| exanimis | Träne Eine Träne rollt mein schwarzes Herz hinab und läuft noch einen Bogen, dann felt sie in ein tiefes Grab, wo sanft die Astern wogen. Und fellt ein ganzes Meer hinab, hinab auf grabes grunde, so tränk ich meinen schmerz darin, auf das meine Seele dran gesunde. Doch hilft das tränken mir doch nicht, ist jeglich träne doch ein Grab, und weine ich von ihnen viele, so merk ich, dass ich nichts von hab. Ich sterbe einen vergessenen Traum, ich treume gar mein Ende, und will das Schicksal mich umhaun, so stürtzen ein die Wände. Die Wände die mich immer schon gefangen, die mich zerbersten in der nacht, alles Leid hat bald ein ende. Hat mich das Leid erst umgebracht. eine Träne rollt mein schwarzes Herz hinab.... exanimis |