| Taryk | [B]Einsam...[/B] So steh ich hier, auf dem kalten Eiland! Umringt von tausend Jungfern, die sich nach mir gelüsten. Beten mich an, ergötzen mich, flehen um meine Gunst, spüre ihre Nägel in meinem Fleisch, ihre Worte in meinem Kopf! Doch was ich spüre ist nur die halbe Wahrheit, bin mit meinen Gedanken weit weit entfernt! Mein Herz es schmerzt, mein Kopf er dröhnt, mein Körper verweigert seine Pflicht! Oh Wahn, oh süsser Wahn! Du hast mich gefangen... |
| Taryk | [B]Auf auf...[/B] Hoch die Fahnen Umfasst die Schwerter Und die Schilde Wir werden siegen In der letzten Schlacht Schlag auf Schlag Wir trotzen den Wunden Erheben uns’r Wort Viele sind gestorben Gefallen im Namen des Guten Der Feind war gross Er war grausam Doch musste er fallen Höret meine Worte Kämpft und siegt |
| Taryk | [B]Alt.........[/B] Fühle mich alt Spüre meine Knochen Mein Körper ächzt Unter alltäglichen Arbeiten Sehe kleine Kinder Höre ihr lachen Ihr rufen Und ihr Gezanke Jung....... Will ich wieder sein Welt soll Welt sein Will hüpfen Will springen Will mich nicht wachsen sehen Doch...... Schaue ich in den Spiegel Sehe meine Hände Fühle ich die Narben Die meinen Körper zeichnen Muss ich erkennen Ich bin alt Aber...... In meiner Fantasie Bin ich wieder Jung Schlage Schlachten Spüre die Kraft Wie sie strömt Durch meine Adern Fantasie..... Bewahrt sie euch! |
| Taryk | [B]Wieder einsam .....[/B] Ich stehe hier Vor mir, ein Flammenmeer Umkralle mein Eisen Ziehe tief mein Helm Verberge meine Tränen Im Flammenmeer Dort steht sie Erkenne ihr langes Haar Will zu Ihr Doch das Feuer ist gewaltig Mein Herz, es schreit Der Wahnsinn herrscht Meine Finger bahnen sich Den Weg durch die Glieder Höre mein Herz zerspringen Stürze mich in’s Feuer Vergesse den Todesschmerz Suche nur die Eine Die mit dem langem Haar Und sterbe vor ihren Füssen |
| Taryk | [B]Das letzte mal...[/B] Meine Feinde sind mächtig Tod dem einem, mir zwei Neue Ihre Meinung Vielfältig Naivität, Dummheit, Blindheit, Intoleranz Ich liege am Boden, Gross ist der Schmerz Gebrochen meine Waffen Kritik, Klugheit, Voraussicht, Toleranz Ich bin des Kampfes Und der Trauer müde, Meine Kraft versagt, Mein Licht schwindet, Das Ende ist nah... Doch ein letztes mal, Da erhebe ich mich Wie der Phönix aus Der Asche Ergreife ein letztes mal, Das Schild der Toleranz, Den Helm der Voraussicht, Den Harnisch der Klugheit, Das Schwert der Kritik Ein letztes mal schare ich, Verbündete im Geiste, ein letztes mal zur Schlacht, Schwestern und Brüder, Auf zum letzen Gefecht! |