| cruel_kite | Um nichts Um nichts will ich sterben Um nichts will ich leben Um nichts will ich kämpfen Um nichts will ich sein Um nichts wollt ihr hungern Um nichts wollt ihr weinen Um nichts wollt ihr fühlen Um nichts mensch sein Unbewusste Aber gut funktionierende maschinen Steuern sich gegenseitig Unaufhaltsam Und zwischen den zahnrädern Schrauben und kabeln Beobachte ich die szenerie Um nichts will ich sein Ihr sein Die ewige frage Leben Hat es einen sinn? Eine farbe? Eine bestimmung? Schicksal Wünschenswerte utopie? Paradoxer traum? Bittere wahrheit? Schmerz Grausamer effekt? wirksame waffe? Letzte möglichkeit? Alter Gefundene weisheit? Abschliessende qual? Probe auf´s exempel? Sterben Erlösung? Hoffnungslosigkeit? Unendliche stille? Ewige frage Parallel Wie durch verwinkelte spiegel Tausend mal gebrochen Doppelte realität Zwei wirklichkeiten In grausamkeit konkurierend Ignorante thoren beiderseits Wenig hoffnung in zahllosen spiegelungen Das licht Verliert sich Und versinkt In endlosen tiefen Zweier paralelwelten Kleines leben Kleines leben spricht nicht Stumm in eine ecke Des lebens gedrängt Versucht es zu lernen Kleines leben denkt nicht Nur dumpfe masse Füllt seinen kopf Bereit zu lernen Kleines leben bewegt sich nicht Es wartet In unbewusster geduld Auf seinen lehrmeister Aber kleines leben fühlt Es atmet und leidet Armes kleines leben Schlechtes muss man nicht lernen Gedächtnisslücke Der gedanke Des menschen Grösstes leid Vorauszuschauen Ud zu sehen Was kommt Zurückzublicken Und sich gewiss zu werden Das alles geschehene unumkehrbar ist Un die unpassende angewohnheit Sich negative erfahrungen Besonders fest Im gedächtniss zu behalten Was gäbe ich jetzt Um eine gedächtnisslücke Nichts mehr wissen Nicht mehr erinnern Nicht mehr denken Nur ein paar sekunden Der vollkommenen stille Eine welt voller leere Bereit Alles auf neue Friedlichere art Erfahren zu dürfen Ein paradoxer traum Welcher ungelebt In den tiefen Meiner gedanken Zugrunde geht vergessen |