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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Vom leben und sterben
SehnsuchtTrettet ein mit einer Verbeugung, und ihr werdet empfangen mit einem Kuss;

Die Wandlung
Wenn Dunkelheit mich sanft umgiebt
mich in die Träume wiegt
Freude in mir aufkommt
die Angst in mir besiegt
dann ist's soweit, ich kann dich spürn
ich seh dich nicht - doch weiß bescheid
du wirst mich heute nacht verführn
in süße Dunkelheit

Mit leisen Schwingen gleitest du
direkt bis in mein Herz
ich frage, kann ich dir vertraun
'kenn deines gleichen nicht
doch sanfte Brise, sanfter Schmerz
wie Ahnung sagen mir
du hast gewählt, die Wahl traf mich
und darum bist du hier

Du hülst mich ein mit deiner Seele
ziehst mich sanft zu dir
ich folge gerne
weiter, schneller fliehe ich von hier
fliehe aus der Welt des Lichtes
hinein in den Schatten der Nacht
denn die Welt am Tage
zerstört mich innerlich, ganz sacht

Du blickst mir in die Augen
und siehst dort meine Pein
ich blick zurück und weiß ab da
ich werd nie mehr alleine sein
die Klocken läuten fünfmal nun
der Tag ruft schon nach mir
du hältst mich fest und schenkst
- das ewige Leben mir

So leben wir nun Jahr um Jahr
in Dunkelheit vereint
wir lieben Nacht und Schatten
und trinken Blut wie Wein
doch fürchten wir bei Tage
die Sonne dir dort scheint
wär unser Tod, wär unser Grab
wir wärn auch dort vereint :D :D
SehnsuchtZwiegespräche waren noch nie meine stärke


im leben liegt leid im leben liegt pein
was hast du dir dabei gedacht
du läst uns im leben seit jeher allein
warum hast du uns dann gemacht

wir wollten dich bitten, wir wollten dich rufen
doch Antwort bekammen wir nie
du wantest dich ab von denen die litten
und dachtest wir haßen dich nie

wir wissen du bist nicht der helfer,
-für alles und jederman
doch will ich jetzt missen du bist als der heiland
im damals und heute bekannt

doch kannst du nicht schaffen und uns dann verlassen
und fordern das wir dich verehrn
wir brauchen die nähe, wir brauchen die worte
doch du hast dich weit schon entfehrnt

ich frag, blickst du manchmal zurück auf die erde
oder ist das nicht wichtig für dich
den in meinen augen, den augen der menschen
da läst du uns einfach im stich

ich dacht, das die worte, ich heut zu dir schrieb
dir zeigen wie fern du uns bist
ich hoffte das du uns ein wort von dir giebst
doch worte die hörte ich nicht
:(
Jetzt frage ich, gibt es dich oder gibt es dich nicht!
SehnsuchtVerehrte Nachtweltler seid gegrüßt

Wir suchen die Nähe
doch blicken uns nicht an
sehn uns nicht in die Augen
nicht ins Gesicht

Folgen mit Blicken den Weg den der andere geht
um sich denoch zu schicken, sich zu verstecken
das der andere es nicht merkt,
das man ihm folgt mit traurigem Blick,
doch er Blickt nicht zurück
VERWIRUNG!

Es ist fast wie ein Fluch
Ich hab dafür noch keinen Namen gefunden
ICH BIN VERFLUCHT
dacht ich doch ich hätte es überwunden

Jch lernte zwar angst, haß und gewalt,
doch liebe und freude läßt mich seit frühester Kindheit schon kalt
ICH LERNTE NIE LEBEN!
wünscht du könnst es mir geben

Jch geh als Schatten meiner selbst
durch die helle, grelle Welt
blühe erst in Dunkelheit auf
und erfahr was es heißt zu leben
es wird mich nicht ewig geben
nur einen Augenblick
doch das ist gut so
WILLS DU ZEITLOS, FÜR IMMER SEIN?
nein!

Doch kommt ein Mensch in meine Nähe
verblasse ich wie der Schatten im Licht
deshalb treffen sich unsere Blicke nicht
EINSAMKEIT!

Ich lebe,erblühe in dunkler Nacht
verschmeltz mit dem Schatten der nachts über euch wacht
Am Tag meiner Wandlung zum Schatten began ich zu leben
und doch spür ich das da etwas ist
das ich nicht kenn,
und doch vermiss
Es hat niemals die Liebe in meinem Dasein gegeben
VERZWEIFLUNG!

Nur einmal kam ein Fremder
ich dacht er wär stark, den Fluch zu durchbrechen...
und er hätt es geschaft, und hat es doch nicht volbracht
denn dann verlies er mich, lies mich allein zurück,
ging von mir +, kam nie mehr zurück

Danach war alles genau wie zuvor,
und doch viel schlimmer
jetzt weiß ich was meinem Leben fehlt,
FÜR IMMER!
denn ich spür noch heut den Tropfen auf meinen Lippen
den Tropfen den wie eine Träne der Fremde für mich gebar
er war so süß, so unvergesslich, so wunderbar
-ist das Liebe-
ist es das was ihr meint?
wofür es sich zu leben lohnt

Ich zerspringe gleich
fühl mich so allein noch schlimmer als es vorher war
-ist den keiner da?!-

Wir suchen die Nähe
doch blicken uns nicht an
sehn uns nicht in die Augen
nicht ins Gesicht
Ich bin verflucht
du nicht
also komm und sprich
sei stark und dunkel
tus für mich
denn ich brauche dich
und du brauchst mich
Hör die SEHNSUCHT sie zerbrich:(

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