| anni_chan | [b]Ewiger Schlaf[/b] Die Brust hebt sich - ein letzter Atemzug Die müden Augen fallen zu und das Lächeln verblasst Der leblose Körper sieht aus wie ein schlafender Engel Voller Ruhe, endlich befreit von all den Qualen Eine letzte Träne rinnt entlang der kalten Wange Nun sind keine Bewegungen mehr wahr zunehmen Endlich können die langen weißen Flügel ausgestreckt werden Bereit ins Unbekannte zu fliegen Und das eigene Licht erstrahlen zu lassen In der Hoffnung, dass es jemand entdecken wird Und so beginnt der ewige Schlaf... |
| anni_chan | [b]Wenn Engel fallen[/b] Ein letztes unterdrücktes Seufzen Eine letzte Träne, die kalt die Wange runterrollt Der leicht geöffnete Mund spricht nie wieder Die müden Augen sehen nie wieder Der gequälte Gesichtsausdruck spricht von einem schmerzlichen Ende Federn, viele Federn die sich von den leblosen Schwingen lösen Ein kalter Körper, geziert mit Wunden Langes Haar das im kühlen Wind weht Ein ängstiger Griff an die Brust, der sich nicht zu lösen scheint Und immer noch viele, viele Federn Wie Tränen fallen sie vom Himmel Erzählen von einer traurigen Geschichte Erzählen von dem kurzen Leben eines bedauenswerten Geschöpfes Vertrauen das ausgenutzt wurde Schreie die überhört wurden Tränen die mißachtet wurden Nie wieder wird man es quälen können Es ausnutzen und mit dessen Gefühlen spielen In all den hoffnugslosen Liedern wurde das Flehen nie erhört Und dann wurde es dunkel Viele, viele weiße Federn, die das Ende eines Engels verkünden |
| anni_chan | [b]Schwarze Schwingen[/b] Mit einem kräftigen Druck steigen die Schwingen in die Höhe Peschwarz - wie das Herz des Besitzers Gemordet hat er, Leben ausgelöscht Er hatte keine Gnade, nahm auf nichts Rücksicht Nein, nicht nachdem was er durchgemacht hatte Ewige Rache hatte er geschworen Und er würde bis zum Ende nach diesem Ziel streben Hintergangen hatte man ihn, benutzt, mit ihm gespielt Rache hatte er geschworen, Rache auf seinen "Herrn" Nie würde er ihm seine Taten verzeihen, Das kalte Lächeln des "Herrn" vergessen Zorn und Hass machten sich breit in seinem Herzen Seine Seele versprach er dem Bösen Nur um seine Rache zu vollziehen Verbannt hatte man ihn Gebrandmarkt mit schwarzen Schwingen Keiner wollte ihm zuhören, ihn verstehen Man hat ihn einfach verurteilt Ohne sich die Gründe seines Handelns anzuhören Nein, nicht ein Wort hat man ihn sprechen lassen In die dunkelsten Ecken wurde er gebracht, Gepeinigt und gequält Jetzt würde der Moment der Rache kommen |
| anni_chan | [b]Seltsames Gefühl[/b] Nun lieg ich hier, Nacht für Nacht; Lieg in meinem Bett und find keine Ruh, Denn mein einziger Gedanke bist du. Du bist der Stern der über mich wacht. Es ist fremd, dieses Gefühl. Ich hab Angst enttäuscht zu werden, vergessen zu werden... Du bist mein einziger Wunsch auf Erden! Doch mir gegenüber auch so kühl. Mein Herz durchboren tausend Hiebe; Doch fühlt es sich auch angenehm an. Mit deiner Art ziehst du mich in deinen Bann. Diese merkwürdige Gefühl... ich glaub man nennt es Liebe. |