| graue krähe | lass meine Gedanken Worte finden lass meinen Geist aufsteigen in die Welt der Phantasie um der Begrenzung zu entgehen um zu verstehen das Leben zu begreifen neue Dimensionen zu erschaffen in der Krise des Seins ein Leben zu finden verbunden mit allen entgegen der Zukunft ein Dasein der Halluzination des Begreifens |
| graue krähe | das Karussell es dreht sich und dreht sich immer weiter weiter endlose Kreise Kreise sind endlos es dreht sich doch wer dreht es wer ist die Kraft die wirkende Kraft die nie versagt sondern dreht weiter dreht kein Stillstand kein Verharren mit der Zeit dreht es sich wie die Zeit läuft es ohne aufzuhören sich zu drehen bitte dreh dich weiter hör nicht auf dich zu drehen brich nicht ab mit deiner Tätigkeit nein dreh dich und gib mir Hoffnung Hoffnung die sich im Zweifel dreht hörst du auf dich zu drehen ? oder wirst du es weiterhin tun ? ich werde es immer drehen mein ganzes Leben aber nur zu zweit macht es Sinn dreh du es auch so wie ich es dreh und das Vergessen wird keine Nahrung finden und die Freude wird rein an Hoffnung sein lass es uns zusammen drehen Drehung um Drehung gemeinsam erleben erschreiben lass uns einen endlosen Kreis drehen |
| graue krähe | Hoffnungsloses Dasein Zustand der Erinnerung verloren Dasein gewählter Verzweiflung kein Begreifen hochragende Bäume des Lichts zu klein um die Finsternis zu besiegen der Schmerz ist die Erleuchtung des Herzens der Schmerz immer wieder Schmerz grausam und kalt zieht er durch den Geist zerstört die Hoffnung und die Freude nackte Panik sie bleibt zurück Phantasien mischen sich mit Eis auf dass das Leben sich verändere zum Guten doch die Kraft der Gedanken sie ist nicht stark genug um zu besiegen des Lebens Verdammnis bewölkter Himmel überm See isoliert macht einsam das Mittel es existiert noch nicht um Einsamkeit zu vernichten Donner der Verzweiflung breitet sich aus in der Seele seit Anbeginn der Zeit kennt er nur das eine Wort Zerstörung und der Liebe liebe ist so kraftlos um zu bekämpfen die Finsternis was bleibt ist Kälte eingerahmt von Einsamkeit in deren Kern die Angst vorm Leben steht |
| graue krähe | Schwarze Landschaft höher höher treibend tief im Tal der Fluss reisend von Zuckungen durchlaufner Strom totenbleiches Wasser fließt über Landschaft gar so schwarz hat Licht verschluckt zu viel alles Existenz bestehend aus Schwärze Schwärze die den Raum füllt und das Bett das Bett des Flusses der unbeirrt umstoßne Wege geht fließend unaufhörlich gleich dem Gedankenstrom Entzogen der Hoffnung Entzogen dem Licht tote Bäume strecken flehend ihre grauen Äste aus beten um Erlösung denn das Sein so tief verwurzelt hält fest am Leben doch das Herz es will endlich Frieden Erlösung Ruhe schwarz-grau aufziehende Wolken werfen Trauer übers Land Trauer entwickelt zur Verzweiflung und Verzweiflung Nahrung findet kann sich laben an den Schicksalen dieser Welt alles beherrschende Schwärze und der Fluss wandelt sich in ein Wildwasser heimtückisch todbringend und verliert sich in einem Wasserfall ins Nichts ins Nichts keine Schwärze mehr keine Verzweiflung mehr keine Gefühle mehr kein Leben kein Tod einfach nichts für immer verdammt im Nichts |