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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Nur die besten sterben jung
illuminatFallbeispiel:
Ihr seht einem Wahnsinnigen in die Augen, er hat eine Waffe in der Hand.
Aber nicht auf euch gerichtet, sondern auf den Menschen neben euch.
Würdet ihr sehen, wie sein Finger zuckt und der Abschuss steht unmittelbar bevor - würdet ihr euch vor die Kugel werfen?

Wenn ja warum, wenn nein, warum nicht?
Ich habe keinen Grund zu sterben, aber hätte ich mich nicht davorgeworfen, hätte ich einen.

Postings sind erlaubt aber nicht benötigt. Was zählt ist der Gedanke den ihr genau JETZT habt...

Vielen Dank für die Zeit die ihr mir gewidmet habt, ihr werdet es nicht bereuen.
illuminatIch seh schon, du wirst länger leben, darum sterben auch nur die besten jung...
Wer sich für nichts einsetzt geht zwar nie ein Risiko ein aber wird auch nie was erreichen.

Schade, dass dich die Medien schon soweit abgestumpft haben :(

Unsinnige Kommentare kannst du dir übrigens komplett sparen und stattdessen mal lieber versuchen aus DEINER Matrix rauszukommen.

Deine Eitlen heroischen Phantasien hast du übrigens schon längst. Du musst sie nicht erst verausgaben

Blödsinn ist, wenn es dir egal ist, dass jemand stirbt obwohl du es hättest verhindern können. Das ist ein absolut blöder Sinn nicht zu sterben.

Ich habe einen Sinn zu leben, denn ich muss mich nicht unbedingt vor ne Kugel werfen, ich kann auch die Waffenproduktion versuchen zu verhindern.

Dein Leben hat ersichtlicherweise keinen Sinn, sonst würdest du dich mal für irgendwas einsetzen wovon jemand außer dir noch einen Vorteil hätte.

Allein dass du es nötig hast zu posten und diese Meinung zu publizieren ist doch schon ein Armutszeugnis. Anstatt einfach mal zu schweigen, wenn einem nichts konstruktives einfällt.

Du bist eine ferngesteuerte Maschine der es nur darum geht zu funktionieren und zu dienen anstatt dich wieder zu verselbstständigen.
Mondsilbertaufe"Nur die besten sterben jung" ist ein blödsinniges Zitat aus einem Böhse Onkelz-Lied. Ging es damals nicht um einen Kollegen, der hinterrücks abgestochen wurde?
Nein, es gibt auch "Beste", die alt werden und "schlechte", die früh sterben. Klischee-gewälze hin, Klischee-Gewälze her... Auf Onkelz-Konzerten ist das Lied wohl ein Knaller. Schwamm drüber.

Zum Fallbeispiel: Ich muss nichts machen. Weder moralisch noch rechtlich bin ich dazu angehalten.
Es gibt Menschen, die sind zur Hilfeleistung quasi verpflichtet. Unterlassen sie diese, wird von Körperverletzung, einer aktiven Handlung ausgegangen. Das ist z.B. bei Ärzten der Fall. Keine Hilfe braucht geleistet werden, wenn sich der Helfende selbst gefährdet. Das heißt, dass sich niemand vor die Kugel werfen muss und folglich niemand dafür bestraft werden kann.
Zum Zweiten wäre es sinnlos, sich eine Kugel einzufangen, wenn man nicht weiß, wieviel Kugeln noch im Magazin stecken. Man hat unter Umständen also nichts gekonnt. Vielleicht ein bisschen Zeit gewonnen. Aber dafür mit dem Leben bezahlen?
Es gäbe noch andere Möglichkeiten, wie den Täter abzulenken, das Opfer wegzuschubsen, die eigene Pistole ziehen, Witzchen erzählen oder gleich anfangen zu weinen...
Es hängt sicher auch vom Opfer ab, wie man reagiert. Bei einer nahe stehenden Person ist alles möglich, bei dem eigenen Kind das Unmögliche.
illuminat[quote]"Nur die besten sterben jung" ist ein blödsinniges Zitat aus einem Böhse Onkelz-Lied. Ging es damals nicht um einen Kollegen, der hinterrücks abgestochen wurde?[/quote]
Der Satz kommt nicht von den Onkelz, den gab es schon vorher.
Selbst wenn, ist es egal denn der Sinn bleibt der selbe.

[quote]Nein, es gibt auch "Beste", die alt werden und "schlechte", die früh sterben. Klischee-gewälze hin, Klischee-Gewälze her... Auf Onkelz-Konzerten ist das Lied wohl ein Knaller. Schwamm drüber.[/quote]
Es sollte nicht die ultimative antwort sein, warum Kinder sterben. Wenn jemand vors auto läuft oder überfahren wird, dann wars eben so, das stimmt wohl. Aber auch wenn jemand vor einer Waffenmündung endet, ist das Zufall. Derjenige hat sich sicherlich nicht freiwillig davorgestellt.

[quote] Ich muss nichts machen. Weder moralisch noch rechtlich bin ich dazu angehalten.[/quote]
Bist du nicht zur Hilfeleistung verpflichtet? Was ist denn, wenn er auf dich gezielt hätte? Würdest du dir nicht wünschen, dass er überall hinzielt, nur nicht auf dich? Müssen Ärzte wirklich die einzigen Menschen sein die freiwillig versuchen anderen zu helfen? (Das tun heute ja auch noch die wenigsten, die meißten verschreiben rezepte, weil sie nur daran verdienen) - für nen Ratschlag bekommt der Arzt nix.

[quote]Zum Zweiten wäre es sinnlos, sich eine Kugel einzufangen, wenn man nicht weiß, wieviel Kugeln noch im Magazin stecken. Man hat unter Umständen also nichts gekonnt. Vielleicht ein bisschen Zeit gewonnen. Aber dafür mit dem Leben bezahlen?[/quote]
Willst du den Wahnsinnigen erst fragen, wie viele Kugeln denn noch im Lauf stecken, damit du danach dein handeln entscheiden kannst? Es ist nunmal so wie es ist und du kannst nicht mehr aus der Situation raus.

[quote]Es gäbe noch andere Möglichkeiten, wie den Täter abzulenken, das Opfer wegzuschubsen, die eigene Pistole ziehen, Witzchen erzählen oder gleich anfangen zu weinen...[/quote]
Wenn der Finger anfängt zu zucken und der Schuss unmittelbar bevorsteht, bringt ablenken auch nichts, diese Chance wäre vertan. Es geht nicht darum Ausflüchte zu suchen oder auf Filme zu verweisen und drüber zu lachen sondern um die Frage wie mennschlich ihr eigentlich noch seid?

Welchen Sinn siehst du denn in deinem Leben? Meinst du der Sinn ist es deins über das anderer zu stellen und zu sagen "Puh, Glück gehabt"? Meinst du die Welt hat nen größeren Vorteil davon, wenn wir uns weiter gegenseitig beseitigen anstatt die eigene Rasse Mensch zu schützen?

Du bist nicht Lucky Luke, wenn die Kugel fliegt kannst du nicht erst die Pistole in die Hand nehmen.

Weinen - eine durchaus menschliche Reaktion, wäre da nicht die angespannte Reaktion in der dein Adrenalin jeden Schmerz nimmt. Das einzige Gefühl was du in diesem Moment besitzt ist Angst.

Ja, natürlich hängt es vom Opfer ab, das nehme ich niemandem übel. Für jeden würden sich die wenigsten davorschmeißen.

[quote]Es hängt sicher auch vom Opfer ab, wie man reagiert. Bei einer nahe stehenden Person ist alles möglich, bei dem eigenen Kind das Unmögliche.[/quote]
Würdest du dich für deine Eltern vor die Kugel schmeißen?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das tun würde. Für mein Kind sicherlich, aber nicht unbedingt für meine Eltern.
Nicht dass ich sie nicht mehr Liebe als mein eigenes Leben denn ohne sie wäre ich nicht, aber nun bin ich und ich kann noch wieder neues Leben schaffen,meine Eltern nicht mehr. Was sie gemacht hätten, dazu würde mir noch mehr Zeit bleiben. Mein Vater und ich haben die selben Ideale, ich habe aus ihm gelernt und bin nun in der Lage diese Erfahrungen weiterzugeben.
Aber wenn du deinem Kind irgendwann von dieser Situation erzählst und es dich fragt warum du nicht versucht hast das zu verhindern, willst du auch wieder nur Ausreden suchen und deinem Kind beibringen, dass es sich selbst immer am wichtigsten nehmen soll und das leben anderer egal ist? So entstehen Soldaten.

Wäre es ein Kind welches das Leben noch vor sich hat und genauso denken würde wie ich, würde ich mich ohne zu zögern davorwerfen.

Hast du den Film Napola gesehen? Alle stehen im Schützenbunker und üben Granaten werfen. Der eine lässt die Granate fallen, alle stehen regungslos da und sind geschockt. Plötzlich springt aus den hinteren Reihen jemand nach vorne und wirft sich zum Wohle der Gemeinschaft auf die Granate. Du kannst es jetzt nennen, wie du willst, Kameradschaft, Freundschaft oder Nächstenliebe - es bleibt das gleiche.

Noch ein Beispiel: Was würdest du machen, wenn du [b]neben[/b] dem Bewaffneten stehst (in diesem Falle vielleicht ein Soldat) und euch beiden jemand gesagt hat, ihr sollt Menschen töten, die euch noch gar nichts getan haben:

Würdest du abzudrücken oder eine Strafe von oben in Kauf nehmen für Befehlsverweigerung?

Würdest du nicht abdrücken und den Mörder neben dir auch davon überzeugen, dass es falsch ist?

Oder willst du erst gucken, ob er wirklich schießt und dann über das vermeidlich unvermeidbare jammern?

Es ist doch nur der Zufall der entscheidet wer diesmal im Vorteil ist und die höhere Überlebenschance hat. Wäre es nicht besser vollkommen auf den gebrauch von Waffen zu verzichten? Hat eine (Schuss)Waffe jemals etwas besser gemacht? Es ist nur eine Möglichkeit um Probleme zu beseitigen, nicht um sie zu lösen. Problemlösung ist den Mächtigen vorenthalten oder wie?
A. T.Wir nehmen einmal an, wie es Mondsilbertaufe getan hat, dass der, der mit der Waffe droht, noch mehr Munition besitzt. Wenn er das Ziel hat, eine bestimmte Person umzubringen, dann wird er dieses erfüllen, egal wie viele Opfer auch noch entstehen mögen.
Du springst vor die Person, die ermordet werden soll, und wirst erschossen, worauf du (wahrscheinlich) tot am Boden liegst. Die andere Person wird versuchen zu fliehen, wobei sie von dem Wahnsinnigen ebenfalls erschossen wird. Nun liegen zwei Leichen auf dem Boden. Hätte dies nicht verhindert werden können, indem man, so brutal und unkameradschaftlich es auch klingt, stehen bleibt und nur der andere stirbt?
Wen würde es später kümmern, wenn er die beiden Leichen fünde, wie sie gestorben sind. Ich bezweifle ob einer von ihnen als Märtyrer gefeiert würde.
Außerdem glaube ich kaum, dass sich eine Person, die voller Angst vor dem Tod neben einer anderen steht, fähig ist irgendetwas zu tun, um das Leben des anderen zu retten, dazu hängt der Mensch zu sehr an seinem eigenen Leben, jedenfalls in diesem Zeitpunkt. Später wird er es vielleicht bereuen, falls es sein Kind war, welches erschossen wurde.
Sind Zwei Menschenleben weniger als eines?
[QUOTE]Was würdest du machen, wenn du neben dem Bewaffneten stehst (in diesem Falle vielleicht ein Soldat) und euch beiden jemand gesagt hat, ihr sollt Menschen töten, die euch noch gar nichts getan haben[/QUOTE]
Am besten man wird erst gar kein Soldat. Beschließt man Soldat zu werden, muss man sich dazu entschließen, Menschen zu töten. Aufgabe eines Soldaten ist es nun einmal im Kriegsfall zu töten, das muss ihm seit seiner Vereidigung bewusst gewesen sein!
ArsenWie du selbst und Mondsilbertaufe schon gesagt haben, hängt die Entscheidung wohl auch davon ab, wer neben dir steht.
Aber selbst wenn du dich auch bei einer dir nahe stehenden Person nicht vor die Kugel werfen würdest, wäre das zumindest nachvollziehbar - wegen des Selbsterhaltungstriebes, ein "Urtrieb", der in jedem von uns (mehr oder weniger) steckt. Du selbst unterstützt das ja eigentlich mit Aussagen wie "Würdest du dir nicht wünschen, dass er überall hinzielt, nur nicht auf dich?" oder " Das einzige Gefühl, was du in diesem Moment besitzt ist Angst." , nämlich der Angst zu sterben und die kann man niemandem zum Vorwurf machen, weil damit die persönlichsten Gefühle eines jeden verbunden sind (meine Meinung).

"Meinst du die Welt hat nen größeren Vorteil davon, wenn wir uns weiter gegenseitig beseitigen anstatt die eigene Rasse Mensch zu schützen?"
Unterm Strich war es dann aber doch sowieso egal, ob du nun getroffen wurdest, oder die Person neben dir. Einer ist sowieso tot. Und wenn der Wahnsinnige noch eine Kugel im Lauf hat, stirbt vielleicht noch ein Zweiter.

"Ich habe keinen Grund zu sterben, aber hätte ich mich nicht davorgeworfen, hätte ich einen."
Danach hat die Person neben dir vielleicht auch einen Grund: Schuldgefühle.
illuminatSchön deine Meinung zu hören :)
Der Gedanke und die Angst ist zwar da, aber - um nun wirklich einmal die Böhsen Onkelz zu zitieren:

[i]Auf der Flucht vor deinen Ängsten
Auf der Flucht vor deinem Ich,
Auf der Flucht vor dem Abgrund
vor dem tiefen Fall ins Nichts
Auf der Flucht vor Emotionen
vor dem Schatten im Verstand
von vergifteten Gedanken,
hast du noch nicht erkannt:
Es ist die Angst, die mit dir spielt
und dich beherrscht
die Angst, die dir befielt.
Ich sag die Angst ist nur ein Gefühl,
die Angst erfindet, belügt,
verwirrt und betrügt.[/i]

Angst ist nur was du dir selber schaffst und der größte Angriffspunkt den du einem "Feind" bietest Angst macht unfähig und unterwürfig.
Angst vor Konsequenz bei nichtgehorsam z.B. (Darf man Tot befehlen? Darf man sogesehen Gott spielen?)

Sicher hätte es nicht zwingend einen Vorteil, wenn wir uns vor den Lauf werfen, aber es hat genausowenig einen Nachteil. Wenn der Mörder wirklich Zielgerichtet nur auf diese eine Person schießen wollte und eine andere trifft, wird er sich nur dadurch endlich die frage stellen "Was hab ich getan" - das wäre der größte Sinn daran.

Bei nur einer Kugel im Lauf wäre es ebenfalls egal, hauptsache sie trifft nicht das gewünschte Ziel. Hass und Gewalt dürfen einfach keinen Erfolg haben.

[size=1]Und da man Gewalt mit Gewalt zwar bekämpfen, aber nicht lösen kann, sollten wir versuchen ein wenig mehr in die Richtung von Martin Luther King gehen? Man kann auch ohne Gewalt seinem Ziel näher kommen. Natürlich gibt es immer noch viele Rassisten, aber wie viele gäbe es wohl, wenn die Farbigen sich mit Gewalt zur Wehr gesetzt hätten? (anders gefragt: wie viele Farbige würde es noch geben, wenn sie versucht hätten, sich ihre Gleichberechtigung zu erkämpfen?) Meinst du sie hätten überhaupt je Gleichheit erreichen können durch Tyrannei?
[COLOR=blue]Passte jetzt nicht so direkt in die Diskussion, empfand es aber als erwähnenswert.[/COLOR][/size]

Wenn er euch beide töten wollte, ist es sowieso egal, wer zuerst stirbt, aber in dem Falle wäre es doch schon ein Segen zuerst sterben zu "dürfen" und den Schmerz nicht ertragen zu müssen.
Die Frage nach dem Schmerz ist sowieso eine interessante Frage.
Ein Schultergelenk kannst du vielleicht noch ertragen, das tut "nur" körperlich weh und du kannst in deinem weiteren leben auch ein wenig stolz auf dich sein, aber willst du den Rest des Lebens die Schmerzen mit dir tragen, dass alles hätte anders kommen können, hättest du nur gehandelt?
Ich nicht.

Ich "würde" mich lieber davorwerfen (die Frage ob ich in der Praxis überhaupt einen Fuß vom Boden bekomme sei mal dahingestellt) - könnte es nicht anders mit meinem Gewissen vereinbaren. Das größte Problem wäre nach wie vor die Logik - soll ich einen Menschen der früher stirbt als ich - der zwar Erfahrung und Wissen - hat jetzt beschützen auf das er noch ca. 2 Jahre seines Lebens dieses Wissen verbreitet, oder sollte ich mich lieber seiner annehmen, ihn sterben lassen und dafür seine Lebensaufgabe auch zu einem Teil meines Lebens machen und dadurch versuchen meine Schuld irgendwie zu begleichen und einen Teil von ihm in mir weiterleben lassen?

Sind es nicht diese Gedanken, die uns von den Maschinen noch unterscheiden? Was ist euch wichtiger, Gemeinschaft oder eure eigene Funktionstüchtigkeit?
hitokorifragt doch einfach mal andersrum ... wie würdet ihr euch fühlen wenn ein wildmfremdern an euerer stelle stirbt?

ich glaub , mit deiner tat, illuminat ist niemanden geholfen!
du magst ein leben erhalten aber du zerstörst es dann doch? würde sich nicht das wirliche opfer die schuld geben und von seinen gefühlen von innen her zerfressen werden?

ich würde mein leben nicht für das eines anderen opfern weil ich es eben zu sehr liebe , wie egoistisch das jetzt auch klingen mag - es ist einfach so, das hat nichts mit sinn und dem wohle der gesellschaft zu tun. das ist selbsterhaltung.... was wäre eine rasse ohne selbsterhaltungs trieb? dem untergang geweiht!
es macht einen menschen nicht schlechter wenn er nicht dazwischen springt ud das auch noch verantworten kann, ausserdem kann niemand fordern das man sein eigenes leben gegen das eines xbebliebigen menschens eintauscht!

wenn man sich fuer ein leben opfert bedeutet das das lebebn unterschiedlich viel wert sind , aber wer nimmt sich diese dreistheit zu behaupten er könne sagen welches leben lebenswerter ist?!?

mfg chedron aka hitokori
Yar`ganHmmm... mal angenommen, der Wahnsinnige hat nur noch eine Kugel und mal angenommen, der Typ neben mir ist ein Freund von mir, dann stürbe ich für ihn. Wenn der Wahnsinnige mehrere Kugeln hat, seh ich zu, dass ich wegkomme. Wenn der Typ neben mir ein Unbekannter ist, soll lieber er als ich erschossen werden. Klingt herzlos, ist aber realistisch.
illuminat[quote]wie würdet ihr euch fühlen wenn ein wildmfremdern an euerer stelle stirbt?[/quote]
Schuldig - klar. Aber meinst du du wirst von Depressionen zerfressen für die du gar nichts kannst? Wenn du einem anderen so viel wert zu sein scheinst, dann bist du es wohl wert. Das was er getan hat, hättest du auch gekonnt, aber warum hat er und du nicht? Sein Leben war ihm mit Sicherheit auch was wert, aber der Selbsterhaltungstrieb des Menschen muss sich doch nicht auf ausgerechnet auf dich beziehen, sondern auf die gesamte Menschliche Rasse. Wer noch mehr zur Erhaltung dieser Rasse beitragen kann, sollte überleben.

[quote]ich glaub , mit deiner tat, illuminat ist niemanden geholfen![/quote]
Sicher glaubst du das, denn du versuchst dich in eine Lage zu versetzen in die du dich gar nicht wirklich versetzen kannst - ist doch normal, ich freue mich mit allen, die das Glück hatten noch nie einer Waffe in den Lauf sehen zu müssen.

Erst wenn du diese Erfahrung einmal gemacht hast, kannst du wirklich darüber nachdenken. Jede negative Erfahrung hat auch ihre guten Seiten - und zwar den Gedanken den sie bewirkt.

Menschen die einen Krieg mitgemacht haben, können verstehen, wovon ich rede. Menschen die intensiv über Kriege nachdenken vielleicht auch, aber Menschen die Kriege als notwendig ansehen müssen wohl erst in einen kommen. Ein Krieg bringt nur Verlierer hervor, auch wenn die Schlacht gewonnen ist.

[quote]ich würde mein leben nicht für das eines anderen opfern weil ich es eben zu sehr liebe[/quote]
Das sehe ich keineswegs als egoistisch an, wenn du weißt, dass dein Leben etwas wert ist und du auch weiß, warum es dir so viel bedeutet, is doch okay. Aber viele sehen den einzigen Sinn nur noch darin nicht zu sterben, aber deshalb noch lange nicht im Leben. Liebst du das Leben und das Gefühl Liebe und Zuneigung zu geben, oder liebst du nur dich selbst?

[quote]wenn man sich fuer ein leben opfert bedeutet das das lebebn unterschiedlich viel wert sind , aber wer nimmt sich diese dreistheit zu behaupten er könne sagen welches leben lebenswerter ist[/quote]
Indem du dich nicht vor den anderen schmeißst nimmst [b]du[/b] dir diese Dreistheit heraus dein Leben höher zu bewerten als das eines anderen ohne bisher einen wirklichen Grund genannt zu haben.
Nicht fragen, welchen Sinn das davorwerfen hätte, sondern welchen Sinn es hat tatenlos zuzusehen wenn man die einmalige Chance bekommt, ein Leben zu retten und das eigene (vielleicht) zu verlieren. Wenn der Wahnsinnige auf den Kopf zielt, kannst du noch dazwischen springen und ein weniger wertvolles Körperteil leiden lassen, als den sicheren Tot mitanzusehen.

Nochmal zur Sicherheit:
Es geht nicht darum, wie viele Kugeln in der Waffe stecken, welche Projektiele verwendet werden oder wie weit die Entfernung zum Opfer ist.
Außerdem sind sämtliche Fragezeichen nicht direkt an Schreiber des vorhergehenden Satzes gerichtet, sondern an jeden der das hier liest.

Es geht einzig um die Idee, das eigene Leben zu riskieren um ein anderes zu retten.
ange gardienEs ist ein großer Unterschied sein Leben "nur" zu riskieren oder absolut wissentlich zu opfern.
Wer sich vor die Kugel wirft opfert sich für den anderen. So etwas für einen Fremden zu machen finde ich sehr viel ( eigentlich zu viel ) verlangt.
Okay, es gibt ( oder gab ) Menschen die ich so liebe das ich es wahrscheinlich tun würde - aber die kann ich an einer Hand abzählen...

Leute deren Job das ist - Polizisten ( auch speziell SEK-Beamte ), Feuerwehrmänner, Soldaten ( zum Teil - Krieg ist mit keiner anderen Situation vergleichbar ). Die RISKIEREN ihr Leben, das heißt die rechnen sich eine mehr oder weniger große Chance aus das die Sache gut geht. Aber da wirst Du kaum einen finden der sein Leben für jemand wildfremdes einfach so wegwirft.


[QUOTE] Indem du dich nicht vor den anderen schmeißst nimmst [b]du[/b] dir diese Dreistheit heraus dein Leben höher zu bewerten als das eines anderen ohne bisher einen wirklichen Grund genannt zu haben.
[/QUOTE]

Ich sehe darin keine Dreistigkeit, sondern Selbsterhaltung.
Warst Du schon einmal in einer Situation in der Du Todesangst hattest? Ich meine jetzt nicht die Angst im Dunkeln als KInd oder so, sondern eine Situation wo Du nicht mehr weißt ob Du in 3 Minuten noch lebst.
Ich glaube nicht, sonst würdest Du es nicht als Dreistigkeit hinstellen das eigene Leben für einen selbst höher zu bewerten ( und zu retten ).
A. T.[QUOTE]Wenn der Mörder wirklich Zielgerichtet nur auf diese eine Person schießen wollte und eine andere trifft, wird er sich nur dadurch endlich die frage stellen "Was hab ich getan" - das wäre der größte Sinn daran.[/QUOTE]
Es ist die Frage, wie wahnsinnig der Wahnsinnige im Beispielsfall ist. Ab einem gewissen Grad, glaube ich, fehlt die Einsicht, das Getane zu verurteilen.

Warum sollte man Unterschiede von Menschenleben machen? Sind nicht alle Leben gleich viel Wert?
hitokori@
illuminat:

nein ich bewerte mein leben nicht höher aber ich weiss das ich mein leben liebe und bei dem anderen ist es nur eine statistische wahrscheinlichkeit!

in jedem fall wird einer zerfressen.... nur du oder der andere - wäre es nicht egoistisch den anderem das schelchte gefuehl zu geben??

genau wie es glaube ist der dich dazu verleitet das andere zu glauben.... woher wiesst du das dein handeln besser ist, für dich ode rmich?

ich liebe auch andere menschen aber eben auch mich
illuminatNatürlich weißt du nie vorher, ob die Kugel dich töten oder nur schwer verletzen wird.
Es zählt die Bereitschaft dieses Risiko einzugehen.

Wer das Risiko bereit ist einzugehen unter der Bedinung dafür bezahlt zu werden hat ein käufliches Leben - also scheint es solchen Menschen ja nicht gerade sonderlich gut zu gehen, wenn sie meinen Leben lässt sich mit Geld aufwiegen.

Mit wem unterhältst du dich lieber, nem 200 EUR Schein oder nem Menschen?
Geld ist nichts wert wenn es keine Menschen mehr gibt, denen daran was liegt.
Menschen denen nichts an Geld liegt sind aber unbezahlbar.

...und wieder ein Zitat der Onkelz:

[i]Wir warten auf den Tod
Verschwenden unsre Zeit
Tun was man von uns erwartet
Zahlen den Preis für unsre Feigheit

Die Tage ziehen vorbei
Wir scheißen und fressen
Unsre Zimmer sind Särge
Geld hilft uns zu vergessen

Wir leben unbedeutende Leben
Und bewirken nichts
Dich verschluckt das Vergessen
Und niemand erinnert sich an dich![/i]
illuminatWarum hat es dieses Board nur so an sich, dass ich mich immer wieder widerholen muss....?

[quote]Ich sehe darin keine Dreistigkeit, sondern Selbsterhaltung.[/quote]
Vielleicht solltest du deine "selbst" erhaltung mal überdenken. Was bist du denn? Du bist das Produkt zweier Menschen. Wenn der Wahnsinnige jetzt Person X abknallst, stehst du mit dem Wahnsinnigen da und darfst zusehn, wie du klarkommst. Ob er nochmal schießt weißt du nicht. Du stehst dann neben einem blutenden Stück Fleisch und denkst dir nur "hui, schön, er ist tot, ich nicht."

Achja, und die annahme dass ich noch nie in nen Pistolenlauf geblickt habe bewirkt das überdenken dass Waffen nichts bringen?
Vielleicht solltet ihr euch mal fragen, warum ich gerade so denke und Leben für etwas unschätzbar wertvolles halte. Muss ich erst vorbeikommen und von jedem erstmal Grundlos einen aus der verwandschaft abknalln, damit ihr merkt wie bekloppt das is?

Willst du die nächste Generation Mörder ranwachsen und sich vermehren lasse, auf das sie bitte alle so denken und sich gegenseitig abknalln? DU stirbst früher oder später sowieso, was zählt ist einzig und allein ob deine Nachwelt einsieht, dass sie Fehler gemacht hat. Ein Mörder der es (aus Rache z.B.) auf eine Person abgesehen hat (kein kaltblütiger Killer) sucht Vergeltung für was auch immer. Wenn er dann denjenigen der irgendwas falsch gemacht hat abknallt ist das Problem gelöst oder wie? Der Mörder zeugt dann Kinder und erklärt ihnen "He, hab gestern einen abgeknallt, nu hält er endlich die Fresse, geil ne? Kinder, Vorbildfunktion - is klar. Morgen kaufen sich die Kinder ne Handfeuerwaffe und rennen damit erstmal ins Lehrerzimmer. Wenn Kinder meinen das was alle machen ist gut, dann fangen die Kinder an zu rauchen - machen ja eh fast alle, denen man so begegnet und der mehrheit hinterherhängen is schon toll. Alkohol ertränkt den Frust, Drogen nehmen, weils alle tun, Arbeiten weils alle tun, in den Krieg ziehn, weils alle tun und sterben für Ziele von denen wirklich niemand was hat.

Meinst du nicht, dein Kind sollte von Grundauf vorbildhafte Menschen um sich haben? Leute denen es nicht an Menschlichkeit und Eigeninitiative mangelt? Die sich einfach mal fragen warum und nicht nur einfach tun nur weils grad mal ganz nützlich erscheint?

Ne sorry ey, aber irgendwie is die Welt noch nich reif für Weisheit, vielleicht brauchen wir doch erst den Atomkrieg damit endlich jemand rafft, wie der Hase läuft. Aber auch dann wirds wieder nur eine Generation sein die draus gelernt hat und die nächste Läd sich wieder Jamba Klingeltöne runter und guckt Big Brother. Hauptsache Zeit totschlagen, Hirn ausknipsen und bloß nich denken weils ja was bringen könnte.

Scheißen Fressen ab in den Sarg und fertig. Next Generation ich freu mich schon über eure Probleme aber beschwert euch nich bei mir.
hitokorischön wechselst du das terrain - abgesehen das der mörder mit hoher wahrscheinlichkeit ne strafe kreigt...

ok aendern wir wieder die perspektive um das problem von mehr als nur einer seite zu beleuchten... nhemen wir an du wirst abgeknallt und dann denkt sich das "opfer" : "hui, schön, er ist tot, ich nicht."

ich halte das leben auch fuer extrem wertvoll aber darum würde ich doch nicht eines gegen ein anderes tauschen!

was ist aber wenn das opfer ein kindervergewaltiger ist? nur mal das so als beispiel um dein rache argument etwas zu realtivieren!

wir fragen uns selbstverstaendlich warum - aber wir gewichten die argumente anders , ist es so schwer zu akzeptieren das wir auch denken aber zu einem anderen ergebniss kommen?

ok um auf die vorbildfunktion einzugehen - was denken denn dann deine kinder wenn du von einem kerl über den haufen geknallt wirst - und wir annehmen , das sie wie du es von den kindern des mörders, unmündig sind - werden sie nicht nach rache sehnen oder werden sie erknnen das ihr vater sich freiwillige geopfert hat? wenn sie das erkennen sind sie sehr weise und besonnen aber sie könnten auch einfach so nach rache sinnen und die eltern des mörders töten... fragwürdig was fuer eine beziehung sie genossen haben ... wenn sie jedoch das opfer akzeptieren würden das du erbrachtest, würden sie sich nicht leichter ausnutzen lassen als andere?? und du kannst nicht davon ausgehen das aufeinmal alle den altruistischen prinzipien fröhnen!


okay deine gesellschaftskritik ist für mich weit hergeholt aber in teile hast du damit wohl recht :P
westliche kultur: eine bunte beliebigkeit!


mfg chedron
ange gardien@ illuminat

Also irgendwie fällt es mir schwer Dir zu folgen. Aber mach ruhig weiter - vielleicht willst Du uns ja wirklich was wichtiges sagen. Mir erscheint Deine Ausdrucksweise nur etwas verwirrt.

Ach ja, Onkelz hab ich früher auch mal gehört. Nur sind deren Texte nicht gerade das woraus man seine Lebensweisheiten ziehen sollte.

Gruß

ange
BlackDragon[QUOTE]Du bist eine ferngesteuerte Maschine der es nur darum geht zu funktionieren und zu dienen anstatt dich wieder zu verselbstständigen.[/QUOTE]
Du bist nicht zufällig mit Pallor verwandt, oder?
[QUOTE]Muss ich erst vorbeikommen und von jedem erstmal Grundlos einen aus der verwandschaft abknalln, damit ihr merkt wie bekloppt das is?[/QUOTE]
Muß ich Dir erst sagen, was für einen Schwachsinn Du schreibst, bevor Du es merkst?
Kampfsau[QUOTE]Bist du nicht zur Hilfeleistung verpflichtet? Was ist denn, wenn er auf dich gezielt hätte? Würdest du dir nicht wünschen, dass er überall hinzielt, nur nicht auf dich? Müssen Ärzte wirklich die einzigen Menschen sein die freiwillig versuchen anderen zu helfen? (Das tun heute ja auch noch die wenigsten, die meißten verschreiben rezepte, weil sie nur daran verdienen) - für nen Ratschlag bekommt der Arzt nix.[/QUOTE]

Ärzte riskieren aber nicht ihr leben.Jedenfalls nicht so das es von Sekundenbruchteilen und der Wilkür eines völlig fremden und Wahnsinnigen abhängt.


[QUOTE]Wenn der Finger anfängt zu zucken und der Schuss unmittelbar bevorsteht, bringt ablenken auch nichts, diese Chance wäre vertan. Es geht nicht darum Ausflüchte zu suchen oder auf Filme zu verweisen und drüber zu lachen sondern um die Frage wie mennschlich ihr eigentlich noch seid? Welchen Sinn siehst du denn in deinem Leben? Meinst du der Sinn ist es deins über das anderer zu stellen und zu sagen "Puh, Glück gehabt"? Meinst du die Welt hat nen größeren Vorteil davon, wenn wir uns weiter gegenseitig beseitigen anstatt die eigene Rasse Mensch zu schützen?[/QUOTE]

Erstmal hat man selber niemanden beseitigt.Es gibt viele Menschen die anderen Leuten helfen.Aber sowas "Dummes" kann man niemanden abverlangen.SEKs und GSG9 Leute können sich solchen Dingen stellen.Dein Davorwerfen kan auch recht sinnlos sein.Jedenfalls nicht weniger als Ablenken

[QUOTE]Aber wenn du deinem Kind irgendwann von dieser Situation erzählst und es dich fragt warum du nicht versucht hast das zu verhindern, willst du auch wieder nur Ausreden suchen und deinem Kind beibringen, dass es sich selbst immer am wichtigsten nehmen soll und das leben anderer egal ist? So entstehen Soldaten.[/QUOTE]

So Entstehen Halb oder Vollwaisen.Es gibt eben Risiken die man nicht verlangen kann.Du redest vom Ultimativen Opfer.Mein Kind soll jedenfalls kein Selbstmörder in heroischer Absicht werden.Due willst dich doch nur selbst profilieren

[QUOTE]Sicher hätte es nicht zwingend einen Vorteil, wenn wir uns vor den Lauf werfen, aber es hat genausowenig einen Nachteil. Wenn der Mörder wirklich Zielgerichtet nur auf diese eine Person schießen wollte und eine andere trifft, wird er sich nur dadurch endlich die frage stellen "Was hab ich getan" - das wäre der größte Sinn daran. Bei nur einer Kugel im Lauf wäre es ebenfalls egal, hauptsache sie trifft nicht das gewünschte Ziel. Hass und Gewalt dürfen einfach keinen Erfolg haben.[/QUOTE]

Dürfen sie auch nicht.Am besten wäre es,wenn die Situation gar nicht aufkommt.Prävention ist noch immer der beste Weg.Und Waffen können Körper durchbohren

[QUOTE]Ich "würde" mich lieber davorwerfen (die Frage ob ich in der Praxis überhaupt einen Fuß vom Boden bekomme sei mal dahingestellt) - könnte es nicht anders mit meinem Gewissen vereinbaren.[/QUOTE]

Die Frage des Gewissens ist schwer.Ärzte können auch nicht alle retten.Sie können nur ihren Fähigkeiten entsprechend handeln.
Und selbst wenn man die Fähigkeiten hat,ist das nicht immer von Erfolg gekrönt.Ich würde von einem Verkäufer nicht die Dinge erwarten die ein Antiterrorkämpfer beherrschen muss.Und selbst der hat wie jeder Mensch Angst und kann auch sterben ist aber vorbereitet.

Ideale ohne Kraft sind wertlos.

[QUOTE]Das sehe ich keineswegs als egoistisch an, wenn du weißt, dass dein Leben etwas wert ist und du auch weiß, warum es dir so viel bedeutet, is doch okay. Aber viele sehen den einzigen Sinn nur noch darin nicht zu sterben, aber deshalb noch lange nicht im Leben. Liebst du das Leben und das Gefühl Liebe und Zuneigung zu geben, oder liebst du nur dich selbst?[/QUOTE]

In erster Linie stehe die meisten sich selbst am nächsten.Aber
trotzdem sieht man einen Wert im Leben anderer.Man riskiert eventuell auch sein Leben unter bestimmten Bedingungen.Z.B. bei einem Rettungseinsatz.Aber die beschriebene Situation mit der Waffe ist für die allermeisten einfach zu brisant.

[QUOTE]Vielleicht solltest du deine "selbst" erhaltung mal überdenken. Was bist du denn? Du bist das Produkt zweier Menschen. Wenn der Wahnsinnige jetzt Person X abknallst, stehst du mit dem Wahnsinnigen da und darfst zusehn, wie du klarkommst. Ob er nochmal schießt weißt du nicht. Du stehst dann neben einem blutenden Stück Fleisch und denkst dir nur "hui, schön, er ist tot, ich nicht."[/QUOTE]

Oder das gleiche passiert mit dem anderen der immer noch mit dem Wahnsinnigen dasteht und dann stirbt dieser.Niemand hier wäre über die Situation und all ihre folgen glücklich.

[QUOTE]Achja, und die annahme dass ich noch nie in nen Pistolenlauf geblickt habe bewirkt das überdenken dass Waffen nichts bringen? Vielleicht solltet ihr euch mal fragen, warum ich gerade so denke und Leben für etwas unschätzbar wertvolles halte. Muss ich erst vorbeikommen und von jedem erstmal Grundlos einen aus der verwandschaft abknalln, damit ihr merkt wie bekloppt das is?[/QUOTE]

Niemand hier würde sich freuen das
jemand im eigenem Beisein stirbt.Ich hab auch schon mal Leuten geholfen die verprügelt wurden.Aber ich hatte noch nie eine Waffe
aus der Frontansicht betrachtet.Und selbst innerhalb der Situation gibt es Unterschiede.Kann man mit der Person reden,ist es das Wert das Risiko einzugehen und zu versuchen ihn zu entwaffnen.Steht man günstig.Ist der Täter einen Moment unachtsam.Davorwerfen könnte ich mich nur bei engen Freunden und der Familie.Und ich hoffe das wäre nie notwendig.Ich glaube an kein Nachleben und Hänge an meiner Existenz.Und ich wäre auch bereit mich für das Leben anderer einzusetzen und bis zu einem gewissen Grad mein Leben zu riskieren.Ich hoffe das stimmt auch wenn ,entgegen meiner Hoffung,eine solche Notsituation eintrifft.
Das Leben anderer Menschen ist mir eben nicht vollkommen egal.
Aber ich bin kein Selbstmörder.Ich würde mein Leben nicht auf die
genannte Art und Weise einfach so opfern.Man hat ja nichtmal eine Garantie dafür das Leben des anderen wirklich zu schützen.Und es bringt deinen Angehörigen nichts,wenn du stirbst und sie dich nie wiedersehen.Man wird sich in deiner wohl als Held gedenken,jedoch bringt es einem selbst nicht viel.Irgendwann ,wie so oft,vergisst man dich.Und deine Angehörigen hätten dich lieber als Lebenden bei sich als als Toter Held in ihren Erinnerungen.Menschen denen ihr eigenes Leben nichts bedeutet hat,merkten das sie mit ihrem Leben auch vor anderen eine Verantwortung haben.Eltern passen nur aus dem Grund mehr auf sich auf ,um sich um ihre Kinder zu kümmern,obwohl sie früher vielleicht als Soldaten oder Stuntman die gefährlichsten Stunts machen.Eigentlich ist es gegenüber allen die dich lieben ungerecht so leichtsinnig zu sein.

[QUOTE]Willst du die nächste Generation Mörder ranwachsen und sich vermehren lasse, auf das sie bitte alle so denken und sich gegenseitig abknalln? DU stirbst früher oder später sowieso, was zählt ist einzig und allein ob deine Nachwelt einsieht, dass sie Fehler gemacht hat. Ein Mörder der es (aus Rache z.B.) auf eine Person abgesehen hat (kein kaltblütiger Killer) sucht Vergeltung für was auch immer. Wenn er dann denjenigen der irgendwas falsch gemacht hat abknallt ist das Problem gelöst oder wie? Der Mörder zeugt dann Kinder und erklärt ihnen "He, hab gestern einen abgeknallt, nu hält er endlich die Fresse, geil ne? Kinder, Vorbildfunktion - is klar. Morgen kaufen sich die Kinder ne Handfeuerwaffe und rennen damit erstmal ins Lehrerzimmer. Wenn Kinder meinen das was alle machen ist gut, dann fangen die Kinder an zu rauchen - machen ja eh fast alle[/QUOTE]

Also komm mal wieder in die Realität zurück.Wenn es ein profesioneller Killer ist,derwürde sowieso alle Beteiligten Zeugen auch töten oder es erst gar nicht so weit kommen lassen,dass es welche gibt.Da würde auch dein Opfer nichts aber absolut gar nichts bringen.Eher schon das direkte Intervenieren gegen den Cleaner.Und zweitens ist sowas nicht das was alle machen.
Man geht schon gegen solche Leute vor.Mit der Polizei z.B.

Ein Mörder muss in fast allen Fällen,wenn es ein Mord aus Rache ist,ziemlich weit getrieben worden sein oder psychische Störungen haben.Was soll man gegen solche Leute machen.Soll man sie kastrieren,sterilisieren,hinrichten oder lebenslang einkerkern?
Soweit das sich nicht alle Gegenseitig töten sind wir hier auch schon,schon gemerkt.Gewaltätigen Menschen werden zu aller erst die Kinder weggenommen und sie werden eingesperrt.Oder Menschen sind generell Egoistisch weil sie ihr Leben nicht als so unwichtig ansehen wie du es willst.

Du machst aufeinmal so seltsame Logiksprünge mit Schulmassakern und Rauchen unter Minderjährigen.
Und ich weiß auch gar nicht was die von dir geforderte Opferaktion überhaupt bringen soll.Du gehst immer von deinen Idealfällen aus.Der Mörder hört mit dem morden auf wenn man selber tot ist.Der Mörder mordet weiter wenn du dich nicht ermorden lassen hast und der Nachbar auf einmal tot ist.Der Mörder hört auf zu morden wenn man selber tot ist.Er sieht ja was er getan hat oder so ähnlich.Der Mörder geht dann nach Hause und zeugt Kinder ohne das etwas passiert.Die werden dann Massenmörder in ihren Schulen und fangen mit dem Rauchen an.Das wär natürlich nicht passiert wenn der mal gezielt tötende Mörder oder mal wahllos Menschen abschlachtende Psycho einen selber getroffen hätte.

Es gibt einfach Dinge die kann man nicht von jedem verlangen
und die würde man auch nicht für "jeden"(es gibt natürlich für einen sehr wichtige Personen) tun.Das ist normal und das würde ich absolut niemanden vorwerfen.Deswegen ist man noch lange nicht ein gleichgültiger egoistischer Mensch der in allen Lebenslagen nur an sich denkt.Ich persönlich würde solche sich für wildfremde Leute einfach so opfernde Menschen eher für dumm halten.Man kriegt nur äusserst selten auch das zurück was man gibt.Jedenfalls wenn es zuviel ist.

Und man ist auch sportlich auch wenn man keinen mehrfachen Ironmancontest durchsteht.Nur mal so als vergleich.
Arsen@ Angst : Das mag ja alles sein, ich stimme dem auch bis zu einem gewissen Grad zu, aber Todesangst ist meiner Ansicht nach die Ärgste, die ein Mensch empfinden kann. Und die kann man in so einem Moment (oder auch sonstwann) nicht mal eben so überwinden, um seinem Ideal ein Stück näher zu kommen. Man hat ja schon Probleme damit, so "einfache" Ängste wie z.B. die vor Spinnen loszuwerden. Das ist meines Erachtens ein langer Prozess und kein kurzfristiger Entschluss.

"Sicher hätte es nicht zwingend einen Vorteil, wenn wir uns vor den Lauf werfen, aber es hat genausowenig einen Nachteil. Wenn der Mörder wirklich Zielgerichtet nur auf diese eine Person schießen wollte und eine andere trifft, wird er sich nur dadurch endlich die frage stellen "Was hab ich getan" - das wäre der größte Sinn daran."
Natürlich hätte es einen Nachteil: Du wärest tot. Und ob sich der Wahnsinnige hinterher Gedanken darüber macht ist das, was du dir erhoffst, aber nicht das, was auch zwingend eintreten muss. Er kann genausogut Gefallen an seiner Tat finden, nachladen und noch mehr Menschen erschießen.

@ seelische Schmerzen
Das sind meiner Ansicht nach 2 Paar Schuhe. Du machst dir doch während jemand mit einer Waffe bedroht wird keine Gedanken darüber, was "danach" sein wird.
Mondsilbertaufe[QUOTE]Ich "würde" mich lieber davorwerfen (die Frage ob ich in der Praxis überhaupt einen Fuß vom Boden bekomme sei mal dahingestellt) - könnte es nicht anders mit meinem Gewissen vereinbaren.[/QUOTE]
Das ist aber ein sehr begrenzter Gedanke.
Würdest du der Menschheit nicht viel mehr nützen, wenn du am Leben bleibst? Meinst du nicht, dass du mehr Menschen helfen kannst, indem du an dir arbeitest, Wissen aneignest und dies zum Wohle der Gemeinschaft "spendest"? Überleg mal wieviele Jahre du Menschen helfen, Menschenleben retten könntest?
Statt dessen willst du diese Chance für ein Leben hergeben? Ein schlechter Deal.
[QUOTE]Indem du dich nicht vor den anderen schmeißst nimmst du dir diese Dreistheit heraus dein Leben höher zu bewerten als das eines anderen ohne bisher einen wirklichen Grund genannt zu haben.[/QUOTE]
Um das Leben eines anderen höher zu bewerten als das meinige, muss ich schon eine sehr enge Verbindung zu dem "Opfer" haben. Besteht diese Verbindung nicht, ist auch die Opferbereitschaft hinfällig.
Deine Kamikaze-Mentalität in allen Ehren - ist jedoch äußerst kontraproduktiv für die Erhaltung deines Genpools.
Sämtliche Situationen, in die man eingreift sind vom Egoismus geprägt. Ob man nun spendet, liebt oder Leben rettet... Such dir was aus. Immer zieht man einen persönlichen Vorteil daraus. Was durchaus Sinn macht, denn der persönliche Vorteil animiert zum Handeln. Sich absichtlich eine Kugel einzufangen, macht weder Sinn, noch einen Märtyrer aus dir - allenfalls gibt es eine Handvoll Menschen, die um dich trauern. Das Ergebnis entspricht beinahe dem eines Suizides... Vielleicht stehst du in der Zeitung.

Wärst du weniger egoistisch, es geht schließlich um DEINE Schuldgefühle, würdest du nicht die Tendenz haben derart dein Leben zu vergeuden. Du könntest aktiv handeln, um Dinge durchzusetzen, die du hier so vehement an den Pranger stellst. Sei es der Wert des Menschenlebens, die Waffenlobby, moralische oder rechtliche Werte.
Deine Ansicht ist ebenso unqualifiziert wie dieses Beispiel:
"Nein, mit Kindern kann ich nicht arbeiten. Ich würde ihnen ja gern helfen, ich kann aber das Leid nicht ertragen. Kinder, die an Krebs sterben, ist ganz furchtbar mitanzusehen. Ich könnte mich glatt daneben legen, wenn ich sowas sehe. Ganz furchtbar!"
[QUOTE]Ne sorry ey, aber irgendwie is die Welt noch nich reif für Weisheit, vielleicht brauchen wir doch erst den Atomkrieg damit endlich jemand rafft, wie der Hase läuft. Aber auch dann wirds wieder nur eine Generation sein die draus gelernt hat und die nächste Läd sich wieder Jamba Klingeltöne runter und guckt Big Brother. Hauptsache Zeit totschlagen, Hirn ausknipsen und bloß nich denken weils ja was bringen könnte.[/QUOTE]
Na wenn das kein Grund ist, sich nicht vor den Lauf zu werfen...
Du siehst, es gibt viel zu tun. Also nutze deine Möglichkeiten, diese Misstände zu ändern. Erkannt hast du ja schon einiges. Nun kommt allerdings der schwere Teil. Nämlich das Kämpfen.
Dann wird sich zeigen, ob du nur redest, wie die Onkelz, oder ob du außer Menschenfreund auch ein Freund von Taten bist.
illuminatIch "würde" mich lieber davorwerfen (die Frage ob ich in der Praxis überhaupt einen Fuß vom Boden bekomme sei mal dahingestellt) - könnte es nicht anders mit meinem Gewissen vereinbaren.
[quote]Das ist aber ein sehr begrenzter Gedanke.
Würdest du der Menschheit nicht viel mehr nützen, wenn du am Leben bleibst? Meinst du nicht, dass du mehr Menschen helfen kannst, indem du an dir arbeitest, Wissen aneignest und dies zum Wohle der Gemeinschaft "spendest"? Überleg mal wieviele Jahre du Menschen helfen, Menschenleben retten könntest?
Statt dessen willst du diese Chance für ein Leben hergeben? Ein schlechter Deal.[/quote]

Wie gesagt, die einzigen Zweifel die ich hätte, bestünden in der Logik welches Leben noch mehr bewirken könnte. Ob es wert ist, meine Erfahrungen und das Output auf null zu reduzieren, damit aus jemand anderem, der vielleicht noch besser denkt mal das selbe oder etwas noch besseres als mich werden zu lassen. Der Tot ist eine Erfahrung, die man so selten wie möglich weitergeben sollte. Jemand der jemals einen ermordeten gesehen hat, wird wissen, dass mord falsch ist. Ein zweites mal diese Erfahrung zu machen bringt nichts neues.Um einem anderen auch eine solche Erfahrung mitgeben zu können, falls er nicht auch einsieht, dass leben das wichtigste ist, ist das vielleicht die einzige chance ihm das zu zeigen und gleichzeitig vielleicht die anzahl der gesamt lebenden auf einem maximum zu halten.

Alles ander außer davorzuspringen würde auf längere sicht gesehen für niemanden einen sinn machen.
hitokori1. ist es kein gutes ziel die anzahl der leben im maximum zu halten!
2. laegnerfristig ist es wahrscheinlich egal wer am leben bleibt weil man statisitsch davon ausgehen kann das ihr beide gleich gut der gesellschaft helfen könnt
3.entweder sieht er den mord oder du..... vllt hat er ja shcon vorher mal einen mord gesehen und ich nicht - also statistisch ist es auch wieder egal wer leben bleibt

also kommt es eher darauf an ob man sich mehr mag als den anderen!
illuminat[quote]1. ist es kein gutes ziel die anzahl der leben im maximum zu halten![/quote]

Doch klar, guck wie gut es manchen Ländern schon geht. Wir können 16 Kinder 12 Stunden in ein Bergwerk schicken, damit wir uns nächste Woche ein Brot backen können.

Die nächste Generation arbeitet für sich und zusätzlich für 5 Rentner

Und das tollste: Der Mensch braucht gar nichts mehr. In Deutschland wird es Ende des Jahres Schätzungsweise 8,6% registrierte Arbeitslose geben. 90% davon werden nie wieder Arbeit finden.

Wenn du den Sinn von Kapitalismus noch nicht kapiert hast, tust du mir leid.

Wie viel Wahrheit verträgt der Mensch und wie viele Lügen verträgt die Welt?

Ich kann nicht handeln, aber denken. Ich denke ich sollte handeln

Wozu Debuging? Ich find ja doch nur Fehler

T1 befiehlt, T2 will töten, T3 wird angeschossen und T4 darf ihn aufpäppeln. Nur T5 darf sich noch selber töten
Denk mal Wirtschaftlich Junge!

Du brauchst Beweise für den täglichen Wahnsinn? Man mach doch mal die Augen auf!

Oder um dich ironischerweise mal zu rezitieren:
[quote]
Die wahrheit liegt in uns selbst. Und wer sie übersieht hat sich selber umgebracht![/quote]

Gib einem Affen ein Gehirn - er wird schwören, er sei der Mittelpunkt des Universums
Mondsilbertaufe[QUOTE]damit aus jemand anderem, der vielleicht noch besser denkt mal das selbe oder etwas noch besseres als mich werden zu lassen.[/QUOTE]
Wie erwartet folgt nur überflüssiges Rumgeblubber. Die anderen können sich ja den Arsch aufreißen. Du bist jemand, der sich gern opfert, damit die Arbeit von anderen getan wird. Du bist jemand, der den Weg des geringsten Widerstandes geht. Du bist jemand, der "Angriff" schreit und sich dann im Graben versteckt.
Du bist niemand, den man ernst nehmen kann, denn deinen Worte werden niemals Taten folgen.
Und zu der Tränendrüsen-Nummer: Es soll Menschen geben, die des öfteren Tote sehen. Zum Glück gehen diese damit nicht auch hausieren.
hitokoriillu:
überbevölkerung sagt dir nichts - genau wie nahrungsknappheit - du musst langfristig denken und nicht nur sehen was grade vor dir ist!

ja es gibt in deutschland ein problem mit der bevölkerung arbeitslose, zuviele alte menschen... aber darum soll man doch nciht die bevölkerung auf einem maximum halten...
es gibt nicht unendlich ressourcen, entweder man muss sparsamer damit umgehen, neue entdecken, oder versuchen die zahl der konsumenten nicht gegen 8 milliarden streben zu lassen(wonach es grade aussieht!)

[QUOTE]Doch klar, guck wie gut es manchen Ländern schon geht. Wir können 16 Kinder 12 Stunden in ein Bergwerk schicken, damit wir uns nächste Woche ein Brot backen können.[/QUOTE]
stell dir vor diese minearbeit wäre automatisierht und es gaebe eben diese 16 kinder weniger auf der welt...... könnten wir ein brot essen und würden niemanden ausbeuten.... weil es aber eben soviele menschen ohne arbeit gibt kann man nicht rationalisieren weil 1. evtl die kinder günstiger sind 2. die familien der kinder abhaengig gemacht worden sind von des kindern hungerlohn

[QUOTE]Wenn du den Sinn von Kapitalismus noch nicht kapiert hast, tust du mir leid.[/QUOTE]
was ist denn der sinn des kapitalismus deiner auffasung nach??
ich werde mich dann dazu äußern ob ich DEN sinn verstanden habe oder nicht!
illuminatSo meister der weitsicht. Dann kannst du also widerlegen, dass ich das in anderen threads als primäres ziel ansehe und hier diesmal nur darauf hinweise, dass zeitempfinden reativ zu dem ist, was du erreichen wolltest. du beschränkst nur deine möglichkeiten wärend du nur unterbrichst wärend ich schreibe was du nicht sehen wirst
sulucnumoHErstmal finde ich diese Bedingung etwas komisch. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der Wahnsinnige die andere Person erschießt, dich aber verschont..klingt banal, aber ich kanns mir echt so nicht vorstellen..wie auch immer.

Ich glaube nicht, dass ich beurteilen kann wie ich in einer solchen extremsituation handeln würde. Ich denke aber es wäre durchaus möglich, dass ich das gleiche tun würde. Nicht etwa aus purer vernunft, gutem gewissen oder dergleichen. In so einer Lage entsteht ein enormer emotionaler druck, der das bewusstsein für richtig oder falsch möglicherweise kurz "außer Kraft stellt" und ein spontanes, reflexartiges handeln hervorruft. Gerade die Absurdität dieser Situation kann einen vermutlich zu diesem nicht wirklich einleuchtenden handeln veranlassen. Das Bewusstsein ist überfordert.

Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand aus "Solidarität" sozusagen opfern würde...der Mensch hängt am Leben und würde nie bewusst in den Tod gehn, wenn dies eindeutig vermeidbar ist. In dieser Lage würde man sich keine Gedanken über sein mögliches Empfinden in der Zukunft machen...

mfg
Homunculus
end_raum[QUOTE][i]Original geschrieben von illuminat [/i]
[B]Fallbeispiel:
Aber nicht auf euch gerichtet, sondern auf den Menschen neben euch.
[/B][/QUOTE]

ich kann das erst beantworten, wenn du definiert, in welcher beziehung ich zu dem menschen steh.
ist er fremd oder freund, würde ich eh unsportlich auf meiner stelle weiter stehen bleiben.
aber es gibt weitere möglichkeiten.
illuminat[quote]Erstmal finde ich diese Bedingung etwas komisch. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der Wahnsinnige die andere Person erschießt, dich aber verschont..klingt banal, aber ich kanns mir echt so nicht vorstellen..wie auch immer.[/quote]

Vorstellung ist nur, wenn du keine Wahnsinnigen Gedanken kennst. Boom!

[quote]Ich glaube nicht, dass ich beurteilen kann wie ich in einer solchen extremsituation handeln würde.[/quote]
Dann kannst du aufhören drüber nachzudenken, sobald du es einmal life gesehen hast.

[quote]Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand aus "Solidarität" sozusagen opfern würde[/quote]
Ich weiß auch nur, das du darüber nachdenkst, aber du scheinst mich falsch erdacht zu haben.

[quote]Illuminat, hör auf, wirres Zeug ohne Bezug vor dich hin zu faseln.[/quote]
Aus dem was du nicht verstehst, kann ich mir meine Wahrheit errechnen, denn sie passiert trotzdem. Du glaubst ich Lüge? Beweis mal.
sulucnumoH[QUOTE]Vorstellung ist nur, wenn du keine Wahnsinnigen Gedanken kennst. Boom![/QUOTE]

Ich kenne in der Tat keine Wahnsinnigen Gedanken, jedenfalls nicht dass ich wüsste..aber meine spontane Assozation zum Handeln einer solchen Person widerspricht diesem Bild des gezielt vorgehenden Täters. Ich meine ja gar nicht, dass ich das Verhalten eines Wahnsinnigen beurteilen kann. Das war eben nur eine Assozation (eine sehr klischeehafte vermute ich..)


[QUOTE]Ich weiß auch nur, das du darüber nachdenkst, aber du scheinst mich falsch erdacht zu haben.[/QUOTE]

Dann klär mich auf =)

mfg
Homunculus
illuminat[quote]Ich kenne in der Tat keine Wahnsinnigen Gedanken, jedenfalls nicht dass ich wüsste[/quote]
denk bitte genug über mich nach, ich wäre nie so normal, mich zu bezeichnen

[quote]aber meine spontane Assozation zum Handeln einer solchen Person widerspricht diesem Bild des gezielt vorgehenden Täters[/quote]

Gezielte Taten sind auch nur Wahnsinnig gewordene Gedanken die es nicht besser wussten.

[quote]Dann klär mich auf =)[/quote]
Ich hoffe nur, auf die ewige Existenz des Wahnsinns. Ob ichs deshalb bin, vermag ich nicht zu beurteilen.

Rezitat:
Aber nicht auf euch gerichtet, sondern auf den Menschen neben euch.
indernachtIch mag das Zitat, dass die besten jung sterben nicht besonders, denn man findet in der Realität natürlich keinen Zusammenhang, der Tod in jungen Jahren ist einfach nur Schicksal und er entscheidet nicht danach, ob jemand gut oder schlecht ist.
NixDie Lebensleistung eines jung Gestorbenen wird - im Normalfall - hinter der eines älteren Menschen zurückbleiben.
Schon mangels Zeit, sie zu erbringen.

Der Spruch geht möglicherweise auf "Quem di diligunt adulescens moritur" zurück (Plautus). Wenn es allerdings eine Liebesbezeugung der Götter wäre, Menschen grundsätzlich jung sterben zu lassen, wäre dies in meinen Augen ein weiterer guter Grund dafür, Atheist zu sein.

Dass das Zitat von einer Band verwendet wurde, die bei mir Brechreiz auslöst, macht es für mich auch nicht sympathischer.
Catweazle[QUOTE][i]Original geschrieben von indernacht [/i]
[B]Ich mag das Zitat, dass die besten jung sterben nicht besonders, denn man findet in der Realität natürlich keinen Zusammenhang, der Tod in jungen Jahren ist einfach nur Schicksal und er entscheidet nicht danach, ob jemand gut oder schlecht ist. [/B][/QUOTE]

Geprägt wurde der Spruch in Zusammenhang mit James Dean:
"Only the good die young....."

Da ist die Frage aber, was zuerst da war, Henne oder Ei.

Nun, James Dean hat sehr intensiv gelebt, sehr energiereich, sehr risikoreich.
Die Wahrscheinlichkeit eines frühen Todes war vermutlich grösser, als bei einem Couchpotatoe, wobei dies schwer abzuklären ist, da der CP ja auch diverse Vorerkrankungen haben könnte und tot vom Sofa fällt. Aber gut, wir reden ja von Wahrscheinlichkeiten.
Wenn also ein relativ junger Mensch mit überhöhrter Geschwindigkeit einen sehr neuen(!) Porsche zu einer Testfahrt übernimmt ist die Todeswahrscheinlichkeit durchaus erhöhrt.
Vielleicht gilt dies auch für Profisportler, von denen manche aber Glück haben oder vorsichtiger sind usw.
Sicher ist aber die Verletzungs- oder gar Todeswahrscheinlichkeit bei einem aktiven Spieler in der Fussballbundesliga höher als bei einem durchschnittlichen Fernsehzuschauer.
Wenn Spieler XY aber heute tot umfällt, ist er im Schnitt kaum älter als 35Jahre, sein Dasein wird verständlicherweise daran gemessen,was er bis zum heutigen Tage gemacht hat.......................insofern taugt dies besser zur "Heldenverehrung" als die dreissig Jahre danach, wo er von den Zinsen gelebt hat. Wenn er gelebt hat....

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