| Pat | Dein Schrei „Wäre hier der Apfel der Schöpferin“ so sagst du frech „so hätte ich daran gesogen.“ „Doch hast du nicht“ entgegne ich „ein wohlgefallen an der schwarzen Gestalt, die sich unser bedient?“ Und sie zerspringt mit einem Schrei in tausend Scherben Ich weinend und mit dem bitt’ren Drang zum Sterben Dein Schrei, er hallte laut durch alle Gänge... „Oh du sei mein, ich liebe dich“ „Oh du sei mein, ich liebe dich“ Ich lauf geschwind voll Angst und Sorg Ohne dich zu leben, leben ohne dich Einfach so lassest du mich im Stich Ich kehre z’rück am nächsten Tage Nimm Leute mit welchen ich hab erzählt die Lage Dass du in Scherben tausendfach zersprangest Doch als wir kamen an den Ort Wo du doch noch gestern lagest dort Da war nichts zu finden mehr Keine Scherbe mehr zu sehn „Oh du sei mein, ich liebe dich“ „Ich ein Lügner? Oh so lasset mich erklär’n“ Doch ohne Worte oder Antwort Landete ich im Kerker Sie schmissen mich hinunter, bewarfen, beschumpfen und schlugen mich Ich sagte immer wieder was ich hab gesehn Was da war geschehn Wie du wie durch des Todes Hand Wurdest weg von dieser Welt verbannt Niemand glaubte und so geschah’s Ich wurde verbrannt Als Zauberer beschumpfen Als Hexerich, Heide und Tier Der Priester mit seinem großen Buch Befreite die Leut’ von mir, dem Fluch Er taufte mich, doch er sagte ich habe das zweite Gesicht So wurd ich verbrannt Von dieser Welt verbannt „Oh du sei mein, ich liebe dich“ So ist mein Leben nun vorbei, Ob ich dich lieb, du mich liebst, du starbst oder ich, dich es gar nicht gab oder mich, alles ist mir einerlei! |
| Pat | Stummer Morgen Hab ich gelächelt Stummer Himmel Hab ich gesagt Stumme Menschen Hab ich geschluchzt Stummer Abend Hab ich geweint Stumme Welt Hab ich geschrien Stumme Liebe Hab ich es beendet |