| Mondlichtelfe | In sieben Tagen schufst Du die Welt, dann hast du Sie uns vorgestellt. Ein richtiges Schlaraffenland, das uns zur Verfügung stand. Aber leider etwas später, es lief anders als geplant, wurden Adam und seine Eva, von Dir abgemahnt. So ein richtig fettes Schreiben, das Sie von jetzt an leiden. Sie hatten nicht auf dich hören wollen und die verbot`ne Frucht gestohlen. Sogleich hast Du befunden, "Ihr Zwei seid mies!" und verhängtest Hausverbot im Paradies. So hast du Sie -in deinem Stolz verletzt-, gleich hammerhart, vor die Tür gesetzt. Und es waren, die Ur-Eltern von uns allen, in tiefste Ungnade gefallen. Im Spiel, das Du begonnen, hatten Sie nicht viel gewonnen. Und obgleich von Dir erschaffen, griff der Mensch nun zu den Waffen. Inquisition, Kreuzzug, "Mutter aller Schlachten", stets religiöse Eiferer dies machten. Im Wahn erhoben Sie das Schwert, "Wer ist noch nicht bekehrt?" Und jetzt an Dich die Frage, `tschuldigung, das ich es wage: Hatten wir denn überhaupt `ne Chance, zu halten die Balance ? War es insgeheim nicht immer klar, daß der Mensch verloren war ? Wie lange wird`s nicht schon verkündigt, das uns`re Rasse sündigt. Ich habe langsam den Verdacht, von Anfang an war alles abgemacht. Warum zum Beispiel, war im Garten Eden, das üble Schlangentier zugegen ? Dort warst doch Du der Chef im Ring, wie kam`s dann rein, das böse Ding ? Und nun, wo`s auf der Erde bebt vor Stress, heißt das Schlüsselwort: Regress. Denn zur Verteidigung sei angeführt, die Suppe die hier kocht - hast Du doch angerührt |
| Mondlichtelfe | Was ist nur aus dieser Welt geworden, wo heute schon die Kinder morden? Die Flüsse verdrecken, das Meer ist versaut, die Robben verrecken, die Natur ist bald out! Niemanden interessiert es wie es dem Anderen geht, ist denn wirklich schon alles zu spät? Ist Geld Euch das Wichtigste im Leben? Ihr könntet so viel mehr noch geben! Ein bißchen Gefühl zur rechten Zeit, vertreibt manche Sorgen, Kummer und Leid. Ist es nur noch die Härte, die zählt? Was ist es nur, was Euch so quält? Lasst doch einfach die Vögel fliegen, die Hoffnung und die Liebe siegen! Wir müssen leben in dieser Welt, doch so wie sie ist, mir nicht mehr gefällt. Wir könnten sie viel schöner machen, und Jeder könnte wieder lachen. Jeder sollte sein Bestes geben, denn WIR sind die Welt, wir müssen hier leben... |
| Mondlichtelfe | STUMME SCHREIE Stumme Schreie durchfahren dich Kannst ihnen nicht entfliehen Möchtest nicht hilflos sein Möchtest nicht alleine sein Doch ändern kannst du's nicht Wirst du dir dann dessen bewusst Kannst dich nicht der Sackgasse entziehen Denkst an alles was du getan, gesagt Auch nur bloss gedacht Und merkst dann, dass du's nicht ändern kannst.. Wie ausweglos es ist Du merkst du brauchst Halt Und blickst dich um, doch keiner ist da denn keiner versteht dich, nicht in einem einzigen Punkt sind so nah doch sie scheinen so weit weg und du stehst alleine da die kalte Klinge der Einsamkeit durchfährt dich und du begreifst du bist allein möchtest keinen mit hineinziehen keinen mit dir fallen lassen in die unendliche Dunkelheit und du starrst nur mit leerem Blick auf einen Punkt und denkst nur noch nach bemerkst, wie gleichgültig du bist möchtest dich bestrafen deine ganzen Taten, deine ganzen Worte sühnen du verschaffst dir ein reines Gewissen durch die Klinge schaust sie dir an, sie glänzt im matten Licht erfühlst ihre Schärfe und starrst sie an du stichst zu und ziehst durch und die roten Tränen beginnen zu fliessen du blickst ihnen nach beobachtest, wie sie kleine Rinnsale bilden kannst endlich für eine kurze Zeit deine Gedanken leeren doch fühlst du dich noch nicht befreit du möchtest schreien, dock kannst nicht möchtest dich bewegen, doch kannst nicht möchtest dich befreien, doch die Fesseln halten dich fest denkst, dass ganze ändert die Tatsachen nicht und hasst dich deswegen und du willst noch mehr Blut sehen und ritzt immer tiefer und tiefer und weiter |