| Karandras | Hoffnung der Liebe Langsam schreite ich hinaus, Erwacht von meinem Sommerschlaf, Blicke ich zum Himmel hinauf, Wo kein Licht durch den Nebel traf. Gebe einen Schrei von mir, Rufe laut nach meinem Wesen, Und finde mich endlich hier, Bin aber niemals hier gewesen. Der Abend erwacht erneut, Er trägt des vergessenen Mondes Schein, Habe mich selten so gefreut, Zu trinken - vom melancholischem Wein. Verträumt schimmert eine Tauschicht, Sanft umhüllt von poetischem schweigen, Und ein ängstlich’ verliebtes Licht, Möchte sich weinend über mich neigen. Zärtlich küsse ich des Lichtes Tränen, Deren Salz meine Lippen zerschneidet, So kann die Liebe sich in Hoffnung wähnen, Während mein Blut meine Lippen kleidet. (© by Karandras) |