| Lacrima-alias-P | Die schöne Nekropole Oktarin gibt sich der Wald mir hin und nun steig? ich durch das Dickicht meiner Seele wild und ungebändigt stets mit Chaossinn wächst die Zellstruktur zur Totenstele. So trägt der Schritt mich tiefer noch in?s Leben, umschreitet dann wohl den Zenit und stirbt; am Herzschlag der Natur sich ganz hingeben, die guten Taten rühmen, sonst vergeben, wenn die Ewigkeit um einen wirbt. 16.4.2001 |
| Lacrima-alias-P | Am Hofe Siechend in der Zeit dahin all die toten Leiber in der Stille in der finstren Stille allen Daseinssinns Unterm Moos und in den Weiden schlägt eu?r Herz dahin in alle Zeit in Ewigkeit all eure toten Leiber Im Geäst lebt euer Geist im Grase eure Sehnsucht ihr seit in allem Stimmen hallen eurer toten Leiber Lacrima 23-3-99 22.49 |
| Lacrima-alias-P | Martyrium Graumelliert ? mein Denken ? kleingeklopft und weichgebröselt in dem Mühlstein deiner Art, von dir ernährt, erzogen, eingetopft und schließlich kalt und bleich hier aufgebahrt. So stier? ich leer und seellos meiner Wege und harre meiner Zukunft, die da kommt. Du schlachtest meine Liebe, die ich pflege, erblühst und schwebst und ich ? so müde ? lege mich auf den Hackklotz ? stahlsternern besonnt. Doch ? grausam Schicksal ? keiner, der mich richtet, - alleingelassen starre ich in?s Nichts und nichts ist, was mein starrer Blick gesichtet ? so schlag ich selber zu und schließlich bricht?s. Bricht alles aus mir aus und wird gebrochen. Mein Körper schlaff ? ein Sack voll Knochen nur ? so büße ich für das, was du verbrochen und stumpfspitzig zerspringt die Lebensuhr. Lacrima 11.10.2002 |