| DyingPsycho | der Traum Die Nacht bricht herein lilith ihr schwarzes Gewand über mich legt ich die Sterne darauf zählend während ihre dunklen Lippen meine Stirn sanft berühren ich sinke in ihr Meer, ihre Tiere, ihre Töchter und Söhne mich umgeben ich schwebe durch ihre Welt ihren Gemahl erblickend weit, weit über mir sein hell flammender Schein der Gattin dunkle Nacht zerbricht In der dunkelsten und furchteregensten Ecke des Zimmers ich die Frau erblicke sich vor schmerzen krümmend, den Bauch sich haltend ich sie frage, sie nicht antwortet sondern die Hände zum Himmel reißt wo mir eben noch der Engel in Licht erschien, nun gähnende Leere zurückblickt, sie schreit in Schmerz ich die Wesen unter ihrer Haut erblicke die sich bewegen mit jedem Schrei der aus ihrer rauen Kehle kommt die eben noch das süßeste der Lieder hervorbringt, nun Dutzend kleine Tiere gebärt die Augen in den Kopf zurückgerollt das dunkel ich davon nicht sehe die Haut sich wölbt und reißt und platzt die dünnen Beine hervorbrechen und herausströmen wie ein Meer, das lebt ihr Körper zerplatzt die Tiere rennen wie vor Feuer doch sie nun kalt und tot kein Schrei aus ihrem Munde dringt, kein letztes Wort welches die Tiere erstickten als sie ihr Gehirn in der Mitte zerteilten sich nun an ihren Brüsten wärmen und laben und wachsen und gedeihen der Mutter süßes Blut einnehmen. Er die Kette um sich trägt mit den schwarzen Augen im Wasser die Geburt der Gattin in ihrem Garten wartet mit seinen Augen er beobachtet mich verfolgend immer hinter mir ich verängstigt mich verstecke und die Geburt ewig wartend ewig suchend mich zu fassen seine Zähne in mein Fleisch zu stoßen gierig mich zu verschlingen in meiner ganzen Selbst sodass er Frieden findet hat er mich beseitigt das Wasser um sich, in sich und durch sich mit meinem Blut zu färben rot wie der Engel in Licht sobald er seine Flamme in der Gattin Garten taucht das Rauschen immer in meinen Ohren betäubend laut und schmerzhaft groß die Wellen über mir zusammenstoßen fallend mich begraben unter ihrer nassen Wucht meine Lungen füllend ich nicht atmend mich verfange in einem Dickicht wie aus Kindheitstagen ich auf den Wiesen spielte unter dem Engel in Licht bis die Gattin sanft zur Ruhe mich bettete mich in dem Dickicht versteckt gehalten, dass die Geburt mich nicht findet. Die Kreatur versteckt mich sieht ich nicht versteckt ich im Garten verweile mich beschützt fühle zwischen den Bäumen des Vaters des Bruders Licht der Gattin, welche einst des Vaters war, Gewand durchstößt welches einst das seine war In Trümmern der Garten den ich durchschreite den Zorn des Vaters noch immer hinter mir ich spüre seinen Hauch auf mir, die Augen des Tiers auf meiner nackten Haut strahlend weiß in Lilliths Nacht gehüllt ich wandle Traumtanzende Leichtigkeit ich verspüre Leere unter meinen Füßen ich nichts vermag zu spüren sodass ich stolpere, Taumelnd falle zu Boden stürze die Tierchen über meine Hände laufen ich schreiend aufsteige der Engel mir den Mund verschließt zu mir sprechend ihn nicht hörend unverständlich seine Sprache der Gemahlin dunkle Lippen an mein Ohr sich pressen zu mir flüstern ihre Söhne neben mir und vor mir und hinter mir und Kessep meine Beine haltend und Shoteq meine Arme haltend und Nesher meinen Schultern haltend ich mich nicht bewege unter ihrer Last ich ihre Zähne blitzen sehe sie erkenne sie nicht sind was sie sind die Seuche der Schlangen in Gestalt der Familie Kälte sie umgeben und die Melodie des Todes sanft zu mir kommt in meinen Kopf dringt ich schwach werde und willenlos und haltlos mich verliere an Shoteq’s starker Brust die nicht die seine ist ich seinem Herzschlag lauschend der nicht der seine ist ich seinen Kiefer spüren kann wie er meine Haut durchstößt der Nektar süß und warm in ihn fließt ich müde werde Laylah mich umarmt und einschließt in den Traum den die Seuche lebt ich Schlange werde mich windend in ihren Armen die mich halten fest und unerbittlich mich gefesselt an den Boden nageln ihr Blut aus meinen Wunden rinnt sie lachend, tanzend mich umringen und die Melodie des Todes immer lauter lauter zu mir dringt in meinen Ohren pocht und dröhnt derweil die Kreatur aus dem dunkel der Bäume rast mich anstarrt aus seinen roten Augen mich unter sich begräbt seine Klauen in meine Haut vertieft meine Kehle durchbeißend ich Tränen aus Blut weine sie es ablecken mit ihren langen gespaltene Zungen mein Gesicht abtasten ihre gelben Augen wie Tiere ich sie über meinem Kopf sehe sie kreisen in einen Tanz vertieft dessen Bedeutung ich nicht kenne und nicht kennen will, nicht weiß und nicht wissen will.....und die Melodie verstummt. |
| DyingPsycho | Der Hass Ich sie sehe vor mir stehend ihre roten Haare lodernd Feuer züngelnd in den Augen klein und rot wie Rosens Schein. Und ihre Flamme heiß und schnell aus ihren Augen blitzend zuckt sich in mich frisst mein Herz verschlingt schwarz verkümmert übriglässt ein Häufchen Asche meiner Brust, mein Gedanke schnell erlischt wie des Abends Sonnens Schein und Aggression mein Geist bestimmt tief bis in dein Fleisch hinein. |
| DyingPsycho | Der Tod der Tänzerin Man merkte es an ihren Augen. Auf ihrem weißen Rücken prangte ein tiefschwarzes Kreuz und sie steckte ihr langes Haar hoch dass alle ihren Schmuck sahen. Ihren Tanz umgab eine Aura, böse und unheilbringend wie sie selbst. Ihre Hände in den Himmel gestreckt entgegen ihrem Schmuck schienen die Blitze in ihre Nagelspitzen zu treffen und ihre kleinen Augen leuchteten im Schein des Gewitters. Wie ein Tier sprang sie gegen die Scheiben ihres Käfigs bis ihre Stirn blutig geschlagen war an den Rissen die ihr Käfig bekommen hatte. Mit jedem Donnerschlag schrie sie laut auf, glasklar und glockenhell dass die Gläser der Reihe nach zersprangen, wie der Chorjunge den sie vor zwei Tagen in blinder Mordlust zerfleischt hatte. Stundenlang wälzte sie sich in seinem warmen Blut, wusch sich darin und ihr Haar hatte immer noch einen dunkelroten Schimmer, doch konnte man nicht erkennen ob er nicht von ihrem eigenen Blut stammte welches sie nun am ganzen Körper überströmte. Die Tänzer erschraken vor ihren Schreien und zuckten mit jedem Schlag gegen ihre Scheiben zusammen wie nach einem Schlag ins Gesicht. Das Gewitter dröhnte immer lauter und lauter und man unterschied schon lange nicht mehr zwischen Liedern oder dem harmonischen Wechsel von Donnerschlägen und Schreien. Die Tanzfläche wurde größer mit jedem Sprung gegen den Käfig doch die Tänzer konnten nicht entkommen, dass wusste sie und die Opfer wussten es auch. Der Blitz schlug in die Tanzfläche ein und in Sekunden stand alles um sie herum in Flammen. Die Schreie der Tänzerin wurde von den Hysterien der Opfer übertönt doch bei jedem Klatschen ihres blutnassen Körpers gegen ihren Käfig verstummte die wildgewordene Menge und nach Minuten des Aussichtslosen Kampfes gegen die Flammen verstummten sie völlig und schauten ihrem Tod erschöpft in die Augen. Die Augen. Sie waren weiß und glänzten im wilden Feuertanz. Die Schreie der Augen wurden leiser, leiser und schwächer. Der Körper der Tänzerin war Kraftlos, sie sank erschöpft in ihrem Käfig zusammen. Sie war zufrieden, lächelte sie doch ihrem Ende mutig entgegen. Hatte sie es doch so gewollt. Der Flammentod. Erste Funken sprangen in ihr Haar, verzehrten ihre Längen. Erreichten sie ihre Haut schrie sie wieder so hell wie während ihres Sturms. Doch das Gewitter war verstummt, ihr Feuer hatte alles verbrannt. Selbst ihre Zuschauer, die sie so liebevoll Kreisförmig um sich gesammelt hatte bestanden nur noch aus schwarz verkohlten Körpern als würden sie ihre so sorgfältig bemalten Seelen zur Schau stellen. Erschrocken blickte sie in die Runde, sie war als einzige übriggeblieben. Ihr Tanz war zuende mit Prunk und Gloria wollte sie untergehen und nun war sie alleine auf ihrem Tanzboden. Heiße Tränen mischten sich auf ihrem blutigen Gesicht und verstört um sic h blickend, die Leichen zählend sprang sie ein letztes Mal gegen ihren Käfig. Glitzernd zersprang das Glas, funkelnd zu Boden fallend spiegelten sich die Flammen ihres Feuers in den Splittern ihres zerbrochenen Käfigs. Die roten Flammen verbanden sich mit ihrem roten Körper und Lächelnd gedachte sie ihrem letzten Tanz, ihrem Totentanz bis der letzte, wackelnde Splitter ihres Käfigs ihren letzten Gedanken in der Mitte ihres Schädels zerteilte. |
| DyingPsycho | Die Geburt Geboren in einer kalten Dezembernacht war ihre Haut so weiß wie der gefrorene Schnee vor dem Fenster der jungen Mutter. Am Kindbett gestorben, verblutet stundenlang, der Vater unbekannt wuchs das Kind unter Menschen auf die es nie verstand und die es nie verstanden. Gesprochen wurde nicht mit ihm, geschlagen wurde bis zur Ohnmacht. Nachts zählte das Mädchen ihre Wunden ohne Licht denn Licht tat weh, sagte es. Die Nacht war ihr Freund und die Katze von nebenan. Lucy war der Name des Tiers und gemeinsam verbrachten die Töchter der Nacht stunden zusammen. Das Kind sprach Lucys Sprache fließend, die Jagd war einfach. Auf leisen Pfoten streunten die Töchter durch die Straßen niemand wusste, wohin sie gingen und man merkte ihre Rückkunft nicht. Dann verschwanden sie. Erst Jahre später fanden sie das Kind wieder. Das Kind war gewachsen und in ihren üppigen Formen glich sie ihrer Mutter. Und auch in dem gewählten Motiv erschienen parallelen. Das erwachsene Kind, blutverschmiert von Kopf bis Fuß wie die Mutter in der Nacht der Geburt und auch das Kind hatte geboren. Die Leiche eines Jungen fand man zerstückelt am Boden, Fußspuren waren nicht zu entziffern. Nur Pfotenabdrücke... |
| DyingPsycho | der Mord Heimlich hatte sie ihm aufgelauert. In den lichtlosen Raum war er ihr gefolgt wie die Entenküken der ersten Person die sie als Mutter identifizieren. Doch diese Mutter war nicht derselben Rasse. Instinktgetrieben suchte das Küken den einzigen Fleck Licht des Raumes, sammelte sich unter ihm und lauschte der Katze wie sie leise um ihn schlich. Die Zähne sich leckend stierte sie ihn aus ihren kleinen Augen an, fixierte ihn, beobachtete in wartender Gier die Schweißperlen die das weiche Kükenfell verklebten. Ihr Stimme war sanft, geschmeidig wie Samt auf den nackten Armen des Jungen eingebettet in die wohlige Wärme ihres Körpers nach Ewigkeiten voller Leidenschaft nun gewollt sich zur Ruhe zu betten – doch die Ruhe kam ihm zuvor. Das leise schnurrende Kätzchen verstummte und baute sich in ihrer vollen Pracht zu der ausgewachsenen Katze aus die sie war vor ihrem Küken auf. Die Augen des Kükens geweitet aus Bewunderung ihres Körpers wich nun entsetztem Schrecken. Der Kätzin Augen funkelten wild im Mondenschein und auf samtenen Pfoten umschritt sie tänzelnd seinen Platz. In Furcht blickte er um sich wenn die Katze aus dem Lichtschein verschwand um in Sekunden an einem Anderen Ort wieder in seine Sicherheit zu treten. Leise maunzend lies sie ihre Krallen über seine nackte Kinderbrust gleiten Schmerz verzerrte seine zarten Züge als Blut hervorkam. „Sing, sing mein Kind“ Und das Kind sang – während die Kätzin ihre Krallen an dem Jungen wetzte, ihn zerfleischte und seinem Lied lauschte bis seine Engelsstimme Tränenerstickt seinen letzten Todesschreien wich um kurz darauf von ihrer Sanftheit beendet zu werden als ihre Finger seine Kehle durchtrennten. Lachen. Man hörte sie zwei Tage lachen. |
| DyingPsycho | Red Roses Red Roses falling in the garden A cruel fall killing their bloom Red Roses falling from the sky An Angel weeping blood red tears Red Roses falling on my bed A Lover dead on my pillows fallen Asleep, so tight. Wake him up, wake him up From Life |
| DyingPsycho | Der Tod Die Nacht ist klar, kein Mond der scheint Die Luft ist kühl und eisig fröstelts so manchen der zu später Stund´ noch im fahlen Straßenlampenlicht umgeht. Der Ball im vollen Gange, blasse Frauen in schwarz gezwängt sich sanft bewegen in der Dunkelheit des Lichts das flackernd auf sie fällt die Männer groß und stark die Wangen eingefallen wie Pestverseuchte Ratten sie sich sammeln zu der Damen Füße. Ein Weib, kaum Acht, den Raum betritt, das helle Kleid in Fetzen die Haut so blass man beinahe durchzuschau´n vermag die Blauen Augen wie zu Eis erstarrt weit offen gähnende Leere man dort durch erblickt. Kein Gedanke in dem kleinen Kinderkopf ein festes Ziel die Arme dorthin ausgestreckt es sanft umfasst des Mannes Brust ihn an sich zieht er leis´ die Augen schließt ein Seufzer von dem Kind ausgeht ihn leicht aufnimmt auf seine dünnen Arme die grau geschunden bröckelnd klein des toten Mannes Seelen Last hintragen zu der Hölle Tor. In einem magischen Moment es seine prachtvoll farblosen Flügel entfalte wie eine Schmetterling ganz frisch geschlüpft aus seinem seidenen Käfig die blassen Federn zerfetzt zu Boden fallen und dennoch sie die Flügel Tragen hinab ins Reich der Finsternis... Ein gellend´ Schrei die Nacht zerbricht gefolgt von weiteren Rufen blanken Entsetztens Ein lebloser Mann unter den Ratten sich an die Beine einer Dame lehnt ein liebliches Lächeln auf seinem Gesicht...denn er hatte des Todes Antlitz gesehen. |
| DyingPsycho | Der Tod II Die Schläge überraschend kamen eine kleine Kinderseele unbewusst zu sterben ´ginnt ängstlich kauernd sich nicht wehrend weinend nur ergehen lässt die Schreie die Hände derer die sie einst geliebt und liebte woran soll man nun noch glauben dank dem Herrn der mir dies´ Leben schenkte Doch nun sehne ich den Tod wie soll man Leben mit dem Schmerz der mir wurde einst zuteil mich immer quält seit Jahren schon und weiter quält mein leben lang ohne Seele aufgewachsen früh zerstört der Kindheitstraum immer ich mir wünschend nun einmal noch doch Kind zu sein und zu ändern was einst war um nun endlich zu vergessen was mich zerstörte und zerstört worum sich meine Hoffnung kreist doch nie zu werden und zu sein was ich so hasste und noch hasse die Maske nicht mehr tragen will möcht’ schreien Tag und Nächtelang die Wut aus meinem Bauch befreien um endlich nun nach all den Jahren den Tod zu lassen den ich starb. |
| DyingPsycho | Der Tod III Der süße Wind vereist meinen Körper umhüllend ich nackt zerstört am Abgrund stehend heiße Tränen mich begleiten meine Augen schwarz und starr zu oft geschlagen zu lange mich verweigert zu verstehen. Was wollt ihr nun von mir, seit wann interessiert euch, wer ich bin? Die kalte Hand mich heiß zerteilt die Male rot und brennend auf mir lasten selbst der Wind sie nicht erkühlt Mein Haar zersaust ich einst geliebt ich nun gehasst und nicht verstehen ´kann und will was hat hervorgebracht dieses Gefühl das mein Herz zerteilt in der Mitte meiner Brust die weiß und strahlend rote Schluchten mit sich trägt seit Tagen blutend ich nun geschwächt hier oben stehe und darauf wartend dass mich die Flügel tragen hinfort in die Unendlichkeit. Die Trauer scheint vergänglich nah und unerbittlich hart zu sein schmerzend sich auf meine Schultern eingebrannt ich nun das Messer an meinem Herzen pochend laut in meine Ohren mich betäubend hämmernd in dem Kopf der keinen Gedanken mehr zu fassen gewillt nur blinder Hass und Todessehnsucht entschlossen zu dem letzten Schritt ich meinen Arm zu Gott erhebend auf meine knie dem Teufel fallend die Klinge auf mein Herz einrasend zuckersüß der stumpfe Schmerz das Blut zu tropfen beginnt und Perle für Perle meine Haut dem Sand nachrinnt wie Schnee so weiß die roten Striche kunstvoll warm die Fratze nun des Todes auf mich malen und ich verspüren kann wie leise nun die Flügel aus mir wachsen und ich mich stürze hinunter in den Schlund der Erde als der letzte Tropfen dein Gesicht enthält und wir zusammen sterben. |
| DyingPsycho | Nocturnal In tiefstem Glück sich schlafen legt, ein Seufzer ihre Brust erhebt, das leichte Kleid im Nachtwind flattert die Fenster auf der Mond schaut ´rein Im Traum ihr Liebster ihr erscheint auf einem feinen schwarzen Ross, das Antlitz von schwarzem Samt bedeckt die Sichel in der rechten ein rascher Schlag den Kopf ihr ab nun blutend am Boden liegt das feine Kleid vom Blut so rot ein Lächeln - ihr Gesicht war tot |
| DyingPsycho | der Traum 2 Wir sitzen uns beobachten seit stunden Gedanken rasen durch unseren Kopf kein Anfang und kein Ende findend Unsere Augen finden keine Ruhe und stehen doch seit Stunden still Kein Augenlid das flattert, keine Braue die sich hebt Ich deinen Kopf weiß ganz bestimmt nicht dort wo mein jetzt ist Weit entfernt von mir bist du Die Augen starrer als zuvor ein Lächeln auf deinem Gesicht entsteht Doch weiß ich nicht, was dich erheitert und teilen willst du´s nicht mit mir Ich liebe dich sind deine Worte seit Tagen hör´ ich nichts als das – doch bin ich mir dessen nicht bewusst Deine Berührungen mechanisch ohne jegliches Gefühl Und dein liebender Blick nicht das vermag zu sagen was du doch so tief in dir verspürst Vertrauen – so ein zaghafter Begriff Verletzt wird jeder, der dran glaubt Welchen Sinn macht es, die Zukunft sich zu träumen, Wenn selbst die Gegenwart nicht ist gewiss? |
| DyingPsycho | Liebe Meine Finger durch dein langes Haar streichen Ich deine Lippen auf meiner Haut verspüre Eng wir uns umschließen Ich das Feuer in deinen Augen sehe deine Haut in Flammen meine entzündet Sich nicht löschen lässt wenn wir uns wälzen in den Laken sanft aus Seide Rot wie das Blut das ich aus deinen Wunden sauge Süß der Kuss mit welchem du dein eigen Blut einnimmst Unsere Lippen rot vom Saft des Lebens du meine Arme tief zerreißt An meinen Wunden leckst Wie eine Mutter ihr Neugeborenes Wahnsinn spricht aus unsren Augen das Feuer brodelt tief in uns Wir könn´s nicht löschen und wir wollen nicht Unsere Bewegungen voll Kraft erschwachen Ermattet müde unser Blick Das Blut aus unsren Wunden rinnt In inniger Umarmung wir uns lieben In den Tod |
| DyingPsycho | Vergiftet Tot am Boden liegend nichts mehr spürend nichts mehr sehend nackt missbraucht das Kleid in Fetzen aus dem Arm das Blut gerinnt glänzend das Metall daneben und die Kerze brennt derweil das ist nun das ewig´ Leben das dir wurde nie zuteil. Dein Traum zerstört schon lange her Dein Blut verseucht fließt längst nicht mehr Schwarz verklumpt in deinen Adern Einst Blutrot wie einst dein Mund Nun eins blasser Schimmer scheint Wie der Mond an deinem Himmel Sich spiegelt in der Tränen Meer. Teuer war´s dein leben kurz Zu früh verbraucht Zu spät bemerkt Zu lang gelitten die Nächte durch Dich selbst betrogen mal um mal Dich selbst verkauft, dir war´s egal Nun liegst du da Das Gift in dir Ein letztes Mal dich selbst verführt Zu früh gegangen ...zu viel gefühlt. VIn MemoriamV |
| DyingPsycho | ...ohne Titel...(bis jetzt) In der Nacht ersteigt der Nebel aus der Gruft in der wir liegen Seite an Seite, unsere knochigen Hände eng umschlossen, ineinander verknotet... Deine Leeren Höhlen starren in die meinen, hinein in die Dunkelheit die mein helles Blau einst verbarg. Meine Kleider in Fetzen, wie einst, als wir noch lebten und du sie mir zerissest... Während deine Knochen meine Rippen hinabgleiten zittere ich in Wonne, klappernd, auf dem Stein den wir belegen. Über der Erde hört man unsere Schreie , doch man geht vorbei mit raschem Schritt... Und so schreien wir, bis die Sonne steigt , um in der Nächsten Nacht wieder zu erwachen.... |
| DyingPsycho | Das hier sind jetzt drei gedichte, die ich geschrieben habe als ich 13 war nach einem sehr schweren Schicksalsschlag... Okay, diese Teile sind wirklich schelcht, aber vielleicht kann man daran meine Entwicklung erkennen... ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~----> Verzerrte Gesichter in einem Raum aus Spiegeln. Grelles Gelächter und die Spiegel zerspringen. doch mit jedem Mal werden die Spiegel Größer. Sie verschlingen mich und ich finde mich wieder in einem Raum aus Spiegeln. Jedes der Spiegelbilder bin ich. Doch ich bin nicht mein Spiegelbild... Spürst du sie? Die Sehnsucht nach etwas Größerem. Die Sehnsucht nach etwas Einmaligem. Sie frisst sich durch meine Seele und zertrümmert mein Herz in Tausend Stücke. Und jedes Stück wieder in Tausend. und wieder. und wieder. und wieder. Jede Scherbe frisst sich tief in mein Fleisch. [es schmerzt] doch jeder Tropfen Blut der langsam aus meinem Körper fließt bestärkt meine [nun] unerfüllbare Sehnsucht nach DIR!!! Fühlst du den Wind der eisig kalt um uns weht? Der dichte Nebel verteilt feine Tropfen auf unserem Gesicht. Siehst du dort den dunklen Schatten? Dort, auf dem Hügel von Skeletten... Er hält zwei Menschen an der Hand... Oder sind Leichen keine Menschen mehr?? <----~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ So, das waren mal drei Stück... Sie sind wirkich übel und ich habe mir schon überlegt, ob ich sie nicht umschreiben soll....aber das würde sie zu sehr verfälschen... Ich denke mal, irgendwann werde ich die Grundidee jedes einzelnen Gedichtes wieder neu aufnehemen und ein gänzlich neues Gedicht entwerfen, aber bis es soweit ist, gebt eure Kommentare zu denen hier ab... ( die in [] geschrieben Worte habe ich doch noch nachträglich eingefügt).. greetings... Dying Psycho |
| DyingPsycho | Mutilation ______________________ feel my life run through my open veins into freedom for the first time for the last time - maybe pain hurts but not as it should let pain be sweet beautiful - just like the first kiss I want to keep it wrapped in memories inside my cold black heart tangled up in lies and false promises never to be kept never to be kept hate me, outside world I do too kill me from the inside I'll end it myself when I can't bear it anymore when I can't bear these lies anymore when I can't bear this pain anymore MY pain my lying to myself my promises, never to be kept my pain, caused by mayself ...when I can't bear myself anymore when I hate myself more than you do more than I do ...then I'll end it NOW |
| DyingPsycho | untiteled ______________________ Die Verletzung- tief und rot eine Schlucht an der ich stehe ungewiss, gehe ich vor oder zurück ich stürtzte mich hinein in den Sog der Zerstörung der Verletzung des Schmerzes rotes Blut vermischt sich mit roten Tränen durchsichtig auf brennenden Wangen schmerzhafte Schreie - ganz still Alpträume - real Angst vermischt sich mit Hoffnung Verzweiflung mischt sich mit Liebe einsam, allein unter Menschen verkrieche ich mich unter dem Bett zu den Spinnen zu dem Staub zu Staub alles vergeht auch ich Un so trete ich nach vorne..... |
| DyingPsycho | Dieses Gedicht hat KEINEN satanischen Inhalt, es ist lediglich das Abwenden vom Glauben gemeint, wie ich es getan habe... Mögliche Christen möchte ich hiermit nicht angreifen! ----------------------------------------------------------------------------> Glaube ______________________ Baum der Erkenntis hier stehe ich vor dir betrachte deine vollen Früchte ehrfürchtigt, überwältigt schadenfroh stehe ich vor dir - klein , verkümmert schwarz verkohlt von Bruder Sonne... Lichtbringer... Luzifer... berühr ich dich, zerfällst du fass ich dich an bist du Staub - vom Winde verweht lache ich laut ohrenbetäubend Gott fällt aus dem Himmel Glaube vergeht... |