| Karandras | Seelenfessel Geladen, in mein Schattenland, Zog dich dorthin, meine warme Hand, Lies dich eine Weile hilflos umherziehen, Doch niemals wirklich aus meiner Nähe fliehen So lass dich erschöpft dann endlich nieder! Bade, in meiner Seele, deine erschöpften Glieder. Sinke in den Thron aus schwarzem kalten Stahl, Mein Thron, für die deine endlose Qual. Ich spüre wie deine Gefühle zu zittern beginnen, Wie sie der geahnten Strafe entgegensinnen. Als sich deine Hände an den Thron nun binden, Um deine Beine sich schnürende Seidenstoffe winden, Während dich die kalte Klinge langsam entkleidet, Sich die Verborgenheit zwischen deinen Beinen weitet, So neckt dich dann mein Finger am Mund, Öffnet, in Sekt getaucht, den gierigen Schlund, Nur wenig er dich kosten lässt, Bevor er dich schon wieder verlässt, Dich zwingend ihn wieder zu begehren, Im strecken deines Halses, deiner Zunge, deines Verzehrens. „Willst du ihn schmecken, den Sekt, wieder?“ „Strecke all deine gefesselten Glieder!“ Wo die Glieder doch an den Thron festgebunden, Die, durch Verlangen, du dann selbst hast geschunden, Dann beginne ich dir zu geben wonach du dich verzehrst, Wenn du dich dem Über- Genuss nicht erwehrst, Und lasse den Sekt langsam über deinen Körper fließen, Werde ihn über deine durstigen Poren ergießen, Meine Fingernägel ein Flussbett in deine Haut senken, Wird meine Hand ihn in deine Scham dann lenken. ...... (nicht dafür bestimmt fertig zu werden) ©Karandras |