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  Forum: Platz der Philosophen
    Thema: Philosophie der Sexualität
Demon17Früher war es klar, Sexualität dient der Fortpflanzung und alles andere war Sünde. Wie sit das heute? Ist Sex einfach purer Zeitvertreib und Lustgewinn oder mehr?

never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Früher war es klar, Sexualität dient der Fortpflanzung und alles andere war Sünde. [/B][/QUOTE]

Ich glaub, die Verfasser des Kamasutra würden das nicht so stehen lassen...;)
Duiondas ist heute immernoch so, welch blöde frage
die religion hat sex nur zur sünde gemacht und damit zur widernatur erzogen

nur ich finde mit vielleicht aus der philosophie folgender erkenntis und steigender weisheit, ist es immer schwieriger lustgewinn zu finden, da man die sagen wir mal dummen/unwissenden menschen immer ekelhafter findet.
Demon17@LaChatte,

hahaha Du weißt genau das ich auf das Christentum reflektiere...

@Duion,

deswegen habe ich ja diesen Thread gemacht. Die Sexuelle Mechanik ans sich wird sicher schnell langweilig, besonders wenn man sich dazu mit Menschen einläßt, die man eigentlich nicht mag, weil man sie für dumm hält. Aber eine Philosophie der Sexualität wäre doch ein probates Mittel, die Sache auch für die Klugen und Wissenden interessant zu gestalten.;)
Duionich finde sowas fühlt man eher als dass man sich darüber gedanken machen muss
LaChatteIch glaub auch irgendwie nicht, dass die Lehre von "Sex nur als Fortpflanzungsmittel" irgendwie wirklich in die Menschen (vielleicht nicht die Bischofe, ok) eingesunken ist - Sex hat eine solche Eigendynamik, die kann man nicht unterdrücken...

Und Sex ist sicher mehr als nur Vergnügen, nämlich eine sehr intime Kommunikation, die eine starke Verbindung zwischen Menschen schaffen kannn - und darüber regelmässig zu philosophieren und zu sprechen ist wohl eins der Dinge, die ein Paar über lange Zeit zusammenhalten kann - und es eben nicht zu tun ist eins der Dinge, die ein Paar auseinanderführen können (unter anderem, natürlich)
Demon17@Duion,

ja aber dieses Fühlen führt oft zur Sprachlosigkeit oder zu Albernheiten, die meist beiden Partnern nicht gerecht werden. Eine Philosophie der Sexualität wäre doch auch intellektuell sehr anregend und man hätte auch etwas zu diskutieren. Das reizt mich daran besonders.

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]


demon17
Duionaber erstmal müsste man wen haben um darüber zu disktieren
LaChatteHast du ja jetzt Demon und mich, in diesem Thread, zum Beispiel - ist doch schon mal ein Anfang...;)
Duionnaja aber du machst einen merkwürdig verwirrten eindruck auf mich
NeRO-PraeToRiaNeine neudefinition von sex wäre angebracht. kann und will ich aber nicht bieten

Sex als erfüllung der geistigen und körperlichen sehnsucht, in der intime kommunikation gebildet, erfahren und weitergegeben wird.

sex als lustgewinn. das gefällt mir =) vor allem deshalb weil mit sex dann nicht nur der körperliche akt gemeint sein kann,
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von NeRO-PraeToRiaN [/i]
[B]
....
Sex als erfüllung der geistigen und körperlichen sehnsucht, in der intime kommunikation gebildet, erfahren und weitergegeben wird.
....
[/B][/QUOTE]

Ich finde das ist schon mal ein Anfang. Mich würde zum Beispiel brennend interessieren was eine Frau beim Orgasmus spürt, habe aber noch keine gefunden, die das irgendwie ausdrücken konnte. Was ist der Orgasmus überhaupt? und warum bekommen Männer keinen? Ich finde solche und andere Fragen sind es wert erörtert zu werden.

@Duion,

wenn Du den Eindruck hast, dass eine Frau verwirrt ist, so sage besser das sie Dich verwirrt. Ich finde LaChatte übrigens überhaupt nicht wirr, sie ist nur ein bischen esoterisch-provokant. Wir sind doch alle anders irgendwie;)

never surrender


demon17
Hastur[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
...nur ich finde mit vielleicht aus der philosophie folgender erkenntis und steigender weisheit, ist es immer schwieriger lustgewinn zu finden, da man die sagen wir mal dummen/unwissenden menschen immer ekelhafter findet. [/QUOTE]

schlichtweg ein grund nicht mit dummen/unwissenden Menschen eine sexuelle Beziehung einzugehen (wobei unwissende ja wissend gemacht werden können)
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]
@Duion,

wenn Du den Eindruck hast, dass eine Frau verwirrt ist, so sage besser das sie Dich verwirrt. Ich finde LaChatte übrigens überhaupt nicht wirr, sie ist nur ein bischen esoterisch-provokant. Wir sind doch alle anders irgendwie;)

never surrender


demon17 [/B][/QUOTE]

mist ich bin durchschaut ;)
LaChatteDanke, Demon:)


[QUOTE]Ich finde das ist schon mal ein Anfang. Mich würde zum Beispiel brennend interessieren was eine Frau beim Orgasmus spürt, habe aber noch keine gefunden, die das irgendwie ausdrücken konnte. [/QUOTE]

Das erste Problem ist: jeder ist anders. Es gibt grosse, kleine, langsame, schnelle, solche, die ansteigen und abstürzen, solche, die nachwirken... Der Orgasmus ist innen, und eben, es ist einfach "so ein Gefühl", pardon, Wie soll ich sagen? Wie wenn sich die ganze Welt auf einen Punkt in deinem Innern konzentriert, und der Punkt warm explodiert. (Bist du jetzt schlauer???)

[QUOTE]und warum bekommen Männer keinen? [/QUOTE]

Äh wie meinen? Männer haben doch auch einen - mit Ejakulat und so - und mich nähme es auch mal wunder, wie ein Mann das empfindet... nun, im nächsten Leben vielleicht...
Demon17Also ich würd das nicht Orgasmus nennen. Irgendwie explodiert da nix. Jedenfalls nicht in vergleichbarem Ausmaß. Aber erst mal vielen Dank für die Beschreibung des Orgasmus. Ich finde wir kommen der Sache schon näher.

[QUOTE]Sex als erfüllung der geistigen und körperlichen sehnsucht, in der intime kommunikation gebildet, erfahren und weitergegeben wird.[/QUOTE] Ich muß da noch einmal darauf zurückkommen. Wäre es nicht interessant, diese intime Kommunikation philosophisch anzureichern?

never surrender


demon17
KampfsauWas hat Sex eigentlich mit Verstand zu tun?Eigentlich nichts,oder?
Es ist eben ein Trieb der befriedigt werden will.Vielleicht nicht so banal oder einfach wie Essen und Trinken aber dennoch ein Trieb.
Man soll nur dabei fühlen.Habt ihr nie diese Gespanntheit und Neugier gespürt?Ausserdem ist es mit eines der schönsten Gefühle die der Körper spüren kann.Aber man sollte es nicht übertreiben .Genauso wie feiern seinen Reiz verliert wenn man es andauernd macht wird Sex langweilig wenn man jeden Tag immer das selbe macht.Hausfrauensex z.B..Es gibt ja auch verschiedenste Praktiken die,die Dinge spannender machen.
Rollenspiele währen doch eine Methode.Naja ich hab keine Ahnung was ihr an Sex nicht mögt.Also ich mag ihn eigentlich sehr und könnte ohne nicht mehr glücklich werden.Wenn einem nur das Reinrausspiel einfällt selber Schuld wenns einem zu eintönig wird.Dann hat man eben keinen Sex ,manche können das auch ganz gut ertragen.
hagzissa13Ich denke, wenn es sowas wie einen Schöpfer, also Gott, oder das, was wir für ihn halten, geben sollte und man als Gläubiger an seine Schaffenstheorien glaubt, dann sollte man auch akzeptieren, daß es dann eben auch Gott war, der dem Menschen das sexuelle Empfinden gab.

In meinen Augen ergäbe es keinen Sinn, daß Gott dies tat, hätte er nicht gewollt, daß wir den Akt der Liebe als etwas wunderschönes empfinden und ihn nicht nur ausführen, der reinen Fortpflanzung wegen....


Hagzissa


- per aspera ad astra -
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von Duion [/i]
[B]das ist heute immernoch so, welch blöde frage
die religion hat sex nur zur sünde gemacht und damit zur widernatur erzogen

. [/B][/QUOTE]

sex ist sünde? also so ein gelaber....gott hat´s ne so schön gemacht, ´weil er wollte, dass wir´s nie tun....oder so....
trustinghim[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Ich denke, wenn es sowas wie einen Schöpfer, also Gott, oder das, was wir für ihn halten, geben sollte und man als Gläubiger an seine Schaffenstheorien glaubt, dann sollte man auch akzeptieren, daß es dann eben auch Gott war, der dem Menschen das sexuelle Empfinden gab.

In meinen Augen ergäbe es keinen Sinn, daß Gott dies tat, hätte er nicht gewollt, daß wir den Akt der Liebe als etwas wunderschönes empfinden und ihn nicht nur ausführen, der reinen Fortpflanzung wegen....


[/B][/QUOTE]

ja...genau....das finde ich ech gut erfasst....;o)
nur, was Gott ungern sieht ist sowas wie one-night-stands....Gott hat Sex 1. so schön, gemacht, weil es ja sonst keiner machen würde....das mit der erhaltung der rasse wäre dann etwas doof....dann....2. hat man hier auch schon anklingen lasse, dass sex nicht nur ein trieb ist....natürlich ist es das auch, sonst wäre das mit der fortpflanzung auch doof.....aber das wichtigste ist, dass es hier um 2 menschen geht....diese werden beim sex, so sagt es die bibel, nicht nur ein fleisch, sondern auch eine seele....es gibt nichts intimeres als das, was man mit einem anderen menschen teilen kann....hierzu gibt es auch ein tolles beispiel, wie ich finde: wenn man 2 blätter aneinanderklept...ganz fest und versucht sie dann wieder auseinander zu machen, dann bleibt trotzdem immer etwas von dem einen beim anderen hängen...ein fetzen und man schafft es nicht, sie ganz voneinander zubekommen....
genauso ist das beim sex.....die menschen werden eins....und man behält auch nach einer trennung etwas von dem anderen an sich(nicht körperlich...;o)....so ist das.....und alles wovor Gott uns schützen will ist schmerz, den wir dann erleiden könnten.....klar, manchen leuten macht das (angeblich) ncihts aus....vllt. abgestumpft....ie näher drüber nachgedacht....ich weiß nicht....
deshlab sagt gott auch, dass wir sex nur mit einem menschen haben sollten....mit dem wir uns für das leben vereinigt haben....
und es macht sinn....
Demon17Ich denke das mit der Sünde vergessen wir mal...mir geht es um eine Philosophie der sexualität, um beim vor oder nach dem Sex nicht nur die rein sinnliche Ebene anzuregen, sondern auch die intellektuelle. Irgendwie habe ich beim Sex noch jede Menge Arbeitsspeicher für anderes frei. Ich stelle mir das sehr anregend vor neben der Zärtlichkeit und dem Sex auch noch stimulierende Diskussionen über Sex und Psyche oder Orgasmen und anderes zu führen. Das setzt natürlich voraus, das die Beteiligten kein "Schuldbewußtsein" beim Sex haben, was erst überwunden werden muß. Insofern bringen uns doch Diskussionen, die auch an anderer Stelle geführt wurden, ob nun die Religion Sexualität unterdrückt oder nicht einfach nicht weiter. Es gibt heutzutage glücklicherweise jede Menge Menschen, die da kein Problem mit haben und die vielleicht auch Interesse an einer philosophisch erweiterten Sexualität haben.


never surrender


demon17
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von trustinghim [/i]
[B]sex ist sünde? also so ein gelaber....gott hat´s ne so schön gemacht, ´weil er wollte, dass wir´s nie tun....oder so.... [/B][/QUOTE]
wer lesen kann ist klar im vorteil
und das ist hier keine philosophie mehr sondern nur blödsinniges religionsgelaber
CagliostroDa es mitunter sehr schwer ist, mit hilfe der Sexualität
eine Spirituelle Verbindung zum Kosmos herzustellen,
ist es sicher eine Herausforderung diese zu versuchen.
Meiner Meinung nach ist Sex aber eine der am meisten
überschätzten "Sportarten".........................
NeRO-PraeToRiaN@demon17
ich will dich nicht angreifen nicht das du des jetzt falsch verstehst, aber willst du wirklich beim sex diskutieren? ich stell mir das merkwürdig vor und des erinnert mich an eine szene aus "party animals" wo ein angehender arzt währrend des aktes mit seiner freundin labbert

konzentrier doch vielleicht lieber deinen "arbeitsspeicher" darauf das du mit deinem gegenüber "spielst" glaub mir da fällt dir genug ein, womit du deinen freien "arbeitsspeicher" beschäftigen kannst

zum thema sex möcht ich nur noch sagen, dass das thema viel zuviel auf die kirche bezogen wurde. die menschen sollten eigentlich soweit gekommen sein, um zu sehen das sex weder an person noch an religion noch ausschliesslich an den akt gebunden ist, sondern nur an der bereitschaft der eigenen person liegt, ich zum beispiel finde die spielerei vorher als auch nachher als viel anregender als das "poppen" an sich. das spielen mit dem gegenüber und auch mit den eigenen gedanken gibt doch viel mehr her, denn da hast du die möglichkeit dich selbst zu entdecken und zu sehen was dir wirklich gefällt. auch wenn ich gefahr laufe das ich hier und jetzt übertrieben habe, hatte ich doch das gefühl das niederschreiben zu müssen um die viel zulang andauernde "religionsfrage" zumindest fuer den augenblick in den hintergrund zu stellen wenn nicht sogar ganz auszuschliessen, das thema des threads ist ja "philosphie der sexualität", demnach sollten wir uns auch überlegen was gehoert alles dazu und was gibt die sexualität der eigenen person und was dem/ den Partnern

Zitat von NeRO-PraeToRiaN:
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Sex als erfüllung der geistigen und körperlichen sehnsucht, in der intime kommunikation gebildet, erfahren und weitergegeben wird.
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Zitat von Demon17:
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Ich muß da noch einmal darauf zurückkommen. Wäre es nicht interessant, diese intime Kommunikation philosophisch anzureichern?
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diese beiden zitate sind meiner meinung schon mal ein sehr gelungener anfang(ja ich weiss das das erste davon von mir kommt) trotzdem bin ich davon überzeugt das wir damit schon auf dem richtigen weg sind eine "Philosophie der Sexualität" zu finden wenn nicht sogar neu entdecken.

so das war aber nu genug
NeRO
LaChatte[QUOTE]Da es mitunter sehr schwer ist, mit hilfe der Sexualität eine Spirituelle Verbindung zum Kosmos herzustellen,[/QUOTE]

ist es das? Ein Orgasmus ist eine sehr spirituelle Erfahrung (nun, ich kann nur für die Frauen sprechen)...

[QUOTE]Es gibt heutzutage glücklicherweise jede Menge Menschen, die da kein Problem mit haben und die vielleicht auch Interesse an einer philosophisch erweiterten Sexualität haben.[/QUOTE]

Zum Glück!:)
TrauerwesenIch finde Sex einfach nur toll, wie kann man sich näher sein, wie kann man intimer sein, mit jemanden, den man liebt? Allein der Gedanke dabei, hach, supi!!!
Demon17@ NeRO-PraeToRiaN

vielleicht nicht direkt beim Sex, aber davor und danach, ich mein die Nacht ist lang und vor nach dem Spiel ist vor dem Spiel...;)
NeRO-PraeToRiaNstümmt haste recht
so hab ich das nich betrachtet =)
Cagliostro@La Chatte

der männliche Orgasmus ist etwas sehr rustikales
und die Wirkung hält mitunter nicht lange vor.

Eine gewisse Spiritualität im Gefolge von Sex und Erotik
kann aber entstehen durch die energetische Aufladung
der Situationen, die zu diesem Ereignis führen.............
Aber auch nur, unter idealen Bedingungen.
Dann darf die geliebte Herzdame auch keine Kopfschmerzen
haben oder wegen irgendeines Anrufes aus der Firma
unkonzentriert oder gar missmutig sein usw....

Nun, im Grunde ist es so, dass das weibliche Geschlecht
den Mann mit dem Leben versöhnt und ihn von seinen
Verwundungen heilen kann, insofern ist weniger ein
Ereignis die spirituelle Verbindung zum Kosmos,
sondern die Tatsache, dass es Frauen gibt und dass
sie so sind wie sie sind........

Wie gesagt, unter idealen Bedingungen.
Demon17@Cagliostro
[QUOTE]der männliche Orgasmus ist etwas sehr rustikales...[/QUOTE]

kannst Du das noch ein bischen ausführen, vielleicht leide ich ja unter Orgasmusstörung.

never surrender

demon17
LaChatteNatürlich, Sex ist nur schön, wenn auch Hingabe da ist... loslassen... wenn eine Frau ständig daran denkt, dass der Bauch ästhetisch ungünstig herunterhängt, oder sie heute im Spiegel eine neue Falte entdeckt hat, ist die ganze Stimmung weg...

[QUOTE]Wie gesagt, unter idealen Bedingungen.[/QUOTE]

Wenn das oben Beschriebene Idealbedingungen sein sollen - ich hab das immer für Normalbedingungen gehalten - und es gibt nix besseres, als den Kopf zu lüften, den Ärger zu vergessen, das Kopfweh zu verscheuchen und sich einfach gut zu fühlen, als Sex.
Demon17Ich fände es halt stimulierend, dabei über erogene Zonen, multiple Orgasmen und G-Punkte nachzudenken. Für mich ist eine Frau eine Art von Instrument, das es auf vielfältige Art und Weise zu spielen gilt, deshalb bin ich auch auf eine offene Kommunikation angewiesen, weil es doch viel effektiver ist als trial und error. Insofern fände ich eine philosophische Erweiterung der Sexualität auch aus Gründen der Erleichterung der Kommunikation über Sex sehr vielversprechend.


never surrender


demon17
Cagliostro"Ich fände es halt stimulierend, dabei über erogene Zonen, multiple Orgasmen und G-Punkte nachzudenken. Für mich ist eine Frau eine Art von Instrument, das es auf vielfältige Art und Weise zu spielen gilt, deshalb bin ich auch auf eine offene Kommunikation angewiesen, weil es doch viel effektiver ist als trial und error. Insofern fände ich eine philosophische Erweiterung der Sexualität auch aus Gründen der Erleichterung der Kommunikation über Sex sehr vielversprechend."
-----------------------------------------------------------------------

1. Warum fände?
und warum nur nachdenken?

2. Eine Frau ist kein Klavier, Cello oder eine Oboe.
Eine Frau ist eine Frau.

----------------------------------------------------------------------
Im übrigen scheint es ein Missverständnis zu geben:


Die Frau ist bereits eine Sonderform der Spiritualität,
weil sie Anderswelt mit klugem Realismus verbinden kann,
ein Mann kann das nicht.

Dabei ist aber die Sichtweise und die Reihenfolge zu beleuchten,
nach Demon's Darstellung entsteht in einem eher eng begrenztem
Rahmen durch die Beschäftigung mit Sex eine Art Spiritualität,
meiner Meinung nach kann diese Spiritualität bereits in der
"Beschäftigung" (friedl. Auseinandersetzung)
mit einer Frau entstehen, wie auch immer diese Beschäftigung
aussehen mag.
Das heisst nicht, dass Sex etwas schlechtes ist,
es geht mit nur um die Begriffsklärungen................
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]... im Grunde ist es so, dass das weibliche Geschlecht den Mann mit dem Leben versöhnt und ihn von seinen Verwundungen heilen kann, ... [/B][/QUOTE]
@cag,
ich bitte um eine nähere ausführung deiner obigen aussage.
wie kommt es, dass die frau imstande SEIN KANN, den wunden mann zu heilen (über sexualität und anderweitig?) welche voraussetzungen bei der frau sind dazu vonnöten?
weshalb, falls dem so ist, kann der mann im umgekehrten falle nicht dazu imstande sein?

du sprichst in deinem beitrag die sog. zentripetale sexualität (2.) an, glaub ich, wenn ich ff satz gelten lasse:

[COLOR=teal]"Der menschlichen Sexualität sind grundsätzlich zwei Richtungen gemein:
1. die zentrifugale, nach außen in Lust, Spiel und Fortpflanzung ausgedrückt, und
2. die zentripetale, nach innen, auf die eigene Psyche wirkend, mit dem Ziel, ein höheres Bewusstsein zu entwickeln.
Beide Aspekte der menschlichen Sexualität werden vorzüglich in der Farbe Schwarz wiedergegeben." S. 59
Das Geheimnis der Farbe Schwarz, Klausbernd Vollmar, Verlag Bruno Martin[/COLOR]

auch diese autorin spricht diesen aspekt an:
[COLOR=teal]"Die Angst vor Sexualität kommt daher, dass die Energien die Fähigkeit haben, uns geradewegs zu Gott und zur Erleuchtung zu führen. Wenn es den Menschen erlaubt wäre, diese Energien nach ihrem Belieben in vollem Ausmaß zu erforschen, hätte dies wahrscheinlich für religiöse Organisationen und ihre Kontrollsysteme negative Konsequenzen: Sie würden die Kontrolle über ihre Mitglieder und deren Energie verlieren." S. 123
aus: »Der rote Pfad – Geistige Partnerschaft - der spirituelle Weg – Die Verbindung von westlichem Denken und altem indianischem Wissen«, Sea´ Cia Criss, Oesch Verlag, 1997[/COLOR]

Winter, ein Modell, bevor sie ihren spirituellen weg antrat, kommt zu ff erkenntnis, die die rolle des männlichen vs. des weiblichen unterstreicht:
[COLOR=teal]"Wenn der Animus seine Königin, seine Anima, wiedererkennt, erwachen beide zu neuem Leben; erwachen beide zu ihrem vollen Potential als Liebende, als Beschützer des Lebens, als König und Königin des Universums. – Eine der tiefsten Wunden, die wir Frauen in uns herumtragen, besteht darin, vom männlichen Prinzip nicht »erkannt«, nicht anerkannt zu werden als das, was wir in Wirklichkeit sind, nämlich seine Königin." S. 53
»Die Heilung der Inneren Frau – Sieben Schritte zur Selbstbefreiung des Weiblichen«, Gayan S. Winter, Heyne Millenium Verlag, 1998[/COLOR]

die sog. duellistische sexualität führt zu noch größerer trennung, no way heilung:
[COLOR=teal]"Die duellistische Sexualität ist nicht selten die weitergereichte Wunde der Seele." S. 135
aus: »Männermacht und Frauenliebe ...oder die Lust, es dennoch miteinander zu versuchen«, Sigrid Steinbrecher, Dr. Sigrid Steinbrecher Verlag, 1993
[/COLOR]

auch der hergestellte zus.hang zwischen körperlichkeit, sex und tod ist zu beachten:
[COLOR=teal]"»Sexualität ist des Körpers und der Körper ist des Todes.« Aus dieser Verknüpfung erwachsen, Ernest Becker zufolge, die sexuellen Schuldgefühle. Allerdings wurden andere Funktionen, die zweifellos ebenfalls » des Körpers« sind, wie etwa die Nahrungsaufnahme, die Ausscheidung und das Atmen, bis in alttestamentarische Zeiten zurück nicht für gefährlich oder gar todbringend erachtet. Norman O. Brown gelangt bei seiner vergleichsweise komplexeren Analyse zu einem ganz ähnlichen Schluss. Für ihn ist die »universelle« Verleugnung der Sexualität in einer »universellen« Verleugnung des Todes begründet. Da wir den Tod nicht wahrhaben wollen, lehnen wir auch die körperliche Lust ab, die uns an den Tod gemahnt. Aber keine dieser ›Erklärungen‹ sagt etwas darüber aus, warum der Tod allein als Sache des Körpers und nicht des Geistes betrachtet wird, warum die Ablehnung des Körpers ausgerechnet die Abwertung der Sexualität und nicht die anderer Körpervorgänge bedeutet, und warum die Abwertung der Sexualität automatisch die Abwertung der Frauen mit sich bringen musste." S. 845
»Jenseits der Macht – Frauen, Männer und Moral«, Marilyn French, rororo Verlag, 1985-92[/COLOR]

gruß, cocrea
Demon17@Cagliostro,

mir ist keine ausgereifte Philosophie der Sexualität bekannt. Deswegen versuche ich in diesem Thread ja so etwas wie Insiration zu diesem Thema zu finden. Es geht mir um die Kombination von Theorie und Praxis , die zweite Frage ist also obsolet.

Deine Idealisierung von Frauen erinnert mich ein bischen an das Bild vom edlen Wilden im 19 Jahrh. Spiritualität kann eigentlich durch fast jede intensive Beschäftigung enstehen. Z.B beim Teetrinken in der japanischen Teezeremonie oder beim tanzen, malen, dichten, meditieren usw. Es geht auch nicht um Spiritualität sondern um die Reflexion der Sinnlichkeit, obwohl das natürlich auch sehr inspirierend sein kann.

Die Instrumentenmetapher bezieht sich auf das Liebesspiel, bei dem eine Frau ein System für mich ist dem es Reaktionen zu entlocken gilt. Ich finde den Vergleich mit einem Instrument jedoch wesentlich romantischer.


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]


demon17
NeRO-PraeToRiaNprovokant würde ich behaupten, solang das ficken allen spass macht erfüllt es jeden seinen wunsch =)
damit erfüllt sich die aufgabe von sex
Cagliostro@Cocrea

das habe ich bereits beschrieben..........

Aufgrund ihrer Gefühlsstruktur sind Frauen tendenziell
näher am Kosmos.
Sie haben keinen bewussten Kontakt zur Anderswelt,
sondern sind vielleicht deren Teil oder können diesen
Kontakt unterbewusst herstellen und vor allem aushalten.

[QUOTE]dass die frau imstande SEIN KANN, den wunden mann zu heilen [/QUOTE]

das muss man anders sehen, die Frau als solche ist nicht in der Lage die Verwundungen des Mannes zu heilen, nicht bewusst,
es ist aber Teil einer Heilung, mit so einem Wesen sich
zu beschäftigen (nur wenn dieses Wesen von normaler
psychischer Konstitution ist)......
Der Mann als solches ist keine Wunde...

Fassen wir zusammen:

Frauen sind allgemein gesprochen eher medial veranlagt, als Männer, nicht weil sie in Wolkenkuckucksheim wohnen,
sondern weil sie tendenziell realistischer sind und
die Phasenverschiebungen der Anderswelt besser aushalten
können.

@Demon
ich gebe dir grundsätzlich Recht,

aber Sex ist nur ein Teil der Spiritualität
Demon17Mag sein, aber mir geht es um die Sexualisierung der Intellekualität, oder die Intellekualisierung der Sexualität und nicht um Spiritualisierung...;)
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]Frauen tendenziell näher am Kosmos und können die Phasenverschiebungen der Anderswelt besser aushalten [/B][/QUOTE] @ cag,
ja, frauen sind mit schalen zu vergleichen, sind wie regentonnen, die – wenn nicht ver-, gedeckelt – das Wasser, das Leben, das Prana aus dem Kosmos empfangen.
Bevor die Menschen wussten, wie die biologische Zeugung vonstatten geht, sprachen sie davon, dass schwangere Frauen vom Wind und von der Sonne (gelten als männliche Elemente) befruchtet wurden.
natürlicherweise würde die frau diese kraft weitergeben (nicht nur an den mann, sondern auch kinder, alte, natur), wie eine kuh, deren euter vor milch platzt. das bild des römischen brunnens drängt sich mir auf, wo sich eine schale in die nächste schale ergießt, weil dies der natürliche fluss ist.

die postmoderne frau ist sich selbst entfremdet,´entartet´, patriachalisiert, geistig dumpf (tot) und kann dem mann, der dies ebenfalls ist, wenig weitergeben. um diesen zustand zu ändern, bedarf die frau erst der heilung durch ihre innere frau, ihren dem kosmos zugewandten kern.
dazu zitiere ich nochmals gayan s. winter aus »Die Heilung der Inneren Frau – Sieben Schritte zur Selbstbefreiung des Weiblichen«, Heyne Millenium Verlag, 1998

[COLOR=orange] "Wenn deine [b]innere Frau[/b], deine Weiblichkeit zu heilen beginnt, wirst du dich nach Dunkelheit zu sehnen beginnen. Du wirst es genießen, im Dunkel zu liegen, im Mondschein zu baden. Die Erde gleicht der Dunkelheit. Hier löst sich die Schale des Samens, im Dunkel, in der Geborgenheit des Mutterleibes. Von hier aus strebt der Keimling zum Licht. Doch zuvor muss absolute Finsternis herrschen. Das Wunder geschieht im Dunkel. Und so ist es auch mit Heilung. Sie geschieht nachts, wenn das Denken aufgehört hat. ... Wenn kein »Ich« mehr die Wahrnehmungen trübt." S. 87[/COLOR]

nicht nur wurde/wird die frau im patriarchat nicht um ihrer selbst und funktion willen geachtet, sondern auch das alter nicht und die (weisheit der) indigenen völker (ureinwohner) ebenfalls nicht, genausowenig wie die natur (mutter erde), die voller HEIL-kraft ist.

dazu sagt gayan winter, das exmodell:
[COLOR=orange] "Wir haben Respekt und Ehrfurcht vor dem Alter vergessen, und damit ging uns etwas unsagbar Wertvolles verloren.
»Und so, sagt der rote Mann, wird sich der weiße Mann eines Tages selbst zerstören.
Indem er die Weisheit des Alters nicht anerkennt, kann sich der Kreis nicht schließen, und das Medizinrad zerbricht.« [/COLOR] die weibliche zyklizität der lebensphasen wurde überrannt (übermannt) durch männliche linearität, eindimensionalität. der schaden daraus ist immens, die rechnung wird jetzt zur zeitenwende präsentiert.

der jugendwahn lässt frau nicht den ganzen ring des frauseins und der möglichen heilkraft beschreiten. winter beklagt es ffmaßen:
[COLOR=orange] "Besonders in Amerika ist der Jugendtrend deutlichst spürbar. Wenn du nicht mehr jung bist und dich weigerst, dir die Falten aus dem Gesicht ätzen zu lassen, gehörst du schnell zum alten Eisen. Dies ist für mich eine der dümmsten und herzlosen Entwicklungen der heutigen Zeit. [b]Eine Frau darf nicht Frau sein, darf nicht reifen, darf sich nicht runden und verändern. [/b] Sie muss in ihrer Figur und am besten auch gleich in ihrer ganzen Haltung und inneren Entwicklung ein Teenager bleiben. Jede Rundung ist verpönt. Du musst aussehen wie ein Stecken, um überhaupt noch das Interesse eines Mannes zu erwecken.
Was ist das für ein Mann, ... für den Unreife die größte Anziehungskraft besitzt und nicht Reife und innere Harmonie?" S. 61[/COLOR]

gruß cocrea
Estelsex ist unser gesamtes leben - es kommt dadurch zustande, es umgibt uns überall (also der sex)

ich denke, es ist zu einem etwas, was man toternst sehen kann aber auf der anderen seite einfach nur zurückstellen muss - wie auch immer - sex ist etwas ganz natürliches und es dient sicherlich nicht nur zur fortpflanzung, wenn man solche lust dabei empfinden kann, obwohl es wiederrum auch total ins gegenteil umkehren kann (denkt man an vergewaltigungen). daraus lässt sich doch schließen, dass sex auf jeden fall etwas mit unserem gefühl, der seelischen ebene unseres geistes zu tun hat - nur wenn man es wirklich will und auch den richtigen partner hat, kann es zum guten sex kommen - sonst ist es nur ein akt, der von stumpfer lust geprägt ist (vergewaltigungen, im rausch...)
Cagliostro@Estel @Demon

Sex ist der "Schlussakt" von vorausgehender Erotik,
sonst ist es kein linearer Sex, sondern speist sich
aus andern Quellen (Macht, Geld und/oder Minderwertigkeitskomplexe)

Was aber die Erotik betrifft, so kann man diese abkoppeln
und sublimieren......

Warum nicht?

Mir ist ein erfülltes Leben allemal lieber, als "nur" eine erfüllte
Sexualität........

All die Dinge, die früher nur der Fortpflanzung vorbehalten waren:
Kreativität, Einfallsreichtum und schöpferische Kraft......
Wir haben als Menschen die Fähigkeit diese alles
zu convertieren und auf unser allgemeines Leben zu übertragen.
Nutzen wir diese Chance und diese Kraft!
daimos[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Was hat Sex eigentlich mit Verstand zu tun?Eigentlich nichts,oder?
Es ist eben ein Trieb der befriedigt werden will.Vielleicht nicht so banal oder einfach wie Essen und Trinken aber dennoch ein Trieb.[/QUOTE] Klar ist es nur ein Trieb. Sex war nur für die Fortpflanzung und den Erhalt der Art "Mensch" gedacht. Aber heutzutage geht es doch um mehr als diesen Trieb zu befriedigen. Vertrauens- und Liebesbeweise etc.
Demon17@Cagliostro,

ich hab zwar nichts gegen Sublimation. aber mir geht es eigentlich eher um eine intelligente, auch geistig anregende Erotik, Dieser Thread sollte eigentlich zu der Entwicklung einer entsprechenden Semantik beitragen...
Thyramiralso ich würde ganz klar sagen, dass sex ein trieb ist. und es gehört zu unseren basic needs, ohne die nichts anderes in unserem leben wirklichen wert hat (maslow'sche bedürfnis-pyramide). viele philosophen im alten griechenland lebten in enthaltsamkeit ... wird schon seinen grund gehabt haben ;) also ich denke die meisten menschen (egal, ob männlein oder weiblein) schalten beim sex auf den hormonellen autopiloten (wenn man das mal so platt ausdrücken kann). also ich hab noch nie versucht groß nachzudenken beim sex und kann mir auch nicht vorstellen das zu tun, weil ich dann ja meine gedanken vom "genießen" abziehen müsste ^^

p.s.: zum männlichen orgasmus hat rüdiger hoffmann einmal so schön gesagt: "es ist wie ein niesen. aber mehr unten rum" ;) ich finde das trifft es einigermaßen :D und beschreibt leider auch die länge ziemlich gut ... :rolleyes:
LaChatteEssen ist auch ganz klar ein Trieb, was uns aber nicht daran gehindert hat, daraus ein höchst kompliziertes Ritual zu gestalten, wenn wir dann wollen... mit verschiedenen Bestecken für verschiedene Gerichte, Weinkunde ist eine Wissenschaft für sich, Kochen ebenfalls - etwas ähnliches für die Sexualität, wo sich der Trieb aufs Schönste mit der Zivilisation verbünde, würde ich sehr begrüssen.
gahimeinlieberschwan. habt ihr so verdammt schlechten sex, dass ihr ihn nicht einfach geniessen könnt? und ihn vergeistigen muesst?

und b) solltet ihr davon wegkommen, dass sex ein trieb ist oder etwas animalisches. das ist absolut falsch. menschen und affen (unsere nächsten verwandten) sind die einzigen tiere im tierreich, denen eine libido, also ein lustempfinden, zugestanden wird (also wo das auch etwas genauer untersucht ist). wir sind die einzigen(!) tiere (ich hoffe, ich trete keinem philosophen aufn schlips :q ), die auch ohne den gedanken der fortpflanzung vögeln. einfach so weils spass macht. alle anderen tiere haben dabei nur die 'produktion' von nachkommen im sinn. es ist also schwachsinn, sex als trieb zu bezeichnen. in diesem sinne sehe ich sex auch als genussmittel. wie kippen, alk, drogen. und wer über solche genussmittel philosophieren muss und versucht, sie krampfhaft zu vergeistigen, der tut mir wirklich leid.:rolleyes:

gruss,
gahi
Duionals ob tiere bei ausüben ihres triebs sich dessen bewusst sind, ja nichtmal du bist das. natürlich sollte man darüber nachdenken was sex oder andere drogen verursachen. denn sex ist die einzig natürliche droge und drogen so weiß man ja schalten den verstand aus oder schädigen sogar dauerhaft dein hirn. nagut du hast recht man sollte nicht drüber nachdenken sondern es einfach sein lassen denn sonst kansnt du bald nichtmehr denken.
LaChatte[QUOTE]in diesem sinne sehe ich sex auch als genussmittel. wie kippen, alk, drogen. und wer über solche genussmittel philosophieren muss und versucht, sie krampfhaft zu vergeistigen, der tut mir wirklich leid.[/QUOTE]

Gerade über Tabak und Alkohol werden tausende von Büchern geschrieben, Kurse abgehalten "krampfhafte Vergeistigung" vom Feinsten also. Warum nicht bei Sex, also?

Die Praxis ist immer viel schöner, wenn man, theoriegebildet, auch die feineren Nuancen wahrzunehmen weiss...:)
Cagliostro@LaChatte

dein Beispiel mit dem Essen ist gut.
Das habe ich eigentlich auch gemeint, wenn auch nicht nur.
Was mir nicht so gut gefällt ist, dass Demon
gar nicht so sehr zwischen Sex und Erotik zu unterscheiden
bereit ist, zu Ungunsten der Erotik.............
hitokorinaja wenn wir doch in einer konsum und spaß gesellschaft leben...

..ist sex für viele nicht mehr als geiles wellensurfen oder so ..

..aber fuer andere physische verkörperung der liebe
Thyramirmh, beim essen is mir eigentlich der grund egal. ich esse gerne gut und ich esse gerne viel. ausserdem probiere ich gerne alles aus. genauso geht es mit beim sex. allerdings stelle ich mir bei beidem keine grundlegenden fragen warum ich das tue und welcher tiefere sinn dahinter steckt ? es geht mir gut wenn ich es tue "basta"! so einfach is das eigentlich ... keine große philosophie dahinter meiner meinung nach ...
Alterkelte@Thyramir

Das Problem ist, dass das Essen nicht mit einem spricht
und es ihm vermutlich egal ist, ob man mit ihm etwas ausprobiert.

Ein blanker Egoismus ist beim Thema Sex
äusserst schädlich und der Sache nicht dienlich!
Thyramirnein, aber wenn du fein essen gehst begibst du dich in gesellschaft und die spricht sehr wohl mit dir.
Demon17Ich glaube schon, das durch die Tabuisierung der Sexualität, diese viel von ihrem kulturellem Niveau eingebüßt hat. Um das mal mit dem Essen zu vergleichen, es ist häufig so als würde man mit den Händen irgendetwas in sich hinein stpfen. Während eine verfeinerte Koch- und Esskultur doch erst den wahren Genuss darstellt. Dieses kulturelle Niveau muss dreissig Jahre nach der sexuellen Befreiung erst wieder mühsam erarbeitet werden. Also haltet euch ran...;)


never surrender


demon17
Alterkelte...hart erarbeitet....???

Und schon macht's keinen Spass mehr.....

Zu deutsch gedacht, Möchtegern-Bettenhupfer!
Thyramirdas mit dem erarbeiten check ich auch nich so ganz ...
OLLIAber die Maslowische Bedürfnis Pyramide aus der BWL heranzuziehen -> Love and Belonginess ? Wobei dort das Wort Liebe vorkommt in der Pyramide. Aber ob Maslow damit den Geschlechtsverkehr / Trieb gemeint hat ? Keine Ahnung. Vielleicht eher menschliche Zuneigung.

Das man alles unter Betriebswirtschaftlichen Aspekte sehen kann ist mir mittlerweile klar, aber die Liebe ? Ich kenne die Pyramide nur aus dem BWL Unterricht und nicht aus anderen Bereichen. Vielleicht wird die bei der Lehre der Soziologie/Physiologie mit angewandt keine Ahnung. Meine Unwissenheit sei mir entschuldigt.

Tyramir nicht böse gemeint im Gegenteil, aber es fasziniert mich dieser Einwurf. Die These wird mich noch beschäftigen ..........Kosten und Nutzen Effekt im Bett..................... Man kann es ja mal unter BWL Aspekt anwenden.

Ich denke beides wird zutreffen.
Jeder will auf seine Kosten ( Spaß haben) kommen und den größten Nutzen ( Befriedigung ) daraus ziehen. Der Effekt tritt eigentlich ein. Ein gewissen Kostenaufwand muss man betreiben um in die Kiste zugelangen.

OK, schon gut vielleicht zu weit hergeholt. Aber trotzdem. Irgendwie ist was dran.

Enthaltsamkeit ist eine Kunst die geübt und gelernt sein will.

"Mann" soll nur versuchen die Nahrungsmittelzunahme so stark zu reduzieren das man gerade noch so über die Runden kommt, dann rührt sich nichts mehr. Das brauch Selbstüberwindung und ist meines erachtens an nichts zu übertreffen. Knallhart durchgezogen kann Frau nackt sein und es läuft nichts. Das ist eine Lebenserfahrung. Dann merkt man eigentlich erstmal was es heißt nicht zu können. Dann läßt es sich viel leichter darüber philosophieren wie es denn sein könnte. Ja die Frage des "Wie es sein könnte und warum wir das wollen"
Vor allem warum Menschen sich eigentlich immer in Aktion bringen wollen. Weil im Zustand des eventuellen ich kann jetzt gleich läßt es sich easy reden. Aber wie ist das wenn es nicht mehr geht ? Wie sieht die Sache dann aus ? Es geht nicht und jetzt ? Warum wollen wir es trotzdem tun.

Man könnte da wirklich stundenlang debattieren.

Ein Grundsatz ist eher :

Ein Gentleman genießt und schweigt.

Gruß


OLLI
Thyramirdie maslow'sche bedürfnis-pyramide kenne ich aus dem fach at (arbeitstechnik) und dem fach organisation. jedoch wurde bei uns die untersteste basis stehts als sex geführt und nicht als liebe oder körperlliche nähe. das ganze wird bei uns aus einem bwl aspekt gesehen (wirtschaftsinfo) aber ich denke sex gehört eher auf die erste stufe als liebe.

btw.: eine nackte frau is unerotischer als eine angezogene !
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]...hart erarbeitet....???

Und schon macht's keinen Spass mehr.....

Zu deutsch gedacht, Möchtegern-Bettenhupfer! [/B][/QUOTE]

Nein - typisch deutsch gedacht ist, dass Arbeit auf keinen Fall Spass machen darf:D - das mit dem Erarbeiten find ich aber gut...

[QUOTE]Ein Gentleman genießt und schweigt. [/QUOTE]

Diese Zeit sollte aber nun endgültig vorbei sein - warum schweigt er denn, unser Gentleman? Doch nur, damit seine Ehefrau nichts von seinem Vergnügen erfährt...

Liebe und Sex müssen auf einer soliden ehrlichen Basis stehen. Das finde ich äusserst wichtig.
MissPan@ demon

was genau erwartest du bzw möchtest du ändern?

du hast davon gesprochen, daß (d)eine frau sich vor/während/beim akt zu ihren vorlieben etc. äußern sollte -
in welcher form?

dirty talk in gepflegter philosophen-manier?
ich kann mir momentan kein bild davon machen, in welche richtung deine gedanken gehen.
versprengterWelch reicher Schatz an Allgemeinplätzen sich doch hier einfindet.

Da scheint die Schere aber weit auseinanderzuklaffen

zwischen Anspruch und Wirklichkeit.



P.S.
nach der Gesetzmässigkeit der Auslassung
ist kein Sex auch Sex.......
Thyramir[b]dirty talk in gepflegter philosophen-manier?[/b]
*lol* ich bin gespannt :D
OLLIDas Zitat ein Gentleman genießt und schweigt, hat immer noch Daseinsberechtigung. Diskretion ist angesagt. Da könnte sich manch Mann/ Frau mal eine Scheibe abschneiden, anstatt es in Prahlerei ausarten zu lassen.

Was die Ehe angeht, was kann Er / Sie dazu, wenn man heiratet und sich anschließend im Bettkasten nichts mehr tut ? Warum soll dann derjenige / diejenige leiden ? Wenn dann einer Fremd geht, hat es meistens seine Gründe. Klar, man kann es ausdiskutieren, warum, wieso, weshalb, aber meistens nur Analysen ohne große Veränderungen. Man kann niemand zwingen auf Sex zu verzichten, nur weil der andere nicht will. Den Zeitraum wie lange man auf Sex verzichten ist jedem selbst überlassen. Aber danach wird halt meistens abgerechnet.

Lieber Konkurs anmelden und die Flatter machen. Wenn man vorm Fernseher sitzt und sich nichts mehr zu sagen hat, wird es Zeit aufzustehen.

Philosophie von frustrierten Männlichen Singles aus dem Kreis den ich so kenne :

Jede Woche in den FKK Sauna Club und man kann sich den Terror sparen.

Nun gut ich halte mich neutral zu obigem Satz. No comment.

Dämlicher Scherz am Rande :

Wenn nichts zur Wahl
Dann greif ins Regal
Treff die Wahl
Liebe ist dir egal
Komm zum Gau
Auch ohne Frau
Die Sekunde ist um
Das Problem ist rum

Es gibt welche die machen sich schon lange nicht mehr verrückt wegen ein paar Sekunden..........

Wenn man das verinnerlicht hat man gewiß ein paar Probleme weniger.

Aber es bleibt jedem selbst überlassen was er macht.

Ce la vie !

Gruß


OLLI
LaChatte[QUOTE]Was die Ehe angeht, was kann Er / Sie dazu, wenn man heiratet und sich anschließend im Bettkasten nichts mehr tut ? [/QUOTE]

[B]Alles!!![/B] Erstens heiratet man freiwillig, zweitens (hoffentlich) die Person, die man liebt und begehrt, und drittens kann man REDEN - nicht einfach fremdgehn, ohne das Thema mit dem Partner je mal angesprochen zu haben:rolleyes:

[QUOTE]Klar, man kann es ausdiskutieren, warum, wieso, weshalb, aber meistens nur Analysen ohne große Veränderungen. [/QUOTE]

Da wär eine Sitzung Paartherapie oder so etwas in der Richtung angesagt - wenn aus den Analysen keine Verhaltensänderungen entstehen, läuft was schief. Und: entweder, die Sache funktioniert irgendwann wieder, oder sonst trennt man sich...

[QUOTE]Man kann niemand zwingen auf Sex zu verzichten, nur weil der andere nicht will. [/QUOTE]

Aber gerade in einem Paar ist es äusserst wichtig, klare Abmachungen zu treffen - und wenn nun sie immer will und er lieber Bücher liest, nun, das ist ein Problem - das aber nicht durch Fremdgehen gelöst wird. Da muss man eben reden und klare Verhältnisse schaffen...

[QUOTE]Jede Woche in den FKK Sauna Club und man kann sich den Terror sparen. [/QUOTE]

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: und natürlich haben diese gefrusteten Leuts gaaaaanz viieeel Beziehungsarbeit geleistet, bevor es soweit kam... ich nehm mal an, dass der eine oder andere auch schon mal eine Freundin hatte und nicht das Leben lang Single war... und wenn sies jetzt sind, wirds auch einen guten Grund haben.

[QUOTE]dirty talk in gepflegter philosophen-manier?[/QUOTE]

Eine Grundlage ist sicher, mit dem Partner immer wieder über Sex und Liebe zu reden: "Bist du glücklich? Gibt es etwas, was ich noch tun kann? Sollten wir mal xyz ausprobieren? Weisst du, mir hat extrem gefallen ,als zu ... gemacht hast"...

Offenheit ist eine notwendige Grundlage - und Philosophie heisst schliesslich "die Liebe zur Wahrheit";)

Also: der Gentleman geniesst und spricht darüber.
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von MissPan [/i]
[B]@ demon

was genau erwartest du bzw möchtest du ändern?

du hast davon gesprochen, daß (d)eine frau sich vor/während/beim akt zu ihren vorlieben etc. äußern sollte -
in welcher form?

dirty talk in gepflegter philosophen-manier?
ich kann mir momentan kein bild davon machen, in welche richtung deine gedanken gehen. [/B][/QUOTE]

Hallo MissPan,

ich möchte einfach die Kommunikation über Sexualität einerseits enthemmen und andererseits kultivieren. Warum dirty talk? Weil Sex schmutzig ist? Für mich ist er das nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, das auch sexuell relativ aktive Frauen manchmal echt Hemmungen haben. Sie haben zwar keine /wenig Hemmungen mit einem ins Bett zu gehen, dafür sind sie dann aber relativ gehemmt beim Akt. Ich hoffe, das diese Hemmungen z.B. durch ein anregendes, geistreiches Gespräch über Sexualität z.B. abgebaut werden könnten, aber irgendwie ist es schwierig in so einer Situation diese Gespräch zu führen. Man kann zwar über alle möglichen Praktiken reden, aber wenn es über das sogenannte "vernaschen" nicht hinausgeht und sie nicht aus sich herausgeht, ist so ein Abend für mich ein Misserfolg. Ich habe den Eindruck, das die Leute zwar fast alle gut aufgeklärt sind, aber es gibt nach wie vor viele Situationen, wo sich die notwendige Lockerheit einfach nicht einstellt. Ich gebe zu, ich rede jetzt von ONS. Auf Dauer würde ich das auch nicht ertragen. Konnte ich Deine Frage halbwegs beantworten?

never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]
ich möchte einfach die Kommunikation über Sexualität einerseits enthemmen und andererseits kultivieren. Warum dirty talk? Weil Sex schmutzig ist? Für mich ist er das nicht. [/B][/QUOTE]

"Dirty Talk" ist eine gängige Bezeichung für eine Art Gespräch "während dessen" und zumindest für mich nicht negativ gemeint.
Es war der einzige greifbare Ansatz, der sich für mich aus Deiner Frage ergab, daher habe ich auch nachgehakt.

Ehrlich gesagt werde ich noch immer nicht ganz schlau daraus, wie Du Dir ein Gespräch während des Aktes vorstellst - könntest Du vielleicht mal kurz umreißen, wie sich so ein Dialog für Dich gestalten sollte? Etwa in der Art "was wäre wenn..." , daß würde zumindest mir helfen. ;)

Dass Hemmungen vorhanden sind, finde ich natürlich, schließlich ist man nicht nur körperlich nackt, sondern entblößt auch einen Teil seiner Seele.
Die Angst, nicht angenommen zu werden, etwas falsch zu machen, dem Partner nicht zu gefallen / genügen, ist sicher bei vielen Menschen (nicht nur Frauen) ausgeprägt.

Ich weiß nicht, inwiefern es Sinn macht, sich beim Sex darüber zu unterhalten, gerade weil sich der gehemmtere Part vielleicht dadurch noch mehr verunsichert fühlen würde. Besser wäre es aus meiner Sicht, solche Fragen
in einer stillen Stunde zu besprechen, um nicht ungewollt Druck auszuüben.
Demon17@MissPan,

beim Sex, höre ich lieber Musik. Aber davor oder danach fände ich eine anregende erotische Kommunikation doch sehr hilfreich. Ich habe manchmal den Eindruck, einerseits gibt es gewisse Hemmungen andererseits einen normativen Druck zum Sex. Ich über da übrigens nichts dergleichen aus. Aus diesem Spannungsverhältnis entsteht nur selten eine beide Seiten befriedigende nacht. Das Mechanische funktioniert, aber irgendwie ist man/frau nicht ganz bei der Sache. Es fehlt also eine Brücke zwischen den beiden, die eine wirklich erfüllende Vereinigung, auch im romantischen Sinne, ermöglicht. Beim Sex, achte ich z.B. auf Augenkontakt und alle möglichen akustischen und sinnliche Signale, um so etwas wie einen gemeinsamen Höheüunkz hin zu bekommen und Selbstbefriedigung, die dann doch meist unbefriedigend ist zu vermeiden. Alle Missverständnisse beseitigt?


never surrender


demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] Alle Missverständnisse beseitigt?


[/B][/QUOTE]

Yep! ;)

Sorry, ich hatte Deinem Eingangspost entnommen, daß es Dir nicht um das generelle Reden geht, es kam eben bei mir so an, als würde es Dir um Gespräche beim Sex gehen.
Demon17@MissPan,

manchmal können einen auch Missverständnisse weiter bringen...;)
ThyramirSie: "Nun sag doch mal was ganz dreckiges zu mir!"
Er: "Küche, Bad ..."
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von OLLI [/i]
[B]
Lieber Konkurs anmelden und die Flatter machen. Wenn man vorm Fernseher sitzt und sich nichts mehr zu sagen hat, wird es Zeit aufzustehen.

[/B][/QUOTE]

Warum kann man nicht schon voher versuchen, diesen Punkt zu vermeiden?
Man muß sich Zeit nehmen für einander, ob verheiratet oder nicht, Interesse haben an seinem Partner (und zwar unabhängig davon, ob/ wieviel Sex man hat), eben Anteil nehmen an seinem Leben.
Man hat sich ja nicht urplötzlich von heute auf morgen nichts mehr zu sagen, so etwas kommt schleichend. Wenn man aber gewillt ist, sich bewußt um seinen Partner zu bemühen, sollte es doch möglich sein, diese Gleichgültigkeit abzuwenden.

Die Liebe muß man nun mal pflegen, aber die Mühe lohnt sich.
OLLIZitat:
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Alles!!! Erstens heiratet man freiwillig, zweitens (hoffentlich) die Person, die man liebt und begehrt, und drittens kann man REDEN - nicht einfach fremdgehn, ohne das Thema mit dem Partner je mal angesprochen zu haben
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Naja so "krass" wollte ich es nicht rüberbringen. Klar sollte man quasseln. Aber hoffentlich bringts was. Meistens sind die Beziehungen schon an die Wand gefahren und man hat keine Lust mehr. Wenn da noch ein Dritter im Bunde ist, wirds schwer !


Zitat :
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Da wär eine Sitzung Paartherapie oder so etwas in der Richtung angesagt - wenn aus den Analysen keine Verhaltensänderungen entstehen, läuft was schief. Und: entweder, die Sache funktioniert irgendwann wieder, oder sonst trennt man sich...
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Bin dabei. Nur zur Therapie gehen weiß nicht. Vor wildfremden Gestalten übers Intime babbeln ? Hmmmm...... Das wird Überwindung Kosten.


Zitat :
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Aber gerade in einem Paar ist es äusserst wichtig, klare Abmachungen zu treffen - und wenn nun sie immer will und er lieber Bücher liest, nun, das ist ein Problem - das aber nicht durch Fremdgehen gelöst wird. Da muss man eben reden und klare Verhältnisse schaffen...
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Bin dabei.


Zitat :
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und natürlich haben diese gefrusteten Leuts gaaaaanz viieeel Beziehungsarbeit geleistet, bevor es soweit kam... ich nehm mal an, dass der eine oder andere auch schon mal eine Freundin hatte und nicht das Leben lang Single war... und wenn sies jetzt sind, wirds auch einen guten Grund haben.
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Das kann Ich Ihnen nicht beantworten, ob die Beziehungsarbeit geleistet haben. Single sind sie auf jeden Fall alle. Das stimmt, Freundinnen hatten Sie schon mal. Gefrustet ? Nein. Aus dem FKK Sauna Club kommt keiner gefrustet raus. Die Probanden sind wahrscheinlich alle zu lang schon alleine. Aber sie werden ja Befriedigt. Das hemmt ungemein bei der Partner Suche. Weil Sex haben Sie ja ohne Ende. Warum dann suchen ? Liebe ? Das interessiert von denen keinen mehr. Ich nehme an deshalb, weil die Beziehungen nicht schön wahren. Das Schlimme ist nur, daß das nicht ein paar Versprengte sind, sondern mittlerweile eine ganze Horde Jungs. Deswegen bringe ich diesen Gedanken ein. Es sind zu viele. Irgendwie krassiert das Fieber : Bloß keine Beziehung. Viele haben sogar im gleichen Zeitraum die Beziehungen abgeschossen. Das macht mich momentan auch nachdenklich. Es ist halt zu krass. Aber woher der ganze Frust kommt ist mir nicht begreiflich. Da muss ja was nicht gestimmt haben mit Philosophie der Sexualität.

Das Thema Sex ist schon so alt wie die Welt. Viele wollen es tun ohne Ende und träumen von Ihren tiefsten Wünschen. Diese ganzen Splittergattungen die es im "Sex Sektor" gibt, sind ein Beweis dafür. Aber dies würde den Rahmen sprengen.

Ich denke viele machen es eigentlich wegen :
Liebe
Fortpflanzung
Trieb
Geilheit

Das sind 4 Faktoren. 4 grobe Antworten.


Gruß


OLLI
OLLI@ MissPan

Das was ich da schrieb, Ich weiß das es knallhart ist. Ein Körnchen Wahrheit ist aber dran.

Aber ich verstehe Ihre Antwort und stimme zu. Wirklich. Man soll es immer versuchen und sich fallen lassen.

Liebe kann in Hass und Frustration umschlagen. Dazu benötigt es nicht viel Zeit. Dazu gehört ein Schlüsselereignis. Irgendwann ist der Kanal voll und man will nicht mehr. Man harrt aus, bis man Geld und die Zeit hat den Absprung zu machen. In dieser Zeit lernt man den anderen erst richtig kennen. Mein lieber Schwan. Da zeigen die meisten erst Ihr wahres Gesicht. Da gibts aber die gewaltigste Abrechnung die man sich vorstellen kann. Soviel Hass der empor kommen kann.

Zur Liebe gehören immer zwei. Wenn einer schon abgeschaltet hat, ist es meistens zu spät. Da hilft auch reden nicht mehr.

Reden ist eine Kunst, für die Mann oder Frau Zeit benötigt, die aber viele nicht mehr haben. Wirds kompliziert schieß Ihn / Sie ab.

Da liegt auch Problem darin. Also schnelllebig.

Stelle manchmal die Frage :
War da Liebe gewesen im nachhinein ?
Oder war man zusammen aus Angst vor Einsamkeit ?

Vielleicht will man gar nicht mehr reden.

Das können sich die Probanden aber nur selbst beantworten.

Ce la vie !

Gruß


OLLI

(Ihr Schlußzitat finde ich übrigends nett.)
Demon17Ich finde man sollte deutlich zwischen Sex und Beziehung unterscheiden, obwohl es natürlich leicht passieren kann das eine neue Beziehung entsteht und Sex in Beziehungen besser thematisiert werden kann, weil mehr Vertrauen besteht. Anderseits gibt es halt auch das Phänomen, das Sex in Beziehungen zur Routine und damit langweilig wird. Da könnte eine Philosophie der Sexualität dann weiter helfen.

Beziehungsprobleme in Form von Langeweile oder sich gegenseitig Nerven weil man im Grunde ausser poppen und fernsehen nicht viel miteinander anfangen kann, oder sich das Ganze zum Stellungskrieg entwickelt hat gehören meiner Meinung nach nicht mehr zum Thema. Sie sind wohl auch zu individuell um sie zutreffend verallgemeinern zu können.

never surrender


demon17
MissPanGuten Morgen, Olli!

Könntest Du bitte aufhören, mich zu siezen? Ich fühl mich ja gleich 10 Jahre älter! ;)
Wir duzen uns hier alle, selbst die Leute, die sich nicht grün sind...

[QUOTE][i]Original geschrieben von OLLI [/i]
[B]
Das was ich da schrieb, Ich weiß das es knallhart ist. Ein Körnchen Wahrheit ist aber dran.

[/B] /QUOTE]

Das Körnchen lasse ich auch durchaus gelten, nur finde ich es schon wichtig, daß man mit wachem Verstand daran geht, eben solche Schweige-Situationen zu vermeiden.

Die Liebe kann sich heimlich davonstehlen, keine Frage. Vielleicht auch ungewollt. Schade finde ich nur, wenn dies passiert, weil man ihr keinen großen Stellenwert mehr beigemessen hat bzw. die Mühe gescheut hat, sich um sie zu kümmern.
Natürlich wird es in unserer schnell-lebigen Zeit immer schwieriger, seinem Privatleben das nötige Maß an Aufmerksamkeit zu schenken. Selbst nach Feierabend gibt es noch genug Dinge, die uns ablenken, abhalten vom Ruhigwerden.

Ich finde es nur sehr wichtig, daß man sich einfach bewußt macht, was einem die Beziehung geben kann, wenn man gewillt ist, etwas Zeit zu investieren, und auch Streß aushalten zu können, obwohl wir heutzutage eher auf sofortigen Lustgewinn getrimmt sind und viele verlernt haben, daß es sich lohnt, auch Durststrecken in Kauf zu nehmen, um am Ende glücklich zu werden.
LaChatte@olli

ich würd sagen, da haben wir uns im grossen und ganzen gefunden... und ich garantiere dir: es gibt nicht nur frustrierte Singles auf dieser Welt... Vielleicht schaust du nur in die falsche Ecke?;)

[QUOTE]Ich finde man sollte deutlich zwischen Sex und Beziehung unterscheiden, [/QUOTE]

Obwohl - ganz trennen kann mans nicht. Nur schon beim ONS mit einem völlig Unbekannten entsteht ein bisschen Beziehung - und oft laufen diese wohl darum schief, weil A denkt "klar, eine halbe Stunde Vergnügen und fertig" während B schon den Traualtar im Sinne hat und am Morgen ganz enttäuscht feststellt, dass man allein im Bett ist... Guter Sex, wie auch gute Beziehungen (oder beides zusammen) hängen davon ab, dass jede/r ganz klar Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen, Ängste thematisiert und ausspricht. Und wenn man dann mal so eine gute Basis hat, kann man sich ans Kultivieren machen - Blumen im Schlafzimmer, Bäder bei Kerzenschein, das Kamasutra von hinten nach vorne durchprobieren....

Und wichtig finde ich auch Gespräche - davor und danach - im Sinne von "Das war supertoll, das könntest du stundenlang machen - andererseits, dies hat etwas weh getan, ich wäre froh, wenn du das nächste Mal deinen Schwung etwas bremsen könntest..." - so kommt man voran und kann auch eine spannende Sexualität entwickeln. Und gerade das ist meiner Meinung nach in einer Paarbeziehung leichter möglich - was ja nicht heisst, dass man von Zeit zu Zeit Gäste einladen darf;) (Was extrem viel Vertrauen und wirklich eine solide emotionale Basis braucht, Frau Eifersucht steht da vor der Schlafzimmertür...)
OLLI@ LaChatte

Frustrierte ?
Nicht viele, höchstens zuviele Singles...
In die falsche Ecke schauen ?
Ich bewege mich zwischen zwei Ecken...........
Nenner Gefunden ?
Bin dabei !

@ MissPan

Guten Abend,

ok duzen wir uns. Ich duze nicht gleich jeden jede. Eine Angewohnheit von mir.

Aus Lebenserfahrungen heraus denke ich genauso, NUR das nützt mir alles nichts, wenn der Gegenüber das nicht versteht oder verstehen will ! Da liegt der Hund begraben.

Viele nehmen sich die Zeit nicht mehr. Ach das nervt ab, Zeitdruck und den Druck viel mitzunehmen, bevor die Augen zugehen. Eben das macht viel Liebe kaputt. Man muss immer was machen und immer "hipp" bzw. in sein.

Mittlerweile nervt dann vielen die Beziehungskisten nur noch an. Keine Zeit mehr. Man kann sich auch nicht mehr hängen lassen, aus Angst vieles geht schnell in die Brüche. Viele gehen ja schon mit so viel Vorurteilen in Beziehungen rein und Problemen, daß vieles von Beginn an scheitert. Die Probleme schwappen auch in die Sexgeschichten rein, die dann dazu führen das im Bett auch nichts mehr geht.

Wo das dann hinführt haben wir in den letzten Texten ausführlich beschrieben...........

Sexprobleme und keine Böcke mehr. Selbst da schaffens die Menschen sich gegenseitig die Hölle heiß zu machen.

Da nützt mir auch nichst mehr darüber zu philosphieren wenn andere nicht mal einen Gedanken daran verschwenden.

Gruß


OLLI
versprengterSEX geht oft mit Schuldgefühlen oder dem Gefühl des Verpflichtet seins einher........
Das ist keine Voraussetzung für guten Sex.

Vergessen wir nicht, dass gutem Sex, sehr viel Erotik
voraus gehen sollte.......
Ist dies nicht der Fall, liegt vielleicht eine Störung
der Fähigkeit vor, Lust zu empfinden
und/oder diese Lust weiterzugeben,
damit bekommt der Sex eine kommunikative Dimension.
Cagliostro@Versprengter

es ist alles relativ.............
Im Endergebnis kommt es zwar darauf an, dass
sozusagen eine gewisse Affinität eines Menschen
zum Sex besteht, auf dass er vielleicht auch
einen direkten Zugang zum Kosmos finden möge,
allerdings vorschreiben kann man dies keinem Menschen.
Es würde auch nur wieder ein Diktat ausgeübt.
Das Diktat der "freien Liebe" oder so.........
Nicht jeder will allzeit bereit sein, mit gutem Grund.
Andererseits hat jeder diverse Erwartungen, die nicht
immer erfüllbar scheinen..........
Das schliesst aber auch mit ein, dass man es mit seinem
Gegenüber möglichst jemand vor sich hat,
der z.b. Cunnilingus nicht für eine irische Fluglinie hält.............
Demon17@Cagliostro,

also das mit dem Kosmos werd ich nie verstehen. Ich kenne das Gefühl kosmisch zu sein, allerdings weniger beim Sex als in meditativen Stimmungen. Meiner Meinung nach ist Sex eine Sache, bei der man sich auch auf seinen Partner konzentrieren sollte, Meditation ist ja eher Selbstversenkung. Ich meine wenn Sex mehr sein soll als sich am Körper eines anderen zu befriedigen muss man seine Sinne schon auf diesen konzentrieren. Ich kann es zum Beispiel überhaupt nicht ab, wenn die Verbindung mit ihr abreißt, deshalb lege ich auch wert auf Augenkontakt, oder wenn sie sich danach einfach umdreht und mir den Rücken zukehrt.


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]


demon17
LaChatte[QUOTE]Meiner Meinung nach ist Sex eine Sache, bei der man sich auch auf seinen Partner konzentrieren sollte, Meditation ist ja eher Selbstversenkung. [/QUOTE]

Ich sehe es als Wechselspiel - zuerst hilft der eine der andern zur Selbstversenkung, nachher umgekehrt. Und Meditation im Sinne von "in die Mitte kommen, ins Gleichgewicht kommen" hat durchaus seine Berechtigung - Sex macht Leute bekanntlich ausgeglichener, freundlicher, fröhlicher...

@Augenkontakt
ich mags nicht, ich hab die Augen oft geschlossen (mal abgesehen davon, dass ich ohne Brille eh nicht viel sehe) - ich ziehe es vor, mich auf das Fühlen zu konzentrieren. So ist auch eine Verbindung ohne Blickkontakt da - sogar noch eine stärkere, würd ich sagen, da man sich näher ist.

apropos Meditationen - ich erlebs auch häufig in Meditationen, sexuell erregt zu sein - und das ganz ohne Kopfkino, das passiert von selbst...
Demon17@LaChatte,

ich finde die visuelle Penetration beim Akt genau so wichtig, wie die physische. ausserdem find ich gleichzeitig besser, intensiver als nacheinander. Simultane Orgasmen bleiben für mich das non plus ultra, weil als Mann zehre ich da auch von der Frau, wenn Du verstehst was ich meine. Aber das ist natürlich ansichtssache, weil es auch die Bandbreite der Spielarten einschränkt. LaChatte lass es mich so sagen, deine Libido ist ein essentieller Bestandteil Deines Seins und das ist gut so.:)

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]ich finde die visuelle Penetration beim Akt genau so wichtig, [/QUOTE]

Wenn du meine Sehstärke hättest, wärst du vermutlich auch etwas anderer Meinung - vage Flecken sind einfach nicht besonders aussagekräftig...:cool:

[QUOTE]Simultane Orgasmen bleiben für mich das non plus ultra, weil als Mann zehre ich da auch von der Frau, wenn Du verstehst was ich meine. [/QUOTE]

Hab ich noch nie erlebt... Vor allem bin ich beim Orgasmus irgendwie ganz für mich allein - auch wenns jetzt asozial tönt, ich kanns nicht ändern.

[QUOTE]weil als Mann zehre ich da auch von der Frau, wenn Du verstehst was ich meine.[/QUOTE]

Ja, das verstehe ich sehr gut - eine Frau gibt beim Orgasmus eine regelrechte Energiedusche an den Mann ab. (Vor allem oral, dann gehts genau auf den Kopf des Mannes...)
Demon17Die augen sind der Spiegel der Seele und ich will auf allen Ebenen so tief in sie rein wie möglich. ich habe das mal bei einer Frau erlebt, die ich total geliebt habe, es passte einfach alles fast jedes mal. Ich scätze da mich ihr Orgasmus auf der psychologischen Ebene total antörnt gibt es da auch eine Wechselwirkung, zumal man ja gemeinsam durch die Rhythmik einen Höhepunkt ansteuert. Aber das ist wirklich nicht immer und mit allen möglich. Es gibt da auch physiologische Gegebenheiten, die passen müssen. ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, wenn ich die osychische Verbindung verlier wird es stumpf und unbefriedigend. Ähnlich wie ein Marathon, der aus Erschöpfung irgendwann abgebrochen wird. Ich mein, ich brauch halt die Vibes...

soulfucking demon17
OLLIZitat:
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Ich finde die visuelle Penetration beim Akt genau so wichtig
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Ist wichtig. Aber nur bei einer Partnerin, die entspannt schaut. Bei einer die total verkrampft und das Gesicht verzieht wie ein Vampir, könnte man auf den Gedanken kommen : Man tut Ihr irgendwie weh, hat man zugenommen oder ist irgendwas staubtrocken .............................Also kurzum "Mann" mache sich da Gedanken......................ich z.B. kann nicht anders. Ich mag eher schöne Gesichter ! Also ich möchte das nicht völlig bejahen. Lieber mach ich auch die Augen zu. Nix gegen das Mädel, nur ich krieg da ein schlechtes Gewissen.

Zitat :
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Wenn du meine Sehstärke hättest, wärst du vermutlich auch etwas anderer Meinung - vage Flecken sind einfach nicht besonders aussagekräftig...
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Sag mal wieviel minus oder plus hasten ? Ich meine selbst bei starker Kurzsichtigkeit kann man doch die Partnerin erkennen ? Zumindest den Umriss.

Zitat:
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Simultane Orgasmen bleiben für mich das non plus ultra, weil als Mann zehre ich da auch von der Frau, wenn Du verstehst was ich meine.
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Eine tolle Sache ! Das ist schon "schön". Erlebt man selten aber wenn dann gehts ab. Die gleichzeitige Traktion, da kann man ins schwärmen geraten.

Zitat :
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Hab ich noch nie erlebt... Vor allem bin ich beim Orgasmus irgendwie ganz für mich allein - auch wenns jetzt asozial tönt, ich kanns nicht ändern.
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Liegt in der Natur des Mannes schneller vor Ort zu sein. Die Frau brauch länger bis der Ort erreicht ist. Gut ich hatte mal eine Partnerin da wars umgekehrt. Das hat mir sogar gefallen. Aber das war wohl eher Zufall.

Zitat:
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weil als Mann zehre ich da auch von der Frau, wenn Du verstehst was ich meine.
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wie wahr wie wahr

Das mit dem fühlen ist wohl war. Klar visuell "geilt" schneller auf, aber fühlen zögert hinaus und man ist finde ich mehr und länger zusammen. Das mag ich eh am meisten. Zusammensein mit der Partnerin. Nich wildes Gedöns. Spüren, hören, fühlen, wühlen.

Gruß


OLLI
LaChatte[QUOTE]Sag mal wieviel minus oder plus hasten ?[/QUOTE]

Minus zwölf, minus dreizehn... da reichts tatsächlich nur für den Umriss. Das Spannende in einem Gesicht sind aber schon die Details, und nicht die Umrisse...

[QUOTE]Liegt in der Natur des Mannes schneller vor Ort zu sein. Die Frau brauch länger bis der Ort erreicht ist. [/QUOTE]

Ähem - wie man sich auf dem Gipfel fühlt, hat ja nichts damit zu tun, wie man auf ihn kommt, nicht? aber auch Männer scheinen mir in diesem Moment immer sehr versunken zu sein...

[QUOTE]Bei einer die total verkrampft und das Gesicht verzieht wie ein Vampir, könnte man auf den Gedanken kommen : Man tut Ihr irgendwie weh, hat man zugenommen oder ist irgendwas staubtrocken .............................[/QUOTE]

Wenn du tatsächlich diese Idee haben könntest, wär fragen wohl angebracht - viele Leute getrauen sich noch viel zu wenig, den Partner dahingehend zu "enttäuschen" - Augen zu, um einfach nichts wahrzunehmen, das kanns ja nicht sein.
OLLIZitat:
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Minus zwölf, minus dreizehn... da reichts tatsächlich nur für den Umriss. Das Spannende in einem Gesicht sind aber schon die Details, und nicht die Umrisse...
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Ok. Keine Fragen mehr. Verstanden. Bei der starken Kurzsichtigkeit.

Scherz am Rande :
Klar Details aber mit ein bißchen Phantasie addiert man sich den Rest. Mein Gott Phantasie ist das Wort ! Hey das meinte ich damit. Klar gucke ich meiner Elfe auch von 10 cm gerne ins Gesicht und die Details, aber "Mann" kann doch auch durch Phantasie den Rest sich vorstellen, wenn man Sehschwächen hat. Also ich hab von meiner Elfe immer eine Art Foto im Hirn.

Zitat:
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Ähem - wie man sich auf dem Gipfel fühlt, hat ja nichts damit zu tun, wie man auf ihn kommt, nicht? aber auch Männer scheinen mir in diesem Moment immer sehr versunken zu sein...
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Ich finde schon das der Weg dorthin eigentlich mit das schönste ist. Diese 2 Sekunden enttäuschen mich eher, weil ich am vorigen Liebesspiel mehr Spaß dran hab. Ja, aber sehr kurz versunken ! Wenns geht versuche ich die 2 Sekunden in den Wind zu kicken.

Zitat:
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Wenn du tatsächlich diese Idee haben könntest, wär fragen wohl angebracht - viele Leute getrauen sich noch viel zu wenig, den Partner dahingehend zu "enttäuschen" - Augen zu, um einfach nichts wahrzunehmen, das kanns ja nicht sein.
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Ich frage prinzipiell meine Elfe. Nur es halt auch blöd wenn Sie grad am abgehen ist : Hey Elfe alles klar ? Warum ziehsten Grimassen ? Das na klar es eher abtörned wirkt und dann die Libido zunichte gemacht worden ist, dürfte sich geklärt haben. Klar kann man danach fragen, aber dann ists zu spät. Aber das Frage Ich schon prinizipiell. Auf Frauen die vortäuschen oder einfach keinen Spaß dran haben, reagier ich nachdenklich. Es muß beiden Spaß machen. Ansonsten machts mir auch keinen Spaß. Davon abgesehen hatte ich bis jetzt Elfen, die man fragen kann, auch während des "Spiels" und Stress hat ich eigentlich noch nie. Höchstens mal das was unbequem war oder so. Aber ich kann auch nix dran ändern, wenn die Koje von I... ist und die Matte abgeledert. Der Rücken dankt es halt nicht. Scusi.

Gruß


OLLI
Demon17@Olli,

[QUOTE]. Bei einer die total verkrampft und das Gesicht verzieht wie ein Vampir, könnte man auf den Gedanken kommen : Man tut Ihr irgendwie weh, hat man zugenommen oder ist irgendwas staubtrocken .............................Also kurzum "Mann" mache sich da Gedanken......................ich z.B. kann nicht anders. Ich mag eher schöne Gesichter ! Also ich möchte das nicht völlig bejahen. Lieber mach ich auch die Augen zu. Nix gegen das Mädel, nur ich krieg da ein schlechtes Gewissen.[/QUOTE]

Also um solchen Entwicklungen vorzubeugen, schau ich sie ja an. Ich versuche so viel Signale wie möglich wahrzunehmen um das Ganze steuern zu können.

[QUOTE]Liegt in der Natur des Mannes schneller vor Ort zu sein. Die Frau brauch länger bis der Ort erreicht ist. Gut ich hatte mal eine Partnerin da wars umgekehrt. Das hat mir sogar gefallen. Aber das war wohl eher Zufall.[/QUOTE]

Also das seh ich nicht so pauschal, aber es hängt auch stark vom Vorspiel ab. Ich mein wenn sie kalt ist, dann dauert es narürlich, wenn sie es überhaupt als angenehm empfindet. Deshalb mag ich auch nicht wenn sie aus irgendwelchen Kopfgründen meint sie muss jetzt.

@LaChatte,

mach Dir nichts aus deiner Sehschwäche, das wichtigste Auge sitzt auf der Stirn...


never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]mach Dir nichts aus deiner Sehschwäche, das wichtigste Auge sitzt auf der Stirn...[/QUOTE]

Hast ja recht - darum brauch ich wohl auch meine physischen Augen nicht offen zu haben, das lenkt bloss ab...;)

[QUOTE]Nur es halt auch blöd wenn Sie grad am abgehen ist : Hey Elfe alles klar ? [/QUOTE]

Ich sag zwar nicht Elfe (Wo findest du die bloss? Ich dachte, Elfen seien ausgestorben...;) ), aber ich frage immer, ständig nach - das kann man ja ganz sanft und leise tun. So, dass die andere Person es nicht mal hört, sollte sie sich gerade im Nirvana befinden...
OLLIZitat :
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Wo findest du die bloss? Ich dachte, Elfen seien ausgestorben...
___________________________________________________

gehe in die weite dieses Landes und Du wirst Sie finden...............
Laß Dich inspirieren !

Zitat :
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Also um solchen Entwicklungen vorzubeugen, schau ich sie ja an. Ich versuche so viel Signale wie möglich wahrzunehmen um das Ganze steuern zu können.
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Ich mache es auch nicht anderster, aber irgendwann ist man zu heiß um da noch groß zu steuern !

Zitat :
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Also das seh ich nicht so pauschal, aber es hängt auch stark vom Vorspiel ab. Ich mein wenn sie kalt ist, dann dauert es narürlich, wenn sie es überhaupt als angenehm empfindet. Deshalb mag ich auch nicht wenn sie aus irgendwelchen Kopfgründen meint sie muss jetzt.
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wie wahr wie wahr, aber es hängt viel von der Partnerin ab. Deswegen finde ich es müssig drüber zu reden. Wer weiß was bei der nächsten Elfe wieder angesagt ist, vielleicht muss ich mich auspeitschen lassen als Vorspiel. Es ist ein Geben und eine Nehmen.

Ich finde das Sex jedes mal wie ein neues Semester ist. Man lernt immer dazu und nie aus. Außer die Elfe liegt immer unten und Mann oben. Dann lernt man nichts mehr !

Aber das Wort kalt finde ich gut !

Ja aber mal was anderes zum Thema Philosophie der S. :

Ich werfe mal eine paar Wörter ein :

Sado Maso
Fetisch
Latex
Gruppensex
Swinger Clubs
Transsexuelle
Orgien
Masturbation

Gehört doch auch dazu bzw. wie seht Ihr das ?

Gruß


OLLI
LaNuitNoirehab den thread jetzt nur überflogen *schäm*
aber wer sich für die philosophie der sexualität interessiert, dem empfehle ich das buch "Lucinde" von Schlegl :p
Cagliostro@Olli

der Versuch einer Antwort........

Sado Maso - wenn es richtig gemacht wird, ok

Fetisch - zu ungenau, welcher ?

Latex - ach toll, halt ne Spielart.......

Gruppensex, für mich nicht exklusiv genug, z.t. entwürdigend
ggü. Frauen (je nach Art der Veranstaltung)

Swinger Clubs - ich muss gestehen, dass ich da keine Ahnung habe.

Transsexuelle - tja, wer's mag..........

Orgien - siehe Gruppensex

Masturbation - es gibt vermutlich Niemand, der es noch nie
gemacht hat.......


Das sind aber alles Spielarten, eine selbständige Philosophie
kann ich z.b. im Tragen von Latex nicht wirklich erkennen,
vielleicht klärst du uns auf?

Ist denn Karnickelsex bereits eine philosophisch relevante
Handlung, z.b. im Sinne Hegels oder Kants?
NathaniaSephiraIch muss sagen, dass ich diese Variationen auch nicht als philosophisch betrachte.
Ich glaube es gibt da einen entscheidenden Unterschied beim Sex selbst. Das WIE spielt denke ich eine große Rolle. Ich denke wir sind uns (fast) alle einig, dass dieses beinahe schon sprichwörtliche "Rein-raus" auf Dauer wohl nicht das ist, was man sich so unter Sex vorstellt. Als Frau mitnichten ;)
Also meiner Auffassung nach findet Sex sowieso eher im Kopf statt. Sex ist für mich eine Art des "Energieaustausches" ein Geben und Nehmen also. Und absolute Offenheit, durch die diese krasse Form von Einheit überhaupt erst möglich wird. Denn zu gutem Sex, finde ich, gehört auch immer Vertrauen und Verständnis. Wie will man den Partner beglücken, ohne zu wissen, was ihn scharf macht?! Nach heutiger Sichtweise müsste es eigentlich zwei Formen von Sexualität geben. Die Form, die uns tagtäglich von irgendwelchen Werbeplakaten her anspringt und eigentlich von der wahren Sache doch nur ablenkt und dann ist da die zweite Form, die bei der die Körperlichkeit nicht mehr nur ans Materielle gebunden ist, sondern eine Art geistiger Befreiung darstellt.
Man könnte nun die These aufstellen, dass Sex wissentlich banalisiert wurde, weil er ein gewaltiges Potential in sich trägt.
Man betrachte nur mal zwei Menschen. der eine ist sexuell mit seinem Partner seeeeehr zufrieden und nahezu wunschlos glücklich. Der Andere jedoch fühlt sich sexuell missverstanen, ausgebeutet oder einfach nur unbefriedigt. Der befridigte Mensch wird wohl viel eher ein ungestörtes Selbstbewusstsein haben und somit auch viel schneller bereit sein, sich für seine Rechte und Freiheiten einzusetzen. Und der Unbefriedigte??? Nun, der ist in erster Linie wohl damit beschäftigt, frustriert zu sein ...
Eine Sache, die Mensche dem "Freidenkertum" näherbringt und dabei noch irgendwie beschämend, ja animalisch wirkt.... das schmeckt halt vielen nicht. Allen voran der katholischen Kirche. (Ist halt nunmal eines der populärsten Beispiele, sorry...)
Also, befreit euch selbst und habt euch lieb ;)
ob alleine, oder zu zweit, oder doch im halben Dutzend...
Hauptsache ihr habt Spaß daran, über Praktiken lässt sich immer streiten...
Aber was ist mit der Theorie???
Bin auf Reaktionen gespannt.
Bis denn,
Nathania
NathaniaSephiraNoch was Ergänzendes....
@ Demon
Also ich muss sagen, deine Einstellung in Sachen Sex und seiner Umsetzung finde ich echt klasse. Ich habe bis heute wenige Männer kennengelernt, die auch nur annähernd etwas davon begriffen hätten... Um auf die Thematik Meditation und Sex zu kommen (Sex nicht nur als Geschlechtsverkehr zu verstehen!)...
Das lässt sich schon verbinden. es ist ein wenig anders als bei der Meditation, die man alleine vollzieht. Dieser Zustand tritt zu einem zeitpunkt ein, wenn das Geben und Nehmen in Harmonie steht. Der Moment totalen Fallenslassens und Genießens. Das muss gar nichts mit dem Orgasmus ansich zu tun haben. Es ist ein Orgasmus ansich :)
Soweit ich da von erfahrung reden kann (!?) würde ich sagen, dass es stark von der Fähigkeit abhängt, in den anderen einzutauchen - geistig betrachtet.
In die Spiegel der Seele zu schauen und zu erkennen. Einen Moment lang die Welt aus den Augen des anderen zu sehen. Eine gewisse Einheit, die nicht bedingend ist. Trinität sozusagen....
Ich hoffe ich konnte dir dieses Phänomen etwas näherbringen....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von NathaniaSephira [/i]
[B]Man könnte nun die These aufstellen, dass Sex wissentlich banalisiert wurde, weil er ein gewaltiges Potential in sich trägt.
[/B][/QUOTE]

Die hat was, diese These...

Guter Sex macht, dass man sich wohl fühlt in seiner Haut, dass man glücklich ist - Sex als Machtmittel (oder so) instrumentalisiert, lässt eine Leere zurück, die nicht glücklich macht, sondern das Gegenteil. Vielleicht werden ja darum oft Autos mit hübschen Frauen garniert, weil damit angedeutet werden soll, dass dieses leere Glücksgefühl damit ausgeweitet und stabil gemacht werden kann, ohne dass man(n) in geistige Tiefen gehen muss? Ein Auto ist immerhin ständig verfügbar, gehorcht immer und macht keine Szenen...

[QUOTE]Ich habe bis heute wenige Männer kennengelernt, die auch nur annähernd etwas davon begriffen hätten... [/QUOTE]

Ich denke, es werden aber immer mehr - vielleicht bloss auch immer mehr, die merken, dass sie nicht unbedingt dem Klischee vom Ober-Macho-Macker entsprechen müssen, um gute Lieb-haber zu sein...
NathaniaSephiraHey, du bist mir sympathisch! Die Wortdeutung Lieb- Haber find ich klasse.
Und auch das Beispiel mit der Autowerbung klingt sehr einleuchtend...
Ich hoffe, du hast recht damit, dass es immer mehr solcher Männer geben wird. Da kann sich frau ja auf was freuen..... ;)
Duiontja so werden männer verarscht damit sie die autos kaufen, ähnlich wie das den frauen passiert in dem ihnen immer eingeredet wird sie müssten wie das schönheitsideal aussehen, frauen geben genauso geld für unnötigen schnickschnack aus um zu imponieren.
LaChatteIch hab schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass Männer sagten "Weisst du, dieses ReinRaus und hopp, irgendwie befriedigt mich das nicht mehr - aber wenns das nicht ist, was könnte es dann sein?" *Grosses ?????*

Sex, der von Liebe völlig losgekoppelt ist, das kanns einfach nicht sein - zumindest ein bisschen Sympathie beiderseits muss schon da sein - sogar für einen gelungenen One-Night-Stand... Man kann sich ja auch für kurze Zeit lieben, ohne weitere Verpflichtungen, und einfach eine schöne Nacht als Erinnerung behalten?

[QUOTE]frauen geben genauso geld für unnötigen schnickschnack aus um zu imponieren.[/QUOTE]

Ja, aber Kosmetika und solches werden in der Regel nicht mit Bildern von hübschen Männern beworben...
NathaniaSephiraSo haben wir doch alle unsere kleineren und größeren Mängel ;)

aber das, was du zum Thema One-Night-Stand sagtest, da muss ich dir echt zustimmen. Ich meine, es wäre auch irgendwie absurd, Sex mit jemandem zu haben, den man nicht (aus welchen Gründen auch immer) anziehend findet...
Subjektiv zumindest. Objektivität ist ja sowieso immer zweifelhaft.
Duion[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]
Ja, aber Kosmetika und solches werden in der Regel nicht mit Bildern von hübschen Männern beworben... [/B][/QUOTE]
ja aber mit hübschen frauen, denn an männern würde das etwas albern aussehen :D
LaChatteäh, Duion, hast du noch nie was von "Metrosex" gehört?... Männer benutzen je länger je mehr Körperpflegemittel, inklusive Schminke und Makeup...

[QUOTE]Subjektiv zumindest. Objektivität ist ja sowieso immer zweifelhaft.[/QUOTE]

Die Liebe ist ja eins von den menschlichen Dingen, die notwendig subjektiv erlebt und gelebt werden.. und hoffentlich auch!;)
Duionnaja ich sehe keinen großen nutzen in kosmetik produkten weder bei männern noch bei frauen
cocreabuchtipp / in englischer sprache von Riane Eisler, autorin des buchs KELCH und SCHWERT«, goldmann verlag:

[B] Sacred Pleasure: Sex, Myth, and the Politics of the Body[/B]
In her new book, the bold paradigm-challenger Riane Eisler continues her quest for a more comprehensive understanding of the cultural, spiritual, and political forces that drive us by exploring the complex realm of intimate relationships and posing some startling questions about our attitudes toward pain and pleasure, sex and spirituality. Why, Eisler asks, did sex, once the "sacred gift of the Goddess," become synonymous with evil? Why did veneration for women and their capacity for sustaining life change into such contempt and loathing? As Eisler traces the path of this destructive and pervasive bias, she reveals just how adverse its effect has been on every aspect of human life. Eisler makes some stunning points in this strongly argued, well-supported, and mind-stretching narrative, then urges us to imagine viable alternatives to the [B] "sacralization of pain"[/B] and the [B]"eroticism of violence"[/B] that stand in such stark and baffling contrast to our inherent "yearning for connection" and our aptitude for love. This is a gutsy and very important book. Donna Seaman
[url]http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/stores/detail/-/books/0062502832/reviews/103-3500207-7602240#00625028327297[/url]

[url]http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/0062502832/qid=1076776720/sr=1-2/ref=sr_1_2/103-3500207-7602240?v=glance&s=books[/url]
leserkommentar dazu:
The partnership-model, where Riane Eisler refers to is the healing tradition of Heaven and Earth, before humanity made the shift to separate nature and spirit in two different realms. And where one became more important than the other, with all its dehumanizing and destructive consequences. Although her tone is servere, it is not to put something in place, it is to highlight that, which is out of place, which is in utter disbalance. Before we act, we have first to see! Needed is the discovery of Heaven in ourselves, where all is One: to see the Grail(and this can be experienced) but at the same time asking the rebalancing question: Why is the Fisher-king ill? And Riane Eisler answers this question with an astounding but uplifting compassion. She points not to a theory, another Utopia by and for men, but a practical living based on core values as freedom, respect and equavalence of man, woman and children.

[B] Sex, Spirituality, and Evolution
Are We Victims to the Beast Within?[/B]
by Mark Harris for Conscious Choice, February 1999
Interview with Riane Eisler
This interview conducted by Mark Harris for Conscious Choice: The Journal of Ecology & Natural Living (February 1999) highlights Riane Eisler in Cultural Historian mode, debunking Richard Dawkin's Selfish Gene hypothesis; the War of the Sexes as a highly dysfunctional system; and the need for open-ended and evolving systems to harness the forces of Change and Creativity: "Historically this has never worked, I'm sorry to say. There have always been people who thought, if you just work on yourself, become a better person, and if enough of us do this, the world will be transformed. But [B]what brings change is when systems change, systems that make it possible for us to express ourselves more fully, to give and receive more love, to be less humiliated, less degraded, to not be tortured or killed."[/B]
[url]http://www.partnershipway.org/html/subpages/articles/sexspirtevol.htm[/url]
cocreaauszüge aus einem interview über partnerschaft mit dem ehepaar mit riane eisler und david loye, gründer des partnerschaftsforschungsinstituts
[url]http://www.levity.com/mavericks/el.htm[/url]

interviewer: There's an ideology in current circulation that humanity is evolving toward a mutual expression of agape or fraternal, unconditional love, from eros, the kind of love associated with desire and sexuality, and that we are presently experiencing a transitional stage. What are your thoughts on this?

RIANE: Love has been one of the most abused and co-opted terms in dominator culture.

DAVID Loye: ...you have this false dichotomy between eros and agape. You have this idea that sex, eros, lust -- all that is bad. And there is this more lofty, more saintly, more spiritual alternative, which is tied up with brotherhood and the love of humanity. This false dichotomy opens the way for pornography and many other bad things that keep us trapped.

RIANE: ... to make the point that when we think of brotherly love, fraternal love, which is the way agape has been conventionally defined, we say that's good. But that's love between men. That's the semantic implication of it. It implies that erotic love, the kind of love that is characteristic of the relationship between women and men, is inferior. ... I also believe that agape can in fact be a very important component in sexual love, in the sense of our bondedness, of our connectedness. So it isn't like here's one category, and there's another category.
... It used to be that, if you're a man, you have a wife who takes care of your household, you have a mistress with whom you have sex, and you have friends who are men. That whole schizophrenic thing is changing, so that there's truly friendship between women and men more as the norm. I see that as part of the movement toward integration, toward wholeness, towards healing and partnership.

What was celebrated in the earlier more partnership-oriented religion was the power to give life, to sustain life, to enhance life, to give pleasure, rather than pain.
... there are still people who believe that the moment that men discovered they also had life-giving powers, they were such brutes that they immediately enslaved women, and that this is how the shift to male dominant societies happened. (Of course that is really a dominator assumption about human nature, particularly male nature, that we are inherently evil.)

Now our job in developing a truly new consciousness, a new spirituality for the twenty-first century, is to clarify that, to understand that even the mystical traditions are out of balance, to restore that balance and get back to the hidden partnership core.

What I'm showing is that moral sensitivity arises out of the organism, developing through evolution. What I'm convinced will be part of the consciousness of the twenty-first century is this understanding that morality, that moral sensitivity, is not an "add-on." It develops out of nature. It also has sexual roots. Freud actually had this insight, but typically, as a captive of the dominator system, he and his insight were completely screwed up and distorted--the whole Oedipus complex thing, the primal hoard, killing of the father, and so on.

I think that if we talk about sexuality, the Oedipus complex, we see that Freud very accurately described the dominator psyche--or rather, the male dominator psyche. Unfortunately he went around saying it's the human psyche, and people believed him.

... in a dominator system defense needs are central. It's constructed so that there is constant war, even between the female and male halves of the human species.
... Sexuality has been distorted, beginning with this idea that woman is an object.

I think one of the great tasks for the twenty-first century is precisely the reclamation of our uniquely human sexuality, which is not only reproduction-oriented, it is also pleasure-oriented, ecstatically oriented, as in what we today call the pleasure bond.

It's very interesting that when you talk to women, they're often still hanging on to this earlier view of sexuality. It isn't this idea of conquest or scoring, as in the dominator male model of sex. It's the intimacy, the bonding, the sense of connectedness that they want. The ancients recognized that this intimacy, and this pleasure, were divine gifts, the gifts of the Goddess. To them sexuality was sacred.

Contrast that with the dominator view that equates sex with men's domination and humiliation and possession---and often brutalization and even killing-of women, with the dehumanized images of women and of women's bodies in pornography and advertising. Small wonder there is so much male violence against women! And this of course is not unrelated to the dominator religious teachings that women (and sex) are evil, that really "good" or saintly men do not have intimate sexual contact with women and the dominator ideal that "real" men only do so when they're clearly dominant, and thus won't be tainted by the inferior "feminine."

interviewer: what do you think that men can learn from women about emotional navigation and expression?

riane eisler: It's a crazy system. I think that yes, at this point, because we have for so long been in a dominator system, men have a great deal to learn from women. There's no question about it. But this is difficult, and it's not only difficult for men to learn from women, but it's difficult for women to learn from women, because of the whole idea that authority figures should be male. We've all been conditioned to think of God as a man. We have been conditioned to think of the person, the entity, that you learn from as masculine.
...
what's necessary is a mass entry of women into the public sphere. (Look at Norway for example, where they have a parliament that's about forty or more percent women and public policy reflects more of the "feminine" values.)

And it's also a question of the redefinition of what it means to be a man. The good news is that many men are now questioning the old models of masculinity, asking what does it really mean to be masculine or feminine?

And they're beginning to recognize that this whole conquest thing is not masculine. It's just plain brutal.

DAVID Loye, husband of Riane Eisler: under the dominator system, for a span of five thousand years we've endured a situation in which moral insensitivity is the norm.
In other words, the average person is viewed as immoral, amoral, and the truly morally sensitive person is seen as abnormal, as the exception or as a freak.

interviewer: what do you feel that women can learn from men's tendency to intellectualize and thus objectify emotional states?

Riane Eisler: So here we have this insane system again, crippling both women and men. Men certainly need other emotions, other feelings, "soft" feelings such as compassion and empathy. And women need to be able to assert themselves and to learn to express anger. And men need to learn to listen to women's anger.

interviewer: ... what do you feel that women can learn from men's tendency to intellectualize and thus objectify emotional states. ...

Riane Eisler: we now know that nobody can truly be objective, that we're all products of our cultures--and that often so-called objectivity is a way for men to detach themselves, to not feel anything when they are examining, for example, war.


DAVID Loye: From my point of view, it's been extremely important to me to interact with a woman who is able to love me as I'm able to love her on some basis of equality. Rather than have the old superior-inferior relationship, which many men and women have. [B] It takes up so much of a lifetime, so many marriages, and so many affairs these days to work through all these difficulties of the dominator-dominated patterning that's built into us.[/B] It's just wonderful to me to reach a stage in life where all that, at least, is in the past. But of most importance to me is the intellectual advantage. I often think I was tremendously fortunate to happen to link up with a woman so important in making this breakthrough we've been talking about. [B] Women are making this breakthrough and they've begun to see out beyond this cage that every male is still encased in, almost without exception.[/B]

gruß, cocrea
LaChatteJa, Sex muss, damits funktioniert, ein Austausch zwischen Gleichberechtigten sein - zu lange haben wir, Männer und Frauen, jeweils nach einem Partner gesucht, der das, was uns fehlt, nachliefert...
OLLIDer ganze Sexkram ist nichts dagegen, wirklich tief geliebt zu werden. Richtige tiefe Liebe mit Tiefgang. Wenn das Eintritt, dann gibt es ein Rausch der Sinne, wenn man zusammenkommt. Man spürt auch dann was der andere möchte. Sex mit Gefühl und Liebe.

Miteinander reden, zuhören, verstehen und danach handeln. Zeit dafür nehmen, was man zusammen erleben will. Wenn das schon einige mal machen würden, würde es schon besser werden. Dazu brauch man Zeit. Aber die meisten Beziehungen, bis sie in einem ausbaufähigem Stadium sind, gehen meistens schon vorher in die Brüche. Man sollte mal über Gefühle reden. Was einigen Männern schwer fällt. Sex ist mit Gefühlen verbunden. ONS zum Beispiel geben kaum Gefühle preis. Viel zu kurz, um sich darüber Gedanken zu machen. Eine Nacht Ständer ohne Gefühl. Nein das kann es nicht sein. Ein Eintrag im Tagebuch, daß "Mann" Sex hatte ohne irgendwelche Libido wird das Resultat sein. Klar man ist sich sympathisch mehr aber auch nicht. Eine kurze Geilheit.

Metrosexuelle. Mann mit "Mach Auf" und Lippenstift ? Ich weiß ja nicht. Wo sollen das eigentlich hinführen ?

Gruß


OLLI
NathaniaSephiraHi Olli,
das mit den ONS kann ich so nicht unterschreiben....
Ich hatte in meinem jetzigen Leben einen einzigen und der war genau so, wie du es avor beschrieben hast. Gut ok, man kannte sich und begehrte sich halt auch. Es war ein sehr guter Kumpel von mir. Es war super und wir bereuen es nicht.
Obwohl, ich muss schon sagen, sowas hätte ich mir eigentlich nie zugetraut. Hat sich halt damals so ergeben und es war richtig so...
Also die Sache mit den ONS ist denk ich komplexer und auch komplizierter. Kommt halt immer auf den einzelnen drauf an.
AlterkelteHier mal ein nettes Zitat, das zum Thema passt..........



Erotik

Erotik ist die Überwindung von Hindernissen. Das Verlockendste und populärste Hindernis ist die Moral.

(Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
Demon17Zum Thema ONS kann ich nur sagen, schlaft nicht mit Leuten, mit denen man nicht gut reden kann. Ich finde wenn man jemanden kennen lernt, mit dem man auf einer Welle funkt und Sie wohnt z.B. weit weg und ist nur auf der Durchreise und unglücklich verheiratet, warum denn nicht? Ich hatte nie so tolle Gespräche mit Frauen wie vor dem ONS, oder umgekehrt, weil wir 8 Stunden oder länger quatschten sind wir auch ins Bett gegangen. Ich mein als Single muss das manchmal sein und es macht Spass, wenn man unbedingt jemand Abschleppen will und es klappt auch. OK man muss auch in dieser Situation wählerisch bleiben, sonst gibr es wirklich einen schalen Nachgeschmack, wenn es jemand ist mit dem man z.B. nicht gehen würde, so nach dem Motto, wie werd ich die jetzt wieder los.;) Ich glaube pauschalisieren läßt sich gar nichts und wer keine Erfahrungen mit verschiedenen Partnern hat, kann auch nicht vergleichen.

never surrender

demon17
azrael1984Ich find das Zitat gar nicht mal so falsch- wobei man hierbei beachten muss, dass das, was die Moral einem vorgibt, meist dem entspricht, was man will. Denn das, was die Moral einem *verbietet* oder als *unrein* unterstellt, fällt einem selbst nicht zuerst ein.

Aber das Zitat war gut... *nachdenklichsei*

Azzy
Schatten Träne@Demon17

Kann man Sex den überhaubt vergleichen? Ein jeder fühlt doch anders. Während der eine es villeicht gerne "normal" macht hat der andere es exotischer villeicht lieber. Wieder ein anderer hat Angst oder Scheu sich auszuziehen. Ich stimme dir in so fern zu das man auf diesem Gebiet Erfahrungen sammeln sollte bis der/die richtige kommt aber bitte vegleich doch nicht die eine Frau mit der anderen. Eventuell bist du dann entäuscht:)
Das gilt meiner Meinung nach für ONS genauso wie für Beziehungen.
NathaniaSephirazum thema moral möchte ich noch was nachtragen..... ich glaube man sollte auch hier den begriff analysieren. moral ist normalerweise etwas, das allgeine gültigkeit innerhalb einer gesellschaft hat. also muss sie eben gar nicht mit den individuen konform sein. das was man jedoch selbst für moralisch hält, ist letztlich das, was auch die eigene sexualtität prägt. wenn fremde moral aufgedrängt wird, führt das meist zu neurosen oder sonstigem zwangsverhalten. moral kann also auch unmoralisch sein, da sie fähig ist, menschen zu töten, zumindest innerlich. dieser beitrag ist wertneutral gehalten, ich spreche mich weder gegen gängige moralvorstellungen aus, noch heiße ich sie gut. nur damit es keine missverständnisse gibt.
azrael1984Dann möchte ich an der Stelle aber erweitern, dass die eigene Moral für einen unschädlich ist, da sie die betreffende Person doch schützt.
Also wäre die einzig schädliche Moral doch die Moral des Anderen, wenn sie insoweit nicht mit der eigenen übereinstimmt.

Azzy
Demon17@Schattenträne,

ich vergleiche doch nicht eine Frau mit der anderen, ich glaube ich habe selbst gesagt, dass sich bei diesem Thema so gut wie nichts pauschalisieren läßt. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass eine positive sexuelle Erfahrung unbedingt Liebe voraussetzt.


never surrender


demon17
Schatten TräneAber ist es nicht so das dazu ein gewisses maß an Vertrauen gehört? Nach ein paar Stunden kann man sich doch nicht so vertrauen das man miteinadner schläft. Ich gebe dir recht das man für eine positive Erfahrung nicht unbedingt Liebe bgraucht aber wie steht es mit Vertrauen??
azrael1984Da Vertrauen ein, bzw. DER Grundstein für Liebe ist, sollte man jetzt vorsichtig mit jeglichen Aussagen sein.

Wobei es schon interessant zu beobachten ist, dass manche Menschen nicht so sehr vertrauen, dass sie einander lieben, aber widerum so vertrauen, dass sie miteinander schlafen..

Ich finde das an manchen Stellen ziemlich paradox!
LaChatteZur Liebe gehört schliesslich bedeutend mehr, auch mehr Vertrauen, als für Sex.
azrael1984Da gebe ich dir Recht. Sex hat zum Großteil mehr mit dem Körper zu tun als alles andere. Kann an der Stelle jeder sehen, wie er will. Aber die Seele hat durch Vertrauensbrüche zum Beispiel mehr drunter zu leiden, als der Körper.
Alterkelte@zrael
stimmt so ganz nicht,
der Körper kann genauso unter bestimmten seelischen Dingen
leiden.......
Was du meinst ist nicht die Seele, sondern die Psyche,
wird gerne und oft verwechselt.......

Und: Sex findet immer auch im Kopf statt.
Demon17@Schattenträne,

ich habe das Vertrauen und ich habe bereits mehrfach Frauen kennengelernt, die dieses Vertrauen auch hatten. Wenn man mehrstündige ernsthafte Gespräche miteinander führt, lernt man sich schon kennen. Es kommt natürlich auf den Instinkt an. Es gibt sogar Masochisten, die ONS praktizieren, die haben wirklich Mut.;)


never surrender


demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von azrael1984 [/i]
[B]... die Seele hat durch Vertrauensbrüche zum Beispiel mehr drunter zu leiden, als der Körper. [/B][/QUOTE]


hiermalaufräummitdemtrennungsmythos von körper und seele/geist(psyche)
resp. (sex / liebe):

die autorin Candace Pert, Neurobiologin und aus dem herkömmlichen spalterischen Wissenschaftsdogmatismus ›genesende‹ Neuropharmakologin, USA, hab ich pers. kennengelernt. es verwundert mich nicht, dass sie unter dogmatikern ihres bereichs erbitterte feinde gefunden hat. sie schreibt in »Moleküle der Emotionen – Körper, Geist und Emotionen« rororo Verlag, 2001:

[COLOR=coral]"Der Geist beherrscht nicht den Körper, er w i r d Körper – Körper und Geist sind eins. [...] Der Körper ist die äußere Manifestation des Geistes, sein Ausdruck im materiellen Raum. [...] Wir wissen, dass das Immunsystem wie das Zentralnervensystem Gedächtnis und Lernfähigkeit besitzt. Folglich können wir feststellen, dass Intelligenz nicht nur im Gehirn angesiedelt ist, sondern auch in Zellen, die über den ganzen Körper verteilt sind, und dass die traditionelle Trennung von geistigen Prozessen, einschließlich der Gefühle, vom Körper nicht mehr aufrechtzuerhalten ist ." S. 286/287
[/COLOR]
Alterkelte@Cocrea

für mich bleibt es dabei:

Psyche, Geist und Seele werden allzu gerne verwechselt..........
Die Begriffe permanent durcheinandergewirbelt...
azrael1984Und wenn man jetzt noch ganz böse ist, fängt man an, meinen Liebling Sigmund Freud zu zitieren- da das aber zumindest von meiner Seite aus viel zu gefährlich ist (ich quatsch euch tot!!! :-) ), lasse ich das mal.

Es gibt so viele Menschen, die so viel gesagt haben zu dem Thema. Und dennoch ist es immer wieder schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die so viele verschiedene Meinungen haben, weil es keine *optimale* allgemeingültige Begründung gibt.

Azzy
NathaniaSephiranur noch zum thema sex und vertrauen. ich denke es gibt sex ohne vertrauen in dem selben maß wie es sex ohne liebe gibt. das ist dann halt "triebgesteuerter" sex, der dazu da ist, bestimmte begierden zu besänftigen. und ich bin überzugt, dass es menschen gibt, deren triebhaftigkeit in dem punkt dann einfach überwiegt. soviel dazu
NathaniaSephirafreud ist ein alter stinkstiefel :)
ich meine, klar, er hatte ne vorreiterrolle, aber hey, das ist lang her
Schatten Träne@ Demon

Ich bewundere deine Menschenkenntniss.
Ich könnte nicht nach nur ein paar Stunden sagen das ich mit diesem Menschen schlafen würde. Ich glaube das es Menschen gibt die sowas können. ( Habe sogar welche in meinem Bekannten kreis) doch für mich wäre das nichts. Was mich mal interessieren würde ist wie man sich dabei fühlt. Mit einem Menschen etwas doch ziemlich intimes zu machen von dem man nacher weiss das man ihn nicht wieder sieht.
Villeicht kann mir jemand das ja mal beschreiben? Ich meine was man fühlt ( ich meine keinen Orgasmus) sondern wie es in dem Moment in einem Aussieht. Denkt man da einfach nur ,, Geil"?
Demon17@Schatten Träne,

gedacht wird eigentlich vorher. Beim Sex denke ich höchsten über den Rhythmus nach oder die nächste Stellung oder hält das Kondom. Es geht dann nur noch um Befriedigung. Allerdings hatte ich vor jedem ONS bisher ziemlich Tiefgründige Gespräche, ich glaube zwar nicht das die notwendig sind, aber auf die Art lerne ich einen Menschen am besten kennen. Darauf lege ich Wert, denn man weiß ja nie was daraus wird. Außerdem sollte man im Zeitalter von AIDS schon darauf achten, dass man nicht gerade mit Risikogruppen ins Bett geht. Ich lass mich dann auch öfter auf Geschlechtskrankheiten untersuchen wenn ich solche Phasen habe. Aber das ist auch schon eine Weile her.

never surrender


demon17
azrael1984Freud ist klasse, zwar überholt, aber klasse- nun, lassen wir das.

Da ohnehin jeder seine Meinung hat, kann man sich da stundenlang drüber unterhalten...

Azzy
Alterkelte@zrael

Freud war letztlich das Opfer seiner eigenen Ideologie,
die Unfähigkeit über den Tellerrand der selbstgemachten
Erkenntnis hinauszugehen...

Freud's sehr, sehr einfache Antworten auf komplexe
Sachverhalte sind nicht immer dienlich...

ausserdem ist mit Psychologie/Psychotherapie/Psychoanalyse
usw. längst nicht der volle Umfang menschlicher
Denk- und Fühlleistung abgedeckt.
Auch das hat Herr Freud nicht einsehen wollen.

Die Leugnung der Tatsache, dass das Menschsein durch eine
Seele definiert ist, ist lediglich Funktionalismus, wie er im
19.Jhdt. üblich war.
Freud setzte an die Stelle der Seele die Psyche.

Diese beiden Begriffe in gleicher Weise gegenüberzustellen
ist grundfalsch.

Der nicht sehr gläubige Jude Freud kommt aus der Tradition
des Monotheismus,
d.h. die Neigung als Sitz allen (geistigen) Lebens nach
einen einzigen Punkt im Kopfe des Menschen festzulegen
war gross.
Das galt für alle Wissenschaftler zu dieser Zeit........
Richtig ist dieser Ansatz nicht, denn er ist nicht ganzheitlich.
Es gibt nicht nur einen wichtigen Punkt im Hirn eines Menschen.

Wenn es also nicht nur einen Gott gibt, gibt es auch mehrere
Entitäten des Menschseins, sowohl spirituell,
als auch Körperlich..................
azrael1984@Alterkelte: Ich find´s nett, dass du mir nochmal einen Vortrag über Freud hältst ;-) (ist nicht böse gemeint!!!)

Natürlich ist auch die grobe Darstellung der menschlichen Seele in Es, Ich und Über Ich sehr schlicht, wenn man bedenkt, dass die Zahl 3 selbst in Märchen eine magische Rolle spielt.

An vielen Stellen gebe ich dir ja auch recht, was meinen Siggi angeht, aber er hat nicht selten die Wahrheit gesprochen.

So- und jetzt zurück zum Thema! :-)

Azzy
NathaniaSephiradanke alterkelte :)
ich schließe mich deiner meinung an,
wobei ich sagen muss, dass azrael da auch nicht ganz falsch liegt. freud hat da eindeutig was ins rollen gebracht und ohne ihn könnten wir diese diskussion heute vielleicht gar nicht führen. aber im großen und ganzen ist mir das alles ein wenig zu krass kategorisierend und zu schubladenmäßig gedacht....
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]Psyche, Geist und Seele werden allzu gerne verwechselt..........
Die Begriffe permanent durcheinandergewirbelt... [/B][/QUOTE]

hier etwas zur leichteren unterscheidung der einander tw
überschneidenden begriffe
GEIST - SEELE - PSYCHE

[B]Geist[/B]
Das Wort 'Geist' hat eine Reihe von teilweise überlappenden, teilweise einander ausschließenden Bedeutungen. Die Ursache dafür ist in dem auch heute noch nicht verstandenen Ursprung von Bewusstsein, Verstand, Intelligenz, Intellekt zu suchen, die (neben anderen Phänomenen) unter den Begriff 'Geist' gefasst wurden. Der Begriff 'Geist' ist eng mit der Idee des 'Lebens' verbunden, in dem Sinne, dass unbelebten Dingen kein Geist zugesprochen wurde.

Von menschlichen Eigenschaften ausgehend, wird Geist dann in teilweise ineinander übergehen Bedeutungsebenen benutzt:

* Geist im engeren Sinne = belebter Geist als biologische Information, wie sie im Erbgut oder in den Eiweißmolekülen verborgen ist oder auch als die Fähigkeit eines Lebewesens auf niedriger Ebene ohne Nervensystem auf Umweltreize zu reagieren.

* Geist im menschlichen Sinne = bewusstes Denken, Inhalte des bewussten Denkens, sprachliches Denken.

* Geist im kulturellen Sinne = Geist aller Menschen als Gesamtheit aller Informationen, die in unseren Köpfen und in all unseren Kulturspeichern existiert ( Bücher etc )

René Descartes bedeutete der Geist das, was den Menschen vom Tier unterscheidet.

Eine heutige enge Definition ist: Geist ist nur die Information, die von einem menschlichen Nervensystem verarbeitet wird.

Worte in anderen Sprachen für den Begriff Geist:
* Englisch mind, spirit, ghost
* Griechisch pneuma
* Hebräisch ruach
* Lateinisch spiritus
* Französisch l'esprit
quelle: [url]http://www.net-lexikon.de/Geist.html[/url]

[B]Seele[/B]
* Psychologisch wird die Seele als ein Teilbereich des Geistes gesehen und findet als Synonym für die Gesamtheit aller Gefühle und Gefühlsäußerungen eines Lebewesens Verwendung. Tieren wird hierbei aufgrund ihrer belegten Gefühlswahrnehmung inzwischen auch eine Seele zugesprochen. Gültigkeit hat der Begriff in der Psychologie auch als Auffassung der Gesamtheit aller Erlebnisse und der Gesamtheit aller vererbten Charakterzüge eines Individuums, d.h. der individuellen Persönlichkeit. In diesem Sinne überlappt sich die Seele mit unserem Gedächtnis, wobei die Neurophysiologie sich mehr mit den biologischen Aspekten und die Parapsychologie mehr mit den okkulten Aspekten befasst.
* Theologisch wird in den meisten Religionen von der Seele als eine Art "höheres Selbst" gesprochen, dem Teil des Individuums, der den sog. "göttlichen Funken" im Lebewesen repräsentiert. Einige Religionen sprechen in diesem Zusammenhang auch von Wiedergeburt, Auferstehung oder Seelenreise. In der Bibel und in den Literaturklassikern wird Seele als Synonym für Mensch gebraucht.

Verzichten wir auf die Illusion, in der Seele eine immaterielle 'Substanz' zu sehen, dann leugnen wir nicht deren Existenz, sondern wir beginnen im Gegenteil, die Komplexität (...) zu erkennen, die zusammen das Wesen ausmachen, das sich in uns einmalig und unwiderleglich selber bezeugt.
Jacques Monod, Zufall und Notwendigkeit, Philosophische Fragen der modernen Biologie
quelle: [url]http://www.net-lexikon.de/Seele.html[/url]

[B]Psyche[/B]
Unter dem Begriff Psyche fasst man all das zusammen, womit sich die Psychologie beschäftigt.

Der Begriff Psyche ist eng verwandt mit dem Begriff Seele. Das Wort Psyche ist allerdings von dem religiösen Hintergrund getrennt, dass die Seele eine von Gott eingegebene und nach dem Tode weiterlebende Substanz ist.

Die Psyche ist so etwas wie die Software (Programme und Inhalte) unseres Gehirnes.

Teilgebiete der Psyche und verwandte Themen
* Charakter
* Persönlichkeit
* Bewusstsein
* Gedächtnis
* Gefühl
* Verhalten

Das Eigenschaftswort psychisch ist gleichzusetzen mit den deutschen Worten seelisch - geistig. Der Begriff hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch gegenüber dem Begriff seelisch durchgesetzt. Dort heißt psychisch: das seelische Erleben und den seelischen Zustand betreffend.
quelle: [url]http://www.net-lexikon.de/Psyche.html[/url]

gruß, cocrea
Demon17Um diese Freuddebatte mal wieder zum Thema zurückzuführen. Könnte es sein, dass im westlichen Abendland Sexualität aufgrund der normativen Konditionierung für viele nur in Form einer Liebesbeziehung geniessbar ist. Die Befriedigung sexueller Bedürfnisse aus Lust oder Spass aber verpönt ist? Das hätte ja teilweise eine Uralte Tradition. Schon im Frühmittelalter Unterschied man zwischen hoher und niederer Minne. Also der asexuellen reinen Bewunderung einer meist hochgestellten Frau und dem physischen Sex, dem auch Mägde genügen konnten. Die Romantisierung der Ehe und der Liebe im 19. Jahrhundert nahm der Ehe ja den profanen Charakter der Versorgungsgemeinschaft und war an den romantischen Idealen des Mittelalters, insbesondere den Vorstellungen des Bürgertums von der Lebensart des ritterlichen Adels orientiert. Mit anderen Worten, das Überich zwingt zur Illusion von Liebe zur reuelosen Befriedigung libidinöser Bedürfnisse. Ist sicher auch nur ein Teil der Wahrheit, aber ich möchte nicht wissen, wieviel der Störungen durch als negativ empfundene frühe sexuelle Erfahrungen aus dieser Unterscheidung reine Liebe - schmutziger Sex resultieren.

never surrender


demon17
azrael1984@Demon 17: das ist mal interessant zu hören. Vor allem erklärt das, wieso sich einige Menschen (vorzugsweise Frauen), meist vertreten in dem muslimischen Glauben (glaub ich), die Jungfräulichkeit bis zur Ehe aufheben.

Azzy
NathaniaSephirasorry, aber ich glaube hier wurde vieles einwenig reduziert. ich finde es auch nicht ok, sexualität als verwerflich zu bezeichnen. aber in meinen augen gibt es tatsächlich einen unterschied zwischen purem sex und dem sex, in dem leibe und zunigung (in welcher form auch immer) zum ausdruck gebracht wird. vom rein philosophischen aspekt her erachte ich für meinen teil tribhaftigkeit als etwas ans vergängliche gebundenes. nichts gegen materialisten und so. aber was bleibt?
das körperliche vergeht und meine hoffnung ist auf dem geistig seelischen, dass es von dauer sein könnte. ich kann das nicht beweisen, genauso wenig wie einer von euch das gegenteil beweisen könnte. und doch kann ich beweisen, dass vom körperlichen nichts bleibt.... im besten falle tritt eine mumifizierung ein, aber sogar die erhält die materie nicht in ihrer ursprünglichen form.
ich weiß nicht, weshalb in der allgemeinheit sex aus purer wollust verpöhnt ist. bei mir ist er es, weil er den menschen verachtet.
nichts dagegen zu sagen, wenn zwei sich einig sind. das ist dann vom "moralischen" her ok, aber was, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, aber aus leibe sein selbst verleugnet.
ist selbstlosigkeit wirklich angebracht beim sex? ist das nicht die größte form von masochismus?
und ist nicht der sadist, der sagt, es sei die schuld der person, wenn sie es dennoch täte?
mag sein, dass meine einstellung dazu vielleicht ein kleines bisschen zukrass ist, aber ich bin davon überzeugt.
ich möchte damit nicht sagen, dass ich sexualität irgendwie verabscheue und ich bin auch keinesfalls sexuell frustriert (was einem manche "mitfühlende" männer nur zu gerne an den kopf werfen), sondern ich habe für mich die erkenntnis erlangt, dass es mehr gibt als die reine geschlechtliche vereinigung und das abreagieren eines triebes. das ist kein sex.... zumindest für mich nicht.
ich würde mir wünschen, dass jeder, der nur diese form kennt, auch den anderen sex kennenlernen kann.
in diesem sinne... liebet euren nächsten *zwinker*

Nathania
Schatten TräneSehen wir es doch mal so. Sex ist was wunderbares. Es ist die Vereinigung von Mann und Frau. Und das mit dem jungfräulichem in die Ehe gehen ist glaube ich nur so eine Phase der entweder die Popularität durch Stars oder aber die Angst davor zu grunde liegen.
Sieht man sich jedoch die Tendenz an( Das durchschnittsalter liegt heute bei 14) dann wird ersichtlich das es nur wenige Frauen gibt die sich aus Glaubensgründen oder aus eigener Entschiedung ohne Einwirkungen anderen dazu entschieden haben.
azrael1984Okay *Nathaniaknuddl*
Demon17[QUOTE]ich weiß nicht, weshalb in der allgemeinheit sex aus purer wollust verpöhnt ist. bei mir ist er es, weil er den menschen verachtet. [/QUOTE]
Das sehe ich nun ganz anders. man kann miteinander poppen genau wie man miteinander ein Bier trinkt. Das hat nun wirklich nichts mit Verachtung zu tun. Sex ist nicht heilig und hat nichts mit meiner unsterblichen Seele zu tun, falls ich eine habe. Es geht nicht um Sündenfall und Entmenschlichung sondern einfach um eine tolle Nacht mehr oder weniger. Warum gleich alles so kompliziert machen? Risiken gibt es immer und mir ist lieber jemand sagt mir offen ich hab nur heute Lust auf Dich als mir etwas vor zu machen. Man muss sich nicht lieben um die notwendige Sensibilität für ein glücklich machendes Erlebnis aufzubringen. Man muss sich auch nicht Gegenseitig einschränken um sich zu mögen. Weißt Du, Sex ohne Liebe ist genau so möglich wie Liebe ohne Sex. Ein Orgasmus ist ein Orgasmus und, selbst wenn es spiritualisierend sein kann, ist Liebe keine Voraussetzung für den Spirit.;) Das merkst Du spätestens wenn Du ein paar Tage später dieselbe intensive Vereinigung mit einem anderen Partner erlebst. Ich mag das Tier in mir denn es ist ein wesentlicher bestandteil meines Menschseins, darum unterdrücke ich es nicht, sondern lass es raus wo das möglich ist. Sonst ginge auch der Geist verloren, den ich in mir spüre, denn er ist ein uralter Bestandteil des Lebens, noch bevor es Menschen gab. Mother Nature verlangt den heiligen Bund der Ehe nicht...aber sie fordert ihr Recht!

never surrender


demon17
LaChattean alle Männer!

Gestern hat mir ein Mann gesagt - und jaaaaa, ich glaube ihm: "Beim Sex ist es die Aufgabe des Mannes, die Frau so glücklich wie möglich zu machen. Wenn dem Mann das gelingt, dann haben nämlich BEIDE guten Sex"

(was nicht heisst, dass die Frau nicht auch dem Partner Vergnügen schenken könnte - aber dass der Mann sehr aufmerksam und für die Frau da ist, ist irgendwie einfach wichtiger als das Umgekehrte... fragt nicht warum...)

[QUOTE]Sex ist nicht heilig und hat nichts mit meiner unsterblichen Seele zu tun, falls ich eine habe. Es geht nicht um Sündenfall und Entmenschlichung sondern einfach um eine tolle Nacht mehr oder weniger. [/QUOTE]

Ich meine, Sex ist heilig - heil-machend, gesund-machend - der Sündenfall ein böses Gerücht, und ich bin überzeugt, dass Gott will, dass wir viele viele tolle Nächte miteinander verbringen - Lachen, Freude, Sex und Vergnügen sind nämlich seeehr spiritualisierend.

Und die ganzen Geschichten von "du darfst nix machen, was dir Spass macht, denn dann ist Gott garantiert böse" - auch das ist sicher ein Gerücht, dass ein paar Frustrierte erfolgreich verbreitet haben - aber sicher nicht Gott selbst.

[QUOTE]Mother Nature verlangt den heiligen Bund der Ehe nicht...aber sie fordert ihr Recht![/QUOTE]

Hier biete ich eine alternative Bibelinterpretation an: "Kein Sex vor der Ehe" bedeutet nicht: alles Sexuelle muss nach dem Standesamt warten (denn dann hätten Adam und Eva, mangels Standesamt, notwendig gesündigt - dabei hatten sie ja den Auftrag, sich zu vermehren), sondern: Sobald du dich sexuell mit einer Person vereinigst, schaffst du eine intime Beziehung zu ihr, die dann eben "Ehe" heisst - man muss den Begriff hier halt etwas weiter sehen... ;)

[QUOTE]. Man muss sich auch nicht Gegenseitig einschränken um sich zu mögen. [/QUOTE]

Auch mal umgedreht: Wenn man sich gegenseitig einschränkt, ist es garantiert nicht Liebe - Liebe ist frei, grosszügig und freudvoll, und nicht kleinlich und geizig.
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B] "Beim Sex ist es die Aufgabe des Mannes, die Frau so glücklich wie möglich zu machen. Wenn dem Mann das gelingt, dann haben nämlich BEIDE guten Sex"[/B][/QUOTE]
ein fetter mythos, aufgeklaubt aus männlichem mund und nachgesagt:
das tao der sexualität lehrt: die frau ist für ihren orgasmus selbst verantwortlich. abschieben, aufbürden, ihn dem alleinigen männlichen anspruch ´opfern´, iss nich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B] ... alternative Bibelinterpretation an: ... Sobald du dich sexuell mit einer Person vereinigst, schaffst du eine intime Beziehung zu ihr, die dann eben "Ehe" heisst - man muss den Begriff hier halt etwas weiter sehen... ;) [/B][/QUOTE]
das ist keine alternative Bibelinterpretation, sondern biblisches wissen der theologisch gelehrten. (vor das volk hat DAVON nix zu wissen.)
mit JEDER sexuellen vereinigung wird die EHE geschlossen (es braucht dazu weder zeremoniell noch priester), sie wird somit bei einer dauerbeziehung x-mal geschlossen.
bei den moslems gilt die scheidung dann, wenn der mann (von der frau weiß man ähnliches nicht), wenn er seinen schuh auszieht und auf den tisch haut und sie verabschiedet (aus SEINEM haus). der schuh ist ein symbol für die weibliche scheide.
ob chrustschow das auch wusste, als er diese schuhgeste verwendete - am intl. konferenztisch in anwesenheit männlicher politiker.

die ehe vor standesamt/kirche ist eine einrichtung, um die öffentlichkeit/gemeinschaft über den (meist bereits ge- und beschlossenen) status der ehe zwischen zweien offiziell zu informieren und ggf. deren segen zu bekommen.

[B]Die Bedeutung der Ehe durch die Geschichte hindurch [/B]
Ehe heißt auf englisch marriage, lat. maritare, Vereinigung unter dem Schutz der Göttin Aphrodite-Mari. (anmerkung: mri ist ein ägyptischer name, urwort für maria = geliebte).

Die christlichen Urväter standen der Ehe feindlich gegenüber, denn bei jedem Aspekt der Ehe wurde die Göttin angerufen. Origines, ein Kirchenvater, erklärte: "Der Ehestand ist unrein und unheilig, ein Mittel der sexuellen Leidenschaft." Spuren dieser Haltung finden wir noch heute im Zölibat der Katholischen Kirche. Die christliche Priesterschaft bekämpfte die althergebrachten Traditionen, denn in ihnen war die Erinnerung daran enthalten, dass die spirituelle Autorität der Männer von der Ehe abhing. Dies war der Fall bei dem Hieros Gamos (lat. Heilige Hochzeit) zwischen dem Herrscher eines Landes und seiner Göttin oder bei der vorgeschriebenen Ehepflicht für Priester, die erst dann mit der Gottheit in Kontakt treten durften, wenn sie Frauen hatten. Die früheste Form der christlichen Ehe bestand aus einem einfachen Segen. Das vierte Laterankonzil gewährte ihr 1215 einen legalen Status. Die Kirche hielt jedoch weiter daran fest, dass es im Himmel keine Ehen gäbe. Bis ins 17. Jahrhundert gab es formlose Ehen nach dem Gewohnheitsrecht und zeitlich begrenzte Probeehen waren legal. Erst 1753 wurde in England für eine legale Ehe der kirchliche Segen erforderlich. In Schottland dagegen konnten Liebespaare noch nach den alten heidnischen Bräuchen eine legale Ehe schließen und zwar bis 1939, in der Hochzeitsstadt Gretna Green.

gruß, cocrea
LaChatte[QUOTE]ein fetter mythos, aufgeklaubt aus männlichem mund und nachgesagt:
das tao der sexualität lehrt: die frau ist für ihren orgasmus selbst verantwortlich. abschieben, aufbürden, ihn dem alleinigen männlichen anspruch ´opfern´, iss nich.
[/QUOTE]

Nene, so war das nicht gemeint - natürlich ist die Frau selbst verantwortlich für ihren Orgasmus - aber als körperliche Repräsentation des Yin in dieser Geschichte muss sie eben auch Yin-Qualitäten leben, nämlich Hingabe... Ohne Hingabe kein Orgasmus, auch kein selbstgemachter. "Passiv sein" heisst in diesem Fall nicht "nichts tun" - sondern "sich aktiv hingeben, sich öffnen"

Während der Mann, als körperliche Repräsentation des Yang, halt auch Yang-Qualitäten leben muss... Aktiv sein muss, der Frau Vertrauen einflössen muss, ihr Yin wecken muss - denn erst wenn Yin und Yang ausgeglichen und ausgewogen sind, wird was Schönes aus der Geschichte. Liebe, zum Beispiel.

Was natürlich nicht heisst, dass auch der Mann mal zurücklehnen und geniessen darf, während die Frau aktiv ist - im Gegenteil, das gehört genauso dazu.

Meine Erfahrungen bestätigen dies bisher - mit Männern, die nur für sich schauten, in fünf Minuten hopp und weg, da ist keine befriedigende Sexualität möglich...Da fühlt sich Frau wie eine lebende Gummipuppe und ist versucht, fürs Hinhalten immerhin noch ein bisschen Geld zu verlangen, damit das Gleichgewicht wieder stimmt...:rolleyes:
cocreaam 15.2. habe ich auszüge aus einem interview mit dem partnerschaftsforschenden ehepaar r.eisler/d.loye zitiert. hier in wiederholung tw:

RIANE: [B] ... Sexuality has been distorted, beginning with this idea that woman is an object. [/B]

RIANE: [B] ... there are still people who believe that the moment that men discovered they also had life-giving powers, they were such brutes that they immediately enslaved women, and that this is how the shift to male dominant societies happened. (Of course that is really a dominator assumption about human nature, particularly male nature, that we are inherently evil.)[/B]

anmerkung cocrea: die vorstellung, dass der mann federführend für seinen und den orgasmus der partnerin zuständig ist, ist teil des mythos (3-5.000 jahre alt) der männlichen dominanz, die von frauen (aus angst vor gewalt usw.) bestätigt wurde/wird(?)

RIANE: [B] ... Now our job in developing a truly new consciousness, a new spirituality for the twenty-first century, is to clarify that, to understand that even the mystical traditions are out of balance, to restore that balance and get back to the hidden partnership core. [/B]

und bezüglich sigmund freud, ein kind des männlichen dominanzsystems, der zugegeben
keine ahnung davon hatte, was das WEIB WIRKLICH WILL (übrigens viele weiber wissen es auch nicht, sie warten domestiziert(?), ob´s ihnen jeMANNd sagen wird)
RIANE: [B] ... Freud actually had this insight, but typically, as a captive of the dominator system, he and his insight were completely screwed up and distorted--the whole Oedipus complex thing, the primal hoard, killing of the father, and so on.
I think that if we talk about sexuality, the Oedipus complex, we see that Freud very accurately described the dominator psyche--or rather, the male dominator psyche. Unfortunately he went around saying it's the human psyche, and people believed him.[/B]

riane eisler: [B]I think ... because we have for so long been in a dominator system, men have a great deal to learn from women. There's no question about it. But this is difficult, and it's not only difficult for men to learn from women, but it's difficult for women to learn from women, because of the whole idea that authority figures should be male. We've all been conditioned to think of God as a man. We have been conditioned to think of the person, the entity, that you learn from as masculine.

And it's also a question of the redefinition of what it means to be a man. The good news is that many men are now questioning the old models of masculinity, asking what does it really mean to be masculine or feminine?
And they're beginning to recognize that this whole conquest thing is not masculine. It's just plain brutal.[/B]

DAVID Loye: From my point of view, it's been extremely important to me to interact with a woman who is able to love me as I'm able to love her on some basis of equality. Rather than have the old superior-inferior relationship, which many men and women have. [B] Women are making this breakthrough and they've begun to see out beyond this cage that every male is still encased in, almost without exception.[/B]
quelle: [url]http://www.levity.com/mavericks/el.htm[/url]

in diesem interview sprechen eisler/loye auch davon, dass die festen zuordnungen was männlich/weiblich ist, überholt sind und durch einen neutrale neu zu erfindende wörter ersetzt werden müssen. gleiches gilt auch für die fixierung von yin=passiv, yang=aktiv mE.
(bes.) die (deutsche) sprache, ein wichtiges bewusstseinsinstrument, ist männlich, nicht menschlich=zweigeschlechtlich bestimmt. folglich ist auch die sexualität und das verständlich der sexualität NOCH vorwiegend männlich, nicht menschlich=zweigeschlechtlich bestimmt.

gruß, cocrea
LaChatte[QUOTE]und bezüglich sigmund freud, ein kind des männlichen dominanzsystems[/QUOTE]

Ich hab mal ein Gerücht - einen Witz - eine Vermutung gehört, dass Freud den Penisneid des Mädchens darum erfunden habe, weil er selbst einen Gebärmutterneid hatte... - si non e vero, e ben trovato...:D

[QUOTE]gleiches gilt auch für die fixierung von yin=passiv, yang=aktiv mE. [/QUOTE]

Was nichts daran ändert, dass die Frau relativ zum Mann einen Yin-Körper hat, während der Mann relativ zur Frau einen Yang-Körper hat...daran könnte nur eine Operation etwas ändern, das kann ja nicht die Lösung sein. Und bei der Vereinigung von zwei physischen Körpern spielt das sicher eine Rolle - überall anders aber nicht.... daraus abzuleiten, dass der Charakter einer Frau/eines Mannes so oder so oder so zu sein hat, ist völlig falsch und viel zu einfach.

Wir sollten aber vielleicht von der Vorstellung "passiv=schlecht=unterlegen, aktiv=gut=überlegen" abkommen - yin und yang sind beide notwendig, eins kann nicht ohne das andere exisiteren - beide verschieden, aber gleichwertig.

[QUOTE](bes.) die (deutsche) sprache, ein wichtiges bewusstseinsinstrument, ist männlich, nicht menschlich=zweigeschlechtlich bestimmt. folglich ist auch die sexualität und das verständlich der sexualität NOCH vorwiegend männlich, nicht menschlich=zweigeschlechtlich bestimmt.[/QUOTE]

Ich finde die deutsche Sprache so oder so eine der schwierigsten, über die Liebe zu reden - die Wörter, die wir so im Alltag mitkriegen, sind entweder wissenschaftlich-medizinisch oder sonst vulgär. Schöne, zarte, liebevolle Wörter, die das Zusammenkommen von zwei Menschen beschreiben, sind auf Deutsch absolute Mangelware...

Und wenn wir hier schon in der "Philosophie der Sexualität" sind, wäre es sicher ein lohnendes Projekt, zu versuchen eine neue Sprache der Liebe zu entwickeln...
NathaniaSephiraich denke ein weiteres problem, was mit der gleichberechtigung von mann und frau zusammenhängt ist die problematik, dass mann und frau eben nicht gleich sind.
yin und yang wird niemals zu nur einem werden können. das androgyne ist kein einzelteil. und deshalb sollte man auch schleunigst von dem gedanken abkommen, dass die frau gleich dem mann sei. es geht vielmehr darum, eine ebene der kommunikation zu schaffen. respekt und akzeptanz. wohl vor allem von den "männlicheren" unter den männern. erst wenn die männr bereit sind, uns nicht mehr als unterlegen sondern einfach als anders zu betrachten, erst dann ist ein abbau der macht möglich. denn macht stellt einen mangel an kommunikation dar.
genauso ist das gespräch in einer beziehung von nahezu essentieller bedeutung, womit ich beim thema sprache wäre.
es stimmt tatsächlich, dass die sprache viel mehr demütigende und erniedrigende worte für die schönste sache der welt kennt, als schöne und respektvolle.
diesen mangel kann man aber leider nicht so schnell ausgleichen, schließlich ist die sprache etwas, was man von geburt an eingetrichtert bekommt. wenn man einfach von heute auf morgen eine sprachreform einführen würde, würde das bei der mehrheit der menschen wahrscheinlich zu massivem unverständnis führen.
da fällt mir ein krasses beispiel der deutschen sprache ein. man lasse sich das mal auf der zunge zergehen...
vergleiche: dämlich und herrlich, wie zickig und bockig (man beachte die geschlechtlichkeit und bedeutung beider gegenpaare!).
nicht schlecht, was?
also ich für meinen teil finds schon recht heftig. aber was solls. das patriarchat lässt sich nunmal nicht leugnen....
gleiches recht für alle!?!
nathania
LaChatte[QUOTE]. wohl vor allem von den "männlicheren" unter den männern. erst wenn die männr bereit sind, uns nicht mehr als unterlegen sondern einfach als anders zu betrachten, erst dann ist ein abbau der macht möglich. denn macht stellt einen mangel an kommunikation dar. [/QUOTE]

Wobei wir Frauen uns da nicht besser fühlen sollten - ein paar tausend Jahre Patriarchat haben uns einfach gelehrt, unsere Macht (soviel wir bekommen konnten) subtiler und weniger offensichtlich zu nutzen - da gibts auch bei Frauen noch sehr viele unsympathische Muster, die respektvolle und offene Beziehungen verhindern können. So das Spiel des "Wenn ich kein Pelz/neues Auto/was auch immer krieg, gibts keinen Sex mehr" und solche Dinge... beide Seiten haben noch mehr als genug zu tun.

[QUOTE]wenn man einfach von heute auf morgen eine sprachreform einführen würde, würde das bei der mehrheit der menschen wahrscheinlich zu massivem unverständnis führen. [/QUOTE]

Die Schwierigkeit besteht schon da drin, dass neue Wörter nicht exotisch sein sollten - "lingam" und "yoni" tönen zwar sehr nett, aber irgendwie würde ich einen Lachanfall kriegen, wenn ich sie benutzen wollte...Kleine Schritte machens. So finde ich das Wort "Brustspitze" schon bedeutend sympathischer als "Brustwarze" - tschuldige, Warzen sind echt nix tolles... und doch versteht jede/r, was gemeint ist.

Vielleicht sollten wir einfach mal suchen, was die Sprache schon hat, da gibt es bestimmt schon vieles Vergrabenes. Biblische Worte (Hohelied der Liebe) sind sehr schön, und durch die Tradition auch gut verankert, zum Beispiel...
CagliostroWenn man Sex zu einem Konsumgut herabwürdigt und
quasi den göttlichen Funken leugnet, der ihm inne wohnt,
dann hat es verdient, impotent zu werden...............
Demon17Also wenn das wirklich das Ergebnis des Patriarchats ist, das viele Frauen einfach nicht offen sagen (können) was sie wollen, sonder immer auf Umwegen versuchen ans Ziel zu kommen, so sind die Männer sicher genau so gestraft wie die Frauen. Mal abgesehen von den dümmlicheren Exemplaren, ist doch vielen Männern das typische Rollenverhalten genau so zuwieder wie vielen Frauen. Es hat ja auch negative Seiten für uns:

1) die Unterdrückung von Emotionalität (boys don´t cry)
2) werden Männer nie von Frauem angemacht, immer umgekehrt, viele Frauen rächen sich da für das Patriarchat indem sie die Typen verarschen, statt nett nein zu sagen wenn sie nicht wollen.
Hierzu sei angemerkt, dass es häufig so ist, das ein Nein nicht akzeptiert wird, häufig wird sie ja doch noch schwach. Aber ich würde mich freuen mal von einer Frau angesprochen zu werden. (Wahrscheinlich wäre es die Falsche)
3) Die Passivität im Bett, die meisten Frauen wissen einfach nicht was sie tun sollen, wenn sie oben liegen. Viele Männer zahlen teures Geld an Prstituierte um auch mal passiv sein zu können und Frauen die Initiative zu überlassen.

Also Schwestern überlegt es euch, von mir aus können wir die alten Rollen gerne über Bord werfen ;)

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Schwestern überlegt es euch, von mir aus können wir die alten Rollen gerne über Bord werfen ;) [/B][/QUOTE]

it´s coming along, just very very slowly.

im nebenstrang >männer sind schweine, wirklich?< hab ich ff zitat (das zu obiger diskussion passt) und mehr aussagen des männerforschers walter hollstein gepostet:

[COLOR=chocolate]heute legen allerdings einige untersuchungen den schluss nahe, dass sich eine mehrheit /von männern/ bemüht, ihre partnerin zu befriedigen, und dabei zum teil sogar die eigenen bedürfnisse zurückstellt. männer werden quasi zu technikern des weiblichen orgasmus. ... für die partnerin ist das wohl ein fortschritt. in der sexualwissenschaft gibt es aber auch noch die andere these, dass männer in unserer exhibitionistischen gesellschaft immer weniger wirkliche lust verspüren.
... männer dominieren eindeutig bei der sexuellen und politischen gewalt und bei schweren delikten. ...[/COLOR]
quelle: ausgabe 9 des SZ-Magazins vom 27.2.04, interview »MÄNNER wissen oft nicht, wer sie wirklich sind«, s. 12

weiteres gedankenfutter:
[url]http://www.diezeitschrift.de/42000/gespraech.htm[/url] (ein interview)
[url]http://www.oif.ac.at/presse/bzw/artikel.asp?Rubrik=3&BZWArtikel=174[/url]
Demon17@cocrea,

das sind nun wirklich Verallgemeinerungen. Irgendwie sind die progressiven Subkulturen seit mehr als 30 Jahren auf einem ganz anderen Weg was das Rollenverhalten zwischen Frauen und Männern betrifft. Ist ja ganz nett das die alte Tante Zeit das auch schon merkt. Ich fand es immer unfair, wenn allgemeine gesellschaftliche Aussagen über Gruppen wie Frauen. Männer etc. dann wieder in Leute angewandt werden, die das längst hinter sicher gelassen haben. Ich mein wer wird schon gern mit den Typen aus dem Schützenverein verglichen. Da liegen doch schon Welten dazwischen hoff ich doch.:rolleyes:
Aber der Trend stimmt schon, nur das mach ich seit 25 Jahren so.

never surrender

demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]die progressiven Subkulturen seit mehr als 30 Jahren auf einem ganz anderen Weg was das Rollenverhalten zwischen Frauen und Männern betrifft.[/B][/QUOTE]
demon, bewegst du dich selbst schon 30 jahre in subkulturen? und welche rundum geglückte verhaltensänderung hast du an dir und deinem umfeld aufgrund deines
gär- und nährbodens in welchen stationen und in welchem zeitraum beobachten können?

genetische veränderungen dauern übrigens 600 (!) jahre.

und ja, neuerungen fangen auf graswurzelebene und kaum beachtet an, visionen auch.
es sind mutationen, die teilweise schlimmster verfolgung ausgesetzt sind.

es ist möglich und legitim, allgemeine gesellschaftliche Aussagen über Gruppen zu machen, basierend auf statistischem material usw.
und wer sich bestimmte schuhe anzieht (resonanz, reaktionen auf aussagen hat), dem passen gewöhnlich sie auch.
mein tipp: schuhe stehen lassen. wenn du selbst authentisch zu den progressiven neuerern gehörst, passen DIR die allgemeinen schuhe auch nicht.

lg, cocrea

[COLOR=green]
Für mein neuestes Buch hab ich noch einmal die forschungsergebnisse angeschaut und war unangenehm überrascht, feststellen zu müssen, wie hartnäckig die traditionellen erziehungs- und verhaltensmuster sind. jungen werden nach wie vor schon sehr früh auf äußere werte fixiert: status, leistung, geld und macht. gefühle hingegen werden verdrängt, vor allem jene, die in unserer gesellschaft als weiblich etikettiert sind: nachgiebigkeit, trauer, schwäche, mitgefühl. eine folge davon: männer wissen oft nicht, wer sie wirklich sind. in ihrem inneren spüren sie eine leere, die sie dann durch extremverhalten kompensieren.

viele /männer/ sind auf einem guten weg. wir müssen bedenken, dass sich eine männlichkeit, die über jahrhunderte geformt worden ist, nicht in zwei jahrzehnten grundlegend verändern kann.[/COLOR]
männerforscher prof. dr. walter hollstein
quelle: ausgabe 9 des SZ-Magazins vom 27.2.04, interview »MÄNNER wissen oft nicht, wer sie wirklich sind«
Demon17OK Cocrea, lass uns nicht streiten. Ich bin übrigens Soziologe, versuch mir bitte nichts über Statistik zu erzählen, rechnet sich alles platt. Aber egal ich wollte eigentlich auf das hinaus: Jetzt zitier ich mich schon selbst *g*

Also wenn das wirklich das Ergebnis des Patriarchats ist, das viele Frauen einfach nicht offen sagen (können) was sie wollen, sonder immer auf Umwegen versuchen ans Ziel zu kommen, so sind die Männer sicher genau so gestraft wie die Frauen. Mal abgesehen von den dümmlicheren Exemplaren, ist doch vielen Männern das typische Rollenverhalten genau so zuwieder wie vielen Frauen. Es hat ja auch negative Seiten für uns:

1) die Unterdrückung von Emotionalität (boys don´t cry)
2) werden Männer nie von Frauem angemacht, immer umgekehrt, viele Frauen rächen sich da für das Patriarchat indem sie die Typen verarschen, statt nett nein zu sagen wenn sie nicht wollen.
Hierzu sei angemerkt, dass es häufig so ist, das ein Nein nicht akzeptiert wird, häufig wird sie ja doch noch schwach. Aber ich würde mich freuen mal von einer Frau angesprochen zu werden. (Wahrscheinlich wäre es die Falsche)
3) Die Passivität im Bett, die meisten Frauen wissen einfach nicht was sie tun sollen, wenn sie oben liegen. Viele Männer zahlen teures Geld an Prstituierte um auch mal passiv sein zu können und Frauen die Initiative zu überlassen.

Also Schwestern überlegt es euch, von mir aus können wir die alten Rollen gerne über Bord werfen
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich bin übrigens Soziologe, versuch mir bitte nichts über Statistik zu erzählen, rechnet sich alles platt. *g*[/B][/QUOTE]
uuih, sehr erfreut. ein soziologe sticht dem anderen, dem hollsteinigen, k-ein auge aus.
und ja, glaub keiner statistik nie nicht, die du nicht selbst gefälscht hast.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17, die zweite [/i]
[B]Also Schwestern überlegt es euch, von mir aus können wir die alten Rollen gerne über Bord werfen [/B][/QUOTE]
[QUOTE][i]Original geschrieben von cocrea, die zweite, wiederzitiert [/i]
[B]it´s coming along, just very very slowly.[/B][/QUOTE] anders ausgedrückt: alles wird ganz, eventually. nur 30 jahre sind ein klacks im angesicht von 5.000 jahren.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Aber ich würde mich freuen mal von einer Frau angesprochen zu werden. (Wahrscheinlich wäre es die Falsche)[/B][/QUOTE]
dein soziologenkollege hollstein meinte in einem interview, dass männer sich höxtens von männern, jedoch selten von frauen was sagen (belehren) lassen. dasselbe gilt auch fürs weibliche geschlecht. während die visionärin r. eisler genau darauf hinweist, dass männer noch viel von frauen (siehe us-konzern männerteaching) lernen können, und die ausnahmemänner auf den marktplätzen lassen sich doch glatt von frau weisheit belehren (siehe at) - und wissen sogar, dass sie weder die falsche noch falsch ist.

warum wär es wohl die FALSCHE, die dich anzusprechen/machen wagte? weil wahrheit und wirklichkeit auseinanderklaffen? - es ist übergangszeit. mutige vor.

grütze, cocrea

[COLOR=orange]Den Wert von Menschen und Diamanten kann man erst erkennen, wenn man sie aus der Fassung bringt. Orientalische Lebensweisheit[/COLOR]
Demon17ich glaub nicht das hollstein das so formuliert hat, ich kenn ihn übrigens nicht. aber man muss männer schon für ganz schön dumm halten um ihnen zu unterstellen nicht bereit zu sein von frauen zu lernen. ich hatte viele weibliche profs bei denen auch viele männer was gelernt haben.;) aber du hast recht 30 jahre sind nicht viel, nur die gesellschaft interessiert mich nicht mehr...ich pflege da meine ignoranz.:cool:

never surrender


demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]ich glaub nicht das hollstein das so formuliert hat, ich kenn ihn übrigens nicht. aber man muss männer schon für ganz schön dumm halten um ihnen zu unterstellen nicht bereit zu sein von frauen zu lernen. [/B][/QUOTE]
demon, ff link hab ich schon um 11:31 gepostet: [url]http://www.diezeitschrift.de/42000/gespraech.htm[/url] (ein interview)
aus dem ich die von dir angezweifelte aussage hab.

hollstein du und ich sind einander pers. nicht bekannte kollegen. stell dir vor, mein nick wurde in einem anderen board von legendenbildner, die es nicht für notwendig befanden, bei mir nachzufragen, als team von soziologiestudenten angesehen, die ein experiment im internet machen. bis gestern hab ich von hollstein noch nie ein stäubchen gehört.

[COLOR=orange]W.H.: dass nämlich ein Geschlecht lieber vom gleichen Geschlecht belehrt wird, Männer von Männern und Frauen von Frauen. Ich hatte kürzlich so ein Erlebnis: Ich saß im Zug, musste noch einen Vortrag schreiben. Hinter mir saß ein Mann, direkt parallel saß eine junge Frau. Dieser Mann hat sein Handy programmiert und das war furchtbar laut. Irgendwann habe ich zu ihm gesagt, es tue mir leid, ob er das nicht irgendwie entweder leiser machen oder draußen erledigen könne. Er hat sich entschuldigt, sehr höflich. Dann ist die junge Frau aufgestanden und hat gesagt, das ließe sich auch leiser programmieren und wollte ihm sehr nett erklären, wie es geht. Da ist der völlig ausgerastet und ich dachte: Das ist nun wieder typisch![/COLOR]

weitere hollstein zitate:
W.H.: Die wichtigste Voraussetzung wäre natürlich, dass es auch Männern bewusst wird, wie sehr Frauen, was den ganzen materiellen Bereich von Macht, Finanzierung, Entlohnung und so weiter bis hin zur Sozialhilfe angeht, immer noch unterprivilegiert sind. Es braucht sicher auch umgekehrt das Bewusstsein von Frauen, dass die Männerrolle nicht nur vergoldet ist. [b]Mehr gegenseitiges Verständnis ist ganz wichtig und auch ein Pakt von Veränderungswilligen über die Geschlechtergrenzen hinweg.[/b]
anmerkung cocrea: das entspricht in etwa deinem aufruf: [b]Schwestern überlegt es euch, von mir aus können wir die alten Rollen gerne über Bord werfen [/b]

W.H.: ... Wenn ich so heute auf das schaue, was als Genderforschung verkauft wird, so ist das meist auch nur alter Wein in neuen Schläuchen, das heißt: Frauenforschung mit einem anderen Etikett. Die Relation zum anderen Geschlecht kommt eigentlich nicht vor
... Ich habe allerdings einfach die Befürchtung, dass auch Gender-Mainstreaming nichts anderes ist, als Frauenförderung zu betreiben, wobei nicht hinterfragt wird: Wohin fördern wir denn da? Die Verhältnisse, so wie sie sind, so männergewachsen und männerdominiert, wie sie sind, auch mit den Normen und Abläufen, werden gar nicht reflektiert. Und deswegen habe ich zunehmend Angst, dass Frauen sich jetzt auch häufig jenen Männerstandards angleichen, die man nicht imitieren, sondern abschaffen sollte.

grüezi, cocrea
Demon17um missverständnissen vorzubeugen, ich hab längst umgeschult, ich kanns nicht mehr hören. es ist auch nicht so wie du es sagst. ich habe viel von frauen gelernt und arbeite lieber mit frauen als männern, allein schon wegen der latent sexuellen spannung. ein ganz wichtiger aspekt;) lass gut sein, bitte. Es geht hier um sex und ich will nicht die als wissenschaft ventilierten Vorurteile von Leuten hören, die ihr Leben im Bildungssystem verbringen, sondern vorwissenschaftlich mit subkulturellen möglichst devianten und originellen Leuten reden. Irgendwelche Korrelationen einer randomisierten Befragung interessiert mich einen Dreck.:rolleyes: Mich interessieren die persönlichen Einstellungen der Member, die mit mir diskutieren, keine Forschungsergebnisse oder die Theorien irgendwelcher Wissenschaftler. Wir sind hier alle Theoretiker unseres eigenen Lebens und brauchen keine Vordenker. Wenn, dann beurteilen wir wissenschaftliche Inhalte und lassen uns nicht von Wissenschaftlern beurteilen und kategorisieren.:q

Also um nach zwei drei Seiten OT zum Thema zurück zu kommen, denn es geht hier nicht um Soziologie sondern um Sex.

[SIZE=3]Was haltet ihr von der Tatsache, das Anmachen praktisch nur von Jungs/Männern ausgehen darf und Frauen höchstens durch Blicke darum bitten dürfen?[/SIZE]

[SIZE=3]Warum sind so viele Frauen passiv im Bett und liegen lieber unten? Oder habt ihr andere Erfahrungen/Vorlieben?[/SIZE]

[SIZE=3]Ist es gut so wie es ist oder wär es besser, wenn aktives, dominantes Verhalten von beiden Geschlechtern möglich und akzeptiert wäre?[/SIZE]


[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
Iris1. "Was haltet ihr von der Tatsache, das Anmachen praktisch nur von Jungs/Männern ausgehen darf und Frauen höchstens durch Blicke darum bitten dürfen?"

Nichts...muss man das so machen? Ich habe mein Lebtag Männer angesprochen, so wie sie auch mich angesprochen haben. Es stimmt schon, viele lassen es so laufen, aber ehrlich gesagt: Es gibt Bereiche, in denen es schwieriger ist, gegen den Strich zu bürsten. Ich hatte noch keine großen Nachteile durch mein vglw. offensives Verhalten. Die Sanktionen, wenn man sich diesem Schema widersetzt, sind nicht sehr hoch. Man kann sich also nicht selbstmitleidig drauf ausruhen, dass die Normen so böse zu einem sind, diese Genderrole- Konvention ist leichter zu durchbrechen als viele andere Konventionen (etwa: wenns erotischer wird und sich dann für Frauen die Schlampen-Falle auftut...das ist schwieriger und verlangt mehr Selbstbewußtsein)

2. "Warum sind so viele Frauen passiv im Bett und liegen lieber unten? Oder habt ihr andere Erfahrungen/Vorlieben?"

Aha. Ja, ist vielleicht eine Altersfrage, nie erlebt, nie gehört. Aber gut möglich, dass Geschlechterrollen immer noch eine gute Ausrede sind, wenn man eigentlich bloß keine Lust hat.

3. "Ist es gut so wie es ist oder wär es besser, wenn aktives, dominantes Verhalten von beiden Geschlechtern möglich und akzeptiert wäre?"

Wie ist es denn?, ich sehe das Drama nicht so sehr. Goth-Stil hat sehr klassische geschlechtsspezifische Stilrichtungen und Inszenierungsmöglichkeiten (Elfe, Burgfräulein) für Frauen, aber auch das Gegenteil davon. Es gibt genug Frauen (in der Szene) deren Bewegungen, deren Blicke und Körperhaltung mir sagen, dass sie im Leben und wegen mir auch im Bett "Oben" sind. ich glaube nicht, dass man Gefangene(r) von Rollenklischees ist - nur: damit zu spielen, mit diesen Klischees, kann Spass machen.

in short: Ich rede mir jedenfalls kein Gefängnis ein, wo keines ist. da gibt es genügend andere Bereiche, wo es enger ist für Frauen.
LaChatte[QUOTE]Was haltet ihr von der Tatsache, das Anmachen praktisch nur von Jungs/Männern ausgehen darf und Frauen höchstens durch Blicke darum bitten dürfen? [/QUOTE]

Ich sehs etwas anders - ich erlaube einem Mann erst dann, mich anzumachen, sobald ich ihn durch Blicke dazu aufgefordert habe. Und die Herausforderung liegt darin "springt er auf die Blicke an? Kann ich ihm nonverbal zu verstehen geben, dass ich gern etwas näheren Kontakt möchte?" Meist bleibt das, da ich eine Beziehung habe (hm, scheusslicher Ausdruck) auf der Flirt-Ebene stehen... Tanzen geh ich höchst selten, aber ich denke doch, dass ich keine Hemmungen hätte, einen Mann zum Tanzen aufzufordern, und nicht einfach zu warten, bis sich einer erbarmt..

Kommunikation durch Blicke ist sehr effizient und verbaler Kommunikation nicht unterlegen.

[QUOTE]Warum sind so viele Frauen passiv im Bett und liegen lieber unten? Oder habt ihr andere Erfahrungen/Vorlieben? [/QUOTE]

Oben gern, unten gern - alles ist möglich. Und Abwechslung ist schön. Schliesslich sollte Frau nicht mal aus ideologischen Gründen die Missionarsstellung verweigern, die ist auch ganz toll ...;)

[QUOTE]Ist es gut so wie es ist oder wär es besser, wenn aktives, dominantes Verhalten von beiden Geschlechtern möglich und akzeptiert wäre? [/QUOTE]

Liebe ist ein Geben und Nehmen - beiden Geschlechtern muss beides möglich sein. Sonst wirds für den ständig gebenden Teil irgendwann einfach zu anstrengend.
Demon17Ach LaChatte wie schön das es Dich gibt:) , ich habe den ersten Punkt bewußt so provokant ausgedrückt um Widerspruch hervorzurufen.;) Ich fände es trotzdem cool wenn mich mal eine Frau ansprechen würde, aber da kann ich wohl lange warten. das übliche Bild vom Aufreißer in den Dizzen, ist eh ein Klischee dem kaum ein Mann entspricht. Normalerweise lernt man sich über gemeinsame Bekannte kennen, oder an ruhigeren Orten, wie im Theater in der Pause oder sonst wo, wo die Kommunikation weniger lärmgestört ist. (häh was hast du gesagt):rolleyes: Gespräche die zu 50% aus solchen Sätzen bestehen sind nicht grad ein guter Anfang. *g*


Bei allen anderen Punkten muss ich sagen, Du entsprichst weitgehend meinem Idealtyp (Warum ist Basel nur so weit?):mad:

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]Ich fände es trotzdem cool wenn mich mal eine Frau ansprechen würde, aber da kann ich wohl lange warten. [/QUOTE]

Ich werds wohl nie wagen, um nicht sofort als "falsch" qualifiziert zu sein...;)

[QUOTE]das übliche Bild vom Aufreißer in den Dizzen, ist eh ein Klischee dem kaum ein Mann entspricht. Normalerweise lernt man sich über gemeinsame Bekannte kennen, oder an ruhigeren Orten, wie im Theater in der Pause oder sonst wo, wo die Kommunikation weniger lärmgestört ist. [/QUOTE]

Ich frag mich eh schon die ganze Zeit, was der Reiz an Orten ist, wo man das eigene Wort nicht versteht??? Und gemäss unbestätigten Statistiken treffen die meisten Leute ihre Partner am Arbeitsplatz.

[QUOTE]Bei allen anderen Punkten muss ich sagen, Du entsprichst weitgehend meinem Idealtyp (Warum ist Basel nur so weit?) [/QUOTE]

Erstens ist Basel nicht weit, sondern sehr nah - und zweitens, ich hab Pickel und eine Hakennase... ist das ein Trost?
Demon17[QUOTE]Ich werds wohl nie wagen, um nicht sofort als "falsch" qualifiziert zu sein... [/QUOTE]

Eben darum gehts. Glaub es oder nicht mir haben schon Frauen bis zur Verzweiflung signalisiert das ich sie ansprechen soll, glaub nicht dass sie das bringen, sie brechen eher in Tränen aus, *seufz* oder werden agressiv. Aber ich bring das ja auch selten, aber ich verlieb mich auch nicht so schnell.

Zum letzten Punkt, bei Deinem Selbstbewußtsein können mich auch kleine Schönheitsfehler nicht trösten *schluchz*.
LaChatteWarum sprichst du sie denn nicht an? Und wenns nur sei, um zu sagen, dass du nicht mit ihnen sprechen möchtest?

Äh, noch meine letzten Erkenntnisse zur Philosophie der Sexualität - wenn das Zwischenmenschliche nicht klappt, klappt auch das Bett nicht - vor allem, wenn man Projekte zu mehreren hat, da ist das extrem wichtig (und ich glaub, man muss fast erleuchtet sein, um das hinzukriegen - oder ein ganz simples Gemüt..)
Demon17Weil ich in Dizzen nicht sprechen will sondern nur tanzen, aber bei dem sound in letzter zeit wird eine meditation zunehmend unmöglich. wenn sie zufällig an der theke sitzt und ich noch nicht abgetaucht/zugedröhnt oder sonst was bin tu ich es ja manchmal, aber irgendwie verlieb ich mich halt nicht. wei dafür brauch ich eine ungestörte kommunikation. selbst für ons brauch ich die. also ich finds schade...ich würd gern mal aufgerissen;)

[QUOTE]Äh, noch meine letzten Erkenntnisse zur Philosophie der Sexualität - wenn das Zwischenmenschliche nicht klappt, klappt auch das Bett nicht - vor allem, wenn man Projekte zu mehreren hat, da ist das extrem wichtig [/QUOTE] ja da hast du recht.
LaChatte[QUOTE]aber irgendwie verlieb ich mich halt nicht. wei dafür brauch ich eine ungestörte kommunikation[/QUOTE]

Die ungestörte Kommunikation brauchts vor allem nachher - glaub mirs oder nicht, das letzte Mal habe ich mich in einen NAMEN auf verliebt - mit vollem Erfolg, übrigens...:)
Demon17In einen Namen? Also OK wenn sie ohne zu Reden mitkommt ist mir das auch recht, aber das hab ich noch nie erlebt...äh erst einmal erlebt, da hat sie mich einfach aufegfordert zu mir zu fahren, aber da war ich noch jung und schüchtern.:rolleyes:
LaChatteÄh nein, nachher hat er mich dann zum Nachtessen eingeladen... mit Reden.

[QUOTE]äh erst einmal erlebt, da hat sie mich einfach aufegfordert zu mir zu fahren, aber da war ich noch jung und schüchtern[/QUOTE]

Kann ja sein, dass du heute so viel Weisheit und Autorität ausstrahlst, dass sich einfach niemand mehr traut?:D
Demon17ach weißt Du mir glaubt einfach keiner das ich schüchtern bin;)
LaChatteAch, DARUM hoffst du immer angesprochen zu werden?!??

Nu, wenn mans noch glauben könnte...:D
Demon17jetzt haben wirs aber verchatted LaChatte...vielleicht möchte jemand anderes noch etwas zum Thema beitragen? Wir waren bei dem typischen männlichen/weiblichen Rollenverhalten beim anmachen und im Bett.:rolleyes:

never surrender

demon17
CagliostroWarum immer im Bett?

Es gibt so viel schöne Orte "Es" zu tun...............
LaChatte[QUOTE]Warum immer im Bett?[/QUOTE]

Aber nur wenige, die gemütlicher sind... vor allem die freie Natur ist heikel, von wegen Mückenstichen und so...

[QUOTE]Wir waren bei dem typischen männlichen/weiblichen Rollenverhalten beim anmachen und im Bett[/QUOTE]

Ay, Sir.

Nun, Rollenverhalten löst sich immer mehr auf. Und ich bin überzeugt, dass der Sex umso besser ist, je mehr man darüber redet - und wenn beide alles dafür tun, dass es dem andern gut geht.

Und das längere Beziehungen für ein glückliches Sexualleben anzustreben sind, da man nur so die Gelegenheit bekommt, sich besser kennen zu lernen und zu experimentieren.
Cagliostro[QUOTE]dass der Sex umso besser ist, je mehr man darüber redet - und wenn beide alles dafür tun, dass es dem andern gut geht.[/QUOTE]

@La Chatte

verbinden Frauen mit "Reden" irgendein magisches Ritual?

Ich glaube genausowenig, dass durch Reden jemals Kriege
verhindert wurden, dass durch Reden der Sex besser wird.

???????????


Das es dem anderen Gut geht......

Nein, wenn jeder sich fallen lässt, dann wird ein Schuh draus,
eine Frau, die sich bemüht, bringt mir nichts,
sie soll aus sich selbst heraus Lust empfinden,
aber nicht mir einen Dienst erweisen....
CagliostroJa wenn das so ist......................(?)

[IMG]http://promos.smileycentral.com/700x300_01.gif[/IMG]
CagliostroUnd so beenden wir heute unsere Live-übertragung aus Entenhausen und schalten zurück in die geschlossenen Anstalten....
Demon17verklickt;) :rolleyes:
Demon17@Cagliostro,

nicht jeder hat Selians Engelsgeduld, mit wem spricht sie eigentlich? Datenbänke sind geduldig ich fang einfach von vorne an. Was Du zu LaCahtte gesagt hast erstaunt mich ein wenig, ich mein, hälst Du es für ein typisch weibliches Bedürfnis über Sex zu reden? Ich habe eher den Eindruck es ist umgekehrt. Frag mal beim ONS eine Frau wie sie es denn gerne hätte und Du wirst in den wenigstens fällen eine vernünftige Antwort erhalten. Meist ist es OK so, aber offen über sexuelle Vorlieben zu sprechen fällt den meisten nach meiner Erfahrung schwer.

@all,

der Schwerpunkt meines Interesses richtet sich auf folgende Fragen:
Was haltet ihr von der Tatsache, das Anmachen praktisch nur von Jungs/Männern ausgehen darf und Frauen höchstens durch Blicke auf sch aufmerksam machen?

Warum sind so viele Frauen passiv im Bett und liegen lieber unten? Oder habt ihr andere Erfahrungen/Vorlieben?

Ist es gut so wie es ist oder wär es besser, wenn aktives, dominantes Verhalten von beiden Geschlechtern möglich und akzeptiert wäre?

Ich bin nicht auf diese Fragen fixiert, jedoch bitte ich darum keine pauschalen Vorwürfe bezüglich der verschiedenen Geschlechter zu formulieren und hier keine battle of sexes vom Zaun zu brechen.

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]
verbinden Frauen mit "Reden" irgendein magisches Ritual?

Ich glaube genausowenig, dass durch Reden jemals Kriege
verhindert wurden, dass durch Reden der Sex besser wird.


Nein, wenn jeder sich fallen lässt, dann wird ein Schuh draus,
eine Frau, die sich bemüht, bringt mir nichts,
sie soll aus sich selbst heraus Lust empfinden,
aber nicht mir einen Dienst erweisen.... [/B][/QUOTE]

Ja, das Ritual des sich-verstehens. Kaum eine Beziehung ist so stark durch Missverständnisse und schlechte Kommunikation belastet, wie die zwischen Mann und Frau.

Und durch darüber-Reden, was man mag und was nicht, was man ausprobieren möchte, welche ganz versteckten Fantasien man hat (die man in der Regel niemandem mitteilt) - ja - dadurch wird Sex eindeutig besser. Und verhindert zumindest den Geschlechter-Krieg.

Guter Sex ist nicht "einfach da", sondern muss ebenso gelernt und gepflegt werden wie jedes andere Talent - Kochen, zum Beispiel. Oder Musik machen.

edit @demon17

ich verzichte hier darauf, deine Fragen nochmals zu beantworten...;)
Demon17@LaChatte,

ist klar, aber ich hoffe Du verstehst, das ich versuche an das urprüngliche Gespräch wieder anzuknüpfen. Es ist gar nicht so leicht eine verständnisvolle/konstruktive Kommunikation wieder in Gang zu bringen, wenn diese erst einmal unterbrochen wurde.:) Die Zoff Themen laufen ja von allein, leider. Aber ich mag nicht zoffen. Das sich hier niemand Vorschriften machen läßt ist mir auch klar, aber ich lass mir das Thema halt auch nicht vorschreiben.

never surrender

demon17
LaChatteDann stelle ich auch einmal eine Frage:

Welche Praktiken sollen erlaubt sein, und welche nicht?

Gibt es Dinge, die "Sünde", "verboten", "tabu" sind?

Und warum?
Demon17Also prinziiell verboten sollte gar nichts sein, wenn beide das wollen. Jedoch hat jeder das Recht einzelne Praktiken abzulehnen. Ich würd mich z.B. nicht anal penetrieren lassen, es gibt Frauen die mögen das, allerdings frage ich mich was haben die davon einen mann per Dildo zu pentrieren. Außerdem kehne ich diese ganze Fäkalerotik ab. Es gibt sicher auch Praktiken, die zu psychischen Störungen führen können, aber willst Du Psychologen darüber befinden lassen was sexuell erlaubt ist und was nicht. Was sicher wichtig ist ist der Kinder und Jugendschutz, allerdings Minderjährige für Onkel Doktor spiele zu inhaftieren, wie in den USA geschehen halte ich für Schwachsinn. Es muss sichergestellt sein das es Gewalt- und Zwangfrei abläuft, aber ich hab auch mit 5-6 Jahren mit der Nachbarstochter die Geschlechtsteile erkundet und es hatte keine negativen Effekte auf uns. War aber auch nicht besonders aufregend.

never surrender


demon17
LaChatte[QUOTE]nicht anal penetrieren lassen[/QUOTE]
dein Pech...;)
[QUOTE]es gibt Frauen die mögen das, allerdings frage ich mich was haben die davon einen mann per Dildo zu pentrieren. [/QUOTE]
Mal nachzufühlen, wie es sein könnte, ein Mann zu sein? Oder einfach, weil man einem Mann diese Wunsch erfüllen möchte? einfach Neugier, etwas Neues zu tun?
[QUOTE]aber willst Du Psychologen darüber befinden lassen was sexuell erlaubt ist und was nicht. [/QUOTE]
Sicher nicht!

Generell halte ich nichts davon, konkrete Praktiken zu verbieten. Zwischen zwei Erwachsenen ist alles erlaubt, was gefällt (auch wenns vielleicht 99% vom Rest der Menschheit gar nicht gefällt).

Absolut tabu sollte aber sein: einen Orgasmus vorzuspielen, Liebe zu spielen, wo keine da ist, Sex für persönliche (materielle) Zwecke nutzen und nicht nur zum Vergnügen, und Dinge zu tun, die man eigentlich nicht tun möchte, sich aber überreden/zwingen lässt.
Demon17[QUOTE]Absolut tabu sollte aber sein: einen Orgasmus vorzuspielen, Liebe zu spielen, wo keine da ist, Sex für persönliche (materielle) Zwecke nutzen und nicht nur zum Vergnügen, und Dinge zu tun, die man eigentlich nicht tun möchte, sich aber überreden/zwingen lässt.[/QUOTE]

Siehst Du aus diesem Grund lehnte ich es ab, außerdem mag ich kein "Spielzeug". Ich finde die Natur hat für alles gesorgt was man so braucht.:) Sexuelle Praktiken aus Zwang oder Druck oder kommerziellen Erwägungen mitzumachen ist wirklich blöd, aber ich finde das versteht sich von selbst.

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]Siehst Du aus diesem Grund lehnte ich es ab, außerdem mag ich kein "Spielzeug". Ich finde die Natur hat für alles gesorgt was man so braucht. [/QUOTE]

Verzichtest du beim Essen auch auf Messer und Gabel? Die Natur hat deine Hände perfekt zum Essen geschaffen..;)

Ich finde, Spielzeug kann supertoll sein. Allerdings muss es schon von einer gewissen Qualität sein - so Gummi-Dinger finde ich einfach unappetitlich und unschön. Gibt aber wunderschöne Sachen zB aus Plexiglas... Wir wären nicht Menschen, wenn wir die Natur nicht ein bisschen erweitern würden.
Demon17Tja LaChatte, manchmal ist es halt ein Vorteil ein Mann zu sein.;)
:rolleyes: Ich mein Spielzeug ist für die S/Mler sicher sehr nützlich aber für Blümchen-Sex? Also Gummi-Puppen find ich blöd. *g*

never surrender

dsemon17
LaChatteGummipuppen find ich auch blöd... für die Bedürfnisse von gewissen Männern sind sie aber offenbar absolut ausreichend. Und besser, solche haben eine Gummipuppe, als dass eine Frau das über sich ergehen lassen muss...

Aber für Blümchensex gibts eben Blümchenspielzeug... romantische Kerzen, Blumenteppiche und Tücher (um die Augen zu verbinden, das ist toll), oder ein gutes Massageöl... und was machst du denn als Mann, wenn die Frau es gerne gleichzeitig vaginal und anal hat? (Ist ja nicht SM, das... aber auch nicht mehr ganz Blümchen) - vielleicht benutzt du da tatsächlich lieber ein Spielzeug, anstatt deinen Kumpel einzuladen?

Und grundsätzlich probiere ich eh alles gern einmal aus - wenns mir nicht gefällt, muss ich es ja nicht mehr wiederholen - aber auch Dinge, die ich vielleicht am Anfang komisch finde, können auf einmal ganz enorm an Reiz gewinnen. Lieber zehn schlechte Erfahrungen als gar keine...
TrauerwesenSo, muss mich mal einmischen. Yo, dachte auch, männer haben einen. denn die wollen doch immer sex ;D

und ich sag mal so, wenn ich es vllt nicht schon mal sagte hier, der orgasmus ist ja nicht alles. allein das gefühl, so nah zusammen zu sein, quasi liebe machen ist allein schon so anders, als, ehm, ram****. ist halt nicht der orgasmus allein,d er sex schön macht, zärtlichkeit usw....deswegen braucht man das auch!!!!

spielzeug, naja, wieso nicht, solange es nicht überhand nimmt. man kann es mit einbeziehen, alles, selbst sahne und sowas. allein für abwechslung. und selbst da kann es zärtlich sein. aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

und fesseln etc, das is so ne vertrauenssache. zum einen sind es machtspielchen, jedenfalls für mich, zum anderen kann man das vertrauen sehr bestärken zwischen den partnern. und das hat dann durchaus mehr charakter als alleiniges geil-machen.
Demon17Also gut LaChatte,

für doppel P. sehe ich es ein, obwohl zu dritt ist auch nicht schlecht. Kommt halt auf den Kumpel an. Aber die anderen Sachen laufen für mich nicht unter Spielzeug. Das mit dem Augen verbinden muss ich mal ausprobieren. Wenn es die Sensibilität erhöht, das könnt ich mir vorstellen.

@Trauerwesen,

das hat mich auch schon gewundert, also ich glaub es ist psychologisch oder so, Rational ist es nicht zu erklären, ausser der ganzen Zärtlichkeit und so. Ich glaub bei Männern läuft auch viel über Machtgefühl ab und "Ideologie" so als ganzer Kerl ist man ja allzeit bereit.:rolleyes: Aber Triebe müssen ja auch nciht logisch sein. Hauptsache das Sperma kommt an die Eizelle, der Rest ist biologisch ja unerheblich. Aber es baut sich auch ein enormer Triebdruck auf mit der Zeit. Ok, Lebensmittel sind nicht unbedingt zu verachten, er/sie kann dann schön steuern wohin die Reise geht.

Fesseln hab ich noch nicht ausprobiert, einerseits bin ich ein ideeller Anarchist und hab da moralische Hemmungen andere zu unterdrücken andererseits will ich ja gerade nicht die passive Partnerin. Was mir viel wichtiger ist ist ein hartes Bett...eine gute Position. Viele Frauen weichen ja auch aus irgendwie und das geht dann halt auf Kosten des Orgasmus.

never surrender

demon17
versprengterDas ist der richtige Ansatz...........

"Egoismus" im positiven Sinne...

Selbstverwirklichung, aber ohne jemand Schaden zu wollen.
Maximierung des eigenen Spasses mit Einwilligung eines
Dritten und zu dessen eigenen Vorteil.....usw.
Demon17@versprengter,

das sehe ich genau so. wo bleibt die freude am leben wenn man alles problematisiert. ich hab echt keinen bock mehr auf die probleme der welt.;)

never surrender

demon17
Demon17[QUOTE]und nicht alle menchen verberegen vorzeigbare hochglanz-kosmen hinter dem, was die welt als "die schönste sache der welt" betitielt...[/QUOTE] Da hast Du sicher recht, dies soll auch kein Wettbewerb in der Darstellung eines erfüllten Sexuallebens sein. Es gibt auch Beiträge in denen Schwierigkeiten oder Erfahrungen geschildert werden, die optimaler sein könnten. Niemand weist jemanden zurück, der persönliche Probleme mit der Sexualität und/oder dem anderen Geschlecht hat, aber eine generelle, pauschale Problematisierung des Verhältnisses von Frauen und Männern aus der soziologischen Literatur heraus, noch dazu ohne eigene Erfahrung lehne ich ebenso pauschal und vorurteilsbeladen ab.

never surrender

demon17
MissPan@ demon

bezieht sich deine frage bzgl. "warum sprechen frauen mich/männer nicht an?" auf die situation, daß a) sie dich interessant findet und dich kennenlernen will (ohne auf einen ons aus zu sein) oder b) sie dir avancen macht (weil sie mit dir ins bett will) ?

als erklärung, warum frauen eher selten die initiative ergreifen, kann ich aus meinem weiblichen bekanntenkreis eigentlich nur folgende aussagen anbieten:

bei situation a) (siehe oben) entstehen wohl häufiger mißverständnisse, weil frau nur interesse am kennenlernen hat und man schon weiterdenkt.

bei b) haben frauen die befürchtigung, daß sie in die schlampen-ecke gedrängt werden, und sich so die chance verbauen, den mann besser kennenzulernen, will heißen, wenn sie merken, daß er für sie mehr als nur eine nacht spaß ist.
Demon17@MissPan,

ich glaube nicht, dass es um ONS ging, denn es zog sich über mehrere Wochen/Monate hin. Irgendwie war ich ja auch interssiert, nur in Dizzen bin ich halt asozial. Da muss ich wohl mal dran arbeiten. Aber ich habe in dem Lärm auch keine Lust auf Gespräche, weil ich ein bischen Schwerhörig bin auf einem Ohr und in dem Lärm kaum ein Wort verstehe. Inzwischen kennen sie mch ja und da hat sich das gelegt. Aber auch Frauen, die sehr agressiv mit ihrem Sex Appeal umgehen und einem beim tanzen total auf die Pelle rücken und die Rocklänge auf ca. einem cm über den Schritt haben sind so. Das muss wohl ein Naturgesetz sein oder so.:rolleyes:


never surrender

demon17
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B Aber auch Frauen, die sehr agressiv mit ihrem Sex Appeal umgehen und einem beim tanzen total auf die Pelle rücken und die Rocklänge auf ca. einem cm über den Schritt haben sind so.
[/B][/QUOTE]

vielleicht ist das auch ihre art der kontaktaufnahme (-> rocklänge) - es soll ja nicht wenige männer geben, denen das schon als aufforderung reicht. ;)
CagliostroDie Rocklänge ist jedermann selbst überlassen,
ganz egal ob man David oder Victoria Beckhäm heisst.......

*g*
NathaniaSephiraHey Demon,
ich kann super gut nachvollziehen, wie du dich fühlst :) Allerdings müsste ich mich über euch Männer beschweren... Bis jetzt war nämlich meistens ich diejenige, die die Initiative ergriffen hat. Gott weiß warum... Mittlerweile habe ich von sehr vielen Freunden und Bekannten gehört, ich habe wohl eine derart selbstbewusste und unabhängige Ausstrahlung (angeblich wirke das unnahbar), dass man schlichtweg Angst habe, abgeblitzt zu werden. Aber, verdammt nochmal, was soll ich da machen? Ich bin halt nunmal selbstbewusst:confused: und um ehrlich zu sein seh ich nicht ein, mich als kleines eingeschüchtertes Mädel zu geben, nur um mal angesprochen zu werden. Schließlich hab ich auch Ideale und eine Vorstellung davon, wie ich sein will und wie mein Partner sein sollte. Naja, ich musste jedenfalls feststellen, dass Männer oftmals etwas irritiert wirken, wenn man als Frau hingeht und Interesse bekundet.
Die Auffassungen gehen da weit auseinander. Der Eine fühlt sich im Ego bestärkt und hält sich sofort für den Allertollsten, dem nächsten fällt das Dach auf den Kopf, weil man sein Rollenbild erschüttert hat und ein anderer hält einen entweder für eine "Kampfemanze" oder für eine, die einfach nur mit jemandem f****n will. Mit der Zeit vergehts einem da als Frau, auf einen Mann zuzugehen.....
Ich meine, woran liegt das, dass zwar die Mehrheit der Männer über die Passivität der Frau klagt, aber wenn dann mal ne Frau aktiv wird, gleich den Schwanz einziehen (lustiges Wortspiel im Bezug auf die Sexualität :p )
Bitte schreibt mir eure Interpretationsansätze.... Würde mich mal interesieren.
CagliostroWas ist so schlimm daran, wenn sich jemand, durch dein
zutun toll findet ???
Demon17@NathaniaSephira,

Es ist wirklich blöd, aber ich habs auch getan. Es ist wahrscheinlich Männern wie Freuen unangenehm pauschal mit anderen Männern und Frauen in einen Topf geschmissen zu werden. Ich würde mich wahrscheinlich freuen wenn mich jemand anspricht. Ich bin ja auch nur in Dizzen unnahbar, wie Du es nennst. Aber das liegt einfach daran, das sie kein Platz zum kennen lernen für mich sind, sondern zum träumen und tanzen. Generell hast Du wahrscheinlich recht, fürchte ich. Wir sind alle auch durch das andere Geschlecht auf unsere Rollen festgelegt. Männer verhalten sich wirklich oft blöd, aber andererseits gibts ja auch Frauen die einen ONS wollen. Es gibt auch Frauen, die Männer gerne verarschen und sich über sie lustig machen. Genau wie es Männer gibt, die Frauen aus einem dümmlichen Erfolgsdenken heraus anmachen (die hab ich gehabt) ohne sie wirklich kennen lernen zu wollen. Ich mein ich hab diesen Thread ja gestartet, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern...um selbst besser zu verstehen. Ich hoffe Du bleibst so, auch wenn viele Typen vielleicht blöd reagieren. Jedenfalls machst Du mich neuigierig und ich würde Dich gern mal kennen lernen, weil mir geht dieses tradierte Rollenverhalten total auf den Keks geht. Vielleicht sehen wir uns ja mal auf irgend einem Boardtreffen. Für mich bist Du einfach nur selbstbewußt, vielleicht gibt es irgendwann viele so wie Dich.:)

lieben Gruß

demon17
MenedemosEinen guten Rat hat cocrea zumindest gegeben: Man muß nicht auf alles eingehen.
Ich habe alle Postings gelöscht, die es nicht wert waren, darauf eingegangen zu werden.
Und ich möchte euch bitten, keine weiteren dieser Art zu erstellen, sonst habe ich zu viel Arbeit.
Demon17Merci Menedemos:)

Ich hoffe wir können wieder friedlich miteinander diskutieren.

stay dark

demon17
NathaniaSephiraHey Cagli,
es macht mir ja nichts aus, jemandem eine Freude und nen kleinen Schub fürs Ego zu verpassen, aber nur dann, wenn die Person es mir auch wert ist. Wenn ich jemanden für niveaulos oder einfach nur minderbemittelt erachte, dann liegt mir wenig daran, dass er sich toll vorkommt. Das wäre Verblendung, würde ich das unterstützen.

Und nun zu dir Demon....
Freut mich ja, dass du das so positiv siehst, aber ich bin echt schon oft am überlegen gewesen, ob ich meine Extrovertiertheit beibehalten sollte...
Was das kennenlernen anbelangt, so kann ich nichts versprechen undd garantieren noch viel weniger (zumal ich nichtmal wusste, dass es sowas wie Threadtreffen gibt). Außerdem würde ich das für ein wenig übereilt halten - ich weiß nämlich noch nicht genau, was ich von dir halten soll. Weil ich muss sagen, dass ich cocrea schon ein wenig recht geben muss. Kann sein, dass deine Ignoranz (nicht im Sinne von Hochmut gemeint!) auch einfach deshalb war, weil dir die Sache zu blöd war, aber es hat doch ziemlich nach Chauviallüren ausgesehen. Aber kannst mir ja mal ne mail schreiben, weil das eigentlich nicht hierher gehört.

Was mich aber mal generell interessieren würde ist: Wie macht ihr (alle!) einen Menschen an, der euch reizt? Was zählt bei einer guten Anmache und was haltet ihr von so vorgefertigten Sprüchen?
Demon17@NathaniaSephira,

warum hast Du mir nicht selbst eine PN zu Cocrea geschrieben?
Wie Du selbst grad demonstrierst, muss jede(r) Mann/Frau mit Zurückweisung rechnen wenn er/sie auf jemanden zugeht.

Zu Deinen Fragen,

klar mache ich einen Menschen an wenn er mich reizt solange ich ihn kenne und weiß worüber ich mit ihm/ihr reden kann.

In Dizzen bin ich auf vorgefertigte Sprüche angewiesen. Hi ich bin XY (und möchte Dich kennen lernen,) trinkst Du was mit mir? Ist der wenig erprobte Standard wenn sich kein anderer Anlass bietet. Aber nur bei Frauen, die mir schon vorher ihr Interesse signalisiert haben.

Was dabei zählt ist das Gespräch, deshalb ziehe ich ruhige Worte vor.
MissPan[QUOTE][i]Original geschrieben von NathaniaSephira [/i]
[B]

Wie macht ihr (alle!) einen Menschen an, der euch reizt? Was zählt bei einer guten Anmache und was haltet ihr von so vorgefertigten Sprüchen? [/B][/QUOTE]

wenn mir der mann sympathisch ist, der mich anspricht, kann er meinetwegen auch stotternd einen von demon genannten standart-spruch anbringen, so lange es kein typischer macker-spruch a la´ "zu dir oder zu mir?" ist.
ich empfinde unsicherheit dann eher noch als pluspunkt, weil er sich doch getraut hat, die initiative zu ergreifen. ;)

wenn ich selber auf jemanden zugehe, habe ich vorher eigentlich keinen plan,
was ich sagen werde, irgendwie hat es sich bis jetzt immer ergeben, daß man
"einfach so" ins gespräch kam.
TrauerwesenMich würe mal interessieren, wenn Frauen mit jedem usw, dann wird sie gleich als Flittchen abgestempelt, aber bei Männern scheint das durchaus noch mehr toleriert zu werden.

Warum nur???
Wieso können Männer mit jeder, und werden dann noch als "toll" empfunden (von einigen Schwachköpfen), aber Frauen dann gleich als billig abgestempelt? Hat das damit zu tun, dass Männer ihre samen überall verstreuen sollen, denn ich finde durchaus, dass Männer dann genauso billig sind wie Frauen.
Demon17@Trauerwesen,

so wie ich das sehe ist das meistens Theorie, oder die Typen sind nicht all zu wählerisch. Die meisten interessanten Frauen haben feste Freunde und sind nur alle paar Jahre mal frei. Ich hatte mal einen bekannten, der brachte das. Es war ihm auch ziemlich wurscht um 4:30 war er blau und dann sind alle Frauen schön. Wer jedoch seine Ästhetik und sein Gefühlsleben nicht regelmäßig narkosiert, ist mit einer festeren Beziehung besser bedient. Sie darf halt nicht zum Gefängnis werden. Aber die tatsache, das Frauen die Kinder kriegen und in der Zeit ohne zuverlässige Verhütungsmittel in soziale Notlagen gerieten trug sicher mit dazu bei, das Männer durften und Frauen nicht. Ebenso wie zur Entsehung des Patriarchates überhaupt. Wahrscheinlich sind noch viele Normen, was die Geschlechterrollen betrifft aus dieser Zeit wirksam.

never surrender

demon17
CagliostroEine starke Rolle der Frauen ist nicht unbedingt an ihre Gebärfähigkeit, bzw. Gebärrisiko gekoppelt.

Die Zeit des Matriarchats ist mehr als 2000 Jahre her,
damals gab es definitiv wenig Möglichkeiten der Verhütung
und/oder Abtreibung,
dennoch war das Frauenbild- und selbstbild ein deutlich
anderes als heute.........

Heutzutage werden alle Menschen zum reibungslosen Funktionieren erzogen, dementsprechend sind die Frauen
unserer Tage wieder dabei, sich in eher traditionelle
Frauenbilder drücken zu lassen.
Hinzu kommt der Einfluss von (mehr) Menschen aus
anderen Kulturkreisen, die quasi einen gewissen
Fundamentalismu wiederbelebt haben.

Mitten in Deutschland gibt es 18jährige Mädchen,
deren Eltern das Ehe- bzw. Sexleben reglementieren,
das ist furchtbar!
Demon17@cagliostro,

[QUOTE]Die Zeit des Matriarchats ist mehr als 2000 Jahre her,[/QUOTE]

Sowohl Kelten als auch Germanen waren patriarchalisch organisiert, da musst Du schon etwas weiter zurückgehen, in eine Zeit aus der es keine Überlieferung gibt. Es gab/gibt in anderen Erdteilen Matriarchate, die aber selten aus monogamen Partnerschaften und Familien in unserem Sinne bestehen.

never surrender

demon17
NathaniaSephiraStop, Demon, das mit den Kelten ist nur eine Teilwahrheit. Es gab zwar einige Stämme, in denen das Matriarchat herrschte, aber das waren wenige und es gab auch nicht allzu viele Priesterinnen.
FaschingsprinzHallo zusammen!

"Philospohie der Sexualität" finde ich ein interessantes Thema und Demon17 hat schon richtig bemerkt, dass es da noch nichts gescheites drüber auf dem Buchmarkt gibt. Da werd ich wohl doch glatt noch ein Buch mit-schreiben müssen (siehe Thread "Sinn des Lebens"),hehehe!
Scheint ja auch sehr viele Leute hier zu interessieren:) . Gute Voraussetzungen für einen kommerziellen Erfolg also!

Gut, fangen wir doch mal an:
Da die Philospohie ja meist von den aktullen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgeht, möchte auch ich dies so tun.
Sexualität, bzw. der Teil davon, der nicht der Fortpflanzung dient, ist wissenschaftlich sowohl bei den Menschen, als auch bei seinen engsten Verwandten im Tierreich, den Primaten beobachtet und dokumentiert worden. Die sexuell aktivsten Primaten sind meines Wissens mach die Bonobos. Was da so abgeht, stellt die Sexualität der meisten Menschen doch glatt in den Schatten! Da konnen wir viel draus lernen. In einem Filmbericht über Bonobos wurde gezeigt, dass hier Sex als Mittel zu Stressabbau, zum allgemeinen Kennenlernen und auch für mal eben so für "zwischendurch" praktiziert wird. Ist also im Prinzip dort ein ganz banaler Vorgang. Von dieser Einstellung können die Menschen noch viel lernen. Auch die Praktiken sind sehr interessant. Dort werden nicht nur die Geschlechtspartner ständig getauscht, sondern es gibt auch gleichgeschlechtliche Paare, Selbstbefriedigung und Sex mit Gegenständen (hab im Bericht einen Bonobo gesehen, der einen Eimer besprungen hat, ...hm eigentlich gar keine schlechte Idee, oder :) ?).
Ist also alles im allem ein seeehr unverkrampfter Umgang mit der Sexualität, die ich doch gleich mal als Ziel der "neuen Philosphie" aufstellen möchte.
Also:
Sexualtiät ist zugleich sehr wichtig für jeden Menschen, und doch zugleich seeeehr banal, d. h. nix besonderes und nix worüber man sich schämen müsste (auch wenn man es z. B. mit nem Eimer treibt, höhöhö).

P. S.:
Ich möchte aber auch nicht die "dunkle Seite" der Sexualität verschweigen. Es ist ein großer Verdienst von Siegmund Freud, dass er uns gezeigt hat, wie der falsche und verklemmte Umgang mit dem Thema im inneren des Menschen starke Neurosen bis hin zu Schizophrenie und Wahnsinn hervorrufen kann. Im Zweifelsfalle würde ich dann das ganze Thema nicht sooo ernst nehmen, oder es halt doch nur auf die Fortpflanzung reduzieren (also für die innere Ruhe und Ausgeglichenheit mein ich jetzt).
Allen anderen möchte ich natürlich das Buch von mir und Demon17 wärmstens ans Herz legen, da werden einige interesannte Theorien aufgestellt.
Buchtitel vielleicht "Ja, wir teiben es alle fröhlich miteinander mit allem und jedem, und das ist auch gut so!" Hm, dieser Titel ist wohl etwas zu lang geraten, oder?
NathaniaSephiraSorry Faschingsprinz, aber ich muss gestehen, dass ich deinen Beitrag nicht gerade sympathisch finde. Erstensmal mag ich die Einstellung nicht, Philosophie vermarkten zu wollen und den vergleich mit den Primaten find ich, um beim Wortstamm zu bleiben, etwas zu primitiv. Nichts gegen dich, aber ich persönlich fand den Beitrag etwas plump formuliert.
Nichtnur, dass er dem Wort Sex nicht gerecht wird (Sex ist mehr als pures Rammeln zum Zeitvertreib, behaupte ich mal :D ). Ich finde auch, dass er nur bedingt in den Kontext passt, aber das mag jeder für sich selbst entscheiden. Jedenfalls möchte ich mich im Bezug auf die Primaten in keinem Fall äußern.
Mal sehn, vielleicht werde ich wann anders mal wieder was zum Thread beitragen... Nimm es mir bitte nicht übel und betrachte es eher als mein eigenes Unvermögen. Das und nichts anderes ist es nämlich leider auch. (Ich neige dazu, manchmal etwas stur zu sein, verzeiht :))
FaschingsprinzWoooos?

Du findest meinen Beitrag nicht sympathisch? Und dass, obwohl ich mir doch sooo viel Mühe gegeben habe, dieses "heikle" Thema ganz locker zu betrachten. *Schluchtz, heul*!;)
Aber dein weiterer Text hat mich dann ja wieder aufgebaut. Gott sein Dank!
"Jedenfalls möchte ich mich im Bezug auf die Primaten in keinem Fall äußern", hahaha! Der Mensch zählt doch ebenfalls zu den Primaten! Und Du willst mir doch nicht sagen, dass Du dich mit diesen (zugegebenermaßen etwas seltsamen) Wesen nicht beschäftigen willst, oder?
Also, die Philosphie versucht doch, allem was so um uns herum geschieht in Bezug auf den Menschen und einem höheren Sinn hin zu untersuchen. Bei diesem Thema ist es doch statthaft, als wissenschaftliche Basis die Biologie, oder genauer, die Verhaltensforschung heranzuziehen. Bezugspunkte im Tierreich sind da oft hilfreich, da sie uns ein wenig von unserer eigenen beschränkten und mit Vorurteilen behafteten Weltsicht befreien können. Ich möchte nämlich nicht, dass der Sexualitiät in der Philosophie zuuu viel tieferer Sinn angedichtet wird. Wie ich schon geschrieben habe, hat Sexualität, die nicht der Fortpflanzung dient, einen gewissen "sozialen" Charakter, kann aber auch nur zur egoistische Lust-Erfüllung des einzelen dienen. Mehr sehe ich beim besten Willen nicht! Mann kann ja nun auch eine Religion daraus machen (Kamasutra) oder es als Kontaktaufnahme zu "höheren" Mächten oder Bewusstseinsebenen erheben. Ist aber alles Quatsch (meiner bescheidenen Meinung nach). Also wenn schon Philosophie, dann aber auch richtig, und net zuu viel Hokuspokus und falsche Ehrfurcht vor den Thema, bitte! :D
TrauerwesenNunja, vllt sollte man den Begriff "Sex" erstmal definieren, wobei Sex für mich persönlich auch nicht nur rammeln ist, denn das kann man gut und gerne unter geschlechtsverkehr (GV) abhaken, und Sex umfasst doch mehr.

Und Literatur gibebt auch, wer sich für Sex und Macht interessiert, sollte sich mal mit Foucault beschäftigen. Hab noch nicht angefangen zu lesen, aber wenn ich mehr drüber weiss, werde ich das mal hier einbringen.
CagliostroWas ist Sex?

Das was du draus machst..........
Je nach Erfahrung, Niveau und Zielrichtung, erfüllt Sex
gewisse Funktionen, die letztendlich doch vom Hirn
aus gesteuert werden.........

Die wahren Abenteuer sind im Kopf und sind sie nicht im Kopf,
dann sind sie nirgenwo (André Heller)
FaschingsprinzAha!

Ich denke nun kommen wir weiter. Also, die Sexualität des Menschen unterscheidet sich auch meiner Meinung nach vor allem dadurch, dass Sie größtenteils in Kopf (in der Fantasie) stattfindet. Natürlich gibt es durch die biologischen Wurzeln auch das reine "Rammeln" zum Spaß, aber ich denke dass vor allem bei den heutigen meist monogamen Beziehungen Sex in den Hintergrund getreten ist. Freuundschaft und gemeinsame Ziele sind für eine dauerhafte Beziehung ein viel stärkeres Fundament. Nun kann man sich als Philosoph doch einfach mal fragen "Warum ist Sexualtität bei den Menschen eigentlich noch so tief im Bewusstsein und auch im Unterbewusstsein?" Wir wissen alle, dass gerade im Konsumer-Bereich ("sex sells") Menschen gezielt beeinflusst werden können. Freud hat zudem nicht verarbeitete Probleme mit Sex im Unterbewusstsein als Krankheitsursache untersucht und beschrieben. Neben dieser "dunklen" Seite könnten wir doch auch mal überlegen, wie uns das Thema Sexualität auf geistiger Ebene in unserem Leben hilft, oder?
Na hoffentlich gibt es da überhaupt noch irgendwelche Vorteile. Es könnte ja auch behauptet werden, dass des Mensch in Zukunft die Aufgabe hat, dieses Kapitel seine Evolution zu schließen, und sich gar nicht mehr damit zu beschäftigen, da durch Gentechnik und Klonen selbst der biologische Sinn von Sex nicht mehr vorhanden sein wird.
Was meint Ihr?
Demon17Nanu wo sind denn die Bonobos? Aber egal. Ich meine wir sollten das Thema stärker fokussieren. Es geht nicht um Fortpflanzung. Was hat das mit Sex zu tun? Schließlich werden erhebliche Mittel aufgewendet Schwangersschaften zu verhindern. Insofern ist es völlig wurscht, ob die Eizelle in Zukunft In Vitro befruchtet wird oder wie bisher. Es geht auch nur indirekt um Liebe oder Partnerschaft, dafür gibt es andere Threads, sondern um Lustgewinn durch Sexualität. Da wir eine hochentwickelte reflexionfähige Spezies sind, reicht die reine Kopulation sicher nicht aus. Das kann schnell lanweilig werden. Insofern dient dieser Thread der direkten Kommunikation über Sexualität und sexuelle Praktiken und verfolgt keine ethischen, religiösen oder wissenschaftlichen Ziele. Der Begriff Philosophie ist im weitestens Sinne gemeint, wie er auch im "gestrengen Regularium" definiert wird.

In den 70ern gab es in den USA den sogenannten Hite-Report. Es kam dabei raus, dass orale Praktiken in den USA erst ziemlich selten waren, dann in den Folgejahren, durch das Aufsehen, das der jährliche Hite-Report in der Öffentlichkeit auf sich zog immer populärer wurden. Mich persönlich reizt es eigentlich weniger, weil ich Ganzkörperkontakt vorziehe, aber Abwechslung muss ja sein. Ich frage mich langsam ob oral inzwischen zum Pflichtprogramm gehört, das man/frau voneinander erwarten. Inwiefern sind wir dabei von den Einstellungen unserer Mitmenschen abhängig. Ich hielt es z.B. für total blöd jemanden dazu zu drängen, der dies nicht will. Andererseits wer leckt schon
von Anfang an aus reiner Hingabe? Ich mach es eigentlich nur, um sicher zu gehen, das Sie einen Orgasmus bekommt, oder schneller in Fahrt kommt. Andererseits gibt es ja auch vehemente Verfechter und Gegner des Oralsex. Was ist daran so toll und was so schlimm?

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
NathaniaSephiraToll ist mit Sicherheit das Gefühl :rolleyes: und irgendwie hat das auch ein wenig was mit Zuneigung und vertrauen zu tun, wobei das wiederum sehr relativ ist.
Demon17Mir persönlich bringt es nicht sehr viel, ehrlich gesagt. Ich habe manchmal den Eindruck es kann auch was mit Unterwerfung zu tun haben bei manchen Leuten und da ich nicht machtgeil bin kann ich es schlecht nachvollziehen. Die einzige Frau, die mir unbedingt einen blasen wollte war jedenfalls Maso. Manche Frauen fahren allerdings wirklich sehr darauf ab, wenn sie entsprechend stimuliert werden. Wieso hat es was mit Vertrauen zu tun?
meusIch denke nicht, dass Oralsex etwas mit Vertrauen (zum größten Teil) und schon garnicht mit Unterwerfung zu tun hat.
Ich finde es ist einfach etwas das ich gern jemanden fühlen lasse oder selbst gern habe.
Sexualität ist etwas Sinnliches, etwas das ich mit all meinen Sinnen gebe und nehme. Und es gibt viele Arten um es auszuleben.
Sex ist vorallem Kopfsache. Der Akt ansich nacht das ganze nicht aus.Ich glaube es gibt viele verschiedene Arten der Sexualität an sich. Tue ich es aus reiner Geilheit, aus einem Trieb heraus, ist es vielleicht nur rammeln. Oder, es muß nicht unbedingt mit Liebe zu tun haben, ist es ein Sinneserlebnis von Körper und Geist.
HancockIch habe selbstverständlich nicht alle 15 Seiten dieses Threads gelesen, sollte das ein Problem verursachen, dadurch, dass ich was schreibe was jemand stresst oder was auch immer dürft ihr mal alle 20 mal mit 0 Schaden slappen!

Also los:

Ich suche den Kick, verdammt!
Was soll ich noch tun? Es gibt nichts mehr, was mich noch thrillt... Ich war ein erbärmlicher loser bis zum Alter von 14/15...
In unglaublich kurzer Zeit, haben sich alle denkbaren Träume für mich erfüllt und ich bin ein richtiger player geworden, ich habe einfach alles, was man sich wünschen kann, nur nichtsmehr was ich mir noch wünschen könnte....

- Alkohol stresst mich einfach nurnoch.
- Von zahlreichen anderen Drogen kam ich kaum noch weg oder fand sie einfach nurnoch scheisse, und gegen andere wurde ich sozusagen immun
- beim Sex gibt es nichts mehr (ausser wirklich ekelhafte Sachen), was ich noch nicht getan habe... Ich habe oft Sex und es ist das, was mich noch am meissten 'flasht' aber es ist nichtmehr wie früher... Es ist nichtmehr das erste mal, wenn ich einen Venushügel fühle und wie er sich langsam spaltet... Ich habe einzigartige und sinnliche Erinnerungen, aber heute ist es anders....
- andere Sachen sind zu teuer, zu gefährlich, oder ich kenne sie einfach nicht...

Was soll ich noch machen? die frage habe ich mir oft gestellt...

Sie hat mich auch an die These weiter herangeführt, dass wirklich ganz im Ernst jeder Mensch gleichwertig ist, für einen armen Bauern, von 1241 von mir aus, war es das größte ein Stück Schweinefleisch zu essen... Was ist das heute für uns? garnichts mehr... ich glaube jeder mensch ist gleich glücklich oder unglücklich egal was er im leben hat...
geld macht einen nicht glücklich oder unglücklich, soviel weiss ich schon lange, aber auch sex gibt nur einen einmaligen kick... ich glaube es gibt einfach begrenzte ressourcen von spass im leben, und die soltle man sich meiner meinung nach gut einteilen^^

so ich hör ma lieber auf so schlimm rumzulabern, und lass den nächsten vielleicht ein wenig weiter aufs thema eingehen....
cya leudz....
LaChatte[QUOTE]Was soll ich noch machen? die frage habe ich mir oft gestellt...[/QUOTE]

Eine dauerhafte, enge, absolut ehrliche Beziehung zu einem lieben Menschen aufbauen. Das gibt immer wieder Kicks genug - und Sex wird nie langweilig, sondern im Gegenteil je länger je besser.

Den Details Aufmerksamkeit schenken - viele Gefühle und Sinneserfahrungen sind scheu und wollen ganz sanft gelockt werden. Die intensivsten Erfahrungen kommen nicht von der Quantität (mehr Partner, mehr Schmerz, mehr ...), sondern von der Qualität - wenn die Umgebung stimmt, kann eine einfache Berührung auf deiner Haut eine Unmenge unerwarteter Gefühle auslösen..

Und nein, Spass ist nicht begrenzt, sondern unendlich. Und wenn du eine Stufe erreichst, wo du denkst, besser könne es gar nicht sein - ein bisschen später wirst du merken, dass es noch besser ist.

[QUOTE]Ich denke nicht, dass Oralsex etwas mit Vertrauen (zum größten Teil) und schon garnicht mit Unterwerfung zu tun hat.[/QUOTE]

Ich finde, es braucht schon etwas Vertrauen, die Zähne des Andern so nahe an die eigenen Geschlechtsteile heranzulassen... Was, wenn er zubeisst???
NathaniaSephira:) la chatte, ich mag dich. was du schreibst ist echt klasse. das mit dem vertrauen meinte ich wirlich so. ich finde es gehört viel dazu, jemanden so nah (auch mit seinen augen, seiner nase und seinem mund) an die eigenen geschlechtsteile zu lassen. das erlaubt man wohl kaum jedem.
und was du zum thema kicks sagst find ich auch nicht übel.
ich glaube HANCOCK, du solltest nicht nach dingen suchen, die dich noch kicken können, sondern deine sichtweise ändern. da fällt mir ein satz aus einem werk von frédéric beigbéder ein :

[COLOR=crimson]Die beste Medizin gegen den Alltag ist der Kult des Alltags in seinem Fluss[/COLOR]

Also, lerne doch einfach die kunst der selektiven wahrnehmung und erfreue dich daran.....
Demon17Offenbar haben da Männer eine ganz andere Sichtweise als Frauen. Ich mag zwar keine Zähne am Sch***, aber als ich mich mit einigen Prostituierten auf St. Pauli unterhalten habe, erzählten mir diese, dass viele Freier sich gern einen blasen lassen weil sie es zu Hause nicht kriegen. Also bedenkenlos einer wildfremden Frau ihr Genital zur Verfügung stellen.

Ich finde es geht aber auch nicht um Stellungen sondern um Stimmungen, ein und dieselbe Position mit unterschiedlichen Pertnerinnen kann zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Insofern ist Sex mit der einen nur unheimlich schwer mit der anderen zu vergleichen. Alles was unterhalb dieses Sensibilitätsniveaus liegt, bezeichne ich als Mechanik, die natürlich auch wichtig ist aber allein für sich absolut kein Grund für einen ONS oder eine Beziehung ist.

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]dass viele Freier sich gern einen blasen lassen [/QUOTE]

Das finde ich doch etwas leichtsinnig - aber offenbar vertrauen die Freier darauf, dass die Prostituierten sie nicht als Kunden verlieren wollen.

@neptunia *erröt* und danke :)
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

@neptunia *erröt* und danke :) [/B][/QUOTE]

Ich glaub Du meinst NathaniaSephira. Das Risiko ist wohl für die Prostituierten sehr viel größer als für die Freier. Außerdem selbst wenn sie zubeist ist es einfach sie am Hals zu packen. Gewalt ist immer ein Risiko für die physisch Schwächeren, egal in welcher Position. Es kommt da wohl eher auf den bösen Willen an.

never surrender

demon17
FaschingsprinzNa Du alter Demon, wie gehts? (bist Du inzwischen nicht schon Demon18 und somit volljährig, hehehe?)

Deiner Frage "Wo sind die Bonobos?" schließe ich mich an. Ist schon ne gute Frage. Hattest am Anfang des Threads ja noch ein paar mehr, wie z. B. "Was ist der Orgasmus überhaupt? und warum bekommen Männer keinen? ".
Auch das Ziel, das Du formuliert hast, "mir geht es um eine Philosophie der Sexualität, um vor oder nach dem Sex nicht nur die rein sinnliche Ebene anzuregen, sondern auch die intellektuelle." finde ich interessant. Komisch, das es da anscheinend noch net soo viele gute Ansätze gibt.
Ich persönlich stehe mit meinem erweiterten Bewusstsein ja bereits völlig über den Dingen, d. h. auch über der Sexualiät (pfui deibel, sowas ekelhaftes!).
Gut, wenn ich jetzt ab und zu irgendwo so einen schönen Eimer stehen sehe, führt mich das natürlich schon in Versuchung, höhöhö! Aber meistens wundere ich mich nur über die "primitiven" Menschen, welche Sex immer noch körperlich oder geistig praktizieren. Völlig überflüssig, meiner Meinung nach!

P. S.: Also wehe wenn jetzt irgend einer auch nur ein Wort von dem eben geschriebenen glaubt! Dem schenke ich dann aber keine Eimer mehr!:D
Demon17@Faschingsprinz,

den Fetischismus wollte ich mir eigentlich bis zum Schluss aufsparen. :D Aber gut ich finde Du solltest uns das Eimer Ding wenigstens erklären, wenn Du schon das Thema wechselst.


@ NathaniaSephira,

[QUOTE]Die beste Medizin gegen den Alltag ist der Kult des Alltags in seinem Fluss [/QUOTE]

Inwiefern bezieht sich dieser Satz jetzt auf Oralsex? Ich finde das ist ebenfalls erklärungsbedürftig. Ich fände das wichtig, weil er klingt sehr philosophisch und eine bischen mehr Philosophie würde diesem Thread sehr gut tun.;)


never surrender

demon17
FaschingsprinzWieso den "Thema wechseln" ?
Ich habe mit dem Eimer das Thema weder ver- noch gewechselt!

Lies einfach nochmal mein Posting vom 6.03.04 12:49 Uhr (Kinders, wie die Zeit vergeht!) auf Seite 14. Dann verstehst Du es. :)

Zum Zitat von NathaniaSephira:
Naja, ob man Sex im Fluss unbedingt zum Kult des Alltags hochstilisieren muß weis ich net. Obwohl Cäsar ja genau diese Praktiken in seinem Buch "Der gallische Krieg" bei den Galliern beschreibt. Liegt uns also irgendwie wahrscheinlich immer noch im Blut, hehehe!

Um die Dikussion aber nun mal wieder ein wenig anzuheitzen, hier eine meiner vieeelen Thesen zu Thema:
Sex braucht kein intellektuell gebildeter Mensch, und schon gar nicht also Philosoph. Diese animalischen Wurzeln muss jeder Mensch irgenwann einmal überwinden, um sich dann nur noch mit den sinnvollen und unsinnigen Dingen zu beschäftigen. Also wenn man jetzt z. B. gerade Sex als unsinniges Ding entdeckt hat, muß man sich also internsiv damit beschäftigen! ....hm, ähm ne, warte mal,... also irgenwie geht mir jetzt mein Argumentationsfaden verloren. Da muß ich nochmal drüber nachdenken (also über die Argumentation und nicht über Sex, ... obwohl, ... vielleicht kann man das ja irgendwie miteinader kombinieren, hehehe!).
Demon17@Faschingsprinz,

Blödeleien dieser Art führen früher oder später zu Eingriffen des Moderators. Außerdem haben sie sich als destruktiv für eine sinnvolle Diskussion erwiesen. Ich möchte Dich also bitten, dich zurückzuhalten, da Du ja offensichtlich mangels eigener Erfahrungen gezwungen bist abzuschweifen.:rolleyes:

@Trauerwesen,

wie stehts denn mit Foucault?
FaschingsprinzNenene mein Lieber!

Wenn Du jetzt versuchst nicht zu beleidigen oder glaubst, Du kannst meine Postings ungestaft verunglimpfen, dann wollen wir doch mal sehen, was denn nun genau hier gelöscht werden muß.

Aber nix für ungut Demon17, ich hab ja Verständnis dafür, dass meine Art den Humors nicht nicht von allen Leuten so verstanden wird, wie ich es gemeint habe. Ist halt der Preis dafür, wenn man auf diese Art und Weise schreibt.
Wenn Du also in meinen Ausführungen keinen Sinn erkennen kannnst, bzw. dich persönlich gekränkt fühlst, werde ich darauf Rücksicht nehmen und mich hier in diesem Thread zurückhalten.
Kein Problem! :)

P. S.: Ich will ja zudem eigentlich auch, dass der Thread zum "Sinn des Lebens" die meisten Antworten erhällt. Ist ja z. Zt. ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen, hehehe!
TrauerwesenSo, ahja, Foucault, hab mal gelesen aber ich denke um das zu kapieren brauche ich noch etwas Zeit ;), aber werde mich mal bemühen.

Wollte nochmal zu Oralsex was äussern:
Ich finde, es hat definitiv mit Vertrauen zu tun!
Denn wenn mir da unten einer ankommt, ich meine, das is schon sehr intim, und der sieht das was ich da unten habe, und deswegen muss man demjenigen vertrauen. Ist jedenfalls bei mir so.
Und umgekehrt denke ich, muss man auch vertrauen, zumindest anfangs. Also für mich war es nicht so leicht, meinem Freund da was zu machen, wenn ihr versteht. Denn ist ne Überwindung, besonders wenn man es noch nie tat, und bei einem ONS hätte ich sowas wohl nie getan. Und genau dieser Satz zeigt ja wieder den Unterschied zwischen ONS und Sex in einer Beziehung. Die beiden Arten kann man, denke ich, gar nicht vergleichen. Beim ONS hat man mehr das prickeln, weil was neues, und in einer Beziehung ist dafür aber alles intensiver, vertrauens...stärker (?), und besser.
fly59mucHi @ all,
ich finde, ihr tut dem armen faschingsprinzen etwas unrecht, wenngleich er sich vielleicht auch nicht gerade geschickt ausgedrückt hat.

die Aussage von Faschingsprinz ist doch im Grund genommen, dass wir uns bei aller sogenannten sexuellen aufgeklärtheit ziemlich schüchtern und verklemmt verhalten.

Meines erachtens gibt es hier mehrere gründe:

1. das eigene selbstbewusstsein
Der grösste kritiker der eigenen person ist üblicherweise man selbst. dies baut selbstverständlich hürden bei der annäherung an das andere geschlecht auf, insbesondere wenn einen die andere person aufgrund ihrer ausstrahlung verzaubert.

2. das ständige vergleichen seiner selbst mit dem in den medien vorgespielten perfektionismus

uns werden täglich äusserlich perfekte menschen vorgehalten. man braucht eine gute portion selbstbewusstsein, wenn man sich nicht irgendwann doch unbewusst vergleicht und dann feststellt: meine nase ist zu gross, meine schenkel sind zu dick etc.....

3. die emanzipation
ja... steinigt mich. aber die emanzipation hat die zwischengeschlechtliche kontaktaufnahme nicht gerade vereinfacht. für die jungen ist die hürde, ein sexuell selbstbewusstes mädchen anzusprechen meines erachtens höher als früher, weil seine angst vor zurückweisung noch grösser ist. für mädchen ist die kontaktaufnahme eventuell auch schwieriger weil sie sich heute nicht darauf verlassen können, dass der junge den ersten schritt tut und somit die initiative durchaus auch mal von ihnen ausgehen muss.

Ich glaube, diese obigen hürden hat man erst überwunden, wenn man sich zum einen schon einmal die hörner abgestossen hat und insbesondere zu sich selber gefunden hat, was die youngsters in der zeit der ersten zwischengeschlechtlichen erlebnisse ja allgemein nicht haben. ja, und selbst jetzt..... wenn man sozusagen eine gewisse souveränität im zwischengeschlechtlichen umgang hat, selbst jetzt fällt man kommunikativ in die primatenzeit zurück (womit wir wieder beim faschingsprinzen wären), wenn es einen erwischt hat...

....aber das hat ja auch was für sich

und ciao !
FaschingsprinzHallo fly!

Danke für dein Posting. Wenigstens einer versteht mich. Ist doch gleich Balsam für meine arme geschundene Seele (OKOK, ist jetzt ein wenig übertrieben).
Ich dachte aber manchmal schon, das liegt jetzt alles nur an mir, und ich müsste mein Image wechseln und mich vom Admin in "Trauerkloß" umbenennen lassen.

Als kleines Dankeschön schreib ich gleich mal was in deinen Philosophie-Tread (den mit der Degeneration).

P. S.: Wollte ja eigentlich hier gar nichts mehr schreiben. Jetzt stehts ja dann wieder 230:230, hmpf!
CagliostroHm, ich weiss nicht wo das Problem ist,

ich steh' auf schüchtern...........
TrauerwesenOh, wer spricht wen an, ja, also ich als weibliches Geschöpf hab da echt so meine Probleme, auch wenn ich recht selbstbewusst rüberkomme, und nunja, deswegen könnten Männer schon denken oweia, das packe ich nicht. Wollte nur mal ein Fallbeispiel bringen, es is wahr, vor allem wenn es dann noch andere Komplikationen nebenher gibt. Aber, wenn ich deutliche Signale bekomme, dann kann ich auch die initiative ergreifen, aber nur, wenn ich mir sicher bin, aber das is dann auch so eine sache bei mir, weil ich mir oft denke "ne, das kann doch net sein dass der das so meint"...
Cagliostrointeressant..........


Frauen glauben es einfach nicht, dass Männer
wirklich DAS wollen...

Nun, es ist eine Programmierung.
Demon17Es ist ja auch irgendwie schwierig geworden Frauen anzusprechen. Ich weiß z.B. einfach nicht ob nun eine "formelle" Ansprache oder eine unkonventionelle geigneter ist. Irgendwie gibt es da keinen festen Verhaltenskodex mehr. Das verunsichert manchmal. Früher in der Schule, so mit 14 war das ja überhaupt kein Problem. Wir kannten uns, es wurde noch miteinander getanzt. So Klammerblues auch Schieber genannt. Man forderte Sie 2 dreimal auf spätestens nach dem dritten mal fing man an zu knutschen und die Sache war klar. Aber so einfach ist es nicht mehr. Also der Klammerblues fehlt mir. Das war eine schöne Einrichtung zum kennen lernen.:)

never surrender

demon17
TrauerwesenHm, also...es gibt altmodische Frauen *eindavonsei*, und manchmal muss das halt so sein, dass der mann anspricht. ich finde, das sollte alles passend zur Situaion sein, natürlich gibt es Leute, die stehen auf was kitschiges und auh leute, die stehen auf was lockeres. Nur zu locker wäre etwas schlecht, denn das kann schnell banal wirken.
Also ok, ich werde ja angaggert, aber entweder dann, wenn ich in einer Beziehung bin, oder das sind so komische Leute, die ekelig sind und denken sie seien wer weiss was (dann heisst es auch meistens "hey bella" und sowas). Also so macho-sprüche mag ich absolut nicht, denn da fühlt man sich als Frau wie ein Objekt. Man will heutzutage respektiert werden! Und da gehört nun mal ein wenig romantik hinzu...aber ok, ist bei jedem anders....

ich habe angst, typen anzusprechen, weil ich angst habe, die bilden sich was drauf ein und fühlen sich dann so bestätigt, und wenn sowas mal funktionierte, bleibt es doch oft bei nem ONS....ach weiss auch net, alles komisch.
FaschingsprinzMensch Trauerwesen, da sprichst Du mir aber gerade genau aus der Seele!

Ich denke auch, dass das Thema heutzutage irgendwie "komisch" ist. Damit meine ich jetzt aber nich komisch im Sinne von lustig, sondern im Sinne von merkwürdig und irgenwie verwirrend.
Es ist zwar unbestritten, dass wir in der tollen "moderen" und marktwirtschaftlichen Gesellschaft zwar Sexualität für Geld in tausendfacher Art und Weise erwerben können (und zwar kann das jeder, der eben das Geld hat), aber für die meisten Menschen gibt es langfristig nur eine erfüllte Sexualität zusammen mit einem geliebten Partner. Und genau da fangen in der heutigen Gesellschaft die Probleme erst richtig an. Von der hohen Scheidungsquote oder dem "Beziehungsstreß" brauche ich ja wohl nichts mehr zu sagen. Das ist schon grausam genug. Zudem wird gerade da auch schon mal Sex als Druckmittel eingesetzt um gewisse Dinge zu erreichen.
Aber auch ohne feste Beziehung gibt es genug Probleme. Wie kann ich jemanden kennenlernen, wie spreche ich jemanden an? Dann die Geschichte mit Aids. Da möchte ich auch keine Scherze drüber machen, dass ist ein sehr trauriges Thema und schlicht und ergeifend tödlich (in vielerlei Hinsicht).
Man hat schon fast das Gefühl, dass sich unsere Gesellschaft auf einen kritischen Zustand hinbewegt, der letztendlich sogar existenzbedrohend für die Menschen werden kann. Die zunehmende Anzahl an Single-Haushalten und gerade auch der Rückgang der Bevölkerungs-Anzahl in Deutschland zeigt doch, was für viele die pragmatische Lösung für das Beziehungs-Problem ist: Einfach keine Partnerschaft eingehen, oder wenn dann nur kurz so zu Spaß und natürlich um gottes Willen bloß keine Kinder in diese verrückte Welt setzen!
Ich weis, dass nicht alle so denken, aber in Summe ist halt der Trend aus den Statistik-Zahlen ganz unerbittlich abzuleiten.

Na hoffentlich können wenigsten die Philosophen mal "was gescheites" dazu beitragen, dass sich diese Zustände ändern, und so (wer weis es schon) vielleicht sogar die Welt retten. Oder wenigstens ein klein wenig. Wär doch schon mal was, oder?
Demon17@Trauerwesen,

das ist glaub ich einfach auf die Neudefinition des Verhältnisses von Mann und Frau zurückzuführen. In den letzten 30-40 Jahren hat sich da viel geändert und es ist ein ständiges hin und her. Weil sich ja auch nicht alles gleichmäßig ändert und der Trend momentan eher in Richtung *altmodisch* geht, allerdings auf Basis der erreichten Veränderung. Si wie in den 50er und 60er Jahren wird es nie wieder aber vieles aus den 70ern ist auch nicht recht. Es gibt halt keine klar definierten Rollen mehr, die Zeit wo man die korrekte Anmache in der Tanzschule lernte ist halt vorbei. Die Zeit wo man sich Ringe oder sonstige Zeichen ansteckte um klar zu machen ob man gebunden ist oder nicht leider auch. Diese Macho-Sprüche sind eher ein Zeichen von Unsicherheit und der Versuch sich dann in ein längst überholtes stereotypes Verhaltensmuster zu retten. Diese Muster werden ja auch in erster Linie in reinen Männergruppen ausgedacht bzw. geprägt. Ich glaub es geht dabei eher darum das "Ansehen" bei den Kumpeln zu erhalten als die beabsichtigte Wirkung bei Frauen zu erzielen. Aber es ist auch schwer wenn es keine klaren Vorgaben mehr gibt. Hinzu kommt die Tendenz zur vermehrten Annonymisierung in der Gesellschaft. Man ist eigentlich unheimlich oft mit unbekannten oder oberflächlich bekannten Menschen zusammen, so das vieles auch schnell und direkt gehen muss, weil man sich sonst aus den Augen verliert, aber gerade das führt dann wieder zu emotional relativ unbefriedigenden ONS.

never surrender

demon17
TrauerwesenYo, emanzipation ist das wort, aber wie weit denn emanzipation, ich will angesprochen werden, aber in den mantel komme ich schon alleine, denn ich bin ja kein schwächling. Etwas widersprüchlich, ich weiss, aber das liegt wohl daran, dass es, wie ihr schon sagtet, keine klare Linie mehr gibt.
Und das ganze kann man aber auch auf sex selbst beziehen. Frauen werden aktiver, Männer wollen das, einige nicht, weil sie ja der "macker" sind?
und dann kommt man mal mit bondage an und der typ, der ja eigentlich alles "komische" probieren will, rennt weg? ja hallo...

und ja, singlesein ist in, aber wieso denn nur? viele leute sind sowas von oberflächlich geworden, die, die noch an die liebe glauben, werden enttäuscht und habe angst, je wieder jemanden zu vertrauen. und irgendwas läuft falsch, die einen haben kaum zeit für sowas, wollen sex, die anderen wollen nen haus, heirat und 4 kinder und nen hund im garten, und was is mit dazwischen?? man kann doch schön zusammenleben, auch ohne kinder, auch mit stress nebenher....oh, komme vom thema ab.

aber irgendwie geht es ja schon in die richtung, dass sex heute als normal erscheint und jeder es hat, aber die beziehung drum herum als nebensache gilt...und sex in einer beziehung ist so sehr anders und schöner....
NathaniaSephira@demon
nunja, viele beschweren sich darüber, dass ihnen sex mit der zeit langweilig wird und keinen "kick" (Zitat von Hancock) mehr bringt. sprich: es wird alltäglich. wenn man jetzt aber versucht das alltägliche zu zellebrieren, dann wird es was besonderes. beispiel: frau steht an der spüle. alltag. jetzt beobachtet der mann sie aber in ihren bewegungen, genießt den anblick und schwupp, da hätten wir sie, die medizin gegen den alltag. na, war das einleuchtend, oder doch niht? jedenfalls kann man das auch auf sex beziehen.
Demon17@Trauerwesen + NathaniaSephira,

also mit der Beziehung habt ihr wohl recht, obwohl es für introvertierte Menschen, die einfach nicht gewohnt sind sich nach anderen zur richten ist so etwas unheimlich schwer. Ich mein man muss jemand anderes mehr lieben als sich selbst um freiwillig die eigenen Interessen z.B. an melanchlosichen egotrips zurückstellen. Außerdem hat ein anderer Mensch dann starken Einfluß über das Wohlbefinden. Ich mein konkret für mich heißt das, sie entscheidet ob ich glücklich oder verzweifelt bin...also das ist verdammt viel Macht. Und gerade wenn Sie mir dann leicht auf den Wecker geht ist es umgekehrt. Dann bin ich das egoistische Charakterschwein wenn ich lieber allein bin oder mit anderen Zusammen. Ich glaub das ist das Problem daran, aus meiner Sicht.

Ich mein das mit der Emanzipation lohnt sich so für die Männer nicht. Die schwierigen unangenehmen Sachen bleiben weiterhin Männersache und die einfachen Formalitäten können wegfallen. Nö also dann überlass ich es lieber weiterhin dem Zufall. Ich mein es hat sich schon X-mal ergeben ohne darüber nachzudenken und so wird es dann wohl auch bleiben.

Tja also bondage und s/m weiß ich auch nicht. Wenn von vornherein klar ist das es auschließlich um solche Praktiken geht ist das für mich uninteressant. Mal ausprobieren wenn man sich gut kennt oder für einen ONS find ich OK. Weil ich hab eigentlich überhaupt keinen Bock mich zum Sadisten zu entwickeln und dann auf Masochistinnen angewiesen zu sein. Umgekehrt kommt es für mich eh nicht in Frage, weil ich dabei absolut keine Lust empfinde. ich mein wenn mir jemand die Freiheit raubt oder Schmerzen zufügt dann gibt es physische, destruktive Gewalt. Das ist ein uraltes sehr natürliches Programm an dem keine Zeile geändert wird.

Das mit der Oberflächlichkeit liegt meiner Meinung nach an der Reizüberflutung durch die Medien ferndehen etc. Man wird mit einer Flut von Bildern und weitgehend zusammenhanglosen Informationen konfrontiert, die auf die Breite Masse zugeschnitten sind, also notwendigerweise flach sind. Weil in der Masse der größte gemeinsame Nenner mit zunehmender Menge immer kleiner wird. Insofern sind Boards wie dieses schon eine Alternative, weil man sich in Ruhe mit den ansichten einzelner Leute befassen kann. Wenn man dann noch gegenseitig aufeinander eingeht, kann dabei etwas herauskommen, was halt nicht mehr oberflächlich ist. Ich glaub die Anzahl der sexuell permanent aktiven Menschen ist geringer als oft angenommen wird. Es gibt da einen schönen Thread von Azurite mit dem Titel Leben ohne Sexualität oder so mit ca. 600 Beiträgen. Ist dann natürlich auch eine Frage der Definition von Sex. Im Durchschnitt kopulieren Ehepaare in der BRD alle 14 Tage einmal. Na ja das ist zur Not auch noch als Single zu schaffen, obwohl es mir persönlich zu stressig wäre. Ich find Ville Vallo gut, der sich öffentlich als Wichser bezeichnet. Weil es diesen Erfolgsdruck, "Waaaaas Du hast keinen Sex" begegnet. Weil das ist nun auch wieder hirnamputiert, aus meiner Sicht. Ich mein ich mag dieses Angeben nicht, ob es nun um Autos, Drogen, Musik oder Sex geht ist dabei unerheblich.

Du hast schon recht Nathamia Sephira, es kommt auf die kleinen schönen Augenblicke in der Beziehung an, aus der sich tlle Ohasen ergeben können, wo sich beide voll aufeinander konzentrieren und sehr offen füreinander sind. Das läßt sich in dieser Intensität mit ONS nicht erreichen, einfach weil man sich ja nicht so gut kennt und die Gelegenheit bewußt herbeigeführt wird und man entsprechend nicht so locker und offen und unbefangen ist.

never surrender

demon17
VampireMiyusexualität is was ganz natürliches, hat nichts mit sünde zu tun, ist die momentane lust oder die immerwährende spannung zwiaschen zwei personen.... entweder rein körperlich oder den ganzen menschen...
wobei bei mir sex ohne liebe nie in frage käme

miyu
fly59muc@ vampiremiyu

das wars wohl auf den punkt gebracht, wobei ich das mit sex und liebe anders sehe. ich weiss, es gibt die pure sexuelle anziehung, die zumindest anfänglich mit liebe nichts zu tun hat (erotisches knistern unter völlig fremden menschen). also ich kann mir schon sex ohne "liebe" vorstellen bzw habe es schon erlebt. hier müsste natürlich etwas detailarbeit bzgl. der definition von "liebe" betrieben werden.

ciao
TrauerwesenNun, nochmal zu S/m usw, ich betreibe auch kein S/M /bondage, nur es gibt Dinge, die gehen in die Richtung, es kommt halt auf das Mass an und wie man es anwendet. Ich würde niemals mit Peitsche oder sowas ankommen wollen. Aber nun, das muss jeder selbst entscheiden, hab schon leute erlebt, denen war Fesseln schon zuviel, also jeder ist da wohl anders.

und ja, ONS haben ihren eigenen Reiz, aber dieser Reiz ist bei mir persönlich weg, der reiz des Fremden usw, habe mir vorgenommen, sowas nie wieder zu machen, denn ich brauche einfach das vertrauen und die Wärme, auch weil ich schlechte erfahrung mit sowas machte....
Demon17also ich hab eigentlich keine schlechten erfahrungen mit ONS. Es kann allerdings schon mal vorkommen, das man jemand am nächsten Tag nicht mehr wiedersehen will. Da waren dann wohl die Hormone ausschlaggebend. Es ist dann wirklich kalt irgendwie, aber es könne sich auch Freundschaften draus entwickeln...und wenn vorher klar ist das es aus irgendwelchen Gründen nur bei einer Nacft bleiben wird, warum denn nicht...

@Trauerwesen, was verstehst Du unter schlechten Erfahrungen?
Natürlich ist Sex mit Liebe schöner als ohne, aber ohne ist besser als nix. Was fasziniert Dich an Bondage? ich weiß nicht was das bringen soll aber wenn ich jemand gut kenne ok. Für ONS lehne ich das aber grundsätzlich ab. Wir hatten mal einen Thread da ging es auch um s/m ONS, also ich halte das für extrem leichtsinnig und wenn du erst gefesselt bist dann kann alles geschehen....

never surrender

demon17
VampireMiyu@ fly59muc

okay, aber ich denke das diese deifinition hier nicht rein gehört.... und meine defi steht hier schon irgendwo in irgendeinem threat über die wahre liebe... vielleicht auch schon in mehreren... aber eigentlich hättest du recht, was das anbelangt.

miyu
Lunashine[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Früher war es klar, Sexualität dient der Fortpflanzung und alles andere war Sünde. Wie sit das heute? Ist Sex einfach purer Zeitvertreib und Lustgewinn oder mehr?

never surrender


demon17 [/B][/QUOTE]


Hallo Ihrs......

klar das du das auf das Christentum beziehst,
die Kirche hat da sehr viel falsch gemacht,
um ihre macht zu stärken.

Aber les dir mal in der Bibel das Hohe Lied durch.
ein für die damalige zeit (und heute hat es durchaus auch ncoh seinen reiz) ein hoch erotisches Buch.

Da steht nix davon drinnen, das Sex nur zur Fortpflanzung dient.
Im gegenteil, da wird beschrieben, das sich zwei menschen lieben und begehren...... :-)

Und eins hab ich daraus für mich übernommen:
Sex und Liebe gehört für mich zusammen!
Sex untermauert und festigt die Beziehung zum Partner.

Greetings

Luna
Demon17@Lunashine,

ich glaube die Kirche hat die Sexualität früher auch aus Gründen der Geburtenkontrolle unterdrückt. Es gab ja keine Verhütungsmittel und es hätte wahrscheinlich zur Überbevölkerung geführt wenn die Leute ihre Sexualität frei ausgelebt hätten. Ich finde auch das eine Beziehung ohne Sex eigentlich keine richtige Beziehung ist. Umgekehrt seh ich das nicht so unbedingt. Es kommt auf den Begriff der Liebe an. Sie kann ja auch sehr kurzfristig sein. Aber nur aus Geilheit zu poppen ist sicher gefühlsmäßig unbefriedeigend.

never surrender

demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]ich glaube die Kirche hat die Sexualität früher auch aus Gründen der Geburtenkontrolle unterdrückt. Es gab ja keine Verhütungsmittel und es hätte wahrscheinlich zur Überbevölkerung geführt wenn die Leute ihre Sexualität frei ausgelebt hätten... [/B][/QUOTE]

einige zitate zu den stichworten SEXUALITÄT und KIRCHE
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[COLOR=coral]"Die Angst vor Sexualität kommt daher, dass die Energien die Fähigkeit haben, uns geradewegs zu Gott und zur Erleuchtung zu führen. Wenn es den Menschen erlaubt wäre, diese Energien nach ihrem Belieben in vollem Ausmaß zu erforschen, hätte dies wahrscheinlich für religiöse Organisationen und ihre Kontrollsysteme negative Konsequenzen: Sie würden die Kontrolle über ihre Mitglieder und deren Energie verlieren."[/COLOR] S. 123
quelle: »Der rote Pfad – Geistige Partnerschaft - der spirituelle Weg – Die Verbindung von westlichem Denken und altem indianischem Wissen«, Sea´ Cia Criss, Oesch Verlag, 1997

"Die frühe sadomasochistische Pornographie schildert Sexualität als Machtverhältnis; neuere Produkte dieser Art vermitteln hingegen das Bild, Sexualität und Tod seien faktisch identisch: ein Verlust an Selbstkontrolle, der soweit geht, dass Gefühle sexueller Erregung durchbrechen, kommt sozusagen der Verstümmelung oder Ermordung der weiblichen Teile der eigenen Person gleich. Ebenso wie die Azteken, als sie dem Tod zu huldigen begannen, ihre Muttergottheit in ›Schmutzfresserin‹ umbenannten, und in den ›weiblichen‹ Werten nur noch das Widerwärtige und Zerstörerische, die unerbittliche Erde sahen, steht auch unsere Kultur, die die Macht zu töten über alles verehrt, an dem Punkt, wo sie alles ›Weibliche‹ in der Welt ausrotten will." S. 837

"»Sexualität ist des Körpers und der Körper ist des Todes.« Aus dieser Verknüpfung erwachsen, Ernest Becker zufolge, die sexuellen Schuldgefühle. Allerdings wurden andere Funktionen, die zweifellos ebenfalls »des Körpers« sind, wie etwa die Nahrungsaufnahme, die Ausscheidung und das Atmen, bis in alttestamentarische Zeiten zurück nicht für gefährlich oder gar todbringend erachtet. Norman O. Brown gelangt bei seiner vergleichsweise komplexeren Analyse zu einem ganz ähnlichen Schluss. Für ihn ist die »universelle« Verleugnung der Sexualität in einer »universellen« Verleugnung des Todes begründet. Da wir den Tod nicht wahrhaben wollen, lehnen wir auch die körperliche Lust ab, die uns an den Tod gemahnt. Aber keine dieser ›Erklärungen‹ sagt etwas darüber aus, warum der Tod allein als Sache des Körpers und nicht des Geistes betrachtet wird, warum die Ablehnung des Körpers ausgerechnet die Abwertung der Sexualität und nicht die anderer Körpervorgänge bedeutet, und warum die Abwertung der Sexualität automatisch die Abwertung der Frauen mit sich bringen musste." S. 845

Von allen Formen der Lust ist Sexualität wohl die intensivste. Sexualität ist also der Kernbereich aller Lust, und diese wiederum der wichtigste Ort der Freiheit. Freiheit ist der Zustand größtmöglicher Harmonie und Ausgeglichenheit aller Elemente, die uns Menschen ausmachen: des Körpers, der Gefühle und des Geistes. Freiheit und Lust gehören zu den zentralen Werten des Feminismus. ... Um zur Freiheit – in welchen Bereichen auch immer – zu finden, müssen wir die Geschlechterrollen und damit die Definition des Mannes als des beherrschenden, der Frau als des beherrschten Teils überwinden." S. 848

quelle: »Jenseits der Macht – Frauen, Männer und Moral«, Marilyn French, rororo Verlag, 1985-92

[COLOR=coral]"Sexualität ist ein Tor. ... Es ist diese Kraft vor der sich die Menschheit mehr fürchtet als vor der Atombombe. Die sie deshalb so unsinnigerweise zähmen, abzuwürgen, abzulehnen versucht und mit dem Namen der Sünde belegt."[/COLOR] S. 58
quelle: »Die Heilung der Inneren Frau – Sieben Schritte zur Selbstbefreiung des Weiblichen«, Gayan S. Winter, Heyne Millenium Verlag, 1998

"Im Patriarchat war Heterosexualität schon im alten Mesopotamien ein zentrales Instrument zur Demütigung von Frauen und Machtausübung von Frauen. Alle Frauen hatten Männern zur Verfügung zu stehen: die ärmsten, die Sklavinnen, allen Männern; die etwas besseren, die Konkubinen oder Priesterinnen, einigen, die privilegierten, die Ehefrauen, einem." S. 22
quelle: »So sehe ich das« Alice Schwarzer, Kiepenheuer und Witsch, Tb, 1997

[COLOR=coral]Worauf würde sich die Kirche konzentrieren, wenn sie von ihrem (sexuelllen) Obsessions-Repressions-Dualismus freikäme und einen Großteil ihrer Energie nicht mehr in diesen Dualismus stecken würde? Spiritualität vielleicht? ... Ich hoffe sehr, dass wir als Individuen und als Gesellschaft diesen Schritt bereitwillig auf uns nehmen." S. 51

"Auch die Kirche hat einen ganz erheblichen Beitrag zur Entstehung und Förderung der Beziehungssucht geleistet. Vermutlich besteht ein Zusammenhang zwischen der sexuellen Besessenheit der Kirche und ihrer Auffassung, dass ein Individuum nur in der Paarverbindung als normal gilt. Alleinstehende Personen stellen in den meisten Fällen eine Bedrohung für die Grundsätze der Kirche dar, nach denen die Organisation einer sozialen Gemeinschaft in Form von Paarenund Familien aufgebaut ist. Alleinstehende Kirchendiener - sofern sie nicht unverheiratete Priester oder Nonnen sind – stellen eine Gefahr für die Kirchengemeinschaft dar. .. Im Grunde istdie Kirche eine Gemeinschaft von heterosexuellen und in Paarbeziehungen miteinander lebenden Menschen. Und wer in dieser ›Gemeinde‹ akzeptiert werden möchte, muss sich ›anpassen‹. Es gibt kaum Freiräume für abartige, andersartige Vorstellungen vom Zusammenleben. Vor allen Dingen aber liegt die Betonung n i c h t auf der Qualität einer Beziehung, sondern darauf i n einer zu leben.
Verschärfend kommt noch hinzu, dass von jedem, der erst einmal in einer Beziehung – besonders einer Ehe – lebt, erwartet wird, dass er darin verbleibt, egal ob sie gut oder schlecht ist. Selbst wenn eine Ehe auf alle Beteiligten zerstörerisch wirkt, wird vorausgesetzt, dass man sie weiter aufrecht erhält. Dieser Glaube hat nicht nur die Beziehungssucht gefördert, er hat auch dazu beigetragen, dass ein Mensch ohne Bindung nicht anerkannt wird. S. 102

"Auch die Kirche hat einen ganz erheblichen Beitrag zur Entstehung und Förderung der Beziehungssucht geleistet. Vermutlich besteht ein Zusammenhang zwischen der sexuellen Besessenheit der Kirche und ihrer Auffassung, dass ein Individuum nur in der Paarverbindung als normal gilt. Alleinstehende Personen stellen in den meisten Fällen eine Bedrohung für die Grundsätze der Kirche dar, nach denen die Organisation einer sozialen Gemeinschaft in Form von Paaren und Familien aufgebaut ist. Alleinstehende Kirchendiener - sofern sie nicht unverheiratete Priester oder Nonnen sind – stellen eine Gefahr für die Kirchengemeinschaft dar. .. Im Grunde istdie Kirche eine Gemeinschaft von heterosexuellen und in Paarbeziehungen miteinander lebenden Menschen. Und wer in dieser ›Gemeinde‹ akzeptiert werden möchte, muss sich ›anpassen‹. Es gibt kaum Freiräume für abartige, andersartige Vorstellungen vom Zusammenleben. Vor allen Dingen aber liegt die Betonung n i c h t auf der Qualität einer Beziehung, sondern darauf i n einer zu leben.
Verschärfend kommt noch hinzu, dass von jedem, der erst einmal in einer Beziehung – besonders einer Ehe – lebt, erwartet wird, dass er darin verbleibt, egal ob sie gut oder schlecht ist. Selbst wenn eine Ehe auf alle Beteiligten zerstörerisch wirkt, wird vorausgesetzt, dass man sie weiter aufrecht erhält. Dieser Glaube hat nicht nur die Beziehungssucht gefördert, er hat auch dazu beigetragen, dass ein Mensch ohne Bindung nicht anerkannt wird. S. 117[/COLOR]

quelle: »Die Flucht vor Nähe – Warum Liebe, die süchtig macht, keine Liebe ist«, Anne Wilson Schaef, dtv Verlag, Ungekürzte Ausg. 1992

gruß, cocrea

übrigens, der kirche liegt an der mehrung ihrer schäfchen (wachset und MEHRET euch).
sie will eben nicht die geburtenkontrolle, sondern ungehinderte vermehrung.
die mormonen, eine kleine glaubensgemeinschaft, haben die vielweiberei begünstigt. ein mann konnte (kann) (wie auch im islam praktiziert) je nach 1) wirtschaftlicher und 2) sexueller potenz bis zu vier ehefrauen haben, damit er möglichst viele kinder zeugt. wie die qualität deren aufwachsens beschaffen ist, das kümmert die kirche weniger, der es vordergründig um quantität zu gehen scheint, wie auch dem vater staat. der vatergott uranus legte auch großen wert auf seine möglichst vielfältig gestreute zeugen-schaft (zeugungskraft). um die aufzucht seiner brut kümmerte er sich nicht. der beginn der vaterlosen vaterorientierten gesellschaft.
Demon17Weißt du Cocrea, ich hab erst mal Geschichte studiert und deshalb weiß ich, das es immer wieder Hungersnöte gab. Wer kein Land hatte oder eine andere Einkommensquelle durfte nicht heiraten, es war die einzige Möglichkeit Überbevölkerung zu vermeiden. Menschen ohne ausreichendes Eigentum waren gezwungen als Knechte oder Mägde zu leben. Es gab genau festgelegte Regeln, die narürlich von region zu Region variierten. Ein uneheliches Kind wurde häufig von der Gemeinde finanziert, beim zweiten oder dritten wurde die Mutter aus dem Ort getrieben. Ebenso war es mit den Klöstern, in denen der Adel häufig überschüssige Nachkommen, in erster Linie Frauen unterbrachte. (Männer wurden halt durch den Krieg dezimiert)Natürlich hatten sie Sex wie hunderte von Babyskeletten rings um die Klöster vermuten lassen, aber es durfte einfach keine erbberechtigten Nachkommen geben um das Erbe nicht immer weiter zu zerstückeln. Im Mittelalter hatte die ständige Erbteilung häufig zu Parzellengrößen bei den Bauern geführt, die eine Familie einfach nicht mehr ernähren konnten. Das bebaubare Land war verteilt, die Wälder abgeholzt. Wir haben heute z.B. wesentlich mehr Wald als noch vor 500 Jahren.
Das diese Form der Geburtenkontrolle sozial in jeder Form ungerecht ist, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Natürlich hat auch gerade das Zölibat zu einigen von Dir geschilderten Phänomenen geführt. Doch diese sind für mich eher das Resultat der Unterdrückung von Sexualität als deren Ursache. Insofern ist das Misstrauen vieler Priester und Mönche, das ja zur Zeit der Hexenverfolgung manische Züge annahm, eher die Folge des mangelnden Umgangs mit Frauen. Wer das Verlangen nach Sex als Versuchung ansieht ist natürlich geneigt, die Schuld den Objekten seiner Begierde zuzuschieben. Projektion war schon immer ein probates Mittel der Moralisten sich selbst zu erheben.

Du solltest Dich vielleicht mal mit dem Konstruktivismus, bzw. Dekonstruktivismus beschäftigen. Die Wahrnehmung wird durch interne Strukuren organisiert und selektiert. Dies führt meines Erachtens zur mißachtung des Grundsatzes der Erklärungsökonomie, indem sie nicht unbedingt nach der naheliegensten Erklärung suchen. Für mich steht die Einkommensverteilung bei der Wahrnehmung der sozialen Ungleichheit nach wie vor im Vordergrund, diese wirkt sich auf die Sexualität aus. Das Geschlecht spielt dabei nicht unbedingt die entscheidende Rolle. Auch Knaben wurden/werden z.B. sexuell ausgebeutet. Im antiken Griechenland galt war die Homosexualität nicht tabuisiert. Es galt jedoch als ehrenrührig und erniedrigend für Männer sich penetrieren zu lassen

never surrender


demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Weißt du Cocrea, ... [/B][/QUOTE] weißt du, demon, ich bin autodidaktin und habe nicht aufgehört zu studieren, vor allem außerhalb der mainstream akademia.
erstaunt bin, demon. aus deinen botschaften in jüngster zeit hab ich klar entnommen, dass du mit mir nicht diskutieren willst (als die ausnahme deiner hier vorgegebenen diskussionsregeln?!) - entgegen sonstiger beteuerungen.
nun denn, es werden von mehreren selbst gestellte regeln gebrochen.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Klöster ... Natürlich hatten sie Sex wie hunderte von Babyskeletten rings um die Klöster vermuten lassen[/B][/QUOTE]
lt. dieser quelle [url]http://religion.orf.at/projekt02/news/0305/ne030513_schweiz.htm[/url]
brechen ca. 50% der kath. Priester ihr Zölibatsgelübde.

Dr. Patrick Carnes behauptet in seinem Buch ´The Betrayal Bond´, dass nur 2% der (kath.) Priester, die ein Zölibatsgelübde (wird mittlerweile als Ehe- nicht Sexlosigkeit definiert) abgelegt haben, gänzlich auf sexuelle Kontakte verzichten. 98% gehen sexueller aktivität nach.
ob die nonzölibatäre welt einen solch hohen statistischen wert erreicht? kopfkratz

noch eine andere int. quelle [url]http://www.john654.org/pedophmyths.html[/url]
10 MYTHS ABOUT PRIESTLY PEDOPHILIA
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Wer das Verlangen nach Sex als Versuchung ansieht ist natürlich geneigt, die Schuld den Objekten seiner Begierde zuzuschieben. [/B][/QUOTE]
«Die Leidenschaften werden böse und tückisch, wenn sie böse und tückisch betrachtet werden.» so schrieb F. Nietzsche.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Du solltest Dich vielleicht mal mit dem Konstruktivismus, bzw. Dekonstruktivismus beschäftigen. Die Wahrnehmung wird durch interne Strukuren organisiert und selektiert. Dies führt meines Erachtens zur mißachtung des Grundsatzes der Erklärungsökonomie, indem sie nicht unbedingt nach der naheliegensten Erklärung suchen. [/B][/QUOTE]
demon, die formel DU SOLLTEST stammt aus der patriarchalen, alttestamentarischen mottenkiste - und ist ganz im sinne der herkömmlichen HERRschenden rollenverteilung geschrieben. wer sich auf die gesetze und die formulierungen des vatergottes beruft, erweckt erneut die eingewachsene furcht vor dem zorn des herrn bei zuwiderhandlung.
ich wittere alten rollenmief, wenn mein gegenüber sich solcher formeln bedient. mir genügt ein aufrichtiger vorschlag / empfehlung.

re: konstruktivismus.
du bist nicht der erste, der ihn mir empfiehlt, wohl auch nicht der letzte. in folgenden beiträgen, die ich zu deiner / unserer erbauung bekanntgebe, hab ich mich in nw dazu ausgelassen:
am 07-12-2003 um 12:54 cocrea kaisers bart – ist gott ein looser?
21-01-2004 um 07:45 cocrea Platz der Philosophen > Der charakterlose Gott

empfohlener text dazu unter quelle: [url]http://www.essl.at/bibliogr/rad-konstr.html#L1[/url]

mit einem nobelpreisträger aus diesem lager hatte ich ein persönliches erlebnis und darüber in einem anderen forum ff berichtet:
[QUOTE]"Im Rahmen einer wissenschaftlich-spirituellen Konferenz (mit der Themenklammer Buddhismus bis Atomphysik) 10/02 habe ich den bescheidenen chilenischen Bewusstseinsforscher und Konstruktivisten Maturana persönlich als seine Dolmetscherin kennen- und schätzen gelernt.
Beim Abschlusspodium bat TV-Moderator Jürgen Fliege die Referenten einzeln um ein Statement zu seiner Frage: [b]Welche Aussage hat Sie während der Konferenz am meisten berührt? [/b]
Zu meinem Erstaunen bezog sich Maturana nicht - wie seine KollegInnen zuvor - auf einen Mitreferenten, sondern antwortete folgendes: >Mich hat der Satz, den meine Dolmetscherin mir //es war fast beiläufig am ende einer kurzen unterhaltung// sagte, am meisten angesprochen, nämlich: [b]"Ich habe dir (Ihnen) gern zugehört. [/b]"< Er führte weiter aus: ´Es ist die Empathie, das aufrichtige Interesse, was zwei (eigenständige) Weltenerschaffer eine gemeinsame Teilwelt erschaffen lässt.´
Inter-Esse = die Essenz, die zwischen den Realitätserschaffern vorhanden ist.

Ich wünsche uns forendiskutanten und -onkels aufrichtiges empathieförderndes interesse und eine riesenportion geduld an und mit und für sich selbst und am anderen und an den passionsgefüllten themen."[/QUOTE]
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Für mich steht die Einkommensverteilung --- im Vordergrund, diese wirkt sich auf die Sexualität aus. [/B][/QUOTE]
wie sagte b.brecht: erst kommt das fressen [dann die sexualität, einfügung cocrea], dann die moral [und dann der tod/wandlung].

gruß cocrea
Demon17Ich sehe wir haben beide unsere Vorurteile,

auch wenn Du maturana übersetzt hast, kann ich das nur als relativ peinliches Name dropping empfinden. Stell Dir vor ich habe auch jahrelang mit namhaften Autoren diskutiert und sie sogar verstanden. *g* Außerdem ist Humberto Maturana nun mal in erster Linie Biologe gell und nicht unbedingt Philosoph oder Epistemologe oder meinst Du einen anderen. (seine Evolutionstheorie find ich gar nicht schlecht) [QUOTE]du bist nicht der erste, der ihn mir empfiehlt, wohl auch nicht der letzte.[/QUOTE] Warum wohl?

Das das oder der Zölibat nicht unbedingt eingehalten wird ist klar, schliesslich gab es auch Päpste mit umfangreicher Nachkommenschaft. Doch hat die Überzeugung die Ausübung von Sexualität koste das Seelenheil viele Inquisitoren zu frauenfeindlichem Verhalten motiviert, das ist in zahlreichen Quellen und Tagebüchern überliefert. Der Hexenhammer ist eine davon.

Das du die Formulierung "Du solltest vielleicht" für patriarchalisch hältst ist Dein Problem und in meinen Augen Ausdruck ideologischer Verblendung.

Außerdem könnte ich Deinen permanenten Versuchen Durch Zitate Deiner Meinung ein besonderes Gewicht zu geben, auch als Verusch zur Dominanz interpretieren.

Weißt Du als ich Dich ignorierte störtest Du einfach bei einer konstruktiven Diskussion mit Anderen, auf die Du leider nicht eingegangen bist.

Aber jetzt mal im Ernst, was hat das jetzt noch mit der Sexualität der schwarzen Subkultur zu tun? Den Bezug setze ich irgendwie voraus. Schließlich sind wir hier auf dem German Gothic Board. Glücklicherweise gibt es keine nennenswerten Studien über uns.

Vergiss bitte nicht, eine Beobachtung sagt viel über den Standpunkt eines Beobachters, aber kaum etwas über den Gegenstand der Beobachtung.

[COLOR=crimson]think twice its magic[/COLOR]

demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich sehe wir haben beide unsere Vorurteile[/B][/QUOTE] immerhin, das wär schon eine gemeinsamkeit, die WIR uns mit vielen teilen. what else is new? ob das viel mit phil-d-sex zu tun hat? ja doch, wo doch alles mit allem verbunden ist. war das nun konstruktiv, konstruktivisitisch oder ho(h)listisch? kopfkratz.

mein erster konstruktivismus-online-lehrer (ja ich schätze belehrungen ethischer art) ist leiter einer hypnosepsychoklinik, der sich ursprünglich von einigen indignierten kaffeekränzchen-userinnen instrumentalisieren lassen hat, mich von einem bunt-board zu stauben, was viel wirbel veursachte. nach ca. 10 wiederholten anläufen ... gab er, erfolglos geblieben, auf. nachdem er mich nicht öffentlich ´brechen´ konnte, bat er mehrfach um privaten kontakt.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]auch wenn Du maturana übersetzt hast, kann ich das nur als relativ peinliches Name dropping empfinden. Stell Dir vor ich habe auch jahrelang mit namhaften Autoren diskutiert und sie sogar verstanden. *g*[/B][/QUOTE]
name dropping von öffentlichen personen, die direkt oder indirekt zur neben-diskussion stehen, empfinde ich keineswegs als peinlich. mich interessieren die autoren, die du kennst und sogar verstanden hast und wie und warum du sie verstanden hast (leider ein offtopic-interesse). für mich ist es eher peinlich, wenn in einem strang über die philosophie der sexualität anmachtipps ´gedroppt´ und vor allem --- als pc ONTOPIC - erwartet werden.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Doch hat die Überzeugung die Ausübung von Sexualität koste das Seelenheil viele Inquisitoren zu frauenfeindlichem Verhalten motiviert ... [/B][/QUOTE]
nu könnt ich ja ein ´peinliches name dropping´ meines ex, eines gescheiterten kath. claretiners und primus-studenten in der lateransuniversität machen, der - wie mir scheint - das lebenslange verleumdungs-´opfer´ seines homophilen superiors (der nur dem papst unterstellt war) geblieben ist, weswegen er v.a. auf seine klerikale gelehrtenkarriere verzichtete und statt dessen zum schrulligen autodidakten und gärtner wurde. von ihm, dem hier namentlich nicht genannten, da er keine person des öffentlichen interesses ist, hab ich ua aus erster hand, welch abgefeimter frauenhasser sein superior und protektor war (der nur noch dem papst unterstellt war). er hatte als kind unter seiner mutter und schwester gelitten, wie mein ex übrigens auch. (und wer hat das nicht?)
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Das[/B] du ... für patriarchalisch hältst [B]ist Dein Problem[/B] und in meinen Augen Ausdruck ideologischer Verblendung.[/QUOTE]
von möchtegern-gurus kenne ich diesen großzügig verwendeten ab-verweisungssatz: [B]das ist dein problem.[/B] von einem namhaften paartherapeut, den ich nicht persönlich kenne, hab ich anderes vernommen. interessiert? zitat (kostprobe) gefällig? ggg
zu obigem thema könnte ich zum großdiskurs ausholen, doch lassen wir das ...
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]... könnte ich Deinen permanenten Versuchen Durch Zitate Deiner Meinung ein besonderes Gewicht zu geben, auch als Verusch zur Dominanz interpretieren. [/B][/QUOTE] ich zitiere, also bin ich - mit und ohne gewichtgebung aus sicht meiner beobachterInnen. meine absichten dabei sind vielfältig - bewusst und unbewusst.
demon, [B]versuche[/B] sind mE für die katz. [B]just do it.[/B] (huch, schon wieder ein zitat - auch noch aus der werbung, peinliches zitat dropping aber auch). es gibt user, die mich bisweilen als dominant empfinden. damit hab ich kein problem. ist es nun deren problem oder doch meines oder doch unseres oder ... ? kopfkratz. und wie sagtest du so bedeutsam: [i]" Vergiss bitte nicht, eine Beobachtung sagt viel über den Standpunkt eines Beobachters, aber kaum etwas über den Gegenstand der Beobachtung." [/i]

wenn du bspw. schreibst, dass für dich die s/m rolle als sub nicht in frage kommt und du die dominante/sadistische rolle bevorzugtest (wenn überhaupt), lässt dies für den beobachter darauf schließen, dass du die rollenzuteilung des dominanten bevorzugst? angesprochen werden möchtest du allerdings von einer (dominant?) selbstverständlich auftretenden frau - im rahmen deines gustos. (kontrolle ist ...)
weiter oben schrieb ich in etwa: ´vielfältige (sex)stellungen sind trumpf.´
was sagt das nun über mich und die beobachterseite aus?
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]... als ich Dich ignorierte störtest Du einfach bei einer konstruktiven Diskussion mit Anderen, auf die Du leider nicht eingegangen bist.[/B][/QUOTE]
es störte DICH, demon, dass ich deine erwartungen nicht erfüllte. ich gehe gewöhnlich, wenn ich zeit und lust habe, auf persönliche fragen, die ich als authentisch und respektvoll gestellt empfinde, öffentlich oder privat ein, auf der ebene und in der form die mir entspricht. ich beschäftige mich mit der kunst des fragenstellens. fragen wirken ua katalysatorisch. auf allgemeine erwartungshaltungen und verhaltensvorschriften von strang´bestimmern´ oä gehe ich ungern ein. c´est vrai. ich fände das ´peinlich´, vorurteilsbehaftet wie ich bin.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] jetzt mal im Ernst, was hat das jetzt noch mit der Sexualität der schwarzen Subkultur zu tun? Den Bezug setze ich irgendwie voraus. Schließlich sind wir hier auf dem German Gothic Board. [/B][/QUOTE]
uuih, es tun sich ´irgendwie´ neu-alte erwartungswelten demons auf. stell dir vor, für mich besagt der strangtitel nicht, dass ich AUTOMATISCH und ausschließlich mit angehörigen der schwarzen szene über die Sexualität der schwarzen Subkultur zu diskutieren habe. ich setze diesen bezug KEINESWEGS voraus.

in einem schönheits-op-forum hab ich mich beispielsweise in philosophischer form über perfektionismus und die folgen ausgelassen. die strangeröffnerin gab sich nicht die mühe, dem strangtitel ein pc-mäntelchen umzulegen. sie wollte schönheitsop-tipps. sie filosofierte keineswegs mit mir, verstand mich garnicht, und ich nahm es ihr nicht übel. es gab andere, die auf den beitrag eingingen, ohne dass ich diese erwartungshaltung gehabt hätte.

übrigens schrieb der gründer des German Gothic Boards ff, was ich schon einige mal (peinlicherweise??) zitiert hab und dies auch gern weiterhin tu, gewichtsverteilend oder nicht: [QUOTE] jekura, dd 11-09-2001 um 20:09 in kaisers bart, strangtitel: >ansprüche< [COLOR=coral]dieses board soll nicht die 'schwarzen' als 'schwarze' feiern ..., sondern soll genau das hervorbringen, was es auch großteils tut - die kommunikation miteinander [B](egal welcher ansicht oder 'subkulturellen' zugehörigkeit des einzelnen)... [/B] das board beweist an einigen stellen auch die kommunikationsfähigkeit miteinander - zu den unterschiedlichsten themen. [/QUOTE][/COLOR]
bitte beachte, dass jekura sich auch der mE patriarchalen formulierung ´das board SOLL ...´ bedient.

demon, hast du ein generelles oder punktuelles (gewichtetes) oder ... interesse an der möglichen temporären 'subkulturellen' zugehörigkeit deiner mitdiskuTANTEN und -ONKELS?

gruß, cocrea

ps: "gott schütze uns vor alten männern [... einschub cocrea: und dominanten frauen], denn sie haben nix mehr zu verlieren." so hörte ich gestern den 80-jährigen scholl-latour xy zitieren.
Demon17Ach weißt Du Cocrea, das Thema Cocrea interessiert mich nun nicht so sehr. Für mich ist der subkultuerelle Bezug bei Themen, die die schwarze Szene betreffen schon wichtig. Auch wenn ich gerne mit LaChatte und anderen Rede, die nicht unbedingt schwarz sind. Du erlaubst, das ich da Präferenzen habe. Man muss halt jemanden finden, der mit einem reden möchte egal welche Musik man hört. (Zweimal man, jetzt bist Du Dir sicher, gell?) Und das Thema Zölibat beschäftigt die schwarze Szene nicht so sehr:D . S/M schon eher. Außerdem find ich Anmachtipps überhaupt nicht peinlich, oder wie vermeide ich, das das ganze zu einem stumpfen Gerammel wird, sondern nüzlich. Deshalb hab ich diesen Thread begonnen. Da kann ich leider keine Rücksicht auf Dein Schamempfinden nehmen. Also falls Du so direkt zum Sex nichts weiter zu sagen hast, hab ich eigentlich keine große Lust das Gespräch in diesem Thread fortzusetzen, weil ich geil mich auch gern dran auf.:D ...und die katholische Kirchenhirarchie ist genau so ungeil wie Alice Schwarzer.

Das eingangs von mir formulierte Ziel war es, eine Kommunikation zu entwickeln, die einerseits sexuell stimulierend wirkt und andererseits die Sexualität kultiviert. Ich finde, die von Dir zitierten Autoren haben in den genannten Textpassagen in diesem Sinne keinen nennenswerten Beitrag geleistet.

never surrender

demon17
TrauerwesenHihi, weg von der bibel zu den Themen mit denen man mehr anfangen kann, denn ich bin ja kein Priester :D

So, interessante Frage ist noch, wenn man eine Partnerschaft eingeht, wann ist der richtige Zeitpunkt, für sexuelle dinge. also jetzt nicht dass es ne regelk gibt, nach 3 wochen oder so, ne, hilfe, mehr so, alles geben am anfang oder immer etappenweise?

denn wenn man nicht alles macht anfangs, sagen wir mal, partner will oralsex, geben oder noch nicht? denn gibt man, könnte der denken, er habe um nix mehr zu kämpfen, wenn man nicht gibt, könnte partner denken, der is ja langweilig. sry, spät, und rotwein schmeckt widerlich.
einige werden jetzt sagen, ach, jedem wie man fühlt, aber mal im ernst, wie seht ihr das denn so? also abgesehen vom fühlen, gleich alles geben, oder nicht...

also ich würde ja warten, erstmal. und dann schritt für schritt mehr, denn man wächst ja zusammen nach ner zeit und das vertrauen ja auch, und deswegen wäre das mE her besser....
Hancockum nochmal zurückzukommen auf einen kurzen dialog zwischen mir und LeChatte:

du meintest ich soll den kick in einer engen und schönen, langfristigen beziehung suchen.
das ist genau das was ich habe.
es kann doch nicht angehen, dass man um immer glücklich zu sein, die aufzugeben, die man liebt um sich neue zu suchen, bei denen man von vorne anfängt um wieder kicks zu kriegen... wie (eng und schön oder was auch immer ist schwer objektiv zu beurteilen) lange warst du schon mit einem partner zusammen?
ich bin mit 17 Jahren bereits 1,5 Jahre mit meiner Freundin zusammen, besonders ungewöhnlich ist das nicht, aber trotzdem ganz und garnicht die regel...
Ich liebe sie mehr als alles andere auf der welt, aber kicks kriege ich bei ihr weniger als früher... was soll ich an ihr erobern wenn ich alles schon habe?
wohin mit den panzern, wenn mir die ganze welt gehört?
cocreaSicher erlaub ich dir, demon, dass du pers. Präferenzen hast. die erlaub ich mir auch.

´Ach weißt Du´ Demon, Anmachtipps (besonders die für demons gusto) in einem Philosophiebetonten Forum und Strang entsprechen nicht meiner präferenz.
Dafür schlage ich vor, den board manager um die Abstimmung zur Einrichtung eines Sexforums zu bitten, worin philosophische deckmäntelchen getrost beiseite gelassen werden können. den vorschlag hab ich in der boardzentrale schon mal eingefädelt, meine stimme geb ich gern dazu - und viele, viele werden dazu kommen.

mit dem, was du in einem anderen strang geschrieben hast, demon, dass im ggb über sex und gott und ... ///exakter strangtitel im kb: Sex, Ausländer, Mord und Totschlag, Einsamkeit und der böse Gott.../// am meisten diskutiert wird, stimme ich überein. und sexthemen schlagen die gottthemen an quantität. und stell dir vor, das ist bei anderen subkulturellen und mainstreamigen boards ganz genau so.
die 3 biggies sind seit jahrtausenden: money, sex and power. für manche nur: money, sex and crime (bei b.b.: fressen, s e x, moral) - das vierte am meisten tabuisierte biggy ist der tod.

was ich peinlich find – nach wie vor – und daran hat auch die postpost-radiererei von mod mene nix genützt – ist, dass du selbst hier themen anreißt, deren diskussion du dann (durch beschämung! mittels peinlichem name dropping von mit/neben-diskutanten) zu stoppen versuchst, weil sie deinem mE durchaus wertvollen/nützlichen, jedoch eng gesteckten absichten, ´stumpfes gerammel zu vermeiden´nicht gerecht zu werden scheinen, allerdings mE dem anspruch und den möglichkeiten des strangtitels gerecht werden. peinlich finde ich auch, dass du, statt dir (wie von dir selbst vorgeschlagen) in der geschlossenen ´anstalt´ einen rempelthread für´s grobe zu eröffnen, hier gelegentlich user stumpf-verbal anrempeltest. (mich nämlich)
ach ja, die erklärung dafür hast du gleich mitgeliefert: [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i][B]Da kann ich leider keine Rücksicht ... nehmen, ... weil ich geil mich auch gern dran auf.[/B][/QUOTE]
aus diesem deinem satz spricht mE wenig kultivierungsabsicht. ich hab ihn der transparenz halber gekürzt und kontextuell entpersonalisiert. anhand dieses reizsatzes könnte jede/r/ich eine stimulierende/kultivierende neben-mit-diskussion starten, die ganz im sinne der ´philosophie der sexualität´ allgemein ist - und ich möchte wetten, dass die wirkung für manche höchst ungeil wäre.
wenn nur pers. aufgeilendes in diesem strang ´erlaubt wird von ...´ , wo ist platz im philosophie-forum des ggb für den schatten, das schwarze, das trauerumflorte?
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Das eingangs von mir formulierte Ziel war es, eine Kommunikation zu entwickeln, die einerseits sexuell stimulierend wirkt und andererseits die Sexualität kultiviert. [/QUOTE][/B]
für wen, demon, NUR FÜR DICH?
ist dieser strang DEIN strang?
SOLL er ausschließlich DEINER befriedigung dienen?
erlaubst du dir, für andere mitzubestimmen, wen hier welcher beitrag (sexuell) stimuliert oder nicht und in welchem rahmen die kultivierung und erörterung der sexualität und weiterer drumrums stattfinden darf?
demon, menedemos, et al., dies ist ein öffentlicher, kein demonischer, strang in einem öffentlichen forum.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Also falls Du so direkt zum Sex nichts weiter zu sagen hast, hab ich eigentlich keine große Lust das Gespräch in diesem Thread fortzusetzen,...[/QUOTE][/B]
demon, ich diskutiere in öffentlichen strängen theoretisch und ggf. mit allen, ob ich sie namentlich erwähne oder nicht, ich erwarte keine /weder lustvolle noch lustlose noch .../ antworten von dir oder xy. ich wünsche mir einen respektvollen und toleranten umgang. bei postings, die unbeantwortet bleiben, ist dies gegeben. wenn ich mich auf erwartungen an andere einlasse, then i am in trouble.
ich schreib /nicht nur hier/ multiimpulsgesteuert, mal direkt, mal indirekt, mal über sex, mal nicht, mal philosophisch, mal nicht, on-off-topic, mal diskursiv, mal metadiskursiv – und mir liegt mit meinem stil – genau wie dir (schon wieder eine übereinstimmung!) – an der stimulierung und kultivierung, allerdings nicht nur ausschließlich von körpersexualität pur/direkt.

übrigens (achtung: direkter sexbeitrag), frauen (ich inklusive) lassen sich sexuell eher ganzkörperlich stimulieren, während sich das beim mann eher auf die spitze der penisregion verengt. mag das ein grund sein für ... die hier ausgeübten formen von strangdominanz?

gruß, cocrea
Faschingsprinz@Demon17

Danke, dass Du noch mal deinen Standpunkt zu diesem Thread klar erläutert hast.
„Das eingangs von mir formulierte Ziel war es, eine Kommunikation zu entwickeln, die einerseits sexuell stimulierend wirkt und andererseits die Sexualität kultiviert.“
Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass ich diesen Ansatz sehr gut finde.

Danke auch für deinen Hinweis „Es gibt da einen schönen Thread von Azurite mit dem Titel Leben ohne Sexualität oder so mit ca. 600 Beiträgen“. Den finde ich auch sehr schön (der steht in „Dunkelheit und Licht“, Thema : Leben ohne Sex?). Ich finde nämlich, das es schon ein erstrebenswertes Ziel sein kann, sein Leben ohne Sex zu gestalten. Da können andere ja gerne anderer Meinung sein.
Bei alle der Reitzüberflutung und dem dämlichen Leistungsdruck diesbzgl. finde ich diesen Ansatz geradezu als Oase der Ruhe und Entspannung.

Du hattest aber auch gesagt, dass Du hier direkt über Sex sprechen möchtest, und zwar ohne Rücksicht auf das Schamempfinden. Genau das will ich auch!

Ich möchte daher hier mal einen Punkt ansprechen, der meiner Meinung nach immer noch zu streng tabuisiert wird und auch hier noch zu wenig zur Sprache gekommen ist, nämlich Masturbation bzw. Onanieren. Das ist für viele immer noch kein Thema, über das man sprechen kann, da es einfach zu peinlich ist.

Mich würde daher interessieren, wie Ihr darüber denkt.
Ist das was perverses, ist das nur was für Loser, die keinen Partner haben, oder ist das was schönen und tolles und steht gleichberechtigt neben dem Sex mit einem Partner? Kann man das auch praktizieren, obwohl man in einer Partnerschaft lebt? Kann man darüber überhaupt mit einem Partner reden?

Bin gespannt auf eure Antworten.
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Faschingsprinz [/i]
[B] Masturbation bzw. Onanieren. Das ist für viele immer noch kein Thema, über das man sprechen kann, da es einfach zu peinlich ist. [/B][/QUOTE]
strangempfehlung an faschingsprinz et al.: kaisers bart, mammutstrang: solo-sex

gruß, cocrea
FaschingsprinzDanke cocrea für den Tipp!:)

Ich glaube, Du meinst den Beitrag "Masturbation" von Haevion. Hab ich gerade gelesen. Der ist echt Klasse, hehehe!
Da nehm ich doch gleich meine Aussage, das da keiner drüber sprechen will, zurück und behaupte das Gegenteil!
Na ja, nun ist dieser Thread am 17.03.04 geschlossen worden, weil es dort dann wohl zu langweilig oder uninteressant wurde. Ist eigentlich auch kein sooo wahnsinnig spannendes Thema, wie es auch viele dort geschrieben haben, aber sollte auf jeden Fall in eine Philosophie der Sexualität mit integriert werden. Der Tenor aus diesem Thread war ja, dass Masturbation etwas ganz normales ist, jeder es tut, nur wenige drüber sprechen, und dass man natürlich auch während einer Partnerschaft nicht damit aufhören kann/darf/muß. Da brauchen wir hier also nicht weiter drüber zu philosophieren, oder?

Soll es dann hier wirklich nur um Techniken und das Verhalten von Paaren gehen? OK, dann ist halt Masturbieren alleine oder zu zweit, heimlich oder im gegenseitigen einvernehmen, auch eine (aber halt nur eine!) mögliche Form, seine Sexualität auszuüben.
Und schon ist das Thema erledigt.
Na das ging dann doch mal schnell, wie ja so manches bei der Masturbation, höhöhö!:D
Demon17Also gut Cocrea, wenn Dich Alice Schwarzer und die katholische Kirchenhirarchie sexuell stimuliert kannst Du ja versuchen mit jemandem darüber zu diskutieren. Ich fürchte nur da bist Du allein auf weiter Flur.:D Ach ja, das mit der Penisspitze ist ja wohl auch so ein Vorurteil. Irgendwie hast Du ein sehr machanistisches Bild von der männlichen Sexualität. Das wier hier Philosophie als Volkssport betreiben steht übrigens ganz oben im Forum. Du brauchst Dich also nicht dauernd auf "übergeordnete (semantische) Autoritäten" zu berufen.


@Trauerwesen,

[QUOTE]also ich würde ja warten, erstmal. und dann schritt für schritt mehr, denn man wächst ja zusammen nach ner zeit und das vertrauen ja auch, und deswegen wäre das mE her besser....[/QUOTE]

schöner Beitrag. Ích finde auch man sollte sich Zeit lassen. Vertrauen wächst langsam und am Anfang find ich Stellungen mit viel Körperkontakt einfach zärtlicher. Vor allem befriedigt Oralsex ja immer nur einen von beiden. OK man kann das auch simultan gestalten, aber ich find die seelische Vereinigung sollte erst mal Vollzogen werden und da ist für mich der Blickkontakt auch und gerade beim Sex sehr wesentlich. Ausserdem gewöhnt man sich ja aneinander und es gibt irgendwann Momente der Langeweile und da sind aus meiner Sicht dann die vielfältigen Spielarten der körperlichen Liebe eine Art von Jungbrunnen für die Beziehung. Denn eine erfüllte Sexualität ist sicher das Fundament der Liebe, ohne hängt sie irgendwie in der Luft. Man sollte sich da auch nicht zu viele Illusionen machen.;)

@Faschingsprinz,

ja Masturbation ist für mich der Survivalpack in mageren Zeiten. Ohne geht es kaum aber es ist wirklich wie trocken Brot im Vergleich zum 5 Gänge Menü.

never surrender

demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Faschingsprinz [/i]
[B]Danke cocrea für den Tipp!:) Ich glaube, Du meinst den Beitrag "Masturbation" von Haevion. Hab ich gerade gelesen. Der ist echt Klasse, hehehe! [/B][/QUOTE]

fescher prinz, den meinte ich nicht. mein tipp war nicht recherchiert, sondern ausm gedächtnis. ich hab mich geirrt bei den vielen strangverschiebereien von forums´fremden´ themen. der strang ´solo-sex´, eröffnet von alterkelte, befindet sich nun im forum dies und das und ist noch offen für neue beiträge, da das niveau dort vergleichsweise nicht abgesackt ist. (allerdings hab ich auch das nicht recherchiert.)

der heavy haevion-strang wurde vom schließmeister-mod mac keineswegs als klasse empfunden, sondern im tenor als pfui. als ich, angeregt durch deinen hinweis, den von dir angegebenen kb-strang mit dem forbidden-label aufsuchte, las ich dort, dass es andere schwarze boards mit eigens eingestellten erotikforen gibt, was ich vermutet habe. dort dürfte wohl weniger als bei diesem strang die orientierung auf kultivierung des sex liegen, weil der mE peinliche unterschlupfstatus entfällt.
aufgeilung - zu weit getrieben - kann jedoch hier wie dort mit schließung (interruptus) enden.
ich kenne ein mainstreamboard, wo auf der startseite nachzulesen ist, welche stränge aktuell am meisten zulauf (hits) haben. es ist über wochen der strang mit pfui-witzen, gefolgt von dem strang aus dem sexforum ´... heraushängende schamlippen´. und die philosophischen / religiösen strangthemen, denen ebenfalls ein eigenes forum gewidmet ist, sehen alt dabei aus, wenn quantität über qualität gesetzt wird. und die anzahl der hits und registrierten user sind für werbekunden eines kommerzbetreibers allemal wichtig-ER als ... ähem kultivierung im weitesten sinn.

das gesellschafts- und politik-forum (kb) weiß bisweilen seine (sexuell-ua-fremdkonnotierten) aus der not geborenen stiefkinder auszuweisen ins allerleiforum. ein argument mehr für die einrichtung eines (körper)sex(-pur-)forums, wo nicht ein strangeröffner die diskussionsrichtung vorgibt (nämlich seine), sondern die forumsbeschreibung und die bedienanleitung des moderators den rahmen vorgibt.

menedemos, besteht die gefahr, dass du diesen strang irgendwann ins forum dies & das verschiebst, was wohl der quantität der hits keinen abbruch täte? wo ist das philoforum und das d&d forum in der qualitätshierarchie dieses boards angesiedelt? hmm.

lg, cocrea
fly59muc@demon

du hast es einfach zielsicher auf den punkt gebracht.

@trauerwesen

ich glaube, es ist schwer hier ein patentrezept zu geben. sicher ist, dass man ausgefallene sachen nur mit menschen machen sollte, die man sehr gut kennt , (am besten mit seiner bezaubernden frau ;) ). wichtig ist anyway, dass man mit seinen phantasien und vorstellungen beim partner herausrückt und nicht hinterm berg hält, eventuellweil man angst hat, man könnte den anderen verschrecken. die sexualität gehört zur persönlichkeit jedes menschen und man kann sie nicht dauerhaft verbiegen. und wenn der partner die sexualität nicht akzeptiert, sollt man sich fragen, ob die beziehung denn so das gelbe ist. denn: geben ist in einer beziehung bekanntlich so wichtig wie nehmen.
in diesem sinne

ciao
Demon17Ich habe mir diesen Thread noch einmal durchgelesen. Es gibt hier ein Problem mit Leuten, die offenbar nicht zulassen können, das sich die interessierten offen und frei über ihre Sexualität äußern. dann kommen irgendwelche "Witzbolde" und führen vergleiche mit Primaten ein. Das hat Natania Sephira vertrieben.
Zitat:[QUOTE]Sorry Faschingsprinz, aber ich muss gestehen, dass ich deinen Beitrag nicht gerade sympathisch finde. Erstensmal mag ich die Einstellung nicht, Philosophie vermarkten zu wollen und den vergleich mit den Primaten find ich, um beim Wortstamm zu bleiben, etwas zu primitiv. Nichts gegen dich, aber ich persönlich fand den Beitrag etwas plump formuliert. [/QUOTE]

Si[QUOTE]Nichtnur, dass er dem Wort Sex nicht gerecht wird (Sex ist mehr als pures Rammeln zum Zeitvertreib, behaupte ich mal ). Ich finde auch, dass er nur bedingt in den Kontext passt, aber das mag jeder für sich selbst entscheiden. Jedenfalls möchte ich mich im Bezug auf die Primaten in keinem Fall äußern. [/QUOTE] [QUOTE]Mal sehn, vielleicht werde ich wann anders mal wieder was zum Thread beitragen... Nimm es mir bitte nicht übel und betrachte es eher als mein eigenes Unvermögen. Das und nichts anderes ist es nämlich leider auch. (Ich neige dazu, manchmal etwas stur zu sein, verzeiht )[/QUOTE]

Meiner Meinung nach sind auch indirekte vergleiche der Member mit dem Tierreich, strickter zu sanktionieren als das bisher der Fall war. Für mich stellt es eine indirekte Beleidigung dar.
Auch durch permanentes Blödeleien kann man eine Diskussion verhindern. Ich weiß wirklich nicht was an dem Thema witzig ist?

Auch Cocreas agressives Verhalten hat nun ein Ausmaß erreicht, das meiner Meinung nach nur noch eine Konsequenz zuläßt. Denn sie zerstört eine Kommunikation, die ein gewisses Maß an Vertrauen und gegenseitigem Respekt voraussetzt. Leute die unbedingt Streit suchen verhindern somit die freie Meinungsäußerung der anderen. Wer es nicht erträgt das sich hier Menschen frei und ungezwungen über ihre Sexualität äußern ohne sie zu diffamieren, der halte sich gefälligst raus. Ich fordere Konsequenzen. Andernfalls werde ich andere Saiten aufziehen.

dark greetz

demon17
Nun zu Cocrea,
Frater R+C 93@ Demon17

ich möchte dir gerne wiedersprechen. du sagtest, dass Sexualität früher lediglich der Fortpflanzung diente. Dies ist so nicht ganz korrekt. Seit Alters her ist die Sexualität in religiösen Kulten eingeflossen. Oder besser gesagt, war sogar ein sehr großer Bestandteil, sogar während des Christentums, und bis heute. Am populärsten ist wohl das Indische Tantra, besonders bekannt durch das Kamasutra. Aber auch die Römischen Isis-Kulte, oder Griechischen Pan und Dionysus, oder im alten Ägypten die Kulte um Mendez, oder Babylon, der Kult um Astarte.

Sexualität wurde schon in älterster Zeit in drei Disziplinen gebraucht:
1. Fortpflanzung
2. Spass
3. Religion

Bis heute hat sich da nichts geändert. Vielleicht sind heute manche Dinge nicht mehr so bekannt wie früher, aber im Grunde ist doch alles gleich geblieben.
Demon17Du hast natürlich recht, diese Eingangsbemerkung bezog sich auf die katholische Sexuallehre. Über die von Dir angesprochenen Tatsachen haben wir uns in Sex als Religion und Ritus im Forum D&L ausgiebig unterhalten. Allerdings auch über die Problematik des Ganzen, weil es einfach viel zu viele Menschen gibt, die dann einen Zwang zur Sexualität ausüben würden. Ich mein irgendwie kapieren die Leute nicht, das Sex nur in absoluter Freiheit Ja oder Nein zu sagen der Menschenwürde entspricht. Insofern enpfinde ich ausser der Jugendschutzgesetzgebung jede Einmischung dritter und sei es nur als Gebot oder Verhaltensnorm, als eine Verletzung der Menschenwürde.
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Auch Cocreas agressives Verhalten hat nun ein Ausmaß erreicht, das meiner Meinung nach nur noch eine Konsequenz zuläßt. Denn sie zerstört eine Kommunikation, die ein gewisses Maß an Vertrauen und gegenseitigem Respekt voraussetzt. Leute die unbedingt Streit suchen verhindern somit die freie Meinungsäußerung der anderen. Wer es nicht erträgt das sich hier Menschen frei und ungezwungen über ihre Sexualität äußern ohne sie zu diffamieren, der halte sich gefälligst raus. Ich fordere Konsequenzen. Andernfalls werde ich andere Saiten aufziehen. [/B][/QUOTE]
demon, ich finde dein verhalten den nichtkonformen usern gegenüber ausweisend und unwirsch. ich hab einen vorschlag zur güte gemacht, nämlich die bitte um die neueinrichtung eines sexforums im ggb. ich darf dir betrübt berichten, dass der forengründer jek dies rundweg und klar heute früh abgelehnt hat. (siehe boardzentrale, hlg. hain).
wenn du dich in deiner kommunikation gestört fühlst durch beitragende wie mich, die deinen gewählten strangtitel ernst nehmen und auch auf strangteile von dir eingehen, dann schlag ich dir vor, künftig gleich in der strangeröffnung zu vermelden, welche strangverläufe du durch ´aufziehen anderer saiten´ ausbooten wirst und welche user in dem von dir eröffneten strang unwillkommen sind und bei zuwiderhandlung mit ... zu rechnen haben. vielleicht hilft das. ich zähle mich nicht zu den leuten, die ´unbedingt streit suchen´. ich katalysiere. und kats werden als gift (engl. geschenk, griech. dosis) verworfen.
in meiner freien meinungsäußerung sah ich mich des öfteren massiv durch deine eingriffe behindert _ und eine abwanderung meinerseits aus diesem strang war durch dich vorgesehen, die von Natania Sephira bedauerst du nachträglich, hast sie allerdings akut nicht bemerkt, erst nachträglich. erfreulicherweise.

demon, ich ertrage und begrüße es, dass sich menschen über ihre pers. sexualität(spraktiken) frei äußern möchten und können. was ich ungut finde, ist, dass du dies unter dem dach der philosophie tust, tun musst --- und philosophischere ansätze/beiträge zuerst förderst, um sie dann versuchsweise abzuwürgen. ungut finde ich die leider unbegründete haltung des forumsmanagers dem thema sex pur generell KEINEN geeigneten EIGENEN und würdigen raum in ggb zu spenden.

ich habe konsequenzen in der boardzentrale erbeten. sie sind nicht erfolgt und werden voraussichtlich nicht erfolgen. bin gespannt, welche konsequenzen deine angedrohten ´neue saiten´ erbringen werden. *g*

und demon, ich bitte um zitatbelege, wo ICH dich hier oder anderswo pers. diffamiert habe. ich habe dich beim wort und dein verhalten ins visier genommen und war not amused über das resultat. leider hast du MICH verunglimpft und mehrfach versucht, mich indirekt hier auszuweisen. das ist mE poor style in einem öffentlichen forum. ausweisung steht dir nicht zu, auch wenn dir andersgestrickte user auf den keks gehen.

@frater r+c,
danke für deinen beitrag, dem ich rundweg zustimme.

lg, cocrea
Demon17[QUOTE]demon, ich finde dein verhalten den nichtkonformen usern gegenüber ausweisend und unwirsch. ich hab einen vorschlag zur güte gemacht, nämlich die bitte um die neueinrichtung eines sexforums im ggb. ich darf dir betrübt berichten, dass der forengründer jek dies rundweg und klar heute früh abgelehnt hat. (siehe boardzentrale, hlg. hain).[/QUOTE]

Zu Recht wie ich finde, bisher war es nicht nötig das Thema Sexualität auszugrenzen. Es wäre ein Zeichen von Verklemmtheit.
Du hast offenbar ein Problem damit, das ist nun wirklich kein Grund das Board umzustrukturieren.

[QUOTE]wenn du dich in deiner kommunikation gestört fühlst durch beitragende wie mich, die deinen gewählten strangtitel ernst nehmen und auch auf strangteile von dir eingehen, dann schlag ich dir vor, künftig gleich in der strangeröffnung zu vermelden, welche strangverläufe du durch ´aufziehen anderer saiten´ ausbooten wirst und welche user in dem von dir eröffneten strang unwillkommen sind und bei zuwiderhandlung mit ... zu rechnen haben[/QUOTE]

Niemand ist willkommen, der die Kinder der Nacht vertreibt, indem er/sie beleidigt diffamiert oder durch ellenlange Zitatensammlung die nun wirklich OT sind abschreckt. du versuchst Durch den Missbrauch wissenschaftlicher Literatur eine freie Kommunikation im nichtwissenschaftlichen zu unterdrücken und stellst die Interessierten dann vor die wahl entweder mit Dir zu diskutieren oder überhaupt nicht. Ich habe Dir per PN mitgeteilt das diese Form, der übrigens auch in diesem Ausmaß im Wissenschaftssystem unüblichen Zitiererei einen Thread abwürgt. Das hat Dich offenbar nicht gestört. Da es Dich nicht stört die Kinder der Nacht zu vertreiben habe ich keinerlei Hemmungen dasselbe mit Dir zu versuchen. Du arbeitest mit einer Mischung aus Interpenetration und Imputation, reißt Zitate aus dem Zusammenhang um Dich dann über den Zitierten lustig zu machen.

[QUOTE]demon, ich ertrage und begrüße es, dass sich menschen über ihre pers. sexualität(spraktiken) frei äußern möchten und können. was ich ungut finde, ist, dass du dies unter dem dach der philosophie tust, tun musst --- und philosophischere ansätze/beiträge zuerst förderst, um sie dann versuchsweise abzuwürgen. ungut finde ich die leider unbegründete haltung des forumsmanagers dem thema sex pur generell KEINEN geeigneten EIGENEN und würdigen raum in ggb zu spenden. [/QUOTE]

Du hast weder hier die Definitionsmacht über den Begriff Philosphie, noch im Wissenschaftssystem. Hier entscheidet einzig und allein der Moderator was Philosophie ist und was nicht. Ich glaube auch nicht, das es Philosphieprofessoren gibt, die bereit sind Dich als Philosophin anzuerkennen. Ganz abgesehen davon, wenn es Bedarf an Dem gäbe was Du Philosphie nennst, gäbe es längst Boards dafür. Wie kommst Du eigentlich auf die Idee Dir anzumaßen, darüber zu entscheiden was Philosphie ist? Du klammerst Dich doch an diesen Begriff um andere auszuschliessen, die entweder d e i n e n Kriterien nicht entsprechen wollen oder können. Das ist in meinen Augen der übelste denkbare Missbrauch einer Wissenschaft, die das Naturrecht entwickelt hat. Deine Proliferation hat wirklich unerträgliche Ausmaße angenommen. Du nutzt Dein Recht zu posten in unerträglicher Weise zur Zerstörung der Kommunikation in diesem Thread. (und nicht nur hier)

Ich versuche gemeinsam mit anderen etwas N e u e s zu denken. Es ist völlig unerheblich ob irgend ein Autor Ähnliches publizierte. Hier geht es darum eine Idee ohne Rücksicht auf irgendwelche Publikationskriterien darzustellen und zu diskutieren. Die einzige gültige Reputation ist die, die sich der Poster durch die Anerkennung der Member erworben hat. Du bist hier in der S u b k u l t u r, die üblichen gesellschaftlichen Geltungskriterien sind hier weitgehend irrelevant. Wenn Du Dich an diesen Debatten beteiligen willst, musst Du Dir darüber im klaren sein.

Zur Metaebene:

hier gibt es keine Metaebene, einfach weil nicht alle Beteiligten in der Lage sind diesen Konstrukt nachzuvollziehen. Es hat auch niemand die Zeit und die Lust so etwas auf hunderten von Seiten zu entwickeln oder zu lesen. wozu auch? Es führt ja nur zu diesen wirren Diskussionen und ellenlangen Monologen, die aus der Soziologie hinlänglich bekannt sind. Das heißt wenn Du schon d e i n e Metaebene brauchst, um noch einen Zusammenhang zwischen dem, durch die bereits gelaufene Kommunikation vorstrukturierten Thema und deinen Zitaten herzustellen, hast Du längst den Common Ground verlassen. Dieser ist aber für ein sensibles Thema wie Sexualität unabdingbar. Ich habe dich Anfangs höflich gebeten, Dich einfach herauszuhalten weil Du die Diskussion abwürgst. Ich habe Deinen Streit mit LaChatte toleriert, ich habe eine Woche gewartet, ob Dir nicht doch jemand Antwortet. Erst dann habe ich das Thema wiederbelebt, trotz meiner Bitte hast Du es mit denselben Mitteln wieder abgewürgt, bzw. dies versucht. Wieder hast Du keine Antwort erhalten. Meine Kritik und Hinweise daran bzw. darauf haben nur zu bösartigen Unterstellungen Deinerseits geführt. Weiterhin versuchst du hier die Adminisration ins Spiel zu bringen obwohl Du mit ihr Schwierigkeiten hast, nicht ich. Ich hingegen warte diszipliniert, bis ich "Feuer frei" bekomme. Ich verzeihe nicht. Zwischen uns ist nur noch Dissens denkbar. Bis jetzt habe ich die persönliche Ebene nicht gegen Dich eingesetzt...das wird sich ändern, jeder kann Unterstellungen formulieren, ich denke meine werden den Lesern eher einleuchten.

no mercy

demon17
meus[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Ich finde, es braucht schon etwas Vertrauen, die Zähne des Andern so nahe an die eigenen Geschlechtsteile heranzulassen... Was, wenn er zubeisst??? [/B][/QUOTE]

Schon richtig, aber nicht unbedingt mehr als ich ohnehin brauche um mit jemanden zu schlafen.
Demon17@meus,

da hast Du völlig recht. Die Risiken gehen von der Anwendung körperlicher Gewalt, über die Ansteckung von Geschlechtskrankheiten bis zur ungewollten Schwangerschaft, bzw. Vaterschaftsklage. Das kann locker 50 000€ kosten. Aber wie ich LaChatte kenne, versucht sie es nur als besonderen Vorzug darzustellen eine Frau oral befriedigen zu dürfen.;)
LaChatteAber Demon, du kennst mich doch gar nicht???

Aber es gibt schon Abstufungen im Vertrauen... wenns denn darum geht, sich fesseln zu lassen oder so, muss schon mehr Vertrauen da sein, als bei Sex klassisch... oder auch Analsex braucht ziemlich viel Vertrauen in den Partner (obwohl das grösste Problem dort meist ist, dass es ihm einfach zu gut gefällt und er im Überschwang nicht mehr bremsen kann:D )
meusAchso, verstehe.
Es geht aber auch um andere Dinge. Allein schon darum, jemanden so nah zu sein. Muß natürlich nicht gleich der Partner fürs Leben sein, aber man (manche zumindest) läßt ja nicht jeden an sich ran.
Nochmal zu Oralsex, Masturbation, s/m, Sex mit Liebe, Sex ohne Liebe,... gehört alles zur Sexualität. Es ist etwas natürliches. Religion, Kultur, usw. macht oft etwas anderes daraus. Ich hab keine Ahnung von Religion oder sonstigen Kulturen, aber wenn jemand wegen seiner Religion auf Sex verzichtet ist das seine Entscheidung. Man sollte aber immer tolerant gegenüber anderen Entscheidungen sein. Genauso wie bei Vorlieben.
Zu s/m. Mit einem Menschen, den ich nicht kenne, also kein Vertrauen habe, ist das sehr riskant.
Ich hoffe ich bin jetzt nicht zu weit ausgeschweift.
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Aber Demon, du kennst mich doch gar nicht???

Aber es gibt schon Abstufungen im Vertrauen... wenns denn darum geht, sich fesseln zu lassen oder so, muss schon mehr Vertrauen da sein, als bei Sex klassisch... oder auch Analsex braucht ziemlich viel Vertrauen in den Partner (obwohl das grösste Problem dort meist ist, dass es ihm einfach zu gut gefällt und er im Überschwang nicht mehr bremsen kann:D ) [/B][/QUOTE]

Was verstehst du unter kennen LaChatte?

Was anal angeht ist es doh wohl in erster Linie ein Problem der Geschwindigkeit/Heftigkeit...Penetration hat doch irgendwie mit Machtausübung zu tun körperlich wie psychologisch oder siehst Du das anders?
TrauerwesenAlso anal....allein die tatsache dass es was neues wäre, macht ein vetrauen doch schon mal als unumgehbar.
meusDemon17
"Penetration hat doch irgendwie mit Machtausübung zu tun körperlich wie psychologisch oder siehst Du das anders?"
??? Wie meinst du das?
LaChatte[QUOTE]Was verstehst du unter kennen LaChatte?[/QUOTE]

Schon, dass man sich zumindest mal die Hand geschüttelt hat... auf dem Internet kommen viele wichtige Aspekte einfach nicht vor, die eine real-life-Begegnung bringt. Eine Internet-Bekanntschaft zu treffen, ist auf alle Fälle immer eine spannende Überraschung.

[QUOTE]Penetration hat doch irgendwie mit Machtausübung zu tun körperlich wie psychologisch oder siehst Du das anders?[/QUOTE]

Hat es, ja. Das macht es auch schön... (und darum gibts Frauen, die einen Umschnall-Dildo wollen - um auch mal die männliche Seite zu erleben - während Männer bestimmt auch davon träumen, mal penetriert zu werden und weiblich zu sein)

[QUOTE]Also anal....allein die tatsache dass es was neues wäre, macht ein vetrauen doch schon mal als unumgehbar.[/QUOTE]

Und gerade hier ist die Technik nicht ganz unwesentlich.. .spontan rein und hopp funktioniert nicht...
Demon17Es gibt mit Sicherheit Menschen, für die das eine Art von Unterwerfung ist. Das läßt sich schon am Sprachgebrauch feststellen. Viele Männer sagen nicht wir hatten Sex oder so etwas, sondern ich hab sie gef***oder ich hab sie gehabt, also benutzen Begriffen die entweder auch einen herabsetzenden Beigeschmack haben oder einen wenn auch temporären Besitzanspruch zum Ausdruck bringen. Im Falle von Anal, aber auch bei der Vaginalen Pentration kann ein Mann halt auch Schmerzen zufügen. Aber allein schon das Verhältnis aktiv-passiv hat etwas dominantes. Auch wenn Frauen viele Möglichkeiten entwickelt haben das zu korrigieren.

never surrender

demon17
meusJa, es ist sicher eine Art Unterwerfung. Doch kommt es auf den Blickwinkel an. Ich kann sagen, f... mich, quasi nimm dir was du haben möchtest.
Oder ich sage, gib mir was ich will. Ich will nehmen was du hast.
Aber eine gewisse Rollenaufteilung mit Macht und Unterlegenheit bleibt schon.
LaChatteDas ist ja auch das Schöne daran... gerade für mich als Frau, ich liebe es, mich zu geben - einfach zu geben und mit mir machen lassen, was auch immer meinem Partner einfällt, im Wissen, dass er auch nur solche Dinge tun wird, die innerhalb meiner Grenzen liegen... oder ganz leicht darüber hinaus gehen.

Ich finde es echt erholend, einfach mal sein zu dürfen, einfach mich führen zu lassen... und einfach mal unten liegen zu dürfen.
Demon17Also das würd mich ja auch mal reizen, mich so richtig verwöhnen zu lassen...aber das hab ich ja auch schon gesagt. Schade das Luther es damals ablehnte, sonst hätte die sexuell aktive Rolle von Frauen sicher mehr Tradition hierzulande. Weil er lehnte es ab, das Frauen oben liegen.
LaChatteEs war aber auch Luther, der gesagt hatte "pecca fortiter!":D
fly59mucsm allgemein basiert auf der rollenaufteilung, dass der eine sich unterwirft und der andere dominiert, wobei beide partner in ihrer rolle aufgehen. das verlangt eine wahnsinnige einfühlsamkeit und vertrauen von beiden seiten, insbesondere einfühlsamkeit von dem der dominiert und vertrauen vom sub. diese spielarten, bei denen man doch viel von seiner persönlichkeit offenbart, mit jemand fremdem zu zelebrieren muss - glaube ich - fast zwangsläufig daneben gehen.
TrauerwesenHm, unterwerfen, dominant sein, Schmerz :)

Tja, hingeben kann toll sein, dominant kann toll sein, devot sein kann toll sein....mal so, mal so ;)

Nur muss man schauen,dass der Partner da mitmacht, wenn man selbst switcht. Aber beide rollen ausleben hat so seine vorteile :)
mit jemand fremden könnte ich das auch nicht tun, wobei ich mir vorstellen kann, bondage an jemanden fremden bzw neuen auszuüben ;)


@nix: danke für den kommentar, wenn du noch nix dazu sagen kannst, zu dem thema, dann such dir bitte andere threads zum posten!
Demon17@Trauerwesen + fly59muc

bondage mit einem unbekannten, Leute ihr seid leichtsinnig. Ich mein man darf sich dann wirklich nicht wundern, wenn alles mögliche passiert. Ich persönlich hab auch keinen Bedarf an S/M. Ich mein, wem die Freiheit über alles geht, der toleriert auch S/M, aber hat schon aus diesem Grund einfach keinen Bedarf daran sich auch nur temporär einem Zwang auszusetzen oder andere zu zwingen. Außerdem ist mir diese Verbindung von Zärtlichkeit und Schmerzen zufügen einfach zu widersprüchlich. Das setzt bei mir zwei entgegengesetzte Gefühlslagen voraus. Liebe und Hass nämlich. Natürlich gibt es immer auch Agression in einer Partnerschaft, aber die sollte sich ja nicht regelmässig einstellen.:rolleyes:

never surrender

demon17
meusEs ist leichtsinnig. Ich kann einem mir völlig Fremden, unvertrauten Menschen nicht mein ganzes Vertrauen zu Füßen legen. Ich muss einem Menschen vertrauen können, dass er auch wirklich meine Grenzen anerkennt.
Für mich hat das ganze nichts mit Agressionen in einer Partnerschaft zu tun. Aus diesem Grund wäre es fatal.
Wie glaube ich schon mal gesagt, s/m hat nicht immer unbedingt mit Sex zu tun.
Demon17Das sehe ich wie Du meus. Deshalb sprechen die S/Mler ja auch von Blümchensex wenn sie über das reden, was gemeinhin als Sex verstanden wird. Wer über die Paradoxie, der Freiheit zum Zwang philosophieren möchte kann das übrigens in dem S/M Thread dieses Forums tun. Wir hatten da bereits eine hochinteressante Debatte mit Diva und anderen. :)

Schade, den gibt es nicht mehr ist wohl im Archiv gelandet:( , nun gut dann eben hier.:)
fly59muchi demon,

ich glaube, du hast mich missverstanden. ich sagte ja gerade, dass meines erachtens s/m mit einem fremden partner salopp gesagt "in die hose" gehen muss.

ich glaube allerdings andererseits, dass du sm nicht verstehst. sm ist eine art rollenspiel, bei dem man seine unterschiedlichen charakteristika nämlich devote und dominante seite auslebt. die partner beziehen ihre befriedigung oder glücksmomente aus der spannung, die in diesen unterschiedlichen rollen steckt. beide sind dabei aufeinander angewiesen. ich glaube für nicht-smler ist das schwer nachzuvolziehen. stell dir vielleicht mal vor demon, deine frau/freundin würde dich fesseln und mit dir machen was ihr in den sinn kommt... könnte das nicht wahnsinnig erotisch sein ?

trauerwesen hält es, wenn ich sie recht verstanden habe, genau so, nur dass sie mit bondage etwas freizügiger ist ;) , wobei ich auch nicht glaube, dass sie es mit einem wildfremden machen würde.

so long
Demon17@Fly59muc,

vielleicht hab ich da einfach zu viel normative Hemmungen, was die Ausübung und das Ertragen von Zwängen angeht. Es gibt ja nicht nur die Freiheit zum Zwang sondern auch den Zwang zur Freiheit.;) So wie Du es schilderst kann es sicher eine Bereicherung der Sexualität in einer langen, vertrauensvollen Beziehung sein. Ich glaub Trauerwesens Freund hat ihr einfach nicht vertraut, als er abgehauen ist. Ich müßte einen Menschen schon sehr gut kennen und lieben um mich ihm so sehr auszuliefern.

never surrender

demon17
fly59mucda hast du sicher recht demon ! so steht es bei mir auch.

ps: probier's doch mal mit deiner frau/freundin aus...:cool:

gruesse
Demon17ich würde da niemandem zu- oder abraten, das muss jeder selber wissen.:cool:
Demon17Hi meus,
[QUOTE]Aber eine gewisse Rollenaufteilung mit Macht und Unterlegenheit bleibt schon.[/QUOTE]

Die gibt es allerdings auch ohne S/M. Da wird es nur viel deutlicher. Es ist halt die Frage ob diese Rollen zeitlich begrenzt sind. Wahrscheinlich einer der Gründe warum Trauerwesen switched. Insofern auch eine Möglichkeit dominantes Verhalten von den üblichen Geschlechterrollen zu trennen.

[COLOR=crimson]never surrender[/COLOR]

demon17
cocreanix,
ich bin der meinung, dass sexualität sehr wohl mit philosophie zu tun hat.
denn alles haengt mit allem zusammen.

ich bin auch der meinung, dass dieser thread in seinem tendenziellen verlauf zeigt, dass philosophische, dh weitergefasste, weniger persönliche ansätze vom diskutantenkern eher ausgegrenzt werden (nach dem beispiel des strangeröffners, der durchaus zu mitteln der pers. diffamierung greift, so user nicht diskussionswillig nach seinem hier geduldeten stil ist) - und daher halte ich den threadtitel für irreführend.

leider hat das thema sex pur hier kein explizites forum und wird auch keines kriegen (lt. bislang unbegründeter aussage des boardbetreibers).

ich bin keineswegs der meinung, dass der moderator dieses forums festlegt, WAS philosophie ist. er kann festlegen, ob er diesem strang den gaststatus gewährt und noch manches mehr.

philosophie wächst mit ihren betreibern und durchläuft wie anderes auch stufen (auch die der ausgrenzung).
ich mach hier eher die erfahrung von philozoff-iiieh - und auch das ist ein teil der weisheitslehre.

es fanden hier schon 2 offensichtlicht und ? userausgrenzungen/vertreibungen statt.
1 uservertreibung wurde vom strangeröffner ausdrücklich bedauert.

gruß, cocrea (halbvertriebene, hier vorwiegend metadiskursiv)

[COLOR=coral]Die Liebe sagt mir, dass ich Alles bin.
Die Weisheit sagt mir, daß ich Nichts bin.
Und dazwischen strömt mein Leben!
Nisargardatta Maharaj[/COLOR]
meusJa, das stimmt schon auch ohne s/m.
Und es stimmt auch, dass viele dominante Menschen ihre Dominanz beim Sex genauso ausleben. Also die Rollenverteilung nicht zeitlich begrenz ist.
Beide Rollen ausleben hat sicher seine Vorteile und ist interessant, aber eine gewisse Rolle haftet auf einem.
Demon17Die Erfahrung der Machtlosigkeit ist sicher für viele unerträglich, andererseits gibt es auch Menschen mit Macht, im Leben, die gerade deshalb diese Erfahrung geniessen. Aber wir geraten vielleicht zu sehr ins psychologische, wo uns einfach die Qualifikation fehlt. Ich ziehe deshalb auch die Schilderung eigener Erfahrungen und Vorlieben vor, weil so niemand Gefahr läuft Vorturteile in die Welt zu setzen oder falsche Behauptungen aufzustellen. Unter anderem dient dieser Thread ja auch der Erweiterung des sexuellen Horizonts seiner Leser und aus den persönlichen sexuellen Erfahrungen anderer läßt sich nun einmal mehr lernen als aus einer Literatur, die nicht einmal zur Erforschung der Sexualität geschrieben ist. Die Reflexion sollte dann Durch unsere eigene Nachdenklichkeit erfolgen so wie es in diesem Forum üblich ist.
CagliostroTja, alles eine Frage des Blickwinkels.

Sex ist vermutlich ein Nebenkriegsschauplatz, höher bewertet,
als es ihm zukommt.
Aus Langeweile denkt man vermutlich permanent an Sex.
Weil es in unserer säkularisierten Welt, kaum einen grösseren
Verstärkungseffekt geben mag.
Vielleicht is Sex aber auch Teil eines grossen Gesamtzusammenhanges.
Nun, für mich persönlich ist Spiritualität die grössere Geschichte,
weil sie einen höheren Winkel an Erfahrungen und Gedankengängen erfordert als Sex.
Wohlan, ohne Spiritualität hat man auch keinen ordentlichen
Sex.
Denn es ist die Tendenz zur Mechanik, die unsere Gesellschaft
veröden lässt..
Demon17Über eine Spiritualisierung der Sexualität haben wir ja schon in Sex als Religion und Ritus ansatzweise Nachgedacht. Leider sind wir da über Allgemeinplätze wie "Mein Körper ist mein Tempel" nicht hinausgekommen. Könntest Du etwas konkreter werden, der Tantrismus z.B. bietet vielfältige Formen sexueller Meditation.

Ich persönlich habe immer das Problem, das Spiritualität für mich allein sehr viel intensiver erfahrbar ist, so das ich dann eigentlich kein Verlangen nach Sexualität mehr habe. Bzw. die Anwesenheit einer Partnerin zwar zu stundenlangen Zärlichkeitsorgien führen kann, aber diese mich auch von der echten Trance abhält.

never surrender

demon17
Cagliostro@Demon

wenn Du in eher "egoistischer" Weise unterwegs bist,
auf der Suche nach Grenzerfahrung, Trance und einer
komsumierbaren McDonald'sversion von Spiritualität,
dann wirst du kläglich damit scheitern.
Dann ergeht es dir, wie Irakus.

Erst wer konsequent seine Persönlichkeit überwindet
(nicht unterdrückt! bitte nicht verwechseln),
der wird wirkliche Spiritualität erfahren.

Sex ist auf dem Weg dorthin eigentlich eine Art Krücke......


Eine Spiritualisierung der Sexualität, ähnlich als wollte man
einer Suppe noch Salz zugeben,
erscheint mir nicht notwendig.
Denn die Sexualität ist Teil der Spiritualität, aber kein
gleichwertiges Äquivalent oder eine Alternative dazu.

Leute, trennt euch davon, für alles immer eigene Schubladen
aufzumachen und die Begriffe gegenüberzustellen.
Im Kosmos greift alles ineinander. Der Kosmos durchdringt alles und ist von allem durchdrungen.
Es ist sehr kleinteiliges, nicht ganzheitliches Denken,
alles zu kategorisieren und gegeneinander begrifflich
in eine Art Rennen zu schicken.
TrauerwesenSo, ja nun, fly59muc hatt weiter oben recht gehabt mit seiner annahme dass ich bei bondage da freizügiger sein würde, also auch mit jemand den man net solange kennt...und sm mit fremden gar net.....das braucht seine zeit, bei mir eh
:rolleyes:
und nun, hatte mal eine affäre, und der wollte kein bondage, hatte aber vorstellungen von anal usw, ich glaube, da wollte sich jemand mir nicht ausliefern :D

und mein ex, ui, das is ne andere geschichte, in der hinsicht wart das vertrauen da und regelmässige absprache war auch vorhanden (von wg schmerzen usw). und so muss das wohl auch sein. bin ja nun auch net die hardcore smlerin^^

Ich sehe das mit der macht übrigens so: Wenn mein Partner Macht hat, das macht ihn richtig sexy (jetzt im ernst), und obwohl er die Macht auch über mich hat, ich weiss, ich liebe ihn (vertrauen muss dann halt da sein), dann hat das so seinen gewissen reiz. und wenn ich die macht habe (zum thema switchen^^), dann nunja, eigene macht erfahren, das, was man liebt, is einem ausgeliefert, hat auch was....
Demon17[QUOTE]Ich sehe das mit der macht übrigens so: Wenn mein Partner Macht hat, das macht ihn richtig sexy (jetzt im ernst), und obwohl er die Macht auch über mich hat, ich weiss, ich liebe ihn (vertrauen muss dann halt da sein), dann hat das so seinen gewissen reiz. und wenn ich die macht habe (zum thema switchen^^), dann nunja, eigene macht erfahren, das, was man liebt, is einem ausgeliefert, hat auch was....[/QUOTE]

@Trauerwesen,

Was mich interessieren würde, warum macht ein mächtiger Partner geil? ...und wie steht es in diesem Zusammenhang mit Liebe und Zuneigung, die meiner Meinung nach nichts mit Macht zu tun haben, sondern durch die Machtausübung doch eher zerstört werden. Es sind schließlich schon viele Beziehungen am strategischen Mactdenken gescheitert.

@Cagliostro,

guter Sex hat sicher auch etwas mit Sensibilisierung und Sinneserweiterung zu tun, aber es gibt da doch wesentlich intensivere spirituelle Erfahrungen... aber das ist sicher individuell unterschiedlich.

never surrender


demon17
NathaniaSephiraalso ich kann zwar das meiste von Trauerwesen so nicht ganz für mich übernehmen, aber ich muss gestehen, dass ich gelegentliche Machtspielchen durchaus reizvoll finde. Doch es macht tatsächlich geil. Mich zumindest, solange es alles nicht ausufert... Ich bin da doch etwas "normativ" (um den scheiß ausdruck normal zu vermeiden - denn wer ist das schon!) weil ich so Schen wie Bondage und SM nur in sehr abgeschwächter Variante reizvoll finde. Willensbruch ist nämlich nicht mehr sexy....
Demon17Also wenn ich euch so reden höre, werde ich langsam neugierig. Ich hatte ja mal eine masochistische Freundin, die schon ziemlich fortgeschritten war, Striemen am Arsch, nach allen möglichen Methoden der Schmerzbereitung fragend, zB. mit dem Ledergürtel oder Kerzenwachs. Erniedrigung fordernd wie anpinkeln und Deepthroating. Also ich hab mich bis auf letzteres aus normativen Gründen zurückgehalten. Es kam irgendwie auch viel zu überraschend. Die vier Wochen, die wir zusammen waren, reichten einfach nicht um sich an den Gedanken zu gewöhnen. Aber wenn ich euch so reden höre, bedaure ich meine Zurückhaltung allmählich, obwohl ich Fäkalsfetischismus weiterhin ablehne. Ich denke es ist sicherlich eine Frage des Stils. Es gibt ja inzwischen auch sehr ästhetische bondage Fotografien, die wirklich geniessbar sind.:)

never surrender

demon17
TrauerwesenOwei, ganz genauso meine ich das ja, absprache, dass er mir nicht so sehr weh tut, dass ich heulen muss oder so, bin halt echt nicht hier die smlerin, aber dinge, die in die richtung gehen, finde ich durchausreizvoll, aber halt auch nicht immer. Willensbruch kommt bei mir auch gar nicht in Frage, und für immer wäre das nix, man muss in der Stimmung zu sein.

also wohl schon so, wie NathaniaSephira das meint.

um mal etwas von SM/Bondage wegzukommen, wie sieht es mit speziellen orten aus...
NathaniaSephirasorry, muss dochnochmal auf das thema sm und so kommen :D
zu demon: nur damit du mich nicht falsch verstehst. ich bin auch nicht analfixiert oder so. und urin find ich auch nicht anziehend. ich meine auch nicht, dass schmerz mich geil macht. aber bisse, die doch etwas bestimmter sind als das altbekannte blümchensexuele ohrgeknabber... ich finds auch geil, wenn er mir die hände festhält und solche sachen. aber schmerz bringt mir nix, außer dass es mit der geilheit sofort vorbei ist.

und apropos orte. ich find natur und mystische orte super anregend....
Demon17Ja die persönlichen Vorlieben lassen sich schlecht generalisieren. Das ist sicher individuell unterschiedlich. Ungewöhnlich Orte können wirklich sehr reizvoll sein. Ich bin mal eine zeitlang mit dem Auto in den Wald gefahren, ich kenne so ziemlich alle schönen Orte in der Gegend. Das war im Sommer wirklich sehr schön. Man muss nur darauf achten nicht steckenzubleiben. Das fand ich damals an meiner masochistischen Freundin so toll, sie trug fast immer Mini mit Body, so daß wir uns jederzeit genießen konnten. Nur war ich halt nicht bereit meine sexuellen Vorlieben den ihren anzupassen.;) Ich würd auch niemanden dazu drängen.
Aber ich wär wirklich froh, wenn mir jemand mit Erfahrung etwas zu dem Verhältnis von Liebe und Gewalt sagen könnte. Ich halte das eigentlich für einen Widerspruch, obwohl es sicher auch liebevolle Verhältnisse zwischen Devoten und Dominanten gibt.
TrauerwesenHihi, vllt kann ich da noch was zu beitragen, auch wenn ich net so der hardcore mensch bin, aber schmerz törnt mich an. ok, der schmerz muss in massen sein, und es kommt drauf an, wie ich drauf bin. vllt ist es der gegensatz der da mit einem passiert, liebe und geborgenheit (man vertraut dem partner ja wohl), und gegenüber, der schmerz. ich kann es nicht beschreiben, aber es hat was, vllt bin ich auch einfach nur ab und an masochistisch und versuche, irgendwie alles anders zu erfahren....aber man kann schmerz geniessen, definitiv, weiss auch net wieso und wie genau es ist, aber es kann sehr anziehend sein für bestimmte leute, wenn man gewürgt wird oder gebissen (wobei ich mehr der beisser bin^^)....vllt is auch nur was in meiner kindheit falsch gelaufen ;)
aber stell dir mal vor, wenn ich mich jemanden hingebe, das in liebe ja der fall irgendwie ist, dann "bete" ich den partner auch irgendwie an dann. und vor allem gebe ich ihm Macht über mich, alleine dass man sich liebt, hat man Macht jeweils über den anderen....und das ist in so einer situation dann noch verschärft, sei es bondage oder sei es schmerz, es ist irgendwie völlige hingabe....also das wäre noch ein lösungsansatz meiner seite.

aber demon17, lies mal "die philosophie im boudoir" von de sade, da gibt es viel "eigenartigere" dinge, die leute da scharf macht...

mit den orten, obwohl ich es selbst anschnitt, das thema, hab ich es nicht so. ich muss mich unbeobachtet fühlen können. weiss nicht wieso. da hab ich gar net mal einen solchen kick bei....vllt zuviel angst vor einer peinlichen situation....
meusDas denke ich auch, wenn ich jemanden meine Liebe gebe, gebe ich ihm auch eine gewisse Macht über mich. Er kann sie annehmen oder zurückweisen. Ist aber auch Ansichtssache.
Aber zu diesem Thema; Macht ist anziehend. Egal ob man Macht hat oder man sich nur zu ihr hingezogen fühlt.
Auch ein Teil von fallen lassen und Kontrolle abgeben. Ich gebe jemanden meine Lust, Leidenschaft, Kontrolle, Liebe,...
Was Schmerzen angeht; Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Es ist ein Unterschied ob ich mich an der Herdplatte verbrenne oder mir jemand in den Hals beißt.
Für mich ist es ein intensiveres Fühlen, natürlich nur bis zu meiner Grenze.
Aber jeder hat seine eigene Meinung und Vorstellung von gewissen Vorlieben und empfindet Schmerz anders.

Zu Orten; jeder Ort kann toll sein. Es kommt auf die Stimmung und den Menschen an, mit dem man zusammen ist. Für mich jedenfalls.
cocreafyi
[url]http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=509735[/url]
CagliostroNeuer Service bringt Postboten ins Schwitzen



ich dachte das Rad wäre schon erfunden worden..............????
fly59mucwas ich prinzipiell toll finde, dass jeder seine eigenen individuellen vorstellung von und über sexualität hat. wie man in diesem thread sieht, ist die bandbreite der erotisch empfundenen aktivitäten recht gross von kuschel bis hardcore-sm. wichtig ist bei alledem nur, dass man (und der/die partner(in) ) sexuelle erfüllung findet und sich (psychisch) nicht weh tut und vor allem, dass man auch die anderen vom eigenen standpunkt abweichenden meinungen und vorlieben toleriert.

that's all folks
FaschingsprinzSehr schön!

Unser fly bringt es wieder einmal auf den Punkt:
Erlaubt ist, was (beiden) gefällt! OK, beim Solo-Sex halt, was einem selbst gefällt. Da braucht man also gar nicht sooo viel drüber schreiben bzw. zu philosophieren. Ist ja eh ein von den Medien bereits breit ausgewaltztes Thema, zu dem kaum noch einer was wirklich neues hinzu fügen kann.

Um mal wieder zur Philosophie zurückzukehren, möchte ich hier die "platonische Liebe" in Spiel bringen, welche ja im umgangssprachlichen Gebrauch die Liebe ohne Sexualität als Idealbild darstellt. Ist dies nicht ein erstrebenswertes Ziel für den Menschen, damit er sich ein wenig mehr von den übrigen Primaten abhebt, oder kann und darf sich der Mensch in diesem Punkt nicht zu weit von seinen biologischen Wurzeln entfernen? Was meint Ihr?


P. S.: Für Insider noch eine kleine Bemerkung zur "platonischen Liebe". Das, was Plato in seinen Werken (z. B. "Phaidros" oder "Lysis", bzw. "Gastmahl" und später in "Die Gesetze") zum Thema Sex sagt, ist alles andere als "platonisch", gell? Die Thesen würden aber den hier diskutierenden sicherlich die Schuhe ausziehen und ich werde aus Rücksichtnahme auf die zarten Seelen auch nichts davon hier posten, versprochen Menedemos! ;)
LaChatte[QUOTE]Ist dies nicht ein erstrebenswertes Ziel für den Menschen, damit er sich ein wenig mehr von den übrigen Primaten abhebt, oder kann und darf sich der Mensch in diesem Punkt nicht zu weit von seinen biologischen Wurzeln entfernen? Was meint Ihr?[/QUOTE]

Wenn zu viele diesem hehren Ziel folgten, so hat sich das Problem mangels Menschen bald von selbst erledigt.

Und warum soll es erstrebenswert sein, eine Quelle des Vergnügens, der Lust oder gar des Glücks nicht zu nutzen? Vor allem, da die hier freigesetzten Drogen biologisch-dynamisch und absolut nebenwirkungsfrei sind... Dieses Bedürfnis nach Askese finde ich eher masochistisch...
FaschingsprinzTja, LaChatte,

in diesem Thread geht es bei der Sexualität nun gerade nicht um den Teil, welcher der Fortpflanzung dient. Meine These hat daher nicht das Ausserben der Menschheit zur Folge, da dort Sex zur Fortpflanzung natürlich schon vorgesehen ist.

Es geht hier also genau um Sex als "Quelle des Vergnügens, der Lust oder gar des Glücks". Es mag ja in unserer Spaß-Gesellschaft für viele erstrebenswert sein, jeden Tag ausgelassene Orgien zu feiern. Ich möchte aber mal hier im Philosophen-Forum ein wenig gegen den Strom schwimmen, und in kritischer Selbstreflexion die gängigen klischeehaften Abziehbilder, welche uns ständig vorgekaut werden, hinterfragen. Es ist ein großer Vorteil der Philosophie, dass man ein wenig aus seinem eigenen Ego heraustritt uns, quasi "über sich stehend", fragt: "Was soll das hier eigentlich alles?"
Ich denke das wir trotz unserer modernen Leistungsgesellschaft in der Lage sind, nicht den Blick für das Ganze verlieren und nur noch das in den Medien zur Schau gestellte akzeptieren bzw. nachplappern.
Übrigens, die von dir genannten biologischen Drogen schüttet das Gehirn auch z. B. bei starker sportlicher Belastung aus, da braucht man keinen Sex für! Es ist sogar möglich, die entsprechenden Gehirn-Areale direkt per Elekroden elektrisch zu reitzen. Wer also eine billige Art sucht, sich für immer im Glücks-Rausch zu befinden, kann dies für ca. 10 Euro gerne praktizieren. Ich fände dies jedoch nicht erstrebens- sonder eher bemittleidenswert.

Aber deine Meinung, dass Liebe ohne Sex masochistische Züge annehmen kann ist schon eine (aber halt nur eine!) haltbare Theorie.

Gibt es dazu noch andere Meinungen? Nur Mut Leute!
cocreafyi, man-n achte auf den überforderten briefträger, schornsteinfeger usw.

Frauen sind kurz vor dem Eisprung huebscher
Link: [url]http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=510003[/url]
FaschingsprinzMensch cocrea,

diesen tollen Link hättest Du aber auch schon früher bringen können, .... äh ... ach soo... haste ja auch schon, hehehe!

Der "Erotik-Channel" steckt da ja voller Überraschungen und lustiger Kommentare. Ich wusste doch, dass man sich über dieses Thema auch auf gehobenem Niveau lustig machen kann!
Hast warscheinlich auch den Artikel "für ältere Frauen ist die Qualität beim Sex besonders wichtig" gelesen, gell. Also ich finde es erschütternd, dass nur noch ein drittel aller Frauen zwischen 65 und 70 Sex haben! Skandalös! Da traue ich mich jetzt ja gar nicht mehr, meine neue 80-jährige Freundin auf das Thema überhaupt noch anzusprechen, höhöhö!
Gut, da könnte ich es ja mal mit einer Jüngeren versuchen, aber dann das:" Zwei Drittel der Frauen vergessen regelmäßig die Pille"! Ja, und das restliche Drittel ist solo, hehehe!
Na, und wenn man dann eine "Professionelle" aufsucht, um ganz sicher zu gehen diese schockierende Geschichte "Tod beim Sex, Männer sterben meist in den Armen fremder Frauen". Sehr schööön der Kommentar von Syrus: "Optimaler Tod!" . Hat er ja eigentlich auch recht damit. Hm, also des bringt mich doch gleich auf ne gute Idee....
Aber halt, bevor ich mich dann wieder mal in Lebensgefahr begebe, lese ich da noch "Sex macht intelligent". Hm, jetzt weis ich also endlich, warum ich sooo schlau geworden bin, hehehe.
Entlarvend ist ja auch die Untersuchung des pariser Forschers, was im Gehirn von Männern bei Lust auf Sex passiert. Na das schaltet sich dann natürlich sofort ab, war ja wohl jedem hier schon immer klar, oder?

P. S.: Sag mal cocrea, kommst Du wirklich aus München, und erfüllt dein Katalysator schon die strenge Euro 4 Norm? Und immer schön aufpassen, dass Du die Männer nicht in Lebensgefahr bringst, gell? Des versprichst Du mir doch, oder? :D


P. S. 2: Hm, Sex macht also intelligent. Dann sieht es ja nun fast so aus, als hätte ich mit meinem "No-Sex"-Aufruf zur Volksverdummung ermuntert. Bin ich also schon mal total blamiert und sollte lieber schnell an gaaanz andere Dinge denken (z. B. an Büttenreden, Karneval im Cyberspace oder doch lieber an den Sinn und Unsinn des Lebens, oder oder oder, jaja sooo viele interessante Themen, und sooo wenig Zeit, hmpf)
LaChatte[QUOTE]in diesem Thread geht es bei der Sexualität nun gerade nicht um den Teil, welcher der Fortpflanzung dient. Meine These hat daher nicht das Ausserben der Menschheit zur Folge, da dort Sex zur Fortpflanzung natürlich schon vorgesehen ist. [/QUOTE]

Glaubst du, die Menschheit würde noch ein einziges Kind in die Welt stellen, wenns nicht mehr Spass machen würde?

Udn überhaupt - Philosophie muss noch lange nicht langweilig, ernst und trocken heissen... Die Gleichung "alles was langweilig ist, ist bestimmt "gut"" hängt in noch allzu vielen Köpfen fest...

[QUOTE]Übrigens, die von dir genannten biologischen Drogen schüttet das Gehirn auch z. B. bei starker sportlicher Belastung aus, da braucht man keinen Sex für! Es ist sogar möglich, die entsprechenden Gehirn-Areale direkt per Elekroden elektrisch zu reitzen. Wer also eine billige Art sucht, sich für immer im Glücks-Rausch zu befinden, kann dies für ca. 10 Euro gerne praktizieren. Ich fände dies jedoch nicht erstrebens- sonder eher bemittleidenswert. [/QUOTE]

Nochmals, ich sags doch: Sex ist gratis, und da brauch ich weder Sport (WÄÄÄHHH joggen) und schon gar nicht Elektroden dazu... Was soll ich komplizierte und anstrengende Lösungen suchen, wenn ich es einfach haben kann? Das Leben ist schon kompliziert genug allein, dass ich es nicht noch komplizierter mache, wenns geht.
FaschingsprinzHm,

Du fragst ob ich glaube, ob die Menschheit noch ein einziges Kind in die Welt stellen würde, wenns keinen Spass mehr machen würde.
Ehrlich gesagt glaube ich dass nicht nur, sondern es ist sogar mein sehnlichster Wunsch! Denn auch wenn das jetzt etwas spießig klingen mag, Sex, welcher der Zeugung von Kindern dient, hat (oder sollte zumindest) nichts mehr mit Spass, sondern mit dem Übernehmen von Verantwortung zu tun!
Wer nur zum Spass oder unüberlegt Kinder in die Welt setzt bestraft damit nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch die Kinder, und da weis ich zufällig aus meiner persönlichen Erfahrung genau, wovon ich rede!

Tja, dass ist schon so eine Sache mit dem Spass. Man muß da für alles eben das richtige Maß wählen und oft ist halt dann auch mal "Schluß mit lustig". Ich möchte daher, wie schon erwähnt, das streben nach Spass oder Glück nicht in den Mittelpunkt des Lebens stellen. Das ist jedenfalls meine Philosophie. Das heißt jetzt aber auch wieder nicht, dass ich die trockene Langeweile favorisiere. Ganz im Gegenteil. Wo immer sich ein guter Scherz machen lässt, bin ich sofort dabei (habt ihr ja auch schon gemerkt, oder?).

Gestern lief ja im Fernsehen (ja, ich schaue auch mal Fernsehen!) auf n24 eine interessante Dokumentation über Verhütungsmittel.
Unglaublich, was da insbesondere den Frauen an "Chemotherapie" zugemutet wird. Aber auch das "Gummi" hat ja so seine Tücken, und liefert auch keine 100%-ige Sicherheit.
Sieht fast so aus, als müsste man, wen man Sex nur zum Spass betreiben will, tatsächlich auf Solo-Sex umsteigen. Also fürs Gehirn, und die Aussschüttung der Glückshormone kommt es ja tatsächlich aufs gleiche raus!

Na, in diesem Sinne dann noch viel Spass beim Sex LaChatte, höhöhö!


P. S.: Also 100%-ige Verhütung nur bei Solo-Sex oder eben bei keinem Sex (Enthaltsamkeit). Wäre das nicht eine Basis für eine Philosophie der Sexualität? Mann kann also Verzicht üben, muß aber nicht! Und es wird so auch niemand ungewollt in die Elternrolle gedrängt. Eigentlich eine recht friedliche Lösung dieses "Problems" und auf Spass muß trotzdem keiner Verzichten. Sex kann man ja bekanntlich auch im Cyperspace haben, Filmchen gibts da auch, Spielzeuge etc. sowieso, d. h. langweilig muß es dabei ja auch keinem werden. Ach so, und "professionelle" Damen und Herren gibt es ja auch noch, falls man dann doch mal einen Partner in den Händen haben möchte.
LaChatteHallo Prinzchen!

ich bin durchaus der Meinung, dass man das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann - und dass man durchaus Spass beim Sex haben kann und die Verantwortung für ein Kind tragen. Eins schliesst das Andere nicht aus.

[QUOTE]Sieht fast so aus, als müsste man, wen man Sex nur zum Spass betreiben will, tatsächlich auf Solo-Sex umsteigen. Also fürs Gehirn, und die Aussschüttung der Glückshormone kommt es ja tatsächlich aufs gleiche raus! [/QUOTE]

Falsch - weil dir da die ganzen Gerüche des Partners fehlen, die du selbst so nicht hast, und die ja auch auf dein Hirn wirken.. Geteilte Freud ist eben doppelte Freud.

[QUOTE]Sex kann man ja bekanntlich auch im Cyperspace haben, Filmchen gibts da auch, Spielzeuge etc. sowieso, d. h. langweilig muß es dabei ja auch keinem werden. Ach so, und "professionelle" Damen und Herren gibt es ja auch noch, falls man dann doch mal einen Partner in den Händen haben möchte.[/QUOTE]

Bei all dem fehlt das, was in der Bibel mit "und sie erkannten einander" beschrieben wird - nämlich Intimität, das Verbunden-Sein mit dem Partner. Und Sex ohne Seele ist auf Dauer einfach ungesund, langweilig und frustrierend.
cocrea[COLOR=coral]Ein Philosoph ist ein Mann, den in Ermangelung einer Frau die ganze Welt umarmt. Peter Ustinov (in memoriam)[/COLOR]
Faschingsprinz@ Lachatte

Hui, da wir es mir ja ganz warm ums Herz! Das ich daaas noch erleben darf (also dieses romantische Bild einer glücklichen und verantwortungsbewußten Beziehung, mein ich).
Die These, dass Sex ohne Seele auf Dauer ungesund und langweilig ist, halte ich jedoch für etwas gewagt. Ich wurde eher das Gegenteil behaupten, nämlich dass Sex immer wieder mit dem gleichen Partner auf Dauer langweilig wird. Versteht das jetzt aber bitte nicht falsch, ich meine damit lediglich, dass der Mensch rein biologisch, also instinktiv immer neue Partner sucht. Das man mit etwas Glück auch nur mit einem Partner immer wieder neues Entdecken kann mag es ja auch geben, aber ich halte das leider für etwas zu romantisch (was jetzt aber nicht heißt, das ich die Vorstellung davon nicht mag).
Na, könnt Ihr euch ja jetzt selber einen Reim drauf machen, oder?

@cocrea

Genau so ist das, hehehe!
Es war bekanntlich schon im alten Griechenland eine gute Tradition, dass Philosophen unverheiratet geblieben sind. Und wenn hier also einer philosophisch was großes leisten will, sollte der/die das auch heutzutage noch sein. D. h. man ist entweder tatsächlich unverheiratet, fühlt sich unverheiratet oder vergisst kurzzeitig, dass man verheiratet ist (aber dann bitte nach dem philosophieren wieder dran denken, gell!). Bei geschiedenen bin ich mir nicht so sicher, ob die als Philosphen im klassischen Sinne gelten können. Vielleicht Philosophen 2. Klasse oder so! ;)
Demon17@Trauerwesen,

[QUOTE]aber stell dir mal vor, wenn ich mich jemanden hingebe, das in liebe ja der fall irgendwie ist, dann "bete" ich den partner auch irgendwie an dann. und vor allem gebe ich ihm Macht über mich, alleine dass man sich liebt, hat man Macht jeweils über den anderen[/QUOTE]

Siehst Du, dass ist mein Problem bei der Liebe, sich seelisch auszuliefern. Ich mein man kann da ganz extreme Grade von Abhängigkeit erleben und es sind auch immer die Menschen, die zu starken Gefühlen fähig sind, die da besondere Risiken eingehen. Ich hab das mal gut 10 Jahre mitgemacht und möchte eigentlich so eine permanente Leidenszeit nicht nochmal erleben. Ich glaub eigentlich verglichen mit der seelischen Grausamkeit mancher Leute sind die meisten SM Spielchen echt harmlos. Denn physischer Schmerz ist wesentlich einfacher zu ertragen als psychischer. Wenn jemand Schmerz mag beim Sex hätte ich inzwischen auch keine Hemmungen mehr, andererseits habe ich selbst schon extreme Schmerzen ertragen, ohne die geringste Lust dabei zu empfinden, oder das in irgend einer anderen Weise zu geniessen. Geniesst Du denn auch Schmerzen, die Dir kein Partner beim Sex zufügt, wenn Du Dich versehentlicvh verbrennst z.B. oder liegt der Genuss in dem Bewußtsein der Macht des anderen unterworfen zu sein?

never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]Versteht das jetzt aber bitte nicht falsch, ich meine damit lediglich, dass der Mensch rein biologisch, also instinktiv immer neue Partner sucht. Das man mit etwas Glück auch nur mit einem Partner immer wieder neues Entdecken kann mag es ja auch geben, aber ich halte das leider für etwas zu romantisch (was jetzt aber nicht heißt, das ich die Vorstellung davon nicht mag).[/QUOTE]

Der Mensch sucht nicht in erster Linie stândig neue Partner, sondern vor allem Abwechslung...

Und das Glûck, mit ein und demselben Partner stets neues zu entdecken, ist weniger glûck als stândige Arbeit - Gesprâche, neue Ideen usw... Um ein grosser Sportler zu sein, brauchts bestimmt Talent (Glück), aber dann auch staendiges Training (Arbeit)... in Beziehungen ist es nicht viel anders. Und auch romantik ist ein Ergebnis von viel und ernsthafter Arbeit an der beziehung.

Jeden Tag die gleichen stellungen mit andern Partnern zu mechen ist viel langweiliger und oeder als jeden tag mit dem gleichen Partner verschiedene (Stellungen etc) zu machen.

[QUOTE] Denn physischer Schmerz ist wesentlich einfacher zu ertragen als psychischer.[/QUOTE]

Da bin ich mir nicht so sicher... aber es kommt auch immer auf das Ausmass an.
FaschingsprinzSehr schön LaChatte!

Dem Argument, dass eine gelungene Partnerschaft das Ergebnis von viel uns ernsthafter Arbeit ist, kann ich nur beipflichten. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass auch Rückschläge, Streit oder Hass, also kurz Krisensituationen und deren Bewältigung ein elementarer Bestandteil jeder Beziehung sind.

Bedenkenswert daher die Ergebnisse einer Studie des Links von cocrea, dass Beziehungen oftmals gerade wegen Sex scheitern. Und zwar sowohl ausgehend von den Männern, als auch von den Frauen. Gerade so nach dem Motto "wenn ich jetzt mit dir keinen Spass mehr haben kann, versuch ich es halt mit dem nächsten". Keine schöne Einstellung, finde ich, denn am Ende sind halt wieder die Kinder die leidtragenden.
Daher ja auch meine These, ob es nicht besser wäre, die Sexualität gänzlich aus einer Beziehung herauszuhalten. Wenn dann nämlich zwei Menschen trotzden noch gerne eine Partnerschaft eingehen möchten, liegt hier schon mal ein stabileres Fundament für eine Beziehung vor. Es kann sich ja jeder mal selber fragen, warum er mit jemadem eine Partnerschaft beginnen möchte, wenn man die Sexualitiät außen vor lasst, und auch das Aussehen des Partnern ausklammert.

Ich hätte da noch eine interessante Frage, die mich philosophisch schon länger beschäftigt:
Was haltet Ihr von Monogamie, d. h. die lebenslange Beschränkung auf nur einen Sexualpartner?
Ist dieses vom Menschen selbst geschaffene Konstrukt ein Käfig (in den sich viele ja sogar freiwillig hinein begeben), welcher über kutz oder lang masochistische Züge annimmt, oder ist dies der Stein der Weisen, welcher gerade im Sinne der Kinder und des Familien-Zusammenhaltes das Optimum darstellt?


P. S.: Das der Mensch nicht in erster Linie neue Partner sondern Abwechslung sucht, ist nur teilweise richtig. Biologisch gesehen sucht der Mensch sowohl Abwechslung, als auch neue Partner. Das gilt sowohl für Frauen, als auch für Männer und hängt ganz einfach mit der Verbreitung des Erbgutes zusammen. Das wir in unserer heutigen Kultur diesen Trieb bewusst unterdrücken (die meisten von uns jedenfalls) zeigt nur, dass das Bewusstsein beim Menschen eine größere Rolle spielt, als der Trieb. Trotzdem sind in jedem von uns die biologischen Wurzeln noch vorhanden, und wir müssen uns täglich entscheiden, wie wir damit umgehen wollen.
fly59mucla chatte hat es auf den punkt gebracht,

das wesentliche am sex in einer langjährigen beziehung besteht darin, ihn lebendig zu halten, z.b., den partner in anderen facetten kennen zu lernen, selber in andere rollen zu schlüpfen, seine fantasien mal in die tat umzusetzen....und vor allem: mit seinen fantasien auch beim partner rauszurücken. ;)

so far
cocrea[COLOR=skyblue]Wohl brach ich die Ehe -
Aber zuerst brach die Ehe - mich.
Friedrich Nietzsche, »Also sprach Zarathustra«

Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten. Anton Tschechow[/COLOR]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Faschingsprinz [/i]
[B] Ich würde ... behaupten, dass auch Rückschläge, Streit oder Hass, also kurz Krisensituationen und deren Bewältigung ein elementarer Bestandteil jeder Beziehung sind. [/B][/QUOTE]
[COLOR=pink]"Das chinesische Schriftzeichen für Krise setzt sich zusammen aus dem Bild für Gefahr und dem Bild für Rettung. Ein Paar, das eine Krise riskiert, hat plötzlich seine wesentliche Beziehung wieder. Jetzt kann es sich mitteilen - und verstehen." S. 35

"Es entwickelt sich eine ´Beziehungslosigkeit in der Beziehung´ ein reibungsloses Nebeneinander statt eines lebendigen Miteinanders. ... Alles spricht dafür, dass die Methode eine krisenhafte Beziehung unbearbeitet abzubrechen, statt sie aufzulösen, dasselbe Verhalten ist, das zur Krise führte.
Es ist eine Meisterleistung der täglichen, energieverzehrenden Verleugnung, sich wechselseitig die Signale der Distanzierung, der Trennung und der Kritik nicht bewusst zu machen. Wenn die Wahrnehmungsschranke aber geschlossen bleiben soll, muss sie von beiden geschlossen gehalten werden. Auch das geschieht im Wesentlichen unbewusst. Bewusstes Verschweigen ist eine letzte Absicherung." S. 34

"Unsere Zuneigung zueinander wächst, je mehr wir voneinander erfahren. Das ist ein klassisches Ergebnis der Sozialpsychologie und der menschlichen Verhaltensforschung." S. 30

"Die Bindung kann sich sehr vertiefen, wenn es gelingt, die eigenen Unsicherheiten und Ängste dem anderen einzugestehen." S. 31

"Frauen sind gesprächsbegabter als Männer. Sie sind gefühlsnäher, angstoffener und situationsgebundener. ... In der Regel teilen sich Frauen offener mit als Männer. Ihnen müsste mehr Sympathie im Leben entgegenkommen. ... Männer wollen die Beziehung eher bewahren als Frauen. Sie lieben ihre Frauen mehr als diese sie. ... Männer scheinen auf eine besondere Art zu klammern: Sie wollen die Frau im Haus behalten." S. 31[/COLOR]

Zitate aus: »Die Wahrheit beginnt zu zweit - Das Paar im Gespräch«, Michael Lukas Moeller, rororo Sachbuch 60379, ISBN 3 499 60379 9, 1988

gruß, cocrea
fly59muc@faschingsprinz

also einmal hast du sicher recht: eine freundschaft, bei der sex keine rolle spielt, steht meines erachtens grundsätzlich auf einem stabileren fundament als jede beziehungskiste. --alldieweil nämlich die mit dem sex zwangsläufig einhergehende emotion draussen bleibt. -- was bleibt ist die gefahr, dass, wenn du tatsächlich einen irre guten kumpel des anderen geschlechts hast, irgendwann - früher oder später - der moment kommt wo es doch zur sache geht, schätzchen --- tausend mal berührt, tausendmal is nichts passiert, tausend und eine nacht.......und dann hats zoooomm gemacht -----

monogamie: ich bin tatsächlich selbst heute im zweifel, ob monogamie die einzig glücklich machende beziehungsform in unserer modernen welt ist. ich habe diese zweifel deswegen, weil sich einfach so wahnsinnig viel ändert. man lernt den partner zu einem gewissen zeitpunkt kennen - in einer art augenblickaufnahme - . aber man entwickelt sich weiter, beide. und warum sollten die entwicklungen gerade in die gleiche richtung gehen. andererseits wenn sich die beziehung vertieft, ist das einfach eine fantastische sache, weil es viele dinge vereinfacht: man weiss, was der andere mag, man weiss, was der andere fühlt und denkt und kann damit zu sehr viel tieferen erlebnissen kommen, als mit öfters wechselnden partnern. aber es ist echt schwer heute. und die tatsache, dass man ständig in der werbung und den medien überhaupt mit den "perfekten" menschen umgeben ist, die ständig den perfekten höhepunkt erleben, hat natürilich einfluss auf die eigenen wunsch- und zielvorstellungen -- und die decken sich eben in der regel nicht mit der praxis.

andererseits wirft man heute einfach zu schnell die flinte ins korn, was häufig auch damit zusammenhängt, dass man nicht so kommuniziert wie es eine beziehung erfordert. eine tiefe beziehung, das ist echt arbeit, vor allem muss man empfindungen und eigenschaften von sich offenbaren, die man eigentlich als seinen eigenen intimbereich empfindet und wirklich keinem zeigen will. aber gerade das bringt es oft, vor allem weil man als mann dazu tendiert, der partneerin nichts über seinen gemütszustand und seine empfindungen preiszugeben.

allerdings, wenn man tatsächlich schliesslich feststellt, dass irgendwie kein weg zusammenführt, dann geht man besser heute als morgen auseinander. anyway, es ist echt ein harter weg, und ich glaube nicht, dass die leut heutzutage die notwendige geduld und grundeinstellung mitbringen. ich gebe der ehe im traditionellen sinne noch 100 jahre....und aus isss.......
cocreaunerlaubte? lolly-werbung:

schutzmäntel, bewährt in den schützengräben,
vom guvernör, made in austria, empfohlen
[url]http://www.freakingnews.com/view.asp?entry=3928&display=photoshop[/url]

nichts läuft mehr aus, denn arnie schält seine hützende güllehülle davor.
[url]http://www.freakingnews.com/view.asp?entry=3924&display=photoshop[/url]

;)
WildNightSallyIch gebs zu, ich hab die vorangegangenen 22 Seiten nicht gelesen, nehme aber trotzdem an, daß ich nichts wiederhole, was schon da steht:rolleyes:

Ich wollt mal zurück kommen auf die Philosophie.

Ich vergleiche Sex auch gerne mit Essen, weil beides elementare Genüsse darstellen kann.

Grundsätzlich kann man essen nur um den Hunger zu befriedigen, man kann aber auch essen nur um des Genusses willen. Natürlich kann man auch beides miteinander verbinden. :)

An manchen Tagen kann eine Currywurst den höchsten Genuß darstellen, an einem anderen Tag schmeckt sogar das beste Fünf-Gänge-Menü nicht.

Und auch wenn Schnitzel mein Lieblingsgericht wäre, und es etliche verschiedene Möglichkeiten gibt, ein solches zuzubereiten, mag ich nicht jeden Tag Schnitzel essen.

Manche Menschen brauchen zum Kochen ein Kochbuch, andere setzen lieber ihre Phantasie ein, auch wenn das Risiko, daß das Ergebnis keinen Genuß darstellt höher ist. Hauptsache, es hat Spaß gemacht!

Und zuguterletzt: bevor ich etwas esse, das mir nicht schmeckt, esse ich lieber nix. :D
Demon17[QUOTE]Hauptsache, es hat Spaß gemacht![/QUOTE]

Womit wir wieder beim Ausgangspunkt des Themas wären, :D aller lustfeindlichen Problematisierungen und psychologisch-politischer Abschweifungen auf vorphilosophischem Niveau zum Trotz. Mother Nature ...inside of you:cool:
FaschingsprinzAha!

Sehr lecker, dein "Rezept" für guten Sex WildNightSally. :D

Aber ob Du damit nichts wiederholst, was schon mal geschrieben wurde? Hm, der fly hat glaub' ich auf Seite 21 schon mal gesagt, dass "Erlaubt ist, was (beiden) gefällt", oder so. Trotzdem kann man das gerne wiederholen!:)

@cocrea
Nette Links, *lol*. Aber ich glaube, der fly hat das mit dem "Auslaufmodell" nicht so wörtlich gemeint, gell? Gut, beim Sex läuft ja bekanntlich tatsächlich beim Mann oder der Frau so einiges aus, aber in diesem Fall ging es eher um die Beziehungsebene (denke ich zumindest).

Übrigens, schön dass wir uns hier "alle" einig sind, nämlich was zum einen die Bedeutung der Krisen für die Partnerschaft betrifft, und zum anderen, dass die Monogamie, wenn auch nicht gleich vollständig über Bord geworfen werden muß, aber zumindest einer kritischen Würdigung unterzogen werden sollte.

Sooo viel Harmonie hab ich aber eigentlich auch wieder nicht gewollt, hehehe!

Aber wenn wir hier schon bei Tipps für die richtige Partnerwahl sind, hier noch ein paar von mir:

1. Wichtig ist die Herkunft der Partner. Wenn Partner gleiche Geschwisterrollen, Elterntypen oder Lebensstandards hatten, macht das sie buchstäblich zu "Seelenverwandten".

2. Auch die Intelligenz ist wichtig. Ähnliche geistige Fähigkeiten und übereinstimmende Vorstellungen haben sich schon oft als stabile Krisenabwehr erwiesen.

3. Persönlichkeit. Je ähnlicher die Persönlichkeit, desto höher die gegenseitige Anziehung. Besonders rücksichtsvolle Menschen sind da sehr gefragt.

4. Die Kraft der Visionen. Kann man sich trotz der Punkte 1-3 in einen Menschen verlieben, der ganz anders ist, als man selbst? Ja, sagen die Experten. Solche Paare werden glücklich, wenn sie gemeinsame Visionen entwickeln. Denn wenn Träume und Zielvorstellungen einander ähneln, werden immer neue Projekte die Beziehung interessant und lebendig erhalten.

"Und was hat das jetzt alles mit Sex zu tun?" werden ihr nun fragen. Nun ja, eigentlich nichts, und das ist ja auch gerade die Kernaussage. Für eine gute Beziehung braucht den niemand, behaupte ich jetzt einfach. Guter Sex mag dort war ein angenehmer Nebeneffekt sein, sollte aber eben nicht das zentale Thema in einer Beziehung darstellen.

Somit halte ich auch weiterhin meine These aufrecht, den Sex gänzlich von einer Partnerschaft (zumindest gedanklich) zu trennen. Ich will ja damit niemandem den Spass am Sex mit dem Partner nehmen, aber für mich sind Sex und Liebe zwei völlig unterschiedliche Dinge. Es gibt sowohl Sex ohne Liebe, als auch Liebe ohne Sex!


Ach so, und abschließend schönen Sonntag noch, und der Frühling ist da usw... :rolleyes:
LaChatteWobei ich doch noch festhalten moechte: eine aehnliche Libido beider Partner ist ein plus und vermag sogar vieles zusammenzuhalten, das andernfalls auseinanderfallen koennte.

Und eine allzu unterschiedliche Libido ist ein Handicap, das eine Beziehung belasten kann... und was ist schon eine Beziehung ohne Sex anderes als Freundschaft? Sicher auch sehr schoen, aber eben nicht das, was ich unter der Bezeichnung "Beziehung" subsummiere.
Demon17Zitat Faschingsprinz:
[QUOTE]Und was hat das jetzt alles mit Sex zu tun?" werden ihr nun fragen. Nun ja, eigentlich nichts, und das ist ja auch gerade die Kernaussage. Für eine gute Beziehung braucht den niemand, behaupte ich jetzt einfach. Guter Sex mag dort war ein angenehmer Nebeneffekt sein, sollte aber eben nicht das zentale Thema in einer Beziehung darstellen. [/QUOTE]

Dem gibt es nichts Hinzuzufügen, ausser das eine Beziehung ohne Sex keine istsondern eine Freundschaft. Aber andererseits guter Sex nicht auf Beziehungen angewiesen ist. Sondern in erster Linie auf sexuelle Erfahrungen und Sensibilität. Jede Moralisierung der Sexualität führt nur zu Verklemmungen, die dann wieder mühsam durch Beziehungen abzubauen sind. In Brasilien ist es z.B. ganz normal sich mit jemand völlig unbekannten der einem gefällt zum Sex zu verabreden. Ich hatte noch keine negativen Erfahrungen bei ONS, außer das ich nicht wählerisch genug bei der Wahl meiner Partnerin war... ;) und nicht nur in Brasilien feht das auch un Deutschland wird eine unbefangene Sexualität tagtäglich zigtausendfach ausgelebt und als positiv empfunden.:)


never surrender

demon17
LaChatte[QUOTE]Aber andererseits guter Sex nicht auf Beziehungen angewiesen ist. Sondern in erster Linie auf sexuelle Erfahrungen und Sensibilität. [/QUOTE]

guter Sex ist doch angewiesen auf Sensibilitaet IN BEZIEHUNG zum Partner? Wie dann diese Beziehung aussieht, ist wieder eine andere Sache... aber Beziheung, irgendwie, muss sein. sogar dann, wenn es "nur" die beziehung zum eigenen Koerper betrifft.
WildNightSallyWobei allerdings die wenigsten beim Sex philosophieren... :D
Demon17@WildnightSally,

da hast Du recht, aber um sich erstmal kennenzulernen finde ich eine Philosphie der Sexualität gar nicht schlecht. Man hat ein interessantes Gesprächsthema, kann ganz unauffällig die jeweiligen Vorlieben rausfinden und wird wenn das Gespräch interessant ist sexuell angeregt. Herz was willst Du mehr.:)

never surrender

demon17
WildNightSallyUnd man könnte diesen "Event" mit einem Fünf-Gänge-Menü abrunden ;) @Demon

Wie seht ihr das eigentlich:
Freundschaft = kein Sex
Freundschaft mit Sex = Beziehung?
Hat sich irgendwie so angehört, und wollt ich jetzt genauer wissen...:)

Aber eigentlich gings ja um´s philosophieren...
Ist dazu schon was zum Thema Tantra erwähnt worden?

*über weitere Fragen grübelt*
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von WildNightSally [/i]
[B] 1) Aber eigentlich gings ja um´s philosophieren...
2) Ist dazu schon was zum Thema Tantra erwähnt worden? [/B][/QUOTE]
sally, hi und welcome,
ad 1) tja, so sagt es der disku-titel aus: das philosophieren... um zum sex. ich stelle an deinen wiederholten titelgläubigen aussagen fest, dass du den verlauf dieses threads tatsächlich nicht kennst.
der strangeröffner sagte hier wiederholt und mE unwillig, falls sich jemand nicht in seinem sinn dran halten wollte: >>Hier geht es um Sex.<<
imo hat er damit das philoforum als exil gewählt, um unter dem deckmantel des philosophierens, vorgespräche, prätalk, anmachen bald und tw ausschließ(lich)end zur sexsache (ohne sog. weitschweifigkeit) kommen zu können.

ad 2): tantra -- das wort wurde gestreift.
der begriff >tao der sexualität< fiel hier noch gar nicht, mW und
vom >inneren geliebten< war auch noch nicht die rede.
vorsicht: manche themen sind hier unerwünscht. so mein eindruck.
witze machen scheint allerdings erwünscht zu sein.
humor ist ein mittel der resilienz und ganz sicher sexualitätsförderlich, anregend eben.

lg, cocrea
Demon17Ja so sehe ich das. Freundschaft stellt keine Besitzansprüche, man kann viele Freundinnen oder Freunde haben. Aber Freundschaft schließt auch keinen Sex aus, wenn es normal ist mal unverbindlich miteinander zu schlafen, ohne das deshalb eine Verpflichtung oder Eifersucht entsteht.
Eine Beziehung ohne Sex halte ich für Illusion. Es geht einfach darum klar zu sagen worum es geht um Missverständnisse zu vermeiden. Der Begriff Liebe z.B. ist extrem vieldeutig.

Tantrismus hatten wir noch nicht, leider. Kennst Du dich da aus? Ich finde Tantrismus interessant, weiß aber nicht viel davon.

Es muss auch nicht unbedingt neu sein was Du sagst, es ist ganz normal, das in so einem langen Thread mal etwas wiederholt wird. Es gibt immer neue Aspekte. Durch die Zitatfunktion läßt sich auch alles jederzeit Reaktualisieren. Der Thread ist für alle, die über Sex reden wollen.:)

Der Bewgriff Philosphie wird in diesem Forum übrigens im Sinne von Alltagsphilosphie gebraucht. Lass Dich also nicht einschüchtern. Cocrea protzt gern mit ihren Zitaten, aber sie muss leider öfter editiert, bzw. gelöscht werden, weil sie so agressiv ist und sehr viel OT postet. Sie hat kein Recht irgendwem Vorschriften zu machen. Ich ignoriere sie einfach.;)

never surrender

demon17
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] Cocrea ... Ich ignoriere sie einfach.;) [/B][/QUOTE]
´mein gott, ER hat ES.´ aha-zitat aus >my fair lady< ;)
gruß, cocrea (sich nicht einschüchtern lassend, nicht mal von verl-EU-mdern)
cocrea[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] weil sie so agressiv ist ... [/B][/QUOTE]

[COLOR=skyblue]»Unsere Gesellschaft brandmarkt weibliche Aggression ebenso sehr als Schwäche, wie sie männliche Aggression als Durchsetzung verherrlicht. ´E-man-zipation´ (also wörtlich: heraus aus der Hand, die mich gefangen hält!´) erfordert aber mehr an Aggression (wörtlich ´Herangehen´), als Frauen im öffentlichen und privaten Leben zugestanden wird. Wenn sie nun ihren Hass weder äußern, noch verdrängen oder verarbeiten können, werden sie ihn früher oder später gegen sich selbst richten.« S. 229 zit. Joachim Gneist, ›Wenn Hass und Liebe sich umarmen – Das Borderline-Syndrom, ein Psychodrama unserer Zeit‹[/COLOR]
meusSex ohne Geist ist ein rein mechanischer Akt zur Befriedigung eines einzigen Körperteils.
Es stillt die Lust, für mich allerdings nicht erfüllend.
Monogamie ist in dieser Weise kein Thema für mich, da ich denke, dass sich mein Leben aus vielen Abschnitten zu einem Weg gleidert, das heisst, eine einzige Beziehung für den Rest meines Lebens scheint mir nicht reell.
Solange man jemanden nicht belügt oder hintergeht ist es egal ob man einen oder zwei Sexualpartner zur selben Zeit hat.
Ich sehe Monogamie nicht als Käfig in den man sich selbst sperrt. Man zwingt sich nicht, sondern fühlt es.
Entweder man ist es oder ist es nicht. Seine Triebe zu unterdrücken kann auf Dauer glaub ich nicht richtig funktionieren.
Es ist alles ein ziemlicher Widerspruch, da es menschlich ist, das was man hat nur für sich selbst beansprucht bzw die Liebe eines Menschen nicht nur auf die Seele sondern auf den ganzen Menschen (Körper, Geist..) legt, der Trieb aber genauso menschlich ist.

Freundschaft und Sex ist nicht gleich eine Beziehung. Dazu gehören andere Gefühle.
Stimmt schon, Sex und Liebe sind zwei grundverschiedene Dinge, aber sind oft nicht von einander zu trennen.
Beziehung ohne Sex ist für mich auch keine Beziehung im üblichen Sinn. Aber wie schon jemand gesagt ist Liebe zu vielschichtig um sie auf irgendetwas festzulegen.
shiphrah@meus

sehe das genauso, aber:

[QUOTE]Es ist alles ein ziemlicher Widerspruch, da es menschlich ist, das was man hat nur für sich selbst beansprucht bzw die Liebe eines Menschen nicht nur auf die Seele sondern auf den ganzen Menschen (Körper, Geist..) legt, der Trieb aber genauso menschlich ist[/QUOTE] Menschlich ist das nicht, aber in unserer Kultur angerzogen und verinnerlicht. Das spiegelt sich auch die Gesellschaft im Kleinen wider, was sich schon in der Sprache erkennen lässt, die sich mittlerweise bis in die Schlafzimmer vorgearbeitet hat: investieren, geben,nehmen, festhalten, gewinn.....
Leistungsgesellschaft in Reinform ... Sehr bedenklich. Würde man alles so lassen, wie es ist, müsste man uns alle umimpfen, aber die Trauerforen würden verwaisen, davon bin ich überzeugt.
meusHast schon recht, es ist eher durch die Kultur anerzogen.
Es ist aber ein Unterschied ob jemand wärend einer Beziehung andere sexuelle Beziehungen hat oder ob man seinen Partner geistig hintergeht und betrügt.
Viele Menschen setzten das gleich.
MenedemosAufgrund wiederholter Beschwerden, über einen längeren Zeitraum, von verschiedenen Membern, unter anderem vom Threadersteller (siehe §9 Forumsregeln), wird das Mitglied "cocrea" von dieser Diskussion ausgeschlossen. Als eine wertende Entscheidung ist dies von meiner Seite aus nicht zu betrachten, sondern nur als eine Gewährleistung des Fortbestandes des Threads. Beschwerden sind an mich zu richten.
Demon17Vielen Dank Menedemos, es war mir einfach nicht mehr möglich ohne unerwünschte provokante Kommentare mit anderen zu diskutieren. Auch wirkte ihre Art einschüchternd auf viele Neue und hielt diese von einer Meinungsäußerung ab. Ganz abgesehen davon, das die Leute einen extrem schlechten Eindruck von uns bekommen.

Jemand der seine Rechte in einem exzessiven Ausmaße nutzt um andere an der Ausübung ihrer Rechte zu hindern, ist wesentlich autoritärer als jemand, der seine Macht zur Aufrechterhaltung einer freien, ungezwungenen Kommunikation, z.B über Sex einsetzt.

never surrender

demon17
shiphrah@meus

[QUOTE]Es ist aber ein Unterschied ob jemand wärend einer Beziehung andere sexuelle Beziehungen hat oder ob man seinen Partner geistig hintergeht und betrügt.[/QUOTE]

Das ist aber Abwehr der eigenen Ängste bzw. Besitzdenken und Machtstreben/Kontrolle.

Mein Exfreund war zb. krankhaft eifersüchtigt, aber selbst er sah da noch einen Unterschied.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von meus [/i]
[B]Es ist aber ein Unterschied ob jemand wärend einer Beziehung andere sexuelle Beziehungen hat oder ob man seinen Partner geistig hintergeht und betrügt.
[/B][/QUOTE]

Es ist bestimmt nicht das Gleiche...

Allerdings hat eine Beziehung dann keine Chance mehr, wenn sich einer von beiden emotional vollständig abgekoppelt hat.

Wenns ein einmaliger nur-sexueller Seitensprung ist, ist die Sache noch viel eher zu retten - wenn das emotionale noch einigermassen stimmt...
WildNightSallyAlso irgendwie bin ich etwas überrascht über den "Rauswurf" von cocrea aus dieser Diskussion. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich jemand von solchen Beiträgen einschüchtern lässt.
Und zum Thema:

[QUOTE]Ganz abgesehen davon, das die Leute einen extrem schlechten Eindruck von uns bekommen.[/QUOTE]
So sorry, ich glaub ich hör meine Oma mit: "Was sollen die Leute von uns denken?!" Hätt jetzt gern ein kopfschüttelndes Smilie ;)
Jede/r ist für sich selbst und für das was sie/er von sich gibt verantwortlich und genau solche Sprüche (s.o.) hätt ich an einem Ort wie diesem mit am allerwenigsten erwartet.

Wie dem auch sei zurück zum Thema.
[QUOTE]Tantrismus hatten wir noch nicht, leider. Kennst Du dich da aus? Ich finde Tantrismus interessant, weiß aber nicht viel davon.[/QUOTE]

Ich hab mich auch nur kurz damit befasst und für mich festgestellt, daß mir die verschiedenen Richtungen zu stark mit Regelungen und Vorgaben durchzogen sind.
In den Tantristischen Lehren wird viel Wert auf Beherrschung und Kontrolle gelegt. Das mag um bestimmte Ziele zu erreichen mit Sicherheit sinnvoll sein und bis zu einem bestimmten Punkt find ich das auch okay, aber nicht jedesmal, wen ich Sex habe. Beherrschte Ekstase klingt einfach nicht gut in meinen Ohren ;)

Weiterhin erschwerend kommt für mich hinzu, daß Tantra einem anderen Kulturkreis entstammt mit dem ich mich nicht identifizieren und auch nicht reinfühlen kann (und will).
Vielleicht begegnet mir ja mal jemand, der auf dem Gebiet bewandert ist und mir das so rüber bringt, daß ich was damit anfangen kann :)

Bis dahin werd ich mich in Alltagsphilosophie darüber ergehen :)
Demon17@WildnightSally,
ich kann Dir versichern, das solche drakonischen Massnahmen hier höchst selten sind und immer aus gutem Grund ergriffen werden. Der Thread ist mehrmals editiert worden. Cocrea ist stolz daruf auch von anderen Foren/Boards entfernt worden zu sein.

Nun zum Tantra,

welche art des Tantras meinst Du, die traditionelle indische meditative Variante, in der die Lernenden jahrelan Meditieren mussten bevor sie sich mit der eigenen sexuellen Empfindung auseinandersetzen durftrn, oder den Tantrismus westlicher Provinienz, der in Wochenendkursen angeboten wird, in dem es vornehmlich darum geht eine sensibilisierung der eigenen Empfindungsfähigkeit, aber auch für die des anderen Geschlechts zu erlernen. Sich die Zeit und Muße zu nehmen den eigenen Körper erforschen zu lassen und dabei etwas über sich selbst zu erfahren und umgekehrt. Ich halte diese Seminare eher für eine Reparaturpraxis einer verpfuschten sexuellen Sozialisation, in der den meisten Menschen erst ihre seelischen Verletzungen, die ihnen im Zuge der kulturimanenten Unterdrückung ihrer Libido seit der Kinderzeit, bzw. durch die daraus entstehende Verrohung im Umgang der Partner miteinander zugefügt wurden.

Eine Verklemmtheit, die viele Menschen Sex weder als spirituelle Inspiration noch als Ekstase erfahren läßt. Diese zu lösen, bzw. einen meditativen Weg der Selbsterfahrung einzuleiten ist eigentlich allen Richtungen des Tantra gemein. Hierbei werden alle möglichen Praktiken der Annäherung und meditativen Unterstützung eingesetzt.

Oder ein Zitat aus der Werbewelt:
Tantra... steht für Vieles: für Liebeskunst und Meditation, für befreite Sexualität und lustvolle Spiritualität. Tantra ist eine eigene Welt voller Magie und Zauber, eine Oase jenseits des oft kalten, verkopften Zivilisationslebens. Hier kann das Herz mal wieder aufgetankt werden, hier können Leichtigkeit und Ekstase erfahren werden, hier kann der Geist Flügel bekommen.

Ich selbst habe keinerlei praktische Erfahrung damit, wohl aber mit ähnlichen meditativen, zärtlichen Praktiken, die ich mal eine magersüchtige Freundin ausführte. Für mich ist diese Tantra-welle auch ein Zeichen der Kopfsteuerung. Als asiatische Lehre sind dieselben oder ähnliche Sachen ja etwas ganz anderes, als ein stundenlanges Vorspiel mit meditativer Musik, also als Teil der "gewöhnlichen" Sexualität.

Für mich sind die Stichworte Meditation, Spritualität, Zärtlichkeit und Ekstase entscheidend.

never surrender

demon17
shiphrah@demon

dein letzes posting bezüglich Tantra....JA JA jA!
BlutgoettinIch denke, man muss erst einmal genau definieren können, was Sexualität überhaupt bedeutet, bzw. was Sexualität überhaupt ist...dann könnte man eingehender über diese Thematik diskutieren...;)
LunaticAngelSex dient auch heute einzig und allein der Fortpflanzung.
Zwar ist die Sache an sich zur schönsten Nebensache geworden, und wird zweckentfremdend wenn kein Kind bei herauskommt aber warum nicht. Wenn unsere Gattung weiterhin existieren möchte, werden weitere Kinder geboren werden. Und wenn nicht wirds auch keinen Sex mehr unter Menschen geben.
Warum sollte man keinen Sex aus Spaß haben? Spricht doch nichts gegen, aber ich denke, dann sollte man auch irgendwann mal ein Kind auf die Welt setzen.
Demon17@Lunatic Angel,

ich glaube nicht unbedingt das Sex nur eine Fortpflanzungsfunktion hat. Du unterschätzt die soziale Funktion. Schau Dir mal die Debatte von shiphra und meus an. Der Mensch wäre ohne permanenten Sexualtrieb nicht das was er ist. Die Zeiten als die Unterdrückung von Sexualität zu psychischen Defekten und allen möglichen Ersatzhandlungen führte sind glücklicherweise vorbei. Ich bin der Meinung, das Sex ohne Fortpflanzung keine Hedonismus ist, sondern eine notwendige Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, die einen Großteil seiner Motivation direkt oder über Sublimation, indirekt ausmacht. Aber in einem Punkt hast Du natürlich recht, ohne Kinder erledigt sich das Phänomen von selbst.

@Blutgöttin,

eine Definition halte ich für überflüssig. Sex ist das, was darunter verstanden wird. Ich möchte da nichts ausschließen. Es gibt ja die verücktesten Sachen. Ich zähle alle libidinösen Handlungen dazu. (Falls es für einzelne dieser Handlungen bereits einen Thread gibt, wär es vielleicht geschickt dort zu posten falls man sich z.B. über Masturbation unterhalten will)

@Nix,

die angesprochenen Postings sind längst gelöscht. Übrigens nicht auf meinen Wunsch. Du kannst Dir also kein Urteil erlauben. Meine Bemerkung wegendes Einschüchterns bezog sich auf die Tatsache, das mehrmals über eine Woche lang niemand auf Cocrea geantwortet hast. Falls Du wirklich mit mir philosophieren willst schau doch mal in Apriori und kontrafaktisches Denken nach. Dein Beitrag ist leider auch OT. Fragen und Beschwerden richte bitte direkt an Menedemos. Es war seine Entscheidung auf die Beschwerden mehrerer Member. Also missbrauche Du diesen Thread bitte nicht auch noch. Aber ich finde wir sollten die Frage Was ist Philosophie? mal ansprechen. Ich habe deshalb einen entsprechenden Thread zu diesem Thema eröffnet.

never surrender

demon17;)
CatherineIch finde, Sex hat viele Aspekte. Er kann als Zeitvertreib, Fortpflanzung, Zweck oder Ausdruck der Liebe empfunden, gibt es einen weitgefächerteren Bereich als Sex? Er kann sogar zum Geldverdienen dienen ... Für mich persönlich ist Sex etwas besonderes und sollte sein, wenn man sich wirklich liebt, er drückt aber auch eine starke Sehnsucht aus und sollte immer etwas schönes für alle Beteiligten sein!
meusSehnsucht finde ich einen guten Aspekt. Der Mensch besteht nunmal nicht nur aus dem Geist und der Seele. Genau so gehört der Körper zu einem. Natürlich ist es ein Trieb, aber vorallem denke ich Sehnsucht. So wie der Geist gefördert werden will und nach Erfüllung sucht, sehnt sich der Körper nach Zärtlichkeiten.
Es gehört alles zu einem Menschen, daher auch körperliche Liebe.
Ich denke nicht, dass sich das Thema Sex erledigt wenn es um keine Kinder mehr geht. Vielleicht hab ich da was falsch verstanden, aber der Trieb und die Bedürfnisse nach Liebe und Zärtlichkeiten bleiben denke ich trotzdem.
CatherineIch verstehe eh nicht, warum es als Sünde gilt, sich selbst sexuelle Gefühle zu schenken. Du hast schon recht, der Körper braucht das. So wie die Seele das Gefühl braucht, geliebt zu werden, so hat der Körper danach auch ein Verlangen und wenn das nicht gestillt wird, kann man leicht unausgeglichen werden. Aber was ist wohl stärker? Die seelische oder die körperliche Sehnsucht nach Liebe? Oder hängt beides unlösbar aneinander?
meusGute Frage. Ich denke beides hängt zusammen. Obwohl körperlicher Entzug leichter zu verkraften ist als der Seelische.
Für die meisten Menschen, die sagen wir mal "normal" Leben, ist es wohl eher ein Streben nach Einklang. Im Gegensatz zu Geistlichen oder Menschen die zum Beispiel streng Gläubig sind (Sex vor der Ehe) scheint es mir doch ein Leichtes zu sein auf körperliche Dinge zu verzichten. Da ist wohl der Glaube stärker als der Körper.
Natürlich streben viele Menschen vorallem nach dem Körperlichen, doch wenn die Seele zu wenig bekommt, ist es schlimmer als umgekehrt. Ich glaube das hängt vorallem mit der Umgebung und der Situation zusammen und vorallem mit der Einstellung und der Gefühlslage eines jeden Einzelnen.
fly59muc@ catherine + meus

ich glaube, hie sind wir an einem total subjektiven punkt angekommen. wie sehr seele und körperlichkeit bzw. deren zusammenwirken bei sex eine rolle spielen ist wirklich von mensch zu mensch und auch von mann zu frau verschieden. manche brauchen ein zusammenwirken von beiden, bei anderen läuft es getrennt. erfüllend ist es meines erachtens nur, wenn irgendwie beides da ist. es muss aber nicht zeitlich aufeinanderfallen.

grüße
meusNatürlich, du hast recht. Es ist von Mensch zu Mensch anders. Ich denke bei gerade diesen Themen wie Seele und Sex usw kann man auf gewisse Weise nur von sich selbst ausgehen. Ob es nur erfüllend ist, wenn beides da ist, auch wenn es nicht zeitlich aufeinander fällt, ist auch wieder von Situation und Mensch unterschiedlich.
Demon17Ich glaub auch es ist sehr von der Situation abhängig. Es gibt Momente, da brennen zwei Menschen, die sich überhaupt nicht kennen. Man sieht sich an und weiß der/die ist es und es wird eine tolle Nacht. Gerade im Sommer läuft da auch manchmal ein ursprünglich atavistisches Programm ab, das man nicht zerreden oder kritisieren sollte, weil es einfach nur geil ist. Auch wenn sich keine tiefere seelische Verbindung daraus ergibt. Wer so etwas nicht genießen kann, soll es wenigstens anderen gönnen.:)

never surrender


demon17
UlovemyvoiceDas sehe ich - aus meiner persönlichen Geschichte heraus etwas anders.
Sex ist für mich in den letzten Jahren mehr und mehr zur Nebensache geworden. Er war meist "nett" aber wirklich gegeben hat er mir nichts.
Meine Befriedigung zog ich aus anderen Dingen.
Ich glaube aber, und es hat lange gebraucht, bis ich verstanden habe, warum das bei mir so ist, dass es in irgendeiner Form etwas gibt, das mir auch körperlich diese Erfüllung bringen kann.
Die schönste Nacht meines Lebens habe ich neben einer Frau verbracht, wir hielten uns nur in den Armen, ihr Kopf an meinen Schulten und spürten unglaublich viel Nähe. Wir haben nicht miteinander geschlafen, aber das, was an Körperlichkeiten da war, war einfach *ohne Worte*

Wichtig war für uns nicht der Augenblick des Aktes, sondern dass sich die Gefühle, die wir für Einander hatten einen Ausdruck in dem gaben, was wir taten.

Und so sollte körperliche Liebe für mich sein, nicht der reine kleine Trieb, sondern der Ausdruck der Gefühle, die ich für einen anderen Menschen habe.

Was dann genau passiert, ist eben dann für mich nicht in irgendeiner Form Sex, sondern "Liebe".

Ich will es nicht mehr anders, weil ich mich ohne diese Gefühlsintensität einfach nicht geniessen kann. Ich brauche die Nähe zu meiner Partnerin, nicht nur körperlich sondern viel mehr geistig.

Ulo
AristotelisHm, sie sieht gut aus ! Ich muss schon sagen, sehr sehr gut.
Thomas hat gesagt, sie ist eine Zicke. Unintelligent soll sie sein.
Sie hat ein schönes lächeln, nein, mehr als das. Sie hat einen echt genialen Arsch. Die Form, mein gott ! Sie ist eine Zicke, ist sie das ?!? Sollte ich das herrausfinden ?!? Würde ich gerne, soll ich ? ...

Assoziationen.

Philosophie der Sexualität. Den Menschen hat es schon immer interessiert neues zu erfahren, oder altes zu verstehen. Dabei sind Philosophen an ihre Grenzen gestoßen.
Das Thema Sexualität ist in sofern in der Philosohpie interessant, sobald wir in die Bereiche der Ethik eindringen. Dabei spielen Werte eine wichtige Rolle, Werte und Unwerte. Dabei spielt Kommunikation eine Rolle, Verletzen, Befriedigen, Leiden, Gaudieren, Erfahren. Alles in Verbindung mit Werten.
Doch eine Diskussion um einen Orgasmus ist in sofern interessant, wie es geschieht, nicht warum ? Wie, das Gefühl, die Wahrnehmung, es ist kein Wert, keine Diskussion. Es ist Biologie, es ist festgesetzt.

Das Thema mit dummen Leuten Sexualität auszuüben ist weit hergeholt. Die Frage ist:
Kann jeder von euch behaupten das er dem anderen weit überlegen ist, sofern er doch nur weiß, was Thomas gesagt hat ?!? Kann ein Mensch über Menschen richten, die ihm unbekannt sind ? Ist dieser Mensch denn in der Lage zu behaupten, er sei vollkommen ?
NEIN! Den soviel weiß jeder der Verstand nutzt, den reinen Verstand den I.Kant auch anspricht, nicht den Verstand der mit dem Unverstand den Willen ausmacht !

Macht euch Gedanken ! :)


--------------


Was ist die Welt denn mehr als ein Theater ?
Demon17Also mich nervt dieses ganze Ethik-Gesülze, wenn es dazu führt sexualität zu unterdrücken. Meines erachtens beruhen gerade viele negative Erfahrungen, bzw. deren psychologischen Folgen auf der Moralisierung einer völlig einfachen und natürlichen Sache. Fast Nichts hat psychologisch ernstere Konsequenzen als das Spannungsverhältnis zwischen Libido und schlechtem Gewissen. Das Poppen an sich ist eigentlich ungefährlich, siewht man mal von unerwünschter Gewaltausübung und Geschlechtskrankheiten ab. Gefährlich ist doch nur die über die Erziehung vermittelte Verklemmtheit, die auch dazu führen kann, das Frauen z.B. Vergewaltigungen provozieren, indem sie mit einem Typen in einem Bett schlafen, aber niiiiiiiieeeee im Leben mit ihm Sex haben wollten. Es ging ja nur um die seelische Wärme (Achtung Sarkasmus):rolleyes: Nee im ernst es sollte keinen Zwang zum sex geben, aber dieses ganze Getue mach ich auch nur mit wenn ich keine Alternativen habe. Ich finde sdas macht die Beziehung zwischen den Partnern häufig verlogen.

never surrender


demon17
LaChattewobei es durchaus seine Qualitäten haben kann, mal einfach Kuschelwärme (nicht nur seelische, auch körperliche ;)) geniessen zu dürfen, auch vom Gegengeschlecht, aber das wär dann eine Tätigkeit, die ich nicht nur mit "dem" Freund, sondern mit "einem" Freund mache...

aber wenn du jene meinst, die die Centimeter bis zum Gürtel rechnen und dann sich überlegen, was sie noch dürfen und was nicht, das provoziert eindeutig kranke Verhaltensweisen..
fly59muc[QUOTE]Ich glaub auch es ist sehr von der Situation abhängig. Es gibt Momente, da brennen zwei Menschen, die sich überhaupt nicht kennen. Man sieht sich an und weiß der/die ist es und es wird eine tolle Nacht. Gerade im Sommer läuft da auch manchmal ein ursprünglich atavistisches Programm ab, das man nicht zerreden oder kritisieren sollte, weil es einfach nur geil ist. Auch wenn sich keine tiefere seelische Verbindung daraus ergibt. Wer so etwas nicht genießen kann, soll es wenigstens anderen gönnen. [/QUOTE]

@demon - ich denke, da braucht man nichts hinzuzufügen, so isses einfach !

gruß
SetznerSex scheint nicht mehr der reinen Fortplfanzung zu dienen... mehr scheint es so als hätte der Sex die Menschen übernommen. Ihr atavistisches Verlangen zur Fortpflanzung ist einfach widerlich... insgeheim würdne sie überall ihr Sexleben haben wollen...
SetznerSex scheint nicht mehr der reinen Fortplfanzung zu dienen... mehr scheint es so als hätte der Sex die Menschen übernommen. Ihr atavistisches Verlangen zur Fortpflanzung ist einfach widerlich... insgeheim würdne sie überall ihr Sexleben haben wollen...
LaChatte[QUOTE]Ihr atavistisches Verlangen zur Fortpflanzung ist einfach widerlich... [/QUOTE]

warum empfindest du das als widerlich?
SetznerSex anschich istnicht widerlich, doch scheinbar haben diese naiven nur noch das im sinn...
LaChatteääähhhh ich kenne niemanden, der nur und ausschliesslich Sex im Sinn hat... dabei zähle ich mich selbst unter die Naiven;)
Demon17Ich denke auch, Tag und Nacht sind lang genug um auch ein wenig Zeit für Sex zu lassen, obwohl ich diese Tätigkeit auch nicht in den Mittelpunkt meines Lebens stellen würde. Wie so vieles wird auch Sex im Übermaß genossen langweilig. Ich finde das pegelt sich von ganz alleine ein. Man sollte da keine Manie entwickeln, aber auch nichts unterdrücken.;)

never surrender

demon17
Mystique"Sex im Übermaß","Manie", das klingt ja beängstigend. Wie zu viel Süßigkeiten in sich hinein zu stopfen oder wie eine schreckliche Droge von der man nie wieder loskommt obwohl sie einem Schaden zufügt... .
Diese ganzen nebenwirkungen wäre mir Sex als reine Befriedigung einfach nicht wert
:q
fly59mucAlso, phantasievoller abwechslungsreicher sex ist einfach das salz in der suppe des lebens. ;)

ich möchte ihn nicht missen !
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von fly59muc [/i]
[B]Also, phantasievoller abwechslungsreicher sex ist einfach das salz in der suppe des lebens. ;)

ich möchte ihn nicht missen ! [/B][/QUOTE]

Und das dann mit jemanden, dem man vertraut, sein leben anvertrauen würde, und diesf Gegenseitigkeit beruht, das wertet das Ganze dann noch um einiges auf ;)
Und der spirituelle Aspekt ist dann auch inklusive.
Schwarze_TränenSex ist einfach nur ein angeborener menschlicher Trieb, ob man den Geschlechtsverkehr zur Fortpflanzung, zum Spaß, Zeitvertreib oder sonst irgendwas vollzieht, ist meiner Meinung nach egal.
kin of darknessIch bin der Meinung, Sex hat die nützliche Seite der Fortpflanzung, und eine angenehme Seite. Warum also nur auf den Nutzen zurückgreifen, wenn man auch ohne den Nutzen Spaß haben kann?
Demon17Ich glaube hier wird die Bedeutung dieses Triebes ganz gewaltig Unterschätzt. Denn immerhin prägt dieser Trieb die gesamte Sozialstruktur der Menschheit. Die Keimzelle der Gesellschaft war ja lange Zeit die lebenslange partnerschaftliche Beziehung zwischen Mann und Frau. Diese Bindung hat sich erst mit der Erfindung zuverlässiger Verhütungsmittel gelockert. Homo Sapiens ist eines der wenigen Lebewesen, das diesen Trieb permanent verspürt, im Gegensatz zu vielen Tieren, die sich nur zu gewissen Jahreszeiten fortpflanzen.

Aber was mich eigentlich noch mehr interessiert, ist die Frage ob die Sexualität nicht fast immer der eigentlich Grund dafür ist einen Mann oder eine Frau persönlich kennen zu lernen. Ich meine wieviel der Zeit, die ein Mensch in den Aufbau und unterhalt sozialer Beziehungen investiert, dient eigentlich der Suche nach Partnern, wenn auch nur indirekt. Wer einen großen Freundeskreis hat lernt viele Menschen kennen und hat somit mehr Gelegenheiten zum Sex zum Beispiel. Oder ist es meistens lediglich das Bedürfnis nach Gesellschaft? Soll heißen, ist Sex nicht die eigentliche Motivation hinter den meisten Dingen?


think twice its magic


demon17
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]
Aber was mich eigentlich noch mehr interessiert, ist die Frage ob die Sexualität nicht fast immer der eigentlich Grund dafür ist einen Mann oder eine Frau persönlich kennen zu lernen. Ich meine wieviel der Zeit, die ein Mensch in den Aufbau und unterhalt sozialer Beziehungen investiert, dient eigentlich der Suche nach Partnern, wenn auch nur indirekt. Wer einen großen Freundeskreis hat lernt viele Menschen kennen und hat somit mehr Gelegenheiten zum Sex zum Beispiel. Oder ist es meistens lediglich das Bedürfnis nach Gesellschaft? Soll heißen, ist Sex nicht die eigentliche Motivation hinter den meisten Dingen?


[/B][/QUOTE]

Hihi, er hat den Thread wiedergefunden ;)

naja, ich denke, da unsere triebe und auf die partnersuche schicken, heisst die antwort auf deine frage "ja". ich sage auch nur: pheromone. sie beeinflussen uns bei der partnerwahl, diese ist entscheidend für unsere vermehrung, wie die gene passen usw.
es gibt ein buch, welches sogar besagt, dass gene verantwortlich sind für trennungen, denn wenn diese uns bestimmen und merken, da passt was nicht, dann trennt man sich. naja, etwas eigenartig schon das alles, aber ich denke mal, sollten die gene nicht passen, unr frau "schmeckt" das ja beim küssen usw, hat der noch attraktivste typ bei ihr keine chance.
und, abschliessend, da sex nun mal die treibende aktion bei der vermehrung der menschlichen spezies ist, ist es die eigentliche motivation dahinter. solange es passt.
vllt wählt man auch charakter aus nach sexuellen neigungen, eine dominante persönlichkeit z.b., wenn man gezeigt werden möchte, wo es lang geht usw.
Demon17Hallo Trauerwesen,

nach langer Zeit endlich die Antwort.

ich glaube auch, das Duftstoffe und Gerüche sicherlich unterschwellig viel damit zu tun haben, ob wir jemanden mögen oder nicht. Aber das ist sicherlich nur ein Aspekt von vielen. Erstaunlich ist doch, das Gesellschaften mit einem relativ geringen Bildungsniveau viel mehr Nachwuchs haben, als solche mit einem hohen Bildungsniveau. Könnte es sein, dass mit fortschreitender Bildung und dem Ideal einer lebenslangen Partnerschaft, es zunehmend unwahrscheinlich wird, Partner zu finden, die allen Kriterien entsprechen? Also einige Beispiele, Aussehen, Geruch und andere instinktive Kriterien und dann noch intellektuelle Anforderungen und einen Satz an gemeinsamen Überzeugungen. Im Vergleich zu unseren bäuerlichen Vorfahren hat sich die Vielfalt der Bewertungsmöglichkeiten mit denen man sich ein Urteil über Menschen bilden kann doch ganz schön gesteigert.

never surrender

demon17
Efna[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich finde das ist schon mal ein Anfang. Mich würde zum Beispiel brennend interessieren was eine Frau beim Orgasmus spürt, habe aber noch keine gefunden, die das irgendwie ausdrücken konnte. Was ist der Orgasmus überhaupt? und warum bekommen Männer keinen? Ich finde solche und andere Fragen sind es wert erörtert zu werden.
[/B][/QUOTE]

Es gibt die Möglichkeitem für einen Mann einen weiblichen Orgasdmus zu kriegen und umgekehrt ebenfalls.
Demon17Was ist ein weiblicher Orgasmus?
Dustdreamer@Deamon17
Also gut, ich versuche es Dir zu erklären.
Was ehrlich nicht sehr leicht ist *g* Ich kann es Dir nur aus meiner eigenen Sicht und Empfindungsweise darstellen.
Für mich gibt es verschiedene Orgasmen, von Ja, war ja ganz Nett = d.h. ein leichtes warmes Ziehen in der Bauchgegend bis zu Armageddon = die Auflösung des eigenen Bewustseinsn, nicht umsonst hat auch Shakesber vom kleinen Tod gesprochen.
Jede Frau erlebt es anders.
Die einfachste Methode ist wie bei euch die Masturbation, schnell, effizient da Frau ja schliesslich weis wo hinlangen. Die „Variante“ mit einem Partner/in basiert entweder auf eine Art von Vertrauen oder auf purem Sex. Ich persönlich trenne zum Beispiel Liebe und Sex, das eine hat mit dem anderen für mich nichts zu tun.
Die Varianten des Orgasmus reichen wie schon gesagt von einem leichten warmen ziehen, das geht weiter mit Muskelkontraktionen, Wellen die heiss und kalt zugleich über den Körper laufen bis hin zum auflösen des eigenen ich`s, du bestehst dann nur noch aus purer Energie, es reisst dich fort, du stirbst in diesem Moment und es ist dir egal, du fühlst nur noch, alles fokkusiert sich auf einen Augenblick der ewig dauert.
Das Problem an und für sich sind die Frauen selbst, sie lassen sich manipulieren, stossen Ihren eigenen Körper ab, und wenn ich mein eigenes Ich nicht kenne kann ich mich auch nicht fallen lassen, nicht loslassen, ergo Orgasmusprobleme. Wenn also Frau sich annehmen würde und Ihren Körper akzeptiert wie er ist wäre die ganze Sache nicht so vertrackt.
So das war`s von meiner Seite. Ach ja, noch ein Tipp an die männliche Spezies, von einer Frau, Ja es kommt doch auf die Grösse & Dicke an, alles andere ist nur Augenwischerei, und als Tipp am Rande ob eine Frau gekommen ist siehst du in Ihren Augen, den Rest kann Frau manipulieren.

LG Dustdreamer.
Demon17@Dustdreamer,

hmm ja, so ähnlich habe ich mir es gedacht, ich partizipiere da als Mann eher vom Orgasmus einer Partnerin. Das ist das Ziel, das sie sich auflöst bis sie nicht mehr kann. Ich selbst habe mich beim Sex noch nie aufgelöst. Aber ich bin auch ein sehr kontrollierter Typ, der sich auch nicht bei extremen Alkohol oder anderem Genuss auflöst. Ich kenne das nur vom Tanzen, aber da ist es absolut nicht sexuell. Ich weiß auch nicht ob sich das vergleichen läßt. Aber da verläßt in seltenen Momenten der Geist den Körper und ich bin unheimlich entspannt danach, nicht nur physisch. Hast Du nach so einem Orgasmus auch psychisch so ein total befreites Gefühl? Also beim Tanzen stellt es sich auch nur bei musikalischen Orgasmen ein. Wenn man total neue Lieder mit Wahnsinnsrhythmen das erste mal hört und die Tanzfläche für sich alleine hat, so daß ich die Augen schließen kann, das Bewußtsein sich ausschaltet und die Musik den Körper steuert, während der Geist sich irgendwo mit dem Kosmos vereint. Für den Geist die Melodie dabei extrem wichtig.

dark dreams

demon17
DustdreamerSorry, das die Antwort so lange gebraucht hat.

*mich furchtbar schäm*
l
ot of disaster..item.

Auf deine Frage:
Hast Du nach so einem Orgasmus auch psychisch so ein total befreites Gefühl?

Schlicht, ja. Und man will fast nicht mehr zurück.
Es sit wie ein "heimkommen"

Oder wie siehst Du das ??

blessad be

Dustdreamer
Demon17Hi Dustdreamer,

kein Problem.

Heimkommen ist gut, ich meind er Körper ist geschafft und der Geist ist im Einklang mit der Nacht. Ich habe danach manchmal auch sehr intensive Naturerlebnisse, einfach von der Wahrnehmung her, weil ich dann offen bin für die Nacht und die Natur. Irgendwie hat die Umwelt dann Vibes, die sich spüren lassen.

never surrender

demon17
Silverwolfum mal gleich anzuhängen (ja, der weibliche Orgasmus - das Sonderphänomen)... :

Schlichtweg traumhaft und schwer beschreibbar, weil immer etwas anders

;)

Die heissen & kalten Wellen sind wohl wahr, kommt aber auch noch das Zucken, die Erwartung und das Kribbeln hinzu.
Es baut sich langsam auf, je näher er kommt, desto mehr lässt man sich fallen, seine Hüllen, seine Gefühle - einfach nackt und verletzlich liefert man sich sich selber und dem Partner aus.

Man liegt (oder steht...) da und jede Berührung ist wie Feuer, die einem den Verstand raubt. Man drückt, presst, seufzst und sehnt sich nach dem Nichts, dem Alles. Und dann... Die aufwallende Explosion von Adrenalin, Hormonen und Gefühlen, man kann nicht anders als zu stöhnen um die gewonnene Energie wieder loszuwerden.

Irgendwie ist es schon fast animalisch, der Drang nach Befriedigung, Vereinung, des Höhepunktes. Und doch kann man ihn nur erreichen, wenn man sich fallen lassen kann.

wenn das kein Akt des "göttlichen" ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter... :D
escap3Sünde ist ein anderes Wort für Unerlaubtes. Und wer oder was gibt vor und legt fest, was erlaubt ist und was nicht? Wer oder Was hat das Recht es zu tun? Gebührt nicht jedem die individuelle Freiheit zu tun und zu lassen was man will?

Etwar das Gesetz?
Das Gesetz ist meiner Meinung nach nur ein Wegweiser um ein gewisses System ordnungsgemäß zusammenzuhalten.

Drum entscheidet doch jeder persönlich ob Sex Sünde ist oder nicht. Durch die persönlich individuelle Definition und Einstellungen von Sex ist es meiner Meinung nach unmöglich festzulegen inwieweit es "Sünde" ist.
Wenn es überhaupt Sünde sein kann!
Demon17Sünde ist vielleicht zu religiös konnotiert, aber kennt nich jder dieses Unwohlsein, wenn man eine Frau einfach nur "rumgekriegt" hat um sich an ihr zu befriedigen und sie am nächsten Morgen ganz schnell los werden will? Ein weiterer Aspekt: Wissenschaftler haben festgestellt, das beim Sex Frauen eine sehr hohe Hirnaktivität haben, bei Männern ist es leider umgekehrt, kann es daran liegen, das Sexualität in patriarchalischen Gesellschaften oft diskriminiert und limitiert wird?
Lady AshIch habe noch nie eine Frau "rumgekriegt" und erwarte das auch nicht, ehrlich gesagt. Aber die 2 1/2 ons meines Lebens haben mich gelehrt, dass Triebbefriedigung nicht alles ist. Bei weitem nicht.

Andererseits stimmt mich die andere Seite des menschlichen Verhaltensspektrum auch nachdenklich. Wenn man Freundschaften aus dem Weg geht, weil sie sich zur Freundschaft+ entwickeln könnten ... wo hakt es dann?

Meint ihr auch, dass eine Freundschaft in dem Moment zum Scheitern verurteilt ist, wo man nach dem Gals Wein auch das Bett miteinander teilt?
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von escap3 [/i]
[B]Sünde ist ein anderes Wort für Unerlaubtes. Und wer oder was gibt vor und legt fest, was erlaubt ist und was nicht? Wer oder Was hat das Recht es zu tun? Gebührt nicht jedem die individuelle Freiheit zu tun und zu lassen was man will?...

[/B][/QUOTE]
Grundsätzlich kann mich eigentlich nach dem Grundsatz "Wo kein Richter, da kein Kläger" keiner belangen.
Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Und es geht auch nicht um das was Kirche und Staat verbieten, insofern weiche ich von deiner Defi. ab.
Sünde ist alles was Menschen keinen Spass mehr macht, sie belastet und dazu führt, dass sie ein Trauma kriegen, ist also per se nicht verboten, ist aber für meinen und andere Köpfe schädlich, daher sollte ich es bleiben lassen...
Also eher eine Frage der Psychohygiene. Der Begriff Moral wäre mir jetzt zu missverständlich, er ist etwas verbraucht.......

@Lady
Ach gott "nur" eine Freundschaft?
Das Thema Freundschaft ist ein sehr reichhaltiges und schönes Thema, man muss dazu weder Ringe wechseln, noch ein Stück papier unterschreiben, sich aber vielleicht doch an ein paar kleine Regeln halten....

Naja, irgendwann seit 1840 glauben wir Männer, dass alles ein Wettbewerb sei und eine Leistunsschau...dann muss aber auch das Steiftier jederzeit einsatzfähig sein, ist es das mal nicht, helfen wir mit Pillen nach. Usw.
Ob man die rein mechanische Begegnung mit einer Frau für persönlichkeitsbildend hält, sei dann dahingestellt.
Als Möglichkeitenparagrafenreiter möchte ich nie nichts ausschliessen und vornherein kategorisch ablehnen. Genaus kann es aber eben nicht nur um ein Thema gehen....
Onenightstand sind deshalb so fragwürdig, weil sie selten zu neuen Erkenntnissen führen, eher nur alte bestägen....[QUOTE]Meint ihr auch, dass eine Freundschaft in dem Moment zum Scheitern verurteilt ist, wo
man nach dem Gals Wein auch das Bett miteinander teilt?[/QUOTE]
Nein!
Lady Ash"Sünde ist alles, was einem Menschen keinen Spass macht und ihn belastet ..."
Wie wahr. Und wie einfach zu vermeiden, sollte man meinen.

Aber dann kommen da eine Myriade von emotionalen Abhängigkeiten hinzu und plötzlich tut man etwas, was einem keinen Spass macht und einem vielleicht gar schadet. Tut es aber freiwillig und aus "Liebe", denn der Partner, den man ja liebt, findet an diesem oder jenem Spielchen Gefallen.
Das ist dann eine Sünde gegen sich selbst, nicht wahr?
Demon17Ich schätze es ist dieses gezielte, manipulative Handeln was ich ablehne. Das wird durch aus von beiden Geschlechtern an den Tag gelegt. Es ist ja schon insofern falsch, aber diese Falschheit wird erwartet. Man soll sich ja im besten Licht darstellen und alles verbergen, was einer Beziehung im Wege stehen könnte. Ich finde es gibt nichts Verlogeneres als die Balz.
ScheolJup.

Ich finde Menschen in der Balz affig.
Ich sehe dann immer Neandertaler vor mir, die nur und ausschließlich mit ihrem Stammhirn arbeiten.

Da kann man leicht faschistisch werden. Aber nur leicht.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Ash [/i]
[B]"Sünde ist alles, was einem Menschen keinen Spass macht und ihn belastet ..."
Wie wahr. Und wie einfach zu vermeiden, sollte man meinen.

Aber dann kommen da eine Myriade von emotionalen Abhängigkeiten hinzu und plötzlich tut man etwas, was einem keinen Spass macht und einem vielleicht gar schadet. Tut es aber freiwillig und aus "Liebe", denn der Partner, den man ja liebt, findet an diesem oder jenem Spielchen Gefallen.
Das ist dann eine Sünde gegen sich selbst, nicht wahr? [/B][/QUOTE]

Solche Sünden gibt es auch. Ist es ein Unterschied ob man seinen Nachbarn oder sich selbst betrügt. Kaum!

Emotonale Erpressung ist leider ein "funktionierendes" Gesellschaftsmodell

@Scheol,"Männer und Frauen"(die Ärzte).


beim Thema Balz sind wohl mehr die Männer gefragt.......proaktiv jedenfalls....
Mir ist leider Gottes noch keine Frau begegnet, die eindeutig und ohne ihre Schutzschilde runterzufahren um mich gebalzt hätte...........schade eigentlich.

Oder ich bin zu blöd kryptische Zeichen zu deuten???? Auch anstrengend.
ScheolFrauen machen alles kryptisch.

Mir wurde letztens gesagt "Du denkst zu viel und machst zu wenig".
Hallo?! Geht's noch?
Ist Vergewaltigung jetzt in?


Außerdem ändern Frauen ihre Meinung von Sekunde zu Sekunde und da soll man wissen was los ist.


Ich denke, es hängt vom Reifegrad einer Frau ab.
Und nicht das man mich falsch versteht; Männer sind genauso kacke im Kopf. Wenn ich Menschen tanzen sehe, also, zu Sommermusik und...ach...ich zieh' auf den Mond.

Und die Ärzte haben es auf den Punkt gebracht.
Lady AshWie schön, dass ihr wisst, wie [I]Frauen[/I] so sind. Oder zu sein haben. Warum hat mir eigentlich niemand Bescheid gesagt?:rolleyes:
Scheol:D
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Frauen machen alles kryptisch.

Mir wurde letztens gesagt "Du denkst zu viel und machst zu wenig".
Hallo?! Geht's noch?
Ist Vergewaltigung jetzt in?


...

Und die Ärzte haben es auf den Punkt gebracht. [/B][/QUOTE]

Tja, pseudo SM ist ja jetzt auch Mainstream(50 shites of greed).
Jeder Ödi erkennt auf einmal, dass er im Bus einen Komplex bekam.
Dabei ist Papa Freud, so aktuell wie ein Pferdefuhrwerk. Naja egal....

@Lady
wir beschäftigen uns schon sooo lange mit der Psychologie der Freu, irgendwann müssen wir doch recht haben. Oder auch nicht. Egal.
bloodberryalles ist individuell und alles ist subjektiv
leider ist manchmal auch alles scheiße
Alterkelte@Bloody
Ja stimmt, das ist das Leben.
Aber es wird durch Übermotivation auch nicht besser...

Hab was sehr schönes gelesen heute....."was nützt ein XLSchwanz, wenn ein Arschloch dran hägt"....

Es zeigt auf drastische Weise die Oberflächlichkeit unseres Zeitalters.
Forderungen werden nicht erfüllt. Bumm Zack aus.
Dabei kriegt man wenig an Abweichungen mit,die das Leben aber ausmachen.....
Woher kommt zeitgeisttechnisch diese Nachfrage nach dem Totalen?
Demon17Also Mormonen tragen Bibelsprüche auf der Unterwäsche. Vielleicht wär das ja mal ganz interessant. ;)
WüstiWoher weißt du das denn so genau Demon ?
Schon mal eine verführt?


Jedenfalls würde ich das auch interessant finden oder mal ausprobieren. :)
apnoeWie wär's mit nem philosophischen Ansatz zum Thema Astrologie und Sexualität?

Besitzt von euch noch jemand das Buch "Sextrology - Männliche und Weibliche Sexualität im Spiegel der 12 Tierkreiszeichen" von Stella Starsky und Quinn Cox?

Ich finde es sehr gelungen.
Besonders weil es nicht so dogmatisch sagt: "Krebs-Mann passt nur zu Fisch-Frau oder Skorpion-Frau" - sondern alle Aspekte beleuchtet und beschreibt. Nicht nur für Heterosexuelle, sondern auch für Homosexuelle Menschen.

Ich hab's schon etwa 3 Jahre im Schrank und mal für unter 5 € auf Amazon gekauft.
- Gutes Geschäft!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Also Mormonen tragen Bibelsprüche auf der Unterwäsche.[/QUOTE]Das glaube ich dir nicht!
Wenn schon Sprüche auf der Unterwäsche, dann aus dem [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Buch_Mormon]"Buch Mormon"[/URL] ([URL=http://www.lds.org/scriptures/bofm?lang=deu&country=de]online lesen[/URL]).
WüstiBevor ich es nicht mehr fragen kann, TTP , das sollte doch hoffentlich keine Werbung sein.

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