Ja! Wenn wir jetzt nur von "einem" Bewusstsein ausgehen, das von Raum und Zeit unabhängig ist. Mhh ja schwer zu erklären. Ein Beispiel: Also ich gehe jetzt einmal von meinem Leben aus, ich bin geboren worden mit einem Bewusstsein, das steht für mich fest. Aber wenn ich sterbe, wird mein Bewusstsein einen anderen Körper egal in welcher Zeit, welcher Rasse übergehen. Also bin-war ich-du und ich werde immer du bleiben genauso wie ich immer ich bleiben werde, denn es gibt keinen Unterschied zwischen mir und dir. Das wäre ein Schritt zur nächsten Form der Gesellschaft, ohne Krieg, ohne Neid, ohne Hass. Da durch das Wissen das ich jeder bin und jeder ich wird mir keiner etwas tun ohne nicht sich selbst zu schaden. MfG CPo |
| nullpromille | naja, solche gedanken gibt es ja schon und es gibt trotzdem keine ideale gesellschaft. es gibt sogar zwei weltreligionen (hinduismus, buddhismus) die deiner theorie nahestehen und dann gäbe es noch das christentum, das ja auch -auf anderem weg- predigt, dass man sich selbst schadet, wenn man jemand anderem schaden zufügt ("was ihr dem geringsten meiner brüder getan habt, das habt ihr mir getan."). hilft nix - im großen stil. |
| Isaak | Nun zunaechst einmal muss ich echt doof Klugscheissen was du hast ist naemlich keine Theorie sondern ne These! Eine Theorie ist etwas was bereits mit einem Versuch bewiesen hat. Darauf folgt dann mind. ein weiterer Versuch um es zu einem Gesetzt zu machen. (Sorry, aber ich musste mir so ne Predigt anhoeren also da wir ja eh eins sind musste ich dich updaten :D) So und...jetzt.,. aeh Ich... ...sehe es eher so, dass wir (eingschl. alle anderen Wesen) aus dem selben Bewusstsein stammen. Aber schließlich und endlich unser Sein ein eigenstaendiges -mmh- Bewusstsein entwickeln. Wenn ich dann hier fertig bin bekommt nicht irgendeiner mein Bewusstsein sondern das Bewusstsein aus dem ich stamme. Das wuerde auch den heutigen wissenschaftlichen "Gesetzen" nicht wiedersprechen. In der Chemie z. B. werden Bindungen zwischen Atome getrennt und neu gebildet - bleiben dennoch dieselben |
| finsteres Wesen | das erinnert mich ein bischen an die wiedergeburt... wenn ich sterbe, werde ich wiedergeboren - als wer, weiß ich nicht. nach meiner wiedergeburt kann ich mich nicht mehr erinnern, und weiß es nicht mehr. also bin ich ich, und dennoch kann ich jemand anders sein... das weist für mich gewisse ähnlichkeiten auf. ;) |
| Cagliostro | Recht beliebte Fragestellung in der Massenpsychologie.... Nun, ich glaube schon, dass es ein kollektives Bewusstsein gibt ("Was Oma noch wusste"). Inwieweit es wirkt, kann ich als Nichtstudent der Psychologie nicht sagen, aber ich glaube schon, dass es Dinge gibt, die wir uns kaum erträumen könnten. Dass sogar mancher meiner Verwandter aus dem Jenseits auf mich einwirkt. Mir Informationen, Einsichten gibt, die ich so sicher nicht hätte. Aber auch zu Lebzeiten ist es so, dass einer aus der "Sippe" eine Erfahrung macht und diese weitergibt. Manchmal auch Unbewusst. Bei Versuchen mit Affen hat man festgestellt, dass sie sehr wohl untereinander Informationen austauschen. Wenn einer von ihnen das Feuer fände oder das Rad er-fände, würden es irgendwann alle nutzen, ohne selbst darauf gekommen zu sein, Hmja eben wie beim Menschen. Die unbewussten Seiten der Menschen sind durchlässiger als man glaubt, die geistige Kontrolle wirkt nicht immer und überall. Ja, es ist auch bei Freundschaften so, dass man sich im Laufe der Zeit einander recht ähnlich werden kann, was ein eigenwilliges, aber doch schönes Phänomen ist... Was andere Formen kollektiven Bewusstseins betrifft, so bin ich kritisch. Volk, Nation, Vaterland und solche Dinge sind bestenfalls die erweiterte Sippe. Aber ein kollektives Bewusstsein muss damit nicht verbunden sein. Es wird zumeist nur beschworen. Das Aufziehen von Flaggen, Denkmäler oder die Reden von Politikern sollen oft eine Gemeinschaft herstellen, die es so nicht gibt. Da ist wenig Unbewusstes. Man macht sich sein kollektives Bewusstsein. Wenn es keinen Gesetzgeber gäbe, der Feiertage beschliesst, wer würde dann an so etwas künstlich aufgehyptes wie einen Nationalfeiertag glauben? Es ist zumindest egal. Es mag sein, dass da und dort schöne Städte sind, schöne Landschaften, aber dass ich ausgerechnet am Feiertag (soundsovielter) daran denke ist unwahrscheinlich. Es gibt einige Gegenden meines Landes, da war ich noch nicht, werde vll. auch nicht dringend dort hinfahren. Sehe deren Bewohner auch nicht direkt als meine Landsleute an. |
| Moi | [QUOTE][i]Original geschrieben von finsteres Wesen [/i] [B]das erinnert mich ein bischen an die wiedergeburt... wenn ich sterbe, werde ich wiedergeboren - als wer, weiß ich nicht. nach meiner wiedergeburt kann ich mich nicht mehr erinnern, und weiß es nicht mehr. also bin ich ich, und dennoch kann ich jemand anders sein... das weist für mich gewisse ähnlichkeiten auf. ;) [/B][/QUOTE] Ja, einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch. Doch ich hatte auch noch einen anderen Gedanken, der vielleicht ein wenig wirr und unlogisch ist. Doch ich äußere ihn trotzdem mal und hoffe auf euer Verständnis... Wenn (s. Topic) es nur ein Bewusstsein gäbe und ich Du wäre und wir sie und ihr ich usw., wir also alle gleich wären, wäre dieses EINE Bewusstsein doch gespalten, jeder hätte einen Teil des "Urbewusstseins". Wenn dem so wäre, hätten wir nicht alle dasselbe Bewusstsein, da jeder nur einen Teil hätte, denn jeder weiß, dass, wenn ZBsp ein Glas zerbricht, niemals alle Teile gleich groß oder eckig sind. Deshalb hätten auch wir unterschiedliche Teile und unterschiedlich große "Bewusstseine" - was dazu führen würde, dass die kleinen Bewusstseine größer sein wollten, die großen Bewusstseine aber über den kleinen stünden... Ach, alles ein wenig wirr... Haltet mich nicht für verrückt. Oder doch? Hm :) |
| Isaak | Also würde es bedeuten, dass du nach deinem Beispiel dem Urbewusstsein eine tatsächliche Größe gibst. Wenn man das Bewusstsein aber als eine unendlich große Zahl betrachtet, könnte jeder den gleichen Teil davon bekommen. Und gleichzeitig kann jeder "so viel" haben wie er will oder ihm zusteht. :cool: Also würde es dann wieder unterschiedlich große Bewusstseine geben... Die kleinen Bewusstseine hätten dann einfach ihre Chance verpasst oder eben die Entscheidung getroffen und die größeren freuen sich und spielen es aus und greifen kleine Bewusstseine an. Ein kleines Bewusstsein, dass aber nicht klein sein wollte aber bei der Verteilung halt nicht aufgepasst hat und jetzt größer werden will (da es genug dieser "Hänselleien" hat), lässt sich von den kleinen und grossen Bewusstseinen zum Präsidenten oder ähnliches wählen. Und weil er jetzt mehr Öl oder Macht oder eben die Welt will erklärt er anderen Bewusstseinen den Krieg. Scheitert auf die eine oder andere Weise wird abgesetzt oder umgebracht oder macht seine sterbliche Hülle selber tot und freut sich, dass er es als so kleines Bewusstsein wieder einmal in die Geschichtsbücher der Menschen geschafft hat. :D |
| Ewig | alles ist nur Bewusstsein. Alles ist ein Wesen. Doch dieses Wesen kann sich nicht wahrnehmen wenn es sich nicht getrennt erfährt. Es muss sich in Subjekt und Objekt trenenn um überhaupt Wahrnehmung zu schaffen, um sich überhaupt zu verstehen, zu erfahren, zu spielen. Wenn ich alles umfasse was existiert einschliesslich Macht, Kontrolle, Wissen, Leben, Tod... kann ich diesen Zustand nicht verstehen, mich selbst nicht erfahren, da ich ja überhaupt nichts wahrnehme. Also schaffe ich das Gegenteil um aus diesem wieder in den Ursprungszustand zu kehren, die Einheit in der sich alle Begierden aller Hass und alles was mir fehlt auflösen. Ich meditiere gern. Allein und mit anderen. In diesem Zustand löst sich das Getrenntsein auf und eine Einheit wird erfahren. Wenn noch andere dabei sind erfährt man sich nicht mehr als zwei oder mehr Wesen sondern als eins. Man nimmt gleich wahr. Hier lösen sich auch zwischenmenschliche Probleme auf, seien es Eifersucht in Beziehungen, Freiheitseinschränkung, Besitzdenken, Unverständniss oder gar Hass, weil man die Erkenntniss gewinnt das man das Gegenüber selbst ist. Es ist lediglich mein notwendiges Gegenteil über das ich mich selbst erfahren, definieren und identifizieren kann. Auch mit materiellen Dingen verbinde ich mich. Folge ist: ich kann nichts besitzen, ich kann nichts verlieren. Hört sich naiv an doch die Wahrheit war nie kompliziert. Der Mensch sucht sie im Komplizierten. Viele Weise und sämtliche Religionen versuchen nur das zu vermitteln. Wer dieses Bewusstsein erfahren hat braucht keine Regeln mehr. Die Zehn Gebote und sämtliche religiösen Lehren sind nur kleine Ableger davon. Wer das Einsbewusstsein kennt weiss das er alles ist was ihm begegnet und verhält sich entsprechend. Die moderne Wissenschaft kommt in vielen Bereichen langsam auch mehr und mehr zu dieser Erkenntnis. Der einzige Sinn unserer Existenz ist der Wechsel in diesen Zustand. Bewusstsein entsteht erst durch Wechsel, Kontrast, Vergleich. Und alles was existiert hat sein Gegenteil. Gott muss sich als sein Gegenteil erfahren um sich schätzen zu wissen. Er muss dem festen Glauben unterliegen nicht Gott zu sein, keine Macht und kein Wissen haben und aus der Auflösung dieses Zustandes wird er sich bewusst wer er eigentlich ist. Ein menschliches Leben in Unkenntniss dieser (Tat)Sache halte ich für unerträglich :-) |
| Isaak | Das klingt einleuchtend und spiegelt vieles wieder was ich auch so (über Meditationen) erfahren habe nur bin ich nicht nur auf zwei sondern auf drei Dinge gestossen. Wenn man verschiedene Glaubensrichtigungen kennt, kann man da auch feststellen, dass die Trinitätslehre oder auch Dreieinigkeit nicht unbekannt ist. Ich tendiere dazu das Gesamte in einem Kreislauf zu sehen der eben nicht zwei- sondern dreidimensional ist. Allerdings habe ich diese These noch nicht genug für mich ausgearbeitet um jetzt näher darauf einzugehen. Für mich steht aber fest, dass man stets mit einer dritten Kraft rechnen muss gerade bei solchen Themen. Ein Beispiel was es aber etwas verdeutlichen soll gibt die Mathematik im Binär-Systemen hier Stellen zwei Zustände (also 0 und 1) eben einen Dritten dar. Würde man jetzt die 0 für das eine setzen und die 1 für das andere ergäbe es dann das Ergebnis der beiden (wenn es nur ein Wort dafür gibt muss es mir wohl entfallen sein). Worüber ich mir noch nicht im klaren bin, ist welche Konstante ich für diese Variabeln einsetzen kann/muss/darf. |
| Anaximander | [quote]Nun zunaechst einmal muss ich echt doof Klugscheissen was du hast ist naemlich keine Theorie sondern ne These! Eine Theorie ist etwas was bereits mit einem Versuch bewiesen hat. Darauf folgt dann mind. ein weiterer Versuch um es zu einem Gesetzt zu machen.[/quote] Nö, das ist definitiv eine falsche Defintion der Begriffe "Theorie" und "Gesetz". [QUOTE][i]Original geschrieben von Isaak [/i] [B]Das klingt einleuchtend und spiegelt vieles wieder was ich auch so (über Meditationen) erfahren habe nur bin ich nicht nur auf zwei sondern auf drei Dinge gestossen. Wenn man verschiedene Glaubensrichtigungen kennt, kann man da auch feststellen, dass die Trinitätslehre oder auch Dreieinigkeit nicht unbekannt ist. Ich tendiere dazu das Gesamte in einem Kreislauf zu sehen der eben nicht zwei- sondern dreidimensional ist. Allerdings habe ich diese These noch nicht genug für mich ausgearbeitet um jetzt näher darauf einzugehen. Für mich steht aber fest, dass man stets mit einer dritten Kraft rechnen muss gerade bei solchen Themen. Ein Beispiel was es aber etwas verdeutlichen soll gibt die Mathematik im Binär-Systemen hier Stellen zwei Zustände (also 0 und 1) eben einen Dritten dar. Würde man jetzt die 0 für das eine setzen und die 1 für das andere ergäbe es dann das Ergebnis der beiden (wenn es nur ein Wort dafür gibt muss es mir wohl entfallen sein). Worüber ich mir noch nicht im klaren bin, ist welche Konstante ich für diese Variabeln einsetzen kann/muss/darf. [/B][/QUOTE] Bin ich der einzige, der diese "Theorie" für vollkommen unverständlich hält? Was bitte soll in diesem Zusammenhang ein "dreidimensionaler Kreis" sein? Was soll "Dimension" hier überhaupt bedeuten? Dann sprichst du von einer "dritten Kraft" - was sind denn die anderen "Kräfte" (und dass Kräfte etwas völlig anderes sind als Dimension ist dir schon klar, oder?) ? Und auch die "Veranschaulichung" über das Binärsystem ist m.E. völlig durcheinander. Übrigens: Woher habt ihr alle eigentlich all diese tiiiefen Einsichten über die Grundbeschaffenheit des Universums und des Lebens? Habt ihr dafür auch Argumente oder Belege - oder muss man auf eure persönlichen Meditations-Erlebnisse als empirische Quelle vertrauen? :D Übrigens finde ich die Idee des Threaderstellers noch ganz interessant. Nicht weil sie wahr ist, sondern weil sie ganz pfiffig ist. Aber ich glaube nicht, dass der Threadersteller alleine darauf gekommen ist, zumindest findet sich genau dieselbe Idee auch in den Erzählungen von Borges und in der Philosophie von Schopenhauer. Allerdings scheinen die meisten hier im Thread die Idee falsch verstanden zu haben. Zumindest wenn sie die Idee so auffassen, als wäre damit gemeint, dass die einzelnen "Bewusstseine" Teile eines großen kollektiven Bewusstseins wären. Denn das ist eine ganz seichte Interpretation und mit der Idee offenbar überhaupt nicht gemeint. Zumindest bei Schopenhauer und Borges ist der Witz an dieser Behauptung ja gerade, dass der Einzelne zur restlichen Welt NICHT in einem Teil-Ganzes-Verhältnis steht. Der Einzelne ist selbst bereits alles was existiert, die gesamte Welt. Der Einzelne hat das volle Recht, zu sagen: "Dieses mein Bewusstsein ist das einzige Bewusstsein und alles was überhaupt existiert. Alles andere ist nur Inhalt dieses Bewusstseins." Der einzelne Mensch ist nicht Teil eines großen Bewusstseins, sondern es gibt nur dieses eine Bewusstsein, dieses eine Subjekt. Und der springende Punkt ist nun eben, dass dennoch [b]jeder Mensch[/b] das volle Recht zu dieser Aussage hat ;) Gerade dieses scheinbare Paradoxon ist es, das diese Idee so interessant macht. Hingegen die öde Theorie, laut der das einzelne Bewusstsein nur ein Tropfen im Bewusstseins-Ozean ist, ist dagegen flach und primitiv. |
| Lumina Nocte | Die Art, wie du versuchst, über die letzten Kommentare zu urteilen, finde ich absolut nicht ok. Dass du dich offensichtlich mit einigen Philosophen auseinandergesetzt hast, ist ja schön und gut, und die Erklärung zur Idee von Schopenhauer finde ich wirklich interessant. Aber Argumente oder Belege, die irgendeine Wahrheit zu diesem Thema belegen könnten, sollte es sie denn geben, hast du bestimmt auch nicht. Aus diesem Grund ist es auch absolut unpassend, davon zu sprechen, dass „die meisten hier im Thread die Idee falsch verstanden“ hätten. Solche philosophischen Themen, gehören zu den Dingen, für die es noch keine Beweise gibt, und vielleicht auch nie geben wird. Bis dahin ist es jedem selbst überlassen, seine eigene Wahrheit zu finden, auf welchem Weg auch immer. Im Übrigen finde ich es immer am schönsten, wenn Menschen sich ihre eigenen Gedanken machen, statt Theorien von Philosophen nachzuplappern und als „richtig“ oder „falsch“ zu beurteilen. |
| Anaximander | [quote]Aber Argumente oder Belege, die irgendeine Wahrheit zu diesem Thema belegen könnten, sollte es sie denn geben, hast du bestimmt auch nicht.[/quote] Stimmt. Die muss ich aber auch nicht haben, weil ich diese Idee von Schopenhauer nicht für richtig halte :p Schopenhauers Idee (genauso wie seiner gesamten restlichen Metaphysik) kann man einen gewissen dichterischen, künstlerischen Wert beimessen. Man kann sie als Ausdruck einer bestimmten Betrachtungsweise der Welt ansehen. Aber sobald man sie als [b]Theorie über die Beschaffenheit der Realität[/b] versteht, als eine Behauptung über die Tatsachen der Wirklichkeit, muss man einsehen, dass sie entweder falsch ist oder überhaupt keinen theoretischen Gehalt aufweist. [quote]Aus diesem Grund ist es auch absolut unpassend, davon zu sprechen, dass „die meisten hier im Thread die Idee falsch verstanden“ hätten. Solche philosophischen Themen, gehören zu den Dingen, für die es noch keine Beweise gibt, [/quote] Eine Aussage zu beweisen ist etwas anderes als sie zu verstehen. Auch bei einer unbeweisbaren Idee kann man erwarten, dass sie verstanden wird ;) |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i] [B]Der einzelne Mensch ist nicht Teil eines großen Bewusstseins, sondern es gibt nur dieses eine Bewusstsein, dieses eine Subjekt. Und der springende Punkt ist nun eben, dass dennoch [b]jeder Mensch[/b] das volle Recht zu dieser Aussage hat ;) Gerade dieses scheinbare Paradoxon ist es, das diese Idee so interessant macht. Hingegen die öde Theorie, laut der das einzelne Bewusstsein nur ein Tropfen im Bewusstseins-Ozean ist, ist dagegen flach und primitiv. [/B][/QUOTE] Geschmackssache. Man muss hier bedenken dass Worte nie im Stande sind das zu erklären. Ja, wenn ich mich nur als Teil des Ganzen sehe, sehe ich mich noch nicht als das Ganze selbst. Sprache kann das nicht ausdrücken. Selbst wenn ich sage: ich bin das Ganze habe ich wieder Trennung erzeugt, nämlich von "mir" und dem "Ganzen" geredet. Es gibt aber kein "ich" und kein "Ganzes". Es gibt nur das "Eine". Und das "Eine" ist auch wieder ein falsches Wort, denn es schliesst das "Andere" aus. Worte sind Definition und Definition ist Abgrenzung. Man kann es nur erfahren. Aber es ist ein Reichtum, dass es so viele gibt, die es auszudrücken versuchen, ob Schopenhauer oder Buddha ... |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i] [B]Woher habt ihr alle eigentlich all diese tiiiefen Einsichten über die Grundbeschaffenheit des Universums und des Lebens? Habt ihr dafür auch Argumente oder Belege - oder muss man auf eure persönlichen Meditations-Erlebnisse als empirische Quelle vertrauen? :D [/B][/QUOTE] Jeder wie er will. Die Menschen versuchen die Wahrheit mit dem Denken zu fassen. Wir haben aber auch noch das Gegenteil, das Nichtdenken (Meditation zb). Z.B. könnte das Leben ein Traum sein. Ihr seid noch nie aufgewacht, doch erst Aufwachen definiert den Traumzustand. Somit kann sich niemand sicher sein. Es steht also realistisch gesehen 50/50. Es ist also uninteligent einfach Ja oder Nein zu sagen und in diesem Bewusstsein zu leben. Trotzdem behaupten die Meissten einfach, das Leben ist kein Traum sondern Realität und der Rest nimmt es einfach an, weil es Gang und gebe ist (und Lügen werden ja durch Wiederholung zu Wahrheit). Das zeigt wie einseitig die Menschen sind. Gedanken sind Symbole, Begriffe. Diese entstehen durch Wahrnehmungen. Was nicht wahrgenommen wurde ist nicht in unserem Denken, und wenn mir die Nägel fehlen kann ich aus dem Holz kein Haus bauen. Das was Menschen jenseits des Denkenks erfahren haben kann nicht mit dem begriffen und verstanden werden, was diese Erfahrung nicht enthält. |
| Isaak | [QUOTE] [SIZE=1][I]Original geschrieben von Anaximander[/SIZE][/I] Nö, das ist definitiv eine falsche Defintion der Begriffe "Theorie" und "Gesetz".[/QUOTE] Oh, schade dass du keine nähere Erklärung dafür abgegeben hast. Hätte mich mal Interessiert. [QUOTE] [SIZE=1][I]Original geschrieben von Anaximander[/SIZE][/I] Bin ich der einzige, der diese "Theorie" für vollkommen unverständlich hält? Was bitte soll in diesem Zusammenhang ein "dreidimensionaler Kreis" sein? Was soll "Dimension" hier überhaupt bedeuten? Dann sprichst du von einer "dritten Kraft" - was sind denn die anderen "Kräfte" (und dass Kräfte etwas völlig anderes sind als Dimension ist dir schon klar, oder?) ? Und auch die "Veranschaulichung" über das Binärsystem ist m.E. völlig durcheinander. Übrigens: Woher habt ihr alle eigentlich all diese tiiiefen Einsichten über die Grundbeschaffenheit des Universums und des Lebens? Habt ihr dafür auch Argumente oder Belege - oder muss man auf eure persönlichen Meditations-Erlebnisse als empirische Quelle vertrauen? [/QUOTE] Mmh, kann mich nicht entsinnen von einem dreidimensionalen Kreis geschrieben zuhaben sondern Kreislauf war das Wort sonst hätte ich Kugel geschrieben. Dimensional entspricht hier => Länge, Breite, Höhe wenn man soll will. Kraft bedeutet hier eine noch nicht definierte Größe die zwar exisiert (nach meiner Sinneserfahrung) aber die ich eben noch nicht genauer Bestimmen kann. Und wenn du willst kannst du es als Quelle ansehen denn es ist eine. Und mit Vertrauen hat das nichts zu tun. Und es braucht auch nicht die Wahrheit zu sein. Für mich ist es eine Erfahrung während einer Meditation. Das ist ungefähr so als wenn dir beim Kacken plötzlich nen Geistesblitz kommt. @Anaximander Ich finde es sehr schade, dass du zwar Beurteilungen von dir gibst diese aber nicht begründest. Und als du dein Kommentar abgabst hat noch niemand eine Statement dazu abgegeben also: Ja, du warst der einzige, der es nicht verstanden hat bzw. das auch schriftlich festhielt. |