German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Glaubt ihr an Schicksal?
PeaceVannniiiEine Frage (mit vielen Fragen):

Glaubt ihr an Schicksal, oder doch eher an Zufall, oder kann man an beides glauben aber wär das nicht wiedersprüchlich?

Und was ist Schicksal eigentlich genau? Eine Vorbestimmung? Veränderbar??

Ich selber glaube nicht an Schicksal.....vielleicht weil ich mir nicht sicher bin was es ist....

Ist es Schicksal, wenn man bestimmte Leute in der Stadt trifft, die man vergeblich angerufen hat?
Oder ist es Schicksal wenn man sein ganzes Leben nur Pech hat?
Ist es Schicksal... sich im Leben mal den Arm zu brechen?

Was gehört da denn alles hinzu?

Mit einer Freundin rede ich oft darüber aber irgendwie kommen wir nicht weiter...

freu mich über jede antwort^^

MfG,
Peace!
skywalkerHallo PeaceVannniii,

sehr interessant dein Thema, andererseits dieser Thread existiert schon.

Trotzdem viel Erfolg!

Gruß und peace
AzaWenn man alles auf das Schicksal schiebt, macht man es sich sehr einfach *find* Größtenteils hat der Mensch seinen Werdegang selbst in der Hand...
Ich z.B. bin nicht Aufgrund des Schicksals sitzen geblieben, sondern weil ich faul war =) Andere würden es als göttliche Fügung sehen (ich kann eh nix machen)
NagethEs ist doch im Grunde egal ob das Thema existiert oder nicht. Wer seine Meinung öffentlich machen will, tut das.
Nun zum Thema.
Einerseits... Ich glaube an Schicksal und eine Vorbestimmung deines Werdegangs, allerdings ist es veränderbar. Die Entscheidung zur Tat wird über den weiteren Verlauf entscheiden. Schicksal ist sehr wohl eine wunderbare Art sich Dinge vorzumachen, aber es gibt Hoffnung und den Glaube, das Geschehenes kein Zufall sondern eine positive Veränderung der Gegenwart ist.
Ich bin ein Realist, denn ich weiß über viele Tücken und Kanten des Lebens - auch wenn noch lange nicht über alle - , doch finde ich sollte man sich in bestimmten Dingen den Schein waren, um die Lebensfreude und Glaube bewahren. Nicht der alles weiß und darum negativ über die Welt denkt ist glücklich. Es wird demjenigen Glück widerfahren, der um das Leben weiß und es trotzdem schätzt und wahrt.

Peace an dich Kleines
June - Sommertag und Regen
PeaceVannniiiYeah, entlich kenn ich deine Meinung^^*freu* irgendwie hast mir ja nie genau gesagt was du meintest.

Genau. Wenn man´s ganz genau nimmt, gibt es fast alle Thread´s schon, mehrere doppelt, aber nicht mehr aktuell. Und nicht auf bezug wie dieser hier.
Alle sind individuel.

Wo ist die Abgrenzung von Schicksal und Zufall?
Ist es jetzt also Schicksal misbraucht zu werden?
dunkelfuerstIch denke mal, dass das Schicksal in den Bereich des Determinismus gehört. Ich glaube im tiefsten Innern das unser Universum(und damit auch wir) determiniert sind, ich meine: wenn man alle faktoren hätte könnte man vorher wissen was passiert und was jemand tut.
Ich denke, dass diese Denkensweise aber nicht in den Alltag gehört(ich ignorier den determinismus im Alltag total,verdränge es praktisch), da es bedeuten würde, das es keine freien Entscheidungen gibt. Es würde eine Gleichgültigkeit der Menschen folgen, die nicht tragbar für die Gemeinschaft ist. Ich definiere meine Entscheidungen als frei(und damit auch ohne Schicksal) um mein Leben lebenswerter zu machen.

So, viel Spaß beim kritisieren,
dunkelfuerst
filia-angelinaAlles was passiert, passiert aus einem vorbestimmten Grund...
PeaceVannniiiJa, die Meinung kann ich teilen, dunkelfuerst.
Zumindest zum Teil.....
Thors HammerAuch ich teile eure meinung größtenteils!!!
Ich glaube daran, dass manche Dinge vorbestimmt sind, aber ich glaube auch, dass man diese Dinge verändern kann, wenn man es wirklich versucht und will, es gibt schließlich für die meisten Sachen mehrere Lösungen,........
mfg Thors Hammer
filia-angelinaMan kann aber sowas nur verändern wenn man schon vorher weiß was passiert...
Thors HammerEntschuldigt wenn ich mich unklar ausgedrückt habe, ich meine, dass das Ziel vorbestimmt ist, nicht aber der Weg den man dorthin geht
dark-Enigmaich denke alles ist schiksal.

man kann sagen, dass man den weg selber bestimmen kann, aber wenn ich zurück blicke, dann frage ich mich natürlich, wo ich jetzt wohl stehen würde, wenn ich mich anders entschieden hätte. ich kann es nicht sagen.

wenn man sich das alles mal im ganzen betrachtet, dann führt jede aktion in meiner vergangenheit zu meiner gegenwärtigen position. ich glaube ich kann mich entscheiden, habe aber nicht das gefühl es getan zu haben, denn in meinem hinterkopf habe ich immer das schiksal. die ganze betrachtungsweise des vergangenen lebens hat doch irgendwie einen hauch von vorbestimmtheit oder nicht. trozdem ist das leben aufregend ob jetzt durch schiksal oder zufall...

ich hoffe ihr könnt mir ein wenig folgen :-)
dunkelfuerst[QUOTE][i]Original geschrieben von dark-Enigma [/i]
[B]trozdem ist das leben aufregend ob jetzt durch schiksal oder zufall... [/B][/QUOTE]

den satz find ich interessant. anstelle der "gleichgueltigkeit" die Frage
"was haelt das schicksal noch fuer mich bereit?"
ist doch im grunde egal ob alles vorbestimmt ist, solange ich nicht weiß WIE die zukunft aussieht
find deinen ansatz echt gut
DANKE
fallen.dreamalso ich denk generell nicht ans schicksal...
ich glaub nich das alles was wir tun vorherbestimmt ist...
doch in manchen situationen ist es meiner meinung nach vorhanden und es war geplant, dass wir uns genau für eine sache entschieden haben oder gemacht haben....

Flo
dark-Enigmamir ist da noch was eingefallen, als ich mir noch weiterhin so meine gedanken über dieses thema gemacht habe :)

im grunde genommen teilen wir alle ein gemeinsames schicksal, was uns seit unserer geburt vorherbestimmt ist. nämlich den tod.

wie wir es erfüllen ist für jeden anders, dennoch führen alle wege zu diesem unvermeidlichem ziel...

diese tatsache könnte man doch auch als schicksal betrachten oder?
RebiIch glaube an das Schicksal. Allerdings glaube ich, dass man sein Schicksal nicht beeinflussen kann. Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass ich alles im Schicksal tue und alles vorherbestimmt ist. Ich glaube, dass jeder Mensch sein eigenes Schicksal hat.
Wie es wirklich ist, weiß keiner so genau.
DamoklesSo, da bin ich wieder - ist schon'n bissl länger her *g
Hab mir nicht alles durchgelesen, aber dazu muss ich dir auch mal was erzählen.
[QUOTE]
Mit einer Freundin rede ich oft darüber aber irgendwie kommen wir nicht weiter...
[/QUOTE]
Es kommt immer darauf an, auf welcher Bewusstseinsebene wir die Fragen stellen. Ich hatte das zB mal mit nem Kumpel - wir haben versucht eine Antwort zu suchen, bekamen aber keine. Ich glaube auf jeden fall, das dieses Denken auf irgendeine Art & Weise Bewusstseinserweiternd ist. Wir stossen auf Gedanken und Blickwinkel die man vielleicht noch nie hatte, erfahren Dinge die noch nie angerissen wurden. Da kann es gut sein das wir auf komplexe oder umfangreichere antworten stossen die wir erst nicht verstehen.

Ich denke das klassische schicksal, woran wir denken wenn wir das wort hören - gibt es nicht, auf keinen fall. Aber es gibt etwas, das uns einen gewissen weg vorbereitet. Sind wir dem und dem menschen sympathisch, haben wir glück bei der oder der tätigkeit. Welches Interesse wir im laufe für bestimmte dinge entwickeln liegt glaube ich auf dem weg den wir dabei gehen, hat in dem sinne also nichts mehr damit zu tun. Wenn ich weiß, was mein schicksal ist - wozu ich bestimmt bin und was mich zur vollkommenheit erfüllt, glaube ich - das wir dass schicksal nennen. Ich finde es daher schrecklich (Alptraum !!), das manche Mathematiker versuchen alles und jede tat berechenbar zu machen . . . wo bleibt da noch das gewisse etwas ?

Wir Menschen sind auch die einzigen, die über all dies reden können. Aber das heißt eben nicht, daß wir hier sind, damit wir es können.
PeaceVannniii[QUOTE]Ich glaube an das Schicksal. Allerdings glaube ich, dass man sein Schicksal nicht beeinflussen kann. Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass ich alles im Schicksal tue und alles vorherbestimmt ist. Ich glaube, dass jeder Mensch sein eigenes Schicksal hat.[/QUOTE]

Wenn das so wäre, wäre das Leben ja absolut vorbestimmt und man könnte garnichts mehr bestimmen oder seinen eigenen weg einschlagen.
Das Leben wäre Sinnlos, weil es weiterläuft egal was du machst bis der tot kommt und es zu ende ist.

Was ist eigentlich mit den Kindern die so früh sterben ...... z.B. Fehlgeburt, Autounfall, usw. ist das auch Schicksal??


[QUOTE]man kann sagen, dass man den weg selber bestimmen kann, aber wenn ich zurück blicke, dann frage ich mich natürlich, wo ich jetzt wohl stehen würde, wenn ich mich anders entschieden hätte. ich kann es nicht sagen.[/QUOTE]

ja.... aber es ist doch mehr zufall oder einfach der Einfluss der auf dich gewirkt hat, das ist das was du jezz als Schicksal bezeichnest.

Peace Vani
dark-EnigmaWas ist eigentlich mit den Kindern die so früh sterben ...... z.B. Fehlgeburt, Autounfall, usw. ist das auch Schicksal??

wenn wir mal davon ausgehen, dass es schicksal gibt, dann natürlich. es bedeutet ja nicht, dass man alt werden muss, wenn man sein schicksal erfüllt oder?




ja.... aber es ist doch mehr zufall oder einfach der Einfluss der auf dich gewirkt hat, das ist das was du jezz als Schicksal bezeichnest.

das ist vielleicht deine ansicht, aber ich weiß, dass ich mich gar nicht anders entscheiden hätte können. die einflüsse und das was du zufall nennst bringen dich erst in deine derzeitige position und an der kannst du nichts ändern. das ist schicksal.
PunxIch weiss nicht, ob es alles Schiksal ist, was wir tun, denken, fühlen.
Ich weiss auch nicht, ob ich selbst daran glaube.
Aber ich weiss, das es keine Zufälle gibt.
ZaunkönigAlso, ich halte fest:
Es gibt ein festes unausweichliches Schicksal für uns alle, den Tod.

Davor ist das Leben. Es wurde einerseits gesagt, dass dieses einem völlig strikten, unabänderlichen Schicksal unterworfen ist. Gut, is ne Meinung, lässt sich wenig dran drehen, oder drüber streiten... die einzig intressante frage hierbei wäre dann, wer dieses Schicksal festlegt, aber auch das wär wieder eine Glaubenssache, über die man schlecht diskutieren kann.
Andrerseits wurde aber auch gesagt, dass das Leben auf unterschiedlichen Wegen verlaufen kann, eine Art Auswahl an sehr vielen Schicksalen. Wodurch werden diese möglichen Wege gezeichnet? Einerseits natürlich durch die Umwelt, die äußeren Einflüsse, wie bereits gesagt wurde. Unbestreitbar spielen aber auch die inneren Einflüsse eine Rolle, also das, was man meist den Willen nennt.
Aber wodurch wird unser Wille geprägt? Denn es ist wohl offensichtlich, dass er nicht vollkommen spontan ist. Wieder lässt sich sagen: Einerseits durch die früheren äußeren Einflüsse, zBsp. Erziehung, Bildung, et c.
Doch lässt sich bezweifeln, dass zwei - in unserm Ermessen - exakt gleich erzogene Kinder, denen exakt das selbe widerfährt, exakt das gleiche Leben leben. Es kann drei Gründe dafür geben, dass dies nicht so ist:
1. In letzter Zeit wird häufig zu den Genen gegriffen, um uns selbst zu erklären. Ich weiß nicht, ob die wirklich einen soo großen Einfluss haben. Ich denke, nicht.
2. Minimale Unterschiede in den Erlebnissen, die von uns auf grund unsrer menschlichen Schwäche^^ nicht bemerkt werden, führen zu einer großen Veränderung der Persönlichkeit. Wer sich mit Chaostheorie und nicht-linearer Physik auskennt, weiß, dass das möglich ist, denn die Psyche ist ein hochkompliziertes System. Aber ist das wirklich alles? Mancheiner mag es bezweifeln...durchaus verständlich. Ich weiß nicht, ob es gerechtfertigt ist.
Wenn ja, führt das direkt zum dritten Punkt:
3. Es gibt in der Philosophie zwei gegenteilige Theorien zur Persönlichkeit: Essenz und Existenz.
Die Essenz ist ein von einem höheren Wesen (vermute ich?) eingegebener Kern jeder Person, der sein grundinnerstes Wesen darstellt, und daher alle seine Entscheidungen, und damit seinen Lebensweg, vorgibt. Anhänger dieser Theorie würden also ein unabänderliches Schicksal befürworten. Die Frage ist natürlich wieder, welches höhere Wesen denn die Macht haben soll, soetwas zu tun...(Kann leider hierzu keinen Beispiel-Philosophen nennen, kann einer mir einen verraten?^^).
Die Existenztheorie sieht ebenfalls ein innerstes Wesen eines Jeden vor, eine Art Lebensentwurf, der aber von jedem Einzelnen selbst gestaltet wird, irgendwann im frühen Leben. Dieser Lebensentwurf würde dann unsrem Charakter und allen getroffenen Entscheidungen zu grunde liegen, und zwar noch (teilweise) unabhängig von äußeren Einflüssen. Er wäre also sozusagen die einzige freie Wahl die wir im Leben haben. (siehe Existenzialismus) Ich glaube, laut Satré kann man den Entwurf auch ändern, aber das habe ich noch nicht gelesen^^

Es gibt also 3 Ideen die das vorgegebene Schicksal befürworten:
-Die Umwelt und Erziehung geben uns unsern Lebensweg vor.
-Die Gene besiegeln unser eigentliches Schicksal (könnt man auch zum ersten dazu zählen...)
-Die Essenztheorie.

Dagegen gibt es nur die Existenztheorie, die das selbst wählbare Schicksal befürwortet.

Fazit: Ich weiß, dass ich nichts weiß^^



PS: Tja leude, fürn komplett freien Willen siehts schlecht aus ;)

PPS: Boah is das wieder n roman geworden...sry

PPPS: Wenn jemand glaubt, dass der ganze philosophische Kram so nich ganz richtig is, bidde sagen, ich bin auch nich ganz sicher^^
Nageth[QUOTE][i]Original geschrieben von filia-angelina [/i]
[B]Man kann aber sowas nur verändern wenn man schon vorher weiß was passiert... [/B][/QUOTE]

Nehmt es mir nicht übel aber das halte ich für Unsinn. Man hat dafür zuooft die Entscheidungsfreiheit. "Gehe ich heute zur Schule, oder nicht" es steht einem viel zuooft zu selbst zu entscheiden wie die weiteren Tage verlaufen. Sicherlich könnte man auch das Schicksal nennen und behaupten, es sei dir vorherbestimmt den Enschiedenen Weg zu gehen. Ich aber denke, das einem dies frei zusteht und das sich der weitere Verlauf des Lebens daraufhin verändert. "Nehme ich ein Stück Kuchen und nehme zu, oder esse ich nichts und nehme ab" Es steht einem frei sich für eine Möglichkeit zu entscheiden, ganz egal ob man andere damit positiv oder negativ beeinflusst, ihnen schadet oder hilft, nichts hindert dich an einer eigenen Karte ausser vielleicht unser guter erfundener Freund das Gewissen...

Peace
In Zeiten des Mondes
Thranduil[QUOTE][i]Original geschrieben von PeaceVannniii [/i]
[B]
Oder ist es Schicksal wenn man sein ganzes Leben nur Pech hat?
Ist es Schicksal... sich im Leben mal den Arm zu brechen?
[/B][/QUOTE]

Niemand hat sein ganzes Leben Pech. Das ist Ansichtssache. Es hängt davon ab, ob ein Mensch eher auf seine positiven oder negativen Erlebnisse achtet.

Es ist natürlich kein Schicksal sich den Arm zu brechen, sondern es ist die Folge eines Unfalls, der entweder selbstverschuldert wurde oder durch Fremdverschulden geschah.
Zaunkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von Nageth [/i]
[B]Nehmt es mir nicht übel aber das halte ich für Unsinn. Man hat dafür zuooft die Entscheidungsfreiheit. ... "Nehme ich ein Stück Kuchen und nehme zu, oder esse ich nichts und nehme ab" Es steht einem frei sich für eine Möglichkeit zu entscheiden, ... nichts hindert dich an einer eigenen Karte ausser vielleicht unser guter erfundener Freund das Gewissen... [/B][/QUOTE]

Hmmmm... Es ist klar, dass man die esoterische version von schicksal anzweifeln kann...

Aber wer kann mir versichern, dass ich mich freiwillig gegen den Kuchen entscheide, und nicht weil ich in der vergangenheit in diese richtung beeinflusst wurde?? Ist nicht alles was ich tue, eine folge von äußeren einflüssen? Ich finde, das kann man nicht wirklich widerlegen...oder kannstus?^^

Du nennst das Gewissen "erfunden"...Warum das?? Hattest du noch nie Gewissensbisse? Sind leider sehr real...zumindest in dem Sinne, dass sie dein Handeln beeinflussen...Und das ist es ja grade, was diese Schicksalstheorie meint: Egal ob dus merkst oder nicht, du wirst von deinen früheren Erlebnissen, deiner Erziehung etc gesteuert!
FayveAlso ich halte den Determinismus für sehr überzeugend.Und er ist zu dem gänig und anerkannt. Es gibt kaum noch einen Hirnforscher der den Determinismus nicht annerkennt und somit gesteht auch kaum ein Hirnforscher dem Menschen den freien Willen zu. Es gibt demnach keinen freien Willen. Interesant ist wenn man das für wirklich nimmt ist man selber nicht mehr für seine Taten schuldig oder verantwortlich, es sind die Faktoren die mich geprägt haben und somit die Ursache meiner Entscheidung sind.Jemand der eine Straftat begeht konnte nicht anders, die äußeren Faktoren haben das so bewirkt und wenn diese Person dann ins Gefängnis kommt kommt sie aufgrund, wie wir sagen könnten, ungünstiger Faktoren ins Gefängnis.
curupiraIch kann meinen Vorrednern in dem Punkt zustimmen, das viele Faktoren unserer Erziehung und Entwicklung unser Tun und Handeln beeinflussen. Aber dagegen kann man auch etwas tun, indem man sich dessen bewußt ist und diese Konditionierungen auflöst, um dann wieder frei bestimmt handeln zu können.
Meine Meinung zu Schicksal ist die, das jede Seele sich ein Ziel setzt bevor sie in ein Leben geht. Nun verfolgt sie dieses Ziel weiter ohne das der Mensch das bewußt weis und dementsprechend wird der Mensch auf dieses Ziel hin gelenkt, und da setzt für mich das Schicksal an.
Es werden immer wieder mir Möglichkeiten angeboten, ich muss diese nur ergreifen, und wenn man sich zu weit von dem Ziel entfernt und einen zu großen Umweg ergriffen hat, dann werden auch Mittel eingesetzt, die vielleicht sehr grausam erscheinen aber einfach notwendig sind.
Desweiteren denke ich das mehrere Schicksale zusammenhängen, und jede Seele aus einem Ereignis seine Erkenntnisse zieht.
FayveWenn wir Determiniert sind dann gibt es keine Bereiche die davon ausgeschlossen sind. Deswegen widersprechen sich hier viele Selbst.Zuerst stimmen sie zu, ja es gibt ein Schicksal aber es gibt auch die Möglichkeit dem zu entgehen. Dann handelt es sich aber nicht mehr um ein Schicksal, da man die Wahl hat seine Zukunft zu verändern.Der Detererminismus schließt den freien Willen aus.

[QUOTE]Ich kann meinen Vorrednern in dem Punkt zustimmen, das viele Faktoren unserer Erziehung und Entwicklung unser Tun und Handeln beeinflussen. Aber dagegen kann man auch etwas tun, indem man sich dessen bewußt ist und diese Konditionierungen auflöst, um dann wieder frei bestimmt handeln zu können.[/QUOTE]
Wenn man den Willen entwickelt seine Konditionierung aufzulösen gibt es dafür auch wieder eine Ursache, diese Entscheidung ist in keinem Fall frei.

Viele Versuchen hier den Determinismus zu umgehen und behaupten es gibt doch noch die Möglichkeit der freier Entscheidung. Es gibt genug Beweise die für den Determinismus sprechen. Der Mensch hat keinen freien Willen. Das ist zwar nicht schön aber es ist sehr realistisch.
MutterGenau die gleiche Diskussion hatten wir letztens auch im Philosophieunterricht... und ich denke es gibt das Schicksal.
Aber nicht so, dass man nicht machen kann was man möchte und das ALLES vorbestimmt ist. Sondern, dass es nur manchmal ins Leben eingreift.
skywalkerHallo an Alle,

Themen wie Schicksal, Gott usw. bedürfen einer herkulischen philosophischen Anstrengung bzw. Auseinandersetzung. Zeit und Anstrengung sind die fundamentalen Faktoren der Philosophie bzw. des Denkens. Und das gilt für alle Ebenen, Sport, Studium usw. Es wäre naiv zu glauben, dass man innerhalb kurzer Zeit zu einer gewiss soliden Schlussfolgerung gelangen kann.

Bei diesem Thema, fällt mir folgende Geschichte ein:
Einer Frau, die ihr Schicksal beklagte, sagte der Meister: „Du machst dir selbst dein Schicksal.“
„Aber ich bin doch wohl nicht verantwortlich dafür, als Frau geboren zu sein?“
„Als Frau geboren zu sein, ist nicht Schicksal. Das ist Bestimmung. Schicksal ist, wie du dein Frausein akzeptierst, und was du daraus machst.“

Ein „übertriebener“ Zufall ist kein Zufall sondern Schicksal!

An und für sich sind Schicksal und Bestimmung Synonyme. Ich möchte meinen Standpunkt in diesem Beitrag, absichtsvoll nicht näher veranschaulichen. Der Grund ist eine von vielen persönlichen Gegebenheiten, aber sie war durchaus höchst „empirisch“:
Vor ein Paar Jahren hat ein guter Freund mir den Vorschlag gemacht, unseren Urlaub in seiner Heimat Bulgarien zu verbringen. Zwei stunden nachdem wir dort ankamen, wurde unser Wagen gestohlen. Polizei wurde benachrichtigt, mein Freund und unser Gastgeber meinten: “das können wir vergessen, es werden viele Autos hier in Bulgarien gestohlen.“
Unser Gastgeber hatte eine Nachbarin, die in der Zukunft sehen könnte, eine Wahrsagerin. Sie kam und erzählte uns, das Auto wird in 7 Tage genau zurückgebracht werden.
Der Wagen war tatsächlich 7 Tage später da. Die Polizei hat uns benachrichtigt.
Nun, werdet Ihr sagen, das könnte Zufall sein. Die Geschichte ist noch nicht zur Ende.

Ich war neugierig und fragte unseren Gastgeber, ob er die Nachbarin zum Kaffee einladen könnte, vielleicht könnte sie was über meine Zukunft sagen. Die Frau kam. Sie hat vieles über meine Vergangenheit erzählt, alles 100%ig. Und jetzt kommt das Beste. Alles was sie über meine Zukunft voraussagte, ist auch 100%ig eingetroffen (nächsten 12 Monate). Und ich spreche nicht von Kleinkram-Aussagen. Sie hat mein nächsten Urlaubsort vorausgesagt und was dort passieren wird (Personen, Ereignisse usw.).

Deshalb kann ich nur eins sagen. Schicksal existiert und kann beeinflusst werden. Nachweise kann ich nicht liefern, obwohl, wer hätte Lust auf eine Bulgarienreise??? [IMG]http://www.smileyhome.de/smilies/froehlich/multi.gif[/IMG]


Gruß
Zaunkönig@skywalker: sehr beeidruckend...und ich halts nicht für ausgeschlossen...aber bistu sicher, dass die frau nicht kontakt zu den dieben hatte?:D

[QUOTE]Schicksal existiert und kann beeinflusst werden.[/QUOTE]

Wie geht das?? Fayve hat schon gesagt, dass, wenn es ein schicksal gibt, es unveränderbar ist, schon rein logisch betrachtet.


So...der makroskopische Determinismus scheint für mich, wie auch für fayve und andere festzustehen...aber was ist mit dem mikroskopischen?
Es gibt kaum einen Physiker, der noch Determinismus, LaPlace'schen Dämon usw. vertritt, und zwar auf überzeugenden Grundlagen: Quantenmechanik, Radioaktivität, und vieles mehr sprechen gegen den Determinismus...
Und wenn es im Kleinen Zufälle gibt, haben die keine Auswirkungen auf das Große?

i'm puzzled^^
skywalker[QUOTE][i]Original geschrieben von Zaunkönig [/i]
[B]@skywalker: sehr beeidruckend...und ich halts nicht für ausgeschlossen...aber bistu sicher, dass die frau nicht kontakt zu den dieben hatte?:D

Wie geht das?? Fayve hat schon gesagt, dass, wenn es ein schicksal gibt, es unveränderbar ist, schon rein logisch betrachtet.
[/B][/QUOTE]
Ja, da kannst du Recht haben, aber die Geschichte ging weiter. Stell dir mal vor, eine Wahrsagerin erzählt dir wie du zu deinem Urlaubsort ankommen wirst, was du genau dort machen wirst, wo genau das wäre, mit wem du dort ankommen wirst und welche unbekannte Personen während deines Urlaubs treffen wirst!

Ja, auch wenn es logisch klingt, man kann das Schicksal verändern. Angenommen würde ich mich absichtlich umbringen, dann wäre die Aussage von der Wahrsagerin nicht eingetroffen.
Nun eröffnet sich sicherlich die Frage, die Wahrsagerin hätte es auch „sehen können“. Aber gerade das führt zu der Annahme, dass ich auch ohne eine Wahrsagerin mein Schicksal verändere, indem ich etwas anderes tue, als es „vorgeschrieben“ war. Beispiel: ich gehe Heute nicht aus dem Haus, hätte ich es getan, hätte ich vielleicht meinen Arm gebrochen, oder die Frau meines Lebens kenngelernt. Das einzige Problem liegt quasi daran, dass das Schicksal unbekannt bleibt, außer man hat die gute Wahrsagerin zur Seite!!

Gruß
Nageth[QUOTE][i]Original geschrieben von Zaunkönig [/i]
[B] Du nennst das Gewissen "erfunden"...Warum das?? Hattest du noch nie Gewissensbisse? Sind leider sehr real...zumindest in dem Sinne, dass sie dein Handeln beeinflussen...Und das ist es ja grade, was diese Schicksalstheorie meint: Egal ob dus merkst oder nicht, du wirst von deinen früheren Erlebnissen, deiner Erziehung etc gesteuert! [/B][/QUOTE]

Das gehört zwar nicht wirklich in diesen Tread, aber ich würde genr enoch etwas dazu sagen. Vielleicht erbarmt sich ja einer und erstellt ein neues thema dazu - egal - Ja ichj denke das das Gewissen erfunden ist. Es hängt von der Erziehung ab. Ein ausgesetztes Kind (auch wenn es wenige CHancen zu überleben hätte gehen wir einfach davon aus, dass es lebt) würde ohne zu zörgern sich eine Orange von der Theke nehmen, und gehen ohne zu bezahlen. Ist das nun ein Verbrechen oder nicht wenn es doch die Regeln unseres Landes und vorallem die Grundsätze unserer Gesellschaft nicht kennt? ich denke das Gewissen ist etwas anerzogenes und nicht nätürlich!
schellfischich glaube nicht an schicksal. dafür weiss ich aber von der bestimmtheit die eventuelle vorsehung irrelevant macht.
Ceres_the_RavenIch würde sagen, dass nicht jede Kleinigkeit Schicksal ist, aber es doch sein kann, dass die ein oder andere Sache, die man dann nie mehr vergisst, vorhergestimmt war. Zum Beispiel die Geburt, den Tod, die Personen, die man trifft, und die für immer Freunde bleiben etc.
Manofdarkalso ich denke das ganze leben beruht auf schiksal. man kan ja auch nich wirklich bestimmen wan man einen unfall möchte. so kann man im ganzen Leben nicht bestimmen was einem widerfahren soll.
Storm17@ Manofdark
Für mich stellt sich da aber die frage, was ist das Schicksal genau für dich? wie interpretierst du es? Diese frage habe ich mich auch selber gefragt und ich stellte fest: die Menschen benutzen das Wort Schicksal nur, um etwas zu beschreiben, dass sie selbst nicht lenken und verstehen können. Sie philosophieren darüber, weil sie nicht einsehen wollen, das etwas zufällig so geschieht. Sie brauchen eine Erklärung, warum ihnen jetzt gerade, genau das zugestoßen ist. Ich habe auch in einem Brockhaus nachgeschlagen. Dort steht:
Schicksal: 1) das, was dem Menschen (ohne sein Wollen und
Handeln) wiederfährt;
2) die Macht, die den Lebensweg des Menschen lenkt;
3) die vom Weltgesetz bez. derWeltvernunft gestiftete Ordnung.
mfg Storm
SachielHallo alle zusammen!

Ich für meine Begriffe bin da eher Determinist und denke das das Leben eher zer Kausalität zugunde liegt. UNd die Kausalität dem persönlichem Egoismus des Menschen dient, denn der Mensch handelt immer egoistisch.

so anmaßend es auch klingen mag stelle ich sogar die These auf der Mensch würde selbst oder gerade in der Liebe nur egoistisch handeln.

Kausalität:
Aktion-Reaktion
Ursache-Wirkung
Fayve@Sachiel
Wie kommst du auf die Idee Kausalität dient dem Egoismus?

Wenn man von der Kausalität überzeugt ist stellt der Egoismus nur ein Kausalverhalten von vielen da.
PeaceVannniii[QUOTE][i]Original geschrieben von Storm17 [/i]
[B]ich stellte fest: die Menschen benutzen das Wort Schicksal nur, um etwas zu beschreiben, dass sie selbst nicht lenken und verstehen können. Sie philosophieren darüber, weil sie nicht einsehen wollen, das etwas zufällig so geschieht.[/B][/QUOTE]

der Meinung bin ich auch!
Emile BakeTadiaSchicksal gibt es und gibt es auch wieder nicht. Es kommt auf die Erkenntnisfähigkeit des Fragestellers an. Zunächst gibt es Schicksal nicht. Dann ahnt der Mensch, daß gewisse, sich wiederholende Erlebnisse unmöglich Zufall sein können. Mit der Zeit wird diese Vermutung zur Gewißheit. Der Mensch erlangt einen gewissen Einblick in das Schicksal, kann Wahrscheinlichkeiten erkennen. Die völlige Determiniertheit des Menschen ist allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Wenn der Mensch seine Freiheit wiedererlangt, verliert der Begriff "Schicksal" wieder seine Bedeutung.
vampiranhaIch glaube auch an Schicksal. Unbedingt. Ich denke, dass jeder Schritt, den man/frau tut, vorherbestimmt ist und egal welchen Weg man an einer Kreuzung einschlägt, dass das Ziel trotzdem vorgegeben ist.

Allerdings denke ich nicht, dass Schicksal = das Ziel veränderbar ist.



vampiranha
Luna0503Hallo!

Da hier in dieser Diskussion schon mehrfach der Sachverhalt, dass Schicksal und freier Wille schwierig vereinbar sind, angesprochen wurde, habe ich eine andere Variante anzubieten.
Der Charakter eines Menschen kann dessen Schicksal darstellen, da sich dieser auch wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Somit ist das Geschehen im Leben durch das eigene und nach einem bestimmten Muster erfolgende Handeln einer Person frei gewählt, jedoch durch die Möglichkeiten und Grenzen eines bestimmten Charakters eingeschränkt. Ob der Charakter eines Menschen durch ein Schicksal bestimmt wird ist auch wiederum zu spekulieren, da verschiedene äußere Einflüsse den Charakter prägen, aber auch schon vor allen Erfahrungen ein bestimmter Wesenszug vorhanden ist. Und meiner Meinung nach stellt dieser nun das Schicksal dar.

Grüße, Luna
thoughtich bin mir nicht sicher, ob es so etwas wie schicksal wirklich gibt, aber ich denke, dass viele umstände mit "sich selbst erfüllenden prophezeiungen" zu tun haben. ich muss nur fest genug an etwas glauben (bewusst oder unbewusst) und die wahrscheinlichkeit, dass es in erfüllung geht, schnellt in die höhe, einfach aus dem grund, weil ich (gewollt oder ungewollt) darauf hinarbeite. der weg dorthin, wie ich es also angehe, mag individuell sein und vielleicht auch durch den eigenen charakter geprägt, aber vielleicht ist es das, worauf es ankommt: auf die eigene individualität. denn wie heißt es so schön?: der weg ist das ziel...
BrunIch glaube an das schicksal. Bei jedem Menschen wurde vor seiner geburt ein schicksalsfaden gesponnen der unwillkürlich mit seinem Leben zusammenhängt.Sei es wann du stirbst oder wann du den richtigen triffst.,Jeder schritt deines Lebens ist vom schicksal vorprogrammiert.
DirchiSchicksal ist nur ein Begriff. Schicksal als solches gibt's meiner Meinung nach nicht!

Das was die meisten Leute als "Schicksal" meinen, ist nur Karma. Karma ist nicht biegsam und nicht starr, Karma fließt und liegt fern ab von Raum und Zeit, weshalb es auch direkt beeinflussbar ist!
(Siehe dazu den Thread von Herrn Skywalker mit der Vorhersage der Wahrsagerin über den Urlaub und der Möglichkeit des spontanen Suizids).
Wirklich Vorhersagbar ist das Unvorhersagbare, alles andere sind Tendenzen.

Der Begriff "Schicksal" scheint mir ein moralischer Blitzableiter zu sein, um seltsame, tragische oder traurige Ereignisse im Leben, zu determinieren und zu "entschuldigen"!

Der Unterschied ist: Beim Schicksal ist man der "bedauernswerte Geschädigte", und aus der Sicht vom Karma ist man halt IMMER und GEWISS irgendwie selbst dran "schuld" ...es haben sich einfach nur Tendenzen zusammengefügt, die man selbst gesäht hat und nun selbstverständlich auch erntet!;)

Dies kann man jetzt, ganz von spirituell-theologischen Ansichten abgesehen, für sich selbst sehen:
Der eine Mensch schiebt sein Leben, seine Taten und das was ihn wiederfährt, auf das "Schicksal" ab, und der andere Mensch nimmt das, was auch kommen mag, als zu sich gehörig und ganz natürlich an!

Ob nun Schiksal oder Karma - dem sind wir nicht gefeit, weshalb wir es einfach als solches hinnehmen müssen, sonst laufen wir im Kreis, ohne auch nur zu wissen, das wir selbst das "Schicksal" oder Karma sind.
...Wenn man weiß, das man nicht weglaufen kann und braucht, verschwindet auch das Schicksal!

Lieben Gruß und eine gute Nacht: Dirchi ;)
finsteres Wesenich glaube an das schicksal. einfache "zufälle" gibt es für mich nicht, das wäre einfach zu einfach. ;)
es muss eine art schicksal geben, denn es hat alles im leben einen sinn, denke ich, auch wenn wir diesen sinn nicht kennen. (klingt das jetzt fromm?:p )
jedenfalls ist es wohl kaum zufall, wenn ich jemand kennenlerne, der später in meinem leben noch eine (wichtige?) rolle spielen wird, was nicht heissen soll, dass jeder mensch, den ich je kennengelernt habe, für mich (oder mein leben) wichtig ist. natürlich spielt nicht jedes ereignis im leben eine wichtige rolle, aber wenn alles so wahnsinnig wichtig wäre, dann wäre unser leben viel zu kurz oder viel zu langweilig und es gab höchstens 3 - 4 ereignisse in unserem leben...
das ist jetzt zwar etwas verwirrend, aber dennoch verständlich (bis zu einem gewissen maße zumindest), hoffe ich. :D

glg finsteres wesen
UrvaterSchicksal kann sein, darf aber nicht sein.

Wozu soll ich leben, wenn ich nur einen Plan erfülle ?

Bin ich ein Pixelmännchen im Spiel der Götter ?
242shockfront24Ich bin der Meinung es gibt gewisse Dinge im Leben die sind beeinflussbar,aber auch ur dann wenn man sein Schiksal vorrausahnen kann...

Ja ich glaube an ein Schiksal.!

Manchmal frage ich mich wirklich ob ich alles was ich bis jetzt erlebt habe von Kindheit an so erleben musste.Ich bin teilweise neidisch auf die Kinder die damals mit mir in einer Klasse waren und ein besseres Leben hatten als ich.

Dann aber wiederrum bin ich Stolz und Froh wie ich mein schlechtes Schiksal gemeistert habe in den ganzen Jahren.

Was will man mehr?!Ich komme aus einer Familie die einfach grauenvoll war: Eltern geschieden,Vater Alkoholoker,Mutter Tablettensüchtig und konnte nie mit Geld umgehen und wenn von beidem nichts mehr da war schlug sie uns weil wir immer die Schuldigen waren!An diesem Leben habe ich immer noch zu knacken,kein Jugendamt hatte sich damals für meine Schwester oder mich Intressiert dort wären wir besser aufgehoben gewesehen.Immerhin gab es dort was zu Essen.Meine Schwester und ich haben manchmal drei Wochen lang nix zu Essen gehabt und es war so schlimm das ich unterwegs zur Schule umgefallen bin.Als Dank wenn ich nachhause gebracht worden bin wirde ich geschlagen,nett nicht war:rolleyes:

Dann ein Mann kennengelernt der erst nett war und sich zum Ars...entwickelt hatte wo ich auch Angst vor haben musste,na ja mit hängen und würgen habe ich mich in Todesangst scheiden lassen immerhin wollte der mich umbringen.

Dennoch muss ich meinem Schiksal *DANKE*sagen:) Denn ich habe in dieser schlechten Zeit soviel gelernt was wichtig ist für mein heutiges Leben!

Ich habe durch den ganzen Mist mein jetzigen Mann vor 8 Jahren kennengelernt und wir sind glücklich,ich bin der Meinung es war und ist Schiksal auch das wir beide jetzt gemeinsam durchmachen ist reines Schiksal.Aber sein Schiksal kann man beeinflussen und in richtig leiten wenn man möchte.

Ich glaube an ein Schiksal...
Mortitia25Hi shockfront,

ich denke auch, dass im Leben alles seinen Sinn hat. Auch wenn man das vielleicht nicht immer gleich sieht.
Ich finde auch, dass du stolz auf dich sein kannst, weil du dein Leben trotz allem doch irgendwie "gemeistert" hast.
Ich wünsche dir auf jedem Fall, dass du mit deinem jetzigen Mann in deinem Leben glücklich sein wirst.
242shockfront24@Mortitia25

[QUOTE]ich denke auch, dass im Leben alles seinen Sinn hat. Auch wenn man das vielleicht nicht immer gleich sieht.Ich finde auch, dass du stolz auf dich sein kannst, weil du dein Leben trotz allem doch irgendwie "gemeistert" hast.Ich wünsche dir auf jedem Fall, dass du mit deinem jetzigen Mann in deinem Leben glücklich sein wirst.[/QUOTE]

Ich danke dir,für deine lieben Worte:) Ich finde auch das das alles im Leben irgendwie ein Sinn ergibt,anders kann ich es mir wirklich nicht vorstellen warum manchmal soviel Elend aus dieser Welt gibt,aber selbst zum Beispiel in der dritten Welt wo richtig Hungersnot ist,wissen genau die Mensch ihr Leben zu meistern sie versuchen das beste daraus zu machen und sind glücklich mit dem was sie haben,ich finde da sollten sich viele ein Beispil dran nehmen.

Ich hoffe natürlich auch das es weiterhin genauso klappt und wir immer glücklich sein werden,wir haben uns wirklich gesucht und gefunden.Bei uns ist es wirklich so Topf sucht Deckel,jeder ergänzt den anderen,manchmal wissen wir schon im vorraus was der andere denkt oder fühlt ohne das wir miteinander gesprochen haben...Ist schon komisch :-)Diesen Mann gebe ich nicht mehr her:D
ArtuileIch persönlich bin gerade eben bei Nachtwelten gestartet und habe mir (leider) nicht alle vorangehenden Posts durchgelesen,
ich gratuliere jedoch der Person über mir zu dieser äußerst glücklichen Fügung ;) ...
Da bin ich auch gleich beim Thema, Fügung hört sich ja schon so an, als ob ich an das Schicksal glauben würde, aber so direkt tue ich das nicht. Ich bin eher der Auffassung, dass jeder seine Zukunft in der Hand hat und darüber frei verfügt, zumindest im großen Rahmen, denn es gibt ja auch Dinge die außerhalb unserer Handlungen liegen und nicht aufgrund irgendwelcher Entscheidungen unsererseits passieren.
Doch bei diesen Dingen würde ich eher das Wort Zufall benutzen, denn ich kann mich absolut nicht mit dem Gedanken anfreunden, das Dinge die passieren vorherbestimmt sein sollen. So sehe ich das zumindest ^^ ...
Das ganze Leben ist ja auch kein Ablauf von Dingen die feststehen, denn durch unsere Taten die wir wissentlich taten sind wir ja erst die Person die wir sind.
Dann fragen wir uns, was wäre wenn man in der Vergangenheit etwas anders gemacht hätte, aber das geht nicht. Hätten wir etwas anders gemacht, dann wären wir eine andere Person, die sich zu einer anderen Zeit eine andere Frage zu einer anderen Sache gestellt hätte. (Das ist in gewisser Weise ein Zitat aus einem Spiel, dessen Namen ich aus werberechtlichen Gründen jetzt nicht nenne :D ... Ich fand es einfach so gut ^^)
informix05Ich denke, diese uralte philosophische Frage des Schicksals ist eng verknüpft mit der Frage des freien Willens und ob die Welt nun determiniert oder zufällig ist (was hier an anderer Stelle ja schon ausführlich diskutiert worden ist).

Oft wird hier angeführt, die Welt müsse determiniert sein, denn wenn man den momentanen Zustand aller Teilchen im Universum kennen würde, könnte man ja mit Hilfe der ebenfalls bekannten physikalischen Gesetze den Zustand zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft berechnen (so wie man bereits heute auf die Minute genau den Zeitpunkt der nächsten Sonnenfinsternis bei uns bestimmen kann).

Das Problem ist aber, dass man den momentanen Zustand eines einzelnen Elementarteilchens nicht hinreichend genau kennen kann, denn nach dem Heisenberg'schen Unschärfeprinzip der Quantenmechanik können Ort und Impuls (also Zustand) eines Teilchens grundsätzlich nicht gleichzeitig beliebig genau gemessen werden (je genauer man den Ort mißt, desto ungenauer wird die Messung des Impulses und umgekehrt).

Ausserdem gibt es physikalische Größen, die mit irrationalen Zahlen beschrieben werden, also Zahlen, die unendlich viele Nachkommastellen haben, z. B. die Kreiszahl PI oder Wurzel aus 2.

Die Welt mag determiniert sein, aber sie ist nicht berechenbar und somit auch nicht vorhersagbar! Entsprechend dazu mag es so etwas wie Schicksal geben (in dem Sinne, dass wir tatsächlich nur Marionetten einer höheren Macht oder der Naturgesetze sind), aber das ist ebenfalls weder empirisch beweisbar noch vorhersagbar. Auf die Frage, ob es so etwas wie Schicksal gibt, wird es also definitiv niemals eine endgültige Antwort geben, weder von den Naturwissenschaften noch von der Philosophie!

Wer an Schicksal glaubt, verneint ja praktisch die Willens- und Handulungsfreiheit des Menschen, denn so wie ich den Begriff Schicksal verstehe, meint man damit, dass quasi das Drehbuch des Lebens schon geschrieben ist es nur noch wie ein Theaterstück auf der Bühne der Welt aufgeführt wird, in dem wir alle nur Marionetten sind. Intuitiv habe ich aber den Eindruck, dass der Mensch in seinem Willen und Handeln frei ist, denn dies ist es ja gerade, was den Menschen ausmacht und von den anderen Lebewesen unterscheidet.
skywalker[B](Wiederholung)[/B]

Ein „übertriebener“ Zufall ist kein Zufall sondern Schicksal!

An und für sich sind Schicksal und Bestimmung Synonyme. Ich möchte meinen Standpunkt in diesem Beitrag, absichtsvoll nicht näher veranschaulichen. Der Grund ist eine von vielen persönlichen Gegebenheiten, aber sie war durchaus höchst „empirisch“:
Vor ein Paar Jahren hat ein guter Freund mir den Vorschlag gemacht, unseren Urlaub in seiner Heimat Bulgarien zu verbringen. Zwei stunden nachdem wir dort ankamen, wurde unser Wagen gestohlen. Polizei wurde benachrichtigt, mein Freund und unser Gastgeber meinten: “das können wir vergessen, es werden viele Autos hier in Bulgarien gestohlen.“
Unser Gastgeber hatte eine Nachbarin, die in der Zukunft sehen könnte, eine Wahrsagerin. Sie kam und erzählte uns, das Auto wird in 7 Tage genau zurückgebracht werden.
Der Wagen war tatsächlich 7 Tage später da. Die Polizei hat uns benachrichtigt.
Nun, werdet Ihr sagen, das könnte Zufall sein. Die Geschichte ist noch nicht zur Ende.

Ich war neugierig und fragte unseren Gastgeber, ob er die Nachbarin zum Kaffee einladen könnte, vielleicht könnte sie was über meine Zukunft sagen. Die Frau kam. Sie hat vieles über meine Vergangenheit erzählt, alles 100%ig. Und jetzt kommt das Beste. Alles was sie über meine Zukunft voraussagte, ist auch 100%ig eingetroffen (nächsten 12 Monate). Und ich spreche nicht von Kleinkram-Aussagen. Sie hat mein nächsten Urlaubsort vorausgesagt und was dort passieren wird (Personen, Ereignisse usw.).

Deshalb kann ich nur eins sagen. Schicksal existiert und kann beeinflusst werden.
Anaximander[quote]Deshalb kann ich nur eins sagen. Schicksal existiert und kann beeinflusst werden.[/quote]
Verstehe ich nicht.

Selbst wenn die Schlussfolgerungen, die du aus deinem Erlebnis ziehst, richtig wären (beiläufig gesprochen: sie sind es nicht), dann wäre dennoch das, was du in diesem Satz sagst, ziemlicher Unsinn.

Denn wenn der schwammige Begriff "Schicksal" überhaupt eine Bedeutung hat, dann doch nur die, dass es sich um Geschehnisse handelt, die gerade nicht beeinflusst werden können, denen man ausgeliefert ist. Ereignisse, deren Eintreten unabhängig von dem, was man selbst entscheidet, festgelegt ist.

Wenn du nun sagst, Schicksal existiert , machst du deine eigene Aussage zu einer Leerformel ;)
skywalkerStopp, stopp, nicht wieder so eilig mit den Schlussfolgerungen. Deine Darstellung ist lückenhaft, da du etwas Wichtiges vergessen hast. Hier muss man differenzieren. Schicksal bzw. Bestimmung betrifft ein Ereignis, das mit einem bestimmten Zeitpunkt verbunden ist. Beispiel: ich gehe Heute aus dem Haus, 30 Min. später werde ich von einem Dieb überfallen. Auf dem Weg zur Polizei verwickle ich mich in einem Autounfall. Als ich letztendlich nach Hause komme, sehe ich wie meine Wohnung in Flammen steht. Nun, bisher findet deine Aussage Geltung, da das Geschehnis nicht beeinflussbar ist. So weit gut.

Nun, anhand meines Erlebnisses bietet sich die Möglichkeit die Information über das schicksalhafte Ereignis früher zu erhalten. Wenn ich mich dann bewusst entscheide z.B. Zuhause zu bleiben oder - im extremen Fall – mich umzubringen, dann findet dieses Ereignis nicht statt. Insofern habe ich mein Schicksal beeinflusst. Aber dies kann nur dann gelten, wenn man die Information vorher erhalten hat. Insofern erhält Schicksal eine ergänzende Bedeutung, die eher mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verknüpft ist.
informix05[QUOTE][i]Original geschrieben von skywalker [/i]
[B]
Vor ein Paar Jahren hat ein guter Freund mir den Vorschlag gemacht, unseren Urlaub in seiner Heimat Bulgarien zu verbringen. Zwei stunden nachdem wir dort ankamen, wurde unser Wagen gestohlen. Polizei wurde benachrichtigt, mein Freund und unser Gastgeber meinten: “das können wir vergessen, es werden viele Autos hier in Bulgarien gestohlen.“
Unser Gastgeber hatte eine Nachbarin, die in der Zukunft sehen könnte, eine Wahrsagerin. Sie kam und erzählte uns, das Auto wird in 7 Tage genau zurückgebracht werden.
Der Wagen war tatsächlich 7 Tage später da. Die Polizei hat uns benachrichtigt.
[/B][/QUOTE]

Na, vielleicht kannte die "Wahrsagerin" ja die Diebe oder es dauert halt in Bulgarien durchschnittlich 7 Tage, bis gestohlenen Autos gefunden werden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von skywalker [/i]
[B]
Ich war neugierig und fragte unseren Gastgeber, ob er die Nachbarin zum Kaffee einladen könnte, vielleicht könnte sie was über meine Zukunft sagen. Die Frau kam. Sie hat vieles über meine Vergangenheit erzählt, alles 100%ig. Und jetzt kommt das Beste. Alles was sie über meine Zukunft voraussagte, ist auch 100%ig eingetroffen (nächsten 12 Monate). Und ich spreche nicht von Kleinkram-Aussagen. Sie hat mein nächsten Urlaubsort vorausgesagt und was dort passieren wird (Personen, Ereignisse usw.).
[/B][/QUOTE]
Wenn du die Frau nach deiner Zukunft gefragt hast, warum hat sie dann vieles aus deiner Vergangenheit erzählt? Vielleicht hast du deinen nächsten Urlaubsort und was dort passieren wird unbewusst aufgrund der Aussagen der "Wahrsagerin" gewählt, das ist das, was man als sich selbst erfüllende Prophezeiungen bezeichnet (wenn man abergläubisch ist und zu einer "Wahrsagerin" geht und die einem immer wieder erzählt, dass einem am nächsten Freitag den 13. etwas Schlimmes passieren wird, dann passiert es halt wahrscheinlich auch, weil man nicht mehr klar denken und sich konzentrieren kann und ständig an diesen Unsinn denken muss).

Warum hast du die "Wahrsagerin" denn nicht nach den nächsten Lottozahlen gefragt, oder warum nutzen solche Menschen nicht selbst ihre "hellseherischen" Fähigkeiten für solche Zwecke?

Ich denke, solche Menschen habe eine besondere Fähigkeit, bei anderen Menschen, die abergläubisch oder für solchen esoterischen Unsinn empfänglich sind, den Verstand auszuschalten und sie wie ein Hypnotiseur zu steuern und zu manipulieren.

Ich möchte ja niemandem den Zauber und den Glauben an solchen Erlebnissen nehmen, aber bei Lichte betrachtet sind bisher noch alle Wahrsager als Scharlatarne entlarvt worden.
skywalkerNun Informix, gesunde Skepsis ist gut zur Kritik, aber wenn, dann sollst du es richtig tun! (die jungen Leute von Heute!)

Erstens, eine Wahrsagerin ist kein Gott, sie kann gewisse Dinge über die Zukunft sagen aber nicht alles. Ein Arzt ist auch nur ein Arzt, er kann nicht alle Krankheiten heilen. Um etwas als Unsinn zu bezeichnen, dann muss man erstmal kritisch, analytisch und sachlich vorgehen, nicht voreingenommen wie du.

Die Wahrsagerin erzählte über die Zukunft Dinge wie: Du wirst dort GENAU Urlaub machen werden du wirst DEN und DEN treffen, du wirst mit dem Schiff fahren werden usw. Das sind keine „Billigaussagen“, vor allem wenn alles zu 100% eintrifft. Ich hatte noch nicht mal vor Urlaub zu machen, und sie erzählte mir davon!! Und diesen Ort den sie meinte, das war auch nicht mein Urlaubsziel gewiesen!


Gruß
TimberwolfIch halte jegliche Antwort auf die Eingangsfrage - im Rahmen meiner eigenen begrenzten Wahrnehmung - für nicht beweisbar und muss daher konstatieren: Ich weiß es nicht.

Schicksal bedeutet, dass der Lauf der Dinge im Voraus feststeht. Zufall bedeutet, dass der Lauf der Dinge erst in der Gegenwart entschieden wird... was meine persönliche Wahrnehmung anbelangt, kann ich den Lauf der Dinge nur rückblickend feststellen. Daher muss ich bei dieser Frage resignieren und überlasse das Wort den Hellsehern und Freiheitsliebenden unseres Boards. ;-)

__________________
P.S.: Nein, ich bin keine Signatur! - LG vom Wolf
skywalkerTimberwolf, durchdachte Aussage!

Gruß
escap3Schicksal...
Meiner Meinung nach ist das Schicksal eine Begrifflichkeit für Menschen
dienend als Erklärung den "Zufall" eine persönliche Verbindung zu geben.
Zufall = Ein persönlich "ungewöhnlicher" Zusammenhang von Ereignissen mit dem man nicht rechnet.

Ich denke gewisse Umstände, zu einer gewissen Zeit, in einem gewissen Raum führen zu diesem so genannten "Schicksal", dass sich durch die jeweilige Änderung des Umstandes, der Zeit und/oder des Raumes zu einem ganz anderen nicht mit gerechnetem Ereignis führen kann.

Und da wir Menschen gern nach Erklärungen suchen und es keine "greifbare" Erklärung dafür gibt schiebt man es gern dieser "höheren Macht" zu, namens: Schicksal.
Alternativ gibt es dazu: Glück, Pech, Fügung, "vom Schicksal verfolgt", Bestimmung, Gott etc.
Meiner Meinung nach gibt man damit seine eigene Verantwortung ab und lässt es gern "jemand anderes" sein oder verursachen.
escap3Du sagst es: Einfluss haben wir nur auf uns selbst, weder auf andere Personen oder unvohersehbare Situationen.
Und diese führen wiederum auch ihre eigene "Steuerung". Nur ist sie uns nicht "geläufig".
Ist es dann die Steuerung der anderen die man als "höhere Macht" betitelt? Als das "Schicksal"?

Dieser Moment von einem überwältigem Gefühl von "Unglaublichkeit", "Überraschung" oder "Schockzustand" einer unberechenbaren Situation, die dadurch entsteht, dass zum Beispiel zwei unterschiedliche "Leben" sich überschneiden, z.B. aufgrund eines gleichen Interesses und sich dadurch kennenlernen und ineinander verlieben.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von escap3 [/i]
[B]Du sagst es: Einfluss haben wir nur auf uns selbst, weder auf andere Personen oder unvohersehbare Situationen.
Und diese führen wiederum auch ihre eigene "Steuerung". Nur ist sie uns nicht "geläufig".
Ist es dann die Steuerung der anderen die man als "höhere Macht" betitelt? Als das "Schicksal"?
[/B][/QUOTE]

Hm, ich glaube, nicht unbedingt die Steuerung der anderen, so gesehen, steuern die sich ja auch selber, aber das Zusammenspiel der einzelnen Leute führt dann wohl zum Schicksal bzw kann damit gleichgesetzt werden. Das ist in etwa meine Definition des Wortes.
escap3ja, genauso habe ich es auch gemeint:) Manchmal ist es schwierig, dass was man denkt
in den "richtigen" Worten auszudrücken..
elle!Ich finde schon dass es sich irgendtwie ausschließt denn entweder dein leben ist vorherbestimmt oder eben nich - aber wenn du mich so fragst erscheint mir beides unrealistisch -das leben kann nicht vorherbestimmt sein,es ist doch von zu vielen faktoren abhängig andererseits das alles was manchaml passiert zufall sein soll??? Ich persönlich nenne "sie " immer fortuna, für mich ist es damit erklärt- es verkörpert eine allmacht die zwar bestimmte dinge lenkt aber man seölbst hat in gewisser weise immer noch einfluß; naja sie kann ziemlich witzig sein oder? Ich hab immer seehr viel glück (zb.ich lerne eine stunde ein thema und meine freundin 24 stunden alles -ich krieg ne 1 und sie ne 3 ungerecht oder? sowas passiert mir ständig -aber ich bin auch äusserst dankbar also weiss es eigentle zum schätzen )
AsyaUnser Charakter ist unser Schicksal.
StandAloneKmplxVielleicht sollten wir erstmal klaeren, warum wir dieses Wort eigendlich benutzen.
Ich meine, sobald wir denken, etwas negatives, worauf wir scheinbar keinen Einfluss hatten, oder haben koennen betitteln wir diese Situation als Schicksal.
Falls es jedoch etwas Gutes ist, worauf wir ebenfalls scheinbar keinen Einfluss genommen haben, oder noch nehmen koennen ist es nur noch "vielleicht" Schicksal.
Zufall hingegen waere dann eine Situation, die fuer uns wertfrei oder neutral ist und aus welcher vorerst keine Konsequenzen resultieren.
Aus dieser Definition heraus gibt es natuerlich das Schicksal. Und zwar einfach aus dem Grunde, weil wir es aus unserem Wunsch heraus, Alles kontrollieren zu wollen geschaffen haben. Es ist das Wort, welches beschreibt wie hilflos und unbeteildigt man eine Situation erleben kann. Ebenfalls wie viel Angst wir davor haben die Kontrolle ueber eine Situation zu verlieren.
Sicherlich kann, wer an das Schicksal glaubt, ihm auf die Verantwortung fuer Alles uebertragen. Aber dies waere dann keine Frage der Philosophie mehr, sondern der Psychologie.


Vielleicht ist dies ein netter Beleg fuer meine obige These.
Als ich darueber nachdachte, warum und ob es dieses Schicksal tatsaechlich gibt ist mir Folgendes eingefallen...

...Haben wir nun zufaellig unsere grosse Liebe getroffen, wird diese Situation am Ende sicherlich Schicksal sein...

Die neutrale Situation ist die Begegnung mit einem anderen Menschen, der vorerst keine Bedeutung hat (ZUFALL). Somit resultiert auch noch keine Konsequenz daraus.
Nun, da man sich ja verliebt hat, gewinnt dieser Mensch an Bedeutung. Aus der zufaelligen Begegnung wird somit eine schicksalhafte. Diese Neubewertung der Situation ermoeglicht es uns das Schicksal zu personifizieren. Andere wuerden es wahrscheinlich auch Gott nennen. Was zu der Frage fuehrt, ob es einen Unterschied zwischen Gott und Schicksal gibt?...
Cententiahmmm...also ich glaube fest an das schicksal. Für mich ist es das Gegenteil zu Gott. Ich denke für jeden ist ein Weg vorbestimmt...vom Schicksal. Für manche ist es Gott, der ihnen einen Weg vorgibt.Jede unserer Handlungen ist vorbestimmt und wir können nichts dagegen tun. Wir glauben zwar, einen eigenen Willen zu haben und es kommt uns auch so vor. als würden wir für uns selbst entscheiden, aber ist jede Entscheidung nicht vll doch vom Schicksal bestimmt worden?

Meine persönliche Meinung.

mfg Cententia
Mira LilithIst es einem vor bestimmt arm oder reich zu sein ?
Ist es vor bestimmt das einige Menschen sehr leiden müssen und andere gar nicht ?
Ist es vorbestimmt wann und woran man stirbt.... ?
Es gibt Dinge im Leben die kann man nicht ändern.... oder lenken.

Schicksal .. wenn es ein Schicksal gäbe .. währe es meiner Meinung nicht veränderbar
Endweder das Leben ist durch das Schicksal vorbestimmt ...oder nicht. Schicksal würde nicht mehr Schicksal sein wenn es veränderbar währe.

Wenn jeder Mensch ein Schicksal hat ... dann muss es ja auch jemanden geben der dieses vor bestimmt hat.... ?!
Gibt es einen so mächtiges Wesen ?

Ist es mir wirklich so vorbestimmt so zu leiden ?
gunslingerHallo, also, ich glaube, gewisse Grundzüge des Lebens sind schicksalhaft vorbestimmt, was man dann draus macht bzw. wie man damit umgeht, ist jedem selber überlassen, für manche ist das Religion. schönen Gruß, gunslinger
kamuimir gefällt der gedanke nicht, dass ich mein leben nicht selbst bestimmen kann. Deshalb verdränge ich die eigentlich ganz plausible schicksalstheorie einfach und tu so als wär ich jemand der an zufälle glaubt.
^^
KalifatoIch glaube nicht an das Schicksal. Ich denke mir, das ist alles ein Zufall. Wie wenn man zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort ist.
zakumakurawenn man es rational überlegt, naturwissenschaftliche erkenntnisse zuhilfe nimmt, folgt daraus automatisch determinismus. alles ist voraussehbar, wenn man nur alle informationen hat. kein freier wille. alles schicksal.

aber: nur weil uns halt lediglich so ganz wenige, offensichtlich beschränkte (wir können ja damit die grundlegende existenz des universums nicht erklären) denkmechanismen wie logik, das prinzip von ursache und wirkung oder unsere vorstellung von zeit zur verfügung stehen, heisst dies nicht, dass die welt auch wirklich so konstituiert ist, und auch nach diesen mustern funktioniert.

im übrigen ist jemand, der glaubt das alles vorbestimmt sei, meiner meinung nach schon tot. das leben bietet ja offenbar keine herausforderung oder veränderung mehr an, da alles ja sowieso passiert wie es passieren muss. auch hätte ich zB sicher gar keine motivation mehr irgendetwas zu tun, da ich es ja doch nur tue weil ich es tun muss, und nur ein sklave des schicksals bin, eine willenloses rädchen im grossen, sinnlosen getriebe der völligen absurdität.

wie jene leute trotzdem weiter vor sich hinvegetieren können ist mir unerklärlich... aber wems gefällt, nur zu
zakumakuraim übrigen mache ich mir mein "schicksal" und meine welt selber, dafür sind wir ja menschen mit all unseren göttlichen fähigkeiten
Ewig[QUOTE][i]Original geschrieben von zakumakura [/i]
[B]alles ist voraussehbar, wenn man nur alle informationen hat. kein freier wille. alles schicksal.
[/B][/QUOTE]

Wenn man versucht alles zu beeinflussen, zu kontrollieren, zu besitzen, zu wissen, erkennt man immer mehr das man nichts von all dem kann. Man kann überhaupt nichts selbst tun um irgendetwas zu verändern.
In diesem Moment, wo alles tun aufhört haben wir alles akzeptiert wie es passiert. In diesem Moment sind wir das Schicksal und haben somit wieder alles in der Hand.
SliverAls ich glaube an Schiksal, aber ich glaube auch dass wir es bestimmen.

Das ist ungefaer so... man macht etwas und das aus freien Stuecken, man hat einen freien Willen und jede entscheidung die man trifft, hat man selbst getroffen, aber ich glaube das es quasi schon beckant ist was fuer eine Entscheidung man treffen wird, auch wenn du es selber tust...

klingt kompliziert, ist es auch, aber ich finde es so am richtigsten...

aehm...
ja
Blutrote Tränealso, ich persönlich glaube überhaupt nicht an schicksal. yap, für mich heißt schicksal, dass vieles oder alles vorbestimmt ist, was man tut, was man macht, was passiert etc....dass es vorbestimmt ist, wer man wird und so und das halte ich echt für totalen schwachsinn. ich denke eher, wenn man einen menschen trifft, den man vorher so oft angerufen hat, so, wie dein beisiel jetzt war, ist es schon eher zufall, aber vllt ist es auch so ein gefühl im menschen drin, der einen solche zufälligen dinge passieren lässt. ich kann es nicht so genau erklären, aber manche dinge macht man eben aus intuition. man spürt solche dinge vllt in gewisser weise, da fragt man sich z. b., kann es zufall sein, dass 2 menschen sich zum fast genau gleichen zeitpunk plötzlich anrufen, weil sie z. b. aneinander gedacht haben...das kann man natürlich nicht unbedingt zufall nennen. sowas passiert ja dann meist bei emotional und psychisch verbundenen menschen, wie zwillingen oder liebespärchen, bei liebe, denk ich,. hat man auch eine ziemliche, emotionale bindung und dann kann sowas schonmal passieren! aber manche dinge sind natürlich schon schier unbegreiflich, dass man es sich einfach nur durch schicksal erklärne kann, ist ja auch leichter, aber ich finds trotzdem käse. gut, bei solchen ereignissen sag ich dann auch immer öfters so, zja, schicksal *lol*, aber meistens nur aus spaß und belustigung ^^! an wiedergeburt wiederum glaube ich, aber das ist ja wieder ein ganz anderes thema *g*!
VeneficaAlso ich habe schon das Gefühl,dass es soetwas wie Schicksal gibt!
Es passieren einfach zu viele Dinge, die nicht nur zufällig sein können.
auf der anderen Seite glaube ich aber nicht,dass man seinem schicksal ausgeliefert ist.Was hätte das Leben denn dann für einen sinn???
Blutrote Tränenaja, dem schicksal ausgeliefert klingt für mich auch nicht sehr logisch und im grunde genommen, wenn man mal drüber nachdenkt, hat das leben eigentlich nicht unbedingt einen besonderen sinn, man lebt es, dann stirbt man und dann wird man vllt wiedergeboren, lebt nochmal oder sonst was, und so geht es dann immer weiter, aber ist ja ansichtssache. der sinn könnte natürlich sein, das immer mal wieder ein paar menschen geboren werden, die das leben und die welt darauf zum guten verändern können, aber bisher ist das wohl noch nicht passiert ;)!
eclipse68Schicksal, Zufall, Vorbestimmung...

Lange habe ich nicht an Schicksal geglaubt, und auch heute denke ich nicht, daß alles vorbestimmt ist und dies die Bedeutung von Schicksal ist. Aber im nachhinein betrachtet stellt sich das für mich so dar:

Es gab in meinem schon etwas längerem Leben viele Zufälle, einige lustige, einige traurige, ich habe Entscheidungen getroffen oder halt auch nicht, habe einen großen Teil meines Weges, manchmal recht, manchmal schlecht, bis heute gefunden.

Aber es gab einige wenige Momente, die ich als Schicksal betrachten würde, keine 'Vorbestimmung', sondern einfach eine Begegnung mit einem wichtigen Menschen zu einem richtigen Zeitpunkt.

Was ich meine:

Wenn merkst, das Leben entgleitet dir, und dann triffst du jemanden (Achtung, keine Liebesstory, eher das Gegenteil, aber das war nicht wirklich wichtig dabei...), die dir zeigt, wie du selbst noch vor ein paar Jahren warst, eine frühere Kopie deiner selbst im anderen Geschlecht, die einfach in deinem Leben auftaucht, dir den Kopf wäscht. Nicht aus Liebe oder Mitleid, einfach nur, weil sie mitfühlen kann, weil sie versteht, was du denkst und fühlst, und weil du weißt, wie sie fühlt und sich immer noch kindlich freuen und begeistern kann. Und das gibt sie dir wieder mit, sie war da, als du Hilfe brauchtest. Und dann zieht sie wieder ihres Weges. Lange kenne ich sie noch nicht, aber sie ist in der Zwischenzeit einer der wertvollsten Menschen für mich.

Ich denke, solche seltenen Begegnungen sind Schicksal. Nicht wirklich vorherbestimmt, aber auch nicht nachzuvollziehen, warum genau derjenige in diesem Moment in dein Leben tritt.

Irgendwie komme ich mir vor, als müßte ich erklären, was Nichts bedeutet...es fühlt sich richtig an, was ich schreibe, aber ergibt vielleicht für Außenstehende keinen klaren Sinn. Sorry, wenn es so ist
obscuritas luxIch glaube an das Schicksal... welches bestimmt wird, von dem Prinzip von Ursache und Wirkung... was man säht, das erntet man auch...

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal." (aus dem Talmud)

;)
CagliostroDer Zufall ist mein Freund.

Aus dem Nebel des Nichtplanens und des Nichtwissens kann ich meine Chancen generieren und überraschend zuschlagen.

Wäre das Leben voller geplanter Vorgänge, hätte ich hier nichts mehr verloren, denn dann könnte ich nicht mehr ich selbst sein.

Es ist der freie Raum, den es zu strukturieren gilt, im Grunde meine Stärke.
Bestehendes kann ich nicht verändern, aber das unausgegorene,
das unentschiedene kann ich beeinflussen.

Das vollends geplante und durchstrukturierte ist mein Feind.
Da kann ich nichts bewirken.
MagicPowerIch glaube nicht an das schicksal,
ich glaube eine Ereignisse und Resultate aus diesen Ereignissen.
dabihIch glaube an das Schicksal. Alles im Leben ist irgendwie schon hervorbestimmt. Man weiß es nicht und das ist auch gut so. Aber ich denke, es passiert nichts ohne Grund. Warum man so oder so entscheidet, oder ob es besser wäre, anders zu entscheiden, das ist der unbekannte Faktor dabei. Und meist ist es ja schon entschieden, was man tut, bevor einem das ins Bewusstsein hervordringt.

Man trifft eine ganz liebe Person zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und das ändert das ganze Leben, auch wenn sich das Leben nicht mit dieser Person gemeinsam ändert, aber es passiert eine entscheidende Wende. Ist das nun Schicksal, hervorbestimmt, oder ist es einfach nur passiert und man hatte Pech, dass das Leben nicht so spielt, wie man es sich vorgestellt hat?
ScherbenKöniginIch glaube schon an Schicksal , allerdings glaube ich auch , dass man sein Schicksal verändern oder beeinflussen kann.Es kann ja nicht alles was passiert zufall sein.. aber ab und zu setzt für mich das Schicksal aus und dann passiert sowas :D ich weiss... irgendwie widersprüchlich aber was solls :rolleyes:
Tiefe[QUOTE][i]Original geschrieben von PeaceVannniii [/i]
[B]
Was gehört da denn alles hinzu?

[/B][/QUOTE]

Meiner Ansicht nach, kann man Dinge dieser Größenordnung mit beschränktem Wissen nicht erklären - sagt der Kopf.

Es gibt definitiv mehr - sagen andere Teile in mir.
sleeping-waterIch denke, das Schicksal wird, von den meisten Menschen, als eine Art höhere Macht begriffen, die ohne menschliches Zutun das Leben der Meschen beeinflusst.

In Religionen ist diese Macht meist personifiziert.

Ich persönlich kann nicht an Schicksal glauben,wennman daran glaubt verlässt man sich darauf und man denkt wenn was gutes für mich geplant ist wird es schon passieren.

Beispiel:
Ich will einen guten Job,jedoch kümmere ich mich schon in der Schule um nix und hab so keinen Abschluss.Wie soll das denn dann funktionieren?


Ebenso Zufall,wenn der Zufall einen Grund hatte,dann war das geplant,denn wer an Zufall glaubt, leugnet Gründe, Pläne, Absichten, denkt nicht mit,ist nicht kritsch.
Black*LilyAlso ich persönlich halte überhaupt nichts von Religionen (jedem das seine, aber ich glaub nicht dran) - aber an Schicksal glaube ich.
Damit meine ich nicht, dass *alles* vorherbestimmt ist und man keinen Einfluss darauf hat. Im Gegenteil, ich bin schon der Meinung, dass man sein Leben größtenteils selbst in der Hand hat (mal abgesehen von unvorhergesehenen Unfällen etc.). Dennoch gibt es Situationen, wo ich denke, dass es unmöglich Zufall sein kann - z.B. wenn man an einen Ort geht, den man sonst gänzlich meidet und man trifft genau dieses eine Mal eine Person, die nach und nach eine immer wichtigere Rolle im eigenen Leben spielt - um nur mal ein Beispiel von vielen zu bringen. Ich denke, dass es schon irgendwie "vorherbestimmt" war, es einen tieferen Sinn hatte.
Scyth3Wie sleeping-water vor mir (leider ;) ) schon bemerkt hat, ist Schicksal, genauso wie Religion eine (wenn auch sehr romantische) verklärte Weltanschauung (ahhh unkorrektes Wort, verzeiht). Es ist einfach soviel einfacher, wenn man die negativen Erfahrungen auf das "Schicksal" schieben kann, aber andererseits werden doch dann die positiven vlt auch ein wenig gedämpfter wahrgenommen, was meint ihr?

Im Grunde ist es ein bisschen wie mit dem Weihnachtsmann...der Vergleich hinkt, ist aber doch recht anschaulich. Es kann uns, wie die Religion als solche auch in bestimmten Situationen Kraft geben und die "Niederlage" erträglicher machen... Also eigentlich ganz praktisch, aber manchen ist die vermeintliche Wahrheit einfach wichtiger.

Und was den Determinismus angeht, naja vlt sollte man sich mal mit Unschärferelationen beschäftigen. (Ich empfehle Brian Greene "Ein elegantes Universum"...aber bei wiki findet man sicher auch was)

Alle Macht dem freien Willen!;)
In diesem Sinne, schönen Abend noch
*Silver-Aquila*[quote]Wie sleeping-water vor mir (leider ) schon bemerkt hat, ist Schicksal, genauso wie Religion eine (wenn auch sehr romantische) verklärte Weltanschauung (ahhh unkorrektes Wort, verzeiht). Es ist einfach soviel einfacher, wenn man die negativen Erfahrungen auf das "Schicksal" schieben kann, aber andererseits werden doch dann die positiven vlt auch ein wenig gedämpfter wahrgenommen, was meint ihr?
[/quote]

Religion eine verklärte Weltanschauung? Klingt jetzt ein bissel wie "ja, klar, Religionen, romantisch, nette Vorstellungen, aber sein wir doch mal ehrlich, es bleibt eine Illusion!". Mit so einer recht heiklen Aussage wandelst du auf einem schmalen Pfad zwischen Intoleranz und zugleich einer überbetonten Bodenständigkeit ;)
Bewiesen hat ja bis jetzt noch niemand, dass Gott existiert, diesen Glauben entkräften konnte bisher aber auch keiner (so übrigens bei vielen Religionen, will mich ja nicht nur aufs Christentum versteifen).
Egal, war nur so eine kleine Kritik an deinem Vergleich, ohwa, hinken tut er wirklich mit einer solch wagemütigen Aussage.

Zu folgendem Satz:
[quote] Es ist einfach soviel einfacher, wenn man die negativen Erfahrungen auf das "Schicksal" schieben kann, aber andererseits werden doch dann die positiven vlt auch ein wenig gedämpfter wahrgenommen, was meint ihr?[/quote]

Nice, nur impliziert ja der nebensächliche Nutzen für den ein oder anderen Menschen ja nicht, dass das Schicksal nicht existiere? Oder?

Will dir nicht auf deine Füße treten, ich schätze sehr Menschen die sich Gedanken machen und vielleicht lieg ich ja mit folgendem völlig daneben und bin paranoid ;) :

Ich persönlich glaube nicht nur an das Schicksal, ich weiss dass es es gibt.
Nunja, woher weiss ich 17-jähriges kleines Rotzgörchen dass es sowas gebe?
Die Antwort ist recht banal: Ich habe viele Monate lang für andere Menschen und für mich diviniert.
Hab meine Intuition soweit herausbilden lassen, dass ich sie mittlerweile schon wieder am liebsten abstreifen wöllte (Wer will schon am Anfang einer Beziehung wissen, dass man sich knapp drei Monate später wieder trennt? Wer will schon wissen, dass man sich allgemein im Urlaub erst von den einen trennt, und kurze Zeit später schon wieder vom nächsten? Naja, im nachhinein muss ich sagen, ich wollts nicht und ich hab versucht dagegen zu tun, wie ich nur konnte).
Ich habe auch viele Vorraussagen für Menschen aus meinen nahen Umkreis, Familie oder gute Freunde gemacht, teilweise auch für wildfremde Menschen die mir größtenteils auch ein Feedback gaben.
Nun, ich hab jetzt innerhalb des letzten viertel bis halben Jahres an die zehn Feedbacks bekommen (will ja auch wissen, ob ich mir da was zusammenspinne) und 9 von 10 traten ein.
Bei den anderen Fall, der nicht eintrat, kann ich sagen, dass es ein guter Freund von mir war, dem ich auf dem Weg gab, dass es meiner Meinung nach bald zu Ende mit seiner Beziehung sei. Ich lag dabei auch nicht so verkehrt, nur dass er sich ins Zeug gelegt hat wien Büffel um diese Beziehung am Leben zu halten, was dann auch im Endeffekt klappte. Dafür muss ich ihn Respekt zollen, in den letzten zwei Beziehungen die ich hatte, hab ich auch gerudert wie blöd, und trotz dass ich oft schon zwei Monate vorher Bescheid wusste, konnte ich rudern und machen was ich wollte: Es kam so!
Und so passierte es auch vielen anderen, die wirklich nicht mehr mit ihren Ex zusammenkamen, deren Beziehung wirklich endete, die wirklich in dem genannten Monat jmd. kennenlernten aber wie von mir gesagt, daraus nix werden würde usw. und sofort.
Ich möchte diese Erfahrung meinerseits hier nur mal für euch anführen, denn um wirklich zu wissen, ob es das Schicksal gibt, sollte man nicht stundenlang darüber spekulieren, sondern handeln. Mit Handeln meine ich jetzt aber nicht, sich vorn Zug zu schmeissen, so in der Hoffnung, dass einen das Schicksal nicht im Stich lässt und man nicht dabei draufgehen wird :D Hundertprozentig war es dann Schicksal, dass man son Idiot ist und das macht ;P
Der einzige Weg in meinen Augen ist, dass Schicksal vorzuerahnen, es zu erfühlen, es zu sehen usw. und dann zu schaun: a) bin ich zu doof zum divinieren oder b) gibt es doch kein Schicksal, wenn die Vorraussage nicht eintrifft.
Ich rate übrigens jeden davon ab irgendwelche Fernseh-Kartenlegerinnen anzurufen, muss man nur mal bei manchen Foren vorbeischaun: 99% der Frauen reden nicht nur größtenteils extrem Stuss (ja, jmd der die Karten kennt, weiss dass es beim Lenormand keine Schere gibt, dumm nur wenn die Kartenlegerin von solch einer Karte spricht ;) ) sie haben größtenteils kaum Ahnung vom Tarot und erzählen irgendetwas, vorallem stellen sie immer ganz galant ihre Fragen *zwinker*

Nunja, das solls gewesen sein. Es soll sich bitte nicht der ein oder andere von meiner Schreibweise aufn Schlipps getreten fühlen und im Endeffekt bin ich immer der Meinung, dass sich jeder selbst eine Meinung bilden sollte.


nice greets

- Silver-Aquila
bvQLVoraussagen sind begründet in Beobachtungen von Regelmäßigkeiten; daß bzw. in welcher Weise menschliche Beziehungen zerbrechen ist eine derartige Beobachtung, das hat mit Tarotkarten nichts am Hut.

Wenn das auch ein wenig am Thema vorbeigeht: Ich muß gestehen, daß auch ich mich völlig unbewußt an das Voraussagen von zukünftigen Ereignissen herangewagt zu haben scheine, wenn auch meine Schreckensvisionen mir im Traum kommen. So träumte ich am 7. Dezember davon, daß eine Person sechs Wochen später plötzlich jeden Kontakt abbrechen würde, was dann tatsächlich eintraf — obwohl ich alles daran setzte, dies zu verhindern; unbewußt dürfte ich doch so gehandelt haben, daß ich dieses Ereignis geradezu verlangte, was mich zu unglaublichen Selbstvorwürfen führte, die ich mir immer noch mache.

Somit erscheint mir das Schicksal doch als eine Kraft, die den Menschen unbewußt doch zum immergleichen Ergebnis führt, indem es das Handeln steuert; ein Fluch oder Segen gewissermaßen. Verschiedene Varianten des Vorgehens führen zu demselben Ergebnis, da — so in meinem Fall — letztendlich eine Kleinigkeit die Abweichung letztendlich zu korrigieren und alle anderen Bemühungen zunichte zu machen imstande ist und das verlangte Schicksal herbeiführt. Natürlich könnte man sich auch von dieser Last des Schicksals befreien, wenn man denn sein Unterbewußtsein beherrschte.
Leeich finde einige Beiträge sehr interessant, zeigen sie doch, dass dieses Thema niemanden kalt läßt und sich die meisten bereits ihre Gedanken dazu gemacht haben.
Ich frage mich, warum ist das so, wenn doch einige der Meinung sind, dass es kein Schicksal geben kann, es sogar als Bedrohung ihrers freien Willens auffassen und wenn es es denn gäbe, sich eines Lebenssinns enthoben sehen.
Das nur mal am Rande und es soll auch nur als Denkanstoß und nicht als Wertung angesehen werden.
Die meisten von euch glauben aber mehr oder weniger an das Schicksal und ich persönlich bekenne mich auch dazu.
ich bin sogar, wie Silver Aquila, der festen Überzeugung, dass es es gibt. Obwohl ich es mir nicht durch die Deutung von Tarot oder ähnlichen Hilfsmittel erkläre. Das soll jetzt keine Abwertung sein. Im Gegenteil, ich beschäftige mich bereits seit vielen Jahren mit Tarot und bin immer wieder über seine Aussagekraft erstaunt. Wenn ich es auch nicht als Mittel zur Wahrsagerei mißbraucht sehen möchte, sondern eher als eine Art Navigationshilfe durch den Dschungel seiner Gefühle und Emotionen, auf dem Weg zur Seele.
Für mich würde es überhaupt keinen Sinn machen, wenn es kein Schicksal gäbe. Nur, weil wir nicht alle Ereignisse in und um uns erkennen und deuten können ist es doch sehr beschränkt, davon auszugehen, dass es nichts weiter geben kann, als dass, was ich mir erklären kann. Dieser Meinung sind ja auch viele von euch.
Ich möchte aber mal versuchen, meinen Denkansatz verständlich zu machen:
Das Wort "Religion" wurde hier schon recht kontrovers eingesetzt. Liegt es daran, dass die meisten mit Religion die eingeschränkten Lehren der dogmatisierten Kirchen verbinden?
Religion ist aber doch so viel mehr und zutiefst individuell.
Jeder kennt das Gefühl, sich irgendwie durch Intuition, einer inneren Stimme o.ä. zu bestimmten Handlungsweisen hingezogen zu fühlen. Viele nennen das, das Gewissen. Aber auch das ist Religion, ist der Glaube und oft auch die Gewissheit, dass es eine große Ordnung gibt, die uns dadurch ins Bewußtsein kommt. Eben Schicksal. Was für mich bedeutet, dass es einen Weg gibt, zum wahren Sinn meines Lebens vorzustoßen. Dass ich sehr wohl meinen freien Willen habe, zu entscheiden, welchen Weg ich einschlage. Manche Entscheidungen führen mich schneller und manche auch langsamer und schmerzvoller weiter in meiner Entwicklung. Nur aufhalten kann ich sie nicht und dass ist gut so. So sind das, was viele Zufälle nennen, nach meiner Meinung nur die Auswirkungen meiner Entscheidungen in Bezug auf den Weg, den ich gerade beschreite. Dies klingt ziemlcih kompliziert, sorry , ich weiß es nicht besser auszudrücken.
Dabei ist ja auch zu beachten, dass ich nicht alleine auf der Welt bin und jeder in jeder Sekunde seines Lebens Entscheidungen trifft, die Auswirkungen auf einen selbst, aber auch auf andere haben werden. Die daraus resultierenden Ereignisse kann kein Mensch überblicken. Dennoch sind sie alle Teile in einer großen Ordnung, die lenkt, aber nicht bestimmt. Die den Weg zeigt, ohne zu befehlen. Immer mit Respekt vor dem Willen des einzelnen Individuums, aber auch ohne Gnade vor den Auswirkungen, wenn man sich falsch entscheidet. Auch das aus gutem Grund. Jeder muss seinen Weg selbst finden und hat dafür als Hilfsmittel nur seine innere Stimme zur Verfügung, die nichts anderes als die Stimme der Weisheit, der großen Ordnung selbst ist und die in jedem Menschen ist. Wenn wir uns falsch entscheiden, bekommen wir die Auswirkungen, meist schmerzhaft, zu spüren und genau so merken wir die positiven Auswirkungen bei richtiger Entscheidung und manche Dinge, wie zum Beispiel der Tod eines geliebten Menschen, erleben wir sehr schmerzhaft, können dies aber nicht beeinflussen. Was viele als starke Begrenzung, mal ganz allgemein umschrieben, empfinden. Das ist auch Schicksal und hat auch seinen Sinn im großen Lebensspiel. An dieser Stelle höre ich mit meinen Betrachtungen auf, bevor ich mich noch weiter darin verliere und zu sehr abschweife.
Macht bitte alle weiter so, ich finde es sehr bereichernd.
theDAmNedich tu mich mit ans Schicksal glauben genau so schwer wie mit dem, es kommt nix mehr wenn man tot ist ... :)
(alles nur chemische Abläufe und Instinkte... keine Entscheidungsfreiheit)

bin aber zu der Einstellung gekommen, dass man halt gewissermaßen an das Schicksal gebunden ist.

Bei jeder Entscheidung die man treffen kann stehen mehrere Wege zum Angebot.
Welchen weg man einschlägt ist der eigenen Entscheidungsfreiheit ueberlassen...

Der Weg kann dann ausgeschildert sein (mit Ereignissen/Schicksal)
oder man geht ueber nen Trampelfahrt
(von dem man leicht abkommen kann).
(eine menge Variationen wären da möglich...)

Durch lebensumstände,Umfeld und Eigenschaften die vorprogrammiert sind (vererbt/Genen) schlägt es einen in eine grobe Richtung.
Damit wären Richtungswechsel begrenzt oder halt umständlicher.

"hoffe mal das ist nicht zu plump aber hab versucht (sehr *G*) kurz zu halten.
HeaveninHellich glaube schon an so eine art schicksal... zu mindest gibt es einen leitfaden , zwar wird uns erlaubt abschweifungen zu begehen , aber generell ist ein gewisser weg vorgegben ... von dem wir nicht abweichen können...
zwischendurch spielt uns unserer schicksal einen streich und beeinflusst so unsere restliches leben (ohne, dass ich etwas tu oder sage, geschieht dennoch etwas mit mir, um mich herum)
HellscreamSchicksal?
Ich glaube weder an ein Schicksal im Sinne einer unbekannten Macht welche denn Menschen leitet also im Sinne einer göttlichen Vorsehung, noch an ein Schicksal im Sinne eines unabänderlichen persönlichen Verlauf des Lebens. Die Welt wird von Sinnlosigkeit und Chaos regiert, es liegt am Menschen selber in dieser Sinnlosigkeit einen Sinn zu entdecken. Der Mythos von Sisyphos welcher für die Ewigkeit dazu verdammt wurde immer wieder einen Stein einen Berg hinauf zu rollen, welcher ihm aber immer wieder entglitt wenn Sisyphos seine Aufgabe fast erledigt hatte, scheint mir eher dem Lauf der Dinge zu entsprechen. Der Mensch versucht immer wieder einen Sinn im Leben im übernatürlichen zu finden, bisher wie ich finde ohne große Erfolge. Der Sinn liegt viel mehr im unmittelbaren, in uns selber. Kein Wunder also das wir immer wieder versuchen einen Stein einen Berg hinauf zu rollen und uns wundern das dieses Vorhaben nicht von einem Nennenswerten Erfolg gekrönt ist, in Anbetracht von unserem Hunger einen höheren Sinn zu finden übersehen wir das unmittelbar greifbare. Die Erfüllung des Sisyphos ist es eben nicht denn Stein auf dem Berg zu positionieren sondern der Versuch an sich.

„Der Mensch ist zur Freiheit verdammt.“
Jean Paul Sartre

Ab imo pectore Hellscream Midgard Der Moloch
XenomorphIch glaube durchaus an so etwas wie Schicksal...in dem Sinne, dass das Ergebnis sämtlicher Handlungen bereits feststeht...es läuft also auf Determinismus hinaus, ich würde hier auch eher diesen Begriff verwenden als "Schicksal"...denn das klingt mir eigentlich bereits zu sehr nach Astrologie und anderem Eso - Firlefanz...aber das Konzept des "freien Willens" halte ich definitiv für Unfug...ich denke, dass unsere ganze Zeitwahrnehmung, die uns einen linearen Ablauf suggeriert, den wir aus eigenem Willen steuern und beeinflussen können, auf einer Täuschung unserer Sinne basiert, die nur auf ein dreidimensionales Bewusstsein hin ausgerichtet und zugeschnitten sind...ich stelle mir die Wahrheit in etwa so vor, dass alles gleichzeitig passiert und demnach bereits alles passiert ist, auch das, was aus unserer Sicht noch die "Zukunft" und ein scheinbar unbeschriebenes Blatt ist...aber das Blatt ist nicht unbeschrieben...das Universum ist ein Roman, der längst bis zu Ende geschrieben wurde, und dessen Ende, dessen sämtliche Anfänge und Enden, bereits feststehen...und wir sind nur die Figuren in diesem Buch, die nichts anderes tun können, als das, was dort schon längst für uns geschrieben steht...sicher ist es nicht derart schematisch...wir haben zwar durchaus die Möglichkeit, unser Verhalten innerhalb dieser gesteckten Grenzen zu variieren...daher auch die Illusion eines "freien Willens"...aber am Endresultat ändert das rein gar nichts...wenn der festgelegte Tag meines Todes erst gekommen ist werde ich sterben...so oder so...selbst wenn es mir gelingen sollte, dem Stein, der mir auf den Kopf fallen soll, auszuweichen...dann werde ich noch am selben Tag von einem Auto erfasst, oder etwas ähnliches...wie auch immer, am Ergebnis ändert sich nichts, egal was ich tue...wenn ich etwas für mich "entscheide", dann ist sowohl die Entscheidung an sich als auch das Ergebnis derselben bereits vom System vorgegeben worden und wird von diesem gesteuert...ist also nicht meine Entscheidung, auch wenn es sich so "anfühlen" mag, als sei sie von mir selbst getroffen worden...
edenMeiner Meinung nach ist Schicksal ein Wort, für alle Menschen die nicht die Kraft haben, einige Sektionen ihres Lebens zu verstehen ...
HeaveninHell[QUOTE][i]Original geschrieben von eden [/i]
[B]Meiner Meinung nach ist Schicksal ein Wort, für alle Menschen die nicht die Kraft haben, einige Sektionen ihres Lebens zu verstehen ... [/B][/QUOTE]

oder jene die sie nicht verstehen wollen..
C0rWiNDas Schicksal mischt die Karten - aber wie spielen
Israfelmein schicksalskonzept ist aus einigen verschiedenen religiösen vorstellungen geformt, die ich für mich in das "logischste" system bzw. das welches mir meine erfahrungen und mein leben bestätigt haben gepackt habe.

zum einen ein system welches bestimmte "lebenslehren" beinhaltet, die auf mannigfaltige art und weise auf den einzelnen zurückkommen, wie oft- das liegt an der lernbereitschaft. da sehe ich keinerlei beeinflussung des freien willens...
denn wie genau man sein leben gestaltet und wann man was lernt oder eben ob mans garnicht lernt bleibt ja jedem selbst überlassen.
stark beeinflußt wurde mein weltbild von den schicksalsgöttinen konzept der nornen bzw selbigen göttinnen (meinetwegen auch die moiren)
auch dieses, wenn man sich damit außeinandergesetzt hat beinhaltet skuld, die göttin die "das was werden soll" heißt, sprich lebensaufgaben (relativ oberflächlich gesehen, das konzept/die göttin geht viel tiefer insgesamt) ob oder wie dies auch wird und somit zu verdandis "domäne" hinüberkommt ("das was wird") liegt beim einzelnen...

naja so in etwa
man könnte sagen, ein schicksalsbegriff, aber nicht wie landläufig interpretiert als festgelegte abfolge bestimmter situationen, sondern eher als lernkonzept.
dennoch freier wille und eigene gestaltung seines eigenen wegs...

[EDIT: ein paar zeichen zugefügt, ebenfalls einige erklärungen]
666SHAGRATH666also ich bring jetzt mal ein beispiel aus der schule:warschienlichkeitsrechnung...in einem behälter befinden sich 10 rote und 10 schwarze kugeln.theoretisch is die warscheinlichkeit 10rote hintereinander zu ziehen 50%jedoch ist es physikalisch möglich das man 10 rote hintereinander zieht,denn es kommt nur darauf an wie und wo die kugeln liegen,sprich es gibt keine zufälle ,alles was passiert hat einen grund(möge er noch so unergründlich sein) ist meine meinung
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von 666SHAGRATH666 [/i]
[B]also ich bring jetzt mal ein beispiel aus der schule:warschienlichkeitsrechnung...in einem behälter befinden sich 10 rote und 10 schwarze kugeln.theoretisch is die warscheinlichkeit 10rote hintereinander zu ziehen 50%jedoch ist es physikalisch möglich das man 10 rote hintereinander zieht,denn es kommt nur darauf an wie und wo die kugeln liegen,sprich es gibt keine zufälle ,alles was passiert hat einen grund(möge er noch so unergründlich sein) ist meine meinung [/B][/QUOTE]

Die Wahrscheinlichkeit beträgt definitiv nicht 50%, sondern 10! *10! / 20!, also 10/20*9/19*8/18*... oder (1/2)^10. Hängt davon ab, ob man die Kugeln zurücklegt oder nicht.

Ansonsten: Schon mal von objektivem Zufall gehört?
Der strenge Determinismus, den du hier vertreten möchtest ist abgesehen davon mindestens um ein paar Jahrzehnte überholt. Das funktioniert schon in der Physik nur dann, wenn du solche Sachen wie Unschärferelation und Komplementarität mit der Bohmschen Mechanik aushebelst. Die ist dann zwar in einem gewissen Sinne deterministisch, aber dann auch sowas von nichtlokal, dass man nichts mehr berechnen kann. Und ob sie plausibel ist, ist auch noch mal eine andere Frage.
Israfelyeah.
der gute alte heisenberg :D

wird immer vernachlässigt und die ganzen naturwissenschaftsgläubigen wissen nichts von ihm tztztz
zudem ist das statistik beispiel wirklich ein schlechter vergleich. aber suum cuique...
Aerie[QUOTE]Glaubt ihr an Schicksal, oder doch eher an Zufall, oder kann man an beides glauben aber wär das nicht wiedersprüchlich?[/QUOTE]

Ich glaube an beides und finde das ganz und garnicht wiedersprüchlich. Ich denke, dass es vermutlich so sein wird: Einige Dinge sind in unserem Leben vorbestimmt. Z.B das wir auf Personen treffen, doe uns nicht gut gesonnen sind. Jetzt liegt es an uns zu entscheiden, ob wir diese Person auch schlehct behandeln oder sie einfach ignoreieren. Also können wir uns quasi zwischen gut und böse entscheiden, um es mal sehr vereinfacht auszudrücken.

Nun kann es aber genausogut Zufall sein das wir auf diese Personen treffen. Ich denke beises ist möglich.
FavoleAngel[QUOTE][i]Original geschrieben von C0rWiN [/i]
[B]Das Schicksal mischt die Karten - aber wir spielen [/B][/QUOTE]

Mehr habe ich dem nicht hinzuzufügen^^
Anaximander[QUOTE][i]Original geschrieben von C0rWiN [/i]
[B]Das Schicksal mischt die Karten - aber wie spielen [/B][/QUOTE]
Wenn man in Diskussionen schon Zitate bringt, dann sollte man sie auch als Zitate kenntlich machen und den Autor hinzufügen.

In diesem Fall Arthur Schopenhauer.
VillesAngel666Schicksal ist ne sehr komplizierte Sache!Ich persönlich glaub dran,un denke nich,das alles nur reiner Zufall ist.Nichts passiert rein zufällig..ich denke das alles und jeder irgendwie seinen Platz und seine aufgabe hier hat und dass das Schicksal die Fäden in den Händen hält.Klar haben wir unsere eigenen Gedanken und Ideen,aber letztendlich können wir das Meiste nicht beeinflussen.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur