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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: sinn des lebens - selbstmord
feihi! ich hab da eine einiger maßen philosophische frage...
bzw. kann sie sogar auf meine art selbst beantworten aber wollte wissen wie ihr das seht.

ich denke der sinn des lebens besteht darin menschen zu lieben, geliebt werden und schöne dinge zu erleben. also die schönen seiten des lebens. sind diese nicht mehr vorhanden kann man ja ohne weiteres selbstmord begehen, sofern man selbst keine angst vor dem tod hat. also in meinem leben läuft fast alles schief und ich hätte mir schon längst das leben genommen wenn ich nicht doch einige leute hätte die um mich trauern würden. ich sehe sonst eigentlich kaum einen sinn weiterzuleben. die scheiße im leben überwiegt einfach und ich denke diese in kauf zu nehmen um die paar schönen momente zu erleben zahlt sich nicht aus.

wie seht ihr das?
Duiones gibt auch menschen deren sinn des lebens ist es scheinbar hass, leid und armut zu verbreiten, ich versteh zwar nicht was in deren hirnen vorgeht aber es gibt sie
HaevionEs steht Dir jederzeit frei.
RainofBloodHmm... es gibt kaum etwas, was einem wirklich so viel bedeuten kann, dass es einem am leben hält... wirklich wichtige Personen sind bei mir selten... eigentlich gibt es da nur eine, nämlich meinen Freund... meine Familie und einige andere würden zwar sicher auch um mich trauern, aber das wäre mir bei sowas nicht wichtig genug! Und in meinem Leben ist auch schon vieles richtig scheiße gelaufen! Es läuft zwar nicht alles schief, aber ich muss sagen, dass ich das Leben grausam finde!
Norolind"Der Sinn des Lebens ist dem Leben einen Sinn zu geben. " Ihc weiß nicht mehr wer das mal gesagt hat aber diese Antwort trifft es eigentlich am besten. Es gibt keinen universalen Lebenssinn. Jeder hat seine eigenen Ziele, Bedürfnisse und was die Suche nach einem Sinn noch alles ausmacht.

Thema Selbstmord: Es gab auch bei mir eine Zeit in der ich ernsthaft darüber nachgedacht habe. Ich hatte zum Glück genug Selbstachtung diesen Schritt nicht zu tun und bin auch relativ glücklich darüber. Ich habe mich mehr oder weniger damit abgefunden das man im Leben viele Steine in dem Weg geworfen bekommt und habe gelernt mein Leben als so eine Srt Hürdenlauf zu sehn den ich auf keinen Fall aufgeben werde. Ich werde diesen Kampf durch gut und schlecht so lang weiterführen bis mir die Natur nen Riegel vorschiebt

@Rainofblood
Ich würde ebenfalls um dich trauern. Ich glaub du würdest mir sehr fehlen wenn du nicht mehr da wärst:(
gogodHi! Ich sage zur dem Thema nur lass die Finger von Selbstmord!
Ich weiß jetzt nicht ob du an Wiedergeburt glaubst oder nicht , aber ich tu das ! Ich sehe das so , wenn du dich umbringst wir das konsequenzen auf dein nächstes Leben haben und das willste doch nicht ! Außerdem ist Selbstmord auch ein Mord und in der Bibel(an die ich mich eigentlich überhaupt nicht halte) steht auch das man nicht Morden soll ! Also ! Lass dein Leben so verlaufen wie es ist egal ob scheiße oder nicht! Es gibt schließlich auch noch gute Tage/Wochen/Monate/Jahre!!!!!!
Außerdem bist DU der Herr deines Lebens ! DU bestimmst über dein Leben und deine Probleme ! Sei positiv gegenüber dem Leben dann ist das Leben auch positiv gegenüber dir!

Naja das ist meine kleine dazu denkung *g*
Also lass das lieber bleiben weil du es sonst schnell bedauern würdest!
Du denkst nur an andere die das bedauern würden aber was ist denn mit dir selbst? Wirst du das nicht bedauern? Sicher wirst du das !......

Ciao
RainofBlood[QUOTE][i]Original geschrieben von gogod [/i]
[B]
Ich weiß jetzt nicht ob du an Wiedergeburt glaubst oder nicht , aber ich tu das ! Ich sehe das so , wenn du dich umbringst wir das konsequenzen auf dein nächstes Leben haben [/B][/QUOTE]

Ich glaube an Wiedergeburt und ich weiß, dass es im nächsten Leben konsequenzen haben wird! Ich frage mich deswegen auch schon seit Jahren, was ich in meinem letzten Leben angestellt habe, dass mir so eine schwere Bürde aufgeladen wurde! Es muss etwas ziemlich schlimmes gewesen sein! Nagut, es gibt bestimmt schlimmere Sachen, aber das was mir passiert ist, ist schon ziemlich schlimm... im Endeffekt habe ich z.B. überhaupt keine Lebensfreude, alles was ich tue ist von diesem Ereignis belastet!

@Noro: Ja, ich weiß... kenn dich ja mitlerweile gut genug! Hab dich ja auch lieb... aber bei sowas würde ich an andere Menschen gar nicht mehr denken... :(
fei[QUOTE][i]Original geschrieben von gogod [/i]
[B]

Naja das ist meine kleine dazu denkung *g*
Also lass das lieber bleiben weil du es sonst schnell bedauern würdest!
Du denkst nur an andere die das bedauern würden aber was ist denn mit dir selbst? Wirst du das nicht bedauern? Sicher wirst du das !......

Ciao [/B][/QUOTE]

alles andere was du geschrieben hast stimmt und ich habe ja aus meinen bereits gesagten gründen auch nicht vor, dass ich mich umbringen werde. aber ich denke wenn man tod ist kann man nix mehr bedauern. sogesehen wäre es ja egal. wenn man tod ist braucht man sich um nix mehr sorgen zu machen. egal ob man jetzt wiedergeboren wird oder einfach im nichts landet (stell ich mir so wie schlafen vor, nur ohne träume). an die wiedergeburt glaube ich nicht wirklich. wäre ja ziemlich komisch. aber man weis es ja nicht...
Daydreamerhm...wer hat denn überhaupt gesagt,dass man sein leben für andere leben muss?steht das irgendwo geschrieben?
ich lebe mein leben noch immer für mich.sicher lasse ich auch einige personen daran teilhaben...von diesen einige ganz besonders,andere eher oberflächlich...aber deshalb sind diese personen nicht mein lebenssinn.würde ich sie zu einem solchen machen,so müsste ich mir auch die frage stellen,was ich tun würde,wenn diese personen aus meinem leben verschwinden...
und wenn ich mein leben nach ihnen ausrichten würde,dann würde ich dermaßen zu boden gerissen werden,wenn sie mich verlassen,dass ich wohl nur schwerlich wieder aufstehen könnte.
ich würde daher an deiner stelle auch vorsichtig damit sein, was bzw. WEN du zu deinem lebensinhalt machst...
was der sinn des lebens ist...nun,dazu gibt es sicherlich meinungen wie sand am meer. mein tip für dich ist, auf deine eigene zu hören. mach dich nicht zu abhängig von anderen.
sieh dich um in der welt und du wirst sicher etwas finden,wofür du morgens bereit bist, aufzustehen...
vertrau mir,das leben ist gar nicht nur furchtbar, es hat durchaus schöne seiten.du musst nur anders sehen lernen...
schließe die augen und folge deinem herzen...
es wird dir zeigen,was dir gut tut...
und selbstmord ist es sicherlich nicht...
hab geduld,das leben hat einiges zu bieten!

viele grüße
Daydreamer
simpsonsfan2Hi,

Ich weiß was du meinst.
In meinem Leben läuft so ziemlich alles schief, der Mensch den ich über alles liebe, sieht mich nur als einen Freund unter vielen....und poppt in meiner Gegenwart mit einem meiner besten Freunde rum..
Meine Eltern machen mich für alle Probleme der Welt verantwortlich.....
Meine Schule läuft ziemlich miserabel, da ich ned jemand bin der viel lernt, und auch noch die dummheit besitze meine Meinung zu sagen, und mein Recht zu fordern....
2 meiner ältesten Freunde haben versucht sich umzubringen.
Der Mensch dem ich vertraue, der mich auch noch versteht, kifft sich die Birne weg, und hat selbst genug Probleme...
Die Ärzte haben mir gesagt, wenn ich so weiterlebe, werde ich in diesem Leben nicht mehr volljährig....
Ein Mensch der mir sehr viel bedeutet liegt mit Speiseröhrenkrebs im Kankenhaus, und halt wohl auch nicht mehr lange....

Aber Selbstmord kommt für mich nicht in Frage, der Tod löst keine Probleme er beendet sie nur.

Ich habe mit meiner besten Freundin drüber geredet, sie hat fast das heulen angefangen, als ich das Thema anschnitt....

Die wenigen glücklichen Momente im Leben, würden mein Leben schon erträglich machen, aber, sie zeigen sich einfach nicht :)

Aber, ich bin in dieser einen Hinsicht Optimist und denke, ALLES WIRD GUT!

Ich habe jemanden auf die ich mich 100 % verlassen kann, und ein paar auf die ich mich 99% verlassen kann, das is das wichtigste für mich....
FaschingsprinzHalli hallo zusammen!

Na da hat doch unser "frei" glatt den Nagel auf den Kopf getroffen, als der das Thema „Sinn des Lebens = Selbstmord“ formuliert hat.
Die liebe Wissenschaft (insbesondere die Alterungsforschung) lehrt uns bekanntlich, dass alle höhere Lebewesen darauf programmiert sind, nach einer gewissen Zeit zu sterben. In jedem von und tickt also eine Zeitbombe, die mit der Genauigkeit eines Uhrwerkes unsere Lebenszeit begrenzt. Die Natur hat das Prinzip genetisch gesteuerter Selbstmord übrigens nicht aus Spaß erfunden, sondern damit sich die Lebewesen schneller entwickeln können, und die ältere Generation Platz für die Neue macht. (wegen dem beschränkten Lebensraum usw.)
D. h. wir sind also alle Selbstmörder, ohne dass uns vorher jemand gefragt hat, hmpf!

Gut, der „frei“ hat mit Selbstmord hier sicherlich den Freitod vor dem biologischen Ende gemeint. Dazu sagt die Wissenschaft eigentlich nur wenig, was aber auch wieder interessant ist.
Also sag ich jetzt einfach mal was dazu: Normaler weise ist bei jedem Lebewesen der Trieb zum überleben so dominant, dass es bei keinem anderen Lebewesen außer dem Menschen überhaupt zum Selbstmord kommt. Und selbst bei den Menschen ist Selbstmord ja (Gott sein dank) relativ selten, bezogen auf die gesamte Population. Also auch hier ist wieder normalerweise der Trieb zum Überleben dominierend.
Wie kommt es dann aber überhaupt zum Selbstmord? Nun ja, der Mensch zeichnet sich bekanntlich durch sein relativ weit entwickeltes Bewusstsein aus. Dieses versetzt Ihn nun aber eben auch in die Lage, zu begreifen, dass es Leben und Tod gibt, und dass der Tod alle Probleme dauerhaft beendet (aber eben nicht löst, wie simpsonsfan2 schon gesagt hat!). Die Motivation für Selbstmord ist somit immer(!) unser eigenes Bewusstsein, welches uns vorgaukelt, uns geht es sooo schlecht und alles hat keinen Sinn usw..
Die Natur, und somit auch unser eigenes Körper verbietet uns Selbstmord! Ihr könnt ja mal versuchen, aus freiem Willen die Luft anzuhalten. Da werdet Ihr nach relativ kurzer Zeit merken, was euer Körper von euch verlangt, ja euch geradezu zwingt! Überleben müß Ihr! Ich würde sogar sagen „Überleben ums verrecken“, hehehe! Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Notwendigkeit zum Selbstmord ist nur eine Einbildung eurer eigenen Fantasie, glaubt mir! Denn zum einen ist euch der Selbstmord ja bereits quasi „eingebaut“ (also keine Notwendigkeit, selbst aktiv zu werden) und zum anderen gibt es für niemanden einen triftigen Grund, der Selbstmord rechtfertigt. Sooo schlecht kann es nämlich keinem gehen! Die Pflicht zu überleben gilt für jedes Lebewesen, und zwar gerade auch unter den jämmerlichsten Umständen. Im Leben hat niemand das Recht, Spaß und Freude zu fordern. Und lasst euch auch von niemanden einreden, dass ihr nichts Wert sein, nur weil Ihr wenig Geld, Gesundheit, Freunde oder Intelligenz habt. Alles Unsinn! Leben heißt Leiden, da stimme ich dem Buddhismus ausnahmsweise mal zu, wenngleich ich der Vorstellung von der Wiedergeburt nichts abgewinnen kann.
Seit zufrieden, wenn ihr ab und zu mal etwas Freude und Spaß erleben dürft, und genießt diese Augenblicke. Trotzdem werden die Dinge zu mehr als 90% in eurem Leben nicht so laufen, wie Ihr euch das wünscht.
Frei sagte eingangs „die scheiße im leben überwiegt einfach und ich denke diese in kauf zu nehmen um die paar schönen momente zu erleben zahlt sich nicht aus“.
Dem stimme ich überhaupt nicht zu! Die schönen Momente sind eher selten, klar, aber selbst man nur 5 Minuten seines Lebens sinnvoll verbringt, oder Freude hat, oder andern eine Freude macht, oder was sinnvolles für andere macht, lohnt sich der ganze erbärmliche Rest des Lebens, und wenn es auch 80 Jahre sein mögen. Das ist zumindest meine Philosophie.

Also bitte, lasst euch von nichts und niemandem davon überzeugen, dass es etwas wichtigeres für euch gibt, als zu überleben! Der programmierte Selbstmord kommt eh früh genug. Keiner von uns wird es schaffen, alle Möglichkeiten, die uns das Leben (und unser Bewusstsein) bietet, auszuschöpfen. Da rauscht uns eh 99,99% aus Zeitmangel durch die Finger. Wir können uns nur auf einige wenige Dinge, die uns wichtig sind, beschränken.
Na ja, aber zumindest gibt es ja schließlich sehr viele von uns, so das in Summe doch so einiges bewegt wird und in der Vergangenheit ja auch bewegt wurde.
Wir haben unsere Zukunft selbst in der Hand. Da ist noch nichts endgültig entschieden. Da heißt es einfach probieren, probieren, probieren, und natürlich auch oftmals scheitern, scheitern und nochmals scheitern. Aber auch wenn es dann nur ein einziges mal klappt, war es dann schon jede(!) Mühe wert!
Da fällt mir gerade das Lied von Karat ein „Über sieben Brücken musst du gehen“. Genau so ist das Leute.
Hm, ich bin irgendwie auf einmal ganz euphorisch, wie ich dies hier alles schreibe. Und das bei einem so traurigen Thema. Merkwürdig. *grübel*

Also nicht vergessen: Immer warm anziehen, brav was Gutes essen und schön überleben, gell (auch wenn es manchmal schwer fällt)!
:D
fadingshadowHallo!
Auch ich habe lange selbstmord als letzten ausweg, als letzte lösung gesehen,da ich dem leben einfach keinen sinn abnehmen konnte. Auch heute noch sehe ich im Leben als sich keinen Sinn aber doch in meiner existenz, nämlich den, einfach nur diese welt kennenzulernen, sie zu erfahren, und einen teil der selbstzerstörung der menschheit zu erleben, einfach nur zu existieren, um dinge zu erfahren.
Lange habe ich auch keinen sinn in meiner existenz gesehen, ich kannte nichts, was überwältigende, an diese erde bindende gefühle in mir erzeugen konnte, ich lebte in einer umwelt, die eher das gegenteil tat. Aber nun habe ich dieses phänomen gefunden, dass in mir liebe und sehnsucht hevorruft, die wilde, unberührte natur.
Auch heute noch lebe ich in keiner anderen umwelt als vor einigen jahren aber sie legt keinen dunklen schleier mehr über mein leben, ich weiß, dass etwas anderes wxistiert und es ist nie zu spät, seine umwelt zu verlassen!
Konzentriere dich nicht auf das, was NICHT ist,konzentriere dich auf die suche nach dem, was dir fehlt, du wirst es bestimmt irgendwann irgendwo entdecken, denn dafür existierst du, um zu begreifen, was um dich herum ist, um deine liebe auf dieser erde zu finden, denke ich ( leider hört es sich wie ein allgemeinrezept an, ich habe es jedoch selbst erfahren)Versuche es zu finden...
FaschingsprinzSchööön!

Ich schmelze förmlich dahin.
„Die wilde unberührte Natur“. Die möchte ich auch gerne mal kennen lernen. Wie heißt Sie denn? Anja, Petra, Katja.... ?
Hm, ..aber warum unberührt?
Obwohl, danke, dass Du auch diesen wichtigen Punkt ansprichst. Den hab ich nämlich vorhin vor lauter überleben ganz vergessen, hehehe. Es ist natürlich auch wichtig, obwohl man ja so wenig Zeit hat, zwischendurch auch mal was zur Arterhaltung, sprich Fortpflanzung zu tun. Also ich denke, die eine Minute kann doch wohl wirklich jeder aufbringen, oder? Das ist doch nicht zu viel verlangt, höhöhö.
Du hast aber recht, und es ist ja auch sinnvoll, wenn Du dabei die Unberührte favorisierst. Das heißt ja schließlich auch nicht, dass die dann lange unberührt bleiben muss, gell?


P. S.: Jaja, ich weis schon, Du meinst eigentlich den Teil der Natur, der von den „Segnungen“ der modernen Menschen verschont geblieben ist. Das gibt es ja heutzutage fast nur noch in den Naturparks und den Ländern der dritten Welt. Es ist schon interessant, zu sehen, wie sich die Natur ohne den Menschen entwickelt. Viele erkennen dabei schließlich, dass die Natur eigentlich auch ganz gut ohne den Menschen auskommen kann, was ja im Prinzip auch richtig ist. Es ist aber ebenso richtig, dass der Mensch, wenn er seinen Verstand geschickt gebraucht im Einklang mit der Natur leben kann. Und das hat jetzt nichts mit asketischen Lebensstil, sondern eher etwas mit Intelligenz zu tun. Na gut, etwas mehr Bescheidenheit ist sicherlich immer gut in der heutigen Zeit, aber irgendwie sind wie jetzt etwas vom Thema abgekommen oder...? Ups!
gogodJa ja ,die Wiedergeburt!
Naja ich meine wenn du im Letztenleben schon scheiße gemacht hast und in diesem Leben es bereust ,warum dann mit Selbstmord diese "Kette des grausens" weiter führen?
Das ist schon ein bisschen unlogisch!
Mach das beste draus auch wenn es immer noch scheiße ist!
Es gibt viele Leute die es noch viel schlimmer als du haben und viele von denen lassen es einfach auf sich zukommen und nehmen sich nicht das Leben .....
Diese Menschen wissen aber auch was glück ist ,denn ihr glück ist es das sie überhaupt noch Leben und das wissen sie auch zu schätzen ! Zb. jemand der Querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt der kann sich zwar das Leben nehmen tut es aber nicht !
Er hat sich damit abgefunden ! Wen er ein Autounfall hatte dann ist er froh das er überlebt hat auch wenn er jetzt schwerstens behindert ist!
Aber bei dir ist das wohl ein bisschen anders weil du bist ja körperlich Fit aber seelisch schlecht drauf!
Aber es kommt immer auf die einstellung an ! Wenn du
ne gute einstellung gegen über dem Leben hast dann ist es besser als eine Schlechte einstellung !



Bis dann

Cucu
gogodAber Selbstmord kommt für mich nicht in Frage, der Tod löst keine Probleme er beendet sie nur.



Wenn der Tod Probleme beenden würde wärs ja schön aber der Tod beendet auch keine Probleme!
Er schafft nur neue !
Anaximander[quote]Wenn der Tod Probleme beenden würde wärs ja schön aber der Tod beendet auch keine Probleme!
Er schafft nur neue ![/quote]
z.B. ?
HeiligerGeistIch denke das man wiedergeboren wird. Vielleicht kommt man ja auch erst in so etwas wie das Paradies wenn man seinen Lebensauftrag geschafft hat. Ich denke das jeder mensch mit einer art Aufgabe geboren wird. Ich würde sagen wenn du denkst das du im letzten Leben nichts gutes gemacht hast und deshalb so schlecht drauf bist, hattest du im letzten Leben vielleicht deine dir gegebene Aufgabe verfehlt. Deshalb wurdest du nochmal "geschickt" um es besser zu machen.
Also mach es besser, leb dein Leben!

Der Freitot ist nichts weiter als der seelische Kummer der Überhand genommen hat und dich zerstört. Man begeht ja nicht einfach so Selbstmord, sondern wenn man durch seinen Kummer nicht mehr weitermachen kann/will. Deine eigenen Probleme sind dann beendet. (aber nicht aus der Welt !!!) Was ist wenn die Person die dich liebt dann auch nicht mehr kann und dir in den tot folgt ? Warum schaltet das menschliche hirn überhaupt auf Selbstzerstörung wenn man nicht mehr weiter weis ?
LorenenIch glaube die meisten dachten schonmal an Selbstmord, doch die wenigsten Menschen haben das auch durchgezogen.

Ich kenne nur die Sorte von Leuten die bejammert werden wollen und allen ,,heimlich" sagen: ,,Vielleicht bring ich mich morgen um, mein Leben ist so sinnlos". Wenn man echt mit dem Gedanken spielen sollte, erzählt man das doch nicht der ganzen Welt. Das einzige was schlimmer ist sind diese ,,Heile-Welt-Typen". Sorry Leute, aber das kotzt!
Ich will damit niemanden anklagen (bes. nicht ,,frei"), aber es gibt Leute die schon selber mehr als einige Probleme haben und nicht alles irgendjemanden auf die Nase binden.

Der einzige Sinn des Lebens ist es doch eigentlich sich weiter fortzupflanzen und auszubreiten. Und da es den Menschen eh überall schon gibt, machen ein paar Selbstmorde auch nichts aus!

Das Leben ist ein Spiel, bei dem man nie gewinnt.
LiebesAlso die Frage nach dem Sinn des Lebens halte ich für sehr schwierig, und habe sie für mich als nicht beantwortbar abgehakt. Und sie durch andere Fragen ersetzt.

Was hält einem am Leben, warum bringt man sich nicht um?
Ich glaube es ist die Hoffnung, die man hat, man kann das auch als Glauben bezeichnen. Bin nicht religiös, aber ich denke jeder glaubt an etwas, und das erhält uns am leben, wenn wir nicht mehr glauben können, können wir nicht mehr existieren. Deshalb denke ich auch macht uns eine Trennung so fertig, man glaubt an eine Beziehung, und wenn diese vorbei ist, ist unser Glaube erschüttert.

Was ist die Aufgabe im Leben oder die Kunst des Lebens?
Jeder erfährt schlechte und sehr, sehr schlechte Erfahrungen, das kann man nicht ändern. Aber man kann entscheiden, wie man damit umgeht.
Man kann daran zerbrechen und verbittern, das Gegenteil ist, es als nicht geschehen zu betrachten und so weiter machen wie bisher quasi immer wieder gegen den Elektrozaun zu laufen.
Glaube weder das eine noch das andere ist richtig.
Man sollte daraus lernen aber nicht verbittern. Es ist nur ein schmaler Grad dazwischen, und den zu finden ist die Kunst des Lebens.
joySelbstmord ist feige. Klar ist es hart, wenn man vor Problemen steht, die einen überwältigen, aber ich finde, das man kämpfen sollte, egal was geschehen ist.
Außerdem ist es auf eine Art egoistisch, aus dem Leben zu gehen, und Trauernde zu hinterlassen und ihnen Problme und Schmerzen zuzufügen die sie nicht verdient haben.

Es steht jedem frei, zu gehen wenn er will. Aber ist es das wert?
Es gibt viele Dinge, die das Leben wertvoll machen und zu schön um es wegzuschmeißen.

" Niemand hat mich gefragt ob ich leben will, also sagt mir nicht, wie ich zu leben habe!" Die Wege seines Lebens ist jedem selbst überlassen, aber ich finde, das man mit Würde sagen sollte " Ich hab mein leben gemeistert, ich habe gekämpft, nun will ich gehen!
gogodWegen der Probleme:

[Ich sehe das so]
Du hast eine Lebensaufgabe ,die du erfüllen sollst!
Wenn du sie nicht schaft und dir einfach das Leben nimmst sind die Probleme damit noch lange nicht weg ! Die sind nur scheinbar weg aber du hast ja jetzt diese Aufgabe und die vom letzten Leben und dir wird das Leben extra schwer gemacht!
Das wollte ich dasmit nur sagen !

Aber das hättet ihr euch doch auch sehr leicht selber denken können !......##
Anaximander@joy:

[quote]Selbstmord ist feige. Klar ist es hart, wenn man vor Problemen steht, die einen überwältigen, aber ich finde, das man kämpfen sollte, egal was geschehen ist. [/quote]
Wieso ist Selbstmord feige? Wer soll das bestimmen oder entscheiden?
Es ist doch MEIN Leben - ich lebe nicht für irgendjemand anderes, oder um irgendwelchen Anforderungen gerecht zu werden. Und wenn ich mich entscheide, dass mein Leben nicht mehr lebenswert ist, dann habe ich das Recht meine Existenz zu beenden.

Und wieso sollte man bis zum Ende kämpfen wenn das Leben nur noch aus Leiden besteht? Für was denn?

[quote]Außerdem ist es auf eine Art egoistisch, aus dem Leben zu gehen, und Trauernde zu hinterlassen und ihnen Problme und Schmerzen zuzufügen die sie nicht verdient haben. [/quote]
Ich würde niemals von jemandem erwarten, dass er ein Leben, das nur noch aus Schmerz besteht, aufrecht erhält, nur damit ich nicht um ihn trauern muss. DAS wäre nämlich egoistisch.

Stell dir vor du heiratest, und nach 10 Jahren ist die Liebe bei deinem Partner verschwunden und er ist absolut unglücklich in der Ehe und würde sich am liebsten scheiden lassen. Würdest du von ihm verlangen, dass er bei dir bleibt und ein unglückliches Leben führt, damit du keinen Trennungsschmerz hast?

[quote]Es gibt viele Dinge, die das Leben wertvoll machen und zu schön um es wegzuschmeißen. [/quote]
Das siehst DU so.
Aber es gibt auch Menschen, für die das Leben nur noch aus Leid besteht und denen auch solche Phrasen nicht weiterhelfen. Und damit meine ich sicherlich nicht die Teenanger, die sich wegen einer unglücklichen Beziehung das Leben nehmen, sondern z.B. schwerkranke Menschen, für die das Leben nur noch leiden und vegetieren ist.

Und ich finde es ziemlich anmaßend, Menschen die in so einer Situation zur letzten Maßnahme greifen, als "feige" zu bezeichnen. Vor allem da du vermutlich, genau wie ich, noch nie in einer solchen Situation warst.
joyDas ist meine Meinung, ich habe nicht beschlossen das das feige ist. Ja, ICH , wie du sagtest sehe das so, und ich habe das auch niemals anderen vorgeschrieben
Ich find es nunmal feige, das Leben, was man geschenkt bekommen hat, wegzuschmeißen.
Natürlich lebst du für dich dein eigenes Löeben. Aber wir sind alle in einer Gesellschaft, die dieses nicht zulässt.
Es mag schwere Zeiten geben, wo man nicht mehr wieter weiß. Aber das das ganze Leben so ist, kann ich nicht glauben. Es liegt wohl daran, das ich noch nie das Bedürfniss hatte, mein Leben zu beenden.
Doch 80 Jahre lang Scheiße kann es nicht geben. Ich denke, mit Selbstmord gibt man sich selbst auf, und das find ich traurig. Gewiss, es gibt Menschen die nicht mehr wollen und nicht stark genug sind, aber einfach gehen macht die ganze Sache doch sehr einfach.
Das mit der Heirat und der Scheidung find ich ein totales konträres Beispiel, weil dieser Mensch nicht Tod ist. Er ist zwar nicht mehr der Mittelpunkt seines Lebens, aber dieser Mensch ist noch am leben und nicht für immer gegangen.
Nein, ich war noch nie in einer solchen Lage, aber ich denke, ich kann mir trotzdem eine Meinung bilden und schließlich ziehe ich nicht von mir auf andere.
Wie würdest du es nenen. wenn Menshcen vor Problemen und Sorgen weglaufen? Mutig?!
Natürlich kann jeder selbst entscheiden, wenn er nicht mehr leben möchte, aber ich kann es nicht verstehen.
KinskiIch empfehle allen Suizidanten und denen die es werden wollen das Buch "Hand an sich legen - Diskurs über den Freitod" von Jean Améry.
Grandioses Buch, frei von pseudowissenschaftlichem Definieren des Suizids. Die persönliche Stellungnahme, eines Menschen, der verstanden hat, das wo Freitod beginnt, Lebenslogik aufhört gültig zu sein.

Améry hat sich konsequenterweise auch das Leben genommen.


Klaus
ArendrielDer Sinn des Lebens ist auf jeden Fall NICHT ausfzugeben, die Hürden im Leben nicht als Schicksalschlag zu sehen, sondern als Lehre und Motivationsgeber.
Ich habe schon oft, wie viele andere sicher auch, über den Sinn des Lebens nachgedacht und ich wünschte mir oft, das es irgendwann einen "Brief" oder "Zeichen" gäbe, der mir offenbart, welchen speziellen Sinn mein Leben hat, welche Berufung ich habe...
Da ich persönlich ein Mensch bin, der versucht, auch Rückschläge als etwas positives anzusehen, gebe ich Dir den folgenden Rat:
Lerne Dich selbst zu lieben! Mit all Deinen positiven Seiten und lerne auch Deine Schwächen Dir einzugestehen!
Deine erste positive Seite ist: Du bist ein sensibler Mensch und hast intensive Gefühle! das ist etwas ganz wunderbares! In der heutigen Zeit der Oberflächlichkeit findet man das viel zu selten :)
Du musst nur aufpassen, das die negativen Gedanken bei Dir nicht überhand gewinnen... Auch ich hatte mal eine sehr düstere Zeit, aber heutzutage versuch ich es mit einer ganz simplen Aussage... ACH GEHT ES MIR GUT! Ich sage das immer dann laut, wenn ich in kleinen Momenten mich gerade wohl fühle... Bei einem netten Gespräch, nach einem guten Essen, wenn mein Kater mit mir schmusen will... etc. dann merkt man erstmal, das man eigentlich recht glücklich sein kann :)

Liebe Grüße

Arendriel
Iced_EarthÜber den Sinn des Lebens habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht, aber uns Menschen ist es einfach nicht möglich, den Grund unserer Existenz, den sich ein evtl. existierender Schöpfer für uns ausgesucht hat, zu erfassen.
Ich denke jeder sollte statt sein Leben lang nach einem Sinn zu suchen, sich einfach einen Sinn, ein Ziel, setzen.
Ich hab mir als Ziel gesetzt nach meinem Ableben nicht vergesen zu werden. Ich will durch meine "Kunst" (auch wenn andere es nicht dafür halten) mir selbst eine Art Denkmal setzen.
Ich schreibe an vielen Sachen, zur Zeit hauptsächlich an einer Rollenspielwelt, zu der ich später auch Romane schreiben werde. Später will ich auch noch andere, mehr lyrische Bücher schreiben, etwas philosophisches.
Für viele bedeutet immer Geld = Glück. Für mich ist Geld relativ egal, denn ich setze meine Prioritäten anders. Falls ich arm wie eine Kirchenmaus sterben muss und sich auch niemand zu Lebzeiten oder auch später für meine Werke interessiert, dass ist mir völlig gleich. Man könnte sagen mein Motto ist: Der Weg ist das Ziel".
Ich hab also keinen Anlass Selbstmord zu begehen. Ich halte Selbstmord für eine Art Kollabierung der Stimmung, ein extremes Stimmungstief, bei der alles andere in den Hintergrund tritt und einem nur die schlechten Seiten des Lebens sichtbar sind.
Anaximander[quote]Ich find es nunmal feige, das Leben, was man geschenkt bekommen hat, wegzuschmeißen[/quote]
Wenn ich ein Geschenk kriege, das mir nicht gefällt, das mir sogar nur Ärger und Qualen bereitet, dann ist es doch, bei aller Höflichkeit, mein gutes Recht, das Geschenk wegzuschmeissen. Ich bin es ja schließlich, der es andernfalls ertragen muss.

[quote]Natürlich lebst du für dich dein eigenes Löeben. Aber wir sind alle in einer Gesellschaft, die dieses nicht zulässt. [/quote]
Und was soll das heißen? Dass das Individuum in einer Gesellschaft kein Recht, keinen Raum für freie Entscheidungen hat?
Natürlich muss ich in einer Gesellschaft auf andere Rücksicht nehmen. Ich kann nicht mit 180 durch die Innenstadt rasen, weil ich damit andere gefährden würde.
Aber die Entscheidung, ob ich leben oder sterben will, geht nur mich selbst an.
Ich lebe dieses Leben, und ich bin es, der leidet wenn das Leben irgendwann unerträglich wird. Darum steht mir allein auch die Entscheidung zu, wann und ob ich mein Leben vorzeitig beende. Nicht der Gesellschaft, nicht dem Staat oder sonst irgendjemandem.

[quote]Das mit der Heirat und der Scheidung find ich ein totales konträres Beispiel, weil dieser Mensch nicht Tod ist. Er ist zwar nicht mehr der Mittelpunkt seines Lebens, aber dieser Mensch ist noch am leben und nicht für immer gegangen. [/quote]
Das war eine Analogie. Analogien stimmen nicht in jeder Hinsicht mit dem vorliegenden Fall überein - aber in den wesentlichen Punkten.
Die Scheidung ist ein passendes Beispiel weil man auch hier bei einem anderen Menschen kurzfristiges Leid (durch den Verlust) verursacht, um zu verhindern dass man selbst das ganze Leben leidet.
Wer in einer Ehe unglücklich ist, hat das Recht sich zu scheiden - niemand würde von ihm verlangen, beim Partner zu bleiben, nur damit der keinen Trennungsschmerz hat.
Und genauso kann niemand von jemandem verlangen, ein unerträgliches Leben zu führen, bloß damit seine Angehörigen nicht trauern müssen.

[quote]Wie würdest du es nenen. wenn Menshcen vor Problemen und Sorgen weglaufen? Mutig?![/quote]
Wenn ein Mensch dermaßen leidet, dass er diesen letzten Ausweg wählt, dann würde ich weder von feige noch von mutig sprechen, und auch ganz bestimmt nicht von "weglaufen", sondern von einer Entscheidung die dem Einzelnen zusteht und die ich respektiere.
herbstliebeAnaximander,

deine ausführungen sind inhaltlich gut durchleuchtet und ich stimme dir ohne einschränkung zu. allerdings möchte ich einwerfen, dass es auch die selbsttötung aus feigheit geben könnte. nämlich, um sich aus der verantwortung zu ziehen, die durch fehlverhalten entsteht/entstand.

[QUOTE][i]Original geschrieben von joy [/i]
[B]Es mag schwere Zeiten geben, wo man nicht mehr wieter weiß. Aber das das ganze Leben so ist, kann ich nicht glauben. Es liegt wohl daran, das ich noch nie das Bedürfniss hatte, mein Leben zu beenden.
[/B][/QUOTE]

"aber nicht das ganze leben lang..." wenn das leben an einem punkt ist, von dem aus keine veränderung mehr möglich ist, jemand vielleicht selbst nicht fähig ist etwas zu ändern, es für den jenigen vielleicht auch gar nicht möglich ist, selbst wenn er es wollte, warum sollte er sein leben nicht beenden dürfen?

was denken die aburteiler, was die gründe für suizid sein könnten?
joyVon mir aus kann jedet die Brücke runterspringen oder ähnliches, um sein Leben zu beenden. Nur ist das meine Meinung, das man kämpfen sollte und meist auch jemand hat, der ienem zur Seite steht.
Wir wollen uns alle frei entfalten, aber ich habe den Teil der Gesellschaft erfahren, bei dem die Lebensweise auf Abneigung stößt und ich habe genug Beispiele gesehen, wo man sich anpassen muss. Seis Schule, Arbeit, Familie. Natürlich muss es nicht so sein, man kann auch dagegen antreten.
Ich sehs nun mal nicht so, das man sich aus einer Situation heraus ( unabhängig von der Dauer) umbringt sollte. Bzw. ich seh da keinen Sinn drin. Es hört sich jetzt an wie Mutters Weisheiten, aber ich denke, das jeder stark genug sein kann, Probleme zu bewältigen.

MIr war schon klar, dass dein Beispiel eine Analogie ist. Aber ich finde, dass das Beispiel was anderes beinhaltet, als das, was ich versuchen wollte, deutlich zu machen
Any Bodyein paar vielleicht zusammenhangslose gedanken: ...

....über mögliche ursachen, die in meinem näheren umfeld zum suizid führten, mache ich mir heute noch gedanken... es geht so leicht... die daumenschrauben sind so einfach von leuten, die man nicht kennt, anzulegen...ein überschuldeter staat, die banken und versicherungen, die mit dem großen geld wedeln...

irgendwann bist du irgendwann vielleicht in die verlegenheit gekommen, deren vermeindlichen überschuss in anspruch nehmen zu müssen, mit welchen folgen? kurzfristiger finanzbedarf ist erst einmal gedeckt und das langfristige wird oftmals selten gesehen...

... je nach dem wie groß der möglich verbliebene stolz ist.. bleibt dir vielleicht im endeffekt die wahl: entweder wirst du bittsteller und erniedrigst dich vor denen bis aufs letzte oder du ziehst deine persönlichen konsequenzen..

... bist du im näheren umfeld, siehst diese verzweiflung, bist dir aber selbst bewußt, daß du nicht helfen kannst und auch das liebevolle, wohlwollende worte nicht helfen, was machst du dann? wird es jemanden, der die letzte konsequenz vor augen hat, wirklich noch helfen?... kann man es durch beistand verhindern ?...
FichuSich umbringen, wenns einem dreckig geht, ist irgendwie ja ein alter Hut (bitte: ich will niemandes Gefühle verletzen, ich sag das nur mal so).
Aber ich würd gern mal die Position zu Diskussion stellen (ich formuliers bloß aus, hab hier kein Copyright drauf ;)):

[B]Es ist prinzipiell vernünftig, sich das Leben zu nehmen.[/B]

Begründung (mit Entschuldigung für den langen Text):
Zunächst mal die These, dass Tod nichts Schlimmes ist. Schlimm sind Schmerzen, Traurigkeit, in der Richtung.
Oft wird (scheint mir) der Tod eines Menschen sozusagen wie eine Steigerung von in diesem Sinn schlimmen Ereignissen begriffen ("verletzt oder sogar tot"). Aber: Die Verletzung eines Menschen ist schlimm eben deshalb, weil sie für den Menschen schlecht ist, Schmerzen bedeutet usw., eben das Leben weniger angenehm macht, die Lebensqualität vermindert.
Der Tod eines Menschen ist eine völlig andere Angelegenheit. Wenn ich sterbe, ist das kein Ereignis mit unangenehmen Folgen, sondern das Ende der Ereigniskette, die mein Leben ist (war). Mein Tod hat sozusagen überhaupt keine Folgen für mich -- mit meinem Tod endet die Zeitspanne, in der irgendetwas überhaupt Folgen für mich haben kann. Insofern ist mein Tod für mich nichts Schlimmes, denn nur solange ich lebe, kann etwas schlimm oder nicht schlimm für mich sein. (Epikur-Fans sehen das vielleicht ähnlich.)

(Prämisse natürlich, dass mit dem Tod sozusagen Schluss ist. Wer was anderes annimmt, sieht das entsprechend anders, aber das ist mir irgendwie egal (und das soll jetzt kein Angriff sein).)

So. Und jetzt:
Solange ich lebe, kann es mir gut oder schlecht gehen. Wenn es mir schlecht geht, ist es vernünftig, sich umzubringen, denn dann ist dieser schlechte Zustand beendet. Wenn es mir gut geht, ist es zwar im Prinzip egal, ob ich sterbe, denn wenn ich sterbe, ist zwar der gute Zustand beendet, aber das stellt keinen Verlust für mich dar, denn es ist ja Schluss. Aber da anzunehmen ist, dass es mir irgendwann in Zukunft schlecht gehen wird, ist es auch hier vernünftig, wenn ich mich umbringe, sozusagen prophylaktisch, dann wird es mir gar nicht erst schlecht gehen (was gut ist).

[I]Anm.: Ich sage "prinzipiell vernünftig, sich umzubringen", womit ich meine, dass es auch Situationen geben kann, wo es nicht gut wäre, weil es anderen Leuten Schwierigkeiten (welcher Art auch immer) bereitet. (Vielleicht so, wie es prinzipiell vernünftig ist, was zu essen, wenn man Hunger hat, aber nicht, wenn man dadurch wem anders was wegnimmt, ders nötiger hat.)[/I]

Hm?
lisan_al-gaibBevor man hier von Vernunft spricht, sollte man diese erstmal definieren. Bei Fichu klinhgt das nämlich eher so nach "es ist logisch sich das Leben zu nehmen, wenn man leidet". Kein Leben=kein Leid. Logik auf emotionale Probleme anzuwenden ist aber unlogisch bzw. gar nicht Aufgabe der Logik.
Sich das Leben zu nehmen ist eine Option, die jeder Mensch als vergängliches Wesen hat, nun ja, das ist auch schon alles. EINE Option also. Man könnte auch anfangen Drogen zu nehmen, Alkohol zu trinken oder sich an der Welt zu rächen. Sind auch Optionen,ge? Oder wie wär's mit warten, viele viele Jahre lang. Wär noch ne Option, oder was ist mit "eine Therapie machen"? Wie auch immer, der Tod ist dann das Ende der Optionen. Also besteht auch keine Möglichkeit mehr der Reue oder Einsicht. Irreparabler Schaden. Schaden wird allgemein als schlecht beurteilt. Aber hilft Moral hier wirklich weiter? Welche Werte hat denn ein Todessehnsüchtiger? Der selbsterwählte Tod eines Mitmenschen bleibt oft unverstanden und das sagt eigentlich schon alles aus.
halfbee[QUOTE][i]Original geschrieben von fei [/i]
[B]also in meinem leben läuft fast alles schief und ich hätte mir schon längst das leben genommen wenn ich nicht doch einige leute hätte die um mich trauern würden. ich sehe sonst eigentlich kaum einen sinn weiterzuleben. die scheiße im leben überwiegt einfach und ich denke diese in kauf zu nehmen um die paar schönen momente zu erleben zahlt sich nicht aus.

wie seht ihr das? [/B][/QUOTE]

genauso.
ich mein, das könnte genausogut von mir kommen.genau diese fraghen stelle ich mir auch schon seit geraumer zeit.lohnt sich der schmerz und das alles nur um ein paar schöne momente zu erleben die man oft eh nich genießen kann weil man im hinterkopf das negative hat?wird man nicht so verbittert dass man zum hoffnungslosen pessimisten wird und am ende kein glück mehr empfinden kann?kann man aus diesem teufelskreis überhaupt entfliehen?
lohnt sich das alles?
wie lange kann man dauerhaftes pech als phase bezeichnen?
was sagt uns,dass das aufhört?
gibt es eigentlich menschen, die ihr ganzes leben lang nie glück hatten?
ich könnte glatt n eigenes thema über pessimistische fragen eröffnen...*vorsicht:sarkasmus*
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von halfbee [/i]
[B][...] wird man nicht so verbittert dass man zum hoffnungslosen pessimisten wird und am ende kein glück mehr empfinden kann?[/B][/QUOTE]

Entsteht Pessimismus nicht aus dem stillen Wunsch, dass es eben nicht so schlimm wird wie erwartet?

Ich denke eine wichtige Eigenschaft des Pessimismus ist Selbstmitleid.
Selbstmitleid ist wohl keineswegs zu verurteilen, solange richtig damit umgegangen wird - und dazu kann wohl nicht gehören, die bemitleidete Person aufzugeben anstatt ihr zu helfen!
Fichu[QUOTE][i]Original geschrieben von lisan_al-gaib [/i]
[B]Wie auch immer, der Tod ist dann das Ende der Optionen. Also besteht auch keine Möglichkeit mehr der Reue oder Einsicht. Irreparabler Schaden. Schaden wird allgemein als schlecht beurteilt. Aber hilft Moral hier wirklich weiter?[/B][/QUOTE]

Einspruch:
[QUOTE][i]Original geschrieben von mir selbst [/i]
[B]Wenn ich sterbe, ist das kein Ereignis mit unangenehmen Folgen, sondern das Ende der Ereigniskette, die mein Leben ist (war). Mein Tod hat sozusagen überhaupt keine Folgen für mich -- mit meinem Tod endet die Zeitspanne, in der irgendetwas überhaupt Folgen für mich haben kann. Insofern ist mein Tod für mich nichts Schlimmes, denn nur solange ich lebe, kann etwas schlimm oder nicht schlimm für mich sein. (Epikur-Fans sehen das vielleicht ähnlich.)[/B][/QUOTE]

Und um Moral (und um emotionale Probleme ...) geht es dabei doch gar nicht, oder?
lisan_al-gaib@Feucha: Genau, die Moral kommt von den lebensbejahenden Menschen.
Fichu[QUOTE][i]Original geschrieben von lisan_al-gaib [/i]
[B]@Feucha: Genau, die Moral kommt von den lebensbejahenden Menschen. [/B][/QUOTE]
Na, ich weiß ja nicht, ob wirklich nur diejenigen halbwegs anständige Menschen sein können, die Angst vor dem Tod haben.


Ich finde die Einstellung von Leuten (Philosophen) gut, die sagen, dass man keine Angst vorm Tod zu haben braucht.

Wenn man nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, braucht man das meiner Meinung nach nicht.

Wenn ich das weiterdenke, komme ich dazu, dass es völlig richtig -- vernünftig -- ist, sich umzubringen. [I]Ohne[/I] depressiv oder übermäßig traurig sein zu müssen. Bisher sind mir nur "lebensbejahende" Argumente untergekommen, die demnach Quatsch wären -- gut gemeinter Quatsch meinetwegen, aber Quatsch, der eigentlich niemandem weiterhilft.

Das war eigentlich alles. War mir ein Bedürfnis, das mal zu sagen, nicht, weil ich therapiert werden will, sondern weil ich ganz allgemein mal unaufgeregte Kommentare dazu hören wollte (kenne "in echt" nur Leute, die sowas sofort sehr aufregt).
lisan_al-gaib@Fichu: Denkfehler! Moral zu besitzen, heißt nicht Angst vor dem Tod haben zu müssen. Wenn man etwas negativ bewertet, muss man sich doch nicht gleich davor fürchten.
Weiterhin kann man sehr wohl nicht an ein Leben nach dem Tod glauben und trotzdem eine lebensbejahende Einstellung haben. Ist doch ganz klar, wenn man schon nix nach dem Tod hat, dann wenigstens davor -im Leben. Wenn das nicht vernünftig klingt...
FichuIch hab auch nicht gesagt, dass man, wenn man an ein Leben nach dem Tod glaubt, vorm Tod Angst haben muss. Ich hab gesagt, dass man keine Angst vorm Tod haben muss, wenn man nicht daran glaubt.

[I]Wenn[/I] man aber nicht von einem Leben nach dem Tod ausgeht [I]und[/I] keine Angst vorm Tod hat, dann braucht man sich eigentlich auch nicht drum zu sorgen, dass man ein möglichst erlebnisreiches Leben hat, bevor man stirbt, weil man im Tod ja nichts bedauert und insofern auch nichts "verpasst".

Der Hintergrund für die ganze Chose ist -- unter anderem -- die Überlegung, was ich jemandem sagen sollte, der überlegt, sich umzubringen, und der nicht auf die üblichen Hurra-das-Leben-Argumente reinfällt, andererseits aber auch nicht ganz glücklich mit der Vorstellung vom Suizid ist. Meiner Meinung nach gibt es -- außer dass es anderen Leuten schaden könnte -- kein sinnvolles Argument, aber man sollte lieber glücklich Suizid begehen als aufgrund von Scheinargumenten mit sich hadernd. Deshalb wollte ich mit denen mal aufräumen, und so bin ich zu der Überlegung gekommen.

Aber vielleicht ist es wirklich ne Einstellungssache.

Den Denkfehler hab ich nicht gemacht, den hab ich dir mal unterstellt. Mehr oder weniger, um zu sehen, was du antwortest. Na ja ;).
Charnel[QUOTE][i]Original geschrieben von fei [/i]
[B]ich denke der sinn des lebens besteht darin menschen zu lieben, geliebt werden und schöne dinge zu erleben. also die schönen seiten des lebens.
[/B][/QUOTE]

Wenn man nach der Natur geht, ist die frage schnell beantwortet ( so sehe ich das auf jeden fall ). Den Jedes Tier ( ja, auch der Mensch ! ) verfolg6t ein ziel : sich Fortzupflanzen
Für schöne dinge hat unsere Natur nichts übrig, alles verläuft eher zweckmässig !
halfbeeaber was ist wenn sich keinr mit einem fortpfalnzen will?es stimmt nich,nich jeder topf kriegt nen deckel ab...
immortal soulhi ,meiner ansicht nach solltest du jetzt keine voreiligen entschlüsse fällen ,aucobgleich es keinen ausweg aus dieser situation mehr zu geben scheint . man darf sich von der kritik andrer nicht zu sehr beinflussen lassen ,da diese im endeffekt nur deun selbstwertgefühl langsam aber sicher zerstört und dich somit immer mehr suizide als einzigsten ausweg sehen lässt .die kritik andrer ist nur die meinung derer und du bist ja immerhin noch nicht allein * sagtest ja du hast menschen ,welche um dich trauern und irgenwoein deinen leben ,wenn du mal geneu nachdenkst ,gibt es uch noch einen sinn .auch wenn es schwer ist aufeine bessere zukunft zu hoffen ,darfst du trotzallem nie aufgeben ...und suizide is wohl die geringste lösung all dessen
*ich hoffe das klint nicht all zu doof*
:confused:
kin of darknessDas Leben ist von Natur aus nicht mit einem Sinn verbunden.
Der Mensch hingegen gibt kann seinem Leben einen Sinn geben, wenn er es als wichtig erachtet.
Gibt der Mensch seinem Leben keinen Sinn, ist sein Leben aber immer noch nicht "sinnlos".
Die einzigste Sinnlosigkeit, die wirklich existiert, ist der eigene Selbstmord.
Denn außer dem Selbstmord bringt dich alles irgendwie weiter, auch wenns nicht immer so aussieht.
eternal_sleepder gedanke an den sinn des lebens lässt mich nie los, irgendwie gibt es immer wieder eine situation, durch die ich darüber nachdenken muss. komm einfach nicht los davon. manchmal wünsch ich mir auch einfach in den tag leben zu können (natürlich nicht für immer, das wär mir dann doch zu seicht) wie die vielen anderen. zumindest erscheint es mir so, dass sie es tun-fügen sich in alles. man kommt bei seinem denken einfach an kein anfang und ende, ständig bilden sich neue glieder in der kette. wenn ich keine menschen hätte, an denen mir etwas legen würde, wär ich schon lange nicht mehr auf dieser welt. der tod beängstigt mich nicht. wobei man wieder bei dem thema ist, was ist danach...
TrauerwesenIch denke, seinen eigenen sinn zu finden, brauchtg seine zeit, und ja, ich habe auch oft genug an selbstmord gedacht, mir auch schon ins kleinste detail ausgemalt, wie dieser aussehen würde. aber hey, der sinn liegt vllt auch darin, seinen sinn zu finden.
ich habe meinen persönlichen sinn gefunden, allerdings scheint mir mein leben immer noch unnütz und sinnlos. aber dies ist halt meine chance. ich denke, irgendwann muss ja mal was kommen.
aber ich bin eh so ein schicksalsgläubiger, ich denke, hätte das keinen sinn und ich keinen zweck hier, dann wäre ich erst gar nicht existent geworden.
InannaIch glaube, es gibt keinen "Sinn des Lebens". Die Frage nach dem Sinn des Lebens haben die Menschen erfunden, weil sie es nicht ertragen können, daß es ihnen ohne irgendeinen Grund schlecht geht.
ThirdEyeErgo das Leben hat keinen Sinn! Nur was man daraus macht hat für einen selbst Sinn. Genauso wie es kein Leben nach dem Tod gibt, da es keine genau weiß sollte man sich darauf nicht verlassen und sein Leben bis dahin leben; Auch ohne Selbstmord der wäre nur feige( auch wenn oft die Tage kommen an denen die Gedanken darum kreisen). Aber das ist Spuk das Leben komplett auskosten ist die Attitüde. Egal om Schmerz ob Glück man kann nur schlauer werden, egal wie hart es kommt.
Das wir überhaupt die Chance haben etwas zu erleben ist doch schon Grund genug, selbst wenn man warten muss.
siroanAlles Leben muss einen Sinn haben, jedes Tier jede Pflanze ergänzt sich, nur der Mensch passt nicht in das Schema. Ich denke seine Zeit ist einfach noch nicht gekommen und im Zweifelsfall wird er seinen wahren Zweck nie erfahren, wodurch er dan ohnehin davon ausgeht, das es diesen gar nicht gibt.
SintraIch denke nicht das alles Leben einen Sinn hat und wenn dann nur, weil irgend jemand meint sich mit uns einen Scherz zu treiben.

Klar, gibt es Tage an dem man einfach nicht mehr will und man denkt dadrüber nach ob das überhaupt noch alles einen Sinn hat, doch es stimmt schon, wenn man sich die Zeit nimmt und dadrüber nachdenkt vergeht der größte Schmerz und man lebt weiter... und wenn es nur den einen Grund hat.

Diese Frage immer und immer wieder sich selbst zu stellen.

Was wäre wenn?
NekroHi...


Hm... nun ...da fangen wir doch mal an.
Ich finde alles relativ sinnlos. Und meine einzige Hoffnung lag darin...dass die Liebe etwas sinnvolles sei. Ich wusste aber nicht mehr was Liebe ist und habe sie sehr arg in Frage gestellt ...das es nur schönes Gerede ist, was man von ihr zusammenzaubert,...aber in Wirklichkeit gibt es sie nicht wirklich ...nicht so wie ich sie mir vorgestellt oder erträumt habe.

Gut Gut... es fing aber schon damit an, dass ich nicht glücklich war, wenn mich jemand geliebt hat. Klar auf gewisse Weise, braucht man das zum Überleben.... etwas Wärme...und Zuwendung... Aber ich hab das nie so gesehen....

Und bezüglich Selbstmord ... ich dachte immer nur an mich dabei. Wie sich die anderen ...meine Eltern ....ein paar andere Leute fühlen ..was ich anrichte.... das war mir wirklich schei** egal...

Ein Freund ...hat sich vor nicht all zu langer Zeit das Leben genommen ... er wollte damit erreichen...etwas in dem Leben anderer ..die um ihn rum lebten ...etwas zu verändern ...sie zum Nachdenken zu bringen.
Ich weiß nicht ob er das geschafft hat ...ich fürchte nicht.


Mittlerweile .... durch die Kommunikation bzw den Austausch von Erfahrungen usw... habe ich erfahren ... dass man nicht wirklich liebt....wenn man seinen Partner ...den man ja angeblich liebt oder seine geliebte Familie im Stich lässt und sich umbringt.

Ich selbst bin davon auch noch nicht ganz überzeugt.... aber
eine sehr gute Freundin von mir ...ist mit einem ...nunja ....psychisch schwer Kranken zusammen ....der häufig Selbstmordgedanken pflegt.... mal ganz abgesehen davon...dass er sie unbewusst (?) unter Druck setzt mit dem genialen Satz " Wenn ich dich verliere, hält mich nichts mehr am Leben"
(Also genau SO hat er es nicht gesagt ...aber so ist es...)
Naja ...ich konnte mir niemals vorstellen, wie es sich wohl für die Menschen (auch wenn es nur wenige sind) anfühlt, wenn ich mich tatsächlich mal umbringen sollte.

Jetzt weiß ich es ... es ist aber bestimmt nicht einmal halb so schmerzhaft, wie es dann für Eltern oder dem/der Freund/in sein muss!

Gut ...zurück zum Thema ... Sinn des Lebens...

Ich habe keinen Sinn ...und ich glaube mittlerweile ... ich bin auf der Welt um die Augen zu öffnen,...dafür ,dass alles sinnlos ist und voller Nichts!
Es tut sehr weh... aber für mich ist das die Wahrheit ....
Das einzige was ich tun kann ....ist... zu versuchen etwas besser zu machen ...von dem, was uns so stört ..an andren ..an der Welt ...am Umgang miteinander ...und was weiß ich nicht allem.

Es ist aber genauso sinnlos...
Ich bin da mittlerweile relativ gefühlskalt geworden ...die Menschen sind mir egal ...sogar gewissermaßen die wenigen, die mir eigentlich als einzige etwas bedeuten sollten.
Ich weiß nicht ob es richtig ist ...dass ich meinen gefühlen nicht mehr glaube und traue ... Aber für mich ist es erklärbar und logisch. Das ist wie mit der Frage mit Gott ...oder mit einem Leben danach.... keiner WEISS es! ...Wir können uns nur unser eigenes Bild zusammenreimen .... also kann mir auch niemand sagen ....ob ich mit meinen Thesen oder Gedanken richtig liege oder nicht ...ob ich "normal" bin oder krank .,..oder wie auch immer .
Es gibt niemand auf der Welt, der das objektiv also ich meine Neutral sagen ...bzw überhaupt wissen kann!

Jeder ist für sich selbst verantwortlich ....was er glauben will oder kann.

Von daher wird es auch nie eine "richtige" Antwort auf die Frage von einem Sinn geben ...der ist für jeden anders. und Selbstmord. Schaffst du es, darüber hinweg zusehen, was du deinen Mitmenschen antust? Meine Mutter hat mir mal gesagt , wenn ich mich töte, tötet sie sich auch. KLann ich mit so einer VErantwortung leben bzw sterben?
Das muss man selbst wissen ....

Aber nochwas ...sterben wollen ...heißt nicht gleich, dass man das auch macht... ganz abgesehen von den Mitmenschen die uns "halten" .....es ist ein langer weg ...jedenfalls wenn man es bewusst tut ...und nicht aus Flucht oder Kurzschluss oder so etwas....


Grüße
ThirdEye@ Nekro

Ja man kann dir eigentlich nur beipflichten, aber etwas stört mich schon und du betonst es ja selber.
Wird man gefühlskalt hat man ein Problem, weder Leid noch Glück kann man wirklich erkennen. Selbst wenn man direkt Situationen hat in denen man das eigentlich sein sollte. Ein Gefühl von Leere entsteht. Würde der Mensch nicht denken können würde ihn diese Leere nicht weiter stören, aber gerade weil man denken kann sollte man versuchen sensibel zu sein und auch Gefühle auf sich wirken zu lassen, hat nichts mit sentimental zu tun. Nur das angemessene reagieren darauf, das macht es für einen selbst leichter, Glückshormone Adrenalin etc pp...

Muss mich gerade studientechnisch mit dem alten Schopenhauer beschäftigen, und zwar mit seinem Hauptwerk. Der ist zwar ein wenig kauzig aber beschreibt sehr deutlich wie man als halbwegs intelligenter Mensch auch ohne großen Lebenssinn auskommt.
Kann man mal lesen wollte ich damit andeuten.
thanatos4lifeseid gegrüßt

ich denk mir auch manchmal
dass der sinn des lebens wohl eine idee war
um den menschen still zu halten
überlegt mal wieviele philosophen sich mit diesem gedanken auseinandergesetzt haben
vielleicht ist das alles nur eine ablenkung
oder eine beschäftigung...

ich seh das Lieben und Geliebtwerden eher als aufgabe
meiner meinung nach geht das leben wege
die sich eh keiner erklären kann
man lernt menschen kennen
für die man durch die hölle gehen würde
und mit einem schlag ist alles vorbei
trotzdem bleibt immer ein teil übrig
kann ich meine aufgabe denn jemals für beendet sehen?
sprich: mich umbringen?
natürlich könnte man gehen
wenn man der ansicht ist seine pflicht getan zu haben
aber sicher kann man sich auf dieser welt niemals sein...


(keinen plan ob hier irgendwer versteht was ich damit sagen wollte - ich checks selber net :( bitte um erklärungen falls doch ;) )

carpe noctem
AstatosMein Leben lief bis jetzt auch nicht gerade rosig ab, aber das habe ich schon in anderen Threads gepostet, ich möchte das jetzt nicht nochmals schreiben... Ich sehe im Leben an sich auch keinen Sinn, ich habe früher auch oft an Selbstmord gedacht, aber ich gehe heute noch aufrecht. Die wahre Liebe habe ich noch nicht gehabt, manchmal frage ich mich ernsthaft, was Liebe überhaupt ist. Dennoch bin ich noch heute hier...

Ist man frei, wenn man sich selbst umbringt, wohl eher nicht. Ich glaube nicht an die Wiedergeburt, denn dadurch entsteht die Illusion: Lief das eine beschissen, hab ich ja noch ein paar weitere. Meiner Meinung nach gibt es immer nur ein Leben, alles andere ist nur ein Weg zur Beruhigung seines Gewissens. Man lebt hier und jetzt. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Selbstmord ist keine Lösung der Probleme, sondern nur die unwiederufliche Beendigung der Probleme. Man löst sie nicht, nein, man nimmt sich das Leben um seinen Problemen nicht mehr ausgesetzt zu sein. Man kann den wahren Sinn des Lebens nicht ergründen... Biologisch erfüllt der Mensch keinen Zweck, er ist nur ein Lebewesen innerhalb eines großen Systems aus abermillionen anderer Lebensformen. Wozu ich lebe? Ich weiß es nicht
... Ich denke mal, um Erfahrungen im Leben zu sammeln, mir den Kopf über die Sinnlosigkeit des Lebens zu zerbrechen...
(ist nur so ein Gedanke...).

Ob Selbstmord richtig ist oder nicht, vermag wohl niemand klar zu entscheiden. Menschen, die noch nie mit diesem Gedanken ernsthaft gespielt habe, sagen, Selbstmord ist feige. Aber warum ist er feige? Ist es die Feigheit vor dem Leben? Wenn ja, vor wem soll man seinen Selbstmord rechtfertigen, wenn man Tod ist. Wenn man wirklich mit dem Gedanken spielt, sich das Leben zu nehmen, hat dies nichts mit Feigheit oder ähnlichem zu tun. Vielmehr sieht ein Mensch einfach keinen anderen Weg mehr. Kann man ihn dafür zur Rechenschaft ziehen? Kann man ihm das vorwerfen? Kann man sich einfach so in einen solchen Menschen hineinversetzen?
Selbstmord ist kein Verbrechen oder die Feigheit vor dem Leben, es ist ein letzter Hilfeschrei, wie meist soviele unerhörte Hilfeschreie zuvor. Menschen, die sich umbringen wollen, wollen mit wenigen Ausnahmen (Todkranke usw.) eigentlich nicht sterben. Sie versuchen nur andere auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Werden die anderen Hilfeschreie nicht beachtet oder fehlgedeutet, versuchen sie es mit dem letzten Mittel, dem Selbstmord. Das Problem ist, das oftmals erst dann wirklich der Ernst der Lage erkannt wird, dann aber jede Hilfe zu Spät kommt. Zurück bleiben Trauer und Unverständniss.

Ich spreche aus Erfahrung. Der Verstand, die Logik setzt aus, man hat nur noch den einen Gedanken und gleichzeitig das Gefühl alle Schuld der Welt auf seinen Schultern zu tragen. alles erscheint sinnlos, das Leben verliert seine Bedeutung, also wozu leben? Warum gerade Ich? Wozu das alles?...
Ich bin damals von der Grundschule an auf die Ablehnung meiner Mitschüler gestoßen. Das zog sich bis in die zehnte Klasse... Ich musste die 7. und die 8. Klasse wiederholen. Mir ging es scheiße... ich hatte keine Freunde und nur ständig Probleme mit anderen Schülern... Ich kam mehrfach an dem Punkt an, an dem ich absolut nicht mehr wollte, ich wollte meinem sinnlosen Leben ein Ende setzen... Nur der Rückhalt innerhalb meiner Familie gab mir die Kraft durchzuhalten...

Selbst heute leide ich sehr unter dem Erlebten, aber ich lebe noch! Heute weiß ich, dass ich mich nicht so leicht brechen lasse, ich bin leicht zu verletzen, aber ich lasse mich nicht so einfach vernichten!
Meine Einstellung zum Tod hat sich durch einige einschneidende Erlebnisse sehr verändert. Heute akzeptiere ich ihn als fundamentalen Teil des Lebens, ohne ihn wäre Leben auf Dauer nicht möglich.
Auch heute sehe ich keinen Sinn im Leben, die Kunst besteht darin, ihm irgendeinen Sinn zu geben, auch wenn man oftmals nicht einmal spürt, warum man eigentlich lebt. Zumindest ergeht es mir so...
SintraIch denke auch das es schwer ist einen Menschen wirklich zu brechen. Körperlich und geistig kann man einem Menschen schon wirklich verletzen, aber es kommt immer noch auf den Menschen drauf an inwiefern er damit umgehen kann.

Es gibt immer Leute die einen Sinn dadrin sehen sich über das Thema Selbstmord zu unterhalten und so ihren Willen zum weiter Leben stärken oder wieder finden. Das klappt allerdings nicht immer.

Sicher ist es eine endgültige Entscheidung die man nicht wieder rückgängig machen kann. Leider weiß man nicht wie es danach weiter mit den zurückgebliebenen geht. Ob sie einen wirklich vermissen oder nicht.

Persönlich hab ich auch schon oft dadrüber nach gedacht und es auch schon versucht, aber wie man sieht lebe ich noch. Ob es jetzt so schlimm ist weiß ich nicht, derzeitig fühle ich mich eher so als ob ich mehr dafür bestraft werde das ich noch lebe.

Deshalb stehe ich auch nicht wirklich objektiv dem thema zu. Wenn es nach mir geht muß es jeder selber wissen, vorschreiben würde ich es keinem der keinen Sinn mehr sieht weiter zu leben.
SoulReaper696[QUOTE][i]Original geschrieben von RainofBlood [/i]
[B]Hmm... es gibt kaum etwas, was einem wirklich so viel bedeuten kann, dass es einem am leben hält... wirklich wichtige Personen sind bei mir selten... eigentlich gibt es da nur eine, nämlich meinen Freund... meine Familie und einige andere würden zwar sicher auch um mich trauern, aber das wäre mir bei sowas nicht wichtig genug! Und in meinem Leben ist auch schon vieles richtig scheiße gelaufen! Es läuft zwar nicht alles schief, aber ich muss sagen, dass ich das Leben grausam finde! [/B][/QUOTE]

so sehe ich das auch
LacertaEin sehr treffender Thread!! Ich durfte heute erfahren, dass ein Freund von mir suizid begehen möchte, da er keinen Sinn mehr im Leben sieht. Ich habe mich stundenlang mit ihm darüber unterhalten und musste zum Schluss feststellen, dass es mir einfach an Argumenten gefehlt hatte, um ihn davor in Zukunft zu bewahren.
Jetzt kann ich meine Namensliste schon sogar auf 4 erweitern, von den Freunden die mir gedroht haben, dass sie sich umbringen werden! Dabei bin ich mir sicher, dass es zwei von ihnen wirklich ernst meinen. Was bleibt mir denn da anderes übrig, als ihnen nur einen quallosen Tod zu wünschen? Keiner hat das Recht einem Menschen seinen Freitod zu verbieten. Auch kann ich ihnen keinen Sinn im Leben geben, da es eine Sache ist, die jeder für sich selbst zu entscheiden hat. Dabei geht es ihnen den Umständen entsprechend sogar ziemlich gut ...wenn da nicht diese quälende Frage wäre, was der Sinn ihres Lebens ist! Dabei meinte es die Evolution doch nur gut mit uns, als sie dem Menschen die Fähigkeit gab zu denken ...und nun wird eben diese Fähigkeit für viele Menschen zum Verhängnis. :(
Morag of NimesIch bin auch der Meinung, dass es keinen generellen sinn des lebens gibt - jeder muss sich selbst einen suchen.
Wenn das Leben für einen keinen sinn mehr hat, sollte man sich einen neuen suchen und nichts tun, was nicht mehr rückgängig zu machen ist. (auch wenn ich zugeben muss, dass mich zu einer gewissen zeit auch nur die tatsache abgehalten hat, dass ich damit andere, die nichts für meinen kummer konnten, verletzen würde.)
Ich halte es beim Thema selbsttötung und den Gründen dafür sehr mit den idealen der Antike: man kann sich selbst töten, um sich die leiden hohen alters zu ersparen oder die unheilbarar krankheiten. man kann sich ehrenhaft selbst töten, wenn man damit sich und/oder andere vor Schande (andere auch vor schaden) bewahren kann (siehe senecas freitod).
In allen anderen fällen 8auch in meinem wäre das so gewesen, wenn ich es soweit getrieben hätte) ist es wohl eher ein weglaufen vor problemen, denen man sich nicht stellen möchte (ausgenommen selbstmord bei geisteskrankheiten, das ist etwas ganz anderes).
Vielleciht ist ein sinn des lebens, der ganz verschwinden kann, zu sehr an materielles (also auch z.b. einen speziellen Menschen) gekettet. man sollte den sinn des lebens in sich suchen, nicht außen - und kein mensch ist dort ganz leer...
SintraIch stimme dir zu Morag of Nimes, es gibt keinen eigentlichen Sinn des Lebens. Jeder hat einen eigenen, den sie evt. noch gar nicht kennen oder noch nicht gefunden haben.

Persönlich habe ich ihn auch noch nicht gefunden. So muß ich weiter suche, bis ich ihn gefunden habe oder beim Sterben merke das ich ihn nicht gefunden habe, dann weiß ich das dass Leben ohne wirklichen Sinn gewesen war.
halfbeeich kenne das problem das jemand vor mir genannt hat...freunde die einem mit suizid-plänen kommen und man denkt erst:nein um gottes willen,das is doch total falsch mach das nicht!aber es braucht nicht viel bis man feststellt dass man keinerlei gegenargumente hat die wirklich stichhaltig sind.v.a.bei denen die wirklich "am arsch" sind.was sagt man da also?ich meine,ich war ja auch mal in der situation.als ich meiner besten freundin das erste mal richtig klar machen konnte dass ich es ernst meine,da hat sie geweint, eben weil sie nichts sagen konnte was mich davon abhalten könnte. letztendlich gibt es immer nur 3 gründe warum menschen es doch nicht machen:erstens sie habens nie ernst gemeint zweitens es ist ihnen plötzlich was ganz ganz ganz tolles passiert oder drittens sie bringen es nicht über sich,ihren lieben das anzutun.
letztendlich denke ich im grunde genommen hat jeder das recht auf seinen eigenen tod,schließlich hat ja auch jeder das recht auf leben.aber manchmal frage ich mich schon,wie z.b.alleinerziehende mütter ihren kleinen kindern das antun können oder väter ihre frauen mit einem berg von schulden und den kindern zurücklassen können,wie das ja auch öfter mal vorkommt.
InBlackTearsHmm, also ich persönlich denke, dass es immer darauf ankommt, wie man an die Frage "Sinn des Lebens" und Grund für einen Selbstmord rangeht.
Ich denk, wirklich jeder, wenn manche es auch gar nicht zugeben wollen und manche regelrecht damit prahlen, hat schonmal über Selbstmord nachgedacht, und zwar immer dann, wenn es einem sehr schlecht ging. Wenn einem irgendwas fehlt, sagen die meisten, dass sie sich umbringen wollen. Schon das find ich irgendwie merkwürdig, man berichtet jmd, dass es keinen Sinn macht zu leben, aber irgendwie beläd man denjenigen, der so nett war ihm zuzuhören, doch dann mit seinem Selbstmitleid und Traurigkeit, so dass der andere richtig depri wird. Find das irgendwie nicht fair. Aber die meisten nehmen sich nur das Leben, wenn sie im Tod einen Sinn sehen. Gründe sind meist, weil das Leben keinen Sinn mehr hat und weil alles schief läuft. Ist ja auch meist so und sehr traurig und ich finde, jeder hat dann das Recht ohne sich rechtfertigen zu müssen, sich umzubringen. Doch den meisten reicht das nicht, sie sagen es anderen und schreiben einen Abschiedsbrief, in dem sie sich nochmal entschuldigen oder der ganzen Welt durch ihre Anschuldigungen ein schlechtes Gewissen machen wollen. Nicht bewusst, aber irgendwie will man schon, dass möglichst jeder sieht, wie schlecht es einem ging und dass es allen im nachhinein leid tut und dass alle trauern.
Find das irgendwie nicht gut und wenn man dann doch weiterlebt, dann ist es scheinbar für seine Mitmenschen und man stellt sich auf ein Podest, wie toll man doch wäre.
Ich will damit jetzt niemanden angreifen, von außen betrachtet ist es nunmal einfach so, wenn ich jetzt von mir persönlich reden würde, über Gedanken die ich schon hatte, würde jeder merken, dass ich auch nicht besser bin.
Ich denke, dass es wirklich keinen Sinn im Leben gibt. Man sollte weder weiterleben, um irgendeine von irgendjemandem scheinbar gestellte Aufgabe zu erreichen um dann ins "Paradies" zu kommen, wo dort dann scheinbar alles perfekt ist, noch um Menschen, die man jetzt noch liebt, die einen aber in 15 jahren gar nicht mehr kennen, nicht zu verletzen oder damit es einem im nächsten Leben besser geht, weil man so toll war, es zu schaffen.
Ich persönlich denke auch nichtmal, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, und genau das macht das Leben doch gerade so wichtig.
Man lebt um zu leben, einen größeren Sinn gibt es nicht, auch wenn wir den gerne hätten und uns durch Bibel, Gott und Himmel erklären wollen.
Eigentlich geht es jedem Menschen schlecht, außer, er hat grade eine gute Zeit, die aber auch zu Ende gehen wird, allerdings messen wir "es geht mir schlecht" meist an "den anderen geht es gut". Und da das scheinbar jeder sagt, geht es allen schlechter als allen, den es schlechter geht. Klingt jetzt bisschen wirr, hoffe,man versteht ungefähr, auf was ich hinaus will.
Weil somit geht es den meisten Menschen durchschnittlich gut, sie bemerken eben nur, dass eine Steigerung möglich wäre, z.B. indem man die große Liebe fände, usw. Und da man in dem Moment, in dem man sich befindet, nicht glaubt, sie morgen finden zu können, geht es einem schlecht, die Situation wird sich schließlich nieemals verbessern, warum also noch leben?!
Bei Menschen, denen es wirklich schlecht geht, wie die, die im Rollstuhl sitzen, oder behindert sind, könnt ichs sehr gut verstehen, wenn sie sich umbrächten, merkwürdiger Weise kommt sowas wesentlich seltener vor. All diese Menschen haben wirklich meine Hochachtung, dass sie sich so durchs Leben kämpfen können.
Und ich denke, jeder andere kann das auch.

Man glaubts vll nicht, eigentlich würde ich mich eher als Pessimistin bezeichnen, allerdings je länger ich drüber nachdenke, um so sinnloser wird alles, somit wird auch der Tod sinnlos, dementsprächend könnte man genausogut die kurze Zeit, die jedes Individuum hat, für sich selbst nutzen und genießen. Schließlich ist man insgesammt genauso sinnlos, sicher manchen Menschen würde man wehtun, diese sind allerdings genauso unwichtig für die Welt wie man selbst. Man hat eben nur einen begrenzten Horizont, dementsprechend ist es im Bezug zur Welt eigentlich egal, was man tut. Also sollte man nur für sich leben und nur für sich sterben, wenn man das unbedingt will.
tikkerSinn des lebens...
ich denke der sinn des lebens liegt darin "freunde" zu haben. Und wenn es nur einziger ist - der wahre freund. Alles andere ist wohl nur ein beigeschmack...
Oft denke ich über das nach was ich im leben erreicht und auch (wieder) verloren habe...und naja, daß was mir echt am meisten fehlt ist einer wahrer Freund!!!

nur deswegen gleich über die klinge springen halte ich nicht für das wahre. ok, ich war auf der anderen seite, und fands angenehm (jedoch war diesr zustand nicht nur für einen moment..). Jedoch mußte ich zurück da meine "aufgabe" auf dieser seite, noch nicht erfüllt war...

Ich denke, jeder hat eine solche Aufgabe mit auf den Weg bekommen, als er,oder sie, in dieses Leben geschickt worden ist!!!

Es gibt mehr als nur schwarz oder weiß...auch das dazwischen kann sehr schön sein.

...
XandrinIch denke das der Sinn des Lebens darin liegt, das Leben so gut wie es nur irgendwie geht zu meistern. Die beschissenen Zeiten zu überstehen, denn irgendwann kommen auch wieder bessere...:)

Auch ich habe schon öfter mit dem Gedanken gespielt einfach ein Schlussstrich zu ziehen...aber ganz ehrlich gesagt, ist es feige einfach aufzugeben. Denn Selbstmord ist nichts anderes als eine Flucht vor sich selber, vor dem eigenen Leben...Nein, man kann einfach nicht vor sich selber weglaufen...Jedenfalls ist das meine Meinung
finsteres Wesenob selbstmord die lösung aller probleme ist, hab ich mich auch schon oft gefragt... probleme sind dazu da, sie zu bewältigen, habe ich nach einer zeit festgestellt! der tod löst keine probleme, außerdem wissen wir nicht, was nach dem tod kommt... wenn wir sterben, finden wir es heraus und der tod kommt, wenn es an der zeit ist (also noch früh genug). daher würde ich mein leben niemals selber beenden...! eigentlich gibt es keinen "sinn des lebens", glaube ich. das leben ist das größte geschenk, das einem gemacht werden kann... man sollte es nicht einfach wegwerfen! ich habe mir aber auch schon oft gedanken über das dasein der menschen und über den sinn des lebens gemacht. "der sinn des lebens" ist eine sache, über die wir menschen vermutlich niemals etwas genaues erfahren werden, wir werden niemals erfahren, was denn nun der wirkliche sinn unseres seins ist. das ist zwar keine antwort auf deine frage, aber es ist meine meinung. ich habe eigentlich ziemlich lange gebraucht, um das zu akzeptieren, weil ich den sinn unseres lebens gerne kennen würde...


gruss, finsteres wesen
schlafundtodaus radikal-darwinistischer sicht müsste jeder der das leben nicht bewältigen kann in den freitod gehen. jean amery meint der freitod seie die grösste manifestation der individuellen freiheit.

Doch ! Das leben ist dazu da, um gelebt und erfahren zu werden. und es führt uns zu höheren freiheiten, ein leben gelebt zu haben, anstatt dieses wegzuwerfen. und sei es nur, dass wir den zurückbleibenden nicht den schmerz zumuten wollen. Suizid ist reiner egoismus. Man stellt seine person in den zentrumspunkt des existierenden, was nicht realistisch ist.

Viele meiner freunde starben durch eigene hand, ich hole keine zurück und in mir bleibt einzig der unauslöschbare schmerz und die verzweifelte trauer.

Und ist es nur meine wärmende hand, die ich ein einziges mal einem frierenden reichen kann, so hat es sich gelohnt zu leben !!!

;o)
SintraNun, nicht immer ist eine wärmende Hand die Erlösung.
SephiIch finde es ziemlich schwer sich hierzu eine schlüssige Meinung zu bilden.

Wenn man aus vollkommen logischer Sicht das Thema angeht, macht es keinerlei Unterschied wann man stirbt: Gibt es einen Startpunkt jetzt (bzw die Geburt) und einen Endpunkt in 200 Jahren, ist man an diesem Endpunkt in jedem Fall auf dem gleichen Standpunkt, gleich ob man sein Leben gelebt hat oder nicht.
Es ändert ja nichts. Selbst wenn man sein ganzes Leben über zufrieden war und es erfüllt gelebt hat, ist man danach trotzdem nicht "glücklicher" als wenn man sich sobald wie möglich das Leben genommen hat. Der einzige Vorteil es zu leben ist also das man sich für eine gewisse zeit (die im Vergleich zur Zeit im Universum verschwindend gering ist) lang gut gefühlt hat. Letztendlich ist es also egal wie man sich in dieser angenommenen zeitspanne die Zeit vertreibt, ob lebend oder tot.

Angesichts dessen, finde ich es eigentlich auch etwas merkwürdig warum der Freittod in der Gesellschaft so einen schlechten Ruf hat. Derjenige der ihn ausführt schadet sich ja dadurch nicht (wenn man eben der oberen Betrachtungsweise folgt) und es gibt nicht wirklich einen Grund warum man jemanden überreden kann es nicht zu tun - außer wen man selbst diesen Menschen eben nicht verlieren will, aber es gibt ja genug die vom Staat in eine Psychatrie eingewiesen werden aufgrund solcher Versuche und wo es keinen Grund gibt ausßer dass diese Person "vor sich selbst geschützt werden muss" . Ich vermute dass dies "Überreste" vom Christentum sind, wo es ja tatsächlich einen nachvollziehbaren Grund gibt der gegen Selbstmord spricht - vorrausgesetzt man nimmt Gott als gegeben an.

Soweit die Betrachtungen die mir beim Überlegen erscheinen. Allerdings kann ich diese nicht "übernehmen" also schlüssig auf mich selbst anweden. Ich weiß nicht wieso, aber es geht halt nicht und ich bin mir ziemlich sicher dass ich (zumindest in für mich absehbarer Zeit) keinen Selbstmord begehen werde, selbst wenn es nach meinen eigenen Gedanken ja eigentlich keinen Grund dagegen gibt. Und ich vermute den meisten anderen (die meinen oberen Ausführungen folgen konnten und wollten :) ) geht es ebenso.
SintraDas stimmt allerdings das der Freitod ansich einen schlechten Ruf in dieser Gesellschaft hat. Bin mir aber auch nicht sicher ob es in anderen Kulturen nicht eher anders angesehen wird.

Nun, der jenige der sich ja selber Umbringt hat natürlich sein Ziel erreicht nur alle die mit ihm bekannt oder verwandt sind haben jetzt eher ein Problem. Da sie sehr schlecht damit fertig werden, das jemand den sie "lieben" sich selber umbringt.
ZynikerDer Sinn des Lebens ist es zu warten, auf das Ende zu warten.

Das Warten ist dann das "Leben Führen". Man Kann sich das Warten immer verschönern oder auch nicht. Verlängern...eher selten, verkürzen...durch Feigheit immer.

Aber es gibt soo viele Dinge im Leben wo man nicht die Antwort drauf haben muss...dies ist eins solcher Dinge
gothic-sabbyViele sagen selöbstm,ord sein keine lösung aber in gewissen maßen ist es eine lösung denn dann ist man von allem befreit also eigentlich auch wenn man natürlichbstirbt. Der einzige grund warum ich noch lebe oder leben moöchte ist mein Freund und meine Pferde ich könnte es nicht ertragen ihnen weh zu tun vorallem nach dem ich gemerjt habe wuie sehr ich meinen freund brauche und wie sehr er mir fehlt. Slebstmord ist für mich schon ein thema da ich einige probleme im leben habe die ich alleine nciuht regeln kann ich spreche nicht üpbersie und es bemerkt auch keiner so ist es das es scheint ich bin glücklich das ich auch durch aus in manchen sachen bin odch ich bin auch im inneren esehr unglücklich traurg und wünsch mir den tod . naja mir ist egal was ihr denkt ne hab halt mal was geschriebn

mfg sabby
BeowulfOb sich die Rechtschreibung auch selbst töten kann?
gothic-sabbyweißt du was ich hab ferien also scheiß egal wie dir rechtschreibung ist. musste ja net lesen ne.

mfg sabrina
SintraIch denke wenn man an dem Punkt angekommen ist wo einem die Freunde und Familie egal geworden sind, dann kann man auch sich selbst töten.
LacertaSintra
Der Punkt wo einem die Freunde und Familie egal geworden sind würde nicht ausreichen um sich selbst zu töten. Man muss auch sich selbst gegenüber gleichgültig sein! Und das sind nur die wenigsten.
SintraDa drüber bin ich mir auch bewusst. Es ist nur ein zusatz. Warum sollte man sich sonst selbstumbringen? Wenn man sich gegenüber nicht gleichgültig ist.

Die Antwort bezog sich auch auf eine Stelle von gothic-sabby.
BeowulfAlles viel zu Pauschal. Wenn jemand Depressionen hat mit denen er nicht mehr klarkommt, kann er sich auch töten ohne sich selbst Gleichgültig zu sein, oder seine Familie nicht zu mögen.
schlafundtodnaja- ich weiss nicht wie oft ich und dennoch hat sich dann schlussendlich das über-ich gemeldet und mir zugeflüstert, dass ich all denen, welche dann hämisch grinsend vom suizid erfahren, oder die- jenigen die mich demütigten oder verletzten, oder verliessen mit dem finalen (?) schritt nur bestätigung lieferte, oder sie einfach auch nur mir obsiegten.
und diesen triumph will ich meinen feinden niemals gönnen oder zugestehen !

nimm dich in deine hand und schreite beherzt dem dunkel entgegen,
die lichter die da sind, deinen rücken wärmen.
schlafundtodnaja- ich weiss nicht wie oft ich und dennoch hat sich dann schlussendlich das über-ich gemeldet und mir zugeflüstert, dass ich all denen, welche dann hämisch grinsend vom suizid erfahren, oder die- jenigen die mich demütigten, verletzten oder verliessen mit dem finalen (?) schritt nur bestätigung lieferte, oder sie einfach auch nur mir obsiegten.
und diesen triumph will ich meinen feinden niemals gönnen oder zugestehen !

nimm dich in deine hand und schreite beherzt dem dunkel entgegen,
die lichter die da sind, deinen rücken wärmen.
Dark Angel XAlso für mich liegt der Sinn des Lebens darin dem Leben einen Sinn zu geben.Und jeder sollte diesen Sinn für sich selbst finden,auch wenn manchmal alles sinnlos scheint hatt es doch alles irgendwo einen Sinn.Ich denke auch oft darüber nach aber das bringt mich nicht weiter und Freunde und Co sollte man auch nie zum Sinn des Lebens machen,man sollte sich selbst zum Sinn machen und nicht diese Aufgabe anderen überlassen,denn sobald dieser Sinn für andere verloren geht ist man selbst auch verloren.Und zum Thema Selbstmord das wird nie jemand anderes verstehen der nicht selbst in so einer Situation schon war und es bringt auch nichts darüber einen Sinn zu suchen denn den Sinn dafür trägt jeder für sich im Herzen den nur man selbst erkennen kann und die Gründe für so eine entscheidung liegen oftmals in Erinnerungen und Erfahrungen

Liebe Grüße
Dark Angel X
HeckeIch verstehe diese Art von Einstellung nun überhaupt nicht.
Selbstmord begehen, weil das Leben die ganze Zeit scheiße läuft? Ich glaube kaum, dass mich irgendwer dazu bringen wird, mich von irgendeiner Brücke zu stürzen, nur weil ich meine Lebensziele innerhalb von 20 Jahren nicht erreicht habe.

Der Mensch muss erstmal das Leben verstehen um darin den Sinn zu suchen oder finden, denn wie soll ich etwas definieren, was ich nicht kenne?

Jemanden zu finden und mit jemanden glücklich zu sein steht in keinster Weise in der Berufung der Menschen. Es geht um die Existenz und um die Weiterbildung der Menschheit, die Erweiterungen und die Fortschritte.
Die Liebe im 21. Jahrhundert ist mittlerweile nur noch ein Nebeneffekt der Menschen.

Früher hat man nicht gefragt, ob man mit mir gehen will. Früher hat man keine Liebesbriefe geschrieben und auch nicht gefragt, wie die Gefühle für jemanden sind. Damals wurde frei nach Schnauze fortgepflanzt um Arbeitskräfte zu haben. Je mehr, desto besser.

Ich stürze mich auf keinen Fall von der Brücke, nur weil ich meinen Traumpartner nicht finde.
Erst wenn ich im Leben versage und meine von mir gesetzten Ziele, ein geregeltes und ausgedehntes Leben zu führen, nicht erreiche, dann kann man darüber verhandeln, aber selbst dann lass ich den Kopf nicht hängen, sondern kämpfe bis zum Ende weiter.

Wer bis zum Hals in Scheiße steckt, soll den Kopf nicht hängen lassen.
Darkdust@ serene_fall:

ich sehe das ähnlich, das leben ist schmerz, lüge und leid. aber:

es gibt einen wesentlichen unterschied zwischen einem meiner meinung nach gerechtfertigten "selbstmord", der in meinen augen dann als freitod respektiert werden sollte. im falle von unheilbarer krankheit.

und einem einfach abgleiten in absolute agonie bis bin zu dem punkt, dass das leben nicht mehr lebenswert ist.

abgesehen davon, ich spreche aus erfahrung, ist es wirklich gar nicht so einfach, sich selbst ins jenseits zu befördern. der körper wehrt sich nämlich gegen bestimmte dinge (siehe atmung, nur, menschen, die sich erhängen wollten, erhängen sich zum beispiel oft erst wirklich beim befreiiungsversuch).

ob das leben an und für sich lebenswert ist, möchte ich mal dahingestellt sein lassen.

es gibt aber immer irgendwelche menschen, jaaa! andere menschen, denen man wehtut mit dieser ultimativen "lösung" der eigenen probleme. und seien diese noch so gross.

auch das sollte man sehen. das man mit egal welcher handlung - und auch der selbstmord ist eine handlung - einfluss auf das leben anderer menschen nimmt. und ihnen womöglich unendliche schmerzen zufügt und wunden, die nie mehr richtig verheilen.
ThranduilIch sehe das genauso wie der Autor dieses Threads! Mit der Ausnahme, dass die "die scheiße im leben" nicht überwiegt. Jeder glückliche Moment im Leben ist es wert ihn zu erleben. Tot sein wird man noch lange genug.
C0rWiNIch liebe jeden Atemzug und jede Phase - sei sie psychotisch / hyperaktiv / lethargisch / depressiv / ausschweifend etc
Ich kann allem etwas abgewinnenund ich geniesse es wenn meine Gefühle mich überrennen und mir keine Wahl mehr lassen
Es sind die extremen Dinge die einen an das Leben erinnern

Wenn man Durchschnitt ist kriegt man auch immer diese Durchschnittskinderkrankheiten und steckt sich rasiermesser in den Arsch

Man hat im Leben immer die Wahl zwischen mindestens 2 Möglichkeiten

Der Einzige der einem diese Möglichkeiten verbaut ist man selber

Alle Menschen wollen "glücklich" werden aber vergessen vor lauter Geilheit auf dieses niedere und äussert stumpfe Ziel das glücklich sein niemals ein permanenter Status sein kann

Glücklich sein hängt nie von einem selbst ab - es sind Faktoren wie Frauen Familie Freunde Job etc die einen zu sehr beeinflussen und zu unvorhersehbar sind als das man sich auf ihre Kontinuität verlasse könnte

Überall höre ich die Charakterschwachen, die Normalos, die Supermenschen, die depressiven und lebensmüden wie sie von allen Seiten ihr Klagelied über das ihnen versagt bleibende glücklich sein anstimmen
Menschen dürfen sich nicht wundern wenn alles schiefläuft wenn sie in einer Welt mit ihren ganz normalen Werten und zivilisatorischen Floskeln existieren

Der Ausgang aus dieser ganzen glücklichscheisse der den Wenigsten einfällt ist die Selbstschätzung
Schätzt euch für eure Art
Schätzt euch für das was ihr seid, akzeptiert mit Freude eure positiven und vor allem negativen Seiten.
Wenn ihr immer ehrlich zu euch seid kann auch in diesem Leben nichts passieren. Ihr werdet immun gegen die Kinderkrankheiten der Schnelllebigen und findet grosse Stärke in euch selbst

Wer bedarf noch der Führung, wer der anderen wenn er sein eigener Herr ist? Nur sind ihrer so viele die nicht den Mut aufbringen über ihren Schatten zu springen da sie um das sensible und mühsam erworbene bisherige Gleichgewicht fürchten

Euer Leben wird Zeit eurer Existenz ein Schattendasein bleiben - nie wird einer der auf diese Weise lebt wirklich frei sein und ich verachte die selbstgewählten und bequemen Lösungen die ihr mitgebracht habt

Debatten darüber ob leute die tabletten nehmen es genauso ernst meinen wie leute die sich die Kehle aufschneiden sind so unendlich lächerlich und ermüdend
Es interessiert nicht und es interessiert auch nicht "oh scheisse ich machs nicht wegen xyz". Das ist ein verzerrtes Gerede zwischen Angst vorm sterben und daraus resultierenden Entschuldigungen für die eigene Untätigkeit sowie pseudomoralisches Gefasel das in dem gesamtkontext mehr als überflüssig wird

Leben ist nicht einfach das hat nie irgendwer gesagt - es ist sogar richtig Scheisse, es ist sogar noch viel beschissener wenn man die volle und alleinige Verantwortung für sich selber trägt aber zu jedem Zeitpunkt ist das Leben es wert weil man nur dieses eine hat. Religiöse scheisse ist hier genauso relevant wie lottospielen als Zukunftsinvestition.



Ride on
schattenlichterich finds schade, dass für viele hier das leben scheinbar keinen sinn hat.ich finde, dass man nie vergessen sollte, dass es auch schöne dinge bereithält. und man immer die wahl hat. man kann was aus seinem leben machen oder auch nicht. (klar gibts situationen, die einfach nur beschissen und hoffnungslos sind)
suizid käme für mich nicht i frage, weil ich glaube, dass man aus jeder krise stärker hervorgeht, weiser und klüger. und das ist für mich auch der sinn des lebens. doch weisheit, viel weisheit kann man nur erlangen, wenn man lange genug lebt.
und für mich ist selbstmord auch kein würdevoller tod, weil er immer ausdruck der eigenen verzweiflung ist. der tod ist völlig natürlich und gehört zum leben dazu. für mich ist er die krönung des lebens, eines (einigermaßen) gelungenen lebens.

übrigens finde ich es urkomisch, wie einige nur aus dem rein biologischen und evolutionären sinn rangehen. im unrecht sind sie nicht, aber ich finde es trotzdem einfach- komisch!
d6-matchesIch habe seit ein paar Jahren durch diverse Ereignisse leider, wie viele andere auch, eingeschränkte bis gar keine Lebensfreude/-lust mehr. An Suizid denke ich mittlerweile fast täglich, aber wie soll ich mich umbringen wenn mein Vater zu mir sagt, dass mein Tod ihn auch umbringen würde ? Wenn ich mich umbringe tut er das auch, das kann ich eigentlich nicht verantworten. Verdammt verzweifelte Situation in der man nichtmal die letzte Möglichkeit als Möglichkeit hat. Vielleicht würde ich das ertragen wenn ich ein paar imaginäre Freunde wie z.B. Gott hätte, aber leider bin ich dazu noch ungläubig.

Aber hey, wen interessiert der Dreck ? Beantworte ich doch lieber einfach die Frage: Ich stimme fei in seinem ersten Post im großen und ganzen zu !

mfg
D6
Helios[QUOTE][i]Original geschrieben von fei [/i]
[B]hi! ich hab da eine einiger maßen philosophische frage...
bzw. kann sie sogar auf meine art selbst beantworten aber wollte wissen wie ihr das seht.

ich denke der sinn des lebens besteht darin menschen zu lieben, geliebt werden und schöne dinge zu erleben. also die schönen seiten des lebens. sind diese nicht mehr vorhanden kann man ja ohne weiteres selbstmord begehen, sofern man selbst keine angst vor dem tod hat. also in meinem leben läuft fast alles schief und ich hätte mir schon längst das leben genommen wenn ich nicht doch einige leute hätte die um mich trauern würden. ich sehe sonst eigentlich kaum einen sinn weiterzuleben. die scheiße im leben überwiegt einfach und ich denke diese in kauf zu nehmen um die paar schönen momente zu erleben zahlt sich nicht aus.

wie seht ihr das? [/B][/QUOTE]

Für mich ist der Sinn meines Lebens, mich selbst zu verwirklichen und ein gewisses Maß an Selbstzufriedenheit zu erreichen, nicht mehr, nicht weniger...
ArkanaelIch denke selbstmord ist erst dann wenn ein mensch gebrochen wurde.
Die umstände mögen verschieden sein aber der effektist gleich der wille zu kämpfen wurde verloren der druck zu gros die einzige folge die man daraus ziet ist Sich selbst zu verletzen (das nur al zu gut kennt) oder im extremfall selbstmord
BlaengurMor`n,
ich bin der Meinung, dass das Ich als Seele ewig lebt. Der Körper in dem wir uns befinden, der unsere Seele herbergt dient einzig und allein dem Zweck, bestimmte Erfahrungen zu sammeln und diese in unserer Seele zu verewigen.

Somit wäre es zwecklos, sich selbst umzubringen, da man diese fehlende Erfahrung der sich selbst genommenen Lebenszeit irgendwann anderst bekommt. Auch Leid und Suizidgedanken sind Erfahrungen, aber auch nach dem schlimmsten Sonnenschein regnet es mal wieder :) . Die Frage, die man für sich entscheiden muss, ist, wie der "Regen" auszusehen hat.
Luna0503Hallo!

Du hast doch selbst gesagt, dass du den Sinn des Lebens darin siehst, schöne Dinge zu erleben, wenn du dich umbringen würdest, hinderst du dich selbst daran, diese noch zu erleben... Man weiß nie, was das Leben einem noch bereitstellt, es kann sich IMMER alles zum Positiven wenden, auch wenn es eine lange Zeit nicht so scheint! Und ich bin der Meinung, dass es immer einen Sinn zum Leben gibt, auch wenn man sehr lange Zeit schlimme Erfahrungen machen musste!

Liebe Grüße, Luna =)
IshvaraDa es jedem Menschen freisteht sein Leben nach seinem Wunsch und Willen zu gestalten, ist auch jeder an der "Scheiße" in seinem Leben beteiligt. Wenn sich die Tiefen im Leben nicht durch handeln abwenden lassen, dann muss man so mit ihnen umgehen, dass sie einem das Leben nicht in "Scheiße" verwandeln.
Wenn es in einem Leben keine Höhen mehr gibt, muss man entweder seinen Hintern hoch bekommen und handeln, oder man sollte der Sache ein Ende setzen, bevor man an seiner eigenen Lethargie verreckt.
Ein gesunder Mensch der die Option, die ihn vom Tier unterscheidet, sein Wesen selbst zu bestimmen nicht nutzt, hat sein Leben vertan.
Indem ich mich wähle, wähle ich auch alle Menschen.
Solche Gedanken, wie der Selbstmord aus Langeweile, sind irgendwie typisch für Menschen die ohne Ethik und Sinngebung sind. Wenn die Religion das bei dir nicht erfüllen kann, dann wende dich der Philosophie zu um einen Sinn zu finden.
Und zum Sinn des Lebens, würde ich emfehlen, sich einmal mit Philosophie auseinander zusetzen, Sartre zum Beispiel.

Abgesehen mal davon, entwickelt sich dieses Thema von einem "Platz der Philosophen" zu einem "Auswege" Thema.
Klarion[QUOTE]von Ishwara:
...ist auch jeder an der "Scheisse" in seinem Leben beteiligt.[/QUOTE]

Da muss ich widersprechen.
Nicht jeder ist an der "Scheisse" in seinem Leben beteiligt.

Ich habe einen Bekannten, der gerade erst von den Anti-Depressiva, die er über einige Jahre nehmen musste, runter ist, weil er stark selbstmordgefährdet war.
Innerhalb von zwei Jahren sind zwei seiner Brüder durch, nicht selbstverschuldete Unfälle, ums Leben gekommen, seine Mutter (sie war Manisch/Depressiv) hat selbstmord begangen, sein Vater ist an Alzheimer gestorben und zu guter Letzt hat ihn seine Freundin, mit der er über ein Jahr zusammen war, sitzengelassen.
Willst du ernsthaft behaupten, das er (die Sache mit seiner Freundin ausgeklammert) selbst schuld daran war?

Ichh würde doch eher behaupten, dass ihm das Leben hier mit Anlauf in de A**** getreten hat.
Da kann man schon mal auf die Idee kommen, das es nicht viel Sinn macht, weiterzuleben.
Ich würde doch eher sagen, das es sehr viele Menschen gibt, die das nicht geschluckt hätten.

Wie gesagt: Manche sind an vielen Dingen Schuld, aber nicht an Allen. Und genau die Dinge, an denen man wirklich nichts ändern kann, sind doch Die, die einen Menschen in den Selbstmord treiben können, weil einem nicht einmal die Möglichkeit bleibt, zu sagen: "Na und? Selbst schuld."
Denn in dem Fall wüsste man wie man etwas an seiner Situation ändern kann.
Ishvara[QUOTE][i]Original geschrieben von Ishvara [/i]
[B]... Wenn sich die Tiefen im Leben nicht durch handeln abwenden lassen, dann muss man so mit ihnen umgehen, dass sie einem das Leben nicht in "Scheiße" verwandeln.

...Ein [B]gesunder [/B] Mensch der die Option, die ihn vom Tier unterscheidet, sein Wesen selbst zu bestimmen nicht nutzt, hat sein Leben vertan...

Abgesehen mal davon, entwickelt sich dieses Thema von einem "Platz der Philosophen" zu einem "Auswege" Thema. [/B][/QUOTE]

Jemand der Jahrelang mit Antidepressiva behandelt werden muss, kann ja wohl kaum als gesund bezeichnet werden.
Das ist nicht abwertend gemeint, aber das eine Depression eine ernsthafte Erkrankung ist, sollte indiskutabel sein.
Aber dein Bekannter hat ja offensichtlich etwas dagegen getan, da er sich ja in Therapie begeben hat. Er hat die Option sein Wesen aktiv zu verändern wahrgenommen, und hat probiert die Tiefen in seinem Leben wieder auszugleichen.
Fräulein Abend[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]es gibt auch menschen deren sinn des lebens ist es scheinbar hass, leid und armut zu verbreiten, ich versteh zwar nicht was in deren hirnen vorgeht aber es gibt sie [/B][/QUOTE]

Ich bezweifle stark dass das ein Mensch mit gesundem Verstand, also auch einem gesunden Gewissen tut wird. Und die, welche kein Gewissen mehr haben oder einfach nur kranke ansichten, die können einem doch bloß Leid tun. Aber lass dir eines gesagt sein, kein Mensch der sich über die ausmaße seiner Wörter bewusst ist, wir so etwas mit Absicht tun.
Fräulein AbendWie das bei dir ist weis ich ja nicht, da ich dich nicht kenne, aber ich kenne sooooooooooooo viele Menschen, die meinen wunder wie schlecht es ihnen geht. Was mir bei meiner noch recht kurzen Lebenserfahrung nun doch schon oft genug aufgefallen ist, ist folgendes: Die Leute denen es wirklich schlecht geht, die reden kaum über ihr Leiden und weist du warum, weil jene die nicht wirklich Probleme haben allen Angehörigen so das Ohr voll heulen, das sie dieses ganze gemecker nicht mehr hören können. Viele Leute denen es wirklich dreckig geht - und glaub mir ich kenne ein paar davon - die beklagen sich kaum, da sie die Menschen die ihnen was bedeuten nicht unglücklich machen wollen. Sie reden nur mit ganz wenigen darüber und diese Leute ertkennen dan auch früher oder später die ganze schönheit des Lebens. Denn das Leben ist schön und nur weil ein paar nicht stark genug sind, oder nicht genug aufmerksamkeit bekommen oder sonst irgendein EGO problem haben, ändert das sich nicht...

wenn Leute wirklich Krank sind, und für ihrer Traurigkeit nichts können, das ist das natürlich etwas komplett anderes, aber selbst diese Leute würden nicht offen darüber reden, sondern versuchen keinem sorgen zu bereiten und die allermeisten von diesen kämpfen auch weiter ...
Achaiahhui, schönes thema *gg*

Was mich immerwieder fasziniert, ist der Selbstmord als logische Konsequenz oder als Auflehnung.

Die logische Konsequenz wäre er, wenn ein Mensch der Meinung ist, das sich das Leben nicht lohnt, egal was noch kommen mag.
Aus diesem Gedanken herraus, kann man endweder sagen, das man trotzdem weiterlebt, oder aber eben jene endgültige Konsequenz ziehen.
Es wäre immerhin Schlichtweg unlogisch, weiter zu leben, wenn es sich nicht lohnt, es einem nichts gibt und nie geben wird.
Und den
Ab wann es sich nun nicht mehr lohnt, das bleibt jedem selbst überlassen.

Auflehnung wäre der Slebstmord, wenn der Mensch schlichtweg sagt "du kannst mich nicht feuern, ich kündige".
Soll heißen: Wenn ich die absurdität des Lebens im Zusammenhang mit der unvermeidbarkeit des Todes erkenne, dann eröffnet sich irgendwann der Gedanke, das das Leben sinnlos ist.
Und zwar in seiner absoluten Gänze.
Warum sollte ich es mir schön reden? Ist das nicht verdammt unehrlich?
Klar, für andere da sein, Freude machen, Kleinigkeiten und Blumen sind schön...
Bullshit.
Alle um einen herrum werden irgendwann sterben. Auch und vorallem! man selbst.
Warum also nicht gleich und mit dem Gedanken "ihr könnt mich alle mal"?
Um zu verstehen warum das keine Flucht, sondern eine Auflehnung ist, muss man sich vlt wirklich auf diesen Gedanken einlassen.
Man wird deffinitiv sterben. Es gibt kein vorbei am Tod.
Und dann ist man einfach nicht mehr.
Ewiges Leben, Himmel, Bla. alles irrelevant.
Was kann man also tun, um diesem Gedanken die Stirn zu bieten?
Nichts, außer sich umbringen.
"du kannst mich nicht feuern, ich kündige!"
Natürlich kann man auch weiterleben und versuchen was draus zu machen. *gg*


Grüße, Achaiah
(der versucht, was draus zu machen ;) )
ThranduilAber man kann zu keinem Zeitpunkt sagen, ob das Leben sinnlos ist oder nicht. Wenn das Leben zum jetzigen Zeitpunkt als sinnlos erscheint, dann mag das so sein, heißt aber nicht, dass der Sinn noch kommen mag.
Achaiah@Thranduil: ich argumentiere auf einer non-emotionalen ebene.
wenn mir jmd die ohren volljammert, das leben sei sinnlos weil der freund/die freundin schluss gemacht hat, dann sag ich auch, das man nicht wissen kann was noch kommt.

Wenn man sich aber einmal die Tatsache bewusst gemacht hat, das das Leben endlich ist und man sowieso den Löffel abgibt, dann wird das Leben in seinem vollen Umfang Sinnlos.
Es ist extrem schwierig, sich dieses Faktes überhaupt bewusst zu werden.
Der Mensch hat immer Probleme sich Unendlichkeit vor zu stellen.
Genau so ist es mit der eigenen Endlichkeit. Absurd, oder? ;)
Wenn man das Leben als sinnlos sieht, weil man sterben wird, dann wird es auch nie einen Sinn bekommen. Sterben wird man immer.

Was die Frage ob es sich lohnt angeht, da hast du zum Teil recht.
man kann nie wissen was noch kommt.
Aber man kann sich ein klares Bild von sich selbst erarbeiten, und dann versuchen zu bestimmen, ob sich das Leben, mit allem positiven und negativen, unterm Strich lohnt.

Beides aber verlangt danach, mit abstand und intersubjektivität behandelt zu werden.
Ansonsten greifen diese Prinzipien nicht mehr.


Gruß, Achaiah
ThranduilAchso, ich verstehe! So gesehen hast du natürlich recht. Es ist ohnehin eine Frage, ob die Zeit unendlich ist. Wie wir seit Einstein wissen ist die Zeit von der Gravitation abhängig. Je näher sich ein Objekt am Gravitationszentrum befindet, desto langsamer vergeht die Zeit. In einem Schwarzen Loch steht die Zeit ganz still. Es gibt ja auch eine These (ich glaube sie stammt von Hawking), dass die Zeit erst mit dem Urknall entstanden ist. Vorher könnte alles ein Massezentrum gewesen sein, in dem es eben, aufgrund der zu hohen Masse keine Zeit gab. Vielleicht wird unser Universum irgendwann wieder zu einer solchen Masse werden. Es gibt ja Vermutungen, dass das Universum pulsiert und somit wieder das werden würde, was es vor dem Urknall war. Aber das kann sich, wie du schon sagtest, kein Mensch vorstellen.

Ich kann mich mit der Abwägung von negativem und postivem im Leben nicht ganz anfreunden. Hierzu stelle man sich das Leben als Zeitstrahl vor, bei dem wir uns irgendwo in der Mitte befinden. Die Zukunft wird aus positiven und negativen Momenten bestehen. Auch wenn die negativen Momente überwiegen sollten, sind die positiven durchaus lebenswert. Im Falle eines Freitods könnte man diese Momente aber nicht mehr erleben.

Grüße, Thranduil
AchaiahDie Frage ist ja, ob es sich lohnt für diese, evtl sehr zahlreichen oder aber nur wenigen, Momente zu leben. Die Mühen auf sich zu nehmen.
Und diese kann wohl jeder nur für sich selbst beantworten.
Fals dich das Thema interessiert, kann ich dir nur Camus "Der mythos des Sisyphos" an Herz legen.
In diesem geht es um genau das Thema. Lohnt es sich, oder nicht?
Es geht hierbei gerade um eine möglichst Wertfreie Sichtweise.
Auch wenn die positiven Momente schön sind für mich, so kann man doch sagen, das noch 40, 50, 60 Jahre leben für vlt effektiv 2 Jahre glücklich-sein einen etwas zu großen Preis darstellt, wenn man sich der Frage Objektiv bzw unter anderen Gesichtspunkten nähert.


Grüße, Achaiah
Skinny HädieDer sinn des lebens besteht darin, soviel BigMacs und Fanta zu konsumieren wie möglich, sich jeden monat ein neues klingeli mit dem neuesten schnickschnack anzuschaffen, nebenbei sich von den medien verblödeln zu lassen, und ab und zu was in die sozialkassen zu zahlen.
AnaximanderDer Sinn des Lebens ist selbstverständlich der, lohnenswerte und interessante Erfahrungen zu machen.

Die eigenen Bewusstseinsinhalte - das ist es, worauf alles ankommt!

Ob das Leben im Einzelfall sinnvoll oder sinnlos ist, hängt selbverständlich davon ab, ob man Glück oder Pech hat.

Es ist durchaus möglich, dass ein Leben nicht oder nicht mehr sinnvoll ist, und es daher sinnvoll wird, sich zu erschießen oder auf anderem Weg aus der Welt zu schaffen.
C0rWiNdie frage nach dem sinn der menschlichen existenz kann man nicht beantworten, ohne vorher die frage nach der existenz eines gottes (und, im falle dieser existenz, auch noch die frage nach seinem willen) zu beantworten... denn sinn setzt intentionale schoepfung voraus, wenn wir nur durch den zufall der natur entstanden sind (stichwort: blinder uhrmacher), dann kann die menschliche existenz keinen sinn haben, hoechstens einen zweck...
yawonhm...
"sinn des lebens - selbstmord"

es steht soweit fest, das es wenig sinn macht über den sinn zu diskutieren, das versuchen die menschen schon jahrtausende um immer wieder resigniert zurückzutreten, da es keinen universellen sinn gibt, aber natürlich miltiverselle in hülle und fülle für jedes individuum...
es sind anfangs schon versuche unternommen worden die thematik mit evolutionären und wissenschaftlichen argumenten aufzuschlüsseln und bei der frage, wie der selbstmord einen sinn erhält bin ich auf folgende recht interessante und gefühlskalte these gestoßen: ähm - ok ich hol doch erst ein wenig weiter aus..
Ein biologischer sinn des lebens könnte sein seine art möglichst effektiv am leben zu halten, bzw einfach zu erhalten. Deswegen auch kein ewiges leben, wie schon in früheren beiträgen aufgeführt, damit durch zahlreichere mutationen besser auf änderungen eingegeangen werden kann, die art erhalten bleibt. Was kann das tier mensch tun, welches ja bekanntlich in rudeln lebt, um seine art zu erhalten (außer jenem was jetzt jeder klug erkannt hat)? er kann dafür sorge tragen dem rudel, der gruppe einen höheren wohlstand zu verschaffen. Sei es nahrung, sicherheit, oder auch stimmung, die sich alle positiv auf den artenerhalt auswirken. Der einzelne mensch hat also eine aufgabe; unterstütze die gruppe. Was ist nun aber mit einem menschen, der, durch welche ursachen auch immer, isoliert von der gruppe lebt, an ihr vorbeilebt und der aus seiner sicht heraus keinen nutzen mehr zu haben scheint? Keinen sinn mehr sieht? Er verfällt in depressionen, da er nutzlos und überflüssig erscheint. Warum also noch die nahrung, den raum und die kraft anderer in anspruch nehmen? der gruppe zur last zu fallen ist nicht arterhaltend. Ist der selbstmord vielleicht aus sicht der evolution nicht doch sinnvoll? Gibt es ihn vielleicht genau aus dem grund? weil tiere mit dieser psychischen eigenschaft effektiver, ja, leben konnten als andere?
nun, das mag sein, aber dürfen wir nicht vergessen, dass uns weit mehr möglichkeiten bereitstehen als uns 'unserer evolution', die wir so klug erkannten, unterzuwerfen. Wer vermag zu sagen, ob es heutzutage im zeitalter der handyklingeltöne und anti-depressiva überhaupt noch evolution im alten sinne, so wie wir es erkannten, gibt? selbst der biologische sinn der arterhaltung ist heutzutage in frage gestellt: es reicht doch die DNA für die ewigkeit zu bewahren um diesen sinn besser und länger zu erfüllen und damit nichts anderes als in frage zu stellen. durch unser stetes verstehenwollen, nachfragen, im grunde philosiphieren haben wir nicht etwa einen sinn gefunden, sondern wohl jeglichen genommen. jeglichen universellen. so ist der mensch also dort, wo er sich am unwohlsten fühlt; allein und nackt um sich den fragen zu stellen: Wer bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich? Warum bin ich, warum soll ich noch sein?
Der mensch ist schon in einer eigenartigen position. Er erkennt und begreift, ist dadurch den dingen übergestellt und frei nur um wieder zu erkennen, das er dennoch in den dingen gefangen ist und begreift sich doch frei zu bewegen, oder auch nicht. es macht wenig sinn die absolute wahrheit zu finden. was bleibt ist seine eigene zu suchen und vielleicht zu glauben sie sei der absoluten wenigstens nahe genug um das leben ungeschoren leben zu können. anderer seits lebt ein eichhörnchen auch ohne zu wissen woher, warum und wohin. erkennen und damit fragen zu können ist eine qual. mensch eva, ohne dich wären wir jetzt noch im paradies...
nun ich für meinen teil sehe das leben als eine art geschenk. es ist sinnlos drüber zu rätzeln woher und warum es gegeben ist, oder was danach kommt, denn es ist nun einmal da und so sollte man es auch nutzen so lange es geht. Nun nutzen tue ich es nicht wirklich effektiv, eher sinnlos und lethargisch in depression, aber ich möchte es wenigstens versuchen und mir keine chancen nehmen. Denn ich will mich nicht dafür verantwortlich machen alles zu verpassen. nun alles halt. wer vermag schon zu sagen was morgen ist? vielleicht kommt morgen einer daher mit einen riesigen blumenstrauß und sagt, dass dein leben nur eine verarsche war und dort ist die versteckte kamera. vielleicht bleibt aber auch alles so wie es ist, oder es ändert sich etwas. wie es ist, ist nicht deine schuld, das es so bleibt schon eher. sicher, veränderungen sind schwer, besonders die in einem selbst, aber es gibt hilfe und sei es die medizinische. ich bin mir selbst sogar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt ein 'erfülltes leben' im sinne der allgemeinen gesellschaft will. Ich kann doch leben mit dem was ich habe, auch wenn es manchmal nur aus nutzlosigkeit, liebeskummer und dergleichen besteht, ich beweise es mir doch jede minute und so kann ich doch auch wenigstens noch die nächste minute mitnehmen und wenn ich schon einmal dabei bin vielleicht auch noch die übernächste und vielleicht auch noch den film gleich, oder ein paar stunden schlaf, ist doch auch was nettes, und morgen vielleicht dann ja noch. . . man weiß nie was kommt. Und mehr als versuchen kann mans nicht, aber versuchen, ist das mindeste, für jede minute neu, ohne sich ein limit zu setzen, einfach mal versuchen und wenns nicht klappt, nun gut, dann halt nicht, aber ich möchte nicht daran schuld sein, und so versuch ichs halt weiter. Das ist meine momentane philosophie. ich hoffe sie bleibt mir noch ein wenig. das leben ist ein experiment, es kann schief gehen oder gelingen, aber was dabei herumkommt kann keiner genau vorhersagen, also lassen wir den versuch doch einfach starten..

Man sollte sich nicht ausgerechnet vom leben umbringen lassen...
Dichterseele[QUOTE][i]Original geschrieben von fei [/i]
[B]hi! ich hab da eine einiger maßen philosophische frage...
bzw. kann sie sogar auf meine art selbst beantworten aber wollte wissen wie ihr das seht.

ich denke der sinn des lebens besteht darin menschen zu lieben, geliebt werden und schöne dinge zu erleben. also die schönen seiten des lebens. sind diese nicht mehr vorhanden kann man ja ohne weiteres selbstmord begehen, sofern man selbst keine angst vor dem tod hat. also in meinem leben läuft fast alles schief und ich hätte mir schon längst das leben genommen wenn ich nicht doch einige leute hätte die um mich trauern würden. ich sehe sonst eigentlich kaum einen sinn weiterzuleben. die scheiße im leben überwiegt einfach und ich denke diese in kauf zu nehmen um die paar schönen momente zu erleben zahlt sich nicht aus.

wie seht ihr das? [/B][/QUOTE]
Wäre nur schön wenn das Leben immer schön verlaufen würde.
Liebe kenn ich leider nicht, geliebt werd ich nur von meiner Mutter. Schön ist lediglich die Musik, einer meiner letzten Antriebe überhaupt noch, um es mal etwas final auszudrücken. Aber ich muss auch sagen, wer Selbstmord begeht, der flieht vor dem Leben, weil er Angst hat, weiter leiden zu müssen, und weil er sein Leiden abbricht, sein Ding nicht durchzieht. Aber ich habe auch Verständnis dafür - jeder muss selbst wissen, was er tut. Und ich denke mir mal auch jedes Leiden hat seine Grenzen, und manche erscheinen schier endlos.
SAMUZIch habe diese Gedanken selbst. Die Selbstmordgedanken verfestigen sich mit der Einsamkeit...usw.
Lustschmerzden freitod zu wählen damit beschäftige ich mich seit jahren, auch wird das denken immer mehr bestärkt, solang ich noch darüber rede passiert nichts. ich habe aber ehrlich gesagt angst vor dem tag an dem ich nicht mehr darüber rede.
TsafriedEtwas, was von überzeugten "Gegnern" des Suizids gern übersehen wird - die Angst vor der eigenen Tat, die nichts als eine Hinrichtung ist, mit dem Unterschied, dass ich selbst Ankläger, Angeklagter, Richter und Henker bin, und nachdem ich mich schuldig gesprochen habe, ist niemand mehr da, mich frei (wobei das Wort an dieser Stelle falsch ist, findet doch die Freiheit ihre größtmögliche Bestätigung im "Von etwas hin zu nichts") zu sprechen, zum Leben hin. Diese Angst muss überwunden werden, was gleichsam bedeutet, es vermag der Mensch seine Todesangst (den Ursprung aller Ängste) zu überwinden, zwar nicht auszulöschen, sie bleibt bis zu den finalen Momenten, aber eben niederringen zu können - was bei keiner anderen Todesart so definitiv gesagt werden kann, auch der lange schon vor sich hin Siechende muss seine Angst vor dem Tod nicht überwunden haben, muss er dafür auch nichts tun, nur sich sterben zu lassen, Hand angelegt bekommen, statt Hand an sich zu legen. Niemand tötet sich einfach so. Keiner, der sich nicht wünschte, ein Leben gelebt haben zu können, das ihm erträglich erschienen wäre.
Lustschmerztreffender hätte ich es nicht ausdrücken können.

danke hierfür

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