| Nel | [I][B]Sie, die ich meine[/B] Sie, die ich meine wie sie verzweifelt eigentlich aber nur glücklich sein will. Mir fällt es schwer sie zu trösten immer mehr denn nur die Zeit diese Wunden heilen vermag. Sie, die ich meine sie verzeiht sich selbst nicht das sie ist wie sie ist. Mir fallen die richtigen Worte nur beschwerlich ein denn ich erinnere mich nur allzu gut an die Zeit in der mich das ereilte an das ich nicht glaube. Sie, die ich meine blickt mich verzweifelt an ich fühl mich beschissen weil ich ihr nicht helfen kann.[/I] |
| Nel | [font=nosferatu][i][b]Dunkel in meinem Ohr[/B] Auf den Knien seh ich flehend zu dir auf Tränen aus Blut auf meinen Wangen. Spüre, wie du das rote Salz von ihnen trinkst und deine Stimme schwer in meinem Ohr wie du mir leise sagst, dass du mich vergessen hast und das du es wieder tun wirst ...[/I][/font] |
| Nel | [font=timesnewroman][I][B]Wenn du willst[/B] Wie du daliegst dich krümmst ich dir zusehe wie du verzweifelst, es ist als sähe ich mich vor nicht allzu langer Zeit. Wie du redest und plapperst ich dir zuhöre während du nichts sagst, es ist als sähe ich mich nicht lange her. Steh auf! Lauf! Lamentier nicht mit Worten. Ohne Taten kannst du noch so lange warten. Wenn du willst nimm meine Hand dann gehen wir den Weg, ein Stück gemeinsam entlang. [/I][/FONT] |
| Nel | [i][b]Als du sagst[/b] Arglos lächelte ich Dir zu sprach Stunde um Stunde nur mit Dir erzählte dabei so viel von mir ... Bis Du mich gewaltsam zwangst packst mich schmerzhaft als du sagst: Ich liebe dich Hab mich wieder selbst belogen habs die ganze Zeit gewusst ... bin doch lieber blind. [/I] |
| Nel | [I][B]bittersüß[/B] Erstaunt, bin ich als du mir sagst verschwinde. Sprachlos, bin ich weil du nicht mit mir sprichst. Bitter für mich zu bemerken unerwünscht zu sein, ungewohnt. Süß in den Armen des anderen bitter ihr hört auf den gleichen Namen süß wie du aus dem Raum stürmst bitter weil ich dir nachgehen will. Heute, kaum 2h später nur diese kleine Nachricht von dir für mich bittersüß wie ich doch gewonnen habe. Und mir wird schlecht ...[/I] |
| Nel | [I][B]Gedanken[/B] Eigentlich sitze ich nur da, kaue Gedanken nachhängend auf einem Bleistift herum und male graue Buchstaben auf cremefarbenes Papier. Diese Gedanken suchen Dinge zu fassen meist aber, entfleuchen sie zu schnell, als dass ich sie aufschreiben könnte, noch öfters aber lasse ich sie vorüber ziehen. Brennendes Wasser rötet meine Haut. Wo es wohl herkommt? Greife nach den glitschigen schwarzen Gedanken, lausche der Erinnerung schmerzhafter Worte. „Das stimmt doch nicht“ „Das bin ich nicht“ Leises Jammern meiner eigenen Stimme In meinen Ohren. Sie weiß es nicht besser, kann es nicht wissen. Es ist unwichtig! Egal! Trotzdem, tut es weh. Und ich weiß, dass es Lüge ist, weiß es von ihnen, von ihm, von ihr, von mir selbst. „Es ist egal ...“ höre ich noch einmal vertraute Stimmen, schmiege mich in seine tröstenden Worte. Und doch ... tat es verdammt weh.[/I] |
| Nel | [I][B]Erkannt[/B] Während ich in deine Augen sehe beginne ich zu träumen. Wenn deine Arme mich umfangen beginne ich mich wohl zu fühlen. Wenn deine Lippen zärtlich Meine streifen beginne ich dich zu wollen. Und dann, kaum, dass ich Zeit habe nachzudenken ist alles falsch. Meine Träume, meine Gefühle. Ich erkenne das ich eine Lüge für dich bin.[/I] |
| Nel | [I][B]verdreht[/B] Es ist, wie es ist. Und doch will ich nicht akzeptieren. Spielen wir? Weist du was es bedeutet? Traurig? Ich weis nicht. Blut läuft meine Arme hinab, zögernd trinke ich davon. Wieder zu mir selbst zu finden dennoch endet es nicht. Brennende Striemen auf meiner Haut aus Zärtlichkeit geboren aus Schmerz ungeschlossen. Warum warte ich auf dich? Verdreht. Es ist, wie es ist.[/I] |
| Nel | [I][B]Fassungslos[/B] Nervös durchgehe ich überfüllte kreischend hektische Räume Erleichterung die sich in mir aus bereitet als ich scheinbar allein bin. Ein Lächeln umspielt meine Lippen alles wird wieder zur Ruhe kommen. Und doch unfair das Schicksal – erbarmungslos. Er ist da. Einfach nur da ... und lächelt. Fassungslos sehe ich zu wie er sie umarmt traurig bemerke ich ihren entsetzten Gesichtausdruck Ich will einfach die Augen schließen um ihr nicht zusehen zu müssen - sie weiß es nicht mal und doch lässt sie mir keine Wahl. Er berührt mit seinen Lippen ihre Wange während ich nur Mitleidig zu sehen kann fassungslos ihr Blick zu ihm. Ich sehe wie Gedanken seiner persönlichen Zeilen ihren Geist überfluten sehe wie sprachlos sie ist, erkenne wie tapfer sie dasteht. Solange – Sekunden – bis er die andere mit seinen Lippen berührt. Hohn und Spott für mich wie ich es ansehen muss Ihre Wangen gerötet von salzigen Tränen, meine Augen brennen und ich kann nichts dagegen tun wieder wurde das ungesprochene Wort gebrochen und ich kann ihn nur fassungslos anstarren und sein belustigtes Lächeln erkennen. Metall schlägt scheinbar Tonlos auf dem Boden auf und hinterlässt quälende Klänge für mich.[/I] |
| Nel | [I][B]Für dich, alles[/B] Für dich würde ich alles stehen und liegen lassen, nur um ein Lächeln von dir zu bekommen. Sagst du ... Ich drehe und wende es wie es geht. Immer bleibt es was es ist. Schön zu hören. Ein Lächeln, welches sich mir entringt. Doch der Zweifel, ständig da und er wächst. Eigentlich ... ... ist es dir egal.[/I] |
| Nel | [I][B]Verschwinde endlich[/B] Norden soll dich verlachen, Süden soll dich verachten, Westen soll ich verschmähen, Osten soll dich verdrehen! Mag dich die Erde nehmen, mag dich das Wasser ertränken, mag dich die Luft ersticken, mag dich das Feuer verzehren! Lügen geboren in Deinem Herzen alles in mir, leidlich zu Schmerzen... Geh endlich! Verschwinde! Lauf! Oder sieh ihnen ins Gesicht. Sieh die anderen wie sie bei deinen Lügeln lächeln! Schau mich an, blau, grün rot vom Blut. Geh! Geh endlich! Aus meinem Leben, aus meinem Sinn. Nimm die Erinnerungen an Dich, nimm sie mit! Oder, lass sie hier. Zum verbrennen, ertränken, ersticken! Lüg weiter deinen Nächsten, lüg einfach weiter Dir. Aber verschwinde endlich! Verschwinde! Jetzt sitze ich hier, ohne dich, frage mich ... ... warum konntest du mir nicht wenigstens ein Wenig deiner Lüge lassen? [/I] |
| Nel | [I][B]zurück ... [/B] Stell' dir vor du gehst eine Allee entlang. Gesäumt von blühenden Apfelbäumen. Und weicher Erde unter deinen Füßen. Ewig weit reicht dieser Anblick bis - zum Horizont. Sehne mich ... nach warmen Sommerregen. Tanze, im warmen Wind. Meine Kleider nass, an meiner Haut. Mein Haar strähnig, ins Gesicht. Der Duft nach geschnittenen Blumen und frischem Regen in der Luft. Donner. Blitz. Eisiger Wind. Kahle Bäume recken ihre knorrigen Finger nach dem matschigen Weg. Graue .. bedrohliche Wolken. Dunkler .. trüber Horizont. Den Blick zurück. Sonnenschein, Apfelblüten, weiche Erde, glänzer Horizont. Ich liebe die Wärme der Sonne, die weiche Erde unter meinen Füßen, den Duft der Apfelblüten in meiner Nase ... bis zum Horizont. Tanzend ... gehe ich ... den Weg ... zurück ... Im Sonnenlicht der Geborgenheit des warmen Windes im Blick der Apfelbäume während ich ihn leise meine Geschichte erzähle. Vertraut ... [/I] |
| Nel | [I][b]Schlaf[/B] Weiße porzellanartige Haut feine Adern darunter pulsieren dünne Schlieren welche Perzellan verzieren grauer Stoff sich dunkel färbt. Erinnere mich, damals ... ein rotes Rinnsal beobachtend nach diesem Brennen spürte den dumpfen Schmerz suchend. Kann nicht mehr sehen keine Schmerzen kein Brennen vergessen.. Grauer Stoff verdunkelt mit warmem Blut. Der Spiegel zeigt mir mein bleiches Ich. Verschmiere dreckiges Blut in meinem Gesicht. Warum wache ich nicht auf?[/I] |
| Nel | [I][B]Abschluß [/B] Veränderungen haben mich eingeholt. Zeit hat meine Augen geöffnet. Schnell verlernt wie man zuhört ... dabei erkannt. Arm wenn man seine Gefühle nicht kennt. Verlogen wenn man sich selbst nicht steht. Blind, wenn du glaubst, dass ich lüge. Aber sonst bist du allein. Hab ich recht? Mein Weg ohne Dich ... vermissen dabei. Gehe also ohne Dich. ... kann aber nicht alleine sein.[/I] |
| Nel | [B][I]andere Gedanken [/B] Sie versuchen es Tag um Tag mich auf andere Gedanken zu bringen. Ich versuche es Tag um Tag mich auf andere Gedanken zu bringen. Freudlos nehme ich die guten Ratschläge entgegen. Ich will nur andere Gedanken... ... und weiß genau wie ich sie bekomme. Fühle mich jetzt schon schlecht dabei ...[/I] |