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  Forum: Verlassene Gärten
    Thema: Frost,Schnee und Eis
Bilumanun auch mal ein text von mir... kritik is immer willkommen...


[B]Soul’s winter[/B]

So endless winter
Emotionsless shines my lonely shape
Dry tears my soul crys
Adversity descend on me.
Cold and white like ice and stone
No feelings - no pain
Creating my own dreamer’s world
Through - gliding a dream.
Rain becomes snow
Making my winter white.

So unfinite winter
Unspeakable white my wretched heart lies
Like a desert of ice and snow
Glittering cold fragility world
Closing my eyes, joining the dream.
Timeless.
Timeless just that winters day
Not happy – not sad
Emotionless my ever dream.
Sometimes
The reality is stronger than drams
My world it crumble,
Greedy brusting asunder my winters dream.
Like a curse.

Snow becomes rain.

[list=1]
[/list=1]
BilumaHätt ich Flügel
Würd ich fliegen,
endlos, lautlos,
durch die Nacht.

Würd nicht ruhen,
würd nicht weilen,
schlaflos durch die Finsternis.

Und die Sehnsucht treibt mich weiter,
weiter durch die dunkle Nacht.
Und vom Winde lass mich treiben,
bis der nächste Tag anbrach.

Lass mich fallen,
weit und tief!
Wo, die Hände die mich halten?
Welche, Geister ich nicht rief?

Will nicht fallen,
will nicht schweben,
will nicht tun
und will nicht sein!

Uns nun flieg ich übers Lande
Scheue nicht die Dunkelheit.
Hab mein Ziel noch nicht gefunden,
kehre auch nicht wider Heim.



Biluma
Biluma[B]Der letzte Brief[/B]


Der letzte Brief liegt in meiner Hand,

dein letzter Brief

an mich.

Ich fand ihn als du schon nicht mehr auf dieser Welt warst.

Dann fand man dich.

Vor einem Jahr.

Dachte ich die Welt bricht vor mir zusammen

Ich könnte nicht mehr weiter leben

Jetzt lebe ich immer noch.

Doch der Schmerz verfolgt mich

Oft im diesem Jahr dachte ich an dich

Wie schön es wäre wieder bei dir zu sein

Jetzt denke ich wieder an dich

Vor einem Jahr -

Dachte ich die Welt bricht vor mir zusammen.

Oft habe ich den Gedanken gehabt dir zu folgen,

gefolgt bin ich dir nie.



Jetzt, ein Jahr danach

liegt dieser Brief wieder in meiner Hand,

so wie vor einem Jahr.

Schwarze Schrift,

hellbraunes Pergament,

zerbrechlich,

liegt es in meiner Hand,

sie zittert.

Ich zittere,

alles ist wie vor einem Jahr.

Nur du liegst nicht vor dem Altar in der Kirche

Sondern dein Körper auf dem Friedhof,

dein Geist ist frei.

Ich will auch frei sein,

für immer.

Heute, ein Jahr danach ist der Tag gekommen,

an dem ich dir folgen werde.

Ich werde an dem sterben,

was ich am liebsten trank.

Was wir am liebsten tranken.

Doch heute ist es anders.

Heute werde ich an meinem Lieblingsgetränk zu Grunde gehen.

Ich setzte mit schwarzer Tinte meinen Namen unter deinen.

Der Rotwein schmeckt wie immer,

man schmeckt das Gift nicht.

Doch das unsichtbare ist oft am wirkungsvollsten.

Doch gleich bin ich bei dir.

Wir sind [B]frei[/B]!
Biluma[B]vier Jahre[/B]


Ich trete vor die Haustür. Frische, scheinbar saubere Luft strömt in meine Lunge. Geblendet blinzeln meine Augen den Sonnenstrahlen, die vom weißen Schnee reflektiert werden, entgegen.
Ich trete in die Kälte, spüre wie der frisch gefallene Schnee unter meinen Schuhen nachgibt und höre in der Ferne eine Krähe schreien. „Kruahkurah“ dabei fällt mir dieser Satz aus ‚The Crow‘ ein: „Früher glaubten die Menschen, das wenn jemand stirbt eine Krähe ihre Seele in das Reich der Toten bringt.“ Vielleicht liebe ich deswegen diese Tiere so sehr. Weil sie so ein Mysterium umgibt.
Ich stehe vor dem großen Schmiedeeisernen Friedhofstor, es kommt mir jedesmal vor wie eine Pforte zwischen zwei Welten. Die eine ist die hektische, bunte, kapitalistische Welt, in der Trauer und Schmerz verdrängt werden. Und die andere ist die Welt, in der Gefühle nichts mit Schwäche zu tun haben, wo so viele um Angehörige und Freunde trauern, man aber doch in seiner Trauer alleine ist. Ich trete ein. In den Orkus – das Totenreich, wie Ankou diesen Ort oft liebevoll nennt. Ich höre die Kieselsteine unter meinen Schuhen knirschen. Wie oft ich diesen Weg wohl schon gegangen bin? Der zweite Weg rechts, der nächste links und dann das Grab auf der linken Seite. Versteckt liegt es einsam zwischen hohen Fichten, auf der manchmal Krähen sitzen, fast so als müssten sie auf den Toten aufpassen.
Ich knie mich nieder, öffne die Schale mit dem Weihwasser, eine dünne Eisschicht hatte sich gebildet. Ich durchbreche sie, befeuchte meine Finger etwas, berühre den weiß-marmornen Grabstein und meine Stirn. Eine Art Begrüßungsritual, alle machen es so, und auch mir liegt viel daran. Ich schließe die Schale wieder und dabei fällt mein Blick auf einen kleinen Vogel der auf dem Grab liegt. Er ist tot. Ich hebe ihn behutsam auf, öffne die Schale wieder und beträufle sein kleines Haupt mit Weihwasser. Woran er wohl gestorben sein mag? War er krank? Konnte er nicht fliegen und musste so erfrieren?
„Shemhamforash“ höre ich eine Stimme sagen. „Heil Satan“ grüße ich zurück, weder auf zu sehen, noch wirklich zu realisieren das jemand gekommen war, einfach automatisch. „Was tust du da?“ erst jetzt schaue ich auf. „Er ist tot“ und meine Stimme klingt fast als könnte ich es nicht begreifen. Anouschka kniet sich ebenfalls nieder und der Spitzensoff ihres weiten Rockes gibt einen schönen Kontrast auf dem weißen Schnee. „natio, vita et mort“ spricht sie sanft und streicht behutsam über den kalten, kleinen Körper. Ich lege ihn zurück, dahin woher ich ihn genommen hatte. Anouschka zieht ein kleines Grablicht aus ihrer Manteltasche, sie zündet es an und wir setzen uns auf meinen Ledermantel. Lange sitzen wir einfach nur da, sehen die ruhige Flamme der Kerze an und schweigen. Alles ist still, den Leuten ist es wohl zu kalt um ihre Ahnen zu besuchen, nicht mal Vögel singen. Warum auch? Im Winter. Nur manchmal schreit eine Krähe.
Weißt du noch? Heute, vor einem Jahr? Hier, einfach so. Zwischen den Bäumen, so versteckt. Anouschka zeichnet ein Pentagramm in den Schnee. Ich vermisse ihn. Warum nur, warum? Fragt sie ohne auf zu schauen. Warum nur, warum er, warum, warum, ich versteh es nicht, warum? Fragt sie immer wieder, obwohl sie die Antwort kennt.
Vor einem Jahr, ja da hatte es auch geschneit. Vor einem Jahr, ja das war auch ein Tag wie heute. Doch – vor einem Jahr gab es dieses Grab noch nicht.
Vor einem Jahr war des Schnee rot – von Blut getränkt. Vor einem Jahr lag des leblose Körper unseres besten Freundes hier. Vor einem Jahr.
Heute ist frische Schnee gefallen, weißer Schnee.
Eine Träne fällt auf das Pentagramm, sie versiegt im Schnee.
So sitzen wir nun hier, ein Jahr danach, an Grab unseres besten Freundes. Uns umarmend und weinend Trauern wir um ihn. Es tut weh, aber es ist nun mal so, ‚natio, vita et mort‘.
Bevor wir gehen legen wir noch einen kleinen Tannenzweig über den Vogel und schreiben ihn mit auf den Stein.
Ein Jahr und elf Monate später sitze ich wieder hier und denke: Vor fast zwei Jahren, ja da hatte es auch geschneit. Vor fast zwei Jahren, ja das war auch ein Tag wie heute. Vor fast zwei Jahren da saßen wir zwei hier, ein Jahr nach dem Tode unseres besten Freundes. Vor fast zwei Jahren standen zwei Namen hier auf dem Stein, heute sind es drei.
Es tut weh, aber es ist nun mal so, ‚natio, vita et mort‘.
Jetzt ist fast ein Jahr vorbei, und ich will nun auch nicht mehr!


[I]Biluma[/I]
Biluma[B]H[/B]alt mich fest
[B]I[/B]n einer welt aus angst und schmerz
[B]N[/B]arkotika ist deine liebe für mein herz
[B]G[/B]änzlich glücklich liege ich bei dir
[B]A[/B]brungtief flüstert eine stimme in mir
[B]B[/B]ei dir will ich nun sein
[B]E[/B]ins sein hier im feuerschein

komm zu mir, spüre meine [B]HINGABE[/B].
Biluma[B]D[/B]evoter geist
[B]E[/B]rgeben liege ich hier
[B]F[/B]aszination wehrlos zu sein
[B]E[/B]inzig du entscheidest über mein tun
[B]N[/B]ur dies lässt unseren geist frei sein
[B]S[/B]org für mich
[B]E[/B]inziger meister
[B]L[/B]ehr mich der schmerzen ästhetik
[B]E[/B]ingebettet in der woge der lust
[B]S[/B]icherheit dir du mir gibst
[B]S[/B]piele mit mir das spiel der infantilen liebe

lass mich so unendlich [B]WEHRLOS[/B] sein.
Biluma[B]S[/B]ich selbst das ende zu setzen
[B]U[/B]nd in der schwebe zwischen tod und leben
[B]I[/B]rgendwo zwischen den welten hin und her zu hetzen
[B]Z[/B]itternd. hände, lippen, beine, körper beben
[B]I[/B]rgendwann auf zu geben
[B]D[/B]urch und durch nach dem rettenden licht zu streben

dies ist mein leben und mein [B]SUIZID[/B].

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