| Asmalya | [B]Schmerz[/B] Und wieder sitze ich allein in meinem Zimmer Lausche gewohnten Klängen, denke an dich Fühle diesen Schmerz in meinem Herzen Es war wie ein Messerstich direkt ins Herz Als du unsere Beziehung beendet hast Das Messer musste ich allein wieder herausziehen Und nun sitze ich wieder allein hier Lausche unseren Klängen und weine Sehnsucht und Enttäuschung breiten sich aus Und der Wunsch, dass alles nur ein böser Traum ist Und wir morgen wieder nebeneinander aufwachen Ich bei dir im Arm liege und wir uns in die Augen sehen Und ich wünsche mir, ich könnte mein Herz abstellen Keine Gefühle mehr zulassen... Nur um nicht verletzt zu werden... |
| Asmalya | [B]Zeit[/B] Sekunden, die wie Minuten sind Minuten, die wie Stunden vergehen Stunden, die zu Tagen werden Tage, die eine halbe Ewigkeit bedeuten... Tage, die in Abende übergehen Abende, in denen ich mich an die Zeit erinnere Die wir zusammen hatten Die Zeit, in der wir glücklich waren... Abende, die so wunderbar romantisch wären ...Wenn du nicht so weit weg wärst... Nächte, in denen ich von dir träume Enden mit einem Morgen, an dem ich aufwache Und die Zeit zurückwünsche In der ich in deinen Armen lag Der graue Himmel drückt auf die Stimmung Melancholie wandelt sich in Depression Sehnsucht wird zur Qual Doch die Qual wird bald ein Ende haben An dem Moment, an dem wir uns wiedersehen... |
| Asmalya | [B]Schnitte[/B] „Du tust mir weh Siehst du das nicht?“ „Doch, ich weiss“ „Warum verletzt du mich?“ „Ich weiss es nicht“ „Du musst doch einen Grund haben“ „Ich wüsste keinen Ich muss es einfach tun“ „Und ich muss leiden Weil du diesen Drang hast?!“ „Ja, wem soll ich denn sonst weh tun? Ich will doch niemanden verletzen“ „Tust du aber“ „Wen den?“ „Mich“ „Hör auf so etwas zu sagen“ „Warum?“ „Weil ich zu dir gehöre Ich dir nicht weh tun möchte“ „Dann lass es doch einfach“ „Ich kann nicht anders“ „Ich versteh dich nicht“ „Ich mich auch nicht“ ---Schweigen--- „Körper?“ „Ja, Verstand?“ „Lass es mich noch einmal tun... Bitte“ „Was?“ „Dir weh tun“ „Du hast mich in letzter Zeit viel zu oft verletzt“ „Ich weiss, aber dieses Mal Wird es das letzte Mal sein“ „Das hast du beim letzten Mal auch schon gesagt...“ |
| Asmalya | [B]Die Klinge[/B] Ich fühle mich so allein Auch wenn ich weiss Dass es Leute gibt Die sich um mich sorgen Denen ich etwas bedeute Und trotzdem sitze ich hier Mit der Klinge in der Hand Um sie wieder auf meine Haut zu setzen Um mir wieder Schnitte zuzufügen Mir wieder weh zu tun Um für einen Augenblick alles zu vergessen Und mich dem Schmerz hinzugeben So, wie ich es eigentlich viel zu oft tue Wenn ich nachher im Bett liege Kommen wieder diese Gedanken Alles beenden Mit allem Schluss machen Dieses Leben verlassen Und ein neues anfangen Ein neues, besseres Wieder sieht alles so sinnlos aus Ich verschliesse mich vor den Menschen Die mir helfen wollen Ich kann mich nicht öffnen Und weiss nicht warum Vielleicht ist es Angst Die Angst von den Menschen verletzt zu werden Die mir eigentlich helfen wollen Die Angst wieder seelischen Schmerz zu erfahren Den ich dann wieder durch körperlichen ausgleichen werde Ich brauche die Klinge Der Druck ist zu groß Die Einsamkeit zu stark Ich kann nicht damit aufhören Mir selbst weh zu tun Ich bräuchte nur reden Doch ich kann es nicht... |
| Asmalya | [B]Tot[/B] Ich sah noch das Blut, das an mir herunter lief Dann wurde alles schwarz Ich spürte nicht einmal mehr, wie ich zu Boden fiel Und plötzlich fühlte mich so leicht Ich öffenete die Augen Mein Blick wurde wieder klar Und dann sah ich mich Sah meinen Körper, Neben dem ich nun stand Mein Körper - umgeben von Blut Ein langer Schnitt an den Pulsadern Den ich mir zugefügt hatte Einfach als Ausweg aus diesem Leben Doch darüber dachte ich nicht mehr nach Mir wurde klar, dass ich nun tot war Ein seltsames Gefühl Ich spürte keinen Boden mehr unter mir Obwohl ich meine Füße darauf sah Ich lief zu der Wand hinter mir Und lehnte mich an Doch ich spürte nichts Ich bemerkte nur, Dass ich mich nicht weiter nach hinten lehnen konnte Und ich fühlte mich allein Verdammt allein Ich fing an zu weinen Und spürte meine eigenen Tränen nicht Und ich wusste, ich wollte zurück... |
| Asmalya | [B]Augen[/B] Augen Sie sind wie ein Spiegel Ein Spiegel der Seele Augen können so viel sagen Sätze wie ICH HAB ANGST KÜSS MICH TU MIR NICHT WEH HALT MICH FEST Augen spiegeln Gefühle wider Freude, Glück, Liebe und Hoffnung Aber auch Kummer, Leid und Schmerz Doch sagen Augen immer die Wahrheit? |
| Asmalya | [B]Getötete Engel[/B] Wer hört schon die Schreie einer Seele, Wenn niemand sie hören will? Wer versucht schon einer Seele zu helfen, Wenn nur das eigene Leben zählt? Wer interessiert sich schon noch für andere, Wenn alle die Augen vor der Wahrheit verschließen? Niemand wird helfen, Denn niemand sieht, was wirklich passiert, Niemand sieht den Schmerz und das Leid, Denn in euren Augen existieren sie nicht. Niemand will wissen, was Leid und Schmerz sind, Doch wo sind die Wesen, die dies kennen Wo sind die Engel, die es einst gab? Sie existieren nicht mehr, Denn ihr habt sie getötet. Doch was ist schon eine Welt ohne Engel? ...Eine Welt voll von Leid und Schmerz Schmerz und Leid, was es für eure Augen nicht gibt Weil ihr es nicht wollt. [Öffnet doch einfach eure Augen!] |
| Asmalya | [B]Ohne Herz[/B] Innerlich tot Gestorben durch Schmerz Durch seelischen Schmerz Den ihr verursacht habt Jeder tat mir weh Tag für Tag litt ich unter euch Jeden Tag starb ich ein kleines Stück mehr Mein Herz kühlte aus Es starb Doch niemand hat es bemerkt Niemand wollte es sehen Nun fühle ich nicht mehr Ich lache nicht mehr Weine nicht mehr Ich verschließe mich vor euch Lasse niemanden an mich ran Erst jetzt öffnet ihr die Augen Sorgt euch um mich Erst jetzt seht ihr Wie kaputt ihr mich gemacht habt Doch jetzt ist es zu spät Denn mein Herz ist erfroren Gestorben Für immer [...Und ich werde ihm eines Tages folgen...] |
| Asmalya | [B][U]Love?![/B][/U] Love is nothing worth Cause it?s a dream That shatters many times in life Love is a lie That injures Causes pain Love can change Can change to hate But love is everybody's fate |
| Asmalya | [B][U]Faszination des Todes [/B][/U] Ich stand vor dem Grab Vor dem Grab einer mir unbekannten Person Ich wusste nicht genau, warum ich dort stand Irgendetwas faszinierte mich Irgendetwas an diesem Grab Es war nicht so wie anderen Die anderen sahen sich alle ähnlich Doch dieses war anders Es wuchsen wilde Pflanzen Und doch sah das Grab gepflegt aus Nicht unordentlich Trotz der wilden Pflanzen Alles hatte alles seine Ordnung Seinen festen Platz Der Grabstein war wunderschön Ein weinender Engel Mit großen Flügeln Er betete Das war der schönste Grabstein, den ich je sah Auf dem Sockel lagen Rosen Weiße und eine rote Niemand war auf dem Friedhof Obwohl es erst Abend war Im Dämmerlicht wirkte der Engel ganz anders Ich setzte mich auf eine freie Stelle des Sockels Ich lauschte den Vögeln Doch es war kein Gesang mehr Es klang wie eine Warnung Aber für wen? Über mir kreiste eine Krähe Ich beobachtete sie Schließlich fielen meine Augen zu Ich merkte noch, dass sich die Krähe auf mich setzte Dann schlief ich ein Ich fiel in einen tiefen Schlaf Den unendlichen Schlaf... |
| Asmalya | [u][b]Verändert[/b][/u] Wenn du dich weiterentwickelst Oder dich veränderst Und niemand mehr da ist Dem du dich verbunden fühlst Wenn deine Freunde keine Freunde mehr sind Wenn dir Wärme fehlt Und du dich allein fühlst Obwohl du trotzdem weisst Du wirst gemocht Wenn du innerlich erstickst Weil du nicht reden kannst Oder nicht willst Wenn du alles verdrängst Und versuchst zufrieden zu wirken Wenn du versuchst dich abzulenken Versuchst deine Gedanken und Gefühle In Texten oder Zeichnungen herauszulassen Wenn du versuchst in der Musik zu versinken Und für sie zu leben Wenn du weisst, du bist innerlich schon tot Und lebst nur noch in den Tag hinein Ohne wirklich zu leben Wenn du einschlafen möchtest Und nicht mehr aufwachen Aber trotzdem am Leben hängst Weil du Hoffnung hast Alles ändert sich wieder Was war der Auslöser Dass du so am Boden bist? |
| Asmalya | Mal wieder am Ende Mit dem Gefühl Dass niemand zuhört Dass niemand verstehen will Was in mir vorgeht Dass es niemanden interessiert Wie ich mich fühle Und dass ich reden will Alle sind mit sich selbst beschäftigt Würden zwar zuhören Doch möchte ich sie nicht belasten Möchte ihnen nicht im Weg stehen Dabei, sich selbst zu finden Sich selbst zu verwirklichen Selbst ihre Probleme zu lösen So rede ich mit jemandem Den ich eigentlich gar nicht kenne Doch der da ist Um mir zuzuhören Ich rede Nur um mich zu befreien Um den Druck von meiner Seele zu nehmen Und das Gefühl zu haben Dass es jemanden interessiert Wie es mir geht Was ich fühle Aber ich weiss Dass ich bald wieder an diesem Punkt sein werde Wo das alles von vorne anfängt... |