| Kerith | Ein Knabe irrte, querfeldein, durch einen dunklen und wirren Wald. Er suchte einen Weg, oder auch nur einen Pfad, dem Er folgen könne. Doch er fand keinen Weg, keinen Pfad, und er wurde müde von der Suche und setzte sich ins Gras, lehnte sich gegen einen alten Baum und ruhte sich aus. Da kam ein Mädchen vorbei und ihr Herz wurde traurig bei dem Anblick und sie sprach den Knaben an. "Was machst du denn hier, so einsam, so verloren in diesem dunklen Wald?", fragte Sie. Und er sprach: "Ich kann meinen Weg nicht finden. Ach, auf einem schönen Pfad gehst du da, ich beneide dich." "Dann gehe doch diesen Weg mit mir." "Ich würde ja gerne, der Weg sieht wirklich einladent aus, aber ich kann nicht, ich bin zu müde, ich kann nicht aufstehen.", antwortete Er. "Das ist schade", sagte Sie, "ich kann meinen Weg auch nicht verlassen um dich zu holen, das wäre ein Umweg und ich müsste dazu meinen schönen Pfad verlassen." So ging sie weiter und der Junge sah ihr traurig hinterher bis sie am Horizont verschwand und schlief dann ein. Das Mädchen aber ging weiter und ihr Weg kreuzte sich mit dem vieler anderer Menschen und sie vergass den Knaben bald, und sie ging weiter, immer weiter ... |