| nachtgeschoepf | Seelenwinter Der helle Tag ist dir ein Graus im Dunkeln schleichst du ausser Haus streifst wie ein Geist durch Häuserschatten die Straßen eisig, voller Ratten weichst jedem aus der dich erkennt vom echten Leben - abgetrennt Kälte schleicht sich ein ins Herz mit klammer Hand packt dich der Schmerz, Du lechzt nach Freude - hell und klar doch Angst umfängt dich unsichtbar... Rastlos wandernd hin zum Fluß packt dich des Lebens Überdruß im Herzen krank, ganz ohne Mut erlischt die letzte Lebensglut die Liebe tot - der Wein schmeckt schal nur noch hassen - nichts als Qual Kälte schleicht sich ein ins Herz mit klammer Hand packt dich der Schmerz, Du lechzt nach Tod - schnell und gerecht doch ist das Leben wirklich schlecht ? Mit einem Mal, so kommt's dir vor bricht etwas durch das Schattentor ein Lachen dringt in dich hinein erinnert an den Sonnenschein befreit die Seele von dem Joch schließt zu das finstre Schattenloch Mit Humor kommst Du nochmal davon bis hin zur nächsten Depression 11.september 2001 |
| nachtgeschoepf | Tödlich... Wenn etwas Liebes stirbt, ist man voll von Kummer und Schmerz. man meint, daß der Tod nur die Liebsten aus der Menge siebt. Ein Stacheldraht legt sich um das Herz, weil man den nicht mehr hat den man liebt. man fühlt sich um diese Liebe betrogen, jemand wurde dir weggenommen, von allen fühlt man sich deshalb belogen. Doch man vergißt, daß immer bessere Zeiten kommen. Weil man vergißt, daß zum Leben auch der Tod gehört. 13. September 2002 |
| nachtgeschoepf | Verloren.... Ich habe Dich verloren. Verloren,ohne Dich je besessen zu haben. Ich hatte Dich gefunden. Gefunden, ohne Dich gesucht zu haben. Doch ich habe Dich verloren. Wieder verloren - ohne Dich nochmals zu finden?! 13. September 2002 |