| B.O.F.H. | Der Traum vom Regen Die folgende Geschichte hat sich vor gut einem Jahr in einem meiner Träume abgespielt, ich hoffe es ist wirklich nur ein Traum und wird oder war niemals real. Es war um die Mittagszeit an einem normalen Sommertag, glaube ich, der Himmel war bewölkt. Ich war allein irgendwo in den Bergen. Ich kann nicht genau sagen wo es war, aber auf alle Fälle war es eine sehr schöne Landschaft und ich bin gerade einen Feld- oder Waldweg entlang gelaufen. Auf einmal fing es an zu regnen. Erst ganz normal, dann wurde der Regen stärker, doch ich lief weiter. Plötzlich merkte ich, dass von dem Berg irgendetwas Rotes herunter floss, es floss immer stärker, je weiter ich ging. Erst dachte ich an Öl oder ähnliches, bis mir klar wurde, dass es Blut war. Erschrocken und Panikergriffen lief ich schneller, weiter nach oben. Nach einer Weile kam ich an einen Punkt, von dem man eine gute Aussicht hatte, man konnte auf ein Dorf sehen, welches am Berg lag, jedoch noch ein Stück höher als mein Standpunkt. Dort bemerkte ich, dass über dem Berg schwarze Wolken hingen, aus denen auch irgendetwas Schwarzes heraus fiel. Das strömende Blut zu meinen Füßen hatte sich mittlerweile zu kleinen Bächen vergrößert. Ich bin dann weiter in Richtung des Dorfes gelaufen, aus Neugier. Dort angekommen, sah ich was aus den Wolken fiel, es schien eine Art Blutegel oder dergleichen zu sein. Aber nicht normal sondern unnatürlich groß. Ich sah einige auf dem Boden liegen, sie waren teilweise so dick wie mein Unterarm, hatten regelrechte Gebisse. Sie zappelten, zuckten und wanden sich hin und her. Ich sah jede Menge Leute auf der Strasse, an denen diese Viecher hingen, die Menschen haben alle vor Schmerzen geschrien und sind wild durcheinander gerannt. Sie versuchten sich diese Blutsauger vom Körper zu reißen, fetzten sich dabei Fleischstücken aus der Haut. Es war infernalisch. Es müssen hunderte von Menschen gewesen sein, dem vielen Blut nach zu urteilen. Ich sah auch sehr viele Leichen am Boden liegen, an denen sich diese Bastarde weiter festsaugten, ins Fleisch hineinfraßen, teilweise sah ich nur noch Torsos von Menschen, kleinen Kindern, alten Frauen, den Rest hatten diese Blutsauger abgenagt. Doch das schlimmste sollte noch kommen. Ich sah einen Mann an dem diese Biester hingen, dieser Mann hatte in den Armen den Oberkörper seiner Frau bzw. eines Mädchens. Diese Frau hatte keine Beine mehr, nur noch der Rumpf und die Arme waren da, sie weinte bitter, und der Mann hatte ein Loch in der Bauchdecke. Darin steckte der Rumpf der Frau, damit sie nicht verblutet. Es war einfach nur furchtbar. Überall das Geschrei von gemarterten Menschen, der Gestank von Tod und überall Blut, Blut, Blut. Dann bin ich aufgewacht, es war so gegen halb vier Uhr morgens, und ich konnte nicht mehr einschlafen. |