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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Falsch?
deleted-soulIst es falsch, dass ich "anders" bin?
Ist es falsch, dass ich nicht "normal" bin?
Was ist überhaupt normal?

Ist es richtig, dass ich diskriminiert werde?
Ist es falsch, dass ich nicht diskriminiere?

Wer sagt mir was falsch und was richtig ist?

Wenn es falsch ist, in schwarzen Kleidern herumzulaufen, ist es dann auch falsch eine schwarze Hautfarbe zu haben?

Ist es falsch, sich abgrenzen zu wollen, da man mit dem allgemeinen Weltbild nicht oder nur teilweise einverstanden ist?

Bin ich kein Mensch mehr, den man respektiert, nur weil ich anders als die "Normalbevölkerung" rumlaufe?

Warum werden Leute diskriminiert, die anders sind, und sei es eine Behinderung?
Ist das richtig? Oder ist es doch falsch?
Was ist nun richtig und was ist falsch?

Ich liebe Rosen, doch ich hasse Dornen. Versuche ich deshalb die Rosen so zu verändern, dass es für mich am Besten ist?
Warum versuchen das Menschen mit anderen Menschen?
thoughtHallo *verneigs*
Eine komplizierte Frage, die ich mir selbst auch immer wieder stelle... Ich glaube, dass die Veränderung ein Stück weit in unserer Natur liegt... Genauso wie Diskriminierung, Zerstörung, Krieg... Vielleicht sind wir nur geboren, um zu zerstören, was uns geschenkt worden ist, eine Art "Maschine", die Fehler nun wieder gut machen soll, indem sie sie auslöscht und sich selbst gleich mit... "zwei Fliegen mit einer Klappe" sozusagen. Dazu metzeln wir erst einmal alles nieder, was irgendwie andersartiger ist als wir selbst oder nicht zu uns passt. Und wenn das erledigt ist, machen wir mit uns selbst weiter bzw. da sind wir schon dabei. Das machen wir dann solange, bis nichts mehr übrig ist, weder etwas, dass wir "bekämpfen" könnten noch wir selbst...
Jeder von uns möchte individuell sein und sein dürfen. Hab´keine Angst davor zu sein wie Du bist, denn richtig ist, was Du für richtig hälst, falsch ist, was Du für falsch hälst. Was "normal" und was nicht "normal" ist, kannst nur Du selbst für Dich herausfinden und deshalb finde ich es gut, dass Du Dir diese Fragen stellst. Wer weiß? Vielleicht sind die "Normalen" nicht normal und die "Nicht-Normalen" normal?;)
deleted-soulTiefe Verbeugung.

Weißt du, wenn ich so richtig "down" bin (was schon oft vorgekommen ist), dann denk ich so, wie dus gesagt hast. Vielleicht sind wir ja wirklich normal und die anderen nicht. Das Problem ist: Dann wären die "Unnormalen" momentan in der Mehrheit, was dazu führen würde, dass die dann ja doch wieder normal sind, da sie in der Mehrheit sind.

Außerdem: Wer sagt, was wirklich "normal" ist. Wer darf und kann das überhaupt definieren?

Auch habe ich keine Angst davor, so zu sein wie ich bin. Deshalb stoße ich auch oft auf Widerstand. Das kommt vor allem bei Leuten, die an der Grenze zur intolleranz wandern vor.
Oder bei Leuten, die mal irgendwo irgendwas aufgeschnappt haben, aber sie haben es nicht verstanden.

Zuerst bist du ein Gothic, was in ihren Augen schlecht ist. Wenn sie dich seelisch verletzen wollen wollen, bist du ein satanist.
Wenn sie dir wirklich richtig weh tun wollen, bist du ein Sektenmitglied, das Tieren und Jungfrauen die Köpfe abschneidet, auf einem Altar an Satan oder so opfert.
Und das alles nur, weil du weltoffener, tolleranter bist und in schwarzen Klamotten rumläufst. (Wobei meine Kleidung nicht so krass Gothic haft ist.)
thoughtdeleted-soul: Aber warum ist das so? Angst vor dem Unbekannten? Angst erzeugt Widerstand, Widerstand erzeugt Gewalt (auch seelischer Natur)... Und warum wird es beim Unbekannten belassen? Warum nicht hinterfragen, so das Unbekannte in etwas Bekanntes umwandeln? Weißt Du, es ist immer einfacher sich einer Mehrheit anzuschließen, nicht selbst zu denken... Aber wer sagt, dass die Mehrheit automatisch "richtig" liegen muss?! Es gibt genug Ereignisse in der Geschichte, die das Gegenteil belegen! Sich selbst Gedanken zu machen und zu hinterfragen, dazu gehört Mut. Und Mut ist etwas, was heute fehlt. Die "Zeit der Denker" ist, glaube ich, vorbei. "Denker" sind unbequem. Stattdessen wird versucht an dem festzuhalten, was man hat. Ich glaube, es herrscht eine große Verunsicherung allgmein. Was passiert, wenn man erkennt, dass seine Vorstellung der Welt eine Illusion ist, über nichts die ach so geliebte Kontrolle möglich ist? Ich schließe mich da selbst nicht aus, auch ich versuche immer wieder über etwas die Kontrolle zu behalten, weil ich es so gewohnt bin, scheitere aber daran. Aber mit der Zeit ist es weniger geworden... Über die Vorstellungen, die uns entgegengebracht werden, muss ich nur schmunzeln... Sollen sie doch! Aber man darf ihnen nicht böse sein, es wird seine Gründe haben, warum sie so sind und so denken. Vielleicht sollte man sie einfach mal fragen?
finsteres WesenDer Mensch ist faul, er ist bequem. Denken ist, wie thought schon sagte, unbequem. Doch jeder von uns liegt auf seine Weise richtig mit dem, was er sagt. Jeder Mensch sollte eine eigene Meinung haben, weder abhängig vom Geschlecht, noch von der Hautfarbe. Und wenn mir jemand auf der Straße "Satanist!" hinterherruft, lache ich darüber. Ich lache über die Unwissenheit dieses vermeintlich gebildeten Wesens. Dieser Mensch denkt, er sei normal, weil er einen grünen Pullover und eine blaue Jeans trägt. Doch wissen wir, was in ihm vorgeht? Können wir erahnen, was er sich in seinem Hirn ausmalt? Das Wort "normal" ist für mich folgendermaßen zu definieren: Was normal ist, und was nicht, muss jeder Mensch selbst entscheiden. Da wir alle verschiedene Meinungen und Weltansichten haben, haben verschiedene Begriffe für uns verschiedene Bedeutungen. Und somit kann jeder stolz über ich sagen, er sei normal. Wir sind schließlich alle gleich und dennoch so verschieden. Das ist es, was den Charakter eines Menschen ausmacht; seine eigene Meinung. Wären wir alle Mitläufer, so würde einer unser Leiter sein, und der Rest wie ein Haufen hirnloser Roboter hinterlaufen...

Jeder Mensch denkt von sich, er sei in gewisser Weise perfekt. Wie oft versuchen andere Personen, etwas an dir zu ändern?
Ich, für meinen Teil, bin mit meinem Aussehen vollkommen zufrieden. Meine Klassenkameradinnen allerdings sehen das etwas anders. Sie kommen in den Pausen angerannt und wollen mit mir über Frisuren diskutieren. Nebenbei versuchen sie mir einzureden, ich solle mir doch eine neue Frisur schneiden lassen, damit ich so aussähe, wie die anderen. Indirekt versuchen sie also, mir zur Normalität (in ihrem Sinne) zu verhelfen. Sie halten sich für perfekt und denken, ich wolle genauso sein.

Deshalb denke ich, der Mensch versucht einfach nur, sich selbst zufrieden zustellen. Der Mensch ist schwach. Sobald er etwas sieht, was ihm nicht gefällt, versucht er, es zu ändern. Toleranz ist vielen Menschen unbekannt, sie streben nach Perfektion. Doch dann stellt sich wieder die Frage: Wie ist die Perfektion zu definieren? Darauf habe ich die gleich Antwort, wie auf die Frage nach der Definition der Normalität...
deleted-soul[QUOTE][i]Original geschrieben von finsteres Wesen [/i]
[B]
Indirekt versuchen sie also, mir zur Normalität (in ihrem Sinne) zu verhelfen. Sie halten sich für perfekt und denken, ich wolle genauso sein.
[/B][/QUOTE]

Ja. Das ist aber ihre Normalität. Die allgemeine Normalität wurde aber von mir infrage gstellt. Nicht die einer einzelnen Gruppe.
elle!zunächst zu der Respekt frage : In frankreich auf einer Häuserwand : " détestez - vous tout, que vous ne comprenez pas ? " (hasst ihr ales was ihr nicht versteht ? ) , wenn jemand etwas ihm unbekanntes verurteilt , ohne sich die Mühe zu machen , es vorher kennezulernen, zu ergründen was es ausmacht, und ohne versucht zu haben es zu verstehen, ist das nach meinen Moralvorstellungen falsch... womit wir bei der zweiten frage wären..was ist richtig . was falsch, wie wird es definiert und wer hat das recht dazu....ich denke, richtig ist was der einzelne für richtig hält, muß man seine taten nicht zuallerst vor sich selbst rechtfertigen können ? Nur weil moralvorstellungen allgemein gültig sind , müßen sie noch lange nicht richtig sein....eben solche leute die den mut hatten zu hinterfragen haben diese welt verändert, gäbe es sie nicht käme es zwangsläufig zum Stillstand
man denke an Luther , an kant oder Rousseau, an gallilei oder die weiße rose..alle diese menschen haben sich gegen allgemein anerkannte werte aufgelehnt und , erfuhren ablehnung

und wie kant schon sagte : "Sapere aude !! Habe mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen ! (....)Faulheit und feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil dermenschen, nachdem siedie natur läng´st von fremder leitung freigesprochen hat, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben (....) es ist so bequem unmündig zu sein. Habe ich ein buch das für mich verstnd hat, einen seelsorger, der für mich gewissen hat, einen arzt der für mich die diät beurteiltusw., so brauche ich mich ja nicht selbst bemühen. Ich habe nciht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann, andere werden das verdrießliche geschäft schon für mich übernehmen Dass der bei weitem größte teil det menschen den schritt zur mündigkeit, außer dass er beschwerlich istaich für sehr gefährlich halte :nachdem sie [die vormünder die die oberaufsicht gütigsst auf sich genommen haben] ihr hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten , dass diese ruhigen geschöpfe ja keinen schritt außer dem gänmgelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften: zeigten sie ihnen nachher die gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen allein zu gehen . Nun iost diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einige mal Fallenwohl endlich gehen lernen; allein ein beispiel der art macht doch schüchtern und schreckt gemeininglich von allen ferneren versuchen ab .... "


Normalität... , von der klassischen definition her, ist sicher eben das normal, was die mehrheit ausmacht / denkt / tut etc. bloß bleibt meines erachtens die frage ob dieser zustand des "normalseins" auch ertrebenswert wäre
finsteres Wesen[QUOTE][i]Original geschrieben von deleted-soul [/i]
[B]Ja. Das ist aber ihre Normalität. Die allgemeine Normalität wurde aber von mir infrage gstellt. Nicht die einer einzelnen Gruppe. [/B][/QUOTE]


dazu schrieb ich, dass man sie selbst definieren soll. wenn man sich nach der normaltität der anderen richtet, ist man selber schuld, wenn man von selbigen als mitläufer angesehen wird.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von finsteres Wesen [/i]
Sie halten sich für perfekt und denken, ich wolle genauso sein. [/QUOTE]

Menschen die anderen Tipps für Frisuren geben, halten sich also grundsätzlich für perfekt?

Eigentlich dachte ich, ich würde mich daran gewöhnen hier - sagen wir - originelle Betrachtungen zu lesen, aber manchmal bin ich doch immer noch überrascht wie sich hier einige das eigene Weltbild zurechtbasteln.

[QUOTE][i]Original geschrieben von thought [/i]
Vielleicht sind die "Normalen" nicht normal und die "Nicht-Normalen" normal?[/QUOTE]

Und vielleicht, nur vielleicht, ist kein Mensch entweder nur normal oder nur unormal.
Die Welt in Schwarz-Weiß einzuteilen, ist praktisch; ohne Frage. Dualismus ist bequem, weil man immer weiß wo man steht, und wo die anderen stehen.
Leider nur ist die Welt höchst selten wirklich dual aufgebaut. Menschen können nicht normal oder anormal sein. Nur Eigenschaften, Gewohnheiten etc können normal sein.
Nimmt man Gothic die Kleidung, bleibt an ihnen schließlich auch nichts unnormales mehr übrig.
finsteres Wesen[QUOTE]Eigentlich dachte ich, ich würde mich daran gewöhnen hier - sagen wir - originelle Betrachtungen zu lesen, aber manchmal bin ich doch immer noch überrascht wie sich hier einige das eigene Weltbild zurechtbasteln.[/QUOTE]



ich glaube, du hast den sinn meines beitrages nicht ganz verstanden - es geht darum, dass sie mich ändern wollen. sie wollen, dass ich wie sie bin. die sache mit den frisuren war ein beispiel, ich hatte ja nicht gewusst, dass man hier immer alles ganz genau erklären muss...
finsteres Wesen"sie" ist das pronomen, welches ich für meine klassenkameradinnen verwendet habe.
herz23Erstmal ein fröhliches Hallo in die Runde!

Im allgemeinen wurde hier schon alles gesagt, was es zu diesen Fragen zu sagen gibt, denoch versuche ich mich ebenfalls in einem Aufklärungsversuch.

Der Mensch als solcher ist, auch wenn man meistens daran zweifeln mag, psychisch sehr einfach gestrickt, um es anhand eines Sprichwortes passend zum Thema zu erklären: Was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht!
Zur näheren Erläuterung:
Jeder Mensch ist mit bestimmten Werten groß geworden, vieles davon ist ist fest mit unseren Instikten verankert, bzw. verwurzelt.
Was unseren Ahnen getan haben, wird von uns selber bewusst und unbewusst in irgendeiner Form und Weise übernommen, bzw fortgesetzt.
Nenne wir es Macht der Gewohnheit.
Lässt sich psychisch aber eher darauf beziehen, dass der Mensch im einzelnen immer Angst hat, etwas falsch zu machen, ergo orientiert er sich an anderen, die in der Gemeinshcaft, damit gut bis sehr gut zurecht gekommen ist.
Schwer ist es die feste und anerzogene Meinung eines Menschens zu ändern, wenn er entweder 1. nicht konservativ erzogen wurde oder 2. nicht mit extremen zu tun hatte.
Hierzu ein Beispiel zu Fall 1:
Wenn die Eltern selber keiner Subbkultur angehören oder eine solche nicht in irgendeiner Weise vetreten, sie im Gegenteil sogar begründet oder unbegründet schlecht reden, behält sich dies im erwachsenen Alter bei.
Beispiel zu Fall 2:
Nehmen wir mal an der Vater oder Mutter oder gar beide Elternteile seien Alkoholiker, der Heranwachsende erlebt die Eltern in Rauschzuständen und beginnt für sich selbst zu verstehen, dass dies nicht gut sein kann.
Durch vielleicht ein durch Alkohol gesteigertes agressives Verhalten gegenüber dem Heranwachsenen, so kann es sein, dass er sich gänzlich gegen eine solche Verhaltensweise entscheidet, muss aber auch nicht immer der Fall sein, vereinzelt verfällt das Kind in eine Art depression und versucht selbst durch Fehlverhalten das Verhalten seiner Eltern zu "irrealisieren", baut sich sozusagen, eine Traumwelt gestützt auf Gewalt oder diversen Drogen auf.
Dieses Beispiel lässt sich auch wunderbar auf extreme bis gewaltätige Intoleranz der Eltern übertragen.
Um hier einen kleinen Cut zu setzten und näher zu bringen, warum ich dies erkläre ist, dass um es klar auszudrücken, jeder Mensch der einen anderen grundlos verurteilt, meiner Meinung nach nicht als ein armes Schwein ist, weil er Angst davor hat einen eigenständigen und neuen Charakter zu entwickeln.
Mein Tipp: lass dich davon also nicht aus dem Konzept bringen, wahre Helden sind heuzutage die, die ihren Charakter so ausleben, wie sie es wollen.

So nun zum Thema ob richtig oder falsch und Normalität:
Normal ist ein leicht zu deffinierender Begriff.
Die Norm wird aus der größten gleichen Interessengemeinschaft gebildet.
Sagen wir hier als Beispiel, wir hätten zwei klar gegliederte Interessengemeinschaften, teilen wir sie in schwarz für kontra (tolerant) und weiss für pro (intolerant) so wäre die Norm die Partei die mindestens 51% der Leute ausmacht, die andere Partei bildet die Antinorm, was auch gerne als Subkultur bezeichnet wird.

Unsere Norm stuft Gothic leider immernoch als negativ ab, wir als Subkultur haben noch zu wenig stimmen, als das wir uns für "richtig" behaupten können, was allerdings in keinster Weise bedeutet, das wir als "falsche" Partei unbedingt falsch sein müssen.
Hierzu wieder ein kleines Beispiel:
Sagen wir 10 Leute versuchen eine Matheaufgabe zu lösen, 6 Leute kommen auf ein gleiches Ergebnis und die anderen 4 kommen auch auf ein gleiches Ergebnis, nun könnte man theoretisch sagen, das Ergebnis der 6 Leute kann nur richtig sein, weil zwei Leute mehr auf dieses Ergebnis gekommen sein.
Das ließe sich dann wunderbar mit der Wahrscheinlichkeitstheorie bestätigen.
Wir haben also 60% die dafür sprechen, das ihr Ergebnis richtig ist und nur 40% die dagegen sprechen.
Nun wird ein Taschenrechner geholt, die Matheaufgabe wird berechnet und egal wie hoch das wahrscheinlichste Ergebnis war, kann es durch aus sein, dass das Ergebnis der vier Leute richtig ist.
Ergo sieht man, dass nicht immer die Norm richtig haben muss, zumal sie zu einem guten Prozentsatz auch nur aus Ja-sagern besteht, ergo das wahrscheinlichste Ergebnis auch verfälscht ist.
Frage dich also nicht wer jetzt nun recht hat, da sowieso eine Gesellschaftsfrage ist, frage dich lieber welche Gesellschaft am besten zu dir passt und in welcher du dich wohl fühlst, mehr ist hier nicht wichtig, so zumindestens meine Meinung.

Wie auch schon erwähnt will jeder individuell sein, aus folgenden Gründen:
Etwas neues ist immer interessanter, als etwas altes.
Eine Sache von der es nicht viel gibt, ist immer begehrter, als eine Sache, von der es viel zu viel gibt.
Der Mensch versucht immer, ob jetzt nun wieder bewusst oder unbewusst einen hohen Popularitätsgrad zu erringen.
Wenn über einen geredet wird, weiß man, dass man nicht alleine ist, man ist den Menschen nicht egal, sonst würde nicht über einen geredet werden und das sorgt für ein Gefühl der Geborgenheit, selbst wenn über einen negativ gesprochen wird.
Das ist dann wieder die einfache Psyche eines jeden Menschens, denn der Mensch erträgt es nicht Nichts zu sein.
Hierzu siemal kein Beispiel, sondern ein, nennen wir es kleines Spiel:
Solltet ihr eine Person haben, die ihr nicht mögt, so ignoriert sie doch mal gänzlich.
Wenn diese Person euch entgegenkommt, geht einfahc grade ausweiter, wenn sie euch anschaut, schaut nicht weg, sondern schaut durch sie hindurch, wenn sie den gleichen Raum betrit und ihr unterhaltet euch mit jemanden, dann redet ganz normal weiter, so als habe niemand diesen Raum betreten.
Ihr werdet sehen, dass es kein Mensch erträgt nicht vorhanden zu sein. Denn auch wenn man behauptet Menschen können auch Einzelgänger sein, sind sie doch Gesellschaft süchtig und sei es nur die Gesellschaft eines Tieres oder einer Pflanze, oder die des eigenen Ichs.
Das mag zwar jetzt etwas paradox klingen, aber wenn man es genauer durchdenkt, blickt man dahinter was gemeint ist, vielleicht kennt es ja jemand von sich selbst her Selbstgespräche, Traumwelten, Tagträumereien) ...

So ich hoffe ich konnte irgendwie zum besseren Verständins beitragen, falls noch fragen bestehen, einfach fragen und ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen:

Bleibt euch treu, denn was wir heute nicht sind, kann morgen erst recht nicht sein!!!

Be a Hero ....

PS: Entschuldigt diverse Tippfeheler, ist ja auch schon spät *lach*
schattenlichter[QUOTE]Eigentlich dachte ich, ich würde mich daran gewöhnen hier - sagen wir - originelle Betrachtungen zu lesen, aber manchmal bin ich doch immer noch überrascht wie sich hier einige das eigene Weltbild zurechtbasteln.

ich glaube, du hast den sinn meines beitrages nicht ganz verstanden - es geht darum, dass sie mich ändern wollen. sie wollen, dass ich wie sie bin. die sache mit den frisuren war ein beispiel, ich hatte ja nicht gewusst, dass man hier immer alles ganz genau erklären muss... [/QUOTE] beowulf hat deinen beitrag schon verstanden. er kritisiert nur deine ansicht, dass deine klassenkameradinnen sich für perfekt halten, da das für ihn offensichtlich eine falsche schlussfolgerung ist ( für mich übrigens auch).

@ herz
ein toller beitrag! du hast alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt.

grüße sarah
herz23@schattenlichter

thx ^^
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von deleted-soul [/i]
Ich liebe Rosen, doch ich hasse Dornen.[/QUOTE]Ich liebe Rosen mit ihren Dornen, denn sie sind ein Teil von ihnen. Mit ein wenig Vorsicht und Rücksichtnahme werden mich die Dornen kaum oder gar nicht verletzen.

[QUOTE]Versuche ich deshalb die Rosen so zu verändern, dass es für mich am Besten ist? Warum versuchen das Menschen mit anderen Menschen? [/QUOTE]Weil sie dumm sind. Lieben ist Kennenlernen-Wollen. Das Herumändern an etwas, von dem man gar nichts weiß, bringt nur Schmerz und Tod.

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