| darkpoet | Das Folgende ist die "verwinterlichung" meines Lieblingsliedes von STS, dass auf der CD "MCMXCV" zu finden ist. Jede Kritik ist willkommen und erwünscht, danke im vorraus. Wintertag: Ich seh vom Bett, den Garten ein, kalt wie der Tod muss es dort sein, glaubt man den Blumen, die dort dicht an dicht, an meiner Fensterscheibe blüh'n, ihr blaues Eis beginnt zu glüh'n, im Morgenlicht. Ich wollt ich brächt die Blütenzier, von diesem Fenster hin zu Dir, zu Dir, Du meine Winterkönigin. Doch wenn ich diese Blüten nähm' bis ich zur Königin hin käm, wär'n sie dahin. Die Dächer zuckergussverziert, das Wasser in den Seen friert, zu Eis, das sie zu einem Spiegel macht. Der dann der Morgenrötelicht, in taused neue Farben bricht, oh Winter Pracht. Kein Blatt am Baum, kein Vogel fliegt, des Sommers Welt sie scheint besiegt, vom Winter und die Welt sie liegt nun brach. Es schläft manch Tier an sich'rem Ort, die meisten Vögel sie sind fort, der Wärme nach. Das Bett ist kalt, gleich wie mein Herz, in mir nur der gefror'ne Schmerz. Denn Du bist fort, gleich wie der Schwalben Schar, doch ungleich jener Vögelein, weiss ich nicht: "Wirst Du bei mir sein, im neuen Jahr ?" |