| DeaTh.6SiC6 | Hier sind ein paar meiner Gedichte, die ich geschrieben habe. © Dea†h (Daniel Stähr) 2002 _Tote Hand Die Dunkelheit umhüllt die Nacht, ich steh vor einem Stein/ Die Zeichen sind von Moos bedeckt, eine Krähe hört man schreien/ Mich packt die Wut ich sehe Blut, dein Gesicht ist mit Dreck verschmiert/ Ich hör' im Fernen deine Stimme und weiß die Zeit verliert/ Ich höre leise deinen Namen, meinem Mund entspringt er nicht/ Ich kriege einen zweiten Schock, in meinen Fingern sitzt die Gicht/ Ich will nach deinem Lächeln graben, doch es ist längst verdorben/ Ich komm' nicht tief es ist zu kalt, die Hand ist abgestorben/ _Kind aus Blut Der Ball er rollt des Kindes Freud', steigt scheinbar immer weiter/ Ball rollt davon Kind hinterher, es ist noch immer heiter/ Ein kleines Kind sieht nie Gefahr, den Ball nur auf der Straße/ Kennt nicht das Kürzel KMH, das Fahrzeug nimmt schon sein Maße/ Jetzt steht es gerade schreit noch auf, ein quietschen dann ists gut/ Das Kind war dann nie mehr gesehen, es war das Kind aus Blut/ _Wasserspiele Die Sonne scheint der Strand ist hell, das Kindlein spielt im Wasser/ Es stapft schon immer tiefer rein, und wird auch immer nasser/ Da packt es Mutter Erde, und keiner sieht es ist in Not/ Das Kind schwimmt immer weiter, doch es ist schon lange tot/ _Ritsch, ratsch! Dreh' dich Schraube, dreh' dich/ Das Menschlein sieht dich eh nicht/ Zieh'n Schraube, zieh'n/ Es kann dir nicht entfliehen/ Packst du es mit deinen langen Armen, gibt es für ihn kein erbarmen/ Du spielst mit ihm im roten Wasser, das Menschelein es wird immer blasser/ Dreh' dich Schraube, dreh' dich/ Das Menschlein sieht dich eh nicht/ _Farbenspiel Erst rot, dann gelb, dann wird es grün, die Farben spielen, ach ist das schön/ Das Kind verfolgt das Farbenspiel, weil es ihm auch so gut gefiel/ Es lief auf all die Farben zu, es liebte so das rot/ Das Auto mochte mehr das grün, das Kind war dadurch tot/ © Dea†h (Daniel Stähr) 2002 Naja.. sind ganz nett, oder? |