| Simkim | Ein kleiner Tropfen- unbeachtet Hat viel Raum Und wenn man wartet Merkt man kaum Wie viele die mal Tropfen hießen Zu einem Bach zusammenfließen Ein kleiner Bach Ganz unbemerkt Gräbt sich sacht Durch diesen Berg Der hünenhaft gen Himmel ragt Das niemand ihn zu stürzen wagt Ein großer Fluss Er stört ja kaum Erfüllt mit voller Kraft den Raum Bahnt sich den Weg Durch tiefe Höhlen Der Berg- hört ihn denn niemand stöhnen? Und aus dem Fluss wird mit der Zeit Ein Meer soweit das Auge reicht Von weit her sieht man Fischer winken Nur einen Ort umsegeln sie Sie wissen ihre Schiffe sinken Warum? - erfahren sie wohl nie. Denn die, die nun die Meere würzen Bedecken sanft sein kühles Grab Gemeinsam konnten sie ihn stürzen Und zogen ihn ganz tief hinab Zu Beginn war es nur eine Träne – die er gut verbarg Hilfe gibt es für ihn keine Ein Tränenmeer ist nun sein Sarg. |