| Waldfrau | SCHWARZES LAUB - eine Parabel Ein wunderbarer Baum in der Herbstsonne. Groß, kräftig, voller Leben, inmitten eines lichten Waldes. Leises Blätterrascheln, wohlig wärmende letzte Sonnenstrahlen. Die Blätter des Baumes in schönen Farben - braun, gelb, rot, grün. Plötzlich, jäh und unerwartet sprießen schwarze, fremdartige aus dem saftleeren Stamm. Erst einzelne, kaum wahrnehmbar im wallenden Haupt, dann immer mehr, immer größere. Der Baum wehrt sich, er kämpft gegen den Raub der Farben, des Lebens. Doch die schwarzen Blätter sind stärker. Mehr und mehr machen sie das Farbenspiel zu uniformer Tristesse. Wie ein Geschwür wüten sie, töten den Baum qualvoll mit Lügen, Mord und Hass. Sie beginnen, auf andere Bäume überzugreifen. Das Blätterrascheln verstummt, es wird kalt. Die Menschen haben die Macht übernommen. |
| Waldfrau | DAS MEER......................... - Wolken, Wasserwogen, Regentropfen Rauschen im Äther der Gezeiten - - Salzgeschmack - - Leere, weit und doch voll - - Sanftes Schaukeln in den Tod - - Wiege der Stille - - Nichts mehr zu hören - AUSSER DEM MEER............. |