| Cyberpunk | Seelenwundes Verlangen Kriechend Vergangen, Hoffnung in Schein. Stetig Verloren, Anmut in Leid. Allzeit Verlacht, Mensch wollt' ich seyn. Längst Verdorben, Der Seele rein' Kleid. Jäh Erblickt, Ein gottliebes Weib. Sehnlichst Erbeten, Ihr' Güte warth mein. Nächtens Erzittert, In Sehnsucht der Leib. Schmerzlich Erkannt, Sie wird es nicht seyn. Zu gütig Ihr Herz Zu ehrlich Ihr Blick Zu edel Ihr Wesen Und zu warm Ihr Augenspiel Zu gierig Meine Lust Zu verlogen Meine Minne Zu elend Meine Gram Und zu kalt Die Seele in mir |
| Cyberpunk | [B]Erhabene Sehnsucht[/B] Eine Schranke von Stolz - zwischen uns Eine Barriere von Fremde - zwischen uns Ein Klagelied von Wehmut In dir und mir Ein Grauen von Irrtum in unser beider Herz hinein Zerfressende Angst... Stolz und Fremde So hauchdünn der Mantel Stolz und Fremde So eng deren Bande Zerfressende Angst... So unnahbar nah So aussichtslos fern So warm und vertraut In's Kalte vergrault Vernichtende Furcht... So stark das Begehren So schwach unser Mut Ach, so bitter zu erwehren Der Lieb' lodernd Glut Vernichtende Furcht... |
| Cyberpunk | [B]Traumschänder[/B] Gebettet in Seide, Entschlafen in's Nichts. Erhaben entschlafen, Gebettet in sich. Liebe konnt' leben, Leben konnt' lieben, Glück konnt' ich fühlen, Vor diesem Traum. Jäh dieser Traum, Ein einziger Ort... Wo niemand will leben. Wo niemand kann sein. Wo niemand darf atmen. Wo niemand sieht rein. Dort war er immer, Und dort werd' ich sein. Der Traumschänder... Immer war einsam, Immer allein. Stets unter Fremden, Stets vor sich klein. Um mich zu knechten, Er holt mich Heim, Um mich zu halten, Er hält mich klein. Traumwelten im Chaos... Nach Jahren in Zorn, In Hass und Gewalt, Ich hab' erkannt, Ich muss ihm verzeih'n. Erst war sie schmerzlich, Dann angenehm, Die Nacht als ich einsah... Mein Traumschänder bin ich! |