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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Philosophie-Championsleague/Wahrscheinlichkeitstheorie zum "Intelligent Design".
judgedreddSo jetzt verlassen wir kurz die Amateurliga und machen einen Sprung in die Semiprofi-, Profiliga. Sachkenner und Philosophierowdys werden gesucht. Scharfschützen und Verfechter des wahren Denkens. Das hier ist nichts für die McDonald-Ebene. Champions-league der Kognition !!
[quote] [b]Wikipedia Zitat[/b] [i]Der Begriff Ereignis (auch: Zufallsereignis) bezeichnet in der Wahrscheinlichkeitstheorie eine beliebige Menge von Ergebnissen eines Zufallsexperiments. Bei einem Würfelwurf ist beispielsweise das Ereignis „eine gerade Zahl würfeln“ die Menge {2,4,6} der entsprechenden Ergebnisse. Man spricht davon, dass ein Ereignis eintritt, wenn eines seiner Ergebnisse der Ausgang des Zufallsexperiments ist.

Das mit der Ergebnismenge Ω identische Ereignis bezeichnet man als sicheres Ereignis, da es immer eintritt. Im Gegensatz dazu bezeichnet man das mit der leeren Menge identische Ereignis als unmögliches Ereignis. Es tritt nie ein. Beim Beispiel des Würfelwurfs ist das sichere Ereignis die Menge {1,2,3,4,5,6} und das unmögliche Ereignis die Menge X. [/i] [/quote]
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Ereignis_(Wahrscheinlichkeitstheorie) [/url]
[quote] [i] Intelligent Design (ID) ist die Bezeichnung der Neokreationisten für ihre These, dass bestimmte Merkmale des Universums und Lebens am besten durch eine intelligente Ursache erklärt werden können und nicht durch einen ungeleiteten Vorgang wie die natürliche Selektion. Von seinen führenden Vertretern, die alle dem Discovery Institute angehören, wird Intelligent Design als wissenschaftliche Theorie verstanden, die mit vorhandenen wissenschaftlichen Theorien zum Ursprung des Lebens auf einer Stufe steht oder ihnen überlegen ist.

Bei einer überwältigenden Mehrheit der amerikanischen Wissenschaftsverbände genießt Intelligent Design keine Anerkennung als zulässige wissenschaftliche Theorie, sondern wird als Pseudowissenschaftoder 'Junk Science bewertet. Die U.S. National Academy of Sciences argumentiert, dass Intelligent Design und andere Behauptungen zu einem übernatürlichen Eingreifen in den Ursprung des Lebens keine Wissenschaft sind, weil sie nicht durch Experimente überprüft werden können, keine Vorhersagen machen und für sich genommen keine neuen Hypothesen aufstellen. [/i] [/quote]
Die Vertreter der ID-Theorie behaupten dass die Evolution, mathematisch betrachtet, unwahrscheinlich ist. Der Biologe Keneth Miller präsentierte folgendes Gegenargument:[quote] [b] [i] Die Verfechter der ID nutzen einen mathematischen Trick. Sie nehmen die heutige Situation und errechnen wie wahrscheinlich es ist, dass die Gegenwart zufällig aus Geschehnisse der Vergangenheit entstand. Das Beste Beispiel ist, dass ich mich mit vier Freunden und Spielkarten hinsetze. Ich verteile sie und schreibe auf in welcher Reihenfolge sie ausgegeben wurden. Hinterher könnten wir uns sagen: das ist unwahrscheinlich, wir könnten der Rest unseres Lebens Karten spielen und würden die Karten nie wieder in der gleichen Reihenfolge ausgeben. Korrekt. Trotzdem wurden sie verteilt, und jeder hat das Blatt, das er nun mal hat.

Die Chanchen, dass sich das Leben entwickelte, ließen sich genauso wenig rückwärts berechnen, wie die Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Blatt. [/i] [/b] [/quote]
So ihr Denker, was sagt ihr zu der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Wahrscheinlichkeit nicht stimmt?? (Gut he?!!)

Merke: Alle übereilte McDonalds-Gedanken, tragen die Konsequenzen, dass der Verursacher sofort verhaftet wird!!!

Grüße
judgedreddNa ja, eine kleine Hilfe zum Thema wäre angebracht:

[quote][i]Ein drittes Missverständnis ist die Annahme, durch Wahrscheinlichkeitsberechnungen scheinbar „belegt“, dass die traditionellen Mechanismen der Evolution des Genoms (aber auch im Prinzip aller komplexen Strukturen) von Lebewesen nicht ausreichen, um sie hervorgebracht haben zu können.

So postulieren Kreationisten oft, dass das Alter unseres Universums nicht ausreichen würde, um selbst das relativ einfache und kleine Genom eines Bakterium, wie des in uns zu Millionen und Abermillionen lebenden Darmbakteriums Escherichia coli, allein durch „Würfeln“ – damit sind wohl zufällige Mutationen gemeint – entstehen zu lassen. Die Existenz eines Schöpfers wurde aus dieser „Unwahrscheinlichkeit“ abgeleitet, denn es gibt nun einmal E. coli und noch Millionen anderer Organismen, deren noch größere Komplexität daher gewiss, so das ID-Credo, zu groß ist, um durch eine Kette von zufälligen Mutationen entstanden zu sein.

Dies ist ein typisches, aber biologisch wie statistisch grundfalsches Argument der Kreationisten gegen Evolution. Die Wahrscheinlichkeit, im Lotto (6 aus 49 ohne Superzahl) zu gewinnen, lässt sich einfach berechnen und ist 1:13.983.816. Die Wahrscheinlichkeit ist also 0,00000715 Prozent. Man müsste daher durchschnittlich für 268.919 Jahre jede Woche Lotto spielen, um, statistisch gesprochen, einmal sechs Richtige zu haben. Aber es kann natürlich schon beim ersten Tipp glücken, und selbstverständlich wird fast jede Woche jemand die richtigen sechs Zahlen wählen, denn es tippen ja viele Millionen wöchentlich.

Aber auch Populationsgrößen, die Anzahl der Individuen in einer Population, einiger Arten sind riesig, so dass wenn auch nur ein Individuum genetisch durch eine Mutation „im Lotto gewinnen“ sollte, sich diese vorteilhafte Mutation theoretisch auf die gesamte Population ausbreiten kann.

Am 27. Juni 2000 veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf sechs Seiten des Feuilletons die Abfolge der DNS-Sequenz eines sehr kleinen Teils des 3,3 Milliarden Basenpaare umfassenden menschlichen Genoms. Die vor wenigen Wochen veröffentlichte Genomsequenz des Schimpansen gleicht der unseren, bis auf einige verstreute Mutationen, Genduplikationen und Chromosomenänderungen, fast vollständig (der durchschnittliche Unterschied pro Gen ist etwa 1,2 Prozent) und in keinem Gen um mehr als zwei Prozent. Dies ist natürlich kein Zufall, sondern ein sicheres Zeichen unserer nahen Verwandtschaft.

Die etwa 3,3 Milliarden Nukleotide G, A, T und C (das genetische Alphabet besteht nur aus diesen vier Nukleotidtypen) des Homo sapiens- oder Pan troglodytes-Genoms, in Fontgröße zwölf nebeneinander geschrieben, ergeben immerhin eine Länge von etwa fünftausend Kilometern und enthalten die Information, die am Ende einen funktionierenden Menschen oder Schimpansen ausmachen. Kann so ein komplexes Genom allein durch eine ziellose Serie von Zufällen entstanden sein?

Die grob simplifizierte (und damit falsche) Wahrscheinlichkeit wäre 3.300.000.000 hoch 4 (also 1 zu ~1,18 hoch 38, wenn an jeder Position des Genoms G, A, T und C die gleiche Wahrscheinlichkeit hätte) – unmöglich, dass so etwas zufällig geschehen könnte. Aber müssen wir deshalb die Existenz eines Schöpfers postulieren, damit so etwas Komplexes durch Mutation allein (Selektion wird von ID dabei grundsätzlich ignoriert) entstanden sein könnte?

Dies ist keineswegs so, denn so wie ein Bergsteiger beim Erklimmen eines (Fitness-)Gipfels nicht an jeder Wegscheide wieder von vorne im Tal zu laufen anfangen muss, sondern sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit den nächsten Schritt in die richtige Richtung machen kann, so können auch Genome, die in den Hügeln und Bergen einer Fitnesslandschaft unterwegs sind, sich Mutationsschritt für Mutationsschritt einen Fitness-Hügel hinaufbewegen, allerdings immer in der Gefahr, dass ein benachbarter Gipfel sie hätte viel höher gelangen lassen.[/i][/quote]

[url]http://www.novo-magazin.de/80/novo8046.htm[/url]

GRuß
SenecaSollen wir jetzt ebenfalls auf Artikelsuche gehen, und alles hier posten...?
Demnach wäre jeder Bibliothekar ein Genie, weil er weiß wo was geschrieben steht.
Phoenix1384[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B] So ihr Denker, was sagt ihr zu der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Wahrscheinlichkeit nicht stimmt?? (Gut he?!!) [/B][/QUOTE]

Judge, das ist keine Philosophie, das ist Mathematik!!! Aussagen über die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses trifft man durch die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die Stochastik! Judge, du enttäuscht mich!
:eek:

Die Antwort:


[IMG]http://upload.wikimedia.org/math/b/6/e/b6e933e854678ff18a582f97557ef82b.png[/IMG]
[IMG]http://upload.wikimedia.org/math/e/9/5/e9527afc13a0bfc6ec0badb358a3c200.png[/IMG]
[IMG]http://upload.wikimedia.org/math/5/8/b/58ba86d83b57a701d0eaad33505ca08e.png[/IMG]
[IMG]http://upload.wikimedia.org/math/7/c/5/7c5421297fe14e626d2220ca1d0196fb.png[/IMG]

[IMG]http://upload.wikimedia.org/math/b/8/5/b854d5fe4d23f5d0854804ecb7817364.png[/IMG]

Gruß.
judgedreddNo Comment, DU BIST SCHON VERHAFTET. Ab in den Katakomben!

Wer liest ist vorm Vorteil! Erklären tue ich es dir nicht. Wie gesagt, hier sind Profimeinungen gefragt.

Also, denk weiter und komm wieder! Achsoo, erstmal lesen und verstehen!

GRuß
judgedredd[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Sollen wir jetzt ebenfalls auf Artikelsuche gehen, und alles hier posten...?
Demnach wäre jeder Bibliothekar ein Genie, weil er weiß wo was geschrieben steht. [/B][/QUOTE]

Seneca, schön dass du da bist, aber du hast ebenfalls nicht verstanden worum es geht. Ich meine ok, Philosophie ist, glaube ich, nicht deine Stärke! (Schlussfolgerung erfolgte aus der Anzahl deiner Beiträge im Philophorum)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]Seneca, schön dass du da bist, aber du hast ebenfalls nicht verstanden worum es geht. Ich meine ok, Philosophie ist, glaube ich, nicht deine Stärke! (Schlussfolgerung erfolgte aus der Anzahl deiner Beiträge im Philophorum) [/B][/QUOTE]

Richtig, die hier zu oft betriebene Philosophie interessiert mich nicht mehr sonderlich. Was immer hier geschrieben wird, ist meist bestenfalls ein Rezitat.
Eine Philosophie muss gelebt werden, nicht wie ein Mantra der Philosophietheorie ständig vor sich hingemurmelt werden.
In Deinen Fall z.B. überwiegt eher das Sendungsbewusstsein, und ein eindeutiger Prestigewunsch. So sei es denn, ich bin Stoiker, ich sitze das einfach aus.
Wollen wir über die Stoa Diskutieren, etwas das man leben kann...?
Oder interessieren Dich nur jene Themen, über die viel geschwätzt wird, die und aber kaum auf unserem Weg leiten können, weil sie bestenfalls für Götter vn praktischer relevanz sind...es ist die Praxis, welche die Welt bestimmt, nicht das befragen fener Sterne.

Nachtrag:
Im übrigen weißt Du genau, was ich an der Art, wie Du diesen diesem Thread in's Leben gerufen hast, beanstande...
Deine Philosophische Eigenleistung bestand, nicht zum ersten mal in einen ellenlangen Zitat, und dem Aufruf sich nun damit auseinanderzusetzen.
Phoenix1384Judge, ich würde dir vorschlagen, dich erst einmal richtig zu informieren und NACHZUDENKEN bevor du irgendetwas postest! Die Wahrscheinlichkeitstheorie ist ein Teilbereich der [B]MATHEMATIK[/B] und bildet mit der mathematischen Statistik die Stochastik! Das kannst du überall nach lesen! Zum Beispiel in der Wikipedia! In deinem von dir geposteten Link zur Definition von "Ereignis" wird sogar gleich im ersten Satz gesagt, dass es ein Begriff aus der Wahrscheinlichkeitstheorie ist. Wie wäre es mal mit Link folgen? Außerdem ist der ganze Beitrag dort mathematisch erklärt! Also Asche mit Philosophie! Es macht keinen Sinn über Dinge zu philosophieren, die eindeutig mathematisch beschrieben werden können! So sinnlos wie über den Grund zu "philosophieren", warum 2*2=4 ist und nicht 5... Deine größte Leistung hier ist das erfolgreiche zitieren und einbinden fremder Texte und die Formulierung einer einfachen Frage, die jeden Mathelehrer zum heulen bringen würde. Das ist Schulmathematik! Sorry, Judge, aber mit diesem Beitrag bist du hier, nach deinen eigenen Regeln, Fehl am Platze!! Mit der Formel, die ich gepostet habe, kannst du jedes X beliebige Ereignis auf ihre Wahrscheinlichkeit hin prüfen (hinreichende Kenntnisse in Linearer Algebra vorrausgesetzt). Und zu deiner Frage, wie Wahrscheinlich eine Wahrscheinlichkeit ist... Judge, bitte... Wenn ein Ereignis zu 30% eintreten wird, dann wird es zu 70% nicht eintreten! Ob jedoch die ganze Rechnung stimmt, oder nicht, ist Fehlerabschätzung - ebenfalls ein mathematisches Verfahren...


Gruß
SenecaMan könnte natürlich noch über die Korrelation zwischen Stochastik und Lottogewinn "philosophieren".
Die Zahlen fallen letztlich dann doch anders...!

Wie Ingenieure wissen: die Mathematik schafft immer nur ein unvollkommens Modell der Welt, die Realität überascht immer wieder durch ihre Unberechenbarkeit, wie die Berufsgruppe der Statiker erst kürzlich erfahren musste.
judgedredd@Phönix

Mann Phönix, du hast dich bisher einige Male blamiert, jetzt willst du dich richtig diskreditieren oder?

Ich meine, meinst du, dass ich von allen guten Geistern verlassen bin, und einen Thread öffne bzw. eine Frage stelle, obwohl die Antwort in dem Link, den ich selbst gepostet habe, bereits enthalten ist???? Mann oh Mann.

Ich meine, ich gebe zu, es ist nicht 100%ig eindeutig, das Offensichtliche heraus zu filtern, aber so schwierig ist das auch wiederum nicht! Deshalb habe ich die wichtigen Stellen getrennt gepostet bzw. Fett markiert.

Also noch ein Versuch für dich Kumpel. Ich mache es dir auch nicht so leicht. Schließlich sollte man selber kauen lernen! Es drehtt sich darum:
[quote] Die Verfechter der ID nutzen einen mathematischen Trick. Sie nehmen die heutige Situation und errechnen wie wahrscheinlich es ist, dass die Gegenwart zufällig aus Geschehnisse der Vergangenheit entstand. [/quote]
Einwand:
[quote]Das Beste Beispiel ist, dass ich mich mit vier Freunden und Spielkarten hinsetze. Ich verteile sie und schreibe auf in welcher Reihenfolge sie ausgegeben wurden. Hinterher könnten wir uns sagen: das ist unwahrscheinlich, wir könnten der Rest unseres Lebens Karten spielen und würden die Karten nie wieder in der gleichen Reihenfolge ausgeben. Korrekt. Trotzdem wurden sie verteilt, und jeder hat das Blatt, das er nun mal hat.

[SIZE=4]Die Chanchen, dass sich das Leben entwickelte, ließen sich genauso wenig rückwärts berechnen, wie die Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Blatt.

Wie wahrscheinlich ist es, [u]dass die Wahrscheinlichkeit nicht stimmt??[/u] [/SIZE] [/quote]

Jetzt kapisch??

Vorallem, wenn du fragen würdest: Onkel Judge, kannst du mir das und jenes kurz erklären? Dann hätte ich gesagt: Oh der Junge zeigt Willen, das ist gut. Aber NEIN, direkt Gegenattacke aber mit Papp-pistole!!!

Also, falls du es immer noch nicht kapiert hast, du weißt doch, das Gesetz ist dein Freund und Helfer!!

Gruß Kumpel
SenecaDas Liegt nur an der Wahl der Mathematik als Werkzeug für eine Lösung, die sie garnicht liefern kann...

Im übrigen passt dazu ganz gut mein [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1403626#post1403626]Geschwätz von vorhin[/url], Also kein Grund sich zu wiederholen.

Deweiteren lege ich der "Championsleague der Philosophie" mal [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=6872&perpage=15&pagenumber=1]diesen Thread[/url] hier an Herz...!
judgedredd[quote] Richtig, die hier zu oft betriebene Philosophie interessiert mich nicht mehr sonderlich. Was immer hier geschrieben wird, ist meist bestenfalls ein Rezitat.[/quote]
Stimme ich dir zu, allerdings existieren Ausnahmen!
[quote] Eine Philosophie muss gelebt werden, nicht wie ein Mantra der Philosophietheorie ständig vor sich hingemurmelt werden. [/quote] Nicht nur, wenn es so wäre, dann wäre der große Meister Kant irrelevant und bedeutungslos!!
[quote] In Deinen Fall z.B. überwiegt eher das Sendungsbewusstsein, und ein eindeutiger Prestigewunsch. So sei es denn, ich bin Stoiker, ich sitze das einfach aus.[/quote]
Du reagierst eher emotional. Lass dich nicht so sehr von meiner Art beeinflussen, denn in meinen Augen steht die Argumentation im Vordergrund, denn sie ist letztendlich das Entscheidenste.
[quote]Wollen wir über die Stoa Diskutieren, etwas das man leben kann...?[/quote]
SEHR GERNE! Anspruchsvolles Philosophieren kann ich nicht genug bekommen!
[quote] Oder interessieren Dich nur jene Themen, über die viel geschwätzt wird, die und aber kaum auf unserem Weg leiten können, weil sie bestenfalls für Götter vn praktischer relevanz sind...es ist die Praxis, welche die Welt bestimmt, nicht das befragen fener Sterne.[/quote]
Es gibt durchaus Themen, wo es lange zum „Kauen“ geht und es gibt Themen, die, von der Substanz her, „leer“ sind. Davon distanziere ich mich!
[quote] Nachtrag:
Im übrigen weißt Du genau, was ich an der Art, wie Du diesen diesem Thread in's Leben gerufen hast, beanstande...[/quote]
Da sollen wir ein bisschen fair bleiben, denn hinsichtlich deiner Beanstandung verhalte ich mich korrekt, indem ich die Notiz zu meinen Quellen bereits vermerkt habe. Außerdem, da ich ebenfalls ein Forum besitze, möchte ich dich auf eine neue Problematik aufmerksam machen:

[url]http://www.internetrecht-rostock.de/haftung-foren.htm[/url]
[url]http://www.internetrecht-rostock.de/ausschluss-forum.htm[/url]
[quote] Deine Philosophische Eigenleistung bestand, nicht zum ersten mal in einen ellenlangen Zitat, und dem Aufruf sich nun damit auseinanderzusetzen. [/quote]
Das trifft nicht ganz zu, denn Kaisers Bart ist, wie es mir bekannt ist, kein Philophorum!

Trotzdem nichts für Ungut. Also, ich hoffe du startest bald dein Vorhaben. Stoa, etc. alles ist mir willkommen!

Beste Grüße
Seneca@ judgedredd

Ich beziehe meine Kritik nicht auf das Posten von Zitaten an sich, sondern darauf dass Du Dir offenbar nicht die Zeit nehmen willst einen Text selbst zu verfassen...
Du erwartest ja von den anderen sicher auch nicht dass sie nur mit gefundene Artikeln, seien sie noch so interessant, antworten.

Im Übrigen gehe ich heutzutage mit Emotion im Internt sehr sparsam um, wen dem nicht so wäre, müsst ich ständig die Wänmde hochgehen...zugeben...ich arbeite gerne mit dem Zeigefinger, und neige zum Dozieren.

Nach wie vor ist ein Interntforum meiner Ansicht nach kein wirklich guter Platz für eine sogenanntes tiefsinniges Gespräch, schlicht deshalb, weil ein solches seine Erbaulichkeit durch das Wort erhält, dass man sich gegenseitig zuspielt...!

Im Vergleich dazu verläuft so etwas hier eher Zäh, und über einen schlecht überschaubaren Zeitraum...so viel Zeit sollte man nun auch nicht hier investieren als dass man in der Lage wäre dem Verlauf wirklich zusammenhängend zu folgen.
judgedreddDeine Kritik ist berechtigt. Andererseits habe ich es teilweise absichtlich getan. Du hast z.B. den Zusammenhang erkannt. Und mein Vorhaben war, das Ausfiltern untüchtiger Vertreter!

Gruß
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]Deine Kritik ist berechtigt. Andererseits habe ich es teilweise absichtlich getan. Du hast z.B. den Zusammenhang erkannt. Und mein Vorhaben war, das Ausfiltern untüchtiger Vertreter!
[/B][/QUOTE]

Dazu fällt mir nur eine Passage aus [i]Fahrenheit 451[/i] ein, die sinngemäß lautet:

"Menschen die ein Buch gelesen haben, neigen dazu sich über jene zu erheben, die es nicht kennen, deshalb verbrennen wir die Bücher, denn wir müssen alle gleich sein."

Ich sah darin schon immer einen geschickten Seitenhieb auf gewisse "intellektuelle Kreise" der 60er Jahre.
judgedreddNa ja, ganz so schlimm, bin ich auch nicht. Aber du weißt schon wie ich es meine, denn irgendwann verliert man die Lust, wenn man massenweise McDonalds Argumente liest!

Außerdem meine Beiträge bestätigen es, denn für mich sind Lob und Kritik immer willkommen. Der „Feind“ kann im nächsten Moment der „Freund“ werden, denn ich bewerte die Argumentation bzw. den Willen der dahinter steckt. Und meine militante Art ist nur ein Mittel zur Disziplin.

Der Phönix oder andere User würden es dir bestätigen, denn sie wissen genau wie der Judge es meint. Strenge hat nicht unbedingt mit persönlicher Erhebung zu tun.

Übrigens, wo ist der Phönix, den mache ich alle! Der Ist mein Kumpel. Er und Caglio sind Zwillinge!
Gruß
Phoenix1384Oh mein Gott, Judge! Wie konnte ich nur so verblendet sein, und dir zeigen wie man einfache Zufalsereignisse berechnet? Deine Konstruktivisten haben beim "Intelegend Design" das [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Bayes-Theorem]Bayers-Theorem[/URL] verwendet, dass zur Rückwärtsrechnung von [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingte_Wahrscheinlichkeit]bedingten Wahrscheinlichkeiten[/URL] anwendung findet.

Was nun die Wahrscheinlichkeiten von Wahrscheinlichkeiten anbelangt, dass nennt sich nicht, wie ich irrtümlich behauptete Fehlerabschätzung, sondern [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Irrtumswahrscheinlichkeit]Irrtumswahrscheinlichkeit[/URL], die ein Bestandteil der [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Bayes%27sche_Wahrscheinlichkeitstheorie]Bayer'schen Wahrscheinlichkeitstheorie[/URL] ist, die sich vom [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Frequentistischer_Wahrscheinlichkeitsbegriff]frequentischen Wahrscheinlichkeitsbegriff[/URL] unterscheidet.

Das ändert aber immer noch nichts daran, dass das alles [b]MATHEMATIK[/b] ist!!!

Gruß

P.S.: Sorry, dass die Links so wurstig aussehen - keine Ahnung woran das liegt..
SenecaPicard: [i]Mr. Data, wie hoch ist wahrscheinlichkeit das die Umleitung des Warpplasmas duch die Subraumphalanx in die Deflektoren uns aus dieser Verzerrung herausbringt.[/i]
Data: [i]0.0001415, Sir...![/i]
Picard: [i]Mr. Laforge...?[/i]
Laforge: [i]...keine Ahnung Captain, aber wenn wir nichts tun, versagt die Strukturelle Integrität in 21 Sekunden...wie haben einfach keine ander Wahl...[/i]
Picard: [i]Mr. Data...Energie...![/i]
Enterprise: [i]...wusssch...zapp...![/i]

Nur mal ein "alltägliches" Beispiel, warum die Wahrscheinlichkeitsrechnung immer gewisse Probleme hat, iund ein Anreiz nicht alles immer nur Bierernst uns Engstirnig zu betrachten, nur weil es ansatzweise Philosophisch sein könnte...die Philosohie kann auch auch eín einem Guten scherz stecken.

Zudem war sich nicht mal Professor Steven W. Hawking für einen Gastauftritt bei [i]Star Trek[/i] zu schade...wie wahrscheinlich war das...?
Geminata[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]... was sagt ihr zu der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Wahrscheinlichkeit nicht stimmt?? (Gut he?!!)
Grüße [/B][/QUOTE]

Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen treffen immer zu und zwar in dem Maße, in dem sie wahr zu sein scheinen.
Also, es ist unwahrscheinlich, daß eine Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses nicht (mehr oder weniger) wahr zu sein scheint.
judgedreddMann, wo ist der Phönix? Ohh, hier ist er schon wieder, frech und respektlos, wie immer!! Anstatt daraus zu lernen, startet er immer wieder neue Attacken! Ja, das ist die Jugend von Heute, nur geradeaus halt! Tja, das passiert, weil du dir Ohren damals nicht lang gezogen hast!

Tja, Phönix, der Seneca hat es erkannt. Natürlich ist Mathematik im Spiel, keine Frage. Aber das Entscheidenste hierbei ist, inwiefern der "Boden" zur Wahrscheinlickeitstheorie früchtbar sein kann bzw. eine stabile Basis liefert. Das ist genau der philosophischer Punkt für die Argumentation. Hier ein Artikel, das den Sachverhalt näher beschreibt:

[i]Wahrscheinlichkeitsberechnungen waren schon immer ein beliebtes Argument von Evolutionsgegnern, um mit vorgeblich mathematischer Strenge zeigen zu können, dass irgendwelche Ereignisse angeblich nicht ohne Eingriff einer planenden Intelligenz erfolgt sein konnten.

Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen stellen jedoch, was die Erklärungsmöglichkeit der Funktionsweise eines Systems anlangt, immer nur die zweite Wahl dar: Sie werden nur benötigt, bis der Sachverhalt mechanismisch geklärt ist. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, dass ein wichtiger Faktor, der in die Berechnung eingehen müsste, nicht bekannt ist.

So gut wie alle auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen gestützten Überlegungen im Bereich der Evolutionskritik enthalten zudem einen grundlegenden Fehler: Sie unterscheiden nicht zwischen den beiden Typen von Systemen, die ich als „Eine-Generation- Systeme“ bzw. „Viele-Generationen-Systeme“ bezeichnen möchte. Diese Einteilung ist zwar sehr grob, reicht aber aus, um die grundsätzliche Problematik aufzuzeigen.

„Eine-Generation-Systeme“ (Typ A)

Für die Betrachtung dieser Systeme ist nur die Zeit zwischen deren „Geburt“ und „Tod“ relevant. Alle Strukturen einschließlich der in ihnen selbst enthaltenen Informationen für ihre Bildung sind in dieser Zeit entstanden. Zu diesem Typ gehören vor allem von Menschen geschaffene Artefakte, unabhängig davon, wie komplex sie sind. Weisen diese Systeme eine hinreichende Komplexität auf, die zudem eine Zweckmäßigkeit erkennen lässt, liegt der Schluss nahe, dass sie geschaffen sein müssen: Es wäre unter den üblichen Rahmenbedingungen nicht plausibel, dass sie durch Zufall entstanden sind. Beispiele wären realistische Kunstwerke, Schriftstücke usw. Es ist zwar prinzipiell möglich, dass z. B. eine durch einen Zufallsgenerator erzeugte Folge von ASCII-Zeichen einen interessanten Roman ergibt, aber es ist sehr unwahrscheinlich, weshalb wir es in aller Regel nur mit sinnlosen Produkten solcher Zufallsverfahren zu tun haben dürften.

„Viele-Generationen-Systeme“ (Typ B)

Kennzeichnend für diese Systeme ist, dass sie in einer Generationen-Folge stehen: Diese Generationen sind aus der jeweils vorigen Generation hervorgegangen. Dabei fand stets eine Informations-Übertragung von der „Eltern“- auf die „Nachkommen“-Generation statt. Für diese Systeme spielt daher auch die Zeit vor ihrer „Geburt“ eine wesentliche Rolle, weil auf die in dieser Generationenfolge akkumulierte Information aufgebaut werden kann. Als vermutlich einziges Beispiel sind hier Lebewesen zu nennen. Berechnungen von irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten, die sich nur auf den Sprung von der ersten zur letzten Generation beziehen, sind für derartige Systeme wenig relevant. Durch die Reduktion des gesamten Vorgangs auf eine Generation wird die für jeden (kleinen) Zwischenschritt durchaus vorhandene Wahrscheinlichkeit in einen einzigen (sehr großen) Schritt gepackt und fälschlicherweise behauptet, diese (selbstverständlich dann sehr geringe) Wahrscheinlichkeit sei für den Übergang von der Ausgangs- in die Endstruktur irgendwie relevant. Die Notwendigkeit, die durch die Selektion über die Generationenfolge richtend eingreift, wird überhaupt nicht beachtet.

Eine Analogie zur Veranschaulichung

Eine Analogie möge den wesentlichen Unterschied veranschaulichen. Stellen Sie sich vor, Sie möchten mit sechs Würfeln jeweils eine Sechs würfeln. Sie nehmen im ersten Fall bei jedem Versuch alle sechs Würfel und würfeln so lange, bis alle Würfel eine Sechs zeigen. Das wäre ein Eine-Generation-System: Sie müssen die gesamte Ordnung in einer „Generation“ erzeugen. Hier spielt nur der Zufall eine Rolle. (Nur nebenbei sei angemerkt, dass eine „Schöpfung“ in diesem Fall darin bestünde, die gewünschte Folge einfach durch entsprechende Anordnung der Würfel auf den Tisch zu legen.) Nun ändern Sie Ihre Strategie: Sie nehmen nach jedem Wurf alle Sechser heraus und würfeln nur noch mit dem Rest der Würfel. Sie bauen dabei sozusagen auf den Eigenschaften der vorigen Generationen auf (bereits gewürfelte Sechser) und betrachten deshalb ein Mehr-Generationen-System. Außerdem haben Sie nun ein Wechselspiel von Mutation (den gewürfelten Augen) und Selektion (der Auswahl der Sechser). [/i]

[url]http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2003/4/intellegentdesigngwup.html[/url]

Also Kumpel, das hier heißt Wissenschaftsphilosophie.

GRuß Kumpel
Phoenix1384[QUOTE][i]judgedredd schrieb:[/i][B]
Also Kumpel, das hier heißt Wissenschaftsphilosophie.
[/B][/QUOTE]

Aha? Und warum weist du nirgends darauf hin? Dein Threadtitel und deine Eingangsfrage implizieren lediglich das "Was", also Mathematik in diesem Fall, und nicht das "wozu/warum/wo", was ein Titel wie "Ereignis- und Wahrscheinlichkeitstheorie in wissenschaftsphilosophischer Betrachtung",o.ä., klarer gemacht hätte. Wenn du auf dem Markt den Verkäufer nach Äpfel fragst, wunderst du dich dann wenn er dir auch Äpfel gibt und keinen Obstsalat? Verstehst du, was ich dir die ganze Zeit sagen will? Deine Eingangsfragestellung ist völlig unklar und schwammig formuliert, um an sie philosophisch heranzugehen!

Noch was zur Wissenschaftlichkeit: Ein Professor von mir meinte neulich in einer Vorlesung, dass der Niedergang der Geisteswissenschaften in Deutschland nicht dadurch begründet werden kann, dass es immer weniger Geld für die Forschung gibt, sondern darin, dass kaum noch einer wissenschaftlich Arbeiten kann und es so zu keinen Erkenntnisgewinnen kommt. Er gab auch ein Gleichnis dazu: Das Wissen sei das Korn auf einem Kornspeicher und die Wissenschaftler (bzw. die, die sich mit dem Wissen auseinandersetzen) schaufeln das Korn nur immer wieder von unten noch oben, damit es nicht anfängt zu schimmeln. Neues Korn gewinnt man aber nicht auf diese Weise.

Und das ist genau das, was du tust: Du gehst in den Kornspeicher des Wissens und pickst dir eine Hand voll Körner raus, um sie dann vor dir auf dem unbearbeiteten Feld auszubreiten und machst ansonsenten mit ihnen gar nichts. Du wartest dann darauf, dass andere etwas mit ihnen machen, oder noch mehr Körner hinzustreuen und spielst den miesgelaunten Oberbauern, wenn jemand Körner aus einem anderen Speicher hinzustreut, ohne jemals gesagt zu haben, dass du nur Körner einer bestimmten Sorte, also eine Monokultur, haben willst. Aber selbst Monokulturen wachsen nicht auf ausgedörrten Feldern, selbst dann nicht, wenn man immer und immer wieder Körner drüber streut. Wenn der Bauer den Acker unbearbeitet lässt, bleibt der Acker unfruchtbar. Also nimm dir einen Pflug und bearbeite deinen Acker, bevor du Körner aussähst.. ;)

Gruß
StandAloneKmplxUm den Spassanteil hier fortzusetzen:
"Kinder setzt euch jetzt in den Wagen, ihr habt ja alle euer Happy-meal..."
Spass bei Seite...

Nun gut. Worum geht es eigentlich?
Die Neokreationisten sagen, dass die gueltigen, bzw. anerkannten Evolutionstheorien, deren Ursache genetische Mutationen und die "natuerliche Auslese" sind auf ein gesteuertes Muster zurueckgreifen. Ein intelligent, also folglich autonomes Prinzip, welches dazu befaehigt ist Leben zu schaffen und Evolution zu bewirken...
Die Neokreationisten unterstellen dem Caos ein Motiv.

...So viel dann zur Lossagung der selbst auferlegten Unmuendigkeit...

Um auf das ID laut des Beitrages einzugehen.
Wenn nun "Gott" (=ID) seine Vorsehung (Willen) mit einem Sinn versehen haette, waere es gar nicht weiter von Noeten, darueber zu reden, ob diese Theorie haltbar ist, da die Entscheidung ueber unserer Wesen ja bereits getroffen wurde. Genau wie alle Entscheidungen bereits von dieser Intelligenz getroffen worden sind... wie oft haben die Neokreationisten noch gleich Matrix geschaut?...

Das Mathematik auch lediglich eine Art der Philosophie ist, sollte hinreichend bekannt sein. Deshalb lohnt es sich in diesem Falle meiner Ansicht nach kaum, den Sachverhalt durch sie klaeren zu wollen. Hier wird eine Glaubensfrage gestellt, welche sich aus dem Wunsch des Menschen ableitet, in allem ein Muster sehen zu wollen...Unser kleines Gehirn freut sich jedesmal, wenn es eines erkennt...;)
Und wenn wir noch keines erkennen, schaffen wir eben einen "Gott", damit wir endlich zufrieden sind. Ist ja auch einfach. Ob dieser nun der Mathematik entspringt oder einem Aberglauben ist voellig irrelevant...



Dieses Verhalten erinnert mich ein bischen an Sissyphus. Wie oft glaubten wir denn schon den Berg erklimmen zu koennen, oder redeten uns ein das bereits getan zu haben...
judgedredd[quote] Aha? Und warum weist du nirgends darauf hin? Dein Threadtitel und deine Eingangsfrage implizieren lediglich das "Was", also Mathematik in diesem Fall, und nicht das "wozu/warum/wo", was ein Titel wie "Ereignis- und Wahrscheinlichkeitstheorie in wissenschaftsphilosophischer Betrachtung",o.ä., klarer gemacht hätte. Wenn du auf dem Markt den Verkäufer nach Äpfel fragst, wunderst du dich dann wenn er dir auch Äpfel gibt und keinen Obstsalat? Verstehst du, was ich dir die ganze Zeit sagen will? Deine Eingangsfragestellung ist völlig unklar und schwammig formuliert, um an sie philosophisch heranzugehen! [/quote]
Oh mein Kumpel Phönix ist wieder daaaa! Was ist los mit dir Kumpel he? Willst du, dass der Onkel Judge dich ein bisschen streichelt? Kein Problem, komm mal her!!

Liest du nicht, was ich so alles schreibe? Ich habe Seneca schon mal mitgeteilt, dass die Formulierung absichtlich war, sodass jeder „Amateur“ hier gar nicht auf die Idee kommt, mal seine McDonalds Argumente zu schreiben!

Und außerdem, ich denke, du bist alt genug, um zu wissen, dass eine unpräzise Formulierung die Sprache und nicht das Denken betrifft. Das heißt genauer, du bist nicht in der Lage, aufgrund einer Unpräzision, die philosophische Stärke einer Person zu verleumden bzw. zu unterschätzen, kapisch my friend?

Seneca hat den Zusammenhang erkannt. Die Mathematik ist in der Lage die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses zu berechnen, korrekt; aber diese Berechnung ist relativ zu den Bedingungen eines Ereignisses. Denn wenn es anderes wäre, dann würde die Mathematik sagen können: „Die ID-Theorie ist Bullshit, weil die mathematische Berechnung es eindeutig widerlegt! Verstehst du nun, was ich meine?

Ich will auch nicht das Wort Gott hierbei verwenden. Intelligent Design heißt für mich, dass die Ursache einen intelligenten Charakter offenbart. Und diese Wahrscheinlichkeit betrifft nicht nur die ID-Theorie, auch andere Fragen bleiben unbeantwortet. Dass der Mensch das einzige Wesen ist, das Bewusstsein und Intelligenz aufweist, ist ebenso unwahrscheinlich. Ich meine, wieso sind wir die „Einzigen“ von so viele Arten von Wesen? Wieso gibt es nicht andere Wesen, die „menschenähnliche“ Eigenschaften besitzen. Also, ich hätte nichts dagegen, wenn meine Katze das Bewusstsein und die Intelligenz eines 3jährigen Jungen besitzen würde!!

Darum geht es hier. Die Basis zur Wahrscheinlichkeit der Ereignisse zu analysieren!
Phoenix1384[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
Oh mein Kumpel Phönix ist wieder daaaa! Was ist los mit dir Kumpel he? Willst du, dass der Onkel Judge dich ein bisschen streichelt? Kein Problem, komm mal her!! [/quote]

Geh weg! :q :D

[quote]Liest du nicht, was ich so alles schreibe? Ich habe Seneca schon mal mitgeteilt, dass die Formulierung absichtlich war, sodass jeder „Amateur“ hier gar nicht auf die Idee kommt, mal seine McDonalds Argumente zu schreiben![/quote]

Es schreibt ja auch nicht "jeder 'Amateur'" hier... ;)

[quote]Und außerdem, ich denke, du bist alt genug, um zu wissen, dass eine unpräzise Formulierung die Sprache und nicht das Denken betrifft. [/quote]

jupp...

[quote] Das heißt genauer, du bist nicht in der Lage, aufgrund einer Unpräzision, die philosophische Stärke einer Person zu verleumden bzw. zu unterschätzen, kapisch my friend? [/quote]

Doch, verleumden kann ich immer - egal, ob es Sinn macht, oder nicht! Außerdem habe ich nicht deine philosophische Stärke verleumdet, sondern deine Fragestellung kritisiert und angegriffen (seit der Antike durchaus legitim) - und du hast genau so reagiert, wie ich es von dir erwartet habe!! :D


[quote]Seneca hat den Zusammenhang erkannt. Die Mathematik ist in der Lage die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses zu berechnen, korrekt; aber diese Berechnung ist relativ zu den Bedingungen eines Ereignisses. Denn wenn es anderes wäre, dann würde die Mathematik sagen können: „Die ID-Theorie ist Bullshit, weil die mathematische Berechnung es eindeutig widerlegt! Verstehst du nun, was ich meine?[/quote]

Wie Einstein sagte: Die Mathematik handelt ausschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne Rücksicht auf deren Bezug zur Erfahrung.
Mit anderen Worten: Die Mathematik ist nicht der Weisheit letzter Schluß und ist ansich ungenügend etwas wirklich zu verstehen, da sie ausschließlich die Funktion behandelt, aber nicht "das Ding an sich".

[quote]Ich will auch nicht das Wort Gott hierbei verwenden. Intelligent Design heißt für mich, dass die Ursache einen intelligenten Charakter offenbart. Und diese Wahrscheinlichkeit betrifft nicht nur die ID-Theorie, auch andere Fragen bleiben unbeantwortet. [/quote]

Mit absoluten Behauptungen über Dinge, die wir nicht in ihrer Gänze wissen können, bin ich immer sehr misstrauisch. Ich würde nicht sagen, dass die Ursache einen intelligenten Charakter offenbart, sondern dass die Ursache [i]scheinbar[/i] einen intelligenten Charakter hat. Nach Hawking ist ein omnipotentes Wesen nicht notwendig, damit das Universum existiert. Die Freimaurer glauben an den Baumeister der Welt, in Matrix taucht ein Architekt auf, die Christen/Moslems/Juden glauben an einen Ein-Gott; Naturreligionen, die alten Griechen und Römer an ein Götterpantheon, die Bhudisten an das Licht.. Ich meine, wer kann mir Beweisen, dass es überhaupt ein anderes Bewusstsein, außer mein eigenes gibt? Vielleicht denke ich mir dieses Universum in all seiner Komplexität ja gerade selbst aus? Bin ich vielleicht selbst Gott? Wir können diese Welt nur durch unsere Sinne wahrnehmen, wie können wir dann jemals sicher sein, dass es mehr, als nur "mich" gibt?

[quote]Dass der Mensch das einzige Wesen ist, das Bewusstsein und Intelligenz aufweist, ist ebenso unwahrscheinlich. Ich meine, wieso sind wir die „Einzigen“ von so viele Arten von Wesen? Wieso gibt es nicht andere Wesen, die „menschenähnliche“ Eigenschaften besitzen. Also, ich hätte nichts dagegen, wenn meine Katze das Bewusstsein und die Intelligenz eines 3jährigen Jungen besitzen würde!![/quote]

Mathematisch gesehen ist es grober Unfug anzunehmen, dass nur die Erde Leben hervor bringt und nur die Menschen Intelligenz und Bewusstsein besitzen. Ich denke schon, dass mein Kater die Intelligenz eines 3 jährigen Jungen hat. Er hat selbstständig gelernt, die Schubladen meines Kleiderschrankes und die Tür meines Kühlschrankes zu öffnen. Die Töne, die er von sich gibt wenn er Futter fordert, klingen völlig anders, als die die er macht wenn er mit mir spielen will, oder wenn er raus möchte. Außerdem ist der kleine musikalisch! Er steht total auf gut eingestellte Geigenseiten - er setzt sich immer demonstrativ hin, wenn ich meine Geige auspacke. Wenn ich dann über eine Saite streiche, gibt er im Anschluss ganz spezielle Töne von sich, die er sonst nicht macht. Nach ganz kurzen Passagen (vier bis acht Noten) schnattert er manchmal sogar den Takt nach. Ganz besonders steht er auf die A- und E-Saite, die glaube ich (so klingt das zumindest) in einem ähnlichen Frequenzspektrum liegen, wie Katzenstimmen. Total faszinierend!

[quote]Darum geht es hier. Die Basis zur Wahrscheinlichkeit der Ereignisse zu analysieren! [/quote]

"Gewissheit gibt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge." - Wilhelm Busch

Gruß
darkmav@Phoenix:

>>> Oh mein Gott, Judge! Wie konnte ich nur so verblendet sein, und dir zeigen wie man einfache Zufalsereignisse berechnet? Deine Konstruktivisten haben beim "Intelegend Design" das [B]Bayers-Theorem[/B] verwendet, dass zur Rückwärtsrechnung von bedingten Wahrscheinlichkeiten anwendung findet.

Es heißt Bayes-Theorem - benannt nach so einem englischen Pfarrer, wo wir wieder beim Thema wären ;)

Meiner Meinung nach verstehen wir noch zu wenig von Biologie, um diese Frage zu beantworten. Wenn man die Entstehung des Lebens als Lostrommel betrachtet, stimmt die Rechnung von den Zeugen Jehovas und den anderen ID-Befürwortern. Allerdings sollte man eruieren, ob u. U. manche Nukleotide bevorzugt an andere koppeln, oder vielleicht schon auf dieser Ebene eine Art Mikroevolution entstehen könnte, was den Prozess des Ziehens der Lottozahlen extrem beschleunigen könnte. Da ich kein Biologe bin, weiß ich über solche Dinge nicht bescheid.

>>> Mathematisch gesehen ist es grober Unfug anzunehmen, dass nur die Erde Leben hervor bringt und nur die Menschen Intelligenz und Bewusstsein besitzen.

Mathematisch? [B]Wenn[/B] die Hypothesen der ID-Leute stimmen (Ursuppe als Lostrommel), dann ist schon anzunehmen, daß mit großer Wahrscheinlichkeit unsere Erde die einzigen Lebewesen beherbergt. Es sei denn, wir sind Abkömmlinge einer anderen Zivilisation usw. Betonung liegt auf "wenn". Wie gesagt, hier sind neben Mathematik vor allem Naturwissenschaften gefragt.


Noch ein paar Bemerkungen (Meta-Philosophie):

Falls ID noch nicht Thema eines Threads bei den Philosophen war, dann ist das ein sehr interessantes Thema. Zumindest für mich, der sich für das Zusammenspiel Philosophie-Religion-Naturwissenschaften interessiert. So ein Thema kann man durchaus mit Zitaten eröffnen.

Als Championsleague unter den philosophischen Disziplinen würde ich aber eher diese total abstrakte und anwendungsferne Philosophiererei zählen, mit der ich auch nicht viel anfangen kann. So Geschwalle, wo jedes Wort nochmals extra definiert werden muß, um überhaupt zu wissen, was gesagt wird. Keine Ahnung: Vielleicht bin ich zu jung, oder auch zu blöd dafür?

Mathematik? Würde ich eher als Sprache sehen, mit der naturwissenschaftliche und teils auch geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge formuliert werden können. So eine Art Metawissenschaft, die über allem steht.

Untergang der Geisteswissenschaften? In der heutigen Zeit haben halt Naturwissenschaften die größere Relevanz. Grund: Es werden ständig neue naturwissenschaftliche Methoden (Computer, Mikroskopiemethoden, Spektroskopie usw.) entwickelt, mit denen Naturwissenschaft betrieben werden kann. Papier und Bleistift (für die Geisteswissenschaftler) gibt es schon seit tausenden von Jahren, so daß hier schon das meiste entdeckt/erfunden worden ist, was entdeckt/erfunden werden kann. Der Hauptzweck von der philosophischen Forschung sehe ich heute als Begleitung der Naturwissenschaft (Ethik, Interpretation naturwissenschaftlicher Resultate). In der (theoretischen) Philosophie (wie Ontologie oder so'n Kram) gibt es halt nur begrenzt viele Ansichten. Das ist auch der Grund, wieso die alten Griechen in der Philosophie nach wie vor ne große Rolle spielen, während bspw. in der Physik die Griechen nur noch historischen Wert haben.
judgedreddPhönix, Darmav, interessante Beiträge!

@Darkmav
[quote] Falls ID noch nicht Thema eines Threads bei den Philosophen war, dann ist das ein sehr interessantes Thema. Zumindest für mich, der sich für das Zusammenspiel Philosophie-Religion-Naturwissenschaften interessiert. So ein Thema kann man durchaus mit Zitaten eröffnen. [/quote]
Na gut, ich würde sagen, ich ändere den Titel zur Thematik, auch wenn die Gefahr besteht, dass eine neue „Suppe“ entstehen wird!
[quote]Als Championsleague unter den philosophischen Disziplinen würde ich aber eher diese total abstrakte und anwendungsferne Philosophiererei zählen, mit der ich auch nicht viel anfangen kann. So Geschwalle, wo jedes Wort nochmals extra definiert werden muß, um überhaupt zu wissen, was gesagt wird. Keine Ahnung: Vielleicht bin ich zu jung, oder auch zu blöd dafür? [/quote]
Nein, das hat nicht mit Jung- oder Blödsein zu tun. In der Regel ist es so, dass die meisten User hier, eher pseudointellektuelles Gerede absichtlich präsentieren, um sich zu erheben. Das endet meistens zur einen Niederlage, da Derjenige nicht in der Lage ist, ein Paar Runden weiter zu kommen! Philosophieren und Fachphilosophie sind zwei unterschiedliche Dinge. Philosophieren können, das steht im Vordergrund!

@Phönix
[quote] Mathematisch gesehen ist es grober Unfug anzunehmen, dass nur die Erde Leben hervor bringt und nur die Menschen Intelligenz und Bewusstsein besitzen. Ich denke schon, dass mein Kater die Intelligenz eines 3 jährigen Jungen hat. Er hat selbstständig gelernt, die Schubladen meines Kleiderschrankes und die Tür meines Kühlschrankes zu öffnen. Die Töne, die er von sich gibt wenn er Futter fordert, klingen völlig anders, als die die er macht wenn er mit mir spielen will, oder wenn er raus möchte. Außerdem ist der kleine musikalisch! Er steht total auf gut eingestellte Geigenseiten - er setzt sich immer demonstrativ hin, wenn ich meine Geige auspacke. Wenn ich dann über eine Saite streiche, gibt er im Anschluss ganz spezielle Töne von sich, die er sonst nicht macht. Nach ganz kurzen Passagen (vier bis acht Noten) schnattert er manchmal sogar den Takt nach. Ganz besonders steht er auf die A- und E-Saite, die glaube ich (so klingt das zumindest) in einem ähnlichen Frequenzspektrum liegen, wie Katzenstimmen. Total faszinierend! [/quote]
Ja, das mit der Katze habe ich anderes gemeint. Natürlich, meine Formulierung war nicht eindeutig!. Also, ich staune selbst immer wieder, wenn ich meinen Kater beobachte, also was er so alles kann. Mit meinem Beispiel wollte ich die Wahrscheinlichkeit zur Existenz eines „Menschenverwandten“ andeuten, eines Wesen, das in der Lage wäre, das alles zu können, was ein 3jähriger Junge kann. (sprechen usw.)

Gruß
judgedreddSENEEEECAAAA, Kumpel, ich brauche dich!

Ich wollte den Titel umformulieren, leider klappt es nicht. Es wäre nett, wenn du es ändern würdest.

Das Thema lautet dann: Philosophie-Championsleague/Wahrscheinlichkeitstheorie zum "Intelligent Design".

Vielen Dank

Gruß
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von judgedredd [/i]
[B]SENEEEECAAAA, Kumpel, ich brauche dich!

Ich wollte den Titel umformulieren, leider klappt es nicht. Es wäre nett, wenn du es ändern würdest.

Das Thema lautet dann: Philosophie-Championsleague/Wahrscheinlichkeitstheorie zum "Intelligent Design".

Vielen Dank

Gruß [/B][/QUOTE]

Na, na...jetzt wollen wir aber mal nicht öffentlich fraternisieren....*g*
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i]
[B]
Meiner Meinung nach verstehen wir noch zu wenig von Biologie, um diese Frage zu beantworten. Wenn man die Entstehung des Lebens als Lostrommel betrachtet, stimmt die Rechnung von den Zeugen Jehovas und den anderen ID-Befürwortern. Allerdings sollte man eruieren, ob u. U. manche Nukleotide bevorzugt an andere koppeln, oder vielleicht schon auf dieser Ebene eine Art Mikroevolution entstehen könnte, was den Prozess des Ziehens der Lottozahlen extrem beschleunigen könnte. Da ich kein Biologe bin, weiß ich über solche Dinge nicht bescheid.
[/B][/QUOTE]

Abgesehen davon ist die Art der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die beim ID angewandt wird, ziemlich witzlos.
Es mag sehr unwahrscheinlich sein, dass "aus der Lostrommel" Leben entsteht, aber wenn kein Leben entsteht, würde es ja schließlich auch niemand mitbekommen.
Falls das Universum zyklisch sein sollte, wäre es dementsprechend relativ egal, wie unwahrscheinlich die Entstehung von Leben ist. Irgendwann würde es schon mal passieren.

Zudem wird beim ID gern mal übersehen, dass die Wahrscheinlichkeit positiver Mutationen bei wenig entwickelten Lebensformen größer ist als bei hochentwickelten Lebensformen, usw.
sokobanwas bedeutet "eruieren" ?

danke
judgedredde|ru|ie|ren [V.3, hat eruiert; mit Akk.] ergründen, ermitteln, herausfinden; e., wer der Urheber gewesen sein könnte; könnten Sie e., ob weitere Unterlagen vorhanden sind? [
judgedreddhey, ich muss meine Themen wieder ein bisschen pflegen, mehr dazu später.
judgedreddAlso, da bisher keiner eine angemessene Erkenntnis präsentiert hat, möchte ich mal etwas dazu beitragen.

Bei der Wahrscheinlichkeitstheorien dreht sich einfach um die Berechnung der Möglichkeiten und Deren Eintretten, etc.

Der zentrale und aussagekräftige Faktor hier ist, dass man keine Voraussage über das Wann treffen kann. Egal ob Lotto, Kartenspiel, oder Evolution; die Möglichkeit dass man direkt den 6er haben kann, ist da. Die Wahrscheinlichkeitstheorie sagt mir nur, dass ich irgendwann einen 6er haben werde - oder mehrere. Die Möglichkeit, dass ich innerhalb 2 Wochen den 6er hintereinander 2mal "knallen" kann, ist unwarscheinlich, aber sie kann vorkommen. Eine andere Person wird vielleicht für den gleichen Treffer 300 Jahre brauchen!

Und das ist die Lösung, so zu sagen. Wenn "Glück" bzw, Zufall es so "will", dann kann es vorkommen, egal was eine Wahrscheinlichkeitsberechnung aussagt!!

Eindeutiger wird es bei einem Kartenspiel. Wenn ich für 4 Spieler die Karten verteile, dann hat jeder Spieler 7 Karten - beim Poker z.B. ICh kann dann immer wieder versuchen - beim Kartenverteilen - die gleiche Kartenkombination für alle 4 Spieler zu erwischen, aber die Wahrscheinlichkeit ist niedrig. Trotz allem, kann es bei der übernächsten Runde vorkommen!!!!! Kapisch?

Gruß
Tapio BearkingAlso, wenn ich einen letzten Post in Zusammenhang mit Intelligent Design richtig verstehe, willst du uns weiß machen, das mit einer Wahrscheinlichkeit 1: (Beliebig große Zahl) die Welt so entstanden ist, wie es die Christlichen Fundamentalisten aus den USA uns vorbeten.
Natürlich ist ist es sehr unwahrscheinlich, das auf einem Planeten so mir nichts, dir nichts, Leben entsteht, aber wenn du dich mal etwas mit der Materie beschäftigst, warum ausgerechnet auf diesem Planeten Leben entstanden ist, und auf wievielen nicht, verfliegt der ganze Zauber.
Um bei dem Thema Lotto zu bleiben:
Gezogen werden die Zahlen 1 bis 100 und ziehe mit zurücklegen. Ziehe ich ausreichend oft, werde ich früher oder später den Jackpot knacken.
Bezogen auf die Planeten heisst das, das ich nur eine ausreichend große Anzahl an Planeten betrachten muss um einen zu finden, auf dem sich Leben, ähnlich dem unseren gebildet hat.
Nur weil unsere Erde eine bestimmte Achsneigung und einen bestimmten Abstand zur Sonne hat, konnte sich hier leben entwickeln.
Nur weil die Gravitationskonstante des Universums exakt so ist, wie sie ist, konnte sich überhaupt irgendwas entwickeln und ist nicht sofort wieder in einem großen Glühen vergangen.
Das ganze hat aber nicht, gar nichts, mit ID zu tun.
judgedredd[quote]Also, wenn ich einen letzten Post in Zusammenhang mit Intelligent Design richtig verstehe, willst du uns weiß machen, das mit einer Wahrscheinlichkeit 1: (Beliebig große Zahl) die Welt so entstanden ist, wie es die Christlichen Fundamentalisten aus den USA uns vorbeten. [/quote] Was du hierbei verstehen willst, das ist subjektiv, also deine Ansicht, nicht meine! Außerdem die ID-Theorie geht von einer intelligenten Ursache und nicht von der Wahrscheinlichkeit aus! [quote] Natürlich ist ist es sehr unwahrscheinlich, das auf einem Planeten so mir nichts, dir nichts, Leben entsteht, aber wenn du dich mal etwas mit der Materie beschäftigst, warum ausgerechnet auf diesem Planeten Leben entstanden ist, und auf wievielen nicht, verfliegt der ganze Zauber……………….. [/quote] Nicht so voreilig Kumpel. Sorry, jetzt redest du aber Unsinn. Die Wahrscheinlichkeit zur Entstehung des Lebens hängt laut Wissenschaft davon ab (Konstellation), denn die empirische Feststellung zu den Voraussetzungen sagt nur aus, dass die Entstehung möglich sei, liefert trotz allem keine Erklärung über die Ursache.

Das gleiche gilt bei dem Kartenspiel. Die Karten wurden verteilt. Die Wissenschaft weißt, dass die „Karten“ verteilt sind. Empirie sagt aus, dass bei einem Kartenspiel, Karten und Menschen vorhanden sein müssen – sonst kann kein Spiel stattfinden – aber wie die „Karten“ und die Menschen entstanden sind, die Ursache bleib also unbekannt – oder kennst du schon die Lösung???[quote] Gezogen werden die Zahlen 1 bis 100 und ziehe mit zurücklegen. Ziehe ich ausreichend oft, werde ich früher oder später den Jackpot knacken. [/quote]Hhm, du hast mich immer noch nicht verstanden. Du sagst nichts Neues, denn „früher oder später“ ist kein konkretes „Wann“. Denn auch wenn der „Boden“ fruchtbar ist, wann die „Körner“ runter landen, - klar, früher oder später – aber das Ganze kann innerhalb der ersten Stunde der „fruchtbaren Periode“ passieren. Darüber kann die Wahrscheinlichkeitsthorie oder eine andere Theorie keine Aussage treffen. Das habe ich betont.

GRuß
darkmav[QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i]
[B]Also, wenn ich einen letzten Post in Zusammenhang mit Intelligent Design richtig verstehe, willst du uns weiß machen, das mit einer Wahrscheinlichkeit 1: (Beliebig große Zahl) die Welt so entstanden ist, wie es die Christlichen Fundamentalisten aus den USA uns vorbeten.
Natürlich ist ist es sehr unwahrscheinlich, das auf einem Planeten so mir nichts, dir nichts, Leben entsteht, aber wenn du dich mal etwas mit der Materie beschäftigst, warum ausgerechnet auf diesem Planeten Leben entstanden ist, und auf wievielen nicht, verfliegt der ganze Zauber.
Um bei dem Thema Lotto zu bleiben:
Gezogen werden die Zahlen 1 bis 100 und ziehe mit zurücklegen. Ziehe ich ausreichend oft, werde ich früher oder später den Jackpot knacken.
Bezogen auf die Planeten heisst das, das ich nur eine ausreichend große Anzahl an Planeten betrachten muss um einen zu finden, auf dem sich Leben, ähnlich dem unseren gebildet hat.
Nur weil unsere Erde eine bestimmte Achsneigung und einen bestimmten Abstand zur Sonne hat, konnte sich hier leben entwickeln.
[/B][/QUOTE]
Genau so sehe ich das auch.

Allerdings muß man berücksichtigen, daß die Anzahl der erdähnlichen Planeten im sichtbaren Universum alles andere als unendlich ist. Um genau zu sein: Man hat außer die inneren Planeten unseres Sonnensytems noch keine solche gefunden.

Wenn man ein [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Inflationstheorie]inflationäres Universum[/url] zugrunde legt, erhöht sich die Anzahl der existierenden Sterne um ein Vielfaches, so daß es dann schon eher wahrscheinlich ist, daß es einen Planeten gibt, auf dem intelligentes Leben entstehen könnte. Allerdings haben wir selbst theoretisch keine Chance, jemals davon zu erfahren, da dieser Bereich des Universums zu weit weg ist, so daß jemals eine Information von dort zu uns gelangen könnte. Begriffe wie Gleichzeitigkeit sind in diesen Entfernungsmaßstäben aber völlig sinnlos.

[quote]
Nur weil die Gravitationskonstante des Universums exakt so ist, wie sie ist, konnte sich überhaupt irgendwas entwickeln und ist nicht sofort wieder in einem großen Glühen vergangen.
Das ganze hat aber nicht, gar nichts, mit ID zu tun.
[/quote]
Wie Du aufgrund dieser Tatsache schlußfolgern kannst, [i]a priori[/i] ID abzulehnen, kann ich nicht nachvollziehen.
Tapio BearkingWäre die Graviationskonstante nur um ein Minimum anders, wäre Leben, das Universum, generell unmöglich, weil sich nicht einmal mehr Materie hätte bilden können.
Folglich hätte sich auch nicht einmal ein Gott bilden können, weil auch der, in seiner früheren Entwicklungsphase mal an die Physik gebunden war.
Ich lehne das ID ab, weil es schlicht und ergreifend unlogisch ist. G ist nur ein Beispiel gewesen.
decay73och, die id-theorie ist nicht nur wegen der gravitationskonstante unlogisch und die wahrscheinlichkeitsrechnung braucht man eigentlich auch nicht bemühen. eigentlich ist sie an sich unlogisch. sie versucht nur, an die stelle von bisher unbeantworteten aber prinzipiell beantwortbaren fragen etwas prinzipiell nicht belegbares, auffindbares, nämlich ein typisch menschliches hirngespinst, zu setzen: einen vermeintlich intelligenten designer.
aber wo isser denn, der kleine (ich denke da aufgrund der allgegenwärtigen unzulänglichkeiten wenn, dann gerne an ein kind, daß gerade im sandkasten buddelt und baut und sich wundert, warum das alles nicht so wie in wirklichkeit funktioniert)?

nehmen wir der einfachheit halber mal einfach den menschen: von design kann da ja schon mal nicht die rede sein. ich habe kaum etwas hässlicheres gesehen, als nackte menschen (o.k., in jungen jahren mag es ja noch gehen und mit ein bischen sex-hormonbeeinflussung redet man sich sowas ja auch gerne ein). und da läuft er nun im aufrechten gang, der ihm immer noch große probleme wie rückenschmerzen, bandscheibenvorfälle und dergleichen bereitet, da er ursprünglich nicht dafür “gemacht” wurde, nackt durch die kalte nacht. sehen kann er da nicht viel, aber auch wenn es hell wäre, kann er eigentlich nur etwas erkennen, weil der “designer” ihm eine energiefressende schaltzentrale eingepflanzt hat, das die unzulänglichkeiten der augen-technik ausgleichen muß. ohne sein hirn könnte er nicht viel sehen. in opik wäre er im studium mit wehenden fahnen durchgefallen (wenn nicht gar untergegangen). so ein großer blödsinn. man hätte es besser machen können, ohne den berühmt-berüchtigen “blinden fleck” zum beispiel. aber selbst dafür, was die insgesamt dummen menschen besser hinbekommen würden, ist er zu blöd. und der soll ein ganzes universum erschaffen haben? auch Q ist gegen ihn eine echte granate, was seine fähigkeiten angeht, und auch er ist nur teil des ganzen.

dann ist der mensch auch einfach viel zu anfällig. man vergleiche z.b. die größe und kraft des menschen mit dem eines virus (wer hat den eigentlich designt?) oder eines bakteriums. so klein und sie können dem menschen so starkt zusetzen, daß er dran stirbt. und das, obwohl man ihm ein (auch völlig unzulängliches und unausgereiftes) immunsystem eingepflanzt hat, welches manchmal einfach anfängt, den menschen selbst anzugreifen. dumm gelaufen? kleine fehler können ja so fatal sein...
eigentlich könnte man den menschen auch insgesamt als universaldilletanten bezeichnen: er kann alles ein bischen, aber nichts richtig.

und überhaupt: was soll der blödsinn mit der scheißerei und dieser ganzen geschichte mit der entropie, welhalb man den menschen auch als kosmischen durchlauferhitzer bezeichnen könnte? allein als grundlage für solch ein “tolles” wesen wie den menschen die organik zu wählen, ist blödsinnig und auch wirklich unschön. immerhin kann kein lebewesen aus dem tierreich leben, ohne andere zu töten und selbst manche pflanzen beteiligen sich daran (und nicht nur die, die giftig sind). selbst wenn wir vegetarier wären, würde unser immunsystem massenmord an bakerien begehen. aber wer sagt dann, daß wir besser sind, als bakterien, wenn wir beide vom selben designer kreiert worden sind? “er” hat dazu ja noch nichts gesagt?

oder ist der designer geradezu ein sadist, so ein sado/maso-fetischist? oder doch nur ein typisch sadistisches kind, daß gerne mal einen frosch aufbläst oder zuschaut, was passiert, wenn man ameisen backpulver zu essen gibt?

oder ist es doch ein grufti gewesen, dem nichts anderes gefällt, als der zerfall, was er dann gleich mal zur grundregel alles irdischen erklärt hat?

nee, nee, also es kann weder von intelligenz noch von design die rede sein. also wenn schon eine unlogische theorie, dann bitte einen passenden namen dafür suchen!
:D

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