| ghostofsilence | Gerechtigkeit Das Licht fällt sanft auf`s Moos in der Ecke Die aufgehende Sonne erhellt den Tag. Dort über den Boden kriecht eine Schnecke, Nicht wissend was der Tag bereiten mag. Wärme dringt in meine Zelle, Doch ich spür sie kaum auf meiner Haut. Das Leben ist kurz für eine Rebelle, Denke ich wärend der Wind abflaut. Dem Schicksal kann man nicht entkommen Immer zu lügen macht das Leben zum Schein. Draußen hört man den Gesang von Frommen, Dabei glauben sie nur Gerecht zu sein. Doch langsam nähern sich schwere Schritte, Da weiß ich sie kommen zu mir herauf. Ich habe nur eine letzte Bitte Daher passt mir auf die Schnecke auf. |
| ghostofsilence | Niemals Spiegelt sich in diesen Augen dieser abgrundtiefe Schmerz? Sag, kannst du es wirklich glauben, schaust du tief bis in mein Herz? Ist es schon in meinen Adern, fließt es schon mit meinem Blut? Sahst du mich denn jemals hadern, außer jetzt in meiner Wut? Bluten diese feinen Ritzen, will ich denn nicht, dass sie heilen? Siehst du wie die Klingen blitzen, die zu meinem Schutze weilen? Niemals will ich wieder lieben, niemals mehr Vertrauen schenken! Kalte Augen werden blitzen, werden dunkle Dolche schwenken! |
| ghostofsilence | Menschen An manchen Tagen In manchen Jahren Ist der Himmel rot vor Wut Welche ist des Feuers Glut Für diese gab es viele Namen Manche gingen andre kamen Man nennt sie einfach Feuersglut Welche ist des Menschen Wut An manchen Tagen In manchen Jahren Ist der Himmel schwarz vor Hass Gröllt des Donners tiefster Bass Der Hass hat einen einzig' Namen Man nennt ihn einfach Unglückssamen Der Hass versucht uns zu verführen Unser kleines Herz zu schüren An manchen Tagen In manchen Jahren Ist der Himmel farblos tot von den Farben Schwarz und Rot |
| ghostofsilence | alleine verraten und betrogen sitz ich hier allein' wollt ihr euch nicht fragen warum ich hier allein' von engeln oft verraten vom tod nur ausgelacht sitz ich hier und warte warte auf die nacht |
| ghostofsilence | Nur der Tod Kein Vogel ruft in dieser Nacht, Auch der Wind hält schweigend Wacht. Ich sehe, wie die Sterne scheinen, Ich wünschte mir ich könnte weinen. Einst erstarrt in sanfter Glut, in der manch tiefe trauer ruht, Entrinnt sich meiner Kehl ein Schrei, Nur lautlos, stumm und schon vorbei. Zu sehen einem Schatten gleich, Wie ich durch die Tage schleich. Erschöpft vom Leiden und dem Leben, Kann Glück mir nur der Tod noch geben. Nun bringt der Mond den Fluss zum glühen, Dunkelrot scheint er zu blühen. Voll Sehnsucht denke ich an dich, o Mondin, du erwartest mich. |
| ghostofsilence | Zeugen feine Ritzen auf den armen Zeugen meiner Nächtlich' Qualen Blasse haut und Rote augen Keine hoffnung und Kein glauben |
| ghostofsilence | Siehst du es Schau mich an Sieh nur hin und sag Siehst du meine Augen leuchten so hell und grün (Sie tun es nicht) Siehst du das Blut so dunkel und rot (Ich habe keines) Siehst du die Haare so duftend und leicht (Schon lange grau) Siehst du richtig hin Siehst du die Schatten so drückend und schwer Sie sind noch vorhanden Sie sind ich |