| Shen Ty Cazuya | Geboren in der Finsterniss Sein Herz ist eisig grau, die Mutter ist ein gläubiger Christ sein Vater ein Zentaur. In vielen Träumen sieht man ihn, man bestaunt seine schöne Gestalt und wenn das Morgenrot erscheint Dann ist man in seiner Gewalt. Aus einer eisigen Höhle Schuf er sich ein prächtiges Schloss Und bedienen läßt er sich nur von denen, die fielen von ihrem Hohen Roß. Was alle Menschen staunen ließ Er schnitt aus Eis sich einen Thron Doch saß er niemals dann darauf Er schuf ihn nur aus Hohn. Er sprach zu allen Wesen Seht an der Thronbesetzer wird zur Mähre Und wer noch darauf sitzet Der kennet keine Ehre. Und was er bei den Menschen merkte Das ließ ihn laut auflachen Gib den Menschen irgendeinen Befehl sie werden es ohne bedenken machen. Die Frauen wollten hin zu ihm Wollten seine Gemahlin sein Doch alles was er sagte war Ich schätze es allein zu sein Dann fingen sie an ihm böses zu Wünschen Sie fingen an ihn zu neiden Was ist nur an dieser Einsamkeit dran Du kannst uns nicht länger meiden. Sie stellten sich alle um sein Reich Und wollten kosten der Einsamkeits Pracht Er sprach:" euer Neid läßt euch euer Gesicht entstellen Hier! Nun spührt ihr meine Macht" Und mit einem enormen Zorn Schleudert er Blitze um sich herum Und sie treffen die Menschen ins Herz "So jetzt wirk mein Einsamkeitsserum" Ab diesem Tage suchen Die Menschen nach Nähe und Liebe Doch alles was er ihnen ließ Sind ihre erbärmlichen Triebe Er selbst, der Herr des Eises, ist weg Man hat ihn nie wieder gesehen Doch an einer Stelle kann man ihn noch bemerken, Dafür muss man tief in sein Herz hineinsehen. Und jeder Mensch den etwas kann rühren Der kann immernoch seine Einsamkeit spühren. |