| Dreamdiver | METAMORPHOSEN ODER DIE WUNDER DER NATUR 07.01.1997 Entpuppt sich eine Larve wird aus ihr ein wunderschöner Schmetterling. Häutet sich eine Schlange beendet sie einen Lebensabschnitt und ein neuer beginnt. Blüht ein Baum im Frühling schenkt er uns neues Leben. Warum verwandeln wir uns in Monster und vernichten diese Wunder? EIN WINTERMITTERNACHTSTRAUM 10.12.1996 Verfangen in den Wirren meiner Träume stehe ich vor einem Tor entstanden aus purer Phantasie stosse dieses auf und trete ein in eine Welt aus Luftschlössern aufgefüllt mit imaginären Leben. Schritt für Schritt gehe ich voran ab und an halte ich inne um zu naschen verbotene Früchte die süss mich verführen und mir vernebeln meine Sinne. Stolpere dann in farbige Szenen die bunt gemischt mir vor Augen gaukeln wie die Wirklichkeit doch wirklich ist grau und diesig ist sie vernebelt bevölkert von Wesen die schlierenartig zu Gesichtslosen mutieren die wandeln in dunklen Katakomben geboren aus der Menschen Ängste. Am Ende angekommen zerfliessen sie in Selbstmitleid bleiben aber trotzdem gefangen in den Wirren meiner Träume wo nur die Wahrheit kann sie retten. Doch weil es gibt nur noch Lügen werden Luftschlösser zerstört um auszubauen die Katakomben in denen die Gesichtslosen müssen dahin vegetieren bis die Gedanken meiner Träume sie entlassen in die Wirklichkeit um zu wahren ihr Gesicht EVOLOTION REINKARNATION 09.02.1996 Entstanden aus einer Laune Glauben zu wissen, glauben zu verstehen Nichts verstanden, trotzdem akzeptiert Geburt,welche Station Endstation? Tod, welche Bedeutung Endgültigkeit? Fragen, nie gestellt doch beantwortet Deja vu Leben erkannt, doch nie dort gewesen Vielleicht doch? Nachgedacht, fast verstanden Doch dann verschwunden, vergangen, auf’s Warten eingestellt Geburt! Doch angekommen, ausgestiegen, verfahren? Verständnislosigkeit, warum? Angst, zu verstehen Nie geglaubt, doch jetzt erkannt Wechsel Heute hier, morgen da Rhytmus Nie entflohen, immer dagewesen, Endstation Tod! Nie gewesen, nie erkannt Immer dagewesen, nie entflohen, Hoffnungslos Kreislauf, wie das Blut gepumpt, von einer Vene in die Andere, Pulsierend, Lebend, akzeptiert. FRÜHLINGSERWACHEN 09.03.1997 Herbst und Winter sind vergangen und viele andere Dinge gleich mitgegangen. Gefangen in einer Oase der Ruhe sehe ich den Frühling erblühen mittendrin einige gebrochene Strahlen Sonnenlicht die erhellen Morgen für Morgen mein Gesicht. Doch die Sonne wandert weiter schnell hinterlässt Wärme in meinem Körper heiter und hell. Regen dann am Himmel steht und ich denk: Nichts mehr geht. Dann neue Energie gebündelt in meinem Herzen hat’s gezündelt. Ich suche nach dem Sonnenschein den dieser ist auch oft allein. Begebe mich in die Welt hinaus lasse dort meine Gefühle raus. Eiskristalle werden zu Morgentau Dunkelheit zu Morgengrau. Sonnenlicht sich in mir erbricht doch ohne Schmerzen geht es nicht. Ich möcht der Sonne alles geben mit ihr Tag und Nacht erleben und alle Jahreszeiten durchleben. HERBSTTRAUMA 21.11.1996 Bilder im Zeitenstrom Fata Morgana vergangener Tage flimmern und tanzen um mich herum lassen mich manche Geschichten des Lebens erst richtig verstehen leider zu spät und längst verloren. Durch dunkle Wälder und andere Welten laufe ich der Zukunft davon trete auf der Stelle und die Vergangenheit holt mich ein. Tränen tropfen auf Moos wo vor Jahren noch die Liebe wuchs als einzig Zeichen noch das Rauschen der Bäume daran erinnert. Selbst das Leben wie ich es lebte ist längst gestorben damals schon als es noch blühte war ein Teil schon welk modrig und tot zerfallen in der Gedanken Stille. Doch selbst hier in der Ruine der Ruhe ist es noch zu laut weil die Stille ruft nach der verlorenen Zeit die niemals mehr gefunden wird. Doch weiter noch schnell tiefer herein ins dichte Grün dort gibt es Stellen wo niemand wird hören können mein Schreien. Seltsam berührt mich dort die Wärme der Kälte an diesem Ort versteckt in meinem Körper sitz ich und wart auf die Engel die mich hier finden werden. Doch tun sie es nicht so geht’s doch weiter den selbst jedes Ende hat einen Anfang irgendwo im Dickicht der Sehnsucht gibt es ein Loch wo die Helligkeit scheint noch. Wie auch im Meer der Zeit gibt es dort für jeden eine Insel wenn auch recht klein bietet sie viel Raum um selbst einmal der Grösste zu sein. HERZSCHMERZ 26.02.1997 Ich höre Deine Stimme in mir wo keine mehr ist. Ich spüre Deine Küsse auf meiner Haut und doch bin ich allein. Ich fühle Sehnsucht in mir wo keine mehr sein darf. Ich glaube an Dich obwohl Du verloren bist. Ich brauche Dich obwohl Du Gift für mich bist. (Kann Gift nicht auch Leben retten?) Ich berühre Dich doch Du spürst es nicht. Ich denk nur an Dich und Du merkst es nicht. Ich erwache und Du liegst nicht neben mir. Wer bist Du der Du so eine Macht über mich hast? Ein Traum(?) vielleicht die rettende Wirklichkeit aber verloren für jeglichen Zukunftsgedanken? Eine krankhafte Einbildung(?) aus Fleisch und Blut deren Wärme ich spür über jede Entfernung hinweg in guten wie in schlechten Zeiten? Ich weiss es nicht spüre nur den Schmerz in mir den niemand mir nehmen soll weil sonst auch Du bist weg. Ich weiss nur eins: Ich liebe Dich. KATAPHILODISE 05.02.1996 Gleißendes Licht, schwingende Wärme Auf der Suche nach Macht Nervenzerreißende Maschinenhast Psyche von Verfremdung verstört umgeformte Natürlichkeit Urlust, fleischliche Wärme Herabsteigen, Abtauchen, Einsinken in Geräuschlosigkeit, Vergessen, Umwandeln, kein Vertrauen, doch freier Fall Schrei nach Leben, Grundsatz der Existenz Dunkelheit, nasse Kälte, stille Gefahr das Oben ausgelöscht Suche, mich zu finden in trance, moving through shafts red rooms giving birth to hells katophile, lovely black bodies and minds meeting their innerst beings changing their wisdom, changing their parts aus dem Inneren geboren verschollen, Träume lebend ins Aussen tragend. (In Gemeinschaftsarbeit mit Katrin Seebode & Stefan Roigh Gedanken über eine Fernsehreportage MONOLOG 03.02.1997 Ich sehe in Dein Gesicht und sehe nichts weil meine Augen geschlossen sind. (Hatte ich sie jemals richtig offen?) Ich frage Dich Fragen von denen ich die Antwort längst weiss weshalb rede ich überhaupt? (Irgendetwas muss ich doch sagen, oder?) Ich höre Dir zu obwohl meine Gedanken woanders sind trotzdem habe ich dadurch viel verstanden. (Aber nur das, was ich verstehen will) Ich lebe mit Deinen und den Gefühlen anderer doch wo führen meine ihr Leben? (Vielleicht in mir, wartend darauf, zu explodieren!?) Ich spüre Liebe die mich berührt verschliesse mich und spiele falsch weil lieben darf mich keiner. (Doch, aber nur Ich mich selbst) Deshalb bin ich oft allein weil beim Monolog jeder einsam ist. (Siehst Du, jetzt hast Du’s kapiert) PARADISORPHINIUM 04. 02. 1996 ( Als Songtext vertont 02.1996 ) Erzwungene Religion, milliardenfach verpflanzt, millionenfach gelobt in unser toten Welt, in unserer verlogenden Welt. Abhängigkeit durch Suggestion, Frustration erzeugt Depression, Lügen überall, für alle was dabei, in unser toten Welt Es ist noch Platz, Platz im Paradies, Im verlorenem Paradies, Im erfundenen Paradies Im verlogenen Paradies, Es ist noch Platz, Platz bei mir, in meinem Herzen, für ein wenig Geld, für ein wenig Macht, kauft Euch ein, in mein Paradies. Gelobt seit ihr, für euren Glauben, für eure Gaben. Religion - Opium für das Volk PFADFINDER 23.01.1997 Ich erwache spüre den Windhauch auf meiner Haut schmecke die klare reine Luft die mir entgegenweht. Suche den Weg den ich sonst nie fand hier am Waldesrand. Gehe hinein in die kühle Dunkelheit betrete den Pfad den nur der Suchende findet. Folge seinem natürlichem Drang tief hinein in des Waldes Stille. Dort leise mir die Bäume flüstern wo ich finden kann mein endgültiges Ziel. Nach geraumer Zeit erreiche ich dann den Platz wo die Finsternis sich lichtet als Tanzplatz der Elfen er mir bekannt. Warte dort auf den Tanz der mich begleitet in mein neues Leben dort wo der Mensch eins mit der Natur die Natur eins mit dem Mensch und der Schlaf ist nur ein Traum |
| Dreamdiver | :eek: TEUFELSKREIS 11.06.1997 Du lässt keine Fragen zu gibst trotzdem Antworten zeigst offen keine Gefühle trotzdem sind sie in Dir. Kannst nicht richtigLob und Anerkennung verteilen bringst Deine Liebe materiell zum Ausdruck. Manchmal hasse ich Dich dafür obwohl ich Dich liebe. Ich brauche Deine Zuneigung Deine Wärme Deine Nähe Gib sie mir - Zeig sie mir Lass mich nicht allein Ich will hier raus Raus aus diesem Teufelskreis Was Du mir nicht gabst versuchte ich mir zu holen mal im Guten - mal im Bösen verlor dadurch den Bezug zum Leben lernte nie mit meinen Gefühlen umzugehen und wurde zu etwas was ich nie werden wollte. Ich hasste mich dafür obwohl ich mich auch liebte. Ich brauchte meine Zuneigung meine Wärme meine Nähe Nahm sie mir - holte sie mir Lasst mich allein Ich will hier bleiben lasst mich in Ruh’. Raus aus meinem Teufelskreis. Nun bin ich allein hab meine Liebe verspielt und seh alles ein geb aber trotzdem nicht auf kämpfe für das was ich fühle und das nicht nur im Traum lebe all meine Sorgen drücke in Gefühlen mich richtig aus versuche zu dem zu werden was wirklich ich bin. Jetzt verlier ich den Hass und verstehe die Liebe. Suche nun nach Zuneigung Wärme und Nähe Komm zu mir - Zeig Dich mir Lass mich nicht für immer allein Ich bin heraus raus aus diesem Teufelskreis. TURM AUS STAHL 23.03.96 (Als Instrumental vertont im Frühjahr 1996) Totalitäre Humanität Erziehung auferzwungen, Umerziehung befohlen. Das Handeln abgenommen, Selbsterkenntnis verboten. Den Doktrinen unterwürfig, zum Denken nicht beauftragt. Entwicklung eingeengt, Ideen eingefroren, aufgetaut nur zum Nutzen der Gemeinschaft. Eingezwercht im Turm aus Stahl, geschmiedet von Meisterhand. Eingespeert in Kammern aus Blei, gegossen aus Zukunftsplänen. Etage für Etage überwacht, freie Entfaltung nicht möglich. Freiheit ersetzt durch Forschung, Erfindungen befriedigen den Geist, Überleben gesichert, Flucht ausgeschlossen. Eine handvoll menschliche Hüllen, System erkannt, den Kammern entflohen, den Turm verlassen, werden der Elite einverleibt, weben jetzt ein Netz aus Drähten, schmieden jetzt selbst am Turm aus Stahl, giessen jetzt selbst Kammern aus Blei, klettern herauf die Stufen der Hierachie, willenlose Wesen in menschlichen Hüllen. VERSUNKEN 23.01.1997 Versunken im Niemandsland einem Teil aus Anderswelt verschollen in den Wirren meiner Träume treibe ich dahin wo die tote Vergangenheit noch lebendig ist. Zeitenlos schwebe ich davon gefangen von der Menschheit’s Niedertracht. Enttäuscht nehme ich noch wahr dass das Dasein in den Tiefen verschwindet aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Lügen mehr der Wahrheit entsprechen und die Wahrheit zu Lügen mutieren. So treibe ich davon verwirrt und zeitenlos nach der Wahrheit suchend auch wen es nur Lügen sind. Ein besseres Leben werd ich finden wenn die Zeit gekommen ist die Tiefen mich verschlungen haben und ich ein Teil von Anderswelt bin. WENN ICH FLÜGEL HÄTT... 27.11.1996 Wenn ich Flügel hätt dann könnt ich fliegen und keiner würd mich jemals kriegen. Hoch oben in den Lüften wär ich umnebelt von fremden Düften die ich hätte niemals unten weil sie dort noch nicht gefunden. Und wenn ich laufen könnte schnell dann wär es bei mir immer hell weil ich wär immer dort wo die Dunkelheit ist fort. Und überall auf der Welt wo mich dann nichts mehr hält da würde ich verschwinden denn mich könnte niemand binden. Aber wenn ich könnte wie ich wollte und mein Ich könnte wie es sollte würde ich leben wie im Traum denn da hätte ich mehr Raum würde meine Gefühle jedem zeigen und könnt nie mehr etwas vergeigen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus dort ist die Luft raus und die Flügel werden schnell gestutzt was mir leider nicht viel nutzt. Deshalb muss etwas geschehen weil ich Dich immer noch vor mir stehen seh. Liebend gern würde ich mit Dir fliegen oder einfach nur in der Sonne liegen vielleicht auch in den Mondschein laufen und uns danach noch ein bisschen raufen. WINTERKÄLTE 08/09.12.1996 Wenn die Nacht früh gleitet hinein in den Tag die Dunkelheit die Helligkeit verschlingt und das Übel das Leben verdrängt endet der Zyklus wie alle Jahre wieder. Die Bäume und die Sträucher entblättert und nackt wie Millionen Skelette der Mutter Natur bizarr und mahnend lassen sie Dich die eigene Vergänglichkeit erahnen. Auch die Sonne am Himmel sendet nur noch eisige Strahlen auf ihren Schützling herab ein verzweifelter Versuch den Kreis noch zu durchbrechen. Doch auch sie wird erlöschen wie eine Kerze am Grab in der Schwärze der Trauer weil ihre Zeit vor Kurzem starb. Doch dann plötzlich braust er auf der Wind aus dem Norden aus ewiger Kälte kommend fegt über den Friedhof der Mutter Erde hinweg wie ein tanzender Derwirsch lässt sie Knacken und Klappern die Gerippe der Natur und ist kalt und unbarmherzig wie ein Teufel ein Dämon mit eisigen Klauen die Zerren und Reissen an meiner Gestalt die steht mittendrin. Ich spüre das kalte Stechen und die Schmerzen auf meiner Haut und in meinem Herzen. Sehe in den Himmel erblicke dort die Sterne die glitzern so kalt und so klar doch sie brennen in meinen Augen wie ein Feuer im kalten Polar. Aus Ihnen heraus Schneeflocken fallen auf die Erde so schnell wie gefrorene Tränen aus meiner weinenden Seele. Sie gleiten herab leise und still verändern das Bild ganz schnell und stumm begraben das Leben unter Ihrer hellen Flut und aus Schwarz wird dann grau. Und die Natur verschwindet unter einem weissen Mantel einem Leichentuch so weiss und so kühl bis zum Tage der Auferstehung wenn der Kreis sich schliesst wo der Zyklus endet und das Leben neu entsteht. Dann werden auch schmelzen meine Tränen aus Eis durch die Wärme Deines Herzens und Du verdrängst auch die Kälte aus meiner Seele bis sie wiederkehren der Herbst und der Winter. Doch dann werde ich lachen oder auch weinen Tränen der Kraft so trocken und warm und sie werden dann schmelzen die Kälte des Nordens für alle Zeiten. Aber noch stehe ich hier im tosendem Sturm wie ein alter verwitterter und weiser Baum der versucht sich zu stemmen gegen die Kälte die dringt durch sein Gerippe die ihn macht noch stumm weil er weiss er wird siegen wie all die Monde zuvor. Obwohl er blutet aus vielen Wunden die tief in ihn schneiden vergisst er die Qualen der Kälte und trotzt dem Sturm aus dem Norden der niemals wird schaffen ihn zu ermorden. ZWILLING IM SPIEGEL 22.11.1996 Du stehst vor Dir und schaust Dich an ein Selbstbildnis. Versuchst eingepackt in tausend Worte mit Dir zu reden. Nichtssagende Blicke sind die einzige Reaktion. Du brüllst Dich schweigend an lärmende Stille ist Deine Antwort. Du weisst Talente tief in Dir schlummern doch sie werden durch Glas am Ausbruch gehindert. Destruktiv baust Du Dich auf wendest ab den Blick von Dir angeekelt und voller Hass aber siehst dennoch Dich selbst höhnisch und als Fratze verzerrt blickst Du Dich an trotzdem verliebt in Dich selbst. Narssismus als erster Schritt zum Abgrund. Du drehst Dich um von zuckersüsser Stimme becirct und gleitest hinein zu Deinem Zwilling im Spiegel verschmilzt mit Dir zu einer Gestalt in schwarz, grau und mitternachtsblau. Die andere Seite ist leer wie Deine Hülle und von Nebel verhangen. Der Rückweg verschlossen von Dornen zu einer Krone geformt. Ihr seht Euch gegenseitig an Zwei in Einem traurige Blicke mit Tränen aus Blut. Dein Gott Du selbst - Dein Zwilling ist nun in Dir. Deine innere Zerissenheit genagelt an ein Kreuz lässt Du zurück und versuchst zu fliehen zurück zu Dir auf die andere Seite des Spiegels. Verbrennst die Dornen und tauchst hinein in den Sog der Hoffnung. Doch bleibst Du gefangen für alle Zeit in der Seele Deiner Sehnsucht nur mit Dir allein. Als letzten Ausweg voller Wut zerschlägst Du den Spiegel und meinst alles wird gut. Der Spiegel zerspringt in tausend Stücke und Deine Zukunft ist tot verloren im Nichts was bist Du nur für ein Idiot |
| Dreamdiver | :q SCHATTENSEITE 14.06.1997 Der Schatten eines jeden Menschen verliert sich im Nichts wenn die Sonne sich verdunkelt und der Himmel zerbricht. Der Schatten eines jeden Menschen verliert sich im Sturmeswind weil die Erde sich verändert durch des Schattens Ich. Der Schatten eines jeden Menschen wird ertrinken in des Meeres Wellen weil kein Festland ist mehr vorhanden wenn die Sonne erlischt. Der Schatten eines jeden Menschen wird zu Asche zerfallen wenn die Erde zerbricht unter der Schatten Gewicht und der Lava hervorbricht. Der Schatten eines jeden Menschen bewegt sich nie mehr fort da der Spender des Gleichen sich verloren hat im Nichts. DER MENSCH ENDE 1997 Ich bin mal gut - dann bin ich böse - ich bin ein Januskopf des Glaubens. Ich bin kein Engel und auch kein Dämon und auch nicht Gott denn ich bin ein Mensch. Ich bring den Tod und bring das Leben - ich bin die vier Zeiten der Natur - Ich bin der Tag und ich bin die Nacht und den Rest den bin ich grau. Ich bin kein Engel und auch kein Dämon und auch nicht Gott - ich bin einfach nur ein Mensch. Ich bin das Fleisch und auch der Geist - bin das Feuer und das Wasser bin die Erde und bin die Luft. Doch bin ich kein Engel und auch kein Dämon und auch nicht Gott denn ich bin leider nur ein Mensch. Ich werde leben und auch sterben - doch weiss ich nicht bin ich dann auch tot. Ich hasse nur wenn ich auch liebe drum ist die Welt auch relativ. Ich bin kein Engel und auch kein Dämon und auch nicht Gott - In diesem Sein bin ich ein Mensch ( Sein oder nicht sein - wo, das fragt sich keiner) Ich bin das Wort und auch das Bild doch verstehen und richtig sehen tut’s nicht jeder. Ich bin nicht arm bin nicht reich und Dank schuld ich schon keinem. Deshalb bin ich kein Engel und auch kein Dämon und auch nicht Gott sondern eine Laune der Natur und diese Laune nennt sich Mensch. Ich bin der Trank bin auch die Nahrung - bin der Apfel bin die Schlange. Ich bin ein Glied in einer Kette bin der Anfang bin das Ende. Doch bin ich noch lange kein Engel oder gar ein Dämon oder ein Gott nein ich bin nur ein Mensch. BLUMEM AM ABGRUND 07.08.1998 Am Boden liegt ein Rosenstrauss gefallen aus des Narren Hand tropft Blut aus den Knospen heraus und läuft über den Rand den Abgrund herab. Am Ende des Abgrundes sitzt ein Mann gut gelaunt und lacht spielt mit einem Kind wer hätte dies gedacht singt dann dem Kind ein Lied danach wird es vollbracht. Am Ufer eines Sees steht eine Frau blickt starr auf’s Wasser Tränen fallen herab der See wächst zum Meer heran und am Horizont fernab bäumen sich die Wogen der Gewalt. Zum Schluss das Spiel zu Ende kein Lied - keine Träne die Rosen ausgeblutet liegt schmutzig eine Puppe im roten Gras ein Körper schwimmt bleich im Tränenmeer ein Mann steht am Abgrund und lacht des Narren Hand hält ein Stück Papier wodrauf zu lesen steht: Verzeiht mir. EIN DÄMON NAMENS ALB 12.11.1996 Du stehst vor mir, allein und überlegen Einer Tagmahr gleic, verleibst Dich mir ein, verhext mir meine Sinne, auch wenn nur zum Schein. Doch dann, des Erwachens gleich, platzt Du, einem Traum ähnlich, in tausend Fetzen, blutig und gemein, grinsend und grausam, Explosionsgefahr!!! Doch dann, erscheinst Du wieder, einem Engel ähnelnd, lächelst und verführst mich. Plötzlich, wie ein Vulkan, brodelnd und heiß, wirkst Du unheilvoll und anziehend, wie eine Göttin, vollkommen und schön. Doch schnell, einer Illusion gleich, nach Liebe bettelnd und Hilfe heuchelnd, verleitest Du mich zu Taten schnell, die aus Träumen kommen, Träumen, die Du hast erschaffen nur für mich, in denen ich nicht kann bestehen, ohne Dich. Dort verlässt Du mich, lässt mich zurück, allein und hilflos treibend in meinen Gefühlen, einer Rabenmutter gleich. Und ich hör Dich lachen, weit entfernt Und der Dunkelheit nah. Doch ich folge Dir, scheißegeal, denn ich will Dich, jetzt und hier, denn ich lieb Dich, Du, meine innerste Gier. Und ich krieg Dich, jetzt und hier, denn dann bleibst Du, für immer hier bei mir. In Ewigkeit 09.03.2002 in ewigkeit sind wir verbunden wenn auch oft nur für sekunden. Dein verlassen reisst auf viele wunden Der schmerz vergeht oft erst nach stunden. In ewigkeit Werde ich an dich denken Mein schicksal nach deinem leben lenken. All den gram und Kummer für immer mit dir versenken Und deine lebensfrohe art an andere um mich herum verschenken. In ewigkeit Bist du in meinem herzen Vergessen? du beliebtest immer zu scherzen. Trauer ? Nur mit wein und im diffusen Licht der kerzen. Unendlichkeit ? ist die ewige zeit in der wir unsere fehler ausmerzen. In ewigkeit Werden wir uns wiedersehen Uns dann hoffentlich wieder verstehen. Wir werden wieder gemeinsam unsere wege gehen Und nie mehr zusammen am abgrund des verlassens stehen. Rip-rest in peace By the sounds of silence. Für martin |