| Aleanthus | -21- Unter zähem Winden, kratzen, beißen würgt sich dieser Satz empor hat mich wochenlang gequält, nicht schlafen lassen ein Feuer entfacht die Ordnung in meinem Kopf zu vernichten ich will es nicht sprechen, dich nciht verletzen und doch Sie müssen hinaus, diese Worte des Todes, ich muss es sagen, dich zu retten, zu retten vor dem Tod des Geistes Also würge ich sie hervor unter größter Trauer und Selbsthassdenn ich muss dich verletzen, verletzen wie es noch nie jemand tat, muss dein Herz aus deiner Brust reißen, es zerreißen, bespucken und zertreten in der Hoffnung dir wächst ein neues, mit dem es besser geht und so speie ich sie aus, die Worte meiner Verzweiflung "ich liebe dich nicht" Und in diesem Moment zerreißt ein unsichtbares Band Und du bist mir so fern reißt dicvh aus meiner Seele fern wie noch nie hintzerlässt ein klaffendes Loch unerreichbar fern aus dem mein Blut sprudelt und immer ferner Und ich hasse mich Und lasse meinen Tränen freien lauf, die Tränen meiner Seele Und mit jeder Träne stirbt ein Teil von dir in mir und durch dich sterbe ich Ich bin allein allein so allein in einem Universum so groß und allein so unendlich so einsam so kalt so verlassen so kalt kalt kalt und allein und eine gigantische Leere füllt den Platz, der dir gehörte dir ganz allein und es schmerzt zerreißt mich dich zu sehen deine Augen die Trauer und Hoffnungslosigkeit den Tod doch ein Teil von dir wird immer in mir bleiben dicht bei meinem Herz die Erinnerungen so sehr sie auch schmerzen jede einzelne ein Stich in meine Brust werden verwahrt und nie vergessen Auf Ewig! Denn ich liebte dich. und ich vermisse dich. Julia. --- -> Gärten der Poeten |