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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Seelenleben
rabensohnManchmal mache ich mir Gedanken über das Sterben. Doch genau hier stehe ich an der Grenze zu einer philosophischen Frage, die viele kluge Köpfe schon seit Jahrhunderten beschäfigt. Was passiert mit dem eigentlichen Wesen des Menschen nach dem Tod. Gibt es vielleicht ein Leben nach dem Tod, wo die materiellen Dinge nebensächlich sind und man nur noch ein Gebilde aus Wesenszügen, Gedanken und Wissen ist, welches für das normale menschliche AUge nicht mehr wahrnehmbar ist??

René Descartes beispielsweise vertritt die Theorie des Seelenorgans mit seiner Hypothese der Epiphyse die als Kommunikationsstelle zwischen Materie (Körper) und der Seele steht. Er vertritt auch die Meinung, dass es eine ausgedehnte Materie gibt, welche als (res extensa) bezeichnet wurde und eine denkende Seele (res cogitans).

Wie denkt ihr über diese Theorie?? Ist unser Dasein einem Dualismus unterworfen, also materielles Dasein (Körper mit all seinen physiologischen und pathophysiologischen Vorgängen), welches mit einer immateriellen Komponente (Seele) verknüpft ist?
Geht es vielleicht nach dem biologischen Tod, doch weiter??


Dunkle Grüße
Rabensohn
ScheolFrei nach Volker Pispers:

Wenn ich Recht habe erfahren wir es nie.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Frei nach Volker Pispers:

Wenn ich Recht habe erfahren wir es nie. [/B][/QUOTE]

Och, das würde ich nicht so sagen. Müssen wir zum Beispiel erst das Jahr 2012 abwarten, um zu erfahren, dass in diesem Jahr nicht die Welt untergeht? Ich denke nicht. Durch vernünftiges Nachdenken kann man schon heute wissen, dass die Welt nicht untergehen wird.

Ähnlich ist es mit dem Leben nach dem Tod. Das ist m.E. auch keine offene Frage, sondern eine Frage, die man durch rationales Denken mit Bestimmtheit beantworten kann, nämlich negativ.
Scheol[QUOTE]Müssen wir zum Beispiel erst das Jahr 2012 abwarten, um zu erfahren, dass in diesem Jahr nicht die Welt untergeht?[/QUOTE]

Stimmt. Diese Frage dürfte spätestens im Januar 2013 geklärt sein.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Stimmt. Diese Frage dürfte spätestens im Januar 2013 geklärt sein. [/B][/QUOTE]
Hä?

Ich fragte doch: Müssen wir erst (das Ende des Jahres) 2012 abwarten?

Ich denke: Nein. Ein gründliches Abwägen der Pro-Argumente (=irgendein falsch verstandener Quatsch über Maya-Kalender) und der Contra-Argumente (=unser gesamtes physikalisches Wissen über die Realität) erlaubt schon heute eine negative Antwort.

Und mit dem Leben nach dem Tod ist es m.E. genauso.
LeanDer Geist steht in Wechselwirkung mit dem Körper. Baue ich ein Haus, wird der Bauplan mit dem Gehirn (Geist) erstellt und mit dessen Werkzeug (Körper) umgesetzt. "Ich denke, also bin ich.." Im Augenblick des Todes wandelt sich Lebensenergie in Wärme um. Ich höre auf zu sein..
Scheol[QUOTE]Hä?[/QUOTE]

Ist schon ok.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Lean [/i]
[B]Der Geist steht in Wechselwirkung mit dem Körper. Baue ich ein Haus, wird der Bauplan mit dem Gehirn (Geist) erstellt und mit dessen Werkzeug (Körper) umgesetzt. "Ich denke, also bin ich.." Im Augenblick des Todes wandelt sich Lebensenergie in Wärme um. Ich höre auf zu sein.. [/B][/QUOTE]
Es gibt keine "Lebensenergie". Und im Augenblick des Todes passiert energiemäßig erst mal gar nichts. Der größte Teil deiner "Energie" bleibt als chemische Energie in deinem Körper gebunden, bis derselbe zersetzt wird.
rabensohn[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Es gibt keine "Lebensenergie". Und im Augenblick des Todes passiert energiemäßig erst mal gar nichts. Der größte Teil deiner "Energie" bleibt als chemische Energie in deinem Körper gebunden, bis derselbe zersetzt wird. [/B][/QUOTE]

Ich glaube man muss zuerst einmal die physiologische Seiten des Sterbens betrachten. Es gibt mehrere Phasen des Sterbens, die ein Mensch während des Prozesses durchläuft:
-Die Wahrnehmung wird eingeschränkt, durch verringerte Gehirnaktivität
-Einschränkung der Atmung
-Einschränkung des Sehvermögens
-Hörvermögen funktioniert nur noch teilweise
-Der Mensch erblindet
-Eintritt des Herzstillstandes - in weiterer Folge der Hirntod
-Hirntod - Funktionsverlust der Hirnzellen

Ich arbeite schon lange im Rettungsdienst doch die ersten Phasen habe ich bei einem Menschen leider noch nicht mitbekommen, wir werden meistens erst beim Herzstillstand gerufen.

Hier sehen wir zuerst einmal die biologische Seite. Doch was passiert mit den ganzen Gefühlen. Es ist sehr interessant, was in dem Menschen vorgehen muss. Vielleicht kann man sich das vorstellen wie einen Traum, durch die Einschränkung der Hirnaktivität und er Beginn des Sterbeprozesses, verfällt der Mensch wahrscheinlich in einen zarten Schlaf, wo er dann träumt bzw. Halluzinationen durchlebt. Dieser Moment wird wahrscheinlich dann dazu führen, dass Menschen mit Nahtoderlebnissen meist die Erfahrung machen, dass sie sich von oben gesehen haben.

Ich persönlich denke schon, dass wir aus einer bestimmten Energie bestehen, die sich beim Sterbeprozess verflüchtigt oder in einen für das normale menschliche Auge unsichtbaren Zustand gehen, vielleicht Energie im höheren Frequenzbereich etc.

Es gibt hier natürlich viele mögliche Thesen sowohl von naturwissenschaftlicher Natur als auch von theologischer Natur, wobei für mich persönlich die naturwissenschaftlichen Thesen mehr zählen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von rabensohn [/i]
[B]

Hier sehen wir zuerst einmal die biologische Seite. Doch was passiert mit den ganzen Gefühlen.[/B][/QUOTE]

Da auch Gefühle auf Gehirnfunktionen beruhen, bedeutet der Gehirntod das Ende des Gefühlslebens.
rabensohnJa Elementarsatz, in dieser Hinsicht könntest du Recht haben, dennoch glaube ich schon, dass in diesem Moment noch irgendwas da sein muss, was den Menschen ausmacht. Auch wenn es nicht sichtbar, ist ich glaube schon, dass es etwas gibt, was die Wissenschaft noch nicht erklären kann, was so etwas ist, was wir Seele nennen.

Dunkle Grüße
Rabensohn
ScheolMich würde an der Stelle eher interessieren, ob das Gefühl zu der Reaktion im Gehirn führt oder umgekehrt. Egal, könnte man eh nicht nachweisen...:rolleyes:

Das einzige was wir in diesem Bereich messen können sind eben Impulse und Aktivitäten des Gehirns. Sollte ein Gefühl in einer festen Korrelation zur kognitiven Reaktion stehen, jedoch unabhängig davon sein, hätten wir einen Bereich wo es noch kein Messverfahren gibt.

Angenommen ein Mensch hat Angst. Was, wenn die Adrenalinausschüttung nur dazu dient den Körper aktiv zu halten, jedoch diese Ausschüttung nicht zum Gefühl geführt hat, da es unabhängig davon schon da war?

Halte ich zwar für sehr unwahrscheinlich, aber man kann es nicht zu 100% ausschließen.

[QUOTE]ch persönlich denke schon, dass wir aus einer bestimmten Energie bestehen, die sich beim Sterbeprozess verflüchtigt oder in einen für das normale menschliche Auge unsichtbaren Zustand gehen, vielleicht Energie im höheren Frequenzbereich etc.[/QUOTE]

Mal 'ne Frage:

Wenn du (vermutlich) davon ausgehst, dass Bewusstsein ausschließlich im Gehirn stattfindet und alles was nach dem Ableben von dir übrigbleibt, eine gewisse Konzentration von Energie sein sollte; was hättest du aktiv davon?

Ich meine, du hättest kein Gefühl, keinen Hunger, keine Sehnsucht, keine Liebe...du wärst nur diese Konzentration die sich, wie jede Form von Energie, nach und nach abstrahlt und "verdunstet", also auch nicht unsterblich ist.

Dann hätte der Mensch zwar noch "etwas" was wir nicht kennen, aber davon keinen Nutzen. Ob da jetzt noch was 3 Wochen an irgendeiner Stelle vor sich hinstrahlt oder nicht, spielte doch dann keine wesentliche Rolle für dich als Lebewesen, welches seine Umwelt hauptsächlich durch Reizbarkeit (im biologischen Sinne) wahrnimmt.
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Da auch Gefühle auf Gehirnfunktionen beruhen, bedeutet der Gehirntod das Ende des Gefühlslebens. [/B][/QUOTE]

Woher willst Du das wissen, warst Du schon tot?
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i]
[B]Woher willst Du das wissen, warst Du schon tot? [/B][/QUOTE]
Nun: Dass Emotionen, ebenso wie unser übriges mentales Leben, auf Gehirnfunktionen beruhen, kann man vernünftigerweise nicht bestreiten. Guck dir einen Menschen vor und nach einer Lobotomie an. Oder vor und nach einem Frontalhirnsyndrom. Es ist daher meines Erachtens klar, dass nach der vollständigen Zerstörung des Gehirns nichts übrig bleibt.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]

Angenommen ein Mensch hat Angst. Was, wenn die Adrenalinausschüttung nur dazu dient den Körper aktiv zu halten, jedoch diese Ausschüttung nicht zum Gefühl geführt hat, da es unabhängig davon schon da war?

Halte ich zwar für sehr unwahrscheinlich, aber man kann es nicht zu 100% ausschließen.[/quote]
Versuch doch mal eine Überdosis Amphetamin. Deine Gefühle werden einer natürlichen Angst ziemlich ähnlich sein. Dabei tut Amphetamin nichts weiter als in die Hirnchemie einzugreifen.

Überhaupt ist es relativ schwierig, im Rahmen eines Leib-Seele-Dualismus die Wirkung von Drogen zu erklären. Wäre nicht das Gehirn, sondern eine unkörperliche Seele der Ort, wo sich Gefühle ereignen - warum wird dann das Gefühlsleben durch Chemikalien beeinflusst?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Nun: Dass Emotionen, ebenso wie unser übriges mentales Leben, auf Gehirnfunktionen beruhen, kann man vernünftigerweise nicht bestreiten. Guck dir einen Menschen vor und nach einer Lobotomie an. Oder vor und nach einem Frontalhirnsyndrom. Es ist daher meines Erachtens klar, dass nach der vollständigen Zerstörung des Gehirns nichts übrig bleibt. [/B][/QUOTE]

Wir sind also Roboter.
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Nun: Dass Emotionen, ebenso wie unser übriges mentales Leben, auf Gehirnfunktionen beruhen, kann man vernünftigerweise nicht bestreiten. Guck dir einen Menschen vor und nach einer Lobotomie an. Oder vor und nach einem Frontalhirnsyndrom. Es ist daher meines Erachtens klar, dass nach der vollständigen Zerstörung des Gehirns nichts übrig bleibt. [/B][/QUOTE]

Es bleibt m. E. immer etwas übrig, denn jeder hinterläßt Spuren bzw. seinen geistigen/seelischen Fingerabdruck.

Es bleibt nichts übrig? Vielleicht heißt das Zauberwort "Verwandlung" ... alles ist im Wandel und verändert ständig seine Form.

Nichts gegen die Wissenschaft, doch warum glauben Wissenschaftler immer, der Weisheit letzten Schluß gefunden zu haben und genau zu wissen was abläuft, obwohl Existenz und Nchtexistenz äußerst komplex sind. Wo bleibt die Unvoreingenommenheit, die Offenheit, der Forschergeist, die Neugierde? D. h. in Deinem Fall, wenn Dir etwas klar ist, daß es so und nicht anders für Dich ist, Du bist dann festgelegt und nicht offen und siehst alles durch die entsprechende Brille und suchst auch nur dementsprechend.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i]
[B]Es bleibt m. E. immer etwas übrig, denn jeder hinterläßt Spuren bzw. seinen geistigen/seelischen Fingerabdruck. [/B][/QUOTE]

Natürlich "bleibt immer etwas übrig", aber nichts "seelisches". Wenn du einen Taschenrechner bei 10.000 Grad verbrennst, dann bleibt auch etwas übrig, aber nichs, was Zahlen berechnen kann.

Was man früher "Seele" nannte ist eben nicht irgendetwas einfaches, grundlegendes, sondern ein sehr komplizierter, ganz leicht zerstörbarer Mechanismus.

[quote]
Es bleibt nichts übrig? Vielleicht heißt das Zauberwort "Verwandlung" ... alles ist im Wandel und verändert ständig seine Form. [/quote]
Sicherlich: Verwandlung. Aber die Verwandlung ist so extrem, dass die Dinge nicht ihre Identität bewahren. Wenn irgendwann die Sonne so heiß wird, dass die letzten Zellen und Bakterien auf der Erde absterben, dann wird auch das, physikalisch gesehen, nur eine Verwandlung sein. Aber für das Leben auf Erden wird es das Ende sein.

[quote]
Nichts gegen die Wissenschaft, doch warum glauben Wissenschaftler immer, der Weisheit letzten Schluß gefunden zu haben und genau zu wissen was abläuft, obwohl Existenz und Nchtexistenz äußerst komplex sind. Wo bleibt die Unvoreingenommenheit, die Offenheit, der Forschergeist, die Neugierde? [/quote]
"Unvoreingenommen" sollte man sein, solange man keine Anhaltspunkte hat, um eine Frage zu beantworten. Ich bin aber zum Beispiel nicht unvoreingenommen, wenn es um die Frage geht, ob Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben, weil diese Frage anhand der empirischen Evidenz inzwischen geklärt ist. Ebenso bin ich bei der Frage nach der Endlichkeit des Menschen nicht unvoreingenommen, weil alles dafür spricht, dass der Geist des Menschen mit seinem Gehirn zerstört wird, und nichts für das Gegenteil spricht.
rabensohn[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Versuch doch mal eine Überdosis Amphetamin. Deine Gefühle werden einer natürlichen Angst ziemlich ähnlich sein. Dabei tut Amphetamin nichts weiter als in die Hirnchemie einzugreifen.

Überhaupt ist es relativ schwierig, im Rahmen eines Leib-Seele-Dualismus die Wirkung von Drogen zu erklären. Wäre nicht das Gehirn, sondern eine unkörperliche Seele der Ort, wo sich Gefühle ereignen - warum wird dann das Gefühlsleben durch Chemikalien beeinflusst? [/B][/QUOTE]

Zuerst einmal müssen wir davon ausgehen, dass Amphetamine eine starke, zerstörerische Wirkung auf den menschlichen Organismus haben, sie greifen schon in die Hirnchemie ein und das sehr stark. Da hast du vollkommen Recht, nur eigentlich, wenn man die ganze Sache überdenkt, müsste man einen Sterbenden an ein EEG anschließen oder noch interessanter wäre es mehr über die aktiven Areale herauszufinden, wenn man einen Sterbenden in ein CT schieben würde, und dort die verschiedenen Aktivitäten im Gehirn festzustellen. Diese Sache ist zwar ethisch fragwürdig, aber ich glaube diese diagnostischen Verfahren würden uns ein kleines Stückchen näher an die Lösung zur Seelenfrage bringen.

Ich würde es auch wenn es ethisch unkorrekt ist, für ein interessantes Experiment halten.

Dunkle Grüße
Rabensohn
blacklilacowJedenfalls kein funktionaler, getrennter Dualismus.
Alles ist letztlich voneinander durchdrungen.
Man lebt aus dem inneren Chaos heraus.
Und das gar nicht mal so schlecht.
MaryroseIch glaube auch an das Seelenleben.
[QUOTE]Warum wird das Gefühlsleben durch Chemikalien beeinflusst?[/QUOTE]
Ich denke,dass das daran liegt das die Chemikalien das Gehirn beeinflussen können,aber die Seele bleibt gleich,ich habe mal gelesen das eine Frau auf LSD alte Bilder angeguckt hat und sich dann an ihre Kindheit erinnert hat und danach ähnliche Interessen wie in ihrer Kindheit vertrat. Ich glaube tief in der seele stecken immer die gleichen Gefühle.
Schwarze Grüße
Maryrose
MephistoXWar hier schon mal jemand tot und kann was berichten?
Wahrscheinlich nicht.
Und natürlich macht so eine Diskussion hier überhaupt keinen Sinn, da wir alle unsere subjektive Meinung zum Thema haben und diese gegen Gegenargumente verteidigen ohne dieselben wirklich mal zu überdenken.

Ich schließe mich hier Elementarsatz an, einfach weil es wissenschaftlich bewiesen wurde, dass ein bestimmter Bereich des Hirns für Emotionen zuständig ist.
z.b. gibt es Menschen, bei denen dieser Bereich durch genetische Erbfehler oder irgendwelche physischen Schäden beschädigt wurde und die tatsächlich ohne Emotionen, bzw. teilweise auch nur ohne Libido leben. DAS sind dann die ''Roboter''.

Auch ich denke, dass sobald der Gehirntod einsetzt man ins dunkle Nichts abdriftet, dh. einfach aufhört zu existieren. (was ich sehr schön fände und es dabei belasse)
Allerdings glaube ich, dass man die Zeit bis zum Gehirntod irgendwie noch merkt. Menschen mit Nahtod-Erfahrungen faseln ja auch immer irgendein Müll über bunte Blumenwiesen, solange der Verfall des Hirns noch nicht eingesetzt hat. (wenn sie wieder aufwachen)

Ein menschlicher Körper ohne funktionierendes Gehirn ist nunmal nur Erde. Egal ob man Bodybuilder war und 10 Jahre daran gearbeitet hat, irgendwelche teuren Organe gekauft hat, einen vergoldeden Herzschrittmacher hat oder einfach nur Lungenkrebs hat- Erde ist Erde. Die Ressourcen müssen in den Kreislauf der Natur wieder eingefügt werden, damit vielleicht irgendwann ein Baum mithilfe dieser Ressourcen wachsen kann, an dem dann Früchte wachsen, die viele Menschen ernähren. Ihr wisst ich bin, bei der Evolution, kein Ökofritze- aber ich halte es dennoch für richtig diesem Planeten, der einen ein Leben lang ernährt hat, wieder etwas zurückzugeben.
alienfaithDie Frage ist z.B., was es ist und wie es übermittelt wird, was die Toten berichten. Sind es die Rätsel in unserem Kopf oder darf man sich den Kreislauf des Karma tatsächlich etwas gegenständlicher vorstellen?
Wieviel unserer Persönlichlichkeit besitzt der gegebenfalls entweichende Geist?
Hybrid Andante"Falls" ist richtig gewählt :)
alienfaith..so war es auch gedacht. Es geht ja darum darüber zu reden und nicht von vorn herein Psychosen zu unterstellen oder alles per linker Gehirnhälfte abschliessend klären zu wollen. :)
archonich bin auch der meinung wir sind nur ne art biologischer roboter.

die gedanken entwickeln sich durch schaltungen, die wachsen.
ich weiss vor einem bestimmten datum des wachsens nix und ich werde auch hinterher nix wissen, wenn die schaltung selbst zerfallen ist.

es gibt für mich auch kein bewusstsein in dem sinne, ich persönlich bin wohl auch nur eine funktionierende schaltung, die über sich selbst und andere nachgrübelt.

"ewiges leben" kann man nur dadurch erreichen, dass man diese schaltung für immer aufrecht erhält... sprich das gehirn nicht verfällt.

irgendwann wird die wissenschaft so weit sein, dass sie gefühle und erlebtes digital in das gehirn einspeisen können, aus elektrischen schaltungen, die den nervenimpulsen entsprechen. dann braucht man im prinzip keinen körper mehr um etwas zu erleben, ist sozusagen in einem virtuellen kosmos, der nur noch aus schaltung besteht, die einen fühlen lassen... gespeichertes fühlen das von mensch zu mensch übertragbar ist.

ich persönlich glaube ja auch, dass es jemanden gibt, der unseren ganzen kosmos erschaffen hat... der bereits alles weiss, und uns jetzt "dahinwursteln" lässt, damit wir das was "es" bereits weiss rausfinden. irgendwann wird man es herausfinden und der mensch, oder sollte man sagen das was evolutionstechnisch in ferner zukunft von ihm übrig bleiben wird "gottähnlich" sein, weil man allumfassendes wissen hat.

ich bin schon länger auf diesem trip... hab ich mir auch selbst gebastelt, aber als ich kürzlich diese sendung sah, die ich zuletzt im "können computer jemals denken" thread gepostet hatte, da wurde mir klar, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt... die sendung geht auch zum schluss einen sehr komischen weg... und handelt von "gott"
...sie ist auch nicht umsonst über 2 stunden lang! ;)

sofern die wissenschaft dazu fähig ist, die alterung im körper aufzuheben, bzw. das gehirn einer person weiterleben zu lassen, hat man das ewige leben. alles was vorher stirbt ist für immer verloren, so meine meinung. ich werd vermutlich nicht in den genuss des ewigen lebens kommen, aber es wird leute geben bei denen es so ist.

interessant ist die frage "könnte man z. b. mein gehirn und körper rein theroretisch mit allen schaltungen 1:1 klonen" wenn es technisch machbar wäre, würde mein "zwilling" dann absolut genau das selbe tun wie ich? es müsste theoretisch so sein, aber es kann eigentlich nicht so sein, weil er in dem moment ja auch nicht an exakt der selben stelle, dem selben quadratzentimeter stehen kann auf dem ich stehe ! :D
blöde überlegung, ich weiss.
vielleicht ist für das existieren die ZEIT viel unwichtiger als man denkt, denn man könnte ein 100% exakt geklontes gehirn sicher zeitunabhängig erschaffen, aber der ort des erlebens wäre dafür verantwortlich, dass es sich exakt genau so verhalten würde wie ich, denn die schaltungen die ab dann sich weiterentwickeln sind umgebungsabhängig! man müsste das gehirn also in ein paralleluniversum versetzen in dem es einen zweiten ort gibt, der exakt dem entspricht in dem ich mich befinde! :D
krasse grübelei! :D

was mir noch einfiel... würde ein mensch ewig leben können, mit seinem gehirn, im virutellen kosmos, bräuchte man dann noch "nachfahren" ? das mit der überbevölkerung würde sich wohl alleine lösen! :D es gäbe praktisch keine/kaum nachfahren, weil sie nicht mehr unbedingt nötig wären! ;) irgendwann würde vielleicht nur noch einer übrig bleiben... ein "egoist"... "GOTT"? das genialste "objekt" ever... der alles weiss, alles erlebt hat, und dem es möglich ist anderen beim "wursteln" zuzuschauen... ob es einer schafft, so zu werden wie er selbst? so wie wir den lemmingen im PC zusehen, was sie da treiben.... ;)
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
"ewiges leben" kann man nur dadurch erreichen, dass man diese schaltung für immer aufrecht erhält... sprich das gehirn nicht verfällt.
[/QUOTE]

Das hat Frank Herbert mal in seinen Büchern verarbeitet.
Ein paar Leute, die sich unsterblich machen, indem sie ihre Gehirne ein eine ewig haltende Koservierungsvorrichtung einlegen und den restlichen Körper aufgeben. Die sich dann in Kampfjets oder Panzer einsetzten können und keine Lebensfrist haben, es seidenn, man zerstört ihre gut geschützen Gehirnkapseln.


Sollte man sich nicht eher auf den Tod freuen?
Ich sehe das ganze eher als Preis für die Arbeit des Lebens.
Der Tod ist das Ziel, das Leben der Weg dorthin.

Der Kreislauf muss weitergehen. Würden wir ewig leben, würden wir irgendwann jeden einzelnen Menschen kennen und nach ein paar unbedeutenden Jahrtausenden wäre alles nurnoch stocklangweilig und Öde. Die Evolution beinhaltet die Anpassung an die rauen Bedingungen des Universums durch die am besten überlebensfähigen Formen und Strukturen. Und diese sind nunmal nicht dafür ausgelegt, ewig zu leben. Bestes Beispiel ist die Zelle, die sich einfach teilt. Oder primitive Zellstrukturen und Insekten. 1. Tag - geboren werden, 2. Tag - fortpflanzen, 3. Tag - sterben. Alles in allem ist es nur Arterhaltung, die wiederum für Biostrukturen wichtig ist. Es wird einem im Leben nichts geschenkt. Im Tod übrigens auch nicht. Die Ressourcen, die uns die Erde zur Verfügung stellt, damit wir einen Körper haben, müssen nach dem Tod wieder zurückgeführt werden, damit vielleicht ein Apfelbaum daraus Energie schöpfen kann und gute Äpfel hervorbringt, die vielleicht wieder eine schwangere Frau ernähren. Und schon geht alles wieder von vorne los. DAS ist es, was wir bedenken müssen, wenn wir von Evolution sprechen. Nichts ist für die Ewigkeit. Everything dies. Und das ist auch gut so.
archonich sehe das anders... wenn man soweit ist, dass man das gehirn virtuell verschalten kann, also gefühle, erlebtes, gespeichtertes einspeisen KANN, dann ist man auch soweit, dass man so vieles erleben kann, durch die praktisch unendliche virtuelle vielfalt an programmen, dass es einem kaum langweilig werden würde... wenn man dann noch das universum so bereisen könnte, maschinen fliegen ins universum, senden signale die die gehirne unmittelbar verarbeiten können, also ohne augen,ohren usw. weil man bereits soweit ist, dass man diese "übermittler" übergeht, dann wirds einem sicher auch nicht langweilig.
daten in das gehirn einzuspeisen und jemanden dadurch etwas erleben lassen wäre wie wenn man heute LSD konsumiert... das macht ja ähnliches... es verschaltet wohl wild im gehirn bereits erlebte eindrücke... und es gibt leute die werden danach süchtig und würden es vielleicht am liebsten für immer erleben!
wenn ich 2050 die wahl hätte, mein altes gehirn noch 200 jahre weiterleben zu lassen um dann vielleicht in 200 jahren nochmal zu verlängern... ich würde es SOFORT machen!
ich sehe den tod als absolutes ende einer existenz. klar es entstehen neue, aber meine "schaltung" ist verloren, mein "ich" ist weg. bedauerlich ist das nicht für andere, sondern mehr für einen selbst, wenn man eben gerne lang leben will ! ;)
ein hund macht sich sicher keine gedanken, ob er lang lebt... man weiss es zwar nicht... er lebt einfach... aber das gehirn eines menschen ist zu verschalten, so dass viele eben sagen "kanns das gewesen sein?!?"
ich gehöre auf jeden fall zu denen, die gerne das morgen, übermorgen und das leben in 200 jahren noch erleben würden. so wirds nicht kommen, aber der wunsch wäre ohne zweifel bei mir da... selbst wenn ich wüsste, dass nur noch mein kopf, augen, ohren fuktionieren würde, würde es mich reizen noch 200 jahre in die zukunft blicken zu können. die maschinen sind 2050 so weit, dass sie dem menschen im denken überlegen sein werden... vielleicht kann man auch körperlich bereits einiges ersetzen...
wie jemand mal schön sagte - das wichtigste für die heutige junge und ältere generation ist so lange gesund zu bleiben, bis man das leben verlängern kann! ich wäre sofort dabei, leider bin ich in einem alter, das 2050 wenn überhaupt nur mit ach und krach erleben würde, aber wenn der geist fit wäre... und man in 200 jahren den körper mit frischer energie versorgen/reparieren könnte.... unvorstellbar!

die kurve des fortschritts steigt exponential an - das ist ein riesen vorteil der heutigen jungen generation... sie haben eine echte chance auf "ewiges leben" !
ich hab mit meinem alter höchstens eine klitze kleine auf verlängerung... wenn ich nicht morgen vom laster überfahren werde! ;)
archonnachtrag:

alle sagen immer der mensch kann das universum nicht bereisen, wegen dem zeitproblem...
was wenn maschinen es tun, die dem menschen ähnlich sind.... wie dieser funktionieren und an gehirne des menschen gekoppelt sind?
man bräuchte auf der erde nur noch "gehirnfarmen" mit verschaltungen zu maschinen die das universum erkunden... zeit würde keine rolle mehr spielen, solange schaltungen nicht verfallen! ;) man hätte unendlich zeit... man könnte die gehirnkolonie milliarden jahre in schlaf versetzen und dann würde es interessant werden! ;)

die evolution des menschen geht für mich in die richtung "vernetzte gehirne" - kann man nur hoffen, dass die maschinen die diese gehirne in der zukunft verwalten nicht plötzlich anfangen die gehirne zu vernichten um selbst alles in die hand zu nehmen! ;)

ewig leben wäre trotzdem wohl nicht drin, denn irgendwann würde die sonne aufhören zu scheinen.... alles würde einfrieren.... spätestens dann müsste man die gehirne in lebensfähige bedingungen umsiedeln.

mich beschäftigt momentan folgendes - angenommen man könnte das perfekte computergehirn bauen, so dass der mensch sagen würde "mit dem ding kann ich kommunizieren... es ist maschinell, nicht biologisch wie der mensch, aber es LEBT dadurch, hat durch die verschaltung gefühle, kann liebe empfinden... weil es das gelernt hat... wie ein baby... usw. " angenommen man würde die maschine aus und wieder anknipsen wie einen computer, wie ein windows system das wieder hochfährt und einem nachher erscheint "wie immer" - der mensch würde keinen unterschied bemerken, von "vor dem anknipsen" zu "nach dem wieder anknipsen"
aber was würde die maschine empfinden?
das wäre in etwa so, als würde man einen menschen mit absolutem hirntod, zum momentanen zeitpunkt zurück ins leben holen! es geht nicht! warum nicht? weil ein teil der schaltungen verfällt ! nicht aber bei der maschine, die über den stromausfall hinweg kommt, weil die schaltungen rein technisch sind und eben nicht biologisch verfallen!

was würde so ein computergehirn wohl antworten, wenn man ihm den strom zwickt?
vermutlich würde es sich vorkommen wie immer... es wäre keine info verloren... im gegensatz zum menschen!
es muss also auch ziel der wissenschaft sein, das gehirn durch chips soweit zu klonen/erweitern, dass die biologische info, durch eine art notschaltung durch eine parallele rein technisch geklonte schaltung aufrecht erhalten wird! dann wiederum wird der mensch beinahe unsterblich... weil kein zerfall da ist! ähnlich einer herz lungen maschine, nur fürs gehirn, durch geklonte schaltungen, evtl. virtuell im computer!
in dieser sendung die ich schon mal ansprach ist ja beschrieben, dass sie schon fähig sind teile des gehirns mit chips zu ersetzen, d. h. es werden durch die chips informationen ganz normal zum gehirn durchgeschleift und es funktioniert !!! man kann irgendwann hier also auch andocken und einspeisen und auslesen... wenn auch in ferner zukunft ! ;)

würde man einen hirntoten, in dessen hirn keine ströme mehr messbar sind wieder zum leben erwecken können, und er wäre nachher wie vorher, so wüsste man wohl auch automatisch, dass es kein "bewusstsein" und keine seele gibt... denn dann müsst der tote von irgendwas berichten können! bewusstsein wäre dann also nur sowas wie schaltimpulse... und wäre auch nur dann vorhanden wenn schaltungen eben "schalten!" und nicht "stromlos" sind.
Hybrid AndanteAlso nur mal so nebenbei: Ewiges Leben ist schon deshalb nicht möglich, weil alles einmal den Wärmetod erleiden wird (Stichwort Entropie). Ein sich ewig selbst aufrechterhaltener Mechanismus wäre ein Perpetuum Mobile; naja, die Patentämter lehnen solche Konstruktionen inzwischen schon per se ab, der Grund: bisher haben sich alle derartige Konstruktionen als unhaltbar erwiesen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Hybrid Andante [/i]
[B]Also nur mal so nebenbei: Ewiges Leben ist schon deshalb nicht möglich, weil alles einmal den Wärmetod erleiden wird (Stichwort Entropie). [/B][/QUOTE]
Das wird wohl niemanden stören, der unbedingt an ein metaphysisches Wolkenkuckucksheim glauben möchte.

Ich persönlich bin an einem ewigen Leben gar nicht interessiert. Obwohl ganz gern lebe, ist mir der Gedanke, eines Tages gar nicht mehr zu existieren, durchaus angenehm.
archonwarum nicht? das ding wäre auch neugierig, es entspräche ja dem menschlichen gehirn.
alienfaithHm, wenn mithilfe von Maschinen Zeitreisen möglich seien, was aus, sagen wir mal enger logischer Sicht, noch viel unwahrscheinlicher ist, warum zweifelt man dann an der möglicherweise nicht materiellen Existenz einer Seele, welche auch losgelöst vom Körper weiter existieren kann, nicht aber muß?
Mir scheint, hier tut sich ein tyischer Widerspruch auf. Anderererseits, will man, daß der tierische/menschliche Körper einem Roboter gleich ist, so kann man es auch sicher dahin bringen... . Aus meiner Sicht wird mit den Erkenntnissen der Psychologie zuweilen viel Unheil angerichtet.
archonich glaub das religion evtl. nur dazu da ist, dass sich leute vielleicht nicht unbedingt die köpfe einschlagen... nächstenliebe... heil im himmel, wenn man gutes tut... keine ahnung. keiner weiss ob es stimmt. aber angenommen sie finden morgen raus, dass es keine seele gibt... dann gibts vielleicht mord und totschlag im akkord... vor was soll man sich dann noch fürchten... auf was soll man hoffen?
das problem ist, dass das "ich" ja an die anschauung gekoppelt ist - wenn ich persönlich sage "ewiges leben hab ich nur dann, wenn mein gehirn nicht zu grunde geht, ansonsten werde ich zum nichts, bzw. verschwinde ich im nichts" dann ist das ne einstellung. schaffts die wissenschaft, lebt man vielleicht ewig, schafft sie es nicht, bin ich für immer weg.

dieses "ich" sein, weiterleben wollen ergibt sich vielleicht rein aus den schaltungen im gehirn, einem programm in der DNA, sozusagem dem BIOs DNA, in dem steht "fortpflanzen!" oder "lebenswille!" wobei sich so manches vielleicht durch erfahrungen einfach "umprogrammiert" ...der lebenswille bei manchem in "suicid" endet obwohl in der DNA genau das gegenteil steht... und "fortpflanzen" einfach nicht ins leben passt... solls ja geben.
kundenservice[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
[B]aber angenommen sie finden morgen raus, dass es keine seele gibt... dann gibts vielleicht mord und totschlag im akkord...[/B][/QUOTE]
Oder das Gegenteil tritt ein, da man den Wert des Lebens zu schätzen beginnt.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von rabensohn [/i]
[B]....

Wie denkt ihr über diese Theorie?? Ist unser Dasein einem Dualismus unterworfen, also materielles Dasein (Körper mit all seinen physiologischen und pathophysiologischen Vorgängen), welches mit einer immateriellen Komponente (Seele) verknüpft ist?
Geht es vielleicht nach dem biologischen Tod, doch weiter??


Dunkle Grüße
Rabensohn [/B][/QUOTE]

Unsinn: alles ist EINS.
Und ob es nach dem biologischen Tod weitergeht entscheidet auf diesem Gefängnisplaneten dein virtuelle (vielleicht geflügelter) Bewährungshelfer: mach dir keine Sorgen!
alienfaith[QUOTE][i]Original geschrieben von archon [/i]
[B]ich sehe das anders... wenn man soweit ist, dass man das gehirn virtuell verschalten kann, also gefühle, erlebtes, gespeichtertes einspeisen KANN, dann ist man auch soweit, dass man so vieles erleben kann, durch die praktisch unendliche virtuelle vielfalt an programmen, dass es einem kaum langweilig werden würde... [/B][/QUOTE]

..aber vorher bitte noch schnell die Menschen zu Robotern trainieren, damit niemand unter die Fehler der Prototypen leidet :p

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hybrid Andante [/i]
[B]Also nur mal so nebenbei: Ewiges Leben ist schon deshalb nicht möglich, weil alles einmal den Wärmetod erleiden wird (Stichwort Entropie). Ein sich ewig selbst aufrechterhaltener Mechanismus wäre ein Perpetuum Mobile; naja, die Patentämter lehnen solche Konstruktionen inzwischen schon per se ab, der Grund: bisher haben sich alle derartige Konstruktionen als unhaltbar erwiesen. [/B][/QUOTE]

Und was wär mit nem polymorphen Wesen, das sämtlichen Transformationen mitmacht und sogar ungünstige Entropie zu meistern weiss?
JohnSteed@Alien Fart

..aber vorher bitte noch schnell die Menschen zu Robotern trainieren, damit niemand unter die Fehler der Prototypen leidet


Eben! Das ist ja das, was das Leben so interessant macht.
Scheitern als Chance!
WüstiZitat Elementarsatz
Irgendwann von 2011:
[QUOTE]Unvoreingenommen" sollte man sein, solange man keine Anhaltspunkte hat, um eine Frage zu beantworten. Ich bin aber zum Beispiel nicht unvoreingenommen, wenn es um die Frage geht, ob Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben, weil diese Frage anhand der empirischen Evidenz inzwischen geklärt ist. Ebenso bin ich bei der Frage nach der Endlichkeit des Menschen nicht unvoreingenommen, weil alles dafür spricht, dass der Geist des Menschen mit seinem Gehirn zerstört wird, und nichts für das Gegenteil spricht.[/QUOTE]

Sehe ich auch so.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Das wird wohl niemanden stören, der unbedingt an ein metaphysisches Wolkenkuckucksheim glauben möchte.

Ich persönlich bin an einem ewigen Leben gar nicht interessiert. Obwohl ganz gern lebe, ist mir der Gedanke, eines Tages gar nicht mehr zu existieren, durchaus angenehm. [/B][/QUOTE]

Nun, ich schätze, dass ich nach allem, was in meinem Leben so geschehen ist und nicht geschehen ist........ich gar nicht gefragt werde, was ich nach meinem Tod so machen will.....Gott ist alles mögliche, aber als Demokrat hat er sich glaub ich nicht in die Analen der Geschichte geschrieben.
Lady AshPersönlich finde ich die Idee eines ewigen Lebens in Form einer entkörperten Existenz der eigenen Bewusstseinsmuster beunruhigend. Wünschen würde ich mir irgendeine Re-inkarnationsvariante, in der sich Menschen, die einander wichtig sind, wieder treffen ... einander vielleicht gar erkennen.
Starcrossed-lovers und so weiter, ja, ich habe heute meinen romantischen Tag.

Einen interessanten Ansatz bietet auch der Film Cloud Atlas, wie ich finde
[URL=http://www.youtube.com/watch?v=lS33A3JzH_Q]http://www.youtube.com/watch?v=lS33A3JzH_Q[/URL]

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