| heading~home | gefühl gegen vernunft warum hast du mich verlassen? hast begonnen mich zu hassen statt mich so wie einst zu lieben nur erinnerungen blieben dunkle schleier alter zeiten in den unendlichen weiten meiner seele herrschen sie schreien unaufhörlich "flieh! weg von ihm und diesen schmerzen!" doch ganz tief in meinem herzen bin ich eingesperrt von leiden leiden die die zukunft meiden die nur lieben jene zeiten welche nun verganenheiten "doch das früher ist vorbei! lebe endlich und sei frei!" frei sein? sag mir wie ichs mache "lebe endlich, liebe, lache!" nein ich liebe nur den einen "doch er brachte dich zum weinen hat zerstört dein ganzes leben sich dem alkohol ergeben" das war doch nur meine schuld hatte nicht genug geduld hätte es ertragen sollen anstatt immer nur zu wollen dass er aufhört mit dem trinken aufhört immer mehr zu sinken häte nicht erwarten können auch mal mir das glück zu gönnen doch hab ich´s zu spät erkannt jetzt bin ich ins nichts verbannt "nichts kann gar nicht existieren keine münze deplazieren! leben sollst du, nicht verbluten stoppe diese roten fluten!" er hat mir mein selbst genommen deshalb musste es so kommen blut ist hier nur reaktion auf ein leben ohne lohn "bloß die hoffnung nicht verlieren lass die seele nicht erfrieren! lohn wird kommen mit den jahren hoffnung musst du nur bewahren! sie wird immer bei dir bleiben dir genau den weg beschreiben hoffnung stirbt zu allerletzt! glaub mir, das ist festgesetzt!" meine hoffnung liegt im sterben meine seele längst in scherben lass mich endlich reagieren ich hab nichts mehr zu verlieren "zu verlieren hast´ dein leben das dir einst von gott gegeben er war es der´s dir geschenkt und der dich bis hier gelenkt!" hier? so sag mir wo ich stehe einsam meine wege gehe stetig leidend ins verderben lieber ist es mir zu sterben einen gott den kann´s nicht geben würd´s ihn geben wollt´ ich leben doch ich suche nur den tod wo ist gott in meiner not? "er ist da! du musst nur glauben! lass dir nicht das letzte rauben was des menschen leben nähret was auf ewig in ihm währet sein vertrauen in gedanken die beständig niemals wanken" weiß doch nicht mal wer ich bin "such´ die sehnsucht nach dem sinn!" sehnsucht hab´ ich schon gefunden doch bin ich zu stark gebunden an erfahrung welche zeigte dass ich immer dazu neigte vor dem sinn davonzulaufen unwissen mir zu erkaufen denn vielleicht ist es auch so dass ein sinn ist nirgendwo "nein so darfst du jetzt nicht denken! nie gedanken falsch rum lenken! lass dich bloß nicht unterkriegen eines tages wirst du siegen!" eines tages werd ich siegen unter dieser erde liegen die mir so viel leid gebracht doch jetzt habe ich die macht "nein ich bitte dich, bleib leben! es wird eine zukunft geben!" ach vernunft, sei einfach stille dieses ist mein letzter wille lass mir die erlösung bitte [I]sprach sie und die tiefen schnitte nahmen von ihr alle last - sie hat die vernunft gehasst ...[/I] |
| heading~home | vaterliebe in dukler nacht in dichtem wald der himmel schwarz die luft war kalt lief sie umher war ganz allein und fragte sich wie kann das sein? "warum sitzt er daheim und lacht? ich steh hier in finst´rer nacht die unschuld hat er mir geraubt durch seine taten - unerlaubt wurd´ kontrolliert von seinen trieben hat mich gequält mit seinen hieben hat mich genommen ohne scham und niemals er genug bekam ich kann nicht mehr was wird aus mir? kein´ tag mehr länger weil´ ich hier nie wieder scham und hass und leid so bin ich für den tod bereit!" in dunkler nacht in dichtem wald der himmel schwarz die luft ist kalt hängt sie am strick ist ganz allein ich frage mich wie kann das sein? |