| Elementarsatz | Der bekannte Bioethiker Peter Singer wird am Freitag in Deutschland den Preis einer säkularen Stiftung erhalten. [url=http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,26830/ticket,g_a_s_t]Das sagt nicht allen zu[/url]. Eine gute Gelegenheit, Singers kontroverse Überlegungen, die besonders in Deutschland heftigen Widerspruch erregt haben, einer Diskussion auszusetzen. Eine überblicksartige Darstellung seines Hauptwerkes findet man [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Praktische_Ethik]hier[/url]. Da ich nicht gleich mit einer eigenen Meinung herausplatzen will und Singers Position in dem Artikel gut zusammengefasst wird, gibt es keinen Grund, in dieser Eröffnung noch mehr zu schreiben. Ich hoffe, dass der Thread nicht wieder einem unseligen Mod zum Opfer fällt.:rolleyes: |
| Seneca | Entweder der Diskussionsansat6z findet seine Weg in einer Zusammenfassung in den Thread oder er wird geschlossen. Linkdiskussionen bzw. Linkverweise statt thematisierung will ich hier nicht. Das Thema muss hier im Thread zu erfassen sein, nicht als externe Quelle. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Entweder der Diskussionsansat6z findet seine Weg in einer Zusammenfassung in den Thread oder er wird geschlossen. Linkdiskussionen bzw. Linkverweise statt thematisierung will ich hier nicht. Das Thema muss hier im Thread zu erfassen sein, nicht als externe Quelle. [/B][/QUOTE] Das Thema ist ja zu erfassen. Ich habe es klar benannt, auch den Anlass der Diskussion. Ich möchte eine Diskussion über das Gedankengut von Peter Singer starten, und ich werde mich auch selbst in die Diskussion einschalten. Ich sehe allerdings keinen Sinn darin, Singers Thesen noch einmal zusammenzufassen, während die Autoren von Wikipedia das bereits auf vorzügliche Weise getan haben. Aber wenn du glaubst, es wäre diesem "prosperienden Forum" zuträglich, meinen Thread zu sperren, dann tu es. |
| Scheol | Ich habe mir mal den Wiki-Artikel durchgelesen und finde es noch etwas unbefriedigend. Auf den ersten Blick könnte ich (als Vegetarier) viele Dinge für "gut" heißen. Zumal ich auch der Meinung bin, dass ein Tier Schmerz empfindet, Trauer und dergleichen. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich bestätigen, dass Tiere weinen können und auch Trennungsschmerz empfinden (wenn Kalb von Kuh getrennt wird, wie bei der Milchproduktion). Zu seinen Thesen über den Menschen, also, die Rücksichtnahme rein auf die Artikulationsfähigkeit (die temporär durchaus behindert oder nicht vorhanden sein kann, wie z.B. beim Schlaf) zu beschränken, fällt mir momentan schwer in seiner gesamten Konsequenz zu erfassen. Es ist schwer sich nur auf einen kurzen Artikel zu beschränken. Ich habe weder eines seiner Bücher gelesen, noch diverse Gegenstimmen. Gerade in Behindertenverbänden soll er für Unmut gesorgt haben, er wiederum sieht es als Missverständnis und zuweilen religiös oder reaktionäre motiviert. Ob seine Thesen tatsächlich dazu führen ein Klima gegen Behinderte zu schaffen, wie sie (aus dem Wiki entnommen) im dritten Reich zu finden war, kann ich momentan nicht beurteilen. Oberflächlich betrachtet, mit den knappen Infos die ich nun habe, sind seine Thesen den ein oder anderen Gedanken wert. Sie jetzt als fantastisch hinzustellen, ohne nötiges Basiswissen, ist aber mehr als unseriös. Deswegen halte ich mich damit zurück. |
| JohnSteed | Da die meisten Menschen, die mir begegnet sind, auch vor dem 28.Lebensjahr kein Bewusstsein hatten, hätte man diese auch töten können. |