| ~agonY~ | [u]Hand in Hand[/u] Zwei Menschen am Abgrund ihres Lebens Stehen dort und sehen sich an Die silberne Klinge schon in der Hand Die ihr Leben so schnell beenden kann Zwei Menschen am Ende ihres Daseins Mit Tränen in den Augen, so eisig warm Wild entschlossen und unaufhaltsam Tiefe Schnitte auf ihren Armen Das Blut, esläuft und tropt hernieder Der Boden durchnässt von rotem Lebenssaft Ein letzter Blick, dann ists vorbei Schon ist entwichen die letzte Kraft Am nächsten Tag wurden sie gefunden Zwei leblose Körper am Wegesrand In einer Lache aus ihrem Blut Lagen sie beide nun, Hand in Hand [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Bei dir[/u] Nun sitzen wir hier In einem kleinen dunklen Raum Bin endlich wieder bei dir Es kommt mir vor wie im Traum Ein kleines Lächeln auf deinem Gesicht Wie ich es schöner nie gesehen ein tiefer Bick in deine Augen Ich weiß nur du kannst mich verstehen Ich seh' deine Narben Ich fühle die Schmerzen Für immer hast du Einen Platz in meinem Herzen Erhabene Stille Wir sitzen hier- stumm Es war bestimm nicht mein Wille Doch schon ist die Zeit um Ich muss wieder gehen Ich hoffe, wir werden uns wiedersehen [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]My fragile little angel[/u] My fragile little angel Sleep tight an without harm There is no fear or pain tonight I hold your naked body tight And keep you save and warm My fragile little angel This night you can be free Just raise your broken wings to fly Let us drown in the deep dark sky And stay there for eternity My fragile little angel Don't let this dream come to an end There will always be a part For you in my broken heart And for the time we spent [Für B.] [i]~agonY[/i] |
| ~agonY~ | [u]Ihr letzter Wunsch[/u] Jetzt liegt sie dort, so reglos und blass In einem See aus ihrem Blut Manche sagen, es wär traurig Doch für sie war es nur gut Sie konnte nicht mehr, wollte sterben Hielt die Qualen nicht mehr aus Entschied sich schließlich für den Weg Der führte aus dem Leben raus Jetzt liegt sie dort, so reglos und blass Im Sarg, in schwarzes Tuch gehüllt Ihr letzter Wunsch, ein Kuss von dir Bleibt nun für immer unerfüllt [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Sommereissturm (I)[/u] Gedanken gefroren Von der Kälte dieser Nacht Zersplittern Bei jeder Bewegung Zwei Hände Ineinander verschlossen Umgeben von Eiskristallen Die einst mal Meine Tränen waren Die kalten Mauern um mich herum Halten mich gefangen Unfähig mich zu bewegen Oder nur ein Wort zu formen Sitze ich hier und kann nur Sehen, leiden, frieren Und hoffen, dass es bald vorbei ist [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Sommereissturm (II)[/u] Die Sonne scheint so warm Auf meine kalte Haut Die Vögel singen hell und klar Sie sind dem Sommer so vertraut Doch ich fühle nicht die Wärme Dieser Welt um mich herum Denn in mir drin ist tiefster Winter Und meine Kälte bringt mich um Die Kälte fließt durch meine Adern Lässt schon bald kein Gefühl mehr zu Kein Licht, kein Feuer kann mich retten Und der Grund dafür bist du Du hast mich ganz allein gelassen Hast mir den Rücken zugekehrt Nun muss ich leben in Einsamkeit Deren Winter an mir zehrt Bitte lass mich jetzt nicht hier liegen Lass mich nicht elendig erfrieren Siehst du denn nicht wie meine Seele Mich anfleht, dich nicht zu verlieren? Ich liege hier vor deiner Tür Entfernt von dir ein nur kleines Stück Ich bitte dich, hilf mir zu leben Und gib mir meinen Sommer zurück [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Herzsterben?[/u] Sag, wie viel Liebe, wie viel Schmerz Wie viel Leid verträgt ein Herz? Wie oft kann es wohl zerbrechen Ohne zu sterben, ohne sich zu rächen? Wie viel willst du ihm noch zumuten? Wie oft soll es für dich bluten? Wann kommst du endlich wieder her? Mein Herz, es liebt dich doch so sehr Es kann nicht leben ohne dich Erträgt die Qualen, beschwert sich nicht Solange ich ihm sagen kann Er kommt zurück, ich glaub’ daran Doch lange halt ich’s nicht mehr aus Mein Herz, es weint tagein, tagaus Drum geht ein Flehen nun an dich Brich bitte mein Versprechen nicht [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Herzsterben? II[/u] Blicke, zerbrechlich Wie dünnes Eis Schweifen aneinander vorbei Nur nicht berühren Sonst bricht alles zusammen Nur wenig leise Worte fallen Zerschneiden die Stille Welche uns trennt Von ihnen Von der Außenwelt Mein Herz hört auf zu schlagen Aus Ehrfurcht Vor dem Anblick deiner Gestalt Sowie auch aus Angst Mit einem unüberlegten Laut Diesen kostbaren Moment zu zerstören [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Das Kind in mir[/u] Siehst du dieses Kind in mir, Hörst du wie es weint? Im Zauber deines Lächelns Es wie ein böser Traum erscheint Jedes deiner Worte aufgesogen Immer gelächelt, zu hoffen gewagt Die Realität zu täuschen versucht Gescheitert und nun von den Schmerzen geplagt Das Kind in mir weint immernoch Tagein, tagaus und Nacht für Nacht Sag mir doch, was kann ich tun? Was hast du nur mit mir gemacht? Willst du mich jetzt alleine lassen In dieser stillen Dunkelheit? In die du mich hineingebracht Im Kerker dieser kalten Zeit... Komm bitte noch einmal zurück zu mir Lass meine Gefühle mich täuschen erneut Doch danach werde ich dich gehen lassen Damit das Kind in mir nichts mehr bereut [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Liebesbrief[/u] Kein Wort, kein Satz, kein Lied von mir Fließt auf das weiße Blatt Papier Im Schein der Kerze sitz' ich da Und sehe dein Gesicht ganz klar Die Bilder von dir, die Gedanken Sie fesseln mich wie Dornenranken Die Leere in mir bringt mich um Doch steh' ich vor dir bleib ich stumm Denn meine Lippen sind verklebt Von all der Angst, die in mir lebt Der Angst, Gefühle zu gestehen Dir danach ins Gesicht zu sehen Drum lege ich den Stift nun nieder Sing weiter stumme Liebeslieder Und lösche aus das Kerzenlicht So siehst du meine Tränen nicht [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Egal[/u] Von mir aus sag dass du mich liebst Sag, dass ich dir was bedeute Dass ich nicht irgendjemand bin Nicht so wie all die anderen Leute Von mir aus sag dass du mich hasst Los schrei mich an, bring mich zum Weinen Sag mir dass alle meine Worte Dir kindisch und zu dumm erscheinen Doch bitte sag nicht ich wär dir egal Sag nicht ich würde dir nichts geben Dreh dich nicht einfach um und geh Denn damit kann und will ich nicht leben [Für B.] [i]~agonY~[/i] |
| ~agonY~ | [u]Weiße Träne[/u] Lächelnd stehst du da Nicht weit entfernt von mir Erfüllst den Raum mit deiner Wärme So dass ich innerlich erfrier’ Denn zu mir dringt sie nicht mehr durch Die Zeiten sind vergangen Und in mir wird es immer kälter Alles was bleibt ist das Verlangen Verlangen nach Wärme- deiner Wärme Wie ich sie einst schon mal gespürt Wie krampfhaft suche ich deine Hand Die mich zurück zur Sonne führt Ich halte es nicht mehr aus Dich weiter anzusehen Doch kann ich mich nicht bewegen Nicht den Kopf zur Seite drehen So stehe ich da und sehe dich an Seh deinen Körper, dein Gesicht Und eine eisig weiße Träne Fällt auf den Boden und zerbricht [Für B.] [i]~agonY~[/i] |