| Veruka | Von nahe nur das Grabe zu meinen Füßen, oh welch' Greuel mich hier umgibt. Wo des Todes Händ' mich grüßen, wo der Geist dem Körper flieht. Oh Herr, vergib mir mein Verlangen, nehmet mir die Sünde fort. Das Begehren bleicher Wangen, sucht mich heim an diesem Ort. In des Friedhof's Stille Nebel über Stätten weiter Flur. Liegt auf Erde, bedeckt Schädel, Knochen einer kalt' Natur. Der Duft verwestem Fleisch's umlacht, den Glanz der Ruh' in dunklem Licht. Wo der Toten hohe Macht, scheint so lang der Tag anbricht. -Veruka, 27.10.2002- Ich dachte, ich schreibe euch dieses (wenn auch schon alte) Gedicht meiner Wenigkeit. Für Kritik bin ich immer offen. Gerne würde ich von eurer Meinung erfahren. Danke Veruka |